| Patentansprüche 1. Rampensystem (10), insbesondere Hunderampe, Einstiegshiife und/oder Lastenrampe, mit einer Befestigungsvorrichtung (15) zur Befestigung wenigstens einer Rampentragvorrichtung (20) im Bereich einer Ladeöffnung (25), insbesondere im rückseitigen Bereich eines Kraftfahrzeugs (30), und zumindest einer Rampe (35), die im Bereich eines ersten Endbereichs (40) der Rampe (35) gelenkig, insbesondere universalgeienkig an der Rampentragvorrichtung (20) befestigt ist. 2. Rampensystem (10), insbesondere Hunderampe, Einstiegshilfe, wie beispielsweise Einstiegsauftritt, und/oder Lastenrampe, umfassend: eine Rampentragvorrichtung (20), die im Bereich einer Ladeöffnung (25), insbesondere im rückseitigen Bereich eines Kraftfahrzeugs (30) befestigbar ist; und - eine Rampe (35) mit einer Trittfläche (90), wobei die Rampe (35) einerseits mit im Wesentlichen horizontal ausgerichteter Trittfläche (90) in abnehmbarer Weise an, vorzugsweise auf, der Rampentragvorrichtung (20) befestigbar, und andererseits so an der Rampentragvorrichtung (20) und/oder dem Bereich der Ladeöffnung (25) des Kraftfahrzeugs (30) befestigbar ist, dass sich die Trittfläche (90) bis zum Boden oder einer Laderampe erstreckt. 3. Rampensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35) einen ersten an der Rampentragvorrichtung (20) um eine vertikale Achse (45) verschwenkbar gelagerten Abschnitt und einen daran um eine horizontale Achse (50) verschwenkbar gelagerten zweiten Abschnitt umfasst. 4. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampentragvorrichtung (20) einteilig oder alternativ mehrteilig, insbesondere zweiteilig ausgebildet ist. 5. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampentragvorrichtung (20) zumindest abschnittweise einen runden Querschnitt aufweist und der zweite Abschnitt der Rampe durch eine Manschette (85) gebildet ist, welche die Rampentragvorrichtung (20) zumindest teilweise drehbeweglich sowie gegebenenfalls bezüglich dieser verschiebbar umgreift. 6. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampentragvorrichtung (20) zumindest abschnittweise um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagert ist. 7. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampentragvorrichtung (20) als Schiene (60), vorzugsweise mit wenigstens einem Rastbereich (65), und gegebenenfalls der Fahrzeugkontur folgend, ausgebildet ist, wobei die Rampe (35) an der Schiene (60) verschieblich und vorzugsweise an dem wenigstens einen Rastbereich arretierbar ist. 8. Rampensystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampentragvorrichtung (20) zumindest zwei sich in distaler Richtung von dem Kraftfahrzeug (30) weg erstreckende, insbesondere U-förmige, Träger (95) mit einem Rohr-, Vierkant-, L-, T- oder H-Profii umfasst, die eine Länge in distaler Richtung aufweisen, die der Breite der Rampe (35) entspricht, wobei die zumindest zwei Träger (95) symmetrisch und vorzugsweise im Wesentlichen parallel, zu einer Fahrzeuglängsachse angeordnet sind. 9. Rampensystem (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zwei, insbesondere U-förmigen, Träger (95) mitteis eines Verbindungsstücks (100) miteinander verbunden, ins- besondere einstückig mit dem Verbindungsstück (100) ausgebildet sind, wobei der Träger (95) eine im Wesentlichen rechteckige Kontur mit einem durchbrochenen distalen Rahmenabschnitt bildet, 10. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampentragvorrichtung (20), gegebenenfalls mitteis des Verbindungsstücks (100) an einer Anhängerkupplung (55), einer oder mehreren Abschleppöse(n) oder an einer oder mehreren Bohrung(en), vorzugsweise mit Innengewinde, zur Befestigung einer oder mehrerer Abschlepp- öse(n) oder alternativ an der Karosserie des Kraftfahrzeugs (30) befestigbar ist. 11. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35) in unbenutztem Zustand auf der Rampentragvorrichtung (20), insbesondere Schiene, in im Wesentlichen paralle- ler Ausrichtung mit dieser und an dieser, beispielsweise mittels eines Rastmechanismus, fixiert, insbesondere verriegelt ist. 12. Rampensystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35) in unbenutztem Zustand mit einer Abdeckung, insbesondere mit einem Deckel, überdeckt ist, der an der Rampe (35) oder an dem Träger (95) oder an der Rampentragvorrichtung (20) aufliegt. 13. Rampensystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35) zumindest an einer Längsseite eine Verbindungsvorrichtung (105), insbesondere in Form einer Einhäng-, Einsteck- oder Einrastvorrichtung, aufweist, mittels der die Rampe (35) an dem Verbindungsstück (100), an dem Kraftfahrzeug (30) oder an der Anhängerkupplung (45) oder an einer Ladestatϊon lösbar und verkippsicher befestigbar ist. 14. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35) an ihrem, in benutztem Zustand kraftfahrzeugabgewandten zweiten Endbereich (75) eine Stützvorrichtung (80), beispielsweise in Form eines Fußes, aufweist, der sich in unbenutztem Zustand der Rampe (35) entweder seitlich der Rampentragvorrichtung (20) erstreckt oder alternativ zur Benutzung ausklappbar ist. 15. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35), insbesondere in benutztem Zu- stand, hinsichtlich ihrer Längs- und/oder Quererstreckung teleskopartig oder mittels Klappmechanismus veriängerbar und/oder verbreiterbar ist. 16. Rampensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rampe (35) mittels eines form- und/oder kraftschlüssig an der Rampe (35) ansetzbaren Griffelements betätigt und gegebenenfalls an der Rampentragvorrichtung (20) ver- und entriegelt werden kann. 17. Kraftfahrzeug mit einem Rampensystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche. |
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Rampensystem gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 2 sowie ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 17.
Rampensysteme der vorgenannten Art sind allgemein bekannt und dienen beisptelswei- se als Hunderampe, mittels derer es Hunden oder auch anderen Tieren ermöglicht wird, eine Höhendifferenz zu überbrücken und insbesondere in einen Laderaum eines Kraftfahrzeugs zu gelangen. Eine solche Hunderampe ist beispielsweise in der Deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 20 2007 016 304 Ul beschrieben. Die dortige Rampe ist in einer Box angeordnet, die in einem Laderaum eines Kombi-Pkws untergebracht werden kann. Zum Gebrauch der Rampe wird diese aus der Box im Laderaum des Pkws herausgeklappt, so dass ein Hund über diese Rampe in den Laderaum des Kombi-Pkws gelangen kann. Derartige Rampen sind oft auch als Lastenrampe und/oder als Einstiegshilfe verwendbar.
Die in der DE 20 2007 016 304 Ul vorgestellte Rampe hat zahlreiche Nachteile, die zum einen darin bestehen, dass die Box, in welcher sich die Rampe befindet, im Laderaum des Kraftfahrzeugs untergebracht werden muss und dort Platz beansprucht. Zum anderen wird der Laderaum durch die Rampe, die sich bis auf den Boden erstreckt, wenn sie benutzt wird, beim Zurückklappen der Rampe verschmutzt. Im Übrigen ist die dortige Rampe nur als Rampe nutzbar, so dass diese in unbenutztem Zustand für keine anderweitige Verwendung zur Verfügung steht.
Des Weiteren ist die dort vorgestellte Rampe nicht als Lastenrampe tauglich, da sie keinen Übergang zum Boden der Ladefläche, sondern einen solchen lediglich auf die dortige Box bietet. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile ein Rampensystem sowie ein mit einem solchen Rampensystem ausgerüstetes Kraftfahrzeug zur Verfügung zu stellen, wobei das Rampensystem sowohl ais Hunde- als auch als Lastenrampe und Einstiegshilfe in ein solches Fahrzeug geeignet ist.
Diese Aufgabe wird durch ein Rampensystem gemäß Anspruch 1, alternativ durch ein Rampensystem gemäß Anspruch 2 sowie durch ein Kraftfahrzeug gemäß Anspruch 17 gelöst.
Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Rampensystem, insbesondere Hunderampe, Einstiegshilfe und/oder Lastenrampe, mit einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigung einer Rampentragvorrichtung im Bereich einer Ladeöffnung, insbesondere im rückseitigen Bereich eines Kraftfahrzeugs, und zumindest einer Rampe gelöst, die im Bereich eines ersten Endbereichs der Rampe gelenkig, insbesondere universalgelenkig an der Rampentragvorrichtung befestigt ist.
Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt darin, dass die Rampentragvorrichtung im rückseitigen Bereich eines Kraftfahrzeugs außerhalb desselben befestigt ist, wobei die Rampe von der Rampentragvorrichtung getragen wird und sich somit, auch in unbe- nutztem Zustand der Rampe, außerhalb des Kraftfahrzeugs befindet.
Ein weiterer wesentlicher Punkt der Erfindung besteht ferner darin, dass die Rampe im Bereich eines ersten Endbereichs der Rampe universalgelenkig an der Rampentragvorrichtung befestigt ist, so dass die Rampe bezüglich der Rampentragvorrichtung sowohl horizontal als auch vertikal kardanartig verschwenkt werden kann, so dass die Rampe sowohl von der Rampentragvorrichtung nach hinten, als auch nach unten in Richtung eines Untergrundes, auf welchem beispielsweise auch das Kraftfahrzeug steht, verschwenkbar ist.
Erfindungsgemäß umfaßt die Rampe somit einen ersten, an der Rampentragvorrichtung um eine vertikale Achse verschwenkbar gelagerten Abschnitt und einen daran um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagerten zweiten Abschnitt. In vorteilhafter Weise kann somit eine auf der Rampentragvorrichtung im Ruhezustand aufliegende Rampe zunächst um die vertikale Achse nach hinten verschwenkt werden, wobei für diese der erste Abschnitt der Rampe vorgesehen ist, während im Anschluß daran oder auch gleichzeitig eine horizontale Verschwenkung der Rampe um die horizontale Achse in einem zweiten Abschnitt der Rampe vorgesehen ist, nach unten in Richtung Untergrund möglich ist. Die Rampentragvorrichtung kann erfindungsgemäß einteilig oder alternativ zweiteilig ausgebildet sein, wobei eine einteilige Rampentagvorrichtung sich vorzugsweise über einen wesentlichen Teil der Ladeöffnung, nämlich über zumindest die Hälfte der Breite der Ladeöffnung bis über die gesamte Breite der Ladeöffnung erstreckt. Eine zweiteili- ge Rampentragvorrichtung erstreckt sich bevorzugt symmetrisch bezüglich der Befestigungsvorrichtung und ist an dieser befestigt, wobei die beiden Teile der zweiteiligen Rampentragvorrichtung vorteiihafterweise einzeln und getrennt voneinander handhabbar, montierbar und zusammen mit der Rampe betreibbar ausgebifdet sind. Auch eine drei- oder mehrteilige Ausführung einer Rampentragvorrichtung ist denkbar, wobei die einzelnen Teile der Rampentragvorrichtung wiederum individuell, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme mehrerer Befestigungsvorrichtungen, montierbar und mit jeweils zugeordneten Rampen betreibbar sind. Die Gesamtbreite der zwei- und mehrteiligen Rampentragvorrichtung erstreckt sich ebenfalls in vorteilhafter Weise über zumindest die Hälfte der Breite der Ladeöffnung bis über die gesamte Breite der Ladeöffnung.
Gemäß einer Ausführungsform ist die Rampentragvorrichtung zumindest abschnittsweise mit einem runden Querschnitt ausgebildet, wobei der zweite Abschnitt der Rampe gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung durch eine Manschette gebildet ist, weiche die Rampentragvorrichtung zumindest teilweise drehbeweglich sowie gegebenenfalls bezüglich der Rampentragvorrichtung verschiebbar umgreift, so dass die Rampe bezüglich der Rampentragvorrichtung um eine im wesentlichen horizontal verlaufende Achse, welche durch die Rampentragvorrichtung gebildet ist, verschwenkbar ist. Die Manschette dient hierbei gleichzeitig einer Befestigung der Rampe an der Rampentragvorrichtung, wobei die Manschette und/oder die Rampentragvorrichtung optional mit einer Gleitbeschichtung, wie beispielsweise mit einer Teflonbeschichtung, versehen sein kann, um eine optimierte Drehbeweglichkeit sowie Verschiebbarkeit der Rampe an der Rampentragvorrichtung zu gewährleisten.
Ferner sei erwähnt, dass die Rampentragvorrichtung selbst zumindest abschnittsweise um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagert sein kann, Gemäß dieser Ausführungsform ist es möglich, den vorerwähnten zweiten Abschnitt an der Rampe selbst einzusparen, da die Rampe gemäß dieser Ausführungsform universaigelenkig um den ersten an der Rampentragvorrichtung um eine vertikale Achse verschwenkbar gelagerten Abschnitt sowie zusammen mit der Rampentragvorrichtung gemeinsam um eine ho- rizontale Achse verschwenkbar ist.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es erfindungsgemäß vorgesehen sein kann, dass der zweite Abschnitt nicht nur in Richtung Untergrund, sondern auch nach oben verschwenkbar ist, so dass das erfindungsgemäße Rampensystem prinzipiell auch für eine Beladung des Laderaums von einer höher gelegenen Ebene aus, wie beispielsweise einer höher gelegenen Ladeplattform, möglich ist.
Mittels des vorgenannten erfindungsgemäßen Rampen Systems sind somit zwei maß- gebliche Vorteile verwirklicht, die zum einen darin bestehen, dass das Rampensystem nicht, wie beim Stand der Technik erforderlich, im Inneren eines Kraftfahrzeuges positioniert und aufbewahrt werden muß und hierdurch kein wertvoller Laderaum durch das Rampensystem verloren geht. Darüber hinaus ist eine Verschmutzung des Laderaums durch ein wie beim Stand der Technik notwendiges Ein- und Ausklappen der Rampe aus dem Laderaum heraus und wieder in den Laderaum hinein erfindungsgemäß nicht mehr notwendig. Die erfindungsgemäße Rampe befindet sich nämlich ausschließlich in einem äußeren rückseitigen Bereich des Kraftfahrzeugs im Bereich einer Ladeöffnung und wird ausschließlich außerhalb des Kraftfahrzeugs gelagert und betätigt. Durch die ausschließliche Lagerung und Anbringung des erfindungsgemäßen Ram- pensystems außerhalb des Kraftfahrzeuginnenraums wird über vorgenannte Vorteile dieses Systems hinaus, zusätzlich gewährleistet, dass sich innerhalb des Kraftfahrzeugs keinerlei lose Teile eines Rampensystems gemäß des Standes der Technik, d.h. weder die Rampe selbst noch Zubehör derselben befinden, was einen zusätzlichen Sicherheitsaspekt darstellt. Darüber hinaus wirkt ein außenseitig an einem Fahrzeug ange- brachtes Rampensystem, insbesondere im Falle eines Auffahrunfalls, auch als Stoßfänger,
Es sei an dieser Stelle zudem erwähnt, dass das erfindungsgemäße Rampensystem bei einem seitlichen Zugang zu einer Ladefläche nach Bedarf auch seitlich an einem Fahr- zeug befestigbar ist, beispielsweise mittels einer Karosserie- oder Rahmenbefestigung.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist die Rampentragvorrichtung, welche die Basis für die Rampe bildet, und auf welcher die Rampe direkt oder indirekt aufliegt, an einer Anhängerkupplung oder alternativ an der Karosserie des Kraftfahrzeugs be- festigbar, wobei die Rampentragvorrichtung so ausgelegt ist, dass ein herkömmlicher Befestigungsmechanismus für eine Anhängerkupplung oder bekannte Befestigungsvor- richtungen zur Befestigung der Rampentragvorrichtung an der Karosserie eines Kraftfahrzeugs verwendbar sind. Alternativ kann die Rampentragvorrichtung ferner an einer oder mehreren Abschleppöse(n) oder an einer oder mehreren Bohrung(en), vorzugs- weise mit Innengewinde, zur Befestigung einer oder mehrerer Abschleppöse(n) befestigt sein
Hierbei kann die Befestigungsvorrichtung selbst integral als Einheit mit der Rampentragvorrichtung ausgebildet sein, wobei jedoch auch ein modulares Zusammenwirken der eigentlichen Befestigungsvorrichtung, welche an dem Kraftfahrzeug fixiert wird, mit der Rampentragvorrichtung denkbar ist. In letzterem Fall wirken die Befestigungsvorrichtung und die Rampentragvorrichtung kraftschlüssig zusammen, so dass eine feste, jedoch nach Wunsch auch lösbare, Verbindung zwischen diesen Bauteilen vorliegt. Sofern die Rampentragvorrichtung unmittelbar an der Karosserie des Fahrzeugs befestigt wird, kann erfindungsgemäß auch ein direktes Verschrauben der Rampentragvorrichtung an der Karosserie und/oder dem Rahmen des Kraftfahrzeugs vorgesehen sein.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist die Rampentragvorrichtung als Schiene ausgebildet, die vorzugsweise wenigstens einen Rast- und/oder Klemmbereich aufweist. Sofern gewünscht, kann die Rampentragvorrichtung hierbei, der jeweiligen heckseitigen oder seitlichen Fahrzeugkontur folgend, beispielsweise an eine jeweilige Stoßstange angeformt sein.
Des Weiteren ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Rampe an der Schiene verschieblich und vorzugsweise an wenigstens einem an der Schiene vorgesehenen Rast- und/oder Klemmbereich arretierbar ist.
Auf diese Weise ist es möglich, die Rampe entlang der Schiene zu verschieben, so dass der Rampenzugang zu der Ladefläche des Kraftfahrzeugs sowohl seitlich der Ladeöffnung, als auch mittig sowie in jedem gewünschten Bereich der Ladeöffnung vorgesehen sein kann, wobei die Rampe entlang der Schiene jeweils an den gewünschten Ort verfahren wird.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass erfindungsgemäß zumindest eine Rampe vorgesehen ist, die an der Rampentragvorrichtung universalgelenkig befestigt ist; es sei jedoch betont, dass prinzipiell auch zwei oder mehr Rampen an der Rampentragvorrichtung vorgesehen sein können, die unabhängig voneinander betätigbar sind. So ist es beispielsweise möglich, in einem zentralen Abschnitt der Rampentragvorrichtung zwei Rampen vorzusehen, die sich in unbenutztem Zustand jeweils zu einander gegenüber liegenden Enden der Rampentragvorrichtung erstrecken und zum Gebrauch einzeln oder in Kombination nach hinten und auf die jeweils benötigte Höhe geklappt werden.
Alternativ ist es möglich, nur eine Rampe auf der Rampentragvorrichtung vorzusehen, die im Ruhezustand mit ihrem ersten Endbereich an einem Endabschnitt der Rampentragvorrichtung universalgelenkig gelagert ist, während der zweite Endbereich der Rampe am anderen Endabschnitt der Rampentragvorπchtung fixiert ist. Zum Verwenden der Rampe wird diese sodann entlang der Schiene zunächst in den gewünschten Bereich der Ladeöffnung verschoben und anschließend arretiert, beispielsweise mittels eines Rast- oder Klemmmechanismus, und sodann nach hinten und auf die erforderliche Höhe verschwenkt.
Es sei darauf hingewiesen, dass aufgrund der universalgelenkigen kardanartigen Befestigung der Rampe an der Rampentragvorrichtung auch eine seitliche Verschwenkung in einen Bereich möglich ist, der nicht unmittelbar einer Längsachse des Kraftfahrzeugs folgt, sondern seitlich von einer solchen Kraftfahrzeug-Längsachse angeordnet ist. Auf diese Weise kann die Zugänglichkeit der Ladefläche in vorteilhafter Weise verbessert werden, so dass eine Beladung des Kraftfahrzeugs, das beispielsweise neben einem Bürgersteig geparkt ist, auch von dem Bürgersteig aus möglich ist.
Des weiteren ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Rampe in unbenutztem Zustand auf der Rampentragvorrichtung, insbesondere Schiene, in im Wesentlichen paral- leler Ausrichtung mit dieser und an dieser, beispielsweise mitteis eines Rast- und/oder Schnappmechanismus, fixiert, insbesondere verriegelt ist, so dass sich die Rampe in unbenutztem Zustand, beispielsweise während der Fahrt, nicht selbsttätig verschieben oder verschwenken kann. Für eine solche Fixierung bzw. Verriegelung der Rampe an der Rampentragvorrichtung können übliche kraftschlüssige und gegebenenfalls form- schlüssige Verbindungen verwendet werden, die beispielsweise mit einem Griff- und/oder Schlüsseisystem betätigt werden können. Dieser Griff kann in vorteilhafter Weise auch dazu verwendet werden, die Rampe nach einer Entriegelung in einen Gebrauchszustand zu verschieben und/oder zu verschwenken.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Rampentragvorrichtung wenigstens einen Behälter zum Verstauen von Werkzeug, Lappen, Seil, Hundeleine oder dgl. Utensilien auf, wobei die Rampe in unbenutztem Zustand der Rampe den Behälter überspannt, respektive überdeckt und vorzugsweise als Abdeckung für den Behälter dient. Dieser Behälter ist erfindungsgemäß mit der Rampentragvorrichtung verbunden oder einstückig mit dieser ausgebildet und erstreckt sich über wenigstens einen Teil der Länge der Rampentragvorrichtung. Je nach Ausführungsform können auch mehrere Behälter an der Rampentragvorrichtung, vorzugsweise unterhalb der Schiene, auf weicher die Rampe verschieblich angeordnet ist, vorgesehen sein, Ebenfalls vorteilhaft ist es, wenn ein solcher Behälter Unterteilungen oder Fächer aufweist, die, um beispiels- weise ein Klappern zu vermeiden, Halterungen für darin abgelegte Gegenstände aufweisen, Zusätzlich oder alternativ können die Behälter auch mit einer Innenverkleidung versehen sein. Gemäß einer weiteren Variante kann ein solcher Behälter auch nach unten offen sein, so dass Feuchtigkeit aus dem Behälter ablaufen kann.
Des weiteren ist vorgesehen, dass die Rampe an ihrem, in unbenutztem Zustand kraft- fahrzeugabgewandten Seitenendbereich eine Stützvorrichtung, beispielsweise in Form eines Fußes aufweist, der sich in unbenutztem Zustand der Rampe entweder seitlich der Rampentragvorrichtung und/oder seitlich der Stoßstange erstreckt oder alternativ zur Benutzung der Rampe ausklappbar ist, Auf diese Weise wird die Variabilität des Rampenwinkels erhöht; darüber hinaus kann die Steilheit der Rampe durch die Ver- wendung einer solchen Stützvorrichtung in Form eines Fußes vermindert werden. Ferner kann diese Stützvorrichtung auch derart gestaltet sein, dass ein Verrutschen der Rampe auf dem Untergrund vermieden wird. Zu diesem Zweck ist an der Stützvorrichtung beispielsweise ein, vorzugsweise ausklappbarer, Dorn oder eine Antirutschbe- schichtung oder Ähnliches vorgesehen.
Im übrigen hat es sich erfindungsgemäß als äußerst vorteilhaft erwiesen, dass die Rampe, insbesondere in benutztem Zustand, hinsichtlich ihrer Längs- und/oder Quererstreckung teieskopartig verlängerbar und/oder verbreiterbar ist. Auf diese Weise kann der Steigungswinkel der Rampe variiert und die benutzbare Breite der Rampe auf das erforderliche Maß angepaßt werden, so dass beispielsweise auch ein Rollstuh! über die Rampe sicher in den Laderaum des Kraftfahrzeugs transportiert werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Rampe entlang ihrer Längserstreckung zumindest einseitig seitlich ausklappbar ausgebildet, so dass die Rampe seitlich verbreitert werden kann. Hierbei kann auch ein mehrmaliges seitliches Ausklappen, in der Art eines Ausrollens von Längselementen, denkbar sein, die in ausgeklapptem Zustand an der Oberseite Scharniere aufweisen, die ein seitliches Ausklappen ermöglichen, wobei die Längselemente an ihren jeweiligen Unterseiten aneinander anliegen, so dass ein Überklappen vermieden wird. Zu diesem Zweck können die Längselemente beispielsweise einen leicht konusförmigen Querschnitt aufweisen, dessen breitere Kanten in seitlich ausgeklapptem Zustand aneinander angrenzen und ein weiteres Überklappen verhindern. Ein zweiseitiges seitliches Ausklappen der Rampe ist insbesondere mit Blick auf eine ausgewogene Balance der Rampe, insbesondere zum Transport schwerer Gegenstände, vorteilhaft.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Rampe im Bereich des ersten Endbereichs, d.h. des in benutztem Zustand fahrzeugseitigen Endbereichs, gelenkig miteinander verbundene, insbesondere mehrgliedrige Tragstäbe auf, die rolladenartig einen im Wesentlichen stufenlosen Übergang zu einer Ladefläche ermöglichen und gewährleisten. Die Geometrie der Tragstäbe kann hierbei wiederum so ausgebildet sein, dass die Tragstäbe in ausgeklapptem Zustand eine vordefinierte Form annehmen, um den Übergang von der Rampe zu einer Ladefläche in vordefinierter, beispielsweise fahrzeugspezifischer Weise, zu bilden. Zu diesem Zweck können diese Tragstäbe modular an die Rampe ansetzbar sein.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass der erste Endbereich der Rampe so, beispielsweise abgerundet, ausgebildet ist, dass ein seitliches Verschwenken der Rampe problemlos erfolgen kann, ohne dass die Rampe während des Verschwenkens störend mit der Karosserie oder der Stoßstange des Kraftfahrzeugs in Kontakt kommt
Des Weiteren sei erwähnt, dass die Rampe erfindungsgemäß zumindest abschnittsweise mit einer Antirutschbeschichtung versehen sein kann.
Wie bereits vorerwähnt, ist es darüber hinaus von Vorteil, dass die Rampe erfindungsgemäß mittels eines form- und/oder kraftschlüssig an der Rampe ansetzbaren Griffelements betätigt und gegebenenfalls an der Rampentragvorrichtung ver- und entriegelbar ist
Auf diese Weise ist es in vorteilhafter Weise möglich, die Rampe zu betätigen, ohne sie mit der Hand anfassen zu müssen, so dass eine Verunreinigung der Hände durch eine eventuell verschmutzte Rampe vermieden werden kann. Das Griffelement ist zu diesem Zweck unabhängig von der Rampe ausgebildet und kann separat, beispielsweise im Handschuhfach des Kraftfahrzeugs, aufbewahrt werden.
Des Weiteren wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Kraftfahrzeug mit einem Rampensystem gemäß der vorbeschriebenen Art gelöst, wobei das Rampensystem unmittelbar an eine Stoßstange des Kraftfahrzeugs angesetzt oder integral oder als Einheit mit der Stoßstange ausgebildet ist. In diesem Zusammenhang sei ferner erwähnt, dass eine Anpassung des Rampensystems an eine Kontur des Fahrzeugs beispielsweise auch dadurch erfolgen kann, dass zunächst eine Befestigungsvorrichtung an der Anhängerkupplung oder alternativ an der Karosserie des Fahrzeugs befestigt wird, wobei an diese Befestigungsvorrichtung ein individuelles, einer jeweiligen Fahrzeugkontur folgendes Ausgleichsefement anbringbar ist, auf welches oder an welches wiederum die vorerwähnte Rampentragvorrichtung, respektive eine Schiene, angebracht werden kann.
Auf diese Weise ist es möglich, die Rampentragvorrichtung bzw, die Schiene in einem gewissen Abstand zur eigentlichen Fahrzeugkarosserie, respektive der Stoßstange, an- zuordnen, während das Ausgleichselement diesen Raum zwischen der Rampentragvor- richtung, insbesondere Schiene, und der Fahrzeugkarosserie bzw. der Stoßstange überbrückt. Etwaige Behälter können erfindungsgemäß auch in dem Ausgleichselement vorgesehen sein.
Alternativ wird die Aufgabe insbesondere auch durch ein Rampensystem, insbesondere Hunderampe, Einstiegshilfe, wie beispielsweise Einstiegsauftritt, und/oder Lastenrampe gelöst, die folgendes umfasst;
- eine Tragvorrichtung, die im Bereich einer Ladeöffnung, insbesondere im rückseitigen Bereich eines Kraftfahrzeugs befestigbar ist; und eine Rampe mit einer Trittfläche, wobei die Rampe einerseits mit im Wesentlichen horizontai ausgerichteter Trittfläche in abnehmbarer Weise an, in oder vorzugsweise auf der Tragvorrichtung be- festigbar, und andererseits so an der Tragvorrichtung und/oder dem Bereich der Ladeöffnung des Kraftfahrzeugs befestigbar ist, dass sich die Trittfläche in aller Regel schräg bis zum Boden oder einer Laderampe erstreckt.
Ein wichtiger Punkt der Erfindung besteht hierbei darin, dass im Bereich einer Ladeöffnung und vorzugsweise auf Höhe von im Wesentlichen einer unteren Kante der Ladeöffnung eines Kraftfahrzeugs eine Tragvorrichtung vorgesehen ist, auf welcher eine abnehmbare Rampe befestigt werden kann, die aus einer im Wesentlichen horizontalen Position, in weicher sie ais Einstiegshiife oder als Einstiegsauftritt dient, entfernt und so im Bereich der Ladeöffnung des Kraftfahrzeugs, insbesondere an der dortigen Tragvorrichtung, befestigt werden kann, dass sie als Rampe dient, die sich vom Boden, auf welchem das Kraftfahrzeug steht, oder einer Laderampe, auf welcher sich Gegenstände befinden, die in das Kraftfahrzeug eingeladen werden sollen, erstreckt.
Auf diese Weise ist es möglich, eine Rampe einerseits als Einstiegsauftritt, d.h. ais treppenartige Einstiegshilfe, ais auch als Rampe zu verwenden, die für ein Begehen oder Befahren vorgesehen ist, um mittels der Rampe von einem Boden oder einer Laderampe in das Innere des Kraftfahrzeugs zu gelangen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Tragvorrichtung, auf welcher die Rampe aufliegt, oder an welcher die Rampe mit einem Längsende befestigbar ist, an einer Anhängerkuppiung oder alternativ an der Karosserie des Kraftfahrzeugs befestigbar, so dass die Tragvorrichtung nur dann an dem Kraftfahrzeug bzw. an dessen Anhängerkupplung befestigt werden kann, wenn das Rampensystem tatsächlich benötigt wird. Im Umkehrschi uss ist somit das Rampensystem auch von der Anhängerkupplung entfernbar bzw. von der Karosserie des Kraftfahrzeugs lösbar. Eine alternative oder zusätzliche Befestigung der Tragvorrϊchtung an einer oder mehreren Abschleppöse(n) oder an einer oder mehreren Bohrung(en), vorzugsweise mit Innen- gewinde, zur Befestigung einer oder mehrerer Abschleppöse(n) ist ebenso möglich, wobei die Tragvorrichtung, analog zu vorgenanntem Ausführungsbetspiel, an einer solchen Abschieppöse fixiert oder mittels eines Schraub- oder Kϊemmmechanismus, der für vorgenannte Bohrung(en) geeignet ist, insbesondere durch Einschrauben, befestigt wird.
Erfindungsgemäß umfasst die Tragvorrichtung zumindest zwei sich in distaler Richtung von dem Fahrzeug weg erstreckende, insbesondere U-förmige, Träger mit einem Rohr-, Vierkant-, L-, T- oder H-Profil, die eine Länge in distaler Richtung aufweisen, die im Bereich der Breite der Rampe liegt oder der Breite der Rampe im Wesentlichen ent- spricht.
Die zumindest zwei Träger sind gemäß einer Ausführungsform der Erfindung symmetrisch und vorzugsweise im Wesentlichen parallel zu der Fahrzeuglängsachse angeordnet, so dass die Rampe, die sich im Wesentlichen ebenfalls symmetrisch zur Fahrzeug- längsachse quer über die heckseitige Breite des Fahrzeugs erstreckt, gleichmäßig auf den zumindest zwei Trägern aufliegt und an diesen befestägbar ist. Alternativ äst auch eine symmetrisch anti-parallele, d.h. beispielsweise bezüglich der Fahrzeuglängsachse schräge Ausrichtung der Träger denkbar. Hinsichtlich einer Befestigung der Rampe an den Trägern kommt ein einfacher Klemm- und/oder Schiebemechanismus in Frage, bei welchem die Rampe beispielsweise in eine Aussparung eines Trägers mit einem H-Profil eingeschoben wird; alternativ ist auch ein Einlegen der Rampe in einen Träger mit einem L- oder einem T-Profil denkbar. Darüber hinaus kann die Rampe auch mittels einer Manschette oder einer anderweitigen herkömmlichen Befestigung an dem Träger, insbesondere einem Rohr- oder Vierkant-Profilträger, befestigt und arretiert werden.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird die Rampe hierbei so an dem Träger befestigt, dass die Trittfläche der Rampe mit dem Träger im Wesentlichen plan verläuft, sofern die Rampe in den Träger einlegbar äst. Alternativ kann die Rampe in nichtbenutztem, d.h. in in den Träger eingelegtem, Zustand auch mit einem Deckel überdeckt sein, der an der Rampe oder an dem Träger aufliegt.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann die Rampe aber auch auf den Träger aufgelegt werden, wobei der Träger hinsichtlich seiner Längs- und Quererstreckung in diesem Fall auch kleiner als die Rampe selbst ausgebildet sein kann, so dass der Trä- ger in aufgelegtem Zustand der Rampe nur aus einer unteren Ansicht sichtbar, aus einer oberen Ansicht jedoch nicht sichtbar ist.
Des weiteren sei darauf hingewiesen, dass der Träger gemäß einer besonders bevor- zugten Ausführungsform als U-fÖrmiger Träger ausgebildet ist, wobei ein Schenkel des U-förmigen Trägers an dem Kraftfahrzeug oder an der Anhängerkupplung des Kraftfahrzeugs befestigt ist, während sich der Boden, respektive die Krümmung, des U- förmigen Trägers jeweils seitlich, nämiich in Richtung Seitenbegrenzung des Kraftfahrzeugs, befindet und der andere Schenkel des U-förmigen Trägers sich in distaler Rich- tung von dem Kraftfahrzeug befindet. Ein derartiger U-förmiger Träger bietet den maßgeblichen Vorteil, dass die Rampe in aufgelegtem Zustand, in welchem sie als Einstiegsauftritt dient, auch an ihren äußeren Enden von dem Träger unterstützt und auf diese Weise stabilisiert ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die zumindest zwei, insbesondere U-förmigen, Träger über einen proximal zum Fahrzeug gelegenen Schenkel mitteis eines Verbindungsstücks miteinander verbunden, insbesondere einstückig mit dem Verbindungsstück ausgebildet, wobei der Träger eine im Wesentlichen rechteckige Kontur mit einem gegebenenfalls durchbrochenen distalen Rahmenabschnitt bildet. Es sei betont, dass die im Wesentlichen rechteckige Kontur des Trägers auch abgerundete Ecken aufweisen oder ein Oval bilden kann, bei welchem wiederum ein distaler Rahmenabschnitt durchbrochen ist.
Alternativ kann anstelle eines durchbrochenen distalen Rahmenabschnitts distal auch ein eingezogener Rahmenabschnitt an der Tragvorrichtung vorgesehen sein, der ein Herantraten bis nahezu an eine Ladeöffnung des Kraftfahrzeugs ermöglicht.
Diese letztgenannten beiden Ausführungsformen bieten den maßgeblichen Vorteil, dass nach einem Abnehmen der Rampe von dem Träger ein Herantreten bis an die LadeÖff- nung des Kraftfahrzeugs möglich ist, ohne dass ein solches Herantreten durch einen Einstiegsauftritt oder die Rampe, oder den Trägerrahmen, behindert wird. Diese Konstruktion erleichtert es maßgeblich, beispielsweise schwere Gegenstände direkt auf der Ladefläche des Kraftfahrzeugs abzulegen.
Des Weiteren ist die Tragvorrichtung in vorteilhafter Weise mittels des oder über das Verbmdungsstück(s) an dem Kraftfahrzeug oder an der Anhängerkupplung befestigbar. Auf diese Weise ist es möglich, die Tragvorrichtung an nur einer Verbindungsstelle lösbar mit dem Kraftfahrzeug oder mit der Anhängerkupplung zu befestigen, was ein Be- festigen der Tragvorrichtung sehr einfach macht. Zur Befestigung dient beispielsweise eine herkömmliche Kupplung oder eine ähnliche Vorrichtung zur Befestigung.
Im Übrigen kann die Rampe zumindest an ihrer Längsseite eine Verbindungsvorrϊch- tung aufweisen, die insbesondere in Form einer Einhäng-, Einsteck- oder Einrastverbindung ausgebildet ist, mittels der die Rampe an dem Verbindungsstück, an dem Kraftfahrzeug oder an der Anhängerkupplung lösbar und insbesondere verkippsicher befestigbar ist. Gemäß dieser Variante erstreckt sich die andere Längsseite der Rampe bis zum Boden oder einer Laderampe, so dass die Rampe in dieser Position für ein Be- laden des Kraftfahrzeugs geeignet ist, wobei die Rampe in dieser Position zum Beladen befahren oder begangen werden kann. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Rampe ferner an ihrem, in benutztem Zustand kraftfahrzeugabgewandten Endbereϊch eine Stützvorrichtung, beispielsweise in Form eines, vorzugsweise längeneinstellbaren, Fußes, auf, der sich in unbenutztem Zustand der Rampe entweder seit- lieh oder unter der Tragvorrichtung erstreckt oder alternativ zur Benutzung ausklappbar ist. Auf diese Weise wird die Variabilität des Rampenwinkels erhöht; darüber hinaus kann die Steilheit der Rampe durch die Verwendung einer solchen Stützvorrichtung in Form eines Fußes vermindert oder allgemein variiert werden. Ferner kann diese Stützvorrichtung auch derart gestaltet sein, dass ein Verrutschen der Rampe auf dem Untergrund vermieden wird. Zu diesem Zweck ist an der Stützvorrichtung beispielsweise ein, vorzugsweise ausklappbarer, Dorn oder eine Antirutschbeschichtung oder ähnliches vorgesehen, Im Übrigen hat es sich erfindungsgemäß als äußerst vorteilhaft erwiesen, dass die Rampe, insbesondere in benutztem Zustand, hinsichtlich ihrer Längs- und/oder Quererstreckung teleskopartig oder mittels Klappmechanismus verlängerbar und/oder verbreiterbar ist. Auf diese Weise kann der Steigungswinkel der Rampe variiert und die benutzbare Breite der Rampe auf das erforderliche Maß angepaßt werden, so dass beispielsweise auch ein Rollstuhi über die Rampe sicher in den Laderaum des Kraftfahrzeugs transportiert werden kann.
Im Übrigen ist es von Vorteil, dass die Rampe erfindungsgemäß mittels eines form- und/oder kraftschlüssig, beispielsweise mittels Bajonettmechanismus, an der Rampe ansetzbaren Griffelements betätigt und gegebenenfalls an der Tragvorrichtung, beispielsweise durch Verdrehen oder Verschieben eines Zapfens oder Stifts, ver- und entriegeibar ist. Auf diese Weise ist es praktischerweise möglich, die Rampe zu betäti- gen, ohne sie mit der Hand anfassen zu müssen, so dass eine Verunreinigung der Hände durch eine eventuell verschmutzte Rampe vermieden werden kann. Das Gräffele- ment ist zu diesem Zweck unabhängig von der Rampe ausgebildet und kann separat, beispielsweise im Handschuhfach des Kraftfahrzeugs, aufbewahrt werden. Alternativ ist auch eine unverlierbare Klemm-, Klapp- oder eine Schnappbefestigung an der Tragvorrichtung oder an der Rampe möglich.
Des Weiteren wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Kraftfahrzeug mit einem Rampensystem gemäß der vorbeschriebenen Art gelöst.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die anhand der Abbildungen näher erläutert werden. Hierbei zeigen;
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems in unbenutztem Zustand;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems in benutztem Zustand;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems in benutztem Zustand in seitlicher Schnittansicht;
Fig. 4 einen partiellen Aufbau eines erfindungsgemäßen Rampensystems gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Fig. 5 einen erweiterten Aufbau eines erfindungsgemäßen Rampensystems gemäß der Ausführungsform von Fig. 4 in seitlicher Perspektivansicht;
Fig. 6 das Rampensystem gemäß Fig. 5 in einer Ansicht von hinten;
Fig. 7 das Rampensystem gemäß Fig. 6 im Zuge einer Verwendung;
Fig. 8 das Rampensystem gemäß Fig. 6 im Zuge einer Verwendung;
Fig. 9 das Rampensystem gemäß Fig. 8 in vollständig aufgeklappter Benut- zungsanordnung;
Fig. 10 das Rampensystem gemäß Fig. 9 aus einer seitlichen Perspektivansicht; Fig. 11-15 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rampensystems in benutztem Zustand sowie jeweiligen Detailansichten;
Fig. 16 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems mit in Benutzung befindlicher Rampe;
Fig. 17 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems, wobei die Rampe als Einstäegsauftritt dient;
Fig. 18 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Rampe gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in Auf- und Rückansicht; und
Fig. 19 eine weitere Darstellung eines erfindungsgemäßen Rampensystems in unbenutztem und benutztem Zustand in jeweils perspektivischer Ansicht, Rückansicht, Seitenansicht und Aufsicht.
In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.
Fig, 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems 10, dessen Rampentragvorrichtung 20 mittels einer Befestigungsvorrichtung 15 an einer Anhängerkupplung 55 befestigt ist.
Das Rampensystem 10 gemäß Fig. 1 weist zwei verschwenkbare Rampen 35 auf, die mit ihrem ersten Endbereich 40 jeweils benachbart zu der Befestigungsvorrichtung 15 an der Anhängerkupplung 55 universafgelenkig mit der Rampentragvorrichtung 20 ver- bunden sind und sich bezüglich der Anhängerkupplung 55 jeweils entlang der Rampentragvorrichtung 20 nach außen erstrecken.
Gemäß Fig. 1 ist lediglich die rechte Rampe 35 des Rampensystems 10 vollständig dargestellt. Diese Rampe 35 ist um eine vertikale Achse 45 nach hinten, d.h. vom Fahr- zeug (nicht gezeigt) weg, verschwenkbar und darüber hinaus um eine Achse 50 horizontal verkippbar, nachdem die Rampe 35 um die vertikale Achse 45 so weit nach hinten geschwenkt worden ist, dass ein ungehindertes Abkippen der Rampe 35 um die Achse 50 nach unten möglich äst. An ihrem zweiten Endbereich 75 weist die Rampe 35 eine Stützvorrichtung 80 in Form eines Fußes auf, die sich in dem in Fig. 1 dargestell- ten ungenutzten Zustand der Rampe 35 seitlich der Rampentragvorrichtung 20 nach unten erstreckt.
Des Weiteren ist in Fig. 1 ein Behäiter 70 gezeigt, der sich von der Rampentragvorrich- tung 20 unterstützt unterhalb der Rampe 35 befindet. Diese Rampe 35 überdeckt die obere Öffnung des Behälters 70 im unbenutzten Zustand der Rampe und gibt die Öffnung des Behälters 70 frei, wenn die Rampe um die vertikale Achse 45 verschwenkt wird.
Fig. 2 zeigt das Rampensystem 10 gemäß Fig. 1 mit dem Unterschied, dass die Rampe 35 in Fig. 2 so verschwenkt ist, dass die Rampe 35 in einem im Wesentlichen rechten Winkel von der Rampentragvorrichtung 20 fahrzeugabgewandt ausgerichtet ist. In diesem Zustand der Rampe ist der Behälter 70 nach oben offen, so dass gemäß der Perspektivansicht von oben gemäß Fig. 2 in den Behälter hineingeblickt werden kann. Die Schiene 60 erstreckt sich hierbei von links nach rechts über den dargestellten Behälter 70 und ist mitteis Verbindungselementen mit der Rampentragvorrichtung 20 verbunden.
Die Rampe 35 ist gemäß Fig. 1 teleskopartig in fahrzeugabgewandter Richtung auss- chiebbar und ist an deren zweiten Endbereich mit einer Stützvorrichtung 80 in Form eines Fußes versehen, der in Fig. 1 in seitlicher Ansicht dargestellt ist.
Fig. 3 zeigt das Rampensystem 10 gemäß Fig. 2 in seitlicher Schnittansicht, wobei insbesondere die Befestigungsvorrichtung 15, mit welcher das Rampensystem an der An- hängerkuppϊung 55 befestigt ist, gut zu erkennen ist. Darüber hinaus ist in Fig. 3 dargestellt, in welcher Weise die Rampe 35 um die horizontale Achse 50 verkippt ist, so dass sich ein Neigungswinkel α der Rampe von 30° ergibt. Die Schiene 60 ist an der Rampentragvorrichtung 20 befestigt.
Die weiteren Figuren 4 bis 10 zeigen jeweils Darstellungen eines beispielhaften Aufbaus eines erfindungsgemäßen Rampensystems in partiell und vollständig montiertem Zustand, sowie im Verlauf eines Benutzungsvorgangs.
So ist in Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Rampensystem 10 erkennbar, wobei eine Ram- pentragvorrichtung 20 mit einer Schiene 60 an einer Anhängerkupplung 55 unter Zuhilfenahme einer Befestigungsvorrichtung 15 befestigt ist. Darüber hinaus ist in Fig. 4 erkennbar, dass die Schiene 60 zahlreiche Rastbereiche 65 aufweist, von welchen in Fig. 4 ein Rastbereich beispielhaft mit einem Bezugszeichen versehen ist. In Fig. 5 ist ein Fahrzeug 30 mit einer Ladeöffnung 25 erkennbar, das mit einem Rampensystem 10 gemäß Fig. 4 ausgestattet ist, wobei auf der Schiene 60 gemäß Fig. 5 eine Rampe 35 angeordnet ist, die entlang ihrer Längserstreckung klappbar ausgebildet ist. Gemäß Fig. 5 sind die beiden Klappelemente in zusammengelegtem, d.h. nicht ausgeklapptem Zustand übereinander dargestellt.
Fig. 6 zeigt das Rampensystem 10 gemäß Fig. 5 in einer Ansicht von hinten und Fig. 7 in einer Ansicht von leicht schräg hinten, wobei das Rampensystem 10 gemäß Fig. 7 auf der Schiene 60 verschoben ist, und zwar in eine bezüglich der seitlichen Erstre- ckung der Ladeöffnung im Wesentlichen mittlere Position. Gemäß Fig. 7 erstreckt sich die Rampe 35 parallel zu der Schiene 60 und der Rampentragvorrichtung. Eine Ver- schwenkung der Rampe hat noch nicht stattgefunden.
Gemäß Fig. 8 ist die Rampe 35 des Rampensystems 10 um einen Winkel von im Wesentlichen 90° nach hinten verschwenkt und um die horizontale Achse 50 nach unten in Richtung Straßenbelag verkippt. Die beiden Klappsegmente der Rampe befinden sich gemäß Fig. 8 noch im zusammengeklapptem Zustand übereinander, während diese gemäß Fig. 9 seitlich auseinandergeklappt dargestellt sind,
Fig. 10 zeigt das erfindungsgemäße Rampensystem gemäß Fig. 9 aus einer gegenüberliegenden seitlichen Perspektive.
Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rampensystems, bei welchem die Rampentragvorrichtung 20 als rundes Rohr ausgebildet ist, an welchem die Rampe 35 mit ihrem zweiten Abschnitt mittels einer Manschette 85 drehbeweglich sowie bezüglich der Rampentragvorrichtung 20 verschiebbar befestigt ist.
Fig. 12 zeigt das Rampensystem gemäß Fig. 11 in Aufsicht, wobei schematisch eine Ruhestellung der Manschette 85 mit Rampe 35 sowie eine Arbeitsstellung der Manschette 85 mit ausgeklappter Rampe 35 gezeigt ist.
Die Figuren 13 bis 15 zeigen jeweilige Detaiiausschnitte des Rampensystems gemäß Fig. 11, wobei in Fig. 13 die rohrförmig ausgebildete Rampentragvorrichtung 20 gut zu erkennen ist. Diese ist im Querschnitt ebenfalls in Fig. 14 dargestellt.
In Fig. 15 ist eine in Benutzung befindliche Rampe in Detaildarstellung bezüglich ihrer manschettenartigen Befestigung an einer rohrförmig ausgebildeten Rampentragvorrichtung 20 gezeigt. Fig. 16 zeigt ein erfindungsgemäßes Rampensystem gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstellung, wobei eine Tragvorrichtung 20 mit zwei U-förmtg ausgebildeten Trägern 95, die über ein Verbindungsstück 100 mit- einander verbunden sind, heckseitig im Bereich einer Ladeöffnung 25 eines Kraftfahrzeugs 30 befestigt sind. Die Rampe 35 ist mittels einer Verbindungsvorrichtung 105 an dem Verbindungsstück 100 befestigt. Des Weiteren ist aus Fig. 16 gut erkennbar, dass die Tragvorrichtung 20 mit einer im Wesentlichen rechteckigen Kontur mit einem durchbrochenen distalen, also fahrzeugabgewandten Rampenabschnitt ausgebildet ist, welches ein Herantreten bis an das heckseitige Ende des Kraftfahrzeugs 30 ermöglicht, wobei sich gemäß Fig. 16 die Rampe 35 durch diesen durchbrochenen distalen Rahmenabschnitt der Tragvorrichtung 20 hindurch erstreckt.
Fig. 17 zeigt eine weitere schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Rampen- Systems, bei welchem die Rampe 35 in den rechteckigen Rahmen der Tragvorrichtung 20 mit dem durchbrochenen distalen Rahmenabschnitt eingelegt ist. In vorteilhafter Weise ist gemäß dieser Ausführungsform die Tragvorrichtung 20 durch zwei U-förmige Träger 95 gebildet, die mittels eines Verbindungsstücks 100 in fahrzeugzugewandter Richtung miteinander verbunden sind, wobei gemäß einer Variante die jeweiligen mit dem Verbindungsstück 100 verbundenen Schenkel der beiden U-förmigen Träger 95 einstückig mit dem Verbindungsstück 100 ausgebildet sind. Denkbar wäre hier auch eine lösbare Verbindung der Träger 95 mit dem Verbindungsstück 100. Das Verbindungsstück 100 ist wiederum an einer Anhängerkupplung 55 des Kraftfahrzeugs 30 befestigt. Des weiteren sei erwähnt, dass der im Wesentlichen rechteckförmige Rahmen, welcher die Tragvorrichtung 20 gemäß Fig. 17 bildet, ein L-förmiges Profil aufweist, in welches die Rampe 35 eingelegt ist. Um eine sichere Befestigung der Rampe 35 an der Tragvorrichtung 20 zu gewährleisten, ist die Rampe 35 mittels eines Sicherungsmechanismus (nicht gezeigt) an der Tragvorrichtung 20 befestigt, der nach Bedarf gelöst werden kann.
Fig. 18 zeigt eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rampensystems, wobei eine im Wesentlichen rechteckförmig ausgebildete Tragvorrichtung 20 mit einem durchbrochenen distalen Rahmenabschnitt hinsichtlich ihrer Längs- und Quererstreckung kleiner ausgebildet ist, als die Rampe 35, welche auf der Tragvorrichtung 20 aufliegt. Fig. 18 zeigt hierbei eine schematische Darstellung der aufliegenden Rampe 35 auf der Tragvorrichtung 20 im oberen Figurenbereϊch, während eine Querschnittsansicht der Rampe 35 im unteren Figurenbereich gezeigt ist, aus welcher eine Arretie- rungsvorrichtung 110 ersichtlich ist. Somit kann die Rampe 35 in aufgelegtem Zustand mittels der Arretierungsvorrichtung 110 an der Tragvorrichtung 20 befestigt werden, während die Rampe 35 in benutztem Zustand mit der Verbindungsvorrichtung 105 an dem Verbindungsstück 100 der Tragvorrichtung 20 eingehängt werden kann.
Somit kann die Rampe 35 gemäß den Figuren 16 und 17 in den Träger eingelegt wer- den, während gemäß Fig. 18 der Träger kleiner als die Rampe ausgebildet ist und die Rampe in aufgelegtem Zustand den Träger überdeckt. In allen vorgenannten Fällen kann die Rampe gestalterisch ausgebildet sein, wobei beispielsweise Ablauflöcher oder Ablaufrinnen oder eine Antirutschbeschichtung an der Rampe vorgesehen sein können. Die rahmenförmig ausgebildete Tragvorrichtung hat in allen vorgenannten Fällen eine Öffnung des Rahmens auf der fahrzeugabgewandten Seite der Tragvorrichtung, so dass die jeweilige Rampe schräg auf den Boden gestellt und mittels der Verbindungsvorrichtung 105 an der Tragvorrichtung 20 befestigt werden kann. Durch die heckab- gewandte Öffnung des Tragvorrächtungsrahmens ist es in vorteilhafter Weise möglich, direkt an die Ladeöffnung 25 des Kraftfahrzeugs 30 heranzutreten, wenn die Rampe 35 nicht auf der Tragvorrichtung 20 aufliegt.
Die Figuren 19 a, 19 b, 19 c und 19 d zeigen weitere Darstellungen eines erfindungsgemäßen Rampensystems 10 in unbenutztem und die Figuren 19 a', 19 b 1 , 19 c' und 19 d' ein solches benutztem Zustand mit ausgelegter Rampe 35 in jeweils perspektivi- scher Ansicht, Rückansicht, Seitenansicht und Aufsicht. In Fig. 19 a ist hierbei erkennbar, dass die erfindungsgemäße Rampe 35 an einer Stoßstange 115 im Wesentlichen parallel mit dieser angeordnet ist. Fig. 19 b zeigt die Anordnung der Rampe 35 gemäß Fig. 19 a aus einer Rückansicht, aus welcher erkennbar ist, dass das Rampensystem 10 an einer Anhängerkupplung 55 des Kraftfahrzeugs montiert ist. Dies ist auch gut aus Fig. 19 c erkennbar, wobei aus dieser Figur ersichtlich wird, dass die Rampe 35 auf einer Rampentragvorrichtung 20, respektive auf eine solche bildenden Trägern aufliegt. Fig. 19 d zeigt das erfindungsgemäße Rampensystem 10 mit Rampe 35 in unbenutztem Zustand in Aufsicht.
Fig. 19a 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Rampensystems 10 mit nach hinten, d.h. von einer Ladeöffnung 25 weg, verlaufender Rampe 35. Die Rampe 35 bildet mit der Stoßstange 115 sowie der im Wesentlichen parallel mit der Stoßstange 115 verlaufenden Rampentragvorrichtung 20, 95 einen Winkel von im Wesentlichen 90°, wobei die Rampe 35 mit ihrem dem Fahrzeug 30 zugewandten pro- ximalen Ende auf der Rampentragvorrichtung 20 und mit ihrem dem Fahrzeug 30 abgewandten distalen Ende auf dem Untergrund aufliegt. Aus Fig. 19 a' ist ferner gut erkennbar, dass die Rampentragvorrichtung 20 eine im Wesentlichen rechteckige Rahmenkontur bildet, wobei ein mittlerer Abschnitt des distalen Bereichs der Rampentragvorrichtung 20 so in Richtung Fahrzeug 30 bzw. Stoßstange 115 zurückgezogen ist, dass ein Herantreten bis nahezu an die Ladeöffnung 25 des Kraftfahrzeugs 30 möglich ist. Diese Form der Rampentragvorrichtung 20 ist auch aus Fig. 19 d' gut erkennbar, Ferner ist aus letztgenannter Figur erkennbar, dass der zurückgezogene distale Abschnitt der Rampentragvorrichtung 20 gegenüber dem gegenüberliegenden dem Fahr- zeug 30 zugewandten proximalen Abschnitt der Rampentragvorrichtung 20 etwas abgesenkt ist, so dass die Rampe 35 leicht und passgenau an den dem Fahrzeug 30 zugewandten proximalen Abschnitt der Rampentragvorrichtung 20 angelegt werden kann. Letzteres Merkmal geht auch aus Fig. 19 b' hervor, Fig. 19 c' zeigt die Ausführungsform gemäß Fig. 19 a' in seitlicher Ansicht, wobei die Befestigung der Rampentragvor- richtung 20 an der Anhängerkuppiung 55 erkennbar ist.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Rampensystems besteht darüber hinaus darin, dass dieses Rampensystem lediglich eine niedrige Bauhöhe benötigt, so dass beispielsweise Flügeltüren, welche eine Ladeöffnung 25 eines Kraftfahrzeugs 30 ver- schließen, problemlos aufgeschwenkt werden können. Ebenso ist es mittels sämtlicher vorgestellter Rampensystem-Varianten möglich, die jeweilige Rampe 35 als Trittfläche 90 zum Einsteigen zu verwenden.
Die jeweilige Tragvorrichtung 20 wird hierbei mittels einer Kupplung an der Anhänger- kupplung 55 montiert, die wiederum an dem Kraftfahrzeug 30 befestigt ist.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alte oben beschriebenen Teile für sich alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.
B e z u g s z e i c h e n :
10 Rampensystem 65 Rastbereich
15 Befestigungsvorrichtung 70 Behälter
20 Rampentragvorrichtung 75 zweiter Endbereich
25 Ladeöffnung 80 Stützvorrichtung
30 Kraftfahrzeug 85 Manschette
35 Rampe 90 Trittfläche
40 erster Endbereich 95 Träger
45 vertikale Achse 100 Verbindungsstück
50 horizontale Achse 105 Verbindungsvorrichtung
55 Anhängerkuppiung 110 Arretierungsvorrichtung
60 Schiene 115 Stoßstange
