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Title:
PROCESSING DEVICE FOR CLEANING AND/OR DISINFECTING SURGICAL INSTRUMENTS, AND METHOD FOR OPERATING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/011005
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a processing device (20) and a method for operating a processing device (20) for cleaning and/or disinfecting surgical instruments. According to the invention, a weight measurement device is provided in said processing device (20), said weight measurement device in particular detecting the processing chamber (21) being loaded with a surgical instrument.

Inventors:
BOETTCHER-WILMES, Marius (Bachstraße 104, Hamburg, 22083, DE)
Application Number:
EP2017/066560
Publication Date:
January 18, 2018
Filing Date:
July 04, 2017
Export Citation:
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Assignee:
OLYMPUS WINTER & IBE GMBH (Kuehnstr. 61, Hamburg, 22045, DE)
International Classes:
A61L2/28; A61L2/24; B61B1/00
Domestic Patent References:
WO2004043499A22004-05-27
Foreign References:
EP1849403A12007-10-31
US20150157183A12015-06-11
KR20070002442A2007-01-05
US6851151B12005-02-08
AU526378B21983-01-06
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
SEEMANN & PARTNER PATENTANWÄLTE MBB (Raboisen 6, Hamburg, 20095, DE)
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Claims:
Aufbereitungsvorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfizierung von chirurgischen Instrumenten sowie Verfahren zum Betrieb desselben

Patentansprüche

1 . Verwendung einer Gewichtsmessvorrichtung in einer Aufbereitungsvorrichtung (20) zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten .

2. Verwendung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsmessvorrichtung einen Kraftsensor (24, 24') aufweist, der in einem Aufbereitungsraum (21 ) der Aufbereitungsvorrichtung (20) angeordnet ist.

3 Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor (24, 24') zum Messen eines Beladungszustands der Aufbereitungsvorrichtung (20), insbesondere eines Instrumentenaufbewahrungsbehälters (22, 22'), vorgesehen ist.

4. Aufbereitungsvorrichtung (20) zur Reinigung und/oder Desin- fizierung von chirurgischen Instrumenten mit einem verschließbaren Aufbereitungsraum (21 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbereitungsvorrichtung (20) eine Gewichtsmessvorrichtung umfasst.

Aufbereitungsvorrichtung (20) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtsmessvorrichtung einen in dem Aufbereitungsraum (21 ) angeordneten Kraftsensor (24, 24') umfasst.

Aufbereitungsvorrichtung (20) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor (24, 24') derart im Aufbereitungsraum (21 ) angeordnet ist, dass ein Beladungszustand der Aufbereitungsvorrichtung (20), insbesondere eines In- strumentenaufbewahrungsbehälters (22, 22') in dem Aufbereitungsraum (21 ), messbar ist oder gemessen wird .

Aufbereitungsvorrichtung (20) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kraftsensor (24, 24') an wenigstens einer Befestigungsstelle (23, 23') eines Instru- mentenaufbewahrungsbehälters (22, 22') angeordnet ist, wobei insbesondere mittels des Kraftsensors (24, 24') ein Gewicht des Instrumentenaufbewahrungsbehälters (22, 22') messbar ist.

Verfahren zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung (20) zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten, wobei vor dem Beginn einer Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung eines Aufbereitungsraumes (21 ) der Aufbereitungsvorrichtung (20) überprüft wird, ob der Aufbereitungsraum (21 ) mit einem chirurgischen Instrument beladen ist, wobei zum Überprüfen, ob der Aufbereitungsraum (21 ) mit einem chirurgischen Instrument beladen ist, eine Gewichtsmessvorrichtung verwendet wird .

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht eines Instrumentenaufbewahrungsbehälters (22,

22') gemessen wird und mit einem vorgebbaren Gewicht verglichen wird, wobei die Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung nur dann begonnen wird, wenn das gemessene Gewicht unter dem vorgebbaren Gewicht l iegt.

Description:
Aufbereitungsvorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfizierung von chirurgischen Instrunnenten sowie Verfahren zum Betrieb desselben

Beschreibung

Die Erfindung betrifft die Verwendung einer Messvorrichtung in einer Aufbereitungsvorrichtung zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten sowie eine Aufbereitungsvorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfizierung von chirurgischen Instrumenten mit einem verschließbaren Aufbereitungsraum .

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten, wobei vor Beginn einer Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung eines Aufbereitungsraumes der Aufbereitungsvorrichtung überprüft wird , ob der Aufbereitungsraum mit einem chirurgischen Instrument beladen ist.

Zur Überprüfung , ob ein Aufbereitungsraum einer Aufbereitungsvorrichtung zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten, wie beispielsweise Endoskopen, mit einem chirurgi- sehen Instrument beladen ist, kann ein RFID-Erkennungssystem verwendet werden oder ein Dichtigkeitstest. Hierbei können allerdings Fehler auftreten, so dass beispielsweise eine thermische Selbstdesinfektion oder eine Selbstreinigung eines Aufbereitungsraumes einer Aufbereitungsvorrichtung unter Umständen beginnen kann, obwohl noch ein chirurgisches Instrument, beispielsweise ein Endoskop, im Aufbereitungsraum vorhanden ist, das durch diese thermische Behandlung zu Schaden kommen kann .

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verwendung, eine Aufbereitungsvorrichtung und ein Verfahren zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten anzugeben, die sicher verhindert, dass irrtümlich ein chirurgisches Instrument bei einer Selbstreinigung und/oder Selbstdesinfektion in einem Aufbereitungsraum der Aufbereitungsvorrichtung vorhanden ist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch die Verwendung einer Gewichtsmessvorrichtung in einer Aufbereitungsvorrichtung zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten . Durch die Gewichtsmessvorrichtung kann sicher festgestellt werden , ob ein chirurgisches Instrument noch in dem Aufbereitungsraum angeordnet ist. Hierdurch kann verhindert werden, dass ein Programm zur thermischen Selbstdesinfektion einer Aufbereitungsvorrichtung gestartet werden kann .

Vorzugsweise weist die Gewichtsmessvorrichtung einen Kraftsensor auf, der in einem Aufbereitungsraum der Aufbereitungsvorrichtung angeordnet ist. Hierdurch kann besonders einfach ein Gewicht gemessen werden , das durch Vorhandensein eines chirurgischen Instruments auf ein feststehendes Organ ausgeübt wird . Wenn vorzugsweise der Kraftsensor zum Messen eines Beladungszustands der Aufbereitungsvorrichtung, insbesondere eines Instru- mentenaufbewahrungsbehälters, wie ein entsprechender Endoskop- korb, vorgesehen ist, ist eine besonders einfache, effiziente und sichere Beladungszustandsfeststellung möglich .

Die Aufgabe wird ferner durch eine Aufbereitungsvorrichtung zur Reinigung und/oder Desinfizierung von chirurgischen Instrumenten mit einem verschließbaren Aufbereitungsraum gelöst, die dadurch weitergebildet ist, dass die Aufbereitungsvorrichtung eine Gewichtsmessvorrichtung umfasst. Durch die Gewichtsmessvorrichtung ist eine gravimetrische Beladungsüberwachung und damit eine sichere Beladungserkennung gewährleistet, die ohne zusätzliche Anwenderinteraktion verhindert, dass eine beispielsweise thermische Selbstdesinfektion der Aufbereitungsvorrichtung gestartet werden kann.

Vorzugsweise umfasst die Gewichtsmessvorrichtung einen in dem Aufbereitungsraum angeordneten Kraftsensor. Der Kraftsensor kann ein Federkörperkraftaufnehmer sein oder ein Piezo-Kraftaufnehmer. Es kann auch ein resistiver Kraftaufnehmer vorgesehen sein.

Vorzugsweise ist der Kraftsensor derart im Aufbereitungsraum angeordnet, dass ein Beladungszustand der Aufbereitungsvorrichtung, insbesondere eines Instrumentenaufbewahrungsbehälters in dem Aufbereitungsraum, messbar ist oder gemessen wird . Hierdurch ist eine besonders einfache Beladungszustandsmessung möglich.

Vorzugsweise ist der Kraftsensor an wenigstens einer Befestigungsstelle eines Instrumentenaufbewahrungsbehälters angeordnet, wobei insbesondere mittels des Kraftsensors ein Gewicht des Instrumentenaufbewahrungsbehälters messbar ist. Der Kraftsensor oder möglicherweise mehrere Kraftsensoren, beispielsweise pro In- strumentenaufbewahrungsbehälter vier Kraftsensoren, können an den Befestigungspunkten der Instrumentenaufbewahrungsbehälter, beispielsweise den Schienen der Instrumentenaufbewahrungsbehäl- ter, angeordnet sein . Die Schienen dienen hierbei dazu, die Instru- mentenaufbewahrungsbehälter, beispielsweise Körbe, beim Öffnen der Aufbereitungsvorrichtung aus dem Aufbereitungsraum herauszuziehen, um diese einfach zu be- und entladen .

Da das Gewicht des Instrumentenaufbewahrungsbehälters bzw. Spül korbes und notwendiger Adapter bekannt ist, können diese während der Beladungserkennung herausgerechnet werden, wodurch jegliche Beladung sicher erkannt werden kann . Zudem kann hierdurch auch vorgesehen sein , zu erkennen, dass der In- strumentenaufbewahrungsbehälter ohne chirurgisches Instrument aber mit beispielsweise einem Endoskopadapter in dem Aufbereitungsraum angeordnet ist, damit auch diese nachweisbar regelmäßig thermisch desinfiziert werden können .

Die Aufgabe wird ferner durch ein Verfahren zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung zum Reinigen und/oder Desinfizieren von chirurgischen Instrumenten gelöst, wobei vor dem Beginn einer Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung eines Aufbereitungsraumes der Aufbereitungsvorrichtung überprüft wird , ob der Aufbereitungsraum mit einem chirurgischen Instrument beladen ist, wobei zum Überprüfen, ob der Aufbereitungsraum mit einem chirurgischen Instrument beladen ist, eine Gewichtsmessvorrichtung verwendet wird .

Vorzugsweise wird das Gewicht eines Instrumentenaufbewahrungs- behälters gemessen und mit einem vorgebbaren Gewicht verglichen, wobei die Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung nur dann begonnen wird, wenn das gemessene Gewicht unter dem vorgebbaren Gewicht l iegt.

Es kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass das gemessene Gewicht in einem vorgebbaren Gewichtsbereich l iegt, damit die Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung begonnen werden kann.

Vorzugsweise ist eine RFID-Erkennung vorgesehen, mittels der in einem weiteren Verfahrensschritt, der dem Gewichtsmessschritt vorangehen oder folgen kann, überprüft wird, ob ein Endoskop mit einem RFID-Chip versehen in dem Aufbereitungsraum der Aufbereitungsvorrichtung angeordnet ist.

Ergänzend oder alternativ zum RFID-Ch ip-Prüfen bzw. Erkennens- verfahrensschritt kann auch ein Lecktest durchgeführt werden . Wenn mittels des Lecktests erkannt wird , dass ein chirurgisches Instrument angeschlossen ist, wird auch verhindert, dass eine Selbstdesinfektion und/oder Selbstreinigung vorgenommen wird . Falls der Lecktest allerdings kein Endoskop bzw. chirurgisches Instrument erkennt, kann dies auch bedeuten, dass trotzdem ein chirurgisches Instrument in dem Aufbereitungsraum angeordnet ist, allerdings nicht ordnungsgemäß mit dem Lecktestgerät verbunden ist.

Die Überwachung der Beladung über ein RFID-System ist zudem auch fehleranfällig, da das System abschaltbar ist, um auch Endoskope bzw. chirurgische Instrumente ohne einen RFID-Chip bzw. RFID-Transponder reinigen zu können .

Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtl ich . Erfindungsgemäße Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllen .

Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird . Es zeigen :

Fig . 1 ein schematisches Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung,

Fig . 2 ein schematisches Flussdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung und

Fig . 3 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Aufbereitungsvorrichtung .

In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente und/oder Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung jeweils abgesehen wird .

Fig . 1 zeigt schematisch ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung . Eine Steuervorrichtung oder eine Bedienperson gibt bei 10 eine Anforderung einer thermischen Selbstdesinfektion, die beispielsweise nach einer gewissen Anzahl von Aufbereitungszyklen automatisch generiert werden kann oder von einer Bedienperson angefordert werden kann . Bei 1 1 wird abgefragt, ob eine RFID-Erkennung aktiv ist, d .h . angeschaltet ist. Für den Fall , dass diese Abfrage bejaht wird, wird in 1 2 abgefragt, ob ein RFID-Chip vorhanden und hinterlegt ist. Wird dieses bejaht, d .h . ein Endoskop mit einem RFID-Ch ip erkannt, wird das Verfahren bei 1 3 gestoppt, damit keine Beschädigung des Endoskops bei einer Selbstdesinfektion, beispielsweise einer thermischen Selbstdesinfektion, hervorgerufen wird .

Wird die Abfrage bei 1 2 verneint, wird als nächste Abfrage über einen Lecktest versucht zu erkennen, ob ein Endoskop bzw. ch irurgisches Instrument vorhanden ist. Ergibt sich hier als Antwort, dass ein chirurgisches Instrument vorhanden ist, geht es über zu 14, also einem Stopp des Verfahrens. Bei der Beantwortung der Abfrage bei 1 5 mit nein, kann die Selbstdesinfektion bei 1 6 starten.

Dies kann allerdings das Problem hervorrufen, dass für den Fall, dass kein RFID-Chip am chirurgischen Instrument vorhanden ist o- der nicht im System hinterlegt wird oder fehlerhafterweise nicht erkannt wird, dass ein RFID-Chip tatsächlich doch vorhanden ist und zusätzl ich der Lecktest fehlerhaft gewesen ist, weil beispielsweise ein Schlauch falsch angeschlossen wurde, eine thermische Selbstdesinfektion bei 1 6 durchgeführt wird und entsprechend eine Beschädigung des chirurgischen Instruments, insbesondere wenn es sich hierbei um ein thermolabiles flexibles Endoskop handelt, hervorgerufen werden kann.

Wenn die Abfrage bei 1 1 , ob die RFID-Erkennung aktiv ist, mit nein beantwortet wird, geht es über zu der Abfrage, ob der Lecktest ein Endoskop oder ein chirurgisches Instrument erkennt. Wenn diese Abfrage mit ja beantwortet wird, geht es wieder zu 14, und zwar zu einem Stopp des Verfahrens. Wird die Frage mit nein beantwortet, geht es wieder zu 1 6, d .h . dem Start der Selbstdesinfektion.

Fig . 2 zeigt ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Betreiben einer Aufbereitungsvorrichtung . Es ist ergänzend zu der Fig . 1 und zwi- sehen der Abfrage bei 15 und dem Start der Selbstdesinfektion bei 1 6 eine weitere Abfrage bei 17 eingeführt worden . Die weitere Abfrage ist beispielsweise die, ob das Korbgewicht unterhalb eines Grenzwertes liegt oder in einem vorgegebenen Gewichtsbereich . Wenn diese Abfrage verneint wird, kommt es zu einem Stopp des Verfahrens bei 1 8. Wenn diese Abfrage bejaht wird, geht es weiter mit 1 6 und dem Start der Selbstdesinfektion . Durch diese Zwischenabfrage im Verfahrensablauf kann verhindert werden, dass versehentlich chirurgische Instrumente bei der thermischen Selbstdesinfektion mit behandelt werden und dadurch möglicherweise beschädigt werden .

Fig . 3 zeigt schematisch eine erfindungsgemäße Aufbereitungsvorrichtung 20 mit einem Aufbereitungsraum 21 . Es ist nur ein Teil der Aufbereitungsvorrichtung 20 gezeigt. Insbesondere sind zwei Körbe 22, 22' gezeigt, in die chirurgische Instrumente eingebracht werden können . Die Körbe 22, 22' laufen auf Schienen, von denen mit Bezugsziffern nur die Schienen 23 und 23' des oberen Korbs 22 dargestellt sind . Zwischen der Schiene 23, 23' und dem Korb 22 sind vorzugsweise mehrere Kraftsensoren 24, 24' angeordnet, mittels derer das Gewicht des Korbes 22 und möglicherweise eines daran befindlichen Adapters oder sogar eines chirurgischen Instruments gemessen werden kann . Diese Messwerte werden dann an eine Steuervorrichtung, die die Steuervorrichtung der Aufbereitungsvorrichtung sein kann, weitergegeben . Und erst bei Unterschreiten eines Grenzwertes oder eines Vorhandenseins eines Gewichts des Korbes 22 innerhalb eines Gewichtsbereiches, der vorgebbar sein kann, wird ein Verfahren zur thermischen Selbstdesinfektion von der Steuervorrichtung freigeschaltet.

Bei Vorhandensein mehrerer Kraftsensoren 24, 24' werden die Messwerte der Kraftsensoren je Korb 22, 22' aufaddiert, um das Gesamtgewicht des jeweil igen Korbes 22, 22' mit oder ohne Inhalt bzw. Befüllung zu ermitteln .

Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu ent- nehmenden sowie auch einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden allein und in Kombination als erfindungswesentl ich angesehen . Erfindungsgemäße Ausführungsformen können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein . Im Rahmen der Erfindung sind Merkmale, die mit „insbesondere" oder „vorzugsweise" gekennzeichnet sind, als fakultative Merkmale zu verstehen .

Bezugszeichenliste

10 Anforderung thermischer Selbstdesinfektion 11 RFID-Erkennung aktiv?

12 RFID-Chip vorhanden und hinterlegt? 13 Stopp

14 Stopp

15 Lecktest erkennt Endoskop?

16 Start Selbstdesinfektion

17 Korbgewicht unterhalb Grenzwert?

18 Stopp

20 Aufbereitungsvorrichtung

21 Aufbereitungsraum

22, 22' Korb

23, 23' Korbschiene

24, 24' Kraftsensor