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Title:
PUMP-LESS WATER SUPPLY DEVICE FOR MOBILE USE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/070075
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a water supply device, comprising a water tank (10) for storing a supply of water and a water discharge connection (40) for discharging water to a user. According to the invention, an intermediate buffer (20,30) connected to the water discharge connection by way of a discharge line (22,32), a re-fill line (11) connecting the water tank to the intermediate buffer in order to route water from the water tank to the intermediate buffer, a pressure application device (70) which is connected to the intermediate buffer by way of a compressed air line (72) and a pressure control device (80) are provided, the pressure control device being designed to effect a first pressure difference between the water tank and the intermediate buffer, said first pressure difference conveying water from the water tank through the re-fill line to the intermediate buffer, and to effect a second pressure difference between the intermediate buffer and the water discharge connection, said second pressure difference conveying water from the intermediate buffer through the discharge line to the water discharge connection.

Inventors:
MATZKE, Arne (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
NEUNDÖRFER, Robert (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
MASCOW, Sven (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
AUTZEN, Matthias (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
OREMEK, Peter (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
ZHANG, John (Zhang Shao, Unit 5 Room 80, 3278 Changzhong Road 6 Shanghai, 20043, CN)
YANG, Cima (Yang Yong, 1 Fu Xiang Road Gewu Town,Yandu Distric, Yancheng City 4 Jiangsu Province, 22402, CN)
Application Number:
EP2009/067465
Publication Date:
June 24, 2010
Filing Date:
December 17, 2009
Export Citation:
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Assignee:
EVAC GMBH (Feldstraße 124, Wedel, 22880, DE)
MATZKE, Arne (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
NEUNDÖRFER, Robert (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
MASCOW, Sven (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
AUTZEN, Matthias (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
OREMEK, Peter (Feldstrasse 124, Wedel, 22880, DE)
ZHANG, John (Zhang Shao, Unit 5 Room 80, 3278 Changzhong Road 6 Shanghai, 20043, CN)
YANG, Cima (Yang Yong, 1 Fu Xiang Road Gewu Town,Yandu Distric, Yancheng City 4 Jiangsu Province, 22402, CN)
International Classes:
E03B1/02
Attorney, Agent or Firm:
Eisenführ Speiser & Partner (Johannes-Brahms-Platz 1, Hamburg, 20355, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Wasserversorgungseinrichtung für mobile Sanitäreinrichtungen, umfassend: - einen Wassertank (10) zur Speicherung eines Wasservorrats,

- einen Wasserabgabeanschluss (40) zur Abgabe von Wasser an einen Verbraucher, gekennzeichnet durch

- einen Zwischenspeicher (20), der mittels einer Abgabeleitung (22) mit dem Wasserabgabeanschluss verbunden ist,

- eine Nachfüllleitung (1 1 , 12) welche den Wassertank (10) mit dem Zwischenspeicher zur Leitung von Wasser aus dem Wassertank in den Zwischenspeicher verbindet,

- eine Druckbeaufschlagungseinrichtung (70), die mittels einer Druckluftleitung mit dem Zwischenspeicher verbunden ist und eine Drucksteuerungseinrichtung (80), die ausgebildet ist, um i. einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank (10) und Zwischenspeicher (20) zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank über die Nachfüllleitung (1 1 , 12) in den Zwischenspeicher befördert, und ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher (20) und dem Wasserabgabeanschluss (40) zu bewirken, der Wasser aus dem Zwischenspeicher über die Abgabeleitung (22) zum Wasserabgabeanschluss beför- dert.

2. Wasserversorgungseinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein erster und ein zweiter Zwischenspeicher (20, 30) vorhanden sind, die beide mittels je einer Nachfüllleitung (1 1 , 12, 13) mit dem Wassertank, mittels je einer Abgabeleitung (22, 32) mit dem Wasserabgabeanschluss und mittels je einer Druckluftleitung (24, 34) mit der Druckbeaufschlagungseinrichtung verbunden sind, wobei die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um i. einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem ersten und/oder dem zweiten Zwischenspeicher zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank über die Nachfüllleitung in den ersten bzw. zweiten Zwischenspeicher befördert, und ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen dem ersten und/oder dem zweiten Zwischenspeicher und dem Was- serabgabeanschluss zu bewirken, der Wasser aus dem ersten bzw. zweiten Zwischenspeicher über die Abgabelei- tung zum Wasserabgabeanschluss befördert.

3. Wasserversorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Zwischenspeicher kleiner als der Wassertank ist/sind und ausgebildet ist/sind, um einem höheren Innendruck als der Wassertank aufzunehmen.

4. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Zwischenspeicher und dem Wassertank ein erstes Ventil (14, 15) in der Nachfüllleitung angeordnet ist, welches einen Rückfluss von Wasser aus dem Zwischenspeicher in den Wassertank verhindert, wenn zwischen dem Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss der zweite Druckunterschied herrscht.

5. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2-4 mit zwei oder mehr Zwischenspeichern, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen jedem Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss ein zweites Ventil 23, 33 in der Abgabeleitung angeordnet ist, welches einen Fluss von Wasser aus einem anderen Zwischenspei- ' eher in den jeweiligen Zwischenspeicher verhindert, wenn zwischen dem anderen Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss der zweite Druckunterschied herrscht.

6. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zwischenspeicher eine mit der Drucksteuerungseinrichtung zur Signalübertragung verbundene Sensorik (26, 27; 36, 37) aufweist, die ausgebildet ist, um zu erfassen, ob der Zwischenspeicher leer oder mit Wasser gefüllt ist und dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um den ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem jeweiligen Zwischenspeicher zu bewirken, wenn die Sensorik er- fasst, dass der Zwischenspeicher leer ist, und diesen Druckunterschied zu halten, bis die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher voll ist den zweiten Druckunterschied zwischen dem jeweiligen Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, wenn die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher voll ist, und diesen Druckunterschied zu halten, bis die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher leer ist.

7. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um in Bezug auf jeden Zwischenspeicher entweder den ersten oder den zweiten Druckunterschied zu bewirken.

8. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oder mehrere weitere Zwischenspeicher die jeweils mittels einer Nachfüllleitung mit dem Wassertank und mittels Druckluftleitungen mit der Druckbeaufschlagungseinrichtung verbunden sind, wobei die Drucksteue- rungseinrichtung ausgebildet ist, um i. einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und jedem Zwischenspeicher zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank in den jeweiligen Zwischenspeicher befördert, und ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen jedem Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zu be- wirken, der Wasser aus dem jeweiligen Zwischenspeicher zum Wasserabgabeanschluss befördert.

9. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zumindest zwei Zwischenspeichern, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um

In einem ersten Betriebsmodus einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem ersten Zwischenspeicher zur Befüllung des ersten Zwischenspeichers aus dem Wassertank zu er- zeugen und einen zweiten Druckunterschied zwischen dem zweiten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem zweiten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen, In einem zweiten Betriebsmodus einen zweiten Druckunterschied zwischen dem ersten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem ersten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen und einen zweiten Druckunterschied zwischen dem zweiten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem zweiten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen, und

In einem dritten Betriebsmodus einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem zweiten Zwischenspeicher zur Befüllung des zweiten Zwischenspeichers aus dem Wassertank zu erzeugen und einen zweiten Druckunterschied zwischen dem ersten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem ersten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen.

10. Wasserversorgungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um - den ersten Betriebsmodus über einen vorbestimmten ersten Zeitraum aufrechtzuerhalten, der ausreichend ist, um den ersten Zwischenspeicher aus dem Zustand vollständiger Entleerung vollständig zu befüllen, den zweiten Betriebsmodus über einen vorbestimmten zweiten Zeitraum aufrechtzuerhalten, und den dritten Betriebsmodus über einen vorbestimmten dritten Zeitraum aufrechtzuerhalten, der ausreichend ist, um den zweiten Zwischenspeicher aus dem Zustand vollständiger Entleerung vollständig zu befüllen,

11. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit zumindest zwei Zwischenspeichern, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung, die Druckbeaufschlagungseinrichtung, die Abgabeleitungen und die Nachfüllleitungen ausgebil- det sind, um mittels des ersten Druckunterschieds den leeren ersten oder zweiten Zwischenspeicher in einem Zeitraum aus dem Wassertank vollständig zu befüllen, der kürzer ist als der Zeitraum, in dem der zweite bzw. erste vollständig gefüllte Zwischenspeicher mittels des zweiten Druckunterschieds durch die Abgabeleitungen entleert werden kann.

12. Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagungseinrichtung (70), mittels einer weiteren Druckluftleitung mit dem Wassertank verbunden ist zur Beaufschlagung des Wassertanks mit Überdruck.

13. Drucksteuerungseinrichtung für eine Wasserversorgungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um i. einen ersten Druckunterschied zwischen einem Wassertank (10) und einem Zwischenspeicher (20) zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank über eine Nachfüllleitung in den Zwischenspeicher befördert, und ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher (20) und einem Wasserabgabeanschluss (40) zu bewirken, der Wasser aus dem Zwischenspeicher über ei- ne Abgabeleitung zum Wasserabgabeanschluss befördert.

14. Drucksteuerungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um zur Signalübertragung mit einer Sensorik (26, 27; 36, 37) verbunden zu wer- den, die ausgebildet ist, um zu erfassen, ob der Zwischenspeicher leer oder mit Wasser gefüllt ist und dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um den ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem jeweiligen Zwischenspeicher zu bewirken, wenn die Sensorik er- fasst, dass der Zwischenspeicher leer ist, und diesen Druckunter- schied zu halten, bis die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher voll ist, den zweiten Druckunterschied zwischen dem jeweiligen Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, wenn die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher voll ist, und diesen Druckunterschied zu halten, bis die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher leer ist.

15. Computerprogrammprodukt, das ausgebildet ist, um eine Drucksteuerungseinrichtung so anzusteuern, dass diese nach einem der vorherge- henden Ansprüche den ersten und den zweiten Druckunterschied an einem oder mehreren, gegebenenfalls mit Sensorik ausgerüsteten Zwischenspeichern bewirkt, wenn es auf einem Computer abläuft.

Description:
Pumpenlose Wasserversorgungseinrichtung für mobilen Einsatz

Die Erfindung betrifft eine Wasserversorgungseinrichtung, umfassend einen Wassertank zur Speicherung eines Wasservorrats und einen Wasserabgabean- schluss zur Abgabe von Wasser an einen Verbraucher. Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist eine Drucksteuerungseinrichtung zum Steuern des Drucks in einer solchen Wasserversorgungseinrichtung und ein Computerprogrammprodukt zur Ansteuerung einer Drucksteuerungseinrichtung für eine solche Wasserversorgungseinrichtung.

Wasserversorgungseinrichtungen der vorgenannten Art werden dazu eingesetzt, um an Orten, die nicht an das öffentliche Leitungsnetz angeschlossen sind, eine Wasserversorgung bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird der Wassertank mit einem großen Wasservorrat befüllt und dieser Wasservorrat an den Wasserab- gabeanschluss gefördert, um das Wasser dort an einen Verbraucher bereitzustellen.

Es ist bekannt, dass die Förderung des Wassers mittels einer Druck- oder Saug- pumpe bewirkt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass gegenüber rein schwer- kraftbetriebener Wasserversorgungseinrichtungen der Wassertank auch unterhalb der Wasserabgabestelle angeordnet werden kann. Nachteilig an dieser Bauweise ist jedoch, dass die Pumpe zur Wasserförderung stets betätigt werden muss und dass bei Ausfall der Pumpe keine Bereitstellung von Wasser erfolgen kann. Zudem erzeugt eine Pumpe Geräusche, die in vielen Anwendungen nicht erwünscht sind und kann oftmals keinen konstanten und mit dem richtigen Druck bereitgestellten Wasserfluss am Wasserabgabeanschluss erzeugen.

Es sind daher andere Ausgestaltungen bekannt, bei denen auf eine Pumpe verzichtet wird und die Förderung des Wassers von dem Wassertank an den Wasserabgabeanschluss durch Erzeugen eines Druckunterschieds zwischen Wassertank und Wasserabgabestelle bewirkt wird, indem entweder der Wassertank unter Druck gesetzt wird oder der Wasserabgabeanschluss unter Unterdruck gesetzt wird. Sowohl der Überdruck im Wassertank als auch der Unterdruck an dem Wasserabgabeanschluss kann hierbei durch Beaufschlagung mit einem entsprechenden Luftüber- bzw. unterdruck erfolgen. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass die Wasserversorgungseinrichtung auf eine Förderpumpe verzichten kann und stattdessen durch Anschluss beispielsweise an ein druckluftnetz betrieben werden kann. Nachteilig hieran ist jedoch, dass entweder der Wassertank Druckfest ausgestaltet sein muss oder aber der Wasserabgabeanschluss in einer unterdruckfesten Umgebung ausgebildet sein muss, was in beiden alternativen oder kumulierten Ausgestaltungsvarianten erheblichen konstruktiven Aufwand erfordert.

In vielen Anwendungen, in denen eine Wasserversorgungseinrichtung konstruktiv integriert werden muss, beispielsweise in Anwendungsfällen, in denen die Wasserversorgungseinrichtung in einen Zugwaggon integriert werden soll, ist es wünschenswert, für die Gestaltung des in der Regel großen Wassertanks einen großen Gestaltungsspielraum zu eröffnen, um den Wassertank an vorhandene Freiräume innerhalb des Zugwaggons anpassen zu können. Allerdings kann durch eine solche konstruktive Anpassung eine sehr zerklüftete und somit für eine Druckbeaufschlagung ungünstige Gestalt des Wassertanks resultieren. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wasserversorgungseinrichtung bereitzustellen, welche eine gegenüber vorbekannten Wasserversorgungseinrichtungen erhöhte konstruktive Freiheit bei der Gestaltung des Wassertanks eröffnet und zugleich eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem eine Wasserversorgungseinrichtung der eingangs genannten Art weitergebildet wird durch

einen Zwischenspeicher, der mittels einer Abgabeleitung mit dem Wasserabgabeanschluss verbunden ist,

eine Nachfüllleitung welche den Wassertank mit dem Zwischen- Speicher zur Leitung von Wasser aus dem Wassertank in den

Zwischenspeicher verbindet,

eine Druckbeaufschlagungseinrichtung, die mittels einer Druckluftleitung mit dem Zwischenspeicher verbunden ist und

eine Drucksteuerungseinrichtung, die ausgebildet ist, um

i. einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und

Zwischenspeicher zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank über die Nachfüllleitung in den Zwischenspeicher befördert, und

ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen dem Zwischen- Speicher und dem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, der Wasser aus dem Zwischenspeicher über die Abgabeleitung zum Wasserabgabeanschluss befördert.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung werden ein oder mehrere Zwischenspeicher eingeführt, die aus dem Wassertank durch einen Druckunterschied befüllbar sind. Aus diesen Zwischenspeichern, die regelmäßig kleiner und somit für eine Druckbeaufschlagung optimierter ausgestaltet werden können als der Wassertank, wird der Abgabeanschluss mit Wasser versorgt. Grundsätzlich ist zu verstehen, dass ein Druckunterschied durch Anlegen eines Unterdrucks auf der - A -

einen Seite, durch Anlegen eines Überdrucks auf der anderen Seite oder durch eine Kombination hieraus erzeugt werden kann. Druckluftleitungen im Sinne der Erfindungen sind daher als unterdruck- oder überdruckführende Leitungen oder als Leitungen zu verstehen, die alternierend sowohl mit Unter- als auch mit Überdruck beaufschlagt sind.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist es somit möglich, einerseits einen in beliebiger Weise gestalteten Wassertank vorzusehen, aus dem durch einen ersten Druckunterschied zu einem oder mehreren Zwischenspeichern Wasser in den/die Zwischenspeicher gefördert werden kann. Dieser erste Druck- unterschied wird vorzugsweise durch Anlegen eines Unterdrucks an den zu befüllenden Zwischenspeicher erzielt. Dieser Unterdruck kann aufgrund der kleinen und geometrisch unterdruckbeständigen Gestaltbarkeit des Zwischenspeichers recht groß sein, also ein großes Vakuum erzeugen. Aus den kleineren, und somit auch mit hohem Überdruck beaufschlagbaren Zwischenspeichern wird das Wasser dann mit einem für den Benutzer komfortablen Druck an der Wasserabgabestelle bereitgestellt, indem ein erhöhter Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher und der Wasserabgabestelle erzeugt wird.

Es ist hierbei zu verstehen, dass sowohl ein oder mehrere Zwischenspeicher als auch ein oder mehrere Wassertank und Wasserabgabeanschlüsse vorgesehen sein können. Für die Erfindung entscheidend ist, dass Wassertank und Zwischenspeicher jeweils so miteinander verbunden sind, dass die Zwischenspeicher aus dem Wassertank in regelmäßigen Abständen aufgefüllt werden können und die Zwischenspeicher mit dem Wasserabgabeanschluss verbunden sind, um Wasser aus dem Zwischenspeicher zum Wasserabgabeanschluss zu fördern.

Die Verbindungsleitungen zwischen Zwischenspeicher und Wasserabgabeanschluss bzw. Wassertank können einerseits als separate Leitungen vorgesehen sein, andererseits ist in bevorzugten Ausgestaltungen auch eine teilweise gemeinsame Leitungsführung möglich, die mit entsprechenden Verzweigungsanschlüssen aus dem Zwischenspeicher kommend in den Wassertank bzw. zum Wasserabgabeanschluss verzweigen. In gleicher Weise können mehrere Was- sertanks oder mehrere Zwischenspeicher über gemeinsame Leitungsführungen verfügen.

Die erfindungsgemäße Druckbeaufschlagungseinrichtung und Drucksteuerungseinrichtung ist vorzugsweise eine pneumatische Druckregeleinheit, die sich aus einer Über- oder Unterdruckquelle speist. Die Druckbeaufschlagungseinrichtung kann dabei in einfachster Weise aus einem Anschluss bestehen, der an ein bestehendes Druck- oder Unterdrucknetz angeschlossen werden kann, um aus diesem Über- oder Unterdruck zu beziehen. Die Drucksteuerungseinrichtung besteht vorzugsweise aus entsprechend schaltbaren und/oder regelbaren Venti- len, insbesondere pneumatischen Ventilen, welche so in entsprechende pneumatische Druckleitungen eingebunden sind, dass die ersten und zweiten Druckunterschiede erzeugt werden können. Vorzugsweise sind die mit der Druckbeaufschlagungseinrichtung verbundenen Druckluftleitungen jeweils in Schwerkraftrichtung gesehen im oberen Bereich der Zwischenspeicher und des Wassertanks angeordnet und zur Wasserführung vorgesehene Nachfüllleitungen und Abgabeleitungen entsprechend im unteren Bereich der Zwischenspeicher und Wassertanks angeschlossen.

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass ein erster und ein zweiter Zwischenspeicher vorhanden sind, die beide mittels je einer Nachfüllleitung mit dem Wassertank, mittels je einer Abgabeleitung mit dem Wasserabgabeanschluss und jeweils mittels Druckluftleitungen mit der Druckbeaufschlagungseinrichtung verbunden sind, wobei die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem ersten und/oder dem zweiten Zwischenspeicher zu bewirken, der Was- ser von dem Wassertank über die Nachfüllleitung in den ersten bzw. zweiten Zwischenspeicher befördert, und einen zweiten Druckunterschied zwischen dem ersten und/oder dem zweiten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, der Wasser aus dem ersten bzw. zweiten Zwischenspeicher über die Abgabeleitung zum Wasserabgabeanschluss befördert.

Mit dieser bevorzugten Ausführungsform wird es ermöglicht, einen kontinuierlichen Wasserfluss an der Abgabestelle bereitzustellen. Dies wird erzielt, indem Wasser aus einem der beiden Zwischenspeicher zur Wasserabgabestelle fließt, da zwischen diesem Zwischenspeicher und der Abgabestelle der zweite Druckunterschied herrscht und zugleich der andere Zwischenspeicher mit Wasser aus dem Wassertank aufgefüllt wird, da zwischen diesem anderen Zwischenspeicher und dem Wassertank der erste Druckunterschied herrscht. Sobald der eine Zwischenspeicher leer ist, kann aus dem anderen Zwischenspeicher Wasser an die Abgabestelle bereitgestellt werden, indem nun zwischen diesem anderen Zwischenspeicher und der Abgabestelle der zweite Druckunterschied hergestellt wird. Zugleich kann dann der erste Zwischenspeicher aus dem Wassertank mit Wasser wieder aufgefüllt werden, indem der erste Druckunterschied zwischen diesem Zwischenspeicher und dem Wassertank hergestellt wird. Es ist zu verstehen, dass für einen kontinuierlichen Wasserfluss an der Wasserabgabestelle sichergestellt sein muss, dass die Auffüllung der Zwischenspeicher zumindest gleich schnell, vorzugsweise schneller, aus dem Wassertank erfolgt als die Ent- leerung der Zwischenspeicher an die Wasserabgabestelle erfolgen kann. Dies kann erfindungsgemäß durch entsprechende Drosselungen und Leitungsquerschnitte der Nachfüllleitungen und der Abgabeleitungen erreicht werden.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass jeder Zwischenspeicher kleiner als der Wassertank ist und ausgebildet ist, um einem höheren Innendruck als der Wassertank aufzunehmen. Dies ermöglicht es insbesondere, einen komfortablen Wasserdruck an der Wasserabgabestelle bereitzustellen, ohne dass es hierfür nötig wird, den gegebenenfalls zerklüfteten und nur mit erheblichem Materialaufwand und Gewicht gegen einen hohen Innendruck auszulegenden Wassertank entsprechend dimensionieren zu müssen. Insbeson- dere kann der Zwischenspeicher als zylindrischer Druckspeicher ausgeführt werden, der beispielsweise lediglich ein Hundertstel des Volumens des Wassertanks aufweisen muss.

Des weiteren ist es bevorzugt, wenn der erste Druckunterschied kleiner als der zweite Druckunterschied ist. Auch diese Fortbildung ermöglicht insbesondere eine gewichtssparende und raumökonomische Ausgestaltung des Wassertanks, ohne dass hierzu auf einen komfortablen Wasserdruck am Wasserabgabean- schluss verzichtet werden muss.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass zwischen jedem Zwischenspeicher und dem Wassertank ein erstes Ventil in der Nachfüllleitung angeordnet ist, welches einen Rückfluss von Wasser aus dem Zwischenspeicher in den Wassertank verhindert, wenn zwischen dem Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss der zweite Druckunterschied herrscht. Dieses erste Ventil kann insbesondere als Rückschlagventil ausgebildet sein. Alternativ kann das erste Ventil jedoch auch als geschaltetes Ventil ausges- taltet sein, das mit der Drucksteuerungseinrichtung gekoppelt ist, um es entsprechend zu sperren, wenn der Zwischenspeicher unter Druck gesetzt wird, um den zweiten Druckunterschied herzustellen. Die Bereitstellung des ersten Ventils ermöglicht in einer einfachen konstruktiven Ausgestaltung, dass verhindert wird, dass der Wassertank mit dem erhöhten Innendruck des Zwischenspeichers beaufschlagt wird, wenn der zweite Druckunterschied durch einen solchen hohen Innendruck des Zwischenspeichers erzeugt wird. Dabei kann insbesondere ergänzend zu einem automatisch schließenden Rückschlagventil durch Bereitstellung eines bereits bei geringem Unterdruck öffnenden Sicherheitsventils am Wassertank sichergestellt werden, dass dieser nicht mit einem unzulässigen Überdruck beaufschlagt wird.

Weiterhin ist es bei Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Wasserversorgungseinrichtung, die mehr als einen Zwischenspeicher aufweisen, bevorzugt, wenn zwischen jedem Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss ein Absperrventil in der Abgabeleitung angeordnet ist, welches einen Fluss von Wasser aus einem anderen Zwischenspeicher in den jeweiligen Zwischenspeicher verhindert, wenn zwischen dem anderen Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss der zweite Druckunterschied herrscht. Auch dieses Absperrventil kann insbesondere als Rückschlagventil oder alternativ als schaltbares, mit der Drucksteuereinrichtung verbundenes Ventil ausgeführt sein. Das solcherart vorgesehene Absperrventil verhindert wirksam, dass Wasser, welches von einem ersten Zwischenspeicher zur Wasserabgabestelle geleitet wird, in einen zweiten, leeren oder teilentleerten Zwischenspeicher einströmt und hierdurch einerseits einen unzulänglichen Wasserfluss an dem Wasserabgabean- schluss bewirken würde, und andererseits eine unzulässige Druckerhöhung im zweiten Zwischenspeicher bewirken könnte, der gegebenenfalls gerade durch den ersten Druckunterschied aus dem Wassertank wieder aufgefüllt werden soll.

Gemäß einer noch weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass jeder Zwischenspeicher eine mit der Drucksteuerungseinrichtung zur Signalübertragung verbundene Sensorik aufweist, die ausgebildet ist, um zu erfassen, ob der Zwischenspeicher leer oder mit Wasser gefüllt ist und dass die Drucksteue- rungseinrichtung ausgebildet ist, um

den ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem jeweiligen Zwischenspeicher zu bewirken, wenn die Sensorik er- fasst, dass der Zwischenspeicher leer ist, und diesen Druckunterschied zu halten, bis die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspei- eher voll ist,

den zweiten Druckunterschied zwischen dem jeweiligen Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, wenn die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher voll ist, und diesen Druckunterschied zu halten, bis die Sensorik erfasst, dass der Zwischenspeicher leer ist.

Gemäß dieser Ausgestaltung weist jeder Zwischenspeicher einen oder mehrere Füllstandssensoren auf, die zumindest einen leeren Zustand oder einen vollen Zustand des Zwischenspeichers, vorzugsweise beide Zustände erfassen und an die Drucksteuerungseinrichtung signalisieren können. Durch diese Sensorik wird es ermöglicht, dass die erfindungsgemäße Wasserversorgungseinrichtung in automatischer Weise zwischen dem ersten und dem zweiten Druckunterschied für jeden Zwischenspeicher schaltet, um auf diese Weise eine entsprechend konstante Wasserversorgung am Wasserabgabeanschluss bereitzustellen und zugleich ein jeweils rechtzeitiges Wiederauffüllen entleerter Zwischenspeicher aus dem Wassertank sicherzustellen. Insbesondere ist es bevorzugt, wenn die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um in Bezug auf jeden Zwischenspeicher entweder den ersten oder den zweiten Druckunterschied zu bewirken. Mit dieser Ausgestaltung wird verhindert, dass Druckzustände innerhalb des Systems auftreten, welche entweder keine ausreichende Befüllung des Zwischenspeichers bewirken oder eine Überdruckbelastung des Wassertanks erzeugen, indem stets nur entweder der erhöhte Überdruck im Zwischenspeicher oder gegenüber diesem Überdruck reduzierte Überdruck im Wassertank aufgeschlagen wird.

Noch weiter ist es bevorzugt, wenn die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um in Bezug auf einen ersten Zwischenspeicher entweder den ersten oder den zweiten Druckunterschied zu bewirken und in Bezug auf einen zweiten Zwischenspeicher den zweiten oder den ersten Druckunterschied zu bewirken. Bei dieser Ausgestaltung wird erreicht, dass die Drucksteuerungseinrichtung jeweils alternativ den ersten und zweiten Druckunterschied an den ersten und zweiten Zwischenspeicher bewirkt, um aus einem der beiden Zwischenspeicher den Wasserfluss an die Wasserabgabestelle bereitzustellen und den jeweils anderen Zwischenspeicher aus dem Wassertank aufzufüllen.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Druckbeaufschlagungseinrichtung ausgebildet ist, um die jeweiligen Druckunter- schiede durch Erzeugung eines Überdrucks in dem Wassertank oder einem Zwischenspeicher zu bewirken. Die Erzeugung des Druckunterschieds durch einen Überdruck ist insbesondere in Zugwaggons bevorzugt, da in diesem Fall auf in der Regel bestehende Überdruckleitungsnetze als Energiequelle zurückgegriffen werden kann.

Die erfindungsgemäße Wasserversorgungseinrichtung kann gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform durch einen oder mehrere weitere Zwischenspeicher fortgebildet werden, die jeweils mittels einer Nachfüllleitung mit dem Wassertank, mittels einer Abgabeleitung mit dem Wasserabgabeanschluss und mittels Druckluftleitungen mit der Druckbeaufschlagungseinrichtung verbunden sind, wobei die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um i. einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und jedem Zwischenspeicher zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank in den jeweiligen Zwischenspeicher befördert, und

ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen jedem Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, der Wasser aus dem jeweiligen Zwischenspeicher zum Wasserabgabeanschluss befördert.

Bezüglich dieser Ausgestaltung ist zu verstehen, dass in Wasserversorgungsein- richtungen, die eine erhöhte Volumenrate Wasser pro Zeiteinheit an möglicherweise mehrere Wasserabgabestellen bereitstellen, auch zu diesem Zweck entsprechend mehrere Zwischenspeicher vorhanden sein müssen, um einen konstanten Fluss auch bei maximaler Abgabeforderung an den Wasserabgabestellen sicherzustellen. Die jeweiligen Zwischenspeicher werden hierbei so geschaltet, dass sie jeweils einzeln durch Erzeugen des ersten Druckunterschieds aus dem Wassertank oder aus mehreren Wassertanks wieder aufgefüllt werden können und dass jeweils einzeln durch Bewirken des zweiten Druckunterschieds im Zwischenspeicher befindliches Wasser an die Wasserabgabestelle abgegeben werden kann.

Grundsätzlich ist bezüglich der zuvor erläuterten Ausführungsformen und der anhängenden Ansprüche zu verstehen, dass die Wasserversorgungseinrichtung insbesondere zur Bereitstellung von Frischwasser (Trinkwasser) oder geringfügig verschmutztem Wasser (Grauwasser) eingesetzt werden kann. Es ist jedoch grundsätzlich zu verstehen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung auch zur Förderung anderer Flüssigkeiten, wie beispielsweise Brennstoffen, Reinigungsmitteln, Getränken oder dergleichen einsetzbar ist.

Es ist noch weiter bevorzugt, dass bei Vorhandensein von zumindest zwei Zwischenspeichern, die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um

In einem ersten Betriebsmodus einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem ersten Zwischenspeicher zur Befüllung des ersten Zwi- schenspeichers aus dem Wassertank zu erzeugen und einen zweiten Druckunterschied zwischen dem zweiten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabean- schluss zur Abgabe von Wasser aus dem zweiten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen,

- In einem zweiten Betriebsmodus einen zweiten Druckunterschied zwischen dem ersten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem ersten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen und einen zweiten Druckunterschied zwischen dem zweiten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem zweiten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen, und

In einem dritten Betriebsmodus einen ersten Druckunterschied zwischen Wassertank und dem zweiten Zwischenspeicher zur Befüllung des zweiten Zwischenspeichers aus dem Wassertank zu erzeugen und einen zweiten Druckun- terschied zwischen dem ersten Zwischenspeicher und dem Wasserabgabeanschluss zur Abgabe von Wasser aus dem ersten Zwischenspeicher durch den Wasserabgabeanschluss zu erzeugen.

Mit dieser Fortbildung wird eine pulsatiohsfreie Abgabe von Wasser an der Abgabeöffnung erzielt, indem alternierend Wasser aus dem ersten und dem zweiten Zwischenspeicher bereitgestellt wird und hierbei im Zuge des Wechsels von einem auf den anderen Zwischenspeicher über einen kurzen oder längeren Zeitraum aus beiden Zwischenspeichern Wasser am Wasserabgabeanschluss bereitgestellt wird. Dabei ist zu verstehen, dass die Bereitstellung des zweiten Druckunterschieds dazu dient, um Wasser am Wasserabgabeanschluss bereit- zustellen, die tatsächliche Entnahme von Wasser aber nicht kontinuierlich erfolgen muss, sondern auch durch ein manuell betätigtes Ventil oder dergleichen gesteuert werden kann.

Dabei ist zu verstehen, dass die Zwischenspeicher vorzugsweise in einem kürzeren Zeitraum befüllt werden können, als sie entleert werden. Hierdurch wird erreicht, dass die pulsationsfreie Wasserabgabe am Wasserabgabeanschluss ununterbrochen erfolgen kann, indem jeweils wechselweise aus dem ersten und dem zweiten Zwischenspeicher Wasser bereitgestellt wird.

Es ist dabei besonders bevorzugt, wenn die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um

- den ersten Betriebsmodus über einen vorbestimmten ersten Zeitraum aufrechtzuerhalten, der ausreichend ist, um den ersten Zwischenspeicher aus dem Zustand vollständiger Entleerung vollständig zu befüllen,

den zweiten Betriebsmodus über einen vorbestimmten zweiten Zeitraum aufrechtzuerhalten, und

- den dritten Betriebsmodus über einen vorbestimmten dritten Zeitraum aufrechtzuerhalten, der ausreichend ist, um den zweiten Zwischenspeicher aus dem Zustand vollständiger Entleerung vollständig zu befüllen,

Mit dieser weiteren Fortbildung wird ein sensorunabhängiger, rein zeitgesteuerter Betrieb der Wasserversorgungseinrichtung erreicht, der insbesondere robust und wenig anfällig gegen Fehler ist und eine kostengünstige Herstellung ermöglicht.

Bei den zuvor erläuterten Ausgestaltungen mit drei Betriebsmodi ist zu verstehen, dass die Drucksteuerungseinrichtung insbesondere solcherart ausgebildet ist, dass ein erster und ein dritter Betriebsmodus jeweils von einem zweiten Betriebsmodus gefolgt ist, sodass sich eine Reihenfolge 1-2-3-2-1-2-3-2- 1... ergibt, in der nach jedem Füllvorgang eines der beiden Zwischenbehälter ein zweiter Betriebsmodus mit Parallelbeaufschlagung der Wasserabgabeöffnung aus beiden Zwischenbehältern zwischengeschaltet ist, um eine kontinuierlich pulsationsfreie Wasserabgabe zu erzielen.

Noch weiter ist es bevorzugt, wenn die Drucksteuerungseinrichtung, die Druck- beaufschlagungseinrichtung, die Abgabeleitungen und die Nachfüllleitungen ausgebildet sind, um mittels des ersten Druckunterschieds den leeren ersten oder zweiten Zwischenspeicher in einem Zeitraum aus dem Wassertank vollständig zu befüllen, der kürzer ist als der Zeitraum, in dem der zweite bzw. erste vollständig gefüllte Zwischenspeicher mittels des zweiten Druckunterschieds durch die Abgabeleitungen entleert werden kann. Dies kann beispielsweise durch entsprechend dimensionierte Strömungsquerschnitte der Abgabeleitungen und Nachfüllleitungen bei übereinstimmenden Druckunterschieden und Höhenunter- schieden zwischen den Zwischenspeichern, dem Wasserspeicher und dem Wasserabgabeanschluss erreicht werden. Ebenfalls kann dies durch entsprechend unterschiedliche Druckunterschiede erreicht werden oder durch Kombinationen hieraus. Es ist zu verstehen, dass die Auslegung in Abhängigkeit der Lage der Zwischenspeicher, des Wassertanks und des Wasserabgabeanschlusses zueinander, des Querschnitts der Abgabeleitungen und Nachfüllleitungen und der Druckunterschiede zu erfolgen hat, um die Befülldauer kürzer als die Entleerungsdauer zu gestalten.

Schließlich ist es weiter bevorzugt, dass die Druckbeaufschlagungseinrichtung mittels einer weiteren Druckluftleitung mit dem Wassertank verbunden ist zur Beaufschlagung des Wassertanks mit Überdruck. Dies ermöglicht es, die Befüllung der Zwischenspeicher auch durch einen Überdruck im Wasserspeicher durchzuführen oder zu unterstützen.

Gemäß eines weiteren Aspekts der Erfindung wird eine Drucksteuerungseinrichtung für eine Wasserversorgungseinrichtung der zuvor beschriebenen Art bereit- gestellt, die sich dadurch auszeichnet, dass die Drucksteuerungseinrichtung ausgebildet ist, um

i. einen ersten Druckunterschied zwischen einem Wassertank und einem Zwischenspeicher zu bewirken, der Wasser von dem Wassertank über eine Nachfüllleitung in den Zwi- schenspeicher befördert, und

ii. einen zweiten Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher und einem Wasserabgabeanschluss zu bewirken, der Wasser aus dem Zwischenspeicher über eine Abgabeleitung zum Wasserabgabeanschluss befördert. Die Drucksteuerungseinrichtung eignet sich insbesondere dazu, um an ein Lei- tungs- und Speichernetz angeschlossen zu werden, welches eine Wasserversorgungseinrichtung der zuvor beschriebenen Weise darstellt. Die Drucksteuerungseinrichtung kann insbesondere fortgebildet werden nach Anspruch 13.

Schließlich ist ein weiterer Aspekt der Erfindung ein Computerprogrammprodukt nach Anspruch 14, welches ausgebildet ist, um in Zusammenwirkung mit einer Drucksteuerungseinrichtung eine entsprechende Ansteuerung von Ventilen zu bewirken, um an einem oder mehreren Zwischenspeichern, Wassertank sowie Wasserabgabeanschlüssen den ersten bzw. zweiten Druckunterschied bereitzus- teilen, um eine konstante Wasserversorgung am Wasserabgabeanschluss zu erzielen.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Figur erläutert.

Wie aus der Figur ersichtlich, ist ein Unterflurfrischwassertank 10 mittels einer Nachfüllleitung 1 1 , 12, 13 mit einem ersten Zwischenspeicher 20 und einem zweiten Zwischenspeicher 30 verbunden. Auch der erste und zweite Zwischenspeicher 20, 30 sind unterflur angeordnet.

Während der Frischwassertank 10 ein Fassungsvermögen von 1000 Liter aufweist und als zerklüftetes Blasformbauteil konstruktiv an den zur Verfügung stehenden Raum gut angepasst ist, weisen der erste und zweite Zwischenspei- eher 20, 30 ein Fassungsvermögen von lediglich jeweils 10 Litern auf und sind als zylindrische Drucktanks ausgebildet.

Die Nachfüllleitungen 12, 13 münden im in Schwerkraftrichtung untenliegenden Teil in die Zwischentanks 20, 30.

Der Zwischentank 20 ist mittels einer Abgabeleitung 22 mit einem Wasserabga- beanschluss 40 verbunden.

In entsprechender weise ist der Zwischentank 30 mittels einer Abgabeleitung 32 mit dem gleichen Wasserabgabeanschluss 40 verbunden. Wie ersichtlich ist, münden sowohl die Nachfüllleitung 12 und die Abgabeleitung 22 mit einer ge- meinsamen Anschlussleitung 21 an einer untenliegenden Stelle in den Zwischenspeicher 20 als auch die entsprechende Nachfüllleitung 13 und Abgabeleitung 32 in eine entsprechende gemeinsame Leitung 31 in den Zwischenspeicher 30.

In die Nachfüllleitung 12 ist ein Rückschlagventil 14 eingesetzt, welches so ausgelegt ist, dass es einen Fluss von Wasser aus dem Frischwassertank 10 in den Zwischenspeicher 20 ermöglicht, wenn zwischen diesen beiden Speichern ein geringes Druckgefälle vom Frischwassertank in den Zwischenspeicher besteht. Das Rückschlagventil 14 schließt, sobald ein Druckunterschied in umgekehrter Richtung zwischen dem Zwischenspeicher 20 und dem Frischwassertank 10 besteht und verhindert somit zuverlässig, dass ein im Zwischenspeicher 20 aufgebauter Überdruck in den Frischwassertank 10 eingeleitet wird.

In gleicher weise ist in die Nachfüllleitung 13 ein Rückschlagventil 15 eingesetzt, welches die gleichen Funktionen in Bezug auf den Zwischenspeicher 30 und den Frischwassertank 10 erzielt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass aus keinem der Zwischenspeicher 20, 30 ein darin aufgebauter Überdruck in den Frischwassertank weitergeleitet werden kann.

In die Abgabeleitung 22 ist zwischen dem Zwischenspeicher 20 und der Wasserabgabestelle 40 ein weiteres Rückschlagventil 23 eingesetzt, welches bei einem Druckgefälle von Zwischenspeicher 20 und Wasserabgabestelle 40 öffnet und bei einem umgekehrten Druckunterschied von der Wasserabgabestelle 40 zum Zwischenspeicher 20 schließt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass einerseits eine Wasserbeaufschlagung der Abgabestelle 40 aus dem Zwischenspeicher 20 mit dem erhöhten, im Zwischenspeicher herrschenden Druck ermöglicht wird, um einen komfortablen Wasserfluss an der Wasserabgabestelle 40 bereitzustellen. Andererseits kann in einem Schaltungszustand, in dem die Wasserabgabestelle 40 aus dem zweiten Zwischenspeicher 30 mit Wasser beaufschlagt wird, dieses Wasser nicht in den ersten Zwischenspeicher 20 fließen oder gar über die Nachfüllleitung 12 in den Frischwassertank 10 fließen und dort einen unzulässigen Überdruck erzeugen, da in diesem Fall das Rückschlagventil 23 schließen würde. Das Rückschlagventil 23 kann insbesondere auch so ausgelegt werden, dass es mit einer Feder in den geschlossenen Zustand vorgespannt wird und erst öffnet, wenn der zweite Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher 20 und der Wasserabgabestelle 40 herrscht. Auf diese Weise kann erzielt werden, dass nicht im Falle einer Wiederbefüllung des ersten Zwischenspeichers 20 über die Nachfüllleitung 12 mit dem geringen ersten Druckunterschied aus dem Frischwassertank 10 ein schwacher Wasserdruck an der Wasserabgabestelle 40 bereitgestellt wird, beispielsweise in einem Zustand, in dem beide Zwischenspeicher 20, 30 entleert sind und wiederbefüllt werden.

In gleicher weise ist in die Abgabeleitung 32 ein Rückschlagventil 33 eingesetzt, das in Bezug auf den Zwischenspeicher 30 die gleichen Funktionen erfüllt wie das Rückschlagventil 23 für den ersten Zwischenspeicher 20.

Zwischen Wasserabgabeanschluss 40 und der Verzweigung der Nachfüllleitung 11 ist ein Entleerungsventil 50 angeschlossen, welches eine manuelle Entleerung des Systems zum Zwecke der Frostsicherheit oder für Reinigungszwecke ermöglicht.

Des Weiteren ist zwischen dem Wasserabgabeanschluss 40 und der Verzweigung der Nachfüllleitung 11 in die Nachfüllleitungen 12 und 13 ein Druckregelventil 60 eingesetzt, welches für eine automatische Entleerung des Systems zum Zwecke der Frostsicherheit oder für Reinigungszwecke ermöglicht dient.

Wie weiterhin durch strichpunktierte Linien in der Figur gezeigt, ist ein Druckbeaufschlagungssystem, welches seine Überdruckquelle über einen Anschluss 70 an ein Druckluftnetz bezieht, mit einer Drucksteuerungseinrichtung 80 vorgesehen. Das Druckbeaufschlagungssystem ist weiterhin an eine Unterdruckquelle angeschlossen (nicht dargestellt). Die Druckbeaufschlagung aus der Druckluft- quelle 70 verzweigt zunächst in einen Anschluss an den Frischwassertank 10 und eine Druckluftleitung 72, die den Druck auf ein Schnellschaltventil 71 aufgibt. Das Schnellschaltventil ist mit zwei Zwei-/Drei-Wegeventilen 25, 35 verbunden, die den Überdruck der Druckluftquelle 70 in einer fest eingestellten Drosselung an die Zwischenspeicher 20, 30 über eine Druckluftleitung 24, 34 bereitstellen, die im oberen Abschnitt in die Zwischenspeicher münden. Über die Druckluftlei- tungen 24, 34 kann weiterhin in einer anderen Schaltstellung ein Unterdruck an die Zwischenspeicher angelegt werden, um hierdurch die Zwischenspeicher aus dem Wassertank zu befüllen.

Die Zwei-/Drei-Wegeventile 25, 35 können so geschaltet werden, dass sie Druck- luft aus der Drucksteuerungseinrichtung 80 über die Druckluftleitungen 24, 34 leiten. Innerhalb der Drucksteuerungseinrichtung 80 wird der Luftüberdruck aus der Druckluftquelle 70 gedrosselt. Gemäß der dargestellten Ausführungsform wird Druckluft auch über eine Druckluftleitung 16 in einen oberen Abschnitt des Frischwassertanks 10 eingeleitet, es ist aber zu verstehen, dass diese Druckluft- leitung 16 auch entfallen könnte und der Frischwassertank 10 lediglich unter Umgebungsdruck betrieben werden kann, was eine besonders kostengünstige Bauweise des Frischwassertanks ermöglichen würde. In diesem Fall werden die für den Betrieb erforderlichen Druckunterschiede alleine durch alternierendes Beaufschlagen der Zwischenspeicher mit Über- und Unterdruck bewirkt..

Jeder Zwischenspeicher 20, 30 weist einen Sensor für einen unteren Wasserstand 26, 36 und einen Sensor für einen oberen Wasserstand 27, 37 auf. Wie weiterhin aus der Figur ersichtlich, weisen sowohl jeder Zwischenspeicher 20, 30 als auch der Frischwassertank 10 Überdrucksicherheitsventile 20a, 30a, 10a auf, wobei die Überdrucksicherheitsventile 20a, 30a der Zwischenspeicher 20, 30 für einen höheren Druck ausgelegt sind als das Überdrucksicherheitsventil 10a des Frischwassertanks 10. Im Falle, dass der Frischwassertank mit Umgebungsdruck betrieben wird und die Druckluftleitung 16 entfällt, ist auch das Überdrucksicherheitsventil 10a nicht erforderlich, was die Herstellungskosten weiter reduziert.

Alternativ zu den zuvor erläuterten Sensoren 26, 36, 27, 37 kann auch vorgese- hen sein, dass die Umschaltung zwischen Befüllung und Entleerung in regelmäßigen, vorbestimmten Zeitintervallen erfolgt. In diesem Fall können die Sensoren entfallen. Diese Zeitintervalle sind so gewählt, dass ein leerer Zwischenspeicher vollständig gefüllt werden kann. Sofern keine Abgabe von Wasser erfolgt ist, wird im Befüllungszustand in diesem Fall auch keine Befüllung bewirkt. Die erfindungsgemäße Wasserversorgungseinrichtung arbeitet in einer typischen Betriebsweise wie folgt: Zu Beginn sind beide Zwischenspeicher 20, 30 geleert und die Drucksteuerungseinrichtung 80 schaltet die Ventile 25, 35 so, dass ein erster Druckunterschied zwischen dem Frischwassertank 10 und den Zwischen- speichern 20, 30 eingestellt wird. Dieser Druckunterschied wird durch Anlegen eines Unterdrucks an beide Zwischenspeicher erzielt, kann jedoch auch durch einen geringen Überdruck im Frischwassertank erzeugt oder unterstützt werden. Hierdurch wird Wasser in die Zwischenspeicher 20, 30 über die Nachfüllleitungen 11 , 12, 13, 21 , 31 zugeführt. In diesem Schaltzustand sind die Rückschlagventile 14, 15 geöffnet und die Rückschlagventile 23, 33 geschlossen.

Sobald in den Frischwassertanks sowohl der Sensor für den unteren Pegel 26, 36 als auch der Sensor für den oberen Pegel 27, 37 eine vollständige Befüllung anzeigt, werden die Wegeventile 25, 35 so geschaltet, dass ein Druckunterschied zwischen dem ersten Zwischenspeicher 20 und der Wasserabgabestelle 40 bereitgestellt wird, der bei Öffnen eines Ventils an der Wasserabgabestelle 40 einen konstanten und mit hohem Druck austretenden Wasserstrom bereitstellt, der über Abgabeleitungen 21 , 22 strömt. Dieser Druckunterschied wird durch Beaufschlagung des Zwischenspeichers mit einem Überdruck erzeugt. In diesem Zustand ist das Rückschlagventil 23 geöffnet und die Rückschlagventile 14, 33 sowie 15 geschlossen. Anstelle der sensorbedingten Umschaltung kann auch eine Umschaltung nach einer vorbestimmten Zeitspanne vorgesehen sein.

Sobald der Zwischenspeicher 20 geleert ist, wird dies über den unteren Pegelsensor 26 erfasst und das Regelventil 25 so geschaltet, dass wiederum der erste Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher 20 und dem Frischwasser- tank 10 hergestellt wird. Anstelle der sensorbedingten Umschaltung kann auch hier wiederum eine Umschaltung nach einer vorbestimmten Zeitspanne vorgesehen sein. Der Zwischenspeicher 20 wird hierdurch bei geöffnetem Rückschlagventil 14 und geschlossenem Rückschlagventil 23 wieder aus dem Wassertank 10 befüllt. Zugleich wird das Wegeventil 35 so geschaltet, dass der zweite Druckunterschied zwischen dem Zwischenspeicher 30 und der Wasserabgabestelle 40 hergestellt wird. Auf diese Weise wird bei geöffnetem Rückschlagventil 33 und geschlossenen Rückschlagventilen 23, 15 die Wasserversorgung an der Wasserabgabestelle 40 aus dem Zwischenspeicher 30 weiterhin sichergestellt.

Insbesondere können zwischen dem Umschalten von der Befüllung des ersten Zwischenspeichers auf die Befüllung des zweiten Zwischenspeichers in einer kurzen Betriebsphase beide Zwischenspeicher mit einem Überdruck beaufschlagt werden und solcherart der Wasserabgabeanschluss mit Wasser aus beiden Zwischenspeichern beaufschlagt werden. Hierdurch wird eine pulsations- freie Abgabe von Wasser erreicht.

Sobald der Zwischenspeicher 30 geleert ist, werden die Wegeventile 25, 35 entsprechend zeitgetaktet oder sensorabhängig wiederum umgeschaltet, so dass der wiederum zweite Druckunterschied zwischen dem ersten Zwischenspeicher 20 und der Wasserabgabestelle 40 herrscht, um über das geöffnete Rückschlagventil 23 die Wasserzufuhr zur Wasserabgabestelle 40 weiter aufrechtzuerhalten. Zugleich wird bei geöffnetem Rückschlagventil 15 der Zwi- schenspeicher 30 aus dem Wassertank 10 wieder befüllt. In diesem Schaltzustand sind die Rückschlagventile 33 und 14 geschlossen.