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Title:
PROCESS FOR PRODUCING FLEXIBLE, FIBRE-BASED, PROTECTIVE, AUXILIARY AND INSULATING MATERIALS FOR ELECTRICAL PURPOSES USING IMPREGNATING MATERIALS CURABLE BY HIGH-ENERGY RADIATION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1992/001300
Kind Code:
A1
Abstract:
Process for producing flexible, fibre-based, impregnated, protective, auxiliary and insulating materials for electrical purposes, by applying impregnating agent to the material to be impregnated, followed by curing, characterized in that a solvent-free impregnating material containing one or more olefinically unsaturated, radically polymerizable polyesters, one or more radically polymerizable monomers as reactive thinners, one or more plasticizers and possibly one or more peroxide-free radical initiators is applied and then cured by high-energy radiation and, if necessary, further cured by heating.

Inventors:
Bastian, Udo (Backhausfeld 25, Ratingen 1, D-4030, DE)
Krause, Rainer (In der Beek 67, Wuppertal, D-5600, DE)
Kiessling, Gerhard (Sprockhöveler Str. 95, Hattingen, D-4320, DE)
Application Number:
PCT/EP1991/001303
Publication Date:
January 23, 1992
Filing Date:
July 12, 1991
Export Citation:
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Assignee:
Herberts, Gesellschaft Mit Beschränkter Haftung (Christbusch 25, Wuppertal 2, D-5600, DE)
Bastian, Udo (Backhausfeld 25, Ratingen 1, D-4030, DE)
Krause, Rainer (In der Beek 67, Wuppertal, D-5600, DE)
Kiessling, Gerhard (Sprockhöveler Str. 95, Hattingen, D-4320, DE)
International Classes:
C08F2/46; B29C35/08; C08F2/48; C08F290/14; C08F299/04; C08G63/685; C08J5/00; C08L67/00; C08L67/06; G02B6/44; H01B3/42; H01B3/48; (IPC1-7): C08L67/06; H01B3/42
Foreign References:
EP0186165A21986-07-02
GB2048910A1980-12-17
US3875094A1975-04-01
DE3146124A11983-06-01
Attorney, Agent or Firm:
Hrabal, Ulrich (Türk Gille Hrabal, Brucknerstr. 20, Düsseldorf 13, D-4000, DE)
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Claims:
A bPATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Herstellung von flexiblen, imprägnierten Schutz, Hilfs und Isoliermaterialien auf Faserbasis, für elektrische Zwecke, durch , Aufbringen eines Imprägniermittels auf das zu imprägnierende Material und anschließende Härtung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß man auf das zu imprägnierende Material eine Lösemittelfreie Imprägniermasse, die einen oder mehrere olefinisch ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Polyester, ein oder mehrere radikalisch polymerisierbare Monomere als Reaktivverdünner, einen oder mehrere Weichmacher, sowie gegebenenfalls einen oder mehrere peroxidfreie Radikalinitiatoren enthält, aufbringt und anschließend eine Härtung mit energiereicher Strahlung, sowie gegebenenfalls eine weitere Härtung durch Erwärmen vornimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als olefinisc ungesättigten Polyester einen Imidhaltigen olefinisch ungesättigten Polyester verwendet.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Imprägniermasse verwendet, die als radikalisch polymerisierbare Monomere eine oder mehrere Phenylverbindungen und/oder (Meth)acrylverbindungen und/oder Allylverbindungen enthält.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß man als Radikalinitiatoren peroxidfreie Photoinitiatoren verwendet und mit energiereicher Strahlung härtet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Radikalinitiatoren solche verwendet, die thermisch ansprechen und die Härtung durch Erwärmen vornimmt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man Radikalinitiatoren verwendet, die sowohl auf energiereiche Strahlung als auch auf Wärmezufuhr ansprechen, oder die Gemische aus auf energiereiche Strahlung ansprechenden Radikalinitiatoren und auf Wärmezufuhr ansprechenden Radikalinitiatoren sind und daß man die Härtung durch energiereiche Strahlung und anschließendes Erwärmen vornimmt.
7. Verfahren zur Herstellung von imprägnierten Schutz und Isoliermaterialien auf Faserbasis für elektrische Zwecke, durch Aufbringen eines Imprägniermittels auf das zu imprägnierende Material und anschließende Härtung, dadurch gekennzeichnet, daß man auf das zu imprägnierende Material eine lösemittelfreie Imprägniermasse, die einen oder mehrere olefinisch ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Polyester, einen oder mehrere Weichmacher und gegebenenfalls einen oder mehrere thermisch ansprechende, peroxidfreie Radikalinitiatoren enthält, aufbringt und anschließend eine Härtung mit Elektronenstrahlung vornimmt und gegebenenfalls weiter durch Erwärmen aushärtet.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, ^ daß man mit einer Imprägniermasse arbeitet, die zusätzlich acrylisch und/oder methacrylisch ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Polymere und/oder Oligomere in einer Menge bis zu 50 Gew.%, bezogen auf den ungesättigten Polyester, enthält.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Weichmacher ein üblicher Weichmacher für Kunststoffe, ein elastischer Polyester und/oder ein elastifizierter, olefinisch ungesättigter, radikalisch polymerisierbarer Polyester verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als üblicher Weichmacher ein radikalisch polymerisierbarer Weichmacher verwendet wi rd. / $.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man einen oder mehrere olefinisch ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Polyester verwendet, in die der als Weichmacher dienende elastifizierte olefinisch ungesättigte radikalisch polymerisierbare Polyester bereits einkondensiert ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als elastifizierten olefinisch ungesättigten Polyester einen . Polyester verwendet, dessen Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) um 500 bis 6000, bevorzugt um 1500 bis 6000 höher liegt als das, des als Bindemittel in der Imprägniermasse verwendeten Polyesters.
13. Verwendung von lösemittelfreien Massen aus einem oder mehreren olefinisch ungesättigten, radikalisch polymerisierbaren Polyestern, cj.e ein oder mehrere radikalisch polymerisierbare Monomere als Reaktivverdünner, einen oder mehrere Weichmacher, sowie gegebenenfalls einen oder mehrere peroxidfreie Radikalinitiatoren enthalten, als Imprägniermittel zur Herstellung von flexiblen Schutz, Hilfs und Isoliermaterialien auf Faserbasis, für elektrische Zwecke.
14. Verwendung nach Anspruch 13, zur Herstellung von mit Geweben umgebenen elektrischen Leitern.
Description:
Verfahren zur Herstellung von flexiblen Schutz-, Hilfs- und Isoliermaterialien auf Faserbasis, für elektrische Zwecke unter Verwendung von durch energiereiche Strahlung härtbaren Imprägniermassen

10

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Herstellung von imprägnierten flexib Schutz-, Hilfs- und Isoliermaterialien auf Faserbasis ; für elektrische Zwecke, insbesondere der Herstellung von *5 Gewebeschläuchen und von mit Gewebe umgebenen elektrischen Leitern.

In der Elektrotechnik werden verschiedene Fasermaterialien, wie Umwicklungen, Gespinste, Geflechte und Gewebe, beispielsweise aus ^ Glasseide, Baumwolle oder Kunststoffen, wie Polyester, zu Isolierzwecken eingesetzt. Hierzu werden beispielsweise Gewebeschläuche unterschiedlicher Durchmesser erstellt, durch die anschließend elektrische oder optische Leiter geführt werden können, oder werden Litzen direkt mit Geweben umhüllt unter Bildung sogenannter Gewebelitzen. Zu Isolierzwecken und zur

25 Abschirmung gegen Einflüsse durch Feuchtigkeit und Chemikalien, werden derartige Gewebe an der Außenseite mit Überzugsmitteln überzogen und anschließend gehärtet. Beispielsweise erfolgt in der Praxis eine Imprägnierung mit lösemittelhaltigen Lacken auf Polyurethanbasis. Bei der thermischen Aushärtung derartiger Imprägnierungsmassen treten Emissionen 0 auf, die einerseits zu Umwelt-Problemen, zu Geruchsbelästigung und Toxizitätsproblemen führen, andererseits aber auch Materialverluste bedingen.

5

Gemäß der DE-A-27 06639 werden Prepregs aus faserförmigen Materialien und flüssigen Epoxidharzen hergestellt, die den Einsatz niedermolekularer toxischer Epoxide erfordern und starr und thermisch wenig stabil sind. In der EP-A-0023 634 werden starre Formkörper beschrieben, die durch thermische Vorhärtung und Aushärtung mit UV-Strahlung von Polyesterharzen zwischen zwei Folien hergestellt werden. Bei der thermischen Vorhärtung treten unerwünschte Emissionen auf. In der AT-PS 309087 werden Prepregs aus mit lösemittelhaltigen Systemen vor imprägnierten Glasfasererzeugnissen hergestellt, die nach der Formgebung zu starren Materialien gehärtet werden. Hier besteht die Gefahr von Lösemittelemissionen.

Aufgabe der Erfindung war die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung flexibler imprägnierter Schutz-, Hilfs- und Isoliermaterialien auf Faserbasis für elektrische Zwecke, wie Leiter durch Auftrag eines Überzugs und anschließende Härtung, unter Vermeidung von Emissionen.

Diese Aufgabe kann gelöst werden durch ein

Verfahren zur Herstellung von flexiblen, imprägnierten Schutz-, Hilfs- und Isoliermaterialien auf Faserbasis, für elektrische Zwecke, durch Aufbringen eines Imprägniermittels auf das zu imprägnierende Material und anschl eßende Härtung, das d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ist, daß man auf das zu imprägnierende Material eine lösemittelfreie Imprägniermasse, die einen oder mehrere olefinisch ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Polyester, ein oder mehrere radikalisch polymerisierbare Monomere als Reaktivverdünner, einen oder mehrere Weichmacher, sowie gegebenenfalls einen oder mehrere peroxidfreie Radikaiinitiatoren enthält, aufbringt und anschließend eine Härtung mit energiereicher Strahlung, sowie gegebenenfalls eine weitere Härtung durch Erwärmen vornimmt.

Die Imprägniermasse kam einen oder mehrere peroxidfreie Radikalinitiatoren enthalten. Soll eine Härtung durch energiereiche Strahlung, wie beispielsweise UV- Strahlung, erfolgen, so ist es zweckmäßig der Imprägniermasse einen entsprechenden Photoinitiator zuzusetzen. Derartige Photoinitiatoren erübrigen sich, wenn beispielsweise mit Elektronenstrahlung gehärtet wird, jedoch können auch. , in diesem Falle Photoinitiatoren angewendet werden.

Soll eine Nachhärtung durch Erwärmen nach erfolgter Anhärtung mit energiereicher Strahlung erfolgen, so ist es zweckmäßig, Radikalinitiatoren zuzusetzen, die auf Wärme ansprechen.

Das erfindungsgemäße Verfahren wird lösemittelfrei unter Verwendung von einem oder mehreren olefinisch ungesättigten, radikalisch polymeπ ' sierbaren Polyestern als Bindemittel durchgeführt. Als derartige Polyester können olefinisch ungesättigte Polyesterharze verwendet werden, die auf dem Gebiet von Überzugsmitteln geläufig sind. Sie können auch Imid-Gruppen enthalten.

Beispielsweise werden solche Polyesterharze in der EP-A-0 134 513 beschrieben. Diese ungesättigten Polyester sind beispielsweise Kondensationsprodukte aus mehrwertigen ungesättigten Carbonsäuren, mehrwertigen Alkoholen und - wenn sie Imid-haltig sind - Amiπogruppen enthaltenden Verbindungen, gegebenenfalls mit einem Anteil an monofunktionellen Verbindungen. Beispiele für mehrwertige Carbonsäureπ sind Dicarbonsäuren, wie Malein- oder Fumarsäure, Citraconsäure, Itakonsäure, gegebenenfalls im Gemisch mit gesättigten oder aromatischen Carboπsäureπ, wie Bernstein- oder Adipinsäure, Phthalsäure,

Isophthalsäure, Terephthalsäure u.dgl., sowie Tetrahydrophthalsäure, Endomethylentetrahydrophthalsäure, bzw. die entsprechenden Teil- oder vollhalogenierten Verbindungen (mit flammhemmenden Eigenschaften). Die Säuren können in Form ihrer Derivate, wie Estern, Halbestern oder Anhydriden eingesetzt werden.

Beispiele für Verbindungen mit unterschiedlichen funktionellen Gruppen, die ebenfalls verwendet werden können, sind Zitronensäure, Monoethanolamin, Aminoethancarbonsäure, sowie die entsprechenden drei oder vier CH ? -Gruppen enthaltenden Aminoalkohole oder Aminocarbonsäuren.

Beispiele für mehrwertige Alkohole zur Herstellung der Polyester sind grundsätzlich die nach dem Stand der Technik zur Herstellung von

Polyestern verwendeten Verbindungen . Geeignete Diole sind beispielsweise Glykol, Neopentylglykol, Propylenglykol. Polyole mit 3 oder 4 Hydroxylgruppen sind beispielsweise Glycerin, Trimethylolpropan,

Tri ethylolethan, Pentaerythrit, Dipentaerythrit und Tris-ethylisocyaπat.

Es ist besonders günstig, wenn die ungesättigten Polyester sogenannte Imid-haltige ungesättigte Polyester sind, wie sie beispielsweise in DE-A-15 70 273, 17 70386 und 28 56 050, sowie auch in EP-A-0 134 513 beschrieben werden. Derartige Imid-haltige ungesättigte Polvester können beispielsweise durch Einkondensieren von Polycarbonsäuren, die zur Anhydridbildung und Imidbildung befähigte Aminogruppen aufweisen und mit Aminogruppen einen Imidring bilden, hergestellt werden. Beispielsweise können bei der Herstellung der vorstehenden ungesättigten Polyester Tetrahydrophthalsäure bzw. deren Anhydrid, die mit Aminogruppen einen 5- gliedrigen Amidring bilden, mit einkondensiert werden. Die I id-haltigen olefinisch ungesättigten Polyester können beispielsweise hergestellt werden nach der DE-A-28 56 050, durch Umsetzung von Imidgruppen enthaltenden Verbindungen der allgemeinen Formel

0 II

C II

0

worin R für einen aromatischen, cycloaliphatischen und/oder aliphatischen Rest, an dem die beiden zur Anhydridbildung befähigten Carboxylreste in 1,2- oder 1,3-Stellung stehen, R. eine einfache aliphatische Gruppe mit _ 1 bis 10 Kohleπstoffatomen darstellt und A eine Hydroxy- oder Carboxylgruppe bedeutet, mit ungesättigten und gegebenenfalls zusätzlich gesättigten mehrwertigen Carbonsäuren oder deren Anhydriden und Hydroxylgruppen enthaltenden Verbindungen hergestellt werden. Als olefinisch ungesättigte und gesättigte mehrwertige Carbonsättrerr sowie hydroxylgruppenhaltige Verbindungen können beispielsweise solche verwendet werden, wie sie vorstehend für die Herstellung der ungesättigten Polyester genannt wurden.

Allgemein können die ungesättigten Polyester wie die Imid-haltigen ungesättigten Polyester auch gesättigte und ungesättigte Öle, z.B. hydroxyfuπktionelle Öle, wie Ricinusöl oder carboxyfunktionelle Öle, wie Maleinatöle, enthalten. Bei den Imid-gruppenhaltigen Verbindungen können z. B. bei deren Herstellung ungesättigte b ' le in einer Menge von 5 bis 50 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, eingesetzt werden.

Die ungesättigten radikalisch polymerisierbaren Polyester enthalten als Reaktivverdünner olefinisch ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Monomere.

Als olefinisch ungesättigte Monomere kommen solche infrage, die dem Fachmann als radikalisch photopolymerisierbar geläufig sind; sie können eine oder mehrere olefinische Doppelbindungen sowie weitere fuπktionelle Gruppen enthalten. Besonders geeignet sind Acrylsäure- und Methacrylsäure- ester sowie Verbindungen mit einer oder mehreren vinylischen oder allylischen Doppelbindung. Beispiele für moπofunktionelle Monomere sind Butyl(meth)acrylat, Hydroxyethyl(meth)acryla , Hydroxypropyl( eth)acrylat und Butandiolmono(meth)acrylat. Beispiele für difunktionelle Monomere sind Butandioldi(meth)acrylat, Hexandioldi(meth)acrylat und

Dipropylenglykoldi(meth)acryla . Beispiele für tri- und tetrafunktionelle Monomere sind Trimethylolpropantri(meth)acrylat und Pentaerythrit-tri- oder -tetra(meth)acrylat. Der hier verwendete Ausdruck (Meth)acrylat bedeutet Acrylate und/oder Methacrylate.

Beispiele für vinylisch 'ungesättigte Monomere sind Styrol und Styrolderivate, wie Divinylbenzol, p-Methylstyrol und Vinyltoluol. Beispiele für Allylverbindungeπ sind Diallylphthalat und Peπtaerythrit- tri- oder tetraallylether.

Den erfindungsgemäß verwendeten Imprägniermassen können peroxidfreie Radikalinitiatoren, wie Photoinitiatoren und thermisch ansprechende Initiatoren zugesetzt werden. Photoinitiatoren können bei Verwendung von energiereicher Strahlung zugesetzt werden, insbesondere bei Verwendung von UV-Strahlung.

Als Photoinitiatoren können solche dienen, wie sie auf dem Gebiet der durch energiereiche Strahlen härtbaren Zusammensetzungen üblich sind. Als Photoinitiatoren können beispielsweise solche übliche Initiatoren eingesetzt werden, die im Wellenlängeπbereich von 190 bis 400 nm absorbieren. Beispiele für derartige Photoinitiatoreπ sind chlorhaltige Initiatoren, wie chlorhaltige aromatische Verbindungen, z.B. beschrieben in US-A-4 089 815; aromatische Ketone, wie in US-A-4 318 791 oder EP-A-0 003 002 und EP-A-0 161 463 beschrieben; Hydroxyalkylphenone, wie in US-A-4 347 111 beschrieben; Phosphinoxide, wie in EP-A-0 007 086, 0 007 508 und 0 304 783 beschrieben; wasserlösliche Initiatoren, beispielsweise auf der Basis von Hydroxyalkylphenonen, wie in US-A-4 602 097 beschrieben, ungesättigte Initiatoren, wie OH-funktionelle aromatische Verbindungen, die beispielsweise mit Acrylsäure verestert wurden, wie in US-A-3 929 490, EP-A-0 143 201 und EP-A-0 341 560 beschrieben; oder Kombinationen von derartigen Initiatoren, wie beispielsweise in US-A-4 017 652 beschrieben. Bevorzugte Beispiele sind 2- Methoxy-2-hydroxypropiophenon, Benzophenon, Thioxantonderivate, Acylphosphinoxide und Michlers Keton.

Die vorstehend genannten Photoiπitiatoren können allein oder im Gemisch eingesetzt werden; beispielsweise sind Kombinationen von Phosphinoxiden mit weiteren üblichen Photoinitiatoren bevorzugt.

Werden die erfindungsgemäß eingesetzten Imprägniermassen einer teilweisen oder vollständigen Härtung durch Erwärmen unterzogen, so ist es günstig, auf Wärme ansprechende Initiatoren zuzusetzen. Diese können gegebenenfalls zusammen mit Photoiπitiatoren eingesetzt werden. "

Beispiele für auf Wärme ansprechende Initiatoren sind C-C-labile Verbindungen, wie sie etwa in der DE-PS-12 19224 beschrieben werden; es handelt sich um 1,2-substituierte Ethane der allgemeinen Formel

R« -

worin R 1 und R_ aromatische Reste, R_ ein Wasserstoffatom oder einen aliphatischen oder aromatischen Rest, R. einen aliphatischen oder aromatischen Rest und X und Y eine gegebenenfalls blockierte Hydroxylgruppe und/oder Halogen bedeuten.

Weitere Beispiele für 1,2-substituierte Ethane, die als Initiatoren für die radikalische Polymerisation unter Wärmezufuhr geeignet sind, sind solche der allgemeinen Formel

worin R = OH, -OCH, -0C 6 H 5 , -CH 3 , -CN, -NH 2 , -Cl, -0Si(CH 3 ^ bedeuten, wie beispielsweise von A. Bletzki und W. Krolikowski in Kunststoffe 70 (1980) 9, Seiten 558 - 562 beschrieben.

Weitere Beispiele für thermisch aktivierbare Radikalinitiatoren auf der Basis von 1,2-substituierten Ethanen sind solche der allgemeinen Formel

R worin die Reste R unabhängig voneinander Wasserstoff, oder eine oder mehrere Alkyl- oder Alkoxygruppen, wie Methyl- oder Methoxygruppen darstellen können; und worin die Gruppen R unabhängig voneinander

Wasserstoffatome odr Alkylgruppen, beispielsweise mit 1 - 4 Kohlenstoffatomen, wie Methylgruppen oder Ethylgruppen, darstellen. Derartige Verbindungen werden beispielsweise von H. Wolfers in Kunststoffe 68 (1978) 9, Seiten 553 - 555 und von D. Braun in Kunststoffe 69 (1979) 2, Seiten 100 - 104 beschrieben; es handelt sich um handelsübliche Initiatoren. Eine weitere Gruppe von thermisch aktivierbaren Radikalinitiatoren sind bifuπktionelle Initiatoren vom Typ der cyclischen Silyl-Pinakol-Ether, wie beispielsweise in Polym. Bull. 16, 95 (1986) beschrieben.

Wie schon für die Photoinitiatoren beschrieben, können auch die thermisch aktivierbaren Initiatoren als Gemische eingesetzt werden.

Die erfindungsgemäß eingesetzten als Bindemittel dienenden ungesättigten

Polyester enthalten einen oder mehrere Weichmacher.

Als Weichmacher können ,z.B. übliche Weichmacher für Kunststoffe verwendet werden, wie sie im Handel erhältlich sind. Geeignet sind jedoch auch elastische Polyester, die radikalisch nichtpolymerisierbar sind. Infrage kommen auch radikalisch polymerisierbare, olefinisch ungesättigte Polyester die eine höhere Elastizität aufweisen (die elastifiziert sind), als die als Bindemittel verwendeten ungesättigten Polyester. ___ -

Als übliche Weichmacher für Kunststoffe sind handelsübliche Weichmacher geeignet, z.B. Phthalate, wie Diisodecylphthalat; Phosphate, wie

Triphenylphosphat; Fettsäureester, wie Butyloleat oder Butylstearat; und polymere Weichmacher, wie elastische Polyester, zum Beispiel auf der Basis von Adipinsäure oder Debatinsäure mit Polyolen, wie Diolen. Es können auch radikalisch einpolymerisierbare Weichmacher eingesetzt werden, wie

Diallylphthalat oder Umesterungsprodukte von Alkylphenoletheralkoholen, wie Nonyllphenol-polyethylenglykol-Derivaten, mit ungesättigten Carbonsäuren, wie (Meth)acrylsäure oder deren Derivaten.

Als Weichmacher auf der Basis von olefinisch ungesättigten radikalisch polymerisierbaren elastifizierten Polyestern kommen zum Beispiel solche infrage, wie sie für die als Bindemittel eingesetzten Polyester definiert wurden. Elastifiziert bedeutet jedoch, daß die Weichmacher höhere Molekulargewichte aufweisen als die als Bindemittel eingesetzten Polyester. Das Molekulargewicht der als Bindemittel eingesetzten Polyester liegt bevorzugt bei einem Zahlenmittel (Mn) von 1000 bis 3000, besonders bevorzugt bei 1200 bis 2500.

Das Zahlenmittel des Molekulargewichts (Mn) der als Weichmacher eingesetzten ungesättigten Polyester liegt um 500 bis 6000, besonders bevorzugt um 1500 bis 6000 höher, als das der als Bindemittel eingesetzten Polyester. Die Zahlenmittel der Molekulargewichte (Mn) der als Weichmacher eingesetzten ungesättigten Polyester Liegen bevorzugt bei 1500 bis 10000, besonders bevorzugt bei 3000 bis 60000.

Die unterschiedlichen Molekulargewichte von als Bindemittel dienenden Polyestern und als Weichmacher dienenden Polyestern können durch Wahl der * entsprechenden Ausgangsmonomeren mit unterschiedlich hohen Molekulargewichten gesteuert werden, wie zum Beispiel der Polyole und der Polycarbonsäuren.

Bevorzugte Beispiele für die als Weichmacher eingesetzten ungesättigten Polyester sind Imid-haltige, wie sie vorstehend für die als Bindemittel verwendeten Polyester als Beispiele angegeben wurden.

Die als Weichmacher dienenden ungesättigten Polyester können auch in die als Bindemittel dienenden ungesättigten Polyester einkondensiert sein. Hierzu können z.B. die Ausgangsmonomeren beider Polyester miteinander zur Umsetzung gebracht werden. Dies kann z.B. durch Einsatz unterschiedlicher Polyole und/oder Polycarbonsäuren erfolgen.

Die üblichen Weichmacher werden z.B. in Mengen von 1 bis 20 Gew.-% bezogen auf das gesamte Imprägniermittel eingesetzt. Die als Weichmacher dienenden ungesättigten Polyester werden bevorzugt (auch in der einkondensierten

Weise) in einer Menge von 1 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die Summe von als Bindemittel dienendem Polyester und als Weichmacher dienendem Polyester eingesetzt.

Die erf ndungsgemäßen Imprägniermittel können neben den als Bindemittel dienenden ungesättigten Polyestern auch andere radikalisch polymerisierba Bindemittel in einer Menge bis zu 50 Gew.-% des als Bindemittel verwendeten Polyesters enthalten. Beispiele für radikalisch polymerisierbare Bindemittel sind Oligomere, Prepolymere oder Polymere mit ungesättigten Doppelbindungen, wie (meth)acrylfunktionelle (Meth)acrylpolymere, Epoxidharz-(meth)acrylate, z.B. Umsetzungsprodukte aus 2 Mol

(Meth)acrylsäure und handelsüblichen Epoxidharzen, wie z.B. Epicote '• - ' 828

Polyester(meth)acrylate, Polyether(meth)acrylate, Urethan(meth)acrylate, Amin(meth)acrylate, ungesättigte Polyurethane,

Silicon(meth)acrylate und Kombinationen davon. Beispiele für derartige härtbare Produkte sind in den folgenden Literaturstellen beschrieben: Epoxy(meth)acrylate in EP-A-0 033 896, EP-A-0 049 922 und US-A-4 485 123; Urethan(meth)acrylate in EP-A-0 053 749, EP-A-0 209 684 und US-A-4 162 274; Polyester(meth)acrylate in EP-A-0 083 666, DE-A-38 10 140 DE-A-38 20 294.

Zur Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten radikalisch polymerisierbaren Massen werden die vorstehend genannten -Bestandteile mit Radikalinitiatoren vermischt. Zusätzlich können den radikalisch polymerisierbaren Massen übliche Zusatzstoffe zugefügt werden, wie Pigmente,Streckmittel, Beschleuniger ( z. B. Metallsalze), Stabilisatoren (z.B. Hydrochinon, Benzochinon) , wie sie dem Fachmann auf diesem Gebiet geläufig sind.

Die erfindungsgemäß zu imprägnierenden Materialien werden mit der einzusetzenden Imprägniermasse imprägniert. Dies kann durch Aufstreichen on außen, durch Aufsprühen oder Tränken geschehen. Werden beispielsweise schlauchartige Materialien oder litzenartige Materialien imprägniert, so können diese etwa durch ein Imprägnierbad geführt werden, so daß sie von ihrer Außenseite her imprägniert werden.

Anschließend an den Imprägniervorgang erfolgt eine Härtunq der radikalisch polymerisierbaren Masse zumindest an der Oberfläche des imprägnierten Substrats beispielsweise mittels einer Strahlenquelle, die energiereiche Strahlung emittiert, z.B. einer Strahlenquelle für UV-Licht oder einer Strahlenquelle für Elektronenstrahlung. Als Strahlungsquellen können übliche für die UV- bzw. Elektroneπstrahlung geeignete Quellen eingesetzt werden. Als Strahlenquelle für UV-Strahlung sind beispielsweise Quecksilber-Hochdruck¬ strahler und Quecksilber-Mitteldruckstrahler geeignet.

Das imprägnierte Gewebe wird zur Strahlungshärtung an der Oberfläche der Strahlungsquelle vorbeigeführt. Das Verfahren kann auf diese Weise kontinuierlich durchgeführt werden.

Anschließend kann noch durch Wärmeenergie ausgehärtet werden. Die Härtung durch Wärmeenergie kann mittels üblicher ' Härtungs ' eiπrichtungen durchgeführt werden, beispielsweise einem beheizten Ofen oder durch IR-

Strahlung. Die verwendbaren Temperaturen liegen beispielsweise im Bereich von etwa 80 bis 180 C bei Reaktionszeiten, die je nach dem zu härtenden System variieren, beispielsweise von 1 Minute bis zu 180 Minuten.

Im allgemeinen wird so gearbeitet, daß Imprägniermassen, die in der Wärme flüchtige Materialien enthalten, möglichst vollständig einer Härtung durch energiereiche Strahlung unterworfen werden. Dies gilt insbesondere für Materialien, die niedermolekulare flüchtige Monomere enthalten, wie beispielsweise Styrol, Divinylstyrol oder Vinyltoluol.

Die Substrate, die erfinduπgsgemäß imprägniert werden können, sind solche auf Faserbasis; die für elektrische Zwecke oder optische Leiter eingesetzt werden, beispielsweise auf der Basis von Glasfasern, Baumwollfasern und

Kunststoffasern, wie Polyesterfasern. Diese Fasermaterialien können in verschiedenen Formen vorliegen, beispielsweise als Gewebe, Geflechte, geklöppelte Materialien, Gespinste oder Wickelungen. Ein Beispiel für ein

Gewebe ist beispielsweise die sogenannte E-Glasseide. Derartige Gewebe

werden häufig als Gewebeschläuche eingesetzt, in die ein elektrisch leitendes Material oder optisch leitendes Material, wie Glasfasern, eingezogen werden. Es sind jedoch auch Litzen möglich, die bereits einen elektrischen oder optischen Leiter enthalten, der mit dem Fasermaterial überzogen ist; dieses Fasermaterial kann ein Gewebe sein oder in Form eines Geflechts oder einer oder mehreren Wickelungen vorliegen. Der elektrische Leiter oder optische Leiter kann auch eine Zwischen- Schutzschicht aus beispielsweise Silikonkautschuk enthalten. Die Fasermaterialien können somit zum Schutz oder zur Isolierung von beispielsweise elektrischen oder optischen Leitern verwendet werden; sie können jedoch auch in Form von Seilen und Kordeln vorliegen, die beispielsweise die Zugfestigkeit in gebündelten Kabeln verbessern.

Die erfindungsgemäß erzielten Massen sind flexibel. Durch die erfindungsgemäße Verfahrensweise werden einwandfreie Imprägnierungen ' erzielt. Emissionen werden weitgehend vermieden. Hierdurch wird der

Materialverbrauch bei gleicher Imprägnierqualität stark verringert, bzw. es ergibt sich eine verbesserte Imprägnierqualität bei gleichem

Materialverbrauch. Das Verfahren läßt sich somit in wirtschaftlicher

Weise durchführen. Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden

Lösemittelemissionen vermieden, die bei bekannten Verfahren bis zu

80 Gew.-% der Imprägniermasse betragen. Die Emission von Monomeren, die bei bekannten Verfahren bis zu 20 Gew.-% der Imprägniermittel betragen, sind bis auf maximal etwa 5 Gew.-% herabgesetzt.

Beispiel 1 :

Herstellung eines als Weichmacher einsetzbaren elastischen ungesättigten Polyester:

Rezeptur:

30 Gew.-Teile (T) Triethylenglykol

35 T Tetrahydrophthalsäureanhydrid

22 T Trimellithsäureanhydrid

21 T Ethanola in

Die vorstehenden Bestandteile werden in einem Reaktionsgefäß unter Rühren und unter einem Inertgas 3 Stunden bei 126 bis 160 C zur Reaktion gebracht.

Dann werden 11 T Maleinsäureanhydrid und 25 T Adipinsäure zugesetzt, worauf 4 Stunden bei 160 bis 210 C zur Reaktion gebracht wird und das erhaltene Reaktionswasser kontinuierlich abgezogen wird.

Unter Zuhilfenahme von 6 T Xylol wird das restliche Wasser ausgekreist (ca. 7 Stunden bei 190 bis 200°C).

Nach Abdesti liieren des Xylols im Vakuum bei 160 C werden 0,5 T Toluhydrochinon (Stablisator) und nach Abkühlen auf etwa 100°C 60 T Styrol

(als Reaktivverdünner) zugesetzt. Man erhält eine kLare Lösung mit einer Viskosität von 290 mPa.s (25°C).

Beispiel 2:

Herstellung eines ungesättigten Polyesters, der als Bindemittel dient und den ungesättigten Polyester-Weichmacher einkondensiert enthält:

Es wird in gleicher Weise gearbeitet wie im vorstehenden Beispiel 1, wobei jedoch folgende Materialien eingesetzt werden:

17 T Tetrahydrophthalsäureanhydrid

5 T Trimellithsäureanhydrid 12 T Triethylenglykol

8 T Monoethanolamin 14 T Maleinsäureanhydrid

6 T Adipinsäure

3 T Trimethylolpropan

6 T Neopentylglykol

0,2 T Toluhydrochinon (Stabilisator) 60 T Styrol (Reaktivverdünner)

Man erhält wie im Beispiel 1 eine klare Lösung.

Beispiel 3:

Herstellung eines Imprägniermasse:

Die styrolische Lösung eines Gemisches aus einem Isophthalsaurepolyester mit einem I idpolyester (Herstellung gemäß EP-A-0 134513) wird gemäß folgender Rezeptur mit einem ungesättigten Polyester als Weichmacher (gemäß Beispiel 1) und einem Photoinitiator gemäß folgender Rezeptur versetzt:

50 T Imidpolyester — 50 T Isophthalsaurepolyester

100 T des ungesättigten Polyesters nach Beispiel 1 80 T Styrol 0,05 T Hydrochinon (Stabilisator)

8 T Photoinitiator: 1-Phenyl-1-hydroxypropiophenon.

Ein Glasgewebeschlauch mit einem Innendurchmesser von 8 mm wird mit einer Geschwindigkeit von 2 m/min. durch die vorstehende Imprägniermasse so geführt, daß er nur von außen benetzt wird. Zur Erzielung einer einheitlichen Schichtstärke wird die überschüssige Imprägniermasse mit einer entsprechend geformten Düse abgestreift. Der so beschichtete

Gewebeschlauch w rd mit der gleichen Geschwindigkeit an einer UV-Quelle vorbeigeführt (3 Quecksilbermitteldruckstrahler, Leistung 100 W/cm). Man

erhält einen gleichmäßig beschichteten flexiblen imprägnierten GlasseidenschLauch.

Beispiel 4:

Es wurde die gleiche Rezeptur und die gleiche Verfahrensweise wie im Beispiel 3 durchgeführt. Jedoch wurde die Rezeptur durch 7 T eines wärmeaktivierbaren Initiators, Phenylethanderivat nach DE-A-12 19 224, versetzt. Hierdurch konnte die Durchlaufgeschwindigkeit auf das Dreifache erhöht werden, wobei anschließend an die Strahlungshärtung in einem Härtungsofen bei einer Temperatur von 200 C nachgehärtet wurde.

Beispiel 5:

Es wurde in gleicher Weise gearbeitet wie im Beispiel 4, wobei jedoch kein ungesättigter Polyester als Weichmacher verwendet wurde. Als Weichmacher wurden vielmehr 20 T eines handelsüblichen Weichmachers für Kunststoffe, nämlich Dimethylphthalat, eingesetzt. Man erhielt, wie im Beispiel 4, einen flexiblen gleichmäßig beschichteten Glasfaserschlauch.

Beispiel 6:

Rezeptur:

100 T des ungesättigten Polyesters nach Beispiel 2 20 T Tπ ' methylolpropantriacryLat 0,05 T Hydrochinon (Stabilisator) 2 T Photoinitiator, wie im Beispiel 3, 2 T wärmelabiler Initiator gemäß Beispiel 4.

Die aus der vorstehenden Rezeptur hergestellte Imprägniermasse wurde als Basis zur Imprägnierung eines Gewebeschlauchs, wie in den vorstehenden Beispielen beschrieben, verwendet. Auch hier erhielt man einen einwandfrei beschichteten flexiblen Gewebeschlauch.