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Patent Searching and Data


Title:
PRIMARY CIRCUIT OF A TRANSFORMER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/015146
Kind Code:
A1
Abstract:
A primary circuit (1a, 1b, 1c) of a transformer has a primary coupling area (4) which has an associated secondary coupling area for a secondary circuit. In order to support a further assembly (9), the primary circuit (1a, 1b, 1c) is connected at a rigid angle to a holding apparatus (6a, 6b). The holding apparatus (6a, 6b) has a section which is in the form of a rod and projects from the primary circuit (1a, 1b, 1c). The holding apparatus (6a, 6b) is at least partially formed on the primary circuit (1a, 1b, 1c).

Inventors:
PIPPERT, Erhard (Wiebestrasse 41, Berlin, 10553, DE)
Application Number:
EP2007/057694
Publication Date:
February 07, 2008
Filing Date:
July 26, 2007
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Wittelsbacherplatz 2, München, 80333, DE)
PIPPERT, Erhard (Wiebestrasse 41, Berlin, 10553, DE)
International Classes:
H01F38/30; H01F27/02; H01R13/405; H01F38/28; H01F27/02; H01R13/40
Attorney, Agent or Firm:
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) eines Wandlers mit einem primären Kopplungsbereich (4), welchem ein sekundärer Kopplungsbereich eines Sekundärkreises des Wandlers zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltevorrichtung (6a, 6b) zum Abstützen einer weiteren Baugruppe (9) mit dem Primärkreis (Ia, Ib, Ic) winkel ¬ starr verbunden ist.

2. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (6a, 6b) elektrisch leitendes Mate ¬ rial aufweist welches mit dem Primärkreis (Ia, Ib, Ic) elekt- risch leitend verbunden ist.

3. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (6a, 6b) ein von dem Primärkreis

(Ia, Ib, Ic) abstehenden stabförmigen Abschnitt (6a, 6b) auf ¬ weist.

4. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche (1 bis 3), dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits des primären Kopplungsbereiches (4) winkel ¬ starr mit dem Primärkreis (Ia, Ib, Ic) verbundene stabförmige Abschnitte angeordnet sind.

5. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche (1 bis 4), dadurch gekennzeichnet,

dass die Haltevorrichtung (6a, 6b) zumindest teilweise an den Primärkreis (Ia, Ib, Ic) angeformt ist.

6. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärkreis (Ia, Ib, Ic) innerhalb des primären Kopplungsbereiches (4) eine Fügestelle aufweist.

7. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Haltevorrichtung (6a, 6b) eine Gehäusebaugruppe (9) abgestützt ist.

8. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusebaugruppe (9) Teil einer Monitoring- Einrichtung ist.

9. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Baugruppe (9) freitragend an der Haltevor ¬ richtung (6a, 6b) abgestützt ist.

10. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die stabförmigen Abschnitte (6a, 6b) eine annähernd pa ¬ rallele Ausrichtung aufweisen.

11. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Primärkreis (Ia, Ib, Ic) eine erste und eine zweite Anschlussstelle (5) aufweist und der primäre Kopplungsbereich (4) in einem im Wesentlichen U-förmig verlaufenden Abschnitt

des Primärkreises (Ia, Ib, Ic) zwischen den Anschlussstellen angeordnet ist.

12. Primärkreis (Ia, Ib, Ic) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein stabförmiger Abschnitt (6a, 6b) in Rich ¬ tung des Verlaufes eines Schenkels des U ausgerichtet ist.

Description:

Beschreibung

Primärkreis eines Wandlers

Die Erfindung bezieht sich auf einen Primärkreis eines Wand ¬ lers mit einem primären Kopplungsbereich, welchem ein sekundärer Kopplungsbereich eines Sekundärkreises des Wandlers zu ¬ geordnet ist .

Ein derartiger Primärkreis ist beispielsweise aus der WO

03/009316 Al bekannt. Dort ist ein Wandler beschrieben, wel ¬ cher einen Primärkreis aufweist, dessen primärer Kopplungsbe ¬ reich im Verlauf zweier paralleler Leiterzweige angeordnet ist. Der primäre Kopplungsbereich ist von einem Sekundärkreis umgeben. Sowohl Primärkreis als auch Sekundärkreis sind von einem Isolierstoffkörper umgeben. An dem Isolierstoffkörper ist eine Tragplatte angeordnet. Mittels dieser Tragplatte kann der dortige Wandler befestigt werden. Die Tragplatte nimmt die von dem Wandler ausgehenden Kräfte auf. Auf Grund des kompakten Isolierstoffkörpers ist ein Schutz sowohl des

Primär- als auch des Sekundärkreises vor von außen einwirkenden Kraftmomenten gegeben.

Zur Ummantelung des Primär- und des Sekundärkreises ist ein großes Volumen an Isolierstoff nötig. Dadurch wird die Masse des Wandlers erhöht. Die Tragplatte ist entsprechend großzü ¬ gig zu dimensionieren.

Somit ergibt sich als Aufgabe der Erfindung, einen Primär- kreis eines Wandlers anzugeben, welcher bei gutem Schutz vor angreifenden mechanischen Kraftmomenten einen masseärmeren Aufbau ermöglicht.

Erfindungsgemäß wird dies bei einem Primärkreis der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass eine Haltevorrichtung zum Abstützen einer weiteren Baugruppe mit dem Primärkreis winkelstarr verbunden ist.

Bei bekannten Wandlern wird der Primärkreis stets selbst ab ¬ gestützt. Dabei wird insbesondere darauf Wert gelegt, dass an den Primärkreis angeschlossene Leiterzüge kräftefrei an den Primärkreis angeschlossen werden. Durch die Nutzung des Pri- märkreises selbst zur Aufnahme von Kräften über eine Halte ¬ vorrichtung kann das Volumen der gesamten Wandleranordnung reduziert werden. Dazu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass der Primärkreis über seine vorgesehene Dimension zur Er ¬ füllung seiner Funktion in dem Wandler hinaus verstärkt wird. Somit ist der Primärkreis in der Lage, selbst Kräfte aufzu ¬ nehmen. Der Primärkreis kann beispielsweise ein elektrischer Leiter sein, welcher über eine funktionsorientierte Formge ¬ bung verfügt. Die Haltevorrichtung kann in Abhängigkeit der funktionsorientierten Formgebung beispielsweise über Schraub- oder Klemmverbindungen winkelstarr mit dem Primärkreis verbunden sein. An die Haltevorrichtung selbst können dann weitere Baugruppen montiert werden, die sich über die Haltevorrichtung an dem Primärkreis abstützen. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Haltevorrichtung sowie Teile des Primärkreises von der abzustützenden weiteren Baugruppe selbst umgeben sind. Dadurch ist es möglich, den Primärkreis vor äußeren Einflüssen, beispielsweise Witterungseinflüssen, zu schützen. Als weitere Baugruppen können verschiedenartige Vorrichtungen zum Einsatz gelangen. Beispielsweise können Anzeigevorrich- tungen, Kommunikationseinheiten oder ähnliches als weitere Baugruppen eingesetzt werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Haltevorrichtung elektrisch leitendes Material aufweist, welches mit dem Primärkreis elektrisch leitend verbunden ist.

Elektrisch leitende Materialien, insbesondere Metalle, wie

Aluminium oder Kupfer, weisen eine vergleichsweise große Fes ¬ tigkeit bei guter Verformbarkeit auf. So ist es möglich, die Haltevorrichtung in ihrer Form leicht an verschiedene, sich an dem Primärkreis abzustützende Baugruppen, anzupassen. Bei- spielsweise können in die Haltevorrichtungen Ausnehmungen eingebracht werden, Profilierungen aufgeprägt werden oder auch Umformungen erfolgen, um einen guten Sitz der sich abstützenden Baugruppe zu ermöglichen.

Neben der leichten Bearbeitbarkeit von elektrisch leitenden Materialien, insbesondere von Metallen, verfügen diese Materialien ebenfalls über eine gute Wärmeleitfähigkeit. Durch eine Verbindung mit dem Primärkreis kann im Primärkreis auf ¬ tretende Wärme in einfacher Weise über die Haltevorrichtung abgeleitet werden. Durch eine über die Haltevorrichtung vergrößerte Oberfläche kann eine gute Abstrahlung von Wärme an die Umgebung vorgenommen werden. Es kann vorgesehen sein, dass die weitere Baugruppe beispielsweise einen Kühlkörper aufweist, bzw. selbst ein Kühlkörper ist, welcher sich an der Haltevorrichtung abstützt.

Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Haltevorrichtung ein von dem Primärkreis abstehenden stabförmigen Abschnitt aufweist .

Stabförmige Abschnitte können beispielsweise in Form von pro ¬ filierten Strängen ausgebildet sein. Die Profilierung kann dabei in verschiedenster Weise erfolgen. So kann beispielsweise in einem einfachen Falle ein rechteckiger Querschnitt

gewählt werden. Es können jedoch auch beliebige weitere Pro ¬ filierungen Verwendung finden. Ein stabförmiges Element ermöglicht weiterhin eine leichte änderung von Positionen der abzustützenden weiteren Baugruppe. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die weitere Baugruppe beispielsweise über einen Klemmsitz an den stabförmigen Abschnitt angeschlagen ist. Bei entsprechender Ausgestaltung des Klemmsitzes, beispielsweise durch eine lösbare Klemmverbindung, kann die weitere Baugruppe längs des stabförmigen Abschnittes justiert werden.

Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass beiderseits des primären Kopplungsbereiches winkelstarr mit dem Primärkreis verbundene stabförmige Abschnitte angeordnet sind.

Eine beidseitig des primären Kopplungsbereiches vorgenommene Anordnung von stabförmigen Abschnitten gestattet ein Halten auch von größeren Baugruppen über die Haltevorrichtung. Kräfte können so an mehreren Punkten des Primärkreises in diesen eingeleitet werden. Die Stabilität einer Verbindung zwischen der Haltevorrichtung und der weiteren Baugruppe kann weiterhin dadurch erhöht werden, dass die stabförmigen Abschnitte leicht versetzt zueinander angeordnet sind, sodass eine sta ¬ bile Verspannung zwischen diesen hergestellt werden kann.

Vorteilhafterweise kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Haltevorrichtung zumindest teilweise an den Primärkreis ange ¬ formt ist .

Durch eine Anformung wird ein inniger Verbund zwischen Haltevorrichtung und dem Primärkreis erzeugt. Somit ist eine lang ¬ lebige Verbindung zwischen Haltevorrichtung und Primärkreis gegeben. Etwaige Befestigungsmittel, die über einen längeren Zeitraum ermüden können, sind so von vornherein ausgeschlos-

sen. Die Anformung kann beispielsweise im Rahmen der Herstellung des Primärkreises mittels eines Gießverfahrens erfolgen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass der Primärkreis beispielsweise aus einem Halbzeug gestanzt wird und durch entsprechendes Umformen in seine Endform gebracht wird. Bei diesem Umformen wird die während des Stanzvorganges berück ¬ sichtigte Haltevorrichtung in die gewünschte Form gebracht.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Primärkreis innerhalb des primären Kopplungsbereiches ei ¬ ne Fügestelle aufweist.

Ein Zusammensetzen des Primärkreises im Bereich des primären Kopplungsbereiches weist den Vorteil auf, dass beispielsweise während einer Montage eine vereinfachte Positionierung eines Sekundärkreises ermöglicht wird. Zum Zusammenfügen kann bei ¬ spielsweise eine Kontaktierungsstelle vorgesehen sein, welche durch einen mehrteiligen Aufbau des Primärkreises ausgebildet ist. Die Fügestelle kann beispielsweise durch ein überlappen zweier Teile des Primärkreises geschlossen werden. Um einen dauerhaften Verbund zu gewährleisten, kann die Fügestelle beispielsweise durch ein Stoffschlüssiges Fügeverfahren wie Löten oder Schweißen oder ein anderes zur Ausbildung eines elektrisch leitenden Strompfades geeignetes Verbindungsver- fahren wie Verschrauben, Verklemmen, Verpressen usw. erstellt werden. Neben einem überlappen der einzelnen Teile des Primärkreises kann auch vorgesehen sein, dass diese stumpf aneinander stoßend miteinander in galvanischen Kontakt treten.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass an der Haltevorrichtung eine Gehäusebaugruppe abgestützt ist.

Eine Gehäusebaugruppe kann Teile des Wandlers, wie beispiels ¬ weise den primären sowie den sekundären Kopplungsbereich vor

dem Einwirken von äußeren Einflüssen schützen. Die Gehäusebaugruppe kann dazu beispielsweise zu wesentlichen Teilen aus einem korrosionsfesten elektrisch isolierenden Material gebildet sein, welches neben dem Schutz vor äußeren Einflüssen auch ein Schutz vor elektrischer Durchströmung gewährleistet.

Vorteilhafterweise kann dabei vorgesehen sein, dass die Ge ¬ häusebaugruppe Teil einer Monitoring-Einrichtung ist.

Neben dem Schutz der einzelnen Wandlerbaugruppen kann die Gehäusebaugruppe auch vorgesehen sein, um eine Monitoring- Einrichtung aufzunehmen. Derartige Monitoring-Einrichtungen können beispielsweise im Primärkreis auftretende Vorgänge ü- berwachen und diese zur Anzeige bringen. Eine derartige Moni- tor-Einrichtung kann beispielsweise an einem überspannungsab- leiter eingesetzt werden.

Im Mittel- und Hochspannungsbereich werden überspannungsab- leiter mit einem Ableitstrompfad eingesetzt, der in Abhängig- keit einer anliegenden Spannung mittels eines Varistorelementes geschaltet wird. In dem Ableitstrompfad kann beispiels ¬ weise der Primärkreis des Wandlers angeordnet sein. Somit fließt über den Primärkreis beispielsweise bei einem Ableit ¬ vorgang ein Ableitstrom. über den Wandler kann der Ableit- ström detektiert werden und die Monitoring-Einrichtung kann Informationen über den Ableitstrom verarbeiten. Die eingesetzten Varistoren stellen außerhalb eines Ableitvorganges lediglich eine Impedanz mit einem sehr hohen, jedoch stets endlichen Impedanzbetrag dar, sodass es auch außerhalb von Ableitvorgängen zu einem Fließen von so genannten Leckströmen durch das Varistorelement und somit auch durch den Primär ¬ kreis kommt. Auch dieser Leckstrom kann entsprechend von der Monitor-Einrichtung überwacht werden. Neben Betrag und Zeitdauer können auch Phasen-Lagen sowie der Frequenzgang der

mittels des Primärkreises detektierten Ströme in der Monitor- Einrichtung verarbeitet werden. Aus diesen Informationen können entsprechend Rückschlüsse über den Zustand des überspan- nungsableiters gezogen werden. Es kann auch vorgesehen sein, eine entsprechende übertragung von Informationen aus der Monitoring-Einrichtung vorzunehmen. Die Monitoring-Einrichtung kann beispielsweise Teil einer Leittechnik für Energieübertragungsanlagen sein.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die weitere Baugruppe freitragend an der Haltevorrichtung ab ¬ gestützt ist .

Ein freitragendes Abstützen ermöglicht es, die weitere Bau- gruppe, wie beispielsweise die Gehäusebaugruppe, hinsichtlich ihrer Masse zu optimieren. Dazu kann vorgesehen sein, dass die Haltevorrichtung in die weitere Baugruppe hineinragt und sich die weitere Baugruppe um die Haltevorrichtung herum ausbreitet. Dadurch ist es möglich, die Haltevorrichtung nach Art einer von innen stützenden Struktur auszubilden, wobei sich die weitere Baugruppe sowie gegebenenfalls in/an der weiteren Baugruppe zusätzlich angeordnete Elemente an der in ¬ neren Struktur abstützen. Dadurch kann eine kostengünstige Ausgestaltung des Primärkreises in Kombination mit der weite- ren Baugruppe erzielt werden. Zur Erhöhung der Stabilität kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die weitere Bau ¬ gruppe in einem Gussverfahren an die Haltevorrichtung angegossen wird. Während des Vergießens der weiteren Baugruppe an der Haltevorrichtung können weitere, innerhalb der weiteren Baugruppe anzuordnende Elemente in den Verguss eingebettet werden. Dadurch entsteht ein kompakter verwindungssteifer Körper, welcher von dem Primärkreis abgestützt wird. Bei ei ¬ ner entsprechenden konstruktiven Ausgestaltung kann die weitere Baugruppe auch den Primärkreis zusätzlich versteifen.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die stabförmigen Abschnitte eine annähernd parallele Ausrich ¬ tung aufweisen.

Bei annähernd parallel ausgerichteten Abschnitten ist es mög ¬ lich, die stabförmigen Abschnitte als Führungselemente zu verwenden. So kann es vorgesehen sein, dass die abzustützende weitere Baugruppe beispielsweise mit entsprechenden Ausneh- mungen auf die beiden annähernd parallelen Abschnitte aufge ¬ schoben wird. Dadurch ist es möglich, dass die weitere Bau ¬ gruppe leicht zu ersetzen ist. Vorteilhaft ist es dabei, wenn zwischen den stabförmigen Abschnitten und der weiteren Baugruppe eine Fixierung an der Haltevorrichtung über entspre- chende reibschlüssige Verbindungen erfolgt. Diese können ohne zusätzliche Werkzeuge hergestellt und aufgelöst werden.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass der Primärkreis eine erste und eine zweite Anschlussstelle aufweist und der primäre Kopplungsbereich in einem im Wesentlichen U-förmig verlaufenden Abschnitt des Primärkreises zwischen den Anschlussstellen angeordnet ist.

Durch einen U-förmigen Verlauf wird bei geringen Wandstärken des Primärkreises die Verwindungsfestigkeit des Primärkreises erhöht. Weiterhin ist bei einer Ausbildung eines Primärkrei ¬ ses aus elektrisch leitendem Material, wobei der Primärkreis von einem elektrischen Strom durchflössen ist, eine günstige Anordnung gegeben, sodass entstehende elektromagnetische FeI- der sich günstig beeinflussen.

Vorteilhafterweise kann weiter vorgesehen sein, dass zumindest ein stabförmiger Abschnitt in Richtung des Verlaufes ei ¬ nes Schenkels des U ausgerichtete ist.

Ein Fortbilden eines Schenkels des U' s mittels eines stabför- migen Abschnittes führt zu einer Ausbildung eines kompakten und dabei stabilen Primärstromkreises. Von der ersten und zweiten Anschlussstelle ragt der stabförmige Abschnitt fort, sodass ein ausreichender Raum geschaffen ist, um den Primärkreis über die Anschlussstellen mit Anschlusspunkten zu kontaktieren und weiterhin genügend Raum zur Verfügung stellen, um die weitere Baugruppe anzuordnen. Dadurch ist die Möglich- keit gegeben, den Primärkreis bereits vor einer Montage mit einer weiteren Baugruppe zu komplettieren, sodass ein rasches Einbauen des Primärkreises weiterhin möglich ist.

Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung sche- matisch in Zeichnungen gezeigt und nachfolgend näher be ¬ schrieben .

Dabei zeigt die

Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Primär- kreises in einer ersten Ausgestaltungsvariante, die

Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Primär ¬ kreises in einer zweiten Ausgestaltungsvariante, die Figur 3 eine perspektivische Ansicht einer dritten

Ausgestaltungsvariante eines Primärkreises, die

Figuren 4 und 5 Draufsichten von Ausgestaltungsvarianten von

Halbzeugen zur Fertigung eines Primärkreises und die

Figur 6 eine Komplettierung des Primärkreises mit einer weiteren Baugruppe in Form eines Gehäuses .

Gleichwirkende Elemente sind in den verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die in Figur 1 gezeigte erste Ausgestaltungsvariante eines Primärkreises Ia weist eine im Wesentlichen U-förmige Struk ¬ tur auf. Die erste Variante des Primärkreises Ia ist aus ei ¬ nem ersten und einem zweiten Teilabschnitt 2, 3 gebildet. Die beiden Teilabschnitte 2, 3 bilden jeweils die Schenkel des U' s . Die beiden Teilabschnitte 2, 3 berühren einander inner- halb eines primären Koppelbereiches 4. Der primäre Koppelbe ¬ reich 4 liegt im Bodenbereich des U' s . Jeder der beiden Teilabschnitte weist an seinem, von dem Koppelbereich abgewandten Ende jeweils Abkantungen auf, an welchen jeweils Anschluss ¬ punkte 5 angeordnet sind. Die Anschlusspunkte 5 dienen dem Kontaktieren des Primärkreises mit einer elektrischen Leiterbahn. über die Anschlusspunkte 5 werden auch die in den Primärkreis Ia eingebrachten Kräfte aufgenommen. An den Enden der beiden Teilabschnitte 2, 3, welche von den Anschlusspunkten 5 abgewandt sind, weist jeder der Teilabschnitte 2, 3 je- weils einen ersten Zweig 6a, 6b sowie einen zweiten Zweig 7a, 7b auf. Die ersten Zweige 6a, 6b nehmen die Ausrichtung der U-Schenkel (Teilabschnitte 2, 3) auf und führen diese fort, sodass jeweils ein stabförmiger Abschnitt gebildet ist, wel ¬ cher als Haltevorrichtung dient. Die zweiten Zweige 7a, 7b sind aufeinander zustrebend ausgeformt und überlappen einan ¬ der. Im überlappungsbereich sind die zweiten Zweige 7a, 7b elektrisch leitend miteinander kontaktiert. Der überlappungs ¬ bereich bildet den primären Kopplungsbereich 4. Um den primären Kopplungsbereich 4 herum ist ein Feritring 8 angeordnet. Der Feritring 8 ist Teil eines Sekundärkreises des Wandlers. Um den Feritring 8 sind nicht dargestellte Windungen aufgewickelt. Der so gebildete Wandler wirkt vorzugsweise nach einem transformatorischen Prinzip.

In der Figur 2 ist eine zweite Ausgestaltungsvariante eines Primärkreises Ib dargestellt. Die zweite Ausgestaltungsvari ¬ ante des Primärkreises Ib entspricht im Wesentlichen der in der Figur 1 dargestellten Variante. Es bestehen jedoch Unter- schiede hinsichtlich der Ausbildung des Koppelbereiches 4. Auch bei der zweiten Variante des Primärkreises Ib ist der Koppelbereich 4 durch eine überlappung der zweiten Zweige 7a, 7b gebildet, jedoch sind die Zweige 7a, 7b gegengleich abge ¬ schrägt, sodass auch im Koppelbereich der Querschnitt der ü- berlappenden zweiten Zweige 7a, 7b gleich bleibt. Darüber hinaus sind noch weitere Ausgestaltungen der Fügestelle vor ¬ stellbar. Dazu können die einander berührenden Enden verschiedenartig profiliert sein, beispielsweise stufenartig, ineinandergreifend usw.

Bei der in der Figur 3 dargestellten dritten Ausgestaltungsvariante eines Primärkreises Ic ist der aus den Figuren 1 und 2 bekannte Aufbau des Primärkreises Ia, Ib fortgebildet. In vorliegendem Falle sind jedoch der erste und der zweite Teil- abschnitt 2, 3 als Gleichteile ausgebildet, d. h. im Koppel ¬ bereich 4 stoßen die beiden zweiten Zweige 7a, 7b stumpf aneinander. Auf Grund der Verwendung von Gleichteilen für den ersten Teilabschnitt 2 und den zweiten Teilabschnitt 3 liegen abweichend von den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Vari- anten die ersten Zweige 6a, 6b bezogen auf eine zwischen den Anschlusspunkten 5 der dritten Variante des Primärkreises Ic verlaufende Achse auf verschiedenen Seiten des primären Koppelbereiches 4. Ebenso wie bei den in den Figuren 1 und 2 dargestellten Varianten liegt bei der in der Figur 3 darge- stellten Variante des Primärkreises Ic eine Haltevorrichtung vor, welche sich beiderseits des primären Kopplungsbereiches 4 erstreckt und beiderseits des primären Kopplungsbereiches 4 stabförmige Abschnitte aufweist.

In den Figuren 4 und 5 sind Draufsichten von Halbzeugen dargestellt, welche der Herstellung von erfindungsgemäßen Primärkreisen dienen. Die Figur 4 zeigt die Möglichkeit eines einstückigen Halbzeuges, welches beispielsweise mittels eines Stanz- oder Schneidverfahrens aus einer ebenen Platte heraus ¬ trennbar ist. Die ersten Zweige 6a, 6b sind einstückig über den Koppelbereich 4 miteinander verbunden sind. Die in der Figur 4 gezeigte Variante weist den Vorteil auf, dass der Primärkreis einstückig ausformbar ist und auf eine Fügestelle im Koppelbereich 4 verzichtet werden kann. Ein Fertigungsverfahren kann beispielsweise vorsehen, dass zunächst die ersten Zweige 6a, 6b aus der Ebene des Halbzeuges herausgebogen wer ¬ den und danach um den Koppelbereich herum ein U-förmiges Verformen des Halbzeuges vorgenommen wird. So ist es beispiels- weise möglich, die in Figur 3 gezeigte dritte Variante eines Primärkreises Ic einstückig zu fertigen (d. h. unter Verzicht auf einen Stoß im primären Koppelbereich 4) .

Die Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf ein Halbzeug zur Ferti- gung eines ersten Teilabschnittes 2, 3 eines Primärkreises Ia, Ib, Ic. Zur Erzeugung einer Haltevorrichtung kann der erste Zweig 6a, 6b aus der Ebene herausgebogen werden. Je nach benötigter Länge für den Koppelbereich 4 bzw. je nach Art der vorgesehenen Verbindung zweier Teilabschnitte 2, 3 im primären Koppelbereich 4 kann der zweite Zweig 7a, 7b entsprechend eingekürzt und in die entsprechende Form gebracht werden. Anschließend können zwei Teilabschnitte zusammenge ¬ fügt werden.

Die Figur 6 zeigt einen Primärkreis Ia, Ib, Ic, welcher mit einer Gehäusebaugruppe 9 versehen ist. Die Gehäusebaugruppe 9 wirkt als eine weitere Baugruppe, die winkelstarr mit dem Primärkreis Ia, Ib, Ic verbunden ist. Zur winkelstarren Verbindung werden die ersten Zweige 6a, 6b genutzt, welche als

stabförmige Abschnitte ausgebildet sind. über die Anschluss ¬ punkte 5 des Primärkreises Ia, Ib, Ic werden an die weitere Baugruppe 9 angreifende Kräfte abgeleitet. Die weitere Bau ¬ gruppe 9 ist dabei freitragend ausgebildet, d. h. sie ist ausschließlich an dem Primärkreis Ia, Ib, Ic abgestützt. Zur Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Gehäusebaugruppe 9 als Formstück vorliegt, welches an den stabförmigen Abschnit ¬ ten der ersten Zweige 6a, 6b befestigt wird. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Gehäusebaugruppe mittels eines Gussverfahrens um die ersten Zweige 6a, 6b herum aufgegossen wird. Neben der Aufnahme von Abschnitten des Primärkreises Ia, Ib, Ic sowie des Sekundärkreises des Wandlers kann vorge ¬ sehen sein, dass im Inneren der Gehäusebaugruppe weitere Bau ¬ gruppen angeordnet sind. Derartige Baugruppen können bei- spielsweise Sensoren, elektronische Module, Kommunikations ¬ einrichtung, Sende- und Empfangsanlagen usw. sein. Derartige Elemente sind beispielsweise in Monitoring-Einrichtungen für überspannungsableiter eingesetzt .

Neben der Ausgestaltung einer Haltevorrichtung mit stabförmig gestreckten Abschnitten 6a, 6b können die zweiten Zweige 6a, 6b auch gebogen, profiliert mit öffnungen versehen oder anderweitig ausgestaltet sein.

Weiter zeigt die Figur 6 einen überspannungsableiter 10 mit einem Varistor, über welchen ein Ableitstrompfad 11 zwischen einer Freileitung 12 und Erdpotential 13 schaltbar ist. Der Primärkreis Ia, Ib, Ic ist Teil des Ableitstrompfades 11.