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Patent Searching and Data


Title:
PROFILE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/135253
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a profile, in particular an edging profile for the furniture industry, comprising a transparent or translucent profile core containing at least one transparent or translucent polymer and having a front face and rear face. According to the invention, the transparent or translucent polymer contains at least one filler from the group of perylenes and/or naphtalimides and/or anthraquinones and/or anthrachinones and/or perinones in a quantity of 0.01 to 10 % in relation to the total mass.

Inventors:
ZEITLER, Achim (Wunsiedlerstrasse 20, Selb, 95100, DE)
AFFELDT, Jens-Uwe (Alter Weg 16, Breitenfeld, 08258, DE)
KRAMER, Uwe (Geierlohweg 51, Rehau, 95111, DE)
Application Number:
EP2008/003578
Publication Date:
November 13, 2008
Filing Date:
May 05, 2008
Export Citation:
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Assignee:
REHAU AG + CO. (Rheniumhaus, Rehau, 95111, DE)
ZEITLER, Achim (Wunsiedlerstrasse 20, Selb, 95100, DE)
AFFELDT, Jens-Uwe (Alter Weg 16, Breitenfeld, 08258, DE)
KRAMER, Uwe (Geierlohweg 51, Rehau, 95111, DE)
International Classes:
A47B95/04
Foreign References:
GB533547A
DE19701594A1
US20040258945A1
GB647105A
GB533547A
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Claims:

Patentansprüche

1. Profilleiste (1), insbesondere Kantenleiste für die Möbelindustrie, mit einem transparenten oder transluzenten Leistenkern (2), der zumindest einen transparenten oder transluzenten polymeren Werkstoff und eine Vorderseite (3) und eine Rückseite (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der transparente oder transluzente polymere Werkstoff zumindest einen Füllstoff aus der Gruppe der Perylene und/oder der Naphtalimide und/oder der Anthraquinone und/oder der Anthrachinone und/oder der Perinone in einer Menge von 0,01 bis zu 10

%, bezogen auf die Gesamtmasse, enthält.

2. Profilleiste nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff in räumlich gleichmäßiger Verteilung in dem transparenten oder transluzenten polymeren Werkstoff enthalten ist.

3. Profilleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff αiri g mitt!°rs KcrnT^f^ 0 x#n π C3 0 5 bis c? 5^ um a .ufw^i R t

4. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Vorderseite (3) und der Rückseite (4) des Leistenkerns (2) zumindest eine Schrägfläche (5) angeordnet ist, welche mit der Fläche der Vorderseite (3) einen stumpfen Winkel und / oder mit der Fläche der Rückseite (4) einen spitzen Winkel einschließt.

5. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) mit der Fläche der Vorderseite (3) einen Winkel zwischen 115° und 155°, vorzugsweise einen Winkel von 135°, und / oder mit der Fläche der Rückseite (4) einen Winkel zwischen 25° und 65°, und vorzugsweise einen Winkel von 45°, einschließt.

6. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) eine ebene Fläche ist.

7. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) an die Fläche der Vorderseite (3) angrenzt.

8. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) und die Fläche der Rückseite (4) über eine

Seitenfläche (6) miteinander verbunden sind.

9. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche der Vorderseite (3) im Wesentlichen parallel zur Flä- che der Rückseite (4) angeordnet ist.

10. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenfläche (6) im Wesentlichen senkrecht zur Fläche der Rückseite (4) angeordnet ist.

11. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis einer Länge (A) der Schrägfläche (5) zu einer Länge (B) der Seitenfläche (6) höchstens 1 ,5, und vorzugsweise zwischen 0,7 und 1 ,2 beträgt.

12. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Länge (A) der Schrägfläche (5) zu einer Breite (C) der Vorderseite (3) wenigstens 1 beträgt.

13. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) kontinuierlich entlang der Längsausdehnung der Profilleiste (1) ausgebildet ist.

14. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schrägfläche (5) stirnendseitig entlang der Breitenausdehnung der Profilleiste (1) ausgebildet ist.

kennzeichnet, dass der Leistenkern (2) an der Vorderseite (3) eine Beschichtung (7) aufweist.

16. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (7) transparent oder transluzent, und vorzugsweise ein Lack ist.

17. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass sich der Lichtbrechungsindex des Materials des Leistenkerns (2) und des Materials der Beschichtung (7) voneinander unterscheidet.

18. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite (5) wenigstens abschnittsweise eine Dekorbe- Schichtung oder einen Farbauftrag aufweist, und vorzugsweise bedruckt ist.

19. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Dekorbeschichtung oder der Farbauftrag über die gesamte Breite des Leistenkerns (2) erstreckt.

20. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorbeschichtung oder der Farbauftrag im Wesentlichen einfarbig, und vorzugsweise weiß ist.

21. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dekorbeschichtung als Beschichtungslage (8) extrudiert, und vorzugsweise mit dem Leistenkern (2) koextrudiert ist.

22. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Leistenkern (2) und die Beschichtungslage (8) unterschiedliche Werkstoffe aufweisen.

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23. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistenkern (2) und die Beschichtung (7) den gleichen Füllstoff enthalten.

24. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Konzentration des Füllstoffs in der Beschichtung (7) größer als im Leistenkern (2) ist.

25. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff des Leistenkerns (2) und / oder der Beschichtung (7) und / oder der Beschichtungslage (8) wenigstens einen thermoplastisch verarbeitbaren Kunststoff aufweisen bzw. aufweist.

26. Profilleiste nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Leistenkern (2) und / oder die Beschichtung (7) und / oder die Beschichtungslage (8) aus einem thermoplastisch verarbeitbaren Kunststoff, vorzugsweise aus einem Polyolefin oder aus Acrylnitril-Butadien-Styrol oder aus PoIy- methylmethacrylat oder aus Polyethylenterephthalat oder aus Polyvinylchloriden oder aus» FolyCärbonaten besteriar. bzw. bcctsht cdsr ξ-Jξ Mischungen d'eser Kunststoffe.

27. Möbelbauplatte mit wenigstens einer als Kantenleiste dienenden Profilleiste (1) nach zumindest einem der vorangegangenen Ansprüche.

28. Profilleiste mit einem transparenten oder transluzenten Leistenkern mit einer Vorderseite und einer Rückseite und einer zwischen Vorderseite und Rückseite angeordne- ten, im Querschnitt des Leistenkerns gesehen gerundeten übergangsfläche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite eine sich vom Material des Leistenkerns unterscheidende transparente oder transluzente Beschichtung vorgesehen ist.

29. Profilleiste nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenfläche vorgesehen ist, und die übergangsfläche die Seitenfläche und die Vorderseite miteinander verbindet.

30. Profilleiste nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass an der Rückseite eine Dekor- oder Farbbeschichtung vorgesehen ist.

Description:

Profilleiste

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Profilleiste und insbesondere eine Kantenleiste für die Möbelindustrie, mit einem transparenten oder transluzenten Leistenkern, der zumindest einen transparenten oder transluzenten polymeren Werkstoff und eine Vorderseite und eine Rückseite aufweist.

Derartige Profilleisten dienen vorzugsweise der Dekoration von Kanten von Möbelteilen wie Platten, z.B. Holzplatten oder Holzwerkstoffplatten. Hierzu werden die Profilleisten auf die zu dekorierenden Kanten der Möbelteile geklebt. Durch eine spezielle Farbgestaltung können besagte Profilleisten so angepasst werden, dass eine gewünschte Optik bezüglich der entsprechenden Möbelteilkante erzielt wird. Normalerweise wird hierbei angestrebt, eine qualitativ hochwertig anmutende Kantenoptik zu erreichen.

Die EP 0 857 442 B1 beschreibt in diesem Zusammenhang eine yaüungsgemäße Profü- leiste, bei welcher eine qualitativ hochwertig anmutendende Kantenoptik u.a. dadurch erzielt wird, dass eine Dekor- oder Farbbeschichtung auf der Unterseite der Profilleiste aufgebracht wird bzw. dass in die Unterseite und/oder den Leistenkern Dekor- und/oder Farb- pigmente eingelagert sind. Durch diese Maßnahmen kann beispielsweise ein Metalleffekt erzielt werden.

Allerdings kann die mit der vorstehend beschriebenen Profilleiste bzw. Kantenleiste erzielbare optische Eindruck nicht immer die ständig steigenden Anforderungen an die Kanten- optik moderner Möbelstücke befriedigen. Es war daher erforderlich, auf andere Materialien für die Kantenleiste auszuweichen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Profilleiste der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche es einerseits ermöglicht, einen hochwertigen optischen Eindruck zu erzielen, und dabei andererseits einfach und wirtschaftlich herstellbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Profilleiste der eingangs genannten Art, bei der der transparente oder transluzente polymere Werkstoff zumindest einen Füllstoff aus der Gruppe der Perylene und/oder der Naphtalimide und/oder der Anthraqui- none und/oder der Anthrachinone und/oder der Perinone in einer Menge von 0,01 bis zu 10 %, bezogen auf die Gesamtmasse, enthält.

Es hat sich gezeigt, dass eine Profilleiste mit den zuvor erwähnten Füllstoffen, bei denen es sich um Fluoreszenzfarbstoffe handelt, ein optisches Erscheinungsbild aufweist, das der Optik einer echten Glaskante sehr nahe kommt. Besagte Fluoreszenzfarbstoffe absorbie- ren hierbei das in die Profilleiste einfallende Licht und strahlen es bei einer anderen Wellenlänge wieder ab. Für den entsprechenden optischen Effekt sind in erster Linie die sehr hohe Quantenausbeute und Transmission dieser Farbstoffe verantwortlich. Beim Einsatz besagter Füllstoffe kommt es dabei innerhalb des Leistenkerns zu einer Aufkonzentrierung von Licht. Die Fluoreszenzstrahlung wird innerhalb des Leistenkerns durch Reflexion größ- tenteils an die Kanten der Profilleiste weitergeleitet, von denen es in konzentrierter Form abgestrahlt wird, woraus die Glas- bzw. Glaskantenoptik resultiert. Eine Verstärkung dieses Effekts gelingt durch Anformung von Schrägflächen an die Profilleiste, die für ganz spezielle Lichtbrechung bzw. Lichtreflexion sorgen.

In vorteilhafter Ausgestaltung ist der Füllstoff in räumlich gleichmäßiger Verteilung in dem in dem transparenten oder transluzenten polymeren Werkstoff enthalten. Dies führt zu gleichbleibenden, homogenen optischen Eigenschaften die Profilleiste betreffend.

Es kann günstig sein, dass der Füllstoff eine mittlere Korngröße von 0,5 bis ca. 50 μm auf- weist. Bei dieser Korngröße ist der Farbstoff sehr gut handhabbar und lässt sich leicht in den Werkstoff des Leistenkerns einarbeiten. Zudem bietet der Farbstoff bei dieser Korngröße eine optimale optische Wirkung.

Weiterhin kann es günstig sein, dass zwischen der Vorderseite und der Rückseite des Leis- tenkems zumindest eine Schrägfläche angeordnet ist, welche mit der Fläche der Vorderseite einen stumpfen Winkel und / oder mit der Fläche der Rückseite einen spitzen Winkel einschließt. Besagte Schrägfläche führt zu Lichtbrechungen und Reflexionen bzw. Spiegelungen, welche den Glaskantenoptikeffekt der Profilleiste noch verstärken.

Es kann vorteilhaft sein, dass die Schrägfläche mit der Fläche der Vorderseite einen Winkel zwischen 115° und 155°, vorzugsweise einen Winkel von 135°, und / oder mit der Fläche der Rückseite einen Winkel zwischen 25° und 65°, und vorzugsweise einen Winkel von 45°, einschließt. Hierdurch ergeben sich Lichtspiegelungen und -reflexionen an der Oberfläche und im Inneren der Profilleiste, die zu einem besonders hochwertigen Erscheinungsbild führen.

Weiterhin kann es vorteilhaft sein, dass die Schrägfläche eine ebene Fläche ist. Dies führt zu einer sehr hochwertig erscheinenden Oberfläche der Profilleiste.

Eine besonders einfache und wirtschaftliche Realisierung der Profilleiste liegt vor, wenn die Schrägfläche an die Fläche der Vorderseite angrenzt.

Es kann vorteilhaft sein, dass die Schrägfläche und die Fläche der Rückseite über eine Seitenfläche miteinander verbunden sind. Dies erhöht die optische Qualität der Profilleiste.

Ebenso kann es vorteilhaft sein, dass die Fläche der Vorderseite im Wesentlichen parallel zur Fläche der Rückseite angeordnet ist. Hieraus resultiert eine besonders einfache Art der Herstellung der Profilleiste.

Es kann auch vorteilhaft sein, dass die Seitenfläche im Wesentlichen senkrecht zur Fläche der Rückseite angeordnet ist. Dies wirkt sich günstig auf die optischen Eigenschaften der Profilleiste aus.

Zudem kann es vorteilhaft sein, dass das Verhältnis einer Länge A der Schrägfläche zu einer Länge B der Seitenfläche höchstens 1 ,5 und vorzugsweise zwischen 0,7 und 1 ,2 beträgt. Hierdurch ergibt sich eine sehr hochwertig erscheinende Profilleistenoberfläche.

Es kann sich als günstig erweisen, dass das Verhältnis der Länge A der Schrägfläche zu einer Breite C der Vorderseite wenigstens 1 beträgt. Auch diese geometrische Beziehung wirkt sich positiv auf das Erscheindungsbild der Profilleiste aus.

Es kann sich auch als günstig erweisen, dass die Schrägfläche kontinuierlich entlang der Längsausdehnung der Profilleiste ausgebildet ist. Daraus ergibt sich eine besonders einfache Art der Herstellung der Profilleiste.

Außerdem kann es sich als günstig erweisen, dass eine weitere Schrägfläche stirnendseitig entlang der Breitenausdehnung der Profilleiste ausgebildet ist. Daraus resultiert insbeson- dere in Verbindung mit einer entlang der Längsausdehnung der Profilleiste ausgebildeten Schrägfläche eine sehr hochwertige Optik der Profilleiste. In vorteilhafter Weise können die Schrägflächen dabei aneinander anschließen.

Es kann von Vorteil sein, dass der Leistenkern an der Vorderseite eine Beschichtung auf- weist. Bei dieser Beschichtung kann es sich um einen Schutz des Leistenkerns handeln. Bevorzugt kann es sich dabei um eine Farbe und insbesondere um einen Lack handeln. Dieser Lack kann als Schutz vor UV-Licht dienen, um das Erscheinungsbild der Profilleiste über lange Jahre sicher zu stellen. Alternativ oder zusätzlich kann diese Beschichtung in einer bevorzugten Ausführungsform eine Dekorwirkung aufweisen. Hierzu kann die Be- Schichtung selbst als Dekor ausgebildet sein. Einen besonders vorteilhaften Effekt kann man dabei erzielen, wenn die Beschichtung nicht vollständig transparent, sondern nur transluzent ausgebildet ist. Die Transparenz des Materials des Beschichtung ist dabei geringer als die Transparenz des Materials des Leistenkerns. Die Beschichtung kann dadurch eine Abdunkelung der Vorderseite bewirken. Da die Schichtstärke der Beschichtung we- sentlich geringer als die Dicke des Leistenkerns ist, ergibt sich nur eine geringe Abdunkelung des Leistenkerns, andererseits bewirkt die Beschichtung in Verbindung mit den Schrägflächen Lichtbrechungen, die eine weitere Verstärkung des Glaskanteneffekts hervorrufen. Ebenso kann eine Verstärkung besagten Glaskanteneffekts realisiert werden indem sich der Lichtbrechungsindex des Materials des Leistenkerns und des Materials der Beschichtung voneinander unterscheidet.

Wie oben beschrieben, kann es von Vorteil sein, dass die Beschichtung nur auf der Vorderseite des Leistenkerns angebracht ist, und nicht auf den Schrägflächen. Dies lässt sich

auf einfache Weise erreichen, wenn die Schrägflächen erst nach einer Extrusion und einem Aufbringen der Beschichtung spanabhebend erzeugt werden. Gerade wenn die Beschich- tung nur auf der Vorderseite des Leistenkerns angeordnet ist, kann der Glaskanteneffekt weiter verstärkt werden.

Es kann vorteilhaft sein, dass die Rückseite wenigstens abschnittsweise eine Dekorbe- schichtung oder einen Farbauftrag aufweist, und vorzugsweise bedruckt Hierdurch lassen sich ganz spezielle optische Eigenschaften bezüglich der Profilleiste einstellen. Insbesondere können hierfür farbige Bedruckungen vorgesehen sein.

Hierbei kann es günstig sein, dass sich die Dekorbeschichtung oder der Farbauftrag über die gesamte Breite des Leistenkerns erstreckt. Dadurch kann in montiertem Zustand der Profilleiste ein vollflächiges Abdecken der unter der Rückseite liegenden Möbelkante realisiert werden.

Ebenso kann es günstig sein, dass die Dekorbeschichtung oder der Farbauftrag im Wesentlichen einfarbig, und vorzugsweise weiß ist. Mit einer solchen einfarbigen Dekorbeschichtung bzw. einem solchen Farbauftrag kann gerade der Glaseffekt der Profilleiste verstärkt werden.

Alternativ kann auch keine Dekorbeschichtung und kein Farbauftrag vorgesehen sein.

Stattdessen wird die Profilleiste direkt an die Möbelkante montiert. Entsprechend des verwendeten Materials der Profilleiste kann diese ausreichend opak, bzw. nur gering translu- zent sein, so dass die Rückseite bei Betrachtung von der Vorderseite nicht oder kaum sichtbar ist. Dann genügt der Klebstoff oder Leim, oder auch ein zwischen Leistenkern und Klebstoff bzw. Leim aufgebrachter Primer, um die Möbelplattenkante abzudecken. Vorteilhafterweise können der Primer oder Klebstoff bzw. Leim eingefärbt sein, um die darunter liegende Möbelplattenkante abzudecken. Besonders vorteilhaft kann dabei eine neutrale weiße Färbung sein. Eine solche weiße Färbung reflektiert das einfallende Licht und kann den Glaseffekt deutlich verstärken.

Darüber hinaus kann es günstig sein, dass die Dekorbeschichtung als Beschichtungslage extrudiert, und vorzugsweise mit dem Leistenkern koextrudiert ist. Auch hierdurch können

ganz bestimmte und gewünschte optische Eigenschaften der Profilleiste erzielt und zudem die Herstellung vereinfacht werden.

Außerdem kann es sich als günstig erweisen, wenn der Leistenkern und die Beschich- tungslage unterschiedliche Werkstoffe aufweisen. Dabei können für die unterschiedlichen Bereiche der Profilleiste jeweils Werkstoffe ausgewählt werden, welche den unterschiedlichen, z.B. mechanischen oder optischen Anforderungen gerecht werden.

Es kann von Vorteil sein, dass der Leistenkern und die Beschichtung den gleichen Füllstoff enthalten. Ebenso vorteilhaft ist es, wenn der Farbton des Füllstoffs im Leistenkem im Wesentlichen dem Farbton des Füllstoffs in der Beschichtung entspricht. Bei einem z.B. grünlich eingefärbten Leistenkern wäre auch die Beschichtung grünlich eingefärbt. Gegebenenfalls ist jedoch die Konzentration an Füllstoff in der Beschichtung höher, um die gewünschten Lichtbrechungseffekte zu erzeugen.

Es kann vorteilhaft sein, dass der Werkstoff des Leistenkerns und / oder der Beschichtung i inrt / nHor Hör Rocnhi/^hti mπclaπβ wpnin<stan£ pinpn thprmnnlastisrh vprarhpitharpn Kunst-

Stoff aufweisen bzw. aufweist. Diese Werkstoffe lassen sich vergleichsweise einfach selbst zu kompliziertesten Geometrien verarbeiten und sind dabei relativ preisgünstig. Zudem besitzen sie sehr günstige optische und mechanische Eigenschaften.

Hierbei kann es vorteilhaft sein, dass der Leistenkern und / oder die Beschichtung und / oder die Beschichtungslage aus einem thermoplastisch verarbeitbaren Kunststoff, vorzugsweise aus einem Polyolefin oder aus Acrylnitril-Butadien-Styrol oder aus Polymethyl- methacrylat oder aus Polyethylenterephthalat oder aus Polyvinylchloriden oder aus PoIy- carbonaten bestehen bzw. besteht oder aus Mischungen dieser Kunststoffe. Diese Werkstoffe eignen sich aufgrund ihrer optischen und mechanischen Eigenschaften besonders für die Verwendung in der erfindungsgemäßen Profilleiste.

Ein weiterer Vorteil wir darin gesehen, dass der Leistenkern und/oder die Beschichtungsla- ge oder die Beschichtung an der Vorderseite mit siliziumorganischen Verbindungen versehen bzw. beschichtet sind, die die Kratzfestigkeit positiv beeinflussen.

Ferner ist eine Ausführungsform denkbar, die nicht die Wirkung der Schrägflächen nutzt, sondern stattdessen im Querschnitt gesehen zwischen der Vorseite und der Rückseite, vorzugsweise zwischen Seitenfläche und Vorderseite des Leistenkerns wenigstens eine abgerundete übergangsfläche vorsieht und auf der Vorderseite die transparente oder transluzente Beschichtung wie oben ausgeführt vorgesehen ist. Bei einer solchen Ausführungsform hat sich gezeigt, dass die Beschichtung den durch die übergangsflächen erzeugten optischen Brechungseffekt verstärkt. Dadurch ergibt sich zwar kein Glaskanteneffekt, allerdings verbessert sich di Tiefenwirkung durch die zusätzliche Lichtbrechung an der Vorderseite.

In bevorzugten Varianten kann auch diese Ausführungsform wie vorstehend beschrieben an der Rückseite mit einer Dekor- oder Farbbeschichtung versehen sein.

Die Erfindung bezieht sich zudem auf eine Möbelbauplatte mit wenigstens einer als Kantenleiste dienenden Profilleiste nach zumindest einem der zuvor genannten vorteilhaften Aus- führungsformen.

Die erfindungsgemäße Profilleiste lässt sich beispielsweise durch ein Verfahren herstellen, dass durch folgende Schritte charakterisiert ist:

- Extrusion eines Profils mit einer Vorderseite und einer Rückseite und mit die Vorderseite und die Rückseite verbindenden Seitenflächen;

- Anformen der Schrägflächen an dem Profil.

Bei dieser Art des Verfahrens kann zunächst eine Art Grundprofil extrudiert werden, bei welchem auf die exakte Einhaltung bestimmter geometrischer Größen kein Wert gelegt werden muss. Insbesondere fällt beim Schritt der Extrusion die Anformung der Schrägfläche bzw. Schrägflächen weg. Das so extrudierte Profil wird an der entsprechenden zu dekorierenden Kante der Möbelbauplatte mit seiner Unterseite angebracht, beispielsweise durch Kleben. Danach werden die Teile des Profils, die über den Rand der Möbelbauplat- tenkante hinausstehen, abgetrennt, z.B. durch Abschneiden, so dass zumindest die Breite der Unterseite exakt mit der Breite der Möbelbauplattenkante übereinstimmt. Schließlich werden an dem Profil Schrägflächen, entweder per Hand oder mittels einer entsprechenden Maschine, angeformt, z.B. durch spanabhebende Bearbeitung. Besagte Schrägflächen

sind entlang der Längsausdehnung der Profilleiste angeordnet; zusätzlich können noch stirnendseitig Schrägflächen angebracht werden, welche den Eindruck einer Glaskante noch verstärken.

Ein zu dem vorgenannten Verfahren alternatives Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Profilleiste umfasst den Schritt:

- Extrusion eines Profils mit einer Vorderseite und einer Rückseite, bei welchem zwischen der Vorderseite und der Rückseite zumindest eine Schrägfläche angeordnet ist, welche mit der Fläche der Vorderseite einen stumpfen Winkel und / oder mit der Fläche der Rückseite einen spitzen Winkel einschließt.

Mit einer solchen Profilleiste kann eine Kantenleiste mit einem Glaskanteneffekt erzeugt werden. Zur Montage kann die Kantenleiste am Möbelstück montiert und zu Anpassungszwecken an den Seitenflächen mechanisch bearbeitet werden. Bei diesem Verfahren kann es vorteilhaft sein, wenn die Beschichtung an der Vorderseite nach dem Erzeugen der Schrägflächen erfolgt. Dann werden auch die Schrägflächen beschichtet. Alternativ kann die Beschichtung vor der Erzeugung der Schrägflächen erfolgen. Dann ist nach der Erzeugung nur die Vorderseite beschichtet, wodurch sich stärkere Lichtbrechungseffekte ergeben, in beiden Faiien biidex die Bescnichiung αie auύersie Scnicnt αer Profmeiste, so αass die äußerste Schicht durch eine Dekorschicht gebildet werden kann. Wenn es sich dabei um eine Lackschicht handelt, ergibt sich eine sehr feine und glatte Oberflächenstruktur, die ggf. noch poliert werden kann.

Die Merkmale und Vorteile der Erfindung werden eingehender in der nachstehenden Beschreibung dargelegt, wobei auf die beigefügten Zeichnung Bezug genommen wird, auf der Folgendes dargestellt ist:

Fig. 1 Darstellung des Querschnitts einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Profilleiste.

Fig. 2 Darstellung des Querschnitts einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Profilleiste.

Fig. 3 Dreidimensionale Darstellung des stimendseitigen Bereichs der Profilleiste gemäß Fig. 1.

Fig. 4 Abschnittsweise Darstellung einer Möbelplattenkante mit erfindungsgemä- ßen Profilleisten im Eckbereich der Möbelplattenkante.

Fig. 5 Eine alternative Gestaltung einer Kantenleiste ohne Schrägflächen.

In den unterschiedlichen Zeichnungen sind gleiche oder einander entsprechende Teile jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

Die nicht maßstabsgetreue und nicht winkelgetreue Darstellung gemäß Fig. 1 zeigt einen Schnitt quer zur Längsausdehnung bezüglich einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Profilleiste. Die Profilleiste weist einen Leistenkern 2 aus dem transparenten, thermoplastisch verarbeitbaren Werkstoff Polymethylmethacrylat auf, der mit 1 % eines Perylens, z.B. LUMOGEN® F ROT 300 gefüllt ist. Die Profilleiste hat eine Vorderrseite 3 und eine dazu im Wesentlichen parallel verlaufende Rückseite 4, wobei die Vorderseite 3 als Sichtkante vorgesehen ist, während die Rückseite 4 zur Verbindung mit einer Möbeloberfläche, z.B. der Kante einer Möbelbauplatte, vorgesehen ist.

An die Vorderseite 3 sind angrenzend zwei Schrägflächen 5 angeordnet, die jeweils wiederum mit einer Seitenfläche 6 verbunden sind, wobei die Seitenflächen 6 ihrerseits an die Rückseite 4 angrenzen und im Wesentlichen senkrecht zu der Fläche der Rückseite angeordnet sind. Die Schrägfläche 5 ist eben und schließt mit der Fläche der Vorderseite 3 einen stumpfen Winkel von etwa 135° ein. Das Verhältnis der Länge A der Schrägfläche 5 zur Länge B der Seitenfläche 6 beträgt in etwa 0,9, und das Verhältnis der Länge A zur Breite C der Oberseite 3 beträgt ungefähr 3,5.

Obwohl in Fig. 1 nicht zu erkennen, sind die Schrägflächen kontinuierlich entlang der Längsausdehnung der Profilleiste 1 ausgebildet. An den Stirnendseiten der Profilleiste sind jeweils Schrägflächen in Breitenausdehnung ausgebildet.

Der Füllstoff Perylen ist gleichmäßig innerhalb der Profilleiste bzw. des Leistenkerns 2 verteilt. Jedoch ist denkbar, dass aus optischen Gründen eine ungleichmäßige Verteilung, z.B.

durch Konzentration des Füllstoffs in der Nähe einer Seitenfläche oder einer Schrägfläche oder der Vorder-/Rückseite, vorstellbar. Der Füllstoff weist hierbei eine Korngröße von ca. 0,5 bis ca. 50 μm auf.

Der Leistenkern 2 verfügt zusätzlich über eine Beschichtung 7 an der Vorderseite. Bei dieser Beschichtung handelt es sich um einen eingefärbten, jedoch transluzenten UV- beständigen Lack. Da der Lack vor dem Anbringen der Schrägflächen an der Vorderseite der Kernleiste angebracht wurde, ist er nur an der Vorderseite, nicht jedoch an den Schrägflächen vorhanden. Dadurch ergeben sich Lichtbrechungseffekte, die den Glaseffekt ver- stärken. Alternativ kann die Beschichtung auch nach dem Erzeugen der Schrägflächen, also z.B. noch in der Extrusionsstrecke aufgebracht werden. Dann wird der Lack bei der Montage der Kantenleiste beim Durchführen der Anpassungsarbeiten nur an den Seitenflächen entfernt und ist an den Schrägflächen noch vorhanden. Um den Glaseffekt zu verstärken, ist die Beschichtung mit dem gleichen Füllstoff wie der Leistenkern gefüllt. Die Konzentration der Füllstoffe in der Beschichtung ist dabei höher als im Leistenkern, wobei die Wandstärke der Beschichtung um ein Vielfaches geringer als die des Leistenkerns ist.

Bei einer nicht dargestellten einfachen Ausführungsform ist die Beschichtung 7 nicht vor- hanrlpn rlann hilHet die Vorderseite 3 die äußerste Seite der Profilleiste.

Die nicht maßstabsgetreue und nicht winkelgetreue Darstellung gemäß Fig. 2 zeigt einen Schnitt quer zur Längsausdehnung bezüglich einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Profilleiste. Diese unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich darin, dass sie zusätzlich eine Beschichtungslage 8 aufweist, die sich an die Rück- seite 4 gemäß Figur 1 anschließt und in der vorliegenden Ausführungsform somit die Rückseite 4 bildet. Besagte Beschichtungslage δ ist etwa 0,4 mm dick und besteht aus eingefärbtem Polypropylen. Andere Beschichtungslagendicken, vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,5 mm, sind denkbar. Bei dieser Ausführungsform ist die Beschichtungslage 8 weiß eingefärbt, um möglichst viel des Lichts, dass durch die Beschichtung 7 und den Leistenkern 2 dringt, zu reflektieren. Die Beschichtungslage 8 ist koextrudiert, alternativ kann die Beschichtungslage 8 aber auch durch einen Farbdruck erzeugt bzw. angeklebt werden. Die Schichtdicke der Beschichtungslage 8 ist im Wesentlichen gleich oder größer als die Dicke des Beschichtung 7.

Die nicht maßstabsgetreue und nicht winkelgetreue Darstellung gemäß Fig. 3 zeigt den stimendseitigen Abschnitt der Profilleiste gemäß Fig. 1. Neben den Schrägflächen 5, die sich kontinuierlich entlang der Längsausdehnung der Profilleiste erstrecken, ist an der Stirnendseite der Profilleiste auch eine sich daran anschließende und entlang der Breiten- ausdehnung der Profilleiste erstreckende Schrägfläche 5 vorgesehen.

Fig. 4 zeigt die montierte Kantenleiste aus Fig. 1 an einer Möbelbauplatte 9 im Bereich einer Ecke der Möbelbauplatte. Wie dabei erkennbar, ist die Rückseite der Profilleisten nicht beschichtet und stoßen benachbarte Profilleisten in solch einer Weise aneinander, dass die Stirnseite der einen Profilleiste gegen die Rückseite der anderen Profilleiste stößt. Vorteilhafterweise erfolgt bei dieser Ausführungsform das Anbringen der Schrägflächen nach der Montage der Profilleisten an der Möbelbauplatte. Dadurch lassen sich Stufen zwischen den Schrägflächen benachbarter Profilleisten vermeiden.

Nachfolgend wird die Wirkungs- und Funktionsweise der Erfindung näher erläutert:

Durch die Gestaltung der Profilleiste mit den Schrägflächen ergeben sich Lichtbrechungseffekte, die dem Betrachter den Eindruck vermitteln, es handele sich um Kantenleisten aus Glas. Insbesondere die Verwendung der Füllstoffe im Leistenkern in Verbindung mit den αurch die Schrägfiäcπeπ ei-icuyicfi Kanten erzeugt einen ebenso rcslitätsnshcn w;c über raschenden Glaseffekt, der auf einfache Weise kostengünstig realisierbar ist. Nicht zuletzt trägt auch die Beschichtung 7 an der Vorderseite dazu bei, da sie gerade im Bereich der Vorderseite aufgrund der Unterschiede des Brechungsindexes der Beschichtung und der unbeschichteten Kernleiste an den Schrägflächen unterschiedliche Lichtbrechungseffekte erzeugt, die den Glaseffekt verstärken. In Verbindung mit der weiß eingefärbten Rückseite lässt sich dieser Effekt noch steigern. Insgesamt ist es durch die Erfindung möglich, auf einfache Weise Kantenleisten bereitzustellen, die solchen aus Glas täuschend ähnlich sind. Man kann somit auf einfache Weise ein sehr hochwertig erscheinendes Produkt realisieren, ohne die Nachteile von Glas hinsichtlich Kosten und Verarbeitung in Kauf nehmen zu müssen. Dabei ist der Lichtbrechungsindex des Materials der Kernleiste im Bereich von ca. 1 ,4 bis 1 ,6 und der des Materials der Beschichtung im Bereich von ca. 1 ,50 bis 1 ,65.

In Fig. 5 ist eine Ausführungsform dargestellt, die keine Schrägflachen, sondern im Querschnitt gesehen gerundete übergangsflächen 10 aufweist. Ansonsten ist der Aufbau der gleiche wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen. Insbesondere ist an der Vorderseite

eine Beschichtung wie bei den anderen Ausführungsbeispielen vorgesehen. Wenn die Be- schichtung sich nicht über die übergangsflächen erstreckt, lassen sich spezielle Lichtbrechungseffekte erzielen. Zwar ergibt sich durch den Wegfall der Schrägflächen kein Glaskanteneffekt, andererseits ergibt sich gegenüber bekannten Profilleisten mit gerundeten übergangsflächen eine größere Tiefenwirkung. Zudem kann die Vorderseite vor Beschädigung z.B. durch UV-Licht besser geschützt werden.

- Patentansprüche -