REHAGE, Daniel (Johannisstr. 5, Bielefeld, 33611, DE)
REIDT, Daniel (Hermannstr. 11a, Herford, 32052, DE)
KAPS, Timo (Kerkenbrock 37, Werther, 33824, DE)
JÄHRLING, Peter (Sperberstr. 11, Bünde, 32257, DE)
REHAGE, Daniel (Johannisstr. 5, Bielefeld, 33611, DE)
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| Ansprüche 1. Auszugsführung ( , 1 ', 1"", 1""'), insbesondere für einen Backofen, mit einer ortsfesten Führungsschiene (2, 2\ 2", 2"\ 2"", 2""') und mindestens einer an der Führungsschiene (2, 2', 2", 2"\ 2"", 2'"") bewegbar gelagerten Laufschiene (3, 3"", 3"'"), wobei die Führungsschiene (2, 2', 2", 2"', 2"", 2""') als Hohlprofil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene {2, 2', 2", 2'", 2"", 2'"") zumindest abschnittsweise eine Stange (9) eingefügt ist, an der die Führungsschiene (2, 2', 2", 2'", 2"", 2'"") abgestützt ist. 2. Auszugsführung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2, 2', 2", 2'", 2"", 2'"") klemmend oder rastend an der Stange (9) festgelegt ist. 3. Auszugsführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (9) Teil eines Seitengitters (14) ist. 4. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (9) als Vollprofil ausgebildet ist. 5. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2, 2', 2", 2"\ 2"", 2 ) aus einem gebogenen Metallblech hergestellt ist. 6. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2, 2', 2", 2"', 2"", 2"'") eine Dicke von weniger als 1 mm aufweist. 7. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2, 2', 2", 2'", 2"", 2""') eine Dicke zwischen 0,3 mm bis 0,8 mm aufweist. 8. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2, 2', 2", 2"', 2"", 2'"") zwei voneinander beabstandete Stege (7, 8) aufweist, zwischen denen ein Schlitz ausgebildet ist, durch den ein Abschnitt der Stange (9) durchführbar ist. 9. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass integral mit der Führungsschiene (2, 2", 2", 2'", 2"") mindestens ein hervorstehender Steg (15, 20, 21 , 15"', 15"") ausgebildet ist, der die Stange (9) teilweise umgreift. 0. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (9) einen abgebogenen Endabschnitt (1 1) aufweist, an dem die Führungsschiene (2) abgestützt ist. 1 1. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (9) an gegenüberliegenden Seiten einen abgebogenen Endabschnitt (1 1) aufweist, an dem die Führungsschiene (2, 2', 2", 2"', 2"", 2"'") in Längsrichtung abgestützt ist. 1 . Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2) über ein zusätzliches Halteelement (30) an der Stange (9) festgelegt ist 13. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2, 2', 2", 2'", 2"", 2"'") mindestens eine Laufbahn (6) für Wälzkörper (4) ausbildet. 14. Auszugsführung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2) im Bereich der Laufbahnen (6) an der Stange (9) abgestützt ist. 15. Anordnung aus einer Auszugsführung und einer Stange (9), insbesondere an einem Seitengitter für einen Backofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Auszugsführung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist. |
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auszugsführung, insbesondere für einen Backofen, mit einer ortsfesten Führungsschiene und mindestens einer an der Führungsschiene bewegbar gelagerten Laufschiene, wobei die Führungsschiene als Hohlprofil ausgebildet ist.
Es sind Auszugsführungen für Backöfen bekannt, die über zusätzliche Befesti- gungselemente an einem Seitengitter montiert werden, wobei die Befestigungselemente an einer Führungsschiene festgelegt sind. Dadurch kann zwar eine stabile Befestigung der Auszugsführung an dem Seitengitter erhalten werden, allerdings müssen die Befestigungselemente und die Schienen der Auszugsführung vergleichsweise stabil und dickwandig ausgebildet sein. Zudem steigt der Energieverbrauch des Backofens durch das bei Benutzung des Backofens erhitzte Material.
Die DE 20 2008 010 188 offenbart ein Schnelibefestigungselement zur Montage einer Auszugsführung an einem Seitengitter eines Backofens. Hierfür sind zwei voneinander beabstandete Schneilbefestigungselemente an einer Schiene der Auszugsführung festgelegt, so dass die Schiene zwischen diesen Schnelibefestigungselement frei hängend angeordnet ist und sich durchbiegen kann. Die Schiene liegt nicht an der Stange des Seitengitters an. Ähnliche Schneilbefestigungselemente sind auch in der WO 2010/052165, DE 20 2005 020 458 und der DE 20 2004 005 475 gezeigt. Bei den Auszugsführungen der vorbekannten Systeme ist es daher erforderlich, die Schienen mit hoher Eigenstabilität auszubilden, damit die entsprechenden Belastungen im Gebrauch aufgenommen und auf die Schneilbefestigungselemente bzw. die Seitengitter übertragen werden können.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Auszugsführung für einen Backofen zu schaffen, die eine hohe Stabilität auch bei geringer Materialstärke aufweist. Diese Aufgabe wird mit einer Auszugsführung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Erfindungsgemäß ist in der Führungsschiene der Auszugsführung zumindest abschnittsweise eine Stange durchgeführt, an der die Führungsschiene abge- stützt ist. Dadurch kann die Führungsschiene besonders dünnwandig ausgebildet sein, da mechanische Lasten durch die Lagerung der Laufschiene auf die Stange übertragen werden können. Die Stange kann dabei linien-, Streifenoder leistenförmig oder flächig an der Führungsschiene anliegen, um diese ab- zustutzen. Die Form der Stange kann dabei an die Geometrie der Führungsschiene angepasst sein.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist die Führungsschiene klemmend oder rastend an der Stange festgelegt, so dass eine einfache Montage der Füh- rungsschiene und der Auszugsführung erfolgen kann.
Die Stange ist vorzugsweise Teil eines Seitengitters in einem Backofen. Ein solches Seitengitter ist in den meisten Backöfen ohnehin vorhanden, um Gargutträger verschiebbar in dem Innenraum des Backofens zu lagern. A dem Seitengitter können dann ein oder mehrere Auszugsführungen in unterschiedlichen Höhen des Seitengitters montiert werden. Die Stange kann dabei für eine stabile Abstützung der Gargutträger und der Auszugsführung als Vollprofil ausgebildet sein, aber auch eine Ausbildung als Hohlprofil oder anderes Profil ist möglich. Die Stange kann auch aus einem Rohr oder Verbundmaterial gebildet werden.
Die Führungsschiene ist vorzugsweise aus einem gebogenen Metallblech hergestellt. Dabei weist die Führungsschiene eine Dicke bzw. eine Wandstärke von weniger als 1 mm auf, insbesondere beträgt die Dicke zwischen 0,3 mm bis 0,8 mm.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Führungsschiene zwei voneinander beabstandete Stege auf, zwischen denen ein Schlitz ausgebildet ist, durch den ein Abschnitt der Stange durchführbar ist. Dadurch kann die Füh- rungsschiene auf einfache Weise auf eine Stange aufgeschoben oder aufgeschwenkt werden, um dann in der gewünschten Position verrastet oder anderweitig festgelegt zu werden. Für eine stabile Abstützung können dabei integral mit der Führungsschiene ein oder mehrere hervorstehende Stege ausgebildet sein, die die Stange teilweise umgreifen. Die Stege können dabei auch an einem abgebogenen Endabschnitt der Stange anliegen, um eine Belastung in unterschiedliche Richtungen an die Stange übertragen zu können. Hierfür kann die Stange an gegenüberliegenden Seiten einen abgebogenen Endabschnitt aufweisen, an denen dann Stege der Führungsschiene anliegen. Die Stege können zur Erhöhung des Festsitzes aus Bimetall gefertigt sein, dass sich bei der bevorzugten Einsatztemperatur im Backofen zusammenzieht und die Stange somit fest von den Stegen umgriffen wird. Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist die Führungsschiene über ein zusätzliches Halteelement an der Stange festgelegt. Dadurch kann die Führungsschiene unverlierbar an der Stange fixiert werden.
Die Führungsschiene weist mindestens eine Laufbahn für Wälzkörper auf, wo- bei vorzugsweise im Bereich der Laufbahn die Führungsschiene an der Stange abgestützt ist. Dabei kann eine linienförmige Kontaktfläche auf der zur Lauffläche gegenüberliegenden Seite ausgebildet sein.
Vorzugsweise wird eine Anordnung aus einer Auszugsführung und einer Stan- ge, insbesondere an einem Seitengitter für einen Backofen, bereitgestellt. Die Führungsschiene ist vorzugsweise zumindest in einem mittleren Bereich, also zwischen 30% und 70% der Länge der Führungsschiene an der Stange abgestützt, damit im Betrieb der Führungsschiene ein Biegen im mittleren Bereich vermieden werden kann.
Alternativ kann die erfindungsgemäße Auszugsführung auf Formkörper in Möbeln oder Haushaltsgeräten aufgeschoben werden. Beispielsweise können Holzleisten oder Kunststoffträger zur Aufnahme der Auszugsführung dienen, hierbei ragen diese in den Schlitz der Auszugsführung herein. Insbesondere bei Kühlgeräten können diese Trägerelemente integral mit der Wandung ausgebildet sein, es bilden sich somit keine Kältebrücken.
Die erfindungsgemäße Auszugsführung kann insbesondere in Möbeln oder Haushaltsgeräten eingesetzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die betgefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figuren 1 bis 5 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Auszugsführung;
Figuren 6 bis 9 eine zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auszugsführung; Figuren 10 bis 13 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Auszugsführung;
Figuren 14 bis 16 eine viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auszugsführung;
Figuren 17 und 8 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auszugsführung, und
Figuren 19 bis 22 ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auszugsführung;
Figur 23 ein siebtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Auszugsführung.
Eine Auszugsführung 1 umfasst eine stationär angeordnete Führungsschiene 2, an der eine Laufschiene 3 verfahrbar gelagert ist. Es ist auch möglich, zwischen Führungsschiene 2 und Laufschiene 3 noch eine Mittelschiene vorzusehen, damit die Auszugsführung 1 als Vollauszug ausgebildet ist.
Wie in Figur 3 erkennbar ist, sind zwischen der Führungsschiene 2 und der Laufschiene 3 mehrere Wälzkörper 4 angeordnet, die auf Laufbahnen 6 an der Führungsschiene 2 abrollen. Dabei sind in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Führungsschiene 2 jeweils 3 Wälzkörper 4 in einer Ebene angeordnet, die in einem Laufkäfig 5 geführt sind. Die Anzahl der Wälzkörper 4 kann abhängig von den zu erwartenden Lasten gewählt werden.
Die Führungsschiene 2 ist aus einem gebogenen Metailblech hergestellt und besitzt einen Hohlraum, in den eine Stange 9 eingefügt ist. Die Führungsschiene 2 weist dabei zwei Stege 7 und 8 auf, zwischen denen ein Schlitz ausgebildet ist, durch den die Stange 9 durchführbar ist. Dabei ist die Stange 9 an einem abgewinkelten Endabschnitt 11 gehalten, der über eine Verjüngung, den Abschnitt 10 mit geringerer Dicke verfügt, an dem die Stege 7 und 8 der Führungsschiene 2 anliegen. Durch den verjüngten Abschnitt 10 kann die Führungsschiene 2 an der Stange 9 verrastet werden. Durch Kraft- und/oder Form- schluss wird die Auszugsführung in Auszugsrichtung gesichert, um ein Lösen der Auszugsführung bei der Nutzung zu verhindern. Die Führungsschiene 2 besteht aus einem dünnwandigen Metallblech, das vorzugsweise eine Dicke zwischen 0,3 mm und 0,8 mm aufweist. Um die Kräfte der Wälzkörper 4 direkt auf die Stange 9 übertragen zu können, liegt die Führungsschiene 2 auf der zu den Laufbahnen 6 abgewandten Seite an der Stange 9 an Kontaktflächen 3 an.
In Figur 5 ist ein Seitengitter 14 zur Festlegung der Auszugsführung 1 dargestellt. Das Seitengitter 14 umfasst mehrere Stangen 9, die über einen abgewinkelten Endabschnitt 1 mit vertikale Pfosten 12 verbunden sind. Die Festle- gung der Auszugsführung kann dabei an Stangen 9 mit einer Einschnürung 10 für das Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 4 oder an Stangen 9 erfolgen, die einen konstanten Querschnitt besitzen, für die Ausführungsbeispieie gemäß den Figuren 6 bis 23. Bei den nachfolgenden Ausführungsformen werden für gleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen wie beim ersten Ausführungsbeispiel verwendet, um nur die Modifikationen zu erläutern.
In den Figuren 6 bis 9 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsge- mäßen Auszugsführung 1' gezeigt, die eine stationäre Führungsschiene 2' und eine verfahrbare Laufschiene 3 aufweist. Die Führungsschiene 2 * umfasst einen oberen Steg 7 sowie einen unteren Steg 8', zwischen denen ein Schlitz zur Durchführung der Stange 9 ausgebildet ist. Integral an dem unteren Steg 8' sind zwei voneinander beabstandete Profilierungen 16 ausgebildet, die die Stange 9 hintergreifen. Die Profilierung 16 steht dabei von der Ebene des Steges 8' nach oben hervor und ist benachbart zu einer Aussparung 17 angeordnet Eine Stirnkante der Profilierung 16 liegt dabei an der Rückseite der Stange 9 an, die an der gegenüberliegenden Seite an einer Kontaktfläche 13 rückseitig zu einer Laufbahn 6 anliegt. Dadurch ist die Führungsschiene 2' im Wesentli- chen formschlüssig an der Stange 9 verrastet. Um eine Verschiebung in Längsrichtung der Führungsschiene 2' zu vermeiden, ist an dem oberen Steg 7 eine U-förmige Klammer 15 in Form eines Steges ausgebildet, der einen Schenkel 18 aufweist, der den Endabschnitt 11 der Stange 9 untergreift. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ebenfalls eine Klammer 5 vorgesehen, so dass die Führungsschiene 2' in jede Richtung gesichert an der Stange 9 gehalten ist.
In den Figuren 10 bis 13 ist eine weitere Ausführungsform einer modifizierten Führungsschiene 2" gezeigt, die mit einer Laufschiene 3 gemäß den vorangegangenen Ausführungsbeispielen eine Auszugsführung bilden kann. Die Füh- rungsschiene 2" ist aus einem gebogenen Metallblech gebildet, in dessen Hohlkammer eine Stange 9 eingefügt ist. Zur Festlegung der Führungsschiene 2" an der Stange 9 weist ein oberer Steg 7 endseitig einen L-förmigen Schenkel 20 auf, der einen Endabschnitt 1 1 der Stange 9 umgreift. Bei dieser Ausfüh- rungsform wurde auf den unteren Steg 8 verzichtet und somit eine besonders materialsparende Version einer Führungsschiene 2" erhalten. Die Führungsschiene 2" wird dabei über den L-förmigen Steg 20 und an der gegenüberliegenden Seite über einen Raststeg 21 festgelegt, der an der Innenseite eines abgebogenen Endabschnittes 1 1 der Stange 9 anliegt und über eine Rasterhe- bung 22 an diesem verrastet werden kann. Die Montage am Seitengitter 14 kann nach dem Unterschieben des Steges 20 unter den Endabschnitt 1 1 durch Einschwenken um die Mittelachse des Endabschnitts 1 1 erfolgen.
In den Figuren 14 bis 16 ist eine weitere Art der Befestigung für eine Führungs- schiene 2 einer Auszugsführung dargestellt. Die Führungsschiene 2 ist wie bei dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem gebogenen Metallblech hergestellt, das zwei Stege 7 und 8 umfasst, zwischen denen die Stange 9 durchführbar ist. Um die Führungsschiene 2 an der Stange 9 festzulegen, ist ein zusätzliches Halteelement 30 vorgesehen, das einen U-förmigen Körper mit zwei Schenkeln 31 aufweist, die auf der Außenseite der Stege 7 und 8 anliegen. An jedem Schenkel 31 sind Profiiierungen 33 ausgebildet, die an den Stegen 7 und 8 aufliegen oder mit diesen verprägt sein können. Um die Stege 7 und 8 beabstandet voneinander zu halten und die Führungsschiene 2 sicher an der Stange 9 des Seitengitters 14 festzulegen, ist ein Steg 32 an dem Halte- eiement 30 ausgebildet, der zwischen die Stege 7 und 8 eingreift. Ferner umfasst das Halteelement 30 einen Vorsprung 34, der an einem abgewinkelten Endabschnitt 11 der Stange 9 anliegt. Dadurch kann über das Halteelement 30 die Führungsschiene 2 sicher an der Stange 9 des Seitengitters festgelegt werden.
In den Figuren 17 und 18 ist eine weitere Ausführungsform einer Führungsschiene 2"' dargestellt, bei der ein oberer Steg T" nicht nach außen abgewinkelt ist, so dass das Ende von der Führungsschiene 2'" hervorsteht, sondern nach innen, so dass das Ende des Steges 7"' in die Hohlkammer der Füh- rungsschiene 2"' ragt. Der Steg 7'" liegt dabei auf einer Oberseite der Stange 9 auf. Ein unterer Steg 8"' der Führungsschiene 2"' untergreift die Stange 9. Ferner sind an dem Steg 8'" an gegenüberliegenden Seiten integral ausgebildete Klammern 15"' ausgebildet, die eine untere Abstützfläche 18"' umfassen, die sowohl an der Unterseite der Stange 9 als auch an dem abgewinkelten Endab- schnitt 11 anliegen. Benachbart zu der Klammer 15'" ist in dem Bereich der Stange 9 der Steg 8'" mehrfach abschnittsweise leicht nach oben gebogen, so dass die Stange 9 hintergriffen ist und die Führungsschiene 2"' an der Stange 9 verrastet werden kann.
In den Figuren 19 bis 22 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Auszugsführung 1 "" gezeigt, die eine verfahrbar gelagerte Laufschiene 3"" aufweist, die an einer Führungsschiene 2"" über WäSzkörper 4 verfahrbar gelagert ist. Die Laufschiene 3"" besitzt eine im Querschnitt im Wesentlichen C-förmige Kontur, wobei die Wälzkörper 4 so angeordnet sind, dass eine Reihe von Wäizkörpern 4 oberhalb der Stange 9, eine Reihe von Wälzkörpern 4 unterhalb der Stange 9 sowie eine Reihe von Wälzkörpern 4 horizontal seitlich an der Stange 9 angeordnet sind. Die Führungsschiene 2"" ist dabei so angeordnet, dass die Laufbahnen 6 für die Wälzkörper 4 gebogen ausgebildet sind und mit einer linien- förmigen Kontaktfläche 13 jeweils an der Stange 9 abgestützt sind, wobei die Kontaktflächen 13"" an der Oberseite, der Unterseite und einer horizontalen Seitenfläche der Stange 9 angeordnet sind. Die Wälzkörper 4 werden in einem Laufkäfig 5"" geführt. Zur Begrenzung des Verfahrweges weist die Auszugsführung einen Anschlag 19 für den Laufkäfig 5"" bzw. die Wälzkörper 4 auf.
Um die Führungsschiene 2"" an der Stange 9 festzulegen, sind an der Führungsschiene 2"" integral ausgebildete Laschen 15"" ausgebildet, die an einem abgewinkelten Endabschnitt 1 der Stange anliegen. Dadurch wird verhindert, dass die Führungsschiene 2"" in Längsrichtung relativ zu der Stange 9 ver- schoben werden kann. Ferner können die Stege 7"" und 8"" der Führungsschiene 2"" klemmend an der Stange 9 bzw. dem abgewinkelten Endabschnitt 11 festgelegt sein.
In der Figur 23 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Auszugsführung 1""' gezeigt, die eine verfahrbar gelagerte Laufschiene 3""' aufweist, die an einer Führungsschiene 2"'" über Wälzkörper 4 verfahrbar gelagert ist. Die Laufschiene 3""' besitzt eine im Querschnitt im Wesentlichen C-förmige Kontur, wobei die Wälzkörper 4 so angeordnet sind, dass eine Reihe von Wälzkörpern 4 oberhalb der Stange 9 und eine Reihe von Wälzkörpern 4 unterhalb der Stange 9 angeordnet sind und nur zwei Reihen von Wälzkörpern 4 vorgesehen sind. Die Führungsschiene 2"'" ist dabei so angeordnet, dass die Laufbahnen 6 für die Wälzkörper 4 gebogen ausgebildet sind und mit einer linienförmigen Kontaktfläche 13 jeweils an der Stange 9 abgestützt sind, wobei die Kontaktfiächen 13"'" an der Oberseite, der Unterseite und einer horizontalen Seitenfläche der Stange 9 angeordnet sind. Die Wälzkörper 4 werden in einem Laufkäfig 5'"" geführt. Zur Begrenzung des Verfahrweges weist die Auszugsführung einen Anschlag 19 für den Laufkäfig 5'"" bzw. die Wälzkörper 4 auf. Die Festlegung der Auszugsführung 1 ""' erfolgt wie in Figur 19 dargestellt.
Bezugszeichenliste
1 Auszugsführung r Auszugsführung
Auszugsführung
^ um Auszugsführung
2 Führungsschiene
2' Führungsschiene
2" Führungsschiene
2» * ' Führungsschiene
Führungsschiene
Führungsschiene
3 Laufschiene
3"" Laufschiene
3'"" Laufschiene
4 Wälzkörper
5 Laufkäfig
5"" Laufkäfig
5'"" Laufkäfig
6 Laufbahnen
7 Steg
7'" Steg
8 Steg
8' Steg
8'" Steg
8"" Steg
9 Stange
10 Abschnitt
1 1 Endabschnitt
12 Pfosten
13 Kontaktf lache
13'" ' Kontaktfläche
14 Seitengitter
15 Klammer
15'" Klammer
15'" ' Lasche
16 Profilierung
17 Aussparung
18 Schenkel
18" ; ' Abstützfläche
19 Anschlag
20 Steg Raststeg Rasterhebung Halteelement Schenkel Steg
Profilierung Vorsprung
Next Patent: ALIPHATIC-AROMATIC COPOLYESTERS AND THEIR MIXTURES.
