Stockhammer, Rudolf (Laim 139 St. Gilgen, A-5340, AT)
| 1. | Vorrichtung zum Lesen von Berechtigungskarten (2) mit einem Feld (3) mit einem Strichcode (4), mit einem Ge häuse (5), mit einer schlitzförmigen Einführöffnung (6) zum Einführen der Karte (2) in einen Innenraum (8) mit quer zur Einführrichtung (14) verlaufendem Strichcode feld (3) in einen Innenraum (8), wobei die Breite der Einführöffnung (6) der Breite (b) der breitesten einzu führenden Karte (2) entspricht, einem Lesekopf (10,11) zum Abtasten des Strichcodes (4) in einer Zeile (12, 13) quer zur Einführrichtung (14) der Karte (2) und ei nen Anschlag (24) zum Geradrichten einer eingeführten Karte (2) in dem Gehäuse (5), wobei die Karte (2) über die Abtastzeile (12,13) des Lesekopfs (10,11) hinaus bis zum Anschlag (24) um eine Strecke (d) weiter ein führbar ist, die größer ist als der Abstand (c') zwi schen der Vorderkante (20) der Karte (2) und dem von der Vorderkante (20) abgewandten Ende des Strichcode feldes (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Lesekopf (15,16) als optischelektrischen Wandler einen Charge CoupledDeviceLiniensensor aufweist, der sich quer zur Einführrichtung (14) über die Karte (2) erstreckt und dem Lesekopf (10,11) eine Lichtquelle zugeordnet ist, deren Licht (15,16), das als zur Einführrichtung (14) quer verlaufende Zeile (12,13) auf das Strichcodefeld (3) fällt, zu dem ChargeCoupledDeviceLiniensensor des Lesekopfes (15,16) reflektiert wird. |
| 2. | Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Lesekopf (10,11) am Einführschlitz (6) angeordnet ist. |
| 3. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei hintereinander ange ordnete Leseköpfe (10,11) vorgesehen sind, wobei der eine Lesekopf (10) den Strichcode (4) mit sichtbarem Licht und der andere Lesekopf (11) den Strichcode (4) mit Infrarotlicht abtastet. |
| 4. | Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastzeile (12) des mit sichtbarem Licht ab tastenden Lesekopfes (10) und die Abtastzeile (13) des mit Infrarotlicht abtastenden Lesekopfes (11) voneinan der einen Abstand aufweisen, der kleiner ist als die Länge (1) des Strichcodefeldes (3) in Einführrichtung (14). |
| 5. | Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Lesekopf vorgesehen ist, der den Strichcode (4) sowohl mit sichtbarem Licht wie mit Inf rarotlicht abtastet. |
| 6. | Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens ein weiterer Le sekopf für den sichtbaren Bereich und/oder IRBereich auf der anderen Seite der Kartenführung angeordnet ist. |
| 7. | Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der anderen Seite der Kartenführung wenigstens ein Spiegel angeordnet ist, der das Licht zu dem Lesekopf oder Leseköpfen auf der einen Seite der Kartenführung umlenkt. |
| 8. | Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (24) starr oder variabel einstellbar ausgebildet ist. |
| 9. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Länge (1) des Strichcodefeldes (3) in Karteneinführrichtung (14) und/oder die Länge des Strichcodefeldes (3) quer zur Karteneinführrichtung erfassender Sensor vorgesehen ist. |
| 10. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass ein die Breite der Karte (2) erfassender Sensor (25,26) vorgesehen ist. |
| 11. | Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekenn zeichnet, dass der Sensor (25,26) zwischen dem Ein führschlitz und der Abtastzeile (12,13) des Lesekopfes (10,11) angeordnet ist. |
| 12. | Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Einführschlitz (6) und der Abtastzeile (12,13) des Lesekopfes (10,11) ein Sensor vorgesehen ist, der die Vorderkante (20) der eingeführten Karte (2) erfasst und bei erfasster Karte (2) den Lesekopf (10,11) einschaltet. |
Derartige Karten-Lesevorrichtungen sind seit langem be- kannt. Sie werden bevorzugt an Zugangskontrollanlagen ein- gesetzt, die im allgemeinen eine Personenvereinzelungs- einrichtung, wie ein Drehkreuz, aufweisen, das durch die Lesevorrichtung betätigt bzw. entsperrt wird, wenn der Kar- tenleser einen entsprechenden Strichcode abtastet. Die Kar- te wird dabei durch den Einführschlitz bis zu einem An- schlag in dem Gehäuse gesteckt, wobei der Lesekopf im Ge- häuse derart angeordnet ist, dass seine Abtastzeile den Strichcode abtastet, wenn die Karte den Anschlag erreicht.
Das heißt, der Abstand zwischen der Abtastzeile des Lese- kopfs und dem Anschlag entspricht dem Abstand zwischen der Vorderkante der Karte und dem auf der Karte quer verlaufen- den Strichcodefeld. Nach dem Abtasten wird die Karte he- rausgezogen und beispielsweise der Zugang bei gültigem Strichcode freigegeben.
Der den Strichcode zeilenförmig quer zur Karteineinführ- richtung abtastende Lesekopf kann beispiels-weise ein CCD (Charged Coupled Device)-Liniensensor sein, der sich quer über die eingeführte Karte erstreckt und das von dem Strichcode reflektierte Licht empfängt, das von einer Lichtquelle, beispielsweise LEDs (Light Emitting Diode) ausgesendet wird.
Ein Großteil der Berechtigungskarten, beispielsweise für Sport-oder Freizeitveranstaltungen, wird dezentral von un- terschiedlichen Kartenausgabestellen ausgegeben. Die ein- zelnen Kartenausgabestellen verfügen häufig über unter- schiedliche Drucker oder legen Wert auf ein eigenes spe- zielles Kartendesign. Demgemäß werden für die gleiche Ver- anstaltung häufig Strichcode-Berechtiungskarten verwendet, die sich im Format und in der Position des Strichcodefeldes deutlich unterscheiden.
Um Karten unterschiedlichen Formats und unterschiedlicher Position des Strichcodes lesen zu können, sind omnidirekti- onale Strichcodeleser verwendet worden, wie sie an Super- markt-und Kaufhauskassen vorzufinden sind. Dabei wird die Karte an eine transparente Platte gelegt, um den Strichcode zu beleuchten und mit einem Laserstrahl richtungsunabhängig zu erfassen.
Zwar sind die meisten Leute daran gewöhnt, Berechtigungs- karten, beispielsweise zum Entwerten, zur Überprüfung ihrer Gültigkeit und zur Inanspruchnahme einer Leistung in ein Lesegerät mit einer schlitzförmigen Einführöffnung zu ste- cken, mit der Benutzung solcher omnidirektionaler Strichco- deleser sind sie jedoch meist nicht vertraut. Die omnidi- rektionalen Kartenstrichcodeleser können daher insbesondere bei Massenveranstaltungen zu erheblichen Staus an den Zu- gangskontrollanlagen führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach aufgebaute, für jedermann problemlos und schnell bedienbare Lesevorrichtung für Strichcode-Karten unterschiedlichen Formats und unter- schiedlicher Position des Strichcodefeldes bereitzustellen.
Dies wird erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 gekenn- zeichneten Vorrichtung erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergege- ben.
Nach der Erfindung ist der Innenraum im Gehäuse des Lesers, in den die Karte durch den Einführschlitz gesteckt wird, derart lang ausgebildet, dass die Karte über die Abtastzei- le des Lesekopfs hinaus um eine Strecke weiter einführbar ist, die größer ist als der Abstand zwischen der Vorderkan- te der Karte und dem von der Vorderkante abgewandten Ende des Strichcode-Feldes.
Das Abtasten des Strichcodes mit dem Lesekopf erfolgt er- findungsgemäß damit während des Einschiebens, also während der Bewegung der Karte, die normalerweise in Längsrichtung eingeführt wird.
Damit auch Karten gelesen werden können, bei denen der Strichcode in einem größeren Abstand von der Vorderkante angebracht ist, ist der Lesekopf im Gehäuse am Einführ- schlitz, also möglichst knapp hinter dem Einführschlitz an- geordnet, vorzugsweise derart, dass der Abstand der Abtast- zeile des Lesekopfes vom Einführschlitz höchstens das vier- fache, vorzugsweise höchstens das zweifache, insbesondere höchstens der Länge des Strichcodefeldes in Einführrichtung beträgt.
Damit die Abtastzeile des Lesekopfes möglichst knapp hinter dem Einführschlitz verläuft, kann der Lesekopf schräg ange- ordnet werden, also z. B. derart, dass die Lichtstrahlen von der Abtastzeile, also dem Strichcode auf der Karte, schräg nach hinten, d. h. vom Einführschlitz weg zum op- tisch/elektrischen Wandler des Lesekopfes zurückgeworfen werden.
Damit auch die breitesten Karten eingeführt werden können, sind die Einführöffnung und die Führung der Karte im Gehäu- se entsprechend breit ausgebildet. Die Führungsbahn kann gerade verlaufen, gegebenenfalls aber auch gekrümmt sein.
Mit der erfindunsgemäßen Vorrichtung können also alle Kar- tenformate auch unterschiedlicher Breite vom ISO-Ticket bis zum IATA-Ticket gelesen werden.
Die Karte wird beim Einstecken zum einen durch den Einführ- schlitz geführt, zur weiteren Führung und damit Definition der Bewegungsbahn der Karte können im Gehäuse dann unter- schiedliche Einrichtungen vorgesehen sein, beispielsweise eine oder zwei Führungsnuten, die die eine bzw. beide Längskanten der Karte aufnehmen.
Der den Strichcode in einer Zeile quer zur Karteneinführ- richtung abtastende Lesekopf der erfindungsgemäßen Vorrich- tung kann als optisch/elektrischen Wandler beispielsweise einen CCD-Liniensensor aufweisen, der sich quer über die Karte erstreckt und das von dem Strichcode reflektierte Licht empfängt, das eine Lichtquelle, beispielsweise LEDs aussenden. Das inkohärente Licht der Lichtquelle bzw. der LEDs fallen als quer zur Einführrichtung verlaufende Zeile auf die Karte.
Der den Strichcode zeilenförmig quer zur Karteneinführrich- tung abtastende Lesekopf kann jedoch auch in anderer Weise ausgebildet sein, beispielsweise als Laser, dessen Laser- strahl einen Punkt auf dem Strichcodefeld erzeugt, welcher quer zur Karteneinführrichtung über das Strichcodefeld be- wegt wird, wobei das reflektierende Licht z. B. mit einem sich entsprechend bewegenden Spiegel auf einen optisch e- lektrischen Wandler, beispielsweise eine Fotodiode, fokus- siert wird. Die Abtastfrequenz des Lesekopfes der erfin- dungsgemäßen Vorrichtung kann mindestens 100, vorzugsweise mindestens 500 Scans/Sekunde betragen.
Auch ist es möglich, einen omnidirektionalen Strichcodele- ser zu verwenden, der direkt am Einführschlitz angebracht ist.
Berechtigungskarten können einen Strichcode aufweisen, der im sichtbaren Bereich optisch abgetastet werden kann, oder einen im Infrarot-Bereich abtastbaren Strichcode, der im Gegensatz zu einem im sichtbaren Bereich abtastbaren Strichcode z. B. mit einem Kopiergerät nicht unbefugt dup- liziert werden kann.
Um sowohl Karten mit einem Strichcode im sichtbaren Bereich wie Karten mit einem Strichcode im Infrarotbereich optisch abtasten zu können, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise zwei in Einführrichtung hinterander angeordne- te Leseköpfe zum optischen Abtasten im sichtbaren bzw. IR- Bereich auf.
Der Lesekopf für den sichtbaren Bereich und/oder der Lese- kopf für den IR-Bereich können beide auf einer Seite der Kartenführung angeordnet sein, z. B. oben. Es besteht dar- über hinaus die Möglichkeit, zusätzlich einen oder mehrere Leseköpfe für den IR-und/oder sichtbaren Bereich auch auf der anderen Seite4 der Kartenführung, also z. B. unterhalb, anzuordnen, um zu ermöglichen, dass auch Karten, die ver- kehrt herum eingeführt werden, lesbar sind. Sollte aus Platzgründen eine Installation von weiteren Leseköpfe auf der anderen Seite bzw. unterhalb der Kartenführung nicht möglich sein, kann diese Funktion auch durch einen der an- deren Seite bzw. unterhalb der Kartenführung angeordneten Spiegel erreicht werden, der das Licht zu dem bzw. den auf der einen Seite, also z. B. oberhalb der Führung angeordne- ten Lesekopf bzw. Leseköpfe umlenkt.
Da im sichtbaren Lichtbereich abtastbare Strichcodes auf Berechtigungskarten häufiger vorkommen als mit IR-Licht ab- tastbare Strichcodes, ist der Lesekopf zum Abtasten im sichtbaren Bereich vor dem Lesekopf zum Abtasten im IR- Bereich angeordnet.
Jeder Lesekopf tastet eine einzige Zeile auf der jeweiligen Seite der Karte ab. Die Abtastzeile des mit sichtbaren Licht abtastbaren Lesekopfes und die Abtastzeile des mit IR-Licht abtastenden Lesekopfes können einen geringen Ab- stand voneinander aufweisen, der vorzugsweise geringer als die Länge des Strichcodefeldes in Einführrichtung ist. Der Abstand dieser beiden Abtastzeilen kann jedoch auch größer sein, z. B. wenn ein Strichcode für IR-Licht und ein Strichcode für sichtbares Licht im Abstand voneinander auf der Karte angebracht sind. Die Breite jeder Abtastzeile ist um ein Vielfaches, mindestens das 3-fache geringer als die Länge des Strichcodefeldes in Einrührrichtung.
Statt jeweils einen Lesekopf für sichtbares und IR-Licht kann auch nur ein einziger Lesekopf vorgesehen sein, der den Strichcode sowohl mit sichtbarem wie mit IR-Licht ab- tastet. Das sichtbare und das IR-Licht dieses Lesekopfes kann durch das auf der anderen Seite angeordneten Spiegel umgelenkt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ferner im Innenraum des Gehäuses einen zur Einführrichtung senkrecht verlaufen- den Anschlag aufweisen. Dieser Anschlag ist vom Einführ- schlitz hinreichend weit entfernt, um sicherzustellen, dass der Strichcode auch auf der längsten einzuführenden Karte während der Bewegung beim Einführen der Karte in den Innen- raum bzw. beim Herausziehen der Karte aus dem Innenraum vom Lesekopf gelesen werden kann. Das heißt, der Abstand zwi- schen dem Anschlag und der Abtastzeile des Lesekopfes ist größer als der Abstand zwischen der Vorderkante der Karte und dem von der Vorderkante abgewandten Ende des Strich- codefeldes. Der Anschlag hat den Zweck, eine Karte gerade auszurichten, wenn sie schräg in den Einführschlitz ge- steckt worden ist, sodass sie von der Abtastzeile des Lese- kopfes nicht bzw. nicht mehr vollständig erfaßt werden kann.
Um die Einschaltzeit des Lesekopfes auf den Abtastvorgang zu beschränken, ist vorzugsweise zwischen Einführschlitz und Abtastzeile des Lesekopfes ein Sensor, beispielsweise eine Lichtschranke vorgesehen, die die eingeführte Vorder- kante der Karte erfaßt und damit den Lesekopf beim Einfüh- ren der Karte ein-und beim Herausziehen der Karte wieder ausschaltet.
Bei der dezentralen Vergabe von Karten kommt es vor, dass ein bestimmter Strichcode, also eine bestimmte Zahl, zwei- mal vergeben wird. Demgemäß ist erfindungsgemäß vorzugswei- se ein die Breite der Karte erfassender Sensor, also z. B. eine Lichtschranke, vorgesehen. Die Breite der Karte kann damit als zusätzliches Berechtigungskriterium zum Strichco- de bei Kontrolle der Karte herangezogen werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Lesen einer Berechti- gungskarte mit einem Strichcode kann auch einen Sensor zur Erfassung biometrischer Identifikationsmerkmale (z. B. Fin- gerprint, Iris, subkutane Blutgefäße) aufweisen, ferner ei- nen Speicher, in dem die biometrischen Identifikationsmerkma- le der berechtigten Person abgelegt sind sowie eine Einrich- tung zum Vergleich der gespeicherten und der erfaßten biomet- rischen Identifikationsmerkmale.
Außerdem kann die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Lese- und/oder Schreibeinrichtung für einen RFID-Datenträger auf- weisen, wobei letzterer durch eine Armbanduhr mit integrier- tem Transponder oder durch eine Berechtigungskarte gebildet sein kann, der neben dem Strichcode einen Transponder auf- weist.
Zudem kann die erfindungsgemäße Vorrichtung für eine Funkver- bindung mit einem Mobiltelefon nach der Bluetooth-Technik ausgebildet sein, wobei die Zutrittsberechtigung im Mobilte- lefon abgelegt ist und die Vorrichtung Zugriff auf die Daten aller Zutrittsberechtigungen hat, um die in den Mobiltelefo- nen abgelegte Zutrittsberechtigung zu prüfen.
Nachstehend ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläu- tert. Darin zeigen Figur 1 schematisch einen Längsschnitt durch einen Karten- leser ; und Figur 2 und 3 jeweils eine Draufsicht auf die in den Leser nach Figur 1 gesteckte Karte mit Stichcodefeldern mit un- terschiedlichem Abstand von der Kartenvorderkante.
Die Lesevorrichtung 1 ist zum Lesen einer Berechtigungskar- te 2 mit einem Feld 3 mit einem Strichcode 4 bestimmt. Die Vorrichtung 1 weist ein Gehäuse 5 auf, das an seiner Vor- derseite am Ende eines im Querschnitt sich trichterförmig verjüngenden Maules 7 einen Einführschlitz 6 aufweist, in den die Karte 2 gesteckt wird und zwar in Längsrichtung, d. h. die Einführrichtung 14 entspricht der Länge a der Kar- te 2.
In dem Innenraum 8 des Gehäuses 5 sind unmittelbar hinter dem Einführschlitz 6 zwei Leseköpfe 10 und 11 nacheinander angeordnet.
Der vordere Lesekopf 10 ist zum Abtasten des Strichcodes 4 im sichtbaren Lichtbereich ausgebildet, und der Lesekopf 11 zum Abtasten eines Strichcodes auf der Karte 2 im IR- Bereich.
Die Leseköpfe 10 und 11 tasten den Strichcode 4 in jeweils einer Zeile 12 bzw. 13 ab, die quer zur Einführrichtung 14 der Karte 2 verläuft. Jeder Lesekopf 10,11 kann dazu nicht näher dargestellte LEDs als Lichtquelle aufweisen, deren Licht gemäß den Pfeilen 15,16 als Zeile 12 bzw. 13 auf das Strichcodefeld 3 fällt. Das Licht der Abtastzeilen 12,13 wird gemäß den Pfeilen 17,18 zu einem nicht näher darge- stellten optisch/elektrischen Wandler, beispielsweise einem CCD-Liniensensor reflektiert, der sich quer zur Einführ- richtung 14 über die Karte 2 erstreckt. An den op- tisch/elektrischen Wandler ist die übliche nicht näher dar- gestellte Auswerteelektronik des Lesers angeschlossen. Die Breite jeder Abtastzeile 12,13 ist um ein Vielfaches klei- ner als die Länge l des Strichcodefeldes 3 in Einführrich- tung 14.
Mit den beiden Leseköpfe 10,11 können Karten unterschied- lichen Formats, also unterschiedlicher Länge a und unter- schiedlicher Breite b, und mit Strichcodefeldern 3 mit un- terschiedlichen Abstand c von der Vorderkante 20 der Karte 2 gelesen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Breite können also Karten von ISO-bis IATA-Format eingesetzt wer- den.
Dazu wird erfindungsgemäß der Strichcode 4 während der Be- wegung beim Einschieben und/oder Herausziehen der Karte 2 durch den Schlitz 6 in den bzw. aus dem Innenraum 8 mit den Leseköpfe 10,11 gelesen.
Dies wird dadurch ermöglicht, dass der Innenraum 8 zum Ein- führen der Karte 2 so lang ausgebildet ist, dass man die Karte 2 über die in Figur 1 dargestellte Position hinaus weiter einführen kann und zwar um eine Strecke d, die- selbst bei der einzuführenden Karte 2 mit der größten Länge a-größer ist als der Abstand c'zwischen der Vorderkante 20 der Karte 2 und dem von der Vorderkante 20 abgewandten Ende des Strichcodefeldes 3.
Zur Führung der Karte 2 im Gehäuse 5 können Führungsschie- nen mit Aufnahmenuten vorgesehen sein, wobei die Führung- schiene 21 an einer Seite mit der Nut 22 in Figur 1 darge- stellt ist. In die Längsnuten 22 der Führungsschienen-21 greift die Karte 2 mit ihren beiden Längskanten ein.
Um Karten unterschiedlicher Breite b lesen zu können, weist die Einführöffnung 6 eine Breite auf, die der Breite b der breitesten mit der Vorrichtung zu lesenden Strichcode-Karte 2 entspricht. Den gleichen Abstand besitzen die Böden der Nuten 22 in den beiden Führungsschienen 21 beiderseits der Karte 2.
Der Abstand e bzw. f der Abtastzeilen 12,13 der Leseköpfe 10 und 11 vom Einführschlitz 6 beträgt weniger als die Län- ge 1 des Strichcodefeldes 3 in Einführrichtung 14. Damit können auch Karten 2 gelesen werden, bei denen der Strich- code 4 in einem großen Abstand c von der Kartenvorderkante 20 angebracht ist. Zudem brauchen Karten 2, bei denen der Abstand c gering oder null ist (Fig. 3), lediglich ein kur- zes Stück in den Schlitz 6 zum Lesen des Strichcodes 4 ge- steckt zu werden. Der Abstand der Abtastzeilen 12 und 13 voneinander soll möglichst gering sein und vorzugsweise we- niger als die Länge l des Strichcodes 4 betragen.
Damit die Abtastzeilen 12,13 der Leseköpfe 10,11 mög- lichst knapp hinter dem Einführschlitz 6 verlaufen, ist insbesondere der hintere IR-Lesekopf 11 schräg angeordnet und zwar so, dass sein Lichtstrahl 18, der vom Strichcode 4 in der Abtastzeile 13 reflektiert wird, schräg nach hinten, also vom Einführschlitz 6 weg zum (nicht dargestellten) op- tisch/elektrischen Wandler des Lesekopfes 11 zurückfällt.
Bei einer Karte 2 mit einer geringen Breite b besteht die Gefahr, dass sie so schräg in den Einführschlitz 6 einge- führt wird, dass die Abtastzeilen 12,13 nicht mehr das ge- samte Strichcodefeld 3 überstreichen und damit das Strich- codefeld 3 nicht mehr vollständig abgetastet wird.
Um dies zu verhindern, ist der Anschlag 24 vorgesehen, der senkrecht zur Karteneinführrichtung 14 verläuft. Dadurch wird die Karte 2, wenn die Vorderkante 20 über die gesamte Breite b an der Anschlagleiste 24 anschlägt, in Einführ- richtung 14 ausgerichtet. Der Strichcode 4 kann dann zumin- dest beim Herausziehen der Karte 2 vollständig gelesen wer- den. Der Anschlag 24 kann starr, jedoch auch variabel ein- stellbar in Karteneinführrichtung 14 ausgebildet sein.
Um die Breite der Karte 2 zu erfassen, kann eine Licht- schranke vorgesehen sein, wie durch die Lichtquelle 26 und die Fotodioden 25 angedeutet, die zwischen Einführschlitz 6 und den Abtastzeilen der Leseköpfe 10,11 angeordnet sind.
Next Patent: METHOD AND APPARATUS FOR TWO-COLOR THERMAL POINT OF SALE (POS) PRINTING
