Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
RECESSED LAMP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098063
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a lamp (10), in particular for land and water vehicles, comprising a lamp body (1) having at least one lighting means. In order to make possible different lighting variants for day light and for night light or emergency light, the lamp (10) is divided at least into two light emitting areas, wherein the lamp body (1) has a lighting means as a day light and at least one lighting means as a night light or emergency light and wherein at least one lens system (14) for the night light or emergency light is integrated in the lamp body (1), wherein a uniform, homogeneous light effect is achieved by integrating the lens system (14).

Inventors:
FRENSCH, Frank (Am Kollert 12, Duisburg, 47259, DE)
Application Number:
DE2011/000075
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
January 26, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
FRENSCH GMBH (Dahlingstrasse 19, Duisburg, 47229, DE)
FRENSCH, Frank (Am Kollert 12, Duisburg, 47259, DE)
International Classes:
B60Q3/02
Domestic Patent References:
2007-12-27
Foreign References:
CN201237121Y2009-05-13
GB2324599A1998-10-28
JP2007134067A2007-05-31
DE102007050909A12009-05-07
EP2309170A12011-04-13
EP1043542A22000-10-11
EP1634769A12006-03-15
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
DEMSKI, Siegfried et al. (Demski, Frank & NobbeTonhallenstr. 16, Duisburg, 47051, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Leuchte (10), insbesondere für Land- und Wasserfahrzeuge, umfassend einen Leuchtenkörper (1) mit zumindest einem Leuchtmittel, welcher in zumindest zwei Lichtabstrahlbereiche unterteilt ist, wobei der Leuchtenkörper (1) ein Leuchtmittel als Tageslicht und zumindest ein Leuchtmittel als Nacht- oder Notlicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im Leuchtenkörper (1) wenigstens eine Optik (14) für das Nacht- oder Notlicht integriert ist und die ringförmige Optik (14) koaxial zum zentralen Leuchtmittel angeordnet ist.

2. Leuchte (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein zentrales Leuchtmittel, beispielsweise eine Power- LED (12), vorgesehen ist, welche durch ein Streumittel (6) verdeckt liegend angeordnet ist.

3. Leuchte (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Leuchtmittel, beispielsweise eine LED (13), für das Nachtoder Notlicht vorgesehen ist.

4. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtenkörper (1) zwei Leuchtmittel für das Nacht- oder Notlicht korrespondierend zur ringförmigen Optik (14) um 180 Grad zueinander versetzt aufweist.

5. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel für das Nacht- oder Notlicht senkrecht zur Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels ihr Intensitätsmaximum aufweisen.

6. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Optik (14) aus einem Kreisringsegment (7) mit einem sägezahnförmigen Profil besteht, wobei die Erhebungen (16) in Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels ausgerichtet sind und die dreieckförmigen Erhebungen (16) des Profils ausgehend vom Einstrahlort des Leuchtmittels mit maximaler Höhe über 180 Grad flacher verlaufend ausgebildet sind und der Abstand der Erhebungen (16) zunimmt.

7. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Streumittel (6) des zentralen Leuchtmittels das Licht durch Lichtbrechung streut, während im Randbereich über zumindest vier Fresnelstufen das flach gestreute Licht der weiteren leuchtmittel durch Totalreflektion umlenkbar ist.

8. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Optik (14) das Licht der Leuchtmittel für das Nacht- oder Notlicht sehr flach nach außen lenkt, sodass eine gleichmäßige Ausleuchtung des Kreisringsegmentes (7) erfolgt.

9. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Streumittel (6) des zentralen Leuchtmittels eine gleichmäßige Lichtintensität erzeugt.

10. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel über eine elektronische Steuerungs- und Spannungsversor- gungseinheit beaufschlagbar sind, welche eine Eingangsspannung von 10 bis 30 Volt in eine Betriebsspannung für die Leuchtmittel von 3 bis 6 Volt umwandelt.

11. Leuchte (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtmittel über die Steuerungs- und Spannungsversorgungseinheit über eine Pulsbreitenmodulation dimmbar und/oder dass die Farbwiedergabe des Leuchtmittels regelbar ist.

12. Leuchte (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Bereich der Leuchte (10) als Kühlkörper (15) ausgebildet ist.

13. Leuchte (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass für den Leuchtenkörper (1) als Werkstoff Lexan 940 A zur Anwendung kommt.

14. Leuchte (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,

dass der Randbereich der Leuchte (10), außerhalb des Nacht- oder Notlichts, einen austauschbaren Dekorring (2) aufweist.

15. Leuchte (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Dekorring (2) und/oder der Leuchtenkörper (1 ) Befestigungsbohrungen (8, 9) in unterschiedlichen Neigungswinkeln zur Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels aufweist.

Description:
Einbauleuchte

Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere für Land- und Wasserfahrzeuge, umfassend einen Leuchtenkörper mit zumindest einem Leuchtmittel, welcher in zumindest zwei Lichtabstrahlbereiche unterteilt ist, wobei der Leuchtenkörper ein Leuchtmittel als Tageslicht und zumindest ein Leuchtmittel als Nacht- oder Notlicht aufweist.

Gattungsgemäße Leuchten sind für vielfältige Einsatzzwecke bekannt und dienen zum Ausleuchten von Arbeitsbereichen, als Leseleuchten oder zum Beleuchteten von Geh- und Fluchtwegen. Diesen Leuchten liegt hierbei das Grundprinzip zugrunde, möglichst platzsparend eine optimale Ausleuchtung eines vorbestimmten Bereiches zu ermöglichen. Beispielsweise werden Leuchten in der Möbelindustrie gerne zum Ausleuchten von Schrankwänden oder als dekoratives Lichtobjekt in Form einer Einbauleuchte eingesetzt. Ebenso werden Leuchten für Fahrzeuge benötigt, um eine Ausleuchtung bestimmter Bereiche zu ermöglichen, beispielsweise ist für die Fahrer von Land- und Wasserfahrzeugen zumindest eine Teilausleuchtung des Arbeitsumfeldes erforderlich, damit diese sich orientieren und die erforderlichen Bedienungselemente erkennen können. Andere Anwendungsfälle finden sich bei Yachten und Sonderfahrzeuge, wie Feuerwehr- oder Krankenfahrzeuge. Diese Art von Leuchten dürfen hierbei keine Blendwirkung verursachen und sollen möglichst nur einen bestimmten Teilbereich ausleuchten, der nicht zu Irritationen führt und insbesondere keine Beeinträchtigung des Fahrers herbeiführt. Die Leuchten bestehen hierbei aus einem in der Regel flach bauenden Leuchtenkörper, welcher mit zumindest einem Leuchtmittel ausgestattet ist. Diese Art von Leuchten werden hierbei vorzugsweise in eine Öffnung der Innenverkleidung eingebaut, damit nach außen aus optischen Gründen nur eine flach auftragende Blende erkennbar wird, während hingegen der eigentliche Leuchtenkörper in der Öffnung einliegt und somit für Außenstehende nicht erkennbar ist. Darüber hinaus besteht in der Regel die Notwendigkeit, dass derartige Leuchten einen leichten Austausch der Leuchtmittel ermöglichen, und zwar vorzugsweise von der Frontseite her, sodass ein Ausbau der Leuchte entbehrlich ist.

Bekannte Leuchten können hierbei verschiedene Funktionen übernehmen, beispielsweise wie bereits beschrieben für die Ausleuchtung eines bestimmten Bereiches sorgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Notausgänge oder Fluchtwege auszuleuchten, wobei in der Regel kein hellstrahlendes Licht erforderlich ist, sondern eine Beleuchtung, die eine angemessene Lichtintensität aufweist und ansonsten wenig störend auf beispielsweise schlafende Fahrgäste wirkt. Aus diesem Grunde werden häufig zwei verschiedene Arten von Leuchten in die Land- und Wasserfahrzeuge eingebaut, und zwar einerseits zum Ausleuchten bestimmter Bereich mit entsprechender Helligkeit und andererseits, um eine ausreichende Nacht- oder Notlichtbeleuchtung zu erhalten. Der Einbau von mehreren Leuchten für unterschiedliche Funktionen scheitert jedoch häufig an dem vorhandenen Platzangebot oder wird aus optischen Erwägungen nicht gewünscht.

Der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde eine neuartige Leuchte aufzuzeigen, welche die Nachteile aus dem Stand der Technik beseitigt und multifunktional mehrere Aufgaben übernehmen kann.

Erfindungsgemäß ist zur Lösung der Aufgabe vorgesehen, dass im Leuchtenkörper wenigstens eine Optik für das Nacht- oder Notlicht integriert ist und die ringförmige Optik koaxial zum zentralen Leuchtmittel angeordnet ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die erfindungsgemäße Leuchte zeichnet sich dadurch aus, dass zumindest zwei Leuchtmittel vorhanden sind, und zwar für unterschiedliche Zwecke, einerseits zum Ausleuchten eines Arbeit- oder Lesebereiches und andererseits als Nacht- oder Notlicht, sodass bei Dunkelheit für eine ausreichende Beleuchtung der Fluchtwege und zumindest eine schemenhafte Erkennung der Fahrzeugeinbauten möglich ist, wobei das Nacht- oder Notlicht in keinem Fall störend auf beispielsweise schlafende Fahrgäste wirken darf. Durch die Kombination einer Leuchte mit zwei Leuchtmittel, welche beide Funktionen erfüllen, besteht somit die Möglichkeit mit einem Leuchtenkörper und den vorhandenen Leuchtmittel eine Beleuchtung für den Arbeitsbereich, dass heißt eine ausreichende Lichtintensität zu erzeugen, um beispielsweise ein Buch zu lesen oder besondere Bedienungselemente gut sichtbar erfassen zu können, während bei Dunkelheit hingegen die Leuchte teilweise ausgeschaltet werden kann, sodass nur ein Nacht- oder Notlicht im Bedarfsfall eingeschaltet bleibt. Ein solcher Bedarfsfall liegt immer dann vor, wenn beispielsweise mit Bussen Reisende über Nacht transportiert werden und die meisten dieser Reisenden schlafen und somit durch ein grelles Licht nicht gestört werden möchten. Durch das Nacht- oder Notlicht wird hierbei der

Sicherheitsaspekt ausreichend berücksichtigt, ohne dass sich die Reisenden gestört fühlen.

Um eine ausreichende Lichtintensität zu erzeugen weist der Leuchtenkörper hierbei ein zentral angeordnetes Leuchtmittel auf, beispielsweise eine Power-LED, welche durch ein Streumittel verdeckt liegend angeordnet ist. Durch die Power-LED und das

Streumittel wird hierbei ein bestimmter Abstrahlbereich erzielt, der so ausgebildet ist, dass er den notwendigen Arbeitsbereich oder Lesebereich in ausreichendem Maße - ausleuchtet. Zur Anpassung der Lichtintensität kann das Streumittel farblich gestaltet sein oder transluzente Eigenschaften besitzen. Das Nacht- oder Notlicht braucht demgegenüber keine hohe Lichtintensität aufzuweisen, sodass ein weiteres Leuchtmittel, beispielsweise eine normale LED ausreichend ist. Vorzugsweise werden zwei Leuchtmittel für das Nacht- oder Notlicht eingesetzt, welche korrespondierend zur ringförmigen Optik um 180 Grad zueinander versetzt angeordnet sind. Um eine gleichmäßige gewünschte Ausleuchtung zu erzielenden besitzt der Leuchtenkörper hierzu eine ringförmige Optik, die eine vorbestimmte ringförmige Abstrahlung des Nacht- oder Notlichtes ermöglicht.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist daher vorgesehen, dass das Nacht- oder Notlicht ringförmig um das zentrale Leuchtmittel angeordnet ist und wahlweise eine Umschaltung von normaler Beleuchtung auf Nacht- oder Notlicht erfolgen kann. In Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass das Streumittel des

Leuchtmittels im zentralen Bereich das Licht durch Lichtbrechung streut, während im Randbereich über zu mindestens vier Fresnelstufen das flach gestreute Licht der weiteren Streumittel durch Totalreflektion umgelenkt wird. Somit wird dafür Sorge getragen, dass das zentrale Leuchtmittel eine gleichmäßige homogene Lichtabstrah- lung bewirkt und die auszuleuchtende Fläche gleichmäßig beleuchtet wird. Die im Randbereich ausgebildeten Fresnelstufen bewirken ebenso eine homogene Ausleuchtung des Kreisringsegmentes für das Nacht -oder Notlicht.

Durch eine Optik wird das Intensitätsmaximum der zusätzlichen Leuchtmittel, welche senkrecht zur Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels ihr Licht abstrahlen, in derart gestreut und reflektiert, dass eine gleichmäßige homogene Ausleuchtung des gesamten Kreisringsegmentes erfolgt. Hierzu weist die Leuchte eine besondere Optik auf, die aus einem Kreisringsegment mit einem sägezahnförmigen Profil besteht, wobei die Erhebungen in Hauptabstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels ausgerichtet sind und die dreieckförmigen Erhebungen des Profils ausgehend vom Einstrahlort des Leuchtmittels mit maximaler Höhe über 180° flacher verlaufend ausgebildet sind und der Abstand der Erhebungen zunimmt. Durch die gewählte Art der Optik wird somit erreicht, dass als Intensitätsmaximum nicht unmittelbar in der Nähe der Leuchtmittel nach unten abgestrahlt wird, sondern durch Lichtstreuung und Reflektion eine

Weiterleitung innerhalb der ringförmigen Optik erfolgt, und zwar in der Form, dass eine homogene Ausleuchtung des gesamten Ringsegmentes vorliegt. Somit sieht der Betrachter eine ringförmige Lichtquelle mit gleichbleibender und homogener Lichtintensität, wobei die Lichtintensität aufgrund der verwendeten LED ' s einerseits nicht störend wirkt, aber andererseits die Nacht- oder Notlichtfunktion zufriedenstellend erfüllt. Die Farbe des Lichts kann durch eine entsprechende Auswahl von LED ' s an die Wünsche der Kunden angepasst werden.

Des Weiteren ist vorgesehen, dass das Streumittel des zentralen Leuchtmittels eine gleichmäßige Lichtintensität erzeugt, um eine ansprechende Ausleuchtung zu ermöglichen und eventuelle Farbverfälschungen, die für einen Betrachter störend wirken können, zu vermeiden. Die für das Nacht- oder Notlicht gewählte Optik sorgt im Weiteren dafür, dass das Licht der Leuchtmittel über das Nacht- oder Notlicht sehr flach nach außen gelenkt wird, sodass eine gleichmäßige Ausleuchtung des Ringsegmentes erfolgt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leuchtmittel über eine elektronische Steuerungs- und Spannungsversorgungseinheit beaufschlagbar sind, welche eine Eingangsspannung von 10 bis 30 Volt in eine Betriebsspannung für die Leuchtmittel von 3 bis 6 Volt umwandelt. Somit kann mit Hilfe der Steuerungs- und Spannungsversorgungseinheit eine automatische Anpassung an die verschiedenen Bordnetze der Land- oder Wasserfahrzeuge erfolgen, ohne dass große Änderungen des Leuchtmittels erforderlich sind. Die Steuerungs- und Spannungsversorgungseinheit sorgt hierbei für einen Ausgleich sämtlicher gebräuchlicher Eingangspannungen von 10 bis 30 V und transformiert diese auf die erforderliche Betriebspannung der Leuchtmittel, wobei es sich vorzugsweise um LED ' s handelt. LEDs werden wunschgemäß immer öfter bei den erfindungsgemäßen Leuchten eingesetzt, weil die Kunden energiesparende Leuchtmittel einerseits wünschen und darüber hinaus eine lange Lebensdauer erwarten, sodass die durchzuführenden Wartungsarbeiten sich auf einen größeren Zeitraum erstrecken und damit eine Kostenersparnis erzielt werden kann.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Leuchtmittel über die Steuerungs- und Spannungsversorgungseinheit über eine Pulsbreitenmodulation dimmbar und/oder dass die Farbwiedergabe der Leuchtmittel regelbar ist. Durch diese Möglichkeit können somit die Leuchtmittel individuell gedimmt werden, sodass eine Anpassung der Helligkeit an das persönliche Empfinden, beispielsweise des Fahrers eines Land- oder Wasserfahrzeuge möglich ist, aber ebenso für die Passagiere einstellbar ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit die Farbwiedergabe regelbar zu beeinflussen, sodass eine individuelle Einstellung der Farbwiedergabe und der

Helligkeit erfolgen kann. Damit die erzeugte Wärme, welche durch die Leuchtmittel entsteht, in ausreichendem Maße abgeführt wird und eine Verformung des Leuchtenkörpers oder Beschädigung von Einbauteilen vermieden werden kann, ist im Weiteren vorgesehen, dass der rückwärtige Bereich des Leuchtenkörpers als Kühlkörper ausgebildet ist. Somit kann die entstehende Wärme gleichmäßig durch den Leuchtenkörper abgegeben werden, und zwar mit einer Wärmeabstrahlung, die sich über eine große Fläche erstreckt, sodass nur eine geringe Beeinflussung durch die entstehende Wärme in der Einbauposition auf die Verkleidungselemente erfolgt.

Als Werkstoff für die Leuchtenkörper wird vorzugsweise Lexan 943 A verwendet, jedoch besteht die Möglichkeit artverwandte Kunststoffe einzusetzen, die eine ausreichende Temperaturstabilität aufweisen. Lexan 943 A erfüllt die Brandklasse V0 bei Materialdicke von mindestens 3 mm. Diese Dicke wird innerhalb des optisch wirksamen Bereichs eingehalten.

Um eine optimale Anpassung der erfindungsgemäßen Leuchte an verschiedene Einbausituationen oder Einbauwünsche des Kunden zu ermöglichen, insbesondere Anpassung an verschiedene Wand- oder Deckenfarben ist im Weiteren vorgesehen, dass der Randbereich der Leuchte, außerhalb des Nacht- oder Notlichtes, einen austauschbaren Dekorring aufweist. Der Dekorring kann hierbei unterschiedliche Farben oder Gestaltungen aufweisen, um eine individuelle Anpassung zu ermöglichen. Durch eine jederzeitige Austauschbarkeit des Dekorringes besteht darüber hinaus die Möglichkeit nachträgliche Anpassungen vorzunehmen, ohne dass die Leuchte vollständig ausgetauscht werden muss.

Zur Befestigung der Leuchte ist vorgesehen, dass der Dekorring und/oder der

Leuchtenkörper Befestigungsbohrungen in unterschiedlichen Neigungswinkeln zur Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels aufweist. Somit kann durch die vorhandenen Befestigungsbohrungen eine beliebige individuelle Befestigungsart gewählt werden, sodass beispielsweise auch komplizierte Einbauten in Zwischendecken oder Eckbereichen ermöglicht werden. Der wesentlichen Grundgedanken der vorliegenden erfindungsgemäßen Leuchte besteht darin, sowohl eine zentrale Ausleuchtung als auch eine Nacht- oder Notbeleuchtung innerhalb eines Leuchtmittels zu integrieren, wobei darauf geachtet wird, dass eine übermäßige Temperaturbelastung im Weiteren vermieden wird und optimale Lichtverhältnisse sowohl für den Arbeitsbereich als auch als Nacht- oder Notbeleuchtung erzielbar sind, ohne dass insbesondere in der Nacht störende Einflüsse auftreten. Zu diesem Zweck wurde eine Leuchte entwickelt, die einerseits ein zentrales Leuchtmittel aufweist, um die erforderlicher Ausleuchtung für einen Arbeitsbereich zu ermöglichen, und andererseits als Nacht- oder Notbeleuchtung eine relativ schwache

Beleuchtung zu ermöglichen, die gerade so ausgelegt ist, dass eine gute Erkennbarkeit von Fluchtwegen oder der Umgebung ermöglich wird, ohne dass diese Ausleuchtung über einen längeren Zeitraum störend wirkt. Die besondere Gestaltung des Nacht- oder Notlichtes erfolgt dadurch, dass innerhalb des Leuchtenkörpers eine Optik vorgesehen ist, die die Einstrahlung einer Lichtintensität senkrecht zur Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtmittels über ein Kreisringsegment homogen und gleichmäßig verteilt. Durch die Anordnung eines Kreisringsegmentes wird hierbei eine schwache Ausleuchtung erzielt, die für den vorgesehenen Zweck völlig ausreichend ist, ohne dass sie störend wirkt.

Die Erfindung wird im Weiteren anhand der Figuren näher erläutert.

Es zeigt

Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht einen erfindungsgemäßen

Leuchtkörper mit Dekorring,

Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht einen erfindungsgemäßen

Leuchtkörper gemäß Figur 1 ohne Dekorring, Fig. 3 in einer skizzierten Seitenansicht die Einbauleuchte mit weiteren

Komponenten

Fig. 4 in einer perspektivischen Unteransicht das Leuchtengehäuse mit

Optik und

Fig. 5 in einer geschnittenen Seitenansicht und einer Draufsicht die

Einbauleuchte nach erfolgtem Zusammenbau.

Figur 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den Leuchtenkörper 1 mit aufgesetztem Dekorring 2. Der Leuchtenkörper 1 besteht aus einem hohlzylindrischen Abschnitt 3 und einem Flanschkragen 4. Der Abschnitt 3 weist umfangsverteilte Durchbrüche 5 auf, welche zur Befestigung des Leuchtenkörpers 1 und Klemmung der Einbauteile dienen. Der Flanschkragen 4 weist ein zentrisch angeordnetes Streumittel 6 auf, welches zur Lichtstreuung eines hinter dem Leuchtenkörper 1 angeordneten Leuchtmittels vorgesehen ist. Um das zentrale Streumittel 6 ist ein Kreisringsegment 7 angeordnet, welches zur Abstrahlung eines Nacht- oder Notlichtes vorgesehen ist. Der Dekorring 2 dient einerseits zur Einfassung des Streumittels 6 und des Kreisringsegments 7, aber ebenso zur Abdeckung vorhandener Befestigungsbohrungen.

Figur 2 zeigt den aus Figur 1 bekannten Leuchtenkörper 1 ohne Dekorring mit dem hohlzylindrischen Abschnitt 3 und dem Flanschkragen 4, welcher im Weiteren das zentrale Streumittel 6 und das Kreisringsegment 7 umfasst. Durch das Fehlen der Abdeckung ist hierbei erkennbar, dass mehrere Befestigungsbohrungen 8 und 9 umfangsverteilt angeordnet sind. Die Befestigungsbohrungen 8, 9 dienen zur Halterung des Leuchtenkörpers 1 innerhalb der vorgesehenen Einbauposition. Zur erleichterten Montage sind die Befestigungsbohrungen 8 in Axialrichtung des Leuchtenkörpers 1 ausgerichtet, sodass eine Befestigung mittels Schrauben in einem Wandausschnitt erfolgen kann. Die Befestigungsbohrungen 9 sind gegenüber den Befestigungsbohrungen 8 unter einem Winkel zur Längsmittelachse ausgerichtet, sodass diese vorzugswei- se für Befestigungsschrauben verwendet werden können, welche schräg in die

Wandverkleidung eingeschraubt werden können.

Figur 3 zeigt in einer schematischen Seitenansicht den gesamten Aufbau der erfindungsgemäßen Leuchte 10. Die Leuchte 10 besteht aus dem Leuchtenkörper 1 und einem Dekorring 2, wobei der Leuchtenkörper ein zentrales Streumittel 6 und ein Kreisringsegment 7 zur Abstrahlung des von den Leuchtenmitteln ausgesendeten Lichtes vorgesehen ist. Unterhalb des Streumittels 6 und des Kreisringsegment 7 ist eine Platine 11 angeordnet, auf der sich die einzelnen Komponenten der Elektronik befinden. Des Weiteren ist eine zentrale Power-LED 12 vorhanden, welche unmittelbar unter dem Streumittel 6 zu liegen kommt, während zwei weitere jeweils um 180 Grad versetzte LED's 13 zur Abstrahlung senkrecht zur Axialrichtung der Power-LED 12 vorgesehen sind. Aus diesem Grunde weist der Leuchtenkörper eine Optik 14 auf, welche das ausgesendete Licht der LED ' s 13 gleichmäßig über das Kreisringsegment 7 durch Lichtstreuung verteilt. In den Leuchtenkörper 1 ist zudem ein Kühlkörper 15 eingesetzt, der die Möglichkeit einer Wärmeabgabe in den rückwärtigen Bereich der erfindungsgemäßen Leuchte 10 ermöglicht. Der Kühlkörper 15 ist hierbei formschlüssig in dem Leuchtenkörper 1 aufgenommen und schützt im Weiteren die vorhandene Elektronik auf der Platine 11. Durch einen Wärmekontakt des Kühlkörpers 15 mit der Platine 11 wird die Wärme von der Power-LED 12 und den weiteren LED ' s 13 unmittelbar nach hinten abgeleitet.

Figur 4 zeigt in einer perspektivischen Unteransicht den Leuchtenkörper 1 mit

Flanschkragen 4 und rohrförmigen Abschnitt 3. Unterhalb des Flanschkragens 4 ist einstückig die Optik 14 angeformt, welche eine gleichmäßige homogene Ausleuchtung des gesamten Kreisringsegmentes 7 ermöglicht. Die Optik 14 besteht aus einem sägezahnförmigen Profil, wobei die dreieckförmigen Erhebungen 16 der Optik 14 in Hauptstrahlrichtung des zentralen Leuchtenmittels, somit senkrecht zum Streumittel 6 ausgerichtet sind und die Erhebungen 16 ausgehend vom Einstrahlort des Leuchtmittels der LED ' s 13 mit maximaler Höhe über 180 Grad flacher verlaufend ausgebildet sind. Des Weiteren ist aus dieser Ansicht erkennbar, dass der Abstand der Erhebungen 16 mit zunehmenden Abstand von den Leuchtmitteln, und zwar den LED ' s 13, zunimmt. Durch die gewählte Art der Optik wird hierbei erreicht, dass das Intensitätsmaximum nicht unmittelbar in der Nähe der Leuchtmittel nach unten abgestrahlt wird, sondern durch Lichtstreuung und Reflektion eine Weiterleitung innerhalb der ringförmigen Optik 14 erfolgt, und zwar in der Form, dass eine homogene Ausleuchtung des gesamten Kreisringsegmentes 7 vorliegt. Die hierbei zum Einsatz kommenden LED ' s 13 weisen eine geringere Lichtintensität als das zentrale Leuchtmittel, dass heißt die Power-LED 12 auf. Ein Betrachter sieht somit beim Einschalten des Nacht- oder Notlichtes eine ringförmige Lichtquelle mit gleichbleibender homogener Lichtintensität, wobei die Lichtintensität aufgrund der verwendeten LED ' s 13 einerseits nicht störend wirkt, aber andererseits die Nacht- oder Notlichtfunktion zufriedenstellend erfüllt. Innerhalb der Optik 14 befindet sich im Weiteren das Streumittel 6 für die Power-LED 12, welche gegenüber der Optik 14 durch eine ringförmige Trennwand 17 abgeschottet ist.

Figur 5.1 und 5.2 zeigt in einer geschnittenen Seitenansicht gemäß der Schnittlinie A-A und einer Draufsicht die erfindungsgemäße Leuchte 10 mit Leuchtenkörper 1 , welcher im Wesentlichen aus einem rohrförmigen Abschnitt 3 und einem Flanschkragen 4 besteht. Der Flanschkragen 4 ist durch einen Dekorring 2 abgedeckt, wobei der

Dekorring 2 gleichzeitig die vorhandenen Befestigungsbohrungen beziehungsweise Schrauben abdeckt. Der Leuchtenkörper 1 , insbesondere der Flanschkragen 4, ist mit einem zentralen Streumittel 6 ausgestattet, welches das ausgesendete Licht der Power- LED 12 insoweit reflektiert, dass ein vorbestimmter Abstrahlwinkel eingehalten und eine gleichmäßig Ausleuchtung erfolgen kann. Durch eine Optik 14, welche einstückig mit dem Leuchtenkörper 1 verbunden ist, erfolgt eine Lichtstreuung der 180 Grad

zueinander versetzt angeordneten LED ' s 13, sodass das Kreisringsegment 7, welches in der Stirnfläche des Leuchtenkörpers 1 sichtbar ist und durch den Dekorring 2 begrenzt wird, eine homogene Ausleuchtung aufweist. Die Power-LED 12 und LED ' s 13 sind hierbei auf einer Platine 1 mit weiteren Bauteilen aufgelötet, sodass eine kompakte Baueinheit entsteht. Im rückwärtigen Bereich der Platine 11 befindet sich ein Kühlkörper 15, welcher in den rohrförmigen Abschnitt 3 des Leuchtenkörpers 1 eingeschoben und mit Hilfe einer Verklemmung gehalten wird. Hierbei findet eine Wärmekopplung des Kühlkörpers 15 mit der Platine 1 1 statt, sodass die entstehende Wärme, insbesondere durch die Power-LED 12 nach hinten abgeleitet werden kann. Der Kühlkörper 15 ist rotationssymmetrisch ausgebildet und weist eine typische

Rippenform auf, sodass eine große Oberfläche zur Abstrahlung der Wärme entsteht. Aus der Draufsicht der erfindungsgemäßen Leuchte 10 ist der Verlauf der Schnittlinie erkennbar und der außen liegende Dekorring 2, welcher das Kreisringsegment 7 einrahmt, unter dem die Optik 14 für die LED 13 angeordnet ist und weist im Weiteren im zentralen Bereich das Streumittel 6 auf, unter dem die Power-LED 12 angeordnet ist.

Bezugszeichenliste

1 Leuchtenkörper

2 Dekorring

3 Abschnitt

4 Flanschkragen

5 Durchbruch

6 Streumittel

7 Kreisringsegment

8 Befestigungsbohrung

9 Befestigungsbohrung

10 Leuchte

11 Platine

12 Power-LED

13 LED

14 Optik

5 Kühlkörper

16 Erhebung

17 Trennwand