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Title:
QUICK PLASTER PROFILE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/233734
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a quick plaster profile which comprises a fastening rail and a guide rail extending from the top of the fastening rail, which has a contact surface for a float, the contact surfaces of quick plaster profiles arranged next to each other in pairs defining a common plane for placing the float and for the plaster surface smoothened by the float. According to the invention, the contact surface (5) is formed by a portion (7) of the guide rail (4) on top of a fastening rail to be fastened to the surface to be smoothened and said portion (7) can be moved such that the contact surface (5) is not in the plane.

Inventors:
PETRY, Stefan (Zum Hellebach 3, Bad Driburg, 33014, DE)
Application Number:
DE2018/000149
Publication Date:
December 27, 2018
Filing Date:
May 22, 2018
Export Citation:
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Assignee:
PETRY, Stefan (Zum Hellebach 3, Bad Driburg, 33014, DE)
International Classes:
E04F21/04; E04F13/04
Foreign References:
DE19645988A11998-05-14
DE29613293U11996-09-19
CH302847A1954-11-15
DE3439104A11986-05-07
DE4036338A11991-06-06
US2450385A1948-09-28
US3667174A1972-06-06
DE19645988A11998-05-14
DE29613293U11996-09-19
CH302847A1954-11-15
Attorney, Agent or Firm:
ANWALTSKANZLEI EIKEL & PARTNER GBR (Friedrich-Ebert-Straße 107, Detmold, 32760, DE)
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Claims:
Schnellputzprofil, mit einer Befestigungsschiene und einer über der Befestigungsschiene aufgehenden

Führungsleiste mit einer Anlagefläche für eine

Kartätsche, wobei die Anlageflächen paarweise

nebeneinander angeordneter Schnellputzprofile eine gemeinsame Ebene für ein Ansetzten der Kartätsche und die von der Kartätsche geglättete Putzoberfläche aufspannen, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (5) durch ein Abschnitt (7) der Führungsleiste (4) über wenigstens einer an der zu verputzenden Fläche festzulegenden

Befestigungsschiene ausgebildet wird und dass der

Abschnitt (7) verlagerbar ist derart, dass die

Anlagefläche (5) aus der Ebene entfernt ist.

Schnellputzprofil nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abschnitt (7) der Führungsleiste (4) lösbar mit der Befestigungsschiene (2) verbunden ist.

Schnellputzprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass zwischen der Befestigungsschiene (2) und der Führungsleiste (4) eine Sollbruchstelle (6) vorgesehen ist.

Schnellputzprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Führungsleiste durch ein auf einen befestigungsschienenfesten Steg (19) aufgestecktes Aufsteckteil (20) zumindest mit ausgebildet wird.

5. Schnellputzprofil nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass das Aufsteckteil (20) den Steg (19) zumindest abschnittsweise übergreift.

6. Schnellputzprofil nach Anspruch 4, dadurch

gekennzeichnet, dass durch den Steg (31) eine Nut (33) ausgebildet wird, in die das Aufsteckteil (35) eingreift.

7. Schnellputzprofil nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsteckteil (24) einen keilförmigen Querschnitt aufweist, der sich hin zu der Befestigungsschiene (25) verjüngt.

8. Schnellputzprofil nach einem oder mehreren der

vorangehenden Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsteckteil aus einem Kunststoff ist.

9. Schnellputzprofil nach Anspruch 1, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abschnitt (55) an einem

befestigungsschienenfesten Steg (56) lösbar festgelegt ist und dass unter der der Anlagefläche (54)

gegenüberliegenden Seite (59) des Abschnitts (55) ein Freiraum (58) vorgesehen ist, der den Steg (56) zumindest abschnittsweise aufnehmen kann.

10. Schnellputzprofil nach Anspruch 9, dadurch

gekennzeichnet, dass der Abschnitt (67) in einer Nut des Steges oder zwischen zwei Stegen (65,66) lösbar

festgelegt ist.

Description:
Schnellputzprofil

Beschreibung :

Die Erfindung betrifft ein Schnellputzprofil mit einer

Befestigungsschiene und einer über der Befestigungsschiene aufgehenden Führungsleiste mit einer Anlagefläche für eine Kartätsche, wobei die Anlageflächen paarweise nebeneinander angeordneter Schnellputzprofile eine gemeinsame Ebene für ein Ansetzten der Kartätsche und die von der Kartätsche

geglättete Putzoberfläche aufspannen.

Eine kaum überschaubare Vielzahl von Profilen aus nicht rostendem Material, beispielsweise aus Kunststoffen oder verzinkten Blechen, erleichtert das Verputzen von Wänden, Decken oder dergleichen. Insbesondere Schnellputzprofile oder Putzschienen erlauben ein exaktes Aufbringen eines Putzes, dessen Oberfläche weitestgehend tatsächlich in einer Ebene liegt. Hierzu werden die Schnellputzprofile etwa in einem Abstand von 1,5 m voneinander beabstandet an der zu

verputzenden Fläche derart festgelegt, dass die Anlageflächen der Führungsleisten in einer gemeinsamen Ebene abschließen. Nach einem Anwerfen des Putzes zwischen den

Schnellputzprofilen wird dieser mit Hilfe einer Kartätsche abgezogen, die auf Anlageflächen der Führungsleisten

benachbarter Schnellputzprofile verschoben wird. Die

Oberflächengüte des so aufgebrachten Putzes bedarf dann allerdings regelmäßig noch einer Glättung. Bei einer solchen Glättung, insbesondere bei einem Filzen, kommt es regelmäßig vor, dass durch einen Materialabtrag des Putzes die

Führungsleisten der Oberfläche des Putzes vorstehen. Diese müssen dann erneut überputzt werden und erhält hierdurch die Oberfläche des Putzes eine Welligkeit. Solches kann auch bei

Bestätigungskopie| einem Trocknen eines besonders feuchten Putzes erfolgen, wenn durch einen Wasseraustrag der Putz schwindet.

Auch die häufig praktizierte Abhilfe dieses Problems, das Herausreißen derartiger vorstehender Schnellputzprofile, führt nicht zwingend zu einem besseren Ergebnis, da die verbleibenden großen Fugen erneut gespachtelt werden müssen, was im Nachhinein wieder zu Dellen und/oder Wellen im

fertigen Putz führen kann.

Aus der DE 196 45 988 AI ist ein rechtwinkliges

Armierungsprofil bekannt, dem winkelhalbierend ein Steg vorsteht. Auf diesem Steg wird ein netzartiges

Armierungsmaterial von einem in einem Querschnitt U-förmigen Kappenstreifen fixiert. Dieser Kappenstreifen verbleibt nach einem Verputzen auf dem Steg und steht den Putzoberflächen darüber hinaus vor.

Auch das aus dem Gebrauchsmuster DE 296 13 293 Ul bekannte Profil dient vorrangig der Armierung einer Ecke. Bei einem Ansetzen dieses Profils auf eine ebene, zu verputzende

Fläche, dürfte ein Ausrichten äußerst problematisch sein, da aufgrund des Querschnittes dieses Profil dann in ein

vergleichsweise dickes Bett aus einem Kleber oder einem

Putzmaterial einzubringen ist.

Dieses bekannte Profil weist ferner einen Abstreifer für das Säubern eines Werkzeugs auf, der nach einem Verputzen der Put zoberfläche vorsteht und dank einer Sollbruchstelle entfernt werden kann.

Wie auch die DE 196 45 988 AI gibt auch die DE 296 13 293 Ul keinen Hinweis auf das Verputzen mit einer auf Anlagenflächen von Führungsschienen abgleitenden Kartätsche. Solches ist aus der CH 302847 A bekannt. Gemäß des dort erläuterten Verfahrens werden zunächst Bolzen in die zu verputzende Fläche eingebracht, die mit aufzubringenden oder aufgesetzten und verschweißten Hülsen versehen sind. In diesen Hülsen wird sodann eine Führungsschiene festgelegt. Die Anlageflächen der Führungsschienen stehen dabei der

Oberfläche eines aufzubringenden Verputzes deutlich vor. Von daher ist die für das Glätten der Oberfläche des

aufgebrachten Putzes vorgesehene Kartätsche mit

Eckausnehmungen versehen.

Dieses bekannte Verfahren erscheint in zweierlei Hinsicht problematisch. Ein exaktes Ausrichten der Anlageflächen der Führungsschienen über der zu verputzenden Fläche ist

aufwendig und ist insbesondere durch die Eckausnehmungen eine exakte Führung der Kartätsche nicht gegeben. Vielmehr kann es durch ein Abwinkein derselben beispielsweise zu Wellen in dem aufgebrachten Putz kommen. Darüber hinaus ist der Abstand der Führungsleisten nicht frei wählbar, sondern ist auf die

Ausbildung der Kartätsche mit den Eckausnehmungen

abzustimmen .

Vor diesem Hintergrund macht die Erfindung es sich zur

Aufgabe, ein Schnellputzprofil der eingangs genannten Art derart zu gestalten, dass einfaches Festlegen und

Positionieren an der zu verputzenden Fläche und eine exakte Glättung des aufgebrachten Putzes erlaubt und ein Vorstehen der Führungsleiste vor dem aufgebrachten und geglätteten Putz sicher ausgeschlossen ist.

Diese technische Problematik wird bei einem

Schnellputzprofil, mit einer Befestigungsschiene und einer über der Befestigungsschiene aufgehenden Führungsleiste mit einer Anlagefläche für eine Kartätsche, wobei die

Anlageflächen paarweise nebeneinander angeordneter Schnellputzprofile eine gemeinsame Ebene für ein Ansetzten der Kartätsche und die von der Kartätsche geglättete

Put zoberfläche aufspannen, gem. des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Anlagefläche durch ein Abschnitt der

Führungsleiste über wenigstens einer an der zu verputzenden Fläche festzulegenden Befestigungsschiene ausgebildet wird und dass der Abschnitt verlagerbar ist derart, dass die

Anlagefläche aus der Ebene entfernt ist. Das Verputzen beispielsweise einer Wand mit einem

Schnellputzprofil nach der Erfindung bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Schon das Ansetzen und Ausrichten des

erfindungsgemäßen Schnellputzprofils ist gegenüber dem Setzen von Bolzen deutlich vereinfacht. So kann die

Befestigungsschiene, insbesondere mit einem glatten, ebenen Boden versehen, beispielsweise an der zu verputzenden Fläche festgeklebt werden. Gegebenenfalls kann dieser Boden bereits herstellerseitig mit einer Kleberschicht belegt sein. Ist der Putz aufgebracht, wird vor dem Glätten desselben die Anlagefläche eines solchen Abschnitts der Führungsleiste aus der Ebene entfernt, der verbleibende, kleine Spalt im Putz, hervorgerufen durch die Verlagerung des Abschnitts,

verspachtelt und es kann problemlos anschließend ein Glätten und insbesondere auch ein Filzen erfolgen, ohne dass es zu einem unerwünschten Vorstehen der Führungsleiste kommen kann.

In konstruktiver Ausgestaltung kann dabei vorgesehen sein, dass der Abschnitt der Führungsleiste lösbar mit der

Befestigungsschiene verbunden ist und vor dem Glätten in Gänze entfernt wird.

Ist das Schnellputzprofil in einem Querschnitt T-förmig ausgebildet und insbesondere aus einem Kunststoff gefertigt, kann daran gedacht sein, dass zwischen der Befestigungsschiene und der Führungsleiste eine

Sollbruchstelle vorgesehen ist. Eine solche Sollbruchstelle kann durch eine Reduzierung des Materialquerschnitts erreicht werden, durch eine den Abschnitt mit der Befestigungsschiene verbindende Klebefuge, durch ineinandergreifende Rastelemente oder dergleichen mehr.

Bei insbesondere metallenen Schnellputzprofilen wird die Führungsleiste häufig durch drei Abwinklungen V-förmig ausgebildet, wobei die Spitze die Anlagefläche für eine

Kartätsche ausbildet. Insbesondere bei einer derartigen

Ausbildung eines Schnellputzprofils, aber auch bei T-förmigen Querschnitten, kann vorgesehen werden, dass die

Führungsleiste durch ein auf einen befestigungsschienenfesten Steg aufgestecktes Aufsteckteil ausgebildet wird. Ein solches Aufsteckteil wird vor einem Glätten einfach abgezogen, der verbleibende Spalt verspachtelt und kann dann das Glätten des Putzes erfolgen. In konstruktiver Ausgestaltung des Schnellputzprofils nach der Erfindung bieten sich dann zwei Möglichkeiten. In

einfacher Weise kann vorgesehen sein, dass das Aufsteckteil den Steg zumindest abschnittsweise umgreift. Alternativ kann vorgesehen sein, dass durch den Steg eine Nut ausgebildet wird, in die das Aufsteckteil eingreift, bspw. mit einer Feder.

Unabhängig von der Festlegung des Aufsteckteils an dem Steg ist bevorzugt vorgesehen, dass das Aufsteckteil einen

keilförmigen Querschnitt aufweist, der sich hin zu der

Befestigungsschiene verjüngt. Wird ein solches Aufsteckteil nach dem Glätten des Putzes abgezogen, verbleibt ein

gleichmäßiger Spalt mit weitestgehend intakten Rändern. Zu einem randseitigen Ausbrechen des Putzes kommt es kaum. Ein solches Aufsteckteil wird zweckmäßiger Weise aus einem Kunststoff gefertigt sein, beispielsweise als ein Extrudat oder Strangpressprofil. Als besonders geeignet hat sich hierbei als Kunststoffmaterial ein EPDM bewährt, bspw. einer Shorehärte von 65A.

Bei einer alternativen Ausführungsform eines

Schnellputzprofils nach der Erfindung ist vorgesehen, dass der Abschnitt an einem befestigungsschienenfesten Steg lösbar festgelegt ist und dass unter der der Anlagefläche

gegenüberliegenden Seite des Abschnitts ein Freiraum

vorgesehen ist, der den Steg zumindest abschnittsweise aufnehmen kann. Ein solches Festlegen kann beispielsweise durch Kleben,

Verstiften, Rastelemente oder dergleichen erfolgen. Dabei ist beachtlich, dass eine solche Festlegung derart erfolgen muss, dass die Funktion der Führungsleiste gewahrt bleibt, mithin die lösbare Verbindung nicht durch das Ansetzen und Abgleiten der Kartätsche zerstört wird. Andererseits soll vor dem

Glätten des Putzes durch das Aufbringen einer Kraft auf die Anlagefläche diese Befestigung aufbrechen und der Abschnitt zumindest teilweise in den Freiraum gleiten, in dem er verbleibt und überputzt wird.

Das Aufbringen einer derartigen Kraft kann beispielsweise mittels eines Hammers erfolgen, zweckmäßigerweise über ein Distanzstück, in dem eine dem Abschnitt entsprechende Nut eingebracht ist.

Als besonders zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, wenn vorgesehen wird, dass der Abschnitt in einer Nut des Steges oder zwischen zwei Stegen lösbar festgelegt ist. Der der in der Nut bzw. zwischen den Stegen verbleibende Freiraum under dem Abschnitt ist dann vor einer Verschmutzung beispielsweise durch den Putz geschützt und ist der Abschnitt sicher in den Freiraum einbringbar.

Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich verschiedene Ausführungsbeispiele schematisch und insbesondere hinsichtlich der aterialstärken nicht maßstabsgerecht in Querschnitten dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt: Fig. 1: ein einstückiges Ausführungsbeispiel mit einem im

Wesentlichen T-förmigen Querschnitt,

Fig. 2: eine Variante, Fig. 3: eine zweiteilige Ausführungsform,

Fig. 4: ein Schnellputzprofil mit einem keilförmigen

Aufsteckteil, Fig. 5: ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einem

T-förmigen Querschnitt,

Fig. 6: ein Schnellputzprofil mit einem V-förmigen Steg, Fig. 7: ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einem

V-förmigen Steg,

Fig. 8: ein Ausführungsbeispiel mit einem an einem Steg festgelegten Abschnitt,

Fig. 9: ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Abschnitt zwischen zwei Stegen gehalten ist,

Fig. 10: ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Abschnitt in einer Nut gehalten ist, Fig. 11: eine Variante und

Fig. 12: ein weiteres Ausführungsbeispiel.

Figur 1 zeigt ein einstückiges Schnellputzprofil 1,

beispielsweise aus Kunststoff. Das Schnellputzprofil 1 weist eine Befestigungsschiene 2 mit einem glatten, ebenen Boden 3 für ein Festlegen auf einer zu verputzenden Fläche auf.

Hierzu ist die Befestigungsschiene 2 mit Durchbrechungen 4 versehen, beispielsweise auch in Form von Langlöchern.

Über der Befestigungsschiene 2 steht bei diesem

Ausführungsbeispiel eine Führungsleiste 4 etwa mittig rechtwinklig ab, auf deren oberseitigen Anlagefläche 6 bei einem Verputzen eine Kartätsche abgleitet.

Zwischen der Befestigungsschiene 2 und der Führungsleiste 4 ist eine Sollbruchstelle 7 in Form einer Materialreduzierung vorgesehen, so dass ein oberer Abschnitt 8 der Führungsleiste 4 entfernbar ist.

Bei dem Schnellputzprofil 10 gemäß Figur 2 steht der

Befestigungsschiene 11 oberseitig ein Steg 12 vor, der mit einem Abschnitt 13 die Führungsschiene 14 ausbildet. Der Abschnitt 13 und der Steg 12 sind über eine in der

Materialstärke deutlich überhöhte Kleberschicht 15 als

Sollbruchstelle verbunden. Den ersten Ausführungsbeispielen vergleichbar weist das

Schnellputzprofil 17 gem. Fig. 3 eine Befestigungsschiene 18 und einen darauf rechtwinklig stehenden Steg 19 auf. Auf dem Steg 19 ist ein kappenartiges Aufsteckteil 20 aufgebracht, das in Figur 3 linksseitig den Steg 19 vollständig und in der rechten Bildhälfte etwa hälftig übergreift. Auf der Oberseite 21 der von dem Steg 19 und dem Aufsteckteil 20 ausgebildeten Führungsleiste gleitet wieder die kartätsche ab. Vor einem Glätten der verputzten Wand bedarf es dann lediglich eines Abziehens des AufSteckteils 20.

: 5

Figur 4 zeigt ein Schnellputzprofil 23 mit einem Aufsteckteil 24 von bevorzugtem Querschnitt. Hin zu der

Befestigungsschiene 25 verjüngt sich das Aufsteckteil 24 keilförmig, wobei sich das Aufsteckteil 24 bis hin zu der 0 Befestigungsschiene 25 erstrecken kann, Figur 4 linke

Bildhälfte, oder etwa über die Hälfte des über der

Befestigungsschiene 25 aufgehenden Steges 26. Die Oberseite 27 des Aufsteckteils 24 ist weiter abgerundet, so dass die Reibung einer darauf abgleitenden Kartätsche nur gering ist. 5

Bei dem Ausführungsbeispiel eines Schnellputzprofils 30 gem. Fig. 5 ist oberseitig des Steges 31 über der

Befestigungsschiene 32 eine Nut 33 eingebracht, in die eine Feder 34 eines Aufsteckteils 35 eingreift. Dabei kann das 0 Aufsteckteil 35 in einer Ebene mit dem Steg 31 abschließen, Figur 5 linke Bildhälfte, dieser Vorstehen oder den Steg 31 zusätzlich übergreifen, Figur 5 linke Bildhälfte.

Figur 6 zeigt in einem- Querschnitt ein Schnellputzprofil 38, 5 insbesondere aus Metall, das durch Abwinklungen aus einem

Flachprofil hergestellt sein kann. Hierdurch entsteht über einer zweigeteilten Befestigungsschiene 39,40 mit jeweils einem glatten Boden 41,42 für ein Ansetzen ah die zu

verputzende Fläche ein V-förmiger Steg 43. Auf den Steg 43 0 ist ein mit einer entsprechenden Nut 44 versehenes

Aufsteckteil 45 aufgesteckt. Gefertigt aus einem in gewissem Umfang gummielastischen Material, vorzugsweise aus einem Kunststoff/ sitzt das Aufsteckteil 45 für den Gebrauch ausreichend fest auf dem Steg 43. Bei dem Schnellputzprofil 46 gem. Figur 7 weist der Steg 47 eine Nut 48 auf, in die ein Aufsteckteil 49 mit einer Feder 50 eingreift. Ein solcher Querschnitt bietet den Vorteil, dass bei einer Fertigung aus einem Metall nach einem

Entfernen des AufSteckteils 49 der Steg 47 gegen die zu verputzende Wand deformiert werden kann, indem bspw. ein geeigneter Meißel in die Nut eingesetzt und mit

Hammerschlägen beaufschlagt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel eines Schnellputzprofils 53 gemäß Figur 8 ist der die Anlagefläche 54 ausbildende Abschnitt 55 lösbar an einem Steg 56 verhaftet, bspw. durch

strichpunktiert angedeutete Stifte, der über einer

Befestigungsschiene 57 aufgeht. Der Abschnitt 55 und der Steg 56 bilden gemeinsam die Führungsschiene aus.

Vergleichbar dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 kann der Abschnitt 55 nach einem Verputzen abgetrennt und aus der Fuge ausgezogen werden.

Alternativ kann durch die Ausbildung eines Freiraums 58 unter der der Anlagefläche 54 gegenüberliegenden Seite 59 durch das Aufbringen einer Kraft auf die Anlagefläche 54 verbracht werden. Hierzu ist naturgemäß der Freiraum 58 ausreichend zu bemessen.

Da der Freiraum 58 durch vergleichsweise harte Gegenstände blockiert sein kann, werden Ausführungsbeispiele gemäß den Figuren 9 bis 11 bevorzugt. Bei dem Schnellputzprofil 63 gemäß Figur 9 sind über der Befestigungsschiene 64 zwei Stege 65,66 vorgesehen, die den Abschnitt 67 lösbar halten. Der unter dem Abschnitt 67 zwischen den Stegen 65,66 verbleibende Freiraum 68 kann nicht verschmutzen und kann damit der

Abschnitt 67 sicher in den Freiraum 68 getrieben werden. Vergleichbar wäre das Einbringen einer Nut in nur einen Steg über einer Befestigungsschiene.

Eine solche Nut 70 weist das Schnellputzpröfil 71 gemäß Figur 1 10 in einem Steg 72 auf. In dieser Nut 70 ist der die

Anlageflache ausbildende Abschnitt 73 durch einen Rastsitz lösbar festgelegt. Unter dem verdickten Ende 74 verengt sich die Nut 70 und weitet sich erneut auf, so dass in dem

Freiraum 75 der Abschnitt 73 auch mit seinem verdickten Ende 74 sicher aufgenommen werden kann.

Die Ausführung eines Schnellputzprofils 77 gemäß Figur 11 entspricht weitestgehend dem der Figur 7. Der in die Nut 78 eingebrachte Abschnitt 79 ist jedoch über einem Freiraum 80 lösbar festgelegt und ka n, vor einem Glätten des Putzes, in diesen Freiraum 80 verbracht werden.

Das Schnellputzprofil 84 gemäß Figur 12 weist eine gewellte Befestigungsschiene 85 auf, bevorzugt aus Metall. Das Profil der Befestigungsschiene 85 kann dann in einfacher Weise aus einem Flachprofil durch Walzen hergestellt werden. Über einem flachen Boden 86 gehen zwei Schenkel 87, 88. sich aufspreizend auf und fassen einen Abschnitt 89 aus einem Kunststoff ein. Da sich die aufgehenden Schenkel 87,88 über dem Boden 86.

aufweiten, werden bevorzugt die den Abschnitt 89 einfassenden Flächen aufgeraut sein. Ein sicherer, jedoch lösbarer Halt des Abschnitts 89 ist damit gewährleistet.