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Patent Searching and Data


Title:
PRESSURE MEASURING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/096208
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pressure measuring device (1) suitable for arrangement in a chamber of an internal combustion engine. The pressure measuring device (1) comprises a housing (3), a force transmission element (5), cooperating with a pressure sensor (23) and a sensor cage (14), enclosing the pressure sensor (23). The sensor cage (14) is only connected to the housing (3) by a circumferential weld (21) in one connection section (30) of the housing (3). A defined pre-tensioning of a metal membrane (10) can thus be achieved, connected on one side to the sensor cage (14) and on the other side to the force transmission element (5).

Inventors:
KERN, Christoph (Wilhelmstr. 5, Aspach, 71546, DE)
SCHOTT, Steffen (Stuttgarter Str. 69/2, Schwieberdingen, 71701, DE)
SALTIKOV, Pavlo (Stauferstrasse 34, Waiblingen, 71334, DE)
KLEINDL, Michael (In Der Aue 8, Schwieberdingen, 71701, DE)
ZACH, Reiko (Kernerstr. 12, Remseck, 71686, DE)
WOLFER, Peter (Alte Steinerstr. 9, Kleinandelfingen, CH-8451, CH)
CAVALLONI, Claudio (Rosenstr. 63, Regensdorf, CH-8105, CH)
HESS, Reinhold (Kirchackerstr. 109, Winterthur, CH-8405, CH)
MÜLLER, Michael (Mörsburgstrasse 2A, Rickenbach-Attikon, CH-8544, CH)
BERTOLA, Andrea (Dennlerstrasse 27, Zürich, CH-8047, CH)
Application Number:
EP2007/050299
Publication Date:
August 30, 2007
Filing Date:
January 12, 2007
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
KISTLER HOLDING AG (Eulachstrasse 22, Winterthur, CH-8408, CH)
KERN, Christoph (Wilhelmstr. 5, Aspach, 71546, DE)
SCHOTT, Steffen (Stuttgarter Str. 69/2, Schwieberdingen, 71701, DE)
SALTIKOV, Pavlo (Stauferstrasse 34, Waiblingen, 71334, DE)
KLEINDL, Michael (In Der Aue 8, Schwieberdingen, 71701, DE)
ZACH, Reiko (Kernerstr. 12, Remseck, 71686, DE)
WOLFER, Peter (Alte Steinerstr. 9, Kleinandelfingen, CH-8451, CH)
CAVALLONI, Claudio (Rosenstr. 63, Regensdorf, CH-8105, CH)
HESS, Reinhold (Kirchackerstr. 109, Winterthur, CH-8405, CH)
MÜLLER, Michael (Mörsburgstrasse 2A, Rickenbach-Attikon, CH-8544, CH)
BERTOLA, Andrea (Dennlerstrasse 27, Zürich, CH-8047, CH)
International Classes:
F23Q7/00; G01L23/22
Domestic Patent References:
WO1992001915A1
Foreign References:
EP1624249A2
DE3811311C1
EP1134385A2
DE10346330A1
FR2869391A1
EP1598651A2
DE656168C
DE4118824A1
EP0637736A2
DE3811311C1
EP1624249A2
DE10343521A1
EP1917086A1
Other References:
See also references of EP 1989485A1
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Druckmesseinrichtung (1) zur Anordnung in einer Kammer einer Brennkraftmaschine, insbesondere Druckmessglühkerze für eine luftverdichtende, selbstzündende Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse (3) , einem Kraftübertragungselement (5) , das teilweise aus dem Gehäuse (3) ragt, und einem Drucksensor (23), der in einem Innenraum (22) des Gehäuses (3) angeordnet ist, wobei der Drucksensor (23) einerseits zumindest mittelbar mit dem Kraftübertragungselement (5) in Wirkverbindung steht, um eine auf Grund eines in der Kammer herrschenden Druckes bedingte Beaufschlagung des Kraftübertragungselementes (5) zum Bestimmen des in der Kammer herrschenden Druckes zu erfassen, und wobei sich der Drucksensor (23) andererseits zumindest mittelbar an einem Fixierelement (15) abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensorkäfig (14) vorgesehen ist, der einerseits zumindest mittelbar mit dem Kraftübertragungselement (5) und andererseits zumindest mittelbar mit dem Fixierelement (15) verbunden ist, und dass der Sensorkäfig (14) zumindest mittelbar an einem Verbindungsabschnitt (30; 35) des Gehäuses (3) mit dem Gehäuse (3) verbunden ist.

2. Druckmesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorkäfig (14) mittels einer Verbindung (21), insbesondere einer Schweißverbindung (21), an dem

Verbindungsabschnitt (30) des Gehäuses (3) mit dem Gehäuse (3) verbunden ist.

3. Druckmesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorkäfig (14) mit dem Fixierelement (15) verbunden ist und dass das Fixierelement (15) mittels einer Verbindung (36) , insbesondere einer Schweißverbindung (36) , an dem Verbindungsabschnitt (35) des Gehäuses (3) mit dem Gehäuse (3) verbunden ist.

4. Druckmesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein federelastisches Element (10) vorgesehen ist, dass das federelastische Element (10) innerhalb des Gehäuses (3) angeordnet ist und dass das federelastische Element (10) einerseits zumindest mittelbar mit dem

Kraftübertragungselement (5) und andererseits zumindest mittelbar mit dem Sensorkäfig (14) verbunden ist.

5. Druckmesseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (15) und der Sensorkäfig (14) so miteinander verbunden sind, dass das federelastische Element (10) mit einer gewissen Vorspannkraft beaufschlagt ist.

6. Druckmesseinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das federelastische Element (10) als Metallmembran (10) ausgestaltet ist.

7. Druckmesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,

dass das Kraftübertragungselement (5) als stabförmiges Kraftübertragungselement (5) ausgestaltet ist.

8. Druckmesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensorkäfig (14) als hülsenförmiger Sensorkäfig (14) ausgestaltet ist.

9. Druckmesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (15) zum Kompensieren von Dehnungsunterschieden von Bauteilen der Druckmesseinrichtung eine an zumindest eine Wärmeausdehnung des Sensorkäfigs (14) angepasste Wärmeausdehnung aufweist.

10. Druckmesseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierelement (15) zumindest im Wesentlichen aus einem Werkstoff mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten gebildet ist, der größer ist als ein

Wärmeausdehnungskoeffizient eines Werkstoffs, aus dem der Sensorkäfig (14) zumindest im Wesentlichen gebildet ist.

Description:

Beschreibung

Titel Druckmesseinrichtung

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Druckmesseinrichtung zur Anordnung in einer Kammer einer Brennkraftmaschine. Speziell betrifft die Erfindung eine Druckmessglühkerze zur Anordnung in einer Vor-, Wirbel- oder Brennkammer einer luftverdichtenden, selbstzündenden Brennkraftmaschine.

Aus DE 103 43 521 Al ist eine Druckmessglühkerze für einen Dieselmotor bekannt. Die bekannte Druckmessglühkerze weist einen Kerzenkörper zum Einsetzen in einen Zylinder des Dieselmotors auf. Außerdem weist die bekannte Druckmessglühkerze einen im Kerzenkörper angeordneten Heizstab und einen Drucksensor auf, der zwischen dem Heizstab und dem Kerzenkörper angeordnet ist. Dabei wird der Drucksensor durch den vom Heizstab übertragenen Druck im Brennraum des Zylinders beeinflusst. Die bekannte Druckmessglühkerze weist außerdem eine Membran auf, die einerseits mit dem Kerzenkörper und andererseits mit dem Heizstab verbunden ist, um den Drucksensor gegenüber dem Brennraum abzudichten.

Die aus der DE 103 43 521 Al bekannte Druckmessglühkerze hat den Nachteil, dass beim Einbau der Druckmessglühkerze in den

Zylinder eine hohe mechanische Belastung der Membran durch die Montagekräfte auftritt.

Offenbarung der Erfindung

Vorteile der Erfindung

Die erfindungsgemäße Druckmesseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass der Kraftpfad zum Messen des in der Kammer herrschenden Druckes von dem Gehäuse der Druckmesseinrichtung entkoppelt ist, so dass eine verbesserte Messung des Druckes mittels des Drucksensors ermöglicht ist.

Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen der im Anspruch 1 angegebenen Druckmesseinrichtung möglich.

Der Sensorkäfig kann direkt mittels einer Verbindung, insbesondere einer Schweißverbindung, an dem

Verbindungsabschnitt des Gehäuses mit dem Gehäuse verbunden sein. Ferner kann der Sensorkäfig indirekt mit dem Gehäuse verbunden sein, indem der Sensorkäfig mit dem Fixierelement verbunden ist und das Fixierelement mittels einer Verbindung, insbesondere einer Schweißverbindung, an dem

Verbindungsabschnitt des Gehäuses mit dem Gehäuse verbunden ist. Dabei besteht der Vorteil, dass ein modularer Aufbau der Druckmesseinrichtung möglich ist. Insbesondere kann der Sensorkäfig mit dem Fixierelement, dem Drucksensor und gegebenenfalls weiteren mit dem Sensorkäfig verbundenen Elementen vormontiert werden, so dass bei der Montage der Druckmesseinrichtung nur noch eine Verbindung des Sensorkäfigs beziehungsweise des Fixierelements mit dem

Gehäuse mittels einer Schweißnaht oder dergleichen erforderlich ist.

In vorteilhafter Weise ist ein federelastisches Element vorgesehen, das innerhalb des Gehäuses angeordnet ist und das einerseits zumindest mittelbar mit dem

Kraftübertragungselement und andererseits zumindest mittelbar mit dem Sensorkäfig verbunden ist. Dadurch ist keine Verbindung des federelastischen Elements mit dem Gehäuse erforderlich, so dass eine gewisse Vorspannung des federelastischen Elements vorgegeben werden kann. Insbesondere wird eine Spannungsbeaufschlagung des federelastischen Elements durch die Montagespannung, die beim Einbau der Druckmesseinrichtung in einen Zylinderkopf oder dergleichen auftritt, vermieden. Ferner werden auch während des Betriebs der Brennkraftmaschine auftretende Spannungen im Gehäuse der Druckmesseinrichtung nicht auf das federelastische Element oder andere Elemente in dem Kraftpfad zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Drucksensor übertragen, so dass eine hohe Zuverlässigkeit der Druckmesseinrichtung gewährleistet ist.

Die definierte Vorspannung des federelastischen Elements kann beispielsweise bei der Verbindung des Fixierelements mit dem Sensorkäfig vorgegeben werden. Dies hat den Vorteil, dass bereits vor der Endmontage eine definierte Vorspannung eingestellt werden kann. Ferner kann die Vorspannung bereits bei der Verbindung des Fixierelements mit dem Sensorkäfig auf den gewünschten Wert eingestellt werden, ohne dass die beim Einbau der Druckmesseinrichtung auftretenden axialen Kräfte berücksichtigt werden müssen, da diese die Vorspannung des federelastischen Elements nicht beeinflussen. Das

federelastische Element kann beispielsweise als Metallmembran ausgestaltet sein.

In vorteilhafter Weise ist ein Wärmeausdehnungskoeffizient eines Werkstoffs des Fixierelements so gewählt, dass ein Kompensieren von Dehnungsunterschieden zwischen den Bauteilen der Druckmesseinrichtung, insbesondere des Sensorkäfigs und des Drucksensors, erfolgt.

Zeichnung

Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Druckmesseinrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung;

Fig. 2 den in Fig. 1 mit II bezeichneten Ausschnitt der erfindungsgemäßen Druckmesseinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung und

Fig. 3 den in Fig. 1 mit III bezeichneten Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Druckmesseinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Druckmesseinrichtung 1 in einer axialen Schnittdarstellung. Die Druckmesseinrichtung 1 ist dabei als Druckmessglühkerze 1 für eine luftverdichtende, selbstzündende Brennkraftmaschine

ausgestaltet. Ein stabförmiges Heizelement 2 der Druckmessglühkerze 1 ragt bei Vor- und Wirbelkammermotoren in die Kammer der Brennkraftmaschine und bei Motoren mit Direkteinspritzung in eine Brennkammer des Motors. Die erfindungsgemäße Druckmessglühkerze 1 eignet sich jedoch auch für andere Anwendungsfälle. Ferner kann die Druckmesseinrichtung 1 auch als Druckmesszündkerze oder Druckmesseinspritzventil für gemischverdichtende, fremdgezündete Brennkraftmaschinen ausgestaltet sein.

Die Druckmessglühkerze 1 weist ein Gehäuse 3 auf, an dem ein Dichtkonus 4 ausgebildet ist. Das stabförmige Heizelement 2 ist abschnittsweise von einem Kraftübertragungselement 5 umgeben und mit diesem verbunden. Das stabförmige Heizelement 2 bildet zusammen mit dem Kraftübertragungselement 5 einen Heizkörper 6 der Druckmessglühkerze 1. Die elektrische Kontaktierung des stabförmigen Heizelements 2 des Heizkörpers 6 erfolgt an einem mit dem stabförmigen Heizelement 2 verbundenen Kontaktelement 7 mittels einer elektrischen Leitung 8, die auf geeignete Weise mit einem Steuergerät verbunden ist. Ferner ist das Kraftübertragungselement 5 des Heizkörpers 6 direkt oder indirekt mit dem Gehäuse 3 elektrisch verbunden, wobei über das Gehäuse 3 eine Verbindung mit elektrischer Masse 9 hergestellt ist.

Innerhalb des Gehäuses 3 ist ein federelastisches Element 10 vorgesehen, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Metallmembran 10 ausgestaltet ist. Die Metallmembran 10 ist dabei an einem Verbindungsabschnitt 11 mit dem Kraftübertragungselement 5 verbunden, wobei der Innendurchmesser der Metallmembran 10 am Verbindungsabschnitt 11 an den Außendurchmesser des Kraftübertragungselements 5 angepasst ist. Ferner weist die Metallmembran 10 einen

Abschnitt 12 auf, an dem die Metallmembran 10 einen gegenüber dem Verbindungsabschnitt 11 vergrößerten Durchmesser aufweist. Durch diese Ausgestaltung der Metallmembran 10 ist eine Vorspannung der Metallmembran 10 in axialer Richtung, das heißt in Richtung einer Achse 13 der Druckmessglühkerze 1, möglich. Die Metallmembran 10 ist an dem Abschnitt 12 mit einem Sensorkäfig 14 verbunden, der hülsenförmig oder rohrförmig ausgestaltet sein kann. Ferner ist ein Fixierelement 15 vorgesehen, das an einem der Metallmembran 10 gegenüberliegenden Ende des Sensorkäfigs 14 mit dem Sensorkäfig 14 durch eine als Schweißverbindung 20 ausgestaltete Verbindung 20, das heißt eine Schweißnaht 20, verbunden ist. Die Schweißnaht 20 verläuft dabei vorzugsweise durchgehend in einer Umfangsrichtung zu der Achse 13. Außerdem ist der Sensorkäfig 14 mittels einer als Schweißverbindung 21 ausgestalteten Verbindung 21, das heißt einer Schweißnaht 21, mit dem Gehäuse 3 der Druckmessglühkerze 1 verbunden. Durch die Verbindung der Metallmembran 10 mit dem Kraftübertragungselement 5, der Verbindung der Metallmembran 10 mit dem Sensorkäfig 14 und der Verbindung des Sensorkäfigs 14 mittels der Schweißverbindung 21 mit dem Gehäuse 3 ist ein Innenraum 22 des Gehäuses 3 gegenüber der Kammer der Brennkraftmaschine abgedichtet. Der Innenraum 22 stellt dabei einen Teil einer konzentrischen Bohrung des Gehäuses 3 dar.

Ein Teil des Innenraums 22 ist durch ein Inneres des Sensorkäfigs 14 gebildet. Innerhalb des Sensorkäfigs 14 ist ein Drucksensor 23 angeordnet, der sich an einer Stirnfläche 24 des Fixierelements 15 abstützt. Gegenüberliegend zu der Stirnfläche 24 steht der Drucksensor 23 mit dem Kraftübertragungselement 5 in Wirkverbindung, wobei in dem dargestellten Ausführungsbeispiel das

Kraftubertragungselement 5 unmittelbar an dem Drucksensor 23 anliegt. Bei einer Beaufschlagung des Drucksensors 23 mittels des Kraftubertragungselements 5 erzeugt ein beispielsweise piezoelektrischer Teil des Drucksensors 23 eine Messladung, die mittels geeigneter, aus dem Gehäuse 3 zu einer geeigneten Auswerteschaltung fuhrenden Messleitungen 25, 26 messbar ist.

Durch einen in der Kammer der Brennkraftmaschine herrschenden Druck wird eine Beaufschlagung des stabformigen Heizelements 2 des Heizkörpers 6 in einer axialen Richtung 27, das heißt in Richtung der Achse 13 des Gehäuses 3, erreicht. Die dabei auf das Heizelement 2 einwirkende Kraft wird zumindest im Wesentlichen auf das Kraftubertragungselement 5 des Heizkörpers 6 übertragen. über das Kraftubertragungselement 5 wird diese Kraft auf den Drucksensor 23 übertragen, so dass in Abhängigkeit von dem Druck im Brennraum eine gewisse elektrische Ladung des Drucksensors 23 über die Messleitungen 25, 26 messbar ist.

Das Fixierelement 15 ist mittels der Schweißverbindung 20 so mit dem Sensorkafig 14 verbunden, dass eine gewisse Vorspannung der Metallmembran 10 im drucklosen Zustand vorgegeben ist. Durch diese Vorspannung kann zum einen die Belastung der Metallmembran 10, die durch den Brennraumdruck verursacht wird, reduziert werden, um die Lebensdauer der Metallmembran 10 zu erhohen. Zum anderen wird durch die Vorspannung der Metallmembran 10 ein Anliegen der einzelnen Bauteile innerhalb des Kraftpfads, das heißt insbesondere der Metallmembran 10, des Sensorkafigs 14, des Fixierelements 15, des Drucksensors 23 und des Kraftubertragungselements 5, erreicht, wodurch Hystereseeffekte bei der Druckmessung verhindert oder zumindest verringert sind.

Der Sensorkäfig 14 ist an einem einzigen Verbindungsabschnitt 30 des Gehäuses 3 mit dem Gehäuse 3 verbunden. Der Verbindungsabschnitt 30 ist dabei in Umfangsrichtung näherungsweise linienförmig ausgestaltet und seine Anordnung entspricht der Lage der Schweißnaht 21. In axialer Richtung 27, das heißt entlang der Achse 13, ist nur der Verbindungsabschnitt 30 zum Verbinden des Sensorkäfigs 14 mit dem Gehäuse 3 vorgesehen, so dass in Bezug auf die Achse 13 eine Ein-Punkt-Verbindung zwischen dem Sensorkäfig 14 und dem Gehäuse 3 definiert ist. Längenänderungen des Gehäuses 3 und des Zylinderkopfes, die in der Regel unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, oder innerhalb des Gehäuses 3 entstehende Spannungen, die beispielsweise beim Betrieb der Brennkraftmaschine durch eine Erwärmung des Gehäuses 3 von dem Dichtkonus 4 her und des Zylinderkopfes entstehen können, übertragen sich somit nicht auf die Bauteile des Kraftpfades zur Messung des Druckes in der Kammer, wobei diese Bauteile, insbesondere das Kraftübertragungselement 5, die Metallmembran 10, den Sensorkäfig 14, das Fixierelement 15, den Drucksensor 23 und gegebenenfalls weitere, nicht dargestellte Elemente umfassen.

Das Gehäuse 3 weist ein Gewinde 17 auf, um eine Montage der Glühstiftkerze 1 zu ermöglichen. Eine dabei auftretende Beaufschlagung des Gehäuses 3 mit einer Montagespannung wirkt sich auf Grund der Ein-Punkt-Verbindung zwischen dem Sensorkäfig 14 und dem Gehäuse 3 ebenfalls nicht auf die Bauteile des Kraftpfades zur Messung des Druckes in der Kammer aus .

Da der Bereich der Belastung der Metallmembran 10 durch die Vorspannung der Metallmembran 10 und den Druck in der Kammer der Brennkraftmaschine im Vorhinein bestimmt ist, ist eine

optimierte Ausgestaltung der Metallmembran 10 möglich, so dass eine flexible, insbesondere dünne und damit elastische, Auslegung der Metallmembran 10 möglich ist, wodurch eine genaue Messung des Druckes möglich ist. Dabei kann auch der Bereich der Belastung der Metallmembran 10 und somit der Meßbereich vergrößert werden, da die Vorspannung der Metallmembran 10 dem Druck in der Kammer entgegenwirkt. Eine bei den im Motorbetrieb bedingten hohen Verbrennungsdrucken erfolgende zyklische Verformung der Zylinderkopfwandung fuhrt dabei zwar zu einer Verformung des Gehäuses 3 der Druckmessgluhkerze 1, die sich auf Grund der Ein-Punkt- Verbindung jedoch nicht auf die Metallmembran 10 übertragt.

Insbesondere der Sensorkafig 14 und der Drucksensor 23 können aus Werkstoffen mit unterschiedlichem Dehnungsverhalten gefertigt sein. Die dadurch bedingten Dehnungsunterschiede sind vorzugsweise durch eine geeignete Wahl des Werkstoffes oder der Werkstoffe des Fixierelements 15 thermisch kompensiert. Ein Abgleich ist dabei durch die Wahl der axialen Lange, das heißt der axialen Erstreckung entlang der Achse 13, des Fixierelements 15 möglich. üblicherweise hat der Drucksensor 23 eine relativ geringe Warmeausdehnung, so dass der Werkstoff des Fixierelements 15 vorzugsweise aus einem Werkstoff mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten gefertigt ist, der großer ist als ein Wärmeausdehnungskoeffizient des Sensorkafigs 14.

Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 mit II bezeichneten Ausschnitt einer Druckmessgluhkerze 1 gemäß einem zweiten Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung. Sich entsprechende Elemente sind dabei in dieser und in allen anderen Figuren mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen, wodurch sich eine wiederholende Beschreibung erübrigt.

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Sensorkäfig 14 entsprechend dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel an dem Verbindungsabschnitt 30 direkt mit dem Gehäuse 3 durch eine umlaufende Schweißnaht 21 verbunden. Ferner weist der Sensorkäfig 14 auf der Seite der Metallmembran 10 eine ringförmige Aussparung 31 auf, wodurch ein Aufstecken der Metallmembran 10 mit ihrem Abschnitt 12 auf den Sensorkäfig 14 ermöglicht ist. Dadurch ist eine zuverlässige Verbindung zwischen dem Sensorkäfig 14 und der Metallmembran 10 ausgebildet. Diese Verbindung ist durch eine umlaufende Schweißnaht 32, die den Abschnitt 12 der Metallmembran 10 mit dem Sensorkäfig 14 verbindet, weiter verbessert. Ferner ist die Metallmembran 10 an ihrem Verbindungsabschnitt 11 mittels einer Schweißnaht 16 mit dem Kraftübertragungselement 5 verbunden .

Fig. 3 zeigt den in Fig. 1 mit III bezeichneten Ausschnitt einer Druckmessglühkerze 1 gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Gehäuse 3 einen Verbindungsabschnitt 35 auf, an dem das Gehäuse 3 mit dem Fixierelement 15 mittels einer als Schweißverbindung 36, das heißt als Schweißnaht 36, ausgestalteten Verbindung 36 verbunden ist. Die Schweißnaht 36 ist dabei als umlaufende Schweißnaht 36 ausgebildet. In diesem Fall entfällt eine weitere Schweißverbindung 21 zwischen dem Gehäuse 3 und dem Sensorkäfig 14 an einem Verbindungsabschnitt 30, wie es in der Fig. 1 dargestellt ist. Somit gibt es in diesem Fall nur den Verbindungsabschnitt 35, an dem das Gehäuse 3 mit dem Fixierelement 15 verbunden ist, wobei keine weitere direkte mechanische Verbindung zwischen dem Gehäuse 3 und dem Sensorkäfig 14 vorgesehen ist.

Der Sensorkäfig 14 ist durch eine als Schweißverbindung 37 ausgestaltete Verbindung 37, das heißt eine umlaufende Schweißnaht 37, mit dem Fixierelement 15 verbunden, so dass über das Fixierelement 15 eine mittelbare Verbindung des Sensorkäfigs 14 mit dem Gehäuse 3 ausgebildet ist.

Es ist anzumerken, dass die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiele ohne weiteres miteinander kombiniert werden können.

Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.