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Title:
QUICK CHANGE CONNECTION FOR DIAMOND DRILLING MACHINE TOOLS, ESPECIALLY FOR CORE DRILLING MACHINE TOOLS (DRILL BIT QUICK CLOSURE)
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/024200
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a quick change connection comprising a connection trunnion having a cylindrical outer surface which can be connected to the tool, especially a drill. Said trunnion has axial running teeth which are formed therein and a taper (14) located on the end of the machine. The quick change connection also comprises a tubular tool holder having axially running grooves (7) in which the teeth of the connection trunnion can engage. The tool holder has locking elements (8) which can engage in corresponding recesses (15) of the connection trunnion. A quicker tool change with a good centering is achieved due to the fact that the cylindrical outer surface of the connection trunnion is comprised of two ring-shaped zones (A, B) and at least the zone (B) located on the side of the tool is manufactured such that it fits with the corresponding hollow cylindrical zone (C) of the tool holder.

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Inventors:
Verweyen, Ulrich (Luitgardisstrasse 9 Emmerich, D-46446, DE)
Application Number:
PCT/EP1998/006967
Publication Date:
May 20, 1999
Filing Date:
November 04, 1998
Export Citation:
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Assignee:
Verweyen, Ulrich (Luitgardisstrasse 9 Emmerich, D-46446, DE)
International Classes:
B23B31/107; (IPC1-7): B23B31/107
Foreign References:
US4290617A
US5429457A
Attorney, Agent or Firm:
Schoenen, Norbert (Uerdinger Strasse 3 Moers, D-47441, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Schnellwechselanschluß für DiamantBohrmaschinenwerk zeuge, insbesondere für Kernbohrmaschinenwerkzeuge, bestehend aus einem mit dem Werkzeug, insbesondere Boh rer, verbindbaren Anschlußzapfen mit einer zylindrischen Außenfläche, mit darin eingeformten axial verlaufenden Zähnen und mit einem Konus (14) am maschinenseitigen Ende und aus einem rohrförmigen Werkzeughalter mit axial verlaufenden Nuten (7), in die die Zähne des Anschlußzapfens eingreifbar sind, wobei der Werkzeug halter Verriegelungselemente (8) aufweist, die in ent sprechende Ausnehmungen (15) des Anschlußzapfens ein greifbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zylindrische Außenfläche des Anschlußzapfens aus zwei ringförmigen Zonen (A, B) besteht und daß zumindest die werkzeugseitige Zone (B) auf Passung mit der ent sprechenden hohlzylindrischen Zone (C) des Werkzeug halters gearbeitet ist.
2. Schnellwechselanschluß nach dem vorhergehenden Anspruch, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die werkzeugseitige Zone (B) der zylindrischen Außenfläche des Anschlußzapfens eine Fertigungstoleranz von höchstens 0,05 mm, insbesondere von höchstens 0,03 mm aufweist.
3. Schnellwechselanschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die andere, am Konus angrenzende Zone (A) der zylin drischen Außenfläche des Anschlußzapfens auf Spiel gegenüber der entsprechenden hohlzylindrischen Zone (D) des Werkzeughalters gearbeitet ist, wobei das Spiel ins besondere 0,5 bis 1,5 mm beträgt.
4. Schnellwechselanschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß am Konus (14) des Anschlußzapfens eine umlaufende Nut (19) zur Aufnahme eines elastischen Dichtungsrings, insbesondere eines 0Rings (20), vorgesehen ist.
5. Schnellwechselanschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das zulaufende Ende (22) des Konus (14) des Anschlußzapfens zylindrisch ausgebildet und insbesondere auf Passung mit einem entsprechenden zylindrischen Abschnitt (21) des Innenkonus (5) des Werkzeughalters gearbeitet ist.
6. Schnellwechselanschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein auf dem rohrförmigen Werkzeughalter (2) angeord neter Schiebering (3) vorgesehen ist, der federbelastet in axiale Richtung auf dem Werkzeughalter (2) verschiebbar ist, in seiner ersten Lage die Verriege lungselemente (8) in ihrer verriegelnden Position hält und bei einer Verschiebung gegen die Federkraft in seine zweite Lage die Verriegelungselemente (8) freigibt, und daß der Schiebering (3) in seiner zweiten Lage auf dem Werkzeughalter (2) arretierbar ist.
7. Schnellwechselanschluß nach dem vorhergehenden Anspruch, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Schiebering (3) in seiner ersten Lage gegen ein axiales Verschieben sicherbar ist.
8. Schnellwechselanschluß nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mindestens ein Vorsprung, insbesondere ein Stift (31), an der Außenseite des Werkzeughalters (2) ange ordnet ist und daß am Schiebering (3) mindestens eine Anlagefläche (32 ; 35) für den Vorsprung (31) zur Arre tierung bzw. Sicherung des Schieberings (3) vorgesehen ist.
Description:
Schnellwechselanschluß für Diamant-Bohrmaschinenwerkzeuge, insbesondere für Kernbohrmaschinenwerkzeuge (Bohrkronen- schnellverschluß) Die Erfindung betrifft einen Schnellwechselanschluß für Dia- mant-Bohrmaschinenwerkzeuge, insbesondere für Kernbohr- maschinenwerkzeuge, die auch Bohrkronen genannt werden. Dabei werden auch Werkzeuge umfaßt, die zum Naßbohren und Trocken- bohren mit Staubabsaugung geeignet sind. Der Schnellwechsel- anschluß besteht aus einem mit dem Werkzeug, insbesondere Bohrer, verbindbaren Anschlußzapfen mit einer zylindrischen Außenfläche, mit darin eingeformten axial verlaufenden Zähnen und mit einem Konus am maschinenseitigen Ende und aus einem rohrförmigen Werkzeughalter mit axial verlaufenden Nuten, in die die Zähne des Anschlußzapfens eingreifbar sind. Der Werkzeughalter weist Verriegelungselemente, z. B. Kugeln oder Rastbolzen, auf, die in entsprechende Ausnehmungen des Anschlußzapfens eingreifbar sind.

Derartige Schnellwechselanschlüsse werden insbesondere bei von gewerblichen Anwendern eingesetzten Kernbohrmaschinen verwendet, welche hohen Beanspruchungen ausgesetzt sind.

Wichtig ist dabei, daß man schnell eine gute Zentrierung des Werkzeugs gegenüber der Motor-bzw. Getriebewelle und ein leichtes Lösen und schnelles Wechseln der Bohrkrone erreicht.

Bei einem bekannten Schnellwechselanschluß wird das Werkzeug folgendermaßen mit der Bohrmaschine verbunden. Eine am Werk- zeughalter außen aufgeschraubte Hülse wird soweit abge- schraubt, bis die von einer innerhalb der Hülse angeordneten Druckfeder belasteten Verriegelungselemente freigegeben wer- den, so daß der Anschlußzapfen des Werkzeugs in den Werk- zeughalter eingeschoben werden kann. Danach wird die Hülse wieder aufgeschraubt, und die genannte Feder drückt die Ver- riegelungselemente in die entsprechenden Ausnehmungen des An- schlußzapfens, so daß das Werkzeug gegen ein Herausfallen aus dem Werkzeughalter gesichert ist. Das Verschrauben der Hülse ist notwendig, um auf die Verriegelungselemente eine hohe

Radialkraft zur Unterstützung der Zentrierung des Bohrwerk- zeuges aufzubringen.

Nachteilig in diesem Stand der Technik sind der Zeitaufwand zum An-und Abschrauben der Hülse des Werkzeughalters und das in der Praxis oft auftretende Festziehen des Hülsengewindes beim Bohrvorgang, so daß sich die Hülse nur mit zusätzlichem Werkzeug (Hammer, Zangen) lösen läßt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schnellwechselanschluß der eingangs genannten Art zu entwik- keln, der eine gute Zentrierung auch bei einer hohen Bean- spruchung der Bohrmaschine und dennoch ein erheblich schnel- leres Auswechseln der Werkzeuge auch bei einer Bohrkronen- länge von bis zu 2 m erlaubt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zylindrische Außenfläche des Anschlußzapfens aus zwei ring- förmigen Zonen besteht und daß zumindest die werkzeugseitige Zone auf Passung mit der entsprechenden hohlzylindrischen Zone des Werkzeughalters gearbeitet ist.

Die Gleichheit ("Passung") von Außendurchmesser der Außen- fläche des Anschlußzapfens und von Innendurchmesser der ent- sprechenden hohlzylindrischen Zone des Werkzeughalters ermöglicht auch bei einer starken Beanspruchung der Bohr- maschine eine ausreichende Zentrierung, ohne daß es notwendig wäre, daß die Verriegelungselemente zur Zentrierung bei- tragen. Dadurch ist es nicht mehr erforderlich, eine auf- schraubbare Hülse am Werkzeughalter vorzusehen, denn die auf die Verriegelungselemente auszuübenden Kräfte können jetzt bedeutend geringer sein. Beim Auswechseln des Werkzeuges braucht daher die Hülse am Werkzeughalter nur einfach zurück- gezogen werden, so daß der Anschlußzapfen des Werkzeugs in den Werkzeughalter eingeführt werden kann. Danach läßt man einfach die Hülse zurückschnappen, so daß die Verriegelungs- elemente in die Ausnehmungen des Anschlußzapfens eingreifen und das Werkzeug gegen ein Herausfallen aus dem Werkzeug-

halter sichern. Die erhebliche Zeiteinsparung ist offen- sichtlich.

Aufgrund des äußerst geringen bzw. nicht vorhandenen Spiels zwischen den genannten Zonen müssen diese schmutzfrei sein.

Die Säuberung der Zonen wird dadurch erleichtert, daß die werkzeugseitige Zone des Werkzeughalters von außen gut zu- gänglich ist.

Weiterhin wird vorgeschlagen, daß die werkzeugseitige Zone der zylindrischen Außenfläche des Anschlußzapfens eine Ferti- gungstoleranz von höchstens 0,05 mm, insbesondere von höch- stens 0,03 mm aufweist. Das gleiche gilt für die werk- zeugseitige Zone der entsprechenden zylindrischen Innenfläche des Werkzeughalters.

Von Vorteil ist es außerdem, wenn die andere, am Konus angrenzende Zone der zylindrischen Außenfläche des Anschluß- zapfens auf Spiel gegenüber der entsprechenden hohlzylindri- schen Zone des Werkzeughalters gearbeitet ist, wobei das Spiel insbesondere 0,5 bis 1,5 mm beträgt. Einerseits stören in diesem, schwerer zugänglichen Bereich vorhandene Schmutz- partikel nicht. Zum anderen werden beim Einsetzen des Anschlußzapfens in den Werkzeughalter die eventuell noch vor- handenen Schmutzpartikel aus den auf Passung gearbeiteten Zonen in den inneren Bereich des Werkzeughalters geschoben, wo sie aufgrund des dort vorhandenen Spiels zwischen Werk- zeughalter und Anschlußzapfen ebenfalls nicht stören.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Erleichterung für den Be- nutzer beim Einführen des Anschlußzapfens in den Werkzeug- halter.

In einer weiteren wichtigen und vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß am Konus des Anschluß- zapfens eine umlaufende Nut zur Aufnahme eines elastischen Dichtungsrings, insbesondere eines 0-Rings, vorgesehen ist.

Einerseits dient der Dichtungsring zur Abdichtung im Falle

einer zentralen, axial verlaufenden Wasserzuführung von der Bohrmaschine durch den Schnellwechselanschluß zum Werkzeug.

Ein weiterer, ebenfalls sehr wichtiger Vorteil eines derarti- gen Dichtungsringes liegt in der Unterstützung der Zentrie- rung des Werkzeugs, denn eventuell vorhandene Toleranzen wer- den durch den elastischen Ring ausgeglichen. Auch bei einer trockenen Arbeitsweise ist ein derartiger Dichtungsring also von Vorteil.

Zur weiteren Verbesserung der Zentrierung des Bohrwerkzeugs wird vorgeschlagen, daß das zulaufende Ende des Konus des Anschlußzapfens zylindrisch ausgebildet und insbesondere auf Passung mit einem entsprechenden zylindrischen Abschnitt des Innenkonus des Werkzeughalters gearbeitet ist.

Um die Verriegelungselemente des Werkzeughalters in ihrer verriegelnden Position zu halten und bei einem Wechsel des Anschlußzapfens bzw. des Bohrers zu entriegeln, ist es bekannt, daß auf dem Werkzeughalter ein Schiebering vorgese- hen ist, welcher federbelastet in axialer Richtung auf dem Werkzeughalter verschiebbar ist. In seiner ersten Lage hält der Schiebering die Verriegelungselemente in ihrer verrie- gelnden Position und bei einer Verschiebung gegen die Feder- kraft in die zweite Lage gibt der Schiebering die Verriege- lungselemente frei. Damit bei einem Wechsel des Bohrers bzw. des mit dem Bohrer verbundenen Anschlußzapfens der Schiebe- ring nicht manuell in der entriegelnden zweiten Lage gehalten werden muß, wird in einer besonders vorteilhaften Ausgestal- tung der Erfindung vorgeschlagen, daß der Schiebering in sei- ner zweiten Lage auf dem Werkzeughalter arretierbar ist. Beim Einsetzen eines Bohrers ist es daher nur notwendig, den Schiebering entgegen der Federkraft in die zweite Lage zu bringen und dort zu arretieren, den Bohrer bzw. den Anschluß- zapfen in den Werkzeughalter einzusetzen und dann die Arre- tierung des Schieberings wieder aufzuheben. Diese Vorgänge lassen sich von nur einer Bedienungsperson problemlos durch- führen.

Eine besonders hohe Sicherheit gegen eine unbeabsichtigte Lösung der Verbindung zwischen dem Bohrer und der Bohr- maschine beim Bohren wird nach einem weiteren erfindungs- gemäßen Vorschlag erreicht, wenn der Schiebering in seiner ersten Lage, also der verriegelnden Lage, gegen ein axiales Verschieben sicherbar ist.

Die genannte Arretierung und Sicherung des Schieberings kann auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden. Vorteilhaft ist es dabei, wenn mindestens ein Vorsprung, insbesondere ein Stift, an der Außenseite des Werkzeughalters angeordnet ist und wenn am Schiebering mindestens eine Anlagefläche für den Vorsprung zur Arretierung bzw. Sicherung des Schieberings vorgesehen ist. Insbesondere können 3 derartige Stifte und Anlageflächen beim erfindungsgemäßen Schnellwechselanschluß vorliegen.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Anschlußzapfen (Bohrkronenanschlußstücke), welche in die Bohrkrone eingeschraubt werden, auch nach dem Verschleiß des Bohrers wiederverwendbar sind. Des weiteren ist es von Vor- teil, wenn die Abtriebsseite der Antriebswelle des Bohr- motorgetriebes als erfindungsgemäßer Werkzeughalter ausgebil- det ist. Der Vorteil liegt in der kürzeren Bauform sowie in den niedrigeren Herstellungskosten.

Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt durch einen Werkzeughalter ent- sprechend einem ersten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, Figur 2 eine Seitenansicht eines zur Verwendung mit dem Werkzeughalter nach Figur 1 vorgesehenen Anschluß- zapfens,

Figur 3 eine Draufsicht auf den Anschlußzapfen nach Figur 1 in Richtung des Pfeils 1 in Figur 2, Figur 4 einen Längsschnitt durch einen Werkzeughalter nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Figur 5 eine Draufsicht auf ein Anschlußstück für den Werk- zeughalter nach Figur 4 zur Staubabsaugung, Figur 6 einen Längsschnitt durch ein Anschlußstück für den Werkzeughalter nach Figur 4 zur Wasserzufuhr, Figur 7 ein rohrförmiges Hauptteil im Längsschnitt nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, Figur 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Figur 7, Figur 9 eine Ansicht des in Figur 10 dargestellten Schiebe- ringes, in Richtung des Pfeils IX-IX in Figur 10, Figur 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X in Figur 9 und Figur 11 eine schematische Darstellung eines Teils der Innenwand des Schieberings nach Figur 10, ent- sprechend dem Pfeil XI in Figur 10.

In allen Zeichnungen haben gleiche Bezugszeichen die gleiche Bedeutung und werden daher gegebenenfalls nur einmal erläu- tert.

Der in Figur 1 im Längsschnitt dargestellte Werkzeughalter besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Hauptteil 2 und einem äußeren, hülsenförmigen Schiebering 3. Ein Innen- gewinde 4 ermöglicht das Anschrauben des Werkzeughalters an ein entsprechendes Außengewinde der nicht dargestellten Motor-bzw. Getriebewelle der Bohrmaschine. Die Innenseite des rohrförmigen Hauptteils 2 weist an dem werkzeugseitigen

Ende einen Konus 5, Zähne 6 und zwischen den Zähnen 6 ange- ordnete Nuten 7 zur Drehmomentübertragung von der Bohr- maschine auf das Werkzeug auf. Der Konus 5 geht an seinem zulaufenden Ende in einen zylindrischen Abschnitt 21 über.

Der Schiebering 3 dient zur Ver-und Entriegelung der Ver- riegelungselemente, die in diesem Fall als Kugeln 8 ausge- bildet sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei Kugeln 8 vorgesehen, von denen in Figur 1 nur eine darge- stellt ist. Die Kugeln liegen jeweils innerhalb einer Bohrung im rohrförmigen Hauptteil 2 ein und können in an sich bekann- ter Weise zum Entriegeln durch axiales Verschieben des Schie- berings 3 entgegen der Kraft einer Druckfeder 9 in Richtung des Pfeils 10 radial nach außen bewegt werden, so daß der in Figur 2 dargestellte Anschlußzapfen eingeführt werden kann.

Zu diesem Zweck hat die Innenseite 11 des Schieberings 3 einen sich in Richtung des Werkzeugs hin radial vergrößernden Innenquerschnitt. Die Druckfeder ist durch einen Anschlagring 12 abgestützt.

Der in Figur 2 dargestellte Anschlußzapfen ist mit seinem werkzeugseitigen Ende 13 unlösbar mit dem nicht dargestellten Werkzeug, z. B. einem Bohrer verbunden. Der am gegenüber- liegendem Ende vorgesehene Außenkonus 14 sowie dessen zylin- drisches Ende 22 sind zum Anliegen an den Innenkonus 5 bzw. an den zylindrischen Abschnitt 21 des Werkzeughalters ange- paßt. In dem in Figur 2 gezeigten oberen Teil des Anschluß- zapfens sind außerdem kugelsegmentartige Ausnehmungen 15, in denen die Kugeln 8 zur Verriegelung teilweise einliegen kön- nen, und gestrichelt dargestellte Nuten 16 und zwischen die- sen angeordnete Zähne vorgesehen. Der in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Schnellwechselanschluß ermöglicht die Zufuhr von Kühlwasser von der Bohrmaschine zum Werkzeug. Daher enthält der Anschlußzapfen eine zentrale Bohrung 17, und im Werk- zeughalter kann eine Dichtung 18 zwischen der ebenfalls hoh- len Getriebewelle und dem rohrförmigen Hauptteil 2 vorgesehen sein. Im Falle des"trockenen"Bohrens kann die zentrale Bohrung 17 auch zum Absaugen von Bohrstaub dienen.

Im folgenden werden die in diesem Ausführungsbeispiel reali- sierten erfindungswesentlichen Einzelheiten erläutert. Die im wesentlichen zylindrische Außenfläche des Anschlußzapfens besteht aus zwei ringförmigen Zonen A und B. Die werkzeug- seitige Zone B des Anschlußzapfens ist auf Passung mit der entsprechenden hohlzylindrischen Zone C des Werkzeughalters gearbeitet, wobei die Fertigungstoleranz in diesem Ausfüh- rungsbeispiel 0,01 mm beträgt. Im Gegensatz dazu liegt der Außendurchmesser der anderen Zone A des Anschlußzapfens um 1 mm unterhalb des Innendurchmessers der entsprechenden hohlzylindrischen Zone D des Werkzeughalters, so daß ein leichtes Einführen des Anschlußzapfens in den Werkzeughalter gewährleistet ist.

Neben der Passung der Zonen B des Anschlußzapfens und C des Werkzeughalters sind in diesem Ausführungsbeispiel noch wei- tere Maßnahmen zur Verbesserung der Zentrierung des Anschluß- zapfens im Werkzeughalter vorgesehen. In einer im Bereich des Konus 14 des Anschlußzapfens umlaufenden Nut 19 ist ein 0- Ring 20 eingelegt, der neben seiner Aufgabe zum Abdichten des Anschlußzapfens am Werkzeughalter die eventuell noch vor- handenen Toleranzen bei der Zentrierung auffängt. Außerdem verbessert das auf Passung mit dem zylindrischen Abschnitt 21 des Werkzeughalters (Fig. 1) gearbeitete zylindrische Ende 22 des Anschlußzapfens (Fig. 2) die Zentrierung.

Der in Figur 4 im Längsschnitt dargestellte Werkzeughalter wird im Gegensatz zum Werkzeughalter nach Figur 1 mit einem Außengewinde 23 an der Getriebewelle der Bohrmaschine befe- stigt. Zusätzlich ist ein über ein Kugellager 24 angebrachter Handgriff 25 und auf der gegenüberliegenden Seite des Handgriffs 25 ein Anschlußstutzen 26 für die Anschlußstücke 27,28 (Figuren 5 und 6) vorgesehen. Der Handgriff 25 und der Anschlußstutzen 26 sind an einer Hülse 29 befestigt, an deren Innenseite das Kugellager 24 angebracht ist, so daß der Handgriff 25 und der Anschlußstutzen 26 auch bei sich dre- hendem Werkzeughalter unbewegt bleiben. Über den Kanal 30 des

Anschlußstutzens 26 kann zum Trockenbohren Staub abgesaugt und zum Naßbohren Wasser zugeführt werden. Zu diesem Zweck werden die Anschlußstücke 27 bzw. 28 mit dem Anschlußstutzen 26 verbunden. Auf die Anschlußstücke 27 bzw. 28 ist während des Bohrvorgangs ein nicht dargestellter Absaugschlauch bzw. ein nicht dargestellter Wasserschlauch aufgesteckt.

In den Figuren 7 bis 11 wird ein weiteres, besonders bevor- zugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hier sind an der Außenseite des rohrförmigen Hauptteils 2 drei hervorstehende Stifte 31 vorgesehen (Figuren 7 und 8). Korre- spondierend hierzu trägt der Schiebering 3 (Figuren 9 und 10) an seinem dem Bohrer zugewandten Ende jeweils zwei Anlageflä- chen 32. Liegen die Stifte 31 an diesen ersten Anlageflächen 32 an, so ist der Schiebering in seiner zweiten Lage arre- tiert, in welcher die Verriegelungselemente 8 freigegeben sind, so daß der Anschlußzapfen bzw. der Bohrer ausgetauscht werden kann. Zur axialen Verschiebung des Schieberings 3 ist dieser zunächst zu drehen, bis die Stifte 31 in jeweils einer axialen Nut 33 einliegen.

Die Lage des Schieberings relativ zu den Stiften 31 ist sche- matisch in Figur 11 dargestellt, in welcher ein Teil der Innenwand des Schieberings im Bereich der Anlageflächen 32 gezeigt wird. Die unterschiedlichen Positionen des gleichen Stiftes sind mit den Bezugszeichen 31a bis 31d bezeichnet.

Zum Austausch des Bohrers liegt der Stift 31a an der ersten Anlagefläche 32 des Schieberings 3 an, so daß der Schiebering 3 entgegen der Federkraft in dieser die Verriegelungselemente freigebenden Lage arretiert ist, ohne daß der Schiebering manuell in dieser Lage gehalten werden muß. Nach dem Austausch des Bohrers bzw. des Anschlußzapfens für die Bohr- krone wird der Schiebering gedreht, so daß der Stift 31b in den Bereich der Nut 33 gelangt. Die Kraft der Druckfeder 9 bewegt dann den Schiebering 3 in Richtung des Pfeiles 34 nach oben, wobei die Verriegelungselemente 8 radial nach innen ge- drückt werden, um den Bohrer bzw. den Anschlußzapfen axial zu sichern. Danach befindet sich der Stift in der durch das

Bezugszeichen 31c gezeigten Lage. Zur Sicherung des Schiebe- rings in dieser Lage wird der Schiebering wiederum gedreht, so daß der Stift 31d an einer zweiten Anlagefläche 35 anliegt und der Schiebering nicht mehr axial bewegt werden kann.

Damit wird eine zusätzliche Sicherheit gegen ein Entriegeln der Verriegelungselemente 8 erreicht.

B e z u g s z e i c h e n l i s t e 1 Pfeil 2 rohrförmiges Hauptteil 3 Schiebering 4 Innengewinde 5 Konus, Innenkonus 6 Zahn<BR> 7 Nut 8 Kugel, Verriegelungselement 9 Druckfeder 10 Pfeil 11 Innenseite 12 Anschlagring 13 Ende 14 Außenkonus 15 Ausnehmung 16 Nut 17 zentrale Bohrung 18 Dichtung 19 Nut 20 0-Ring 21 zylindrischer Abschnitt 22 zylindrisches Ende 23 Außengewinde 24 Kugellager 25 Handgriff 26 Anschlußstutzen 27 Anschlußstück <BR> 28 Anschlußstück<BR> 29 Hülse 30 Kanal 31 Stift 32 erste Anlagefläche 33 axiale Nut 34 Pfeil

35 zweite Anlageflache A andere Zone B werkzeugseitige Zone C Zone D Zone