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Title:
PROCESS FOR PRODUCING A READY-TO-USE STRING FOR RACQUETS, ESPECIALLY TENNIS RACQUETS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1993/020903
Kind Code:
A1
Abstract:
Bei einem Verfahren zum Konditionieren einer Bespannungssaite für Tennisschläger wird diese unter Zugspannung, die in der Saite eine Dehnung von 5 bis 15 % erzeugt, auf eine Trägerspule (1) aufgewickelt. Dazu wird von einer Vorratstrommel (20) ein Stück Rohsaite (19) abgezogen und das Rohsaiten-Ende (6) an dem Umfang der Trägerspule (1) befestigt. Die Trägerspule (1) wird dann von der Vorratstrommel (20) wegbewegt und dabei die Rohsaite (19) in der zum Aufwickeln bestimmten Länge von der Vorratstrommel (20) abgezogen. Der abgezogene Rohsaitenabschnitt wird dann einer Zugspannung unterworfen, die in ihm eine vorgegebene Dehnung erzeugt, wonach - unter Aufrechterhaltung der Zugspannung - der gedehnte Saitenabschnitt (7) unter gleichzeitiger Bewegung der Trägerspule (1) auf die Vorratstrommel (20) zu auf die Trägerspule (1) aufgewickelt und schließlich das zweite Ende dieses Saitenabschnitts (7) am Umfang der Trägerspule (1) befestigt wird.

Inventors:
Schamesberger, Robert (Am Bahndamm 12, Eisenstadt, A-7000, AT)
Application Number:
PCT/AT1993/000063
Publication Date:
October 28, 1993
Filing Date:
April 07, 1993
Export Citation:
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Assignee:
Isosport, Verbundbauteile Gesellschaft M. B. H. (Industriezentrm Nö-Süd, Wiener Neudorf, A-2355, AT)
Schamesberger, Robert (Am Bahndamm 12, Eisenstadt, A-7000, AT)
International Classes:
A63B51/02; B65H75/28; D07B7/10; (IPC1-7): A63B51/02; D07B7/10
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Claims:
Patentansprüche
1. Verfahren zum Herstellen einer Bespannungssaite in Liefer¬ form für Ballschläger, insbesondere Tennisschläger, wobei die Bespannungssaite zur Konditionierung für den Bespan¬ nungsvorgang unter Zugspannung auf eine Trägerspule, und dort zumindest im wesentlichen in ihrer Länge konstant ge¬ halten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der von einem Magazin abzuziehenden Rohsaite (10) am Umfang der Trägerspule (1) befestigt wird, daß die Trägerspule (1) danach vom Magazin wegbewegt wird und dabei eine für die Lieferform ausreichende Länge an Rohsaite vom Magazin ab¬ zieht, daß der gesamte abgezogene Rohsaitenabschnitt einer Zugspannung unterworfen wird, die an ihm eine Dehnung im Bereich von 5 bis 15% erzeugt, daß bei Aufrechterhaltung der Zugspannung der gedehnte Saitenabschnitt (7) unter gleichzeitiger Bewegung der Trägerspule (1) auf das Roh¬ saitenMagazin zu auf die Trägerspule (1) aufgewickelt wird und daß schließlich das zweite Ende (23) des gedehn ten Saitenabschnitts (7) am Umfang der Trägerspule (1) befestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (6) von mehreren Rohsaiten (19) an zugehörige Trä gerspulen (1) befestigt werden, daß die entsprechenden Rohsaiten (19) gleichzeitig von ihren Magazinen abgezogen werden, daß die abgezogenen Rohsaitenabschnitte (7) zumin¬ dest im wesentlichen gleichzeitig Zugspannungen unterwor¬ fen und danach gleichzeitig auf ihre Trägerspulen (1) auf . gewickelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgezogenen Rohsaitenabschnitte (7) während einer Zeit von mehr als 20s einer Zugspannung unterworfen wer den, bevor ihre AufWicklung auf die Trägerkörper (1) er¬ folgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, daß die Bespannungssaitenabschnitte (7) währen einer Zeit von weniger als 4 s auf die zugehörigen Träger spulen (1) aufgewickelt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, daß das zweite Ende (23) des jeweiligen Bespan nungssaitenabschnitts (7) unter Zugspannung stehend am Um fang der Trägerspule (1) befestigt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung mit Hilfe einer geschlitzten Klemmhülse (28 erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, daß die eingesetzte Bespannungssaite zumindes überwiegend aus einem verstreckten thermoplastische Kunststoff besteht.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verstreckte thermoplastische Kunststoff ein Polyolefi enthält oder aus einem Polyolefin besteht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin zumindest überwiegend aus Polypropylen besteht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin zumindest überwiegend ein nukleiertes Polypro pylen ist.
Description:
Verfahren zum Herstellen einer Bespahnunσssaite in Lieferform für Ballschläσer, insbesondere Tennisschläger

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Be¬ spannungssaite in Lieferform für Ballschläger, insbesondere Tennisschläger, bei dem die Bespannungssaite - zu ihrer Kondi- tionierung für den Bespannungsvorgang - unter Zugspannung auf eine Trägerspule aufgebracht und dort zumindest im wesentlichen in ihrer Länge konstant gehalten wird.

Stand der Technik

Ein Verfahren dieser Art ist aus der O-Al-86/02850 bekannt. Dabei wird die Rohsaite von einer mit einem definierten Drehmo- ment gebremsten Vorratstrommel unter Zugspannung abgezogen und eben bei dieser Zugspannung, die in der Saite eine Dehnung i Bereich von 5 bis 15% erzeugt, in einer für den Bespannungs¬ vorgang benötigten Länge auf die Trägerspule aufgewickelt.

Wenn man die so durch Vorspannung konditionierte Bespannungs- saite von der Trägerspule abnimmt und damit - ohne längere Warten - einen Ballschläger, insbesondere einen Tennisschläge bespannt, nimmt die Härte der Bespannung mit der Zeit wenige stark ab als bei einer Bespannung mit einer unkonditionierte Bespannungssaite der gleichen Art. Mit dem in der genannten WO Al-86/02850 beschriebenen Verfahren erzielt man gute Ergeb nisse.

Es hat sich nun aber gezeigt, daß mit der in der genannten WO Al-86/02850 beschriebenen besonderen Art des Aufspulens di Größe der Vorspannung über die Länge der aufzuspulende Bespannungssaite schwankt. So steigt beim Anfahren des z bespulenden Trägerkörpers die Zugspannung und damit die Dehnun in der Bespannungssaite während einer nicht unbeträchtliche Zeitspanne zunächst von Null auf einen Maximalwert an; sie is während dieser Zeit also nicht konstant. Analoges gilt für da Abbremsen am Ende der Trägerkörperbewicklung. Außerdem is wegen des Kriechens der Bespannungssaiten unter Zugspannung di

Saitendehnung noch von der AufWickelgeschwindigkeit abhängig. Zwecks besserer Stabilisierung der Dehnung wäre ein möglichst langsames Aufwickeln wünschenswert. Dies würde aber wieder die Anfahr- und Abbremsperioden mit ihren ungleichmäßigen Dehnungen verlänger .

Darstellung der Erfindung

Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die - Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem eine über die Bespannungssaitenlänge gleichmäßigere Vorspannung erzielt wird als bei den genannten bekannten Verfahren.

Beschreibung der Figuren

Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren unmaßstäb¬ lich näher erläutert. Dabei zeigen:

Fig. 1 eine Trägerspule in einer Teildarstellung senkrecht zur Spulenachse im Aufriß;

Fig. 2 diese Trägerspule in einem Riß parallel zur Spulenachse;

Fig. 3 das Detail A der Trägerspule (siehe Fig. 2), nun aber im bewickelten Zustand;

Die Figuren 4 - 8 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in fünf ver¬ schiedenen Phasen des Verfahrensablaufes, und

Fig. 9 die Aufsicht auf die genannte Vorrichtung, die zum gleichzeitigen Konditionieren von zwei Bespannungssaiten bestimmt ist.

Eine Trägerspule 1 (siehe die Figuren 1 bis 3) weist eine kon¬ vexe, kreiszylindrische Fläche 2 auf, die auf beiden Seiten von Spulenwänden 3, 4 begrenzt ist. An einer der beiden Spulenwände

3 ist ein Schlitz 5 zum Befestigen eines der Enden des auf die Trägerspule 1 aufzubringenden Bespannungssaitenabschnitts 7 an¬ gebracht. Außerdem ist ein nasenförmiger Vorsprung 8 mit einer Einrichtung 9 zum Befestigen des zweiten Bespannungssaiten-En- des vorgesehen, deren detaillierte Ausführung und Funktions¬ weise weiter unten erläutert werden wird. In Fig. 3 erkennt man auch den als Wicklung aufgebrachte Bespannungssaitenabschnitt 7.

Eine Vorrichtung, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum gleichzeitigen Konditionieren von zwei Bespan¬ nungssaiten geeignet ist, sei nun schematisch anhand der Figu¬ ren 4 und 9 beschrieben.

Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell 11 mit einer Schlit¬ tenführung 12, in der ein Trägerspulen-Schlitten 13 in horizon¬ taler Richtung verstellbar ist. Auf den Schlitten 13 ist ei mittels eines steuerbaren Antriebes 14 drehbarer Aufnahmedor 15 vorgesehen (siehe Fig. 9), auf dem zwei Trägerspulen 1 gleichzeitig aufgenommen werden können. Anschließend an das i der Zeichnung rechte Ende der Schlittenführung 12 ist ein Fixiereinrichtung 16 mit einem Druckbalken 17 sowie eine Sai tenführung 18 angeordnet. Zur Vorrichtung gehören noch zwei Vorratstrommeln 20 für die Rohsaiten 19.

Zu Beginn des erfindungsgemäßen Verfahrens nimmt der Schlitte 13 seine rechte Endstellung ein. An diesem Ende der Vorrichtun steht auch der Bedienungsmann. Von ihm werden zunächst zwe leere Trägerspulen 1 auf den Aufnahmedorn 15 aufgesteckt, de in dieser Phase gegen Drehung gesichert ist. Danach werden di Enden 6 der beiden von den Vorratstrommeln 20 abgezogenen Roh saiten 20 durch die Öffnung 21 der Fixiereinrichtung 16 durch gezogen und - jeweils mit einem Endknoten 10 versehen - in de Schlitzen 5 der jeweiligen Trägerspulen 1 fixiert. Diese Phas des Verfahrens ist in Fig. 4 dargestellt.

Danach wird der Trägerspulen-Schlitten 13 nach links (siehe Fig. 5) bis zu seiner linken Endstellung bewegt, wobei von den beiden Vorratstrommeln jeweils eine Rohsaite 19 in einer Länge 1 von 11 m, das ist die Länge des zu konditionierenden Bespan- nungssaitenstückes, abgezogen wird. Die Verstellbewegung des Schlittens 13 erfolgt dabei vorteilhaft mittels eines Zahn¬ stangenantriebes mit einem auf dem- Schlitten 13 angeordneten (nicht dargestellten) Antriebaggregat.

Als nächsten Verfahrensschritt wird nun der Druckbalken 17 der Fixiereinrichtung 16 abgesenkt und damit die abgezogenen Be¬ spannungssaitenabschnitte 7 zwischen den Trägerspulen 1 und der Fixiereinrichtung 16 festgehalten (siehe Fig. 6). Hiernach wird zwischen dem Druckbalken 17 und der Saitenführung 18,an jeder der beiden Bespannungssaitenabschnitte separat, eine mit dem Pfeil 22 angedeutete Kraft z.B. über eine Zeit von 30 s aufge¬ bracht, derart, daß sie in den zwischen den Trägerspulen 1 und der Saitenführung 18 aufgespannten Bespannuhgssaitenabschnitten 7 nach dieser Zeit eine vorgegebene Dehnung, die vorteilhaft einen Wert im Bereich von 5 bis 15% hat, erzeugt.

Anschließen wird - unter Aufrechterhaltung der in den beiden Bespannungssaitenabschnitten 7 herrschenden Zugspannung - der Schlitten 13 unter gleichzeitiger entsprechender Drehung der Trägerspulen 1 mithilfe des Aufnahmedornes 15 bzw. Aufspulung der Bespannungssaitenabschnitte 7 möglichst rasch (z.B. in 12 s) in seine rechte Endstellung bewegt (siehe Fig. 7). Bei der Aufspulung der Bespannungssaiten werden die Trägerspulen jeweils in zwei Lagen bewickelt.

Für jede der beiden Trägerspulen wird das Ende 23 der Bespan¬ nungssaite dann - wie nun anhand von Fig. 3 erläutert - unter Zugspannung stehend an der Trägerspule 1 fixiert (siehe Fig. 8) . Der nasenförmige Vorsprung 8 der dazu benutzten Fixierein- richtung 9 weist eine Bohrung 24 auf, die mit einem Längs¬ schlitz 25 mit der Oberseite 26 des Vorsprungs 8 in Verbindung steht. Zur Fixierung wird die Bespannungssaite 7 durch den

Längsschlitz 25 in die Bohrung 24 des Vorsprungs 8 gedrückt Vor diesem Vorsprung 8 wird eine geschlitzte Kle mbuchse 27 un eine mit diesem zusammenwirkende längsgeschlitzte Klemmhülse 2 auf das zu fixierende Bespannungssaiten-Ende 23 aufgebracht un die Klemmhülse 28 mit ihrem konischen Ende 29 in di Klemmbuchse 27, die in die Bohrung 24 eingreift und sich an de Vorsprung 8 abstützt, hineingeschoben, wodurch beide auf de Bespannungssaiten-Ende 23 aufgeklemmt werden. Danach wird di Einwirkung der Kraft 22 aufgehoben und die Bespannungssaite a der Stelle 30 durchgetrennt. Infolge der Entlastung der Bespan nungssaite jenseits der Fixiereinrichtung 16 zieht der auf de Trägerspule 1 unter Zugspannung stehende Bespannungssaitenab schnitt 7 die Klemmhülse 28 gegen die Klemmbuchse 27 bzw. de Vorsprung 8 und verstärkt damit die Fixierung.

Als letzter Verfahrensschritt werden die beiden fertig bewik kelten Trägerspulen 1 von dem Aufnahmedorn 15 abgenommen u durch zwei leere ersetzt.

Das erfindungsgemäße Verfahren hat zunächst den Vorteil, da die Bespannungssaite mit einer über seine Länge gleichblei benden Vorspannung auf die Trägerspule aufgebracht wird. Auße dem können - betreut von nur einem Bedienungsmann, der dab seinen Standplatz an der rechten Endstellung des Schlittens 1 nicht ändern muß - mehrere Trägerspulen 1 gleichzeitig bewi kelt werden, wodurch sich eine hohe Produktivität des Verfa rens ergibt.

Gewerbliche Verwertbarkeit

Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen ein Bespannungssaite in Lieferform für Ballschläger, insbesonde Tennisschläger, wird eine über die Bespannungssaitenlän gleichmäßigere Vorspannung erzielt als bei den bekannten Ve fahren.




 
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