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Title:
PRESSURE DROP INDICATOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1996/011813
Kind Code:
A1
Abstract:
The description relates to a pressure drop indicator with a measuring cell (2) fitted in a casing (1) of a valve cap for a pneumatic tyre valve having a housing (3) with a reference pressure chamber (8) separated from another pressure chamber (11) in the valve cap casing (1) by a deflectable diaphragm (4), in which the reference pressure is applied to the reference pressure chamber (8) and the actual tyre pressure is applied to the other pressure chamber (11) and in which by its deflection, the diaphragm (4) moves a movable signal section (12) coupled to it and visible via a transparent part of the valve cap casing (1); in order to provide a clear indication of a pressure drop, the signal section (12) takes the form of a cylindrical signal piston arranged to slide in the measuring cell housing (3) and be movable thereby from an inoperative position inside the measuring cell housing (3) into an indicating position in which it projects from the front of the measuring cell housing (3), while its circumference forms an indicating surface (20), its upper side coinciding with the measuring cell housing (3).

Inventors:
Steiner, Hans
Application Number:
PCT/AT1995/000200
Publication Date:
April 25, 1996
Filing Date:
October 12, 1995
Export Citation:
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Assignee:
Steiner, Hans
International Classes:
B60C23/00; (IPC1-7): B60C23/00
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Claims:
Patentansprüche:
1. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung mit einer in einem Gehäuse (1) einer Ventilkappe für ein Luftreifenventil vorgesehenen Meßzelle (2), die ein Gehäuse (3) mit einer Referenzdruckkammer (8) aufweist, die von einer im Ventilkappengehäuse (1) vorge¬ sehenen weiteren Druckkammer (11) durch eine auslenkbare Membran (4; 4' ) getrennt ist, wobei die Referenzdruckkammer (8) mit dem Solldruck und die weitere Druckkammer (11) mit dem Luftreifen Istdruck beaufschlagbar bzw. beaufschlagt ist, und wobei die Membran (4; 4' ) durch ihre Auslenkung eine DruckabnahmeAnzeige durch einen mit ihr gekuppelten, beweglichen Signalteil (12) herbeiführt, der durch einen transparenten Teil des Ventil¬ kappengehäuses (1) sichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalteil (12) als Signalkolben (13) ausgebildet ist, der im Meßzellengehäuse (3) gleitend angeordnet ist, und der bei Aus¬ lenkung der Membran (4;4' ) durch diese aus einer Ruhestellung innerhalb des Meßzellengehäuses (3) in eine Anzeigestellung, in der er stirnseitig aus dem Meßzellengehäuse (3) herausragt, verschiebbar ist, wobei die Umfangsflache des Signalkolbens (13) eine Signalfläche (20) bildet.
2. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß der Signalkolben (13) durch eine zylindrische Scheibe gebildet ist.
3. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da¬ durch gekennzeichnet, daß der Signalkolben (13) in einem mittigen Bereich (14, 14') fest mit der Membran (4; 4' ) ver¬ bunden ist.
4. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkolben (13) an der Membran (4; 4' ) angeklebt ist.
5. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkolben (13) an seiner von der Membran (4) abgewandten Seite einen über seinen Umfang flanschartig vorstehenden Abdeckrand (18) aufweist, der in der Ruhestellung an der Stirnseite (19) des Meßzellengehäuses (3) anliegt.
6. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß der Abdeckrand (18) an der der Stirnseite (19) des Meßzellengehäuses (3) zugewandten Seite reflektierend ausgebildet ist.
7. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (4; 4' ) bereits in der Ruhestellung zum Signalkolben (13) hin ausgelenkt ist und diesen in eine Anlagestellung im Bereich der Stirnseite (19) des Meßzellengehäuses (3) zieht.
8. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Signalkolben ( 13) in einem die Membran (4) mit ihrem Rand an einem Absatz (16) im Meßzellengehäuse (3) festhaltenden, in dieses Meßzellen¬ gehäuse (3) eingesetzten Positionierring (15) verschiebbar geführt ist.
9. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßzellengehäuse (3) zwei ineinander angeordnete, axial gegeneinander gedrückte Gehäuse¬ teile (3a, 3b) aufweist, zwischen denen die Membran (4' ) rand seitig festgeklemmt ist.
10. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (4' ) balgartig ausgebildet ist.
11. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Membran (4; 4' ) abgewandte Oberseite des Signalkolbens (13) farblich bzw. strukturell zumindest im wesentlichen gleich dem Äußeren des Meßzellengehäuses (3) ausgebildet ist.
12. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkolben (13) an seiner Oberseite eine Oberflächenbeschichtung aufweist.
13. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkolben (13) an seiner von der Membran (4; 4' ) abgewandten Oberseite eine Abdeckfolie (2) trägt.
14. DruckabnahmeAnzeigevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckfolie (21) über den Umfang des Signalkolbens (13) vorsteht.
Description:
Druckabnahme-Anzeigevorrichtung

Die Erfindung betrifft eine Druckabnahme-Anzeigevorrichtung mit einer in einem Gehäuse einer Ventilkappe für ein Luftreifen¬ ventil vorgesehenen Meßzelle, die ein Gehäuse mit einer Refe¬ renzdruckkammer aufweist, die von einer im Ventilkappengehäuse vorgesehenen weiteren Druckkammer durch eine auslenkbare Membran getrennt ist, wobei die Referenzdruckkammer mit dem Solldruck und die weitere Druckkammer mit dem Luftreifen-Istdruck beauf¬ schlagbar bzw. beaufschlagt ist, und wobei die Membran durch ihre Auslenkung eine Druckabnahme-Anzeige durch einen mit ihr gekuppelten, beweglichen Signalteil herbeiführt, der durch einen transparenten Teil des Ventilkappengehäuses sichtbar ist.

Mit einer solchen Anzeigevorrichtung wird eine optische Anzeige einer Druckabnahme in einem Luftreifen bezweckt, auf dessen Ventil die Ventilkappe aufgeschraubt wird, und zwar dann, wenn der Druck im Reifen nach dem Aufschrauben der Ventilkappe abgenommen hat.

Es sind bereits die verschiedensten Druckabnahme-Anzeige¬ systeme für Luftreifenventile vorgeschlagen worden, vgl. z.B. die DE 36 00 830 AI, DE 41 16 709 Cl, DE 31 04 081 AI, DE 38 32 252 AI und DE 35 46 338 AI. Bei den bekannten Ventil¬ kappenausführungen wird ein Druckverlust auf unterschiedliche Arten einem Beobachter signalisiert, etwa nur durch die Auslenkung einer Membrane selbst (Verfärbung durch Dehnung), oder durch das Abdecken der Membran bzw. eines Signalkörpers mittels Signalmasken oder Abdeckelementen, die beim Auslenken der Membran zu einer Anzeige führen (siehe außer DE 41 16 709 Cl auch z.B. DE 41 01 305 AI). Auch gibt es Anordnungen, bei denen ein Plättchen oder auch ein Zylinder mit der Membranauslenkung freigelegt wird, wobei allein eine Niveaudifferenz als Anzeige¬ merkmal gilt. Alle diese Systeme haben jedoch den Nachteil, daß die Anzeige für den Anwender bei einer geringen Druckabnahme nicht klar definiert werden kann bzw. erst nach einer vollen Membranauslenkung ein Druckverlust zweifelsfrei angezeigt wird. Da die Auslenkung einer Membran bei einer Druckabnahme bis 0,3 bar bei den Anzeigevorrichtungen der hier in Rede stehenden Art in der Regel nur wenige Zehntelmillimeter beträgt, ist die Darstellung allein durch eine Membranauslenkung oder durch einen

Niveauunterschied nicht ausreichend. Seitens der Reifenindustrie wird jedoch eine Druckabnahme-Anzeige, die erst bei weit über 0,1 bar Druckabnahme eine eindeutige JA/NEIN-Aussage liefert, als nicht ausreichend betrachtet. Durch das beschränkte Raumangebot in einer Ventilkappe mit Druckabnahme-Anzeige ist eine Verbesserung der Auslenkungsdistanz aber kaum möglich. Auch die Verwendung von optischen Linsen, um die Anzeige bei einer geringen Membranauslenkung zu vergrößern, konnte das Problem wegen des gewöhnlich seitlichen Einschauwinkels nicht lösen. Die Anzeige durch eine Membran, die im Ruhezustand etwa eine dunkle Rotfärbung zeigt, bei Auslenkung jedoch ein helleres Rot, bewirkt schon dadurch eine Verunsicherung des Anwenders, daß nur schwer feststellbar ist, welcher Grad der Rotfärbung nun eine Druckabnahme signalisiert. Signalmasken (vgl. z.B. DE 41 26 377 AI ), die einen Signalkörper abdecken und bei einer Auslenkung der Membran einen Stern zeigen sollen, machen diesen erst bei einem Druckabfall von mindestens 0,3 bar erkennbar und haben außerdem zur Folge, daß nach einer Auslenkung die Membran dabei behindert wird, in ihre Ruhestellung zurückzukehren. Bei dieser Anordnung erscheint im Druckabnahmebereich bis 0,3 bar nur ein kleiner, schwer erkennbarer Punkt am Anzeigeteil, so daß in diesem Bereich eine eindeutige Aussage über einen eingetretenen Druckverlust kaum möglich ist. Außerdem liegt der normale Blick¬ winkel bei einer Überprüfung der Ventilkappen nicht senkrecht, sondern seitlich zur Ventilkappe, was das Ablesen bei Systemen, die nach oben hin, zur Stirnseite, anzeigen, zusätzlich erschwert.

Dieser Nachteil trifft insbesondere auch auf die Anzeigevor¬ richtungen gemäß DE 33 01 593 AI und US 5 339 764 A zu. Weiters ist bei der Vorrichtung gemäß DE 33 01 593 AI nachteilig, daß die Anzeige eines Druckverlustes bloß durch Zurückweichen einer zuvor - bei Solldruck - ausgelenkten Membran von einem ent¬ sprechend dem Solldruck eingestellten Drehteller gewonnen wird. Es liegt hier keine Referenzdruckkammer vor, vielmehr bestimmt die Auslenkung der Membran bei Solldruck den Referenzdruck, was aber bei einem Altern der Membran, bei einer Änderung ihrer Elastizitätseigenschaft, zu ungenügenden Anzeigen führen kann. Bei der Vorrichtung gemäß US 5 339 764 A wird in ähnlicher Weise der Referenzdruck durch eine Druckfeder bestimmt, die eine auf-

wendige Kolbenanordnung mit einem Kegel als Signalkörper für richtigen Druck zum Luftreifenventil hin drückt, wenn der Reifendruck (Istdruck) abfällt. Dabei wird in einer konischen Ausnehmung einer gläsernen Sichtkappe ein Spalt zwischen dieser Ausnehmung und dem normalerweise stirnseitig sichtbaren Kegel der Kolbenanordnung herbeigeführt, was zu Totalreflexions¬ effekten führt, wobei dann anstatt des Kegels ein an der Mantel¬ fläche der gläsernen Sichtkappe angebrachter Signalring über diese Totalreflexion stirnseitig sichtbar wird. Dabei müssen aber im Hinblick auf die maßgeblichen Totalreflexionseffekte die einzelnen Komponenten mit hoher Präzision gefertigt werden, was zusätzlich von Nachteil ist. Ferner muß bei diesem System, bei dem anstatt einer Referenzdruckkammer eine Feder den Solldruck bestimmt, die Feder hohe Anforderungen hinsichtlich Feder¬ konstante und Beständigkeit erfüllen. Aber auch dann ist noch immer nachteilig, daß eine gegebene Vorrichtung immer nur für einen bestimmten Solldruck ausgelegt ist, so daß je nach Luft¬ reifen die verschiedensten Ventilkappen mit Anzeigevorrichtung bereitgehalten werden müssen.

Dieser Nachteil ist auch bei der Ventilkappe mit Druckan¬ zeige gemäß der bereits genannten DE 41 01 305 AI gegeben, wo eine Feder bei einem Druckverlust im zugehörigen Reifen ein Abdeckelement zum Reifen bzw. Ventil hin verstellt, wodurch ein ansonsten vom Abdeckelement abgedeckter, fest angeordneter zylindrischer Anzeigestift freigelegt wird.

Es ist nun Ziel der Erfindung, eine Druckabnahme-Anzeigevor¬ richtung der eingangs angeführten Art vorzusehen, die bei bau¬ lich geringem Aufwand und einfacher Konstruktion eine eindeu¬ tige, klar erkennbare Anzeige bei einer Druckabnahme ermöglicht, wobei insbesondere auch bereits bei geringfügigen Druckabnahmen, in der Größenordnung von 0,1 bar, eindeutige Anzeigen erzielbar sein sollen.

Die erfindungsgemäße Druckabnahme-Anzeigevorrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, daß der Signalteil als Signalkolben ausgebildet ist, der im Meßzellen¬ gehäuse gleitend angeordnet ist, und der bei Auslenkung der Membran durch diese aus einer Ruhestellung innerhalb des Me߬ zellengehäuses in eine Anzeigestellung, in der er stirnseitig aus dem Meßzellengehäuse herausragt, verschiebbar ist, wobei die

Umfangsflache des Signalkolbens eine Signalfläche bildet.

Mit einer derartigen Ausbildung wird der vorstehenden Ziel¬ setzung gut entsprochen, und es wird schon bei einer gering¬ fügigen Auslenkung der Membran, d.h. bei geringfügigen Druck¬ abnahmen, eine eindeutige Anzeige dadurch erhalten, daß der Signalkolben mit seiner Mantel-Umfangsfläche ringförmig, wenn auch nur als schmaler Ring, erkennbar wird und dadurch eindeutig auf eine Druckabnahme im Luftreifen hinweist. Diese ringförmige Signalisierung ist bei entsprechender Gestaltung, insbesondere Färbung, der Umfangsflache als Signalfläche auch bei bloß geringfügigen Verschiebungen des Signalkolbens visuell gut erkennbar.

Für eine möglichst geringe Belastung der Membran bei der Auslenkung sowie eine möglichst einfache Herstellung ist es von besonderem Vorteil, wenn der Signalkolben durch eine zylindri¬ sche Scheibe gebildet ist.

Eine gewisse Beweglichkeit des Signalkolbens relativ zur Membran kann an sich von Vorteil sein, insbesondere wenn eine einfache, im Ruhezustand mehr oder weniger ebene Membran ver¬ wendet wird, da dann ein Verklemmen im Sinn einer Selbsthemmung des Signalkolbens leichter vermieden werden kann. Andererseits ist es aber auch erforderlich, daß die Membran den Signalkolben in der Ruhestellung, wenn noch keine Druckabnahme anzuzeigen ist, innerhalb des Meßzellengehäuses zurückhält. Um diesen beiden an sich gegensätzlichen Anforderungen gerecht zu werden, hat es sich als günstig erwiesen, wenn der Signalkolben in einem mittigen Bereich fest mit der Membran verbunden ist. Dabei kann der Signalkolben einfach an der Membran angeklebt sein.

Um einerseits die Ruhestellung des Signalkörpers eindeutig zu definieren und andererseits sicher zu verhindern, daß in der Ruhestellung unerwünscht ein Teil der Umfangsflache des Signal¬ kolbens erkennbar wird, etwa auf Grund von Fertigungstoleranzen an der Stirnseite des Meßzellengehäuses, hat es sich weiters als vorteilhaft erwiesen, wenn der Signalkolben an seiner von der Membran abgewandten Seite einen über seinen Umfang flanschartig vorstehenden Abdeckrand aufweist, der in der Ruhestellung an der Stirnseite des Meßzellengehäuses anliegt.

Hierbei kann in vorteilhafter Weise die Signalwirkung im Falle einer Auslenkung der Membran bei einer Druckabnahme ver-

stärkt werden, wenn der Abdeckrand an der der Stirnseite des Meßzellengehäuses zugewandten Seite reflektierend ausgebildet ist.

In Hinblick auf eine Vorspannung des Signalkolbens in seine Ruhestellung ist es auch von Vorteil, wenn die Membran bereits in der Ruhestellung zum Signalkolben hin ausgelenkt ist und diesen in eine Anlagestellung im Bereich der Stirnseite des Meßzellengehäuses zieht.

In fertigungstechnischer und montagemäßiger Hinsicht ist es weiters vorteilhaft, wenn der zylindrische Signalkolben in einem die Membran mit ihrem Rand an einem Absatz im Meßzellengehäuse festhaltenden, in dieses Meßzellengehäuse eingesetzten Positio¬ nierring verschiebbar geführt ist. Andererseits ist es für eine einfache Herstellung des Meßzellengehäuses und Montage der Mem¬ bran von Vorteil, wenn das Meßzellengehäuse zwei ineinander angeordnete, axial gegeneinander gedrückte Gehäuseteile auf¬ weist, zwischen denen die Membran randseitig festgeklemmt ist.

Für eine effiziente Membranauslenkung und hohe Empfindlich¬ keit ist es sodann vorteilhaft, wenn die Membran balgartig aus¬ gebildet ist.

Für die eindeutige Signalwirkung im Sinne eine JA/NEIN- Aussage ist es auch günstig, wenn die von der Membran abgewandte Oberseite des Signalkolbens farblich bzw. strukturell zumindest im wesentlichen gleich dem Äußeren des Meßzellengehäuses aus¬ gebildet ist. Hierbei ist es zur Erzielung der Ähnlichkeit der Oberseite des Signalkolbens mit dem Äußeren des Meßzellen¬ gehäuses vorteilhaft, daß der Signalkolben an seiner Oberseite eine Oberflächenbeschichtung aufweist.

Andererseits ist es auch günstig, wenn der Signalkolben an seiner von der Membran abgewandten Oberseite eine Abdeckfolie trägt. Dabei ist von Vorteil, daß eine solche Abdeckfolie ein¬ fach in Übereinstimmung mit dem Aussehen des Meßzellengehäuses unabhängig von letzterem und vom Signalkolben hergestellt werden kann, wonach einfach ein Ausschnitt aus dieser Abdeckfolie auf der Oberseite des Signalkolbens z.B. durch Aufkleben angebracht wird. Mit Vorteil wird dabei auch vorgesehen, daß die Abdeck¬ folie über den Umfang des Signalkolbens vorsteht; auf diese Weise kann automatisch der bereits vorstehend erwähnte über¬ stehende Abdeckrand erzielt werden, der als Anlagemittel ebenso

wie zur Verdeckung der Umfangsfläche des Signalkolbens in der Ruhestellung günstig ist.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.

Im einzelnen zeigen:

Fig.l in einer auseinandergezogenen Darstellung die Teile einer erfindungsgemäßen Druckabnahme-Anzeigevorrichtung;

Fig.2 einen Axialschnitt durch den oberen Teil dieser Druck¬ abnahme-Anzeigevorrichtung; die

Fig.3A und 3B schematisch zwei Stellungen der Druckabnahme- Anzeigevorrichtung, und zwar Fig.3A die Ruhestellung, in der der Istdruck des zugehörigen Luftreifens gleich dem Solldruck ist, und Fig.3B eine Betriebsstellung, in der der Istdruck unterhalb des Solldrucks gesunken ist und eine optische ringförmige Anzeige erscheint; und

Fig.4 einen Axialschnitt ähnlich Fig.2 durch den oberen Teil einer modifizierten Druckabnahme-Anzeigevorrichtung.

Der Aufbau der vorliegenden Druckabnahme-Anzeigevorrichtung in Form einer Ventilkappe mit Meßzelle kann grundsätzlich von der Art sein, wie sie in der DE-41 16 709 C beschrieben ist. Demgemäß ist, wie aus Fig.l und 2 ersichtlich ist, ein Ventil¬ kappengehäuse 1 vorhanden, in dessen Innerem eine Hülse oder Meßzelle 2 untergebracht wird, deren Gehäuse 3 im Bereich der einen, äußeren Stirnseite von einer Membran 4 abgeschlossen wird, und das an der gegenüberliegenden Stirnseite mit einem Stift 5 versehen ist, der zum Öffnen des zugehörigen, nicht dargestellten Luftreifenventils dient; weiters ist zur Abdichtung der Meßzelle 2 ein Dichtring 6 vorgesehen, und ein Gewindering 7 dient zum Zusammenhalten der einzelnen Komponenten im zusammengebauten Zustand bzw. zum Aufschrauben der gesamten Ventilkappen-Anordnung auf das jeweilige Luftreifenventil.

Im zusammengebauten Zustand, siehe Fig.2, liegt im Inneren des Meßzellengehäuses 3 wie üblich ein Referenzdruck (der korrekte Luftreifendruck oder Solldruck) vor, und die so gegebene Referenzdruckkammer im Inneren des Meßzellengehäuses ist in Fig.2 mit 8 angedeutet. Diese Referenzdruckkammer 8 wird dann, wenn die Ventilkappenanordnung auf das Luftreifenventil aufgeschraubt wird, wobei der Luftreifen den richtigen Druck

(Solldruck) aufweist, mit diesem Solldruck beaufschlagt, und zwar in an sich bekannter Weise durch eine in Fig.l bei 9 ange¬ deutete Bohrung, und sie wird schließlich im voll aufge¬ schraubten Zustand der Ventilkappe durch den Dichtring 6 dicht abgeschlossen, so daß sie diesen Solldruck beibehält. Über eine weitere Bohrung, die in Fig.l bei 10 angedeutet ist, ist in an sich bekannter Weise der Zwischenraum zwischen dem Meßzellen¬ gehäuse 3 und der Innenseite des Ventilkappengehäuses 1 mit dem Luftreifen verbindbar, so daß im Inneren des Ventilkappen¬ gehäuses 1 der jeweilige Istdruck des Luftreifens herrscht. Diese weitere Druckkammer im Inneren des Ventilkappengehäuses 1, jedoch außerhalb des Meßzellengehäuses 3, ist in Fig.2 bei 11 angedeutet.

Die beiden Druckkammern 8, 11 sind durch die Membran 4 von¬ einander getrennt, und im Fall einer Abnahme des Istdruckes in der Druckkammer 11 wird die Membran 4 gemäß der Darstellung in Fig.2 nach oben ausgelenkt, was zur Gewinnung einer Anzeige über diese Druckabnahme genützt werden kann.

Bei der vorliegenden Druckabnahme-Anzeigevorrichtung ist nun als Signalteil 12 ein scheibenförmiger, flachzylindrischer Signalkolben 13 vorgesehen, der an seiner Unterseite in einem allgemein punktförmigen zentralen Bereich 14 mit der Oberseite der Membran 4 fest verbunden, insbesondere verklebt ist. Der Signalkolben 13 ist im stirnseitigen oberen Bereich des Me߬ zellengehäuses 3 verschiebbar eingesetzt, wobei er von einem Positionierring 15 bei seiner Axialbewegung geführt wird. Dieser Positionierring 15 dient zugleich zum Festhalten des Randes der Membran 4 an einem inneren Absatz 16 des Meßzellengehäuses 3, und überdies bildet dieser Positionierring 15 mit einer inneren Schulter einen Anschlag 17 für den scheibenförmigen Signalkörper 13 in dessen Ruhestellung. Zusätzlich zu diesem Anschlag 17 oder anstatt dieses Anschlags 17 kann eine Positionierung des Signalkolbens 13 in der Ruhestellung auch mit Hilfe eines flanschartig überstehenden Abdeckrandes 18 erzielt werden, der in der Ruhestellung an der Stirnseite 19 des Meßzellengehäuses 3 zur Anlage kommt. Bevorzugt ist die Anordnung dabei so getroffen, daß in dieser Ruhestellung die Membran 4 noch geringfügig nach oben ausgelenkt ist, so daß sie den Signal¬ kolben 13 gegen die Stirnfläche 19 (bzw. den Anschlag 17) zieht.

Diese Vorspannung soll im Hinblick auf die gewünschte Signalisierung von bereits geringen Druckabfällen im zugehörigen Luftreifen (beispielsweise bei einer Druckabnahme um 0,1 bar) geringfügig sein.

Das Ventilkappengehäuse 1 ist beispielsweise zur Gänze durchsichtig, und es läßt in seinem oberen Teil oder Abschnitt den Signalkolben 13 sichtbar werden, wenn dieser im Fall einer Druckabnahme in der Druckkammer 11 aus seiner Ruhestellung innerhalb des Meßzellengehäuses 3 in eine Betriebsstellung ausgeschoben wird, in der er aus dem Meßzellengehäuse 3 heraus¬ ragt, wie in Fig.2 gezeigt ist. Das Maß der Herausbewegung des Signalkolbens 13 aus dem Meßzellengehäuse 3 hängt von der jewei¬ ligen Druckabnahme in der Druckkammer 11 ab, die eine ent¬ sprechende Auslenkung der Membran 4 bewirkt. Der Umfang bzw. Mantel des Signalkolbens 13 wird dabei als optisch erkennbare ringförmige Anzeige oder Signalfläche 20 ersichtlich, vgl. außer Fig.2 auch Fig.3B. Der Signalkörper 13 besitzt zu diesem Zweck eine entsprechende gut erkennbare, von der Umgebung stark verschiedene Signalfarbe, z.B. eine grell rote Farbe, so daß er von seiner Umgebung sofort und leicht unterschieden werden kann. Um diese Unterscheidung zusätzlich zu erleichtern, ist zweckmäßig die Oberseite des Signalkolbens 13 hinsichtlich ihrer Struktur und Farbe zumindest ähnlich den übrigen durch das transparente Ventilkappengehäuse 1 erkennbaren Teilen, also insbesondere der Außenseite des Meßzellengehäuses 3, ausgeführt (z.B. metallisch-silbrig), so daß in der Ruhestellung die Meßzelle 2 einschließlich Signalkolben 13 als homogener, ein¬ heitlicher Körper zu sehen ist. Diese angeglichene Ausführung der Oberseite des Signalkolbens 13, was Farbe und Oberflächen¬ struktur anlangt, kann an sich durch eine Oberflächenbeschich- tung erreicht werden, im vorliegenden Beispiel wird jedoch am eigentlichen Signalkörper 13 eine obere Abdeckfolie 21 ange¬ bracht, die auch den bereits erwähnten Abdeckrand 18 für den Anschlag an der Stirnseite 19 des Meßzellengehäuses 3 bildet.

Zur Verstärkung der ringförmigen Anzeige 20 im Fall einer Druckabnahme kann die Unterseite des Abdeckrandes 18, also die der Stirnseite 19 zugewandte Seite, reflektierend ausgebildet sein, um so den ringförmigen Anzeigebereich 20 des Signalkörpers 13, der aus dem Meßzellengehäuse 3 auftaucht, zusätzlich durch

Spiegelung an der Unterseite des Abdeckrandes 18 durch das durchsichtige Ventilkappengehäuse 1 gut erkennbar werden zu lassen.

Auf diese Weise kann im Fall einer bereits geringen Druckab¬ nahme, auch wenn der Signalkolben 13 nur wenige Zehntel Millimeter aus dem Meßzellengehäuse 3 gehoben wird, eine ein¬ deutig erkennbare ringförmige Anzeige in der Art einer JA-NEIN- Aussage erhalten werden.

In Fig.4 ist in einer Axialschnittdarstellung ähnlich Fig.2 eine hinsichtlich der Ausführung und Befestigung der Membran sowie der Ausbildung des Meßzellengehäuses modifizierte, derzeit als besonders bevorzugt angesehene Ausführungsform veranschau¬ licht.

Im einzelnen besteht das Meßzellengehäuse 3 gemäß Fig.4 aus zwei ineinander angeordneten, rohrförmigen Gehäuseteilen 3a, 3b, wobei an der Stirnseite 16' des inneren Gehäuseteils 3b eine hier balgartig ausgeführte Membran 4' mit ihrem Umfangsrand festgeklemmt ist; hierfür weist der äußere Gehäuseteil 3a ein verdicktes oberes Ende mit einer nach unten weisenden Schulter 16" auf.

Die Membran 4' kann zufolge ihrer Balgform mit ihrem mittle¬ ren, eben gestalteten, gegebenenfalls versteiften Bereich 4a geradlinig nach oben bewegt werden, wenn der Druck in der oberen Druckkammer 11 gegenüber jenem in der Referenzdruckkammer 8 abfällt. Dadurch wird eine zusätzlich verbesserte Geradführung des Signalkolbens 13 bei dessen Bewegung in die Anzeigestellung (und zurück, vgl. die KlebstoffVerbindung im zentralen Bereich 14' ) mit einfachsten Mitteln erreicht.

Die geteilte Ausbildung des Meßzellengehäuses 3 erleichtert nicht nur die Montage der Membran 4', sondern auch die Herstel¬ lung und den Zusammenbau der Meßzelle 2 an sich.

Selbstverständlich kann in entsprechender Weise auch das Ventilkappengehäuse 1 mehrteilig, z.B. zweiteilig, ausgebildet sein (nicht dargestellt), wobei der eine, untere, rohrförmige Gehäuseteil mit dem erforderlichen Gewinde zum Aufschrauben auf das Luftreifenventil ausgebildet wird; dieser untere Gehäuseteil braucht auch nicht transparent zu sein, und er kann mit dem oberen, transparenten Gehäuseteil (der in Fig.4 ersichtlich ist) z.B. verklebt oder HF-verschweißt sein.

Der Signalkolben 13 ist gemäß Fig.4 ein einfacher, flach¬ zylindrischer bzw. scheibenförmiger Körper, dessen Umfangsflache wiederum die Signalfläche 20 bildet; die Oberseite des Signal¬ kolbens 13 ist mit einer nicht näher ersichtlichen Beschichtung oder Färbung versehen, die im Aussehen jenem des Gehäuseteils 3a entspricht.