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Title:
PUMP DEVICE WITH A CONTACTING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/057430
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pump device, in particular a motor vehicle pump device for supplying liquids, and a contacting element for such a pump device. According to the invention, the pump device comprises an electric drive with a stator and a rotor, and the pump device also comprises a pump housing, in which an impeller wheel that can be driven by the rotor and the rotor are arranged. The pump device additionally has a motor housing, in which the stator is arranged, an electronic actuation unit which comprises a printed circuit board, and at least one contacting element for mechanically and/or electrically contacting the stator with the electronic actuation unit. The contacting element further has a insulation-piercing terminal section and a press-in section. The contacting element is connected to the motor housing in a formfitting manner in the region of the press-in section, in particular the contacting element is designed so as to be injected into the motor housing.

Inventors:
HANSEN, Sebastian (Grosser Winkel 10, Sasbach, 77880, DE)
SCHMIDT, Roland (Herrenbergstr.24, Buehl, 77815, DE)
BURKART, Manfred (Benazetstr. 6, Iffezheim, 76473, DE)
Application Number:
EP2018/072626
Publication Date:
March 28, 2019
Filing Date:
August 22, 2018
Export Citation:
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Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
H02K3/52; H02K11/33; H02K5/22
Domestic Patent References:
WO2016124636A12016-08-11
Foreign References:
EP3007330A22016-04-13
DE102009049737A12011-04-21
US20130043742A12013-02-21
EP0913910A11999-05-06
US20150188394A12015-07-02
Other References:
None
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Claims:
Ansprüche

1. Pumpeneinrichtung (10), insbesondere Kraftfahrzeug-Pumpeneinrichtung zum

Fördern von Flüssigkeiten, umfassend:

Einen elektrischen Antrieb mit einem Stator (20) und einem Rotor,

Ein Pumpengehäuse (16), in welchem ein durch den Rotor antreibbares Laufrad und der Rotor angeordnet sind,

Ein Motorgehäuse, (18) in welchem der Stator (20) angeordnet ist

Eine Ansteuerelektronik umfassend eine Leiterplatte (22),

Wenigstens ein Kontaktierelement (40) zur mechanischen und/oder elektrischen Kontaktierung des Stators (20) mit der Ansteuerelektronik, wobei das

Kontaktierelement (40) einen Schneidklemmabschnitt (42) und einen

Einpressabschnitt (44) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktierelement (40) im Bereich des

Einpressabschnittes (44) formschlüssig mit dem Motorgehäuse (18) verbunden, insbesondere in das Motorgehäuse (18) eingespritzt ausgebildet ist.

2. Pumpeneinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das

Kontaktierelement (40) einen Ausgleichsabschnitt (46) aufweist, welcher

insbesondere zwischen dem Schneidklemmabschnitt (42) und dem Einpressabschnitt (42) angeordnet ist und insbesondere eine mäaderförmige Form aufweist.

3. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Stator (20) eine Ausnehmung (56) zur Aufnahme des Schneidklemmabschnittes (42) des Kontaktierlementes (40) aufweist.

4. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (56) eine Einführschräge (62) aufweist.

5. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einpressabschnitt (44) mit der Leiterplatte (22) elektrisch verbunden ist.

6. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Motorgehäuse (18) eine Öffnung (60) aufweist, wobei im Bereich der Öffnung (60) der Ausgleichsabschnitt (46) und/oder der

Schneidklemmabschnitt (42) angeordnet ist.

7. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Kontaktierelement (40) einstückig ausgebildet ist.

8. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Schneidklemmabschnitt (42) eine Schulter (55) aufweist, wobei die Schulter (55) am Motorgehäuse (18) anliegt und/oder im Bereich der Öffnung (60) angeordnet ist.

9. Pumpeneinrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das am Motorgehäuse (18) ein Gehäusedeckel (24) angeordnet ist, wobei Motorgehäuse (18) und Gehäusedeckel (24) zwischen sich die Leiterplatte (22) einschließen.

10. Kontaktierelement (40) für eine Pumpeneinrichtung (10) nach einem de

vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktierelement (40) einen Schneidklemmabschnitt (42), einen Einpressabschnitt (44) und einen, zwischen dem Schneidklemmabschnitt (42) und dem Einpressabschnitt (44) angeordneten, Ausgleichsabschnitt (46) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsabschnitt (46) eine mäanderförmige Form aufweist.

Description:
Beschreibung Titel

Pumpeneinrichtung mit einem Kontaktierelement

Die Erfindung geht aus von einer Pumpeneinrichtung mit einem Kontaktierelement nach Gattung der unabhängigen Ansprüche.

Stand der Technik

Aus dem Stand der Technik sind Pumpeneinrichtungen, insbesondere

Kühlkreislaufpumpen für Kraftahrzeuge in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Der Kühlkreislauf kann beispielsweise einen Antriebsmotor, einen Ladeluft- Wärmetauscher, eine Batterie und/oder ein Steuergerät des Kraftfahrzeugs kühlen. Bekannte Pumpeneinrichtungen weisen in der Regel einen in einem Pumpengehäuse angeordneten hydraulischen und einen in einem Motorgehäuse angeordneten elektrischen Teil auf und werden häufig dazu verwendet, eine Kühlflüssigkeit in einem Kühlkreislauf zu fördern. Das Motorgehäuse begrenzt einen Trockenraum, der von einem Stator eines elektronisch kommutierten Gleichstrommotors und seiner

Ansteuerelektronik, welche eine Leiterplatte umfasst, ausgefüllt wird.

Pumpeneinrichtungen aus dem Stand der Technik weisen ferner Kontaktierelemente auf, welche den Stator mit der Ansteuerelektronik elektrisch und/oder mechanisch verbinden. Die aus dem Stand der Technik bekannten Kontaktierelemente werden bei der Kaltkontaktierung in der Regel lose beziehungsweise schwimmend in den Verbund integriert. Die Fertigung und Montage solcher Kontaktierelemente ist in der Regel mechanisch aufwändig, zeitintensiv und teuer. Offenbarung der Erfindung

Vorteile der Erfindung Die Erfindung geht aus von einer Pumpeneinrichtung, insbesondere einer

Kraftfahrzeug-Pumpeneinrichtung zum Fördern von Flüssigkeiten sowie einem

Kontaktierelement für eine solche Pumpeneinrichtung. Gemäß der Erfindung umfasst die Pumpeneinrichtung einen elektrischen Antrieb mit einem Stator und einem Rotor und ein Pumpengehäuse, in welchem ein durch den Rotor antreibbares Laufrad und der Rotor angeordnet sind. Ferner weist die Pumpeneinrichtung ein Motorgehäuse, in welchem der Stator angeordnet ist, eine Ansteuerelektronik, welche eine Leiterplatte umfasst, sowie wenigstens ein Kontaktierelement zur mechanischen und/oder elektrischen Kontaktierung des Stators mit der Ansteuerelektronik, auf, wobei das Kontaktierelement ferner einen Schneidklemmabschnitt und einen Einpressabschnitt aufweist. Es wird vorgeschlagen, dass das Kontaktierelement im Bereich des

Einpressabschnittes formschlüssig mit dem Motorgehäuse verbunden, insbesondere in das Motorgehäuse eingespritzt ausgebildet ist.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann unter einem Einpressabschnitt der Abschnitt des Kontaktierelementes verstanden werden, welcher der Ansteuerelektronik zugeordnet ist. Der Einpressabschnitt beschränkt sich dabei nicht auf den im montierten Zustand eingepressten Bereich, sondern erstreckt sich erfindungsgemäß entlang des Kontaktierelementes bis zum Ausgleichsabschnitt. Der Einpressabschnitt erstreckt sich erfindungsgemäß im Wesentlichen in axialer Richtung. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Einpressabschnitt zusätzlich einen sich in radialer Richtung erstreckenden Abschnitt aufweist. Weiterhin ist es auch denkbar, dass der

Einpressabschnitt selbst ausgleichende Formen aufweist.

Die erfindungsgemäße Pumpeneinrichtung mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche hat den Vorteil, dass das Kontaktierelement mit seinem Einpressabschnitt im Umspritzungswerkzeug präzise ausgerichtet werden kann und somit eine hohe Lagegenauigkeit des Einpressabschnittes des Kontaktierelementes bereitgestellt werden kann. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Montage und insbesondere die

Robustheit der Verbindung zwischen Kontaktierelement und Leiterplatte aus, welche hinsichtlich der Toleranzlage empfindlich ist. Ferner kann durch die Fixierung und Positionierung des Kontaktierelementes im Motorgehäuse die Montage vereinfacht und damit einhergehend Fertigungskosten reduziert werden.

Das im Motorgehäuse formschlüssig befestigte Kontaktierelement wird im weiteren Montageverlauf lediglich statorseitig und leiterplattenseitig axial gefügt.

Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen ergeben sich vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der in den unabhängigen Ansprüchen gegebenen Merkmale.

Die erfindungsgemäße Pumpeneinrichtung beziehungsweise eine vorteilhafte

Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass das Kontaktierelement einen

Ausgleichsabschnitt aufweist, welcher insbesondere zwischen dem

Schneidklemmabschnitt und dem Einpressabschnitt angeordnet ist und insbesondere eine mäaderförmige Form aufweist. Ein solcher Ausgleichsabschnitt kann durch elastische und/oder plastische Verformung in vorteilhafter Weise Kräfte und Momente aufnehmen und somit eine Entkopplung des Einpressabschnittes vom

Schneidklemmabschnitt bereitstellen. Insbesondere im Betrieb unter hohen

thermischen Belastungen können somit thermische Ausdehnungen der Baugruppe im Bereich der Kontaktierelemente und der Kontaktierelemente selbst in vorteilhafter Weise aufgenommen und kompensiert werden.

Unter einer mäanderförmigen Form kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung insbesondere eine solche Form verstanden werden, welche ein schlingenförmiges Profil aufweist. Erfindungsgemäß sind dabei verschiedene Ausführungsformen denkbar. So ist es beispielsweise denkbar, dass die mäanderform eine rechteckige oder sinuswellenförmige Form aufweist. Neben mäanderförigen Ausgleichabschnitten sind auch andere Profilformen und Materialpaarungen zur Bereitstellung der ausgleichenden Funktion denkbar. Erfindungswesentlich ist hierbei lediglich das Ausgleichsabschnitt durch elastische und/oder plastische Verformung Kräfte- und/oder Momente aufnehmen kann. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der der Stator eine Ausnehmung zur Aufnahme des Schneidklemmabschnittes des Kontaktierlementes auf.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann unter einer Ausnehmung insbesondere eine taschenförmige Vertiefung verstanden werden, welche in der Lage ist den

Wicklungsdraht zu Führen und Positionieren und den entsprechenden

Schneidklemmabschnitt des Kontaktierelementes aufzunehmen.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Ausnehmung eine Einführschräge auf. Eine solche Einführschräge ermöglicht ein einfaches, weniger toleranzbestimmtes Einführen des Schneidklemmelementes in den Stator und damit einhergehend verkürzte Fertigungszeiten.

Unter einer Einführschräge kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung insbesondere ein trichterförmiger Querschnitt der Ausnehmung verstanden werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass lediglich eine Seitenwandung im Bereich der Öffnung abgeschrägt ausgebildet ist. Erfindungswesentlich ist hierbei lediglich, dass sich der Querschnitt in Richtung der Aufnahmeöffnung vergrößert und somit ein Einführen des

Schneidklemmabschnittes vereinfacht wird.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Einpressabschnitt mit der Leiterplatte elektrisch verbunden. Eine solche elektrische Verbindung kann insbesondere durch Einpressen des Einpressabschnittes in die Leiterplatte

bereitgestellt werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Einpressabschnitt auf der Leiterplatte verlötet wird. Erfindungswesentlich ist hierbei lediglich, dass ein einfaches Fügen des Einpressabschnittes in axialer Richtung, das heißt in Richtung der

Drehachse des Rotors der Pumpeneinrichtung, möglich ist.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann unter einer Drehachse eine sich ins unendliche erstreckende gedachte Gerade verstanden werden um welche im Betrieb der Rotor rotiert.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das Motorgehäuse eine Öffnung auf, wobei im Bereich der Öffnung der Ausgleichsabschnitt und/oder der Schneidklemmabschnitt angeordnet sind. Durch die Anordnung des Ausgleichsabschnittes im Bereich der Öffnung kann in vorteilhafter Weise die ausgleichende und entkoppelnde Funktion des Ausgleichsabschnittes bereitgestellt werden. Erfindungsgemäß ist die Öffnung als Durchgangsöffnung ausgebildet, durch welche im montierten Zustand das Kontaktierelement durchgreift und Montagekräfte direkt an der Schulter eingeleitet werden können.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Kontaktierelement einstückig ausgebildet. Ein solches einteiliges Kontaktierelement kann besonders einfach und kostengünstig beispielsweise als Stanzbiegeteil hergestellt werden.

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der

Schneidklemmabschnitt eine Schulter auf, welche am Motorgehäuse anliegt und/oder im Bereich der Öffnung angeordnet ist. Bei einer am Motorgehäuse anliegenden Schulter des Schneidklemmabschnittes kann dieser durch Krafteinleitung am

Motorgehäuse in die entsprechende Ausnehmung eingepresst werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schulter im Bereich der Öffnung angeordnet ist. Eine solche Ausführungsform der Erfindung ermöglicht bei der Montage eine direkte Krafteinleitung an der Schulter.

Bevorzugterweise ist am Motorgehäuse ein Gehäusedeckel angeordnet. Der

Gehäusedeckel und das Motorgehäuse schließen zwischen sich die Leiterplatte ein. Auf diese Weise wird die Ansteuerelektronik vorteilhaft vor Beschädigung geschützt.

Zeichnung

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen

Pumpeneinrichtung ,

Figur 2 ein erfindungsgemäßes Kontaktierelement in einer perspektivischen

Darstellung,

Figur 3 eine Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Pumpeneinrichtung mit einem erfindungsgemäßen Kontaktierelement gemäß Figur 2 in einer perspektivischen Darstellung.

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Beschreibung

Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Pumpeneinrichtung 10. Eine solche Pumpeneinrichtung 10 kann beispielsweise als Wasserpumpeneinrichtung oder Zusatzwasserpumpeneinrichtung in einem Kühlkreislauf eines Kraftfahrzeugs eingesetzt werden.

Die Pumpeneinrichtung 10 weist in der Regel einen nicht dargestellten Rotor auf, welcher als Flügelrad oder Laufrad ausgebildet ist und in einem Pumpentopf 12 der Pumpeneinrichtung 10 angeordnet ist. Über einen Ansaugstutzen 14 der

Pumpeneinrichtung 10 bzw. deren Pumpengehäuse 16 wird dabei Wasser oder ein anderes Fluid angesaugt und über einen Druckstutzen, welcher nicht im Detail dargestellt ist, weitergeleitet. Der Rotor bildet zum einen den magnetischen Teil eines Elektromotors und zum anderen, auf der hydraulischen Seite, gleichzeitig das

Flügelrad oder Laufrad aus. Das Laufrad ist in der dargestellten Ausführungsform im Pumpentopf 12 angeordnet.

Die Pumpeneinrichtung 10 weist ferner ein Pumpenteil und ein Motorteil auf. Das Pumpenteil wird hierbei aus dem Pumpengehäuse 16, dem nicht dargestellten Laufrad, dem Pumpentopf 12 und z. B. einem O-Ring, welcher als Dichtungselement nach außen fungiert, gebildet. Das Motorteil der Pumpeneinrichtung 10 wird, wie in Fig. 1 gezeigt ist, wiederum aus einem Motorgehäuse 18, mit einem nicht im Detail dargestellten Stator 20, einer Leiterplatte 22, einem Gehäusedeckel 24 sowie den entsprechenden Dichtelementen, gebildet. Der Stator 20 kann beispielsweise eine Spulenkörpereinrichtung mit Wicklungen aus Wicklungsdraht aufweisen.

Der elektrische Teil und der hydraulische Teil werden in der Regel mittels einer Schraubenverbindung miteinander verbunden. Hierbei werden das Pumpengehäuse 16 und das Motorgehäuse 18 mit einem definierten Anzugsmoment axial vorgespannt, sodass Leckagen ausgeschlossen sind. In dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel für eine

Pumpeneinrichtung 10 ist außen um den Pumpentopf 12 der Stator 20 vorgesehen, welcher den Rotor beziehungsweise das Laufrad antreibt. Der Stator 20 ist ferner in dem Motorgehäuse 18 angeordnet, der von dem Pumpentopf 12 abgetrennt ist, so dass kein Wasser in diesen Bereich eindringen kann. Wie in Figur 1 weiterhin zu erkennen ist, weist das Motorgehäuse 18 eine im Wesentlichen topfförmige Form mit einer sich an die Seitenwand anschließenden Bodenplatte 26 auf. Das in Figur 1 dargestellte Motorgehäuse 18 wird insbesondere mittels Spritzgussverfahren aus einem aushärtbarem Medium gefertigt. Axial unterhalb des Motorgehäuses 18 beziehungsweise des Stators 20 ist eine Ansteuerelektronik angeordnet, welche eine Leiterplatte 22 sowie darauf angeordnete mechanische, elektromechanische, elektrische und/oder elektronische Bauelementen 30 aufweist.

Zum Abdeckung der Ansteuerelektronik weist die Pumpeneinrichtung 10 einen

Gehäusedeckel 24 auf, welcher vorzugsweise am Motorgehäuse 18 befestigt ist und eine im Wesentlichen topfförmige Form aufweist. Ferner weist die Pumpeneinrichtung

10 eine ebenfalls nicht im Detail dargestellte Steckereinrichtung 32 zum Anschließen der Pumpeneinrichtung 10 an eine Stromquelle, beispielsweise eine Fahrzeugbatterie auf. Die Steckereinrichtung 32 ist vorteilhafterweise in den Gehäusedeckel 24 integriert und kann beispielsweise der Aufnahme eines zugeordneten Anschlusssteckers dienen.

Im Betrieb, wenn der Rotor bzw. das Laufrad um die gedachte Drehachse 31 über den Stator 20 des Elektromotors angetrieben wird, wird eine Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser, aus einem angeschlossenen Kühlkreislauf eines Verbrennungsmotors oder einer anderen Einrichtung, welche die Kühlflüssigkeit bereitstellt, über den Ansaugstutzen 14 in das Pumpengehäuse 16 angesaugt. Die angesaugte

Kühlflüssigkeit wird anschließend an eine mit Kühlflüssigkeit zu versorgende

Einrichtung über den Druckstutzen des Pumpengehäuses 16 weitergeleitet. Eine solche mit eKe Kühlflüssigkeit zu versorgende Einrichtung ist beispielsweise eine Heizeinrichtung und/oder eine Kühlungseinrichtung, beispielsweise eine Klimaanlage eines Fahrzeugs usw.

Die Leiterplatte 22 ist gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet und quer zur Drehachse 31 angeordnet. Es sind jedoch auch rechteckige oder quadratische Ausführungsformen der Leiterplatte 22 denkbar. Zur elektrischen und/oder mechanischen Kontaktierung des Stators 20 mit der Ansteuerelektronik, weist die erfindungsgemäße Pumpeneinrichtung 10, wie in Figur 1 schematisch dargestellt ist, ein Kontaktierelement 40 auf. Dieses

Kontaktierelement 40 weist einen motorseitigen Schneidklemmabschnitt 42 sowie einen leiterplattenseitigen Einpressabschnitt 44 auf. Erfindungsgemäß ist das

Kontaktierelement 40 im Bereich des Einpressabschnittes formschlüssig mit dem Motorgehäuse 18 verbunden, insbesondere ist es in das Motorgehäuse 18 eingespritzt ausgebildet. Die folgenden Figuren 2 und 3 zeigen das erfindungsgemäße

Kontaktierelement 40 sowie die formschlüssige Einbindung des Kontaktierelementes 40 im Motorgehäuse 18.

Figur 2 zeigt eine perspektivische Detailansicht eines erfindungsgemäßen

Kontaktierelementes 40. Wie in Figur 2 deutlich zu erkennen ist, weist das

Kontaktierelement 40 einen Schneidklemmabschnitt 42 und einen Einpressabschnitt 44 auf. Das Kontaktierelement 40 erstreckt sich erfindungsgemäß im Wesentlichen in Längsrichtung, das heißt es erstreckt sich im eingebauten Zustand im Wesentlichen in Richtung der Drehachse 31 des Rotors. Erfindungsgemäß ist das Kontaktierelement 40 dazu geeignet den Axialabstand, das heißt, den Abstand in Richtung der Drehachse 31 zwischen dem Stator 18 und der Anschlusselektronik beziehungsweise der Leiterplatte 22, zu überbrücken.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist zwischen dem

Schneidklemmabschnitt 42 und dem Einpressabschnitt 44 ein Ausgleichsabschnitt 46 angeordnet. Dieser Ausgleichsabschnitt 46 erstreckt sich im Wesentlichen quer zur Längserstreckungsrichtung des Schneidklemmabschnittes 42 beziehungsweise des Einpressabschnittes 44. Gemäß der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform, weist der Ausgleichsabschnitt 46 eine mäanderförmige Form auf. Ein solcher

mäanderförmiger Ausgleichabschnitt 46 ermöglicht in vorteilhafter Weise den

Ausgleich von Einzelteil-, Baugruppen- und Montagetoleranzen durch elastische und/oder plastische Verformung.

Gemäß der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform, weist der mäanderförmige

Ausgleichabschnitt eine 270°-Schleife auf. Mit anderen Worten das Kontaktierelement 40 weist im Bereich des Ausgleichsabschnittes 46 ein schleifenförmiges Profil auf, welches einen Eingangsbereich aufweist, der quer zu einem Ausgangsbereich angeordnet ist. Auf diese Weise können Kräfte in Radialrichtung, das heißt in einer Richtung quer zur Längserstreckungsrichtung, in einem kleinen Flächenabschnitt optimal aufgenommen und ausgeglichen werden.

Erfindungsgemäß ist das Kontaktierelement 40 im Bereich des Einpressabschnittes 44 formschlüssig mit dem Motorgehäuse 18 verbunden. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird dabei das Kontaktierelement 40 mit dem Motorgehäuse 18 angespritzt. In Figur 2 ist der Aufnahmebereich 48 schraffiert dargestellt. In diesem Bereich bildet das Motorgehäuse 18 eine formschlüssige Aufnahme für das

Kontaktierelement 40. Das Kontaktierelement 40 wird dabei in das Spritzgusswerkzeug eingelegt und mit dem das Motorgehäuse 18 bildenden, aushärtbaren Medium umspritzt. Durch die Positionierung der Kontaktierelemente 40 im Spritzgusswerkzeug kann eine exakte Ausrichtung des Einpressabschnittes 44 und damit einhergehend eine hohe Positionsgüte bereitgestellt werden.

Wie in Figur 2 zu erkennen ist, umfasst der Aufnahmebereich 48 des

Kontaktierelementes 40 sowohl einen Axialabschnitt als auch einen Radialabschnitt. Ferner ist im Bereich des Axialabschnittes ein Verdickungsbereich 50 angeordnet. Auf diese Weise kann eine feste Einspritzung des Kontaktierelementes 40 bereitgestellt werden, welche Radial- und Axialkräfte optimal aufnehmen kann. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst der Aufnahmebereich 48 zusätzlich einen ersten mäanderförmigen Abschnitt, was eine vorteilhafte Vergrößerung der angespritzten Mantelfläche des Kontaktierlementes 40 zur Folge hat. Wie bereits erwähnt, verbindet das erfindungsgemäße Kontaktierelement 40 den Stator 20 mit der Ansteuerelektronik elektrisch. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird der Einpressbereich 44 des Kontaktierelementes 40 bei der Montage in die Leiterplatte 22 eingepresst. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Einpressbereich 44 mit der Leiterplatte 22 verlötet wird. Erfindungswesentlich ist hierbei lediglich, dass eine elektrische und/oder mechanische Verbindung zwischen dem Kontaktierelement 40 und der Leiterplatte 22 bereitgestellt wird.

Wie in Figur 2 weiterhin deutlich zu erkennen ist, weist der Schneidklemmabschnitt 42 des Kontaktierelementes 40 einen Aufnahmeschnitz 52 auf, dessen Geometrie im Allgemeinen herstellerspezifisch gestaltet ist. Der Aufnahmeschlitz 52 erstreckt sich im Wesentlichen in Längsrichtung und weist eine Breite 54 auf, die derart ausgelegt ist, dass nach erfolgter Montage eine vorgespannte Verbindung zwischen dem

Kontaktierelement 40 und dem Wicklungsdraht des Stators 20 entsteht. Der

Schneidklemmabschnitt 42 des Kontaktierelementes 40 und der Wicklungsdraht verformen sich beim Einpressen des Schneidklemmabschnittes 42 in eine am Stator 20 angeordnete Ausnehmung 56 elastisch und plastisch und passen sich hinsichtlich ihrer Kontur einander an. Auf diese Weise kann eine elektrische Verbindung zwischen Stator und Kontaktierelement 40 bereitgestellt werden. Eine solche erfindungsgemäße Ausnehmung 56 ist in Figur 3 näher dargestellt. Die Schneidklemmtechnik ist aus dem Stand der Technik hinreichend bekannt, sodass hier zwecks Knappheit der

Beschreibung auf eine weiterführende Beschreibung verzichtet wird.

Wie in Figur 2 zu erkennen ist, weist der Schneidklemmabschnitt 42 eine dem

Ausgleichsabschnitt 46 zugewandte, sich in Radialrichtung erstreckende Schulter 55 auf. Diese Schulter 55 liegt im montierten Zustand an der Bodenplatte 26 des

Motorgehäuses 18 an. Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist es auch denkbar, dass die Schulter 55 im Bereich einer im Motorgehäuse 18

angeordneten Öffnung 60 angeordnet ist. Die Anordnung der Schneidklemme beziehungsweise der Schulter 55 ist in Figur 3 näher erläutert.

In Figur 3 ist eine perspektivische Detailansicht eines Ausschnittes der

erfindungsgemäßen Pumpeneinrichtung aus Figur 1 gezeigt. Der Ausschnitt zeigt insbesondere das erfindungsgemäße Kontaktierelement 40 gemäß Figur 2 sowie seine Einbindung in das Motorgehäuse 18. Figur 2 zeigt die Gehäuseunterseite des

Motorgehäuses 18 beziehungsweise der Bodenplatte 26 des Motorgehäuses 18. Wie in Figur 2 deutlich zu erkennen ist, weist das Kontaktierelement 40 einen motor- beziehungsweise statorseitigen Schneidklemmabschnitt 42 und einen

leiterplattenseitigen Einpressabschnitt 44 auf. Schneidklemmabschnitt 42 und

Einpressabschnitt 44 erstrecken sich im Wesentlichen in Längsrichtung, das heißt in Richtung der Drehachse 31. Zwischen dem Schneidklemmabschnitt 42 und dem Einpressabschnitt 4 ist ein sich in Radialrichtung erstreckender Ausgleichabschnitt 46 angeordnet. Dieser Ausgleichsabschnitt 46 weist erfindungsgemäß eine im

Wesentlichen mäanderförmige Form auf.

Wie bereits erläutert, wird das Kontaktierelement 40 im Bereich des

Einpressabschnittes 44 mit dem Motorgehäuse 18 angespritzt. Das aushärtbare Medium umschließt somit Aufnahmebereich 48 formschlüssig. Gemäß der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung, weist das Motorgehäuse 18 eine Öffnung 60 auf. In dieser Öffnung 60 ist erfindungsgemäß der Ausgleichabschnitt 46 mit seiner mäanderförmigen Form angeordnet. Der Ausgleichsabschnitt 46 erstreckt sich dabei erfindungsgemäß in der Ebene der Öffnung 60 beziehungsweise der Bodenplatte 26 des Motorgehäuses 18. Gemäß der in Figur 3 dargestellten

Ausführungsform, weist die Öffnung 60 eine dem Ausgleichsabschnitt 46 angepasste Form auf. Durch die Anordnung des Ausgleichabschnittes 46 in der Öffnung 60 kann sich der Ausgleichsabschnitt 46 in vorteilhafter Weise elastisch und/oder plastisch verformen. Auf diese Weise kann eine vorteilhafte Entkopplung des

Einpressabschnittes 44 vom Schneidklemmabschnitt 42 bereitgestellt werden.

Zur statorseitigen Kontaktierung mit dem Wicklungsdraht ist am Stator 20 eine

Ausnehmung 56 angeordnet. Wie in Figur 3 deutlich zu erkennen ist, weist diese Ausnehmung 56 Einführschrägen 62 auf. Diese ermöglichen ein einfaches Einführen des Schneidklemmabschnittes 42 in die Ausnehmung 56. Wie bereits erwähnt, verformen sich der Schneidklemmabschnitt 42 des Kontaktierelementes 40 und der Wicklungsdraht beim Einpressen des Schneidklemmabschnittes 42 in die Ausnehmung 56 elastisch und plastisch und passen sich hinsichtlich ihrer Kontur einander an. Auf diese Weise kann eine elektrische Verbindung zwischen dem Stator und

Kontaktierelement 40 bereitgestellt werden.

Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform ist die Schulter 55 des

Schneidklemmelementes 42 im Bereich der Öffnung 60 angeordnet. Bei der Montage eines derart ausgebildeten Kontaktierlementes 40 mit seiner korrespondierenden Öffnung 60 kann das Schneidklemmelement 42, welches durch die Öffnung 60 zugänglich ist, in die korrespondierende Ausnehmung 60 geschoben werden. Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist es jedoch auch denkbar, dass die Schulter an der Bodenseite 26 des Motorgehäuses 18 anliegt. Bei der Montage einer derart ausgebildeten Pumpenvorrichtung 10 erfolgt die Krafteinleitung beim Einpressen des Schneidklemmabschnittes 42 in die entsprechende Ausnehmung 56 über das Motorgehäuse 18.