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Title:
PROCESS AND DEVICE FOR MANUFACTURING FOOD PRODUCTS IN BLOCK SHAPE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1981/000505
Kind Code:
A1
Abstract:
The process and the device are related to the simple, economical, well tried and reliable manufacturing of food products in block shape which are comprised of at least two layers of vegetable starch extruded and expanded with intermediary and/or upper filling material and/or with coating material, with regular use, particularly as to the filling material and satisfactory quality as to the taste, food technology, packaging technics and particularly with a satisfactory outer appearance. The paste is extruded for all the layers at the same time by the same extrusion device and it is then expanded continuously. It is divided in continuous strips during extrusion or expansion, in the desired number of layers. The strip or strips of products other than the covering product are continuously superposed with adjoining the filling material to form the finished food product in block shape.

Inventors:
Waehner F.
Application Number:
PCT/EP1980/000082
Publication Date:
March 05, 1981
Filing Date:
August 25, 1980
Export Citation:
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Assignee:
HEBENSTREIT GMBH WAEHNER F.
International Classes:
A23G1/30; A21C3/04; A21C9/04; A21C11/16; A23G1/00; A23G1/20; A23G3/00; A23G3/02; A23G3/20; A23G3/34; A23P1/14; (IPC1-7): A21C11/16; A23G3/20; A21C3/02
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Claims:
1. A N S P R U C H" E ) Verfahren zur Herstellung von blockf rmigen Nahrungsmittelprodukten aus .mindestens zwei Lagen aus extrudierter und anschließend ex¬ pandierter pflanzlicher Stärke mit zwischen und/odεr aufliegendem Fullschichtauftrag und/ oder mit Anßenumkleidung durch eine Ξüllschicht vorzugsweise aus Schokolade , Nougat oder dεr gleichen, dadurch gekεnnz ei ebnet , daß der Ex¬ trusionsteig für alle Blocklagen gleichzeitig durch denselben Extruder auslaß extrudiert und anschließend kontinuierlich expandiert wird, wobei er während des Extrusionsvorganges oder während des Expansionsvorganges in eine der ge¬ wünschten Lagenzahl entsprechende Zahl von kon¬ tinuierlichen bandförmigen Strängen auf eteilt wird , und daß zumindest der bzw. die im ferti¬ gen blockförmigen Nahrungsmittelprodukt nicht als Decklagenmaterial bestimmte(n) Strang bzw.
2. Stränge j eweils einzeln kontinuierlich mit ei¬ nem Fullschichtauftrag versehen und übereinan der eschiehtet werdεn.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich¬ net, daß der Extrusionsteig durch eine Extrusions¬ düse mit mehrerεn εtwa rechteckförmigen Extrusions¬ öffnungen von der gewünschten Querschnittsform der backförmigen Stränge ähnlicher Form extrudiεrt wird und daß die Extrusionsstränge einzeln expandiert und danach mit sich etwa fächεrförmig vergrößerndem Abstand auseinandergeleitet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzεichnεt. daß der Extrusionsteig durch eine Extrusionsdüse mit eineretwa rechteckförmigen Extrusionsö fnung von der Summe der gewünschten Querschnittsfor εn der bandförmigen Stränge ähnlicher Form extrudiεrt und danach'der Extrusionssträng in die gewünschte Strang¬ zahl aufgetεilt wird. 4.) Verfahren nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet.
5. daß der Extrusionssträng vor seiner Aufteilung in einzelne bandförmige Stränge als Ganze expandiert wird und daß die durch nach der Expansion erfolgte Aufteilung gewonnenen Stränge mit sich etwa fächer¬ förmig vergrößerndem Abstand auseinandergεleitet werden.
6. Verfahren nach Aαspruch 3 . dadurch gekennzεichnεt, daß der Extrusionssträng vor dem Expandieren in ein¬ zelne Teilsträngε aufgeteilt wird und daß diese je¬ weils einzeln expandiert und danach mit sich etwa fächerförmig vergrößerndem Abstand auseinanderge leitet werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Extrusionsteig nach der Extrusion for mäßiggeführt expandiert wird.
8. 7) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor Aufbringung des Füllschichtaufträges die einzelnen bandförmigen Stränge geröstet werden.
9. Verfahren nach einem der vorhergehendεn Ansprüche ** dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen bandför¬ migen Stränge jeweils in etwa plattenförmigε Stücke von der gewünschten Blocklänge en sprechεndεr Länge aufgeteilt und die mit Fullschichtauftrag zu verse¬ henden Stränge als Folge kontinuierlich aneinander¬ stoßender Stücke der nachfolgenden'Füllschichtbe¬ schichtung zugeführt und nach dieser' im Folgeab¬ stand zueinander vergrößert und zusammen mit einem entsprechenden Stück einεs etwaigen nicht mit Full¬ schichtauftrag versehenen Stranges stückweise über einandergeschichtet werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 75 dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen mit Fullschicht¬ auftrag zu versehenden Stränge der Füllschichtbe¬ schichtung unzerteilt zugeführt und nach dieser eben¬ so wie ein etwaiger nicht mit Fullschichtauftrag ver¬ sehener Strang jeweils in einzelne etwa plattenför i ge Stücke von der gewünschten Blocklänge entsprechen¬ der Länge aufgeteilt und im Folgeabstand zueinander vergrößert und stückweise übereinandergeschichtet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da urch gekennzeichnet, daß die einzelnen mit Füllschicht auftrag zu versehenden Stränge der Füllschicht¬ beschichtung unze.rteilt zugeführt und nach dieser zusammen mit einem etwaigen nicht mit Fullschicht¬ auftrag versehenen" Strang bandförmig kontinuier¬ lich übereinandergeSchichtet werden und daß der so gebildete Mehrlagenstrang danach in einzelne block¬ förmige Stücke von der gewünschten Blocklänge ent¬ sprechender Länge aufgeteilt wird.
12. Ver ahren nach Anspruch 8 oder 9* dadurch gekenn¬ zeichnet, daß zur Bildung von Mehrlagehblöcken ohne Füllschichtbeschichtung ihrer Lecklage jeder Stapel aus übereinandergeschichteten Strangstücken auf Dickenmaß kalibriert wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapel aus übereinandergεschichteten Strang¬ stücken als Folge kontinuierlich aneinanderstoßender Stapel auf Dickenmaß kalibriert werden. 13) Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Mehrlagenblöcken ohne Füllschicht¬ beschichtung ihrer Decklage der Mehrlagenstrang vor seiner Zerteilung in einzelne blockförmige Stücke auf Dickenmaß kalϊb.riert wird. 14.^ Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Mehrlagenblöcken • mit Füllschichtbeschichtung ihrer Decklage nach der Kalibrierung auf Dickenmaß die einzelnen Stapel aus übereinandergeschichteten Strangstücken als Folge kontinuierlich aneinanderstoßεnder Stapel dieser Art oder der unzerteilte Mehrlagenstrang einer nachfol¬ genden Füllschichtbeschichtung zugeführt werden. 5 Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,' daß das mit Fullschichtauf¬ trag versehene Strangmaterial vor seiner Zerteilung in einzelne ein oder mehiagige Strangstücke bzw. blockförmige Stücke gekühlt wird.
14. 16 Verfahren nach einem der vorhergehεndεn Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Blockbildung 'das mehrlagige Strangmaterial vor seiner Zerteilung in einzelne Blockstücke oder die einzelnen bereits vorhandenen Mehrlagenbl cke in einzelne Streifen längszerteilt werden. 17) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Mehrla¬ genbl cken,mit streusei oder krϋ eif rmigem Belag zumindest eines Teils ihrer Außenober läche, vorzugs¬ weise ihrer oberen Deckfläche, mit beispiεlswεise Nußstücken, Kokosraspeln oder dergleichen bei Vorhan¬ densein eine's Füllschichtaufträges auf der obersten Lage deren Fullschichtauftrag mit der Bestreuselung bzw. Bekrümelung versehen und bei Fehlen eines sol¬ chen Füllschiebtauftrages auf der obersten Lage auf ' deren Außenseite durch Tauchen oder Besprühen eine Haftmittelschicht und danach die' Bestreuselung bzw. Bekrümelung aufgebracht wird.
15. 18 Verfahren nach Anspruch , dadurch gekennzeichnet, daß die Bestreuselung bzw. Bekrümelung auf die Ober¬ seite des als Decklage "bestimmten Strangmaterials vor der Blockbildung aufgebracht wird. 19) Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet. daß die Bestreuselung bzw. Bekrümelung nach der Block¬ bildung auf die Blockoberfl che bzw. deren hierfür CMPI vorgesehenen Teilbereich aufgebracht wird.
16. 20 Verfahren nach einem der 'vorhergehenden Ansprüche für die Herstεllung von mit Außεnumkleidung durch eine Hüllschicht versehenen 'blockförmigen Nahrungs mittelprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß die ge¬ bildeten mehrlagigen Blöcke nach Fertigstellung ih¬ rer geometrischen Außenkontur durch Tauchen oder Be¬ sprühen mit der Hüllschicht versehen und erforder¬ lichenfalls anschließend gekühlt werden.
17. 21 Vorrichtung zur Herstellung von blockf rmigen Nah¬ rungsmittelprodukten aus mindestens zwei Lagen aus extrudierter und anschließend expandierter pflanz¬ licher Stärke mit zwischen und/oder aufliegendem Fullschichtauftrag und/oder mit ußenumkleidung durch eine Hüllschicht vorzugsweise aus Schokolade, Nougat oder dergleichen, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine den Extrusionsteig (20) für alle 'Blocklagen gleichzeitig durch denselben Extruderauslaß (14) kontinuierlich ausfördernde Ex¬ trusionseinrichtung (4) mit dieser nachgeschaltetem Espansionsraum (15 bzw. 22 bzw. 22a.bis 22c) und der Extrusionseinrichtung (4) oder dem Expansions¬ raum (15 bzw. 22 bzw. 22a bis 22c) zugeordnεter Ein¬ richtung (16a bzw. 16b bzw. 19) zur Aufteilung des Extrusionsteiges (20) in eine der gewünschten Lagen zahl entsprechende Zahl von kontinuierlichen bandför¬ migen Strängen (20a bis 20d) und durch eine der Zahl der mit Fullschichtauftrag zu versehenden Lagen ent¬ sprechende Vielzahl von dem Expansionsraum (15 bzw. 22 bzw. 22a bis 22c) nachgeschalteten Füllschientauf trageinrichtungen (7a bis 7c) sowie durch eine Schich" εinrichtung (21) für die übereinanderschichtung der einzelnen Blocklagen.
18. 22 Vorrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet , daß die Extrusionseinrichtung (4) eine Extrusionsdüse ( 14, 19 ) mit mehreren etwa rechteckförmigen Extrusions¬ öf fnungen ( 19) "von der gewünschten Querschnittsform der bandförmigen Stränge (20a bis 20d) ähnlicher Form und der Expansionsraum (15 bzw. 22 bzw. 22a bis 22c) eine der Zahl der Stränge (20a bis 20d) entsprechende Zahl von Expansionskammern ( 22 bzw. 22a, 22b , 22c) aufweist , in denen j eder Extrusions sträng (20 a bzw. 20b bzw. 20 c bzw. 20d) unabhängig vom anderen expandierbar ist , und daß eine Verzweigungsfördereinrichtung (6a bis 6d) vor¬ gesehen ist , mittels derer die Extrusions stränge (20a bis 20d) nach ihrer Expansion mit sich etwa fächerför¬ mig vergrößerndem Abstand ausein anderleitbar sind .
19. 23 ) Vorrichtung nach Anspruch 22 , dadurch gekεnnzeichnet , daß diε Extrusionsdüsε ( 14 , 19 ) der Extrusionseinrich¬ tung (4) ausgangsseitig durch eine Lochplatte (17 ) πiit einer der gewünschten Strangzahl entsprechεndεn Zahl von schlitzförmigεn Austrit söffnungεn (19) für den Extrusionsteig ( 20) mit j eweils etwa rechteckförmiger Quer schnittskontur verschlossen ist .
20. 24 Vorrichtung nach Anspruch 21 , dadurch gekennzeichnet , daß die Extrusionseinrichtung (4) eine Extrusionsdüse (14) mit einεr εtwa rechteckförmigen Extrusionsöf fnung (18) von der S mm e dεr gewünschten Querschnittsformεn dεr bandförmigen Stränge (20a, 20b bzw. 20a bis 20c) ähnlicher Form aufweist und daß dieser Extrusionsö f nung ( 18 ) eine Einrichtung ( 16a b zw . 16b ) zur Auftei¬ lung des Extrusionsstranges in eine der gewünschten Lagenzahl entsprechende Strangzahl nachgeschaltet ist .
21. 25 Vorrichtun 'nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Extrusionsdüse (14, 18) eine Expansionskammer (22 bzw. 22a, 2 b, 22c) für. die Expansion des aus die¬ ser extrudierten bandförmigen Stranges als Ganzes nachgeschaltet ist und daß eine Verzweigungsförder¬ einrichtung (6a bis 6c) vorgesehen ist, mittels derer die durch die Aufteilung dieses als Ganzes expandiεr ten bandförmigen Stranges durch die Aufteilungseinrich¬ tung (16a bzw. 16b) gewonnenen Teilsträngε (20a, 20b bzw. 20a, 20b, 20c) mit sich etwa fächerförmig ver¬ größerndem Abstand auseinanderleitbar sind.
22. 26 Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Extrusionsdüse (14, 18) eine Einrichtung (16a bzw. 16b) zur Aufteilung des Extrusionsstranges in ei¬ ne der gewünschten Lagenzahl entsprechende Strangzahl sowie eine dieser Strangzahl entsprechende Zahl von Expansionskammern (22 bzw. 22a, 22b, 22c) nachgeschai tet ist, in denen jedεr Teilstrang (20a bzw. 20b bzw. 20c) unabhängig vom anderen expandierbar ist, und daß eine Verzweigungsfördereinrichtung (6a bis 6c) vorge¬ sehen ist, mittels derer die expandierten Teilstränge (20a, 20b bzw. 20a, 20b, 20c) mit sich etwa fächerför¬ mig vergrößerndεm Abstand ausεinanderleitbar sind. 27) Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Extrusionsdüse (14, 18) der Extrusionseinrich¬ tung (4). durch ein Übergangsstück (25) mit den einzel¬ nen Expansionskammern (22, bzw. 22a, 22b, 22c) ver¬ bunden ist, in welchem die Aufteilungseinrichtung (16a bzw. 16b) angeordnet ist.
23. 28 Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Expansionskammern (22 bzw. 22a bzw. 2 bzw. 22c) mit der Extrusionsdüse (14, 18) der Extrusior einrichtung (4) unmittelbar verbunden sind und daß die Aufteilungseinrichtung (16a bzw. 16b) durch ein allen Expansionskammern (22 bzw. 22a bis 22c) gemeinsames Einlau undstück (25) gebildet ist. 29) Vorrichtung nach Anspruch 27 oder 28,.dadurch gekεnn zeichnet, daß die Aufteilungseinrichtung (16a bzw. 16b) messerklingen oder drahtartige Schneidelemente auf¬ weist.
24. 30 Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidelemente feststehend im Vorschubweg des Extrusionsstranges angeordnet sind.
25. 31 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 30, gekenn¬ zeichnet' durch eine Einrichtung (22) zur formmäßigen Führung des Extrusionsstranges bzw. seiner Teilstränge (20a bzw. 20b bzw. 20c) währenddessen bzw. deren Expan¬ sion.
26. 52 Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsführungseinrichtung (22) durch eine .Lochplatte (26 bzw. 26, 27) mit der Zahl der Expansions¬ kammern (22a bis 22c) entsprechender Zahl von mit der bzw. den Extrusionsdüse(n) (14, 18) kommunizierenden EinlaufÖffnungen (28) gebildet ist, deren lichte Kon tur in Expansionsrichtung (A) sich erweiternd entsprε chend der gewünschten Querschnittsform des jeweiligεn ExpansionsStranges (20a bzw. 20b bzw. 20c) ausgebildet ist. 35) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 32, gekenn¬ zeichnet durch eine der Expansionseinrichtung (5) nach¬ geschaltete Rösteinrichtung (13) für die einzelnen Ξx pansionsstränge (20a bzw. 20b bzw. 20c), in der diese in kontinuierlichεm Durchlauf auf gewünschte End röschε bzw. Krossheit bringbar sind.
27. 34 Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit Heißgas und/oder Hochfrequenz und/oder Infrarotstrahlung arbεitεnde Rösteinrichtung (13) vor¬ gesehen ist. 35) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß je'de Förderweg (6a, 26a, 9a bzw. 6b, 26b, 9b bzw. 6c, 26c, 9c) der einzelnen Ξxpansions stränge (20a bzw. 20b bzw. 20c) eine Querschneidein¬ richtung (12a bzw. 12b bzw. 12c) zugeordnet ist, mittel derer dieser Strang (20a bzw. 20b bzw. 20c) in etwa plattenförmige Stücke von der gewünschten Blocklänge entsprechender Länge aufteilbar ist, und daß jeder sol¬ chen Querschneideinrichtung (12a bzw. 12b bzw. 12c) ei¬ ne Fördereinrichtung (26a bzw. 26b bzw. 26c) nachge¬ schaltet ist, mittels derer diese etwa plattenförnigεn Stücke der mit Fullschichtauftrag zu versehenden Strän¬ ge (20a bzw. 20b bzw. 20c) in kontinuierlich aneinander¬ stoßender Folge einer zugeordneten Füllschichtau rags¬ einrichtung (7a bzw. 7b bzw. 7c) zuführbar sind, wel¬ cher jeweils, ein Vereinzelungsförderer (9a bzw. 9b bzw. 9c) nachgeschaltet ist, mittels dessen die mit Full¬ schichtauftrag versehenen Stücke vereinzelt einer Schichteinrichtung (21) zuführbar sind, in welcher sie in gεwünschter Folge übereinanderschichtbar und mit einem entsprechenden Stück eines etwaigεn nicht mit Fullschichtauftrag vεrsehenen Stranges abdeckbar sind.
28. 36 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Förderwεg (6a, 26a, 9a bzw. • 6b, 26b, 9b bzw. 6c, 26c, 9c) der einzelnen Expansions¬ stränge (20a bzw. 20b bzw. 20c) eine Füllschichtauftrag£ einrichtung (7a bzw. 7b bzw. 7c) zugeor welcher auf den betreffenden Expansionssträng (20a bzw. 20b bzw. 20c) währenddessen kontinuierlichen Durchlaufs der gewünschte Fullschichtauftrag auf¬ bringbar ist, und daß dieser Füllschiebtauftrags¬ einrichtung (7a bzw. 7b bzw. 7c) jeweils nachge¬ schaltet ebenso wie an beliebiger Stelle des För¬ derweges eines etwaigen nicht mit Fullschichtauf¬ trag versehenen Stranges jeweils eine Querschneid¬ einrichtung (12a1 bzw. 12b' bzw. 12c'), mittels de 'rer der jeweilige Strang (20a bzw. 20b bzw. 20c) in etwa plattenfÖrmige Stücke von der gewünschten Block¬ länge entsprechender Länge aufteilbar ist, und ein Vereinzelungsförderer (9a bzw. 9b bzw. 9c) vorgesehen ist, mittels dessen die mit Fullschichtauftrag verse¬ henen Stücke vereinzelt einer Schichteinrichtung (21) zuführbar sind, in welcher sie in gewünschter Folge übereinanderschichtbar und mit einem entsprechenden Stück eines etwaigen nicht mit Fullschichtauftrag ver¬ sehenen Stranges abdeckbar sind. ) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 34, dadurch geknenzeiebnet, daß jedem Förderweg (6a, 26a, 9 bzw. 6b, 26h, 9b bzw. 6c, 26c, 9c) der einzelnen Expansions¬ stränge (20a bzw. 20b bzw. 20c) eine Füllschichtauftrags¬ einrichtung (7a bzw. 7b bzw. 7c) zugeordnet ist, mittels welcher auf den betreffenden Expansionssträng (20a bzw. 20b bzw. 20c) währenddessen kontinuierlichen Durchlaufs der gewünschte Fullschichtauftrag aufbringbar ist, und daß diesεr Füllschichtauftragseinrichtung (7a bzw. Tb bzw. 7c) jeweils nachgeschaltet eine Fördereinrichtung (9a bzw. b bzw. 9c) vorgesehen ist, mittels derer die¬ ser mit Fullschichtauftrag versehene Strang (20a bzw. 20b bzw. 20c) einer Schichteinrichtung (21) zuführbar ist, mittels welcher die einzelnen ih gleicher Weise zugeführten mit Fullschichtauftrag versehenen Stränge (20a, 20b, 20c) bandförmig kontinuierlich übereinandεr ^ schichtbar und mit einem etwaigen gleichfalls als kontinuierliches Band zugeführten nicht mit Full¬ schichtauftrag versehenen Strang ebenfalls band¬ förmig kontinuierlich abdeckbar sind, und daß die¬ ser Schichteinrichtung (21) eine Querschneideinrich¬ tung (12) nachgeschaltet ist, mittels welcher der in der Schichteinrichtung (21) gebildete Mehrlagen¬ strang in einzelnε blockförmige Stücke von der ge¬ wünschten Blocklänge entsprechender Länge aufteil¬ bar ist.
29. 38 Vorrichtung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß eine Kalibriereinrichtung (10) vorgese¬ hen ist, mittels welcher zur Bildung von Mehrlagen¬ blöcken ohne Füllschichtbeschichtung ihrer Decklage jeder Stapel aus übereinandergeschichteten Strang¬ stucken auf gleichbleibendes Dickenmaß bringbar ist. 59) Vorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalibriereinrichtung (10) die Stapel aus über¬ einandergeschichteten Strangstücken als Folge kon¬ tinuierlich aneinandεrstoßender Stapel zuführbar sind.
30. 40 Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschneideinrichtung (12) eine Kalibrierein . richtung (10) vorgeschaltet ist, mittels welcher zur Bildung von Mehrlagenblöcken ohne Füllschichtbeschich¬ tung ihrer Decklage der Mehrlagenstrang auf gleichblei bendes Dickenmaß bringbar ist.
31. 41 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 40, άadurc gekennzeichnet, daß der Kalibriereinrichtung (10) eine weitere Füllschichtau tragseinrichtung (7) nachgeschai tet ist, wεlchεr zur Bildung von Kehrlagenblöcken mit Füllschichtbeschichtung ihrer Decklage die einzelnen Stapel aus übereinandergeschichteten Str ..Folge kontinuierlich aneinanderstoßender Stapel dieser Art oder der unzerteilte Mehrlagenstrang zwecks nachfolgender Füllschichtbeschichtung der Oberfläche ihrer Decklage zuführbar sind.
32. 42 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderweg (6a, 26a, 9a bzw. 6b, 26b, 9b bzw. 6c, 26c, 9c) des mit Full¬ schichtauftrag versehenεn Strangmaterial? zur jewei¬ ligen Querschneideinrichtung (12 bzw. 12a, 12b, 12c bzw. 12a', 12b', 12c1'), mittels welcher es in einzelne ein oder mehrlagige Strangstücke bzw. blockförmige Stücke auf teilbar ist, jeweils eine Kühleinrichtung (11) angeordnet ist.
33. 43 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 42, dadurch gekennzeichnet , daß im Förderweg (6a, 26a, 9a bzw. 6b, 26b, b bzw. 6c, 26c, 9c) des mehrlagigen Strangmate¬ rials zur Querschneideinrichtung (12) , mittels welcher es in einzelne Blockstücke auf teilbar ist, oder der ein zεlnεn bεreits vorhandenen Mehrlagenblöcke jeweils eine Längsschneideinrichtung (27) angeordnet ist, mittels welcher das mehrlagige Strangmaterial oder die Mehrlagen¬ blöcke in einzelne Streifen längszerteilbar sind.
34. 44 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderweg (6c, '26c, 9c) des als oberste mit Fullschichtauftrag versehene Lage vorgesehe¬ nen Strangmaterials (20c) in Form eines mit Fullschicht¬ auftrag versehenen kontinuierlichen bandförmigen Stran¬ ges oder einer Folge querzerteiltεr plattεnförmiger Stücke desselben zur Bildung von Mehr lagεnb locken mit Streusel oder krüm eiförmi em Belag zumindest einεs Teil; ihrer Außenober läche, vorzugsweise ihrer oberen Deck¬ läche, mit beispielsweise Nuß'stücken, Kokosraspeln oder dergleichen eine Einrichtung (8) zur Aufbringung von Streuseln oder Krümeln oder dergleichen auf die freie mit Fullschichtauftrag versehene Ober¬ fläche vorgesehen ist. 45) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dsiß im Förderweg (6c, 26c, 9c) des als oberste Blocklage vorgesehenen Strang¬ materials (20c) in Form eines nicht mit Fullschicht¬ auftrag versehenen kontinuierlichen bandförmigen Stranges oder einεr Folgε querzerteilter platten förmiger Stücke desselben oder des bereits gebil¬ deten Mehrlagenblockmaterials in Form gleichfalls eines kontinuierlichen bandförmigen Mehrlagenstran¬ ges oder einer Folge querzerteilter Meh la erblock¬ stücke zur Bildung von Mehrlagenbl cken mit streusel odεr krümeiförmigem Belag zumindest eines Teils ihrer Außenoberfläche, vorzugsweise ihrer oberen Deckfläche, mit beispielsweise Nußstücken, Kokosraspeln oder dεr glεichεn eine Tauch oder Besprüheinrichtung zur Auf¬ bringung einer Haftmittεlschicht und diεser nachge¬ schaltet eine Einrichtung zur Aufbringung von Streu¬ seln oder Krümeln oder dergleichen auf die mit der Haftmittelschicht versehene(n) Ober lache(n) vorge¬ sehen ist.
35. 46 Vorrichtung nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Einrichtung (8) zur Aufbringung von Streuseln, Krümeln oder dergleichen und gegebenenfalls die Einrichtung zur Aufbringung einer Haftmittelschicht der Schichteinrichtung (21) vorgeschalt t .sind.
36. 47) Vorrichtung nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekenn zεichnεt, daß die Einrichtung (8) zur Aufbringung von Streuseln, Krümeln oder dergleichen und gegebenenf lls die Einrichtung zur Aufbringung einer Haftmittelschicht der Schichteinrichtung (21) nachgeschaltet sind.
37. Vorrichtung nach einεm dεr Ansprüche 21 his 47 zur Herstellung von mit Außenumkleidung durch eine Hüllschicht versehenen blockförmigen Nah¬ rungsmittelprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderweg der gebildeten mehrlagigen Blöcke nach Fertigstellung ihrer geometrischen Außenkontur eine Einrichtung (28) zur Aufbringung der Hüll . Schicht mittels Tauchens oder Besprühens und er forderlichen falls eine nachgeschaltete Kühlein¬ richtung vorgesehen ist.
Description:
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von blockförmigen Εahrunss i e1Ό odu en

Die Erfindung bezieht sich gemäß einem ersten übergeordneten Erfindungsgedanken auf ein Ver ahren zur Herstellung von blockförmigen Nahrungsmittelprodukten aus mindestens zwei Lagen aus extrudierter und anschließend expandierter pflanz¬ licher Stärke mit zwischen- und/oder aufliegendem Füll¬ schichtauftrag und/oder mit Au enumkleidiing durch eine Hüll¬ schicht vorzugsweise aus Schokolade, Nougat oder dergleichen und hat gemäß einem zweiten übergeordneten Erfindungsgedεn- ken eine Vorrichtung zur Herstellung solcher Nahrungsmittel- produkte zum Gegenstand, die sich insbesondere zur Durchfüh¬ rung des Verfahrens gemäß dem ersten übergeordneten Erfin¬ dungsgedanken eignet.

Es ist bereits bekannt, plattenför ige rTahrungsmittelprod k- te durch Durchsatz eines im wesentlichen pflanzliche Stärke enthaltenden Teiεes durch einen Extruder mit schlitzförmigen

Extrusionsauslaß und anschließendes Expandieren des Ex- trusionsstranges herzustellen- Das Ergebnis ist ein Ex¬ pansionsstrangmaterial, das einen nur wenig einem lang¬ gezogenen Rechteck ähnelnden Querschnitt aufweisτ, weil dessen Schmalseiten praktisch kaum ausgeprägt sind, viel¬ mehr in praktisch nicht zu kontrollierender Weise Rundun¬ gen mit mehr oder weniger stark gezackter Randkontur auf¬ weisen, und weil ferner dessen Längsseiten Materialausbau- chungen nach außen aufweisen, welche diesen Querschnitt des ExpansionsStranges noch weiter von der Form eines langgezogenen Rechteckes ent ernen- Hinzu komme weiter¬ hin, daß der Expansionsstrang in sich eine gewisse Ver¬ werfung und Verdrillung aufweist, so daß auch aus diesem Grunde nicht zu erwarten ist, daß zwei an beliebiger Stel¬ le aus dem Ξxpansionsstrang herausgeschnittene e wa plar- tenförmige Stücke, und seien es sogar benachbarte Stücke, beim Au einanderliegen eine zueinander plane und parallels Lage einzunehmen vermögen. Dieses bekannte ITahrungsmi el- produkt wird daher auch lediglich als leichtes εinlagi-res Naschwerk, das als sogenannte Snacks bekannτ is , verwεnc-

Nahrungs ittelprodukte aus mindestens zwei Lagen aus ex r. dierter und anschließend expandierter pflanzlicher Stärke mit zwischen- und/oder aufliegendem Füllschichtauftrag sind bisher nicht bekannt, vielmehr ist der Erfindung erstmals die neuartige und erfinderische übergeordnete Aul gäbe gestellt, solche Nahrungsmittelprodukte in einfacher und wirtschaftlicher Weise mit gleichmäßigem Verbrauch an insbesondere FüllSchichtmaterial und befriedigender Qua¬ lität sowohl bezüglich der geschmacklichen, ernährungs¬ wissenschaftlichen und verpackungstechnischen Qualitäten sowie insbesondere auch eines ansprechenden äußeren Ein¬ druckes zuverlässig und betriebströrungsfrei herzus ellen. Solche Nahrungsmi"ctelproduk"te geben nämlich nich nur die Möglichkeit vom ernährungsphysiologischen S andpunkτ, mög-

liehst kalorienarmes Naschwerk zu erzeugen, welches für die allgemeine Steigerung der Volksgesundheit von Vor¬ teil ist, sondern eröffnen sogar die Möglichkeit für die Nutzung bisher von den allgemeinen E nä rungsge- wohnheiten abgelehnter, aus volkswirtschaftlicher eben¬ so wie aus ernährungswissenscha licher Sicht wertvolle Nahrungsmittel, die aus bisher vom Markt nicht akzep¬ tierten Ausgangsmaterialien hergestellt sind- Ein Bei¬ spiel für diese letztgenannten Nahrungsmittelprodukte ist beispielsweise aus aufbereitetem Algen aterial er¬ nährungsphysiologisch wertvollster Zusammensetzung her¬ gestelltes kn ckebrotartiges Plattenmaterial, das jedoch als solches trotz seiner anerkannt hervorragenden Eigen¬ schaften aufgrund geschmacklicher Eigenheiten und/oder Vorurteilen in der Käu erschaft auf dem Markt bisher nicht den für die Steigerung der Volksgesundheit er¬ wünschten Erfolg zeigte. Hier könnte durch die Erfindung Abhilfe geschaf en werden, wenn die dieser zugrundelie¬ gende Aufgäbe gelöst werden kan , in der beschriebenen Weise ein blockförmiges Nahrungsmittel aus mehreren Lagen solchen plattenförmigen Materials zu schaffen, zwischen denen sich Füllschichtaufträge geschmacklich interessan- ter Ausgestaltung, wie beispielsweise bestimmte Käsecremes, Frucht- oder Kräutercremes auf der Basis beispielsweise von Mayonnaise oder dergleichen befinden. Andererseits ist die Erfindung nicht ausschließlich auf die Hersteilung gerade solcher blockför iger Nahrungsmittelprodukte ausgelegt, vielmehr können mit ihr auch neuartige Nahrungsmittelpro¬ dukte-der beschriebenen Art hergestellt werden, bei denen die einzelnen Lagen aus anderen pflanzliche Stärke enthaltei den Materialien, wie beispielsweise auf der Basis von Ge¬ treidegrieß, bestehen. Diese Materialien eignen sich näm¬ lich gleich gut für die Erstellung von blockförmigen Nah¬ rungsmittelprodukten mit zwischen den einzelnen Lagen an¬ geordneten Füllschichten sowohl aus herzhaften. Geschmack aufweisenden Cremes, wie beispielsweise Käsecrene, Krä

oder Fruchtcremes auf der Bais von Mayonnaise oder Remou¬ lade oder dergleichen , -als auch aus süßen Materialien , wie beispielsweise Schokolade , Ηougat , Marmelade , Konfitüren oder Frucht schaummassen oder dergleichen, sofern e s nur gelingt , die einzelnen Trägerlagen für diese Füll schient er. in der beschriebenen Weise so herzustellen , , daß sie wirt¬ schaftlich und damit nicht nur gleichmäßig , sondern auch kontinuierlich mit Füllschichtauftrag versehen werden kön¬ nen, ohne daß es zu Bruch beim Durchlauf durch eine Füll- schichtauftragseinrichtung und damit zu Beschmutzungen der Produktions anläge und Störungen von deren kontinuierlichen Betrieb kommt .

Die s ist mit den bekannten plattenförmigen Ξxtrusions- nd Expansionsprodukten nicht möglich, weil diese sich für ei¬ ne Füllschichtb e Schichtungsbehandlung auf rund "ihrer unre¬ gelmäßigen Querschnitts ornr ebenso wie wegen ihrer mangel¬ haften Planheit hierfür nicht eignen und- aus dem letzterer Grunde b esonders bruchgefährdet sind . Wirtscha licher Herstellung " solcher erf indungs genäße r blockförniger Nah¬ rungsmittelprodukte steht ab er auch noch ein anderer " um¬ stand hinderlich entgegen :

Für eine rationelle Fertigung solcher Nahrungsmittelpro¬ dukte erscheint es in der Fachwelt unerläßlich, daß das Lagenmaterial nicht nur für rationellen und zufriedenstel¬ lende Eigenschaften aufweisenden Füll schiebt auf trag ge eig¬ net sein muß , sondern seinerseits auch entsprechend ratio¬ nell hergestellt v/erden können muß . Hierfür wird e s als unerläßlich erachtet , daß das Material für unterschiedli¬ che Lagen auch durch für j ede Lage eigens vorgenommene Ex- trusion mit anschließender Expansion hergestellt wird . Hie j edo ch hat die Erfahrung gezeigt , daß entgegen der Meinung der Fachwelt mit einer ver ahrensnäßigen Parallelschaltung mehrerer örtlich beispiel sweise hintereinander angeordne-

ter Extruder mit jeweils nachgeschalteter Expansionseiή- richtung abgesehen von dem nicht überall zu befriedigen¬ den ' hohen Platzbedarf und dem unerwünscht hohen Kapital¬ aufwand für diese der für eine befriedigende Führung die¬ ses Herstellungsverfahrens unerläßliche Gleichlauf aller dieser Extruder mit jeweils nachgeschalteter Expansions¬ einrichtung praktisch nicht zu erreichen ist. Interne Versuche haben nämlich erbracht, daß aus den einzelnen Expansionseinrichtungen die Expansionsstränge praktisch nicht mit gleichbleibender Ausstoßgeschwindigkeit abge¬ geben werden, diese vielmehr Schwankungen unterliegt, welche für den Anfall unterschiedlicher Stranglängen aus unterschiedlichen Extrusions- und Expsnsionseinheiten in der gleichen Zeiteinheit verantwortlich sind- Dies be¬ dingt, daß der benötigte Gleichlauf nicht möglich ist. Die Ursache für diese Schwankungen der Ausstoßgeschwin¬ digkeit der Expansionsstränge sind bisher noch nicht be¬ kannt. Diese Geschwindigkeitsschwankungen sind für die Herstellung eines einlagigen Nahrungsmittelproduktes aus extrudiertem und anschließend expandiertem Material ohne Belang, stellen für die Herstellung vo .mehrlagigem 31ockmaterial jedoch ein bisher für unüberwindlich ge¬ haltenes Hindernis dar.

Die Erfindung hat daher zum Ziel, mit einfachen und kosten¬ günstigen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen-, trotz der aufgezeigten Schwierigkeiten ein neuartiges blockför iges Nahrungsmittelprodukt aus mindestens zwei Lagen aus extru¬ dierter und anschließend expandierter pflanzlicher Stärke mit zwischen- und/oder aufliegendem Füllschich au trag und/ oder mit Außenumkleidung durch eine Hüllschicht beliebiger Ausbildung in sowohl bezüglich der Anschaffungskosten als auch bezüglich der Verf hrensführungskostεn höchst wirt¬ schaftlicher Weise nicht nur rationell, sondern auch kon- tinuierlich zuverlässig betriebsstörungs rei herstellen

zu können, das jegliche Anforderung an Gleichmäßigkeit der geometrischen Ausbildung, die -insbesondere im Ein¬ blick auf spätere Verpackung von großer Bedeutung ist, und der FüllschichtbeSchichtung, welche für die Opti¬ mierung des Gestehungspreises dieses Nahrungsmittel¬ produktes von Wichtigkeit ist, sowie des ästhetisch schönen äußeren Erscheinungsbildes dieses Nahrungsmit¬ telproduktes, das für dessen Marktgängigkeit wesent¬ lich mitbestimmend ist, erfüllt, wobei sich zusätzlich auch noch Einsparungen an Maschinen- und Energieauf¬ wand er •goeben sollen.

Die Erfindung erreicht dies in überraschend einfacher Weise gemäß ihrem auf ein Verfahren zur Herstellung von blockförmigen Nahrungsmittelprodukten aus mindestens zwei Lagen aus extrudierter und anschließend expandierter pflanzlicher Stärke mit zwischen- und/oder aufliegendem Füllschichtau trag und/oder mit Außenu kleidung durch eine Hüllschicht vorzugsweise aus Schokolade, Nougat oder dergleichen gerichteten ersten übergeordneten Er¬ findungsgedanken dadurch, daß der Extrusionsteig für alle Blocklagen gleichzeitig durch denselben Extruder- auslaß extrudiert und anschließend kontinuierlich ex¬ pandiert wird, wobei er während des Extrusionsvorgan- ges oder während des Expansionsvorganges in eine der gewünschten 'Lagenzahl entsprechende Zahl von kontinu¬ ierlichen bandförmigen Strängen aufgeteilt wird, und daß zumindest der bzw. die im fertigen blockförmigen Nahrungs ittelprodukt nicht als Decklagεn aterial be- stimmte(n) Strang bzw. Stränge jeweils einzeln konti¬ nuierlich mit einem Füllschichtauftrag versehen und übereinandergeschichtet v/erden, während sich gemäß ihrem zweiten übergeordneten Erfindungsgedanken eine Vorrichtung zur Herstellung von blockförmigen Nahrungs- mittelprodükten aus mindestens zwei Lagen 'aus extrudier-

ter und anschließend expandierter pflanzlicher Stärke mit zwischen- und/oder aufliegendem Füllschichtauftrag und/oder mit Außenumkleidung durch eine Hüllschicht vorzugsweise aus Schokolade , Nougat oder dergleichen , die sich insb esondere zur Durchführung des Verfahrens nach dem ersten üb ergeordneten Erfindungsgedanken eig¬ net , durch eine den Extrusionsteig für alle Blocklagen gleichzeitig durch denselb en Extruderauslaß kontinuier¬ lich ausfördernde Extrusionseinrichtung mit dieser nach¬ geschaltetem Expansionsraum und der Extrusionseinrich¬ tung oder dem Expansionsräum zugeordneter Einrichtung zur Aufteilung des Extrusionsteige s in eine der gewünsch¬ ten Lagenzahl entsprechende Zahl von kontinuierlichen bandförmigen Strängen und durch eine der Zahl der mit Füllschichtauftrag zu versehenden Lagen entsprechende Vielzahl von dem Expansionsraum nachge schalteten Füll- schichtauftrageinrichtungen sowie durch eine Schichtein¬ richtung für die Übereinanderschichtung der einzelnen Blocklagen kennzeichnet .

Es ist erkennbar , daß die Erfindung keineswegs den Weg geht , die Ursache für die Pulsation der Ausstoßgeschwin¬ digkeiten der Expansions stränge zu beseitigen, sondern in erfindungsspezifischer Weise die sen der Kombination von Extrusion und nachfolgender Expansion des genannten Materials für den Extrusionsteig eigenen unregelmäßigen Defekt beibehält , ihn aber für die Zwecke der Erfindung nutzbar macht , indem sie dessen nachteilige Wirkungen erfindungs gemäß ausschaltet . Hierfür bewirkt sie eine möglichst weitgehende zeitliche Koinzidenz dieser De¬ fekte der Extrusions-Expansions ^ -Herstellung der einzel¬ nen für die einzelnen Blocklagen b estimmten Stränge b ei gleichzeitiger mö glichst weitgehender Gleichheit der einzelnen Ge schwindigkeitsamplituden untereinander . Hi er¬ für sieht die Erfindung vor , daß das Material für sämtl i-

ehe einzelnen Lagenstränge gleichzeitig aus dem gleichen Extruderauslaß ausgebracht und gleichzeitig expandiert werden. Hierdurch wird " praktisch dreierlei bewirkt: Ein¬ mal sind in allen expandierten Einzelsträngen die prak¬ tisch unvermeidbaren Geschwindigkeitspulsationen prak¬ tisch zeitgleich- Weiterhin ist die Amplitude dieser Ge¬ schwindigkeitspulsationen von Einzelstrang zu Einzel¬ strang gleichfalls praktisch gleich. Und schließlich sind auch örtliche Zuordnungsunterschiede von Ξinzel- strang zu Einzelstrang dadurch vermieden, daß nicht nur einzelne Bereiche unterschiedlicher Expansionsstränge zu gleicher Zeit fertiggestellt werden, sondern diese auch praktisch gleichzeitig für gleichartige spätere Weiter¬ behandlung zur Verfügung stehen. Hierdurch werden nicht nur Schlau enbildungen im einen oder anderen Ξxpεnsicns- strang auf seinem Weg zur Weiterbehandlung bzw. Verkür¬ zungen des einen oder anderen ExpansionsStrang s gegen¬ über dem ihm benachbarten einen oder anderen .Ξxpεnsions- strang vermieden, sondern in vorteilhafter Weise auch bewirkt, daß irgendwelche etwa nicht vermeidbaren üngε- nauigkeiten in der Querschnittsform oder der Planheit der Expansionsstränge später ' im Bereich der SchichtStation, in welcher die einzelnen Stränge lagenförmig oder stück- för ig ü e einandergeschichtet werden, dadurch ausgegli¬ chen werden, daß stets Strangbereiche geometrisch glei¬ chen Defektes übereinander zu liegen kommen. Hierdurch wird nicht nur die Bruchge ahr während des gesamten Eer- stellungs- bzw. Behandlungsverfahrens erheblich, redu¬ ziert, sondern darüber hinaus auch die Möglichkeit für problemlose Kalibrierung auf gewünschtes Dickenmaß und damit für ein hervorragendes " ästhetisches Erscheinungs¬ bild des Endproduktes bei gleichzeitiger Vereinfachung und Rationalisierung einer etwaigen sich anschließenden Verpackung geschaffen.

In weiterer erfinderischer Fortbildung kann, diesen all¬ gemeinen Erfindungsgedanken zweckmäßig fortführend vor¬ gesehen sein, daß der Extrusionsteig durch eine Extrusions- düse mit mehreren etwa rechteckfδrmigen Extrusionsöffnungen von der gewünschten Querschnittsform der bandförmigen Strän¬ ge ähnlicher Form extrudiert wird und daß die Extrusions- stränge einzeln expandiert und da) mit sich etwa fächerförmig vergrößerndem Abstand auseinandergeleitet werden. Hierfür kann vorrichtungsmäßig die Extrusionseinrichtung eine Ex- trusionsdüse mit mehreren etwa rechteckförmigen Extrusions- öffnungen von der gewünschten Querschnittsform der bandför¬ migen Stränge ähnlicher Form ' und der Expansionsraum eine der Zahl der Stränge entsprechende Zahl von Expansionskam- ern aufweisen, in denen jeder Extrusionssträng unabhängig vom anderen expandierbar ist, wobei eine Verzweigungsför¬ dereinrichtung vorgesehen ist, mittels -derer die Extru- sionsstränge nach ihrer Expansion mit sich etwa fächerför¬ mig vergrößerndem Abstand auseinanderleitbar sind. In v/ei¬ terer zweckmäßiger Ausgestaltung kann dabei die Extrusions- düse der Extrusionseinrichtung ausgangsseitig durch eine Lochplatte mit einer der gewünschten Strangzahl entspre¬ chenden Zahl von schlitzförmigen Austrittsöffnungen für den Extrusionsteig mit jeweils etwa rechteckförmiger Quer¬ schnittskontur verschlossen sein.

Gemäß einem hierzu alternativen untergeordneten Erfindungs¬ gedanken kann aber auch der Extrusionsteig durch eine Ex- trusionsdüse mit einer etwa rechteckförmigen Extrusions- öffnung von der Summe der gewünschten Querschnittsfor en der bandförmigen Stränge ähnlicher Form extrudiert und danach der Extrusionssträng in die gewünschte Strangzahl aufgeteilt v/erden. Hierfür sieht die Erfindung vorrichtungs- seitig vor, daß die Extrusionseinrichtung eine Extrusions- düse mit einer etwa rechteckförmigen Extrusionsöffnung von der Summe der gewünschten Querschnitts ormen der bεndför-

migen Stränge ähnlicher Form aufweist und_daß dieser Extrusionsöffnung eine ' Einrichtung zur Aufteilung des Extrusionsstranges in eine der gewünschten Lagenzahl entsprechende Strangzahl nachgeschaltet ist. In weite¬ rer zweckmäßiger Ausgestaltung dieses untergeordneten Erfindungsgedankens kann der Extrusionssträng vor sei¬ ner Aufteilung in einzelne bandförmige Stränge als Ganzes expandiert werden, wobei die durch nach der Ex¬ pansion erfolgte Aufteilung gewonnenen Stränge mit sich etwa fächerförmig vergrößerndem Abstand auseinanderge¬ leitet werden. Vorrichtungsmäßig ist hierfür vorgese¬ hen, daß der Extrusionsdüse eine Expansionskammer für die Expansion des aus dieser extrudierten bandförmigen Stranges als Ganzes nachgeschaltet ist und daß eine Verzweigungsfördereinrichtung vorgesehen ' ist, mittels derer die durch die Aufteilung dieses als Ganzes ex¬ pandierten bandförmigen Stranges durch die Aufteilungs¬ einrichtung gewonnenen Teils.tränge mit sich etwa fächer¬ förmig vergrößerndem Abstand auseinanderleitbar sind.

Eine vorteilhafte Alternativlösung hierzu besteht darin, daß der Extrusionssträng vor dem Expandieren in einzelne Teilstränge aufgeteilt wird und daß diese jeweils ein¬ zeln expandiert und danach mit sich etwa fächerförmig vergrößerndem Abstand auseinandergeleitet werden, wo¬ für bei der Vorrichtung nach der Erfindung der Extru¬ sionsdüse eine Einrichtung zur Aufteilung des Extrusions¬ stranges in eine der gewünschten Lagenzahl entsprechende Strangzahl sowie eine dieser Strangzahl entsprechende Zahl von Ξxpansionskammern nachgeschaltet ist, in denen jeder Teilstrang unabhängig vom anderen expandierbar ist, und eine Verzweigungsfördereinrichtung vorgesehen ist, mittels derer die expandierten Teilstränge mit sich etwa fächerförmig vergrößerndem Abstand auseinanderleit¬ bar sind. Zweckmäßig kann dabei-die Extrusionsdüse der

Extrusionseinrichtung durch ein Übergangsstück mit den einzelnen Expansionskammern verbunden .sein, in welchem die Au teilungseinrichtung angeordnet ist. Andererseits kann aber mit Vorteil auch vorgesehen sein, daß die ein¬ zelnen Expansionskammern mit der Extrusionsdüse der Ex¬ trusionseinrichtung unmittelbar verbunden sind, wobei die Aufteilungseinrichtung durch ein allen Expansions¬ kammern gemeinsames Ein!aufmundstück gebildet ist. Da¬ bei kann mit Vorzug die Aufteilungseinrichtung messer- klingen- oder drahtartige Schneidelemente aufweisen, die im übrigen bevorzugt feststehend im Vorschübweg des Ex- trusionsstranges angeordnet sind, -so daß sich die Gesamt¬ konzeption und Konstruktion besonders einfach gestaltet, indem ein Oszillationsantrieb für die Schneidelemente vermieden ist und die Aufteilung des als Ganzes extru- dierten. Stranges in einzelne zu expandierende Teilsträn¬ ge allein der Vorschubbewegung dieses ExtrusionsStranges überlassen bleibt, deren Antriebsenergie in Form der frε werdenden Extrusionsenergie ohnehin zur Verfügung steht.

Es trägt also diese erfinderische Weiterbildung sowohl des auf ein Verfahren als auch des auf eine Vorrichtung gerichteten untergeordneten Erfindungsgedankens mit ih¬ ren geschilderten spezifischen Ausgestaltungen nicht unwesentlich zur Verbesserung der erfindungsgemäßen Lö¬ sung der zugrundeliegenden Aufgäbe bei, indem nämlich zusätzlich zu dem der Erfindung zugrundeliegenden über¬ geordneten Gedanken, die Extrusion und Expansion des benötigten Stranggutes für alle Einzelsträngε möglichst weitgehend zeitlich und örtlich koordiniert vorzunehmen, so daß Pulsationen und" Schwankungen zeitlich und örtlich möglichst weitgehend gleichzeitig auftreten und dadurch bedingte Fehlerquellen sich gegenseitig weitestmöglich aufheben, auch noch Einfluß auf die Querschnittsgestal¬ tung des extrudiert-expandierten Strangmaterials an der

am meisten bestimmenden Stelle, nämlich im Extrusions- zeitpuhkt, genommen wird. Hier hat -nämlich die Erfindung erkannt, daß es für die Formgebung des ExpansionsStranges wesentlich mitbestimmend ist, welchen Ursprungsquerschnit' das Strangmaterial im Augenblick des Beginns seiner Ex¬ pansion besitzt. Und dies wiederum wird grundsätzlich durch den Extrusionsquerschnitt bestimmt- Dabei kommt es aber - wie die Erfindung erstmalig erkannt hat - nicht et¬ wa allein auf das Vorhandensein einer entsprechenden Form¬ gebung der Extrusionsdüse-bzw. der Extrusionsö fnung an, sondern vielmehr gerade auf die Kombination dieser spezi¬ fischen Formgebung mit dem erfindungsspezifisch hierfür vorgesehenen Ort der Anordnung dieses strangquerschnitts- bestiiπmenden Elementes, nämlich für alle Einzel- bzw. Tei. stränge gleichzeitig im Extrüderauslaß. Dabei kann, je nac Konsistenz und teigspezifischen Eigenschaiften des Extru- sionsmateriaϊs die Extrusion der einzelnen Teilsträngε durch eine Vielzahl gleichzeitig am Extrusionsvorgang tei nehmender Extrusionsö ungen länglich-rechteckiger Ausge¬ staltung ihres lichten Querschnittes oder aber in Form ei¬ nes dickeren Gesamtstranges erfolgen, der dann durch eine Aufteilungseinrichtung mit messerklingen- oder drahtarti¬ gen Schneidelementen etwa strei enförmig aufgeteilt wird. Ein sich dabei ergebender überraschender Effekt ist der, daß es nicht etwa eines Geradeschälvorganges mit Abschä¬ len unerwünschter Ausbauchungen im Bereich der Querschnit" Seiten mit en sprechendem Abfall bedarf, wie ' bei bestimmt-: Holzbearbeitungen, sondern daß bei entsprechender Absti zr- des Extrusionsdüsenquerschnittes auf die Zusammensetzung - physikalischen Eigenschaften des zu extrudierenden Materi-' einerseits und die verschiedenen Verfahrensparameter, wie beispielsweise Druck-, Temperatur und Extrusionsgeschwind: keit andererseits eine einfache Aufteilung des Extru-

sionsstranges in einzelne Teilstränge völlig ausreichend ist, um ' ein vorzügliches Ergebnis des zu expandierenden Stranges im Hinblick auf seine Quersc nittsausgestaltung zu erhalten- In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuwei¬ sen, daß durch den vorstehend mehrfach benutzten Aus¬ druck "etwa rechteckf rmig" zum Ausdruck gebracht wer¬ den soll, daß das jeweilige die lichte Weite der Extru- sionsöffnung bestimmende Rechteck keinesweg stets eine gerade Randkontur aufzuweisen braucht, diese vielmehr . je. nach Zusammensetzung und physikalischen Eigenschaften des Extrusionsteiges und Verfahrensparametern des Extru- εionsvorganges leicht konkav oder konvex gekrümmt sein kann.

Der Lösung der gleichen der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ordnet sich fernεr ein weiterer den übergeordne¬ ten Gedanken zweckmäßig fortbildender untergeordneter Erfindunggedanke ein, gemäß dem der Extrusionsteig nach der Extrusion formmäßig geführt expandiert wird, wofür vorrichtungsseitig nach der Erfindung eine Einrichtung zur formmäßigen Führung des ExtrusionsStranges bzw. sei¬ ner Teilsträng °e währendIdessen bzw. deren Ex-oansion vo•r- gesεhen wird- Dabei kan -mit Vorzug die Expansionsfüh- rungseinrichtung durch eine Lochplatte mit der Zahl der Expansionskammern entsprechender Zahl von mit der bzw. den Extrusionsdüse(n) kommunizierenden EinlaufÖffnun¬ gen gebildet sein, deren lichte Kontur in Ξxpansions- richtung sich erweiternd entsprechend der gewünschten Querschnittsform des jeweiligen ExpansionsStranges ausgebildet ist.

Während zur Erzielung des in allen Blocklagen später er¬ forderlichen gleichen Querschnittes des diese bildenden Strangmaterials gemäß dem erstgeschildεrten die Erfin¬ dung zweckmäßig fortbildenden untergeordneten Erfindungs-

gedanken. Eingriff a f das in den Expansionsvorgang eintretende Material genommen wurde , indem durch Vor¬ gäbe des Extrusionsquerschnittes dεr in dεn Expansions¬ vorgang eintretende Einzelstrang querschnittsmäßig b e¬ reits vorgeformt war , wird gemäß diesem untergεordne- ten Erfindungsgedanken nunmehr auch j eglicher Zufall hinsichtlich der Formgebung beim Expansionsvorgang möglichst weitgehend ausgeschaltet , indem dafür ge¬ sorgt wird , daß dieser Expansionsvorgang formmäßig ge¬ führt abläuft . Das bedeutet ab er, daß der sich in der Expansion befindende Teils ' trang sich j eweils unter der Wirkung der Expansion an die vorgegeb ene Expansions¬ kammerkontur zwangsweise anlegen muß , wob ei etwaige während des Expansionsvorgange s auftretende Druck¬ oder Fließge schwindigkeitsschwankungen sich ledig¬ lich in Vorschubrichtung des Stranges auswirken können , wo sie keinεή nachteiligen Einfluß auf die Ausgestaltung des späteren Expansionsendproduktes hab en können.

Das Ergebnis ist in j edem Fall eine Vielzahl von parallel zueinander angeforderten Expansionssträngen mit in bisher nicht für erreichbar gehaltenem Maße gleicher Querschnitts ausgestaltung bester Annäherung an eingeradseitiges lang¬ gestrecktes Rechteck praktisch ohne Verdrehungen bzw. Ver- wεrfungen ihrer Strangeb ene üb er . der Stranglänge , wiε diese als Ausgangsmaterial für die Bildung des erfindungs- gemäßen blockförmigen Nahrungsmittelproduktes im Zuge der Aufbringung der einzelnen Füllschichtaufträge und der Über¬ einander Schichtung der einzelnen Lagen und einer sich etwa anschließenden Kalibrierung auf Dickεnmaß optimal sind .

In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kön¬ nen vor Aufbringung des Füll schiebt auf trag e s die einzelnen bandförmigen Stränge gerö stet werden, wofür dann eine der Expansionseinrichtung nachgeschaltete Rö steinrichtung für die einzelnen Expansionsstränge vorzusehen ist , in dεr

diese in kontinuierlichem Durchlauf auf gewünschte Endrösche bzw. Krossheit bringbar ' sind. Diese Röst¬ einrichtung kann bevorzugt mit Heißgas und/oder Hochfrequenz und/oder In arotstrahlung als Energie¬ träger beschickt sein.

Als für die Erzielung eines optimalen Endproduktes in Form des erfindungsgemäßen blockförmigen Nahrungsmittelproduk- tes weiterhin zweckdienlich hat es sich erwiesen, wenn die einzelnen bandförmigen Stränge jeweils in etwa plat enför- mige Stücke von der gewünschten Blocklänge entsprechender Länge aufgeteilt und die mit Füllschichtauftrag zu verse¬ henden Stränge als Folge kontinuierlich aneinanderstoßende: Stücke der nachfolgenden FüllschichtbeSchichtung zugeführt und nach dieser im Folgeabstand zueinander vergrößert und zusammen mit einem entsprechenden Stück eines etwaigen nicht mit Füllschichtauftrag versehenen Stranges stückwei¬ se übereinandergeschichtet werden- Eierfür wird die Vor¬ richtung nach der Erfindung so ausgestaltet, daß jedem Förderweg der einzelnen Expansionsst änge eine Querschneid¬ einrichtung zugeordnet ist, mittels derer dieser Strang in etwa plat enförmige Stücke von der gewünschten Block¬ länge entsprechender Länge aufteilbar ist, und daß jeder solchen Querschneideinrichtung eine Fördereinrichtung nachgeschaltet ist, mittels derer diese etwa plattenför- migen Stücke der mit FüllSchichtauftrag zu versehenden Stränge in kontinuierlich aneinanderstoßendεr Folge einer zugeordneten Füllschichtauftragseinrichtung zuführbar sind-, welcher jeweils ein Vereinzelungsförderer nachge¬ schaltet ist, mittels dessen die mit Füllschichtauftrag versehenen Stücke vereinzelt einer Schichteinrichtung zu¬ führbar sind, in welcher sie in geλ-ninschter Folge überein¬ anderschichtbar und mit einem entsprechenden Stück eines etwaigen nicht mit Füllschichtau trag versehenen Stranges äbdeckbar sind-

Eine Alternativmöglichkeit hierzu liegt darin, daß die einzelnen mit Füllschichtauftrag zu versehenden Stränge der FüllschichtbeSchichtung unzerteilt zugeführt und nach dieser ebenso wie ein etwaiger nicht mit Füll¬ schichtauftrag versehener Strang jeweils in einzelne etwa plattenförmige Stücke von der gewünschten Block¬ länge entsprechender Länge aufgeteilt und im Folgeab¬ stand zueinander vergrößert und stückweise überεinan- dergeschichtet werden. Hierfür wird dann die Vorrich¬ tung nach der Erfindung so ausgestaltet, daß jedem Förderweg der einzelnen Expansionsstränge eine Füll¬ schichtauftragseinrichtung zugeordnet ist, mittels welcher auf den betreffenden Expansionssträng während dessen kontinuierlichen Durchlaufs der gewünschte FüllSchichtauftrag aufbringbar ist, und daß dieser Füllschichtauftragseinrichtung jeweils nachgeschaltet ebenso wie an beliebiger Stelle des Förderwegεs εines etwaigen nicht mit Fullschichtauftrag versehenen Stran¬ ges jeweils eine Querschneideinrichtung, mittels derer der jeweilige Strang in etwa plattenförmige Stücke von der gewünschten Blocklänge entsprechender Länge auf- teilbar ist, und ein Vereinzelungsförderer vorgesehen ist, mittels dessen die mit Fullschichtauftrag verse¬ henen Stücke vereinzelt einer Schichteinrichtung zu-

> führbar sind, in welcher sie in gewünschter Folge übereinanderschichtbar und mit einem entsprechenden Stück eines etwaigen nicht mit Fullschichtauftrag ver¬ sehenen Stranges äbdeckbar sind.

Eine wiederum alternative Möglichkeit der Verfahrensfüh- rung kennzeichnet sich dadurch, daß die einzelnen mit Fullschichtauftrag zu -versehenden Stränge der Füll¬ schichtbeSchichtung unzerteilt zugeführt und nach die¬ ser zusammen mit. einem etwaigen nicht mit Fullschicht¬ auftrag versehenen Strang bandförmig kontinuierlich über- einandergeschichtet werden und daß der so gebildete Mehr-

lagenstrang danach- in einzelne blockförmige Stücke von der gewünschten Blocklänge entsprechender Länge aufge¬ teilt wird. Hierfür wird die Vorrichtung nach der Er¬ findung so ausgebildet , daß j edem Förderweg der ein¬ zelnen Expansions stränge eine Füllschichtauftragsein- richtung zugeordnet ist , mittels welcher auf den be¬ treffenden Expansions sträng w hrende ssen kontinuier¬ lichen Durchlaufs der gewünschte Fullschichtauftrag aufbringbar ist , und daß dieser Füllschichtauf trags¬ einrichtung j eweils nachgeschaltet eine Fördereinrich¬ tung vorgesehen ist, mittels derer dieser mit Full¬ schichtauftrag versehene Strang einer Schichteinrich- tung zuführbar ist , mittels welcher die einzelnen in gleicher Weise zugeführten mit Fullschichtauftrag ver¬ sehenen Stränge bandförmig kontinuierlich übereinanάer- schichtbar und mit einem etwaigen gleichfalls als kon¬ tinuierliches Band zugeführten nicht mit Fullschicht¬ auftrag versehenen Strang eb enfalls bandförmig konti¬ nuierlich abdeckbar sind, und daß die ser Schichtein¬ richtung eine Querschneideinrichtung nachgeschaltet ist , mittels welcher der in der Schichteinrichtung ge¬ bildete Mehrlagenstrang in einzelne blockförmige Stücke von der gewünschten Blocklänge entsprechender Länge au teilbar ist .

Die Wahl zwischen diesen einzelnen Erfindungsvarianten ist vom Fachmann wiederum in Abhängigkeit einerseits der Eigenschaften de s für die Blocklagen bestimmten Einzel- strangmatεrials -und andererseits der j eweiligen Konsi¬ stenz in bezug auf beispielsweise Gewicht , Klumpigkeit , Zähflüssigkeit , Standfestigkeit und dergleichen sowie Schichtdicke des b zw . der jeweiligen' Füll schiebt- uf tr ¬ ges bzw . Aufträge zu wählen. Hervorzuheben ist jedoch, daß die letztgenannte Variante , welche mit kontinuirlich durchlaufender Beschichtung unzerteilten bandförmigen

Strangmaterials mit Fullschichtauftrag und sich anschließe der bandförmiger Übereinanderschichtung der füllschichtbe- schichteten Stränge und Zerteilung des so gebildeten Mehr- lagenblockmaterials in einer sich anschließenden Quer- schneideinrichtung den Vorteil besonders geringen maschi¬ nellen und energiemäßigen Aufwandes besitzt und sich daher besonders empfiehlt, sofern ihren Einsatz " die zu behan¬ delnden Ausgangsmaterialien zulassen.

Bei den mit stückweiser übereinanderschichtung der einzel¬ nen füllschichtbeschichteten Stränge arbeitenden beiden Varianten der Erfindung kann es sich e pf ' ehlen, wenn in zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung zur Bildung von Mehrlagenblöcken ohne FüllschichtbeSchichtung ihrer Deck¬ lage jeder Stapel aus übereinandergeschichteten Strang¬ stücken auf Dickenmaß kalibriert wird. Dafür können mit Vorzug die Stapel aus übereinandergeschichteten Strang¬ stücken als Folge kontinuierlich aneinanderstoßender Sta¬ pel auf Dickenmaß kalibriert werden. Vorrichtungsseitig ist für dies.en Fall εine Kalibrie einrichtung vorgesehen, mittels welcher zur Bildung von Mehrla enblocken ohne FüllschichtbeSchichtung ihrer- Decklage jeder Stapel aus übereinandergeschichteten Strangstucken auf gleichbleibend Dickenmaß bringbar ist, wobei dann vorzugsweise der Kali¬ briereinrichtung die Stapel aus übereinandergeschichteten Strangstucken als Folge kontinuierlich aneinanderstoßen¬ der Stapel zuführbar sind.

Ist eine Kalibrierung auf Dickenmaß bei der mit strangwei¬ ser bzw. bandförmiger FüllschichtbeSchichtung und überein- anderSchichtung der füllschichteschichteten Stränge er¬ wünscht, so wird bei dieser Erfindungsvariante zur Bildung von Mehrlagenblöcken ohne FüllschichtbeSchichtung ihrer Decklage der Mehrlagenstrang zweckmäßig vor seiner Zertei¬ lung in einzelne blockförmige Stücke auf Dickenmaß kalibr: obgleich es durchaus auch möglich ist, diesen Mehrlagenstr

vor der Kalibrierung in einzelne Mehrlagenblöcke aufzuteilen und diese dann in entsprechender kontinuierlich aneinander¬ stoßender Stapelfolge in der Kalibriereinrichtung auf Dicken maß zu kalibrieren. Für die Durchführung dieser bevorzugten VerfahrensVariante kann vorrichtungsmäßig zweckmäßig der Querschneideinrichtung eine Kalibriereinrichtung vorge¬ schaltet sein, mittels welcher zur Bildung von Mehrlagen¬ blöcken ohne Füllschichtbeschichtung ihrer Decklage der Mehr lagenstrang auf gleichbleibendes Dickenmaß bringbar ist.

Sollen hingegen Mehrlagenblöcke mit Füllschichtbeschichtung ihrer Decklage gebildet werden, so hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn unabhängig von der Art, wie nach einer der vorstehend geschilderten Ver ahrensvarianten Sta¬ pel aus übereinandergeschichteten Strangstücken gebildet worden sind, diese nach der Kalibrierung auf Dickenmaß als Folge kontinuierlich aneinanderstoßender Stapel oder der unzerteilte Mehrlagenstrang -einer nachfolgenden Füllschicht¬ beschichtung zugeführt v/erden- Hierfür kann die Vorrichtung nach der Erfindung zweckmäßig so ausgestaltet sein, daß der Kalibriereinrichtung eine weitere Füllschichtauftragsein- richtung nachgeschaltet ist, welcher zur Bildung von lϊεhr- lagenblöcken mit Füllschichtbeschichtung ihrer Decklage die einzelnen Stapel aus übereinandergeschichteten Strangstucken als Folge kontinuierlich aneinanderstoßender Stapel dieser Art oder der unzerteilte M ' ehrlagenstrang zwecks nachfolgen¬ der Füllschichtbeschichtung der Oberfläche ihrer Decklage zuführbar sind.

Häufig kommt es vor, daß bestimmte FüllSchichtmaterialien, wie beispielsweise Schokolade, Nougatcreme oder dergleichen, sich in warmem oder heißem Zustand besser schichtmäßig auf¬ bringen lassen als in kälterem Zustand, hingegen in kaltem Zustand eine dauerhafte Konsistenz zeigen. In solchen Fäl¬ len empfiehlt es sich, in weiterer vorteilhafter Fortbil-

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düng der Erfindung das mit Fullschichtauftrag versehene Strangmaterial vor seiner Zerteilung in einzelne ein- oder mehrlagige Strangstücke bzw. blockförmige Stücke zu kühlen. Hierfür kann ,vorrichtungsmäßig zweckmäßig im Förderweg des mit Fullschichtauftrag versehenen Strang¬ materials zur jeweiligen Querschneideinrichtung, mittels welcher es in einzelne ein- oder mehrlagige Strangstücke bzw. blockförmige Stücke aufteilbar ist, jeweils eine Kühleinrichtung angeordnet sein. Diese Kühlung des mit Fullschichtauftrag versehenen Strangmaterials vor seiner Weiterbehandlung in der Querschneideinrichtung erbringt gerade bei solchen Füllschichtmateria-ien den Vorteil, daß die Querschneideinrichtung weitestgehend von Verschmutzun¬ gen frei bleibt und etwa während des Querschneidvorganges aus dem Fullschichtauftrag herausgerissene Materialteil¬ chen als krümelartige Bröckchen abfallen, welche rasch und bequem sogar automatisch beseitigt werden können, ohne zu Betriebsstörungen veranlassenden Verschmutzungen zu füh¬ ren.

Häufig, und zwar bevorzugt für süßes Naschwerk, das von Kindern gern genommen wird, ist es erfordεrlich, die block¬ förmigen Nahrungsmittelprodukte in Form länglicher stäbchen¬ artiger Gebilde anzubieten- Um diese im Sinne der Erfindung rationell fertigen zu können, kann gemäß weiterer zweckmäßi¬ ger Fortbildung der Erfindung nach der Blockbildung das meh: lagige Strangmaterial vor seiner Zerteilung in einzelne Blockstücke oder können die einzelnen bereits vorhandenen Mehrlagenblöcke in einzelne Streifen längszerteilt werden. Eierfür wird dann nach der Erfindung im Förderweg des mehr¬ lagigen Strangmaterials zur Querschneideinrichtung, mittels welcher es in einzelne Blockstücke aufteilbar ist, oder der einzelnen bereits vorhandenen Mehrlagenblocke jeweils eine Längsschneideinrichtung angeordnet, mittels welchεr das meh: lagige Strangmaterial oder die Mehrlagenblecke in einzelne

Streifen ' längszerteilbar sind. Diese Längszerteilung kann dabei je nach Anordnung einer oder mehrerer etwa vorhan¬ denen bzw. vorhandener Kalϊbriereinrichtung(en) vor oder nach dem Kalibrieren vorgenommen werden, das je nach ge¬ wünschtem Endprodukt und/oder erforderlicher Verfahrens¬ führung seinerseits an geeigneter Stelle des gesamten Her- stellungs- bzw. Behandlungs erfahrens-Ablaufs vorgenommen wird.

Nach einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der Erfin¬ dung kann zur Bildung von Mehrlagenblöcken mit streusel- oder krümeiförmigem Belag zumindest eines Teils ihrer Außenoberfläche, vorzugsweise ihrer oberen Deckfläche, mit beispielsweise Nußstücken, Kokosraspeln oder dergleichen bei Vorhandensein eines Füllschichtauftrages auf der ober¬ sten Lage deren Fullschichtauftrag mit der Bestreuselung bzw. Bekrümelung versehen und bei Fehlen eines solchen Füllschichtaufträges auf der.obersten Lage auf deren Außen¬ seite durch Tauchen oder Besprühen eine Haftmittelschicht und danach die Bestreuselung bzw. Bekrümelung aufgebracht werden. Vorrichtungsmäßig wird hierfür im einen Fall vorge¬ sehen, daß im Förderweg des als oberste mit Fullschichtauf¬ trag versehene Lage vorgesehenen Strangmaterials in Form eines mit Fullschichtauftrag versehenen kontinuierlichen bandförmigen Stranges oder einer Folge querzerteilter plat- tenförmiger Stücke desselben zur Bildung von Mehrlagen- blöcken mit Streusel- oder krümelförmigem^ Belag zumindest einεs Tεils ihrer Außenoberfläche,- vorzugsweise ih^rer obe¬ ren Deckfläche, mit beispielsweise Nußstücken, Kokosraspeln oder dergleichen eine Einrichtung zur Aufbringung von Streu¬ seln oder Krümeln oder " dergleichen auf die freie mit Full¬ schichtauftrag versehene Oberfläche vorgesehen-'ist. " Anderer¬ seits kann die Vorrichtung nach dεr Erfindung zweckmäßig so ausgestaltet werden, daß im Förderweg des als pberste Block¬ lage vorgesehenen Strangmaterials in Form einεs. nicht mit Fullschichtauftrag versehenen kontinuierlichen bandförmige:

Stranges oder einer Folge querzerteilter plattenförmiger Stücke desselben oder des bereits gebildeten Mehrlagen- blockmaterials in Form gleichfalls eines kontinuierlichen bandförmigen Mehrlagenstranges oder einer Folge querzer¬ teilter Mehrlagenblockstücke zur Bildung von Mehrlagen¬ blöcken mit streusei- oder krümeiförmigem Belag zumin¬ dest eines Teils ihrer Außenoberfläche , vorzugsweise ih¬ rer oberen Deckfläche , mit b eispielsweise Nußstücken , Ko¬ kosraspeln oder dergleichen eine Tauch- oder Besprü^hein- richtung zur Aufbringung einer Haftmittelschicht und die¬ ser nachgeschaltet eine Einrichtung zur Aufbringung von Streuseln oder Krümeln oder dergleichen auf die mit der Haftmittelschicht versehene (n) Ob erf lache (n) vorgesehen ist . In beiden Fällen kann mit Vorzug die Einrichtung zur Aufbringung von Streuseln, Krümeln oder dergleichen und gegeb enen lls die Einrichtung zur Aufbringung einer Haftmittelschicht der Schichteinrichtung vorgeschaltet oder nachgeschaltet sein. Dies hängt von der Art der Ver b.rens- führung und nicht zuletzt von der gewünschten Ausgestaltung des Endproduktes und davon abhängig auch von den Eigenschaf¬ ten der etwa freiliegenden Füllschichtb eschichtung und/oder der aufzubringenden Streusel bzw. Krümel , Raspelstücke oder dergleichen und/oder des j eweiligen zur Verwendung kommenden Haftmittels ' chichtmaterials ab . Als Haftmittelschicht wird bei Mehrlagenblockmaterial ohne Füllschichtb eschichtung der oberen Deckschicht häufig Schokolade , Nougatcreme oder Fettglasur oder dergleichen verwandt .

Im übrigen kann es durchaus erwünscht sein , daß die ferti¬ gen Endprodukte eine Außenumkleidung durch eine Hüllschicht beispielsweise aus Schokolade oder dergleichen aufweisen , und zwar dies sowohl mit als auch ohne streusei- bzw. krü¬ meiförmigem Belag auf ihrer Oberfläche und auch mit oder oh¬ ne freiliegender Füllschichtauflage auf der freien Oberflä¬ che ihrer zuoberst liegenden Decklage . Hierfür kann in wei¬ terer zv/eckmäßiger Fortbildung der Erfindung, vorgesehen se n .

daß die gebildeten mehrlagigen Blöcke nach Fertigstellung ihrer geometrischen- Außehkontur, d-. h. also gegebenenfalls nach Kalibrierung und Quer- und/oder Längszerteilung in die gewünschte Stückgröße, durch Tauchen oder Besprühen mit der Hüllschicht versehen und erforderlichenfalls an¬ schließend gekühlt werden. Hierfür wird die Vorrichtung nach der Erfindung so ausgestaltet, daß im Förderweg der gebildeten mehrlagigen Blocke nach Fertigstellung ihrer geometrischen Außenkontur eine Einrichtung zur Aufbrin¬ gung der Hüllschicht mittels Tauchens oder Besprühens und erforderlichenfalls eine nachgeschaltete Kühleinrichtung vorgesehen ist.-

Im folgenden wird die Erfindung auch bezüglich untergeord¬ neter weiterer ' Teilauf aben und Lösungen für diese mit den dabei erzielten Vorteilen an Hand einiger bevorzugter Aus¬ führungsbeispiele, die in den Zeichnungen lediglich sche¬ matisch dargestellt sind, rein beispielsweise näher be¬ schrieben. Dabei zeigen:

Fig. 1 mit ihren Teilfiguren Fig. 1a bis " Fig. 1d eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach dεr Erfin¬ dung,

Fig. a einen Querschnitt durch eine Ausführungs orm ' ei¬ nes Extruderauslasses nach der Erfindung,

Fig.2b die Seitenansicht auf diesen Extruderauslaß von dessen freier Stirnseite (rechts) her,

Fig.3a. in der Darstellung gemäß Fig. 2a entsprechender Darstellung eine andere Ausführung des Extruder- -auslasses mit nachgeschalteter Strangaufteilung als weitere Ausführun sform der Erfindung,

Fig. 3b i der Darstellung gemäß Fig. 2b. entsprechender Darstellung die Stirnansicht dieser Extruderöff¬ nung von deren freier Seite her, d.h. entgegen der Expansionsrichtung,

Fig. 4a in der Darstellung gemäß Fig. 2a und Fig. 5 ent¬ sprechender Darstellung eine andere ' Ausführungs- form eines Extruderauslasses,

Fig. 4-b in der Darstellung gemäß Fig. 2b und Fig. 5b ent- spre.chender Darstellung die entgegen der Extrusions- richtung gesehene Darstellung ' des Extruderauslasses und

Fig. 5 in vergrößertem Maßstab einen Axialschnitt durch ei ne als Expansions-Führungseinrichtung ausgebildεte ExDahsiohskammer nach der Erfindun "•gσ.'

In den Figuren 1c bis 1d, die in ihrer Gesamtheit die kom¬ plette Anlage , bzw. Vorrichtung nach der Erfindung schεma- tisch darstellen, ist mit 4- die Extrusionseinrichtung und mit 5 cLie Expansionseinrichtung nach der Erfindung bezeich¬ net. Es ist ersichtlich, daß der vorzugsweise mit einer Doppelschnecke .arbeitende Extruder 4 über eine aus dem Rohstoffmischer 1 beschickt automatische Extruder-Be¬ schickung 2 mit Rohstof -Mischgut-AnfOrderer 3 beschickt wird.

Der Extrusionsteig 20 wird in der Extrusionseinrichtung 4 durch eine den Extruderauslaß nach außen hin öffnende Extrusionsδffnung 18 (Fig. 2a, 2b bzw. Fig. 3a, 3b) bzw. 19 (Fig. 4a bzw. 4b) in Extrusionsrichtung A extrudiert. V/ie aus F g- 2a und 2b ersichtlich, wird der Extruderauslaß 14 durch einε Lochplatte 17 s einer schlitzförmigen Aus¬ laßöffnung 18 verschlossen, die einen lichtεn Querschnitt in Form eines schmalen, langgezogenen Rechteckes hat, wie besonders deutlich aus Fig. 2b zu entnehmen. ^ ^ΕEA f ^

Der durch die Extrasionsöffnung 18 austretende Extru- sionsstrang gelangt dabei in den als Ganzes mit 15 be¬ zeichneten Expansionsraum " , in welchem beim Ausführungs¬ beispiel gem. Fig. 2a und 2b die Einrichtung 16a zur Aufteilung dieses Extrusionsstranges in zwei Teilstränge 20a und 20b angeordnet ist. Diese Au eilungseinrichtung 16a weist bei diesem Ausführungsbeispiel eine im Vorschub¬ weg des Extrusionsstranges angeordnete Spaltklinge, wie in Fig. 2a schematisch dargestellt, oder aber einen Tei¬ lungsdraht auf, gegen die bzw. den der Extrusionssträng im Verlaufe seiner Vorschubbewegung in Richtung A anfließt. Durch diese Spaltklinge bzw. diesen Teilungsdraht, die bzw. der durchaus fεststehend, d.h. ohne Aufbringung oszillieren¬ derTeilungsbewegung arbeiten kann, wird der Extrusionssträng während seiner Expansion in der Sxpansionskammer 15 in die einzεlnen Teilstränge 20a, 20b aufgeteilt. Statt der beim Aus- führungsbeispiεl gem. Fig. 2a und 2b gezeigten Aufteilungs- einrichtung 16a, durch welche lediglich zwei Teilstränge 20a, 20b aus dem Extrusionssträng erzielbεir sind, kann ' auch eine Aufteiluhgseinrichtung anderer Ausbildun .zum Einsatz kommen, mittels derεr der Extrusionssträng in eine größere Zahl von Teilsträngen auf εteilt wird.

Eine solche größere Zahl, nämlich beispielsweisε drei Teilstränge 20a, 20b und 20c, sind bei dem Ausführungs¬ beispiel gem. Fig. 3a. und 3b vorgesehen- Hier ist dεr Extruderauslaß ' 14 durch eine Lochplatte 17 verschlossen, die zwar gleichfalls nur eine Extrusionsöffnung 18 auf¬ weist, die aber bei diesem Ausführungsbeispiel hinsicht¬ lich ihres lichten Querschnittes größer ausgelegt ist, und zwar so, daß der " durch diesen austretende Extrusions- strang eine solche Breite aufweist, daß er in die gewünsch¬ te Anzahl von Teilsträngen 20a, 20b, 20c aufteilt werden kann. Diese Aufteilung in- Teilstränge erfolgt bei diesen Ausführungsbeisniel nicht etwa im Ex nsionsraun, wie in

Fig. 2a und 2b schematisch angedeutet, sondern in einem Übergangsstück 25 zwischen Extruderauslaß 14 und Expansionsraum. Die " Aufteilung des durch die Extrusionsöffnung 18 austretenden Extrusionsstranges in die gewünschte Zahl von Teilsträngen, beim Aus- führungsbeispiel ge . Fig. 3a und 3b in drei Teil¬ stränge 20a, 20b, 20c, erfolgt durch die Au teilungs- einricbtung 16b, die hier zwei klingenartigε Tεilungs- elemente aufweist, die in Fig. 3a. schematisch darge¬ stellt sind. Weiterhin weist das Übergangsstück 5 die EinlaufÖffnungen für Expansionskammern 22a bzw. 22b bzw. 22c auf, in denen die Extrusions-Teilstränge 20a bzw. 20b bzw. 20c formmäßig gεführt expandieren können.

Die nach der Erfindung vorgesehene formmäßig geführte Expansion des Extrusionsstrang-Materials läßt sich be¬ sonders einleuchtend anhand der schematischen Darst.ellung einer Expansionskam er in Fig. 5 erläutεrn. Mit 25 ist dabei ein Wandungsteil des Extruders bezeichnet, das die sich in Extrusionsrichtung A verjüngende Extrusions¬ öffnung 28 enthält. Der durch diese bzw. deren Auslaß- ende 28' austretende Extrusionsstrang gelangt dann in eine sich in Extrusionsrichtung A erweiternde Kammer 25 im Teil 26, welche berεits den Einlau der als Ganzes mit 22 bezeichneten Expansionska mεr darstellt. Das Extrusionsmaterial zwängt sich, nachdem es die Möglich¬ keit hat, sein Volumen unter dem Druck des nachschieben¬ den Materials praktisch schlagartig zu vergrößern, an den Wandungen des Kammereinlaufs 23 entlang und wird durch diese einem ersten Formungsvorgang unterworfen. In vielen Fällen reicht εinε solche Extrusionsstrang- fcrmung mittels lediglich einer sich etwa trichter-

för ig in Extrusionsrichtung erweiternden Kammer 25 aus, um dem Extrusionsmaterial die gewünschte Quer- schnittsformgebung zu vermitteln. Insbesondere kann die Neigung der Wandungen der Einlaufkammer 25 und deren axiale Länge anders gewählt v/erden, als in Fig. 5 dargestellt. Um die Güte der zwangsweisen Formgebung für das Extrusionsmaterial während seines Expansions¬ vorganges noch zu verbessern, ist beim Ausführungs¬ beispiel gem. Fig. 5 a.uf das Teil 26 eine Erweiterungs¬ platine 27 mit einer dem gewünschten Endquerschnitt des Expansionsendproduktes entsprechende! Zusatzkammer 24 aufgesetzt. Das in der Kammer 25 vorgeformte Expan¬ sionsgut gelangt im Zuge seiner Vorschubbewegung in Richtung A in die Kammer 24 und hat während seines Expansionsvorganges nunmehr lediglich noch die Mög¬ lichkeit, etwa orhandenen Expansionsdrang in Vorschub¬ richtung, d.h. in Richtung A, sich ausarbeiten zu lasen, wobei jedoch gewährleistet ist, daß durch diesen Sxpan- sionsdrang das aus dem Extruder 4 bzw. dessen Extrusions¬ öffnung 28, 28' kommende Expansionsmaterial

- sich zuverlässig auch in die Ecken des lichten Querschnittes der Expansionskammer 22 bzw. von deren Teilkammer 24 gedrückt hat. Das erwünschte Ergebnis ist ein Expansionsstrang 20a bzw. 20b bzw. 20c, der über seiner ganzen Länge gleichbleibend den gewünschten Strangquerschnitt aufweist, der ungeachtet der Konsis¬ tenz und sonstigen Eigenschaften des Expansionsmaterials und seines Vorbehandlungsschicksals im vorgeschalteten Extruder 4 sowie der Verfahrensführung des Expansions- vorganges stets durch die formmäßigε Zwangsführung in der Expansionskammer 22 bestimmt wird.

Bei dem weitεren Ausführungsbeispiel der -Erfindung gem. Fig. 4a und 4b wird nicht ein einzelneiStrdng extrudiert der dann in geeigneter Weise in eine Vielzahl einzεlnεr

Teilstränge aufgeteilt wird, wie bei den Ausführungs¬ beispielen ge . Fig. 2a, 2b bzw. Fig. 3a, 3b, sondern es werden hier über denselben Extruderauslaß 14 gleich¬ zeitig mehrere Stränge 20a, 20b, 20c und 20d extrudiert. Zu diesem Zwecke ist der Extruderauslaß 14 durch eine Lochplatte 17 verschlossen, welche eine der gewünschten Zahl der Extrusionsstränge 20a bis 20d entsprechende Zahl, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Extru- sionsöffnungεn 19 aufwεist. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Extrusion dieser beispielsweise vier Stränge 20a bis 20d gleichzeitig durch denselben Extruderauslaß 14- wird erfindungsgemäß bereits eine bisher nicht für erreichbar gehaltene Vergleichmäßigung des Strangquer¬ schnittes in dem Sinne erreicht, daß nicht nur über der Länge eines Stranges 20a bzw. 20b bzw. 20c bzw. 20d der Strangquerschnitt eine hervorragende Gleichmäßigkeit aufweist, sondern dieser Strangquerschnitt auch von Strang zu Strang allenfalls geringfügige und für die Eignung des Strangmaterials "für den erfindungs emäßen Zweck der Bildung blockförmiger Nahrungsmittelprodukte, wie diese nachfolgend noch beschrieben wird, ohne Belang bleibende ünterschiεde aufweist. Die durch die Extru¬ sionsöffnungen 19 austretenden Stränge 20a bzw. 20b bzw. 20c bzw. 20d werden anschließend in dem in Fig. 4a hin¬ sichtlich seiner speziellen Ausgestaltung nicht näher dargestellten und lediglich als Ganzes mit 15 bezeich¬ neten Expansionsraum dem er orderlichen Expansionsvor ang unterworfen. Es können auch hier wieder einε jedem Strang 20a bzw. 20b bzw. 20c bzw. 20d einzeln zugeordnet Expan- sionskammem vorgesehen sein, in denen der jeweilige Strang zwangsweise formmäßig geführt expandiert. Bereits im Expansionsraum 15 oder diesem nachgeschaltεt kann eine Vereinzelungsfördereinrichtung vorgesehen sein, durch welche die einzelnen Extrusions- bzw. Expansionsstrange mit sich etwa fächerförmig vergrößerndem Abstand ausem- andergelεitεt werden. Eine solche Verzwei'gungsförderem-

richtung ist in Fig. 4a durch die -Rollen 6a bzw. 6b bzw. 6c bzw. 6d symbolisiert.

Wie aus Fig. 1a bis 1d ersichtlich, kann zur Erreichung einer gewünschten Endrösche bzw. Krossheit eine Röst¬ einrichtung 13 vorgesehen sein, welche die einzelnen Stränge 20a bis 20d zu durchlaufen haben. Diese Röst¬ einrichtung, kann je nachden vorhandenen konstruktiven Gegεbεnhεiten und den Eigenschaften des zu behandelnden Expansionsstranggutes mit beispielsweise Heißgas und/oder Hochfrequenz und/oder Infrarotstrahlung beheizt werdεn.

An die im übrigen nur falkultativ vorzusehende Röst- einrichtung 13 sich anschließend ist die Verzweigungs¬ fördereinrichtung mit Bandförderer^5a, 5b und 6c dar¬ gestellt. Durch diese werden diekontinuierlich ankommenden Expansionsstränge 20abis-20d, im Ausführungsbeispiel gem. Fig. 1a bis 1d lediglich drei Stränge 20a, 20b und 20c, kontinuierlich auseinandergeleitet und jeweils einεr Füllschichtauftrageinrichtung 7 bzw. 7b bzw. c zugeführt. Wie fakultativ dargestellt, können dabei den Füllschichtauftrageinrichtungεn 7a bzw. Tb bzw. 7c vor¬ geschaltet jeweils Querschnεideinrichtungen 12a bzw. 12b bzw. 12c vergesehen sein, mittels derer das Strangmaterial in einzelne etwa plattenför ige Stücke zerteilt wird, die dann in aneinanderstoßender Folge der . nachgeor neten Füllschiebtau trageinrichtung 7 bzw. Tb bzw. 7c mittels des jeweils zugeordneten Förderers 26a bzw. 25b bzw. 26c zugeführt werden, um jeweils als solche Folge kontinuier¬ lich mit Füllschienet u trag geeigneter Konsistenz und Ausbildung versehen zu werde .

Andererseits kann es durchaus zu bevorzugen sein, wenn die einzelnen Stränge 20a bzw. 20b bzw. 20c jeweils als un¬ zerteilte Bänder die zugeordnete Fülischichtäuftragsein- richtun- 7& bzw. 7b bzw. 7c durchlauf en * um erst an-

schließend in einzelne. etwa plattenförmige Stücke von der gewünschten Länge des späteren zu erstellenden Blockes entsprechender Länge aufgeteilt zu werden. In einem solchen Falle werden die Querschneideinrichtungen 26a, 26b und 26c nicht benötigt, vielmehr Querschneid- einrichtungen 12a" bzw. 12b' bzw. 12c' vorgesehen , die den Füllschichtauftrageinrichtungen 7a bzw. 7b bzw. Tb jeweils nachgeordnet sind. In diesen Querschneideinrich¬ tungen 12a' bzw. 12b 1 bzw. 12c' werden die einzelnen Stränge jeweils in füllschichtbeschichtetem Zustand in einzelne Stücke aufgeteilt.

Allerdings braucht nach der Erfindung die Aufteilung der einzelnen Stränge auch jetzt noch nicht durch hierfür spezisch vorgesehene Querschneideinrichtungen 12a', 12b 1 , 12c' vorgenommen zu werden, vielmehr können die einzelnen füllschichtbeschichteten "bandförmigen Stränge ebenso wie ein etwa vorgesehener weiterer nicht mit Füllschichtau trag versehener Strang extrudierten und anschließend expan¬ dierten Materials jeweils als kontinuierliches Band einer SchichtStation 21 zugeführt werden. Ungeachtet dessen, ob nun die füllschichtbeschichteten Ξinzεlstränge ebenso wie ein etwa vorgεsehenεr als Deckblattmaterial bestimmter nicht mit Fullschichtauftrag versehener Strang als kon¬ tinuierliches Band oder als Folge von einzelnen aneinandεr- stoßenden etwa plattenförmigen Stücken der Schichteinrich¬ tung 21 zugeführt werden sollen, sind hierfür geeignete Fördereinrichtungen 9a bzw. b bzw. 9c vorgesehen. In der Schichteinrichtung 21 werden un die einzelnen mit Full¬ schichtauftrag versehenen Stranglagen ebenso wie eine etwa vorgesehene nicht mit Fullschichtauftrag versehene Deck¬ lage in geeigneter Weise entweder als kontunierliche Bänder oder aber als etvra plattenartige Stücke übereinandei geschichtet.

Der Schichteinrichtung 21 nachgeschaltet ist eine Kalibriereinrichtung 10 vorgesehen, mittels welcher der in der ' Schichteinrichtung 21 gebildete Mehrlagen¬ block auf gevrünschtes Dickenmaß gebracht wird. Nachdem dieser Mehrlagehblock auf diese Weise seine endgültige geometrische Form erhalten hat, kann er, sofern erwünscht, nochmals durch eine Füllschichtauftragseinrichtung 7 ge¬ schickt w ' εrden, wö-s im übrigen glεichfalls mit Vorzug in Form einer kontinuierlichenϊOl e aneinanderstoßender eh lagenblocke geschieht, um in dieser auf der Oberseite seiner Decklage mit einem gewünschten weiteren Füllschicht- au tra -versehen zu werden.

An diese Füllschichtauxtrageinrichtung 7 anschließend ist eine Kühleinrichtung 11 dargestellt, in welcher der Mehr¬ lagenblock nach Verlassen der Füllschichtauftrageinrich αng 7 oder bei deren -Fehlen nach Verlassen der Schichteinricht rg 21 in der Weise gekühlt werden kann, wie das das eine oder andere Füllschichtmaterial im Mehrlagenblock etwa erfor¬ dern sollte. Eine solche Kühleinrichtung 11 kann in übrigen, sollte dies für erforderlich erachtet werden, im Rahmen der Erfindung auch vor der Schich einrichtung 21 im Förder- weg 9a bzw. 9b bzw. c eines jeden füllschichtbeschichte en Stranges 20a bzw. 20b bzw. 20c der jeweiligen Füllschicht¬ auftrageinrichtung a bzw. 7b bzw. 7c nachgeschaltet vor¬ gesehen sein, ohne daß dies in der Zeichnung dargestellt wäre.

Bei Bildung des Mehrlagenblockes durch ÜbereinanderSchichtung kontinuierlichen bandförmigen Strangmaterials in der Schicht¬ einrichtung 21 erfolgt die Aufteilung in einzelne Hehrlagen- blockstücke gewünschter Länge vor oder nach einer etwa vor¬ gesehenen Füllschichtbeschichtung der freien Oberfläche dεr Decklage bzw. vor oder nach etwa vorgesehener Kühlung in einer Kühleinrichtung 11, wie dargestellt. Hierfür ist d e dargestellte Querschneideinrichtung 12 vorgesehen, mittels

welcher das als kontinuierlicher bandförmiger Mehrlagen¬ strang ankommende Mehrlagehblockmaterial in einzelne Blockstücke gεwünschtεr Länge aufgeteilt wird.

Das Mehrlagenblockmaterial" wird nun mit oder ohne Full¬ schichtauftrag auf der Oberseite seiner Decklage sowie mit oder ohne Kühlung durch eine Kühleinrichtung 11 einer Längsschneideinrichtung 27 zugeführt, sofern erwünscht ist, daß die etwa plattenförmige Breite aufweisendεn Mehrlagen¬ blöcke auf riegelartige schmalere Breite gebracht werden sollen, " wie diese beispielsweise für einige auf dem Markt befindliche Süßwarenprodukte gefordert wird.

Das in Fig. 1b bis 1d dargestellte Ausführungsbeispiel ist für einε wεitere Variante eines blockförmigen Nahrungs- mittelproduk-tes nach der Erfindung ausgelegt. Dieses soll nämlich auf der Oberseite einer Decklage eine Bestreuselung mit beispielsweise Haselnußbruch oder Walnußstücken auf¬ weisen. Gehalten werden soll diese Bestreuselung auf der Oberseite der Decklage dieses blockf rmigen Nahrungsmittel¬ produktes im angeno mεnen Fall durch den mittels der Füll- schichtauftrageinrichtung 7c auf das Expansionsstrang- aterial 20c auf ebrachten Fullschichtau trag. Aus diesem Grunde ist der Füllschichtau trageinrichtung 7c eine Be- streuselungseinrichtung 8 nachgeschaltet, mittels derer die gewünschten Streusel bzw. Krümel, wie etwa Haselnu߬ bruch oder Walnußstücke oder aber auch andere Materialien, aufgebracht v/erden. as so mit Bestreuselung versehene Strang¬ material gelangt dann über den Förderer 9c in bereits be¬ schriebener Weise zur Schichtstation 21, in welcher es als Decklage für die Mehrlagenblockbildung Verwendung findet. Bei Bildung derartiger Mehrlagenblöcke ist aller¬ dings eine der Ühereinanderschichtung der. einzelnen Lagen einschließlich der Bestreuselung bzw. Bekrümelung be- schriebener Art aufweisenden Decklage nachgeschaltete Kalibrierung mit einigen Schwierigkeiten verbunden, so daß es sich in diesem Falle empfiehlt, die Kalibrierung

auf Dickenmaß entweder überhaupt.nicht vorzunehmen oder aber auf alle unterhalb der Decklage zu liegen kommenden füllschichtbeschichteten Lagen des Mehrla¬ genblockes zu beschränken und dafür die Kalibrier¬ einrichtung 10 der Schichteinrichtung 21 vorzuordnen, in welcher dann lediglich der auf Dickenmaß.kalibrierte Mehrlagenblock mit seiner.Decklage versehen wird. Auch hier jedoch ist dann dafür Sorge zu tragen, daß an der Kalibriereinrichtung ' das FüllSchichtauftragsmateriäl de -zweitobersten -Lage nicht haften bleibt.

Weiterhin ist dargestellt, daß das Mehrlagehblockma¬ terial des Nahrungsmittelproduktes nach der Erfindung auch auf seiner gesamten Oberfläche mit einer Hüll¬ schicht beispielsweise aus Schokolade, Nougatcreme oder dergleichen überzogen sein kann. Zu diesem Zwecke ist der Längsschneideeinrichtung 27 nachgeschaltet ein ' Tauchbad 28 dargestellt, in welchem die einzelnen Mehrlagenblockriegel mit der Hüllschicht vεrsehen werden. Statt eines Tauchbades kann im übrigen auch eine nicht dargestellte Besprüheinrichtung vorgesehen sein, mittels welcher die Hüllschicht durch Aufsprühen auf die Mehrlagenblockriegel-Oberfl che aufgebracht wird. Es ist ersichtlich, daß die Bestreuselungs- bzw. Bekrümelun seinrichtung 8 auch vor dem Tauchbad bzw. der Besprühungseinrichtung oder' aber dieser nachge¬ schaltet angeordnet sein kann, wobei im übrigen je nach Art des Bestreuselungs- bzw. Bekrümelungsaufträges auch eine Anordnung vor der Lengsschneideinrichtung 27 vor¬ teilhaft sein kann. Jede Anordnung der Bestreuselungs- bzw. Bekrümelungseinrichtung 8 im Behandlungsweg nach der Schichteinrichtung 21 gestattet eine zweckmäßige Kalibrierung des Mehrlagenblockmaterials auf Dicken- aß. Je nach gewünschten Endzustand des blockförmigen

-A

Nahrungsmittelproduktes nach der Erfindung kann sich dann an die Schichteinrichtung 21 oder eine dieser etwa nachgeschaltete Kalibriereinrichtung 10 oder eine nachgeschaltete Füllschiebtauftrageinrichtung 7 oder eine nachgeschaltete Kühleinrichtung 11 oder eine nachgeschaltete Querschneideinrichtung 12 oder • eine nachgeschaltete Längsschenideinrichtung 27 oder eine nachgeschaltete Besprüheinrichtung bzw. ein Tauchbad 28 für die Aufbringung eines Hüllschicht¬ überzuges eine geeignete Förder- und/oder Verpackungs- einrichtung anschließen, mittels welcher die blockför¬ migen Nahrungsmittelprodukte nach der Erfindung ihre gewünschte Weiterbehandlung erfahren.

Es ist erkennbar, daß die Erfindung, obgleich sie le¬ diglich an Hand einiger bevorzugter .Aus ührungsbei- sniele darεestεllt ist, nicht auf diese beschränkt ist, .vielmehr dem Fachmann vielfältige Möglichkeiten für deren Anpassung an die jeweiligen konstruktiven Möglichkeiten- und im Nachrüstungsfalle die etwa vor¬ handenen maschinellεn und anlagemäßigen Gegebεnheiten und/oder die Forderungen des jeweiligεn Ξinsatzfalles im Hinblick auf die zu verarbeitenden Ausgangsproduk- tε und/oder die Eigenschaften des gewünschten Endpro¬ duktes durch andere Kombination der Merkmale der Er¬ findung oder deren Austausch gegεn glεichwirkεnde Mit¬ tel gegeben sind, ohne daB dadurch der Rahmen der Er¬ findung verlassen würde.




 
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