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Patent Searching and Data


Title:
RAIL VEHICLE COMPRISING A BOGIE CLADDING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/120510
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a rail vehicle (2, 46) comprising a bogie (4), a bogie cavity (14) in which the bogie (4) is embedded, and a bogie cladding (16) by means of which the bogie (4) is at least partially clad, said bogie cladding (16) having an opening (32). In order to reduce the inflow of air through the opening (32) into the bogie cavity (14) in an economical manner, according to the invention the bogie (4) comprises a flow-inhibiting means (38, 38a, 38b) arranged at the opening (32) for reducing the inflow of air through the opening (32) into the bogie cavity (14).

Inventors:
CZERWINKA, Thomas (Kleinweitendorfstrasse 28, 8410 Weitendorf, AT)
PRIX, Alexander (Leitnergasse 8, 8010 Graz, AT)
GRZONA, Andreas (Bormiger Weg 17, Straelen, 47638, DE)
GAGEIK, Manuel Alexander (Hohe Buchen 17, Essen, 45133, DE)
Application Number:
EP2017/083791
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
December 20, 2017
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS MOBILITY GMBH (Siemensstraße 90, 1210 Wien, 1210, AT)
International Classes:
B61D17/02
Domestic Patent References:
WO2016010204A12016-01-21
Foreign References:
DE102009006562A12010-08-12
EP3222484A12017-09-27
DE726181C1942-10-08
DE102010061718A12012-05-24
DE2542780A11977-04-07
EP2236323A22010-10-06
DE102016201154A12017-07-27
Attorney, Agent or Firm:
MAIER, Daniel (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Schienenfahrzeug (2, 46), umfassend ein Drehgestell (4), eine Drehgestellkavität (14), in welche das Drehgestell (4) eingebettet ist, eine Drehgestellverkleidung (16), mittels welcher das Drehgestell (4) zumindest teilweise verkleidet ist, wobei die Drehgestellverkleidung (16) eine Öffnung (32) aufweist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgestellverkleidung (16) ein an der Öffnung (32) angeordnetes Strömungshemmungsmittel (38, 38a, 38b) zur Verringerung eines Einströmens von Luft durch die Öffnung (32) in die Drehgestellkavität (14) auf weist . 2. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshemmungsmittel (38, 38a, 38b) elastisch verformbar ist.

3. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshemmungsmittel (38, 38a, 38b) als Bürste ausgebildet ist.

4. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass das Strömungshemmungsmittel (38) als Dichtlippe ausgebildet ist.

5. Schienenfahrzeug (2, 46) nach einem der voranstehenden An sprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Drehgestellverkleidung (16) ein erstes Verkleidungselement (36a) und ein benachbart zu dem ersten Verkleidungselement (36a) angeordnetes zweites Verkleidungselement (36b) aufweist, wobei besagte Öffnung (32) ein Spalt zwischen dem ersten und dem zweiten Verklei dungselement (36a, 36b) ist.

6. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Ver- kleidungselement (36a, 36b) am Drehgestell (4) befestigt sind .

7. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 5,

gekennzeichnet durch einen Wagenkasten (6), wobei das erste und das zweite Verkleidungselement (36a, 36b) am Wagenkasten (6) befestigt sind.

8. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 5,

gekennzeichnet durch einen Wagenkasten (6), wobei das erste Verkleidungselement (36a) am Drehgestell (4) befestigt ist und das zweite Verkleidungselement (36b) am Wagenkasten (6) befestigt ist oder das erste Verkleidungselement (36a) am Wa genkasten (6) befestigt ist und das zweite Verkleidungsele- ment (36b) am Drehgestell (4) befestigt ist.

9. Schienenfahrzeug (2, 46) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch ein weiteres an der Öffnung (32) an geordnetes Strömungshemmungsmittel (38b) zur Verringerung ei- nes Einströmens von Luft durch die Öffnung (32) in die

Drehgestellkavität (14), wobei das erstgenannte Strömungshem mungsmittel (38a) am ersten Verkleidungselement (36a) befes tigt ist und das weitere Strömungshemmungsmittel (38b) am zweiten Verkleidungselement (36b) befestigt ist.

10. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Strömungshemmungsmit tel (38a, 38b) voneinander beabstandet sind. 11. Schienenfahrzeug (2, 46) nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Strömungshemmungsmit tel (38a, 38b) miteinander in Kontakt sind und/oder ineinan der greifen. 12. Schienenfahrzeug (2, 46) nach einem der Ansprüche 9 bis

11.

dadurch gekennzeichnet, dass das erstgenannte Strömungshem mungsmittel (38a) mit dem zweiten Verkleidungselement (36b) in Kontakt ist und/oder das weitere Strömungshemmungsmittel (38b) mit dem ersten Verkleidungselement (36a) in Kontakt ist . 13. Schienenfahrzeug (2, 46) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (32) eine Öffnung eines Verkleidungselements (26) der Drehgestellverkleidung (16) ist, durch welche ein Element (34) des Drehgestells (6) hindurchgeführt ist.

Description:
Beschreibung

Schienenfahrzeug mit einer Drehgestellverkleidung

Die Erfindung betrifft ein Schienenfahrzeug, umfassend ein Drehgestell, eine Drehgestellkavität, in welche das Drehge stell eingebettet ist, eine Drehgestellverkleidung, mittels welcher das Drehgestell zumindest teilweise verkleidet ist, wobei die Drehgestellverkleidung eine Öffnung aufweist.

Es ist bekannt, bei einem Schienenfahrzeug, insbesondere bei einem im Hochgeschwindigkeitsverkehr eingesetzten Schienen fahrzeug, ein Drehgestell des Schienenfahrzeugs mittels einer Drehgestellverkleidung zu verkleiden, um den Luftwiderstand des Schienenfahrzeugs zu verringern. Die

Drehgestellverkleidung schließt eine Drehgestellkavität des Schienenfahrzeugs, in welche das Drehgestell eingebettet ist, (teilweise) ab und verringert ein verlustbehaftetes Einströ men von Außenluft in die Drehgestellkavität während der Fahrt des Schienenfahrzeugs.

Weist die Drehgestellverkleidung eine Öffnung auf, kann wäh rend der Fahrt des Schienenfahrzeugs durch die Öffnung Außen luft in die Drehgestellkavität einströmen. Eine solche Öff nung kann zum Beispiel ein montagebedingter Spalt zwischen zwei benachbarten Verkleidungselementen der

Drehgestellverkleidung oder ein eine Relativbewegung zwischen zwei Verkleidungselementen ermöglichender Bewegungsspalt sein .

Das Einströmen von Außenluft durch eine solche Öffnung in die Drehgestellkavität wirkt sich nicht nur nachteilig auf den Luftwiderstand des Schienenfahrzeugs aus, sondern kann auch dazu führen, dass durch die Außenluft Schotter-, Schmutz- und/oder Schneepartikel in die Drehgestellkavität eingetragen werden, die sich dort absetzen können. Dies führt zu einem erhöhten Wartungsaufwand und kann gegebenenfalls zu Schäden am Schienenfahrzeug, insbesondere am Drehgestell, führen. Um das Einströmen von Außenluft durch eine Öffnung in die Drehgestellkavität zu verhindern oder zumindest zu verrin gern, sieht die DE 10 2016 201 154 Al vor, mithilfe einer Lufteinblasvorrichtung druckbeaufschlagte Luft in die

Drehgestellkavität einzublasen. Diese Lösung ist relativ kos tenintensiv, weil sie konstruktiv aufwändig ist und - da wäh rend der Fahrt ein kontinuierliches Einblasen von Luft erfor derlich ist - mit einem hohen Energieaufwand verbunden ist.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Schienenfahrzeug der eingangs genannten Art in aufwandsgünstiger Weise eine Verringerung des Einströmens von Luft durch die Öffnung in die Drehgestellkavität zu ermöglichen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Schienen fahrzeug nach Anspruch 1.

Das erfindungsgemäße Schienenfahrzeug umfasst ein Drehge- stell, eine Drehgestellkavität, in welche das Drehgestell eingebettet ist, eine Drehgestellverkleidung, mittels welcher das Drehgestell zumindest teilweise verkleidet ist, wobei die Drehgestellverkleidung eine Öffnung aufweist. Zudem weist die Drehgestellverkleidung ein an der Öffnung angeordnetes Strö- mungshemmungsmittel zur Verringerung eines Einströmens von Luft durch die Öffnung in die Drehgestellkavität auf.

Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Schienen fahrzeugs sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche so- wie der nachfolgenden Beschreibung.

Das Strömungshemmungsmittel hemmt das Einströmen von Luft durch besagte Öffnung in die Drehgestellkavität, insbesondere indem das Strömungshemmungsmittel einen Strömungswiderstand für die Luft erhöht. Je nach konkreter Ausgestaltung und/oder Anordnung des Strömungshemmungsmittels kann das Strömungshem mungsmittel das Einströmen von Luft durch besagte Öffnung in die Drehgestellkavität eventuell sogar vollständig verhin- dern . Mit anderen Worten, das Strömungshemmungsmittel kann eine dichtende Wirkung aufweisen.

Mithilfe des Strömungshemmungsmittels kann somit eine Verrin gerung des Luftwiderstands des Schienenfahrzeugs erzielt wer den. Zudem benötigt das Strömungshemmungsmittel - anders als die Lufteinblasvorrichtung aus der DE 10 2016 201 154 Al - keine externe Energiezufuhr, um seine Funktion zu erfüllen. Folglich lässt sich mithilfe des Strömungshemmungsmittels ei nes Verringerung des Energiebedarfs des Schienenfahrzeugs im Fährbetrieb erreichen.

Das Strömungshemmungsmittel kann außerdem die Geschwindig keitsverteilung einer Außenluftströmung im Unterflurbereich des Schienenfahrzeugs positiv beeinflussen, insbesondere der art, dass eine Auslösung von Schotterflug verringert oder vermieden wird. Zudem kann mithilfe des Strömungshemmungsmit tels der Eintrag von Schotter-, Schmutz- und/oder Schneepar tikeln in die Drehgestellkavität verringert oder vermieden werden, sodass der Wartungsaufwand des Schienenfahrzeugs ver ringert werden kann .

Vorliegend ist unter einer Drehgestellkavität ein Hohlraum für das Drehgestell zu verstehen, in welchem das Drehgestell zumindest teilweise aufgenommen ist.

Unter einer Drehgestellverkleidung ist vorliegend eine Ver kleidung (im Sinne einer Umhüllung) für das Drehgestell zu verstehen. Ein Verkleidungselement der Drehgestellverkleidung muss nicht notwendigerweise am Drehgestell selbst bzw. an dessen Drehgestellrahmen befestigt sein. Zum Beispiel kann ein Verkleidungselement der Drehgestellverkleidung am Wagen kasten des Schienenfahrzeugs befestigt sein, insbesondere im Unterflurbereich des Schienenfahrzeugs. Ein Verkleidungsele ment der Drehgestellverkleidung hat vorzugsweise den Zweck, die Drehgestellkavität zumindest teilweise abzuschließen. Eine Öffnung der Drehgestellverkleidung im Sinne der vorlie genden Erfindung kann insbesondere ein Spalt sein.

Unter einer Verringerung des Einströmens von Luft durch die Öffnung der Drehgestellverkleidung in die Drehgestellkavität ist vorliegend eine Verringerung des durch die Öffnung in die Drehgestellkavität einströmenden Luftmassenstrom (also der Luftmasse, die pro Zeiteinheit durch die Öffnung in die Drehgestellkavität einströmt) zu verstehen.

Grundsätzlich kann das Strömungshemmungsmittel als starres Element ausgebildet sein.

Vorteilhafterweise ist das Strömungshemmungsmittel elastisch verformbar. Dadurch lässt sich erreichen, dass das Strömungs hemmungsmittel nach einer Verformung seine Ursprungsform wie der annimmt. Ein Vorteil, der sich ergibt, wenn das Strö mungshemmungsmittel elastischen verformbar ausgebildet ist, ist, dass sich das Strömungshemmungsmittel beispielsweise bei der Montage der Drehgestellverkleidung und/oder benachbarter Bauteile verformen lässt, ohne dass das Strömungshemmungsmit tel beschädigt wird. Eine elastische Verformbarkeit des Strö mungshemmungsmittels ermöglicht außerdem, dass sich das Strö mungshemmungsmittel adaptiv an die konstruktiven bzw. geomet rischen Gegebenheiten im Bereich der Öffnung anpassen kann, wodurch zum Beispiel zumindest Teil der Öffnung effektiv ver schlossen werden kann und so eine effektive Hemmung des Ein strömens von Luft durch die Öffnung erzielt werden kann.

Befindet sich besagte Öffnung zwischen zwei Verkleidungsele menten, die relativ zueinander beweglich sein sollen, kann durch eine elastische Verformbarkeit des Strömungshemmungs mittels die Beweglichkeit dieser Elemente sichergestellt wer den und zugleich das Einströmen von Luft durch die Öffnung effektiv verringert werden.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Strömungshemmungsmittel als Dichtlippe ausgebildet. Eine Dichtlippe ist kostengünstig herstellbar und ermöglicht eine gute Hemmung des Einströmens von Luft durch besagte Öffnung.

Das Strömungshemmungsmittel bzw. die Dichtlippe kann insbe sondere einen Elastomer enthalten oder aus einem Elastomer bestehen. Auf diese Weise kann eine hohe Elastizität des Strömungshemmungsmittels erzielt werden.

Bei einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Strömungshemmungsmittel als Bürste ausgebildet. Eine Bürste ist ebenfalls kostengünstig herstellbar und ermöglicht eine gute Hemmung des Einströmens von Luft durch besagte Öff nung .

Im Falle der Ausgestaltung des Strömungshemmungsmittels als Bürste weist das Strömungshemmungsmittel zweckmäßigerweise einen elastisch verformbaren Bürstenbesatz, insbesondere ei nen Bürstenbesatz aus Metall, Keramik, Kunststoff und/oder Haar, auf.

Das Strömungshemmungsmittel ist vorzugsweise an einem Ver kleidungselement der Drehgestellverkleidung befestigt, zum Beispiel mittels einer Schraub-, Niet- und/oder Klebverbin dung .

Die Drehgestellverkleidung kann ein erstes Verkleidungsele ment und ein benachbart zu dem ersten Verkleidungselement an geordnetes zweites Verkleidungselement aufweisen. Besagte Öffnung kann beispielsweise ein Spalt zwischen dem ersten und dem zweiten Verkleidungselement sein. Mit anderen Worten, mithilfe des Strömungshemmungsmittels kann insbesondere das Einströmen von Luft durch den Spalt zwischen benachbarten Verkleidungselementen der Drehgestellverkleidung reduziert oder verhindert werden.

Das erste und das zweite Verkleidungselement können zum Bei spiel am Drehgestell, insbesondere an dessen

Drehgestellrahmen, befestigt sein. Anders ausgedrückt, das erste und das zweite Verkleidungselement können drehgestellseitige Verkleidungselemente sein. In diesem Fall können sich das erste und das zweite Verkleidungselement vor zugsweise zusammen mit dem Drehgestell relativ zu dem Wagen kasten des Schienenfahrzeugs bewegen, insbesondere ohne ihre Relativposition zu dem Drehgestellrahmen zu ändern. Bei be sagter Öffnung kann es sich in diesem Fall zum Beispiel um einen Montagespalt zwischen den beiden Verkleidungselementen handeln .

Alternativ können das erste und das zweite Verkleidungsele ment am Wagenkasten des Schienenfahrzeugs befestigt sein. Mit anderen Worten, das erste und das zweite Verkleidungselement können wagenkastenseitige Verkleidungselemente sein. In die sem Fall sind das erste und das zweite Verkleidungselement vorzugsweise gegenüber dem Wagenkasten unbeweglich. Bei be sagter Öffnung kann es sich in diesem Fall beispielsweise um einen Montagespalt zwischen den beiden Verkleidungselementen handeln .

Weiter ist es möglich, dass das erste Verkleidungselement am Drehgestell befestigt ist und das zweite Verkleidungselement am Wagenkasten befestigt ist. Das heißt, das erste Verklei dungselement kann ein drehgestellseitiges Verkleidungselement sein und das zweite Verkleidungselement kann ein wagenkasten seitiges Verkleidungselement sein. In diesem Fall kann sich das erste Verkleidungselement vorzugsweise zusammen mit dem Drehgestell relativ zu dem Wagenkasten bewegen, insbesondere ohne seine Relativposition zu dem Drehgestellrahmen zu än dern, während das zweite Verkleidungselement vorzugsweise ge genüber dem Wagenkasten unbeweglich ist. Bei besagter Öffnung kann es sich in diesem Fall insbesondere um einen Bewegungs spalt zwischen den beiden Verkleidungselementen handeln. Um gekehrt ist es möglich, dass das erste Verkleidungselement am Wagenkasten befestigt ist und das zweite Verkleidungselement am Drehgestell befestigt ist. Ferner kann das Schienenfahrzeug ein weiteres an der Öffnung angeordnetes Strömungshemmungsmittel zur Verringerung eines Einströmens von Luft durch die Öffnung in die

Drehgestellkavität aufweisen. Dadurch kann das Einströmen von Luft durch die Öffnung in die Drehgestellkavität weiter ver ringert werden. Vorzugsweise sind das erstgenannte und das weitere Strömungshemmungsmittel über- oder nebeneinander an geordnet .

Das erstgenannte Strömungshemmungsmittel kann beispielweise am ersten Verkleidungselement befestigt sein. Das weitere Strömungshemmungsmittel kann zum Beispiel am zweiten Verklei dungselement befestigt sein. Vorzugsweise ist das weitere Strömungshemmungsmittel als Dichtlippe oder als Bürste ausge bildet .

Bei einer vorteilhaften Erfindungsvariante sind die beiden Strömungshemmungsmittel voneinander beabstandet. Bei einer anderen vorteilhaften Erfindungsvariante sind die beiden Strömungshemmungsmittel miteinander in Kontakt und/oder grei fen die beiden Strömungshemmungsmittel ineinander.

Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das erstgenannte Strömungshemmungsmittel mit dem zweiten Verkleidungselement in Kontakt ist und/oder das weitere Strömungshemmungsmittel mit dem ersten Verkleidungselement in Kontakt ist. Alternativ ist es möglich, dass das erstgenannte Strömungshemmungsmittel von dem zweiten Verkleidungselement beabstandet ist und/oder das weitere Strömungshemmungsmittel von dem ersten Verklei dungselement beabstandet ist.

Außer dem zuvor erwähnten ersten Verkleidungselement und dem zuvor erwähnten zweiten Verkleidungselement kann die

Drehgestellverkleidung ein oder mehrere weitere Verkleidungs elemente aufweisen. Zwischen einem solchen weiteren Verklei dungselement und dem ersten oder zweiten Verkleidungselement kann die Drehgestellverkleidung eine Öffnung (zum Beispiel in Form eines Spalts) und gegebenenfalls ein an dieser Öffnung angeordnetes Strömungshemmungsmittel der oben beschrieben Art aufweisen. Weiterhin kann die Drehgestellverkleidung zwischen zwei solchen weiteren Verkleidungselementen eine Öffnung (zum Beispiel in Form eines Spalts) und gegebenenfalls ein an die ser Öffnung angeordnetes Strömungshemmungsmittel der oben be schrieben Art aufweisen.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist be sagte Öffnung eine Öffnung eines Verkleidungselements der Drehgestellverkleidung, durch welche ein Element des Drehge stells hindurchgeführt ist. Das Element des Drehgestells, das durch die Öffnung hindurchgeführt ist, kann unter anderem ein Radsatzlager, eine Leitung, insbesondere eine Fluidleitung oder eine elektrische Leitung, oder eine Halterung, wie zum Beispiel eine Halterung für einen Sandstreuer, für eine Spur- kranz-Schmiereinrichtung oder für einen Schienenräumer, sein. Ferner kann das Strömungshemmungsmittel mit besagtem Element des Drehgestells in Kontakt sein oder von besagtem Element beabstandet sein.

Des Weiteren kann die Drehgestellverkleidung mindestens eine weitere Öffnung aufweisen. Vorteilhafterweise umfasst die Drehgestellverkleidung für die jeweilige weitere Öffnung min destens ein eigenes Strömungshemmungsmittel, das an der wei teren Öffnung angeordnet ist, um ein Einströmen von Luft durch die weitere Öffnung in die Drehgestellkavität zu ver ringern .

Zweckmäßigerweise ist das Schienenfahrzeug mit einer Mehrzahl von Drehgestellen ausgestattet, die jeweils in eine

Drehgestellkavität des Schienenfahrzeugs eingebettet sind.

Das Schienenfahrzeug kann für mehrere, insbesondere alle, der Drehgestelle jeweils eine Drehgestellverkleidung der oben be schriebenen Art aufweisen.

Die bisher gegebene Beschreibung vorteilhafter Ausgestaltun gen der Erfindung enthält zahlreiche Merkmale, die in den einzelnen abhängigen Patentansprüchen teilweise zu mehreren zusammengefasst wiedergegeben sind. Diese Merkmale können je doch auch einzeln betrachtet und zu sinnvollen weiteren Kom binationen zusammengefasst werden. Insbesondere sind diese Merkmale jeweils einzeln und in beliebiger geeigneter Kombi nation mit dem erfindungsgemäßen Schienenfahrzeug kombinier bar .

Auch wenn in der Beschreibung bzw. in den Patentansprüchen einige Begriffe jeweils im Singular oder in Verbindung mit einem Zahlwort verwendet werden, soll der Umfang der Erfin dung für diese Begriffe nicht auf den Singular oder das je weilige Zahlwort eingeschränkt sein.

Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der Erfindung sowie die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich im Zusam menhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbei spiele der Erfindung, die im Zusammenhang mit den Figuren nä her erläutert werden. Die Ausführungsbeispiele dienen der Er läuterung der Erfindung und beschränken die Erfindung nicht auf die darin angegebenen Kombinationen von Merkmalen, auch nicht in Bezug auf funktionale Merkmale. Außerdem können dazu geeignete Merkmale eines jeden Ausführungsbeispiels auch ex plizit isoliert betrachtet, aus einem Ausführungsbeispiel entfernt, in ein anderes Ausführungsbeispiel zu dessen Ergän zung eingebracht und mit einem beliebigen der Ansprüche kom biniert werden.

Werden in verschiedenen Figuren die gleichen Bezugszeichen verwendet, so bezeichnen diese gleiche oder einander entspre chende Elemente.

Es zeigen:

FIG 1 einen Teil eines Schienenfahrzeugs, das ein Drehge stell sowie eine Drehgestellverkleidung aufweist, in einer Seitenansicht; FIG 2 das Drehgestell sowie die Drehgestellverkleidung des Schienenfahrzeugs aus FIG 1 in einer Ansicht von oben; FIG 3-6 zwei benachbarte Verkleidungselemente der

Drehgestellverkleidung, eine Öffnung zwischen den beiden Verkleidungselementen sowie ein bzw. zwei an der Öffnung angeordnete/-s Strömungshemmungsmittel in verschiedenen Ausführungsvarianten;

FIG 7 ein Drehgestell sowie eine Drehgestellverkleidung eines weiteren Schienenfahrzeugs in einer Ansicht von oben; FIG 8 einen Teil der Drehgestellverkleidung aus FIG 7, ein durch eine Öffnung der Drehgestellverkleidung geführtes Radsatzlager sowie ein an der Öffnung an geordnetes Strömungshemmungsmittel .

FIG 1 zeigt schematisch einen Teil eines Schienenfahrzeugs 2 in einer Seitenansicht.

In FIG 1 sind ein Drehgestell 4 des Schienenfahrzeugs 2 sowie ein Teil eines Wagenkastens 6 des Schienenfahrzeugs 2 abge- bildet. Der Wagenkasten 6 des Schienenfahrzeugs 2 ist mittels einer figürlich nicht dargestellten Drehpfanne des Drehge stells 4 derart auf dem Drehgestell 4 gelagert, dass der Wa genkasten 6 relativ zu dem Drehgestell 4 drehbar ist. Das Drehgestell 4 umfasst unter anderem einen

Drehgestellrahmen 8 und zwei Radsätze 10 (siehe FIG 2) . In FIG 1 sind zwei Räder 12 der beiden Radsätze 10 abgebildet. Des Weiteren ist das Drehgestell 4 in eine Drehgestellkavität 14 des Schienenfahrzeugs 2 eingebettet.

Ferner weist das Schienenfahrzeug 2 eine mehrteilige

Drehgestellverkleidung 16 auf, mittels welcher das Drehge- stell 4 verkleidet ist. Die Drehgestellverkleidung 16 schließt die Drehgestellkavität 14 ab.

Die Drehgestellverkleidung 16 umfasst zwei am Wagenkasten 6 befestigte Schottwände 18 sowie zwei am Wagenkasten 6 befes tigte Bodenwände 20. Außerdem umfasst die

Drehgestellverkleidung 16 zwei Radsatzverkleidungen 22 sowie eine zwischen den beiden Radsatzverkleidungen 22 angeordnete Mittelverkleidung 24, wobei die beiden Radsatzverkleidungen 22 und die Mittelverkleidung 24 am Drehgestell 4, insbesonde re am Drehgestellrahmen 8, befestigt sind. Darüber umfasst die Drehgestellverkleidung 16 zwei in FIG 1 nicht dargestell te, am Wagenkasten 6 befestigte Seitenverkleidungen 26 (siehe FIG 2) . Die zuvor genannten Teile 18-26 der

Drehgestellverkleidung 16 können jeweils aus einem Element oder mehreren miteinander verbundenen Elementen, insbesondere aus mehreren miteinander verbundenen Platten, bestehen.

Die Drehgestellkavität 14 ist nach oben durch einen Bodenab schnitt 28 des Wagenkastens 6 begrenzt. In Fahrzeuglängsrich tung 30 ist die Drehgestellkavität 14 durch die beiden

Schottwände 18 begrenzt.

Zwischen ihrer vorderen Bodenwand 20 und ihrer vorderen Rad- satzverkleidung 22 - bezogen auf die Fahrzeuglängsrichtung 30 - weist die Drehgestellverkleidung 16 eine Öffnung 32 auf. Ebenso weist die Drehgestellverkleidung 16 zwischen ihrer hinteren Bodenwand 20 und ihrer hinteren Radsatzverkleidung 22 - bezogen auf die Fahrzeuglängsrichtung 30 - eine Öffnung 32 auf. Bei diesen beiden Öffnungen 32 handelt es sich je weils um einen Bewegungsspalt, der eine Relativbewegung zwi schen der jeweiligen Bodenwand 20 und der jeweiligen Radsatz verkleidung 22 ermöglicht.

FIG 2 zeigt schematisch das Drehgestell 4 sowie die

Drehgestellverkleidung 16 des Schienenfahrzeugs 2 aus FIG 1 in einer Ansicht von oben. In FIG 2 sind beide Radsätze 10 des Drehgestells 4 mit ihren Radsatzlagern 34 und Rädern 12 abgebildet. Zudem sind in FIG 2 die beiden zuvor erwähnten Seitenverkleidungen 26 der Drehgestellverkleidung 16 abgebildet.

Die Drehgestellverkleidung 16 weist ferner zwischen den am Drehgestell 4 befestigten Teilen 22, 24 der

Drehgestellverkleidung 16 und der an der linken Fahrzeugseite angeordneten Seitenverkleidung 26 sowie zwischen den am Dreh- gestell 4 befestigten Teilen 22, 24 der

Drehgestellverkleidung 16 und der an der rechten Fahrzeugsei te angeordneten Seitenverkleidung 26 jeweils eine Öffnung 32 auf. Auch bei diesen Öffnungen 32 handelt es sich jeweils um einen Bewegungsspalt, der eine Relativbewegung zwischen der jeweiligen Seitenverkleidung 26 und den am Drehgestell 4 be festigten Teilen 22, 24 der Drehgestellverkleidung 16 ermög licht .

An den bisher erwähnten Öffnungen 32 ist die

Drehgestellverkleidung 16 jeweils mit mindestens einem elas tisch verformbaren Strömungshemmungsmittel ausgestattet, das dazu dient, ein Einströmen von Außenluft durch die jeweilige Öffnung 32 in die Drehgestellkavität 14 zu verringern (vgl. FIG 3 - FIG 6) . In FIG 1 und FIG 2 sind die Strömungshem- mungsmittel einer besseren Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt .

FIG 3-6 zeigen jeweils schematisch ein erstes Verkleidungs element 36a der Drehgestellverkleidung 16 sowie ein benach- bart zu dem ersten Verkleidungselement 36a angeordnetes zwei tes Verkleidungselement 36b der Drehgestellverkleidung 16.

Zwischen den beiden Verkleidungselementen 36a, 36b weist die Drehgestellverkleidung 16 eine Öffnung 32, insbesondere in Form eines Spalts, auf.

Die beiden Verkleidungselemente 36a, 36b können am Drehge stell 4 befestigt sein. Alternativ können die beiden Verklei- dungselemente 36a, 36b am Wagenkasten 6 befestigt sein. Wei terhin alternativ kann das erste Verkleidungselement 36a am Drehgestell 4 befestigt sein, während das zweite Verklei dungselement 36b am Wagenkasten 6 befestigt ist, oder umge- kehrt. Zum Beispiel kann das erste Verkleidungselement 36a eine der beiden Bodenwände 20 der Drehgestellverkleidung 16 bzw. ein Element der jeweiligen Bodenwand 20 sein. Das zweite Verkleidungselement 36 kann zum Beispiel eine der beiden Rad- satzverkleidungen 22 der Drehgestellverkleidung 16 bzw. ein Element der jeweiligen Radsatzverkleidung 22 sein.

Bei der Ausführungsvariante aus FIG 3 weist die

Drehgestellverkleidung 16 ein an der Öffnung 32 angeordnetes Strömungshemmungsmittel 38 auf, das an dem ersten Verklei- dungselement 36a befestigt ist. Dieses Strömungshemmungsmit tel 38 ist als Bürste ausgebildet, wobei das Strömungshem mungsmittel 38 einen aus einer Vielzahl von Bürstenfasern 40 bestehenden Bürstenbesatz aufweist. Das Strömungshemmungsmittel 38 erstreckt sich bei der Ausfüh rungsvariante aus FIG 3 nur über einen Teil der Breite 42 der Öffnung 32. Das heißt, das Strömungshemmungsmittel 38 ist von dem zweiten Verkleidungselement 36b beabstandet. Mithilfe des Strömungshemmungsmittels 38 wird erreicht, dass ein geringe- rer Teil einer Außenluftströmung 44 durch die Öffnung 32 in die Drehgestellkavität 14 hineinströmt (verglichen mit dem Fall, dass an der Öffnung 32 kein solches Strömungshemmungs mittel 38 angeordnet ist) . Bei der Ausführungsvariante aus FIG 4 umfasst die

Drehgestellverkleidung 16 ein an der Öffnung 32 angeordnetes erstes Strömungshemmungsmittel 38a, das an dem ersten Ver kleidungselement 36a befestigt ist, sowie ein an der Öffnung 32 angeordnetes zweites Strömungshemmungsmittel 38b, das an dem zweiten Verkleidungselement 36b befestigt ist. Das jewei lige Strömungshemmungsmittel 38a, 38b ist als Bürste ausge bildet und weist einen aus einer Vielzahl von Bürstenfasern 40 bestehenden Bürstenbesatz auf. Die beiden Strömungshemmungsmittel 38a, 38b erstrecken sich bei der Ausführungsvariante aus FIG 4 nur über einen Teil der Breite 42 der Öffnung 32. Das heißt, das erste Strömungshem- mungsmittel 38a ist von dem zweiten Verkleidungselement 36b beabstandet und das zweite Strömungshemmungsmittel 38b ist von dem ersten Verkleidungselement 36a beabstandet. Bei der Ausführungsvariante aus FIG 4 berühren sich die beiden Strö mungshemmungsmittel 38a, 38b und greifen ineinander.

Bei der Ausführungsvariante aus FIG 5 umfasst die

Drehgestellverkleidung 16 ein an der Öffnung 32 angeordnetes erstes Strömungshemmungsmittel 38a, das an dem ersten Ver kleidungselement 36a befestigt ist, sowie ein an der Öffnung 32 angeordnetes zweites Strömungshemmungsmittel 38b, das an dem zweiten Verkleidungselement 36b befestigt ist. Diese bei den Strömungshemmungsmittel 38a, 38b sind jeweils als Bürste ausgebildet und weisen jeweils einen aus einer Vielzahl von Bürstenfasern 40 bestehenden Bürstenbesatz auf.

Zudem erstrecken sich die beiden Strömungshemmungsmittel 38a, 38b bei der Ausführungsvariante aus FIG 5 über die gesamte Breite 42 der Öffnung 32. Das heißt, das erste Strömungshem mungsmittel 38a ist mit dem zweiten Verkleidungselement 36b in Kontakt und das zweite Strömungshemmungsmittel 38b ist mit dem ersten Verkleidungselement 36a in Kontakt. Bei der Aus führungsvariante aus FIG 5 sind die beiden Strömungshemmungs mittel 38a, 38b voneinander beabstandet. Bei der Ausführungsvariante aus FIG 6 weist die

Drehgestellverkleidung 16 ein an der Öffnung 32 angeordnetes Strömungshemmungsmittel 38 auf, das an dem ersten Verklei dungselement 36a befestigt ist. Dieses Strömungshemmungsmit tel 38 ist als Dichtlippe ausgebildet und ist mit dem zweiten Verkleidungselement 36b in Kontakt.

Bei jeder der Ausführungsvarianten aus FIG 3 bis FIG 6 wird durch das jeweilige Strömungshemmungsmittel 38, 38a, 38b ein Einströmen von Luft durch die Öffnung 32 in die Drehgestellkavität 14 gehemmt.

Zumindest eine der beiden Schottwände 18 der

Drehgestellverkleidung 16 (vgl. FIG 1 oder FIG 2) kann eine Öffnung aufweisen, durch welche beispielsweise ein Kabel und/oder eine Fluidleitung hindurchgeführt sind/ist. An sol cher einer Öffnung kann die Drehgestellverkleidung 16 eben falls ein Strömungshemmungsmittel der zuvor beschriebenen Art aufweisen, um ein Einströmen von Luft in die

Drehgestellkavität 14 durch diese Öffnung zu verringern.

FIG 7 zeigt schematisch ein Drehgestell 4 sowie eine

Drehgestellverkleidung 16 eines weiteren Schienenfahrzeugs 46 in einer Ansicht von oben.

Die Beschreibung des nachfolgenden Ausführungsbeispiels be schränkt sich primär auf die Unterschiede zu dem Ausführungs beispiel aus FIG 1 und FIG 2, auf das bezüglich gleicher Merkmale und Funktionen verwiesen wird.

Bei der Drehgestellverkleidung 16 aus FIG 7 weisen beide Sei tenverkleidungen 26 jeweils zwei Öffnungen 32 auf. Durch die se Öffnungen 32 ist jeweils eins der Radsatzlager 34

hindurchgeführt. Mit anderen Worten, aus den Öffnungen 32 ragt jeweils eins der Radsatzlager 34 des Drehgestells 16 heraus .

Auch an diesen Öffnungen 32 ist die Drehgestellverkleidung 16 jeweils mit einem elastisch verformbaren Strömungshemmungs mittel ausgestattet, das dazu dient, ein Einströmen von Au ßenluft durch die jeweilige Öffnung 32 in die

Drehgestellkavität 14 zu verringern (vgl. FIG 8) .

FIG 8 zeigt exemplarisch einen Abschnitt einer der Seitenver kleidungen 26 der Drehgestellverkleidung 16 aus FIG 7. In dem dargestellten Abschnitt der Seitenverkleidungen 26 be findet sich eine der Öffnungen 32 der Seitenverkleidung 26, aus welcher eins der Radsatzlager 34 herausragt. Die Drehgestellverkleidung 16 weist ein an der Öffnung 32 an geordnetes Strömungshemmungsmittel 38 auf, das als Bürste ausgebildet ist und eine Vielzahl von Bürstenfasern 40 um fasst. Dieses Strömungshemmungsmittel 38 umgibt das aus der Öffnung 32 herausragende Radsatzlager 34 in dessen Umfangs- richtung 48.

Im vorliegenden Beispiel sind die Bürstenfasern 40 des Strö mungshemmungsmittels 38 von dem Radsatzlager 34 beabstandet. Alternativ können die Bürstenfasern 40 das Radsatzlager 34 berühren.

Obwohl die Erfindung im Detail durch die bevorzugten Ausfüh rungsbeispiele näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele ein geschränkt und andere Variationen können hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.