Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
PROCESS FOR PRODUCING AN INNER SHOE FOR A SKI-BOOT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1987/001566
Kind Code:
A1
Abstract:
Process for producing an inner shoe for a ski-boot by expanding foam to form the inner shoe in situ, whereby the foot of the wearer is covered with a double-walled stocking (hollow stocking) (14) and is placed in the ski-boot. The foam mass in the front and preferably bending region of the shoe is fed by tubes into the hollow space of the sock until it emerges over the point of entry and if necessary also via tubes (9 or 9') at the pointed end of the hollow space.

Inventors:
JUNGWIRTH, Eduard, R.
Application Number:
PCT/AT1986/000013
Publication Date:
March 26, 1987
Filing Date:
February 13, 1986
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
Skischuhfabrik, Dynafit Gesellschaft M.
Jungwirth, Eduard R.
International Classes:
A43B5/04; A43B19/00; (IPC1-7): A43B5/04
Download PDF:
Claims:
Patsntansprüchε
1. Vεrfahrεn zur Hεrstεllung eines Innenschuhεs für Skischuhe durch Ausschäumen des Innεnschuhεs in situ, wobei der Fuß des Trägεrs, mit εinem doppelwandigen Strumpf (Hohlstrumpf) bekleidet, in den Schuh gesetzt wird und die Schaummasse in den Hohlstrumpf im unterεn Tεil dεs Schuhes eingebracht und die verdrängte Luft am oberen Ende desselben ausgelassen wird, dadurch gekennzeichπεt, daß dεr Schaum bzw. diε zum Ausschäumen des Schuhes verwendete Masse im vorderεn, vorzugsweise im Beugεbεreich des Schuhes eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnεt, daß die Masse im Bereich des Knöchels eingebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse im Bereich zwischen Knöchel und Rist eingεbracht wird.
4. Verfahrεn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekεnnzeichnet, daß die Masse rechts und links der Längssymmetrieebene des Strumpfes (14), vorzugsweise gleichzeitig, eingεbracht wird.
5. Vεrfahrεn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß diε beidεn, im vordεren Berεich des Schuhes befindlichen Räume, in welche der Schaum bzw. die Masse eingeführt wird, voneinander getrennt sind.
6. Vεrfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einführen des Schaumes bzw. der Masse an der tiefsten Stelle des vorderεn Bεrεichεs dεs Schuhεs bzw. zu bεiden Seiten dεs unterεn Endes dεr Eintrittsöffnung dεs Schuhes oder in deren Berεich εrfolgt.
7. Vεrfahren nach Anspruch 1 odεr 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß das Einführen des Schaumes bzw. der Massε an εinεr Stellε zwischen dem unterεn Endε dεr Eintrittsoffnung dεs Schuhes und dεr Schuhspitze erfolgt.
8. Verfahrεn nach Anspruch 1, dadurch gekennzεichnεt, daß diε Luft zu bεidεn Sεitεn der Längssymmetriε ebene dεs Schuhεs austritt, vorzugsweise obεrhalb des Knöchεls.
9. Vεrfahrεn nach Anspruch 1, dadurch gεkεnnzεichnεt, Strumpf (14) aus luftdurchlässigε , abεr im wεsεntlichen schaumundurchlässigεm Material hergestεllt wird.
10. Vεrfahrεn nach Anspruch 1, dadurch gεkεnnzeichnεt, daß dεr Strumpf (14) aus luftund schaumundurch¬ lässigεm Matεrial hergεstεllt wird, wobei diε Luft zumindεst im Rist und tεilwεise auch im Fεrsenberεich über Nahtstellεn und/odεr natürliche Poren und/oder künstlich hεrgεstellte Porεn εntweicht.
11. Vεrfahrεn nach εinεm oder mehreren der vorgenanπ tεn Anspruchs, dadurch gεkεnnzeichnet, daß der Strumpf (14) spitzεnsεitig durch eine Naht (4) unter¬ teilt wird, sodaß der Spitzεntεil schaumfrei bleibt.
12. Verfahrεn nach miπdεstens einem der vorangehεndεn Ansprüche, dadurch gεkεnnzeichnet, daß am spitzenseitigen Ende des Hohlraumes des Strumpfes (14) mindestens je ein Schlauch (9,10) zum Abführen der verdrängtεn Luft vorgesεhen ist.
Description:
Ver ahren zur Herstellung eines Innenschuhes für Skischuhe

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Innenschuhes für Skischuhe durch Ausschäumen des Innenschuhes in situ, wobei der Fuß des Trägers, mit einem doppelwandigen Strumpf (Hohlstrumpf) beklei- det, in den Schuh gesetzt wird und die Schaummasse in den Hohlstrumpf im unteren Teil des Schuhes eingebracht und die verdrängte Luft am oberen Ende desselben ausgelassen wird.

Ein Verfahren dieser Art ist durch dis US-PS 3,834.044 bekannt geworden. Es hat den Vorteil, daß der Schuh genau der Fußform des Trägers angepaßt wird. Hiebei führt ein in der Längsmittelebene des Schuhes angeordneter Füllschlauch den Schaum in einen Freiraum der Fersenpartie, von wo sich der ausreagie¬ rende Schaum unkontrolliert nach dem vorderen und oberen Teil des Schuhes weiterverteilt. Bei Skischuhen reicht der Innenschuh zumeist über den Knöchel hinaus. Der in Reaktion befindliche Schaum kommt zuerst in einen großvolumigen Raum, dehnt sich in diesem aus und erst in weiterer Folge wandert der Schaum unkontrolliert in den oberen und in den Spitzenbereich, der ein weitaus geringeres Volumen besitzt. Die Luft zwischen Innenschuhfutter und Außenhaut wird- durch die chemische Reaktion der Komponenten verdrängt und tritt durch einen im oberen Fersenbereich des Schuhes angeordneten Ent¬ lüftungsschlauch ins Freie. Der Schaum bewegt sich demnach in der Richtung des geringsten Widerstandes. Die zu verdrängende Luft wird jedoch nicht zur Gänze über den Entlüftuπgsschlauch abgeführt, sondern bleibt vor allem im spitzεnseitigen aber auch teil¬ weise im oberen Innenschuhbereich eingeschlossen und

bildet Luftblasen. Der Stau verzögert den Nachschub von noch nicht reagiertem Schaum. Da die Reaktion in engen Grenzen abläuft, kann es durch Verzögerung der Durchflußgeschwindigkeit passieren, daß die vorderen Partien nicht oder nur ungenügend ausgeschäumt werden. Gerade die Einhaltung der Kom¬ ponententemperatur, die die Reaktionszeit unter anderem beeinflußt, ist im Handel nur äußerst schwierig einzuhalten. Neben den erwähnten Nachteilen kommt es auch des öfteren vor, daß mehr Schaum an einer Seite einfließen und den Fuß in der Unterschale aus der Skischuhachse drängen kann. Der Fuß ist dann entweder schräg oder parallel zur Schuh¬ achse verschoben, bzw. asymmetrisch eingeschäumt. Diese Situation wirkt sich beim Skifahren nachteilig aus. Schließlich wird beim Einschäumen von hinten der Fuß durch den Reaktionsdruck auf die Achillessehne und die Fersenpartie nach vorne gedrängt. Dies hat den weiteren Nachteil, daß eine für die Erhaltung des notwendigen Zehenraumes eingesetzte Distanzzehen¬ kappe während des Einschäumvorgangs zu übermäßigen Schmerzen im Zehenbereich führt.

Aus der DE-OS 24 56 754 ist es bekannt, daß der Schaum im vorderen Bereich des Schuhes eingeleitet wird, wobei jedoch der Schaum nicht in einen Hohl¬ strumpf, sondern in den Zwischenraum zwischen einem Strumpf und oder Innenwand des Außenschuhes einge¬ leitet wird. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß am oberen Ende des Schuhes keine Öffnung für die verdrängte Luft vorgesehen ist, wodurch Lufthohlräume entstehen können.

Gemäß der DE-OS 21 06 667 liegen zwei Eintritts¬ öffnungen für die Kunststoffmasse oberhalb des Fersenbereichs, während eine einzige Austrittsöffnung an der Oberseite der Schuhspitze angeordnet ist. Durch diese Art der Einbringung des Schaumes kann es zu einer unregelmäßigen Verteilung des Schaumes kommen und außerdem können sich Luftblasen im oberen Bereich des Schuhes ausbilden, da diese eine Tendenz zum Aufsteigen haben und nicht durch die relativ tief liegende Austrittsöffnung entweichen können.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Nachteile der bekannten Verfahren zu beseitigen. Dabei ist es vorteilhaft, daß die Schaummasse in den Knöchelbereich mit verhältnismäßig hohem Druck gelangt, damit an dieser Stelle, wo der Fuß die größte seitliche Druckbeanspruchung erfährt, eine kompakte ausreichende Polsterung entsteht, ohne daß in den übrigen ausgeschäumten Teilen des Innenschuhes tote Räume durch Lufteinschlüsse gebildet werden. Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, daß erfindungsgemäß der Schaum bzw. die zum Ausschäumen des Schuhes verwendete Masse im vorderen, vorzugsweise im Beugebereich des Schuhes eingeleitet wird.

Durch diese Maßnahmen entweicht die Luft nach oben, ohne dabei Luftkammern zu bilden. Das Einschäumen im Beugebereich hat den Vorteil, daß die Masse, die im Fersenbereich expandiert, wo die größte Menge erforderlich ist, dort direkt und unmittelbar eiπαriπgt und kompakt wird.

Zweckmäßig wird der Schaum bzw. die Masse rechts und links von der Längssymmetrieachse des Schuhes eingeleitet. Dadurch ergibt sich eine gleichmäßige Verteilung des Schaumes.

Zweckmäßig sind die beiden, im vorderen Bereich des Schuhes befindlichen Räume, in welche der Schaum bzw. die Masse eingeführt wird, voneinander getrennt.

In vorteilhafter Weise erfolgt das Einführen des

Schaumes bzw. der Masse zu beiden Seiten des unteren Endes der Eintrittsoffnung des Schuhes oder in deren Bereich. Dadurch wird der gewünschte Fluß des Schaumes noch weiter verbessert. Es ist hiebei von besonderem Vorteil, -wenn die Luft zu beiden Seiten αer Längssymmetrieebene des Schuhes austritt. Dadurch wird erreicht, daß der selbstreagierende Schaum die Luft gleichmäßig zu beiden Seiten des Schuhes vor sich schiebt und sie zur Gänze hinaus- preßt.

Durch das Anschäumen von vorne wird zuerst über die naturgemäß gegebenen engen Stellen geschäumt und erst in weiterer Folge treibt der Schaum in den größeren Freiraum bzw. Fersenbereich. Eine Rückstaubildung wird durch die vorgegebene physikalisch richtige Flußrichtung vermieden und erst durch diese Technologie kann der Nachteil des asymmetrischen Ausschäumens vermieden werden. Durch das gezielte und gleichzeitige Ausschäumen des Rist- und Ballenbereiches bleibt der eingerichtete Fuß in seiner Stellung und wird nicht aus der Achse gedrängt.

Schließlich erfolgt beim Einschäumen von vorne über den Fuß kein Schub in der Skischuhachse, da der rea¬ gierende Schaum über den seitlichen Rist nach rückwärts gleitet und keine Angriffsfläche für einen Schub vorfindet. Ein richtiges Umfließen des Fußes ohne Veränderung der Fußstellung ist die Folge. Durch diese Maßnahme wird eine verbesserte, gleich¬ mäßige Polsterung erreicht.

Weitere Einzelheiten des erfindungsgemäßen

Verfahrens werden anhand der Zeichnung erläutert, in welcher

Fig. 1 einen Schnitt eines Skischuhes im Bereich der Längssymmetrieebene,

Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Innen¬ schuhes aus einer schrägen Vordersicht,

Fig. 3 eine Rückansicht des Innenschuhεs und

Fig. 4 eine weitere Ausführungsform entsprechend Fig. 1 zeigt.

In der Zeichnung ist mit 1 eine Skischuhschale bezeichnet, die mit einer Manschette 2 zum Schutz der Kπöchelpartie des Fußes des Skifahrers gelenkig verbunden ist. 3 ist der Inneπschuh, der aus einem Innenfutter 4, einem Außenfutter 5 und einer Sohle 6 besteht, wobei der Raum zwischen Innen- und

Außenfutter durch eine Schaumstoffmassε 7 ausgefüllt ist.

Das Ausschäumen des Innenschuhes 3 erfolgt derart, daß vorerst über die mit Skisocken bekleideten Füße des Skifahrers das Innenfutter und das Außenfutter in Form eines Hohlstrumpfes gezogen wird, der entlang der Einstiegöffnung, d.i. entlang des oberen Randes sowie der zu schnürenden oder auf andere Weise zu schließenden Ristöffnung vernäht ist. Für das Innenfutter 4 wird vorwiegend ein stärkeres Gewebe verwendet, welches an der dem Hohlraum zuge- kehrten Seite durch eine Gummischichte abgedichtet ist, während als Außenfutter z.B. dünnes Leder, Kunststoffmaterial od.dgl. verwendet wird. Nahe dem oberen Rand des Außenfutters 5 ist zu beiden Seiten der Längsmittelebene je eine Auslaßöffnung 8 und im Bereich des unteren Endes der Ristöffnung ist zu beiden Seiten der 'Längsmittelebene je eine Einla߬ öffnung 13 vorgesehen. Von den Auslaßöffnungen sowie den beiden Einlaßöffnungen führt bei diesem Ausführungs¬ beispiel je ein Schlauch 9 bzw. 10 über entsprechende Öffnungen 11 bzw. 12 aus der Schale 1 bzw. Manschette 2 heraus. Selbstverständlich können bezüglich der Zahl und Anordnung der Ein- und der Auslaßöffnungen verschiedene Abänderungen vorgenom¬ men werden. So besteht die Möglichkeit, wie strichliert dargestellt ist, nur eine Auslaßöffnung fersenseitig in der Längsmittelebene anzuordnen.

Während der Skifahrer in den beiden Schuhen steht, wird an die beiden Enden des Schlauches 10 die Schaumflasche mittels eines Adapters angeschlossen, worauf das Einschäumen solange durchgeführt wird, bis Schaum aus dem Auslaßschlauch 9 austritt. Sodann werden die Schläuche 9,10 ruckartig herausgezogen und

der Innenschuh aus dem Außenschuh herausgenommen. Hierauf werden die Öffnungen für die Schläuche 9,10 durch Abdeckkappen zweckmäßigerweise verschlossen, worauf die Innenschuhe in die Schale 1 eingesetzt werden.

Abschließend sei erwähnt, daß das Einführen des Schaumes bzw. der Masse an einer beliebigen Stelle bzw. an beliebigen Stellen des vorderen Bereiches des Schuhes erfolgen kann. Bei Anordnung einer einzigen Öffnung wird diese zweckmäßig in der Längs¬ mittelebene des Schuhes gelegen sein. Zwei Öffnungen sind vorzugsweise symmetrisch zu dieser Ebene gelegen. So kann das Einführen des Schaumes bzw. der Masse an der tiefsten Stelle des vorderen Bereiches des Schuhes bzw. zu beiden Seiten des unteren Endes der Eintrittsöffnung des Schuhes oder in deren Bereich erfolgen. Vorzugsweise erfolgt das Einführen des Schaumes bzw. der Masse, wie Fig. 4 zeigt, im Beugebεreich des Schuhes.

Der Strumpf 14 ist so ausgestattet, daß zumindest im Rist- und teilweise auch im Fersenbereich Luft, jedoch nicht Schaum austreten kann. Diese Aufgabe wird so gelöst, daß das Material des Strumpfes 14 luftdurchlässig, aber im wesentlichen schaumuπdurch- lässig ist, z.B. ein Gewebe ist, oder daß der Strumpf 14 aus luft- und schaumundurchlässigem Material besteht. z.B. aus Leder oder Kunststoff, wobei zumindest an den Stellen, wo Luft entweichen soll, entsprechende Poren, feine Öffnungen, od.dgl. gebildet werden. Wirtschaftlich kann der hohle Strumpf 14 aus mehreren gestanzten Teilen hergestellt

werden, die miteinander vernäht werden, wobei zumindest an den Nahtstellen und/oder an natürlichen oder künstlich hergestellten Poren die Luft entweichen kann. Selbstverständlich müssen die Nahtstellen, Poren od.dgl. nicht so ausgeführt sein, daß nur Luft austreten kann? vielmehr besteht die Möglichkeit, daß auch durch einzelne Nahtstiche, Poren, od.dgl. Spuren der Schaummasse austreten können, wodurch aber die. Qualität des Inneπschuhes nicht beeinträchtigt wird.

In vorteilhafter Weise wird eine Schaummasse auf Polyurethanbasis gewählt. Wenn auch die Skischuhteile oder zumindest die Schale bei Skischuhen, die aus • Schale und Schaft bestehen, aus Kunststoff auf der Basis von Polyurethan besteht, so kann, falls schalensεitig Masse austreten sollte, eine Verbindung zwischen Masse und Schale entstehen.

Die Masse wird im Bεugεbεreich des Fußes übεr diε Schläuche 10 links und rechts der Längsmittelεbene vorzugsweise gleichzeitig eingebracht, wobei die Masse, wie der großε Pfεil 15 andeutet, zuerst gεgεn die Fεrsε strömt und sich dann gegεn die Spitze hin und tεilweisε auch gεgεn den Knöchel zu ausbrεitεt. Hiebei entweicht mit zunehmεndεr Ausbreitung der Masse der Hauptanteil dεr Luft übεr diε Schläuche 9 im oberen Bereich des Strumpfes 14, sodaß keine toten Räume entstehen können. Der Strumpf 14 kann spitzensεitig, wie strichliert bei 24 dargestellt, an jeder Seite abgenäht sein, scdaß die Masse nicht bis zur Fußspitze gelangen kann. Der nicht ausge¬ schäumte Spitzεnteil wεist dann auf dεr Innεnseitε

εin weichεs, aufgeklebtes Futter auf, um einen Kälte¬ schutz zu erzielen. Durch diese Maßnahme wird eine besserε Bewegungsfreiheit der Zεhen ermöglicht.

Der Strumpf 14 bεsteht vorzugsweisε aus einεm linken und einεm rechtεn Stanztεil; diεse Stanztεilε sind spitzen-und fεrsensεitig in der Mitte zusammengenäht und bilden die Außenwand des Strumpfes. Die Innen¬ wandung des Strumpfes ist vom Innenfutter 4 gebildet, welches mit den beiden Stanzteilen vernäht ist, um den Hohlstrumpf 14 zu bilden. Im Ristbereich wird mittels je einer Naht 17 ein Ösenband 16 gεbildεt. Bodenseitig sind alle Stanztεilε mit εinem Sohlenteil 25, z.B. aus Ledεr oder Kunststoff, zusam- mengεnäht, um zu vεrhindεrn, daß die Massε unter den Fuß dringt. Die Naht 17 verhindert das Eindringen der Masse in das Innere des Ösenbandes 16, εrmöglicht abεr, wie alle anderεπ Nahtstellεn, das Entwεichen der Luft. Am untεren Ende des Ösenbandεs 16 bzw. am Beginn der ittigεn Nahtstεllε der beiden Stanzteile an der Spitze des Strumpfes ist eine Zunge (nicht dargestεllt) angεnäht. An dεr Oberseite des Strumpfes 14 ist ein manschettεnartiger Stütz¬ teil 18 an den Stanzteilen ebεnfalls durch Nähen befestigt. Die fersεnseitige Verbindung dεr beiden Stanzteile kann auch durch einεn Streifen aus Ledεr odεr Kunststoff (nicht dargestsllt) erfolgεn, dεr mit den Stanzteileπ vernäht ist.

Im Rahmen dεr Erfindung könnεn natürlich vεrschiεdεnε weitεrε Ändεrungεn und Ergänzungεn vorgεπommεn wεrden. So bεstεht die Möglichkεit, an dem zehenseitigen Ende dεs Hohlraumes εinε wεitere

Leitung 9' zum Abführen der verdrängtεn Luft aus dem Hohlraum des Strumpfes vorzusehen. Dadurch besteht die Möglichkεit, daß εin gεnauεrεs Füllen des Hohl¬ raumes an seinem vorderεn Ende genau festgestellt werdεn kann, indεm das Austretεn dεs Schaumεs zu bεidεn Seiten des Strumpfes ein Zεichεn für das vollkommene Füllεn dεs Raumtεiles ist.