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Patent Searching and Data


Title:
RACETRACK INSTALLATION FOR TOY CARS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1987/004363
Kind Code:
A1
Abstract:
A racetrack installation for toy cars has straight and curved sections with two lanes and imbedded current conductors. The racetrack sections have lateral guiding edges, along which slide by cars having studs which rise above their side surface. The curved racetrack sections have a vertical support wall parallel to the inner guiding edge, lower than this edge. A rod-like retaining element of the stud extends downwards into the groove-like space between the guiding edge and the support wall and is forced against the support wall by centrifugal forces. For guiding in a sage manner the toy-cars in the curves of the curved racetrack sections (1), a L-shaped mould (17) following the curve of the inner guiding edge (4) in its longitudinal direction is removably secured to the inner lane. One leg (17') of the mould grips with a certain clearance the groove-like space (13) and the other leg (17'') is secured to the racetrack section (1). The toy car (8) has two studs (10, 11) spaced one behind the other which extend into the slot between the support wall and the leg (17') of the mould and engage in the groove-like space (13) securing elements (14, 15) formed on the support wall and leg of the mould.

Inventors:
Hesse, Kurt
Application Number:
PCT/DE1986/000448
Publication Date:
July 30, 1987
Filing Date:
November 05, 1986
Export Citation:
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Assignee:
Hesse, Kurt
International Classes:
A63H18/02; A63H18/08; (IPC1-7): A63H18/02; A63H18/08
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Claims:
Patentansprüche
1. AutorennbahnSpielanlage mit einer durch gerade und gebogene Fahrbahnabschnitte mit zwei Fahrspuren gebilde¬ ten Fahrbahn mit eingebetteten Stromleitern, bei der die Fahrbahnabschnitte seitlich Führungskanten aufweisen, an die Fahrspielzeuge mit einem die Seitenflächen derselben überragenden Steg entlanggleiten und die gebogenen Fahr ). bahnabschnitte im Abstand parallel der inneren Führungskante innen eine aufrechte Stützwand mit zu dieser Führungskante geringeren Höhe aufweisen und bei der der Steg mit einem nach abwärts gerichteten stabförmigen Halteglied in den nutenförmigen Raum zwischen Führungskante und Stützwand eingreift, und durch Zentrifugalkraft an der Stützwand anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß am gebogenen Fahrbahnabschnitt (1) ein im wesentlichen Lförmiger, in Längsrichtung mit der Krümmung der inneren Führungs¬ kante (4) ausgebildeter Formteil 17) abnehmbar fest angeordnet ist, der mit einem Schenkel (17') im Abstand über den nutenförmigen Raum (13) greift und mit dem anderen Schenkel (17'') am Fahrbahnabschnitt (1) festgelegt ist, und daß das Spielfahrzeug (8) im Abstand hintereinander zwei Stege (10, 11) aufweist, die den Spalt zwischen Stützwand und FormteilSchenkel (17') durchgreifen und mit an diesen ausgebildeten Haltegliedern (14, 15) in den nutenförmigen Raum (13) einragen.
2. Spielanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formteil (17) mit dem über den nutenförmigen Raum (13) greifenden Schenkel (17') auf die Führungskante (4) aufliegt und mit am anderen Schenkel (17'') angeordneten Klem gliedern (20) den Fahrbahnabschnitt (1) untergreift und durch Klemmung an diesem freigebbar festgelegt ist.
3. Spielanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gebogene Fahrbahnabschnitt (1) einen Viertelkreis der Fahrbahn bildet und daß am Fahrbahnabschnitt (1) zwei sich über die innere Führungskante (4) erstreckende Formteile (17) angeordnet sind.
4. Spielanlage nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeich¬ net, daß die Formteile (17) im Abstand nebeneinander zwei durch Plattenteile (18) und Schrauben (19) gehaltene Klemmglieder (20) aufweisen.
5. Spielanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Steg (10) fest und der rückwärtige Steg (11) lösbar fest am Fahrspielzeug (8) angeordnet sind.
6. Spielanlage nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Steg (10) an den stirnseitigen Enden stegfeste Kuppelglieder (22) aufweist, die unabhängige Stegabschnitte (23) freigebbar halten, die ein den Spalt durchgreifendes und in den nutenförmigen Raum (13) einragendes Halteglied (14) aufweisen.
7. Spielanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppelglieder (22) durch aufrechte Zylinder gebildet sind, auf die ein topfförmiger Verbindungsteil (23) reibschlüssig aufschiebbar ist, der über einem Uförmigen Fortsatz (24) ein Halteglied (14) trägt.
8. Spielanlage nach Anspruch 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder (14, 15) quer zur Fahrzeuglängsachse elastisch abbiegbar sind.
9. Spielanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Steg (11) durch einen am Fahrspielzeug (8) festlegbaren abgekröpften Flachstreifen mit einstückig an den stirnseitigen Enden aufrecht ausgebildeten streifen förmigen Haltegliedern (15) gebildet ist.
10. Spielanlage nach Anspruch 6, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder (14) am freien Ende außen einen über eine Teilhöhe sich erstreckenden Nocken (21) aufweisen.
Description:
Autorennbahn-Spielanlage

Die Erfindung betrifft eine Autorennbahn-Spielanlage mit einer durch gerade und gebogene Fahrbahnabschnitte mit zwei Fahrspuren gebildeten Fahrbahn mit einge¬ betteten Stromleitern, bei der die Fahrbahnstücke seitlich Führungskanten aufweisen, an die Fahrspielzeuge mit einem die Seitenflächen derselben überragenden Steg entla ggleiten und die gebogenen Fahrbahnabschnitte im Abstand parallel der inneren Führungskante innen eine aufrechte Stützwand mit zu dieser Führungskante geringeren Höhe aufweisen und bei der der Steg mit einem nach abwärts gerichteten stabförmigen Halteglied in den nutenförmigen Raum zwischen Fuhrungskante und Stützwand eingreift und durch Zentrifugalkraft an der Stützwand anlegbar ist.

Es ist bekannt, schnellfahrende Fahrspielzeuge zur Vermeidung von Spurzapfen durch geringe seitliche Abschwenkung der Vorderräder nach außen mit einem vorne am Spielzeug angeordneten Steg an seitlichen Führungskanten der Fahrbahnstrecke zu stützen. Die so geführten Fahrspiel¬ zeuge ermöglichen freie Fahrbahnwechsel. Es ist außerdem bekannt, die Fahrspielzeuge durch Führen eines am Steg angeordneten Haltegliedes an einer der inneren Führungs¬ kante innen im Abstand zugeordneten Stützwand in Kurven- bereichen auf der inneren Fahrspur zu halten. Bei hohen

Geschwindigkeiten neigen die Fahrspielzeuge jedoch durch Abschwenken der rückwärtigen Enden um das Halteglied zu einem seitlichen Ausbrechen, wodurch der Spielbetrieb ungünstig beeinflußt wird. Außerdem führen schnell 5 fahrende und durch ein Halteglied geführte Fahrspielzeuge auf der inneren Fahrspur von Kurvenbereichen Kippbewegungen aus, wodurch das Halteglied aus dem nutenförmigen Raum zwischen Führungskante und Stützwand ausgehoben wird und das Fahrspielzeug ohne Führung frei nach außen geschleudert 10 wird.

Es ist Aufgabe der Erfindung,mit hohen Geschwindigkeiten bewegbare Fahrspielzeuge sicher auf der inneren Fahrspur in den Kurvenbereichen von Fahrbahnen zu führen.

Erfindungsgemäß ist bei einer Spielanlage der vorgenannten

15 Art vorgesehen, daß am gebogenen Fahrbahnabschnitt ein im wesentlichen L-förmiger und in Längsrichtung mit der Krümmung der inneren Führungskante des Fahrbahnabschnitts ausgebildeter Formteil abnehmbar fest angeordnet ist, der mit einem Schenkel im Abstand über den nutenförmigen Raum

20 greift und mit dem anderen Schenkel am Fahrbahnabschnitt festgelegt ist und daß das Fahrspielzeug im Abstand hinter¬ einander zwei Stege aufweist, die den Spalt zwischen Stützwand und FormteilSchenkel durchgreifen und mit an diesen ausgebildeten Haltegliedern in den nutenförmigen

2.5 Raum einragen. Die beiden Stege verhindern mit ihren

Haltegliedern ein Abschleudern des Fahrspielzeugs auch bei Einwirkung hoher Zentrifugalkräfte, während der als Abdeckung für den nutenförmigen Raum wirkende Schenkel des Formteils, unter Belassung eines Durchführungsspiels

30 für die Stege, Abkippungen des Fahrspielzeugs sicher ausschließt.

In Ausgestaltung der Spielanlage ist vorgesehen, daß der Formteil mit dem über den nutenförmigen Raum greifenden Schenkel auf die Führungskante aufliegt und mit am anderen Schenkel angeordneten Klemmkörpern den Fahrbahnabschnitt untergreift und durch Klemmung freigebbar hält. Hierdurch sind die Formteile wahlweise an die gebogenen Fahrbahnab¬ schnitte ansteck- bzw. abnehmbar. Zweckmäßig können ein gebogener Fahrbahnabschnitt einen Viertelkreis der Fahrbahn bilden und die innere Führungskante zwei aufgesteckte Formteile aufnehmen. Es versteht sich, daß die Formteile mit beliebiger Länge ausgeführt sein können, so daß auch mehr als zwei Formteile, bzw. ein einziger Formteil, auf einen einen Viertelkreis bildenden gebogenen Fahrbahnab¬ schnitt aufgebracht werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf abweichend der Kreisform gebogenen

Fahrbahnabschnitten entsprechend vorbereitete Formteile anzuordnen.

Bevorzugt ist der Formteil durch zwei im Abstand neben¬ einander durch Plattenteile und Schrauben am Formteil festgelegte Klemmkörper am Fahrbahnabschnitt gehalten.

Abgesehen davon, daß so die Formteile in unkomplizierten Spritzwerkzeugen herstellbar sind, ist es möglich, die Klemmkörper aus einem zum Formteil abweichenden, besonders federnd elastischem Werkstoff zu bilden.

in weiterer Ausgestaltung der Spielanlage ist der vordere Steg fest und der hintere Steg lösbar fest am Fahrspiel¬ zeug angeordnet. Um das Fahrspielzeug gegebenenfalls auch ohne Halterung durch die Stege zum Einsatz bringen zu können, ist vorgesehen, daß der vordere fest ausgebildete Steg an seinen stirnseitigen Enden stegfeste Kuppelglieder aufweist, auf die unabhängige Stegabschnitte reibschlüssig

aufschiebbar sind, die ein den Spalt durchgreifendes und in den nutenförmigen Raum einragendes Halteglied aufweisen. Durch Abschieben der Stegabschnitte und Entfernen des rückwärtigen Steges ist das Fahrspielzeug frei auf den Fahrbahnen fahrbar. Schließlich ist insbe¬ sondere zum Ausgleich von Querstoßen vorgesehen, die Halteglieder quer zur Fahrzeuglängsachse elastisch abbiegbar auszubilden.

Bevorzugt kann der rückwärtige Steg durch einen am Fahrspielzeug festlegbaren abgekröpften Flachstreifen mit einstückig an den stirnseitigen Enden desselben aufrecht ausgebildeten streifenförmigen -Haltegliedern gebildet sein. Die Festlegung des rückwärtigen Stegs kann mittels Kiemmitteln, z. B. Schrauben erfolgen. Vorteilhaft haben sich an den freien Enden der Halte - glieder außen über eine Teilhöhe erstreckende Nocken erwiesen. Die Nocken ermöglichen eine reibungsarme Abstützung des FahrSpielzeugs an den Führungskanten der Fahrbahnabschnitte, wodurch Abnutzungen an den Stegen und den Führungskanten gering bleiben.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung verdeutlicht. Hierin bedeuten:

Fig. 1 ein Teilstück eines gebogenen Fahrbahnabschnitts mit einem Fahrspielzeug in Draufsicht, Fig. 2 einen Fahrbahnabschnitt mit einem Formteil im Schnitt, Fig. 3 ein Teilstück eines Stegs, in Vorderansicht, vergrößert, Fig. 4 ein Teilstück eines Stegs, in Draufsicht, vergrößert,

Fig. 5 ein rückwärtiger Steg in Seitenansicht, Fig. 6 ein Teilstück eines gebogenen Fahrbahnabschnitts mit angesteckten Formteilen, in Draufsicht und Fig. 7 einen Formteil in Seitenansicht, vergrößert.

Mit 1 ist ein gebogener Fahrbahnabschnitt bezeichnet, der zwei Fahrspuren 2 mit jeweils vier Stromschienen 3 aufweist. Der Fahrbahnabschnitt 1 ist durch eine innere Führungskante 4 und eine äußere Führungskante 5 seitlich begrenzt. Durch Steckzapfen 6 und Ausnehmu gen 7 ist der Fahrbahnabschnitt 1 an weitere Fahrbahnab¬ schnitte ansteckbar. Mit 8 ist ein Fahrspielzeug bezeich¬ net, das auf der durch Fahrbahnabschnitte 1 gebildeten Fahrbahn frei durch Motorkraft fahrbar ist. Durch geringe Abschwenkung der Vorderräder 9 nach außen kommt das Fahr¬ spielzeug 8 mit einem vorderen und einem rückwärtigen Steg 11 mit den Führungskanten 4 .bzw. .5 zur Anlage und gleitet an diesen entlang. Durch entsprechendes Abschwenken der Vorderräder 9 besteht die Möglichkeit, das Fahrspielzeug .8 wahlweise auf der inneren bzw. äußeren Fahrspur .2 zu bewegen.

Im Abstand parallel der inneren Führungskante 4 innen, ist eine aufrechte Stützwand 12 vorgesehen, die gemeinsam mit der inneren Führungskante 4 einen nutenförmigen Raum 13 (Fig. 2) bildet. In diesem Raum 13 ragt der vordere Steg 10 mit einem Halteglied 14 und der rück¬ wärtige Steg 11 mit einem Halteglied 15 beim Befahren des gebogenen Fahrbahnabschnitts 1 ein, wodurch auch bei höheren Geschwindigkeiten das Fahrspielzeug 8 entgegen der Zentrifugalkraft auf der inneren Fahrspur 2 verbleibt. Der rückwärtige Steg 11 kann durch einen abgekröpften Flachstreifen gebildet sein, der mittels Schrauben 16

am Fahrspielzeug 8 festgelegt ist und an seinen beiden Enden aufrechte Flachteile als Halteglieder 15 aufweist.

Um ein unbabsichtigtes Herausgleiten der Halteglieder 14, 15 aus dem nutenförmigen Raum 13 auszuschließen, ist auf dem Fahrbahnabschnitt 1 ein Formteil 17 aufge¬ steckt, der vermittels zwei durch Plattenteile 18 und Schrauben 19 mit dem Formteil 17 verbundene Klemmglieder 20 " am Fahrbahnabschnitt ;i fest aber abnehmbar gehalten ist (Fig. 2). Der Formteil 17 stützt sich hierbei mit einer Falz 21 auf die Stirnfläche .22 der inneren Führungskante [4 ab.

Die Fig. 2 und 7 zeigen, daß der Formteil 17 im wesent¬ lichen L-förmig gestaltet ist und mit einem Schenkel 17' im Abstand oberhalb des nutenförmigen Raumes 13 ragt, wobei der lichte Abstand größer als die Dicke der Stege 11 bzw. der Halteglieder ist. Mit 17' ' ist der andere Schenkel bezeichnet, an dem die Klemmglieder .20 angreifen. Das Fahrspielzeug 8 kann sich so unter Belas¬ sung einer möglichen geringen Kippbewegung frei auf der Fahrbahn bewegen, ist jedoch an einem vollständigen Ausheben der Stege 10, 11 mit ihren Haltegliedern 14, 15 aus dem nutenförmigen Raum 13. gehindert. Zweckmäßig weisen die Halteglieder 14 und/oder .15 nahe dem freien Ende außen je einen Nocken 21 auf, der die Reibung und Abnutzung zur inneren Stützkante ' 4 gering hält.

Um das Fahrspielzeug 8 auch ohne Führung auf dem Fahr¬ bahnabschnitt fahrbar zu machen ist vorgesehen, den Steg 11 durch Lösen der Schrauben 16 vom Fahrspielzeug zu entfernen und die "freien Enden des Stegs 10 abnehmbar auszubilden. Der Steg .10 weist hierzu an seinen beiden

Enden zylindrische Teile 22. auf, auf die ein topfförmiger

Verbindungsteil 23 reibschlüssig aufschiebbar ist, der über einen u-förmigen Fortsatz 24 ein Halteglied 14 trägt. Der Verbindungsteil 23 kann,wie in Fig. 3 strich-punktiert dargestellt, zum Entfernen der Halte- glieder .14 vom Steg .10. nach unten abgezogen werden. Es versteht sich, daß zur Beibehaltung der Abstände zwischen Fahrspielzeug -8 und innerer Führungskante .4. auf dem zylindrischen Teil 22, ein Verbindungsteil 23 mit einem entsprechend lang gewählten Fortsatz 24 aufge- bracht sein kann (nicht gezeigt) . Mit 25 . sind Stromab¬ nehmer bezeichnet, die mit den Stromschienen .3 kontak-' tieren.