Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
QUICK CLAMPING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/162220
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a quick clamping device for a machine tool (12a), in particular for a hand-held machine tool, comprising at least one clamping device (18a; 18b; 18c; 18d) that is moveably mounted in particular on an output spindle (16a; 6b; 16c) of the machine tool (12a) that can be rotationally driven about an output shaft (14a; 14b; 14c; 4d) of the machine tool (12a), at least for axially securing a tool device (20a; 20b; 20c; 20d), in particular an insert tool, on the output spindle (16a; 16b; 16c) of the machine tool (12a; 12b). According to the invention, the quick clamping device comprises at least one movement securing unit (22a; 22b; 22c; 22d) having at least one movement securing element (24a, 26a; 24b, 26b; 24c, 26c; 24d, 26d) arranged in particular on the clamping device (18a; 18b; 18c; 18d), which is provided for a movement of the tool device (20a; 20b; 20c; 20d), in particular in a rotary drive position, and/or for securing the tool device (20a; 20b; 20c; 20d).

Inventors:
DI NICOLANTONIO, Aldo (Schulstraße 9, 4522 Rüttenen, 4522, CH)
DELFINI, Stefano (Grenchenstrasse 34, 2544 Bettlach, 2544, CH)
SINZIG, Bruno (Niedenmattstr. 8, 4538 Oberbipp, 4538, CH)
TOLAZZI, Massimo (Via Colugna 17/A, Tavagnacco, 33010, IT)
ESENWEIN, Florian (Schulstr. 41/1, Leinfelden-Echterdingen, 70771, DE)
Application Number:
EP2019/053940
Publication Date:
August 29, 2019
Filing Date:
February 18, 2019
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
International Classes:
B24B45/00
Foreign References:
DE202017104815U12017-11-29
EP0319813A21989-06-14
Other References:
None
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Schnellspannvorrichtung für eine Werkzeugmaschine (12a), insbesondere Handwerkzeugmaschine, mit zumindest einer, insbesondere an einer um eine Abtriebsachse (14a; 14b; 14c; 14d) der Werkzeugmaschine (12a) rotierend antreibbaren Abtriebsspindel (16a; 16b; 16c) der

Werkzeugmaschine (12a), beweglich gelagerten Klemmeinrichtung (18a; 18b; 18c; 18d) zumindest zu einer axialen Sicherung einer

Werkzeugeinrichtung (20a; 20b; 20c; 20d), insbesondere eines

Einsatzwerkzeugs, an der Abtriebsspindel (16a; 16b; 16c) der

Werkzeugmaschine (12a), gekennzeichnet durch zumindest eine

Bewegungssicherungseinheit (22a; 22b; 22c; 22d), die zumindest ein, insbesondere an der Klemmeinrichtung (18a; 18b; 18c; 18d) angeordnetes, Bewegungssicherungselement (24a, 26a; 24b, 26b; 24c, 26c; 24d, 26d) aufweist, das zu einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung (20a; 20b; 20c; 20d), insbesondere in eine Drehmitnahmeposition, und/oder zu einem Sichern der Werkzeugeinrichtung (20a; 20b; 20c; 20d) vorgesehen ist.

2. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine, insbesondere an der Klemmeinrichtung (18d) angeordnete, Bewegungssicherungselement (24d, 26d) als Aufnahme ausgebildet ist und dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Zustand ein durch die Werkzeugeinrichtung (20d) hindurchgreifendes und als, insbesondere axial erstreckender, Fortsatz ausgebildetes weiteres

Bewegungssicherungselement (28d, 30d) der Bewegungssicherungseinheit (22d) zumindest teilweise aufzunehmen.

3. Schnellspannvorrichtung zumindest nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass die Bewegungssicherungseinheit (22a) dazu vorgesehen ist, eine Relativbewegung der Klemmeinrichtung (18a) in eine Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung (20a) zu überführen.

4. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine, insbesondere an der Klemmeinrichtung (18a) angeordnete, Bewegungssicherungselement (24a, 26a) als Schrägfläche ausgebildet ist, die dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von einer

Bewegung der Klemmeinrichtung (18a) eine entlang einer Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung (20a) wirkende Kraftkomponente zu erzeugen.

5. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch

gekennzeichnet, dass die Bewegungssicherungseinheit (22a; 22b) zumindest ein, insbesondere an der Abtriebsspindel (16a; 16b)

angeordnetes, weiteres Bewegungssicherungselement (32a, 34a; 32b, 34b) aufweist, das als konischer Fortsatz ausgebildet ist, der dazu vorgesehen ist, mit einer Fixierungsausnehmung (36a, 38a; 36b, 38b) der

Werkzeugeinrichtung (20a; 20b) zusammenzuwirken.

6. Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungssicherungseinheit (22c) zumindest ein Vorpositionierelement (40c, 42c) aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Werkzeugeinrichtung (20c) vor einem Sichern mittels der Klemmeinrichtung (18c) vorzupositionieren.

7. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorpositionierelement (40c, 42c) als Magnet ausgebildet ist.

8. Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungssicherungseinheit (22c) zumindest ein linienförmiges Anlageelement (44c) aufweist, an das die Werkzeugeinrichtung (20c) mittels der Klemmeinrichtung (18c) andrückbar ist.

9. Schnellspannvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das linienförmige Anlageelement (44c) zumindest abschnittsweise kreisringförmig ausgebildet ist.

10. Werkzeugmaschine, insbesondere Handwerkzeugmaschine, mit zumindest einer Schnellspannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
Beschreibung

Schnellspannvorrichtung

Stand der Technik

Es ist bereits eine Schnellspannvorrichtung für eine Werkzeugmaschine, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine, mit zumindest einer,

insbesondere an einer um eine Abtriebsachse der Werkzeugmaschine rotierend antreibbaren Abtriebsspindel der Werkzeugmaschine, beweglich gelagerten Klemmeinrichtung zumindest zu einer axialen Sicherung einer

Werkzeugeinrichtung, insbesondere eines Einsatzwerkzeugs, an der

Abtriebsspindel der Werkzeugmaschine vorgeschlagen worden.

Offenbarung der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Schnellspannvorrichtung für eine

Werkzeugmaschine, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine, mit zumindest einer, insbesondere an einer um eine Abtriebsachse der

Werkzeugmaschine rotierend antreibbaren Abtriebsspindel der

Werkzeugmaschine, beweglich gelagerten Klemmeinrichtung zumindest zu einer axialen Sicherung einer Werkzeugeinrichtung, insbesondere eines

Einsatzwerkzeugs, an der Abtriebsspindel der Werkzeugmaschine.

Es wird vorgeschlagen, dass die Schnellspannvorrichtung zumindest eine Bewegungssicherungseinheit umfasst, die zumindest ein, insbesondere an der Klemmeinrichtung angeordnetes, Bewegungssicherungselement aufweist, das zu einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung, insbesondere in eine

Drehmitnahmeposition, und/oder zu einem Sichern der Werkzeugeinrichtung vorgesehen ist. Bevorzugt ist die Schnellspannvorrichtung fest mit der Werkzeugmaschine, insbesondere mit einem Grundkörper der

Werkzeugmaschine verbunden ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Schnellspannvorrichtung lösbar an der Werkzeugmaschine, insbesondere an dem Grundkörper und/oder an der Abtriebsspindel, anordenbar ausgebildet ist. Die Schnellspannvorrichtung ist vorzugsweise zu einer, insbesondere werkzeuglosen, Befestigung der Werkzeugeinrichtung an der

Werkzeugmaschine vorgesehen. Die Werkzeugeinrichtung ist vorzugsweise als ein Einsatzwerkzeug, wie beispielsweise ein Sägeblatt, ein Schleifblatt o.dgl. ausgebildet. Die Werkzeugeinrichtung ist, insbesondere in einem mittels der Schnellspannvorrichtung an der Werkzeugmaschine gesicherten Zustand der Werkzeugeinrichtung, vorzugsweise rotierend, durch die Abtriebsspindel der Werkzeugmaschine antreibbar. Eine axiale Sicherung der Werkzeugeinrichtung stellt insbesondere eine Sicherung der Werkzeugeinrichtung entlang einer axialen Richtung der Abtriebsachse der Werkzeugmaschine dar. Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.

Vorzugsweise umfasst die Klemmeinrichtung zu einer axialen Sicherung der Werkzeugeinrichtung an der Abtriebsspindel zumindest eine Hakeneinrichtung, bevorzugt zwei Hakeneinrichtungen. Unter einer Hakeneinrichtung soll insbesondere eine dreh-, schwenk- und/oder verschiebbare Einrichtung verstanden werden, welche zumindest eine Wirkfläche zu einer Übertragung einer Klemmkraftwirkung auf die Werkzeugeinrichtung aufweist. Vorzugsweise sind die Hakeneinrichtungen relativ bewegbar, insbesondere um eine

Schwenkachse schwenkbar ausgebildet. Bevorzugt weisen die

Hakeneinrichtungen eine gemeinsame Bewegungsachse, insbesondere eine gemeinsame Schwenkachse, auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass die

Hakeneinrichtungen unterschiedliche Bewegungsachsen, insbesondere zumindest im Wesentlichen parallel zueinander verlaufende Schwenkachsen, aufweisen. Unter em Wesentlichen parallel“ soll insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Die Bewegungsachse, insbesondere die Schwenkachse, der Klemmeinrichtung, insbesondere der Hakeneinrichtungen, verläuft vorzugsweise in einer quer, insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht, zur Abtriebsachse verlaufenden Ebene. Vorzugsweise bildet die Bewegungsachse, insbesondere die Schwenkachse, der Klemmeinrichtung eine Klemmeinrichtungsdrehachse. Die Hakeneinrichtungen können entlang der axialen Richtung der Abtriebsachse betrachtet vorzugsweise zumindest im Wesentlichen C-förmig ausgebildet sein. Insbesondere können zwei einander gegenüberliegende Hakeneinrichtungen entlang der axialen Richtung der Abtriebsachse betrachtet zumindest im Wesentlichen eine Form einer liegenden Acht bzw. eines Unendlich-Zeichens ausbilden. Der Ausdruck„im Wesentlichen senkrecht“ soll insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist.

Die Hakeneinrichtungen können relativ zueinander bewegbar, insbesondere um die Schwenkachse, in einem Winkelbereich von bis zu 50°, vorzugsweise von bis zu 40°, bevorzugt von bis zu 30°, besonders bevorzugt von bis zu 20°, schwenkbar ausgebildet sein. Die Klemmeinrichtung bzw. die

Hakeneinrichtungen kann/können insbesondere zumindest zwei Zustände, insbesondere einen Befestigungszustand oder einen Lösezustand, aufweisen. In einem Befestigungszustand sind die Hakeneinrichtungen in einer radialen Richtung von der Abtriebsachse weg orientiert ausgefahren, insbesondere derart, dass die Hakeneinrichtungen zueinander in einem ausgefahrenen Zustand eine maximale radiale Erstreckung einnehmen. In einem Befestigungszustand sind die Hakeneinrichtungen mit der Werkzeugeinrichtung verbunden, insbesondere in Eingriff, insbesondere infolge einer Bewegung der Hakeneinrichtungen in radialer Richtung der Abtriebsachse, wobei die Werkzeugeinrichtung mittels der Hakeneinrichtungen form- und/oder kraftschlüssig an der Werkzeugmaschine haltbar ist. In einem Befestigungszustand ist die Werkzeugeinrichtung in axialer Richtung der Abtriebsachse formschlüssig mit der Schnellspannvorrichtung verbunden. In einem Lösezustand ist die Klemmeinrichtung, insbesondere die Hakeneinrichtungen, in radialer Richtung zur Abtriebsachse eingefahren, insbesondere derart, dass die Klemmeinrichtung, insbesondere die

Hakeneinrichtungen, eine maximale radiale Erstreckung entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Abtriebsachse verlaufenden Richtung aufweist, die kleiner ist als eine minimale radiale Erstreckung der Ausnehmung der Werkzeugeinrichtung. Vorzugsweise ist die Klemmeinrichtung, insbesondere die Hakeneinrichtungen, durch ein Einbringen der Werkzeugeinrichtung in axialer Richtung der Abtriebsachse in die Schnellspannvorrichtung von einem

Lösezustand in einen Befestigungszustand überführbar. Als„abstehend“ kann die Klemmeinrichtung, insbesondere die Hakeneinrichtungen, verstanden werden, wenn die Klemmeinrichtung gegenüber einer eine Bewegung der Werkzeugeinrichtung in einem Befestigungszustand oder einem Lösezustand in axialer Richtung der Abtriebsachse begrenzenden Aufsetzbereich zum axialen Aufsetzen der Werkzeugeinrichtung absteht bzw. übersteht. Der Begriff „Abtriebsachse“ bezeichnet bevorzugt eine fiktive geometrische Drehachse der Schnellspannvorrichtung und/oder der Abtriebsspindel der Werkzeugmaschine bzw. eine fiktive Drehachse der Werkzeugeinrichtung in einem an der

Schnellspannvorrichtung angeordneten, insbesondere fixierten, Zustand.

Die Bewegungssicherungseinheit, insbesondere das

Bewegungssicherungselement, ist vorzugsweise zusätzlich zu der

Klemmeinrichtung zu einer zusätzlichen Sicherung der Werkzeugeinrichtung vorgesehen. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass die

Bewegungssicherungseinheit alternativ zu der Klemmeinrichtung zu einer Sicherung der Werkzeugeinrichtung vorgesehen ist. Die

Bewegungssicherungseinheit, insbesondere das Bewegungssicherungselement, ist insbesondere zu einer radialen oder einer axialen Sicherung der

Werkzeugeinrichtung, bevorzugt zu einer radialen und einer axialen Sicherung der Werkzeugeinrichtung vorgesehen, insbesondere in einem in der

Schnellspannvorrichtung angeordneten Zustand der Werkzeugeinrichtung vorgesehen. Vorzugsweise ist das Bewegungssicherungselement zu einer werkzeuglosen, insbesondere automatischen Sicherung der

Werkzeugeinrichtung vorgesehen. Das, insbesondere zu einer Sicherung der Werkzeugeinrichtung vorgesehene, Bewegungssicherungselement kann insbesondere als ein Steckelement, wie beispielsweise als ein Bolzen, als ein Verbindungsstift o. dgl., als ein Rastelement oder als ein anderes, einem

Fachmann als sinnvoll erscheinendes Bewegungssicherungselement ausgebildet sein.

Alternativ oder zusätzlich zu einer Sicherung der Werkzeugeinrichtung ist das Bewegungssicherungselement vorzugsweise zu einer Realisierung einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung, insbesondere in eine

Drehmitnahmeposition, vorgesehen. Vorzugsweise ist eine in einer

Drehmitnahmeposition befindliche Werkzeugeinrichtung, insbesondere durch die Abtriebsspindel und insbesondere drehend, antreibbar. Vorzugsweise ist das Bewegungssicherungselement zu einer Bewegung, insbesondere zu einer Drehung, der Werkzeugeinrichtung um die Abtriebsachse vorgesehen. Das, insbesondere zu einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung vorgesehene, Bewegungssicherungselement kann insbesondere als eine Formgebung der Hakeneinrichtungen ausgebildet sein, welche infolge eines Anpressdrucks der Werkzeugeinrichtung, insbesondere während einer Befestigung der

Werkzeugeinrichtung in der Schnellspannvorrichtung, eine Bewegung der Werkzeugeinrichtung bewirkt. Alternativ ist denkbar, dass das, insbesondere zu einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung vorgesehene,

Bewegungssicherungselement als ein Lagerelement, wie beispielsweise als ein Kugellager o. dgl., als ein, insbesondere motorisch angetriebenes,

Antriebselement oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll

erscheinendes Bewegungssicherungselement ausgebildet ist. Vorzugsweise ist ein Bewegungssicherungselement an den Hakeneinrichtungen, insbesondere an allen Hakeneinrichtungen der Klemmeinrichtung, angeordnet. Vorzugsweise umfasst die Bewegungssicherungseinheit eine Mehrzahl von, insbesondere unterschiedlichen, Bewegungssicherungselementen, welche bevorzugt zu einer Bewegung und/oder einer Sicherung der Werkzeugeinrichtung Zusammenwirken.

Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Schnellspannvorrichtung kann vorteilhaft eine komfortable Montage einer Werkzeugeinrichtung an einer Werkzeugmaschine ermöglicht werden. Vorteilhaft kann eine benutzersichere Befestigung der Werkzeugeinrichtung an der Werkzeugmaschine und eine vorteilhaft präzise Ausrichtung der Werkzeugeinrichtung an der

Schnellspannvorrichtung erreicht werden. Es kann eine Schnellspannvorrichtung bereitgestellt werden, die einen vorteilhaft komfortablen, sicheren und präzisen Betrieb einer Werkzeugeinrichtung an einer Werkzeugmaschine ermöglicht.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine, insbesondere an der Klemmeinrichtung angeordnete, Bewegungssicherungselement als

Aufnahme ausgebildet ist und dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Zustand ein durch die Werkzeugeinrichtung hindurchgreifendes und als, insbesondere axial erstreckender, Fortsatz ausgebildetes weiteres

Bewegungssicherungselement der Bewegungssicherungseinheit zumindest teilweise aufzunehmen. Vorzugsweise greift das weitere

Bewegungssicherungselement in einem an der Schnellspannvorrichtung angeordneten Zustand der Werkzeugeinrichtung, insbesondere in einem

Betätigungszustand der Klemmeinrichtung, durch die Werkzeugeinrichtung, insbesondere durch eine Sicherungsausnehmung der Werkzeugeinrichtung hindurch. Das als Aufnahme ausgebildete Bewegungssicherungselement weist vorzugsweise einen Aufnahmebereich zu einer Aufnahme des als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements auf. Der

Aufnahmebereich kann vorzugsweise als eine Ausnehmung, als eine Vertiefung, als eine Ausbuchtung in dem als Aufnahme ausgebildeten

Bewegungssicherungselement oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll erscheinender Aufnahmebereich ausgebildet sein. Der Fortsatz kann insbesondere als ein Bolzen, als ein Verbindungsstift, als ein Verbindungszapfen, als eine Rastnase oder als ein anderer, einem Fachmann als sinnvoll

erscheinender Fortsatz ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das als Aufnahme ausgebildete Bewegungssicherungselement zu einer Aufnahme des als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements zu einer, insbesondere zumindest im Wesentlichen axialen, Bewegung in Richtung des als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements vorgesehen. Alternativ ist denkbar, dass das als Fortsatz ausgebildete, weitere

Bewegungssicherungselement zu einer Aufnahme durch das als Aufnahme ausgebildete Bewegungssicherungselement zu einer, insbesondere zumindest im Wesentlichen axialen, Bewegung in Richtung des als Aufnahme

ausgebildeten Bewegungssicherungselements vorgesehen ist oder dass sich beide Bewegungssicherungselemente aufeinander zubewegen. Vorzugsweise erfolgt eine Bewegung des als Aufnahme ausgebildeten Bewegungssicherungselements und/oder des als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements, insbesondere automatisch und/oder werkzeuglos, in Folge einer Befestigung der Werkzeugeinrichtung an der Schnellspannvorrichtung. Alternativ ist denkbar, dass eine Bewegung des als Aufnahme ausgebildeten Bewegungssicherungselements und/oder des als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements durch eine automatische Betätigung zumindest eines der Bewegungssicherungselemente erfolgt. Vorzugsweise ist an jeder Hakeneinrichtung der Klemmeinrichtung jeweils zumindest ein als Aufnahme ausgebildetes

Bewegungssicherungselement und zumindest ein als Fortsatz ausgebildetes, weiteres Bewegungssicherungselement angeordnet. Vorteilhaft kann eine sichere und präzise Befestigung der Werkzeugeinrichtung an der

Schnellspannvorrichtung erreicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Bewegungssicherungseinheit dazu vorgesehen ist, eine Relativbewegung der Klemmeinrichtung in eine

Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung zu überführen. Die

Bewegungssicherungseinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, eine

Relativbewegung, insbesondere eine Schwenkbewegung, der Klemmeinrichtung, insbesondere der Hakeneinrichtungen, relativ zu der Werkzeugmaschine, insbesondere relativ zu der Abtriebsspindel, in eine Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung zu überführen. Die Bewegungssicherungseinheit ist vorzugsweise dazu vorgesehen, eine Relativbewegung der Klemmeinrichtung in eine, insbesondere drehende, Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung relativ zu der Klemmeinrichtung, insbesondere relativ zu den Hakeneinrichtungen, zu überführen. Insbesondere ist die Bewegungssicherungseinheit dazu vorgesehen, eine infolge der Relativbewegung der Klemmeinrichtung zumindest im

Wesentlichen in axialer Richtung auf die Werkzeugeinrichtung wirkende Kraft in eine zumindest im Wesentlichen in einer Umfangsrichtung auf die

Werkzeugeinrichtung wirkende Kraft umzuwandeln. Vorzugsweise bewirkt die in Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung wirkende Kraft eine

Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung. Die Umfangsrichtung ist

insbesondere als eine zumindest im Wesentlichen kreisringförmig und

insbesondere zumindest in einer radialen Ebene um die Abtriebsachse verlaufende Richtung ausgebildet. Vorzugsweise ist die Bewegungssicherungseinheit durch eine Formgebung der Klemmeinrichtung, insbesondere der Hakeneinrichtungen, und/oder der Werkzeugeinrichtung zu einer Überführung einer Relativbewegung der Klemmeinrichtung in einer

Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung vorgesehen. Vorteilhaft kann eine im Wesentlichen automatische bzw. selbsttätige und präzise Ausrichtung der Werkzeugeinrichtung an der Schnellspannvorrichtung erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine, insbesondere an der Klemmeinrichtung angeordnete, Bewegungssicherungselement als Schrägfläche ausgebildet ist, die dazu vorgesehen ist, in Abhängigkeit von einer Bewegung der Klemmeinrichtung eine entlang einer Umfangsrichtung auf die

Werkzeugeinrichtung wirkende Kraftkomponente zu erzeugen. Vorzugsweise ist das als Schrägfläche ausgebildete Bewegungssicherungselement einstückig mit der Klemmeinrichtung, insbesondere mit der Hakeneinrichtung, ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass das als Schrägfläche ausgebildete

Bewegungssicherungselement lösbar an der Klemmeinrichtung, insbesondere an der Hakeneinrichtung, angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Schrägfläche unter einem spitzen Winkel an der Klemmeinrichtung, insbesondere an der

Hakeneinrichtung angeordnet. Vorzugsweise weist jede der Hakeneinrichtungen der Klemmeinrichtung jeweils zumindest ein als Schrägfläche ausgebildetes Bewegungssicherungselement auf. Vorzugsweise weist die Werkzeugeinrichtung zumindest eine, insbesondere komplementär zu dem als Schrägfläche ausgebildeten Bewegungssicherungselement ausgebildete, Schrägfläche auf. Vorzugsweise wird die entlang der Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung wirkende Kraftkomponente durch eine Gleitbewegung der Werkzeugeinrichtung an dem als Schrägfläche ausgebildeten Bewegungssicherungselement, insbesondere in Folge der Relativbewegung der Klemmeinrichtung,

insbesondere der Hakeneinrichtungen, erzeugt. Vorteilhaft kann durch eine Geometrieanpassung der Klemmeinrichtung, insbesondere der

Hakeneinrichtung, eine in Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung wirkende Kraftkomponente erzeugt werden. Vorteilhaft kann eine kostengünstige Bewegungssicherungseinheit bereitgestellt werden, welche eine im Wesentlichen automatische bzw. selbsttätige und präzise Ausrichtung der Werkzeugeinrichtung an der Schnellspannvorrichtung ermöglicht. Zudem wird vorgeschlagen, dass die Bewegungssicherungseinheit zumindest ein, insbesondere an der Abtriebsspindel angeordnetes, weiteres

Bewegungssicherungselement aufweist, das als konischer Fortsatz ausgebildet ist, der dazu vorgesehen ist, mit einer Fixierungsausnehmung der

Werkzeugeinrichtung zusammenzuwirken. Vorzugsweise umfasst die

Bewegungssicherungseinheit eine Mehrzahl von weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen, welche insbesondere in radialer Richtung beabstandet von der Klemmeinrichtung und insbesondere entlang eines Kreisrings um die Klemmeinrichtung an der Abtriebsspindel angeordnet sind. Vorzugsweise umfasst die Werkzeugeinrichtung eine Anzahl von

Fixierausnehmungen entsprechend einer Anzahl von weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen. Vorzugsweise ist das weitere, als konischer Fortsatz ausgebildete Bewegungssicherungselement entlang der Schwenkachse betrachtet konisch ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass das weitere, als konischer Fortsatz ausgebildete Bewegungssicherungselement entlang der axialen Richtung der Abtriebsachse betrachtet konisch ausgebildet ist. Insbesondere ist das weitere, als konischer Fortsatz ausgebildete Bewegungssicherungselement dazu vorgesehen, unter Zusammenwirkung mit der Fixierungsausnehmung der Werkzeugeinrichtung die durch die Schrägfläche bewegte Werkzeugeinrichtung festzuklemmen.

Vorzugsweise ist die Fixierausnehmung der Werkzeugeinrichtung komplementär zu dem weiteren, als konischer Fortsatz ausgebildeten

Bewegungssicherungselement konisch ausgebildet und/oder weist einen, insbesondere komplementär zu dem konischen Fortsatz ausgebildeten, konischen Querschnitt auf. Vorzugsweise wirken der konische Fortsatz und die Fixierausnehmung in einem an der Schnellspannvorrichtung befestigten Zustand der Werkzeugeinrichtung, insbesondere in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung, zusammen. Vorzugsweise greift der konische Fortsatz, insbesondere bündig, in die Fixierungsausnehmung ein. Vorzugsweise ist der konische Fortsatz durch die durch die Schrägfläche bewirkte Bewegung der Werkzeugeinrichtung mit der Fixierausnehmung in Eingriff bringbar. Während einer Befestigung der Werkzeugeinrichtung an der Schnellspannvorrichtung bewegt sich die Werkzeugeinrichtung vorzugsweise aufgrund der Schrägfläche derart relativ zu dem weiteren, als konischer Fortsatz ausgebildeten

Bewegungssicherungselement, dass das zuvor in einem weiten Teilabschnitt der Fixierausnehmung angeordnete weitere, als konischer Fortsatz ausgebildete Bewegungssicherungselement die Werkzeugeinrichtung in einem engen

Teilabschnitt der Fixierausnehmung angeordnet in einer Drehmitnahmeposition festklemmt. Vorteilhaft kann eine sichere Befestigung der Werkzeugeinrichtung und eine präzise Ausrichtung der Werkzeugeinrichtung an der

Schnellspannvorrichtung erreicht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Bewegungssicherungseinheit zumindest ein Vorpositionierelement aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Werkzeugeinrichtung vor einem Sichern mittels der Klemmeinrichtung

vorzupositionieren. Insbesondere ist das Vorpositionierelement dazu

vorgesehen, die Werkzeugeinrichtung vor einem Sichern mittels der

Klemmeinrichtung entgegen einer auf die Werkzeugeinrichtung wirkenden Schwerkraft an der Schnellspannvorrichtung zu halten. Das

Vorpositionierelement ist vorzugsweise entlang einer Umfangsrichtung in radialer Richtung beabstandet von der Klemmeinrichtung, insbesondere an der

Abtriebsspindel, angeordnet oder erstreckt sich zumindest teilweise entlang der Umfangsrichtung. Das Vorpositionierelement kann vorzugsweise zu einer Vorpositionierung der Werkzeugeinrichtung mittels einer magnetischen, einer elektrostatischen, einer mechanischen, einer pneumatischen Kraft und/oder einer anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Kraft vorgesehen sein.

Das Vorpositionierelement kann insbesondere als ein Magnet, als eine elektrostatisch geladene Platte, als ein in radialer Richtung wirkender

Federrastbolzen, als ein Klebepad, als ein Saugnapf oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Vorpositionierelement ausgebildet sein. Vorzugsweise kann die Bewegungssicherungseinheit eine Mehrzahl von, insbesondere entlang der Umfangsrichtung angeordneten,

Vorpositionierelementen aufweisen. Vorteilhaft kann eine komfortable Montage der Werkzeugeinrichtung durch eine präzise Vorpositionierung der

Werkzeugeinrichtung ermöglicht werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass das Vorpositionierelement als Magnet ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Vorpositionierelement als ein

Permanentmagnet ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass das

Vorpositionierelement als ein Elektromagnet ausgebildet ist. Vorzugsweise weist das als Magnet ausgebildete Vorpositionierelement eine Haltekraft auf, welche größer ist als eine Gewichtskraft der Werkzeugeinrichtung. Vorzugsweise umfasst die Bewegungssicherungseinheit eine Mehrzahl von als Magneten ausgebildeten Vorpositionierelementen. Insbesondere kann das

Vorpositionierelement als ein Ringmagnet ausgebildet sein, welcher sich insbesondere zumindest teilweise entlang der Umfangsrichtung erstreckt.

Vorteilhaft kann eine präzise und zumindest im Wesentlichen verschleißfreie Vorpositionierung der Werkzeugeinrichtung erreicht werden.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Bewegungssicherungseinheit zumindest ein linienförmiges Anlageelement aufweist, an das die Werkzeugeinrichtung mittels der Klemmeinrichtung andrückbar ist. Vorzugsweise ist das linienförmige Anlageelement zumindest teilweise entlang der Umfangsrichtung angeordnet. Insbesondere ist das linienförmige Anlageelement zumindest im Wesentlichen symmetrisch, insbesondere um die Abtriebsachse als Symmetrieachse, ausgebildet. Vorzugsweise ist das linienförmige Anlageelement in Form einer geschlossenen Linie ausgebildet. Das linienförmige Anlageelement weist insbesondere eine Breite, insbesondere in radialer Richtung der Abtriebsachse betrachtet, von höchstens 10 mm, bevorzugt eine Breite von höchstens 5 mm und besonders bevorzugt eine Breite von höchstens 2 mm auf. Vorzugsweise drückt die Klemmeinrichtung, insbesondere die Hakeneinrichtungen, die

Werkzeugeinrichtung in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung an das linienförmige Anlageelement an. Vorzugsweise ist das linienförmige

Anlageelement in einem an der Schnellspannvorrichtung befestigten Zustand der Werkzeugeinrichtung, insbesondere in einem Befestigungszustand der

Klemmeinrichtung, zumindest im Wesentlichen parallel zu einer

Haupterstreckungsebene, insbesondere zu einer Werkzeuganlagefläche, der Werkzeugeinrichtung ausgerichtet. Unter einer„Haupterstreckungsebene“ einer Einheit soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ist, welcher die Einheit gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Die Werkzeuganlagefläche ist insbesondere eine Fläche der Werkzeugeinrichtung, welche in einem an der

Schnellspannvorrichtung angeordneten Zustand der Werkzeugeinrichtung, insbesondere in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung, an dem linienförmigen Anlageelement anliegt. Es ist denkbar, dass die Bewegungssicherungseinheit alternativ oder zusätzlich zu dem linienförmigen Anlageelement zumindest ein, insbesondere konisch geformtes, Eingriffelement aufweist. Insbesondere ist das Eingriffelement dazu vorgesehen, insbesondere in einem an der Schnellspannvorrichtung befestigten Zustand der

Werkzeugeinrichtung, in ein, insbesondere konisch geformtes,

Vertiefungselement der Werkzeugeinrichtung einzugreifen. Vorzugsweise ist das Eingriffelement, insbesondere in einem Befestigungszustand der

Klemmeinrichtung, mittels der Klemmeinrichtung, insbesondere mittels der Hakeneinrichtungen, in das Vertiefungselement der Werkzeugeinrichtung eindrückbar. Insbesondere kann das Vertiefungselement als eine Vertiefung in der Werkzeugeinrichtung, als eine Ausnehmung in der Werkzeugeinrichtung oder als ein anderes, einem Fachmann als sinnvoll erscheinendes Vertiefungselement ausgebildet sein. Vorteilhaft kann eine präzise Ausrichtung der

Werkzeugeinrichtung an der Schnellspannvorrichtung erreicht werden. Es kann ein vorteilhafter Rundlauf der Werkzeugeinrichtung mit geringer Unwuchtgefahr ermöglicht werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass das linienförmige Anlageelement zumindest abschnittsweise kreisringförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das

Anlageelement vollständig kreisringförmig ausgebildet. Insbesondere ist das linienförmige Anlageelement zumindest abschnittsweise symmetrisch um die Abtriebsachse kreisringförmig ausgebildet. Die Bewegungssicherungseinheit kann vorzugsweise eine Mehrzahl von linienförmigen Anlageelementen aufweisen, die insbesondere als Abschnitte eines Kreisrings zumindest kreisringförmig angeordnet sind. Vorteilhaft kann ein zumindest im Wesentlichen gleichmäßiger Anpressdruck zumindest im Wesentlich entlang eines kompletten Umfangs der Werkzeugeinrichtung erreicht werden. Vorteilhaft kann eine präzise Ausrichtung der Werkzeugeinrichtung an der Schnellspannvorrichtung erreicht werden.

Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer Werkzeugmaschine,

insbesondere von einer Handwerkzeugmaschine, mit zumindest einer erfindungsgemäßen Schnellspannvorrichtung. Insbesondere kann die

Werkzeugmaschine als eine Schleifmaschine, insbesondere als ein Winkelschleifer, als eine Säge, als ein Multifunktionswerkzeug oder als eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Werkzeugmaschine ausgebildet sein. Vorzugsweise kann die Werkzeugmaschine weitere, insbesondere für einen Betrieb der Werkzeugmaschine notwendige, Bauteile umfassen. Insbesondere kann die Werkzeugmaschine ein Gehäuse, einen Handgriff, eine Energieversorgungseinheit, wie beispielsweise einen

Akkumulator, eine Batterie, eine Netzversorgung o. dgl., eine Antriebseinheit, eine Abtriebseinheit und/oder andere, einem Fachmann als sinnvoll

erscheinende Bauteile aufweisen. Vorteilhaft kann eine Werkzeugmaschine bereitgestellt werden, an der komfortabel und sicher eine Werkzeugeinrichtung befestigbar ist.

Die erfindungsgemäße Schnellspannvorrichtung und/oder die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene

Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere können/kann die erfindungsgemäße Schnellspannvorrichtung und/oder die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen

Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen

Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale

zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Hierbei zeigt:

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer

schematischen Darstellung, Fig. 2 eine erste erfindungsgemäße Schnellspannvorrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung,

Fig. 3 eine Werkzeugeinrichtung in einer schematischen Darstellung, Fig. 4 eine zweite, alternative Schnellspannvorrichtung in einer

schematischen Schnittdarstellung,

Fig. 5 eine dritte, alternative Schnellspannvorrichtung in einer

schematischen Schnittdarstellung,

Fig. 6 die dritte, alternative Schnellspannvorrichtung in einer

Detailansicht,

Fig. 7 eine vierte, alternative Schnellspannvorrichtung in einer

schematischen Schnittdarstellung.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Figur 1 zeigt eine Werkzeugmaschine 12a in einer perspektivischen Darstellung. Die Werkzeugmaschine 12a ist als eine Handwerkzeugmaschine ausgebildet.

Die Werkzeugmaschine 12a ist als eine Schleifmaschine ausgebildet. Die Werkzeugmaschine 12a ist als ein Winkelschleifer ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Werkzeugmaschine 12a als eine Säge, als ein

Multifunktionswerkzeug o. dgl. ausgebildet ist. Die Werkzeugmaschine 12a umfasst eine nicht weiter dargestellte Schnellspannvorrichtung 10a. Mittels der Schnellspannvorrichtung 10a ist eine Werkzeugeinrichtung 20a an der

Werkzeugmaschine 12a angeordnet. Die Werkzeugeinrichtung 20a ist als ein Einsatzwerkzeug ausgebildet. Die Werkzeugeinrichtung 20a ist als ein

Schleifblatt ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Werkzeugeinrichtung 20a als ein Sägeblatt o. dgl. ausgebildet ist. Die Werkzeugmaschine 12a weist eine Gehäuseeinheit 46a auf. Innerhalb der Gehäuseeinheit 46a angeordnet umfasst die Werkzeugmaschine 12a eine Antriebseinheit 48a und Abtriebseinheit 50a. Die Antriebseinheit 48a ist zu einem Antrieb der Abtriebseinheit 50a vorgesehen. Die Abtriebseinheit 50a ist dazu vorgesehen, mittels einer

Abtriebsspindel 16a der Werkzeugmaschine 12a die Werkzeugeinrichtung 20a um eine Abtriebsachse 14a rotierend anzutreiben. Die Werkzeugmaschine 12a kann weitere, für einen Betrieb der Werkzeugmaschine 12a notwendige Bauteile umfassen. Figur 2 zeigt die Schnellspannvorrichtung 10a in einer schematischen

Schnittdarstellung. Die Schnellspannvorrichtung 10a ist fest mit der

Werkzeugmaschine 12a verbunden. Alternativ ist denkbar, dass die

Schnellspannvorrichtung 10a lösbar an der Werkzeugmaschine 12a,

insbesondere an einem Grundkörper und/oder an einer Abtriebsspindel 16a der Werkzeugmaschine 12a, anordenbar ausgebildet ist. Die

Schnellspannvorrichtung 10a umfasst eine Klemmeinrichtung 18a. Die

Klemmeinrichtung 18a ist an der um die Abtriebsachse 14a der

Werkzeugmaschine 12a rotierend antreibbare Abtriebsspindel 16a der

Werkzeugmaschine 12a beweglich gelagert. Die Klemmeinrichtung 18a ist zu einer axialen Sicherung der als Einsatzwerkzeug ausgebildeten

Werkzeugeinrichtung 20a an der Abtriebsspindel 16a der Werkzeugmaschine 12a vorgesehen.

Die Schnellspannvorrichtung 10a umfasst eine Bewegungssicherungseinheit 22a. Die Bewegungssicherungseinheit 22a weist zumindest ein, insbesondere an der Klemmeinrichtung 18a angeordnetes, Bewegungssicherungselement 24a, 26a auf. Das zumindest eine Bewegungssicherungselement 24a, 26a ist zu einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung 20a, insbesondere in eine

Drehmitnahmeposition, und/oder zu einem Sichern der Werkzeugeinrichtung 20a vorgesehen. Die Schnellspannvorrichtung 10a ist zu einer, insbesondere werkzeuglosen, Befestigung der Werkzeugeinrichtung 20a an der

Werkzeugmaschine 12a vorgesehen. Die Werkzeugeinrichtung 20a ist in einem mittels der Schnellspannvorrichtung 10a an der Werkzeugmaschine 12a gesicherten Zustand der Werkzeugeinrichtung 20a rotierend durch die

Abtriebsspindel 16a der Werkzeugmaschine 12a antreibbar. Eine axiale

Sicherung der Werkzeugeinrichtung 20a stellt eine Sicherung der

Werkzeugeinrichtung 20a entlang einer axialen Richtung der Abtriebsachse 14a dar.

Die Klemmeinrichtung 18a umfasst zu einer axialen Sicherung der

Werkzeugeinrichtung 20a an der Abtriebsspindel 16a eine erste

Hakeneinrichtung 52a und eine zweite Hakeneinrichtung 54a. Die

Hakeneinrichtungen 52a, 54a sind als Hakenbacken ausgebildet. Die zweite Hakeneinrichtung 54a ist im Wesentlichen analog zu der ersten Hakeneinrichtung 52a ausgebildet. Die Hakeneinrichtungen 52a, 54a sind relativ bewegbar, insbesondere um eine Schwenkachse 56a schwenkbar ausgebildet. Die Hakeneinrichtungen 52a, 54a weisen eine gemeinsame Schwenkachse 56a auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Hakeneinrichtungen 52a, 54a unterschiedliche Schwenkachsen aufweisen. Die Schwenkachse 56a der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere der Hakeneinrichtungen 52a, 54a, verläuft in einer quer, insbesondere im Wesentlichen senkrecht, zur Abtriebsachse 14a verlaufenden Ebene. Die Schwenkachse 56a der Klemmeinrichtung 18a bildet eine Klemmeinrichtungsdrehachse. Die Hakeneinrichtungen 52a, 54a sind entlang der Abtriebsachse 14a betrachtet im Wesentlichen C-förmig ausgebildet. Die zwei einander gegenüberliegenden Hakeneinrichtungen 52a, 54a bilden entlang der Abtriebsachse 14a betrachtet im Wesentlichen eine Form einer liegenden Acht bzw. eines Unendlich-Zeichens aus.

Die Hakeneinrichtungen 52a, 54a sind relativ zueinander bewegbar,

insbesondere um die Schwenkachse 56a, in einem Winkelbereich von bis zu 50°, vorzugsweise von bis zu 40°, bevorzugt von bis zu 30°, besonders bevorzugt von bis zu 20°, schwenkbar ausgebildet. Die Klemmeinrichtung 18a bzw. die

Hakeneinrichtungen 52a, 54a kann/können zwei Zustände aufweisen. Die Klemmeinrichtung 18a bzw. die Hakeneinrichtungen 52a, 54a kann/können einen Befestigungszustand oder einen Lösezustand aufweisen. In einem

Befestigungszustand sind die Hakeneinrichtungen 52a, 54a in einer radialen Richtung von der Abtriebsachse 14a weg orientiert ausgefahren, insbesondere derart, dass die Hakeneinrichtungen 52a, 54a zueinander in einem

ausgefahrenen Zustand eine maximale radiale Erstreckung einnehmen. In einem Befestigungszustand sind die Hakeneinrichtungen 52a, 54a mit der

Werkzeugeinrichtung 20a verbunden. In einem Befestigungszustand sind die Hakeneinrichtungen 52a, 54a infolge einer Bewegung der Hakeneinrichtungen 52a, 54a in radialer Richtung der Abtriebsachse 14a in Eingriff mit der

Werkzeugeinrichtung 20a. Die Werkzeugeinrichtung 20a ist mittels der

Hakeneinrichtungen 52a, 54a form- und/oder kraftschlüssig an der

Werkzeugmaschine 12a haltbar. In einem Befestigungszustand ist die

Werkzeugeinrichtung 20a in axialer Richtung der Abtriebsachse 14a

formschlüssig mit der Schnellspannvorrichtung 10a verbunden. In einem Lösezustand ist die Klemmeinrichtung 18a, insbesondere die

Hakeneinrichtungen 52a, 54a, in radialer Richtung zur Abtriebsachse 14a derart eingefahren, dass die Klemmeinrichtung 18a, insbesondere die

Hakeneinrichtungen 52a, 54a, eine maximale radiale Erstreckung entlang einer im Wesentlichen senkrecht zu der Abtriebsachse 14a verlaufenden Richtung aufweist, die kleiner ist als eine minimale radiale Erstreckung einer Ausnehmung der Werkzeugeinrichtung 20a. Die Klemmeinrichtung 18a, insbesondere die Hakeneinrichtungen 52a, 54a, ist durch ein Einbringen der Werkzeugeinrichtung 20a in axialer Richtung der Abtriebsachse 14a in die Schnellspannvorrichtung 10a von einem Lösezustand in einen Befestigungszustand überführbar. In Figur 2 sind die Hakeneinrichtungen 52a, 54a in einem Lösezustand dargestellt.

Die Bewegungssicherungseinheit 22a weist ein erstes

Bewegungssicherungselement 24a und ein zweites

Bewegungssicherungselement 26a auf. Das erste Bewegungssicherungselement 24a ist an der ersten Hakeneinrichtung 52a angeordnet. Das erste

Bewegungssicherungselement 24a ist an einer ersten Innenseite 58 der ersten Hakeneinrichtung 52a angeordnet. Das zweite Bewegungssicherungselement 26a ist an der zweiten Hakeneinrichtung 54a angeordnet. Das zweite

Bewegungssicherungselement 26a ist an einer zweiten Innenseite 60 der zweiten Hakeneinrichtung 54a angeordnet. Alternativ ist denkbar, dass die Bewegungssicherungselemente 24a, 26a an anderen Innenseiten und/oder Außenseiten der Hakeneinrichtungen 52a, 54a angeordnet sind. Die

Bewegungssicherungselemente 24a, 26a sind zu einer Realisierung einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung 20a, insbesondere in eine

Drehmitnahmeposition, vorgesehen. Eine in einer Drehmitnahmeposition befindliche Werkzeugeinrichtung 20a ist durch die Abtriebsspindel 16a drehend antreibbar. Die Bewegungssicherungselemente 24a, 26a sind zu einer

Bewegung, insbesondere zu einer Drehung, der Werkzeugeinrichtung 20a um die Abtriebsachse 14a vorgesehen. Die zu einer Bewegung der

Werkzeugeinrichtung 20a vorgesehenen Bewegungssicherungselemente 24a, 26a sind als Formgebungen der Hakeneinrichtungen 52a, 54a ausgebildet, welche infolge eines Anpressdrucks der Werkzeugeinrichtung 20a, insbesondere während einer Befestigung der Werkzeugeinrichtung 20a in der

Schnellspannvorrichtung 10a, eine Bewegung der Werkzeugeinrichtung 20a bewirken. Die Bewegungssicherungselemente 24a, 26a sind als Schrägflächen ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die zu einer Bewegung der

Werkzeugeinrichtung 20a vorgesehenen Bewegungssicherungselemente 24a, 26a als Lagerelemente, wie beispielsweise als Kugellager o. dgl., als motorisch angetriebene Antriebselemente o. dgl. ausgebildet sind. Die

Bewegungssicherungselemente 24a, 26a wirken zu einer Bewegung der Werkzeugeinrichtung 20a zusammen. Die Bewegungssicherungseinheit 22a ist dazu vorgesehen, eine Relativbewegung der Klemmeinrichtung 18a in eine Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung 20a zu überführen. Die

Bewegungssicherungseinheit 22a ist dazu vorgesehen, eine Schwenkbewegung der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere der Hakeneinrichtungen 52a, 54a, relativ zu der Werkzeugmaschine 12a, insbesondere relativ zu der

Abtriebsspindel 16a, in eine Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung 20a zu überführen. Die Bewegungssicherungseinheit 22a ist dazu vorgesehen, eine Relativbewegung der Klemmeinrichtung 18a in eine drehende Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung 20a relativ zu der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere relativ zu den Hakeneinrichtungen 52a, 54a, zu überführen. Die

Bewegungssicherungseinheit 22a ist dazu vorgesehen, eine infolge der

Relativbewegung der Klemmeinrichtung 18a im Wesentlichen in axialer Richtung auf die Werkzeugeinrichtung 20a wirkende Kraftkomponente in eine im

Wesentlichen in einer Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung 20a wirkende Kraftkomponente umzuwandeln. Die in Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung 20a wirkende Kraft bewirkt eine Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung 20a. Die Umfangsrichtung ist als eine im Wesentlichen kreisringförmig und in einer radialen Ebene um die Abtriebsachse 14a verlaufende Richtung ausgebildet. Die Bewegungssicherungseinheit 22a ist durch eine Formgebung der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere der

Hakeneinrichtungen 52a, 54a, und/oder der Werkzeugeinrichtung 20a zu einer Überführung einer Relativbewegung der Klemmeinrichtung 18a in einer

Relativbewegung der Werkzeugeinrichtung 20a vorgesehen.

Das zumindest eine, insbesondere an der Klemmeinrichtung 18a angeordnete, Bewegungssicherungselement 24a, 26a ist als Schrägfläche ausgebildet. Die Schrägfläche ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von einer Bewegung der Klemmeinrichtung 18a eine entlang einer Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung 20a wirkende Kraftkomponente zu erzeugen. Die als Schrägflächen ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 24a, 26a sind einstückig mit der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere mit den

Hakeneinrichtungen 52a, 54a, ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die als Schrägflächen ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 24a, 26a lösbar an der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere an den Hakeneinrichtungen 52a, 54a, angeordnet sind. Die Schrägflächen sind unter einem spitzen Winkel an der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere an den Hakeneinrichtungen 52a, 54a angeordnet. Jede der Hakeneinrichtungen 52a, 54a der Klemmeinrichtung 18a weist jeweils zumindest ein als Schrägfläche ausgebildetes

Bewegungssicherungselement 24a, 26a auf. Die Werkzeugeinrichtung 20a kann zumindest eine komplementär zu den als Schrägflächen ausgebildeten

Bewegungssicherungselementen 24a, 26a ausgebildete Schrägflächen aufweisen. Die entlang der Umfangsrichtung auf die Werkzeugeinrichtung 20a wirkende Kraftkomponente wird durch eine Gleitbewegung der

Werkzeugeinrichtung 20a entlang der als Schrägflächen ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 24a, 26a in Folge der Relativbewegung der Klemmeinrichtung 18a, insbesondere der Hakeneinrichtungen 52a, 54a, erzeugt.

Die Bewegungssicherungseinheit 22a weist zumindest ein, insbesondere an der Abtriebsspindel 16a angeordnetes, weiteres Bewegungssicherungselement 32a, 34a auf, das als konischer Fortsatz ausgebildet ist, der dazu vorgesehen ist, mit einer Fixierungsausnehmung 36a, 38a der Werkzeugeinrichtung 20a

zusammenzuwirken (vgl. Figur 3). Die Bewegungssicherungseinheit 22a weist ein erstes weiteres, als konischer Fortsatz ausgebildetes

Bewegungssicherungselement 32a und ein zweites weiteres, als konischer Fortsatz ausgebildetes Bewegungssicherungselement 34a auf. Die

Bewegungssicherungseinheit 22c kann eine von zwei verschiedene Anzahl von weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 32a, 34a aufweisen, welche in radialer Richtung beabstandet von einer

Klemmeinrichtung 18a und kreisförmig um die Klemmeinrichtung 18a an der Abtriebsspindel 16a angeordnet sind. Die Werkzeugeinrichtung 20a umfasst eine Anzahl von Fixierausnehmungen 36a, 38a entsprechend einer Anzahl von weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 32a, 34a auf. Die weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 32a, 34a sind an einer Anlagefläche 62a der Abtriebsspindel 16a angeordnet. In einem an der Schnellspannvorrichtung angeordneten Zustand der Werkzeugeinrichtung 20a ist die Werkzeugeinrichtung 20a an die Anlagefläche 62a angedrückt. Die weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 32a, 34a sind in Richtung der Schwenkachse 56a betrachtet konisch ausgebildet. Die weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 32a, 34a sind außerhalb eines Innendurchmessers 64a der Klemmeinrichtung 18a angeordnet. Die weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 32a, 34a sind dazu vorgesehen, unter

Zusammenwirkung mit den Fixierungsausnehmungen 36a, 38a der

Werkzeugeinrichtung 20a die durch die Schrägflächen bewegte

Werkzeugeinrichtung 20a festzuklemmen.

Figur 3 zeigt die Werkzeugeinrichtung 20a in einer schematischen Darstellung.

Es ist eine Nabe der Werkzeugeinrichtung 20a dargestellt. Die

Werkzeugeinrichtung 20a weist eine erste Fixierausnehmung 36a und eine zweite Fixierausnehmung 38a auf. Die Fixierausnehmungen 36a, 38a sind entlang der Umfangsrichtung konisch ausgebildet. Die Fixierausnehmungen 36a, 38a der Werkzeugeinrichtung 20a sind komplementär zu den weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 32a, 34a konisch ausgebildet. Die konischen Fortsätze und die Fixierausnehmungen 36a, 38a wirken in einem an einer Schnellspannvorrichtung 10a befestigten Zustand der Werkzeugeinrichtung 20a, insbesondere in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18a, zusammen. Während einer Befestigung der

Werkzeugeinrichtung 20a an der Schnellspannvorrichtung 10a bewegt sich die Werkzeugeinrichtung aufgrund der Schrägflächen derart relativ zu den weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 32a, 34a, dass die zuvor in weiten Teilabschnitten 66a der Fixierausnehmungen 36a, 38a angeordneten weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 32a, 34a die Werkzeugeinrichtung 20a in engen Teilabschnitten 68a der Fixierausnehmungen 36a, 38a angeordnet in einer Drehmitnahmeposition festklemmen. In den Figuren 4 bis 7 sind drei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis 3, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der

Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des

Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 3 nachgestellt. In den

Ausführungsbeispielen der Figuren 4 bis 7 ist der Buchstabe a durch die

Buchstaben b bis d ersetzt.

Figur 4 zeigt eine zweite, alternative Schnellspannvorrichtung 10b in einer schematischen Schnittdarstellung. Die Schnellspannvorrichtung 10b ist entlang einer gleichen Schnittebene dargestellt wie die Schnellspannvorrichtung 10a des ersten Ausführungsbeispiels in Figur 1. Eine Bewegungssicherungseinheit 22b der Schnellspannvorrichtung 10b weist zumindest ein, insbesondere an der Abtriebsspindel 16b angeordnetes, weiteres Bewegungssicherungselement 32b, 34b auf, das als konischer Fortsatz ausgebildet ist, der dazu vorgesehen ist, mit einer Fixierungsausnehmung 36b, 38b einer Werkzeugeinrichtung 20b zusammenzuwirken. Die Bewegungssicherungseinheit 22b weist ein erstes weiteres, als konischer Fortsatz ausgebildetes Bewegungssicherungselement 32b und ein zweites weiteres, als konischer Fortsatz ausgebildetes

Bewegungssicherungselement 34b auf. Die Bewegungssicherungseinheit 22b kann eine von zwei verschiedene Anzahl von weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 32b, 34b aufweisen, welche in radialer Richtung beabstandet von einer Klemmeinrichtung 18b und

kreisringförmig um die Klemmeinrichtung 18b an der Abtriebsspindel 16b angeordnet sind. Die Werkzeugeinrichtung 20b umfasst eine Anzahl von

Fixierausnehmungen 36b, 38b entsprechend einer Anzahl von weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 32b, 34b.

Die weiteren, als konische Fortsätze ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 32b, 34b sind entlang der Abtriebsachse 14b betrachtet konisch ausgebildet. Die weiteren, als konische Fortsätze

ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 32b, 34b sind zu einer Fixierung der Werkzeugeinrichtung in axialer Richtung der Abtriebsache 14b vorgesehen. Die Fixierausnehmungen 36b, 38b der Werkzeugeinrichtung 20b weisen komplementär zu den konischen Fortsätzen ausgebildete konische Querschnitte auf. Die konischen Fortsätze und die Fixierausnehmungen 36b, 38b wirken in einem an einer Schnellspannvorrichtung 10b befestigten Zustand der

Werkzeugeinrichtung 20b, insbesondere in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18b, zusammen. Die konischen Fortsätze greifen jeweils bündig in die Fixierungsausnehmungen 36b, 38b ein.

Figur 5 zeigt eine dritte, alternative Schnellspannvorrichtung 10c in einer schematischen Schnittdarstellung. Die Schnellspannvorrichtung 10c ist entlang einer gleichen Schnittebene dargestellt wie die Schnellspannvorrichtung 10a des ersten Ausführungsbeispiels in Figur 1. Eine Bewegungssicherungseinheit 22c der Schnellspannvorrichtung 10c umfasst als Mitnahmebacken zu einer

Drehmitnahme einer Werkzeugeinrichtung 20c ausgebildete

Bewegungssicherungselemente 24c, 26c. Die Bewegungssicherungseinheit 22c weist ein linienförmiges Anlageelement 44c auf. Das linienförmige

Anlageelement 44c ist anstelle der Anlagefläche 62a des ersten

Ausführungsbeispiels vorgesehen. An dem linienförmigen Anlageelement 44c ist die Werkzeugeinrichtung 20c mittels einer Klemmeinrichtung 18c andrückbar. Das linienförmige Anlageelement 44c ist entlang einer Umfangsrichtung angeordnet. Das linienförmige Anlageelement 44c ist im Wesentlichen symmetrisch um eine Abtriebsachse 14c als Symmetrieachse ausgebildet. Das linienförmige Anlageelement 44c ist in Form einer geschlossenen Linie stegartig ausgebildet. Das linienförmige Anlageelement 44c weist insbesondere eine Breite, insbesondere in radialer Richtung der Abtriebsachse 14c betrachtet, von höchstens 10 mm, bevorzugt eine Breite von höchstens 5 mm und besonders bevorzugt eine Breite von höchstens 2 mm auf. Die Klemmeinrichtung 18c, insbesondere Hakeneinrichtungen 52c, 54c, drückt die Werkzeugeinrichtung 20c in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18c an das linienförmige Anlageelement 44c an. Das linienförmige Anlageelement 44c ist in einem an der Schnellspannvorrichtung 10c befestigten Zustand der Werkzeugeinrichtung 20c, insbesondere in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18c, im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsebene, insbesondere zu einer Werkzeuganlagefläche, der Werkzeugeinrichtung 20c ausgerichtet. Die Werkzeuganlagefläche ist eine Fläche der Werkzeugeinrichtung 20c, welche in einem an der Schnellspannvorrichtung 10c angeordneten Zustand der

Werkzeugeinrichtung 20c, insbesondere in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18c, an dem linienförmigen Anlageelement 44c anliegt. Es ist denkbar, dass die Bewegungssicherungseinheit 22c alternativ oder zusätzlich zu dem linienförmigen Anlageelement 44c zumindest ein konisch geformtes Eingriffelement aufweist. Das Eingriffelement ist dazu vorgesehen, in einem an der Schnellspannvorrichtung 10c befestigten Zustand der Werkzeugeinrichtung 20c in ein konisch geformtes Vertiefungselement der Werkzeugeinrichtung 20c einzugreifen. Das Eingriffelement ist in einem Befestigungszustand der

Klemmeinrichtung 18c mittels der Klemmeinrichtung 18c, insbesondere mittels den Hakeneinrichtungen 52c, 54c, in das Vertiefungselement der

Werkzeugeinrichtung 20c eindrückbar. Das Vertiefungselement kann als eine Vertiefung in der Werkzeugeinrichtung 20c, als eine Ausnehmung in der

Werkzeugeinrichtung 20c o. dgl. ausgebildet sein.

Das linienförmige Anlageelement 44c ist zumindest abschnittsweise

kreisringförmig ausgebildet. Das linienförmige Anlageelement 44c ist vollständig kreisringförmig ausgebildet. Das linienförmige Anlageelement 44c ist

symmetrisch um die Abtriebsachse 14c kreisringförmig ausgebildet. Das linienförmige Anlageelement 44c weist einen größeren Durchmesser als ein Innendurchmesser 64c auf. Die Bewegungssicherungseinheit 22c kann eine von eins abweichende Anzahl von linienförmigen Anlageelementen 44c aufweisen, die als Abschnitte eines Kreisrings kreisringförmig angeordnet sein können.

Figur 6 zeigt die dritte, alternative Schnellspannvorrichtung 10c in einer

Detailansicht. Die Bewegungssicherungseinheit 22c weist zumindest ein

Vorpositionierelement 40c, 42c auf. Das Vorpositionierelement 40c, 42c ist dazu vorgesehen, die Werkzeugeinrichtung 20c vor einem Sichern mittels der

Klemmeinrichtung 18c vorzupositionieren. Die Bewegungssicherungseinheit 22c weist ein erstes Vorpositionierelement 40c und ein zweites Vorpositionierelement 42c auf. Die Vorpositionierelemente 40c, 42c sind dazu vorgesehen, die

Werkzeugeinrichtung 20c vor einem Sichern mittels der Klemmeinrichtung 18c entgegen einer auf die Werkzeugeinrichtung 20c wirkenden Schwerkraft an der Schnellspannvorrichtung 10c zu halten. Die Vorpositionierelemente 40c, 42c sind entlang einer Umfangsrichtung in radialer Richtung beabstandet von der Klemmeinrichtung 18c an der Abtriebsspindel 16c angeordnet. Alternativ ist denkbar, dass sich die Vorpositionierelemente 40c, 42c zumindest teilweise entlang der Umfangsrichtung erstrecken. Die Vorpositionierelemente 40c, 42c sind zu einer Vorpositionierung der Werkzeugeinrichtung 20c mittels einer magnetischen Kraft vorgesehen. Alternativ ist vorstellbar, dass die

Vorpositionierelemente 40c, 42c zu einer Vorpositionierung der

Werkzeugeinrichtung 20c mittels einer elektrostatischen, einer mechanischen, einer pneumatischen Kraft o. dgl. vorgesehen sind. Die Vorpositionierelemente 40c, 42c sind als Magnete ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Vorpositionierelemente 40c, 42c als elektrostatisch geladene Platten, als in radialer Richtung wirkende Federrastbolzen, als Klebepads, als Saugnäpfe o. dgl. ausgebildet sind. Die Bewegungssicherungseinheit 22c kann eine von zwei abweichende Anzahl von Vorpositionierelementen 40c, 42c aufweisen. Die Vorpositionierelemente 40c, 42c sind als Permanentmagnete ausgebildet.

Alternativ ist vorstellbar, dass die Vorpositionierelemente 40c, 42c als

Elektromagnete ausgebildet sind. Die als Magnete ausgebildeten

Vorpositionierelemente 40c, 42c weisen eine Haltekraft auf, welche größer ist als eine Gewichtskraft der Werkzeugeinrichtung 20c.

Figur 7 zeigt eine vierte, alternative Schnellspannvorrichtung lOd in einer schematischen Schnittdarstellung. Die Schnellspannvorrichtung lOd ist entlang einer gleichen Schnittebene dargestellt wie die Schnellspannvorrichtung 10a des ersten Ausführungsbeispiels in Figur 1. Eine Bewegungssicherungseinheit 22d der Schnellspannvorrichtung lOd weist ein erstes Bewegungssicherungselement 24d und ein zweites Bewegungssicherungselement 26d auf. Das erste

Bewegungssicherungselement 24d ist an einer ersten Hakeneinrichtung 52d einer Klemmeinrichtung 18d angeordnet und das zweite

Bewegungssicherungselement 26d ist an einer zweiten Hakeneinrichtung 54d der Klemmeinrichtung 18d angeordnet. Das erste Bewegungssicherungselement 24d ist im Wesentlichen analog zu dem zweiten Bewegungssicherungselement 26d ausgebildet. Das zumindest eine, insbesondere an der Klemmeinrichtung 18d angeordnete, Bewegungssicherungselement 24d, 26d ist als Aufnahme ausgebildet. Das zumindest eine Bewegungssicherungselement 24d, 26d ist dazu vorgesehen, in zumindest einem Zustand ein durch die Werkzeugeinrichtung 20d hindurchgreifendes und als, insbesondere axial erstreckender, Fortsatz ausgebildetes weiteres Bewegungssicherungselement 28d, 30d der Bewegungssicherungseinheit 22d zumindest teilweise

aufzunehmen. Das erste Bewegungssicherungselement 24d ist dazu

vorgesehen, in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18d das durch die Werkzeugeinrichtung 20d hindurchgreifende und als axial erstreckender Fortsatz ausgebildete erste weitere Bewegungssicherungselement 28d aufzunehmen. Das zweite Bewegungssicherungselement 26d ist dazu vorgesehen, in einem Befestigungszustand der Klemmeinrichtung 18d das durch die Werkzeugeinrichtung 20d hindurchgreifende und als axial erstreckender Fortsatz ausgebildete zweite weitere Bewegungssicherungselement 30d aufzunehmen. Die als Fortsätze ausgebildeten, weiteren

Bewegungssicherungselemente 28d, 30d sind radial beabstandet von einer Abtriebsachse 14d an einer Anlagefläche 62d angeordnet. Die als Fortsätze ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselemente 28d, 30d sind innerhalb eines Innendurchmessers 64d angeordnet. Das erste als Fortsatz ausgebildete, weitere Bewegungssicherungselement 28d ist im Wesentlichen analog zu dem zweiten als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselement 30d ausgebildet. Das erste als Fortsatz ausgebildete, weitere

Bewegungssicherungselement 28d greift in einem an einer

Schnellspannvorrichtung lOd angeordneten Zustand der Werkzeugeinrichtung 20d, insbesondere in einem Betätigungszustand der Klemmeinrichtung 18d, durch die Werkzeugeinrichtung 20d, insbesondere durch eine erste

Sicherungsausnehmung 70d der Werkzeugeinrichtung 20d hindurch. Das zweite als Fortsatz ausgebildete, weitere Bewegungssicherungselement 30d greift in einem an einer Schnellspannvorrichtung lOd angeordneten Zustand der

Werkzeugeinrichtung 20d, insbesondere in einem Betätigungszustand der Klemmeinrichtung 18d, durch die Werkzeugeinrichtung 20d, insbesondere durch eine zweite Sicherungsausnehmung 72d der Werkzeugeinrichtung 20d hindurch.

Das als Aufnahme ausgebildete erste Bewegungssicherungselement 24d weist einen ersten Aufnahmebereich 74d zu einer Aufnahme des zweiten als Fortsatz ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements 30d auf. Der erste Aufnahmebereich 74d ist als eine Vertiefung in dem als Aufnahme ausgebildeten ersten Bewegungssicherungselement 24d ausgebildet. Das als Aufnahme ausgebildete zweite Bewegungssicherungselement 26d weist einen zweiten Aufnahmebereich 76d zu einer Aufnahme des zweiten als Fortsatz

ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselements 30d auf. Der

Aufnahmebereich 76d ist als eine Vertiefung in dem als Aufnahme ausgebildeten zweiten Bewegungssicherungselement 26d ausgebildet. Alternativ ist denkbar, dass die Aufnahmebereiche 74d, 76d als Ausnehmungen, als Ausbuchtungen in den als Aufnahmen ausgebildeten Bewegungssicherungselementen 24d, 26d o. dgl. ausgebildet sind. Die Fortsätze sind als Bolzen ausgebildet. Alternativ ist vorstellbar, dass die Fortsätze als Verbindungsstifte, als Verbindungszapfen, als Rastnasen o. dgl. ausgebildet sind. Die als Aufnahmen ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 24d, 26d sind zu einer Aufnahme der als Fortsätze ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselemente 28d, 30d zu einer im Wesentlichen axialen Bewegung in Richtung der als Fortsätze ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselemente 28d, 30d vorgesehen. Alternativ ist denkbar, dass die als Fortsätze ausgebildeten, weiteren

Bewegungssicherungselemente 28d, 30d zu einer Aufnahme durch die als Aufnahmen ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 24d, 26d zu einer im Wesentlichen axialen Bewegung in Richtung der als Aufnahmen ausgebildeten Bewegungssicherungselemente 24d, 26d vorgesehen sind oder dass sich die Bewegungssicherungselemente 24d, 26d, 28d, 30d jeweils aufeinander zubewegen. Eine Bewegung der als Aufnahmen ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 24d, 26d und/oder der als Fortsätze

ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselemente 28d, 30d erfolgt, insbesondere automatisch und/oder werkzeuglos, in Folge einer Befestigung der Werkzeugeinrichtung 20d an der Schnellspannvorrichtung lOd. Alternativ ist denkbar, dass eine Bewegung der als Aufnahmen ausgebildeten

Bewegungssicherungselemente 24d, 26d und/oder der als Fortsätze

ausgebildeten, weiteren Bewegungssicherungselemente 28d, 30d durch eine automatische Betätigung zumindest eines der Bewegungssicherungselemente 24d, 26d, 28d, 30d erfolgt. An jeder Hakeneinrichtung 52d, 54d der

Klemmeinrichtung 18d ist jeweils ein als Aufnahme ausgebildetes

Bewegungssicherungselement 24d, 26d und ein als Fortsatz ausgebildetes, weiteres Bewegungssicherungselement 28d, 30d angeordnet. Die

Bewegungssicherungseinheit 22d ist zusätzlich zu der Klemmeinrichtung 18d zu einer zusätzlichen Sicherung der Werkzeugeinrichtung 20d vorgesehen. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass die Bewegungssicherungseinheit 22d alternativ zu der Klemmeinrichtung 18d zu einer Sicherung der Werkzeugeinrichtung 20d vorgesehen ist. Die Bewegungssicherungseinheit 22d ist zu einer radialen und einer axialen Sicherung der Werkzeugeinrichtung 20d in einem in der

Schnellspannvorrichtung lOd angeordneten Zustand der Werkzeugeinrichtung

20d vorgesehen. Die Bewegungssicherungseinheit 22d ist zu einer

werkzeuglosen, insbesondere automatischen, Sicherung der

Werkzeugeinrichtung 20d vorgesehen.