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Patent Searching and Data


Title:
PULSE-MEASURING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/020583
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a device with which the change in the pulse of a person can be determined as precisely as possible and optionally even without the help of a third person. the invention proposes a pulse-measuring device having at least one pulse-measuring sensor, an actuation element, a display element and a control unit, which on the basis of a first input signal performs a first pulse measurement, on the basis of a second input signal performs a second pulse measurement and provides the difference between the pulse measurement values for evaluation.

Inventors:
SONNTAG, Horst (Tomannweg 3, München, 81673, DE)
Application Number:
EP2010/004959
Publication Date:
February 24, 2011
Filing Date:
August 11, 2010
Export Citation:
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Assignee:
SONNTAG, Horst (Tomannweg 3, München, 81673, DE)
International Classes:
A61B5/16; A61B5/024; G04G21/02
Attorney, Agent or Firm:
STENGER WATZKE RING (Intellectual Property, Am Seestern 8, Düsseldorf, 40457, DE)
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Claims:
Patentanspruch

1. Vorrichtung zur Pulsmessung mit wenigstens einem Pulsmesssensor, einem Betätigungselement, einem Anzeigeelement und einer Steuereinheit, welche aufgrund eines ersten Eingangssignales eine erste Pulsmessung durchführt, aufgrund eines zweiten Eingangssignales eine zweite Pulsmessung durchführt und die Differenz zwischen den Pulsmesswerten zur Auswertung bereitstellt.

Description:
Pulsmessvorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pulsmessvorrichtung mit wenigstens einem Pulsmesssensor, einem Betätigungselement, einem Anzeigeelement und einer Steuereinheit.

Es ist bekannt, dass man an körperlichen Reaktionen grundsätzlich die eigentliche Einstellung einer Person zu einer Problemstellung ablesen kann. Trivial bekannt ist dies bei sehr starken Gefühlen wie Angst und dergleichen. Es ist jedoch auch anerkannt, dass sehr feine körperliche Signale zur Auswertung herangezogen werden können, um über Befindlichkeiten, Einstellungen, Wünsche und Zielvorgaben von Personen Erkenntnisse zu erlangen.

Eine der anerkannten und angewandten Methoden basiert auf der Pulsmessung. Dabei geht man davon aus, dass eine Veränderung des Pulses einer befragten Person ein Indiz über die Einstellung der Person zur Fragestellung darstellt. Pulsbeschleunigungen oder Verlangsamungen können entsprechend ausgewertet werden

Der vorliegenden Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit welcher die Veränderung des Pulsschlages einer Person möglichst präzise und gegebenenfalls sogar ohne dritte Hilfe festgestellt werden kann.

Zur technischen L ö s u n g wird eine Pulsmessvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 vorgeschlagen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung misst aufgrund eines ersten Eingangssignals, beispielsweise ein über das Betätigungselement gegebenes Startsignal, zum ersten Mal den Puls der Person und speichert diesen Wert. Aufgrund eines zweiten Signals, beispielsweise einer zweiten Betätigung, Zeitablauf oder dergleichen wird eine zweite Messung durchgeführt und die Veränderung des Pulses ermittelt und zur Auswertung bereitgestellt. Dies kann beispielsweise durch Anzeige des Wertes, durch quantitative Anzeigen wie rot/grün, +/- oder qualitative Anzeigen von Zahlenwerten und dergleichen erfolgen.

Im Rahmen der Erfindung kann die Veränderung des Pulses auch kontinuierlich über einen gewissen Zeitraum festgestellt und eine tendenzielle Auswertung zur Anzeige gebracht werden.

Es sind Untersuchungen, Methoden und Verfahren bekannt, die die Reaktionen des Körpers und deren Deutung ermöglichen, aber alle sind entweder von einer mitwirkenden Person abhängig, bergen große Unsicherheiten und/oder lassen keinen interaktiven "Dialog" zu. Eine bekannte Methode ist die Pulsuntersuchung, die in der chinesischen Medizin als Baustein in der Diagnoseerstellung einen wichtigen Platz einnimmt und für diesen Bereich schon lange bekannt ist. Nach genauer Untersuchung der Pulstastung wurde schnell klar, dass die Veränderung des Pulses eben zu wesentlich mehr genutzt werden kann als das bisher der Fall ist, nämlich um mit dem Körper in Interaktion zu treten.

Über die Fähigkeit den Puls und seine feinsten qualitativen Veränderungen zu deuten ist man gewissermaßen in der Lage, mit dem Körper zu kommunizieren. Die Art und Weise der Kommunikation ist selbstverständlich von einem gewissen Ablauf, Vorgehen und Leitfaden abhängig, aber sofern dieses Wissen vorhanden ist können dem Körper Fragen gestellt werden, die dieser klar und unmissverständlich beantwortet. Dabei ist es dem Benutzer praktisch nicht möglich, die Antwortqualität in irgendeiner Weise zu beeinflussen oder zu manipulieren.

Auf der Basis dieser Methode ist die Erfindung ein Gerät, vorteilhaft zum Beispiel in der Form einer Armbanduhr, die über die Messung des Pulses und seiner Abweichungen verbunden mit diversen Anzeigen und einer genauen Gebrauchsanleitung die Kommunikation mit dem Körper ermöglicht. Diverse Anzeigen können zum Einsatz kommen, weil die Körperreaktion in einigen Fällen nicht nur als eindeutiges Ja oder Nein zu interpretieren ist. Die Erfindung ermöglicht es dem Nutzer, ohne fremde Hilfe auf Fragen korrekte Antworten zu erhalten.

Nimmt beispielsweise ein Nutzer Tabletten ein, weiß aber nicht ob sein Körper diese wirklich will beziehungsweise verträgt. Über die Erfindung könnte er seinen Körper direkt mit der Frage konfrontieren und würde eine klare Antwort erhalten. Wäre die Antwort z.B. ablehnend wäre die Schlussfolgerung, für den Fall, dass die Medizin verschrieben und wichtig ist, der Betroffene zu seinem Arzt geht und klärt, ob es vielleicht eine Alternative zu diesem Medikament gibt (die er besser verträgt) oder ob die Dosierung geändert werden müsste.

Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch sonstige den Puls eines Menschen betreffende Merkmale erfassen, beispielsweise eine Pulsrhythmusanalyse machen oder eine Pulsintensitätsüberwachung. Das beschriebene Beispiel dient nur der Erläuterung und ist nicht beschränkend. Statt für Tabletten kann die Erfindung auch als Entscheidungshilfe für alle Arten von Nahrungsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln, Vitaminen, Mineralen, Getränke und dergleichen eingesetzt werden. Die Vorrichtung kann auch von Heilpraktikern, Therapeuten, Ernährungsberatern und Ärzten als zusätzliche Entscheidungshilfe verwendet werden. Dazu gehört beispielsweise auch die Reaktion im Hinblick auf nicht offensichtliche Allergien, Unverträglichkeiten und so weiter.

Tatsächlich gibt es aber kaum Grenzen für die Ersetzbarkeit der Erfindung. Sofern die Vorgaben eingehalten werden ist das Ergebnis immer richtig, aber natürlich nur eine Momentaufnahme.

Die Erfindung kann in den unterschiedlichsten Bauformen hergestellt werden, so dass es beispielsweise auch im Rahmen der Erfindung liegt, die Funktion in eine Armbanduhr oder ein Schmuckstück zu integrieren.

Obwohl es zunächst aufwendig erscheint, würde ein Manual nur dazu dienen die grundsätzliche Anwendung zu erläutern um Fehlfunktionen und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Ansonsten ist die Vorrichtung von einem Nutzer zu jedem Zeitpunkt in kürzester Zeit einsetzbar.