| 1. | Die schnellaustauschbare Membrane dadurch gekennzeichnet, daß auf der Membrane (1) ein elastisches Verbindungsteil (2) angebracht, vorzugsweise ganzflächig angeklebt oder anvulka nisiert ist, auf dem die Platte (3) mit Führungen (3a) für den Halterfuß (4) fest angeordnet sind. Die schnellaustauschbare Membrane nach Anspruch 1 dadurch ge kennzeichnet, daß das Verbindungsteil (2) mit der Platte (3) mit den Führungen (3a) und die Membrane (1) mit einer Gegen platte (6) mittels eines oder mehreren Verbindungselemente (5) fest verbunden sind. Die schnellaustauschbare Membrane nach Anspruch 1 dadurch ge kennzeichnet, daß um das Verbindungsteil (2) und die Membranen oberseite ein einteiliger Federbogen (7), vorzugsweise aus Feder stahl oder Kunststoff, durch die eigene Vorspannung fest ange bracht ist, welcher auf der Seite des Verbindungselements (2) die Führungen (3a) für den Halterfuß (4) aufweist und auf der Innenseite glatt oder reliefartig ausgebildet ist. Die schnellaustauschbare Membrane nach Anspruch 3 dadurch ge kennzeichnet, daß die Haftung des Federbogens (7) durch dessen eigene Vorspannung durch das Verkleben mit dem elastischen Ver bindungsteil (2) unterstützt wird. |
Die Erfindung betrifft eine schnell-austauschbare Membrane für Vakuum- streck-und/oder Trockungsmaschinen für die Lederindustrie.
Bei der herkömmlichen Membrane wird eine separate zweiteilige Metall- halterung mit integriertem HalterfuB angewendet, welche mechanisch mit- tels einer Vielzahl von Schrauben und Muttern beiderseitig auf dem Mem- branenrand angebracht wird. Diese muß bei jedem Membranenwechsel zunächst demontiert und dann auf die neue Membrane wieder montiert werden. Dieser Vorgang erfolgt bei dem Maschinenbenutzer und erfordert einen mehrstün- digen Einsatz seines technischen Personals, wobei die Maschine außer Be- trieb ist. Die Bestrebung diese Nachteile durch eine zweiteilige Kunst- stoffhalterung, die im Einwegsystem auf die Membrane angebracht ist, zu beheben, hat sich ebenfalls als sehr zeitaufwendig gezeigt. Der hohe Zeit-und damit Kostenaufwand hat sich lediglich vom Maschinenbenutzer zum Membranenhersteller verlagert. Außerdem zeigten die Kunststoffteile nach längerem Einsatz Materialermüdung, die sich negativ auf die Lebens- dauer der Membrane auswirkte.
Der Erfindung I. iegt die Aufgabe zugrunde, eine Membrane zu konstruieren, die den Zeit-, Arbeits-und Kostenaufwand sowohl bei dem Benutzer der Maschine als auch beim Membranenhersteller erheblich reduziert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß anstatt der Halterung-sei es die zweiteigite separate Metallhalterung oder die mit der Membrane fest verbundene zweiteilige Kunststoffhalterung- deren Montage gleichermaßen zeit-und kostspielig ist, ein elastisches Verbindungsteil auf die Membrane angebracht wird, welches der Träger einer Platte mit Führungen für den separaten Halterungsfuß ist.
Die Anbringung dieses Teiles erfolgt beim Membranenhersteller durch das einfache Ankleben auf die Membrane ; ggf. mit erhöhter Haftungs- sicherung nach Anspruch 2. Der Maschinenbenutzer schiebt bei dem Ein- satz einer derart konstruierten Membrane lediglich den separaten Hal- terungsfuß in die Führungen. Dieser Vorgang dauert nur einige Minuten und die Maschine ist in kürzester Zeit wieder einsatzbereit.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben : Es zeigen : FIG. 1-den Grundriss mit der Membrane 1, auf welcher das elastische Verbindungsteil 2 mit Platte 3 mit zwei Führungen 3a ange- bracht, vorzugsweise angeklebt, ist.
FIG. 2-zeigt in der Seitenansicht außer der Membrane 1, des elas- tischen Verbindungsteils 2 mit fest verbundener Platte 3 mit zwei Führungen 3a den Membranenhalterfuß 4, der vor dem Einsatz der Membrane in die Führungen 3a eingeschoben wird.
Die Platte 6 mit dem Verbindungselement 5, kann ggf. die Verbindung zwischen der Membrane 1 und dem elastischen Ver- bindungsteil 2 unterstützen. Bei dem unterstützenden Ver- bindungselement kann es sich vorzugsweise um Nieten, Schrau- ben oder Bolzen handeln.
FIG. 3-zeigt die Einordnung der einzelnen Elemente im Seitenbild.
FIG. 4-den Seitenbild der einteiligen Halterung als Federbogen 7 ausgebildet, der durch die eigene Vorspannung auf der Mem- brane 1 fest angebracht ist und die Führung 3a für den Halter- fuß 4 trägt.
