| Ansprüche 1. Verfahren für die Gemengezuführung, Schmelzöfen, Förderstrecken der Schmelze, Förderstrecken sonstiger Austräge aus dem Schmelzofen und Transportmittel der Schmelze, indem verstellbare Andruckelemente vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hineinschieben Durchschieben von Einzelbauteilen (16, 19) oder Sektionen oder Baugruppen mittels der Bewegungselemente (43, 46, 49, 50, 67) und dem entsprechenden Antrieb (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39/ 40, 41 , 42) geregelt erfolgt. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung vollautomatisch erfolgt. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbauteile (16, 19) oder Sektionen oder Baugruppen eine lineare Bewegung durchführen. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbauteile (16, 19) oder Sektionen oder Baugruppen eine rotative Bewegung durchführen. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelbauteile (16, ,19) oder Sektionen oder Baugruppen eine variable Bewegung durchführen. 6. Vorrichtung für die Gemengezuführung, Schmelzöfen, Förderstrecken der Schmelze, Förderstrecken sonstiger Austräge aus dem Schmelzofen und Transportmittel der Schmelze, indem verstellbare Andruckelemente vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungselemente (43, 46, 49, 50, 67) mittels entsprechenden Antrieben (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 , 42) geregelt oder vollautomatisch geregelt ein Hineinschieben oder Durchschieben von Einzelbauteilen (16, 19) oder Sektionen oder Baugruppen ermöglichen. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe (33, 34, 35, 37, 38, 39, 40, 41 , 42) hydraulische Elemente sind. 8. Vorrichtung, nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe (33, 34, 35, 37, 38, 39, 40, 41 , 42) pneumatische Zylinder Elemente sind. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungselemente (46, 49, 50, 67) durch einen Stellantrieb (36) bewegt werden. 10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass, sich zwischen den Bewegungselementen (43, 46, 49, 50, 67) und den Antrieben (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 , 42) bewegungsübertragende Zwischenelemente befinden. |
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Durchschieben/Hineinschieben/Durchdrehen/Hineindrehen von Bauteilen oder Verblendungen, als Einzelbauteile, Sektionen oder ganzer Baugruppen, eines Schmelzofens, ebenso der vorgelagerten und nachgelagerten Bereiche des Schmelzens, beginnend bei der Gemengeaufbereitung bis zur erstarrten Schmelze, bzw. dem Austritt der Abgase oder sonstiger gasförmiger, flüssiger oder feststofflicher Bestandteile, die dem Schmelzprozess zugeführt wurden oder während des Schmelzprozesses entstanden sind, bis in die Atmosphäre bzw. Umwelt, d. h. ohne weitere Behandlungsschritte, und für Transportmittel der Schmelze.
Ein ähnliches Verfahren ist unter anderem aus der Druckschrift PCT7DE2009/000377 bekannt.
Aufgabe:
Der- Erfindung liegt vorzugsweise die Aufgabe zugrunde, Verfahren und Vorrichtungen anzugeben, mit denen vorzugsweise Schmelzöfen, deren vor- und nachgelagerten Bereiche, sowie Transportmittel der Schmelze, in der Lebensdauer (Ofenreise) zu verlängern, bzw. deren Energiebedarf zu reduzieren.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch das Kennzeichen der Ansprüche 1 bis 10 gelöst. Die jeweiligen Ausführungsbeispiele werden in den Unteransprüchen präzisiert.
Beschreibung:
Begriffsdefinitionen
Die Aufgabe der Erfindung umfasst die Bereiche, beginnend bei der Mischung des Gernenges bzw. bei der Zuführung des Grundstoffs für den Schmelzbetrieb, also dem Schmelzgut, beim Schmelzen, für die Weiterverarbeitung der Schmelze, bis hin zum erstarrten Endprodukt oder der zum Schmelzen erfolgten Austräge, beispielsweise Abgase, Schlacke, etc., oder sonstiger gasförmiger, flüssiger oder feststofflicher
Bestandteile oder Entstehungsprodukte, die dem Schmelzprozess zugeführt wurden oder während des Schmelzprozesses entstanden sind, bis in die Atmosphäre bzw.
Umwelt, ' O ne den Bedarf weiterer Behandlungsschritte, bzw. bis hin zur Abkühlung der Austräge auf Umgebungstemperatur und für Transportmittel der Schmelze, wobei unter der Bezeichnung Transportmittel Behältnisse verstanden werden, mit denen die
Schmelze ohne Zufuhr von Schmelze während des Transports, zu welchem Zweck auch immer, örtlich von einem Ort zu einem anderen Ort verbracht werden kann;
nachfolgend, vorheriges gemeinsam zusammen gefasst, vereinfacht als Schmelzofen bezeichnet.
Die Erfindung kann auf alle Arten von Schmelzöfen, beispielsweise Wannen, Häfen, etc. ebenso angewandt werden, wie für alle schmelzbaren Materialien, wie
beispielsweise zum Glasschmelzen, zum Metallschmelzen, Mineralschmelzen, etc., für Einstoffschmelzen, für Mehrstoffschmelzen, Mehrschichtschmelzen, Schmelzgemische, etc.; nachfolgend, vorheriges gemeinsam zusammen gefasst, vereinfacht als
Schmelzofen bzw. Schmelze bezeichnet.
Mit der Bezeichnung Bauteile, die in aller Regel Steine sind, werden die die Schmelze oder das Schmelzgut mittelbar oder unmittelbar umgebenden Bauteile bezeichnet, vorzugsweise die Feuerfest-Bauteile (/-Steine), d. h. beispielsweise im Fall eines Schmelzofens, die die Schmelze oder den Oberofen direkt umgebenden, oder im Fall von mehreren hintereinander befindlichen Schichten von Bauteilen, auch die dahinter liegenden Bauteile, bezeichnet. Dieses gilt auch für Bauteile, die sich nur teilweise hierin befinden.
Mit der Bezeichnung Bauteil oder Einzelbauteil werden einzelne, beispielsweise
Feuerfest-Bauteile (/-Steine), bezeichnet. Als Sektion wird ein Verband bestehend aus mehreren Einzelbauteilen, die miteinander verbunden oder auch lose sein können, bezeichnet. Als Baugruppe werden ganze Bereiche, wie beispielsweise die Wand, der Wall oder der Boden etc., bezeichnet.
Nachfolgend werden Verblendungen, Klinker, Beschichtungen, Überzüge etc. , d. h. Bauteile die sich zwischen Schmelze, Schmelzgut oder Austrägen, beispielsweise Abgasen, etc., und den dahinter liegenden Bereichen/Baugruppen befinden,
beispielsweise Wände, Boden, auch Einzelbauteile, etc., welches den Druck oder allgemein Kräfte der Schmelze, des Schmelzguts oder der Austräge abhalten oder entgegen wirken, vereinfachend als Verblendung bezeichnet. Die Verblendungen leiten, in aller Regel, hierbei den Druck oder die Kräfte an die außen liegenden Bauteile weiter, haben jedoch keine maßgebliche tragende oder entgegen wirkende Funktion, d. h.
würden die Verblendungen entfernt, könnten die Kräfte nach wie vor abgefangen werden. Im Falle von beschichteten Materialien, die beispielsweise den Schmelzofen aufbauen, handelt es sich um Bauteile des Schmelzofens. Verblendungen werden nachfolgend vereinfachend auch unter der Bezeichnung Einzelbauteil, bzw. Sektion oder Baugruppe bezeichnet.
Unter der Bezeichnung Durchschieb-/Hineinschiebe-/Durchdreh-Hineindrehelemente werden Bewegungselemente verstanden, mit denen die jeweilige Bewegungsart realisiert wird, diese Elemente werden von Antrieben angetrieben, beispielsweise, die Kolbenstange eines Hydraulikzylinders, Kettenband, Walzen, etc.
Unter der Bezeichnung Durchschieb-/Hineinschiebe-/Durchdreh- Hineindrehvorrichtungen werden Vorrichtungen verstanden mit denen die jeweilige Bewegungsart realisiert werden kann, bestehend aus zumindest einem der
Durchschieb-/Hineinschiebe-/Durchdreh-Hineindrehelemente und dessen Antrieb.
Ein Traggestell ist ein Gestell, an dem Durchschiebe-/Hineinschiebe-/Durchdreh- /Hineindrehvorrichtungen oder zumindest die Antriebe hiervon, gehalten werden können, um die einzelnen Bauteile, Sektionen, Baugruppen
Durchschieben/Hineinschieben/Durchdrehen/Hineindrehen zu können. Das Traggestell kann auch das Traggestell oder zumindest ein Teil des Traggestells eines
Schmelzofens sein, ebenso wie eine Verankerungen oder ein Teil der Verankerung eines Schmelzofens. Verankerungen dienen vornehmlich der Verspannung des
Schmelzofens zur Kompensation der Längenausdehnung der unterschiedlichen
Materialien.
Unter einer Regelung wird eine Regelung verstanden, die mittels Sensoren auf einen bestimmten Umstand hinweisen oder ein Umstand der durch eine Person erkannt wird und deren Beseitigung des Umstandes durch ein aktives Handeln einer Person beseitigt oder verändert wird, beispielsweise das Drücken eines Knopfes, wodurch die
Beseitigung oder Veränderung des Umstandes durch Aktoren, beispielsweise
Hydraulikzylinder herbei geführt wird, wobei die Aktor selbst beispielsweise über
Abschaltemechanismen verfügen kann.
Unter einer vollautomatischen Regelung wird die Erkennung eines Umstandes mittels Sensoren ermittelt, deren Auswertung in einer Datenauswerte- und Steuereinheit vollzogen und darauf hin eine Aktion durch Aktoren, beispielsweise Hydraulikzylinder, ausgelöst, so dass der Umstand verändert oder beseitigt wird. Dieses bedarf nicht, beispielsweise einer vollautomatischen Beschickung von zuzuführenden Bauteilen, sondern bildet in aller Regel einen geschlossenen Regelkreis zwischen Erkennen eines Umstandes und Beseitigung des Umstandes. Darstellung der Erfindung
Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen 1 bis 10 und in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, wie nachfolgend beschrieben.
Das Durchschieben/Hineinschieben/Durchdrehen/Hineindrehen von
Bauteilen/Verblendungen, als Einzelbauteil/Sektion/Baugruppe für
Gemengezuführung/Schmelzofen/Förderstrecke der Schmelze/Förderstrecke sonstiger Austräge Transportmittel der Schmelze erfolgt, indem das
Durchschieben/Hineinschieben/Durchdrehen/Hineindrehen mittels Durchschiebe- /Hineinschiebe-/Durchdreh-Hineindrehelemente und den entsprechenden Antrieben geregelt oder vollautomatisch geregelt, vorzugsweise unter Beachtung der maximal zulässigen Druck- bzw. Zugkräften der jeweiligen
durchschiebbaren/hineinschiebbarenen/durchdrehbaren/hinei ndrehbarenen
Bauteile/Verblendungen von Einzelbauteile/Sektionen/Baugruppen, um Fugen im jeweiligen Bereich zu vermeiden bzw. unzulässig hohe Kräfte/Drücke/Züge/Momente auf die jeweiligen BauteileA/erblendungen zu unterbinden durchgeführt wird, im
Antempervorgang/Schmelzvorgang/Abtempervorgang.
Es zeigen:
Fig.1 Ausschnitt eines Schmelzofens, als Schnitt, in der Seitenansicht, mit
abschließenden Seitenwänden (5), beim Durchschieben einer Sektion
schiebbarer Bauteile (22), bestehend aus schiebbaren Einzelbauteilen (16), mit Antrieb Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33), mit eingezeichneter
Bewegungsrichtung-A der schiebbaren Einzelbauteile (16) und der Darstellung einer vollautomatischen Regelung.
Fig.2 Ausschnitt eines Schmelzofens, als Schnitt, von oben, mit abschließenden
Seitenwände (5), beim Durchschieben einer Sektion schiebbarer Bauteile (22), bestehend aus schiebbaren Einzelbauteilen (16), mit Bewegungselement Kettenband (49)
Fig.3 Ausschnitt eines Schmelzofens, als Schnitt, von der Seite, mit zwei
unterschiedlichen Arten der Bewegungsformen von Verblendungen und zweier Bewegungselemente (50, 67) Fig.4 Ausschnitt eines Schmelzofens, als Schnitt, von der Seite, mit Traggestell (10,
11) und zwei unterschiedlichen Arten der Antriebe (34, 36) für hineinschiebbare
Bauteile (23, 24, 25, 27)
Fig.5 Perspektive Ansicht, von Traggestellen (13, 14), für zusammengesetzte
Sektionen des Schmelzofens.
Fig.6 Ausschnitt eines Schmelzofens, als Schnitt, von der Seite, mit abschließenden
Seitenwänden (5) in der Darstellung eines rotativen Hineinschiebens.
Fig. 1 zeigt das Verfahren nach Anspruch 3 und die Vorrichtung nach Anspruch 7 einer bevorzugten Ausführungsform, auf Höhe des Schmelzspiegel (2), zum Durchschieben einer Sektion schiebbarer Bauteile (22), bestehend aus schiebbaren Einzelbauteilen (16) im Bereich der Spülkante, so ausgebildet, dass das Durchschieben von
schiebbaren Einzelbauteilen (16), die auch einzeln durchschiebbare Verblendungen sein können, mittels Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) in Bewegungsrichtung-A der schiebbaren Einzelbauteile (16) erfolgt. In der Art, dass an der Zufuhrseite, Zufuhr-B eines neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteils (17) ein Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) die schiebbaren Einzelbauteile (16) in Bewegungsrichtung-A der
schiebbaren Einzelbauteile (16) drückt, so dass an der Entnahmeseite, Entnahme-C eines zu entfernenden schiebbaren Einzelbauteils (18) ein gebrauchtes, zu entferndes schiebbares Einzelbauteil (18) entnommen werden kann.
Die Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33), als Aktoren bzw. Antriebe, die vorzugsweise doppelt wirkende ausgebildet sind, befinden sich in dieser Darstellung gegenüber liegend und sind mittels Sensoren vollautomatisch geregelt, wobei die Auswertung der Drücke/Kräfte, der Hydraulikleitung-Druckseitig (55) und Hydraulikleitung-Zugseitig (58) von den jeweiligen Sensoren, Drucksensor-Druckseitig (53) bzw. Drucksensor-Zugseitig (56) über die Steuerleitungen (60) an die Datenauswerte- und Steuereinheit (61) übermittelt werden und nach deren Auswertung in der Datenauswerte- und
Steuereinheit (61) die jeweiligen Steuerbefehle an die Druckregelventil-Druckseitig (54) bzw. Druckregelventil-Zugseitig (57) zur vollautomatischen Regelung der Aktoren, hier die Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33), übermittelt werden. Der Druckerzeuger (59) dient dem Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) als Druckerzeuger, dessen Druck über die jeweilige Hydraulikleitung-Druckseitig (55) bzw. Hydraulikleitung-Zugseitig (58) an die Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) übertragen werden. Hierbei werden die beiden Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) mittels der vollautomatischen Regelung vorzugsweise so mit dem jeweiligen Druck beaufschlagt, dass Fugen zwischen den schiebbaren Einzelbauteile (16) vermieden werden und gleichzeitig die maximale Flächenpressung oder Druckkraft auf die einzelnen
schiebbaren Einzelbauteile (16) unterschritten bleibt, um Schäden an den einzelnen schiebbaren Einzelbauteile (16) zu unterbinden. Die Kraftaufbringung auf die Sektion schiebbarer Bauteile (22), die sich aus einzelnen schiebbaren Einzelbauteilen (16) zusammensetzt, erfolgt mittels der Bewegungselemente Kolbenstange
Hydraulikzylinder (43) auf die Andruckplatte (48), die vorzugsweise mit der
Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) kraftschlüssig oder reibschlüssig, in starrer oder variabler Verbindung, mittels beispielsweise Reibschlußverbindung, aufschrumpfen, verschrauben, verschweißen, oder anderer dem Fachmann geläufiger, technisch sinnvoller Verfahren verbunden ist, so dass bei einer Druckbeaufschlagung in der Hydraulikleitung-Zugseitig (58) das Bewegungselement Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) mit der Andruckplatte (48) in Richtung des jeweiligen Traggestell Antrieb (9) des jeweiligen Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) verfährt. Das Traggestell Antrieb (9) kann hierbei vorzugsweise mit der Verankerung (buckstay) des Schmelzofens verbunden sein, bzw. ein Teil der Verankerung darstellen, um thermische
Längenausdehnungen entgegen zu wirken oder Verschiebungen am Schmelzofen selbst ohne Verschiebungskompensation zu erreichen. Ebenfalls ist im Fall einer Verbindung zwischen dem Schmelzofen und dem Traggestell Antrieb (9), welches auch ohne eine Verbindung zwischen dem Schmelzofen und dem Traggestell Antrieb (9) sinnvollerweise erfolgen kann, eine Verschiebung des Traggestell Antrieb (9) oder Teilen des Traggestell Antrieb (9) oder lediglich des Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) bzw. der Andruckplatte (48) oder zumindest der Führung (62) mittels weiterer Hydraulikzylinder zur Anpassung einer bis zu räumlichen Verschiebung denkbar, um ein sicheres Einführen der neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteile (17) in den Schmelzofen zu gewährleisten, ebenso ist eine sichere Entnahme der zu entfernden schiebbaren Einzelbauteile (18) sinnvollerweise denkbar. Möglich ist auch, eventuell lediglich, die Führung (62) direkt am Schmelzofen zu befestigen um ein sicheres
Einführen bzw. eine sichere Entnahme der schiebbaren Einzelbauteile (16) zu gewährleisten. Im Hinblick auf ein mögliches Verklemmen von schiebbaren Einzelbauteile (16), welches beispielsweise durch einen erhöhten Druckanstieg in der Hydraulikleitung- Druckseitig (55) vom Drucksensor-Druckseitig (53) erkannt und in der Datenauswerte- und Steuereinheit (61) ausgewertet werden kann, falls beispielsweise ein höherer Druck zum Durchschieben in der Hydraulikleitung-Druckseitig (55) aufgebracht werden muß als bisher üblich. In diesem Fall kann ein zurückschieben der gesamten Sektion schiebbarer Bauteile (22), wenn auch nur in ganz geringem Maße, sinnvoll sein, um die Verklemmung zu lösen. Eine weitere Notwendigkeit für ein Zurückschieben wäre beispielsweise bei der Erkennung von zumindest einem fehlerhaften schiebbaren Einzelbauteile (16), welches sich bereits im Schmelzofen befindet oder teilweise im Schmelzofen befindet, um Schäden im oder am Schmelzofen selbst zu vermeiden. Dieses kann im Bedarfsfall dazu führen, dass sich die Bewegungsrichtung-A der schiebbaren Einzelbauteile (16) umkehrt und an der Seite der Entnahme-C eines zu entfernenden schiebbaren Einzelbauteils (18) nun die Zufuhr-B eines neu
zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteils (17) erfolgt und umgekehrt, zumindest zeitweise begrenzt. Die Zufuhr kann auch ein Hinzufügen sein. Das Einlegen neuer oder gebrauchter, neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteile (17) kann sowohl in der Form geschehen, dass neu zuzuführende schiebbaren Einzelbauteile (17) nach der Rückführung der Kolbenstange Hydraulikzylinder (43), also nach einer
Druckbeaufschlagung in der Hydraulikleitung-Zugseitig (58) durch den Druckerzeuger (59), mit öffnen des Druckregelventil-Zugseitig (57), zur Bewegung der Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) in Richtung des jeweiligen Traggestell Antrieb (9) des jeweiligen Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) eigenständig, beispielsweise durch die
Schwerkraft in die Führung (62) gelangen. Hierbei können auch mehrere neu
zuzuführende schiebbaren Einzelbauteile (17) übereinander gestapelt sein, um eine kontinuierlichen unkontrollierten Betrieb über lange Zeit zu gewährleisten. Auch die Zuführung mittels eines Greifarms, Roboter oder einer technisch sinnvollen weiteren Form der Zuführung, wie dem Fachmann allgemein bekannt, ist denkbar.
Gleiches gilt für die Entnahme, wobei im Fall der Schwerkraft die Entnahme-C eines zu entfernenden schiebbaren Einzelbauteils (18) nach unten, in beispielsweise einen Sammelbehälter, fallen kann. Auch die Führung (62) kann als Wechselorgan fungieren, beispielsweise ebenfalls mittels einer Verschiebung oder auch Verdrehung,
beispielsweise wie der Drehzylinder eines Revolvers, in dessen Magazin sich die neu zuzuführenden schiebbare Einzelbauteile (17) befinden. Das Vermeiden von Fugen zwischen den schiebbaren Einzelbauteilen (16) ist in den meisten der Fällen sinnvoll, wodurch bei einer Zufuhr eines neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteils (17) zu gewährleisten ist, dass die Sektion schiebbarer Bauteile (22) die notwendige Pressung, also den Druck, beibehält. Dieses kann dadurch geschehen, dass das zuletzt zugeführte schiebbare Einzelbauteil (16) örtlich gehalten wird, beispielsweise mittels zusätzlicher Hydraulikzylinder, Klemmung, einer Klemmung in der Führung (62) selbst, als oder weiterer dem Fachmann geläufiger Verfahren, bzw. in der Art, dass jedes schiebbare Einzelbauteil (16) über beispielsweise eine Vertiefung, Bohrung o. ä. verfügt und zu diesem Zeitraum der Zufuhr hierdurch örtlich gehalten werden kann und der Druck zwischen den schiebbaren Einzelbauteilen (16) mittels des am anderen Ende der Sektion befindlichen Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) aufgebracht werden kann, so dass Fugen zwischen den schiebbaren Einzelbauteilen (16) unterbleiben. In gleicher Art und Weise kann auch die Entnahme-C eines zu entfernenden schiebbaren
Einzelbauteils (18) erfolgen. Dieser Mechanismus mittels beispielsweise Vertiefung in den schiebbaren Einzelbauteile (16), die auch eine Erhöhung o. ä. sein kann, bietet ebenfalls die Möglichkeit an der Entnahmeseite auf den Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) zu verzichten und immer, eventuell durch nach geführte Stifte oder Stifte die zeitweise in die Vertiefung, in zumindest einem schiebbaren Einzelbauteile (16), zum örtlichen Halten einführen werden, um den benötigten Gegendruck zu erzeugen um Fugen zu vermeiden. Auch ist ein Verbindungsform zwischen den einzelnen schiebbaren Einzelbauteilen (16) denkbar, beispielsweise in Schwalbenschwanz, Nut- und Federausführung, Steckverbindung, etc., auch mit Verbindungselementen, zwischen den einzelnen schiebbaren Einzelbauteilne (16) um eine fugenfreie Ofenreise der gesamten Sektion schiebbarer Bauteile (22) zu gewährleisten. Im Fall von
Hydraulikzylinder einfach wirkend (34) kann die Andruckplatte (48) auch mittels der im Hydraulikzylinder einfach wirkend (34) befindlichen Feder zurück gezogen werden, bzw. mittels einer in Verbindung mit dem Andruckplatte (48) befindlichen Feder, Federstahl oder anderem Gegendruck erzeugenden Medium. Dieses ist auch im Fall lediglich bei der Anwendung eines Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) ohne einem
Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) auf der Gegenseite der Sektion schiebbarer Bauteile (22) möglich. Ebenfalls eine Kombination aus diesen Arten ist denkbar.
Das Bewegungselement kann auch ein Roboter, bzw. ein Roboteram sein, ebenso wie ein weiterer Roboter bei der Zuführung eines neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteils (17) die Sektion schiebbarer Bauteile (22) örtlich halten kann, dieses ist auch für die Entnahme, eines zu entfernden schiebbaren Einzelbauteils (18) denkbar. Das Erkennen zum erneuten Einsetzen eines neu zuzuführenden schiebbaren
Einzelbauteils (17) kann mittels Abstandsmesseinheit (52), in dem Fall beispielsweise ein Weggeber, der Kolbenbewegung am Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) erfolgen, wobei eine Abstandsmesseinheit (52) hier ausreichend sein kann, ebenso wie mittels jeglicher dem Fachmann geläufiger Sensorik die beispielsweise eine Erkennung der Verschiebung der Sektion schiebbarer Bauteile (22) oder eine Verschiebung an zumindest einem schiebbaren Einzelbauteil (16) erkennt, mittels berührungsfreier als auch durch Berührung erfolgter Erkennung, im einfachsten Fall durch einen
Schaltermechanismus, beispielsweise durch Endschalter. Gleiches gilt für das
Entfernen eines zu entferntes schiebbaren Einzelbauteils (18). Um eine sichere
Abdichtung der Schmelze (1) gegenüber der Umgebung zu realisieren, ist es denkbar, dass das jeweilige schiebbare Einzelbauteil (16) vor der Entnahme, die auch eine Entfernung sein kann, etwa auf Höhe der abschließende Seitenwand (5), aus seiner Bewegungsrichtung heraus in einen andere horizontale Ebene verschoben wird, d. h. bei einer Bewegungsrichtung-A der schiebbaren Einzelbauteile (16) horizontal, erfolgt vor dem Herausschieben aus dem Schmelzofen ein Absenken oder Anheben des schiebbaren Einzelbauteils (16), so dass an der abgenutzten Seite des schiebbaren Einzelbauteils (16) die Abnutzung zum nachfolgenden schiebbaren Einzelbauteil (16) aus deren Ebenen verschoben sind und hiermit einen sicheren Abschluß der Schmelze gegenüber der Umwelt gewährleisten, also eine Abdichtung des Schmelzofens. Zur Abdichtung kann auch eine seitliche Verschiebung zur Bewegungsrichtung-A der schiebbaren Einzelbauteile (16) in gleicher horizontaler Ebene erfolgen, oder eine Querverschiebung; Verschiebung oder Verdrehung jeder Art. Weiterhin ist zur
Abdichtung ebenso denkbar, an der Stelle des Austritts der zu entfernden schiebbaren Einzelbauteile (18), zumindest zeitweise zu kühlen, so dass die Schmelze an dieser Stelle erstarrt und einen sicheren Abschluß bildet und im Bedarfsfall der Verschiebung kann die Kühlung abgeschaltet werden oder gegebenenfalls eine Aufheizung erfolgen. Dieses Verfahren ist vornehmlich dann einzusetzen, wenn kein kontinuierliches sondern ein periodisches Durchschieben stattfindet. Die Abdichtungsmaßnahmen können in gleicher Weise auch an der Seite des Zuführens der neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteile (17) eingesetzt werden. Auch eine Beschichtung der Lauf- bzw. Gleitflächen der einzelnen schiebbaren
Einzelbauteile (16) bzw. auch der Gegenstücke oder nur der Gegenstücke,
beispielsweise mittels hochwarmfester Nanobeschichtung aus Carbon oder anderen dem Fachmann geläufiger Verfahren und Materialien oder Zwischeneinlagen sind denkbar. Fig. 1 ist hierbei nicht nur auf die Spülkante beschränkt, sondern kann ebenfalls in dieser Form eine Verschiebung der Palisade (27), der gesamten Baugruppe Wand, eine Verschiebung des Wall, oder des Durchlasses darstellen, wie auch andere weitere Bereiche des Schmelzofens. Auch ist die Fig. 1 nicht auf die horizontale
Verschiebung beschränkt, sondern kann auch eine vertikale Verschiebung, also von oben nach unten oder umgekehrt darstellen. Weiterhin kann, beispielsweise aus thermischen Gründen zwischen der Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) und der Andruckplatte (48) auch noch eine Zwischenumlenkung oder andere
bewegungsübertragende Bauelemente oder ähnliches dazwischen geschaltet werden, ebenso wie eine isolierende Zwischenschicht, auch direkt zwischen Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) und der Andruckplatte (48) oder zwischen Andruckplatte (48) und dem anliegenden schiebbaren Einzelbauteil (16). Idealer weise sind keramische Körper oder Körper mit geringer Wärmeleitung oder mit ähnlicher bis gleicher
Wärmeausdehnung wie die schiebbaren Einzelbauteile (16) zu verwenden,
beispielsweise aus dem gleichen Material wie die schiebbaren Einzelbauteile (16).
Zumindest die Kolbenstange Hydraulikzylinder (43), die auch als Schubstange bezeichnet werden kann, oder gar der ganze Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) - Gehäuse, Kolben, Schubstange- in keramischer Ausführung kann vorteilhaft sein.
Fig. 2, zeigt einen Ausschnitt aus einem Schmelzofen von oben betrachtet, mit zweier zusammen gehörender Bewegungsvorrichtung Kettenband (66), wobei der Antrieb und weitere mögliche bewegungsübertragende Bauteile nicht dargestellt wurden, und einer Sektion schiebbarer Bauteile (22) in Form einer Verblendung. Hierbei erfolgt das
Durchschieben der Sektion schiebbarer Bauteile (22), bestehend aus einzelnen schiebbaren Einzelbauteile (16), mittels einem Kettenband (49). Die
Bewegungsvorrichtung Kettenband (66) besteht aus dem Kettenband (49) und den beiden drehbaren Kettenrädern (44) mit Bewegungsrichtung-F der Kettenräder (44), wobei hiervon jeweils nur ein drehbares Kettenrad (44) je Bewegungsvorrichtung
Kettenband (66) angetrieben sein kann. Auch kann die Bewegungsvorrichtung
Kettenband (66) an der Seite der Entfernung von zu entfernenden schiebbaren Einzelbauteilen (18) anstelle eines Antriebs mit einer Bremse oder mit hohem Reibkoeffizient zur Erzeugung von Gegenkräften ausgestattet sein, um Fugen zwischen den schiebbaren Einzelbauteilen (16) zu unterbinden. An dieser Seite kann eventuell ganz auf einen aktiven Antrieb verzichtet werden, in ähnlicher Weise wie bereits für Fig. 1 beschrieben. Um mögliche Verklemmungen von einzelnen schiebbaren
Einzelbauteilen (16) oder der gesamten Sektion schiebbarer Bauteile (22) durch zeitweise Umkehr der Bewegungsrichtung, Bewegungsrichtung-A der schiebbaren Einzelbauteile (16) zu lösen, erscheint ein aktiver Antrieb an jedem der
Bewegungsvorrichtungen Kettenband (66) sinnvoll, zumindest sollte die zum
Schmelzofen hin gewandten drehbaren Kettenrädern (44) jeder Bewegungsvorrichtung Kettenband (66) aktiv angetrieben sein. Denkbar ist auch, bei einer form- oder kraftschlüssigen Verbindung zwischen den einzelnen schiebbaren Einzelbauteilen (16) lediglich eine Bewegungsvorrichtung Kettenband (66), an einer Seite des Schmelzofens zu verwenden. In diesem Fall kann ein aktives Ziehen und Drücken erfolgen.
Der Antrieb der drehbaren Kettenrädern (44) kann hierbei mittels elektrischem, hydraulischen, pneumatischen oder jede weitere sinnvolle Form des Antriebs sein, wobei auch Drehmoment verstärkende Getriebe oder dem Fachmann geläufige andere Unter- und Übersetzungsmöglichkeiten eingesetzt werden können, ebenso wie auch andere bewegungsübertragende Bauelemente zwischen dem Antrieb und dem
Bewegungselement Kettenband (49) eingesetzt sein können. Die Möglichkeit einer Drehrichtungsumkehr, der drehbaren Kettenrädern (44) erscheint sinnvoll.
Die Kraftübertragung vom Kettenband (49) an die jeweilig im dortigen Wirkfeld
befindlichen schiebbaren Einzelbauteile (16) erfolgt hier mittels Vertiefung im
Einzelbauteil (29) in den jeweils einzelnen schiebbaren Einzelbauteile (16) und
Erhöhungen auf dem Bewegungselement Kettenband (49). Diese Vertiefung im
Einzelbauteil (29) und die Erhöhung auf dem Bewegungselement Kettenband (30) können jede dem Fachmann geläufige Art und Formgebung annehmen, hierunter sind sowohl form- aus auch kraftschlüssige Verbindungen zeitlich begrenzt oder bis zu einer Montage, beispielsweise, Verzahnung, Verhakung, Nuten, etc. möglich.
Die Bewegungsvorrichtung Kettenband (66) kann auch lediglich aus einem drehbaren Kettenrad (44) mit entsprechender Möglichkeit einer Kraftübertragung an die
schiebbaren Einzelbauteile (16) erfolgen, beispielsweise wie zwischen Zahnrad und Zahnstange, in diesem Fall entfällt das Kettenband (49) und die Verzahnung befindet sich direkt auf dem drehbaren Kettenrad (44), das in diesem Fall das Bewegungselement darstellt. In den beschriebenen Fällen von Fig. 2 kann sich zumindest eine Anpresswalze auf Höhe der Bewegungsvorrichtung Kettenband (66), bzw. dem drehbaren Kettenrad (44) zum Anpressen der schiebbaren Einzelbauteile (16) auf der gegenüberliegenden Seite der Bewegungsvorrichtung Kettenband (66), bzw. dem drehbaren Kettenrad (44) der schiebbaren Einzelbauteile (16) befinden, um die Kraftübertragung vom Kettenband (49) bzw. im zweiten Fall vom drehbaren
Kettenrad (44) zu gewährleisten. Eine solche Anpresswalze kann weiterhin als Führung dienen. Führungen zum gezielten Einschieben neu zuzuführender schiebbaren
Einzelbauteile (17) und Führungen zur sicheren Entnahme von zu entfernenden schiebbaren Einzelbauteil (18) erscheinen sinnvoll. Die vollautomatische Regelung , zur Vermeidung von Fugen zwischen den einzelnen schiebbaren Einzelbauteilen (16) und die Vermeidung von übermäßiger Belastungen, beispielsweise Flächenpressung, der einzelnen schiebbaren Einzelbauteile (16), ebenso wie die Einstellung der
Geschwindigkeit zum Durchschieben und auch die Bewegungsrichtung können sinnvoller weise durch Drehgeber (51) an zumindest einem drehbaren Kettenrad (44) abgenommen werden. Fig. 2 ist auch zur Verschiebung ganzer Baugruppen, wie beispielsweise Seitenwand (3) etc. denkbar. Hierzu ist eine Bewegungsvorrichtung Kettenband (66) über die gesamte Länge, im Beispiel der Seitenwand (3) über die gesamte Seitenwand (3) fortlaufend, eventuell mit Zwischenrollen zum Anpressen, wie die Kette eines Panzers, in diesem Fall werden die jeweiligen Mittelpunkte der beiden drehbaren Kettenrädern (44) sich außerhalb der Länge des zu überspannenden
Bauteils befinden. Hierbei könnten beispielsweise die schiebbaren Einzelbauteile (16) in unterschiedlicher Form der Verbindung, beispielsweise einhängen, verschrauben, etc. oder weiterer kraft- oder formschlüssiger Verbindungen, wie dem Fachmann allgemein bekannt, an dem Kettenband (49) befestigt sein und nach dem Durchschieben vollautomatisch oder teilautomatisch auf der vom Schmelzofen nun heraus gedrehten, also abgewandten, Seite entfernt werden und neue schiebbare Einzelbauteile (16) montiert werden. Die sich zwischen den beiden Seiten des Kettenbandes (49) befindliche Fläche, kann hierbei mit zusätzlichen Maßnahmen der Isolation versehen werden um beispielsweise bei der Entfernung der zu entfernenden schiebbaren
Einzelbauteile (18) einen Mitarbeiter vor Wärmestrahlung zu schützen.
Auch ist die Fig. 2 nicht auf die horizontale Verschiebung beschränkt, sondern kann auch eine vertikale Verschiebung, also von oben nach unten oder Umgekehrt
eingesetzt werden, ebenso wie für Teilbereiche eine Drehung in jede Achse denkbar ist, hierzu zählen auch die unterschiedlichen, jeweiligen äußeren Flächen des
Kettenbandes (27), an dem eine Montage, in welcher Form auch immer, für eine Auswechseln von schiebbaren Einzelbauteile (16) möglich ist, um beispielsweise zu einem Teil ein integraler Bestandteil einer Wand zu bilden.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einen Schmelzofen von der Seite, mit zwei
unterschiedlichen Arten der Bewegungsformen und Antrieben (36, 50), in diesem Fall für Verblendungen. Die quasi endlose Verblendung (31), mit der Bewegungsrichtung-D der quasi endlosen Verblendung (31), wird durch einen Teil des Schmelzofens, beispielsweise zu dessen Schutz, variabel, hindurch geschoben. Das Durchschieben oder auch Durchziehen erfolgt hier mittels der Bewegungselemente Walzen (50), deren Antriebe jeglicher Art sein können. Hierbei kann sowohl eine Walze (50) als
Andruckwalze dienen, ohne Antrieb, wie auch beide Walzen (50) angetrieben sein können. Jede dieser beschriebenen Kombinationen kann sich sowohl nur an der Einschubseite der quasi endlose Verblendung (31) befinden, wie auch an der
Ausschubseite der quasi endlose Verblendung (31 ), wie in Fig. 3 dargestellt, als auch an beiden Seiten. Eine zusätzliche Funktionsübernahme der Walzen (50), als Führung der quasi endlose Verblendung (31) ist ebenso denkbar, wie eine separate Führung der quasi endlose Verblendung (31 ). Die Walzen (50) können hierbei eine glatte, genoppte, gerändelte, verzahnte, etc, Form aufweisen, um ein Ziehen bzw. Drücken, also
Zugkräfte und/oder Druckkräfte auf die quasi endlose Verblendung (31) in idealer Form aufzubringen. Die quasi endlose Verblendung (31) weist hierbei ebenfalls eine glatte oder entsprechende dagegen angepasste Oberfläche auf. Denkbar ist ebenfalls eine materialbeschädigende Oberfläche an einer angetriebenen Walze (50) beispielsweise eine Nadelwalze, gegenüber der quasi endlose Verblendung (31). Auch eine
Verzahnung an der Oberseite und gegebenenfalls der Unterseite der quasi endlose Verblendung (31 ) ist vorstellbar, so dass die in Fig. 3 dargestellten Walzen (50) lediglich Anpressrollen sind und die Kraftübertragung zum Durchschieben der quasi endlose Verblendung (31) durch die Verzahnung und dem entsprechendem Antrieb mit
Verzahnung, quer zur Ebene der dargestellten Walzen (50) erfolgt. In diesem Fall ist das Bewegungselement ein Zahnrad. Die rotative Verblendung (32),
Bewegungrichtung-E, rotativ, wird mit dem Bewegungselement Welle (67) gehalten, das sich in der Führung (62) befindet. Für die Halterung der rotativen Verblendung (32) an dem Bewegungselement Welle (67) sind unterschiedliche Arten denkbar, beispielsweise eine Verschraubung, wie auch ein Verklemmen oder eine
Steckverbindung, etc., wie dem Fachmann allgemein geläufig. Die Kegelzahnräder (45) dienen als Bewegungsübertragung und bilden zusätzlich eine Umlenkung, zwischen dem Stellantrieb (36) und dem Bewegungselement Welle (67), wodurch thermische Übertragungen an den Stellantrieb (36) minimiert werden. Zur Lage oder
Winkelerkennung, ebenso wie zur Messung der Drehgeschwindigkeit dient ein
Drehgeber (51). Anstelle der Kegelzahnräder (32) können jede andere dem Fachmann geläufige Bewegungsübertragungen angewendet werden, ebenso wie auch eine direkte Befestigung des Stellantrieb (36), mit und ohne Drehgeber auf dem Bewegungselement Welle (67). Die Aufhängung und Führung der rotative Verblendung (32) befindet sich außerhalb des Schmelzofens, könnte sich jedoch auch innerhalb, oder teilweise innerhalb, des Schmelzofens befinden. Hier dargestellt als Rotation, mittels eines Schlitz, durch ein Gewölbe/Decke (8).
Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt eines Schmelzofens mit zwei unterschiedlichen Arten und Antrieben des Hineinschiebens. Im Laufe der Ofenreise wird durch Korrosion die Palisade (27) stark abgenutzt. Das sich über der Palisade (27) befindliche Bauteil- Nasenstein (26) ist mittels der Aufhängung Bauteil-Nasenstein (15) abgestützt. Nach einem gewissen Abnutzungsgrad der Palisade (27) kann das erste der
Nachführbauteile, erstes Nachführbauteil (24) nachgeführt werden und stellt somit ein hineinschieben dar. Dieses geschieht mittels des Bewegungselements Spindel (46), die vereinfacht eine Gewindestange sein kann, welche über die Andruckplatte (48) die Bewegung vollführt. Als Antrieb dient der Stellantrieb (36), dessen Bewegung durch den Drehgeber (51) die Lage der Andruckplatte (48) ermitteln kann. Mittels der
Gewindeführung (65), die eine Verbindung mit dem Traggestell Vorrichtung (1 ) besitzt, wird die Drehbewegung des Stellantrieb (36) in eine translatorische Bewegung der Spindel (46) umgesetzt. Zwischen der Spindel (46) und der Andruckplatte (48) sollte sich eine Einheit befinden, die eine Weiterleitung der Drehbewegung der Spindel (46) an die Andruckplatte (48) unterbindet. Nach einer Rückführung der Andruckplatte (48), hin zum Traggestell Vorrichtung (11 ) kann ein zweites Nachführbauteil (25) nachgeführt werden. Dieser Vorgang kann mehrfach erfolgen, also Nachführbauteil 3, dann
Nachführbauteil 4 usw. Während der translatorischen Bewegung der Andruckplatte (48) in Richtung Traggestell Vorrichtung (11) kann eine Kraftaufbringung auf das zuletzt nachgeführte Nachführbauteil -hier im Bezug auf Fig. 4 das zweites Nachführbauteil (25)- sinnvoll sein, um dem Partialdruck der Schmelze entgegen zu wirken. Die angegebene Isolierung (28) kann ebenfalls aus dem gleichen Material wie die Palisade (27) oder einem nachschobenen Bauteil sein. Eine ähnliche Weise ist mittels der Darstellung, dem zur Schmelze zugewandtes Bauteil (23), erstes Nachführbauteil (24), zweites Nachführbauteil (25), Andruckplatte (48), Verschiebeelement Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) und dem Hydraulikzylinder einfach wirkend (34) dargestellt. Hier besitzen die einzelnen Nachführbauteile, das zur Schmelze zugewandtes Bauteil (23), erstes Nachführbauteil (24), zweites Nachführbauteil (25), sowie die weiteren
Nachführbauteile, die gleiche Konturform, also Abmessungen, wobei unterschiedliche Stärken bzw. Bauteildicken oder Materialien durchaus üblich sein können. Da der Hydraulikzylinder einfach wirkend (34) über eine translatorische Bewegung verfügt kann auf die Einheit zur Kompensation der Drehbewegung verzichtet werden. Die Darstellung des Hydraulikzylinder einfach wirkend (34) kann auch durch einen Hydraulikzylinder doppelt wirkend (33) oder Zylinder mit pneumatischem Antrieb ersetzt werden, ebenso wie ein Teleskopzylinder hydraulisch oder pneumatisch. Die in Fig. 4 dargestellten Möglichkeiten können geregelt oder vollautomatisch geregelt betrieben werden, d. h. in geregelter Hinsicht mittels der Einleitung des Hineinschiebevorganges durch Personen, beispielsweise nach Erkennung durch Messung oder einem Hinweis durch sensorische Ermittlung, vereinfacht durch Drücken eines Knopfes, zum Einleiten des Vorgangs, und im vollautomatischen geregelten Betrieb, mit oder ohne Zuführeinheit der
Nachführbauteile, mittels ausgeklügelter Regelung über Sensoren, beispielsweise Temperaturmessung, Dickenmessung oder weiterer dem Fachmann geläufiger
Sensoren und Verfahren, Auswertung in einer Datenauswerte- und Steuereinheit (61) und Einleitung des Vorgangs über die entsprechenden Antriebe (34, 36) zum
Verschieben der Bewegungselementen (43, 46). Auch die Aufhängung der Antriebe (34, 36) kann direkt am Traggestell Vorrichtung (11 ) erfolgen, ebenso wie direkt an einer Verankerung, oder wie auch an einem separaten Traggestell welches am
Traggestell Vorrichtung (11 ) oder an der Verankerung befestigt ist. Die Isolierung (28) kann auch eine Nachführbauteil darstellen, so dass die Palisade (27) in seiner
Gesamtheit oder jede einzelne Palisade (27) hineingeschoben werden kann, bzw. dass sich die einzelnen Nachführbauteil hierauf abstützen. Auch Elemente die einen
Ausgleich von Verschiebungen zulassen, beispielsweise zwischen der Andruckplatte (48) und dem Bewegungselement (43, 46) oder der Andruckplatte (48) und dem anliegenden Nachführbauteil, um thermische Längenausdehnungen zu kompensieren oder Verschiebungen oder Querverschiebungen entgegen zu wirken, sind vorteilhaft. Im Fall von Traggestellen die den Antrieb (34, 36) und mögliche Bewegungsüberträger der Kräfte und Momente beispielsweise Druck- und Zugkräfte, wie beispielsweise Getriebe, Gelenkwellen, Umlenkungen, Schubstangen oder weiteren dem Fachmann geläufigen Bewegungsüberträger, zum Verschieben der Bewegungselemente (43, 46) beinhalten, können ebenfalls mit Elementen ausgerüstet sein, die eine Verschiebung zur
Anpassung möglicher Verschiebungen am Schmelzofen kompensieren können oder gar bewußt herbeiführen um gewisse weitere Effekte zu erzielen. Diese Traggestelle können direkt am Traggestell des Schmelzofens befestigt sein oder an der Verankerung des Schmelzofens. Eine schwimmende Aufhängung dieser Traggestelle oder lediglich der Andruckelemente, wie Andruckplatte (48), Anpresswalze, etc., scheint in diesem Zusammenhang sinnvoll. Eine Messung der Druckkräfte, des Drucks, oder auch der Zugkräfte, des Zugs, auf die Spindel (46) oder das Traggestell Vorrichtung (11) bzw. der Verankerung kann sinnvoll sein, um weitere Veränderungen für eine bessere
Ofenreise oder einen geringeren Energieeintrag zu liefern. Auch ist nach Fig. 4 ein schräges hineindrücken möglich, d. h. die einzelnen Nachführbauteile, zur Schmelze zugewandtes Bauteil (23), erstes Nachführbauteil (24), zweites Nachführbauteil (25) und die dananch folgenden, drittes Nachführbauteil, viertes Nachführbauteil, etc.
können nicht nur wie in Fig. 4 dargestellt in der horizontalen Ebene verschoben werden, sondern ebenfalls mit einer positiven oder negativen Neigung aus der horizontalen Ebene heraus, nach unten bzw. nach oben, wodurch im Extremfall eine Verschiebung in der Vertikalen stattfindet, d. h. von oben nach unten, bzw. von unten nach oben realisiert wird. In gleicher Weise ist auch eine Querverschiebung möglich, d. h. schräg in den Schmelzofen bei einer horizontalen Verschiebung, wobei im Extremfall hierbei ein durchschieben bzw. vorbeischieben am Schmelzofen erfolgt. Ebenso wie eine Kombination hieraus. Selbstverständlich ist die Darstellung von Fig. 4 und deren
Beschreibung auch für bereits mehrfach hintereinander geschichteter (gelagerter) Bauteile anwendbar, so dass immer wieder an dem an der Andruckplatte (48) nächstgelegenen Bauteil ein neues Nachführbauteil angesetzt werden kann.
Fig. 5 zeigt Traggestelle (13, 14) für zusammengesetzte Sektionen zur Bildung von Baugruppen, für Schmelzöfen mit durchschiebbaren Bauteilen. Eine solche Sektion, bestehend beispielsweise aus den zusammengesetzten Sektionen der jeweiligen
Teil-Seitenwände und Teil-Decke, deren Teilabschnitte jeweils in ein Traggestell (13, 14) mittels der Hydraulikzylinder (38, 39, 41 , 42) örtlich gehalten oder hineingeschoben werden können, und an die Gegebenheiten angepasst werden, als verschoben. Das stationäres Traggestell (12) bildet hierbei die Gegenkraft zum Verschieben der einzelnen Traggestelle (13, 14), in Bewegungsrichtung-H der Traggestelle (13, 14). Zwischen dem stationären Traggestell (12) und dem Traggestell-[n] (13) werden bei Bedarf immer wieder neue Traggestelle, in diesem Fall das Traggestell [n + 1] eingefügt. Hierdurch entfernen sich alle Traggestelle von dem stationären Traggestell (12), wobei das stationäre Traggestell (12) ebenfalls eine Mauer oder sonstiges sein kann, das eine Gegenkraft für die Vorschub-Hydraulikzylinder von Traggestell-[n] (13) bildet. Ebenfalls könnte auch das stationäre Traggestell (12) bzw. der Gegenstand der die Gegenkraft bildet, hierbei über die aktiven Element zum Vordrücken der
Traggestelle (13, 14) verfügen. Die Traggestelle (13,14) verfügen über Räder
Traggestell (64) und verfahren auf Laufschiene (63), wobei diese Konstruktion auch jede andere technisch sinnvolle Konstruktion sein kann. Für eine unendliche Ofenreise ist ein überbestimmtes System denkbar, in der Form, dass jeweils zwei parallele Schienen auf jeder Seite existieren, so dass ein Austausch immer gewährleistet werden kann. Auch die Traggestelle (13,14) können an die jeweilige Ofenkonstruktion angepasst sein. Hierbei sind auch Traggestelle für die Antriebe (38, 39, 41 , 42) in den Traggestellen (13, 14) denkbar, also eine Kaskadierung von Traggestellen. Zwischen den einzelnen Traggestellen (13, 14) befinden sich ebenfalls Vorschub- Hydraulikzylinder von Traggestell-[n] (37) und Vorschub-Hydraulikzylinder von
Traggestell-[n-1] (40), die den Abstand zwischen den Traggestellen (13, 14) einstellen, so dass Fugen zwischen den Sektionen, hier wie beschrieben der Teil-Seitenwände und Teil-Decke, unterbunden bleiben, ebenso das Pressungen zwischen den Sektionen unterhalb derer maximal zulässiger Pressung bleiben. Die Positions-Hydraulikzylinder- Seite von Traggestell-[n] (38), Positions-Hydraulikzylinder-Decke von Traggestell-[n] (39), ebenso wie die Positions-Hydraulikzylinder-Seite von Traggestell-[n-1] (41), Positions-Hydraulikzylinder-Decke von Traggestell-[n-1] (42) und die Arten der
Positions-Hydraulikzylinder der weiteren Traggestelle [n-2] bis Traggestell [1] positionieren jeweils die einzelnen Bauteile der jeweiligen Teilabschnitte mittels
Sensoren, und Datenauswerte- und Steuereinheit (61 ) vollautomatisch geregelt, so dass Fugen zwischen den Bauteilen unterbunden werden, ebenso das Pressungen zwischen den Bauteilen unterhalb derer maximal zulässiger Pressung bleiben. Es erfolgt ein vollautomatisch geregelter permanenter Anpassungsprozess an die örtlich herrschenden Bedingungen, womit eine dreidimenisonale Anpassung, bis hin zu jedem einzelnen Einzelbauteil möglich wird. Hiermit kann im besten Fall eine unendliche Ofenreise realisiert werden. Von dem stationären Traggestell (12) beginnend, werden hiermit einzelne Sektionen durch den Schmelzofen hindurch geschoben, wobei die einzelnen Sektionen selbst, zumindest in der hauptsächlichen Zeit, den Schmelzofen bzw. Teile des Schmelzofens bilden. Nach der erfolgten Ofenreise, also dem
Hindurchschieben können die einzelnen zusammengesetzten Sektionen demontiert werden, ohne den Schmelzprozess unterbrechen zu müssen. Die Möglichkeit zusätzlicher Isolierungen der Bauteile oder Sektionen ist hierdurch auch möglich, wodurch ein erheblicher Teil der bisher benötigten Schmelzenergie eingespart werden kann, da durch den Austausch eine Reparatur während des Schmelzbetriebs
(Heißreparatur) bzw. eine Kaltreparatur nicht mehr erforderlich ist. Eventuell kann auf der gegenüber liegenden Seite des stationären Traggestell (12), also auf der Seite Traggestell [1] eine Gegenkraft oder ähnliches, wie bereits für Fig. 1 beschrieben sinnvoll sein. Es ist auch denkbar, dass die Segmente als jeweilige Teil-Gesamtheit anstelle der einzelnen Hydraulikzylinder (38, 39, 41 , 42) mit dem jeweiligen Traggestell verankert durch den Schmelzofen geschoben werden. Gleiches gilt ebenfalls für die Hydraulikzylinder (37, 40) zwischen den einzelnen Traggestellen, die jeweils
miteinander verankert bzw. verbunden sein können, so dass von einem Punkt, der die Gegenkraft bildet immer wieder neue, auch bereits vormontierte, Teilabschnitte angefügt werden und dieser Punkt der Gegenkraft über die entsprechenden Antriebe für das Verschieben bzw. Durchschieben besitzt. Ähnliches, in ähnlicher Form, wie bereits für Fig. 1 beschrieben. Die Laufschienen (48) und Räder Traggestell (58) können auch durch jede dem Fachmann geläufige Art ersetzt werden, beispielsweise in Führungen jeder Art. Auch ist es denkbar, dass ich beispielsweise der Boden (6) sich auf Rädern und Schienen bewegt und der gesamte Boden oder Segmente bis hin zu
Einzelbauteilen des Bodens in beschriebener Art bewegen, bzw. bewegt und
verschoben wird. Die Anzahl der Hydraulikzylinder (37, 38, 39, 40, 41 , 42) ist den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.
Fig. 6 zeigt ein Hineindrehen von drehbaren Einzelbauteilen (19), mit einem neu zuzuführenden drehbaren Einzelbauteil (20) und dem durch die Schwerkraft
getriebenen hineinfallenden Einzelbauteil (21) in rotativer Art. Als Antrieb dient der Teleskopzylinder (35) in pneumatischer oder hydraulischer Art, vorzugsweise doppelt wirkend. Bei einer Achsendrehung der Ansicht, von oben betrachtet, so dass die Seitenwand (3) den Boden darstellt, kann dieses auch ein hineinschieben in einer horizontalen Ebene sein. Ebenso ist es denkbar, dass an der gegenüber liegenden abschließenden Seitenwänden (5), gegenüber der dargestellten abschließende
Seitenwand (5) mit Führung (62), ein durchdrehen erfolgen kann. In der oben
beschriebenen Achsendrehung könnte dieses ein Durchdrehen, beispielsweise von Teilen des Bodens darstellen, welches im Fall von Durchlassöffnungen in den einzelnen drehbares Einzelbauteil (19) ein permanenter Austausch von Durchlassöffnungen darstellt.
Des weiteren liegt in der Erfindung die Möglichkeit, dass das Antempern beim
Hineinschieben, Hindurchschieben, Hineindrehen, Hindurchdrehen und das Abtempern beim Hindurchschieben, Hindurchdrehen der Bauteile eigenständig erfolgen kann.
Ebenfall ist ein ledigliches Ziehen durch Zugkräfte denkbar, hierbei sollten sinnvoller weise die einzelnen schiebbaren Einzelbauteile (16) bzw. drehbaren Einzelbauteil (19) in kraftschlüssiger oder formschlüssiger Art miteinander verbunden sein, so dass eine Zugkraft aufgebracht werden kann und ein aktives ziehen ermöglicht wird.
Auch ein Durchdrehen von Kreiszylinderteilstücken bzw. Hohlzylinderteilstücken als Teilbestandteile beispielsweise der Wand in horizontaler oder vertikaler Drehachse zur Wand ist denkbar, in diesem Fall sind die Bewegungelemente die Welle in der
Drehachse bzw. auch Kolbenstange Hydraulikzylinder (43) wenn die Bewegung nicht aus der Drehachse herrührt. Auch ist in den einzelnen dargestellten und beschriebenen Figuren, sowie bei jeder Art des
Hineinschiebens/Hindurchschiebens/Hineindrehen/Hindurchdrehe n, von
Bauteilen/Sektionen/Baugruppen jede mögliche Art des Antriebs (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 , 42), sowohl hydraulisch als auch pneumatisch, mit jeder Art der
Bewegungselemente (43, 46, 49, 50, 67), in jeder erdenklichen mögliche Kombination, eventuellen mit jeder Art von Zwischenelementen, in einem separaten Traggestell, als Montage in das Traggestell des jeweiligen Bereichs oder an der Verankerung des jeweiligen Bereichs, bzw. mit Traggestelle an der Verankerung des jeweiligen Bereichs, zu montieren bzw. zu plazieren, austauschbar, sofern dieses einen Sinn ergibt und technisch realisierbar ist. Ebenso ist eine Montage oder Plazierung, zumindest für einen Teil der
Bewegungselemente (43, 46, 49, 50,67), bis zu dessen Antriebs (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 , 42) in dem jeweiligen Bereich denkbar.
Ebenso ist die Bezeichnung Bauteile durch Verblendungen als Einzelbauteil, Segmente oder Baugruppe austauschbar, sofern dieses einen Sinn ergibt und technisch realisierbar ist.
Im Fall von Führungsschienen, Führungen oder Kettenband (49), das auch jede andere Art sein kann, wie dem Fachmann allgemein geläufig, beispielsweise ein Zahnriemen, ist eine variable Führung der einzelnen schiebbaren Einzelbauteile (16) oder drehbaren Einzelbauteile (19) denkbar.
Das Einbeziehen weiterer Meßwerte, wie Temperatur, chemische Zusammensetzung, chemische Anteile, Drücke, Kräfte, Momente, Feuchtigkeit, etc., aus und in den jeweiligen Bereichen, der beteiligten Werkstoffe, sowie der Umgebung, beispielsweise Abgase, Schmelze, Gemenge, Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit,
Druckübertragungsmedien (Hydraulikflüssigkeit, Druckluft) kann mit in die Auswertung, zur genaueren Regelung der Bewegungselemente (43, 46, 49, 50,67), mit einbezogen werden. Es ist auch denkbar, beispielsweise im Notfall den Abtempervorgang automatisch oder vollautomatisches geregelt einzuleiten, um Beschädigungen in den jeweiligen Bereichen zu begrenzen.
Ebenfalls können Anomalien von Daten oder der vorzeitige Verschleiss von Bauteilen oder die Überschreitung von Grenzwerten mit in die Auswertung einbezogen werden, sowie eine vollautomatisch geregelte Auswertung der entfernten Bauteile, im Fall von durchschiebbaren bzw. durchdrehbaren Bauteilen, um beispielsweise die
Geschwindigkeit des Durchschiebens, bzw. Durchdrehens vollautomatisch zu regeln. Selbstverständlich ist es dem Fachmann klar, dass die Datenermittlung in analoger oder digitaler Form erfolgen kann, ebenso die Auswertung und Weiterleitung der Ergebnisereignisse (Daten) in beispielsweise elektronischer, optischer, etc. Form erfolgen kann, und die Verschaltung als Netz, in Sektionen oder im Einzelbetrieb in zumindest einer Datenauswerte- und Steuereinheit (21) erfolgt, wobei Vergleichswerte, beispielsweise der Werkstoffkenndaten zur Auswertung mit einbezogen werden können.
Es ist dem Fachmann für Hydraulik/Pneumatik bekannt, das nicht alle Hydraulik- /Pneumatikzylinder von einem Druckerzeuger (59) angetrieben werden müssen, sondern in Gruppen zusammengefasst, mit entsprechenden Vorschaltelementen, betrieben werden können. Es kann in Einzelfällen sogar sinnvoll sein, jedem Antrieb (33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41 , 42) einen eigenen Druckerzeuger (59) zuzuordnen. Es ist natürlich denkbar, dass jedes
Hineinschieben/Hindurchschieben/Hineindrehen/Hindurchdrehen in jeder nur erdenklichen Achse, Achsendrehung, Winkel, Neigung und Steigung erfolgen kann, ebenso wie jede Anzahl von Einzelbauteilen, Sektionen oder Baugruppen, parallel, in gleicher Richtung oder in unterschiedlichen Richtungen, auch überlagert, in eine Richtung oder gegeneinaner, mit gleicher oder mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten,
hineingeschoben/hindurchgeschoben/hineingedreht/hindurchg edreht werden kann, sofern dieses einen Sinn ergibt und technisch realisierbar ist.
Ebenso beziehen sich in Angaben der einzelnen Figuren nicht ausschließlich auf die jeweilig angegebenen Baugruppen, d. h. die einzelnen Figuren können auch aus der Achse gedreht oder verdreht betrachtet werden, so dass beispielsweise aus einer Wand ein Boden wird. Weiterhin kann aus einer dargestellten und beschriebenen Figur, beispielsweise eines Durchschiebens ein Hineinschieben abgeleitet werden, in jeder Kombination, sofern dieses einen Sinn ergibt und technisch realisierbar ist.
Der Stellantrieb (36) ist jede Form des elektrischen Antriebs, beispielsweise,
Schrittmotor, Brushless-Motor, Linearmotor, ect., in Gleich- oder Wechselspannung, mit oder ohne Getriebe bzw. integriertem Drehgeber und kann ebenso pneumatischer oder hydraulischer Art des Antriebes sein.
Die Bewegungselemente (43, 46, 49, 50,67) können auch Verschiebeelement oder Verdrehelemente sein, bzw. eine Kombination hieraus, sofern dieses einen Sinn ergibt und technisch realisierbar ist.
Auch die Führung (62) kann ein Bewegungselement darstellen.
Alle Figuren und Beschreibungen könnten ebenfalls anstelle des dargestellten und beschriebenen Bereichs, des Schmelzofens, jeden andere in der Begriffsdefinition beschriebenen Bereich darstellen, sofern dieses einen Sinn ergibt und technisch realisierbar ist, beispielsweise für Förderstrecken der Schmelze.
Die durchschiebbaren/durchdrehbaren/hineinschiebbaren/hineindreh baren
Einzelbauteile können sowohl Bauteile als auch Verblendungen sein.
Die Ansprüche umfassen alle Arten von Schmelzöfen und schmelzbaren Materialien, wie in der Begriffsdefinition beschrieben. Bezugszeichenliste:
(1) Schmelze
(2) Schmelzspiegel
(3) Seitenwand
[4) Einzelbauteil-Seitenwand
(5) Abschließende Seitenwand
[6) Boden
[7) Einzelbauteil Boden
[8) Gewölbe/Decke
!9) Traggestell Antrieb
,10) Traggestell Boden
;i i) Traggestell Vorrichtung
12) Stationäres Traggestell
13) Traggestell-[n]
14) Traggestell-[n-1]
15) Aufhängung Bauteil-Nasenstein
16) Schiebbares Einzelbauteil
17) Neu zuzuführendes schiebares Einzelbauteil
18) Entferntes schiebares Einzelbauteil
19) Drehbares Einzelbauteil
20) Neu zuzuführendes drehbares Einzelbauteil
21 ) Hineinfallendes Einzelbauteil
22) Sektion schiebbarer Bauteile
23) zur Schmelze zugewandtes Bauteil
24) Erstes Nachführbauteil
25) Zweites Nachführbauteil
26) Bauteil-Nasenstein
27) Palisade
28) Isolierung
29) Vertiefungen im Einzelbauteil
30) Erhöhungen auf dem Kettenband
31 ) Quasi endlose Verblendung
32) Rotative Verblendung
33) Hydraulikzylinder doppelt wirkend (34) Hydraulikzylinder einfach wirkend
(35) Teleskopzylinder
(36) Stellantrieb
(37) Vorschub-Hydraulikzylinder von Traggestell-[n]
(38) Positions-Hydraulikzylinder-Seite von Traggestell-[n]
(39) Positions-Hydraulikzylinder-Decke von Traggestell-[n]
(40) Vorschub-Hydraulikzylinder von Traggestell-[n-1]
(41 ) Positions-Hydraulikzylinder-Seite von Traggestell-[n-1]
(42) Positions-Hydraulikzylinder-Decke von Traggestell-[n-1]
(43) Kolbenstange Hydraulikzylinder
(44) Kettenrad
(45) Kegelzahnrad
(46) Spindel
(47) Aufhängung
(48) Andruckplatte
(49) Kettenband
(50) Walzen
(51 ) Drehgeber
(52) Abstandsmesseinheit
(53) Drucksensor-Druckseitig
(54) Druckregelventil-Druckseitig
(55) Hydraulikleitung-Druckseitig
(56) Drucksensor-Zugseitig
(57) Druckregelventil-Zugseitig
(58) Hydraulikleitung-Zugseitig
(59) Druckerzeuger
(60) Steuerleitung
(61 ) Datenauswerte- und Steuereinheit
(62) Führung
(63) Laufschiene
(64) Räder Traggestell
(65) Gewindeführung
(66) Bewegungsvorrichtung Kettenband
(67) Bewegungselement Welle A. Bewegungsrichtung-A der durchschiebbaren Sektion schiebbarer Bauteile (22)
B. Zufuhr-B eines neu zuzuführenden schiebbaren Einzelbauteils (17)
C. Entnahme-C eines entfernten schiebbaren Einzelbauteil (18)
D. Bewegungsrichtung-D der quasi endlosen Verblendung (31)
E. Bewegungsrichtung-E der rotativen Verblendung (32)
F. Bewegungsrichtung-F des Kettenbandes (49)
G. Zufuhr-G eines neu zuzuführendes drehbaren Einzelbauteils (20)
H. Bewegungsrichtung-H der Traggestelle (13, 14)
