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Title:
PRESSURE-DAMPENING DEVICE FOR A FLUID PUMP, IN PARTICULAR FOR A HIGH-PRESSURE PUMP OF A FUEL INJECTION SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/167499
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pressure damping device (10) for a fluid pump (10), in particular for a high-pressure pump of a fuel injection system, said device comprising at least one damping element (30) which is arranged in the fluid chamber (15). The fluid pump (10) comprises a housing (11). A separate housing body (21) in which the fluid chamber (15) for receiving the damping element (30) is provided. The separate housing body (21) is secured to the housing (11) of the fluid pump (10).

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Inventors:
FATDACHOW, Muzaffar (Wallensteinstr. 27, Stuttgart, 70437, DE)
LAMM, Marco (Strohgaeustr. 7, Leonberg, 71229, DE)
Application Number:
EP2017/053386
Publication Date:
October 05, 2017
Filing Date:
February 15, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
F02M55/04; F02M37/00; F04B53/00
Foreign References:
JP2007218264A2007-08-30
EP2317119A12011-05-04
DE102012222178A12014-06-05
DE10327408A12004-04-29
DE10345725A12005-04-21
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Claims:
Ansprüche

1. Druckdämpfungseinrichtung (20) für eine Fluidpumpe (10), insbesondere für eine Hochdruckpumpe eines Kraftstoffeinspritzsystems mit mindestens einem Dämpfungselement (30), das in einem Fluidraum (13) angeordnet ist, wobei die Fluidpumpe (10) ein Gehäuse (11) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein separater Gehäusekörper (20) vorgesehen ist, in dem der Fluidraum (15) zur Aufnahme des mindestens einen Dämpfungselements (30) ausgebildet ist, und dass der separate Gehäusekörper (20) am Gehäuse (11) der Fluidpumpe (10) befestigt ist.

2. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass der separate Gehäusekörper (20) zwei Gehäuseteile (21.1 und 21.2) umfasst, dass die beiden Gehäuseteile (21.1, 21.2) jeweils eine Ausnehmung (22, 26) zur Aufnahme des mindestens einen Dämpfungselements (30) aufweisen, und dass das mindestens eine Dämpfungselement (30) mittels einer Vorspanneinrichtung zwischen den beiden Gehäuseteilen (21.1, 21.2) verspannt ist.

3. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass mindestens eines der beiden Gehäuseteile (21.1, 21.2) Stützsegmente (35, 48, 54) aufweist, auf denen das Dämpfungselement (30, 30.1, 30.2) mit einem Rand (36, 36.1, 36.2) aufliegt.

4. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 3, dadurch

gekennzeichnet, dass zwischen den Stützsegmenten (35, 48, 54)

Strömungsöffnungen (38, 56) ausgebildet sind.

5. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (21.2) einen um die zweite Ausnehmung (26) verlaufenden umlaufenden Rand (36) mit Hinterschneidungen (34) aufweist, dass zwischen den Hinterschneidungen (34) die Stützsegmente (35) ausgebildet sind, und dass die Hinterschneidungen (34) die

Strömungsöffnungen (38) am zweiten Gehäuseteil (21.2) bilden.

6. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 5, dadurch

gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (21.2) mit einer im Wesentlichen flachen Auflagefläche (28) auf einer ersten Stirnfläche (11) der Fluidpumpe (10) aufliegt.

7. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass am ersten Gehäuseteil (21.1) ein Anschlussstutzen (41) für die Zulaufleitung (19) angeformt ist.

8. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (21.2) als ein zylindrisches Bodenteil (50) ausgeführt ist, das in die erste zylindrische Ausnehmung (22) des ersten Gehäuseteils (20.1) hydraulisch dicht versenkt ist.

9. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 8, dadurch

gekennzeichnet, dass das zylindrische Bodenteil (50) eine geschlossene Auflagefläche (58) aufweist, mit welcher das Bodenteil (50) an einer zweiten Stirnfläche (17) des Gehäuses (11) anliegt, und dass das erste Gehäuseteil (21.1) mindestens zwei Anformungen (43) aufweist, mit denen der separate Gehäusekörper (21) an einer ersten Stirnfläche (12) des Gehäuses (11) befestigt ist, wobei die beiden Stirnflächen (12, 17) im Wesentlichen rechtwinklig zueinander am Gehäuse (11) angeordnet sind.

10. Druckdämpfungseinrichtung (20) nach Anspruch 9, dadurch

gekennzeichnet, dass an einer Schmalseite (44) des Gehäusekörpers (21) ein erster Anschlussstutzen (41) für die Zulaufleitung (19) angeformt ist.

Description:
Beschreibung Titel

Druckdämpfungseinrichtung für eine Fluidpumpe, insbesondere für eine Hochdruckpumpe eines Kraftstoffeinspritzsystems

L 0

Die Erfindung betrifft eine Druckdämpfungseinrichtung für eine Fluidpumpe, insbesondere für eine Hochdruckpumpe eines Kraftstoffeinspritzsystems einer Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Stand der Technik

Bei Kraftstoffeinspritzsystemen werden Hochdruckpumpen als Fluidpumpen eingesetzt, die Kraftstoff auf einen hohen Druck komprimieren und in einen Hochdruckspeicher fördern. Der Druck im Hochdruckspeicher dient als Einspritzdruck, mit dem der Kraftstoff in einen Brennraum einer

Brennkraftmaschine eingespritzt wird. Um Druckschwankungen in einer Niederdruckleitung, über die der Kraftstoff zur Hochdruckpumpe zugeführt wird, zu dämpfen, sind Druckdämpfungseinrichtungen vorgesehen.

Als Druckdämpfungseinrichtungen kommen beispielsweise Membrandämpfer bzw. Membrandosen zum Einsatz. In der Regel bilden die Membrandämpfer eigenständige Komponenten aus, die an die Hochdruckpumpe angebaut werden. Ein an der Hochdruckpumpe angebauter Membrandämpfer ist beispielsweise aus dem Dokument DE 10345725 AI bekannt. Der Membrandämpfer ist dabei in einem Fluidraum untergebracht, der sich zwischen einer planen Stirnfläche des Gehäuses der Hochdruckpumpe und einem Gehäusedeckel ausbildet. Durch den Fluidraum wird der Kraftstoff niederdruckseitig zum Einlassventil der Hochdruckpumpe geleitet, so dass die von der Hochdruckpumpe ausgehenden Druckpulsationen in Richtung Niederdruckkreis gedämpft werden.

35 Ausgehend von dem vorstehend genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Druckdämpfungseinrichtung für eine Fluidpumpe, insbesondere für eine Hochdruckpumpe eines

Kraftstoffeinspritzsystems anzugeben, die einfach aufgebaut ist und nur geringen Bau räum erfordert.

Offenbarung der Erfindung

Zur Lösung der Aufgabe wird eine Druckdämpfungseinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen. Dadurch, dass das Dämpfungselement in einem separaten Gehäusekörper angeordnet ist, ist es möglich, dass sich die Druckdämpfungseinrichtung als eigenständige

Komponente außen am Gehäuse der Fluidpumpe befestigen lässt. Für den separaten Gehäusekörper kann dadurch am Gehäuse der Fluidpumpe eine geeignete Stelle gefunden werden, um eine platzsparende Bauform zu ermöglichen. Mittels der Druckdämpfungseinrichtung wird den Druckpulsationen im Niederdruckbereich des Kraftstoffeinspritzsystems entgegengewirkt.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindungen gehen aus den Merkmalen der Unteransprüche hervor.

Eine einfach realisierbare Druckdämpfungseinrichtung ist möglich, wenn der separate Gehäusekörper zwei Gehäuseteile umfasst. Dazu sind die beiden Gehäuseteile vorzugsweise jeweils plattenförmig ausgeführt und weisen jeweils eine Ausnehmung mit einem umlaufenden Rand zur Aufnahme des mindestens einen Dämpfungselements auf.

Zur Positionierung des mindestens einen Dämpfungselements innerhalb des Gehäusekörpers weist mindestens eines der beiden Gehäuseteile

Stützsegmente auf, auf denen das Dämpfungselement mit einem Rand aufliegt, wobei das Dämpfungselement mittels eines Federelements auf den

Stützsegmenten gehalten wird. Ein Anströmen des Dämpfungselements wird erreicht, wenn zwischen den Stützsegmenten Strömungsöffnungen ausgebildet sind, die eine ausreichende Durchströmung des Fluidraums ermöglichen. Zur Ausbildung der Strömungsöffnungen am zweiten Gehäuseteil weist bei einer ersten Ausführungsform das zweite Gehäuseteil einen umlaufenden Rand mit Hinterschneidungen auf, wobei zwischen den Hinterschneidungen die

Stützsegmente ausgebildet sind und die Lücken zwischen den Stützsegmenten die Strömungsöffnungen bilden. Bei dieser Ausführungsform liegt das zweite Gehäuseteil mit einer im Wesentlichen flachen Auflagefläche auf einer ersten Stirnfläche der Fluidpumpe auf. Bei dieser Ausführungsform ist die Befestigung des separaten Gehäusekörpers an der Fluidpumpe ohne Modifikation des Gehäuses der Fluidpumpe möglich. Vorzugweise ist am ersten Gehäuseteil ein Anschlussstutzen für eine Zulaufleitung angeformt.

Gemäß einer zweiten Ausführungsform ist das zweite Gehäuseteil als ein zylindrisches Bodenteil ausgeführt, das in die erste zylindrische Ausnehmung des ersten Gehäuseteils hydraulisch dicht versenkt ist. Dabei weist das zylindrische Bodenteil vorzugsweise eine geschlossene Auflagefläche auf, mit welcher das Bodenteil an einer zweiten im Wesentlichen planen Stirnfläche des Gehäuses anliegt, wobei die zweite plane Stirnfläche im Wesentlichen senkrecht zur ersten planen Stirnfläche am Gehäuse der Fluidpumpe ausgebildet ist.

Zur Befestigung des separaten Gehäusekörpers am Gehäuse der Fluidpumpe ist bei der zweiten Ausführungsform das erste Gehäuseteil mit mindestens zwei Anformungen ausgestattet, mit denen der Gehäusekörper an der ersten

Stirnfläche des Gehäuses der Fluidpumpe verschraubt ist.

Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform liegt vor, wenn an einer

Schmalseite des Gehäusekörpers, insbesondere an einer Schmalseite des ersten Gehäuseteils ein erster Anschlussstutzen für eine Zulaufleitung angeformt ist. Durch diese seitliche Anbindung für die Zulaufleitung und durch eine vorzugsweise weitere seitliche Anbindung für den Zulaufkanal erfolgt eine seitliche Druckbeaufschlagung des mindestens einen Dämpfungselements, wodurch die Druckbelastung sich gleichermaßen über die Wirkflächen des Dämpfungselements verteilen kann.

Ausführungsbeispiele Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.

Es zeigen:

Figur 1 eine perspektivische Teilansicht einer Fluidpumpe mit einer

Druckdämpfungseinrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, Figur 2 eine vergrößerte perspektivische Schnittdarstellung der

Druckdämpfungseinrichtung aus Fig. 1,

Figur 3 eine perspektivische Teilansicht einer Fluidpumpe mit einer

Druckdämpfungseinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, Figur 4 eine perspektivische Schnittdarstellung der Druckdämpfungseinrichtung in Fig. 3,

Figur 5 eine zweite perspektivische Schnittdarstellung der

Druckdämpfungseinrichtung in Fig. 3 und

Figur 6 eine perspektivische Darstellung der Druckdämpfungseinrichtung in Fig.

5.

In den Figuren 1 bis 6 ist eine Druckdämpfungseinrichtung 20 für eine

Fluidpumpe 10 dargestellt. In den vorliegenden Ausführungsbeispielen handelt es sich bei der Fluidpumpe 10 jeweils um eine Hochdruckpumpe eines

Kraftstoffeinspritzsystems einer Brennkraftmaschine. Die Hochdruckpumpe 10 weist ein Gehäuse 11 mit einer ersten planen Stirnfläche 12 auf. Im Gehäuse 11 ist ein Zulaufkanal 13 ausgebildet, über den der Kraftstoff einem im Gehäuse 11 angeordneten und nicht dargestellten Pumpenarbeitsraum beispielsweise über ein Einlassventil zugeführt wird. Im Pumpenarbeitsraum wird der Kraftstoff mittels eines ebenfalls nicht dargestellten Pumpenkolbens komprimiert. Der

komprimierte Kraftstoff wird über einen nicht dargestellten Auslass in einen Hochdruckspeicher des Kraftstoffeinspritzsystems gepumpt. Das Gehäuse 11 ist an einen nicht dargestellten Motorblock der Brennkraftmaschine anschraubbar.

Zur Dämpfung von Druckpulsationen weist die Druckdämpfungseinrichtung 20 mindestens ein Dämpfungselement 30 auf, das in einem Fluidraum 15 angeordnet ist. Der Fluidraum 15 ist an eine mit einem Pfeil angedeutete niederdruckseitige Zulaufleitung 19 des Kraftstoffeinspritzsystems hydraulisch angeschlossen. Durch den Fluidraum 15 wird der Kraftstoff niederdruckseitig über den Zulaufkanal 13 und das nicht dargestellten Einlassventil dem

Pumpenarbeitsraum der Hochdruckpumpe 10 zugeführt, wobei die von der Hochdruckpumpe 10 ausgehenden Druckpulsationen über den Zulaufkanal 13 zurück in den Fluidraum 15 und dadurch in Richtung der Niederdruckleitung 19 wirken. Mittels der Druckdämpfungseinrichtung 20 wird den Druckpulsationen im Fluidraum 15 und damit im Niederdruckbereich des Kraftstoffeinspritzsystems entgegengewirkt. Dadurch wird die Funktion des Kraftstoffeinspritzsystems verbessert.

Der Fluidraum 15 ist in einem außerhalb des Gehäuses 11 der Hochdruckpumpe

10 angeordneten separaten, vorzugweise flachen Gehäusekörper 21

ausgebildet, der, wie später noch genauer beschrieben wird, an dem Gehäuse

11 der Hochdruckpumpe 10 befestigt ist. Im Gehäusekörper 21 ist das mindestens eine Dämpfungselement 30 mit einer Vorspanneinrichtung gehalten.

Beim ersten Ausführungsbeispiel in Figur 1 und 2 steht am Gehäuse 10 der Hochdruckpumpe 10 die erste plane Stirnfläche 12 mit einer ausreichend großen Fläche zu Verfügung, die es erlaubt, dass der flache Gehäusekörper 21 mit einer flachen Breitseite auf der Stirnfläche 12 mit dem Gehäuse 11 verbunden werden kann.

Der Gehäusekörper 21 weist zwei plattenförmige Gehäuseteile auf, nämlich ein erstes, äußeres Gehäuseteil 21.1 und ein zweites, gehäuseseitiges Gehäuseteil 21.2. Die beiden Gehäuseteile 21.1, 21.2, die beispielsweise aus Kunststoff, vorzugsweise aus Duroplast hergestellt sind, begrenzen den Fluidraum 15, so dass der separate Gehäusekörper 21 das mindestens eine Dämpfungselement 30 zur Dämpfung von hydraulischen Druckpulsationen aufnimmt.

Beim ersten Ausführungsbeispiel ist das erste Gehäuseteil 21.1 gemäß Figur 2 mit einer ersten, vorzugsweise zylindrischen Ausnehmung 22 mit einer

Deckfläche 23 ausgeführt. Die erste Ausnehmung 22 ist von einem ersten umlaufenden Rand 24 mit einer ersten, vorzugsweise ringförmigen Stirnfläche 25 umgeben. Am ersten Gehäuseteil 21.1 ist gemäß Figur 1 ein erster

Anschlussstutzen 41 zum Anschließen der Zulaufleitung 19 angeformt. Der Anschlussstutzen 41 führt mit einer nicht dargestellten Öffnung an der

Deckfläche 23 in den Fluidraum 15.

Das zweite Gehäuseteil 21.2 weist beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 eine zweite, vorzugsweise zylindrische Ausnehmung 26 mit einer Bodenfläche 27 auf. Weiterhin weist das zweite Gehäuseteil 21.2 eine gehäuseseitige flache Auflagefläche 28 auf, mit welcher das zweite Gehäuseteil 21.2 auf der planen Stirnfläche 12 des Gehäuses 11 flach aufliegt und mittels Befestigungsschrauben 16 befestigt ist. In der Bodenfläche 27 ist eine Öffnung vorhanden, die mit dem Zulaufkanal 13 kommuniziert und die zwischen der Stirnfläche 12 und der Auflagefläche 28 zum Zulaufkanal 13 hin mit einem Dichtring abgedichtet ist. Am zweiten Gehäuseteil 21.2 ist ein weiterer Anschlussstutzen 42 für beispielsweise eine Rücklaufleitung angeformt.

Am zweiten Gehäuseteil 21.2 ist weiterhin ein die zweite zylindrische

Ausnehmung 26 umschließender zweiter Rand 32 ausgebildet, welcher von einer außen liegenden umlaufenden Ringfläche 29 umgeben ist. In der umlaufenden Ringfläche 29 ist beispielsweise ein Dichtring eingelassen. Beim Befestigen des separaten Gehäusekörpers 21 am Gehäuse 11 drückt das erste Gehäuseteil 21.1 mit der ersten umlaufenden Stirnfläche 25 auf die Ringfläche 29, wodurch eine hydraulisch dichte Verbindung zwischen den beiden Gehäuseteilen 21.1 und 21.2 entsteht.

Der zweite umlaufende Rand 32 bildet mit einer in den Fluidraum 15 weisenden Stufe 31 und mit über den Umfang verteilten Hinterschneidungen 34 über den Umfang des zweiten Randes 32 verteilte Stützsegmente 35 mit Stützflächen 33 aus. Auf den Stützflächen 33 der Stützsegmente 35 liegt das Dämpfungselement 30 in Form einer Membrandose mit einem Rand 36 auf. An der

gegenüberliegenden Seite drückt eine Spiralfeder 37 auf den Rand 36, wobei sich die Spiralfeder 37 mit ihrem anderen Ende an der Deckfläche 23 des ersten Gehäuseteils 21.1 abstützt. Dadurch wird das Dämpfungselement 30 im

Gehäusekörper 21 gehalten bzw. verspannt. Die Hinterschneidungen 34 bilden am zweiten umlaufenden Rand 32 zwischen den Stützsegmenten 35

Strömungsöffnungen 38, so dass der Kraftstoff den Fluidraum 15 durchströmen kann Bei einem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist die Hochdruckpumpe 10 beispielsweise mit einer Zumesseinheit 40 ausgestattet, die auf der ersten Stirnfläche 12 positioniert ist. Dadurch steht an der Stirnfläche 12 kein ausreichender Platz zum Befestigen des separaten Gehäusekörpers 21 zur Verfügung. Dementsprechend wurde bei dem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel das Gehäuse 11 der

Hochdruckpumpe 10 und der Gehäusekörper 21 der Druckdämpfungseinrichtung 20 entsprechend modifiziert. Dazu weist gemäß Figur 5 und 6 das Gehäuse 11 der Hochdruckpumpe 10 eine zweite plane Stirnfläche 17 auf, die vorzugsweise rechtwinklig zur ersten Stirnfläche 12 am Gehäuse 11 verläuft. Dem

Gehäusekörper 21 ist am Gehäuse 11 eine weitere dritte Stirnfläche 18 zugeordnet. Die weitere Stirnfläche 18 verläuft dabei am Gehäuse 11 ebenfalls vorzugsweise rechtwinklig zur zweiten Stirnfläche 17.

Der Gehäusekörper 21 weist beim zweiten Ausführungsbeispiel eine

quaderförmige Gestalt auf, die eine Modifikation der Anschlussstutzen erfordert. Der erste Anschlussstutzen 41 für die Zulaufleitung 19 des

Kraftstoffeinspritzsystems ist dabei seitlich an einer ersten Schmalseite 44 am ersten Gehäuseteil 21.1 angeformt. An einer dazu rechtwinklig verlaufenden zweiten Schmalseite 45, welche auf der dritten Stirnfläche 18 aufliegt, ist ein weiterer Anschlussstutzen 46 angeformt, der mit einem Dichtring in den im Gehäuse 11 ausgebildeten Zulaufkanal 13 hydraulisch dicht eingesetzt ist. Durch die seitliche Anbindung der Zulaufleitung 19 und des Zulaufkanals 13 erfolgt eine bessere seitliche Durchströmung des Fluidraums 15, wodurch das mindestens eine Dämpfungselement 30 radial mit Kraftstoff umströmt wird. Dadurch wird eine bessere Dämpfung der Pulsationswellen erreicht. Als Anströmrichtung ist hierbei nicht die Fließrichtung des Kraftstoffs gemeint, sondern die Richtung der Druckpulsationen, die vom Pumpenarbeitsraum der Hochdruckpumpe ausgehen und zurück in den Fluidraum 15 wirken. Außerdem ist eine Integration von weiteren Zulaufschnittstellen in Form von weiteren Anschlussstutzen möglich. Optional kann dabei ein Temperatursensor vorgesehen werden.

Wie aus Figur 5 und 6 hervorgeht, weist beim zweiten Ausführungsbeispiel die Druckdämpfungseinrichtung 20 beispielsweise zwei Dämpfungselemente 30.1 und 30.2 jeweils in Form einer Membrandose auf. Die beiden Dämpfungselemente 30.1, 30.2 werden mittels einer Spiralfeder 53 als

Vorspanneinrichtung in den Gehäuseteilen 21.1 und 21.2 gehalten bzw.

verspannt. Am ersten Gehäuseteil 21.1 sind an der Deckfläche 23 der ersten Ausnehmung 22 erste Stützsegmente 48 mit jeweils einer ersten Stützfläche 49 in einem Kreis angeordnet. Auf den Stützflächen 49 liegt das dem Gehäuse 11 abgewandte erste Dämpfungselement 30.1 mit einem Rand 36.1 auf.

Wie aus Figur 5 und 6 weiterhin hervorgeht, wurde aus Platzgründen das zweite Gehäuseteil 21.2 in die erste Ausnehmung 22 des ersten Gehäuseteils 21.1 versenkt. Dazu ist das zweite Gehäuseteil 21.2 als zylindrisches Bodenteil 50 mit einem weiteren umlaufenden Rand 51 ausgeführt, wobei der Außendurchmesser des umlaufenden Randes 51 an den Innendurchmesser der ersten zylindrischen Ausnehmung 22 des ersten Gehäuseteils 21.1 angepasst ist. Das Bodenteil 50 weist weiterhin eine ebene, beispielsweise geschlossene äußere Auflagefläche 58 auf. Mit der Auflagefläche 58 wird der Gehäusekörper 21 an der zweiten Stirnfläche 17 des Gehäuses 11 ausgerichtet. Die äußere Umfangsfläche des umlaufenden Randes 51 ist mit einer Nut zur Aufnahme eines Dichtringes versehen, so dass der zweite umlaufende Rand 51 des zylindrischen Bodenteils 50 mit der Umfangsfläche in der ersten Ausnehmung 22 hydraulisch dicht aufgenommen ist. Dadurch entsteht innerhalb des Gehäusekörpers 22 der erforderliche Fluidraum 15.

Weiterhin weist der zweite umlaufende Rand 51 des Bodenteils 50 in die erste zylindrische Ausnehmung 22 weisende zweite Stützsegmente 54 mit jeweils zweiten stirnseitigen Stützflächen 55 auf. Auf den zweiten Stützflächen 55 der zweiten Stützsegmente 54 liegt das gehäuseseitige zweite Dämpfungselement 30.2 mit einem Rand 36.2 auf. Die zweiten Stützsegmente 54 sind, ähnlich wie die ersten Stützsegmente 48, beabstandet voneinander angeordnet, so dass dazwischen Lücken vorhanden sind, die zweite Strömungsöffnungen 56 bilden.

Die zum Verspannen der beiden Dämpfungselemente 30.1, 30.2 dienende Spiralfeder 53 ist zwischen den beiden Dämpfungselementen 30.1, 30.2 angeordnet. Dabei stützt sich das eine Ende der Spiralfeder 53 auf dem Rand 36.1 des ersten Dämpfungselements 30.1 und das andere Ende der Spiralfeder 53 auf dem Rand 36.2 des zweiten Dämpfungselements 30.2 ab. Beim

Befestigen des Gehäusekörpers 21 am Gehäuse 11 der Hochdruckpumpe 10 erfolgt die Vorspannung des Federelements 53, indem das Bodenteil 50 in die erste Ausnehmung 22 des ersten Gehäuseteils 21.1 gedrückt wird, wobei sich das Bodenteil 50 mit seiner Auflagefläche 58 an der zweiten Stirnfläche 17 abstützt. Zum Befestigen des Gehäusekörpers 21 am Gehäuse 11 ist gemäß Figur 3 und 4 der Gehäusekörper 21 beispielsweise mit zwei Anformungen 43 ausgestattet, die mit den Befestigungsschrauben 16 an der ersten Stirnfläche 12 des Gehäuses 11 befestigt sind.

Der Einsatz der erfindungsgemäßen Dämpfungseinrichtung 20 ist nicht auf den beschriebenen Anwendungsfall für eine Hochdruckpumpe 10 eines

Kraftstoffeinspritzsystems beschränkt. Die erfindungsgemäße

Dämpfungseinrichtung 20 kann auch an anderen Funktionselementen des Kraftstoffeinspritzsystems angewendet werden, bei denen ein flacher

Gehäusekörper 21 an einem Gehäuse 11 der Funktionseinheit befestigt werden kann.