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Patent Searching and Data


Title:
PRESSING JAWS, AND CRIMPING PLIERS HAVING TWO PLIER JAWS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/105703
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to two pressing jaws (6, 7) for opposite arrangement in crimping pliers (1), the pressing jaws (6, 7) having ribs (29, 31), which extend in a rib longitudinal direction and move into each other during pressing. The aim of the invention is to further improve pressing jaws with respect to handling and with respect to the crimping to be achieved. This aim is achieved, according to the invention, in that a guide surface (F) extending transversely to the rib longitudinal direction (R) outside of a working region of the ribs (29, 31) is formed, which guide surface interacts with a guide protrusion (38) extending from the opposite pressing jaw (6, 7). The invention further relates to pressing jaws for crimping pliers, comprising ribs, which are designed to mesh with each other and which have a rib longitudinal direction, the ribs each having a free end face associated with the other pressing jaw. The invention further relates to crimping pliers, comprising two plier jaws, which are provided with oppositely arranged pressing jaws. The invention additionally relates to two pressing jaws provided for opposite arrangement in crimping pliers, the pressing jaws having ribs, which extend in a rib longitudinal direction and which, during pressing, move into each other and delimit a pressing jaw opening.

Inventors:
WEISHEIT, Benjamin (Schmalkalder Straße 4, Floh-Seligenthal, 98593, DE)
HOLLAND-MORITZ, Georg (Gräfenweg 15b, Steinbach-Hallenberg, 98587, DE)
KÖNIG, Gerhard (Moosbachstraße 44, Steinbach-Hallenberg, 98587, DE)
ENDTER, Marko (Obere Mühlgasse 10, Steinbach-Hallenberg, 98587, DE)
LEGLER, Ralf (Hauptstraße 45, Altersbach, 98587, DE)
Application Number:
EP2018/080469
Publication Date:
June 06, 2019
Filing Date:
November 07, 2018
Export Citation:
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Assignee:
RENNSTEIG WERKZEUGE GMBH (An der Koppel 1, Steinbach-Hallenberg, 98547, DE)
International Classes:
H01R43/042; B25B5/16; B25B27/14
Foreign References:
EP3179580A12017-06-14
US3067489A1962-12-11
US4283933A1981-08-18
US6151950A2000-11-28
FR2886874A12006-12-15
US5117671A1992-06-02
US2109837A1938-03-01
EP0732779B11998-09-30
US6176116B12001-01-23
DE19818482C11999-11-11
US6151950A2000-11-28
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Enno et al. (Rieder & Partner mbB, Corneliusstraße 45, Wuppertal, 42329, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Zwei zur gegenüberliegenden Anordnung in einer Presszange (1) vorge- sehene Pressbacken (6, 7), wobei die Pressbacken (6, 7) in einer Rippen- längsrichtung verlaufende Rippen (29, 31) aufweisen, die bei einem Ver- pressen ineinanderfahren, dadurch gekennzeichnet, dass eine quer zu der Rippenlängsrichtung (R) außerhalb eines Arbeitsbereiches der Rippen (29,

31) verlaufende Führungsfläche (F) ausgebildet ist, die mit einem von der gegenüberliegenden Pressbacke (6, 7) ausgehenden Führungsvorsprung (38) zusammenwirkt.

2. Presszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder

Pressbacke (6, 7) bezogen auf die Rippenlängsrichtung (R) gegenüberlie- gend Führungs vor Sprünge (38) ausgebildet sind.

3. Presszange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen- überliegenden Führungs vor Sprünge (38) auf einer ersten Seite der Press- backe (6, 7) mehrfach ausgebildet sind, mit einer quer zu der Rippenlängs- richtung verbleibenden Einfahröffnung (39).

4. Pressbacken (6, 7) für eine Presszange (1) mit zum Ineinandergreifen aus- gebildeten Rippen (29, 31), die eine Rippenlängsrichtung (R) aufweisen, wobei die Rippen (29, 31) jeweils zugeordnet der anderen Pressbacke (6, 7) eine freie Stirnfläche (34) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (34) gesehen in einem Querschnitt quer zu der Rippenlängs- richtung (R) eine mittig am Weitesten vorstehend gerundete Konturlinie (35) aufweist. Pressbacken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur- linie (35) stetig gekrümmt verläuft, ggf. mit Ausnahme einer den weitest vorstehenden Bereich mitbildenden Abflachung (37).

Pressbacken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Krümmung bis zum Einlauf in eine in Zusammenfahrrichtung (r) geradli- nig sich erstreckende Flankenkontur (36) der Rippen (29, 31) erstreckt.

Presszange (1) mit zwei Zangenbacken (2, 3), die mit gegenüberliegend angeordneten Pressbacken (6, 7), vorzugsweise gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1 oder des Anspruches 4 oder gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressbacken (6, 7) gemeinsam um eine in Richtung des Zusam- menfahrens der Pressbacken (6, 7) gerichtete Verdrehachse (z) drehbar sind und dass die Pressbacken (6, 7) auch im zusammengefahrenen Zu- stand ohne Hinderung durch eine Zangenbacke (2, 3) um die Verdrehach- se (z) drehbar sind.

Presszange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zangen- backe (2, 3) eine der zugeordneten Pressbacke (6, 7) zugewandte Oberflä- che (42) aufweist und dass ein Führungsvorsprung (38) im zusammenge- fahrenen Zustand der Pressbacken (6, 7) mit seiner in Zusammenfahrrich- tung (r) gegebenen Oberfläche (40) einen Abstand zu der zugewandten Oberfläche (42) der Zangenbacke (2, 3) belässt.

Presszange nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Pressbacke (6, 7) einen Drehzapfen (43) aufweist, der zur Ver- schwenkung in einer der Zangenbacken (2, 3) gelagert ist, wobei der Drehzapfen (43) in der Pressbacke (6, 7) demontierbar gehaltert ist.

10. Presszange nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung des Drehzapfens (43) durch ein Steckteil (45) gebildet ist, dass sowohl an dem Drehzapfen (43) wie auch an der Pressbacke (6, 7) formschlüssig auf- genommen ist. 11. Presszange nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckteil

(45) U-förmig ausgebildet ist.

12. Presszange nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeich- net, dass das Steckteil (45) federnd ausgebildet ist.

13. Presszange nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (43) in der zugeordneten Zangenbacke (2, 3) in einem

Schwenkgelenk (47) zur Verschwenkung um eine quer zu der Verdreh- achse (z) verlaufenden Schwenkachse (u) aufgenommen ist, wobei bei von der gegenüberliegenden Zangenbacke (2, 3) gelöster Pressbacke (6, 7) die Pressbacken (6, 7) einzeln oder zusammen der Verdrehachse (z) aus dem Zangenmaul verdrehbar sind.

14. Zwei zur gegenüberliegenden Anordnung in einer Presszange (1) vorge- sehene Pressbacken (6, 7), wobei die Pressbacken (6, 7) in einer Rippen- längsrichtung verlaufende Rippen (29, 31) aufweisen, die bei einem Ver- pressen ineinanderfahren und hierbei eine Pressbackenöffnung (33) be- grenzen, wobei die Rippen (29, 31) einer Pressbacke (6, 7) in Form von zwei Rippenscharen (54, 55), die aus mehreren nebeneinander sich erstre- ckenden Rippen (29, 31) gebildet sind, angeordnet sind und die Rippen (29, 31) einer Rippenschar (54, 55) an ihren freien Enden bezogen auf eine Ansicht senkrecht zu einer Zusammenfahrrichtung (r) bei dem Ineinan- derfahren und gesehen auf eine Breitseite der Rippen (29, 31) jeweils eine Gratlinie (56) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gratlinien (56) jedenfalls einer Rippenschar (54, 55) in der genannten Ansicht eine Vor- wölbung (60) aufweisen, die in die Pressbackenöffnung (33) vorstehen.

15. Pressbacken nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Gratli- nien (56) jeweils einen gerade verlaufenden Bereich (61) aufweisen.

16. Pressbacken nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeich- net, dass eine größte Erstreckung der Vorwölbung (60) über einen, als ge- dachte Grundlinie (62), linear verlängerten geraden Bereich der Gratlinie (56) hinaus in Richtung auf die Pressbackenöffnung (33) einem Fünfzigstel bis einem Zehntel der sich bei anfänglich geschlossener Pressbackenöff- nung (33) einstellenden größten Erstreckung der Grundlinie (62) ent- spricht.

17. Pressbacken nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeich- net, dass die in Erstreckungsrichtung der Grundlinie (62) gemessene Län- ge (g) der Vorwölbung (60) einem Zehntel bis einem Drittel der sich bei anfänglich geschlossener Pressbackenöffnung einstellenden größten Er- streckung der als gedachte Grundlinie (62) linear über den geraden Be- reich verlängerten Gratlinie (56) entspricht.

18. Pressbacken nach einem der Ansprüche 14 bis 15, dadurch gekennzeich- net, dass ein höchster Punkt (63) der Vorwölbung (60) bezogen auf die bei anfänglich geschlossener Pressbackenöffnung sich einstellenden größten Erstreckung der als gedachte Grundlinie (62) linear über dem geraden Be- reich (61) verlängerten Gratlinie (56) aus einer Längsmitte der Rippe (29, 31) heraus versetzt ist zu der sich an der Grundlinie (62) im Wesentlichen rechtwinklig zu der Grundlinie (62) anschließenden Grundlinie (62) der in Nebeneinander anordnung nächstfolgenden Rippe (29, 31) derselben Pressbacke (6, 7).

19. Verfahren zum Verpressen von in einer Aderendhülse (57) aufgenomme- nen Leiterenden (58), zum abzugfesten Verbinden der Aderendhülse (57) mit den Leiterenden (58) durch Verformung, ausgehend von einem im

Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt der Aderendhülse (57) in einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt, wobei die Aderendhülse (57) eine Wandung (59) und eine Wandungsaußenfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass unter Nutzung von Pressbacken (6, 7) gemäß einem der Ansprüche 14 bis 18 die Pressbacken (6, 7) zunächst mit den an den

Rippen (29, 31) ausgebildeten Vorwölbungen (60) mit der Wandungsau- ßenfläche der Aderendhülse (57) in Kontakt gebracht werden und mit Hil- fe der Vorwölbungen (60) bei weiterem Verpressen konkav verlaufende Wandungsabschnitte (64) bei der im Wesentlichen rechteckförmigen Wandung (59) der verformten Aderendhülse (57) gebildet werden.

20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Konkavi- tät bezogen auf eine senkrecht zu einer im Übrigen linear verlaufenden Grat-Grundlinie ausgerichteten Mittellinie (M) asymmetrisch ausgebildet wird.

Description:
Beschreibung

Pressbacken, sowie Presszange mit zwei Zangenbacken

Gebiet der Technik

[0001] Die Erfindung betrifft zunächst zwei zur gegenüberliegenden Anord- nung in einer Presszange vorgesehene Pressbacken, wobei die Pressbacken in einer Rippenlängsrichtung verlaufende Rippen aufweisen, die bei einem Ver- pressen ineinanderfahren.

[0002] Weiter betrifft die Erfindung Pressbacken für eine Presszange mit zum Ineinandergreifen ausgebildeten Rippen, die eine Rippenlängsrichtung aufwei- sen, wobei die Rippen jeweils zugeordnet der anderen Pressbacke eine freie Stirnfläche aufweisen.

[0003] Zudem betrifft die Erfindung eine Presszange mit zwei Zangenbacken, die mit gegenüberliegend angeordneten Pressbacken versehen sind.

[0004] Auch betrifft die Erfindung zwei zur gegenüberliegenden Anordnung in einer Presszange vorgesehene Pressbacken, wobei die Pressbacken in einer Rippenlängsrichtung verlaufende Rippen aufweisen, die bei einem Verp ressen ineinanderfahren und hierbei eine Pressbackenöffnung begrenzen, wobei die Rippen einer Pressbacke in Form von zwei Rippenscharen, die aus mehreren nebeneinander sich erstreckenden Rippen gebildet sind, angeordnet sind und die Rippen einer Rippenschar an ihren freien Enden bezogen auf eine Ansicht senkrecht zu einer Zusammenfahrrichtung bei dem Ineinanderfahren und ge- sehen auf eine Breitseite der Rippen jeweils eine Gratlinie aufweisen.

[0005] Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Verpressen von in ei- ner Aderendhülse aufgenommenen Leiterenden, zum abzugfesten Verbinden der Aderendhülse mit den Leiterenden durch Verformung, ausgehend von ei- nem im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt der Aderendhülse in einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt, wobei die Aderendhülse eine Wan- dung und eine Wandungsaußenfläche aufweist.

Stand der Technik [0006] Pressbacken der in Rede stehenden Art, sowie Presszangen, die bevor- zugt derartige Pressbacken aufweisen, sind bekannt. Diese dienen bspw. zum Vercrimpen von Leiterenden, bspw. unter Nutzung einer Aderendhülse. Die hierzu verwendeten Pressbacken sind zum Ineinanderfahren ausgebildete Formteile, ggf. Rippen aufweisend. Bekannte Presszangen weisen Zangenba- cken auf, an denen Pressbacken befestigt sind. Die Zangenbacken sind zangen- oder scherenartig offen- bzw. schließbar.

[0007] Eine Presszange der in Rede stehenden Art ist bspw. aus der EP 0 732 779 Bl (US 6,176,116 Bl) bekannt. Darüber hinaus sind insbesondere Pressba- cken der in Rede stehenden Art auch bekannt aus der DE 198 18 482 CI (US 6,151,950 A).

Zusammenfassung der Erfindung

[0008] Im Hinblick auf den vorbeschriebenen Stand der Technik wird eine Aufgabe der Erfindung darin gesehen, Pressbacken, wie auch eine Presszange und ein Verfahren der in Rede stehenden Art handhabungstechnisch und im Hinblick auf die zu erzielende Vercrimpung weiter zu verbessern. [0009] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungs- gedanken bei Pressbacken gegeben, bei welchen darauf abgestellt ist, dass eine quer zu der Rippenlängsrichtung außerhalb eines Arbeitsbereiches der Rippen verlaufende Führungsfläche ausgebildet ist, die mit einem von der gegenüber- liegenden Pressbacke ausgehenden Führungs vor sprung zusammenwirkt.

[0010] Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine Führung der Pressbacken insbe- sondere im Zuge eines Verpress V organges und des damit einhergehenden In- einanderfahrens der Pressbacken gegeben. Etwaige in Rippenlängsrichtung auf die eine und/ oder die andere Pressbacke im Zuge einer Verpressung einwir- kende Kräfte, die eine Verlagerung der einen Pressbacke relativ zu der anderen Pressbacke in Rippenlängsrichtung bewirken könnten, werden zufolge der Zu- sammenwirkung der Führungsfläche der einen Pressbacke und dem Führungs- vorsprung der anderen Pressbacke aufgenommen. Dies führt zu einer ord- nungs gemäßen Verpressung bzw. Vercrimpung. Die Führungsfläche kann an einem Führungsvorsprung der jeweils anderen Pressbacke gegeben sein. Sie kann aber auch an einer sonstigen Ausformung der anderen Pressbacke gege- ben sein. Beispielsweise kann die Führungsfläche auch an einem zugeordneten (End-) Bereich einer oder mehrerer Rippen der anderen Pressbacke gegeben sein.

[0011] Der Führungs vor sprung der einen Pressbacke ragt hierzu in bevorzug- ter Ausgestaltung über eine quer zur Zusammenfahrrichtung der Pressbacken gerichtete Trennebene der Pressbacken hinaus, zur bevorzugten Anlage an der Führungsfläche der anderen Pressbacke.

[0012] Die Führungsfläche kann, wie grundsätzlich angesprochen, bspw. durch eine, die Rippen (der anderen Pressbacke) in ihrer Längserstreckung be- grenzende Rippenstirnfläche gebildet sein.

[0013] Eine weitere mögliche Lösung der Aufgabe ist bei Pressbacken gege- ben, bei welchen darauf abgestellt ist, dass die Stirnfläche gesehen in einem Querschnitt quer zu der Rippenlängsrichtung eine mittig am weitesten vorste- hend gerundete Konturlinie aufweist.

[0014] Zufolge der vorgeschlagenen Querschnitts gestaltung, bevorzugt einer jeden Rippe im stirnseitigen Bereich, ergibt sich eine verbesserte Verpressung bzw. Vercrimpung, bspw. von Aderendhülsen. Alle Rippen einer oder beider Pressbacken können die gerundete Konturlinie aufweisen.

[0015] Der am weitesten vorstehende Bereich der in Richtung auf die gegen- überliegende Pressbacke bzw. deren Nutgrund zwischen zwei eine Nut zwi- schen sich belassenden Rippen weisenden Stirnfläche ist bevorzugt im Wesent- lichen verrundet, hierbei ggf. über die Erstreckungslänge der gerundeten Kon- turlinie einen stets gleichbleibenden Radius aufweisend, darüber hinaus ggf. aber auch hinsichtlich der gerundeten Konturlinie unterschiedliche Radien aufweisend. Bevorzugt ist hierbei jedenfalls ein Teil der Stirnflächenkontur mit einem Radius versehen, der kleiner ist als das Maß einer Rippendicke quer zur Rippenlängserstreckung, so bspw. dem 0,5- bis 0,3-Fachen der Dicke entspre- chend.

[0016] Bei einer Presszange der in Rede stehenden Art ist eine mögliche Lö- sung der Aufgabe nach einem weiteren Erfindungsgedanken dadurch gegeben, dass die Pressbacken gemeinsam um eine in Richtung des Zusammenfahrens der Pressbacken gerichtete Verdrehachse drehbar sind und dass die Pressba- cken auch im zusammengefahrenen Zustand ohne Hinderung durch eine Zan- genbacke um die Verdrehachse drehbar sind.

[0017] Auch in einem zusammengefahrenen Zustand weisen die Pressbacken keinen Überstand auf, der bei einer Drehung mit der oberen und/ oder unteren Zangenbacke kollidieren würde. Soweit Führungsvorsprünge vorgesehen sind, wird dies auch dadurch erreicht, dass die Führungsaufgaben, die durch die Führungsvorsprünge zu erbringen sind, auf den zugeordneten Führungsflä- chen der jeweils gegenüberliegenden Pressbacke, also auf beide Pressbacken, verteilt sind. Die Führungsvorsprünge sind in dem gegebenen Fall auch so aus- gebildet, dass sie nur soweit ineinanderfahren, dass sich bei einer Drehung der Pressbacke um die genannte Verdrehachse keine Kollision mit den Zangenba- cken ergibt.

[0018] Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine insbesondere hinsichtlich der Handhabung verbesserte Presszange angegeben. Das Pressbacken-Paar kann zufolge Verdrehen um die Verdrehachse in eine für eine durchzuführende Ver- pressung oder Vercrimpung günstige Position verdreht werden. Die Pressba- cken sind hierbei so ausgebildet, dass ein solches Verdrehen des Pressbacken- Paares bevorzugt in jeder Zusammenfahrstellung, entsprechend auch in der vollständig zusammengefahrenen Stellung, ermöglicht ist.

[0019] Die vorbeschriebene Ausgestaltung zur Ermöglichung eines Verdre- hens des Pressbacken-Paares auch im zusammengefahrenen Zustand ergibt sich auch bei einem Pressbacken-Paar mit einer quer zur Rippenlängsrichtung außerhalb eines Arbeitsbereiches der Rippen verlaufenden Führungsfläche, die mit einem von der gegenüberliegenden Pressbacke ausgehenden Führungsvor- sprung zusammenwirkt.

[0020] Darüber hinaus kann die Presszange auch alternativ oder auch kombi- nativ zu der vorbeschriebenen Pressbacke zumindest eine Pressbacke aufwei- sen, deren rippenseitige Stirnfläche, gesehen in einem Querschnitt quer zur Rippenlängsrichtung, eine mittig am weitesten vorstehend gerundete Konturli- nie aufweist. [0021] Bezüglich der Ausgestaltung der Pressbacken kann nach einem weite- ren Erfindungsgedanken vorgesehen sein, dass die Gratlinien jedenfalls einer Rippenschar in der genannten Ansicht eine Vorwölbung aufweisen, die in die Pressbackenöffnung vorstehen.

[0022] Es ergibt sich so bevorzugt eine von einer streng durchlaufend geradli- nigen Ausgestaltung der Gratlinie eine bspw. konvexe Vorwölbung in Richtung auf die Pressbackenöffnung. Diese Vorwölbung kann, wie auch bevorzugt, be- züglich der Längserstreckung der Gratlinie partiell, entsprechend lediglich über einen Teilbereich vorgesehen sein.

[0023] Zufolge einer solchen Ausgestaltung kann sich eine von einer im Übri- gen ggf. streng rechteck-geometrischen Querschnittsgestaltung der Pressba- ckenöffnung abweichende Querschnittsgestaltung ergeben.

[0024] Bezüglich des angegebenen Verfahrens kann eine mögliche Lösung der Aufgabe dadurch gegeben sein, dass unter Nutzung von Pressbacken mit einer bezüglich der vorbeschriebenen Gratlinien ausgebildeten Vorwölbung, die Pressbacken zunächst mit den an den Rippen ausgebildeten Vorwölbungen mit der Wandungsaußenfläche der Aderendhülse in Kontakt gebracht werden und mit Hilfe der Vorwölbungen bei weiterem Verpressen konkav verlaufende Wandungsabschnitte bei der im Wesentlichen rechteckförmigen Wandung der verformten Aderendhülse gebildet werden.

[0025] Zufolge des vorgeschlagenen Verfahrens ergibt sich eine günstige Ver- formung des Werkstückes bzw. der Aderendhülse. Insbesondere ist hierdurch bezogen auf einen Querschnitt durch die verpresste Aderendhülse quer zu der Längserstreckung der aufgenommenen Leiterenden eine nahezu vollständige Ausfüllung des Querschnittes mit Leiterenden erreichbar. Es ergeben sich zu- folge des vorgeschlagenen Verpress V erfahrens bevorzugt keine Hohlräume, die eine Verlagerung von Leiterenden auch nach der Verpressung zulassen können und somit ggf. zu einer Lockerung der Leiterenden führen. Der freie innere Querschnitt der verformten Aderendhülse ist bevorzugt vollständig, quasi ho- mogen mit Leiterenden verfüllt. Auch kann hierdurch eine vergleichmäßigte Anordnung der Leiterenden in der Aderendhülse erreicht werden.

[0026] Im Zuge des Verpress V organgs erreichen zunächst die Vorwölbungen die Wandungsaußenfläche der Aderendhülse, entsprechend diese zunächst be- aufschlagend. Entsprechend ergeben sich im Bereich dieser Beaufschlagung durch die Vorwölbungen konkav verlaufende Wandungsabschnitte der Wan- dung der Aderendhülse.

[0027] Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend, auch in der Figu- renbeschreibung, oftmals in ihrer bevorzugten Zuordnung zum Gegenstand des Anspruches 1 und/ oder eines oder mehrerer der weiteren unabhängigen Ansprüche oder zu Merkmalen weiterer Ansprüche erläutert. Sie können aber auch in einer Zuordnung zu nur einzelnen Merkmalen des Anspruches 1 und/ oder eines oder mehrerer der weiteren unabhängigen Ansprüche oder des jeweiligen weiteren Anspruchs oder jeweils unabhängig von Bedeutung sein.

[0028] So können entsprechend in einer bevorzugten Ausgestaltung an jeder Pressbacke bezogen auf die Rippenlängsrichtung gegenüberliegend Führungs- vorsprünge ausgebildet sein. Diese Führungsvorsprünge wirken in bevorzugter Ausgestaltung mit entsprechend ebenfalls bezogen auf die Rippenlängsrich- tung gegenüberliegenden Führungsflächen der gegenüberliegenden Pressbacke zusammen. Hierdurch ist insgesamt die Führung der Pressbacken insbesondere im Zuge des Zusammenfahrens weiter verbessert. Eine Verschiebung der Pressbacken relativ zueinander quer zur Zusammenfahrrichtung ist zufolge der gegebenen Abstützung verhindert.

[0029] Die Führungs vor S prünge können bzgl. ihres Querschnittes quer zu ih- rer Längserstreckung, darüber hinaus quer zur Zusammenfahrrichtung, wie auch darüber hinaus bevorzugt bzgl. ihrer Längserstreckung, gleich gebildet sein. Entsprechendes kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung bzgl. der Führungsflächen gelten.

[0030] Gemäß einer weiter bevorzugten Ausgestaltung können die gegenüber- liegenden Führungsvorsprünge auf einer ersten Seite der Pressbacke mehrfach ausgebildet sein, mit einer quer zu der Rippenlängsrichtung verbleibenden Ein- fahr Öffnung. Im Bereich der Einfahr Öffnung ergibt sich die Führungsfläche für einen Führungs vor sprung der gegenüberliegenden Pressbacke. So kann weiter durch Einfahren eines Führungs vor sprungs einer Pressbacke zwischen zwei Führungs vor S prünge der anderen Pressbacke einerseits durch Anlage an der Führungsfläche im Bereich der Einfahröffnung eine Führung in Rippenlängs- richtung als auch durch Anlage an den in Zusammenfahrrichtung benachbarten Führungs vor S prüngen eine Führung quer zur Rippenlängsrichtung gegeben sein.

[0031] Die mittig am weitesten vorstehend gerundete Kontur linie der Rippen- Stirnfläche kann stetig gekrümmt verlaufen, ggf. mit Ausnahme einer den wei- test vorstehenden Bereich mitbildenden Abflachung. Die Abflachung zeigt sich bzgl. der Kontur linie bevorzugt als Gerade, die in die stetig gekrümmt verlau- fende Konturlinie übergeht. Bevorzugt geht die Gerade beidseitig in einen ste- tig gekrümmten Verlauf über. [0032] Auch kann sich die Krümmung bis zum Einlauf in eine in Zusammen fahrrichtung geradlinig sich erstreckende Flankenkontur der Rippe erstrecken. Die Rippe kann hierzu mit Bezug auf den vorbeschriebenen Querschnitt in ei- ner möglichen, darüber hinaus auch bevorzugten, Ausgestaltung allein zwei ggf. parallele Konturlinien und die vorbeschriebene stirnflächenseitige Krüm- mung aufweisen, darüber hinaus ggf. eine den weitest vorstehenden Bereich mitbildende Abflachung. Bevorzugt geht die gekrümmte (Teil-) Konturlinie tangential über in die Flächenkontur.

[0033] Die hier beschriebenen Pressbacken bestehen bevorzugt aus einem me tallischen Werkstoff, bspw. einem Stahl-Werkstoff. Sie können mehrteilig oder auch einteilig ausgebildet sein. Sie können umformen, bspw. durch Warmfor- mung, aber auch durch Urformen, bspw. als Gussteil, insbesondere im Fein- gussverfahren, hergestellt sein. Weiter kann auch ein Sinter- Verfahren zur An- wendung kommen.

[0034] Auch kann eine Zangenbacke einer der zugeordneten Pressbacke zu- gewandte Oberseite aufweisen, wobei ein Führungs vor sprung im zusammen gefahrenen Zustand der Pressbacken mit seiner in Zusammenfahrrichtung ge- gebenen Oberfläche einen Abstand zu der zugewandten Oberfläche der Zan- genbacke belässt, dies bevorzugt auch im vollständig zusammengefahrenen Zustand der Pressbacken. Unabhängig von der Verdrehstellung des Pressba- cken-Paares um die Verdrehachse ist eine kollisionsfreie Verlagerung eines Führungsvorsprunges in Richtung auf die zugewandte Oberseite der Zangen- backe ermöglicht. Bevorzugt erstreckt sich auch im vollkommen zusammenge- fahrenen Zustand ein Führungsvorsprung nicht über die gegenüberliegende Pressbacke hinaus. [0035] In einer weiter vorgeschlagenen Ausgestaltung kann eine Pressbacke einen Drehzapfen aufweisen, der zur Verschwenkung in einer der Zangenba- cken gelagert ist, wobei der Drehzapfen in der Pressbacke demontierbar gehal- tert sein kann. Die Pressbacke kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung um eine den Drehzapfen durchsetzende geometrische Drehachse drehbar sein. Entsprechend kann der Drehzapfen die geometrische Verdrehachse anbieten.

[0036] Ein Verdrehen der Pressbacke um den Drehzapfen kann in einer mögli- chen Ausgestaltung in der montierten Stellung der Pressbacken erfolgen.

[0037] Die vorgeschlagene Verdrehbarkeit um die Drehachse kann stufenlos gegeben sein, darüber hinaus alternativ aber auch stufenweise, bspw. in Um fangsrichtung betrachtet in 15°-, 30°- oder 45°-Schritten.

[0038] Beispielsweise zu einem Wechsel der Pressbacke, weiter bspw. nach einem Verschleiß der Pressbacke oder zur Anordnung einer anders gestalteten, an den Pressling angepassten Pressbacke, kann die Pressbacke von dem Dreh- zapfen demontiert werden. Dies kann werkzeuglos erfolgen, darüber hinaus ggf. aber auch unter Nutzung eines üblichen Werkzeuges, wie bspw. einer Zange oder eines Schraubendrehers.

[0039] Die Halterung des Drehzapfens kann durch ein Steckteil gebildet sein, das sowohl an dem Drehzapfen wie auch an der Pressbacke formschlüssig auf- genommen ist. Zur Demontage der Pressbacke von dem Drehzapfen ist ent- sprechend das Steckteil zu entfernen, wonach der Formschluss aufgehoben ist.

[0040] Das Steckteil kann insgesamt etwa U-förmig ausgebildet sein, entspre- chend aufweisend zwei, bevorzugt, im Wesentlichen parallel zueinander ver- laufende U-Schenkel, die über einen U-Steg miteinander verbunden sind. Der Formschluss kann im Bereich der U-Schenkel und/ oder des U-Steges erreichbar sein.

[0041] Auch kann das Steckteil federnd ausgebildet sein, bspw. zufolge Aus- bildung des Steckteils als Drahtformfeder, insbesondere U-förmig gestaltete Drahtformfeder.

[0042] In einer weiteren Ausgestaltung, die auch für sich allein betrachtet we sentlich sein kann, kann der Drehzapfen in der zugeordneten Zangenbacke in einem Schwenkgelenk zur Verschwenkung um eine quer zur Drehachse verlau- fenden Schwenkachse aufgenommen sein, wobei bei von der gegenüberliegen- den Zangenbacke gelöster Pressbacke die Pressbacken einzeln oder zusammen zum Herausziehen in Richtung der Drehachse aus dem Zangenmaul verdreh- bar sind. Mit Lösen der einen Pressbacke von der zugeordneten Zangenbacke bzw. von dem zugeordneten Drehzapfen kann unter Verlagerung der diesbe- züglichen Pressbacke in Richtung auf die andere Pressbacke eine Beabstandung der der Pressbacke zugewandten Oberseite der Zangenbacke zu der Pressbacke erreicht werden. Es ergibt sich ein Freiraum zwischen der gelösten Pressbacke und der zugewandten Oberseite der Zangenbacke, der zu einer Verschwen- kung des Pressbacken-Paares um die Schwenkachse genutzt werden kann, wei- ter insbesondere in eine Richtung, in welcher dass Pressbacken-Paar aus dem Bereich eines Zangenmauls herausbewegt wird. Hiernach kann nach Lösen der weiteren Pressbacke vom diesbezüglichen Drehzapfen das Pressbacken-Paar im Wesentlichen in Richtung entlang der Drehachse herausgezogen werden. Es ist so in handhabungstechnisch günstiger Weise ein Pressbacken-Wechsel ermög- licht. [0043] Darüber hinaus ist die Ausbildung einer Drehachse und/ oder einer Schwenkachse, wie vorbeschrieben, auch bei Pressbacken denkbar, die keine Führungselemente oder anders gestaltete Führungselemente aufweisen.

[0044] Bei möglichen Pressbacken, deren Rippen über die Gratlinie hinaus in Richtung auf die Pressbackenöffnung ragende Vorwölbungen aufweisen, kön- nen diese Vorwölbungen in einer Ansicht gesehen auf eine Breitseite der Rip- pen mit Bezug auf eine Rippenschar in Überdeckung zueinander liegen.

[0045] In einer möglichen Ausgestaltung können nur einzelne Rippenschare derartige Vorwölbungen aufweisen, so bspw. beide Rippenschare einer Press- backe, während die Rippenschare der anderen Pressbacke keine derartigen

Vorwölbungen aufweisen. Alternativ kann auch je eine Rippenschar einer jeden Pressbacke mit einer solchen Vorwölbung versehen sein. In weiterer Ausgestal- tung sind alle Rippenschare, entsprechend alle Rippen beider Pressbacken mit derartigen Vorwölbungen versehen. [0046] Die Gratlinien können gemäß einer möglichen Ausgestaltung durchge- hend, d. h. von einem Ende der Gratlinie bis zu dem anderen Ende der Gratli- nie in Längserstreckungsrichtung geradlinig gestreckt verlaufen. Auch kann eine solche Gratlinie zumindest einen gerade verlaufenden Bereich aufweisen, an welchen sich weiter bspw. eine Vorwölbung anschließt. [0047] Darüber hinaus können auch beidseitig der Vorwölbung, bezogen auf die Längserstreckungsrichtung der Gratlinie, gerade verlaufende Bereiche der Gratlinie vorgesehen sein, mit unterschiedlichen oder auch gleichen Längen.

[0048] Diese ggf. beidseitig der Vorwölbung vorgesehenen geradlinig verlau- fenden Bereiche können in linearer Verlängerung ineinander übergehen, so dass diese gerade verlaufenden Bereiche in einer möglichen, auch bevorzugten, Ausgestaltung entlang einer zwischen den beiden Endpunkten der Gratlinie gespannten geometrischen Grundlinie verlaufen.

[0049] Eine größte Erstreckung der Vorwölbung über eine solche gedachte Grundlinie hinaus in Richtung auf die Pressbackenöffnung kann einem Fünf- zigstel bis einem Zehntel der sich bei anfänglich geschlossener Pressbackenöff- nung einstellenden größten Erstreckung der Grundlinie entsprechen.

[0050] Die anfänglich geschlossene Pressbackenöffnung ist in der Pressba- cken V erschiebestellung erreicht, in welcher die ineinandergreifenden Rippen der aufeinander zu bewegten Pressbacken mit ihren Gratlinien die Pressba- ckenöffnung in ihrer größten Querschnittsgestaltung umfangsmäßig vollstän- dig umschließen.

[0051] Die Vorwölbungen der Rippen wirken in bevorzugter Ausgestaltung in jeder Pressbackenöffnungsstellung, wirken entsprechend bevorzugt bei einer Verpressung unterschiedlichster Aderendhülsen-Querschnitte.

[0052] Auch kann die in Erstreckungsrichtung der Grundlinie gemessene Län- ge der Vorwölbung einem Drittel bis einem Zehntel der sich bei anfänglich ge- schlossener Pressbackenöffnung einstellenden größten Erstreckung der Grund- linie entsprechen. [0053] Die Gratlinie kann im Bereich der Vorwölbung kreisabschnittförmig mit durchgehend bleibendem Radius, ggf. mit in Erstreckungsrichtung sich än- derndem Radius, gebildet sein. [0054] Auch ergibt sich in einer möglichen Ausgestaltung ein höchster Punkt der Vorwölbung, welcher höchster Punkt der Vorwölbung bezogen auf die bei anfänglich geschlossener Pressbackenöffnung sich einstellenden größten Erstre- ckung der gedachten Grundlinie aus einer Längsmitte der Rippe heraus ver- setzt ist. Diese Versetzung kann bis hin zu einer vollständigen außermittigen Anordnung der gesamten Vorwölbung gegeben sein, so bspw. bei einer Ver- pressung von Aderendhülsen mit verhältnismäßig großem Querschnitt , bspw. 16 mm 2 . Bei einem Verpressen von Aderendhülsen mit kleinerem Querschnitt, bspw. 6 mm 2 oder 2,5 mm 2 , kann sich im Moment der Verpressung bezogen auf die dann wirksame Gratlinie eine von der Längsmitte durchsetzte Anordnung der Vorwölbung ergeben.

[0055] Die Versetzung ist bevorzugt in Richtung auf die sich an der Grundlinie im Wesentlichen rechtwinklig zu der Grundlinie anschließenden Grundlinie der in Nebeneinanderanordnung nächstfolgenden Rippe derselben Pressbacke gegeben. Die Längsmitte bezieht sich hierbei auf eine Mitte bei anfänglich ge- schlossener Pressbackenöffnung zwischen den die Gratlinie jeweils endseitig begrenzenden Punkte, entsprechend auf die gedachte Grundlinie.

[0056] Hieraus ergibt sich hinsichtlich des vorgeschlagenen Verfahrens eine Konkavität, die bezogen auf eine senkrecht zu einer im Übrigen linear verlau- fenden Grat-Grundlinie ausgerichteten Mittellinie asymmetrisch ausgebildet wird. Die konkav verlaufenden Wandungsabschnitte der verpressten Aderend- hülse ergeben sich entsprechend, insbesondere bei durchmessergrößeren Quer- schnitten, wie bspw. 16 mm 2 oder 8 mm 2 , mit Bezug auf einen im Querschnitt betrachteten Wandungsschenkel der ansonsten im Wesentlichen rechteckför- migen Wandung tendenziell zugeordnet dem Eckbereich, während zugeordnet dem gegenüberliegenden Eckbereich der diesbezügliche Wandungsabschnitt bevorzugt geradlinig verläuft. Bei kleineren Querschnitten kann sich sogar ein Wandungsschenkel einstellen, mit einem konkaven Wandungsabschnitt, der beidseitig von zumindest annähernd gleichlangen geraden Wandungsabschnit- ten flankiert ist. Bei kleinsten Querschnitten, bspw. 2,5 mm 2 , kann sich sogar der Effekt einstellen, dass sich im Wesentlichen allein ein, die Eckbereiche der ansonsten im Wesentlichen rechtwinkligen Wandung verbindender konkaver Wandungsabschnitt einstellt. Bei diesen geringen Querschnitten kann es dazu kommen, dass es im Zuge der Verpressung nicht zu einem vollständigen Aus- füllen der Presskontur beidseitig der Vorwölbung kommt, sich entsprechend keine geradlinig verlaufende Wandungsabschnitte einstellen.

[0057] Die vor- und nachstehend angegebenen Bereiche bzw. Wertebereiche oder Mehrfachbereiche schließen hinsichtlich der Offenbarung auch sämtliche Zwischenwerte ein, insbesondere in ein Zehntel-Schritten der jeweiligen Di- mension, ggf. also auch dimensionslos. Beispielsweise beinhaltet die Angabe ein Fünfzigstel bis ein Zwanzigstel auch die Offenbarung von zehn Fünfhun- dertstel bis neun Zweihundertstel, elf Fünfhundertstel bis zehn Zweihunderts- tel, elf Fünfhundertstel bis neun Zweihundertstel, etc. Diese Offenbarung kann einerseits zur Eingrenzung einer genannten Bereichsgrenze von unten und/ oder oben, alternativ oder ergänzend aber zur Offenbarung eines oder mehrerer singulärer Werte aus einem jeweilig angegebenen Bereich dienen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

[0058] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung er- läutert, die aber lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Teil, das nur be- zogen auf eines der Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist damit auch für dieses weitere Ausfüh- rungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes Teil beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Presszange in einer Press- maul-Offenstellung;

Fig. 2 die Seitenansicht hierzu;

Fig. 3 die Presszange in Draufsicht;

Fig. 4 eine vergrößert dargestellte Stirnansicht gegen die Presszange;

Fig. 5 die Herausvergrößerung des Bereiches V in Fig. 1;

Fig. 6 eine Schnittdarstellung gemäß der Schnittebene VI in Fig. 5;

Fig. 7 die Herausvergrößerung des Bereiches VII in Fig. 6;

Fig. 8 in perspektivischer Detaildarstellung die Pressbackenanord- nung, betreffend die Pressbacken-Offenstellung;

Fig. 9 eine weitere perspektivische Darstellung der Pressbacken- anordnung, betrachtet in Pfeilrichtung IX in Fig. 8;

Fig. 10 eine der Fig. 9 entsprechende Darstellung, jedoch nach Abzie- hen von die Pressbacken an der Presszange festlegenden Steck- teilen;

Fig. 11 die Pressbacken mit zugeordneten Schwenkzapfen und Steck- teilen in einer perspektivischen Explosionsdarstellung; Fig. 12 den Schnitt gemäß der Linie XII - XII in Fig. 4 durch die Press- backen- Anordnung;

Fig. 13 eine der Fig. 12 entsprechende Darstellung, jedoch im Zuge ei- ner gemeinsamen Verdrehung des Pressbacken-Paares;

Fig. 14 in einer Einzeldarstellung einen, zur Halterung einer Pressba- cke ausgebildeten Schwenkzapfen;

Fig. 15 eine weitere Ansichtsdarstellung des Schwenkzapfens;

Fig. 16 den Schwenkzapfen in perspektivischer Darstellung;

Fig. 17 eine im Wesentlichen der Fig. 9 entsprechende Darstellung, je- doch nach Aufhebung der Halterung einer Pressbacke an dem zugehörigen Schwenkzapfen und Abschwenken des Pressba- cken-Paares in eine Entnahmestellung;

Fig. 18 den Schnitt gemäß der Linie XVIII - XVIII in Fig. 3;

Fig. 19 eine Schnittdar S tellung gemäß der Schnittebene XIX in Fig. 8 bei in dem Pressmaul eingelegtem Werkstück, betreffend eine Pressbacken-Offenstellung;

Fig. 20 die Ansicht gemäß Pfeil XX in Fig. 19;

Fig. 21 eine der Fig. 18 entsprechende Darstellung, betreffend eine

Zwischenstellung im Zuge eines Verpressvorganges; Fig. 22 eine der Fig. 19 entsprechende Darstellung, betreffend die Press-Zwischenstellung gemäß Fig. 21;

Fig. 23 die Ansicht gemäß Pfeil XXIII in Fig. 22;

Fig. 24 eine Folgedarstellung zu Fig. 22 im Zuge einer weiteren Press- backen V erlagerung;

Fig. 25 die Ansicht gemäß Pfeil XXV in Fig. 24 mit weiter einer lupen- artigen V ergrößerungsdarstellung;

Fig. 26 eine Folgedarstellung zu Fig. 21, betreffend eine Zwischenstel- lung unter einer ersten Biegeauslenkung eines auf eine Pressba- cke einwirkenden Halterungsteils;

Fig. 27 das Halterungsteil in einer Einzeldarstellung;

Fig. 28 eine Folgedarstellung zu Fig. 26 im Zuge des weiteren Ver- pressvorganges, bei weiterer federnder Ausbiegung des Halte- rungsteils;

Fig. 29 eine Seitenansicht gemäß Fig. 4, betreffend eine zweite Ausfüh- rungsform der Pressbacken;

Fig. 30 das Pressbacken-Paar der Ausführungsform gemäß Fig. 29 in perspektivischer Darstellung; Fig. 31 in schematischer und vergrößerter Darstellung die durch die Rippen der Pressbacken der zweiten Ausführungsform be- grenzte Pressbackenöffnung;

Fig. 31a die Herausvergrößerung des Bereiches XXXIa in Fig. 31;

Fig. 32 eine der Fig. 29 entsprechende Darstellung bei in der Pressba- ckenöffnung zur Verpressung einliegendem Werkstück;

Fig. 33 eine Folgestellung zu Fig. 32 im Zuge eines Verpressvorgangs;

Fig. 34 eine Folgedarstellung zu Fig. 33, die Verpress-Endstellung be- treffend; Fig. 35 in Einzeldarstellung ein mit einem Pressbacken-Paar der zwei- ten Ausführungsform gemäß Fig. 29 verpresstes Werkstück in Form einer, Leiterenden aufnehmenden Aderendhülse.

Beschreibung der Ausführungsformen

[0059] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu Fig. 1, eine Presszange 1, die im Wesentlichen zwei Zangenbacken 2, 3, zwei Griffteile 4, 5, sowie eine erste Pressbacke 6 und eine zweite Pressbacke 7, die als Pressbacken- Paar gegenüberliegend angeordnet sind, aufweist.

[0060] Die Figuren 1 bis 28 zeigen eine Presszange 1 mit Pressbacken 6 und 7 in einer ersten Ausführungsform. Eine zweite Ausführungsform der Pressba- cken 6 und 7 ist in den Figuren 29 bis 35 dargestellt. [0061] Die Zangenbacke 2 und das zugeordnete Griffteil 4 sind nachstehend weiter jeweils als feststehend bezeichnet, während die Zangenbacke 3 und das dieser zugeordnete Griffteil 5 weiter als beweglich bezeichnet ist.

[0062] Die erste Pressbacke 6 ist der feststehenden Zangenbacke 2 zugeordnet, während die bewegliche Zangenbacke 3 die zweite Pressbacke 7 trägt.

[0063] Die feststehende Zangenbacke 2 setzt sich im Wesentlichen zusammen aus zwei im Wesentlichen gleich gestalteten, zueinander quer zur Längserstre- ckung der Zangenbacke 2 beabstandeten Backenteilen 8, die endseitig, in den den Pressbacken 6 und 7 abgewandten Bereichen, übergehen in das starr mit der so gestalteten Zangenbacke 2 verbundene Griffteil 4. Letzteres kann, wie im Übrigen auch das bewegliche Griffteil 5, umfasst sein von einer Griffhülle 9 bzw. 10.

[0064] Die bewegliche Zangenbacke 3 ist um eine geometrische Drehachse x an der feststehenden Zangenbacke 2 drehbar gehaltert, wobei eine Dreh-Offen- S tellung anschlagbegrenzt ist, zufolge einer Abstützung eines Anschlagab- schnittes 11 der beweglichen Zangenbacke 3 an einem Abschnitt der festste- henden Zangenbacke 2, bspw., wie dargestellt, an einem zwischen den Backen- teilen 8 der feststehenden Zangenbacke 2 sich in Erstreckungsrichtung der Drehachse x erstreckenden Zapfen 12. [0065] Die Drehachse x verläuft im Wesentlichen quergerichtet zur Längser- streckungsrichtung insbesondere der feststehenden Zangenbacke 2 und des sich hieran anschließenden Griffteils 4.

[0066] Weiter ist die bewegliche Zangenbacke 3 in Richtung auf ihre anschlag- begrenzte Dreh-Offenstellung federbeaufschlagt. Hierzu ist in dem dargestell- ten Ausführungsbeispiel eine Feder 13, bevorzugt wie dar gestellt in Form einer Zylinder-Zugfeder, vorgesehen, die an einem der zugeordneten zweiten Press- backe 7 abgewandten Hebelende der beweglichen Zangenbacke 3 angreift. Das der Zangenbacke 3 abgewandte Ende der Feder 13 ist an einem weiteren Zap- fen 14 der feststehenden Zangenbacke 2 angebunden.

[0067] Im Wesentlichen ausgehend von der geometrischen Drehachse x erstre- cken sich voneinander abgewandt Hebelabschnitte, so ein im Wesentlichen in Richtung auf das Griffteil 5 abragender Hebelabschnitt, an dessen Ende die Fe- der 13 angreift, und ein im Wesentlichen von dem Griff teil 5 abgewandter, in Richtung auf eine Stirnseite der Presszange 2 gerichteter Hebelabschnitt, an dessen Endbereich die zugeordnete zweite Pressbacke 7 gehaltert ist.

[0068] Insgesamt ist die bewegliche Zangenbacke 3 in dem dargestellten Aus- führungsbeispiel bevorzugt durch ein durchgehend materialeinheitliches, plat- tenartiges Hebelteil 15 gebildet.

[0069] Darüber hinaus ist im Wesentlichen endseitig des durch die Feder 13 beaufschlagten Hebelabschnitts 17 das bewegliche Griffteil 5 angelenkt. Die diesbezügliche geometrische Drehachse y erstreckt sich in paralleler Ausrich- tung zu der geometrischen Drehachse x der beweglichen Zangenbacke 3. Es ergibt sich in Verbindung mit einem Ratschenarm 18 eine Kniegelenkanord- nung K betreffend die Anlenkung des Griffteiles 5 und die Einwirkung über das Griffteil 5 auf die Zangenbacke 3.

[0070] Hierzu ist der Ratschenarm 18 einerends an der feststehenden Zangen- backe 2 angelenkt und andernends an dem beweglichen Griffteil 5. Die diesbe- züglichen geometrischen Drehachsen verlaufen ebenfalls parallel zu der geo- metrischen Drehachse x, wie auch zu der geometrischen Drehachse y. [0071] An dem Ratschenarm 18 ist ein verzahnter Ratschenabschnitt 19 ausge- formt, zur Zusammenwirkung bei Betätigung der Presszange 1 mit einer an dem beweglichen Griffteil 5 schwenkbeweglich angelenkten Sperrklinke 20. Letztere ist zufolge Anordnung einer Zugfeder 21 in dem beweglichen Griffteil 5 in eine Grundstellung federvorgespannt.

[0072] In bekannter Weise ist eine Justage der Kniegelenkanordnung K ermög- licht, durch ein von außen an der feststehenden Zangenbacke 2 zugängliches, um die geometrische Drehachse, um die auch der Ratschenarm 18 im Bereich der feststehenden Zangenbacke 2 bewegbar ist, drehbares Stellteil 22 vorgese- hen, das in mehreren Drehstellungen rastfestlegbar ist. Das Stellteil 22 wirkt über einen nicht dargestellten Exzenter auf die festbackenseitige Drehachse des Ratschenarmes 18 ein, so dass hierüber eine entsprechende Linearverlagerung der diesbezüglichen geometrischen Drehachse erreicht werden kann.

[0073] Die erste Pressbacke 6 ist endseitig eines federbaren Halterungsteils 23 befestigt. Hinsichtlich einer sich im Wesentlichen in Längserstreckung der fest- stehenden Zangenbacke 2 und deren Verlängerung in das feststehende Griffteil 4 verlaufenden Mittellinie a des Halterungsteils 23 ergibt sich gesehen von der beweglichen Zangenbacke 3 bzw. dem beweglichen Griffteil 5 ein im Wesentli- chen konkaver Verlauf, insbesondere im Bereich eines Halterungsteil- Abschnitts 24 zwischen dem freien, die erste Pressbacke 6 halternden Ende und einer nachstehend noch näher beschriebenen Anschlagverbindung 25.

[0074] Das Halterungsteil 23 ist bevorzugt beidseitig flankiert durch die Ba- ckenteile 8 der feststehenden Zangenbacke 2, wobei der dem die erste Pressba- cke 6 tragenden Ende abgewandte Halterungsteil- Abschnitt 26 endseitig mit der feststehenden Zangenbacke 2, entsprechend mit den Backenteilen 8, und/ oder dem feststehenden Griffteil 4 verbunden ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diesbezüglich eine feste Verbindung 27 durch zwei in Erstreckungsrichtung der Mittellinie a zueinander beabstandeten Zapfenver- bindungen gegeben.

[0075] Die Pressbacken 6, 7 sind zur gegenüberliegenden Anordnung in der Presszange 1 ausgebildet. Eine bzw. beide Pressbacken 6, 7 weisen Rippen 29, 31 auf. Die Rippen 29, 31 weisen entsprechend einem Verlauf ihrer freien En- den, projiziert auf eine Grundfläche, eine Rippenlängsrichtung R auf, vgl.

bspw. Fig. 11. Bei einem Verpressen können die Rippen 29, 31, in der Regel über einen Teil ihrer Höhe H, vgl. ebenfalls Fig. 11, ineinanderfahren. Hierzu wird auch auf die Figuren 6, 7 verwiesen. Der Bereich der Rippen 29, 31, der üblicherweise bei einer Verpressung in Eingriff mit einem Pressling kommt, ist als Arbeitsbereich bezeichnet. Außerhalb des Arbeitsbereiches der Rippen 29,

31 weisen die Rippen 29, 31 eine Führungsfläche F auf, die mit einem von der gegenüberliegenden Pressbacke 6, 7 ausgehenden Führungsvorsprung 38 zu- sammenwirkt. Es ergibt sich also eine Zusammenwirkung und damit auch Ver- schiebungshinderung bzw. Verschiebungsbegrenzung in der Rippenlängsrich- tung. Zusätzlich oder alternativ kann die Führungsfläche auch in Querrichtung hierzu gegeben sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dies durch eine entsprechende in diese Richtung weisende Stirnfläche S, ggf. beidseitig gegenüberliegend, eines Führungs vor sprungs 38 gegeben, vgl. auch hierzu et- wa Fig. 5. Die in der Querrichtung ggf. gegebene Führungsfläche dient weniger einer Verschiebungsbegrenzung als vielmehr ggf. einer zusätzlichen Führung im Sinne einer Finearführung der Pressbacken zueinander. Eine diesbezügliche Verschiebungsbegrenzung ist vorzugsweise bereits durch die ineinandergrei- fenden Rippen erreicht.

[0076] Die Pressbacken 6 und 7 sind vorzugsweise gleich gestaltet, hierbei weiter bevorzugt zunächst einen Grundkörper 28 aufweisend, auf welchem, zunächst mit Bezug zu der Pressbacke 6, die Rippen 29 angeordnet sind. Die Rippen 29 und der Grundkörper 28 sind, wie bevorzugt, materialeinheitlich einstückig gebildet.

[0077] Die Rippen 29 der Pressbacke 6 weisen die Rippenlängsrichtung R auf. Mit Bezug auf eine senkrecht zu dieser Rippenlängsrichtung R gegebene Blick- richtung ergeben sich grundrissmäßig im Wesentlichen dreieckförmige Rippen 29, mit einer im Wesentlichen senkrecht zum Grundkörper 28 bzw. senkrecht zu der Rippenlängsrichtung R verlaufenden äußeren Rippenstirnfläche 30. Von dieser Rippenstirnfläche 30 ausgehend fällt die in der Rippenlängsrichtung R sich erstreckende, der gegenüberliegenden Pressbacke zugewandte Stirnfläche in Richtung auf den Grundkörper 28 ab.

[0078] Gleichgerichtete Rippen einer Pressbacke 6 bzw. 7 sind quer zur Rip- penlängsrichtung R zueinander beabstandet angeordnet, insbesondere mit ei- nem Abstand, der im Wesentlichen der in Abstandsrichtung betrachteten Rip- penstärke entspricht.

[0079] In diese Abstandsbereiche einer Pressbacke 6 bzw. 7 tauchen partiell weitere Rippen derselben Pressbacke 6 bzw. 7 ein. Mit Bezug auf eine Stirnan- sicht auf die Pressbacke 6, in welcher Stirnansicht sich die dreieckige Grundriss- form einer Rippe 29 darstellt, sind die weiteren, in die Zwischenräume der vor- beschriebenen Rippen 29 eingreifenden weiteren Rippen 29 im Wesentlichen spiegelbildlich, aber um vorzugsweise eine Rippenbreite versetzt, angeordnet, entsprechend ebenfalls eine im Wesentlichen vertikal zum Grundkörper 28 ver- laufende äußere Rippenstirnfläche 30 aufweisend, die den Rippenstirnflächen 30 der vorbeschriebenen Rippen 29 gegenüberliegen. Auch diese weiteren Rip- pen 29 fallen in Rippenlängsrichtung ab in Richtung auf den Grundkörper 28. Gleichgerichtete Rippen 29 der Pressbacke 6 bilden eine Rippenschar 54 bzw. 55 (vgl. Fig. 8).

[0080] Die gegenüberliegende Pressbacke 7 ist bzgl. der Ausgestaltung und Anordnung der Rippen gleichgestaltet, entsprechend mit Bezug auf einen von der Stirnseite betrachteten Grundriss dreieckförmige Rippen 31 mit äußeren Rippenstirnflächen 32 aufweisend.

[0081] Die Rippen 29 und 31 der Pressbacken 6 und 7 greifen kammartig in- einander, wobei sich durch die vorbeschriebene dreieckförmige Grundrissge- staltung der Rippen 29 und 31, sowie die spiegelbildliche Anordnung innerhalb einer Pressbacke 6 und 7 sich unabhängig von der Beabstandung der Pressba- cken 6 und 7 zueinander eine, wie bspw. in Fig. 1 ersichtlich, Pressbackenöff- nung 33 mit bevorzugt viereckigem, weiter bevorzugt quadratischem Grundriss einstellt. Die Kantenlänge der Pressbackenöffnung 33 ist im Zuge einer sich än- dernden linearen Beabstandung der Pressbacken 6 und 7 zueinander gleichmä- ßig veränderbar.

[0082] Zugewandt der anderen Pressbacke weist jede Rippe 29, 31 eine freie Stirnfläche 34 auf, mit einer im Querschnitt gemäß der Darstellung in Fig. 7 quer zur Rippenlängsrichtung sich ergebenden, mittig am weitesten vorstehend gerundeten Konturlinie 35. Diese gerundete bzw. gekrümmt verlaufende Kon- turlinie 35 erstreckt sich zwischen der mit Bezug auf eine Zusammenfahrrich- tung r der Pressbacken 6 und 7 bevorzugt geradlinig sich erstreckende Flan- kenkontur 36 der Rippe 29, 31, wobei weiter bzgl. einer Rippe 29, 31 beidseitig eine parallel verlaufende Flankenkontur 36 bevorzugt vorgesehen ist. In Rich- tung auf die gegenüberliegende Pressbacke betrachtet, ergibt sich bevorzugt eine insgesamt konkav gekrümmte Konturlinie 35. [0083] Die gekrümmte Konturlinie 35 kann sich stetig über die gesamte, quer zur Rippenlängsrichtung betrachtete Rippendicke erstrecken, hierbei bspw. ei- nen (gleichbleibenden) Krümmungsradius aufweisend, der dem halben Rip- pendickenmaß entsprechen kann. [0084] Wie weiter dargestellt, kann die stetige Krümmung der Konturlinie 35 ggf. unterbrochen sein von einer den weitest vorstehenden Bereich der Rippe 29, 31 mitbildenden, mit Bezug auf den Querschnitt etwa mittigen Abflachung 37. Diese kann mit Bezug auf den Querschnitt quergerichtet und ggf. geradlinig verlaufen zu der Flankenkontur 36. [0085] Bezogen auf eine Ansicht senkrecht zu der Zusammenfahrrichtung r der Pressbacken 6 und 7 ergibt sich, gesehen auf die Rippenstirnfläche 30 bzw. 32, jeweils eine Gratlinie 56 entlang der Stirnfläche 34. Diese Gratlinie 56 ist in dem in den Figuren 1 bis 28 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel bevor- zugt durchgehend geradlinig gestreckt (vgl. Fig. 4). [0086] Quer zur Rippenlängsrichtung kann sich bei Betätigung der Presszange

1, insbesondere im Zuge einer durchzuführenden Verpressung, eine Abstüt- zung der Rippen 29 und 31 und somit entsprechend eine Führung der Pressba- cken 6 und 7 ergeben.

[0087] Vorgesehen ist weiter eine Führung insbesondere in Rippenlängsrich- tung. Hierzu weist jede Pressbacke 6, 7 angebunden an den jeweiligen Grund- körper zumindest einen Führungsvorsprung 38 auf, mit einer in Zusammen fahrrichtung r betrachteten Länge, die im Wesentlichen der der in derselben Richtung betrachteten Länge am selben Grundkörper 28 angeordneten Rippen 29 bzw. 31 entsprechen kann. Quergerichtet zur Rippenlängsrichtung erstreckt sich der Führungsvorsprung 38 über ein Maß, das in dem dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel die Anordnung von zwei oder drei Rippen 29, 31 abdeckt.

[0088] Weiter erstreckt sich der Führungsvorsprung 38 entlang der zugeordne- ten Rippenstirnfläche 30 bzw. 32. [0089] In der Nutzungsstellung der Pressbacken 6 und 7, in welcher die Rip- pen 29 und 31 ineinandergreifen, wirkt der Führungsvorsprung 38 mit den eine Führungsfläche bildenden Rippenstirnflächen 30 bzw. 32 zusammen.

[0090] Eine solche Abstützung über einen Führungsvorsprung 38 ist in Rip- penlängsrichtung betrachtet gegenüberliegend vorgesehen, wobei die gegen- über liegenden Führungs vorsprünge 38 auf einer Seite zweifach unter Freistel- lung einer dazwischen verbleibenden mittigen Einfahröffnung 39 und auf der gegenüberliegenden Seite bevorzugt nur einfach, zum Einfahren in die mittige Einfahröffnung der anderen Pressbacke 6, 7 gegeben ist.

[0091] Auch ist hierdurch zusätzlich eine Führung gegeben zufolge Anlage der aufeinander zuweisenden Längsrandflächen der kammartig zusammen- wirkenden Führungsvorsprünge 38 beider Pressbacken.

[0092] Um die Presszange 1 insbesondere handhabungstechnisch weiter zu verbessern, sind die Pressbacken 6 und 7 in der zwischen der feststehenden Zangenbacke 2 und der beweglichen Zangenbacke 3 gefassten Nutzungsstel- lung gemeinsam um eine Verdrehachse z drehbar, die in Zusammenfahrrich- tung r und quer zu den geometrischen Drehachsen x und y der beweglichen Zangenbacke 3 bzw. des beweglichen Griffteils 5 gerichtet ist. [0093] Diese mögliche Verdrehung ist unabhängig von der Zusammenfahrstel- lung der Pressbacken 6 und 7, d.h. sowohl in der Pressbacken-Grundstellung, bspw. gemäß der Darstellung in Fig. 2, wie weiter auch in einer Presszangen- Endstellung, bspw. gemäß der Darstellung in Fig. 28, wie darüber hinaus auch in jeder Zwischenstellung zwischen der Grundstellung und der Endstellung.

[0094] Diese Verdrehbarkeit um die Verdrehachse z auch in einer Zusammen- fahrstellung, in welcher die Pressbacken 6 und 7 vollständig ineinandergefah- ren sind, was theoretisch nur möglich ist, wenn in der Pressbackenöffnung 33 kein zu verpressendes Werkstück einliegt, ist im Wesentlichen dadurch er- reicht, dass die der gegenüberliegenden Zangenbacke zugewandte Oberfläche 40 eines Führungs vor S prunges der an der gegenüberliegenden Zangenbacke angeordneten Pressbacke in dieser Zusammenfahrstellung nicht über eine Un- terfläche 41 des Grundkörpers 28 der gegenüberliegenden Pressbacke hinaus- fährt. Entsprechend ergibt sich stets ein Abstand zwischen der Oberfläche 40 des Führungs vor S prunges 38 und der zugewandten Oberfläche 42 der Zangen- backe, auf welche der Führungs vor sprung 38 zufährt.

[0095] Zur Erreichung der Verdrehbarkeit ist zunächst jeweils zugeordnet ei- ner Pressbacke 6 bzw. 7 ein Drehzapfen 43 vorgesehen. Dieser sitzt, die Unter- fläche 41 durchsetzend, in einer formangepassten Vertiefung 44 des Grundkör- pers 28 der Pressbacke 6, 7 ein. Die Pressbacke 6, 7 ist relativ zu dem Drehzap- fen 43 um die Verdrehachse z drehbar, während der Drehzapfen 43 bzgl. der Verdrehachse z bevorzugt nicht verlagerbar in dem jeweils zugeordneten Ende der Zangenbacke 2, 3 bzw. des Hebelteils 15 oder Halterungsteil 23 aufgenom- men ist.

[0096] Die Pressbacke 6 bzw. 7 kann an dem jeweiligen Drehzapfen 43 demon- tierbar gehaltert sein. Hierzu ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein U-förmig gestaltetes Steckteil 45 vorgesehen, das ggf. von der auch die Pressba- ckenöffnung 33 formenden Stirnseite her quer zur Verdrehachse z einsteckbar bzw. entnehmbar ist. Hierzu sind in dem Grundkörper 28 der Pressbacke 6, 7 zwei parallel und quer zur Verdrehachse z verlaufende Kanäle 46 vorgesehen, durch die die im unbelasteten Zustand bevorzugt parallel zueinander verlau- fenden U-Schenkel des Steckteils 45 einführbar sind. Die Kanäle 46 queren hier- bei die den Drehzapfen 43 im Wesentlichen aufnehmende Vertiefung 44 (vgl. Fig. 11).

[0097] Der Drehzapfen 43 kann zumindest in dem mit dem Steckteil 45 zu- sammenwirkenden Abschnitt mit einem Mehrkant-Querschnitt versehen sein, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines Acht-Kants. An zwei mit Bezug zur Verdrehachse z gegenüberliegenden Flachseiten des hier mehr- kantförmig gebildeten Drehzapfens 43 liegen die U-Schenkel des Steckteiles 45 an. Es ist so eine formschlüssige Aufnahme des Steckteiles 45 sowohl in der Pressbacke 6, 7 als auch an dem Drehzapfen 43 gegeben, da die vorbeschriebene Mehrkantausbildung insbesondere in einem durchmessermäßig eingeschnürten Bereich des Drehzapfens 43 ausgebildet ist, demnach die U-Schenkel in der hierdurch gebildeten umlaufenden Ringnut einliegen (vgl. auch Fig. 6). Es kann so entsprechend eine Dreh-Rastfestlegung in mehreren Drehstellungen gegeben sein.

[0098] Durch Herausziehen des Steckteiles 45, das in weiterer Ausgestaltung bevorzugt federnd ausgebildet ist, kann die Pressbacke 6, 7 von dem Drehzap- fen 43 gelöst werden, zur Entnahme der Pressbacke 6, 7.

[0099] Jeder Drehzapfen 43 kann darüber hinaus über ein Schwenkgelenk 47 an der zugeordneten Zangenbacke 2, 3 bzw. an dem zugeordneten Hebelteil 15 oder Halterungsteil 23 befestigt sein. Die geometrische Schwenkachse u ist quergerichtet zur Verdrehachse z, ggf., wie auch bevorzugt, parallel ausgerich- tet zu den geometrischen Drehachsen x und y der beweglichen Zangenbacke 3 und/ oder des beweglichen Griffteils 5.

[00100] Hierzu ist an dem Drehzapfen 43 in Verlängerung des in dem Grund- körper 28 der Pressbacke 6, 7 aufgenommenen Abschnitts ein Schwenkzapfen 48 angeformt, der beidseitig endseitig abgedeckt sein kann von gegenüber dem Zapfendurchmesser vergrößerten Führungsbacken 49.

[00101] Der jeweilige Schwenkzapfen 48 ist in einer formangepassten Höhlung 50 der zugeordneten Zangenbacke 2, 3 bzw. dem zugeordneten Hebelteil 15 oder Halterungsteil 23 aufgenommen, welche Höhlung 50 sich bevorzugt im Querschnitt gemäß der Darstellung in Fig. 15 über das halbe Umfangserstre- ckungsmaß des Schwenkzapfens 48 hinaus erstreckt, um so eine unverlierbare Halterung des Drehzapfens 43 anzubieten.

[00102] In Verbindung der vorbeschriebenen Verschwenkbarkeit um die hier- bei gegebene Schwenkachse u und der Demontierbarkeit der Pressbacken 6, 7 von dem jeweiligen Drehzapfen 43 ist eine handhabungsgünstige Entnahme der Pressbacken 6, 7 und eine Bestückung mit diesen ermöglicht. So kann bspw. zur Entnahme zunächst das Steckteil 45 der der festen Zangenbacke 2 zugeord- neten ersten Pressbacke 6 entfernt werden, wonach die erste Pressbacke 6 in Richtung der Zusammenfahrrichtung r unter kämmender Zusammenwirkung der Rippen 29 und 31 auf die gegenüberliegende zweite Pressbacke 7 hin verla- gert werden kann. Der Drehzapfen 43 verlässt hierbei die Vertiefung 44, wo nach insgesamt das Pressbacken-Paar um die Schwenkachse u der zweiten, der beweglichen Zangenbacke 3 zugeordneten Pressbacke 7 nach vorne herausge- schwenkt werden kann, bspw. um einen Schwenkwinkel von etwa 15° bis 30°. In dieser Stellung, aber auch schon vorher möglich, kann dann das weitere Steckteil 45 der zweiten Pressbacke 7 entfernt werden, wonach das Pressba- cken-Paar insgesamt von dem Drehzapfen 43 der zweiten Pressbacke 7 abge- nommen werden kann. Die Montage eines Pressbacken-Paares erfolgt in umge- kehrter Reihenfolge.

[00103] Auch kann zunächst die zweite Pressbacke 7 von dem zugehörigen Drehzapfen 43 gelöst und hiernach in Richtung auf die erste Pressbacke 6 ver- lagert werden, wonach das Pressbacken-Paar um die Schwenkachse u der ers- ten Pressbacke 6 nach vorne herausgeschwenkt wird, die erste Pressbacke 7 vom Drehzapfen 43 gelöst und abschließend das so gelöste Pressbacken-Paar entfernt wird.

[00104] Bei einer der Zangenbacken, der feststehenden Zangenbacke 2, ist die zugeordnete Pressbacke 6 mittels des schon angesprochenen Halterungsteils 23 mit der feststehenden Zangenbacke 2 verbunden. Das Halterungsteil 23 ist grundsätzlich federbar in dem Sinne, dass es entgegen der Pressrichtung fe- dernd ausweichen kann. In dem Verbindungsbereich der festen Verbindung ergibt sich bei einer Verpressung mit der Presszange keine oder jedenfalls prak- tisch keine Relativbewegung zwischen dem Halterungsteil 23 und der festste- henden Zangenbacke 2.

[00105] Das Halterungsteil 23 kann sich im Übrigen bei einer Verpressung rela- tiv zu der feststehenden Zangenbacke 2 bewegen. Die Bewegung ergibt sich zumindest im Wesentlichen durch eine elastische Verformung im Hinblick auf die auf die Pressbacke 6 bei der Verpressung wirkenden Kräfte, die von dem Halterungsteil 23 aufgenommen werden. Diese Bewegbarkeit ist aber einge- schränkt zufolge eines Anschlags der an dem Halterungsteil 23 und/ oder der feststehenden Zangenbacke 2 ausgebildet ist und bei entsprechender Kraftein- wirkung bzw. Verformung des Halterungs teils 23 zu einer Anschlagverbin- düng zwischen dem Halterungsteil 23 und der feststehenden Zangenbacke 2 führt. Wenn diese Anschlagverbindung erreicht ist, ergibt sich gleichsam eine Verkürzung des federbaren Bereiches des Halterungsteils 23. Bei einer weiteren Krafteinwirkung weicht das Halterungsteil 23 nicht mehr um einen entspre- chenden Betrag elastisch aus, um den es bei einem entsprechenden Kraftbetrag zuvor ausgewichen ist. Gleichwohl ergibt sich aber noch eine weitere Einfeder- barkeit.

[00106] Die im Bereich des der feststehenden Zangenbacke 2 zugordneten Hal- terungsteils 23 vorgesehene Anschlagverbindung 25 ist durch einen Anschlag gegeben, der konkret und bevorzugt durch einen Anschlagabschnitt 51 gebildet ist. Der Anschlag kann gegen eine Randkante des Halterungsteils 23 zur Anlage kommen. Bevorzugt und im Ausführungsbeispiel dargestellt ist, dass das Hal- terungsteil 23 ein Langloch 53 aufweist, in welchem der Anschlag, hier bevor- zugt in Form des Zapfens 52, aufgenommen ist. In dem gegebenen Fall, wenn es insoweit vorgesehen ist, erstreckt sich das Langloch 53 mit seiner in Längs- richtung gerichteten Mittelachse im Wesentlichen etwa senkrecht zu der vorbe- schriebenen Mittellinie a des Halterungsteiles 23.

[00107] Das Langloch 53 weist eine an den Durchmesser des Zapfens 52 ange- passte Breite auf, während die senkrecht hierzu betrachtete Länge etwa dem 1,5- bis etwa dem 2-Fachen des Zapfendurchmessers entsprechen kann.

[00108] Das Halterungsteil 23 ist geeignet zur Biege V erformung im Zuge einer Aufbringung von Verpresskraft, insbesondere zu einer Biege V erformung im Wesentlichen entgegen der Zusammenfahrrichtung r und quer zur Mittellinie a. Im Zuge dieser Biegeverformung, die sich zunächst und im Wesentlichen zu- folge der Einspannung im Bereich der festen Verbindung 27 zur festen Zangen- backe 2 ergibt, kann das Langloch 53 im Halterungsteil 23 in Anlage an den An- schlagabschnitt 51 bzw. den Zapfen 52 kommen. Das Halterungsteil 23 erfährt nur in dieser Anlagestellung im Bereich der Anschlagverbindung 25 eine Ab- stützung, die im Zuge einer weiteren Einleitung von Presskraft, bspw. bei ei- nem Verpressen von durchmessergrößeren Werkstücken W, eine überwiegende Biegebeanspruchung des Halterungsteiles 23 ggf. allein im Halterungsteil- Abschnitt 24 bewirkt.

[00109] Bei dem zu verpressenden Werkstück W kann es sich, wie auch bevor- zugt und dargestellt, um eine Aderendhülse 57 handeln, die Leiterenden 58 eines Kabels umfasst. Durch die Verpressung wird eine abzugfeste Verbindung von Aderendhülse 57 und Leiterenden 58 zufolge Verformung der Wandung 59 der Aderendhülse 57 erreicht.

[00110] Das Halterungsteil 23 ist bevorzugt als Llachteil ausgebildet, mit einer im Vergleich zu dessen Länge 1 geringeren Dicke d. Im dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel entspricht die Länge 1 etwa dem 15- bis 30-Lachen, weiter etwa dem 20-Lachen der Dicke d. Das Halterungsteil liegt auch bevorzugt praktisch unmittelbar an einer entsprechenden Llachseite der feststehenden Zangenbacke 2 an.

[00111] Darüber hinaus ergibt sich insbesondere in dem jeweilig mittigen Be- reich, jedenfalls in dem jeweils mittleren Längendrittel, des Halterungsteil- Abschnitts 24 und des Halterungsteil- Abschnittes 26 ein geringster, quer zur Mittellinie a betrachteter Querschnitt b, b 1 . Der geringste Querschnitt (Maß b 1 ) zwischen der festen Verbindung 27 und der Anschlagverbindung 25 ist hierbei bevorzugt größer als der geringste Querschnitt (Maß b) zwischen der An- schlagverbindung 25 und dem Halterungsbereich für die erste Pressbacke 6.

Das Maß des geringsten Querschnitts 6 zwischen der Anschlagverbindung 25 und Pressbacken-Halterung kann dem 0,3- bis 0,8-Lachen des Maßes des ge- ringsten Querschnitts b 1 zwischen der Anschlagverbindung 25 und der festen Verbindung 27 entsprechen.

[00112] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist in Erstreckungsrichtung der Mittellinie a betrachtet ausgehend von dem Halterungsbereich für die erste Pressbacke 6 in Richtung auf die Anschlagverbindung 25 über die Hälfte bis hin zu 2/3 der diesbezüglichen Länge des Halterungsteil- Abschnittes 24 durchge- hend ein geringeres Querschnittsmaß b gegeben im Vergleich zu dem Quer- schnittsmaß b 1 über die gesamte Erstreckungslänge des sich zwischen der An- schlagverbindung 25 und der festen Verbindung 27 erstreckenden Halterungs- teil- Abschnittes 26. Entsprechend kann sich in dem Halterungsteil- Abschnitt 24 zwischen der Anschlagverbindung 25 und dem Halterungsbereich für die erste Pressbacke 6 ein Bereich größter Verformung ergeben.

[00113] Hierdurch ist ein günstiger Kraft-Weg- Ausgleich ermöglicht, um ohne Wechsel der Pressbacken 6 und 7 Werkstücke W mit unterschiedlichen Durch- messern verpressen zu können. Der jeweilige Hebelweg insbesondere des Griff- teiles 5 ist unabhängig vom Werkstück-Durchmesser gleich bis hin in eine Stel- lung, in welcher die Sperrklinke 20 den Ratschenabschnitt 19 verlässt. Der hier- nach freigegebene bewegliche Griffteil 5 ist zurückschwenkbar, unter Öffnen bzw. Distanzieren der Pressbacken 6 und 7 zueinander. [00114] Darüber hinaus ist der Kraft-Weg- Ausgleich unterstützt zufolge einer möglichen Biegeverformung im Bereich des der beweglichen Zangenbacke 3 zugeordneten, bzw. diese Zangenbacke 3 unmittelbar ausbildenden Hebelteils 15, so insbesondere in dem sich zwischen der Drehachse x und dem Schwenk- gelenk 47 der zugeordneten zweiten Pressbacke 7 ergebenden Hebelabschnitt 16, der betrachtet quer zu dessen wesentlichen Längserstreckung ein geringeres minimales Querschnittsmaß aufweist, als der Hebelabschnitt 17 zwischen der Drehachse x und der Schwenkanbindung des beweglichen Griffteiles 5.

[00115] Die Figuren 29 bis 34 zeigen ein Pressbacken-Paar mit Pressbacken 6 und 7 in einer zweiten Ausführungsform. Die Rippen 29 bzw. 31 beider Press- backen 6 und 7 sind bezüglich der jeweiligen Gratlinie 56 mit einer Vorwölbung 60 versehen.

[00116] In Längserstreckungsrichtung der Gratlinie 56 ergibt sich beidseitig der Vorwölbung 60 jeweils ein gerade verlaufender Bereich 61. Diese geradlinig verlaufenden Bereiche 61 sind entlang einer die Enden der Gratlinie 56 verbin- denden Grundlinie 62 angeordnet, über welche Grundlinie 62 hinaus die Vor- wölbung 60 in Richtung auf die Pressbackenöffnung 33 gerichtet ist.

[00117] Die Vorwölbung 60 kann gemäß dem dargestellten Ausführungsbei- spiel konvexer Gestalt sein, mit Bezug auf einen Grundriss gemäß der Darstel- lung in Figur 31 kreislinienabschnittförmig. [00118] Die Vorwölbungen 60 einer Rippenschar 54 bzw. 55 liegen mit Bezug auf eine Ansicht gegen die Pressbacke 6 bzw. 7 auf die Rippenstirnfläche 30, 32 in Überdeckung zueinander.

[00119] Das Erstreckungsmaß e der Vorwölbung 60 über die gedachte Grundli- nie 62 hinaus, insbesondere im Bereich eines senkrecht zu der Grundlinie 62 am weitesten entfernt liegenden höchsten Punkt 63, entspricht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa einem Vierzigstel bis einem Dreißigstel der größten freien Erstreckungslänge f der Grundlinie 62, die sich bei anfänglich geschlos- sener Pressbackenöffnung 33 einstellt (vgl. Fig. 31 und die dazugehörige Ver- größerung). [00120] Die in Erstreckungsrichtung der Grundlinie 62 betrachtete Länge g der Vorwölbung 60 kann gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel etwa ei- nem Siebtel bis einem Viertel, weiter etwa einem Fünftel der vorbeschriebenen Erstreckungslänge f der Grundlinie 62 entsprechen.

[00121] Wie weiter insbesondere aus der Darstellung in Figur 31 zu erkennen, ist die Vorwölbung 60 mit Bezug auf die zugeordnete Grundlinie 62 der Gratli- nie 56 zumindest bei anfänglich geschlossener Pressbackenöffnung 33 außer- mittig bezüglich einer senkrecht zur Grundlinie 62 verlaufenden Mittellinie M angeordnet. So kann weiter die Vorwölbung 60 gänzlich außermittig angeord- net sein, entsprechend über ihre gesamte Länge g.

[00122] Darüber hinaus kann die außermittige Versetzung der Vorwölbung 60 mit Bezug auf die Mittelachse M in Richtung auf die kreuzende, rechtwinklig zu der die Vorwölbung 60 aufweisenden Grundlinie 62 verlaufenden Grundli- nie 62 der unmittelbar benachbarten Rippe 29 bzw. 31 derselben Pressbacke 6 bzw. 7 gegeben sein. Mit Blick auf die Rippenstirnfläche 30 bzw. 32 ist die Vor- wölbung 60 entsprechend außermittig bezüglich der Mittelachse M in Richtung auf den durch die Rippen derselben Pressbacke gebildeten Zwickel versetzt ausgebildet.

[00123] Aus diesem Zwickel heraus erstreckt sich ein erster geradlinig verlau- fender Bereich 61 der Gratlinie 56, mit einer Länge k, die etwa dem 0,3- bis 0,8- Fachen der Länge g der Vorwölbung 60 entsprechen kann, bevorzugt etwa dem 0,5-Fachen.

[00124] Der sich andernends an der Vorwölbung 60 anschließende weitere ge- radlinige Bereich 61 der Gratlinie 56 ist bezüglich seiner Länge h wesentlich größer gewählt als der vorbeschriebene geradlinige Bereich, weist so eine Län- ge h auf, die etwa dem 1,5- bis 2,5-Fachen, weiter etwa dem 2-Fachen der Län- ge der Vorwölbung 60 entsprechen kann.

[00125] Die Figuren 32 bis 34 zeigen aufeinanderfolgende Zwischenstellungen im Zuge eines Verpress V organgs unter Nutzung von Pressbacken der zweiten Ausführungsform.

[00126] In die Pressbackenöffnung 33 ist ein Werkstück W in Form einer Ader- endhülse 57 mit darin zusammengefassten Leiterenden 58 verbracht. Die Wan- dung 59 der Aderendhülse 57 weist im Verpressbereich zunächst, d. h. im nicht umgeformten Zustand, einen kreisförmigen Querschnitt gemäß der Darstellung in Figur 32 auf. Die Leiterenden 58 sind lose, d. h. nicht abzugfest in dieser Stel- lung in der Aderendhülse 57 aufgenommen.

[00127] Im Zuge des Ineinanderfahrens der Rippen 29 und 31 der Pressbacken 6 und 7 treten zunächst die Vorwölbungen 60 im Bereich der rippenseitigen Grat- linien 56 gegen die Wandungsaußenfläche der Aderendhülse 57. [00128] Mit Hilfe der Vorwölbungen 60 werden im Zuge des weiteren Ineinan- derfahrens der Pressbacken 6 und 7 konkav verlaufende Wandungsabschnitte 64 in die Wandung 59 der Aderendhülse 57 geformt. Hierbei wird bevorzugt zugleich ein Ausweichen des Wandungsmaterials in die sich quer zur Zusam- menfahrrichtung r ergebenden Zwickel zwischen den aufeinander zu weisen- den Rippen 29 und 31 der Pressbacken 6 und 7 durch Umformung erreicht und hierbei entlang der in dieser Pressbackenstellung ggf. längeren geradlinigen Bereiche 61 der Gratlinien 56 entsprechende im Querschnitt geradlinig verlau- fende Wandungsabschnitte geformt. Zwei unmittelbar aufeinanderfolgende derartige geradlinig verlaufende Wandungsabschnitte der Aderendhülse 57 schließen hierbei etwa einen Winkel von 90 Grad zueinander ein. [00129] Diese geradlinig verlaufenden Wandungsabschnitte enden in durch die Vorwölbungen 60 geformten, konkav verlaufenden Wandungsabschnitte 64 (vgl. Fig. 33).

[00130] Im Zuge des weiteren Ineinanderfahrens der Pressbacken 6 und 7 bis zum Erreichen der Press-Endstellung gemäß Figur 34 wird die Wandung 59 der Aderendhülse 57 bevorzugt auch in die in Zusammenfahrrichtung r weisenden Zwickel zwischen den Rippen einer Pressbacke 6 und 7 gedrängt, entsprechend an die sich an die Vorwölbung 60 anschließenden kürzeren geradlinig verlau- fenden Bereiche 61 der Gratlinie 56 angepasst.

[00131] Zum Verpressen kleinerer Werkstück-Querschnitte fahren die Pressba- cken 6 und 7 weiter zusammen. Die Verpressung erfolgt mit einer quer- schnittsmäßig kleineren Pressbackenöffnung 33. Hierbei ergibt sich zufolge des Ineinandergreifens eine Kürzung der Länge des zur Verpressung genutzten Abschnitts des längeren geradlinig verlaufenden Bereichs 61. So können sich an dem verpressten Werkstück W, bspw. einer Aderendhülse 57, bezogen auf ei- nen Querschnitt beidseitig des konkaven Wandungsabschnitts 64 auch etwa gleichlange geradlinig verlaufende Wandungsabschnitte anschließen. Auch kann der gesamte Wandungsschenkel, insbesondere bei kleinsten Querschnit- ten, im Wesentlichen eine konkave Krümmung aufweisen, ggf. unmittelbar übergehend in die Eckbereiche.

[00132] Es ergibt sich so in der verformten Endstellung der Aderendhülse 57 ein insgesamt im Wesentlichen rechteckförmiger, weiter insbesondere quadrati- scher Querschnitt mit konkav verlaufenden Wandungsabschnitten 64, die ent- sprechend der Materialstärke der Rippen 29 und 31 sich wandungsseitig der Aderendhülse 57 gemäß der Darstellung in Figur 35 wechselseitig einstellen. Die in dieser Darstellung gezeigten oberen konkav verlaufenden Wandungsab- schnitte 64 sind gebildet durch die Vorwölbungen 60 der Rippen 29 eines der Rippenpaare 54 oder 55 in der Pressbacke 6, während die in der Darstellung gezeigten unteren konkav verlaufenden Wandungsabschnitte 64 gebildet sind durch die Vorwölbungen 60 der Rippen 31 einer Rippenschar 54 oder 55 der Pressbacke 7.

[00133] Die in Werkstücklängsrichtung WL betrachtete Breite m eines konkav verlaufenden Wandungsabschnitts 64 ist hierbei abhängig von der senkrecht zur Rippenlängsrichtung R betrachteten Rippenstärke bzw. Dicke der Stirnflä- che 34, die zugleich auch bevorzugt die diesbezügliche Dicke der Vorwölbung 60 vorgibt.

[00134] Der Versatz der oberen konkav verlaufenden Wandungsabschnitte 64 zu den unteren konkav verlaufenden Wandungsabschnitten 64 entspricht dem Versatz der ineinandergreifenden Rippen einer Pressbacke 6 bzw. 7, wobei sich ein Abstand n einstellt, der etwa dem Breitenmaß m entspricht. Hieraus ergibt sich weiter ein Abstandsmaß p zwischen zwei in Werkstücklängsrichtung WL nebeneinander angeordneten konkav verlaufenden Wandungsabschnitten 64, welches Abstandsmaß p abhängig ist vom Abstandsmaß zweier gleichgerichte- ter Rippen einer Rippenschar 54 oder 55 einer Pressbacke 6 oder 7 zueinander. So kann, wie auch bevorzugt, das Abstandsmaß p etwa dem 2-Fachen der Brei- te m eines Wandungsabschnittes 64 entsprechen.

[00135] Wie in Figur 34 dargestellt, kann sich durch das vorgeschlagene Ver- fahren unter Anwendung von Pressbacken mit Vorwölbungen 60 eine„homo gen" vollständig mit Leiterenden 58 gefüllte Aderendhülse 57 ergeben, die kei- ne Leerbereiche im Querschnitt belässt, die zu einem Lockern der gefassten Lei- terenden 58 führen könnten. [00136] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zu mindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenstän- dig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinatio- nen auch kombiniert sein können, nämlich:

[00137] Zwei zur gegenüberliegenden Anordnung in einer Presszange 1 vorge- sehene Pressbacken 6, 7, die dadurch gekennzeichnet sind, dass eine quer zu der Rippenlängsrichtung außerhalb eines Arbeitsbereiches der Rippen 29, 31 verlaufende Führungsfläche ausgebildet ist, die mit einem von der gegenüber- liegenden Pressbacke 6, 7 ausgehenden Führungs vor sprung 38 zusammen- wirkt.

[00138] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass an jeder Pressba- cke 6, 7 bezogen auf die Rippenlängsrichtung gegenüberliegend Führungsvor- sprünge 38 ausgebildet sind. [00139] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die gegenüber- liegenden Führungsvorsprünge 38 auf einer ersten Seite der Pressbacke 6, 7 mehrfach ausgebildet sind, mit einer quer zu der Rippenlängsrichtung verblei- benden Einfahröffnung 39.

[00140] Pressbacken 6, 7 für eine Presszange 1, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Stirnfläche 34 gesehen in einem Querschnitt quer zu der Rippen- längsrichtung eine mittig am Weitesten vorstehend gerundete Konturlinie 35 aufweist. [00141] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Kontur linie 35 stetig gekrümmt verläuft, ggf. mit Ausnahme einer den weitest vorstehenden Bereich mitbildenden Abflachung 37.

[00142] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sich die Krüm- mung bis zum Einlauf in eine in Zusammenfahrrichtung r geradlinig sich er- streckende Flankenkontur 36 der Rippen 29, 31 erstreckt.

[00143] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Pressbacken 6, 7 gemeinsam um eine in Richtung des Zusammenfahrens der Pressbacken 6,7 gerichtete Verdrehachse z drehbar sind und dass die Pressbacken 6, 7 auch im zusammengefahrenen Zustand ohne Hinderung durch eine Zangenbacke 2, 3 um die Verdrehachse z drehbar sind.

[00144] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Zangenba- cke 2, 3 eine der zugeordneten Pressbacke 6, 7 zugewandte Oberfläche 42 auf- weist und dass ein Führungsvorsprung 38 im zusammengefahrenen Zustand der Pressbacken 6, 7 mit seiner in Zusammenfahrrichtung r gegebenen Oberflä- che 40 einen Abstand zu der zugewandten Oberfläche 42 der Zangenbacke 2, 3 belässt.

[00145] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Pressbacke 6, 7 einen Drehzapfen 43 aufweist, der zur Verschwenkung in einer der Zan- genbacken 2, 3 gelagert ist, wobei der Drehzapfen 43 in der Pressbacke 6, 7 de- montierbar gehaltert ist.

[00146] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Halterung des Drehzapfens 43 durch ein Steckteil 45 gebildet ist, dass sowohl an dem Drehzapfen 43 wie auch an der Pressbacke 6, 7 formschlüssig aufgenommen ist. [00147] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Steckteil 45 U-förmig ausgebildet ist.

[00148] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Steckteil 45 federnd ausgebildet ist. [00149] Eine Presszange, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Drehzapfen

43 in der zugeordneten Zangenbacke 2, 3 in einem Schwenkgelenk 47 zur Ver- schwenkung um eine quer zu der Verdrehachse z verlaufenden Schwenkachse u aufgenommen ist, wobei bei von der gegenüberliegenden Zangenbacke 2, 3 gelöster Pressbacke 6, 7 die Pressbacken 6, 7 einzeln oder zusammen der Ver- drehachse z aus dem Zangenmaul verdrehbar sind.

[00150] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Gratlinien 56 jedenfalls einer Rippenschar 54, 55 in der genannten Ansicht eine Vorwölbung 60 aufweisen, die in die Pressbackenöffnung 33 vorstehen.

[00151] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die Gratlinien 56 jeweils einen gerade verlaufenden Bereich 61 aufweisen.

[00152] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass eine größte Erstre- ckung der Vorwölbung 60 über einen, als gedachte Grundlinie 62, linear ver- längerten geraden Bereich der Gratlinie 56 hinaus in Richtung auf die Pressba- ckenöffnung 33 einem Fünfzigstel bis einem Zehntel der sich bei anfänglich ge- schlossener Pressbackenöffnung 33 einstellenden größten Erstreckung der Grundlinie 62 entspricht.

[00153] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass die in Erstre- ckungsrichtung der Grundlinie 62 gemessene Länge g der Vorwölbung 60 ei- nem Zehntel bis einem Drittel der sich bei anfänglich geschlossener Pressba- ckenöffnung einstellenden größten Erstreckung der als gedachte Grundlinie 62 linear über den geraden Bereich verlängerten Gratlinie 56 entspricht.

[00154] Pressbacken, die dadurch gekennzeichnet sind, dass ein höchster Punkt 63 der Vorwölbung 60 bezogen auf die bei anfänglich geschlossener Pressba- ckenöffnung sich einstellenden größten Erstreckung der als gedachte Grundli- nie 62 linear über dem geraden Bereich 61 verlängerten Gratlinie 56 aus einer Längsmitte der Rippe 29, 31 heraus versetzt ist zu der sich an der Grundlinie 62 im Wesentlichen rechtwinklig zu der Grundlinie 62 anschließenden Grundlinie 62 der in Nebeneinander anordnung nächstfolgenden Rippe 29, 31 derselben Pressbacke 6, 7.

[00155] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass unter Nutzung von Pressbacken 6, 7 gemäß einem der Ansprüche 14 bis 18 die Pressbacken 6, 7 zunächst mit den an den Rippen 29, 31 ausgebildeten Vorwölbungen 60 mit der Wandungsaußenfläche der Aderendhülse 57 in Kontakt gebracht werden und mit Hilfe der Vorwölbungen 60 bei weiterem Verpressen konkav verlaufende Wandungsabschnitte 64 bei der im Wesentlichen rechteckförmigen Wandung 59 der verformten Aderendhülse 57 gebildet werden.

[00156] Ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Konkavität bezogen auf eine senkrecht zu einer im Übrigen linear verlaufenden Grat- Grundlinie ausgerichteten Mittellinie M asymmetrisch ausgebildet wird.

[00157] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritäts- Unterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender An- meldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbe- sondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern versehene und/ oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Er- findung betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorste- henden Beschreibung genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbeson- dere soweit sie erkennbar für den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende Mittel ersetzt werden kön- nen.

Liste der Bezugszeichen

1 Presszange 29 Rippe

2 Zangenbacke 30 Rippenstirnfläche

3 Zangenbacke 31 Rippe

4 Griffteil 32 Rippenstirnfläche

5 Griffteil 33 Pressbackenöffnung

6 Pressbacke 34 Stirnfläche

7 Pressbacke 35 Konturlinie

8 Backenteil 36 Flankenkontur

9 Griffhülle 37 Abflachung

10 Griff hülle 38 F ührungs vor sprung

11 Anschlagabschnitt 39 Einfahröffnung

12 Zapfen 40 Oberfläche

13 Feder 41 Unterfläche

14 Zapfen 42 Oberfläche

15 Hebelteil 43 Drehzapfen

16 Hebelabschnitt 44 Vertiefung

17 Hebelabschnitt 45 Steckteil

18 Ratschenarm 46 Kanal

19 Ratschenabschnitt 47 Schwenkgelenk

20 Sperrklinke 48 Schwenkzapfen

21 Zugfeder 49 Führungsbacke

22 Stellteil 50 Höhlung

23 Halterungsteil 51 Anschlagabschnitt

24 Halterungsteil-Abschnitt 52 Zapfen

25 Anschlagverbindung 53 Langloch

26 Halterungsteil-Abschnitt 54 Rippenschar

27 feste Verbindung 55 Rippenschar

28 Grundkörper 56 Gratlinie 57 Aderendhülse F Führungsfläche

58 Leiterenden H Höhe

59 Wandung K Kniegelenkanordnung

60 Vorwölbung M Mittellinie

61 Bereich R Rippenlängsrichtung

62 Grundlinie S Stirnfläche

63 höchster Punkt W Werkstück

64 Wandungsabschnitt WL Werkstücklängsrichtung

a Mittellinie

b Querschnitt

b 1 Querschnitt

c Abstand

d Dicke

e Erstreckungsmaß

f Erstreckungslänge

g Länge

h Länge

k Länge

1 Länge

m Breite

n Abstand

p Abstand

r Zusammenfahrrichtung

u Schwenkachse

x Drehachse

y Drehachse

z Verdrehachse