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Patent Searching and Data


Title:
RAPESEED MEAL PELLET PRODUCT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/112706
Kind Code:
A1
Abstract:
In a pellet product (100) made from combustible material and intended for the meterable charging of ovens, the product comprising a combustible major constituent (110) and one or more combustible secondary constituents (120, 130), a calorific value increased relative to the conventional pellet products pressed substantially from wood is achieved by virtue of the fact that the major constituent is formed by rapeseed meal which has been produced by the cold pressing of deoiled rapeseed.

Inventors:
HAMPP, Reinfried (Mühlweg 6, Reinstetten, 88416, DE)
Application Number:
DE2006/000594
Publication Date:
October 11, 2007
Filing Date:
April 01, 2006
Export Citation:
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Assignee:
HAMPP, Reinfried (Mühlweg 6, Reinstetten, 88416, DE)
International Classes:
C10L5/44
Attorney, Agent or Firm:
BENDER, Ernst, A. (Bahnhofstrasse 29, Biberach, Biberach, US)
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Claims:

Patentansprüche

1. Pellet-Vorrichtung (100) aus brennfähigem Material zum dosierbaren Beschicken von öfen, enthaltend einen brennbaren Hauptbestandteil (110) sowie ein oder mehr brennbare Nebenbestandteile (120, 130) , dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbestandteil (110) von Rapsschrot gebildet ist, der aus durch Kaltpressung entölter Rapssaat hergestellt ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nebenbestandteil (120) von Rapsöl gebildet ist, der als bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibender Restölbestandteil auf 5% bis 15% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibender Restölbestandteil auf 7% bis 12% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibender Restölbestandteil auf 10% bis 11% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibender Restölbestandteil auf etwa 10,5% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Roggen gebildet ist, der in einer Menge von 1% bis 20% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Roggen gebildet ist, der in einer Menge von 5% bis 15% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Roggen gebildet ist, der in einer Menge von 8% bis 12% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Roggen gebildet ist, der in einer Menge von etwa 10% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Weizen gebildet ist, der in einer Menge von 1% bis 20% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Weizen gebildet ist, der in einer Menge von 5% bis 15% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130)

von Weizen gebildet ist, der in einer Menge von 8% bis 12% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von Weizen gebildet ist, der in einer Menge von etwa 10% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von einem Gemisch aus etwa 50% Roggen und 50% Weizen gebildet ist, das in einer Menge von 1% bis 20% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von einem Gemisch aus etwa 50% Roggen und 50% Weizen gebildet ist, das in einer Menge von 5% bis 15% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von einem Gemisch aus etwa 50% Roggen und 50% Weizen gebildet ist, das in einer Menge von 8% bis 12% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Nebenbestandteil (130) von einem Gemisch aus etwa 50% Roggen und 50% Weizen gebildet ist, das in einer Menge von etwa 10% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbestandteil (110) und die ein oder mehr Nebenbestandteile (120, 130) unter Aufbringung eines für die Pelletherstellung herkömmlichen Druckes verpresst sind.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Pellets eine mittlere Länge von 1 cm bis 5 cm aufweisen.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Pellets als Granulat ausgebildet sind und eine mittlere Größe von 1 mm bis 10 mm aufweisen.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Pellets als Brickets ausgebildet sind und eine mittlere Länge von 5 cm bis 30 cm aufweisen.

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Description:

RAPSSCHROTPELLETERZEUGNIS

Die Erfindung betrifft eine Pellet-Vorrichtung aus brennfähigem Material zum dosierbaren Beschicken von öfen, enthaltend einen brennbaren Hauptbestandteil sowie ein oder mehr brennbare Nebenbestandteile.

Pellet-Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik seit längerem bekannt und bilden als rollfähiges und staubfreies Schüttgut ein lagerungsfähiges, leicht handhabbares und insbesondere mit einfachen Mitteln dosierbares Brennmaterial . Die in der Regel aus Holzabfällen hergestellten bekannten Pellet-Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, dass der Brennwert geringer ist als derjenige fossiler Brennstoffe.

Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Pellet- Vorrichtung zu schaffen, deren Brennwert höher ist als derjenige herkömmlicher Pellet-Vorrichtungen.

Für eine Pellet-Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Hauptbestandteil von Rapsschrot gebildet ist, der aus durch Kaltpressung entölter Rapssaat hergestellt ist.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche .

Bei der erfindungsgemäßen Pellet-Vorrichtung wird durch das Merkmal, dass der Hauptbestandteil von Rapsschrot gebildet ist, der aus durch Kaltpressung entölter Rapssaat hergestellt ist, erreicht, dass ein Pellet geschaffen ist, das aus einem in großen Mengen kostengünstig bereitstehenden Grundmaterial leicht herstellbar ist, und das einen Brennwert aufweist, der demjenigen herkömmlicher, überwiegend aus Holzabfällen hergestellten Pellet- Vorrichtungen überlegen ist .

Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist allgemein vorgesehen, dass ein Nebenbestandteil von Rapsöl gebildet " ist , der als bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibender Restölbestandteil auf 5% bis 15% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist. Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass der bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibende Restölbestandteil auf 7% bis 12% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist.

Besonders gute Resultate werden erzielt, wenn der bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibende Restölbestandteil auf 10% bis 11% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist, wobei ein Optimum gegeben ist, wenn der verbleibende Restölbestandteil auf 10,5% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist.

Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist allgemein vorgesehen, dass ein weiterer Nebenbestandteil von Roggen gebildet ist, der in einer Menge von 1% bis 20% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist. Vorzugsweise ist der Pellet- Vorrichtung dabei eine Menge von 5% bis 15% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt, wobei diese Menge für verbesserte Resultate insbesondere auch 8% bis 12% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen werden kann, wobei ein Optimum dann erreicht ist, wenn der von Roggen gebildete Nebenbestandteil in einer Menge von etwa 10% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes einer Pellet- Vorrichtung beigemischt ist.

An Stelle des Roggens kann dabei beispielsweise auch Weizen oder ein Gemisch aus etwa 50% Roggen und 50% Weizen vorgesehen sein.

Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen, dass der Hauptbestandteil und die ein oder mehr Nebenbestandteile unter Aufbringung eines für die Pelletherstellung herkömmlichen Druckes verpresst sind.

Die erfindungsgemäßen Pellet-Vorrichtungen weisen typischerweise eine mittlere Länge von 1 cm bis 5 cm auf.

Die Pellets können indes auch als Granulat ausgebildet sein und dann eine mittlere Größe von 1 mm bis 10 mm aufweisen. Darüber hinaus können die erfindungsgemäßen Pellets auch als Brickets ausgebildet sein und eine mittlere Länge von 5 cm bis 30 cm aufweisen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im Folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:

Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pellet-Vorrichtung in einer Ansicht von schräg oben.

Die in der Figur 1 dargestellte erfindungsgemäße Pellet- Vorrichtung 100 aus brennfähigem Material ist für ein dosierbares Beschicken von Brennöfen vorgesehen, und enthält einen brennbaren Hauptbestandteil 110 sowie zwei brennbare Nebenbestandteile 120,130. Der Hauptbestandteil 110 ist dabei erfindungswesentlich von Rapsschrot gebildet, der aus durch Kaltpressung entölter Rapssaat hergestellt ist.

Ein Nebenbestandteil 120 ist von Rapsöl gebildet, der als bei der Kaltpressung im Rapsschrot verbleibender Restölbestandteil auf etwa 10,5% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes bemessen ist .

Ein weiterer Nebenbestandteil 130 von Roggen gebildet ist, der in einer Menge von etwa 10% des Gewichtsanteils des Rapsschrotes beigemischt ist.

Der Hauptbestandteil 110 und die Nebenbestandteile 120, 130 sind unter Aufbringung eines für die Pelletherstellung herkömmlichen Druckes miteinander verpresst.

Die Pellets weisen eine mittlere Länge von 4 cm auf.

Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch die Ansprüche definierten erfindungsgemäßen Lehre, die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.

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