Borchert, Werner
| 1. | [beim Internationalen Büro am 18. Juni 1987 (18.06.87) eingegangen); ursprünglicher Anspruch 1 geändert; restliche Ansprüche unverändert (1 Seite)] Vorrichtung zum Abscheiden fester Schmutzteilchen aus Kühlwasser für Kraftwerke u. dgl., bestehend aus einem rohrförmigen Gehäuse (1) , an dessen Innen¬ wand (3) ein trichterförmiges, mit seiner Spitze in Strömungsrichtung weisendes Fangsieb (4) befestigt ist, einer Druckwasserspüleinrichtung (11) mit einem rotationssymmetrisch über der Abströmfläche (23) des Fangsiebes (4) verdrehbaren Spülarm (14) , der mit wenigstens einem gegen die Abstrδmfl che (23) gerich teten Düsenschlitz (15,28) versehen ist, sowie einem axial in die Fangkammer (10) des Fangsiebes (4) ragen¬ den Absaugrohr (8) , dadurch gekennzeichnet, daß an der Spitze des Fangsiebes (4) ein mit einem geschlossenen Boden (6) versehener zylinderförmiger Topf (5) ange ordnet ist, in den das Ansaugende (9) des Absaugroh res (8) ragt. |
| 2. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugende (9) des Absaugrohres (8) etwa in der Ebene der TopfÖffnung (7) angeordnet ist. |
| 3. | Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das innere Einlaufende des Spülarms (14) an einem an der Drehwelle (12) der Druckwasser spüleinrichtung (11) befestigten Napf (13) befestigt ist, dessen Rand (19) gegen ein ringförmiges Gleitla¬ ger (20) einer ortsfesten, mit der Spülwasserleitung (22) verbundenen Verteilerkammer (21) dicht anliegt. Patentansprüche 1 Vorrichtung zum Abscheiden fester Schmutzteilchen aus Kühlwasser für Kraftwerke u. dgl., bestehend aus einem rohrfδrmigen Gehäuse (1) , an dessen Innenwand (3) ein trichterförmiges, mit seiner Spitze in Strömungsrichtung weisendes Fangsieb (4) befestigt ist, einer Druckwasserspüleinrichtung (11) mit einem rotationssymmetrisch über der Abström¬ fläche (23) des Fangsiebes (4) verdrehbaren Spül¬ arm (14), der mit wenigstens einem gegen die Ab strömfläche (23) gerichteten Düsenschlitz (15,28) versehen ist, sowie einem in die Fangkammer (10) des Fangsiebes (4) ragenden Absaugrohr (8) , dadurch gekennzeichnet, daß an der Spitze des Fangsiebes (4) ein mit einem geschlossenen Boden (6) versehener zylinderfδrmiger Topf (5) angeordnet ist, in den das Ansaugende (9) des Absaugrohres (8) ragt. |
| 4. | 2 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß das Ansaugende (9) des Absaugrohres (8) etwa in der Ebene der TopfÖffnung (7) angeordnet ist. |
| 5. | 3 Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekenn zeichnet, daß das innere Einlaufende des Spülarms (14) an einem an der Drehwelle (12) der Druckwas¬ serspüleinrichtung (11) befestigten Napf (13) be¬ festigt ist, dessen Rand (19) gegen ein ringförmi¬ ges Gleitlager (20) einer ortsfesten, mit der Spül Wasserleitung (22). verbundenen Verteilerkammer (21) dicht anliegt. |
| 6. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Napf (13) der Drehwelle (12) diametral gegenüber dem Spülarm (14) ein Hohlarm (16) befestigt ist und die Hohl räume des Spülarms (14) bzw. Hohlarms (16) durch halbkreisförmige Rohrstücke (17 bzw. 18) verbunden sind. |
| 7. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülarm (14) mit einem länglichen Düsenschlitz (15) versehen ist, der sich längs der Abströmfläche (23) des Fang¬ siebes (4) etwa vom Boden (6) des Topfes (5) bis etwa zum Außenrand des Fangsiebes (4) erstreckt. |
| 8. | Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spülarm (14) ent ■ lang der. Abstromflache (23) des Fangsiebes (4) mit einer Vielzahl schräg zur Längsachse des Spülarms . (14) verlaufenden Düsenschlitzen (28) versehen ist. |
(51) Internationale Patentklassifikation 4 (11) Internationale Veröffentlichungsnummer: WO 87/ 035 B01D 29/30, 35/02 AI (43) Internationales
Veröffentlichuπgsdatum: 18. Juni 1987 (18.06.
(21) Internationales Aktenzeichen: PCT/EP86/00664 (81) Bestimmungsstaaten: AU, JP, KR, US.
(22) Internationales Anmeldedatum:
17. November 1986 (17.11.86) Veröffentlicht
Mit internationalem Recherchenbericht. Vor Ablauf der für Änderungen der Ansprüche zuge
(31) Prioritätsaktenzeichen: 85202049.4 senen Frist. Veröffentlichung wird wiederholt falls derungen eintreffen.
(32) Prioritätsdatum: 11. Dezember 1985 (11.12.85)
(33) Prioritätsland: DE
(71) Anmelder (für alle Bestimmungsstaaten ausser US):
GEA ENERGIESYSTEMTECHNIK GMBH & CO. [DE/DE]; Waldring 43, D-4630 Bochum (DE).
(72) Erfinder; und
(75) Erfinder/Anmelder (nur für US) : BORCHERT, Werner [DE/DE]; Stammsberg 17, D-4330 Mülheim (DE).
(74) Anwalt: ACKMANN, Günther; Claubergstrasse 24, D- 4100 Duisburg 1 (DE).
(54) Title: PROCESS FOR ELIMINATING SOLID PARTICLES OF POLLUTANTS FROM COOLING WAT FOR POWER STATIONS AND SIMILAR
(54) Bezeichnung: VORRICHTUNG ZUM ABSCHEIDEN FESTER SCHMUTZTEILCHEN AUS KÜHLWASS FÜR KRAFTWERKE U. DGL.
(57) Abstract
A device used for eliminating solid particles of pollutants contained in the cooling water of power stations and si lar comprises a tubular body (1), on the inner wall (3) of which is fϊxed a separating sieve (4) in the form of a funnel, point of which is oriented in the direction of flow, a pressurized water rinsing device (11) provided with a rotationally-sy metric rinsing arm (14) which turns on the external surface (23) of the separating sieve (4), and is provided with at least o ejection slot (15) oriented towards the external surface (23), and a suction pipe (8) which enters the separating cham (10) of the separating sieve (4). In order to avoid blocking of the rotating parts by coarse particles of pollutant, the cleani of the separating sieve (4) is performed solely by rinsing from its outer side. On the point of the separating sieve (4) is cated a cylindrical vessel (5) the base (6) of which is closed and which is penetrated by the suction end (9) of the sucti pipe (8). In order to introduce the rinsing water into the rinsing arm (14), its inner feed end is attached to a bücket ( fϊxed to the rotary shaft (12) of the pressurized water rinsing device (11). The edge (19) of the bücket (13) is located le with the annular iain bearin 20 of a fϊxed distribution chamber 21 connected to the rinsin water i eline.
(57) Zusammenfassung Zum Abscheiden fester Schmutzteilchen aus Kühlwasser für Kraftwerke u. dgl. ist eine Vor¬ richtung vorgesehen, welche aus einem rohrförmigen Gehäuse (1), an dessen Innenwand (3) ein trichterförmiges, mit sei¬ ner Spitze in Strömungsrichtung weisendes Fangsieb (4) befestigt ist, einer Druckwasserspüleinrichtung (11) mit einem ro¬ tationssymmetrisch über der Abströmfläche (23) des Fangsiebes (4) verdrehbaren Spülarm (14), der mit wenigstens einem gegen die Abströmfläche (23) gerichteten Düsenschlitz (15) versehen ist, sowie einem in die Fangkammer (10) des Fangsie¬ bes (4) ragenden Absaugrohr (8) besteht. Um ein Verklemmen der sich drehenden Teile durch grobe Schmutzteilchen aus- zuschliessen, erfolgt die Reinigung des Fangsiebes (4) nur durch eine Spülung auf der Abströmseite, wobei an der Spitze des Fangsiebes (4) ein mit einem geschlossenen Boden (6) versehener zylinderförmiger Topf (5) angeordnet ist, in den das Ansaugende (9) des Absaugrohres (8) ragt. Zum Einleiten des Spülwassers in den Spülarm (14) ist dessen inneres Einlau¬ fende an einem an der Drehwelle (12) der Druckwasserspüleinrichtung (11) befestigten Napf (13) befestigt, dessen Rand (19) gegen ein ringförmiges Gleitlager (20) einer ortsfesten, mit der Spülwasserleitung (22) verbundenen Verteilerkammer (21) dicht anliegt.
LEDIGLICH ZUR INFORMAHON
Code, die zur Identifizierung von PCT-Vertragsstaaten auf den Kopfbogen der Schriften, die internationale Anmeldungen gemäss dem PCT veröffentlichen.
AT Österreich FR Frankreich MR Mauritanien
AU Australien GA Gabun MW Malawi
BB Barbados GB Vereinigtes Königreich NL Niederlande
BE Belgien HU Ungarn NO Norwegen
BG Bulgarien IT Italien RO Rumänien
BJ Benin JP Japan SD Sudan
BR Brasilien KP Demokratische Volksrepublik Korea SE Schweden
CF Zentrale Afrikanische Republik KR Republik Korea SN Senegal
CG Kongo LI Liechtenstein SU Soviet Union
CH Schweiz LK Sri Lanka TD Tschad
CM Kamerun LU Luxemburg TG Togo
DE Deutschland, Bundesrepublik MC Monaco US Vereinigte Staaten von Amerika
DK Dänemark MG Madagaskar
FI Finnland ML Mali
Vorrichtung zum Abscheiden fester Schmutzteilchen aus Kühlwasser für Kraftwerke u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abscheiden fester Schmutzteilchen aus Kühlwasser für Kraftwerke u. dgl., welche aus einem rohrförmigen Gehäuse, an dessen Innenwandung ein trichterförmiges, mit einer Spitze in Strömungsrichtung weisendes Fangsieb be¬ festigt ist, einer Druckwasserspüleinrichtung mit einem rotationssymmetrisch über der Abstrom lache des Fangsiebes verdrehbaren Spülarm, der mit wenig¬ stens einem gegen die Abströmfläche gerichteten Düsen- schlitz versehen ist, sowie einem in die Fangkammer des Fangsiebes ragenden Absaugrohr besteht.
Zur Kühlung von Wärmetauschern in Dampfkraftwerken oder anderen Kraftwerkeinrichtungen werden große Men- gen an Kühlwasser benötigt, das zur Vermeidung von
Beschädigungen und Verstopfungen der Anlageteile von festen Schmutzteilchen, beispielsweise Holzstücke, Kunststoffteile, Blätter, Grashalme, Muscheln u. dgl. gereinigt werden muß. Während grobe Schmutzteile die- ser Art durch vorgeschaltete Rechen zurückgehalten werden, finden zum Abscheiden feinerer Schmutzteil¬ chen Vorrichtungen mit einem Fangsieb Verwendung, bei denen die abgefangenen Schmutzteilchen auf der Anströmseite des Fangsiebes abgesaugt werden. Zur Ab- lösung und Entfernung von Schmutzteilchen, die sich am Fangsieb, insbesondere in dessen Perforation fest-
gesetzt haben und dieses verstopfen, ist aus der US- PS 2 ' 275 958 für ein zylinderför iges Fangsieb und aus dem DE-GM 83 37 300.4 für ein trichterförmiges Fangsieb ein Saugarm bekannt, der drehend und mit einem Saugschlitz dicht über die Anströmfläche des Fangsiebes geführt wird. Diese Ausführungen haben jedoch den Nachteil, daß der über die Anströmfläche des Fangsiebes drehend geführte Saugarm häufig durch abgefangene gröbere Schmutzteilchen, z. B. Holzstück- chen, Muscheln o. dgl. festklemmt und allein oder zu¬ sammen mit dem Fangsieb zerstört wird. Dieser erheb¬ liche Nachteil besteht auch bei einer auf dem Markt bekannt gewordenen Vorrichtung, bei der zusätzlich zu dem auf der Anströmseite drehend geführten Saugarm auf der Abströmseite dem Saugarm gegenüberliegend ein Spülarm mitgedreht wird, durch dessen Düsenschlitz Druckwasser gegen die Abstrδmseite des Fangsiebes ge¬ spritzt wird, um die Perforation des Farigsiebes zu reinigen. Eine solche Ausführung mit einem auf der Anströmseite drehend geführten Saugarm und einem auf der Abströmseite geführten Spülarm ist außerdem sehr aufwendig.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art derart auszu¬ bilden, daß ein Festklemmen der Absaugeinrichtung auf der Anströmseite des Fangsiebes vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Spitze des Fangsiebes ein mit einem geschlosse¬ nen Boden versehener zylinderförmiger Topf angeordnet ist, in den das Ansaugende des Absaugrohres ragt.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß auf der Anströmseite des Fangsiebes keine rotierenden Bauteile vorhanden sind, die durch grobe
Schmutzteilchen festgeklemmt werden könnten und Zer¬ störungen herbeiführen würden. Auf der Anströmseite befindet sich lediglich ein feststehendes Ansaugrohr, während auf der Abstrδmseite ein drehender Spülarm vorhanden ist, der aber durch gröbere Schmutzteilchen nicht festklemmen kann, weil diese nicht durch das Fangsieb durchdringen können. Während bisher davon ausgegangen wurde, daß für ein wirksames Absaugen der Schmutzteilchen die Saugdüse möglichst nahe über die Anströmfläche des Fangsiebes bewegt werden müsse und der mitgeführte Spülarm auf der Abstrδmseite am Fangsieb haftende Schmutzteilchen lediglich lockere und unmittelbar in die Saugdüse spüle, wurde über¬ raschend festgestellt, daß bei einer geeigneten Aus- bildung der Spitze des Fangsiebes und einer geeigne¬ ten Anordnung eines feststehenden Absaugrohres eine zumindest gleich gute Reinigung des Fangsiebes er¬ zielt wird, jedoch ohne die Gefahr eines Festklem- mens beweglicher Teile durch Schmutzteilchen und mit einem wesentlich einfacheren Aufbau. Bei der in Ab¬ hängigkeit vom Verschmutzungsgrad in bestimmten Zeit¬ abständen vorgenommenen Reinigung wird der Spülarm drehend dicht über die Abströmfläche bzw. Außenfläche des Fangsiebes geführt und Spülwasser mit hohem Druck, vorzugsweise impulsartig, gegen die Abströmfläche ge¬ spritzt. Das Spülwasser durchströmt das Fangsieb und spült die anhaftenden Schmutzteilchen zurück auf die Anströmseite des Fangsiebes, wo sie vom Kühlwasser etwa schraubenförmig in den zylinderförmigen Topf mitgerissen und dort vom Absaugrohr erfaßt werden.
Eine günstige Absaugung der Schmutzteilchen aus dem Topf wird dadurch erzielt, daß das Ansaugende des Ab¬ saugrohres etwa in der Ebene der Topföffnung angeord- net ist. Für eine besonders geeignete Zufuhr des Spül¬ wassers in den Spülarm ist das innere Einlaufende des
Spülarms an einem an der Drehwelle der Druckwasser¬ spüleinrichtung befestigten Napf befestigt, dessen Rand gegen ein ringförmiges Gleitlager einer orts¬ festen, mit der Spülwasserleitung verbundenen Vertei- lerkammer dicht anliegt. Um das unter hohem Druck stehende Spülwasser mit gleichmäßigem Druck über die gesamte Länge des Düsenschlitzes auf das Fangsieb zu spritzen, ist am Napf der Drehwelle diametral gegen¬ über dem Spülarm ein Hohlarm befestigt und sind die Hohlräume des Spülarms bzw. Hohlarms durch halbkreis¬ förmige Rohrstücke verbunden. Die halbkreisförmigen Rohrstücke tragen außerdem zur Stabilität bei.
Je nach der Art der anfallenden Schmutzteilchen kann der Düsenschlitz des Spülarms verschieden ausgebildet sein. Bei körniger Verschmutzung ist der Spülarm zweck¬ mäßig mit einem länglichen Düsenschlitz versehen, der sich längs der Abströmfläche des Fangsiebes etwa vom * Böden des Topfes bis etwa zum Außenrand des Fangsie- bes erstreckt. Bei faseriger Verschmutzung sollte der Spülarm entlang der Abströmfläche des Fangsiebes etwa vom Boden des Topfes bis etwa zum Außenrand des Fang- siebes mit einer Vielzahl schräg zur Längsachse des Spülarms verlaufender Düsenschlitze versehen sein.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Abscheiden fester Schmutzteilchen aus Kühlwasser in einem
Längsschnitt,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Schnitt nach Linie I - I,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Schnitt nach Linie II - II ,jedoch ohne Fangsieb,
Fig. 4 einen Spülarm in einer Draufsicht entspre- chend der Fig. 3, jedoch mit abgeänderten
Düsenschlitzen.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Vorrichtung dient dem Abscheiden von Schmutzteilchen aus einer Kühlwasser- leitung für Kraftwerke u. dgl. Sie besteht aus einem rohrförmigen Gehäuse 1, das in eine Kühlwasserleitung eingebaut wird, indem es mit Endflanschen an die ent¬ sprechenden Leitungsrohre angeschlossen wird. Beim Aus¬ führungsbeispiel ist das Gehäuse 1 mit einem Kniestück 2 versehen, doch kann auch ein linear verlaufendes Gehäuse vorgesehen sein, wobei lediglich der Antrieb für eine Druckwasserspüleinrichtung 11 angepaßt werden muß.
Zum Abfangen der vom Kühlwasser mitgerissenen Schmutz- teilchen ist im Gehäuse 1 ein trichterförmiges Fangsieb 4 angeordnet, welches sich über den gesamten Querschnitt des Gehäuses 1 erstreckt, mit seinem Rand an der Innen¬ wand 3 des Gehäuses 1 befestigt ist und mit seiner Spitze in Strömungsrichtung weist, so daß in Inneren des Fangsiebes 4 eine Fangkammer 10 gebildet wird. Die Spitze des Fangsiebes 4 ist topfförmig ausgebildet. Der Topf 5 ist an seinem zylinderfÖrmigen Mantel sieb¬ artig perforiert, jedoch mit einem geschlossenen, d. h. nicht perforierten Boden 6 versehen.
Zum Absaugen der im Topf angesammelten Schmutzteilchen ist einAbsaugrohr 8 vorgesehen, dessen Ansaugende 9 axial in das trichterförmige Fangsieb 4 bis etwa zur Ebene der TopfÖffnung 7 ragt. Vor dem Fangsieb 4 ist das Absaugrohr 8 um 90° gebogen und radial nach außen durch das Gehäuse 1 geführt und an eine Saugpumpe
(nicht dargestellt) angeschlossen. Die in die Fang¬ kammer 10 vom Kühlwasser mitgeführten Schmutzteilchen werden vom Fangsieb 4 zurückgehalten und in den Topf 5 gelenkt. In Abhängigkeit von der anfallenden Menge an Schmutzteilchen wird die Saugpumpe in bestimmten Zeit¬ abschnitten eingeschaltet, arbeitet also zyklisch. Bedarfsweise ist aber auch ein Dauerbetrieb möglich.
Das Fangsieb 4 setzt sich während des Betriebes all- mählich zu und muß daher in bestimmten Zeitabständen gereinigt werden. Hierfür ist eine Druckwasserspülein¬ richtung vorgesehen, die auf der Abströmseite des Fang¬ siebes 4 angeordnet ist. Hauptteil der Druckwasserspül¬ einrichtung 11 ist ein Spülarm 14, der nahe über die außen liegende Abströmfläche 23 des Fangsiebes 4 dre¬ hend bewegt wird und Spülwasser mit hohem Druck gegen diese Abströmfläche 23 spritzt, so daß am Fangsieb 4 festhaftende Schmutzteilcheή in die Fangkammer 10 zu-
* * rückströmen, dort in den Topf 5 gelangen und abgesaugt werden. Der * Spülarm 14 erstreckt sich über die Länge des Fangsiebes 4 einschließlich des zylinderförmigen Mantels des Topfes 5, ist hohl ausgebildet und mit einem länglichen Düsenschlitz 15 versehen, der sich ebenfalls längs der Abströmfläche 23 etwa vom Boden 6 des Topfes 5 bis etwa zum Außenrand des Fangsiebes 4 erstreckt. Der Spülarm 14 schließt an einen Napf 13 an, der an einer Drehwelle 12 befestigt ist, die längs der Mittelachse des Fangsiebes 4 durch das Kniestück 2 in das Gehäuse 1 und mit ihrem inneren Ende in ein unter dem Boden 6 des Topfes 5 befestigtes Lagerteil 27 ragt. Der Rand 19 des Napfes 13 liegt gegen ein ringförmiges Gleitlager 20 einer ortsfesten Verteiler¬ kammer 21 an, die mit einer Spülwasserleitung 22 ver¬ bunden ist. Die Verteilerkammer 21 ist mit der Spül- Wasserleitung 22 und einer diametral gegenüberliegen¬ den Strebe 29 am Gehäuse 1 befestigt und wird von der
Drehwelle 12 durchragt, die auch an den Lagerteilen 25 und 26 des Kniestückes 2 bzw. der Verteilerkammer 21 gelagert ist. Zum Antrieb der Drehwelle 12 ist ein Motor 24 vorgesehen. Der drehende Napf 13 und die ortsfeste Verteilerkammer 21 bilden ein Organ zum Einleiten von unter hohem Druck stehendem Spül¬ wasser in den umlaufenden Spülarm 14. Zur Stabili¬ sierung des Spülarms 14 und zur besseren Zuleitung des Spülwassers auf die volle Länge des Düsenschlit- zes 15 ist diametral gegenüber dem Spülarm 14 am
Napf 13- ein Hohlarm 16 befestigt, und die Hohlräume des Spülarms 14 bzw. Hohlarms 16 sind durch halb¬ kreisförmige Rohrstücke 17,18 verbunden.
Ist das Fangsieb 4 stark verschmutzt, wird die Druck¬ wasserspüleinrichtung 11 eingeschaltet, d. h. durch •den Motor 24 in Drehung versetzt und über die Spül¬ wasserleitung 22 mit Spülwasser beschickt, das bei¬ spielsweise einen solchen Druck hat, daß es am Dü- senschlitz 15 eine Strömungsgeschwindigkeit von etwa 10 m/s erhält. Der Spülarm 14 wird über seinen An¬ schluß am Napf 13 unmittelbar mit Spülwasser ge¬ speist, erhält aber auch Spülwasser über den Hohl¬ arm 16 und die halbkreisförmigen Rohrstücke 17,18. Die Spülwirkung läßt sich dadurch verbessern, daß ein impulsartiges Spritzen erfolgt. Der Spülarm 14 ' wird einmal oder mehrere Male um das Fangsieb 4 ge¬ dreht, bis der gewünschte Reinigungsgrad erzielt ist.
Enthält das Kühlwasser abzuscheidende faserige Schmutz¬ teilchen, z. B. Algen, so kann anstelle des in Fig. 3 gezeigten länglichen Düsenschlitzes 15 die in Fig. 4 schematisch angedeutete Aufteilung vorgesehen werden, bei der der Spülarm 14 mit einer Vielzahl schräg zur Längsachse des Spülarms 14 verlaufenden Düsenschlitzen 28 versehen ist.
Wird alternativ anstelle eines Gehäuses 1 mit einem Kniestück 2 ein geradliniges Gehäuse verwendet, kann die Drehwelle 12 in an sich bekannter Weise mit einem Winkelgetriebe ausgerüstet sein.
