Heiml, Roland (Fornacherstrasse 6, Vöcklamarkt, A-4870, AT)
Stimpl, Franz (Tomerlweg 28, Attnang-Puchheim, A-4800, AT)
Sticht, Walter (Karl-Heinrich-Waggerl-Strasse 8, Attnang-Puchheim, A-4800, AT)
Heiml, Roland (Fornacherstrasse 6, Vöcklamarkt, A-4870, AT)
Stimpl, Franz (Tomerlweg 28, Attnang-Puchheim, A-4800, AT)
| 1. | Fertigungsanlage für die Montage und/oder Bearbeitung von auf Werkstückträgern transportierten Bauteilen mit mehreren hintereinander angeordneten Förderabschnitten, von welchen jedem zumindest eine eigene, von den benachbarten Förderabschnitten unabhängige Vorschubvorrichtung und eine zumindest zwei einander gegenüberliegend angeordnete Füh rungsbahnen aufweisende Führungsvorrichtung zugeordnet ist, entlang welcher der zwischen diesen angeordnete, mit Führungsorganen zur Höhenund Seitenführung versehene Werk stückträger positioniert verfahrbar ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs organe (106) der Werkstückträger (2) mit einer nutförmigen Vertiefung (108) zum Eingriff in die quer zur Förderrichtung (16) voneinander distanzierten Führungsbahnen (20) versehen sind und in zumindest einem der Förderabschnitte (6a ; 6c) bzw. in einer Knotenstation (8) zu mindest eine Führungsbahn (20) aus einer sich außerhalb eines Lichtraumprofiles des Werk stückträgers (2) befindlichen Ruhestellung in eine sich oberhalb einer Transportebene (19) befindliche Position mittels einer Verstelleinrichtung (31) anhebbar und zum Eingriff mit den Vertiefungen (108) der Führungsorgane (106) quer zu einer Längsrichtung der Führungsbahn (20) in eine Eingriffsstellung verstellbar ausgebildet ist. |
| 2. | Fertigungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Förder abschnitt (5 ; 6a ; 6b ; 6c) selbstzentrierend verfahrbare Werkstückträger (2) zwischen und ent lang den Führungsbahnen (20) zwangsgeführt oder formschlüssig gehalten ist. |
| 3. | Fertigungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den För derabschnitten (6a ; 6c) die Führungsbahnen (20) in die zwischen kongruenten Führungsflä chen (109) der Führungsorgane (106) gebildete nutförmige Vertiefung (108) zum Eingriff mit dieser verstellbar ausgebildet sind. |
| 4. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die sich in der Eingriffsstellung befindlichen Führungsbahnen (20) über eine bedarfsweise lösbare Betätigungsund/oder Arretiervorrichtung (42) gegen eine Rückstellung in die Ruhestellung gesichert sind. |
| 5. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (106) des vorzugsweise quadratisch ausgebil deten Werkstückträgers (2) auf einer der Transportebene (19) zugewandten Unterseite (148) angeordnet sind. |
| 6. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (106) in an der zugewandten Unterseite (148) vorgesehene kreiszylindrische Vertiefungen angeordnet sind. |
| 7. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß dem Werkstückträger (2) zum unverwechselbaren identifizieren desselben mehrere Datenträger, die einen eigenen und/oder externen, mit diesem bedarfsweise kommunizierenden Speicher zum Lesen und/oder Schreiben von Daten zugeordnet sind. |
| 8. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (106) des Werkstückträgers (2) an jedem sei ner Seitenbereiche und distanziert zueinander angeordnet sind. |
| 9. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (106) bzw. die diese bildenden Führungsrol len um senkrecht zur Transportebene (19) verlaufende Achsen rotieren. |
| 10. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (106) das Lichtraumprofil des Werkstückträ gers (2) im Bereich von über einen Teil seiner Stärke schräg verlaufende Seitenflächen (150) zumindest geringfügig überragen. |
| 11. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das Führungsorgan (106) mit winkelig zueinander ausgebildeten komplementären, sich in Richtung der Achse verjüngenden Führungsflächen (109) versehen ist. |
| 12. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die in die nutförmigen Vertiefungen (108) der Führungsorgane (106) in Eingriff bringbaren Führungsbahnen (20) zumindest bereichsweise zu den Vertiefun gen (108) gegengleiche Führungsflächen (110) aufweisen. |
| 13. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß Kanten der voneinander distanzierten Führungsbahnen (20) in den Förderabschnitten (6a, 6c) ein Quadrat bilden. |
| 14. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß eine Länge der Führungsbahnen (20) in den Förderabschnitten (6a, 6c) gleich oder geringfügig größer bemessen ist als ein Abstand zwischen den Achsen der in Eckbereichen des Werkstückträgers (2) angeordneten Führungsorgane (106). |
| 15. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (2) mit den Führungsorganen (106) an den Führungsbahnen (20) abgestützt ist und daß in zur Transportebene (19) senkrechter Richtung zumindest ein geringfügiger Abstand (152) zwischen dem Werkstückträger (2) und der Transportebene (19) ausgebildet ist. |
| 16. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß über eine fernbedienbare Höhenbegrenzungvorrichtung (63) der Abstand (152) zwischen dem Werkstückträger (2) und der Transportebene (19) verstellbar ausgebildet ist. |
| 17. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die den Führungsbahnen (20) zugeordneten Führungsorgane (106) durch Führungsleisten (21) gebildet sind. |
| 18. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (20) durch mit einem Stellhebel (69) einer Höhenverstellvorrichtung (43) der Verstelleinrichtung (31) verbundene und in Längsrichtung voneinander zumindest geringfügig beabstandete Führungsrollen gebildet sind. |
| 19. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß jedes der Führungsorgane (106) mit gleichen Abmessungen aus gebildet ist. |
| 20. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (2) an der Unterseite (148) mit einstückig an geformten Antriebsmittel (149) ausgestattet ist und die Antriebsmittel (149) durch Verzah nungselemente gebildet sind. |
| 21. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß eine der Vorschubvorrichtungen (15 ; 51) bzw. eines der diese um fassenden Antriebsorgane (17 ; 47) mit einem der Antriebsmittel (149) antriebsverbunden ist. |
| 22. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß mehrere höhenverstellbare Vorschubvorrichtungen (15 ; 51) eines Förderabschnittes (6a ; 6c) über eine Antriebsanordnung (45) unter Zwischenschaltung einer Getriebeanordnung (46), insbesondere eines Kegelradgetriebes, mit gleicher Umfangsge schwindigkeit angetrieben sind und die Werkstückträger (2) wechselweise mit einer der Vor schubvorrichtungen (15 ; 51) der Förderabschnitte (6a ; 6c) antriebsverbunden ist. |
| 23. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (2) an jedem seiner Eckbereiche Abstreif und/oder Schmierelemente (151) aufweist. |
| 24. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das Abstreifund/oder Schmierelement (151) durch einen ölge tränkten Kunststoff gebildet ist. |
| 25. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der in die Knotenstation (8) einfahrende Werkstückträger (2) über einen Drehtisch (29) und/oder den paarweise verstellbaren Führungsbahnen (20) in eine von mehreren Transportstationen (7) in einer die Förderrichtung querenden oder gleichen Rich tung positioniert verfahrbar ist. |
| 26. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß zumindest eine Verstelleinrichtung (31), insbesondere Höhenver stelleinrichtung (43), wenigstens einer Führungsbahn (20) zugeordnet ist und jeweils zwei in zur Transportrichtung (16) paralleler Richtung angeordnete Führungsbahnen (20) gleichzeitig verstellbar ausgebildet sind. |
| 27. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die durch Führungsleisten (21) gebildeten Führungsbahnen (20) über Verbindungselemente, insbesondere eine Schraubenverbindung, und zueinander positio nierende Elemente auswechselbar bzw. lösbar mit dem Stellhebel (69 ; 140) der Verstellein richtung (31 ; 134) verbunden sind. |
| 28. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß ein mit über einen Stellantrieb (136) betätigbarer Stellhebel (140) einer Verstelleinrichtung (134) mit zumindest einer Kulissenbahn (142) versehen ist und die Kulissenbahn (142) an wenigstens einem Lagerelement (143) abgestützt ist. |
| 29. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß ein erster Teilbereich der Kulissenbahn (142) geneigt zu der Transportebene (19) und ein weiterer, an diesen anschließender Teilbereich senkrecht zur Transportebene (19) verlaufend ausgebildet ist. |
| 30. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der die Führungsbahn (20) aufnehmende Stellhebel (140) zum Eingriff mit den Vertiefungen (108) der Führungsorgane (106) entgegen der Wirkung von elastischen Rückstellelementen, insbesondere Federelementen, aus der Ruhestellung in eine Eingriffsstellung in einer zur Neigung des Teilbereiches der Kulissenbahn (142) paralleler Richtung verstellbzw. verschiebbar ausgebildet ist. |
| 31. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (136) um eine quer zur Längsachse desselben ver laufenden Achse (138) verschwenkbar gelagert ist. |
| 32. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß ein Traggestell (32) mit einem Grundrahmen (24) eines Maschi nengestelles (9) lösbar befestigt ist. |
| 33. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (24) des Förderabschnittes (6a ; 6b ; 6c) bzw. ein diesen bildender unterer Rahmenteil (25) und oberer Rahmenteil (26) eine gleiche Länge (27) und Breite (28) aufweisen und auf dem oberer Rahmenteil (26) die quadratische Tischplatte (18) aufgesetzt, ist in der eine kreisrunde Ausnehmung (30) für den Drehtisch (29) ausgebil det ist. |
| 34. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das Traggestell (32) über eine an einer dem Drehtisch (29) abge wandten Seite angeordnete Lagervorrichtung (131) gegenüber dem Grundrahmen (24) ver drehbeweglich gelagert und ein parallel zur Transportebene (19) angeordnetes Antriebsmittel (133), insbesondere Stirnrad, und mit einer Antriebsanordnung (132) antriebsverbunden ist. |
| 35. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Antriebsanordnungen (45,132) mit dem feststehenden Grun drahmen (24), insbesondere dem unteren Rahmenteil (25), lösbar verbunden sind. |
| 36. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (33) eine Aussparung (56) für eine mit dieser lös bar verbundenen Getriebeanordnung (46) aufweist. |
| 37. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (21) jeweils über eine Verstelleinrichtung (31) in eine über die die Transportebene (19) bildende Tischplatte (18) des Grundrahmens (24) oder den Drehtisch (29) des Traggestelles (32) hinausragende Position höhenverstellbar und in eine Eingriffsstellung verschwenkbar ausgebildet sind. |
| 38. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung die Führungsleisten (21) in unterhalb der Transportebene (19) liegende Ausnehmungen (54) in der Tischplatte (18) oder in den Dreh tisch (29) abgesenkt sind. |
| 39. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (18) oder der Drehtisch (29) mit mehreren von der oder den Vorschubvorrichtungen (15 ; 51) und Führungsleisten (21) durchsetzten Ausneh mungen (54) versehen ist. |
| 40. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtungen (31) des Förderabschnittes (6a ; 6c) auf einem Traggestell (32) angeordnet sind und die Verstelleinrichtungen (31) und das Tragge stell (32) eine eigene Baueinheit (36) bilden, die über lösbare Befestigungsmittel auswechsel bar mit dem Grundrahmen (24) verbunden ist. |
| 41. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (31) einen über einen ersten Stellantrieb (71) entlang von auf einer Trägerplatte (33) des Traggestelles (32) senkrecht ausgerichteten Führungselementen (34), insbesondere Führungsstangen (35), längsverschiebbar gelagerten prismatischen Führungsschlitten (66) aufweist, mit dem ein etwa kreuzförmiger Tragkörper (62) für die bereichsweise Aufnahme eines weiteren Stellantriebes (76) der Betätigungsund/ oder Arretiervorrichtung (42) verbunden ist. |
| 42. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (33) des Traggestelles (32) und der kreisrunde Drehtisch (29) beabstandet zueinander angeordnet sind und die Trägerplatte (33) des Tragge stelles (32) und der kreiszylindrische Drehtisch (29) parallel zu der Transportebene (19) und parallel zueinander verlaufen und die Trägerplatte (33) mehreckig, insbesondere achteckig, ausgebildet ist. |
| 43. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß eine erste Mittelachse (37) der Trägerplatte (33) in zur Transport richtung (16) paralleler Richtung verläuft und eine weitere Mittelachse (38) senkrecht auf die erste Mittelachse (37) ausgerichtet ist. |
| 44. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß parallel zu den Mittelachsen (37,38) und parallel zueinander ver laufende Seitenbereiche (39) größer ausgebildet sind als sich zwischen den Seitenbereichen (39) erstreckende und diagonal versetzte Seitenzwischenbereiche (40). |
| 45. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß für jede der Verstelleinrichtungen (31) zumindest zwei in zu den Seitenbereichen (39) paralleler Richtung distanziert zueinander und distanziert zu den Seiten bereichen (39) angeordnete Führungselemente (34) vorgesehen sind. |
| 46. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (33) und der Drehtisch (29) über die auf die Trä gerplatte (33) senkrecht ausgerichteten leistenförmigen Stützelemente (41) miteinander ver bunden sind. |
| 47. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die sich zwischen der Trägerplatte (33) und dem Drehtisch (29) oder Tischplatte (18) erstreckenden Stützelemente (41) über im Randbereich der Seitenzwi schenbereiche (40) vorgesehene Befestigungsmittel mit der Trägerplatte (33) lösbar befestigt sind. |
| 48. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (61) quer zu seinem Längsverlauf seitlich vorra gende Fortsätze (85) und zwischen einem Mittensteg (87) und den Fortsätzen (85) zumindest über einen Teil seiner Stärke (88) etwa Uförmige Schwenkaufnahmen (89) und zwischen den Schwenkaufnahmen (89) im weiteren Längsverlauf einen Vorsprung (86) aufweist. |
| 49. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß dem kreuzförmigen Tragkörper (61) zumindest ein gabelförmiger Stellhebel (69) zugeordnet ist. |
| 50. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (69) entgegen der Wirkung von zumindest einem elastischen Rückstellelement (100), insbesondere einer Federanordnung, um eine quer zu die sem verlaufende Achse verschwenkbeweglich gelagert ist. |
| 51. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (69) im Bereich der gegenüberliegenden Schwenk aufnahmen (89) einen etwa Lförmigen Querschnitt aufweist, wovon bevorzugt kleiner be messene Schenkel (92) von im Bereich der Schwenkaufnahmen (89) quer zum Längsverlauf des Tragkörpers (61) ausgerichteten Lagerungselementen (98) verschwenkbar gelagert aufge nommen sind. |
| 52. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß zwischen Befestigungsfortsätze bildende Schenkel (94) und einem Mittensteg (95) des Stellhebels (69) etwa Uförmige Vertiefungen (96) für die Aufnahme von um eine Drehachse (97) gelagerten Lagerelementen (98) angeordnet sind. |
| 53. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Lagerelemente (98) durch Wälzlager (99), insbesondere Ril lenkugellager, gebildet sind. |
| 54. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das oder die Rückstellelemente (100) zwischen dem Vorsprung (86) des Tragkörpers (61) und dem Mittensteg (95) des Stellhebels (69) angeordnet ist bzw. sind. |
| 55. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Verstellbewegung der Verstelleinrichtungen (31) in zur Trans portebene (19) senkrechter Richtung durch eine Höhenbegrenzungsvorrichtung (63) begrenzt ist. |
| 56. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß ein Verstellweg quer zur Transportrichtung (16) des Stellhebels (69) durch eine Anschlagbzw. Spielausgleichsvorrichtung (103) begrenzt bzw. verstellbar ist. |
| 57. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Anschlagbzw. Spielausgleichsvorrichtung (103) durch eine Schraubenund Gewindeanordnung (108) mit an derem freien Ende befestigten Anschlagele ment gebildet ist. |
| 58. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der erste Stellantrieb (71) durch einen sich zumindest bereichswei se auf der Trägerplatte (33) abstützenden druckmittelbeaufschlagten Zylinder, insbesondere Linearzylinder, gebildet ist und unter Zwischenschaltung einer Stützplatte (72) mit dem Füh rungsschlitten (66) wirkungsverbunden ist. |
| 59. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der weitere Stellantrieb (76) der Betätigungsvorrichtung (42) durch einen druckmittelbeaufschlagten Zylinder, insbesondere Linearzylinder, gebildet ist, der im Bereich einer in dem Mittensteg (87) des Tragkörpers (61) vertieft angeordneten Ausspa rung bevorzugt lösbar befestigt ist. |
| 60. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Betätigungsvorrichtung (42), insbesondere einem Betätigungs element (77), zumindest eine mit den Stützelementen (41) lösbar befestigte Spielausgleichs vorrichtung (44) zugeordnet ist. |
| 61. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Spielausgleichsvorrichtung (44) einen etwa prismaförmigen Grundkörper (120) und in diesem angeordnete, relativ zueinander verstellund fixierbare keil förmige Stellelemente (123) aufweist. |
| 62. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Stellantriebe (71) zur Höhenverstellung und die Stellantriebe (76) zum Verschwenken der Führungsleisten (21) aufeinanderfolgend druckbeaufschlagt sind. |
| 63. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Stellantriebe (71,76) durch elektrische Antriebe, insbesondere Linearantriebe, gebildet sind. |
| 64. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (77) der Betätigungsvorrichtung (42) etwa Uförmig und im Querschnitt Lförmig ausgebildet ist. |
| 65. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (77) in zur Längsachse des Stellantriebes (76) senkrechter Richtung zumindest geringfügig verschiebbar ausgebildet ist. |
| 66. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß ein Schenkel (112) des Betätigungselementes (77) mit dem Stell antrieb (76) verbunden ist und der weitere aufragende Schenkel (113) an seinem freien Ende im Bereich einer dem Schwenkelement (69) zugewandten Seitenfläche (114) eine Schräge (115) aufweist. |
| 67. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß in der Ruhestellung die Schräge (115) mit dem Lagerelement (98) des Stellhebels (69) angriffsverbunden ist. |
| 68. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß in der angehobenen Eingriffsstellung das Lagerelement (98) des Stellhebels (69) mit der eine Kulissenbahn bildenden vertikalen Seitenfläche (114) angriffs verbunden ist. |
| 69. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitten (66) eine mit Anschlüssen versehene pneu matische oder hydraulische oder elektrische Verteilerleiste (118) ausbildet. |
| 70. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß die Verteilerleiste (118) elektrische Steuerleitungen und/oder druckmittelführende Leitungen und/oder Kanäle, insbesondere Strömungsund/oder Vertei lungskanäle (81 ; 82), aufweist. |
| 71. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Führungsschlitten (66) mit einem Speichermodul und/oder einer Signale und/oder Businformationen verarbeitenden Steuereinrichtung versehen ist. |
| 72. | Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, daß der Förderabschnitt (5) zum kontinuierlichen und getakteten Zu oder Abführen des Werkstückträgers (2) zu einem der weiteren Förderabschnitte (5) als meh rere Werkstückträger (2) aufnehmende Speicheroder Pufferstrecke (13) ausgebildet ist. |
| 73. | Verfahren zum Überführen eines Werkstückträgers von einem in einem weiteren, unmittelbar nachfolgenden Förderabschnitt, bei dem der Werkstückträger zumindest im Über gabebereich zwischen zwei in den beiden Förderabschnitten unmittelbar aufeinanderfolgen den Vorschubvorrichtungen mit Antriebsorganen der beiden Vorschubvorrichtungen in form schlüssigem Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorschubgeschwindigkeit zu mindest eines mit dem Antriebsmittel (149) des Werkstückträgers (2) in Bewegungsverbin dung stehenden und mit zum Eingriff in das Antriebsmittel (149) des Werkstückträgers (2) vorgesehenen Antriebsorganes (47) bei einer Veränderung eines einem Mehrfachen einer Teilung (174) der Antriebsmittel (149) am Werkstückträger (2) entsprechenden Abstandes (167) zum selbsttätigen Eingriff verändert wird. |
| 74. | Verfahren nach Anspruch 73, dadurch gekennzeichnet, daß beim Übergang des Werkstückträgers (2) von der ersten Vorschubvorrichtung (15 ; 51) des ersten Förderab schnittes (5 ; 6a ; 6b ; 6c) zu der in Förderrichtung (16) nachgeordneten Vorschubvorrichtung (15 ; 51) des weiteren Förderabschnittes (5 ; 6a ; 6b ; 6c) Relativlagen, beispielsweise der Ein griffsmittel (163) der Antriebsorgane (47) jeder Vorschubvorrichtung (15 ; 51) zur Bestim mung des Abstandes (167) festgestellt und miteinander verglichen werden und bei einer Ab weichung eine Drehzahl zumindest einer der Vorschubvorrichtungen (15 ; 51) kurzzeitig ver ändert wird und nach Einstellung desselben der Werkstückträger (2) in den nachkommenden Förderabschnitt (5 ; 6a ; 6b ; 6c) einfährt und die Eingriffsmittel (163) des Antriebsorganes (47) wechselweise mit Mitnahmeorganen (162) des Antriebsmittels (149) schlupffrei in Eingriff verbracht werden. |
| 75. | Verfahren nach Anspruch 73 oder 74, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einstellung des Abstandes (167) die Drehzahlen von Antriebsanordnungen (47) der Vorschubvorrichtun gen (15,51) synchronisiert und die IstWerte der verstellten Drehzahlen und des Abstandes (167) als SollWerte abgespeichert werden. |
| 76. | Verfahren nach Anspruch 73 oder 75, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsor gan (47) beim Aufeinandertreffen zweier Eingriffsmittel (163,165) bzw. der diese bildenden Zähne des Antriebsorganes (47) und des Antriebsmittels (149) entgegen der Wirkung von einer reversiblen Rückstelleinrichtung (168) verstellt wird und durch die Vorschubbewegung oder Drehzahländerung die Eingriffsmittel (163) des Antriebsorganes (47) selbsttätig in Ein griff mit den Mitnahmeorganen (164) des Antriebsmittels (149) verbracht werden. |
| 77. | Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 73 bis 76, dadurch gekenn zeichnet, daß das Antriebsorgan (47) und das Antriebsmittel (149) gleiche Geometrien, wie beispielsweise Teilung, Zahnbreite, Zahnhöhe, Lückenweite etc., aufweisen. |
| 78. | Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 73 bis 77, dadurch gekenn zeichnet, daß die Antriebsanordnung (45) für das erste Antriebsorgan (47) drehzahlgeregelt und die Antriebsanordnung (45) für das weitere Antriebsorgan (47) momentengeregelt wird und der Werkstückträger (2) beim Übergang von der ersten Vorschubvorrichtung (15 ; 51) zur weiteren Vorschubvorrichtung (15 ; 51) mit der ersten Flanke des Zahnes des Antriebsmittels (149) die Flanke des Zahnes des Antriebsorganes (47) tangiert und die Antriebsanordnung (45) bei einer Abweichung des Abstandes (167) mit einem einen SollWert eines Antriebs momentes übersteigenden Lastmoment beaufschlagt wird, worauf die Drehzahl verändert und nach Erreichen des SollWertes des Antriebsmomentes die eingestellte Drehzahl und/oder ein sich ergebender Abstand (167) als neuer Sollwert abgespeichert wird. |
| 79. | Vorschubvorrichtung für einen entlang von zumindest zwei einander gegenüberlie gend angeordneten Führungsbahnen positioniert verfahrbaren und der Höhe und Seite nach geführten Werkstückträger, die zumindest ein endlos umlaufendes Antriebsorgan aufweist und zur bedarfsweisen Fortbewegung des Werkstückträgers das Antriebsorgan mit zumindest einem am Werkstückträger angeordneten Antriebsmittel antriebsverbunden ist, insbesondere für eine Fertigungsanlage nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 72, dadurch ge kennzeichnet, daß das Antriebsmittel (149) und Antriebsorgan (47) ein Kupplungselement (154,155) mit in Eingriff bringbaren elastisch nachgiebig reversiblen Kupplungsteilen (157) ausbilden und über das verstellbare Antriebsorgan (47) oder Antriebsmittel (149) das Antrieb sorgan (47) und Antriebsmittel (149) in jeder ihrer Relativlagen zur positionierten Fortbewe gung des Werkstückträgers (2) zumindest bereichsweise miteinander einkuppelbar ausgebil det sind. |
| 80. | Vorschubvorrichtung nach Anspruch 79, dadurch gekennzeichnet, daß das streifen förmige Antriebsmittel (149) und/oder bandartige Antriebsorgan (47) durch das Kupplung element (154,155) gebildet ist bzw. sind. |
| 81. | Vorschubvorrichtung nach Anspruch 79 oder 80, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (154,155) mit dem Werkstückträger (2) formund/oder kraftschlüssig verbunden ist. |
| 82. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 81, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan (47) mehrschichtig aufgebaut ist und eine der mitein ander formund/oder kraftschlüssig verbundenen Schichten durch das Kupplungselement (154) gebildet ist. |
| 83. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 82, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (157) mit über eine Oberfläche derselben oder über einen flächigen Tragkörper (159) verteilt angeordnete und diese überragende, geringfügig elastisch nachgiebige Vorsprünge (158) versehen sind. |
| 84. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 83, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Eingriffsstellung die gegenüberliegenden Kupplungselemente (154,155) des Antriebsorganes (47) und Werkstückträgers (2) zur Vorschubbewegung des Werkstückträgers (2) im wesentlichen formund/oder kraftschlüssig ineinandergreifen. |
| 85. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 84, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung (15 ; 51), insbesondere das Antriebsorgan (47), zum Einkuppeln oder Auskuppeln der einrastbaren Kupplungselemente (154,155) zumindest schräg zur Aufnahmefläche (156), insbesondere senkrecht zur Aufnahmefläche (156), relativ verstellbar ausgebildet ist und der Verstellweg durch eine minimale Höhe der Kupplungsteile (157) des Kupplungselementes (155) am Werkstückträger (2) begrenzt ist. |
| 86. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 85, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan (47) und/oder der Werkstückträger (2) durch Kunst stoff gebildet sind und die Kupplungselemente (154,155) aufextrudiert sind. |
| 87. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 86, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (154,155) einstückig und materialeinheitlich aus gebildet ist. |
| 88. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 87, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (154,155) durch mehrere unterschiedliche Eigen schaften, insbesondere Festigkeitsund/oder Zähigkeitseigenschaften, Elastizitätsmodul, auf weisende Materialien gebildet ist. |
| 89. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 88, daß das Kupplungselement (154,155) einen Kupplungsteil (157) aufweist, der durch ein Oberflächen profil (182) mit regelmäßig oder unregelmäßig über eine Aufnahmefläche (156) oder Trag körperoberfläche verteilt angeordneten Profilspitzen (184) und Profiltälern (185) gebildet ist. |
| 90. | Vorschubvorrichtung nach Anspruch 89, dadurch gekennzeichnet, daß eine an einem zur Aufnahmefläche (156) parallel verlaufenden, aus den Profilspitzen (184) und Profiltäler (185) gebildeten mittleren Profil (190) bemessene Öffnungsweite (192) der Profiltäler (185) unterschiedlich ausgebildet ist. |
| 91. | Vorschubvorrichtung nach Anspruch 89 oder 90, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile (157) bzw. die diese bildenden Profilspitzen (184) und/oder Profiltäler (185) in mehrere, bevorzugt in drei Raumrichtungen elastisch verformbar reversibel ausgebildet sind. |
| 92. | Vorschubvorrichtung nach Anspruch 91, dadurch gekennzeichnet, daß der Werk stückträger (2) und das Antriebsorgan (47) durch das unmittelbare Aufeinandertreffen bzw. Aneinanderstoßen zumindest zweier Profilspitzen (184) der Kupplungselemente (154,155) eine Einformung in der Profiloberfläche (191) zumindest eines Kupplungselementes (154 ; 155) bewirkt und daß die Kupplungselemente (154,155) formund kraftschlüssig miteinan der antriebsverbunden sind. |
| 93. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 92, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (154,155) einoder mehrteilig bzw. einoder mehrschichtig ausgebildet ist. |
| 94. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 79 bis 93, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Kupplungselemente (154,155) eine zu dem weiteren Kupp lungselement (141,143) unterschiedliche Eigenschaft, beispielsweise in bezug auf Festigkeit, Zähigkeit, Elastizitätsmodul etc., aufweist. |
| 95. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 94, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (154 ; 155) im Bereich der Profiloberfläche (191) eine zu dem restlichen Kupplungsteil (157) unterschiedliche Eigenschaft, beispielsweise in bezug auf Festigkeit, Zähigkeit, Elastizitätsmodul etc., aufweist. |
| 96. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 95, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement (154 ; 155) im Bereich der Profiloberfläche (191) mit einer elastisch verformbar reversiblen Schichte und/oder mit zumindest einem diese über ragenden Vorsprung (158) versehen ist. |
| 97. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 96, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl der Kupplungsteile (157) und/oder Teilungsabstände (178, 179) zwischen zwei zueinander benachbarten Kupplungsteilen (157) von den miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungselementen (154,155) unterschiedlich ausgebildet ist und/oder sind. |
| 98. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 97, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungselemente (154,155) mit zumindest einem zwischen zwei zueinander benachbarten Kupplungsteilen (157) ange ordneten Aufnahmebereich (176) zur Aufnahme mehrerer in diesen vorragender Kupplungs teile (157) ausgebildet ist. |
| 99. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 98, dadurch gekennzeichnet, daß Teilbereiche bzw. ein Anteil der Kupplungsteile (157) der sich miteinan der in Eingriff befindlichen Kupplungselemente (154,155) formschlüssig und/oder der wei tere Anteil der Kupplungsteile (157) kraftschlüssig miteinander eingekuppelt sind. |
| 100. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 99, dadurch gekennzeichnet, daß der vorschubkraftübertragende Anteil der miteinander formschlüssig in Eingriff bringbaren Kupplungsteile (157) zwischen 30 % und 100 %, insbesondere zwischen 50 % und 90 %, beträgt. |
| 101. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 100, dadurch gekennzeichnet, daß der vorschubkraftübertragende Anteil der miteinander kraftschlüssig in Eingriff bringbaren Kupplungsteile (157) zwischen 70 % und 0 %, insbesondere zwischen 50 % und 10 %, beträgt. |
| 102. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 101, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen zwei zueinander benachbarten Kupplungsteilen (157) be messener Teilungsabstand (178,179) der miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungsele mente (154,155) ident ausgebildet ist. |
| 103. | Vorschubvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 89 bis 102, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (157) wenigstens einen, insbesondere mehrere über seine Profiloberfläche (191) verteilt angeordnete und diese überragende, geringfügig elastisch nachgiebige Vorsprünge (158) oder daß dieser eine geringfügig elastisch nachgiebige Schichte aufweist. |
Es sind bereits viele verschiedene Fertigungsanlagen mit loser Verkettung bekannt geworden, bei denen eine Vielzahl von unterschiedliche Aufgaben durchführende Fahrabschnitte, insbe- sondere Transportstationen und Umlenkstationen bzw. Knotenstationen, unmittelbar aneinan- dergereiht sind. Die selbstfahrenden oder mit den Transport-und Knotenstationen zugeord- neten Vorschubvorrichtungen antriebsverbundenen Werkstückträger sind dabei jeweils unab- hängig voneinander auf einer Höhen-und Seitenführungsvorrichtung entlang von zwei einan- der gegenüberliegend angeordneten Führungsbahnen verfahrbar. Die Führungsbahnen der Führungsvorrichtung sind durch im Bereich der senkrecht zur Unterseite und Oberseite des Werkstückträgers verlaufende Seitenflächen angreifende ebenflächige Führungsleisten oder Führungsrollen gebildet. Derartige Anlage sind nur für den Transport von eine niedrige Masse aufweisenden Bauteilen geeignet, da der Werkstückträger insbesondere bei auskragenden Lasten gefährdet ist, aus der Führungsvorrichtung ausgehoben zu werden, was zu einer Zer- störung des Werkstückträgers, Bauteiles und gegebenenfalls der Führungsvorrichtung der Fertigungsanlage führen kann. Sind hohe Massen von dem Werkstückträger aufzunehmen, so sind, um überhaupt einen Betrieb zu ermöglichen, die Führungsflächen, Führungsleisten und der Werkstückträger selbst größer zu dimensionieren, was sich vor allem negativ auf die er- forderlichen Leistungen, beispielsweise der Antriebe etc., auswirkt und somit den Wirkungs- grad einer derartigen Fertigungsanlage wesentlich verringert.
Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine Fertigungsanlage zu schaffen, die bei einer möglichst kleinen Baugröße der Führungsbahnen und Werkstückträger hohe Belastungen aufzunehmen vermag. Unabhängig davon soll der Werkstückträger von einem ersten in einen weiteren nachfolgenden Förderabschnitt positioniert überführt werden können.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergege-
benen kennzeichnenden Merkmale gelöst. Der überraschende Vorteil dabei ist, daß die Füh- rungsbahnen in die nutförmigen Vertiefungen der am Werkstückträger angeordneten Füh- rungsorgane im wesentlichen formschlüssig eingreifen und dadurch auch Bauteile mit außer- halb des zwangsgeführten Werkstückträgers liegendem Schwerpunkt aufgenommen werden können, ohne den Werkstückträger in seiner vorbestimmbaren Relativlage zu den Führungs- bahnen zu verändern.
Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 2, da durch das bereichsweise form- schlüssige Ineinandergreifen der Führungsbahnen und Führungsorgane im wesentlichen kein reibungsbedingter Verschleiß hervorgerufen wird und die Verfügbarkeit einer derartigen Fer- tigungsanlage erhöht werden kann. Weiters kann der selbstzentrierte und zwangsgeführte Werkstückträger hohe Belastungen und Momente aufnehmen.
Gemäß einer Weiterbildung, wie sie im Anspruch 3 beschrieben ist, ist durch das gleichzeitige Verstellen eines Paares von Führungsbahnen eine positionsgenaue Führung des Werkstück- trägers entlang der Führungsbahnen möglich.
Eine Ausführungsvariante nach Anspruch 4 hat den Vorteil, daß selbst bei einer Schwin- gungsbeaufschlagung eines Werkstückträgers oder des Bauteiles und gegebenenfalls der Füh- rungsbahnen diese in deren Eingriffsstellung positioniert und gegen eine Rückstellung gesi- chert sind.
Vorteilhaft sind auch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 5 und 6, da durch die Anord- nung der Führungsorgane an der Unterseite des Werkstückträgers und gegebenenfalls in Ver- tiefungen die vertikale Schwerachse zu einem vom Werkstückträger aufgenommenen Bauteil gering gehalten werden kann und es nunmehr möglich ist, auch bei auskragenden Lasten die Führungsorgane und Führungsbahnen mit einer niedrigen Flächenpressung zu beaufschlagen, was zu einer weiteren Anhebung der Verfügbarkeit der Fertigungsanlage beiträgt.
Von Vorteil ist auch die Ausbildung nach Anspruch 7, wodurch ein sich außerhalb der Ferti- gungsanlage befindlicher Werkstückträger an jeder beliebigen Stelle und in jeder beliebigen Position in die Fertigungsanlage eingebracht werden kann, wobei durch die Anordnung der Datenträger am Werkstückträger beim Passieren einer der Lese-und/oder Speicherstationen der Werkstückträger selbst und seine Lage erfaßt und beispielsweise mit einer in einem Spei- cher hinterlegten vorbestimmbaren Soll-Lage verglichen wird und bei einer Abweichung der
Werkstückträger zumindest in eine von mehreren Knotenstationen zum Verändern seiner Ist- Lage in die Soll-Lage hindurchgeführt wird. Durch diese Selbstreferenzierung der Lage des Werkstückträgers, kann die Taktzeit der erfindungsgemäßen Fertigungsanlage, selbst durch das zusätzliche ungeordnete Einbringen von weiteren Werkstückträgern erhöht werden.
Die Ausführungen nach den Ansprüchen 8 bis 13 ermöglichen die Aufteilung des Kraftflusses über den Werkstückträger und die Führungsbahnen.
Von Vorteil ist auch die Ausführungsvariante gemäß den Ansprüchen 14 und 15, da die die Transportebene bildende Oberfläche der Transport-und Knotenstationen nur in einem die Führungsbahnen aufnehmenden Bereich mit niedrigen Fertigungstoleranzen zu fertigen ist, was vor allem zu einer Reduzierung der Fertigungskosten beiträgt. Des weiteren werden vor allem auch unerwünschte und nicht vorhersehbare Stöße etc. im wesentlichen auf die aus- wechselbaren und kostengünstigen Führungsbahnen übertragen, ohne die Transport-und Knotenstationen etc. zu beschädigen.
Gemäß Anspruch 16 ist es möglich, den Abstand zwischen dem Werkstückträger und der Transportebene zu variieren, so daß bei Verwendung der Knotenstation als Arbeitsstation eine Verstellung in mehrere Raumrichtungen durchführbar ist.
Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 17 und 18 wird eine weitere Ausführung der Anordnung der Führungsbahnen und Führungsorgane erreicht.
Wie im Anspruch 19 beschrieben ist, können die gleiche Abmessungen aufweisenden Füh- rungsorgane in hohen Stückzahlen kostengünstig hergestellt werden.
Eine Ausbildung nach Anspruch 20 ermöglicht die Reduzierung der Einzelbauteile.
Gemäß Anspruch 21 wird ein störungsfreier Betrieb der Fertigungsanlage erreicht.
Vorteilhaft ist auch die Ausgestaltung nach Anspruch 22, da dadurch keine zusätzlichen rege- lungstechnischen, elektrischen Steuereinrichtungen zum synchronen Antrieb der Vorschub- vorrichtungen erforderlich sind.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 23 und 24 tragen vor allem zu einem möglichst
schonenden Betrieb der Fertigungsanlage bei.
Die Fortbildung nach Anspruch 25 ermöglicht ein positioniertes Übergeben des Werkstück- trägers in einen von mehreren Förderabschnitten, so daß je nach Auslastung der einzelnen Förderabschnitte ein in Betracht auf die Taktzeit der Fertigungsanlage abhängiger Verfahrweg gewählt werden kann, so daß ein im wesentlichen unterbrechungsfreier Betrieb bzw. eine un- terbrechungsfreie Zuführung eines Werkstückträgers in eine Bearbeitungsstation ermöglicht wird.
Die im Anspruch 26 beschriebene Ausführung ermöglicht die synchrone und gleichsinnige Verstellung der quer zur Förderrichtung gegenüberliegenden Führungsbahnen und eine Ver- besserung der Taktzeit einer einzelnen Knotenstation und führt im Verbund mit den weiteren Transportstationen zu einer höheren Produktivität der Fertigungsanlage.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 27 ermöglicht das einfache Auswechseln von verschlisse- nen Führungsbahnen oder das Umrüsten auf eine andere Type von Führungsbahn, was vor allem zu einer Reduzierung der kostenintensiven Stillstandszeiten beiträgt.
Die in den Ansprüchen 28 bis 30 beschriebenen Ausführungsvarianten ermöglichen eine Ver- stellung der zweckmäßig synchron betätigbaren Führungsbahnen im wesentlichen in zur Transportebene schräger Richtung, wobei die in zur Förderrichtung quer gegenüberliegenden Führungsbahnen gleichzeitig und gleichsinnig aufeinander zu bewegt werden.
Gemäß Anspruch 31 wird eine Verringerung der Belastung des Stellantriebes erreicht.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 32 bis 37 ermöglichen die Ausgestaltung einer robust aufgebauten mechanischen Konstruktion, die modular aufgebaut ist und ein stabiles Betriebsverhalten ermöglicht.
Durch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 38 bis 40 wird ein zuverlässiger Betrieb der Fertigungsanlage ermöglicht.
Von Vorteil ist auch die Ausgestaltung nach Anspruch 41, da es nunmehr möglich ist, gege- benenfalls unterschiedliche Baueinheiten für unterschiedliche Anwendungsbereiche bzw.
Belastungen abzustimmen und diese innerhalb kürzester Zeit auszuwechseln.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 42 bis 49 haben den Vorteil, daß dadurch ein ro-- bust aufgebautes, platzsparendes und einen kleinen Einbauraum erforderndes, die Verstellein- richtung aufnehmendes Traggestell geschaffen wird, das mit über aus dem Stand der Technik bekannten Bauteilen versehen wird.
Gemäß den Ansprüchen 50 und 51 wird eine selbsttätige Rückstellung des Stellhebels aus einer Eingriffsstellung zwischen den nutförmigen Vertiefungen und den Führungsleisten in eine außerhalb des Lichtraumprofiles des Werkstückträgers liegende Ruhestellung verhindert und somit ein zuverlässiges Übergeben des Werkstückträgers in eine zu der Umlenkstation benachbarte Transportstation erreicht.
Gemäß den Ansprüchen 52 bis 54 wird eine platzsparende konstruktive Ausgestaltung er- möglicht.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 55 wird durch eine Verstellung bzw. Justierung der Verstelleinrichtungen der Knotenstationen ein fluchtender Übergang zwischen den Führungs- bahnen der Transportstationen und den Führungsbahnen der Knotenstationen erreicht.
Gemäß den Ansprüchen 56 und 57 wird eine Elimination eines in zur Förderrichtung paralle- ler Richtung gegebenenfalls auftretenden Abstandes zwischen den Führungsorganen des Werkstückträgers und den Führungsbahnen, wie dies vor allem bei einem Umrüsten der Füh- rungsbahnen auftreten kann, ermöglicht.
Die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 58 bis 61 ermöglichen den Einsatz von standardi- sierten kostengünstigen Komponenten.
Durch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 62 und 63 können fertigungsbedingte Tole- ranzabweichungen ausgeglichen werden.
Von Vorteil sind aber auch die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 64 und 65, da dem Be- tätigungselement ein Freiheitsgrad zugeordnet ist und dadurch Verspannungen in der Kon- struktion vermieden werden können.
Eine Ausbildung nach Anspruch 66 sieht vor, daß das mehrere Funktionen aufweisende Betä- tigungselement als kulissengesteuertes Element eingesetzt wird.
Durch die Ausbildung einer Schräge, wie im Anspruch 67 beschrieben, ist eine ständige Wir- kungsverbundenheit zwischen dem Stellhebel und der Betätigungs-und/oder Arretiervorrich- tung gegeben, was vor allem zu einer Verbesserung der Taktzeit beiträgt.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 68 wird eine selbsttätige Rückstellung der Führungs- bahnen aus einer Eingriffsstellung in eine Ruhestellung verhindert.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 69 bis 71 sind von Vorteil, da durch die Ausbil- dung der Führungsschlitten als pneumatische oder hydraulische und/oder elektrische Vertei- lerleiste der Verschlauchungsaufwand und/oder Verkabelungsaufwand erheblich reduziert werden kann und der Führungsschlitten mit gewissermaßen intelligenten Elementen, wie Speichermodulen etc., ausgestattet werden kann.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 72 ermöglicht ein taktzeitoptimiertes Verfahren der Werk- stückträger in jedem der Förderabschnitte.
Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch durch die im Anspruch 73 beschriebenen Maß- nahmen gelöst. Der überraschende Vorteil dabei ist, daß durch die Voreinstellung des Ab- standes der aus einer ersten Vorschubvorrichtung ausfahrende Werkstückträger mit dem er- sten Mitnahmeorgan oder Eingriffsmittel zum Zeitpunkt des Eintrittes in den Bereich der weiteren Vorschubvorrichtung formschlüssig mit dem Eingriffsmittel oder Mitnahmeorgan des Antriebsorganes der Vorschubvorrichtung ineinandergreift und somit eine schlupffreie Übertragung der Vorschubbewegung zumindest einer Vorschubvorrichtung, ohne den Werk- stückträger in sich vorzuspannen oder auf Druck zu beanspruchen und ohne stoßbehafteten Übergang zwischen den Förderabschnitten stattfinden kann.
Von Vorteil sind auch die Maßnahmen nach den Ansprüchen 74 bis 76, wodurch auf einfache Weise der von zumindest einer Vorschubvorrichtung fortbewegte und der höheren Seite nach- geführte Werkstückträger durch Verändern der Drehzahl zumindest einer Vorschubvorrich- tung nach Übereinstimmung der Mitnahmeorgane mit den Eingriffsmittel selbsttätig mit der Vorschubvorrichtung in Eingriff steht und dadurch zweckmäßig kontinuierlich fortbewegt wird.
Von Vorteil sind auch die Maßnahmen, wie in den Ansprüchen 77 und 78 beschrieben, wobei der in Förderrichtung sich fortbewegende Werkstückträger mit der ersten Flanke des Ein-
griffsmittels gegen eine Flanke des Eingriffsmittels oder Mitnahmeorganes des Antriebsorga- nes gepreßt wird und dadurch Schwankungen des Antriebsmomentes durch Anstieg der Mo- mentenkennlinie eine Abweichung der Drehzahl der weiteren Vorschubvorrichtung von der ersten Vorschubvorrichtung erkennbar wird und durch Regelung der Drehzahl das Lastmo- ment an das vorbestimmbare Sollmoment bzw. Antriebsmoment selbsttätig angepaßt wird und gleichermaßen durch die ständige Kontrolle der Momentenkennlinie eine zyklische Über- prüfung erfolgt, so daß immer ein synchroner Antrieb bzw. eine synchrone Drehzahl zwi- schen den beiden Antriebsorganen der Vorschubvorrichtungen und somit der reibungsbe- dingte Verschleiß minimiert werden kann. Dadurch wird ein zuverlässiger Betrieb und eine hohe Verfügbarkeit einer erfindungsgemäßen Fertigungsanlage erreicht.
Schließlich wird die Aufgabe der Erfindung aber auch durch die im Anspruch 79 gekenn- zeichneten Merkmale gelöst. Die überraschenden Vorteile dabei sind, daß durch die Ausbil- dung der elastisch nachgiebigen reversiblen Kupplungsteile der miteinander in Eingriff bring- baren bzw. einrastbaren Kupplungselemente selbst beim Aufeinandertreffen mehrerer Kupp- lungsteile diese seitlich weggedrückt oder in sich eingedrückt werden und durch das weitere Verstellen der höhenverstellbaren Vorschubvorrichtung bzw. des Antriebsorganes ein Teil der Kupplungsteile formschlüssig ineinander einrasten und der weitere Teil der Kupplungsteile kraftschlüssig zueinander positioniert sind und durch den Form-und Kraftschluß der Kupp- lungselemente die Vorschubkräfte des verfahrbaren Werkstückträgers aufgenommen werden können. Des weiteren kann durch diesen Form-und Kraftschluß zwischen dem Antriebsorgan und dem Werkstückträger eine erhöhte Positioniergenauigkeit erreicht werden, da die Kupp- lungselemente in jeder ihrer Relativlagen miteinander zur Übertragung der Vorschubkräfte einkuppelbar sind. Durch die gewissermaßen stufenlose Einkuppelmöglichkeit der Kupp- lungselemente kann der steuerungstechnische und/oder mechanische Aufwand, der für die Regelung der Einstellung eines einem Mehrfachen einer Teilung des Antriebsmittels des Werkstückträgers entsprechenden Abstandes erforderlich ist, entfallen.
Die Ausbildung nach Anspruch 80 ermöglicht eine Verringerung der Einzelbauteile, da die Kupplungselemente mit dem Werkstückträger und dem Antriebsorgan jeweils für sich eine einzige Baueinheit bilden.
Die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 81 bis 85 ermöglichen das stufenlose Ein-oder Auskuppeln der am Werkstückträger und am Antriebsorgan angeordneten Kupplungsele- mente, so daß ein Ineinandergreifen bzw. Einkuppeln des Antriebsmittels mit dem Antriebs-
organ in vorbestimmten Teilungen unterbunden werden kann.
Durch die Begrenzung des Verstellweges der Vorschubvorrichtung in zur Förderrichtung senkrechter Richtung, gemäß Anspruch 86, wird ausschließlich ein Ineinandergreifen und/ oder gegebenenfalls Anpressen der Kupplungsteile an die Seitenflächen erreicht, und zwar derart, daß die ineinandergreifenden Kupplungselemente geringfügig zueinander distanziert sind und auf diese Weise keine durch eine unzulässige Verformung hervorgerufene Zerstö- rung der Kupplungselemente hervorgerufen wird.
Die Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 87 bis 89 ermöglichen die Anpassungen der Vor- schubvorrichtungen an unterschiedliche Einsatzbedingungen.
Von Vorteil sind auch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 90 bis 93, wodurch zumindest bereichsweise über die sich in Eingriff befindlichen Kupplungselemente formschlüssige und in den weiteren Bereichen form-und kraftschlüssige Antriebsverbindung geschaffen ist.
Gemäß den Ansprüchen 94 bis 97 ist eine Anpassung an unterschiedliche Anforderungen möglich.
Von Vorteil sind die Ansprüche 98 bis 101, wodurch eine Erhöhung der zu übertragenden Vorschubkraft oder des Antriebsmomentes gegeben ist. Weiters ist von Vorteil, daß die ge- samte Profiloberfläche zur Kraft-bzw. Momentenübertragung ausgenutzt werden kann.
Schließlich sind auch die Ausbildungen nach den Ansprüchen 102 und 103 von Vorteil, da durch die elastisch nachgiebige reversible Ausbildung der Kupplungsteile selbst bei unter- schiedlichen Teilungsabständen und/oder unterschiedlicher Anzahl der Kupplungsteile und durch die vorbestimmbare Anpreßkraft der höhenverstellbaren Vorschubvorrichtung ein zu- verlässiger schlupffreier Antrieb möglich ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den nachfolgenden Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemäße Fertigungsanlage mit einer Vielzahl von unmittelbar an-
einandergereihten Förderabschnitten in Draufsicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 2 die Fertigungsanlage in Seitenansicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Förderabschnitt bzw. eine Knotenstation mit einem sich in diesem Abschnitt befindlichen Werkstückträger und sich in einer angehobenen Eingriffsstellung befindlichen Führungsbahn in Seitenansicht, geschnitten gemäß den Linien 111-111 in Fig. 1 und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 4 den Förderabschnitt bzw. die Knotenstation mit dem sich in diesem Abschnitt be- findlichen Werkstückträger und sich in einer angehobenen Eingriffsstellung be- findlichen Führungsbahn, in Seitenansicht, geschnitten gemäß den Linien IV-IV in Fig. 1 und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 5 den Förderabschnitt bzw. die Knotenstation mit abgehobener Tischplatte in Draufsicht, geschnitten gemäß den Linien V-V in Fig. 4 und in stark vereinfach- ter, schematischer Darstellung ; Fig. 6 eine in einem Grundrahmen des Förderabschnittes bzw. der Knotenstation anzu- ordnende Baueinheit mit dem Traggestell und den Verstelleinrichtungen in Drauf- sicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 7 die Baueinheit mit dem Traggestell und den Verstelleinrichtungen in Seitenan- sicht, geschnitten gemäß den Linien VII-VII in Fig. 6 und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 8 eine erfindungsgemäße Höhenverstellvorrichtung mit einer dieser zugeordneten Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung in Ansicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 9 die Höhenverstellvorrichtung und Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung in Draufsicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ;
Fig. 10 die Höhenverstellvorrichtung und die auf dieser aufgebauten Betätigungs-und/ oder Arretiervorrichtung und einen Teilbereich der Tischplatte oder des Dreh- tisches und des Werkstückträgers mit sich in einer Eingriffsstellung befindlichem Führungsorgan des Werkstückträgers und Führungsbahn in Seitenansicht, teilwei- se geschnitten und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 11 die Höhenverstellvorrichtung und die auf dieser aufgebaute Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung und einen Teilbereich der Tischplatte oder des Drehtisches mit einer sich in einer Ruhestellung befindlichen Führungsbahn in Seitenansicht, teilweise geschnitten und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 12 die Höhenverstellvorrichtung und die auf dieser aufgebaute Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung und einen Teilbereich der Tischplatte oder des Drehtisches mit sich in einer vorbestimmbaren Position bzw. Zwischenstellung befindlichen Führungsbahn in Seitenansicht, teilweise geschnitten und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 13 einen Führungsschlitten in Seitenansicht, teilweise geschnitten und in stark ver- einfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 14 den Führungsschlitten in Draufsicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 15 eine Spielausgleichsvorrichtung in Draufsicht und in stark vereinfachter, schema- tischer Darstellung ; Fig. 16 die Spielausgleichsvorrichtung in Seitenansicht, geschnitten gemäß den Linien XVI-XVI in Fig. 15 und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 17 einen weiteren Transportabschnitt bzw. eine Knotenstation zum lagegleichen oder lageveränderten Übergeben des Werkstückträgers aus der Knotenstation in eine der Transportstationen in Seitenansicht, geschnitten und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 18 einen anderen Förderabschnitt bzw. eine Knotenstation zum lageveränderten
Übergeben des Werkstückträgers aus der Knotenstation in eine der Transportsta- tionen in Seitenansicht, geschnitten und in stark vereinfachter, schematischer Dar- stellung ; Fig. 19 eine andere Ausführungsvariante einer Verstelleinrichtung in Ansicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 20 die Verstelleinrichtung in Seitenansicht und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 21 einen Werkstückträger in Ansicht von unten und in stark vereinfachter, schemati- scher Darstellung ; Fig. 22 einen Teilbereich des Werkstückträgers nach Fig. 21 mit einer anderen Ausfüh- rungsvariante eines Antriebsmittels einer Vorschubvorrichtung in Seitenansicht, teilweise geschnitten und in stark vereinfachter, schematischer Darstellung ; Fig. 23 einen Teilbereich eines Antriebsorganes mit einem Kupplungselement in Seiten- ansicht und in stark vereinfachter, vergrößerter, schematischer Darstellung ; Fig. 24 einen Teilbereich zweier Förderabschnitte mit dem sich in diesen befindlichen Werkstückträger in Seitenansicht und in stark vereinfachter, schematischer Dar- stellung ; Fig. 25 einen Teilbereich des Werkstückträgers und der Vorschubvorrichtung im Senk- rechtschnitt mit einer anderen Ausführung der sich außer Eingriff befindlichen er- findungsgemäßen Kupplungselemente in stark vergrößerter, vereinfachter und schematischer Darstellung ; Fig. 26 einen Teilbereich des Werkstückträgers und der Vorschubvorrichtung im Senk- rechtschnitt mit den sich in Eingriff befindlichen erfindungsgemäßen Kupplung- elemente in stark vergrößerter, vereinfachter und schematischer Darstellung ; Fig. 27 einen Teilbereich des Werkstückträgers und der Vorschubvorrichtung im Senk- rechtschnitt mit einer weiteren Ausführung der sich außer Eingriff befindlichen
erfindungsgemäßen Kupplungselemente in stark vergrößerter, vereinfachter und schematischer Darstellung ; Fig. 28 einen Teilbereich des Werkstückträgers und der Vorschubvorrichtung im Senk- rechtschnitt mit den sich in Eingriff befindlichen erfindungsgemäßen Kupplungs- elementen in stark vergrößerter, vereinfachter und schematischer Darstellung.
Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen wer- den, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei- che Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen wer- den können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, un- ten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unter- schiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsge- mäße Lösungen darstellen.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 1 bis 5 ist eine Fertigungsanlage 1 in Draufsicht und Seitenansicht gezeigt, die zum Bearbeiten bzw. Montieren von auf Werkstückträgern 2 ange- ordneten Bauteilen 3 verwendet wird. Diese Bauteile 3 werden aus einer Vielzahl von Einzel- teilen, die in Containern bzw. Paletteneinsätzen, Zuführsystemen etc. zur Montage bereitge- stellt werden, zusammengebaut. Eine derartige Fertigungsanlage 1 kann beispielsweise zu- mindest eine Arbeitsstation 4 umfassen. In der Arbeitsstation 4 werden die Manipulations-, Füge-und/oder Bearbeitungsvorgänge durch einen Manipulator und/oder eine Bedienungs- person etc. vorgenommen. Die Fertigungsanlage 1 umfaßt eine Vielzahl von unmittelbar auf- einanderfolgenden und aneinander gekuppelten Förderabschnitten 5,6a, 6b, 6c, wovon die Förderabschnitte 5 Transportstationen 7 und die Förderabschnitte 6a, 6b, 6c Knotenstationen 8 ausbilden. Ein Maschinengestell 9 umfaßt auf einer Aufstellfläche 10 sich abstützende hö- henverstellbare Abstützelemente 11, mit denen ein Grundrahmen 12 der Förderabschnitte 6a, 6b, 6c, insbesondere der Knotenstationen 8, lösbar befestigt sind. Die Abstützelemente 11 und die Förderabschnitte 5,6a, 6b, 6c sind durch zweckmäßig langgestreckte Profile gebildet, wo- bei die Abstützelemente 11 an einem der Aufstellfläche 10 zugewandten freien Endbereich mit einer eine Schrauben-Gewindeanordnung aufweisende Höhenverstelleinrichtung ausge- stattet sind. In einem sich kreuzenden Bereich zwischen zumindest zweier Förderabschnitten
5, insbesondere Transportstationen 7, ist der Förderabschnitt 6a ; 6b ; 6c, insbesondere die Knotenstation 8, angeordnet.
Die erfindungsgemäße Fertigungsanlage 1, wie diese in der Fig. 1 dargestellt ist, kann ein oder mehrere zweckmäßig parallel zueinander verlaufende lineare Hauptförderwege 13 und/ oder ein oder mehrere zu diesen sich kreuzende Querförderwege 14 aufweisen, wodurch par- allel zueinander angeordnete Hauptförderwege 13 und/oder Querförderwege 14 als Speicher- förderwege und/oder Rückförderwege fungieren, was einen mehrfachen Durchlauf der Werk- stückträger 2 und einen unterbrechungsfreien Produktionsablauf ermöglicht.
Die einzelnen Förderabschnitte 5,6a, 6b, 6c sind über aus dem Stand der Technik bekannte, zueinander positionierende und fixierende Elemente, wie beispielsweise Paßstifte, Zentrier- stifte, pneumatische oder hydraulisch betätigbare Kupplungselemente etc. und Schraubenver- bindungen etc., bedarfsweise lösbar miteinander verbunden. Dadurch ist jederzeit ein Aus- tausch einer oder mehrerer Förderabschnitte 5,6a, 6b, 6c möglich. Natürlich können als Posi- tionier-und Kupplungs-bzw. Fixierelemente alle aus dem Stand der Technik bekannten Ele- mente verwendet werden.
Jeder der Förderabschnitte 5,6a, 6b, 6c weist zumindest eine verstellbare Vorschubvorrich- tung 15 zur Fortbewegung des oder der Werkstückträger 2 in Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-auf. Die Vorschubvorrichtung 15 der Förderabschnitte 5 bzw. Transportstationen 7 um- faßt zumindest ein über Umlenkrollen umlaufendes endloses Antriebsorgan 17, das eine Aus- nehmung in einer Tischplatte 18 durchsetzt. Die Vorschubvorrichtung 15 ist in dessen Län- gen-und Breitenabmessung zumindest geringfügig kleiner bemessen als eine Längen-und Breitenabmessung der Förderabschnitte 5,6a, 6b, 6c. Die auf dem Maschinengestell 9 der Fertigungsanlage 1 lösbar befestigte Tischplatte 18 der Förderabschnitte 5,6a, 6b, 6c erstreckt sich zwischen den in Längsrichtung und Breitenrichtung voneinander distanzierten Abstütz- elementen 11 und bildet eine in etwa parallel zu der Aufstellfläche 10 verlaufende Transport- ebene 19 aus. Planparallel zur Transportebene 19 und in zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-querender Richtung, verlaufen distanziert voneinander und parallel zueinander Füh- rungsbahnen 20 bzw. die diese bildenden Führungsleisten 21, zwischen bzw. entlang denen der Werkstückträger 2 verfahrbar und im wesentlichen in zur Transportebene 19 senkrechter und paralleler Richtung zwangsgeführt ist. Die parallel zueinander und distanziert voneinan- der angeordneten Führungsbahnen 20, insbesondere die Führungsleisten 21, bilden eine Hö- hen-und Seitenführungsvorrichtung für den Bauteile 3 aufnehmenden Werkstückträger 2 aus.
Die Führungsbahnen 20 können beispielsweise durch Hartmetalleisten, Keramikleisten etc. gebildet werden. In den Transportstationen 7 sind diese ortsfest und in den Knotenstationen 8 verstellbar angeordnet, so daß die Positioniergenauigkeit in den Transportstationen 7 zweck- mäßig geringer ist als in den für die Übergabe des Werkstückträgers 2 und/oder für eine Bear- beitung eine hohe Positioniergenauigkeit erfordernden Knotenstationen 8. Der Werkstückträ- ger 2 ist in den Knotenstationen 8 im wesentlichen spielfrei geführt.
Der rechteckige Grundrahmen 12 und die diesen aufnehmende Tischplatte 18 des Förderab- schnittes 5 bzw. der Transportstation 7 weist eine größere Länge 22 als Breite 23 auf. Ein Grundrahmen 24 des Förderabschnittes 6a, 6b, 6c bzw. der Knotenstation 8 bzw. ein diesen bildender unterer Rahmenteil 25 und oberer Rahmenteil 26 weisen eine zweckmäßig gleiche Länge 27 und Breite 28 auf. Am oberen Rahmenteil 26 ist die die Transportebene 19 bilden- de, bevorzugt. quadratische Tischplatte 18 aufgesetzt.
Wie aus der Fig. 1 weiters zu ersehen ist, ist einer der Förderabschnitte 6 bzw. Knotenstatio- nen 8 mit einer einen kreisrunden Drehtisch 29 aufnehmenden Ausnehmung 30 versehen, der um eine in zur Transportebene 19 senkrecht ausgerichteter Richtung verlaufenden Mittelachse lagepositioniert und/oder getaktet verdrehbar ist. Die Transportebenen 19 der Tischplatten 18 der Förderabschnitte 5 bzw. Transportstationen 7 und der Förderabschnitte 6a, 6b, 6c bzw. der Knotenstationen 8 verlaufen in der gleichen Ebene und bilden somit eine ebene Fahrbahn bzw. Transportebene 19 für den Werkstückträger 2 aus.
Wie aus der Fig. 1 weiters zu ersehen ist, weist die Fertigungsanlage 1 mehrere unterschiedli- che Funktionen aufweisende Förderabschnitte 6a, 6b, 6c, insbesondere Knotenstationen 8 auf, wovon beispielsweise einer der Förderabschnitte 6a den im Bereich des Querförderweges 14 befindlichen Werkstückträger 2 lagegleich bzw. positionsgleich in den zum Querförderweg 14 zweckmäßig um 90° versetzt verlaufenden Hauptförderweg 13 überführt. Dabei bleibt die Relativlage des das oder die Bauteile 3 aufnehmenden Werkstückträgers 2 beispielsweise ge- genüber der Arbeitsstation 4 lagegleich, wie dies in strichpunktierten Linien dargestellt ist.
Eine andere Ausführung besteht darin, daß der im Bereich des Hauptförderweges 13 befindli- che Werkstückträger 2 über den Förderabschnitt 6b, insbesondere der Knotenstation 8, in be- zug auf den Hauptförderweg 13 in einer veränderten Lage in den Querförderweg 14 überge- leitet wird. Der zu dem Hauptförderweg 13 oder Querförderweg 14 lageveränderte, die Bau- teile 3 aufnehmende Werkstückträger 2 wird lageversetzt, beispielsweise um 90°, 180°, 270°
verdreht, dem Querförderweg 14 zugeführt, wie dies in strichpunktierten Linien dargestellt ist.
Eine weitere Ausführung besteht in der Kombination des lagegleichen und/oder lageverän- derten Übergebens des Werkstückträgers 2 zwischen dem Hauptförderweg 13 und dem Quer- förderweg 14. Der Aufbau eines derartigen Förderabschnittes 6c, insbesondere der Knoten- station 8, wird im weiteren noch näher beschrieben. Zumindest eine der Führungsbahnen 20 in den Förderabschnitten 6a, 6b ist zweckmäßig in wenigstens eine, bevorzugt mehrere Raum- richtungen synchron und gleichsinnig verstellbar ausgebildet.
Wie nicht weiters dargestellt, besteht natürlich auch die Möglichkeit, mehrere unmittelbar aufeinanderfolgende Transportstationen 7 zu einer Baueinheit mit einer Vorschubvorrichtung 1, 5, die sich im wesentlichen über eine gesamte Länge derselben erstreckt, auszubilden.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 3 bis 5 ist eine Ausführung des Förderabschnittes 6a, insbesondere der Knotenstation 8, der ein lagegleiches Übergeben des Werkstückträgers 2 von einem Querförderweg 14 in den Hauptförderweg 13 oder dem Hauptförderweg 13 in den Querförderweg 14 ermöglicht, in unterschiedlichen Ansichten und in Schnitten dargestellt.
Die erfindungsgemäße Knotenstation 8 umfaßt den durch den unteren und oberen Rahmenteil 25,26 gebildeten Grundrahmen 24, zwischen welchen sich Seitenwände erstrecken und zu- mindest bereichsweise ein zumindest eine, insbesondere mehrere Verstelleinrichtungen 31 aufnehmendes Traggestell 32 umgrenzen. Der das eine eigene Baueinheit bildende Tragge- stell 32 aufnehmende, etwa quadratisch ausgebildete Grundrahmen 24 der Knotenstation 8 weist im Bereich der Seitenwände zur einfacheren Montage oder Wartung etc. etwa rechteck- förmige Zugangsöffnungen auf. Das modular aufgebaute Traggestell 32 weist eine parallel zu der Transportebene 19 verlaufende und mit dem unteren Rahmenteil 25 des Grundrahmens 24 lösbar befestigte mehreckige, insbesondere achteckige, Trägerplatte 33 und senkrecht auf diese ausgerichtete Führungselemente 34, insbesondere Führungsstangen 35, auf.
Das Traggestell 32 mit den Verstelleinrichtungen 31 bildet eine auswechselbar mit dem Grundrahmen 24 verbundene Baueinheit 36, die als solche zu Wartungsarbeiten aus dem Grundrahmen 24 herausnehmbar ist und durch eine bevorratete weitere Baueinheit 36 in kür- zester Zeit wieder in den Grundrahmen 24 eingewechselt werden kann. Dadurch sind kosten- intensive Stillstandszeiten, bedingt durch Wartungsarbeiten, Instandhaltungsarbeiten etc. auf ein Minimum reduziert.
Eine erste Mittelachse 37, zu welcher eine weitere auf diese und parallel zu den und zwischen den gegenüberliegenden Förderbahnen 20 bzw. Förderleisten 21 des Hauptförderweges 13 verlaufende Mittelachse 38 senkrecht ausgerichtet ist, verläuft parallel zu den und zwischen den gegenüberliegenden Führungsbahnen 20 bzw. Führungsleisten 21 des Querförderweges 14. Die von einem gemeinsamen Schnittpunkt der beiden Mittelachsen 37 und 38 distanzier- ten und parallel zu diesen verlaufenden Seitenbereiche 39 sind durch diagonal zu den Mittel- achsen 37,38 versetzt angeordnete und parallel zueinander verlaufende Seitenzwischenberei- che 40 begrenzt.
Im äußeren Randbereich der Seitenzwischenbereiche 40 der Trägerplatte 33 sind ausgehend von der Trägerplatte 33 sich in Richtung der Tischplatte 18 erstreckende, in etwa streifenför- mige Stützelemente 41 angeordnet, die über lösbare Befestigungsmittel mit der Trägerplatte 33 verbunden sind. In einem von der Trägerplatte 33 abgewandten Endbereich der Stützele- mente 41 erstreckt sich in zu den Mittelachsen 37,38 paralleler Richtung zwischen zwei zu- einander benachbarten Stützelementen 41 eine einer Betätigungs-und/oder Arretiervorrich- tung 42 der Verstelleinrichtung 31 zugeordnete Spielausgleichsvorrichtung 44. Jeder Verste- leinrichtung 31, insbesondere einer Höhenverstellvorrichtung 43, ist zumindest eine Spielaus- gleichsvorrichtung 44 zugeordnet, um einen Spielausgleich zwischen dem Werkstückträger 2 und den Führungsbahnen 20 bzw. Führungsleisten 21 und den Ausgleich von Fertigungstole- ranzen vorzunehmen. Auf den genaueren Aufbau und die Wirkungsweise der Spielausgleichs- vorrichtung 44 wird in den Fig. 15 und 16 noch näher eingegangen.
Für die Vorschubbewegung des Werkstückträgers 2 sind in dem Förderabschnitt 6a, insbeson- dere in der Knotenstation 8, zumindest zwei über eine Antriebsanordnung 45 und unter Zwi- schenschaltung einer Getriebeanordnung 46 endlos umlaufende Antriebsorgane 47 vorgese- hen. Die Antriebsanordnung 45 ist mit dem Grundrahmen 24, zweckmäßig mit dem unteren Rahmenteil 25, unmittelbar über lösbare Befestigungsmittel verbunden. Die einen Antriebteil 48 und mehrere Abtriebteile 49,50 aufweisende Getriebeanordnung 46 treibt die umlaufen- den bandartigen, die Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 bildenden Antriebsorgane 47 nach Festle- gung entsprechender technischer Merkmale für die Vorschubgeschwindigkeit zweckmäßig mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit an. Eine der synchron angetriebenen und über ein Stell- element, insbesondere einem Pneumatikzylinder, Hydraulikzylinder etc., verstellbaren, insbe- sondere höhenverstellbaren Vorschubvorrichtung 15 ; 51 befindet sich während des Einfahrens des Werkstückträgers 2 in den Förderabschnitt 6a in einer abgesenkten Stellung, so daß im- mer nur ein Antriebsorgan 47, insbesondere ein Zahnriemen, mit einer mit der Verzahnung
des Zahnriemens korrespondierenden Verzahnung des Werkstückträgers 2 in Eingriff steht.
Die zustellbaren, insbesondere anhebbaren Vorschubvorrichtungen 15,51 des Förderab- schnittes 6a verlaufen jeweils parallel zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-des Hauptför- derweges 13 und Querförderweges 14. Wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, sind der Hauptförderweg 13 und der Querförderweg 14 und somit auch die Vorschubvorrichtungen 15 und 51 senkrecht aufeinander ausgerichtet. Die Vorschubvorrichtungen 15,51 umfassen meh- rere Umlenkrollen 52 bzw. zumindest eine Antriebsrolle 53, um die die endlosen Antriebsor- gane 47 umgelenkt werden. Der Zahnriemen ist sowohl auf der den Umlenkrollen 52 bzw.
Antriebsrollen 53 zugewandten Seite als auch auf der von dieser abgewandten Seite mit einer Verzahnung ausgestattet. Zur Aufnahme der Vorschubvorrichtungen 15,51 weist die Tisch- platte 18 in zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-des Hauptförderweges 13 und Querförder- weges 14 paralleler Richtung schlitzförmige Ausnehmungen 54 auf, in welche die Vorschub- vorrichtungen 15,51, insbesondere die Antriebsorgane 47, vorragen oder diese durchsetzen.
Zur Antriebsverbindung des Werkstückträgers 2 mit der Vorschubvorrichtung 15 ; 51 wird einer der beiden Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 entweder in einer die Transportebene 19 über- ragende Stellung angehoben oder in eine unterhalb der Transportebene 19 liegende Stellung abgesenkt. So ist es beispielsweise möglich, daß in einer Grundstellung die Vorschubvorrich- tungen 15,51 die Transportebene 19 überragen und nach Auslösen eines Steuersignales durch den Werkstückträger 2, einer der beiden Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 abgesenkt wird. Alter- nativ dazu ist es möglich, daß in einer Grundstellung beide Vorschubvorrichtungen 15,51 unterhalb der Transportebene 19 liegen und nach Auslösen eines Steuersignales durch den Werkstückträger 2 eine der beiden Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 angehoben und nach Ein- griff von noch näher zu beschreibenden Antriebsmitteln der Werkstückträger 2 mit dem An- triebsorgan 47 der Werkstückträger 2 linear fortbewegt wird. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die Vorschubvorrichtungen 15 im Bereich der Transportstationen 7 zweck- mäßig immer die Transportebene 19 überragen. Dadurch sind keine zusätzlichen Verstellele- mente für das Anheben der Vorschubvorrichtungen 15 nötig.
Die Antriebsanordnung 45, die Getriebeanordnung 46 sowie die Vorschubvorrichtungen 15, 51 sind bereits allgemeiner Stand der Technik. Die Antriebsanordnung 45 kann natürlich aus allen aus dem Stand der Technik bekannten elektrischen, pneumatischen, hydraulischen An- trieben, insbesondere Elektromotoren, Schwenkantriebe etc., gebildet werden. Als elektrische Antriebe sind vor allem standardisierte Motoren, wie beispielsweise Asynchronmotoren,
Schrittschaltmotoren, Servomotoren etc., mit Vorteil einsetzbar.
Ein Getriebegehäuse 55 der Getriebeanordnung 46 ist in einer in der Trägerplatte 33 vorgese- henen, vom Antriebsteil 48 durchsetzten Aussparung 56 angeordnet und mit dieser über Befe- stigungsmittel lösbar befestigt. Die Getriebeanordnung 46 ist zwischen den um die Mittelach- sen 37,38 symmetrisch ausgebildeten, jeweils gegenüberliegenden Verstelleinrichtungen 31 angeordnet, was zu einer Verkleinerung der gesamten Baugröße des Förderabschnittes 6a bzw. der Knotenstation 8 beiträgt. Eine Mittelachse 57 der Antriebsanordnung 45 verläuft fluchtend zu einer Mittelachse 58 der Antriebswelle der Getriebeanordnung 46. An einer dem Antriebteil 48 gegenüberliegenden Seitenfläche des Getriebegehäuses 55 der Getriebeanord- nung 46 ist ein elektrisches und/oder pneumatisches oder hydraulisches Steuermodul 59 auf- gesetzt, welches über eine oder mehrere Verbindungsleitungen 60 mit einer zentralen elektri- schen und/oder pneumatischen und/oder hydraulischen Versorgungseinheit 61 steuerungsver- bunden ist.
Zur bedarfsweisen Veränderung der in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung verlau- fenden Verstellbewegung bzw. des Verstellweges der einander gegenüberliegenden, gleich- zeitig verstellbaren Führungsbahnen 20 bzw. Führungsleisten 21 ist Tragkörpern 62 der Ver- stelleinrichtungen 31 bzw. Höhenverstellvorrichtungen 43 zumindest eine Höhenbegrenzung- vorrichtung 63 zugeordnet. Die Höhenbegrenzungvorrichtung 63 ist in der Tischplatte 18 in- tegriert und/oder aufgebaut und umfaßt an einer von der Transportebene 19 abgewandten Unterseite zumindest ein in einer Vertiefung angeordnetes Anschlagelement 64, das über eine von der Transportebene 19 in Richtung der Unterseite vorragende Bohrung in Richtung seiner Längserstreckung längenveränderbar oder verschiebbar etc. ist und die Zustellung der gegen- überliegenden Führungsleisten 21 durch von dem Tragkörper 62 ausgebildete Anschlagflä- chen 65 begrenzt. Das Anschlagelement 64 ist in seiner eingestellten Relativlage lagepositio- niert gehalten. Die Höhenbegrenzungvorrichtung 63 kann über fernbedienbare Stellelemente verstellt werden, so daß eine frei einstellbare Höhenverstellung, in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung möglich ist, so daß die Knotenstation 8 als Hubstation z. B. für Fügear- beiten, ausgebildet ist. Während der Höhenverstellung wird die Vorschubvorrichtung 15 ; 51 höhenverstellt, wonach der Werkstückträger 2 immer mit der den Werkstückträger 2 lagepo- sitionierenden Vorschubvorrichtung 15 ; 51 antriebsverbunden ist.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 6 und 7 ist die das Traggestell 32 und die Verstellein- richtungen 31 umfassende Baueinheit 36 in unterschiedlichen Ansichten und teilweise ge-
schnitten gezeigt. Die mit den die Verstelleinrichtungen 31 aufnehmenden Führungselemente 34 ausgestattete Trägerplatte 33 ist, wie bereits oben erwähnt, achteckig ausgebildet. Im Randbereich der Seitenzwischenbereiche 40 sind die senkrecht auf die Trägerplatte 33 ausge- richteten Stützelemente 41 angeordnet, zwischen denen sich in zu der Mittelachse 37 und 38 paralleler Richtung die Spielausgleichsvorrichtungen 44 erstrecken. Ein etwa prismatischer Führungsschlitten 66 der Verstelleinrichtung 31 erstreckt sich zwischen den diesen längenver- schiebbar lagernden Führungselementen 34, dessen Höhe 67 zumindest geringfügig kleiner bemessen ist als eine zuzüglich des Verstellweges der Führungsleisten 21 bemessene Länge 68 der Führungselemente 34. Der auf dem im Längsschnitt etwa U-förmig ausgebildeten Füh- rungsschlitten 66 aufgebaute, etwa kreuzförmige Tragkörper 62 ist über lösbare Befestigungs- mittel, insbesondere Schrauben, Bolzen etc., mit diesem verbunden, wovon dem einen Stell- hebel 69 umfassenden Tragkörper 62 zumindest eine Betätigungs-und/oder Arretiervorrich- tung 42 zugeordnet ist. Die Höhenverstellvorrichtung 43 der Verstelleinrichtung 31 umfaßt den Führungsschlitten 66 und den auf diesem aufgebauten Tragkörper 62, wobei diesem die Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 zugeordnet ist.
Die Trägerplatte 33 weist in den Seitenbereichen 39 jeweils aufeinander zugerichtete und über einen Teil der Seitenbereiche 39 sich erstreckende Aussparungen 70 auf, die zur Aufnahme von eine Höhenverstellung der Führungsbahnen 20 bzw. Führungsleisten 21 in zur Transport- ebene 19 senkrechter Richtung ausführende Stellantriebe 71 ausgebildet sind. Die zweckmä- ßig druckmittelbeaufschlagten Stellantriebe 71 bzw. die diese bildenden Linearantriebe, wie beispielsweise Pneumatikzylinder, Hydraulikzylinder oder elektrische Stellantriebe 71, wie beispielsweise elektrische Linearantriebe etc., werden über lösbare Befestigungsmittel mit der Trägerplatte 33 bewegungsfest verbunden. Die Stellantriebe 71 sind zweckmäßig zu den den Führungsschlitten 66 lagernden Führungselementen 34 in Richtung des Randbereiches der Trägerplatte 33 versetzt angeordnet. Eine sich zwischen dem Führungsschlitten 66 und dem Stellantrieb 71 in zur Transportebene 19 (nicht weiters dargestellt) paralleler Richtung er- streckende, etwa plattenförmige Stützplatte 72 ist zur Übertragung einer Verstellbewegung des Stellantriebes 71 auf die Führungsbahn 20 bzw. Führungsleiste 21 angeordnet, deren er- ster Endbereich mit einem freien Ende einer Kolbenstange 73 des Stellantriebes 71 verbunden ist und an deren weiterem, dem Führungsschlitten 66 zugewandten Endbereich der Führung- schlitten 66 aufgesetzt bzw. abgestützt ist. Der im Längsschnitt etwa U-förmig ausgebildete Führungsschlitten 66 weist hierzu zwischen Führungsteilbereichen 74 eine parallel zur Trans- portebene 19 verlaufende Stützfläche 75 auf, welche sich zumindest bereichsweise mit der Stützplatte 72 überdeckt.
Wie aus der Fig. 7 besser zu ersehen ist, ist die Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 auf dem Tragkörper 62 aufgebaut, so daß bei einer Verstellbewegung des Stellantriebes 71 in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung die den Führungsschlitten 66 und den mit diesem verbundenen Tragkörper 62 umfassende Höhenverstelleinrichtung 43 und die Betätigungs- und/oder Arretiervorrichtung 42 verstellt bzw. angehoben oder abgesenkt werden. Die Ver- stelleinrichtung 31 weist den Führungsschlitten 66, den Tragkörper 62 und die Betätigungs- und/oder Arretiervorrichtung 42 auf, wobei jede Komponente für sich ein Modul ausbildet, das mit zumindest einem weiteren Modul lösbar und positioniert zueinander verbunden ist.
Ein weiterer Stellantrieb 76 der Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 ist unmittelbar und versetzt zum Stellantrieb 71 auf dem Tragkörper 62 angeordnet und wird wie der Stell- antrieb 71 beispielsweise durch einen Pneumatikzylinder, Hydraulikzylinder oder elektrischen Linearantrieb etc. gebildet. Die ein Betätigungselement 77 umfassende Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 ist zwischen der Spielausgleichsvorrichtung 44 und dem Stellhebel 69 des Tragkörpers 62 angeordnet und ist bedarfsweise in zur Transportebene 19 (wie nicht wei- ters dargestellt) paralleler Richtung zumindest geringfügig verschiebbar ausgebildet. Das etwa U-förmige Betätigungselement 77 weist einen L-förmigen Querschnitt auf.
Die Stellantriebe 71,76 sind mit aus dem Stand der Technik bereits bekannten Abfrageorga- nen 78 und Anschlußelementen 79 zur Steuerung derselben und zur wechselweisen Druckbe- aufschlagung der Stellantriebe 71 und 76 versehen. Die Stellantriebe 76 werden ebenfalls wie die Stellantriebe 71 gleichzeitig druckmittelbeaufschlagt, so daß die gegenüberliegenden Paare von Führungsleisten 21 gleichzeitig in zur Transportebene 19 paralleler Richtung auf- einander zubewegt werden.
Jeweils zwei gegenüberliegende, die Führungsleisten 21 aufnehmende Verstelleinrichtungen 31 werden zumindest kurz vor Einfahren des Werkstückträgers 2 in den Fahrabschnitt 6a bzw. der Knotenstation 8 über die den Höhenverstellvorrichtungen 43 der Verstelleinrichtungen 31 zugeordneten Stellantriebe 71 gleichzeitig betätigt, insbesondere druckmittelbeaufschlagt.
Jeder der Führungsschlitten 66 weist mehrere, insbesondere zwei voneinander getrennte An- schlußelemente 79 zum Be-und Entlüften der Stellantriebe 71 auf, wobei eine Verbindungs- leitung 80 mit der zentralen, pneumatischen Versorgungseinheit 61 leitungsverbunden ist und über in dem Führungsschlitten 66 angeordnete Strömungskanäle 81 das Druckmedium in Ver- teilkanäle 82 verteilt wird. Für diese Anwendung werden zweckmäßig zwei Verteilkanäle 82 und ein Strömungskanal 81 ausgebildet. Zur Strömungsverbindung der jeweils gegenüberlie- genden Stellantriebe 71 der gegenüberliegenden Verstelleinrichtungen 31 werden die Vertei-
lungskanäle 82 unter Zwischenschaltung eines weiteren Anschlußelementes 83 und einer Verbindungsleitung 84 mit je einem der Anschlußelemente 79 zum Entlüften und Belüften der Stellantriebe 71 strömungsverbunden.
Durch die gewissermaßen Parallelschaltung zweier druckmittelbeaufschlagter Stellantriebe 71 ist es nunmehr im wesentlichen möglich, die quer zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-von- einander distanzierten und parallel zueinander verlaufenden Führungsleisten 21 durch Druck- beaufschlagung der Stellantriebe 71 gleichzeitig anzuheben oder abzusenken. Das weitere am Führungsschlitten 66 angeordnete Anschlußelement 79 ist ebenfalls über einen Strömungska- nal 81 mit den Verteilkanälen 82 strömungsverbunden und versorgt ebenfalls wiederum die gegenüberliegenden Stellantriebe 71 der Verstelleinrichtungen 31.
Die Anschlußelemente 79 zum Be-und Entlüften der einzelnen Verstelleinrichtungen 31 sind untereinander strömungsverbunden und über jeweils eine zentrale Verbindungsleitung 80 (wie nicht weiters dargestellt) unter Zwischenschaltung von nicht weiters dargestellten Schalt- und/oder Steuerventilen, insbesondere Wegeventile, wie beispielsweise 4/2-Wegeventile, 5/3- Wegeventile etc., mit der zentralen elektrischen und/oder pneumatischen oder hydraulischen Versorgungseinheit 61 (wie nicht weiters dargestellt) leitungsverbunden.
Zur Druckmittelbeaufschlagung der Stellantriebe 76 sind diese ebenfalls über Verbindungs- leitungen 80 und unter Zwischenschaltung von nicht weiters dargestellten Schaltventilen mit der Versorgungseinheit 61 leitungsverbunden. Ein derartiger Steuerungsverbund bzw. der Aufbau der einzelnen Steuerungskomponenten, wie beispielsweise Schaltventile, Stellantriebe 71,76 etc., sind bereits allgemeiner Stand der Technik.
Zur besseren Übersicht sind die Höhenverstellvorrichtung 43 und die Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 der Verstelleinrichtung 31 in den Fig. 8 bis 12 in unterschiedlichen Ansichten näher dargestellt, wobei für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. gleiche Bau- teilbezeichnungen verwendet werden und die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Of- fenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile und gleiche Bezugszeichen bzw. gleiche Bauteilbe- zeichnungen übertragen werden können.
Der auf dem Führungsschlitten 66 aufgebaute bzw. mit diesem lösbar verbundene etwa kreuz- förmige Tragkörper 62 weist in zu seiner Längserstreckung seitlich vorragende Fortsätze 85 und einen in Längsrichtung des Tragkörpers 62 verlaufenden Vorsprung 86 auf. Zwischen
einem Mittensteg 87 und den gegenüberliegenden Fortsätzen 85 ist zumindest eine über einen Teil einer Stärke 88 des Tragkörpers 62 etwa U-förmige, eine Schwenkaufnahme 89 bildende Vertiefung ausgebildet, in die zumindest ein Teil eines gabelförmigen Stellhebels 69 der Hö- henverstellvorrichtung 43 vorragt. Zweckmäßig werden zwei zueinander beabstandete Schwenkaufnahmen 89 ausgebildet. Der U-förmige und im Querschnitt etwa L-förmig ausge- bildete Stellhebel 69 ist um eine parallel zur Transportebene 19 verlaufende Schwenkachse 90 und in einer quer zur Längserstreckung desselben verlaufenden Achse verstell-bzw. ver- schwenkbar ausgebildet. Eine Längsmittelachse 91 der Höhenverstellvorrichtung 43 verläuft parallel zu den in dieser Fig. nicht ersichtlichen Führungselementen 34 und senkrecht zur Transportebene 19. Kürzere Schenkel 92 des etwa L-förmig ausgebildeten Stellhebels 69 sind den Schwenkaufnahmen 89 zugeordnet und über zumindest ein eine Bohrung in dem Schen- kel 92 durchsetzendes Lagerungselement 93 verschwenkbeweglich gelagert. Die Lagerungs- elemente 93 können beispielsweise durch Gewindebolzen etc. gebildet werden.
Zweckmäßig sind im Bereich der gegenüberliegenden Schwenkaufnahmen 89 etwa senkrecht auf die Schenkel 92 ausgerichtete und in Richtung einer in dieser Fig. nicht weiters dargestell- ten Tischplatte 18 vorragende Schenkel 94 angeordnet, mit denen die auswechselbaren Füh- rungsleisten 21 positioniert verbunden werden. Die lösbare Befestigung der Führungsleisten 21 kann über alle aus dem Stand der Technik bekannten lösbaren Befestigungsmittel, wie bei- spielsweise Schrauben etc., erfolgen. Zwischen einem Mittensteg 95 und den gegenüberlie- genden Schenkeln 94 für die Befestigung der Führungsleiste 21 des Stellhebels 69 sind etwa U-förmige Vertiefungen 96 für die Aufnahme von um eine Drehachse 97 gelagerte Lagerele- mente 98 ausgebildet. Bevorzugt sind die Lagerelemente 98 durch Wälzlager 99, insbesonde- re Rillenkugellager, gebildet.
Zwischen dem Tragkörper 62, insbesondere dem Vorsprung 86, und dem Stellhebel 69 ist zu- mindest ein, insbesondere sind mehrere elastische Rückstellelemente 100, die entgegen einer Zustellbewegung-gemäß Pfeil 101-zu dem Werkstückträger 2 wirksam sind, angeordnet.
Die Rückstellelemente 100 können durch alle aus dem Stand der Technik bekannte elastisch nachgiebige Federelemente, wie beispielsweise Druckfedern, Tellerfedern etc., gebildet wer- den. Die Rückstellelemente 100 werden von mit einer Schraubengewindeanordnung versehe- nen Bolzenelementen 102 positioniert aufgenommen. Dadurch ist es möglich, die wirksame Federlänge der Rückstellelemente 100 gegebenenfalls zu variieren. Der Tragkörper 62, insbe- sondere der Vorsprung 86, umfaßt zumindest eine Anschlag-bzw. Spielausgleichsvorrichtung 103, die einen Verstellweg des Stellhebels 69 und somit eine parallel zu der Transportebene
19 bemessene lichte Weite 104-wie diese in Fig. 7 eingetragen ist-zwischen zwei gegen- überliegenden ausgefahrenen Führungsbahnen 23 bzw. Führungsleisten 21 begrenzt.
Zweckmäßig ist jede Verstelleinrichtung 31 mit einer derartigen Anschlag-bzw. Spielaus- gleichsvorrichtung 103 versehen. Dadurch ist es nunmehr möglich, einerseits die lichte Weite 104 zwischen den Führungsleisten 21 und gegebenenfalls auftretende Fertigungstoleranzen von einer Führungsvorrichtung 105 bzw. die diese bildenden Führungsrollen 106 und/oder Führungsbahnen 20 auszugleichen und andererseits ein Ausrichten bzw. Justieren der Füh- rungsleisten 21 gegenüber den auf den Förderabschnitten 5 bzw. Transportstationen 7 ange- ordneten'Führungsleisten 21 durchzuführen, so daß diese in Längsrichtung zueinander fluch- tend angeordnet sind. Die Anschlag-bzw. Spielausgleichsvorrichtung 103 kann im einfach- sten Fall durch zumindest eine im Bereich des Vorsprunges 86 und des Mittensteges 95 des Stellhebels 69 angeordnete Schrauben-Gewindeanordnung gebildet werden. Durch Variierung der Einschraubtiefe der Schrauben-Gewindeanordnung kann der durch Anschlagflächen 107 begrenzte Verstellweg in zur Transportebene 19 paralleler Richtung eingestellt werden. Die Anschlagflächen 107 werden, wie in dieser Ausführung gezeigt, durch hochfeste Schrauben- muttern gebildet.
Der Verstellweg der jeweils gegenüberliegenden Verstelleinrichtung 31 ist derart gewählt, daß die Führungsleisten 21 mit den Führungsorganen 106 des Werkstückträgers 2 im wesent- lichen formschlüssig ineinandergreifen. Der erforderliche Reibschluß zwischen der Führungs- bahn 20 und dem Führungsorgan 106 zum Bewegen, insbesondere Abwälzen, des Führungs- organes 106 gegenüber der Führungsbahn 20 ist im wesentlichen vernachlässigbar klein. Die Führungsorgane 106 des Werkstückträgers 2 sind mit einer nutförmigen Vertiefung 108 zum Eingriff in die quer zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-voneinander distanzierten Füh- rungsbahnen 20 versehen, wobei in zumindest einem der Förderabschnitte 6a ; 6c bzw. in der Knotenstation 8 zumindest eine Führungsbahn 20 aus einer sich außerhalb eines Lichtraum- profiles des Werkstückträgers 2 befindlichen Ruhestellung-wie in der Fig. 11 dargestellt-in eine sich oberhalb der Transportebene 19 befindliche Position-wie in der Fig. 12 dargestellt - mittels einer Höhenverstellvorrichtung 43 der Verstelleinrichtung 31 anhebbar und zum Ein- griff mit den Vertiefungen 108 der Führungsorgane 106 quer zu einer Längsrichtung der Füh- rungsbahn 20 über die Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 in eine Eingriffsstellung - wie in der Fig. 10 dargestellt-verstellbar ausgebildet ist. Durch den Eingriff der Führungs- bahn 20 mit zumindest einem Führungsorgan 106 wird die Zwangsführung des Werkstückträ- gers 2 entlang den Führungsbahnen 20 bewirkt.
Winkelig zueinander verlaufende und sich in Richtung einer Achse der Führungsorgane 106 verjüngende Führungsflächen 109 begrenzen die Vertiefung 108 der Führungsorgane 106. Die in die nutförmigen Vertiefungen 108 der Führungsorgane 106 in Eingriff bringbaren Füh- rungsbahnen 20 weisen zumindest bereichsweise zu den Vertiefungen 108 gegengleiche Füh- rungsflächen 110 auf. Die Führungsbahnen 20 in den Förderabschnitten 6a, 6c werden gleich- zeitig und gleichsinnig zum Eingriff zwischen den geneigten Führungsflächen 109 der Vertie- fungen 108 der Führungsorgane 106 verstellt. Natürlich können die Führungsflächen 110 auch durch sich zumindest über einen Teil einer Stärke der Führungsbahnen 20 erstreckende Kreisbogen, insbesondere Radien, gebildet werden. Eine im Wendepunkt des Kreisbogens angelegte Tangente verläuft parallel zu den Führungsflächen 109 der Führungsorgane 106.
Die nutförmige Vertiefung 108 kann einen V-förmigen, trapezförmigen etc. Querschnitt auf- weisen, wobei die Führungsleisten 21 in der Eingriffsstellung zumindest geringfügig zu einem Nutboden der Vertiefung 108 beabstandet sind. Ein zwischen den Führungsflächen 109 der Vertiefung 108 bemessener Winkel beträgt zwischen 30° und 120°, bevorzugt zwischen 40° und 90°, beispielsweise 60°. Die Führungsorgane 106 können ein-oder mehrteilig aufgebaut sein, wovon Teilbereiche derselben mit unterschiedliche Eigenschaften aufweisenden Schich- ten versehen werden können. So ist der Einsatz von schwingungsdämpfenden und/oder hoch- festen etc. Materialien möglich, um gegebenenfalls das Einsatzgebiet zu erweitern. Die Füh- rungsorgane 106 weisen in deren Querschnittsform zweckmäßig kongruent mit der gleichen Neigung verlaufende Führungsflächen 109 auf, wodurch im Zusammenwirken mit den Füh- rungsbahnen 20 der Werkstückträger 2 zwischen und entlang derselben selbstzentrierend ge- führt ist.
Alternativ dazu besteht auch die Möglichkeit, wie nicht weiters dargestellt, die Führungsbah- nen 20 mit einer nutförmigen Vertiefung zu versehen, in die in einer Eingriffsstellung die Führungsorgane 106 vorragen. Die Führungsorgane 106 am Werkstückträger 2 weisen eine zu der Vertiefung gegengleiche oder eine zu der Vertiefung zugewandt konkave Querschnitts- form auf.
Wie bereits in den vorhergehenden Fig. beschrieben, weist die Knotenstation 8 zumindest eine das Anschlagelement 64 aufweisende Höhenbegrenzungvorrichtung 63 auf, wobei eine Höhenverstellung in zu der Transportebene 19 senkrechter Richtung durch ein die Anschlag- fläche 65 aufweisendes plattenförmiges Begrenzungselement 111 begrenzt wird. Das Begren- zungselement 111 wird an einer parallel zur Transportebene 19 verlaufenden Stirnfläche des Vorsprunges 86 des Tragkörpers 62 lösbar befestigt. Damit können die Führungsbahnen 20
der Knotenstation 8 zu den Führungsbahnen 20 der Transportstationen 7 in zur Transportebe- ne 19 senkrechter Richtung zueinander fluchtend ausgerichtet werden.
Die am Tragkörper 62 aufgebaute Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 umfaßt, wie bereits zuvor ausführlich beschrieben, den Stellantrieb 76 und das etwa U-förmige und im Querschnitt L-förmige Betätigungselement 77. Für einen gegebenenfalls erforderlichen Span- nungsausgleich der Betätigungselemente 77 ist ein Schenkel 112 mit einem in zur Transpor- tebene 19 paralleler Richtung verlaufenden Längsschlitz versehen. Ein weiterer senkrecht zur Transportebene 19 ausgerichteter Schenkel 113 des Betätigungselementes 77 ist zwischen dem Stellhebel 69 und der Spielausgleichsvorrichtung 44 angeordnet. Eine dem Stellhebel 69 eine Kulissenbahn bildende Seitenfläche 114 erstreckt sich zumindest über einen Teil einer Höhe des Schenkels 113 und ist durch eine geneigt zur Seitenfläche 114 verlaufende Schräge 115 im freien Endbereich des Schenkels 113 begrenzt.
Wie den Fig. 11 und 12 zu entnehmen, ist das den Stellhebel 69 seitlich überragende Lager- element 98 bzw. Kugellager 99 in einer Ruhestellung und in einer Zwischenstellung bzw. angehobenen Position durch die Wirkung der elastischen Rückstellelemente 100 auf der Schräge 115 des Betätigungselementes 79 abgestützt. Wie der Fig. 10 zu entnehmen, ist die Führungsleiste 21 in einer verstellten Eingriffsstellung dargestellt. Dabei wird durch das Ein- fahren des Werkstückträgers 2 in die Knotenstation 8 ein Signal ausgelöst und an die zentrale Steuereinrichtung etc. übermittelt, welche veranlaßt, daß jeweils zwei gegenüberliegende Ver- stelleinrichtungen 31 betätigt werden. Dabei werden vorerst die Höhenverstellvorrichtungen 43 der Verstelleinrichtungen 31 in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung angehoben, wobei die federkraftbeaufschlagten Stellhebel 69 bzw. die Führungsleisten 21 schräg zur Transportebene 19 hochgefahren und nach Erreichen einer vorbestimmbaren, durch die Hö- henbegrenzungvorrichtung 63 begrenzten Position bzw. Zwischenstellung der weitere Stellan- trieb 76 der Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 betätigt wird und das Betätigungs- element 77 in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung verstellt wird und die Führungs- bahnen 20 synchron aufeinander zubewegt werden. Durch das Abwälzen des Lagerelementes 98 bzw. Kugellagers 99 entlang der Schräge 115 in Richtung der Seitenfläche 114 wird der Stellhebel 69 in zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-querender Richtung so lange ver- schwenkt, bis Anschlagflächen 107 der Anschlag-bzw. Spielausgleichsvorrichtung 103 zur Anlage kommen. Der Vorteil dieser Lösung liegt vor allem darin, daß die Führungsleisten 21 über das Betätigungselement 77 in einer ersten angehobenen und verstellten Eingriffsstellung gegen eine Rückstellung in eine abgesenkte Ruhestellung bedarfsweise lösbar gesichert sind.
Erst nach Betätigung bzw. Druckbeaufschlagung der Stellantriebe 76 wird das Betätigungs- element 77 abgesenkt und das Lagerelement 98 im Bereich der Schräge 115 verbracht. Da- nach werden durch Betätigung der Stellantriebe 71 die parallel zueinander verschalteten Hö- henverstellvorrichtungen 43 gleichzeitig abgesenkt.
Die Spielausgleichsvorrichtung 44, die einer der Seitenfläche 114 gegenüberliegenden Seiten- fläche zugeordnet ist, kann eventuell eintretende Toleranzabweichungen bzw. reibungsbe- dingte Verschleiße des Lagerelementes 99 und des Betätigungselementes 77 ausgleichen.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 13 und 14 ist der prismatische Führungsschlitten 66 in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Der Führungsschlitten 66 weist mit Führungsbuchsen 116 ausgestattete Bohrungen 117 auf. Die Verstelleinrichtungen 31 sind im wesentlichen ent- lang der in diesen Fig. nicht weiters dargestellten Führungselemente 34 spielfrei geführt. Na- türlich können als Führungsbuchsen 116 alle aus dem Stand der Technik bekannten Gleitla- gerbuchsen, Kugelumlaufbuchsen etc. eingesetzt werden. Weiters ist auch von Vorteil, daß der Führungsschlitten 66 als druckmittelübertragende Verteilerleiste 118 ausgebildet ist, wo- nach in dieser Ausführung zweckmäßig über zumindest einen Strömungskanal 81 mehrere Verteilungskanäle 82 gleichzeitig druckmittelbeaufschlagbar sind. Der durch eine Sackloch- bohrung gebildete Strömungskanal 81 ist bevorzugt senkrecht zu den ebenfalls als Sackloch ausgebildeten Verteilungskanälen 82 ausgerichtet. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß der als pneumatische oder hydraulische Verteilerleiste 118 ausgebildete Führungsschlitten 66 Schaltmodule, wie beispielsweise Wegeventile, Rückschlagventile, Drosselventile etc., integriert oder daß diese unmittelbar auf dem Führungsschlitten 66 aufgebaut sind. Selbstver- ständlich können auch eine Logikinformation oder eine Businformation verarbeitende Teile einer Steuereinrichtung in den Führungsschlitten 66 integriert und/oder auf diesem unmittel- bar aufgebaut werden.
Hinsichtlich der Ausbildung der elektrischen und/oder pneumatischen und/oder hydraulischen Verteilerleiste 118 wird die diesbezügliche, detaillierte Offenbarung aus der WO 99/09462 A zum Gegenstand dieser Offenbarung gemacht.
Weiters ist der Führungsschlitten 66 mit Gewindebohrungen 119 für die lösbare Befestigung des Tragkörpers 62 ausgestattet.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 15 und 16 ist die Spielausgleichsvorrichtung 44 in un-
terschiedlichen Ansichten dargestellt. Diese umfaßt einen in etwa prismatischen Grundkörper 120, in dem zwischen zwei gegenüberliegenden Vorsprüngen 121 eine vertieft angeordnete Aussparung 122 angeordnet ist. Zwei der Aussparung 122 zugeordnete, relativ zueinander verstellbare Stellelemente 123 weisen einander zugewandte, geneigt verlaufende Keilflächen bzw. Stellflächen 124 auf, so daß durch das Anbringen einer Druckkraft in zumindest schräg zur Keil-bzw. Stellfläche 124 verlaufender Richtung eine Verstellung eines Befestigungsflan- sches 125 in zu den Stellelementen 123 axialer Richtung möglich ist. Der Befestigungsflansch 125 weist einen etwa T-förmigen Querschnitt auf und hintergreift zumindest bereichsweise eine in dem Betätigungselement 77 der Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 (wie nicht weiters dargestellt) angeordnete Aussparung. Hiermit ist eine formschlüssige Verbin- dung zwischen dem Betätigungselement 77 und dem Befestigungsflansch 125 der Spielaus- gleichsvorrichtung 44 hergestellt.
Wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, wird die Druckkraft bzw. Verstellkraft über in den Grundkörper 120 angeordnete, mit einer Schraubengewindeanordnung versehene Gewin- destifte 126 aufgebracht und über diese eine Relativverstellung zwischen den Stellelementen.
123 ermöglicht. Das mit zumindest einer Verstellkraft beaufschlagbare Stellelement 123 ist zweckmäßig im Bereich seiner halben Höhe mit einem Längsschlitz 127 versehen, in den ein freies Ende eines Befestigungs-und/oder Zentrierelementes 128, insbesondere eine Schrau- benanordnung, vorragt. Zweckmäßig ist die Verstellkraft senkrecht auf die Verstellbewegung des Befestigungsflansches 125 ausgerichtet, so daß infolge der Anordnung des Längsschlitzes 127 in dem mit der Verstellkraft beaufschlagten Stellelement 123 und durch die Anordnung der geneigten keilförmigen Stellflächen 124 eine Relativverstellung der beiden Stellelemente 123 zueinander und somit eine Variierung des Verstellweges des Befestigungsflansches 125 ermöglicht wird. Durch die mögliche Variierung des Verstellweges des Befestigungsflansches 125 kann ein durch fertigungsbedingte Toleranzen oder ein durch reibungsbedingte Ver- schleiße vorhandenes Spiel ausgeglichen werden.
Eine andere Ausführung einer Spielausgleichsvorrichtung 44 besteht darin, daß zwischen dem Grundkörper 120 und zumindest einem Stellelement 123 elastische Rückstellelemente ange- ordnet sind, die mit einer vorbestimmbaren Anpreßkraft den Befestigungsflansch 125 auf das Betätigungselement 77 der Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtung 42 und auf das Lager- element 98 des Stellhebels 69 wirken, so daß selbsttätig ein Spielausgleich durchgeführt wird.
Natürlich kann die Druck-bzw. Verstellkraft durch alle aus dem Stand der Technik bekannte pneumatische oder hydraulische oder elektrische etc. Stellantriebe zur Einstellung eines Ver-
stellweges des Betätigungsflansches 125 aufgebracht werden.
In der Fig. 17 ist ein weiterer Förderabschnitt 6c, insbesondere die Knotenstation 8, gezeigt, bei welchem der Werkstückträger 2 lagegleich bzw. positionsgleich oder lageverändert dem weiteren Förderabschnitt 5, insbesondere der Transportstation 7, weitergeleitet wird. Die er- findungsgemäße Knotenstation 8 umfaßt den durch den unteren und oberen Rahmenteil 25, 26 gebildeten Grundrahmen 24, zwischen welchen sich die Seitenwände erstrecken und zu- rnindest bereichsweise das zumindest eine, insbesondere mehrere Verstelleinrichtungen 31 aufnehmende Traggestell 32 umgrenzen. Der etwa quadratisch ausgebildete Grundrahmen 24 der Knotenstation 8 weist im Bereich der Seitenwände zur einfacheren Montage oder War- tung etc. etwa rechteckförmige Zugangsöffnungen auf. Das modular aufgebaute Traggestell 32 weist die parallel zur der Transportebene 19 des Drehtisches 29 verlaufende und mit dem unteren Rahmenteil 25 des Grundrahmens 24 lösbar befestigte mehreckige, insbesondere achteckige Trägerplatte 33 und senkrecht auf diese ausgerichtete Führungselemente 34 bzw. die diese bildende Führungsstangen 35 auf. Der Drehtisch 29 ist in der in der Tischplatte 18 angeordneten Ausnehmung 30 verdrehbeweglich angeordnet. Das Traggestell 32 und die Ver- stelleinrichtungen 31 bilden eine auswechselbar mit dem Grundrahmen 24 verbundene Bau- einheit 36. Im äußeren Randbereich der Seitenzwischenbereiche 40 der Trägerplatte 33 sind die ausgehend von der Trägerplatte 33 sich in Richtung des Drehtisches 29 erstreckende, in etwa streifenförmige Stützelemente 41 angeordnet, die über lösbare Befestigungsmittel mit der Trägerplatte 33 verbunden sind. Der über Befestigungsmittel mit den Stützelementen 41 lösbar verbundene Drehtisch 29 weist in zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-paralleler Richtung die von den Vorschubvorrichtungen 15,51 durchsetzten Ausnehmungen 54 auf. Die Vorschubvorrichtungen 15,51 umfassen die Umlenkrollen 52 bzw. die Antriebsrollen 53, um die das endlose Antriebsorgan 47 umgelenkt wird. Das Antriebsorgan 47 kann beispielsweise durch einen doppelverzahnten Zahnriemen gebildet werden. Die beiden Vorschubvorrichtun- gen 15,51 werden über die Antriebsanordnung 45 und unter Zwischenschaltung der Getriebe- anordnung 46 jeweils mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Zweckmäßig ist die Getriebeanordnung 46, um eine möglichst kleine Bauweise zu erreichen, durch ein Planeten- radgetriebe gebildet, das den Antriebteil 48 und die Abtriebteile 49,50 aufweist, wovon die Abtriebteile 49,50 als Antriebsrollen 53 für die Vorschubvorrichtungen 15,51 ausgebildet sind. Derartige, im wesentlichen wartungsfreie Getriebeanordnungen 46 sind bereits allge- meiner Stand der Technik.
Zur Ausübung einer Verdrehbewegung des mit dem Traggestell 33 verbundenen Drehtisches
29 ist das Traggestell 33 mit den auf diesem angeordneten Verstelleinrichtungen 31 verdreh- beweglich gelagert. Eine zwischen einem konzentrisch um die Mittelachse 58 umlaufenden Fortsatz 129 des Traggestelles 33 und einer mit dem unteren Grundrahmen 25 verbundenen Grundplatte 130 angeordnete Lagervorrichtung 131 stützt die gesamte Baueinheit 36 ab. Der- artige hohe Kräfte aufnehmende Lager sind bereits allgemeiner Stand der Technik und kön- nen beispielsweise durch ein doppelreihiges Radialrillenkugellager etc. gebildet werden. Ein Großteil auftretender Kräfte bzw. Momente, welche insbesondere parallel oder schräg zur Transportebene 19 einwirken, beispielsweise während eines Zerspannungsvorganges etc., wird über die Führungsleisten 21 und Stellhebel 69 unmittelbar auf die gegenüberliegenden Grundkörper 120 und auf die Stützelemente 41 übertragen.
Eine zu der Antriebsanordnung 45 für die Vorschubbewegung des Werkstückträgers 2 ver- setzt angeordnete und ebenfalls mit dem Grundrahmen 24 verbundene Antriebsanordnung 132 für die Verdrehbewegung des sich auf dem Drehtisch 29 befindlichen Werkstückträgers 2 (wie in dieser Fig. nicht dargestellt) ist mit einem mit dem Traggestell 33 verbundenen An- triebsmittel 133 antriebsverbunden. Zur schlupffreien Übertragung eines Antriebsmomentes der Antriebsanordnung 132 auf das Antriebsmittel 133 wird zweckmäßig eine Stirnrad-Zahn- riemenanordnung eingesetzt. Die Antriebsanordnung 132 kann natürlich aus allen aus dem Stand der Technik bekannten Elektromotoren, wie beispielsweise Asynchronmotoren, Schritt- schaltmotoren, Servomotoren etc., gebildet werden. Die Antriebsanordnung 132 ist ebenfalls auswechselbar mit dem Grundrahmen 24 verbunden.
Bei Verwendung eines Asynchronmotors werden die Verschwenkwege durch mechanische Anschlagelemente begrenzt. Es sind dabei jedoch nur vorbestimmbare Verschwenkwege möglich. Alternativ dazu wäre durch die Verwendung eines Schrittschaltmotors oder Servo- motors jede beliebige, durch Programmierung frei programmierbare Stellung bzw. jeder Ver- schwenkweg des Drehtellers 29 bzw. des Werkstückträgers 2 möglich.
Die konstruktive Ausbildung sowie die Konstruktion der die Verstelleinrichtungen 31 bilden- den Höhenverstellvorrichtungen 43 und Betätigungs-und/oder Arretiervorrichtungen 42 sind lt. den zuvor beschriebenen Figuren zu übernehmen.
In der Fig. 18 ist eine andere Ausführungsvariante des Förderabschnittes 6b bzw. der Knoten- station 8 gezeigt. Diese Ausführung ermöglicht die Übergabe des Werkstückträgers 2 in einer veränderten Lage in einem der Förderabschnitte 5 bzw. Transportstationen 7. Diese Knoten-
station 8 weist in zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-paralleler Richtung und in einer dazu querenden Richtung zwei voneinander distanzierte und ortsfest mit einem Drehtisch 29 ver- bundene Führungsbahnen 20 bzw. die diese bildenden Führungsleisten 21 auf. Diese sind über Befestigungsmittel auswechselbar mit dem Drehtisch 29 verbunden. Die mehreckig, ins- besondere achteckig ausgebildete, im äußeren Randbereich der Seitenzwischenbereiche 40 die Stützelemente 41 aufnehmende Trägerplatte 33 ist über die zwischen der Trägerplatte 33 und der mit dem unteren Rahmenteil 25 des Grundrahmens 24 bewegungsfest verbundenen Grundplatte 130 angeordnete Lagervorrichtung 131 verdrehbeweglich gelagert. Die Tisch- platte 29 ist über die Stützelemente 41 mit der Trägerplatte 33 verbunden, so daß bei einer Betätigung der Antriebsanordnung 132 ein Drehmoment auf das Antriebsmittel 133 übertra- gen und der Drehtisch 29 um einen vorbestimmbaren Verstellweg verschwenkt wird. Die mit dem um die Mittelachse 58 konzentrisch umlaufenden Fortsatz 129 versehene Trägerplatte 33 ist mit dem Antriebsmittel 133 bewegungsverbunden und überträgt somit das Drehmoment der Antriebsanordnung 132 auf den Drehtisch 29.
Die die Ausnehmung 54 in dem Drehtisch 29 durchsetzende Vorschubvorrichtung 15 ist mit der Antriebsanordnung 45 und unter Zwischenschaltung der in der Aussparung 56 in der Trä- gerplatte 33 angeordneten Getriebeanordnung 46 antriebsverbunden. Die Vorschubvorrich- tung 15 umfaßt die Umlenkrollen 52 und die Antriebsrolle 53, um die das endlose Antrieb- sorgan 47 umgelenkt wird. Die Antriebsrolle 53 wird dabei durch den Abtriebteil 50 der Ge- triebeanordnung 46 gebildet. Die auf dem oberen Rahmenteil 26 aufgesetzte Tischplatte 18 ist mit der den kreisrunden Drehtisch 29 aufnehmenden Ausnehmung 30 ausgestattet, wobei der Drehtisch 29 zumindest geringfügig zu der Auflagefläche für die Tischplatte 18 beabstandet ist. Dieser Abstand ist durch die Einbaumaße der Lagervorrichtung 131 vorbestimmbar aus- gebildet.
Der Vorschubvorrichtung 15 in der Knotenstation 8 ist ein Stellelement, insbesondere ein Pneumatikzylinder, Hydraulikzylinder etc., zugeordnet, das das Antriebsorgan 47 in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung zustellt und das mit dem Antriebsmittel des Werk- stückträgers 2 korrespondierende Antriebsorgan 47 in Eingriff bringt.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 19 und 20 ist eine weitere Ausführungsvariante einer Verstelleinrichtung 134 in Seitenansicht und geschnitten gezeigt. Die Verstelleinrichtung 134 umfaßt einen in etwa prismatischen Tragkörper 135, dem auf einer der Transportebene 19 gegenüberliegenden Seite ein einen Stellantrieb 136 verschwenkbeweglich aufnehmendes
auswechselbares Befestigungselement 137 zugeordnet ist. Der durch einen Linearantrieb ge- bildete Stellantrieb 136 ist an einem dem Befestigungselement 137 zugewandten Endbereich mit einer von einem Schwenkzapfen durchsetzten Arretierplatte versehen, so daß der Stellan- trieb 136 um eine parallel zu der Transportebene 19 verlaufende Achse 138 verschwenkbe- weglich gelagert ist. Ein freies Ende einer Kolbenstange des Stellantriebes 136 ist mit vor- springenden Teilen 139 von Stellhebeln 140 um eine Schwenkachse 141 verschwenkbeweg- lich gelagert verbunden. Die mit über einen Stellantrieb 136 betätigbaren Stellhebel 140 der Verstelleinrichtung 134 sind jeweils mit zumindest einer, zweckmäßig mehreren, beispiels- weise mit zwei in zur Transportebene 19 senkrechter Richtung übereinander angeordneten spiegelsymmetrischen Kulissenbahnen 142 versehen. Wenigstens ein Lagerelement 143, ins- besondere ein Wälzlager, ist auf der Kulissenbahn 142 abgestützt. Ein erster parallel zueinan- der verlaufender Teilbereich der Kulissenbahnen 142 ist zumindest geringfügig geneigt ver- laufend zu der Transportebene 19 ausgebildet. Ein weiterer, an den geneigten Teilbereich in senkrechter Verstellrichtung anschließender weiterer Teilbereich der Kulissenbahnen 142 verläuft senkrecht zur Transportebene 19. Die die Führungsbahnen 20 aufnehmenden Stellhe- bel 140 sind zum Eingriff mit den Vertiefungen 108 der Führungsorgane 106 (wie in dieser Fig. nicht dargestellt) entgegen der Wirkung von elastischen Rückstellelementen aus der Ru- hestellung in die Eingriffsstellung in einer zur Neigung des Teilbereiches der Kulissenbahn 142 paralleler Richtung verschwenk-bzw. verschiebbar ausgebildet. Das entgegen der Ver- stellung wirkende Rückstellelement wird bevorzugt durch zumindest eine Federanordnung, insbesondere eine Zugfeder, die zwischen dem Tragkörper 135 und den Stellhebeln 140 ange- ordnet ist, gebildet. Die den Kulissenbahnen 142 zugeordneten Lagerelemente 143 sind seit- lich am Tragkörper 135 und distanziert übereinander befestigt. Zur Seiten-und Längsführung der Stellhebel 140 sind diese zwischen zumindest zwei am Tragkörper 135 befestigte Füh- rungsteile angeordnet. In der Ruhestellung verläuft eine Längsmittelachse des Stellantriebes 136 zumindest geringfügig geneigt zu einer senkrecht zu der Transportebene 19 verlaufenden Achse, wohingegen in der Eingriffsstellung die Längsmittelachse senkrecht zu der Transport- ebene 19 ausgerichtet ist.
Wird der Stellantrieb 136 druckmittelbeaufschlagt, fährt die Kolbenstange aus und die sich in der Ruhestellung im in zur Transportebene senkrechten Teilbereich befindlichen Lagerele- mente 143 wälzen sich entlang des senkrechten Teilbereiches ab. Dabei werden die Stellhebel 140 senkrecht verstellt. Im geneigten Teilbereich werden die Stellhebel 140 durch das Abwäl- zen der Lagerelemente 143 entlang dessen in zur Transportebene 19 paralleler und senkrech- ter Richtung verstellt. Der für die Verstellung maßgebliche Teilbereich ist durch den geneig-
ten Teilbereich gebildet, wohingegen der senkrechte Teilbereich im wesentlichen nur für die Ruhestellung bestimmt ist und daher nur einen geringen Verstellweg in senkrechter Richtung ermöglicht.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 21 bis 23 ist der Werkstückträger 2 in unterschiedlichen Ansichten dargestellt. Eine Breite 144 distanziert zwei parallel zueinander verlaufende Längs- seitenflächen 145, welche rechtwinkelig zu durch eine Länge 146 distanzierten Querseitenflä- chen 147 verlaufen. Zweckmäßig weist der Werkstückträger 2 die gleiche Länge 146 und Breite 144 auf. Eine rechtwinkelig zu den Längsseitenflächen 145 und Querseitenflächen 147 verlaufende Unterseite 148 ist mit der Führungsvorrichtung 105 bzw. den diese bildenden Führungsorganen 106 und Antriebsmittel 149 versehen. Die den Vorschubvorrichtungen 15, 51 zugeordneten, sich kreuzenden Antriebsmittel 149 sind mit gegengleichen Querschnittsab- messungen wie die der Antriebsorgane 47 bzw. Zahnriemen versehen. An der Unterseite 148 des Werkstückträgers 2 angeordnete Verzahnungselemente bilden die Antriebsmittel 149. Die sich zwischen einer Oberseite und der Unterseite 148 senkrecht zu diesen erstreckenden Längsseitenflächen 145 und Querseitenflächen 147 sind in einem der Unterseite 148 näher- gelegenen Randbereich durch geneigt zu der Unterseite 148 verlaufende Seitenflächen 150 begrenzt. Die Seitenflächen 150 verlaufen parallel zu den dem Werkstückträger 2 zugewand- ten Führungsflächen 110 der Führungsleisten 20. Die Unterseite 148 und die Oberseite des Werkstückträgers 2 verlaufen parallel zu der Transportebene 19.
Zwischen den zu den Längsseitenflächen 145 und Querseitenflächen 147 distanzierten und zueinander parallel verlaufenden Antriebsmittel 149 sind die die Führungsvorrichtung 105 bildenden Führungsorgane 106 angeordnet. Zweckmäßig sind im Bereich jeder Längsseiten- fläche 145 und Querseitenfläche 147 zumindest zwei, insbesondere mehrere Führungsorgane 106 voneinander distanziert angeordnet. Die um eine senkrecht zu der Unterseite 148 verlau- fenden Achse rotierenden Führungsorgane 106 sind in an der Unterseite 148 vorgesehene kreiszylindrische Vertiefungen angeordnet, so daß eine Stärke des Werkstückträgers 2 nicht überragt wird. Auf diese Weise kann ein kleinbauender, hohe Belastungen aufnehmender Werkstückträger 2 geschaffen werden. Die Anordnung der Führungsorgane 106 bildet ein Quadrat.
Der Werkstückträger 2 ist an jedem seiner Eckbereiche zweckmäßig an den geneigten Seiten- flächen 150 mit Abstreif-und/oder Schmierelementen 151 ausgestattet, die die Führungsflä- chen 110 der Führungsleisten 21 überstreifen. Die Abstreif-und/oder Schmierelemente 151
sind durch einen ölgetränkten Kunststoff gebildet.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß die Antriebsmittel 149 eine eigene Baueinheit bilden und in einer für diese vorgesehene, sich über die gesamte Breite 144 und/oder Länge 146 erstreckende Ausnehmung eingesetzt sind. Diese können durch alle aus dem Stand der Technik bekannte Materialien, wie beispielsweise metallische, nichtmetallische Werkstoffe oder Kunststoffe, Faserkunststoffe etc., gebildet werden. Diese eine eigene Baueinheit bilden- den Antriebsmittel 149 sind zweckmäßig über form-und/oder kraftschlüssige Verbindungs- elemente lösbar mit dem Werkstückträger 2 verbunden.
Des weiteren ist der Werkstückträger 2 an der Unterseite 148 zweckmäßig in den Eckberei- chen zur unverwechselbaren Identifizierung desselben und zur unverwechselbaren Identifizie- rung seiner Position bzw. Lage in einem der Förderabschnitte 5 ; 6 mit Datenträgern, wie in der Fig. 21 in strichpunktierten Linien dargestellt, versehen. Zweckmäßig weist jeder Werk- stückträger 2 vier in den Eckbereichen angeordnete Datenträger auf, die jeweils für sich einen eigenen Identifikationscode aufweisen, der von in den Förderabschnitten 5,6 angeordneten Lese-und/oder Speicherstationen identifiziert und in einer zentralen Steuereinheit überprüft wird. Besonders vorteilhaft dabei ist, daß es durch die Anordnung der Datenträger möglich ist, den Werkstückträger 2 in einer beliebigen Lage in die Fertigungsanlage 1 einzubringen, wobei dieser nach Überfahren einer Lese-und/oder Speicherstation vorerst registriert bzw. identifiziert wird. Durch die unverwechselbare Codierung der Datenträger des Werkstückträ- gers 2 kann die Position bzw. Lage eindeutig bestimmt werden, worauf die Information an die Steuereinheit übermittelt und mit einem Vorgabewert, z. B. der Soll-Lage des Werkstückträ- gers 2, verglichen wird. Bei einer Abweichung z. B. der Ist-Lage des Werkstückträgers von der Soll-Lage wird zumindest ein Befehl zur Ansteuerung der Transport-und Knotenstationen 7,8 ausgelöst. Der Werkstückträger 2 wird daraufhin unmittelbar in seiner Lage durch das ein-oder mehrmalige Verfahren desselben durch einen oder mehrere Knotenstationen 8 in eine für die Bearbeitung erforderliche Position bzw. Lage verbracht, wodurch unnötige und kostenintensive Stillstandszeiten vermieden werden können.
Wie in diesem Ausführungsbeispiel gezeigt, sind die Führungsorgane 106 durch Führungsrol- len gebildet, die mit einer durch winkelig zueinander ausgebildete komplementäre Führungs- flächen 109 begrenzte nutförmige Vertiefung 108 versehen sind, in welche die über die Ver- stelleinrichtung 31 betätigten Führungsleisten 21-wie dies in Fig. 3 dargestellt ist-im we- sentlichen formschlüssig eingreifen. Der zwischen zwei gegenüberliegenden Führungsleisten
21 und entlang dieser in Richtung der Höhe und Seite geführte Werkstückträger 2 stützt sich ausschließlich mit den Führungsflächen 109 der Führungsorgane 106 auf den Führungsflä- chen 110 der Führungsleisten 21 ab. Zweckmäßig ist zwischen der Unterseite 148 und der Transportebene 19 ein geringfügiger senkrechter Abstand 152 ausgebildet. Die Vorschubvor- richtungen 15,51 müssen zumindest um diesen Abstand zuzüglich einer Höhe der Verzah- nungen des Antriebsorganes 47 verstellt werden.
In den Fig. 22 und 23 ist eine andere Ausführung für die Vorschubvorrichtung 15 zur Über- tragung einer Vorschubbewegung zwischen dem Antriebsorgan 47 und dem Antriebsmittel 149 des Werkstückträgers 2 gezeigt. Das Antriebsorgan 47 bzw. der Zahnriemen weist an einer der Unterseite 148 des Werkstückträgers 2 zugewandten Oberseite 153 und der Werk- stückträger 2 an der Unterseite 148 streifenförmige Kupplungselemente 154,155 auf, die je- weils an einer Aufnahmefläche 156 derselben form-und/oder kraftschlüssig aufgebracht sind.
Die Kupplungselemente 154 weisen eine Vielzahl von Kupplungsteilen 157 mit zumindest geringfügig elastisch nachgiebigen Vorsprüngen 158 auf, wobei die Kupplungsteile 157 in vorteilhafter Weise auf einem flächig ausgebildeten Tragkörper 159 angeordnet sind. Das An- triebsorgan 47 ist zweckmäßig mehrschichtig aufgebaut, wovon eine der Schichten den Trag- körper 159 des Kupplungselementes 155 ausbildet, über dessen Oberfläche eine Vielzahl von zumindest schräg zu einer sie aufnehmenden Aufnahmefläche 156 ausgerichteten Kupplungs- teilen 157 angeordnet ist. Die Kupplungsteile 157 weisen über deren Oberfläche verteilt an- geordnete und diese überragende, geringfügig elastisch nachgiebige Vorsprünge 158 auf. Die in zur Transportebene 19 senkrecht verstellbaren Vorschubvorrichtungen 15,51 bringen die einander zugewandten Kupplungselemente 154,155 im wesentlichen formschlüssig in Ein- griff, wobei die Kupplungselemente 154,155 in jeder ihrer Relativlagen miteinander einkup- pelbar sind.
Durch die Vielzahl der elastisch nachgiebigen Vorsprünge 158 oder der elastisch nachgiebi- gen Oberflächen der miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungsteile 157 sind in der ein- gekuppelten fixierenden Eingriffsstellung die Vorschubvorrichtung 15 ; 51 und das Antriebs- mittel 149 des Werkstückträgers 2 miteinander eingriffsverbunden und versetzen durch die Drehbewegung der Vorschubvorrichtung 15 ; 51 den Werkstückträger 2 in eine lineare Bewe- gung. Die in Längs-und/oder Breitenrichtung der Kupplungselemente 154,155 voneinander distanzierten Kupplungsteile 157 weisen eine kegelstumpfförmige Querschnittsform auf, wel- che über den Umfang der Oberfläche zumindest einen, insbesondere mehrere in Längsrich- tung voneinander distanzierte und radial umlaufende Vorsprünge 158 aufweisen. Die Vor-
sprünge 158 weisen einen mehreckigen, insbesondere dreieckförmigen, trapezförmigen etc.
Querschnitt auf. Beispielsweise geneigt zueinander angeordnete Seitenflächen der elastisch nachgiebigen reversiblen Vorsprünge 158 verjüngen sich in radialer Richtung mit zunehmen- dem Abstand. Selbstverständlich kann die Oberfläche der Kupplungsteile 157 auch mit einer unterschiedliche Oberflächenrauhheiten bzw. eine Oberflächenstruktur-wie in diesen Fig. schematisch dargestellt ist-aufweisenden Schichte überdeckt werden. Wie aus dieser Fig. hervorgeht, sind die Kupplungselemente 154,155 jeweils einteilig und materialeinheitlich ausgebildet. Natürlich können diese auch mehrteilig und aus unterschiedliche Eigenschaften, z. B. Festigkeit, Elastizität, etc., aufweisende Materialien gebildet werden. Zweckmäßig wer- den beide Kupplungselemente 154,155 mit dem gleichen Material, insbesondere Thermopla- ste-Polymere, ausgebildet. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß eines der beiden Kupplungselemente 154,155 aus einem eine andere Festigkeit und/oder Zähigkeit aufweisen- den Kunststoff, insbesondere Thermoplaste-Polymere, gebildet ist.
Die Kupplungselemente 154,155 können natürlich mit allen aus dem Stand der Technik be- kannten Verbindungsverfahren bzw. Verbindungsmittel, wie beispielsweise Schweißen, Kle- ben oder gegebenenfalls Nieten, Schrauben, etc. mit den jeweiligen Bauteilen verbunden wer- den.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Kupplungselemente 154,155 vereinfacht und in stark vergrößerter Darstellung und aus Gründen der besseren Übersicht in den Figuren nur wenige Kupplungsteile 157 dargestellt sind. Vielmehr sind die Kupplungselemente 154,155 mit einer Vielzahl von Kupplungsteilen 157 ausgestattet.
Natürlich können die Kupplungselemente 154,155 alle aus dem Stand der Technik bekannte Geometrien, Ausführungen und Abmessungen aufweisen.
Wie bereits erwähnt, erfolgt die Positionierung des Werkstückträgers 2 in dem Förderab- schnitt 6a, 6b, 6c durch eine Steuereinheit. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß in den Förderabschnitten 6a, 6c eine weitere, zu den bereits angestellten Führungsbahnen 20 quer verlaufende Führungsbahn 20 angehoben wird und als mechanisches Anschlagelement fun- giert. Eine weitere Ausführung besteht darin, daß in zumindest einem der Förderabschnitte 6a ; 6c bzw. in der Knotenstation 8 eine Führungsbahn 20 beim Einfahren des Werkstückträgers 2 in die Knotenstation 8 bereits für eine Eingriffsstellung verstellt ist und nur eine zu dieser parallel verlaufende Führungsbahn 20 zu verstellen ist oder für die Positionierung des Werk-
stückträgers 2 als Anschlagelement dient.
Wie bereits oben angeführt, sind mehrere hintereinander angeordnete Transportstationen 7 als Speicher-bzw. Pufferstrecke ausgebildet, in welcher sich gleichzeitig ein oder mehrere Werk- stückträger 2 befinden können, wovon zumindest einer in eine der Transportstation 7 in För- derrichtung-gemäß Pfeil 16-nachgeordnete Knotenstation 8 nach Freigabe, daher wenn der dem vorgeordneten Werkstückträger 2 nachgeordnete Werkstückträger 2 die Knotenstation 8 verläßt, verfährt, während der in Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-nachgeordnete Werk- stückträger 2 in der Transportstation 7 um einen bestimmten Verfahrweg weitergefördert wird.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß die Speicher-bzw. Pufferstrecke eine gemein- same Baueinheit bildet, welche über die Länge derselben zwei distanziert voneinander und parallel zueinander verlaufende Führungsbahnen 20 und eine zwischen diesen angeordnete Führungsvorrichtung 15 mit dem endlos umlaufenden Antriebsorgan 17 aufweist. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 gegebenenfalls zwei Umlaufrichtungen ermöglichen, wodurch die Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-auch in ent- gegengesetzter Richtung möglich ist. Die mehrere hintereinander und voneinander zumindest geringfügig distanzierte Werkstückträger 2 aufnehmende Speicher-bzw. Pufferstrecke kann der dieser nachgeordneten Knotenstation 8 die Werkstückträger 2 getaktet und positioniert zuführen. Durch das kraft-und/oder formschlüssige Ineinandergreifen der Werkstückträger 2 mit der Vorschubvorrichtung 15 sind die hintereinander und voneinander geringfügig distan- ziert angeordneten Werkstückträger 2 starr miteinander gekoppelt, so daß, um die Produkti- vität der Fertigungsanlage 1 zu erhöhen, die Steuereinheit dafür sorgt, daß die Werkstückträ- ger 2 in die Speicher-bzw. Pufferstrecke kontinuierlich zugeführt oder abgeführt werden.
In der Fig. 24 sind Teilbereiche zweier unmittelbar aufeinanderfolgender Förderabschnitte 5 ; 6a ; 6b ; 6c bzw. die diese bildende Transportstationen 7 und Knotenstationen 8 mit den diesen zugeordneten Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 gezeigt. Der die Bauteile 3 aufnehmende Werk- stückträger 2 ist mit zumindest einer Vorschubvorrichtung 15 oder im Übergangsbereich mit zwei in Längsrichtung voneinander distanzierten Vorschubvorrichtungen 15 antriebsverbun- den und wird in eine Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-positioniert und gegebenenfalls ge- taktet an einen weiteren Förderabschnitt 5 ; 6a ; 6b ; 6c transportiert. Die Vorschubvorrichtung 15 ; 51 weist mehrere an einem Rahmenteil 161 verdrehbeweglich aufgenommene Umlenk- rollen 52 und die mit der Antriebsanordnung 45 antriebsverbundene Antriebsrolle 53 auf. Das
um die Antriebsrolle 53 und den Umlenkrollen 52 endlos umlaufende Antriebsorgan 47 ist durch den doppelt verzahnten Zahnriemen gebildet. Die dem Werkstückträger 2 zugewandte Oberseite 153 des Zahnriemens wird durch mehrere in Längsrichtung durch Mitnahmeorgane 162 voneinander getrennte Angriffsmittel 163 gebildet. Das mit dem Zahnriemen korrespon- dierende Antriebsmittel 49 ist an der Unterseite 148 des Werkstückträgers 2 gleichermaßen mit durch Mitnahmeorgane 164 voneinander getrennte Eingriffsmittel 165 versehen. Die mit- einander korrespondierenden Mitnahmeorgane 162,164 und Eingriffsmittel 163,165 weisen eine gleiche Geometrie in Hinblick auf Teilung, Zahnbreite, Zahnhöhe, Lückenweite, Flan- kenwinkel, Kopfhöhe etc. auf. In einer eingekuppelten Eingriffsstellung des Eingriffsmittels 163 des Zahnriemens in das Mitnahmeorgan 164 des Antriebsmittels 149 berühren sich ledig- lich die geneigt zueinander verlaufenden Zahnflanken.
Zum positionierten und ruckfreien Überführen des Werkstückträgers 2 von der ersten Vor- schubvorrichtung 15 des ersten Förderabschnittes 5 zur weiteren Vorschubvorrichtung 15 des weiteren Förderabschnittes 5 ; 6a ; 6b ; 6c ist ein synchroner Antrieb der beiden unabhängig voneinander angetriebenen Vorschubvorrichtungen 15 erforderlich. Die beiden Antriebsan- ordnungen 45 sind zweckmäßig über eine Verbindungsleitung, insbesondere eine Busleitung, mit einer dezentralen Steuereinheit 166 miteinander verbunden und übertragen über diese die zur Ansteuerung bzw. Regelung der Vorschubvorrichtungen 15 erforderlichen Befehle und/ oder Datensätze. Derartige aus dem Stand der Technik bekannte, eine hohe Positioniergenau- igkeit aufweisende Antriebsanordnungen 45, insbesondere Servomotoren, Schrittschaltmoto- ren etc., sind mit einem Inkrementalgeber, Encoder zur Festlegung einer Lage des Antriebsor- ganes 47 bzw. zumindest eines Mitnahmeorganes 162 oder Eingriffsmittels 163 ausgestattet.
Durch den in der Steuereinheit 166 hinterlegten Regel-bzw. Rechenalgorithmus, wie bei- spielsweise neurale Netze, Fuzzy Logic etc., ist es möglich, die Relativlage des Antriebsorga- nes 47 jederzeit zu bestimmen und für die Regelung der weiteren nachgeordneten Antriebsan- ordnung 45 heranzuziehen.
Das mit einer vorbestimmbaren Umfangsgeschwindigkeit umlaufende Antriebsorgan 47 er- greift den aus einem vorgelagerten Förderabschnitt 5 herankommenden Werkstückträger 2 und ist gegebenenfalls zumindest kurzweilig formschlüssig mit einer Vorschubvorrichtung 15 antriebsverbunden. Durch den schlupffreien Antrieb des Antriebsorganes 47 und das schlupf- freie Ineinandergreifen des Antriebsorganes 47 und Antriebsmittels 149 ist eine hohe Positio- niergenauigkeit von kleiner 0,1 mm möglich. Zweckmäßig wird der zwischen den Mitnahme- organen 164 gemessene Abstand 167 zwischen zwei Antriebsorganen 47 durch ein Mehrfa-
ches der Teilung 175 der Antriebsmittel 149 gebildet.
Die in einem Speicher der Steuereinheit 166 abrufbar abgespeicherten Soll-Parameter, z. B.
Sollwerte für die Lage, Drehzahl, Vorschubgeschwindigkeit etc., werden mit einem Ist-Para- meter, z. B. Istwert der Lage des Antriebsorganes 47 der ersten Vorschubvorrichtung 15 ver- glichen und gegebenenfalls bei einer Abweichung angeglichen. Darauffolgend wird der Ist- Parameter, z. B. Istwert der Lage des Antriebsorganes 47, der weiteren Vorschubvorrichtung 15 in Abhängigkeit von dem eingestellten Soll-Parameter, z. B. Sollwert für die Lage der er- sten vorgeordneten Vorschubvorrichtung 15, durch Veränderung der Drehzahl bzw. Vor- schubgeschwindigkeit des Antriebsorganes 47 der weiteren Vorschubvorrichtung 15 an diesen angeglichen. Nach Referenzierung der Lagen der beiden Vorschubvorrichtungen 15 zueinan- der können die Antriebsanordnungen 45 und somit die Antriebsorgane 47 synchron, daher mit gleicher Drehzahl, angetrieben werden. Zumindest eine zwischen den in Förderrichtung-ge- mäß Pfeil 16-hintereinander angeordneten Umlenkrollen 52 angeordnete Rückstelleinrich- tung 168 wird über elastische Rückstellelemente 169 entgegen der Wirkung der Gewichtskraft des Werkstückträgers 2 und Bauteiles 3 voreingestellt. Die Rückstelleinrichtung weist zudem eine eine Gleitfläche 170 aufweisende Gleitplatte 171 auf, auf welcher sich der Zahnriemen mit der Unterseite bereichsweise abstützt.
Beim Aufeinandertreffen zumindest eines Eingriffsmittels 163 des Zahnriemens und Ein- griffsmittels 165 des Werkstückträgers 2 wird die schwimmend gelagerte Gleitplatte 171 in zur Förderrichtung-gemäß Pfeil 16-senkrechter Richtung und entgegen der Wirkung der elastischen Rückstellelemente 169 verstellt. Die Verstellung wird mittels zumindest eines Sensors 172 erfaßt und an die Steuereinheit 166 übermittelt. Der Sensor 172 kann natürlich durch alle aus dem Stand der Technik bekannten Sensoren, wie beispielsweise kapazitive Sensoren, Abstandssensoren etc., gebildet sein.
Der aus der ersten Vorschubvorrichtung 15 des Förderabschnittes 5 ausfahrende Werkstück- träger 2 gelangt in den Eintrittsbereich 173 der weiteren Vorschubvorrichtung 15 des weiteren Förderabschnittes 5. Treffen Eingriffsmittel 163 und 165 aufeinander, so wird die Rückstell- einrichtung 168, insbesondere die Gleitplatte 171, um eine Zahnhöhe ausgelenkt. Dadurch wird das Signal oder der Befehl über den Sensor 172 an die Steuereinheit 166 weitergeleitet und dies bewirkt eine Veränderung der Drehzahl der Antriebsanordnung 45 der weiteren Vor- schubvorrichtung 15, so daß aufgrund einer Differenz der ersten Vorschubvorrichtung 15 und der weiteren Vorschubvorrichtung 15 das Eingriffsmittel bzw. die Eingriffsmittel 163 in das
bzw. die Mitnahmeorgane 164 des Zahnriemens formschlüssig ineinandergreifen und der Werkstückträger 2 gleichmäßig fortbewegt wird. Nach dem Ineinandergreifen der Eingriffs- mittel 163 und der Mitnahmeorgane 164 wird die Rückstelleinrichtung 168 wieder in ihre Ausgangslage verbracht. Natürlich kann die Drehzahl der weiteren Vorschubvorrichtung 15 kurzzeitig gegenüber der Drehzahl der ersten Vorschubvorrichtung 15 erhöht oder gesenkt werden. Befinden sich beide Rückstelleinrichtungen 168 in deren ursprünglichen Ausgangs- lage, daher die Gleitplatte 171 in einer zur Transportebene 19 parallelen Richtung, werden die beiden Antriebsanordnungen 45 der Vorschubantriebe 15 synchron angetrieben, so daß der Werkstückträger 2 durch das formschlüssige Ineinandergreifen der Eingriffsmittel 163,165 in die Mitnahmeorgane 162,164, ohne im Werkstückträger 2 selbst Verspannungen hervorzuru- fen, fortbewegt wird.
Die Sensoren 172 sind über aus dem Stand der Technik bekannte Verbindungsleitungen, wie beispielsweise Busleitsysteme oder Dreileitersysteme, mit der Steuereinrichtung 166 verbun- den. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, daß alleinig durch die Vorschubbewegung das Eingriffsmittel 163 in das Mitnahmeorgan 164 selbsttätig einrastet.
Eine weitere Ausführungsvariante besteht auch darin, daß die Position des sich der ersten Vorschubvorrichtung 15 annähernden oder des von der ersten Vorschubvorrichtung 15 her- ausfahrenden Werkstückträgers 2 festgelegt wird, indem an einer vorbestimmbaren Stelle der Tischplatte 18 oder des Drehtisches 29 etc. zumindest ein den Verfahrweg erfassender Sensor 172, insbesondere ein Glasmaßstab, angeordnet ist, und nach Erfassung der Ist-Position des Werkstückträgers 2 die Ist-Lage des Antriebsorganes 47, insbesondere das dieses bildende Eingriffsmittel 163 und/oder Mitnahmeorgan 162, ermittelt und entsprechend den vorgegebe- nen Soll-Lagen ein Parameter des Antriebsmittels 149, insbesondere das dieses bildende Ein- griffsmittel 165 und/oder Mitnahmeorgan 164, verändert wird. Durch die steuerungstechni- sche Wirkungsverbundenheit der durch den Glasmaßstab gebildeten Wegmeßvorrichtung und der Vorschubvorrichtung 15 ; 51 kann bei einer Veränderung eines einem Mehrfachen einer Teilung 174 der Antriebsmittel 149 am Werkstückträger 2 entsprechenden Abstandes 167 zum selbsttätigen Eingriff die Vorschubgeschwindigkeit verändert werden.
Natürlich ist es beispielsweise auch möglich, über die Flanken zumindest eines Mitnahmeor- ganes 162 die Relativlage des Antriebsmittels 149 zu dem Antriebsorgan 17 ; 47 der weiteren Vorschubvorrichtung 15 zu erfassen und an die Steuereinheit 166 zu übermitteln, wonach diese die Antriebsanordnung 45 der weiteren Vorschubvorrichtung 15 auffordert, die Relativ-
lage des Antriebsorganes 17 ; 47 zu dem Antriebsmittel 149 derart zu verändern, daß der sich dem Eintrittsbereich 173 nähernde Werkstückträger 2 schlupffrei mit dem Antriebsorgan 17 ; 47 in Eingriff verbracht wird. Hierzu weist das Antriebsorgan 47 eine Teilung 175 auf, die gleich ausgebildet ist, wie eine Teilung 174 des Antriebsmittels 149 des Werkstückträgers 2.
Bei einer Abweichung der Ist-Relativlage von einer Soll-Relativlage wird durch Änderung der Drehzahl bzw. Vorschubgeschwindigkeit des Antriebsorganes 17 ; 47 die Relativlage einge- stellt.
Durch die Veränderung der Drehzahl bzw. Vorschubgeschwindigkeit zumindest einer der Vorschubvorrichtungen 15 kann der Abstand 167 auf ein Vielfaches der Teilung 174 des An- triebsmittels 149 eingestellt werden. Die Mitnahmeorgane 162,165 des Antriebsmittels 149 und des Zahnriemens werden durch eine nutförmige Vertiefung gebildet, die einen im Quer- schnitt etwa. V-förmigen oder trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
Eine weitere. : Ausführung zum Überführen eines Werkstückträgers 2 von einem in einen der weiteren, unmittelbar nachfolgenden Förderabschnitte 5 ; 6a ; 6b ; 6c besteht darin, daß die An- triebsanordnung 45 für das erste Antriebsorgan 47 drehzahlgeregelt und die Antriebsanord- nung 45 für das weitere Antriebsorgan 47 momentengeregelt wird. Treffen beim Übergang des Werkstückträgers 2 von der ersten Vorschubvorrichtung 15 ; 51 zur weiteren Vorschub- vorrichtung 15 ; 51 die Eingriffsmittel 165 nicht exakt mit den Mitnahmeorganen 162 aufein- ander, resultiert daraus eine erhöhte Antriebskraft bzw. ein Antriebsmoment zwischen der Flanke des Eingriffsmittels 165 und der Flanke des dem Mitnahmeorgan 162 nachfolgenden Eingriffsmittels 163, worauf unmittelbar zumindest eine der Antriebsanordnungen 45 kurz- zeitig eine Drehzahlveränderung erfährt, bis die Antriebsanordnung 45 wieder ihren vorgege- benen Sollwert des Antriebsmomentes erreicht. Darauffolgend werden die gegebenenfalls unterschiedlichen Drehzahlen der beiden Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 im Speicher der Steuereinheit 166 abrufbar abgelegt.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße Fertigungsanlage 1 eine Vielzahl von Vorschubvorrichtungen 15 ; 51 aufweist, die untereinander über Steuerleitungen mit der zentralen Steuereinheit 166 leitungsverbunden sind. Daher können alle Vorschubvor- richtungen 15 ; 51 untereinander kommunizieren.
In den gemeinsam beschriebenen Fig. 25 bis 28 sind weitere Ausführungsformen der bereits in den Fig. 22 und 23 angeführten Kupplungselemente 154,155 dargestellt, die jeweils an der
Aufnahmefläche 156 des Werkstückträgers 2 und dem Antriebsorgan 47 bzw. Zahnriemen form-und/oder kraftschlüssig aufgebracht sind. Die Fig. 25 zeigt die sich außer Eingriff be- findlichen und Fig. 26 die sich in Eingriff befindlichen Kupplungselemente 154,155. Die miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungselemente 154,155 sind ein-oder mehrteilig bzw. ein-oder mehrschichtig aufgebaut, deren Kupplungsteile 157 zumindest geringfügig elastisch nachgiebig reversibel ausgebildet sind und zwischen diesen Aufnahmebereiche 176 für zumindest einen vom weiteren Kupplungselement 155 ausgebildeten Kupplungsteil 157 aufweisen. Wie in dieser bevorzugten Ausführungsvariante dargestellt, weisen die Kupp- lungsteile 157 einen pyramidenförmigen oder kegeligen etc. Querschnitt auf. Die eine Elasti- zität aufweisenden und über eine Aufnahmefläche 156 bevorzugt gleichmäßig verteilt ange- ordneten Kupplungsteile 157 sind in drei Raumrichtungen elastisch verformbar und reversibel ausgebildet und werden beim Anstellen der Vorschubvorrichtung 15 ; 51 in einer zur Förder- richtung-gemäß Pfeil 16-senkrechten Richtung mit zumindest einem Aufnahmebereich 176 des weiteren Kupplungselementes 155 formschlüssig in Eingriff verbracht oder verdrängt und/oder in sich eingedrückt bzw. elastisch deformiert. Die Kupplungselemente 154,155 sind bevorzugt über eine Kleberschichte jeweils mit dem Werkstückträger 2 und dem Antriebsor- gan 147 im Bereich der Aufnahmefläche 156 verbunden. Wie in dieser beispielhaften Ausfüh- rung gezeigt, ist das Kupplungselement 154,155 mit einem sich zwischen den Kupplungstei- len 157 und der Oberfläche bzw. die diese bildende Aufnahmefläche 156 befindlichen flächi- gen Tragkörper 159 ausgestattet, auf welchem an einer der Aufnahmefläche 156 abgewandten Tragkörperoberfläche die Kupplungsteile 157 bevorzugt gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
Der mit den Kupplungsteilen 157 das einstückige Kupplungselement 154,155 bildende Trag- körper 159 kann die gleichen oder zu den Kupplungsteilen 157 unterschiedlichen Eigenschaf- ten in bezug auf Zähigkeit, Festigkeit, Elastizität etc. aufweisen. Die über die Tragkörperober- fläche des Tragkörpers 159 bevorzugt gleichmäßig verteilten Kupplungsteile 157 sind durch sich ausgehend von der Tragkörperoberfläche in abgewandter Richtung aufeinander erstrek- kende Stützflächen 177 bildende Seitenflanken begrenzt. Die Kupplungsteile 157 können na- türlich mit den die Stützflächen 177 überragenden, wulstförmigen Vorsprüngen 158 versehen - wie in strichlierten Linien in der Fig. 25 dargestellt ist-werden, die in Richtung einer Höhe der Kupplungsteile 157 zumindest geringfügig voneinander beabstandet angeordnet sind.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, daß im Bereich einer Profiloberfläche bzw. der diese bildenden Stützflächen 177 der Kupplungsteile 157 eine diese vollflächig überdek- kende Schichte bzw. der diese bildende Vorsprung 158-wie dies bereits in der Fig. 22 und 23 dargestellt ist-angeordnet ist, der elastisch nachgiebig reversibel ausgebildet ist. Diese Schichte kann durch einen zu den Kupplungsteilen 157 unterschiedliche Eigenschaften auf-
weisenden Kunststoff gebildet werden. Zweckmäßig ist die Schichte durch ein eine höhere Elastizität aufweisendes Material, insbesondere Kunststoff, gebildet. Die Schichte an sich weist eine zweckmäßig wellig ausgebildete Eingriffs-bzw. Profiloberfläche auf. Die einander gegenüberliegenden Kupplungselemente 154,155 können, wie aus der Fig. 25 zu ersehen ist, unterschiedliche Teilungsabstände 178,179 zwischen zwei unmittelbar hintereinander bzw. nebeneinander angeordneten Kupplungsteilen 157 eines Kupplungselementes 154 ; 155 auf- weisen, so daß die einander gegenüberliegenden und miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungselemente 154,155 infolge des Anhebens der Vorschubvorrichtung 15 ; 51-gemäß Pfeil 180-Teilbereiche der Kupplungselemente 154 ; 155, insbesondere die Kupplungsteile 157, elastisch verformt werden, wie dies aus der Fig. 26 zu ersehen ist. Der mit den die An- triebsmittel 149 bildenden Kupplungselementen 155 versehene, entlang der Führungsbahnen 20-wie in dieser Fig. nicht weiters dargestellt-der Höhe und Seite nach geführte Werk- stückträger 2 wird durch das Anheben-gemäß Pfeil 180-der Vorschubvorrichtung 15 ; 51 bzw. mit dem das erste Kupplungselement 154 aufweisenden Antriebsorgan 47 miteinander form-und/oder kraftschlüssig in Eingriff verbracht. Befindet sich der Werkstückträger 2 un- mittelbar in der Knotenstation 8, entspricht die Länge der sich miteinander in Eingriff befind- lichen Kupplungsteile 157 der Kupplungselemente 154,155 einer Länge des Kupplungsele- mentes 155 am Werkstückträger 2. Dadurch kann der Werkstückträger 2 in der Knotenstation 8 als auch in den Transportstationen 7 exakt positioniert werden.
Dadurch besteht auch die Möglichkeit, daß die miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungs- elemente 154,155 die gleiche Teilung 178,179 und eine unterschiedliche Anzahl von Kupp- lungsteilen 157 innerhalb derselben Länge aufweisen. Durch die Verschiebung bzw. Verlage- rung zumindest eines Aufnahmebereiches 176 des ersten Kupplungselementes 154 gegenüber zumindest einem Kupplungsteil 157 wird ein in zur Längs-und/oder Breitenrichtung der in etwa streifenförmigen Kupplungselemente 154,155 erhöhter Form-und/oder Kraftschluß be- wirkt. Bei unterschiedlichen Teilungsabständen 178,179 werden in den Aufnahmebereich 176 gleichzeitig mehrere Kupplungsteile 157 gezwängt, indem die Stützflächen 177 während des Ineinandergreifens der Kupplungsteile 157 der miteinander in Eingriff bringbaren Kupp- lungselemente 154,155 aneinandergleiten. Dies wird in der Fig. 26 schematisch dargestellt.
Um das Vordringen mehrerer Kupplungsteile 157 eines Kupplungselementes 154 in einen Aufnahmebereich 176 des weiteren Kupplungselementes 155 zu begünstigen, können die Flankenwinkel 181 eine unterschiedliche Neigung aufweisen. Durch die Vorgabe eines ma- ximalen Verstellweges der anhebbaren Vorschubvorrichtung 15 ; 51 stützen sich in der Ein- griffsstellung ausschließlich die Flanken der Kupplungsteile 157 aufeinander ab. Wird der
Werkstückträger 2 aus einer Transport-oder Knotenstation 7 ; 8 bewegt, werden die sich in Eingriff befindlichen Kupplungsteile 157 durch die Relativbewegung des Werkstückträgers 2 zu dem Antriebsorgan 47 außer Eingriff verbracht. Während die Überdeckungslänge der sich in Eingriff befindlichen Kupplungsteile 157 beispielsweise im Bereich der Knotenstation 8 abnimmt, nimmt gleichermaßen die Überdeckungslänge der sich in Eingriff befindlichen Kupplungsteile 157 zwischen dem Werkstückträger 2 und dem Antriebsorgan 47 der der Knotenstation 8 nachgeordneten Transportstation 7 zu, so daß der Werkstückträger 2 ständig mit zumindest einer Vorschubvorrichtung 15 ; 51 in Antriebsverbindung steht. Das Kupp- lungselement 155 des Werkstückträgers 2 kann natürlich auch eine eigene Baueinheit bilden, die in eine an der Unterseite 148 des Werkstückträgers 2 vorgesehene Ausnehmung angeord- net wird. Dadurch ist das Kupplungselement 155 zumindest geringfügig zu der Transportebe- ne 19 beabstandet.
In den Fig. 27 und 28 sind weitere Ausführungsformen der Kupplungselemente 154,155 dar- gestellt, wobei die in Fig. 27 dargestellten Kupplungselemente 154,155 sich außer Eingriff und die in der Fig. 28 dargestellten Kupplungselemente 154,155 sich in Eingriff befinden. In der vorliegenden Ausführung ist das Kupplungselement 154,155 durch zumindest einen ein Oberflächenprofil 182 aufweisenden Kupplungsteil 157 gebildet, das eine regelmäßige oder unregelmäßige wiederkehrende Welligkeit 183 aufweist. Das Oberflächenprofil 182 ist durch mehrere nebeneinander angeordnete regelmäßig oder unregelmäßig verteilte Profilspitzen 184 und Profiltäler 185 gebildet, wobei eine maximale Höhe 186 und maximale Tiefe 187 durch ein Grundprofil 188 und ein Bezugsprofil 189 begrenzt ist. Zwischen dem Grund-und Be- zugsprofil 188,189 verlaufen die eine gleiche oder kleinere Höhe 186 oder Tiefe 187 aufwei- senden Profilspitzen 184 und Profiltäler 185. Es sei darauf hingewiesen, daß die Höhe 186 und Tiefe 187 jeweils zwischen dem Grund-und Bezugsprofil 188,189 und einem zwischen dem Grund-und Bezugsprofil 188,189 liegenden mittleren Profil 190 bemessen ist. Eine an dem mittleren Profil 190 und zwischen zwei zueinander benachbarten Profiloberflächen 191 bemessene Öffnungsweite 192 des Profiltales 185 kann zu den weiteren Öffnungsweiten 192 der weiteren Profiltäler 185 gleich oder unterschiedlich bemessen werden. Eines der Kupp- lungselemente 155 ist an der Oberseite 153 des Antriebsorganes 47 und das weitere Kupp- lungselement 154 an der Unterseite 148 des Werkstückträgers 2 angeordnet, wobei die Höhen 186 und Tiefen 187 der Profilspitzen 184 und Profiltäler 185 unterschiedlich ausgebildet sein können.
Wie aus der Fig. 28 besser zu ersehen ist, sind die Profilspitzen 184 und Profiltäler 185 der
miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungselemente 154,155 elastisch nachgiebig reversi- bel ausgebildet, so daß beim Aufeinandertreffen bzw. Aneinanderstoßen zumindest zweier Profilspitzen 184 der Kupplungselemente 154,155 diese derart elastisch verformt werden, daß durch das Aufeinandertreffen eine Materialverdrängung in das oder die zu der Profilspitze 184 benachbarte Profiltal 185 oder benachbarten Profiltäler 185 erfolgt und nur bereichsweise Profilspitzen 184 in etwa korrespondierende Profiltäler 185 aufgenommen werden. Durch die elastische Verformung der die Kupplungsteile 157 bildenden Profilspitzen 184 und Profiltäler 185 und unter Einwirkung einer Kraftbeaufschlagung der Vorschubvorrichtung 15 ; 51-ge- mäß Pfeil 180-wird ein erhöhter Anpreßdruck und somit eine Reibkraft zwischen den Kupp- lungselementen 154,155 erreicht, so daß die miteinander einkuppelbaren und einrastbaren Kupplungselemente 154,155 eine Vorschubbewegung des Werkstückträgers 2 ermöglichen.
Wird die Vorschubvorrichtung 15 ; 51 in ihre Ausgangslage abgesenkt, verformen sich die Kupplungsteile 157 in Ihre ursprüngliche Ausgangslage selbsttätig zurück. Die Profilspitzen 184 und Profiltäler 185 der miteinander in Eingriff bringbaren Kupplungselemente 154,155 befinden sich nur anteilsweise in einer ineinandergreifenden Eingriffsstellung. Besonders vor- teilhaft dabei ist, daß es nunmehr möglich ist, daß bei einem Anteil der miteinander form- schlüssig in Eingriff bringbaren Profilspitzen und Profiltäler 184,185 von etwa 30 bis 100 %, insbesondere zwischen 50 und 90 %, beispielsweise 70 %, es ausreichend ist, die in zur Auf- nahmefläche 156 paralleler und/oder schräger Richtung verlaufenden vorbestimmbaren Vor- schubkräfte übertragen zu können. Der restliche form-und kraftschlüssig ineinandergreifende Anteil, daher 70 bis 0 %, insbesondere zwischen 50 und 10 %, beispielsweise 30 %, der Pro- filspitzen 184 und Profiltäler 185 werden bereichsweise elastisch verformt. Es sei darauf hin- gewiesen, daß der Anteil, bemessen in Prozent, in bezug auf die über die Tragkörperoberflä- che verteilten Kupplungsteile 157 bzw. Profilspitzen 184 und Profiltäler 185 ausgelegt ist.
Beispielsweise ist es auch möglich, daß eines der Kupplungselemente 154,155 eine andere Eigenschaft, beispielsweise in bezug auf Festigkeit, Zähigkeit, Elastizitätsmodul etc., auf- weist, was eine kraftniedrige Einformung zumindest einer Profilspitze 184 des ersten Kupp- lungselementes 154 in zumindest eine Profilspitze 184 des weiteren Kupplungselementes 155 ermöglicht. Dadurch kann indirekt die Höhe der zum Transport des Werkstückträgers 2 erfor- derlichen Vorschubkraft beeinflußt werden.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß die Kupplungselemente 154,155 vereinfacht und in stark vergrößerter Darstellung gezeigt sind.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß die Förderabschnitte 6a, 6b, 6c auch als Ar-
beitsstation 4 für die Bearbeitung der Bauteile 3 eingesetzt werden können. Des weiteren bil- den Kanten der voneinander distanzierten und einander zugewandten Führungsbahnen 20 in den Förderabschnitten 6a, 6c ein Quadrat aus. Davon ist wechselweise jeweils ein Paar von Führungsbahnen 20 über die Verstelleinrichtung 31 ; 134 verstellbar ausgebildet. Außerdem ist ein zwischen den Rotationsachsen der in den Eckbereichen des Werkstückträgers 2 ange- ordneten Führungsrollen bemessener Längsabstand gleich oder zumindest geringfügig kleiner bemessen als eine Länge der Führungsbahnen 20 in den Knotenstationen 8. Dadurch ist der Werkstückträger 2 im wesentlichen über seine gesamte Länge 146 oder Breite 144 der Höhe und Seite nach geführt.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis der Fertigungsanlage 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrö- ßert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Be- schreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2,3,4,5 ; 6,7 ; 8, 9,10,11,12 ; 13,14 ; 15,16 ; 17 ; 18 ; 19,20 ; 21,22,23 ; 24 ; 25,26,27,28 gezeigten Ausführungen und Maßnahmen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 1 Fertigungsanlage 2 Werkstückträger 3 Bauteil 4 Arbeitsstation 5 Förderabschnitt 6a Förderabschnitt 6b Förderabschnitt 6c Förderabschnitt 7 Transportstation 8 Knotenstation 9 Maschinengestell 10 Aufstellfläche 11 Abstützelement 12 Grundrahmen 13 Hauptförderung 14 Querförderung 15 Vorschubvorrichtung 16 Pfeil 17 Antriebsorgan 18 Tischplatte 19 Transportebene 20 Führungsbahn 21 Führungsleiste 22 Länge 23 Breite 24 Grundrahmen 25 Rahmenteil 26 Rahmenteil 27 Länge 28 Breite 29 Drehtisch 30 Ausnehmung 31 Verstelleinrichtung 32 Traggestell 33 Trägerplatte 34 Führungselement 35 Führungsstange 36 Baueinheit 37 Mittelachse 38 Mittelachse 39 Seitenbereich 40 Seitenzwischenbereich 41 Stützelement 42 Betätigungs-und/oder Arretiervor- richtung 43 Höhenverstellvorrichtung 44 Spielausgleichsvorrichtung 45 Antriebsanordnung 46 Getriebeanordnung 47 Antriebsorgan 48 Antriebteil 49 Abtriebteil 50 Abtriebteil 51 Vorschubvorrichtung 52 Umlenkrolle 53 Antriebsrolle 54 Ausnehmung 55 Getriebegehäuse 56 Aussparung 57 Mittelachse 58 Mittelachse 59 Steuermodul 60 Verbindungsleitung 61 Versorgungseinheit 62 Tragkörper 63 Höhenbegrenzungvorrichtung 64 Anschlagelement 65 Anschlagfläche 66 Führungsschlitten 67 Höhe 68 Länge 69 Stellhebel 70 Aussparung 71 Stellantrieb 72 Stützplatte 73 Kolbenstange 74 Führungsteilbereich 75 Stützfläche 76 Stellantrieb 77 Betätigungselement 78 Abfrageorgan 79 Anschlußelement 80 Verbindungsleitung
81 Strömungskanal 82 Verteilkanal 83 Anschlußelement 84 Verbindungsleitung 85 Fortsatz 86 Vorsprung 87 Mittensteg 88 Stärke 89 Schwenkaufnahme 90 Schwenkachse 91 Längsmittelachse 92 Schenkel 93 Lagerungselement 94 Schenkel 95 Mittensteg 96 Vertiefung 97 Drehachse 98 Lagerelement 99 Wälzlager 100 Rückstellelement 101 Pfeil 102 Bolzenelement 103 Anschlag-bzw. Spielausgleichsvor- richtung 104 Weite 105 Führungsvorrichtung 106 Führungsorgan 107 Anschlagfläche 108 Vertiefung 109 Führungsfläche 110 Führungsfläche 111 Begrenzungselement 112 Schenkel 113 Schenkel 114 Seitenfläche 115 Schräge 116 Führungsbuchse 117 Bohrung 118 Verteilerleiste 119 Gewindebohrung 120 Grundkörper 121 Vorsprung 122 Aussparung 123 Stellelement 124 Keil-und Stellfläche 125 Befestigungsflansch 126 Gewindestift 127 Längsschlitz 128 Befestigungs-und/oder Zentrier- element 129 Fortsatz 130 Grundplatte 131 Lagervorrichtung 132 Antriebsanordnung 133 Antriebsmittel 134 Verstelleinrichtung 135 Tragkörper 136 Stellantrieb 137 Befestigungselement 138 Achse 139 Teil 140 Stellhebel 141 Schwenkachse 142 Kulissenbahn 143 Lagerelement 144 Breite 145 Längsseitenfläche 146 Länge 147 Querseitenfläche 148 Unterseite 149 Antriebsmittel 150 Seitenfläche 151 Abstreif-und/oder Schmierelement 152 Abstand 153 Oberseite 154 Kupplungselement (Antriebsorgan) 155 Kupplungselement 156 Aufnahmefläche 157 Kupplungsteile 158 Vorsprung 159 Tragkörper 160 Übergabebereich
161 Rahmenteil 162 Mitnahmeorgan (Zahnriemen-Lücke) 163 Eingriffsmittel (Zahnriemen-Zahn) 164 Mitnahmeorgan (WT-Lücke) 165 Eingriffsmittel (WT-Zahn) 166 Steuereinheit 167 Abstand 168 Rückstelleinrichtung 169 Rückstellelement 170 Gleitfläche 171 Gleitplatte 172 Sensor 173 Eintrittsbereich 174 Teilung (WT) 175 Teilung (Riemen) 176 Aufnahmebereich 177 Stirnfläche 178 Teilungsabstand 179 Teilungsabstand 180 Pfeil 181 Flankenwinkel 182 Oberflächenprofil 183 Welligkeit 184 Profilspitze 185 Profiltal 186 Höhe 187 Tiefe 188 Grundprofil 189 Bezugsprofil 190 (mittleres) Profil 191 Profiloberfläche 192 Öffnungsweite
Next Patent: A METHOD AND DEVICE FOR SEPARATING FRACTIONS IN A MATERIAL FLOW
