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Title:
PROCESS AND DEVICE FOR FORMING AND MOVING STACKS OF PRINTED SHEETS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/009796
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a process and a device for forming stacks of printed documents or similar sheets (9). The sheets (9) are either advanced individually or separated from a printed web (2) by tearing or cutting and pushed over one another in such a way that the next sheet (9) is placed in staggered array beneath the previous one (9). The stack (10) is formed by the fact that the staggered sheets (9) meet a stop (11). In order to save the maximum of time during the displacement of a complete stack (10) a gap (25) is formed between the last sheet (9) of a stack (10) and the following one before the sheets (9) are staggered. As soon as the last sheet (9) has reached the stacking position, the stop (11) is shifted from its stop position so that the stack (10) is moved away by the conveyor (20). The stop (11) is then moved back into its stopping position and the next stack (10) is formed.

Inventors:
Koelle
Helmut, Mader
Bertold, Winterstein
Gerhard
Application Number:
PCT/EP1994/003192
Publication Date:
April 13, 1995
Filing Date:
September 24, 1994
Export Citation:
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Assignee:
B�WE SYSTEC AG KOELLE
Helmut, Mader
Bertold, Winterstein
Gerhard
International Classes:
B41F21/00; B65H29/18; B65H29/66; B65H31/30; B65H33/12; B65H33/16; (IPC1-7): B65H29/66; B65H31/30
Domestic Patent References:
WO1993015006A1
Foreign References:
US4265443A
FR1425194A
GB2025372A
US3026107A
US4719855A
DE3801529A1
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. Verfahren zum Bilden und Versetzen von Stapeln (10) aus vornehmlich bedruckten Blättern (9) , bei dem die Blätter (9) in absteigend geschuppten Blättergruppen, zwischen denen sich jeweils eine Lücke befindet, bis zu einem Anschlag (11) gefördert werden, an dem sich der Stapel (10) von unten nach oben bildet, wobei der Anschlag (11) in Abhängigkeit von der Lage der zwischen den Blättergruppen befindlichen Lücke (25) durch eine Folgesteuerung aus seiner Anschlagstellung zwecks Freigabe und Abtransport des gebildeten Stapels (10) kurzzeitig entfernt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lücke (25) zwischen den Blättergruppen längs einer linearen Förderstrecke (4) gebildet wird, bevor die Blätter (9) zur Bildung von Blättergruppen mit vorgegebener Blattzahl geschuppt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Blätter (9) von einer bedruckten Blätterbahn (2) abgetrennt und anschließend längs der linearen Förderstrecke (4) in die Blättergruppen unterteilt, geschuppt und gestapelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lückenbildung durch kurzzeitige Unterbrechung des Trennvorganges vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Lückenbildung und die Bewegung des Anschlages (11) mittels einer Folgesteuerung der Antriebsorgane ohne Unterbrechung des Druckvorganges durchgeführt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Folgesteuerung von einer Markierung des zu einer bestimmten Blättergruppe gehörigen letzten Blattes (9, 17) aktiviert wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, bei der am Ende einer Förderstrecke (4) für absteigend geschuppte Blättergruppen, zwischen denen sich jeweils eine Lücke (25) befindet, ein über die Förderebene hinausragender Anschlag (11) angeordnet ist, an dem sich der Blätterstapel (10) von unten nach oben bildet, und bei der eine in Abhängigkeit von der Lage der Lücke (26) reagierende Folgesteuerung zur kurzzeitigen Entfernung des Anschlages (11) für den Abtransport des fertig gebildeten Stapels (10) vorgesehen ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß längs einer linearen Förderstrecke (4) eine Anordnung zur Bildung von Lücken zwischen den ankommenden, noch nicht geschuppten Blättern (9) zur Distanzierung von Blättergruppen mit vorgegebener Blätterzahl und dahinter eine Vorrichtung zum absteigenden Schuppen der Blätter (9) sowie der Anschlag (11) zur Bildung des Blattstapels (10) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Anordnung zur Bildung von Lücken zwischen den Blättern aus einem gesteuerten Antrieb zur kurzzeitigen Stillsetzung der Trennvorrichtung einer bedruckten Blätterbahn (2) besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß im Anschluß an einen Abzugsförderer (6) für das einzelne Blatt (9) eine bis über die Förderebene eines nachfolgenden Bandförderers (19) schräg ansteigende Rampe (15) und eine kurze Strecke danach eine gegen den Bandförderer (19) angestellte Mitnehmerwalze (16) angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen der Rampe (15) und der Mitnehmerwalze (16) kürzer als die in Förderrichtung sich erstreckende Blattlänge ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Abzugsförderer (6) eine größere Fördergeschwindigkeit als der nachfolgende Bandförderer (19) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Mitnehmerwalze (16) parallel zur Förderrichtung verstellbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zum Abtrennen der Blätter (9) von der Blätterbahn (2) ein Querschneider (14) oder eine Abreißanordnung für perforierte Blätterbahnen (2) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen einem Bahnendrucker (1) und der Trennvorrichtung (5) zur Bildung der Blätter (9) eine Bahnenschlaufe (3) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß vor dem Anschlag (11) ein flacher Niederhalter (22) in einem etwa der Länge eines Blattes (9) entsprechenden Abstand gegen den Gurtförderer (20) angestellt ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß eine oder mehrere Gruppen von quer zur Förderrichtung sich erstreckenden, in Fassungen (24) drehbar gelagerte Kugeln (24) gegen den Bandförderer (19, 20) angestellt sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß der Anschlag (11) und der Abzugsförderer (6) an eine Folgesteuerung angeschlossen sind, welche zur Beendigung der Stapelbildung Fördermittel kurzzeitig stoppt, bis eine Lücke (25) zwischen dem letzten Blatt (9, 17) des zu bildenden Stapels (10) und dem nachfolgenden Blatt (9, 18) entstanden ist, und welche den Anschlag (11) abschwenkt, sobald das letzte Blatt (9, 17) die Stapelstellung erreicht hat.
Description:
B E S C H R E I B U N G

Verfahren und Vorrichtung zum Bilden und Versetzen von Stapeln aus bedruckten Blättern

Die Erfindung befaßt sich mit Verfahren und Vorrichtungen zum Bilden und Versetzen von Stapeln aus bedruckten Blättern, bei denen die Blätter geschuppt und gestapelt werden, entsprechend den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmalen.

Eine solche Anordnung ist durch die DE-A-1 436 485 bekannt geworden. Dort geht es darum, Druckschriften zu fördern, zu zählen und zu stapeln, um Stapel mit einer konstant vorgegebenen Zahl von Druckschriften zu bilden. Die einzelnen Druckschriften werden zunächst aufsteigend geschuppt. Unter aufsteigender Schuppung wird verstanden, daß der vordere Rand der nachfolgenden Druckschrift über den hinteren Rand der vorauslaufenden Druckschrift zu liegen kommt.

Wenn in solcher Weise geschuppte Druckschriften an einem Anschlag zur Stapelbildung auftreffen, wird der Stapel von oben nach unten gebildet, was einige Nachteile zur Folge hat. Daher ist es erstrebenswert, den Stapel von unten nach oben zu bilden. Dieses Ziel erreicht die vorbekannte Anordnung nach der DE-A-1 436 485 dadurch, daß die aufsteigend geschuppten Druckschriften über eine Trommel um 180 ° gewendet und so dem Anschlag zugeführt werden, diese Maßnahme ist außerordentlich räum- und kostenaufwendig.

Durch die DE-A-1 436 485 ist außerdem bekannt, mit einem in die geschuppten Druckschriften eingreifenden Rechen eine Lücke zwischen zwei benachbarten Druckschriften zu

bilden, die dann von einem Steuerorgan abgetastet wird, um nur die zwischen den Lücken befindliche Blättergruppe zu stapeln. Diese Anordnung führt zur Abzahlung einer vorgegebenen Blätteranzahl und demgemäß zur Bildung gleichhoher Blattstapel.

Die Erfindung befaßt sich demgegenüber mit einer vom Stand der Technik abweichenden Problematik.

Auf dem Gebiete der modernen Datenverarbeitung wird nämlich gefordert, die auf Einzelblätter oder auf endlose Bahnen gedruckten Daten, Informationen und dergleichen versandfertig herzurichten, indem Einzelblätter von der Blätterbahn getrennt und gestapelt werden. Dabei entsteht ein spezielles Problem durch die Bedingung, nur zu einer bestimmten Gruppe gehörige Blätter zu stapeln, den Stapel daraufhin zu versetzen und einen neuen Stapel für eine andere Gruppe von Blättern zu bilden. Wenn es sich um Datenträger handelt, deren Stapelung in einer Reihenfolge dergestalt erfolgen soll, daß jeweils das erste Blatt oben liegt, ergibt sich die Forderung, den Stapel von unten nach oben zu bilden.

Eine solche Maßnahme ist aber aus der DE-A-1 436 485 nur in der Weise bekannt, Stapel mit gleicher Anzahl der Druckschriften zu bilden.

Bei der Belegverarbeitung kommt es aber darauf an, Stapel unterschiedlicher Höhe zu bilden, je nachdem, wieviele Belege dem einzelnen Vorgang zugeordnet werden müssen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die erwähnten vorbekannten Maßnahmen so weiterzuentwickeln, daß man in der Lage ist, Beleggruppen unterschiedlicher Beleganzahl zu stapeln und weiterzubearbeiten. Dabei wird offen gelassen, ob die Belege als Einzelzuschnitte zugeführt oder von einer Belegbahn abgetrennt werden

müssen .

Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

Danach wird die Trennung der Blättergruppen vorgenommen, bevor die Blätter geschuppt werden. Diese Maßnahme hat den Vorteil, mit der Trennung der Blättergruppen zugleich auch die Steuerung der Stapelbildung mit einer einfachen Folgesteuerung zu veranlassen.

Geht man vom Drucken von Einzelblättern aus, kann eine Trennung von Blättergruppen mit einer Anordnung nach der DE-A-1 436 485 erfolgen, jedoch mit dem Unterschied, daß nicht geschuppte Blätter, sondern in Reihe hintereinander ankommende Blätter durch Lückenbildung voneinander distanziert werden sollen.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel geht man jedoch von einer Blätterbahn aus, von der die Blätter durch Schneiden, Reißen oder dergleichen getrennt werden.

In diesem Fall erweist es sich als zweckmäßig, die Lückenbildung durch eine Unterbrechung in der Zuführung der Blätterbahn zum Abtrennvorgang der Einzelblätter zu schaffen. Dies geschieht vorteilhafterweise dadurch, daß die Lückenbildung durch kurzzeitige Unterbrechung des Trennvorganges geschaffen wird.

Hierbei hat sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Folgesteuerung von einer Markierung des zu einer bestimmten Blättergruppe gehörigen letzten Blattes aktiviert wird.

Bei der Erfindung wird angestrebt, den Stapel von einer bestimmten Gruppe von Blättern so schnell wie möglich zu versetzen, um einen anderen Stapel an gleicher Stelle von

überschritten hat, wird der Anschlag wieder in seine Anschlagstellung gebracht, so daß innerhalb kürzester Zeit der nächste Stapel gebildet werden kann.

Anstelle einer Schaltwelle können Schieber, Hebel oder dergleichen eingesetzt werden.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß im Anschluß an einen Abzugsförderer für das einzelne Blatt eine bis über die Förderebene eines nachfolgenden Bandförderers schräg ansteigende Rampe und eine kurze Strecke danach eine gegen den Bandförderer angestellte Mitnehmerwalze angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen der Rampe und der Mitnehmerwalze kürzer als die in Förderrichtung sich erstreckende Blattlänge ist.

Eine solche Anordnung ist zwar aus der CH-PS 418 366 bekannt. Dort geht es aber darum, Blätter zu schuppen, um sie danach falten zu können. Eine Stapelbildung ist bei diesem Stand der Technik nicht vorgesehen.

Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, die hintereinander ankommenden Blätter für einen anderen Zweck untereinander zu schuppen. Während die Mitnehmerwalze das über die Rampe gleitende Blatt erfaßt und voranbewegt, wird der rückwärtige Teil des Blattes durch die Rampe in eine schräge Lage gebracht, die es möglich macht, den vorderen Bereich des nachfolgenden Blattes unter den rückwärtigen Bereich des vorangehenden Blattes zu führen.

Das Abtrennen des einzelnen Blattes von der Blattbahn kann in verschiedener Weise erfolgen. Es ist beispielsweise zweckmäßig, wenn in einem Reißer der abziehende Förderer eine größere Fördergeschwindigkeit als der zuführende

Förderer besitzt. Dadurch entsteht eine Zugkraft in der Bahn, welche das Einzelblatt abzureißen in der Lage ist,

Es ist außerdem zweckmäßig, wenn eine oder mehrere Gruppen von quer zur Förderrichtung sich erstreckende, in Fassungen drehbar gelagerte Kugeln gegen den Bandförderer angestellt werden. Diese halten die übereinander geschuppten Blätter im Kontakt mit den Förderern und verhindern ein dem Stapeln abträgliches Verschieben der Blätter.

Gegenstand der Erfindung ist schließlich eine Maßnahme, bei welcher der Anschlag und einer der Förderer für die

Blätterbahn oder die Einzelblätter an eine Folgesteuerung angeschlossen sind, welche zur Beendigung der Stapelbildung den Förderer so lange stoppt, bis eine Lücke zwischen dem letzten Blatt des zu bildenden Stapels und dem nachfolgenden Blatt entstanden ist und welche den Anschlag abschwenkt, sobald das letzte Blatt die Stapelstellung erreicht hat.

Diese und weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. In ihr ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigen:

Figur 1: eine schematische Seitenansicht einer

Stapelvorrichtung mit aneinander gereihten Gruppen zum Bedrucken, Schuppen, Stapeln und

Versetzen von Blättern, insbesondere Belegen

Figur 2: eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung zum Schuppen und Stapeln von Blättern in vergrößerter Darstellung

Figur 2a: eine schematische Seitenansicht einer

Vorrichtung zum Abtrennen der Blätter von einer Bahn durch Abreißen und

Die Figur 2a zeigt eine Variante zu Figur 2 hinsichtlich des Trennvorganges. Die Trennvorrichtung (5) weist zwei im Abstand voneinander angeordnete Zugwalzenpaare (26) und (27) auf, von denen das Zugwalzenpaar (26) eine geringere Fördergeschwindigkeit als das Zugwalzenpaar (27) aufweist. Folglich wird die Blätterbahn (2) zwischen den Zugwalzenpaaren (26, 27) einer Zugspannung unterworfen, die zum Abtrennen des Einzelblattes längs einer vorhandenen Querperforation führt.

Um nun Blattstapel (10) mit einer bestimmten Anzahl von Blättern (9) zu bilden, muß zwischen dem letzten Blatt (9) des vorausgehenden Stapels (10) und dem ersten Blatt (9) des nachfolgenden Stapels (10) eine Lücke (25) (vgl. Figur 3b) gebildet werden, bevor die Schuppung der Blätter (9) erfolgt.

Im Beispiel der Figur 2 wird die Lückenbildung dadurch veranlaßt, daß der Querschneider (5) mit seinen Antriebsorganen kurzzeitig stillgesetzt wird, während der Drucker (1) kontinuierlich weiterarbeitet und die Bahn (2) in die Schlaufe (3) fördert. Die Unterbrechung dauert so lang, bis das letzte Blatt (9) der vorausgehenden Blattgruppe vom ersten Blatt (9) der nachfolgenden Blattgruppe bei Wiederaufnahme des Trennvorganges mit Bahnförderung nicht mehr eingeholt werden kann.

Beim Beispiel der Figur 2a werden die Zugwalzenpaare (26) und (27) stillgesetzt, um eine Lücke (25) zwischen den Blattgruppen zu bilden. In diesem Fall befindet sich das schon abgerissene erste Blatt (9) der nachfolgenden Blattgruppe noch im Einflußbereich des Zugwalzenpaares (27) . Sein vorderer Rand hat beim Stillstand dieses Blattes aber noch nicht den Abzugsförderer (6) der schuppenbildenden Vorrichtung (7) erreicht.

Während des Stillstandes der Blätterbahn (2) im Bereich der Trennvorrichtung (6) wird natürlich die Schlaufe (3) gemäß Figur 1 vergrößert. Um dieses Maß der Vergrößerung zu eliminieren, werden bei Beendigung der Antriebsunterbrechung die Zugwalzenpaare (26) und (27) kurzzeitig mit einer größeren Fördergeschwindigkeit angetrieben, bis wieder der ursprüngliche Normalbetriebszustand erreicht worden ist.

Die Schuppenbildung der Blätter (9) gemäß Figur 2 setzt voraus, daß der Bandförderer (19) langsamer als der Abzugsförderer (6) bzw. das Zugwalzenpaar (27) umläuft.

Die Lage der Mitnehmerwalze (16) ist parallel zur Förderrichtung der Blätter verstellbar und der Länge des Blattes (9) anpaßbar. Der Abstand zwischen dem Abzugsförderer (6) und der Mitnehmerwalze (16) ist etwas größer, z. B. 5 mm, als die Länge des Blattes (9) .

Ebenfalls ist der Abstand zwischen den Zugwalzenpaaren (26) und (27) größer als die Länge des Blattes (9) . Die Funktion des Zugwalzenpaares (27) könnte auch vom Abzugsförderer (6) übernommen werden.

Die Bewegung des Anschlages (11) und der eine Lücke (25) zwischen den geschuppten Blättern (9) erzeugenden Anordnung stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander, welche durch eine erfindungsgemäße Folgesteuerung erreicht wird. Die einzelnen Phasen dieser Steuerung sind in der Figur 3 mit den einzelnen Positionen 3a bis 3h gezeigt.

In der Position 3a ist gezeigt, daß ein einzelnes Blatt (9) von der Blätterbahn (2) getrennt ist und daß die vorhergehenden Blätter (9) in der Weise geschuppt sind, daß das jeweils nachfolgende Blatt (9) unter das Ende des vorausgehenden Blattes (9) zu liegen kommt. Am Ende der

wird, erfolgen.

Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf die Verwendung von Blätterbahnen (2) beschränkt. Man kann vielmehr auch von einem Blattstapel größerer Höhe ausgehen, um die Einzelblätter von dort abzuziehen, zu schuppen und zu stapeln.

In jedem Fall wird die Lücke (25) aber immer vor dem Schuppen der Blätter (9) gebildet. Dies bringt den Vorteil mit sich, daß Blattstapel (10) für ganz bestimmte Blattgruppen mit durchaus unterschiedlichen Blattzahlen gebildet werden können. Von der Markierung des letzten, zu einer Blattgruppe gehörigen Blattes (9) abhängig läßt sich nämlich leichter die Lücke vor dem Schuppvorgang bilden, als wenn man - wie beim Stand der Technik - die Lückenbildung im geschuppten Verband der Blätter vornehmen müßte.

S T Ü C K L I S T E




 
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