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Patent Searching and Data


Title:
PROCESS AND PLANT FOR OBTAINING A MATERIAL OF VALUE FROM BULK MATERIAL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/110746
Kind Code:
A1
Abstract:
A process for obtaining a material of value from a bulk material is described, wherein the process comprises: mixing the bulk material with a liquid to give a suspension in a mixing vessel (110), separating the suspension by means of a separating apparatus (120) into a heavy material fraction (121), a midsize material fraction (122) and a waste fraction (123), wherein the heavy material fraction (121), the midsize material fraction (122) and the waste fraction (123) each contain a portion of the bulk material of different concentration of the material of value, wherein the heavy material fraction (121) contains a higher concentration of the material of value than the midsize material fraction (122) and the waste fraction (123), and wherein the midsize material fraction (122) contains a higher concentration of the material of value than the waste fraction (123). The process also comprises: chemically treating the midsize material fraction (122) for processing the bulk material in the midsize material fraction (122) and recycling the chemically treated midsize material fraction (122) into the separating apparatus (120). Also described is a corresponding plant (100) for obtaining a material of value from a bulk material.

Inventors:
MOSSER, Alexander (Dorf 44, 5733 Bramberg, 5733, AT)
MÜHLBAUER, Georg (Prankergasse 24/33, 8020 Graz, 8020, AT)
KAHSIOVSKY, Birgit (Goethestraße 25, 8430 Leibnitz, 8430, AT)
LICHTENEGGER, Georg (Vordertheißenegg 28, 9441 Twimberg, 9441, AT)
SCHÖFFMANN, Franz (Walddorf 8, 9020 Klagenfurt, 9020, AT)
PFEIFFER, Herwig (Brauhausstraße 84h, 8053 Graz, 8053, AT)
Application Number:
EP2018/083839
Publication Date:
June 13, 2019
Filing Date:
December 06, 2018
Export Citation:
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Assignee:
SAUBERMACHER DIENSTLEISTUNGS AG (Hans-Roth-Straße 1, 8073 Feldkirchen bei Graz, 8073, AT)
International Classes:
C22B1/00; B03B5/00; B03B7/00; B03B9/00
Foreign References:
US2724503A1955-11-22
GB2395924A2004-06-09
RU2057725C11996-04-10
US20160160317A12016-06-09
Attorney, Agent or Firm:
GALL, Ignaz (Dilg, Haeusler Schindelmann Patentanwaltsgesellschaft mb, Leonrodstr. 58 Munich, 80636, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Gewinnung eines Wertstoffs aus einem Schüttgut, wobei das Verfahren aufweist:

Mischen des Schüttguts mit einer Flüssigkeit zu einer Suspension in einem Mischbehälter (110),

Trennen der Suspension mittels einer Trennvorrichtung (120) in

eine Schwergutfraktion (121),

eine Mittelgutfraktion (122) und

eine Bergefraktion (123),

wobei die Schwergutfraktion (121), die Mittelgutfraktion (122) und die Bergefraktion (123) jeweils einen Teil des Schüttguts mit einer unterschiedlichen Konzentration des Wertstoffs enthalten,

wobei die Schwergutfraktion (121) eine höhere Konzentration des Wertstoffs enthält als die Mittelgutfraktion (122) und die Bergefraktion (123), und

wobei die Mittelgutfraktion (122) eine höhere Konzentration des Wertstoffs enthält als die Bergefraktion (123),

chemisches Behandeln der Mittelgutfraktion (122) zum Aufschließen des Schüttguts in der Mittelgutfraktion (122),

Rückführen der chemisch behandelten Mittelgutfraktion (122) in die Trennvorrichtung (120).

2. Verfahren gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei das Trennen

basierend auf spezifischer Dichte, Form und/oder Größe des Schüttguts erfolgt.

3. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das chemische Behandeln der Mittelgutfraktion (122) ein Behandeln mit einer Säure,

insbesondere einem Säuregemisch aus 10 Gewichtsprozent

Fluorwasserstoffsäure und Salpetersäure und 90 Gewichtsprozent Wasser, aufweist.

4. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verfahren ferner aufweist Sieben der Suspension vor dem Trennen der Suspension, insbesondere mittels eines Siebs (150) mit einer Maschenweite in einem Bereich von 0,5 mm bis 5 mm, weiter insbesondere mit einer Maschenweite in einem Bereich von 1 mm bis 2 mm.

5. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Verfahren ferner aufweist

Filtrieren der Bergefraktion (123) mittels eines Filters (160), wobei die Flüssigkeit von den Feststoffen der Bergefraktion (123) getrennt wird.

6. Verfahren gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei das Verfahren ferner aufweist

Zuführen eines Flockungsmittels in die Bergefraktion (123) vor dem Filtrieren der Bergefraktion (123).

7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, wobei das Verfahren ferner aufweist

Rückführen der filtrierten Flüssigkeit in den Mischbehälter (110), den Sieb (150) und/oder die Trennvorrichtung (120).

8. Verfahren gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei das Trennen des Schüttguts ein kontinuierlicher Prozess ist.

9. Anlage (100) zur Gewinnung eines Wertstoffs aus einem Schüttgut, wobei die Anlage aufweist:

einen Mischbehälter (110) zum Mischen des Schüttguts mit einer

Flüssigkeit zu einer Suspension,

eine Trennvorrichtung (120) zum Trennen der Suspension in

eine Schwergutfraktion (121),

eine Mittelgutfraktion (122) und

eine Bergefraktion (123), wobei die Schwergutfraktion (121), die Mittelgutfraktion (122) und die Bergefraktion (123) jeweils einen Teil des Schüttguts mit unterschiedlicher Konzentration des Wertstoffs enthalten,

einen Reaktionsbehälter (130), welcher zum chemischen Behandeln der Mittelgutfraktion (122) eingerichtet ist, und

eine Fördereinrichtung (140) zum Transportieren der chemisch

behandelten Mittelgutfraktion (122) von dem Reaktionsbehälter (130) zurück in die Trennvorrichtung (120).

10. Anlage (100) gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei der

Reaktionsbehälter (130) säurebeständig ist.

11. Anlage (100) gemäß einem der Ansprüche 9 oder 10, ferner aufweisend

ein Sieb (150), welcher stromaufwärts der Trennvorrichtung (120) angeordnet ist, welcher insbesondere eine Maschenweite in einem Bereich von 0,5 mm bis 5 mm, weiter insbesondere in einem Bereich von 1 mm bis 2 mm aufweist.

12. Anlage (100) gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, ferner aufweisend

einen Filter (160), insbesondere einen Gewebefilter, welcher stromabwärts der Trennvorrichtung (120) angeordnet ist, zum Trennen der Flüssigkeit von den Feststoffen der Bergefraktion (123).

13. Anlage (100) gemäß dem vorangehenden Anspruch, ferner aufweisend

ein Flüssigkeitsleitsystem (170, 270), welches eingerichtet ist, die stromabwärts der Trennvorrichtung (120) gefilterte Flüssigkeit in den

Mischbehälter (110), den Sieb (150) und/oder die Trennvorrichtung (120) zurück zu führen.

14. Anlage (100) gemäß einem der Ansprüche 12 oder 13, ferner aufweisend eine Einrichtung (190) zum Zuführen eines Flockungsmittels in die

Bergefraktion (123) stromaufwärts des Filters (160).

Description:
Verfahren und Anlage zur Gewinnung eines Wertstoffs aus Schüttgut

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung eines Wertstoffs aus einem Schüttgut. Ferner betrifft die Erfindung eine Anlage zur Gewinnung eines Wertstoffs aus einem Schüttgut.

Technischer Hintergrund

Bei der Gewinnung von Wertstoffen aus einem Schüttgut, beispielsweise einem Haldenmaterial, wird das Schüttgut üblicherweise einem Trennverfahren unterzogen, um das Schüttgut in eine Fraktion mit einem relativ hohen

Wertstoffgehalt (Konzentratfraktion) und eine Fraktion mit einem relativ niedrigen Wertstoffgehalt (Bergefraktion) zu unterteilen. Die Fraktion mit dem relativ hohen Wertstoffgehalt wird weiterverarbeitet, indem beispielsweise mit metallurgischen Verfahren der enthaltene Wertstoff aus dem Schüttgut gewonnen wird. Die Fraktion mit dem relativ niedrigen Wertstoffgehalt wird üblicherweise deponiert, da eine Gewinnung des darin enthaltenen Wertstoffs, beispielsweise metallische Erze, entweder technisch nicht möglich ist oder aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnenswert ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Eine Aufgabe der Erfindung kann darin gesehen werden, den Anteil des gewinnbaren Wertstoffs in einem Schüttgut zu erhöhen.

Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen, weitere Merkmale und Details der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen. Gemäß einem exemplarischen Aspekt wird ein Verfahren zur Gewinnung eines Wertstoffs aus einem Schüttgut geschaffen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: Mischen des Schüttguts mit einer Flüssigkeit zu einer

Suspension in einem Mischbehälter, Trennen der Suspension mittels einer Trennvorrichtung in eine Schwergutfraktion, eine Mittelgutfraktion und eine Bergefraktion, wobei die Schwergutfraktion, die Mittelgutfraktion und die

Bergefraktion jeweils einen Teil des Schüttguts mit einer unterschiedlichen Konzentration des Wertstoffs enthalten, wobei die Schwergutfraktion eine höhere Konzentration des Wertstoffs enthält als die Mittelgutfraktion und die

Bergefraktion, und wobei die Mittelgutfraktion eine höhere Konzentration des Wertstoffs enthält als die Bergefraktion. Ferner weist das Verfahren das chemische Behandeln der Mittelgutfraktion zum Aufschließen des Schüttguts in der Mittelgutfraktion auf, sowie das Rückführen der chemisch behandelten Mittelgutfraktion in die Trennvorrichtung.

Insbesondere kann der Wertstoff ein Metall sein, beispielsweise Eisen, Nickel, Kobalt, Wolfram, Mangan und andere, sowie deren Erze, welche den

Ausgangsstoff für eine metallurgische Metallgewinnung darstellen. Alternativ kann der Wertstoff auch ein Nichtmetall sein.

Unter dem Begriff„Schüttgut" kann in diesem Zusammenhang insbesondere ein körniges Gemenge aus Gestein und Erzen verstanden werden, welches in Form eines Granulats, Körnern bzw. Partikeln vorliegt und schüttfähig ist.

Beispielsweise kann es sich dabei um ein Haldenmaterial bzw. um Material aus einer Abbau- oder Bergbaulagerstätte handeln.

Der Mischbehälter kann beispielsweise ein flüssigkeitsdichter Behälter mit einem Rührwerk sein, in welchem das Schüttgut mit der Flüssigkeit zu einer Suspension vermischt wird. Die Flüssigkeit kann Wasser oder eine andere geeignete

Flüssigkeit sein. Unter dem Begriff„Suspension" wird dabei ein heterogenes Stoffgemisch aus Flüssigkeit und darin verteilten Festkörperpartikeln verstanden. Die Suspension wird anschließend mittels einer Trennvorrichtung in die

Schwergutfraktion, die Mittelgutfraktion und die Bergefraktion getrennt.

Beispielsweise kann die Trennvorrichtung ein sogenannter„Nasstrennherd" (auch "Nasstrenntisch" genannt) sein, d.h. eine Trennvorrichtung, in welcher die Partikel in der Suspension unter Zuführung von Flüssigkeit in Partikel mit einer relativ hohen Dichte, Partikel mit einer mittleren Dichte, und Partikel mit einer relativ geringen Dichte getrennt werden. Der Nasstrennherd kann beispielsweise eine geriffelte Platte aufweisen, die nach vorne und zur Seite leicht geneigt ist. Die Platte wird von oben mit Flüssigkeit gespült (beispielsweise mit sog.

„Waschwasser") und quer zur Strömungsrichtung der Flüssigkeit mit einem

Schwingerantrieb geschüttelt. Die Suspension wird auf einer Seite bzw. an einer oberen Ecke dieser Platte aufgegeben und läuft als eine dünne Schicht über die Platte. Schwerkraftbedingt findet dabei ein Setzvorgang statt. Leichtere Partikel befinden sich über den schwereren Partikeln und werden vom Flüssigkeitsstrom nach unten transportiert. Die schwereren Partikel werden von der

Schüttelbewegung in den Rillen quer zur Strömungsrichtung abgelenkt. Auf diese Weise findet eine Sortierung bzw. Trennung der Partikel basierend auf ihrer Dichte (und je nach Geometrie der Rillen zusätzlich auch nach ihrer Größe und/oder Form) statt. An einem unteren Ende der Platte werden die sortierten Partikel ausgegeben. Das Verwenden eines solchen Nasstrenntischs als

Trennvorrichtung hat sich als besonders vorteilhaft für das Trennen einer wolframhaltigen (genauer: wolframoxidhaltigen bzw. wolframerzhaltigen) Suspension herausgestellt, da die Trenngenauigkeit bei diesem Wertstoff besonders hoch ist. Allerdings eignet sich die Trennung mittels Nasstrenntischs auch für andere Wertstoffe, wie beispielsweise Kobalt oder Titan.

Je nach Anwendung bzw. je nach dem zu gewinnenden Wertstoff können auch andere Trennvorrichtungen eingesetzt werden, um die Suspension in die

Schwergutfraktion, die Mittelgutfraktion und die Bergefraktion zu unterteilen. Beispielsweise können Fliehkraftabscheider eingesetzt werden, wie beispielsweise ein oder mehrere Hydrozyklone. Unter den Begriffen„Schwergutfraktion",„Mittelgutfraktion" und„Bergefraktion" ist jeweils ein Teil der Suspension zu verstehen, welcher einen Teil des

Schüttguts mit einer unterschiedlichen Konzentration des Wertstoffs enthält. Unter„Schwergutfraktion" (welche auch als "Konzentratfraktion" bezeichnet wird) wird dabei der Teil der Suspension mit der höchsten Wertstoffkonzentration bezeichnet. Die Schwergutfraktion kann nach dem Trennvorgang direkt einem metallurgischen Verfahren zugeführt werden, in welchem der (beispielsweise metallische) Wertstoff gewonnen und weiterverarbeitet wird. Die Bergefraktion stellt den Teil der Suspension dar, welcher die geringste Konzentration des Wertstoffs enthält. Typischerweise ist die Wertstoffkonzentration in der

Bergefraktion so gering, dass sich eine Gewinnung des darin enthaltenen

Wertstoffs aus wirtschaftlicher Sicht nicht lohnt. Daher wird die Bergefraktion deponiert bzw. entsorgt. Die Mittelgutfraktion bezeichnet den Teil der

Suspension, welcher noch einen relativ großen Anteil des Wertstoffs enthält, dieser aber in einer Form vorliegt, die einer hydrometallurgischen Gewinnung nicht zugänglich ist. Wenn es sich bei dem Wertstoff beispielsweise um

Wolframoxid handelt, kann dieser in Form von Calciumcarbonat-Wolframoxid (CaC0 3 -W0 3 ) Verbindungen vorliegen, aus welchen das Wolframoxid nicht mit hydrometallurgischen Verfahren gewonnen werden kann. Gemäß einem

exemplarischen Aspekt der Erfindung werden derartige Verbindungen mittels der Trennvorrichtung der Mittelgutfraktion zugeordnet.

Die oben genannten relativen Begriffe wie„gering" oder„relativ groß" sind jeweils in ihrem Kontext zu verstehen : welche Konzentration eines Wertstoffs als zu gering oder als ausreichend zur metallurgischen Wertstoffgewinnung (auch als Verhüttung bezeichnet) anzusehen sind, ist dabei jeweils von der Art des

Wertstoffs sowie von den eingesetzten metallurgischen Verfahren abhängig.

Nach dem Trennvorgang mittels der Trennvorrichtung wird die oben

beschriebene Mittelgutfraktion chemisch behandelt, um das in der

Mittelgutfraktion enthaltene Schüttgut derartig aufzubereiten, dass der darin enthaltene Wertstoff in eine Form gebracht wird, welche eine

hydrometallurgische Gewinnung des Wertstoffs ermöglicht. Beispielsweise können bei der chemischen Behandlung die oben genannten Calciumcarbonat- Wolframoxid (CaC0 3 -W0 3 ) Verbindungen aufgebrochen bzw. gespaltet werden, um das Wolframoxid von dem Calciumcarbonat abzutrennen. Die oben genannte Verbindung ist lediglich beispielhaft für viele mögliche Verbindungen, wie sie natürlicherweise in Sedimentgestein auftreten. Dem Fachmann ist eine Reihe weiterer Verbindungen bekannt, welche Wertstoff enthalten, der in seiner natürlich vorliegenden Form metallurgisch nicht gewonnen und weiterverarbeitet werden kann. Im Rahmen dieser Anmeldung kann unter„chemisch Behandeln" jede Maßnahme verstanden werden, die geeignet ist, die im Schüttgut

enthaltenen Verbindungen derartig zu modifizieren, dass der Wertstoff mit metallurgischen Verfahren daraus gewonnen werden kann.

Im Anschluss wird die chemisch behandelte Mittelgutfraktion in die

Trennvorrichtung zurückgeführt. Aufgrund der chemischen Behandlung ist die Zusammensetzung der chemisch behandelten Mittelgutfraktion derartig modifiziert, dass bei einem erneuten Trennvorgang ein beträchtlicher Teil des Wertstoffs aus der chemisch behandelten Mittelgutfraktion in die

Schwergutfraktion eingeteilt und der metallurgischen Weiterverarbeitung zugeführt werden kann.

Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der Anteil von Wertstoff, welcher aus einem Schüttgut gewonnen wird, deutlich vergrößert werden kann, indem die Mittelgutfraktion nach einer chemischen Behandlung einem erneuten Trennvorgang unterzogen wird. Durch die verbesserte Effizienz der

Wertstoffgewinnung können Ressourcen gespart werden und die zu entsorgende Schüttgutmenge verringert werden. Hierdurch verbessert sich einerseits die Wirtschaftlichkeit der Wertstoffgewinnung, andererseits wird die Umwelt aufgrund der verringerten Deponielast geschont.

Gemäß einem weiteren exemplarischen Aspekt wird eine Anlage zur Gewinnung eines Wertstoffs aus einem Schüttgut geschaffen, wobei die Anlage aufweist: einen Mischbehälter zum Mischen des Schüttguts mit einer Flüssigkeit zu einer Suspension, eine Trennvorrichtung zum Trennen der Suspension in eine Schwergutfraktion, eine Mittelgutfraktion und eine Bergefraktion, wobei die Schwergutfraktion, die Mittelgutfraktion und die Bergefraktion jeweils einen Teil des Schüttguts mit unterschiedlicher Konzentration des Wertstoffs enthalten. Ferner weist die Anlage einen Reaktionsbehälter auf, welcher zum chemischen Behandeln der Mittelgutfraktion eingerichtet ist, sowie eine Fördereinrichtung zum Transportieren der chemisch behandelten Mittelgutfraktion von dem

Reaktionsbehälter zurück in die Trennvorrichtung.

Die Fördereinrichtung kann beispielsweise jede beliebige Förderanlage und jedes beliebige Fördermittel sein. Beispielsweise können Rohrleitungen,

Bandförderanlagen, Kettenförderer oder Fahrzeugsysteme mit eigenem Antrieb eingesetzt werden. Die Fördereinrichtung kann für eine kontinuierliche oder satzweise Förderung der chemisch behandelten Mittelgutfraktion in die

Trennvorrichtung eingerichtet sein.

Die Anlage gemäß dem weiteren Aspekt der Erfindung ist eingerichtet, das eingangs beschriebene Verfahren durchzuführen. Begriffsdefinitionen und

Vorteile, welche in Bezug auf das Verfahren beschrieben sind, gelten auch für die beschriebene Anlage.

Nachfolgend werden exemplarische Ausführungsbeispiele des Verfahrens und der Anlage beschrieben. Merkmale und Ausgestaltungen, welche in Bezug auf das Verfahren erläutert werden, gelten auch in Bezug auf die Anlage. Gleichermaßen gelten Merkmale und Ausgestaltungen, welche in Bezug auf die Anlage erläutert werden, auch für das Verfahren.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel erfolgt das Trennen der Suspension in der Trennvorrichtung basierend auf der spezifischen Dichte, der Form und/oder der Größe des Schüttguts.

Der Trennvorgang kann beispielsweise in Form einer Herdsortierung mittels eines Nasstrenntischs durchgeführt werden. Ein Nasstrenntisch wie oben beschrieben bietet die Möglichkeit, die Partikel in der Suspension abhängig von einer Kombination aus spezifischer Dichte, Form der Partikel und der Größe der Partikel zu trennen. Insbesondere bei einer Wolframoxid Gewinnung hat sich der Einsatz eines Nasstrenntischs aufgrund der hohen Trenngenauigkeit für diesen Wertstoff als vorteilhaft herausgestellt.

Dem Fachmann ist klar, dass für verschiedene Wertstoffe verschiedene

Trennverfahren und Trennvorrichtungen eingesetzt werden können. Auch eine gewünschte Zielkonzentration (in Abhängigkeit von der Art des Wertstoffs) in den verschiedenen Fraktionen kann ein Kriterium bei der Auswahl der

Trennvorrichtung sein.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist das chemische

Behandeln der Mittelgutfraktion ein Behandeln mit einer Säure auf, insbesondere mit einem Säuregemisch aus 10 Gewichtsprozent Fluorwasserstoffsäure und Salpetersäure und 90 Gewichtsprozent Wasser.

Die oben genannte Zusammensetzung der Säure ermöglicht das Spalten von Bindungen zwischen dem Wertstoff und einer unerwünschten Matrixverbindung (z.B. Calciumcarbonat), welche das metallurgische Gewinnen des Wertstoffs erschwert bzw. für üblich eingesetzte metallurgische Verfahren technisch unmöglich macht. Die Zugabe von Fluorwasserstoffsäure ermöglicht auch das Aufspalten von Silikaten und ist daher vorteilhaft, wenn es sich beim Schüttgut um Haldenmaterial aus dem Bergbau handelt. Dieses enthält große Anteile von Silikaten, beispielsweise Feldspat und Glimmer, welche mit Fluorwasserstoffsäure durch Ätzen von dem Wertstoff getrennt werden können.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist das Verfahren ferner ein Sieben der Suspension vor dem Trennen der Suspension auf, insbesondere mittels eines Siebs mit einer Maschenweite in einem Bereich von 0,5 mm bis 5 mm, weiter insbesondere mit einer Maschenweite in einem Bereich von 1 mm bis 2 mm. Das Sieb ist bevorzugt zwischen dem Mischbehälter und der Trennvorrichtung angeordnet, so dass die Suspension gesiebt wird, bevor sie in die

Trennvorrichtung eintritt. Das Sieben (auch„Schutzsiebung" genannt) bewirkt, dass nur Feststoffpartikel, deren Größe in einem vorgegebenen Größenbereich liegt, in die Trennvorrichtung eingebracht werden. Es hat sich herausgestellt, durch diese Maßnahme die Klassier- und Sortierwirkung, d. h. die Trennschärfe, der Trennvorrichtung in dem nachfolgenden Trennvorgang verbessert wird.

Ferner hat sich herausgestellt, dass diese Maßnahme geeignet ist, um

fluorreiche, grobkörnige Agglomerate aus dem Schüttgut zu entfernen. Bei einem Agglomerat handelt es sich um eine verfestigte Anhäufung von Partikeln, welche beispielsweise einen Durchmesser von 1,5 mm oder mehr haben können. Das Verfahren gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel berücksichtigt die Erkenntnis, dass sich im Schüttgut eines Haldenmaterials häufig Agglomerate einer bestimmten Größe befinden, welche einen höheren Anteil fluorhaltiger Verbindungen enthalten, als Agglomerate einer anderen (beispielsweise kleineren) Größe. Indem man mittels der Schutzsiebung Agglomerate einer bestimmten Größe (beispielsweise größer als 2 mm Durchmesser) entfernt, ist es daher möglich, gezielt Agglomerate mit besonders hohem Fluorgehalt aus der Suspension zu entfernen. Da es sich bei Fluor um einen giftigen Gefahrstoff handelt, ermöglicht das Sieben der Suspension mit einfachen Mitteln, einen relativ großen Anteil des Fluors bereits vor dem Trennen aus dem Schüttgut zu entfernen und als Sondermüll zu entsorgen. Dadurch wird die Fluorbelastung sowohl in den weiteren Verfahrensschritten als auch auf der Deponie reduziert. Insgesamt wird mit dieser Maßnahme einerseits die Betriebssicherheit verbessert und andererseits die Umwelt weniger belastet, da das ausgesiebte Fluor nicht zusammen mit der Bergefraktion deponiert wird.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist das Verfahren ferner ein Filtrieren der Bergefraktion mittels eines Filters auf, wobei die Flüssigkeit von den Feststoffen der Bergefraktion getrennt wird.

Wie oben erläutert, handelt es sich bei der Bergefraktion um den Teil der

Suspension, welcher die Trennvorrichtung mit der vergleichsweise geringsten Konzentration des Wertstoffs, im Vergleich zur Schwergutfraktion und Mittelgutfraktion, verlässt. Die Bergefraktion ist zu deponieren (entsorgen).

Mittels des Filtrierens der Bergefraktion vor dem deponieren kann die Flüssigkeit aus der Bergefraktion entfernt werden. Beispielsweise kann für diesen Zweck ein Gewebefiltersack oder ein Gewebefilterschlauch verwendet werden. Unter einem Gewebefilterschlauch kann ein schlauchförmiger Filter verstanden werden, welchen die Bergefraktion durchläuft, wobei die Flüssigkeit schwerkraftbedingt durch das Gewebe austritt, während die Festkörperpartikel zurückgehalten werden. Der Gewebefilterschlauch kann aus einem engmaschigen Gewebe aus Baumwolle, Leinen, synthetischem Material, Vlies und anderen Materialien sein. Beispielsweise kann der Gewebefilterschlauch eine Länge von ungefähr 10 m und einem Durchmesser von ungefähr 1 m haben. Mit einem Gewebefilterschlauch kann die Bergefraktion auf Energie sparende Weise effizient entwässert werden. Eine effiziente Entwässerung der Bergefraktion verringert die zu entsorgende Masse der Bergefraktion erheblich. Der Begriff„Entwässerung" bezieht sich auf Ausführungsbeispiele, in welchen die Flüssigkeit Wasser ist. Selbstverständlich kann, neben reinem Wasser, jede geeignete Flüssigkeit in dem

erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzt werden, beispielsweise eine

niederprozentige Säure.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist das Verfahren ferner das Zuführen eines Flockungsmittels in die Bergefraktion vor dem Filtrieren der Bergefraktion auf.

Das Flockungsmittel kann insbesondere eine Polymerlösung sein. Die

Polymerlösung kann beispielsweise 0,3 Gewichtsprozent eines Polymers in 99,7 Gewichtsprozent Wasser sein. Als Polymer eignen sich beispielsweise Polymere auf der Basis von Polyacrylamid. Das Flockungsmittel bewirkt, dass kleine Partikel sich zu größeren Flocken zusammenlagern, so dass diese einfach und zuverlässig ausgefiltert werden können. Durch die Zugabe des Flockungsmittels kann somit die Effizienz der Entwässerung der Bergefraktion erhöht werden. Es hat sich herausgestellt, dass eine Entwässerung der Bergefraktion mittels des oben beschriebenen Gewebefilterschlauchs in Kombination mit der Zugabe des Flockungsmittels eine effiziente, sowie zuverlässige und Energie sparende

Entwässerung der Bergefraktion ermöglicht. Dabei kann nahezu die gesamte Flüssigkeit aus der Bergefraktion entfernt werden, während die gefilterte

Flüssigkeit nahezu frei von Feststoffpartikeln ist. Falls die Flüssigkeit Wasser ist, tritt an den Gewebefilterschläuchen Wasser aus, welches annäherungsweise Frischwasserqualität hat. Es hat sich gezeigt, dass bei der beschriebenen

Kombination aus Flockungsmittel und Gewebefilterschlauch ein

Filterwirkungsgrad von 99 % oder mehr erreicht werden kann.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist das Verfahren ferner das Rückführen der filtrierten Flüssigkeit in den Mischbehälter, den Sieb und/oder die Trennvorrichtung auf.

Insbesondere kann die aus dem Filter austretende Flüssigkeit stromabwärts des Filters zunächst in einem Flüssigkeitsbehälter gesammelt werden. Von dort aus kann die Flüssigkeit über ein Flüssigkeitsleitsystem (welches beispielsweise Pumpen und ein System aus Rohrleitungen umfasst) wieder in den Prozess zurückgeführt werden. Vorzugsweise weist die Anlage einen Flüssigkeitskreislauf auf, wobei die mittels des Filters aus der Bergefraktion entfernte Flüssigkeit kreislaufartig wieder in die Anlage zurückgeführt wird. Beispielsweise kann die gefilterte Flüssigkeit, oder ein Teil davon, in den Mischbehälter zurückgeführt werden. Ferner kann die Flüssigkeit, oder ein Teil davon, in den Sieb

zurückgeführt werden, welcher zwischen dem Mischbehälter und der

Trennvorrichtung angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, die Flüssigkeit, oder einen Teil davon, in die Trennvorrichtung zurück zu führen. Beispielsweise kann bei Verwendung eines Nasstrenntischs der zurückgeführte Flüssigkeitsstrom dazu verwendet werden, die Platte des Nasstrenntischs zu bespülen, wie oben erläutert. Für den Fachmann ist klar, dass die aufgezählten Beispiele nicht beschränkend sind. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, die filtrierte Flüssigkeit an jedem anderen beliebigen Punkt in die Anlage

zurückzuführen, auch in einen geeigneten Abschnitt eines Systems aus Rohrleitungen etc. Ferner kann das Flüssigkeitsleitsystem eine Steuerung umfassen, welche den Strom der gefilterten Flüssigkeit derartig steuert, dass der Flüssigkeitsstrom in mehrere Teilströme unterteilt wird, welche jeweils

bedarfsgerecht an einer unterschiedlichen Position wieder in die Anlage

zurückgeführt werden.

Das Bereitstellen eines derartigen Flüssigkeitskreislaufs ermöglicht es, das Verfahren ressourcensparend (beispielsweise mit niedrigem Wasserverbrauch) durchzuführen, da nahezu die gesamte Flüssigkeitsmenge kreislaufartig wieder verwendet wird.

Ferner wird durch die effiziente Filterung der Bergefraktion vor dem Rückführen der Flüssigkeit in die Anlage verhindert, dass Feststoffpartikel aus der

Bergefraktion wieder in die Anlage gelangen und somit Anlagenkapazitäten in Anspruch nehmen oder die Flüssigkeitspumpen des Flüssigkeitsleitsystems beeinträchtigen.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel ist das Trennen des

Schüttguts ein kontinuierlicher Prozess.

Beispielsweise kann die Suspension kontinuierlich der Trennvorrichtung zugeführt werden, beispielsweise unter Verwendung einer Bandfördereranlage. Gleichzeitig kann ein Flüssigkeitsstrom, beispielsweise ein gefilterter und kreislaufartig zurückgeführter Flüssigkeitsstrom, kontinuierlich der Trennvorrichtung zugeführt werden. In entsprechender Weise können die Schwergutfraktion, die

Mittelgutfraktion und die Bergefraktion kontinuierlich aus der Trennvorrichtung ausgegeben werden.

Bei der Verarbeitung von großen Mengen, wobei selten ein Produktwechsel stattfindet, ist ein kontinuierlicher Prozess vorteilhaft, da keine Rüstzeiten für das Reinigen und Wiederbefüllen anfallen. Somit kann die Anlage mit einer hohen Effizienz arbeiten. Auch das chemische Behandeln des Mittelguts kann kontinuierlich ablaufen.

Beispielsweise kann die Mittelgutfraktion kontinuierlich zu einem

Reaktionsbehälter transportiert werden, in welchem die Mittelgutfraktion chemisch behandelt wird. Die chemisch behandelte Mittelgutfraktion kann anschließend kontinuierlich wieder der Trennvorrichtung zugeführt werden. Dies hat den Vorteil, dass auch die chemische Behandlung ohne Rüstzeiten und deshalb mit einer hohen Effizienz durchgeführt werden kann.

Alternativ kann die Mittelgutfraktion satzweise chemisch behandelt werden. Dies hat den Vorteil, dass Parameter der chemischen Behandlung, beispielsweise eine Dauer der chemischen Behandlung, flexibel an die jeweils vorliegenden

Anforderungen angepasst werden können.

Mischformen sind möglich, beispielsweise kann die Trennvorrichtung für einen kontinuierlichen Betrieb eingerichtet sein, während das chemische Behandeln satzweise durchgeführt wird. Dies hat den Vorteil, dass der Trennvorgang mit hoher Effizienz durchgeführt wird, während die chemische Behandlung schnell und flexibel angepasst werden kann, beispielsweise im Hinblick auf die Dauer der chemischen Behandlung und auf die eingesetzte chemische Zusammensetzung (z.B. Säure).

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel ist der Reaktionsbehälter säurebeständig. Insbesondere kann der Reaktionsbehälter vollständig aus einem

säurebeständigen Material sein oder eine säurebeständige Beschichtung im Inneren aufweisen. Beispielsweise kann der Reaktionsbehälter aus Kunststoff sein. Polytetrafluorethylen hat sich als Material als vorteilhaft erwiesen, da dieser Kunststoff beständig gegenüber Fluorwasserstoffsäure ist.

Der Reaktionsbehälter kann ein Rührwerk aufweisen, was eine bessere

Durchmischung der Mittelgutfraktion mit der eingesetzten Chemikalie (z.B.

10%ige Fluorwasserstoffsäure und Salpetersäure) ermöglicht. Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist die Anlage ferner ein Sieb auf, welcher stromaufwärts der Trennvorrichtung angeordnet ist, welcher insbesondere eine Maschenweite in einem Bereich von 0,5 mm bis 5 mm, weiter insbesondere in einem Bereich von 1 mm bis 2 mm, aufweist.

Das Sieb ist bereits vorstehend in Zusammenhang mit dem Verfahren

beschrieben. Auf eine wiederholte Beschreibung wird deshalb an dieser Stelle verzichtet.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist die Anlage einen Filter auf, insbesondere einen Gewebefilter, welcher stromabwärts der

Trennvorrichtung angeordnet ist, zum Trennen der Flüssigkeit von den

Feststoffen der Bergefraktion.

Auch der Filter ist bereits vorstehend in Zusammenhang mit dem Verfahren beschrieben. Daher wird an dieser Stelle auf eine erneute Beschreibung verzichtet.

Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist die Anlage ferner ein Flüssigkeitsleitsystem auf, welches eingerichtet ist, die stromabwärts der

Trennvorrichtung gefilterte Flüssigkeit in den Mischbehälter, den Sieb und/oder die Trennvorrichtung zurück zu führen.

Das Flüssigkeitsleitsystem kann eine oder mehrere Flüssigkeitsleitungen aufweisen, beispielsweise Rohrleitungen. Die Flüssigkeitsleitungen können als ein verzweigtes System angeordnet sein, so dass die stromabwärts der

Trennvorrichtung gefilterte Flüssigkeit in mehrere Teilströme unterteilt wird, welche jeweils an einer unterschiedlichen Position wieder in die Anlage

zurückgeführt werden. Ferner kann das Flüssigkeitsleitsystem eine oder mehrere Pumpen zur Förderung der Flüssigkeit durch das Flüssigkeitsleitsystem aufweisen, insbesondere durch die Rohrleitungen des Flüssigkeitsleitsystems. Das Bereitstellen eines Flüssigkeitskreislaufs ermöglicht es, die Anlage

resso u ree n sparend (beispielsweise mit niedrigem Wasserverbrauch) zu betreiben, da nahezu die gesamte Flüssigkeitsmenge kreislaufartig wieder verwendet wird. Gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist die Anlage ferner eine Einrichtung zum Zuführen eines Flockungsmittels in die Bergefraktion

stromaufwärts des Filters auf.

Die Einrichtung zum Zuführen des Flockungsmittels kann einen

Flockungsmittelbehälter aufweisen, welcher optional ein Rührwerk umfasst. Zusätzlich kann die Einrichtung eine Flockungsmittelleitung aufweisen, welche derartig angeordnet ist, dass das Flockungsmittel aus dem

Flockungsmittelbehälter stromaufwärts des Filters der Bergefraktion zugeführt werden kann. Ferner weist die Einrichtung eine Fördereinrichtung zum

Transportieren des Flockungsmittels auf, beispielsweise eine Pumpe.

Es wird darauf hingewiesen, dass Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf unterschiedliche Erfindungsgegenstände beschrieben wurden. Insbesondere sind einige Ausführungsformen der Erfindung mit Vorrichtungsansprüchen und andere Ausführungsformen der Erfindung mit Verfahrensansprüchen

beschrieben. Dem Fachmann wird jedoch bei der Lektüre dieser Anmeldung sofort klar werden, dass, sofern nicht explizit anders angegeben, zusätzlich zu einer Kombination von Merkmalen, die zu einem Typ von Erfindungsgegenstand gehören, auch eine beliebige Kombination von Merkmalen möglich ist, die zu unterschiedlichen Typen von Erfindungsgegenständen gehören.

Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden beispielhaften Beschreibung derzeit bevorzugter Ausführungsformen. Die einzelnen Figuren der Zeichnung dieser Anmeldung sind lediglich als schematisch und als nicht maßstabsgetreu anzusehen.

Kurze Beschreibung der Figuren

Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Anlage zur Gewinnung eines Wertstoffs.

Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht der Anlage mit einem

Flüssigkeitskreislauf.

Ausführliche Beschreibung der Figuren

Es wird darauf hingewiesen, dass Merkmale bzw. Komponenten von

unterschiedlichen Ausführungsformen, die mit den entsprechenden Merkmalen bzw. Komponenten der Ausführungsform nach gleich oder zumindest

funktionsgleich sind, mit den gleichen Bezugszeichen oder mit anderen

Bezugszeichen versehen sind, welche sich lediglich in ihrer ersten Ziffer von dem Bezugszeichen eines (funktional) entsprechenden Merkmals oder einer

(funktional) entsprechenden Komponente unterscheiden. Zur Vermeidung von unnötigen Wiederholungen werden teilweise bereits anhand einer vorher beschriebenen Ausführungsform erläuterte Merkmale bzw. Komponenten an späterer Stelle nicht mehr im Detail erläutert.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass die nachfolgend beschriebenen

Ausführungsformen oder Ausführungsbeispiele lediglich eine beschränkte Auswahl an möglichen Ausführungsvarianten der Erfindung darstellen.

Insbesondere ist es möglich, die Merkmale einzelner Ausführungsformen in geeigneter Weise miteinander zu kombinieren, so dass für den Fachmann mit den hier explizit dargestellten Ausführungsvarianten eine Vielzahl von

verschiedenen Ausführungsformen als offensichtlich offenbart anzusehen sind. Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Anlage 100 zur Gewinnung eines Wertstoffs aus Schüttgut. Das wertstoffhaltige Schüttgut, z.B. ein

Haldenmaterial, wird von einem Transportmittel 102 in einen Mischbehälter 110 überführt. In dem Mischbehälter 110, welcher auch als„Konditionierer" bezeichnet wird, wird das Schüttgut mittels eines Rührwerks 111 mit einer Flüssigkeit vermischt. Dieser Vorgang wird auch als„Aufschlämmen" des

Schüttguts bezeichnet. Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 wird die Flüssigkeit aus einer Flüssigkeitszuleitung 101 in die Anlage 100 geleitet, beispielsweise aus einer Frischwasserzuleitung. In dem Mischbehälter 110 wird das wertstoffhaltige Schüttgut mit der Flüssigkeit zu einer Suspension vermischt. Die Suspension wird anschließend in ein Sieb 150 überführt. Das Sieb 150 hat beispielsweise eine Maschenweite von 1 mm bis 2 mm. Indem die Suspension das Sieb durchläuft, werden grobkörnige Agglomerate aus der Suspension entfernt. Es hat sich herausgestellt, dass diese grobkörnigen Agglomerate einen besonders hohen Fluoranteil haben. Da es sich bei Fluor um einen giftigen Gefahrstoff handelt, stellt das Sieben eine einfache Maßnahme dar, bereits vor dem Trennvorgang die Fluorbelastung zu verringern. Im Anschluss an das Sieben wird die gesiebte Suspension in einem weiteren Mischbehälter 112 gesammelt. Von dort wird die Suspension kontinuierlich mittels einer Fördereinrichtung 114 zu der

Trennvorrichtung 120 überführt, wie mittels des Pfeils 113 angedeutet ist. Die Fördereinrichtung 114 kann beispielsweise eine oder mehrere Schlauchpumpen aufweisen. Der kontinuierliche Volumenstrom 113 der Suspension kann beispielsweise 3 m 3 /h betragen, wobei in 1 m 3 der Suspension 200 kg

Feststoffpartikel enthalten sind. Die genannten Werte sind lediglich beispielhaft für das dargestellte Ausführungsbeispiel. Es versteht sich, dass auch Anlagen mit stark abweichenden Volumen- und Masseströmen eingesetzt werden können.

In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Trennvorrichtung zwei Einheiten 120 auf, welche als Nasstrennherde ausgebildet sind. Die Anzahl der

vorgesehenen Einheiten 120 kann variieren. Je nach der Größe des zu

verarbeitendem Volumenstroms können eine, zwei, drei oder mehr Einheiten 120 vorgesehen sein. Die Suspension wird mittels der Trennvorrichtung 120 basierend auf der spezifischen Dichte der Feststoffpartikel in drei Fraktionen unterteilt: eine Schwergutfraktion 121, eine Mittelgutfraktion 122 und eine Bergefraktion 123. Die Schwergutfraktion 121 enthält die höchste Konzentration des Wertstoffs. Daher werden die Feststoffe aus der Schwergutfraktion aus der Anlage

entnommen und metallurgischen Verfahren zugeführt, in welchen beispielsweise Wolfram aus Wolframerzen gewonnen wird. Dies ist mittels des Pfeils 125 angedeutet. Beispielsweise kann die Schwergutfraktion ungefähr 1,5 bis

2 Gewichtsprozent der getrennten Suspension ausmachen. Der Massestrom des Feststoffs in der Schwergutfraktion kann beispielsweise 9 bis 12 kg/h betragen, und der Volumenstrom der Flüssigkeit kann beispielsweise 45 bis 60 l/h

betragen. Näherungsweise 10 Gewichtsprozent der Suspension werden von der

Trennvorrichtung der Mittelgutfraktion 122 zugeteilt. Der Massestrom des

Feststoffs in der Mittelgutfraktion kann beispielsweise 60 kg/h betragen, und der Volumenstrom der Flüssigkeit kann beispielsweise 300 l/h betragen. Der Feststoff in der Mittelgutfraktion enthält relativ viel Wertstoff. Allerdings liegt dieser Wertstoff in einer Form vor, die eine hydrometallurgische Gewinnung des

Wertstoffs nicht möglich macht. Wenn es sich bei dem Wertstoff beispielsweise um Wolframoxid handelt, kann dieser in Form von Calciumcarbonat-Wolframoxid (CaC0 3 -W0 3 ) Verbindungen vorliegen, aus welchen das Wolframoxid nicht mit hydrometallurgischen Verfahren gewonnen werden kann. Daher wird der

Feststoff der Mittelgutfraktion 122 in einen Reaktionsbehälter 130 überführt. Hier findet eine chemische Behandlung der Mittelgutfraktion statt. Beispielsweise kann das Mittelgut mit einer 10%igen Fluorwasserstoff/Salpetersäure (HF/HNO3) behandelt werden. Dies führt zu einem Aufbrechen der Bindung zwischen dem Wertstoff und einer unerwünschten Matrixverbindung (Hier Calciumcarbonat). Anschließend wird das chemisch behandelte Mittelgut zurück in die

Trennvorrichtung geführt, wie mittels des Pfeils 140 angedeutet ist. In der Darstellung der Figur 1 wird das chemisch behandelte Mittelgut in die linke der beiden gezeigten Trenneinheiten 120 der Trennvorrichtung zurückgeführt. Diese vereinfachte Darstellung dient nur der Veranschaulichung des

erfindungsgemäßen Prinzips. In der Praxis kann das chemisch behandelte

Mittelgut selbstverständlich auch in beide Einheiten 120 der Trennvorrichtung (beispielsweise zu gleichen Teilen) zurückgeführt werden. Ferner ist es möglich, das chemisch behandelte Mittelgut in eine andere (nicht gezeigte) Einheit der Trennvorrichtung zurück zu führen. Beispielsweise kann die Trennvorrichtung drei räumlich voneinander getrennte Einheiten 120 aufweisen, wobei zwei dieser Einheiten wie in Figur 1 gezeigt die Suspension trennen, während die dritte Einheit (räumlich getrennt von der ersten und zweiten Einheit) stromabwärts des Reaktionsbehälters 130 angeordnet ist. In anderen Worten muss zum Trennen des chemisch behandelten Mittelguts nicht dieselbe Einheit 120 (beispielsweise derselbe Nasstrennherd) der Trennvorrichtung verwendet werden, welche in einem vorangehenden Verfahrensschritt zum Trennen der Suspension verwendet wurde. Indem das Mittelgut zunächst chemisch behandelt und anschließend einem erneuten Trennvorgang unterzogen wird, kann der Anteil von Wertstoff, welcher aus dem Schüttgut gewonnen wird, deutlich vergrößert werden. Dies verbessert die Effizienz der Wertstoffgewinnung, wodurch Ressourcen eingespart werden können und die Umwelt geschont wird. Ferner werden nach der chemischen Behandlung die Reste der dabei verwendeten Chemikalie mit in die Trennvorrichtung 120 zurückgeführt. Dies begünstigt das Aufbrechen von unerwünschten Verbindungen bereits in der Trennvorrichtung 120.

In der Trennvorrichtung 120 werden ungefähr 88 bis 90 Gewichtsprozent der Suspension der Bergefraktion 123 zugeteilt. Der Massestrom der Feststoffe der Bergefraktion kann beispielsweise 540 kg/h betragen. Ferner kann die

Bergefraktion einen Volumenstrom von 5,1 bis 7,2 m 3 /h eines Schlamms (d.h. eines Gemischs aus fein verteilten, sehr feinkörnigen Feststoffpartikeln in

Flüssigkeit) aufweisen. Die Feststoffe der Bergefraktion 123 werden mittels eines Filters 160 von der Flüssigkeit getrennt. Beispielsweise kann ein Gewebefilterschlauch als Filter 160 verwendet werden, welcher eine effiziente Entfernung der Flüssigkeit ermöglicht. Wenn es sich bei der Flüssigkeit um Wasser handelt, wird dieser Vorgang auch als„Entwässerung" bezeichnet. Für diesen Schritt ist die Zugabe eines Flockungsmittels vorteilhaft. Figur 1 zeigt einen Flockungsmittelbehälter 190, welcher optional ein Rührwerk 191 enthalten kann. Wie mittels des Pfeils 192 angedeutet, wird das Flockungsmittel stromabwärts der Trennvorrichtung 120 und stromaufwärts des Filters 160 der Bergefraktion 123 zugeführt. Durch die Zugabe des Flockungsmittels vor dem Filtrieren der Bergefraktion kann die Entwässerung der Bergefraktion besonders effizient durchgeführt werden, da das Flockungsmittel ein Zusammenlagern von sehr kleinen Feststoffpartikeln zu größeren Flocken bewirkt, welche mittels des Filters 160 effizient von der

Flüssigkeit getrennt werden können. Es ist ebenfalls möglich, die

Mittelgutfraktion und/oder die Konzentratfraktion mit einem Filter von der darin enthaltenen Flüssigkeit zu trennen und die Flüssigkeit in die Anlage zurück zu führen, so wie in Zusammenhang mit der Bergefraktion detailliert beschrieben ist.

Beispielsweise kann das Flockungsmittel eine 0,3 gewichtsprozentige

Polymerlösung sein, welche der Bergefraktion mit einem Volumenstrom von ungefähr 120 l/h zugeführt wird. Dies entspricht einer Polymerzugabe von ungefähr 0,36 kg/h. Die genannten Werte beziehen sich auf Polyacrylamid als Flockungsmittel und auf die oben genannten Werte für die Masse- bzw.

Volumenströme der Suspension und der verschiedenen Fraktionen.

Selbstverständlich können bei abweichenden Masse- bzw. Volumenströmen in der Anlage und bei der Verwendung eines anderen Flockungsmittels andere Dosierungen des Flockungsmittels vorteilhaft sein.

Figur 2 zeigt eine schematische Ansicht der Anlage 100 mit einem

Flüssigkeitskreislauf. Um Wiederholungen zu vermeiden, werden nicht alle Elemente, welche bereits anhand des Ausführungsbeispiels der Figur 1 erläutert wurden, erneut explizit dargelegt. Das Ausführungsbeispiel der Figur 2

unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 beispielsweise darin, dass das Flüssigkeitsleitsystem 270 als Flüssigkeitskreislauf konfiguriert ist. Im Folgenden wird das Ausführungsbeispiel mit Wasser als Flüssigkeit beschrieben. Wie oben dargelegt, können allerdings auch andere geeignete Flüssigkeiten eingesetzt werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Bergefraktion 123 mit dem Filter 160 entwässert. Das aus dem Filter 160 austretende Wasser wird in einem Flüssigkeitsbehälter 271 gesammelt und von dort mittels einer

Fördereinrichtung 272 in andere Abschnitte des Flüssigkeitsleitsystems 270 transportiert. Die Fördereinrichtung 272 kann eine Pumpe, insbesondere eine Wasserpumpe, sein. Wie Figur 2 zu entnehmen ist, kann das

Flüssigkeitsleitsystem 270 ein verzweigtes Netzwerk aus Flüssigkeitsleitungen, beispielsweise Rohrleitungen, sein. Ferner kann das Flüssigkeitsleitsystem 270 eine oder mehrere Fördereinrichtungen 272 an geeigneten Positionen aufweisen Insgesamt dient das Flüssigkeitsleitsystem 270 einem kreislaufartigen

Rückführen der im Flüssigkeitsbehälter 271 gesammelten Flüssigkeit zu einer gewünschten Position der Anlage. Beispielsweise kann die gesammelte

Flüssigkeit in den Mischbehälter 110 zurückgeführt werden, wie mittels des Pfeils 275 angedeutet ist. Ferner kann die gesammelte Flüssigkeit in das Sieb 150 zurückgeführt werden, wie mittels des Pfeils 276 angedeutet ist. Auch ein

Rückführen der gesammelten Flüssigkeit in die Einheiten 120 der

Trennvorrichtung ist möglich, wie mittels der Pfeile 277 angedeutet ist. Die gezeigten Positionen, an welchen die Flüssigkeit in die Anlage zurückgeführt wird, sind nicht auf die in der Figur dargestellten Positionen beschränkt. Es ist möglich, die Flüssigkeit an jeder gewünschten Position in die Anlage

zurückzuführen. Ein Rückführen der gesammelten Flüssigkeit in die

Trennvorrichtung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn es sich bei der

Trennvorrichtung um eine Nasstrennvorrichtung handelt. Unter einer

Nasstrennvorrichtung versteht man eine Trennvorrichtung, welche für den Trennvorgang eine Flüssigkeit benötigt. Falls beispielsweise ein Nasstrennherd als Nasstrennvorrichtung eingesetzt wird, kann die zurückgeführte Flüssigkeit für diesen Zweck (als sog.„Waschwasser", wie oben dargelegt) verwendet werden. Beispielsweise kann ein Nasstrennherd 120 für den optimalen Betrieb einen Waschwasserverbrauch von 1,2 bis 2,1 m 3 /h haben. Indem mittels des

Flüssigkeitsleitsystem 270 ein, insbesondere kontinuierlicher,

Flüssigkeitskreislauf bereitgestellt wird, kann die erfindungsgemäße Anlage besonders ressourcenschonend (beispielsweise wassersparend) betrieben werden. Es ist anzumerken, dass Figur 2 nicht vollständig das Rückführen 140 des chemisch behandelten Mittelguts in die Trennvorrichtung 120 zeigt. Dies dient nur dem Zweck einer besseren Übersichtlichkeit. Auch im

Ausführungsbeispiel der Figur 2 wird die chemisch behandelte Mittelgutfraktion in die Trennvorrichtung zurückgeführt.

Ferner ist anzumerken, dass die Anlage 100 von allen gezeigten und

beschriebenen Elementen auch mehrere der gleichen Art aufweisen kann.

Beispielsweise kann als Filter 160 auch eine Mehrzahl von Filtern eingesetzt werden, welche parallel oder seriell angeordnet sein können. Auch das Vorsehen von mehreren Reaktionsbehältern 130, mehreren Flockungsmittelbehältern 190, mehreren Sieben 150, mehreren Mischbehältern 110, 112 etc. ist möglich.

Die Ausführung der Erfindung ist nicht auf diese Anwendungsfälle und die weiter oben erwähnten Systemkonfigurationen beschränkt, sondern ebenso in einer Vielzahl von Abwandlungen möglich, die im Rahmen fachgemäßen Handelns liegen. Ferner sollte darauf hingewiesen werden, dass Bezugszeichen in den Ansprüchen nicht als beschränkend aufzufassen sind und dass die Begriffe "aufweisen" bzw. "aufweisend" und ähnliche Begriffe nicht das Vorhandensein von weiteren Elementen oder Schritten ausschließen. Auch schließt ein Aufzählen als mehrere Mittel oder Elemente nicht aus, dass diese Mittel oder Elemente als ein einziges Mittel oder Element ausgebildet werden können.

Bezuaszeichenliste

100 Anlage

101 Flüssigkeitszuleitung

102 Transportmittel für Schüttgut

110 Mischbehälter

111 Rührwerk

112 weiterer Mischbehälter

113 Überführen der Suspension

114 Fördereinrichtung

120 Trennvorrichtung

121 Schwergutfraktion / Konzentratfraktion 122 Mittelgutfraktion

123 Bergefraktion

130 Reaktionsbehälter

140 Rückführung des Mittelguts

150 Sieb

160 Filter

170, 270 Flüssigkeitsleitsystem

190 Flockungsmittelbehälter

191 Rührwerk

192 Zugabe Flockungsmittel

271 Flüssigkeitsbehälter

272 Fördereinrichtung / Pumpe

275 Abschnitt des Flüssigkeitsleitsystems

276 Abschnitt des Flüssigkeitsleitsystems

277 Abschnitt des Flüssigkeitsleitsystems