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Patent Searching and Data


Title:
PUSHMATIC SMART CARD CONNECTOR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/021384
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a pushmatic smart card connector comprising a housing into which a smart card or card having two longitudinal edges, a front edge, and a rear edge can be inserted into a reading position in which the smart card contacts located on the smart card are in contact with contact elements disposed directly or indirectly in the housing, a card ejection slide that is movably disposed in the housing and is moved or can be displaced from a neutral position into a locked position counter to the force of a card ejection spring when the smart card is inserted, said card ejection spring gripping the card ejection slide, means for locking the card ejection slide in the locked position thereof and releasing the card ejection slide so as to move the card ejection slide into the neutral position thereof in order for the smart card to be ejected, and a card locking slide which engages with the rear edge of the card and locks the smart card in the reading position when the card is inserted into the reading position thereof. The inventive pushmatic smart card connector is characterized in that the card locking slide initially is not made to move when the smart card is inserted in order to move the card ejection slide from the neutral position thereof into the reading position thereof such that the card ejection slide is provided with greater lift than the card locking slide.

Inventors:
Bertsch, Michael Steffen (Friedrich-Niethammer-Str. 2, Heilbronn, 74074, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/009000
Publication Date:
March 02, 2006
Filing Date:
August 19, 2005
Export Citation:
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Assignee:
AMPHENOL-TUCHEL ELECTRONICS GMBH (August-Häusser-Str. 10, Heilbronn, 74080, DE)
Bertsch, Michael Steffen (Friedrich-Niethammer-Str. 2, Heilbronn, 74074, DE)
International Classes:
G06K13/08
Attorney, Agent or Firm:
Wagner, Karl (Wagner & Geyer, Gewürzmühlstr. 5, München, 80538, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. "Pushmatic" Smart Card Connector (10) mit einem Gehäuse (13) in das eine zwei Längskanten und eine vordere und eine hintere Kante aufweisende Smart Card bzw. Karte (11 ) in eine Lesestellung einschiebbar ist, wobei in dieser Stellung die auf der Smart Card (11 ) vorgesehenen Smart Card Kontakte mit im Gehäuse (13) direkt oder indirekt angeordneten Kontaktelementen (36) in Kontakt gebracht sind, ein im Gehäuses (13) bewegbar angeordneter Kartenauswurfschieber (50) der beim Einschieben der Smart Card aus einer Ruheposition ent¬ gegen der Kraft einer am Kartenauswurfschieber (50) angreifenden Kar tenauswurffeder (59) in eine Verriegelungsposition bewegt wird bzw. verschiebbar ist, Verriegelungsmittel (40) zur Verriegelung des Kartenauswurfschiebers (50) in seiner Verriegelungsposition und zur Freigabe des Kartenaus¬ wurfschiebers (50) zur Zurückbewegung des Kartenauswurfschiebers (50) in seine Ruheposition zum Auswerfen der Smart Card (11 ) und einen Kartenverriegelungsschieber (60) der beim Einschieben der Karte in Ihre Lesestellung mit der Hinterkante der Karte in Eingriff kommt und die Smart Card in der Lesestellung verriegelt, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschieben der Smart Card zur Bewegung des Kartenauswurf Schiebers (50) aus seiner Ruhestellung zu seiner Lesestellung hin zu¬ nächst keine Bewegung des Kartenverriegelungsschiebers (60) bewirkt wird, so dass der Kartenauswurfschieber (50) einen größeren Hub be¬ sitzt als der Kartenverriegelungsschieber (60).
2. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuses (13) ein Kartentragelement (14) und einen Deckel (12) aufweist und der Kartenauswurfschieber (50), die Verriegelungsmittel (40) und der Kartenverriegelungsschieber (60) auf der Oberseite des vorzugsweise plattenförmig ausgebildeten Kartentragelements (14) ge¬ lagert sind.
3. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenauswurfschieber (50), die Verriegelungsmittel (40) und der Kartenverriegelungsschieber (60) sämtliche linearverschiebbar am Ge¬ häuse (13) gelagert sind.
4. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenverriegelungsschieber (60) und der Kartenauswurfschieber (50) in einer Linie, dass heißt fluchtend längs einer der Seitenkanten des Gehäuses (13) angeordnet sind.
5. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsmittel (40) als Verriegelungsschieber (40) ausgebildet sind, der parallel der Querkante des Gehäuses (13) verläuft.
6. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektromagnet (37) 90° quer zur Einschubrichtung der Karte (11 ), somit parallel zur Bewegungsrichtung der Verriegelungsmittel (40), je¬ denfalls deren Bewegungsrichtung angeordnet ist, wobei der Zuganker (38) des Elektromagneten (37) mit den Verriegelungsmitteln (40) ge¬ kuppelt ist.
7. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Gehäuses (13) Führungsrinnen (27, 25, 26) ange¬ ordnet sind und zwar für die Verriegelungsmittel (40), den Kartenaus¬ wurfschieber (50), und den Kartenverriegelungsschieber (60).
8. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenauswurfschieber (50) und der Kartenverrieglungsschieber (60) derart ausgebildet sind, dass bei der anfänglichen Bewegung des Kartenauswurfschiebers (50) in Richtung seiner Verriegelungsposition der Kartenauswurfschieber (50) den Kartenverriegelungsschieber (60) nicht bewegt, sondern dass eine Bewegung des Kartenverriegelungs¬ schiebers (60) durch den Kartenauswurfschieber (50) erst kurz vor dem Erreichen der Verriegelungsposition erfolgt, und dann der Kartenverrie gelungsschieber (60) in Eingriff mit der Hinterkante der Smart Card kommt.
9. Smart Card Connector nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenverriegelungsschieber (60) mit dem Kartenauswurfschieber (50) gekuppelt ist.
10. Smart Card Connector nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenauswurfschieber (50) axial auf einen verjüngten Abschnitt des Verriegelungsschiebers (60) montiert ist.
11. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kartenauswurfschieber (50), die Verriegelungsmittel (40) und der Kartenverriegelungsschieber (60) durch einen Deckel ab¬ gedeckt (12) sind.
12. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Kartenverriegelungsschieber (60) über eine Kurve (28) zwangsge¬ steuert am Ende angehoben wird und die Karte (11 ) dadurch hinter¬ greift.
13. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass durch den größeren Hub des Kartenauswurfschiebers (50) der Karten¬ auswurfschieber (50) die Karte (11) soweit aus dem Smart Card Reader (10) auswirft, dass sie gut mit der Hand gegriffen werden kann.
14. Smart Card Connector nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine schlittenlose Kartenführung vorgesehen ist.
15. Pushmatic Smart Card Connector, der Folgendes aufweist: ein Kartentragelement (14) welches einen Kontaktsatz (36) für die Kon taktierung der auf einer Smart Card (11 ) angeordneten Kontakte trägt; einen Kartenauswurfschieber (50), der in Einschieberichtung der Smart Card (11) zwischen einer Ruheposition und einer Verriegelungsposition hin und herbewegbar am Kartentragelement (14) gelagert und in die Ruheposition vorgespannt ist; ein Kartenauswurfschieberverriegelungselement (40), welches am Kar¬ tentragelement (14) zwischen einer Kartenauswurfschieberverriege lungsposition und einer Kartenauswurfschieberentriegelungsposition bewegbar gelagert ist; einen Kartenverriegelungsschieber (60), welcher am Kartentragelement (14) hin und herbewegbar zwischen einer Kartenverriegelungsposition und einer Kartenentriegelungsposition bewegbar ist; eine direkte Kupplung zwischen dem Kartenauswurfschieber (50) und dem Kartenverriegelungsschieber (60) derart, dass 1) der Kartenverriegelungsschieber (60) durch den Kartenauswurf¬ schieber (50) in seine Kartenentriegelungsposition vorgespannt wird und, dass 2) der Kartenverriegelungsschieber (60) durch den Kartenauswurf¬ schieber (50) beim Schieben des Kartenauswurfschiebers (50) in seine Verriegelungsposition in eine Kartenverriegelungsposition mitgenom¬ men wird.
Description:
Pushmatic Smart Card Connector

Die Erfindung bezieht sich auf einen Smart Card Connector mit einem Gehäu¬ se, in das eine Smart Card (im Folgenden kurz „Karte" genannt) einschiebbar ist, wobei in dieser eingeschobenen Stellung die auf der Karte vorgesehenen Kartenkontakte mit im Gehäuse angeordneten Kontaktelementen in Kontakt gebracht werden. Ferner wird ein im Gehäuse bewegbar angeordneter Kar- tenauswurfschieber sowie ein Kartenverriegelungsschieber beim Einschieben der Karte in deren Lesestellung von der Karte mitgenommen und durch Ver- riegelungsmittel beim Erreichen der Lesestellung der Karte diese in der Lese¬ position gehalten.

Bei herkömmlichen Smart Card Connectoren der eingangs genannten Art ist der Hub, um den die Karte definiert ausgeschoben wird durch den Hub des Kartenauswurfschiebers und den Hub des Kartenverriegelungsschiebers be¬ grenzt. Auch ist es nötig, jeweils eine Feder für den Kartenverriegelungs¬ schieber sowie den Kartenauswurfschieber vorzusehen. Ferner sind bekannte Smart Card Connectoren von relativ kompliziertem Aufbau und machen zahl¬ reiche Einzelteile erforderlich.

Erfindungsgemäß wird ein Pushmatic Smart Card Connector gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteran¬ sprüchen.

Der erfindungsgemäße Smart Card Connector besitzt einen Kartenverriege¬ lungsschieber, der derart mit dem Kartenauswurfschieber gekoppelt ist, dass beim Einschieben der Karte mit Bewegung des Kartenauswurfschiebers aus einer Ruhestellung zu einer Lesestellung hin, zunächst keine Bewegung des Kartenverriegelungsschiebers bewirkt wird, so dass der Kartenauswurfschie- ber einen größeren Hub besitzt als der Kartenverriegelungsschieber. Dadurch wird nach Aufheben der Kartenverriegelung die Karte definiert mittels Feder¬ kraft durch den Kartenauswurfschieber ausgeworfen, so dass die Karte leicht mit den Fingern zu greifen ist. Ferner weist der erfindungsgemäße Smart Card Connector eine flache Bauweise mit einem Deckel zur Abdeckung bewegli¬ cher Teile und einer Stapelfähigkeit auf.

Weitere Vorteile, Ziele und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:

Figur 1 : Eine Draufsicht auf die Oberseite eines ersten Ausführungsbei¬ spiels eines Pushmatic Smart Card Connectors ohne Deckel im entriegelten Zustand; Figur 2: Eine Darstellung ähnlich Figur 1 , wobei hier das Gehäuse mit Deckel dargestellt ist; Figur 3: Einen Schnitt längs der Linie A-A der Figur 2; Figur 4: Einen Schnitt längs der Linie B-B der Figur 2; Figur 5: Eine Detailvergrößerung des linken Teils des in Figur 3 darge¬ stellten Schnittes; : Figur 6: Eine Detailvergrößerung des linken Teils des in Figur 4 darge¬ stellten Schnittes; Figur 7: Eine perspektivische Ansicht des in Figur 1 dargestellten Smart Card Connectors; Figur 8: Eine Darstellung ähnlich Figur 1 , wobei hier jedoch der verriegel¬ te Zustand des Smart Card Connectors dargestellt ist; Figur 9: Eine Darstellung ähnlich Figur 8, wobei hier der Deckel mit dar¬ gestellt ist; Figur 10: Einen Schnitt längs der Linie C-C der Figur 9; Figur 11 : Einen Schnitt längs der Linie D-D der Figur 9; Figur 12: Eine Vergrößerung des linken Teils der Figur 10; Figur 13: Eine Vergrößerung des linken Teils der Figur 11 , wobei man die durch den Kartenverriegelungsschieber verriegelte Karte erkennt; Figur 14: Eine perspektivische Ansicht der Figur 8; Figur 15: Eine perspektivische Ansicht ähnlich der Figur 14, wobei hier der Smart Card Connector mit eingelegter Karte dargestellt ist; Figur 16: Eine perspektivische Ansicht der Unterseite eines Smart Card Connectors der auf einem zweiten Smart Card Connector aufge¬ setzt bzw. aufgestapelt ist.

Die Figuren 1 bis 7 zeigen einen Pushmatic Smart Card Connector 10 im ent¬ riegelten Zustand in einer Ruheposition mit einer nicht vollständig eingesetz¬ ten Smart Card bzw. Karte 11. Die Figuren 8 bis 15 zeigen den Smart Card Connector 10 in einem verriegelten Zustand bei dem die Karte sich in einer verriegelten Karteniesestellung befindet.

Figuren 1 und 2 zeigen, dass der Smart Card Connector 10 ein Gehäuse 13 vorzugsweise in der Form eines im Wesentlichen ebenen bzw. plattenförmi- gen Kartentragelements bzw. einer Bodenplatte 14 und einen Deckel 12 (in Figur 2 gezeigt) aufweist. Die Bodenplatte 14 weist auf ihrer Oberseite eine ebene Kartentragfläche 15 auf, auf der eine gestrichelt dargestellte Smart Card bzw. Karte 11 aufliegt. Die ebene Kartentragfläche 15 bildet zusammen mit dem Deckel 12 einen Kartenaufnahmeraum; in einer Aussparung der ebe¬ nen Kartentragfläche 15 sind die Kontaktelemente 36 zum Kontaktieren der Kartenkontakte angeordnet.

Das Gehäuse 13 sowie auch die Bodenplatte 14 besitzt zwei Längsseitenkan¬ ten sowie eine vordere und eine hintere Querkante, wobei an der vorderen Querkante eine durch die ebene Kartentragfläche 15 und den Deckel 12 ge¬ bildete Öffnung 16 zum Einschieben der Karte 11 gebildet ist. Die Bodenplatte 14 weist an einer Längsseite einen Längssteg 20 auf und an der gegenüber¬ liegenden Längsseite parallel in Längsrichtung verlaufende Längsstege 21 und 22 auf. Der Längssteg 21 ist in Richtung der Mitte der Bodenplatte ge¬ genüber dem Längssteg 22 versetzt. Die Längsstege 20 und 21 bilden die seitlichen Begrenzungskanten für den Kartenaufnahmeraum. Die Längsstege 21 und 22 bilden eine Führungsrinne 25 zur Aufnahme und Führung eines Kartenverriegelungsschiebers 60. Auf den Längsstegen 20, 21 und 22 sind jeweils mindestens ein vorzugsweise jedoch mehrere Deckelhalter 17, 18 bzw. 19 angeordnet, die zusammen mit den am Deckel angebrachten Öffnun- gen einen bajonettähnlichen Verschluss bilden, durch den bei der Montage des Smart Card Connectors der Deckel 12 auf die Bodenplatte 14 gesetzt und dann in die Figur 2 gezeigte Position verschoben wird. Dabei verrastet der Deckel 12 mit einem Rastelement 95 an der Bodenplatte 14 und zwar beim Verschieben in Richtung der hinteren Querkante.

Eine Verlängerung 26 der Führungsrinne 25 ist in Richtung der hinteren Quer¬ kante der Bodenplatte 14 ausgebildet. Vorzugsweise 90° zu der Führungsrin¬ ne 25 ist eine Führungsrinne 27, vorzugsweise parallel zur hinteren Querkante in der Bodenplatte 14 angeordnet. Die geradlinige Führungsrinne 27 dient zur Aufnahme und zur Führung eines Verriegelungsschiebers 40. Die Bodenplatte 14 weist weiterhin einen Kartenanschlag 30 parallel zur hinteren Querkante auf, wenn die Karte 11 bis zur und in die Leseposition in das Gehäuse 13 ein¬ geschoben ist. Parallel zur Verlängerung 26 der Führungsrinne 25 ist eine Fe- deraufnahmekammer 29 zur Aufnahme einer Kartenauswurffeder 59 vorgese¬ hen. Im Bereich der vorderen Querkante der Bodenplatte 14 ist eine Vertie¬ fung vorgesehen, die eine Nockenkurve bzw. Kurve 28 zur Aufnahme und Führung eines am Kartenverriegelungsschieber 60 ausgebildeten Verriege¬ lungsarms 61 aufweist. Im Bereich der Führungsrinne 25 ist noch eine Feder- abstützung 32 vorgesehen, die mit einer optionalen Druckfeder 69, die in ei¬ ner Aufnahmeausnehmung 68 des Kartenverriegelungsschiebers 60 angeord¬ net ist in Eingriff kommt. Diese optionale Druckfeder 69 dient dazu, toleranz¬ bedingte Klappergeräusche bei Vibrationen zu verhindern.

Der Längssteg 20 bildet eine Ausbuchtung, in der eine vorzugsweise als Blatt¬ feder ausgebildete Haltefeder 33 angeordnet ist, die einerseits dazu dient, ein Herausfallen der Karte 11 beim Auswerfen bzw. Ausschieben der Karte 11 aus ihrer Leseposition durch den Kartenauswurfschieber 50 zu verhindern und zwar durch ein leichtes Klemmen der Seitenkante der Karte 11 und anderer- seits dazu dient, die Karte 11 im eingeschobenen verriegelten Zustand in ihrer Leseposition am Klappern zu hindern. Durch die Haltefeder 33 liegt die Karte 11 am Längssteg 21 an und dadurch wird das Spiel der Karte 11 eliminiert. Die Karte 11 befindet sich damit in einer definierten Position. Beim Einschieben der Karte 11 in den Smart Card Connector 10 wird der Kar- tenauswurfschieber 50 - bei Anschlag der Karte 11 an einem Kartenschiebe- anschlag 51 des Kartenauswurfschiebers 50 - aus einer Ruheposition entge- gen der Kraft der am Kartenauswurfschieber 50 angreifenden Kartenauswurf- feder 59 in eine Verriegelungsposition bewegt bzw. verschoben. In der Verrie¬ gelungsposition kommt eine am Kartenauswurfschieber 50 angeordnete Rast¬ nase 52 mit dem Verriegelungsschieber 40 in Eingriff und wird dadurch in der Verriegelungsposition (gezeigt in Figuren 8 bis 15) gehalten. Durch einen E- lektromagneten 37, der 90° quer zur Einschieberichtung der Karte 11 und so¬ mit parallel zur Bewegungsrichtung des Verriegelungsschiebers 40 angeord¬ net ist kann über einen Zuganker 38 des Elektromagneten 37, der mit dem Verriegelungsschieber 40 gekuppelt ist, der Verriegelungsschieber 40 so be¬ wegt werden, dass der Kartenauswurfschieber 50 freigegeben wird und sich aufgrund der gespannten Feder 59 zurück zur Ruheposition bewegt und dabei die Karte 11 soweit aus dem Gehäuse 13 herausschiebt, dass die Karte 11 leicht mit der Hand gegriffen werden kann. Die Kartenauswurfschieber 50 weist dazu den Kartenschiebeanschlag 51 auf, der mit einer Ecke der Karte 11 in Eingriff kommt, sowie eine Federabstützung 55 auf die mit der Karten- auswurffeder 59 in Eingriff steht. Der Kartenauswurfschieber 50 weist auf sei¬ ner Unterseite eine Längsnut auf, die axial einen verjüngten Abschnitt 64 des Kartenverriegelungsschiebers 60 aufnimmt. Der Kartenverriegelungsschieber 60 besitzt eine im Wesentlichen langgestreckte einstückige Form. Der Karten¬ verriegelungsschieber 60 verläuft parallel zur Seitenkante des Gehäuses 13 im Wesentlichen in der Führungsrinne 25 angeordnet. Der Kartenverriege¬ lungsschieber 60 besitzt an einem vorderen, d.h. im Bereich der vorderen Querkante der Bodenplatte 14 liegenden Ende einen parallel zur vorderen Querkante der Bodenplatte 14 angeordneten Verriegelungsarm 61 der eine Verriegelungskante 62 aufweist, die mit der Hinterkante der Smart Card 11 in Eingriff kommt, wenn diese bis zur Leseposition in den Smart Card Connector eingeschoben ist und dadurch die Karte 11 in der Leseposition verriegelt. Der Kartenverriegelungsschieber 60 besitzt senkrecht zum Verriegelungsarm 61 einen damit einstückig ausgebildeten Betätigungsarm 63, der sich in der Füh- rungsrinne 25 erstreckt und dann in Richtung der hinteren Querkante des Ge¬ häuses in den verjüngten Abschnitt 64 übergeht. Am Ende des verjüngten Ab¬ schnitts 64 ist ein Drehschiebelagerkörper 65 von insbesondere tonnenförmi- ger Gestalt angeordnet. Beim Einschieben der Karte 11 wird der Kartenverrie- gelungsschieber 60 vom Kartenauswurfschieber 50 in die Kartenverriege¬ lungsposition gezogen, und zwar gleitet der Kartenauswurfschieber 50 zu¬ nächst entlang des verjüngten Abschnitts 64 des Kartenverriegelungsschie¬ bers 60 ohne diesem zunächst zu bewegen. Dann, kurz bevor die Karte 11 die Leseposition erreicht, kommt ein am Kartenauswurfschieber 50 angeordneter und über dem verjüngten Abschnitt 64 liegenden Kartenverriegelungsanschlag 54 mit dem Drehschiebelagerkörper 65 in Eingriff und verschiebt diesen in Einschieberichtung der Karte 11. Dadurch wird das andere Ende des Karten¬ verriegelungsschiebers 60 auch in Einschubrichtung der Karte 11 mitgezogen und damit der Verriegelungsarm 61 über die in der Bodenplatte 14 angebrach- te Kurve 28 nach oben in Richtung des Deckels 12 bewegt. Dieser Verriege¬ lungsvorgang ist in den in Figur 3 bis 6 (entriegelte Position bzw. Ruhepositi¬ on) und Figur 10 bis 13 (verriegelte Position bzw. Leseposition) gezeigten Schnitten sehr gut zu sehen. In der verriegelten Position wird der Kartenaus¬ wurfschieber 50 durch den Verriegelungsschieber 40 blockiert bzw. verriegelt und blockiert somit auch den Kartenverriegelungsschieber 60. Somit ist die Karte 11 im Gehäuse 13 sicher verriegelt, d.h. insbesondere gegen unerlaub¬ tes Entnehmen gesichert. Durch die Anordnung des Verriegelungsschiebers 40 sowie des Elektromagneten 37 quer zur Einschubrichtung der Karte ist auch eine schlagsichere Verriegelung gegeben. Nach dem vorzugsweise e- lektromagnetischen Lösen des Verriegelungsschiebers 40 wird der Karten¬ auswurfschieber 50 durch die Federkraft der Kartenauswurffeder 59 in die Ruheposition bewegt und dadurch die Karte 11 ausgeworfen. Die auszuwer¬ fende Karte 11 nimmt dabei den Kartenverriegelungsschieber 60 durch die Verriegelungskante 62 mit und bringt diesen in seine Ruheposition bzw. Ent- riegelungsposition. Über der Vertiefung mit der Kurve 28 sind im Deckel 12 Führungselemente 91 (siehe Figuren 3, 5, 10 und 12) angeordnet, die das vordere Ende des Kartenverriegelungsschiebers 60 mit dem Verriegelungs¬ arm 61 in die Vertiefung in der Bodenplatte 14 dabei hinein führen und in der Entriegelungsposition des Kartenverriegelungsschiebers 60 auch in der Ver¬ tiefung halten.

Ist die Karte 11 ausgeworfen, dann hält der federbelastete Kartenauswurf- Schieber 50 mit einem Kartenentriegelungsanschlag 53 der mit einem am Kar¬ tenverriegelungsschieber 60 durch den Übergang vom verjüngten Abschnitt 64 zum Betätigungsarm 63 gebildeten Entriegelungsanschlag 66 in Eingriff steht, den in der Entriegelungsposition. Damit ist der Kartenschacht nicht blo¬ ckiert und ein Einstecken der Karte 11 jederzeit möglich.

Der Kartenverriegelungsschieber 60 weist in seinem Betätigungsarm 63 eine Aussparung bzw. Druckfederaufnahmekammer 68 auf. Der Kartenauswurf- schieber 50 und der Verriegelungsschieber 40 sind weiterhin so gestaltet, dass der Verriegelungsvorgang von einem auf der Bodenplatte 14 angeordne- ten Schalter 39 sicher detektiert werden kann.

Vorteile der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Smart Card Connectors sind weiterhin, dass dieser eine flache Bauweise und einen Deckel zu Abde¬ ckung beweglicher Teile aufweist. Durch die Anordnung des Verriegelungs- Schiebers 40 bzw. des Verriegelungsmagneten quer zur Steckrichtung der Karte 11 ist eine schlagsichere Ausführung gegeben. Durch die erfindungs¬ gemäße Verriegelungsmechanik bzw. Kombination des Kartenverriegelungs¬ schiebers 60 mit dem Kartenauswurfschieber 50 kann auf eine zweite Feder verzichtet werden. Weiterhin kann die Verriegelungsmechanik platzsparend auf einer Seite des Gehäuses 13 untergebracht werden. Durch Ausgestaltung des Kartenauswurfschiebers 50 und des Kartenverriegelungsschiebers 60 als getrennte Elemente ist eine größerer Auswurfweg bzw. Hub der Karte 11 möglich. Dadurch kann die Karte 11 relativ weit definiert ausgeschoben wer¬ den und man kann die Karte 11 leicht mit den Fingern greifen und entnehmen. Weiterhin wird dadurch ein kurzer Verriegelungsweg möglich. Dadurch befin¬ det sich die Karte 11 in verriegeltem Zustand trotz kurzer Bauform des Smart Card Connectors in dem vom Gehäuse 13 umschlossenen Kartenaufnahme- räum. Das ermöglicht eine manipulationssichere Verriegelung der Karte 11 im Smart Card Connector 10.

Der Deckel 12 weist wie in Figur 2 gezeigt zwei pilzförmige Rastnasen 80 auf, die mit auf der Unterseite der Bodenplatte 14 angebrachten Rastnasenauf- nahmeöffnungen 81 (in Figur 16 gezeigt) beim Stapeln von mehreren erfin¬ dungsgemäßen Smart Card Connectoren 10 in Eingriff kommen. In Figur 16 ist eine perspektivische Ansicht der Unterseite eines Stapels von zwei erfin¬ dungsgemäßen Smart Card Connectoren zu sehen. Die auf dem Deckel 12 angeordneten pilzförmigen Rastnasen 80 sind optional bzw. lassen sich ent¬ fernen (abbrechen), um eine möglichst niedrige Bauform des Smart Card Connectors zu erreichen.

Wie im Vergleich der Schnitte in Figur 3 bis 10 zu sehen ist, dreht sich der Kartenverriegelungsschieber 60 beim Verschieben aus der in Figur 3 gezeig¬ ten Ruheposition in die in Figur 10 gezeigte Verriegelungsposition leicht um das Drehschiebelager 65. Diese Drehbewegung wird verursacht durch die in der Bodenplatte 14 angebrachte Kurve 28. Bezugszeichenliste:

10 Smart Card Connector 11 Karte 12 Deckel 13 Gehäuse 14 Bodenplatte 15 ebene Kartentragfläche 16 Öffnung 17 Deckelhalter 18 Deckelhalter 19 Deckelhalter 20 Längssteg 21 Längssteg 22 Längssteg 25 Führungsrinne 26 Führungsrinne (Verlängerung von 25) 27 Führungsrinne für Verriegelungsschieber 28 Kurve 29 Federaufnahmekammer 30 Kartenanschlag 32 Federabstützung 33 Haltefeder 36 Kontaktelemente 37 Elektromagnet 38 Zuganker 39 Schalter 40 Verriegelungsschieber 50 Kartenauswurfschieber 51 Kartenschiebeanschlag 52 Rastnase 53 Kartenentriegelungsanschlag 54 Kartenverriegelungsanschlag 1 C

55 Federabstützung 59 Kartenauswurffeder 60 Kartenverriegelunsschieber 61 Verriegelunsarm 62 Verriegelungskante 63 Betätigungsarm 64 verjüngter Abschnitt 65 Drehschiebelagerkörper 66 Entriegelungsanschlag 68 Druckfederaufnahmeausnehmung 69 Druckfeder 80 pilzförmige Rastnase 81 Rastnasenaufnahmeöffnung 91 Führungselement 95 Rastelement