Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
REDUCER RING FOR A CUTOFF GRINDER GRINDING DISC
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/042462
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a reducing ring having a reducing segment 6 comprising an outer diameter for inserting in the central hole of a cutoff grinder grinding disc 3 and an inner diameter for centering relative to the centering area 4 of a clamping flange 1, comprising a contact area formed by a collar 7 having an outer diameter greater than the outer diameter of the reducing segment 6.

Inventors:
LICHTER, Gerald (Ehemaliges Stadthaus der Germania Brauerei, Rheinstr. 104, Bornheim-Hersel, 53332, DE)
Application Number:
EP2010/064912
Publication Date:
April 14, 2011
Filing Date:
October 06, 2010
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
RHODIUS SCHLEIFWERKZEUGE GMBH & CO. KG (Brohltalstraße 2, Burgbrohl, 56659, DE)
LICHTER, Gerald (Ehemaliges Stadthaus der Germania Brauerei, Rheinstr. 104, Bornheim-Hersel, 53332, DE)
International Classes:
B24B27/08; B24D5/12
Attorney, Agent or Firm:
BRAUN-DULLAEUS, Karl-Ulrich (Platz der Ideen 2, Düsseldorf, 40476, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

Reduzierring mit einem Reduzierabschnitt (6), der einen Außendurchmesser zum Einsetzen in die zentrale Bohrung einer Trennschleifschleifscheibe (3) und der einen Innendurchmesser zur Zentrierung bezüglich des Zentrierbereiches (4) eines Spannflansches (1) aufweist,

gekennzeichnet durch

einen Auflagebereich, der von einem Kragen (7) mit einem im Verhältnis zum Außendurchmesser des Reduzierabschnittes (6) größeren Außendurchmesser gebildet wird. Reduzierring nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des Reduzierabschnittes (6) so bemessen ist, dass sie geringer als die Stärke der Trennscheibe (1) im Bereich der Bohrung ist. Reduzierring nach Anspruch 1 oder 2,

gekennzeichnet durch Mittel, die ein Einklipsen des Reduzierrings in die Bohrung der Trennscheibe (1) ermöglichen. Reduzierring nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass er als Stanzteil aus Metall oder als Spritzteil aus Kunststoff gefertigt ist. Reduzierring nach einem der vorherigen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des Kragens (7) zwischen 30 mm und 40 mm, insbesondere 35 mm, ist. Reduzierring nach Anspruch 5,

g e k e n n z e i c hnet durch einen Innendurchmesser von 16mm.

Description:
Reduzierring für eine Trennschleifschleifscheibe

Die Erfindung betrifft einen Reduzierring mit einem Reduzierabschnitt, der einen Außendurchmesser zum Einsetzen in die zentrale Bohrung einer Trennschleifschleifscheibe aufweist und der einen Innendurchmesser zur Zentrierung bezüglich des Zentrierbereiches eines Spannflansches aufweist. Mit einem solchen Reduzierring wird der Innendurchmesser der Bohrung an den Außendurchmesser des Zentrierbereiches des Spannflansches einer Maschine angepasst.

Bekanntermaßen werden Trennschleifschleifscheiben mit unterschiedlichen aber vorgegebenen Maßen, also bestimmtem Durchmesser und bestimmter Stärke, im Fachjargon als Breite bezeichnet, gefertigt. Zur Halterung auf der Antriebswelle eines Winkelschleifers respektive einer Schleifmaschine haben alle Trennschleifschleifscheiben eine zentrale Bohrung mit einem genormtem Durchmesser. Mit dieser Bohrung wird die Trennschleifscheibe im Spannflansch vermitteis eines Zentrierabschnittes auf der Weile gehalten und zentriert, wobei die Maße des Spannflansches nicht immer der Norm entsprechen. Die Verspannung im Spannflansch geschieht mit Hilfe der Flanschmutter.

Um eine Kompatibilität zwischen einem im Verhältnis zum Durchmesser der Bohrung zu kleinen Spannflansch auszugleichen ist es bekannt, den Durchmesser mit einem Reduzierring zu reduzieren. Die bekannten Reduzierringe haben eine etwas geringere Stärke als die Trennscheibe an der Bohrung und einen dem Innendurchmesser der Bohrung entsprechend angepassten Außendurchmesser. Sie haben allerdings den Nachteil, dass die Spannfläche direkt auf der Trennschleifscheibe respektive dem Schleifwerkzeug reduziert wird, so dass sich bei gleichem Anzugsmoment der Spannmutter die Klemmkraft verringert. Zudem muss bei kleinem Durchmesser ein entsprechend kleiner Reduzierring in die Bohrung eingebracht werden, was mitunter eine große Fingerfertigkeit erfordert.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr darin, einen Reduzierring für den Einsatz bei Trennschleifschleifscheiben vorzuschlagen, der sich einfach und komfortabel handhaben lässt und der dabei einen festen Halt der Trennschleifschleifscheibe im Spannflansch der Maschine gewährleistet.

Diese Aufgabe wird durch einen Reduzierring mit den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen genannt.

Der Grundgedanke der Erfindung liegt in dem Auflagebereich des Reduzierrings, der zweierlei Vorteile, nämlich die erheblicht vereinfachte Handhabung und die wesentlich verbesserte Druckverteilung auf der Trennscheibe bewirkt. Dabei wird der Auflagebereich von einem Kragen gebildet, der einen im Verhältnis zum Außendurchmesser des Reduzierabschnittes einen wesentlich größeren Außendurchmesser aufweist. Durch einen solchen verhältnismäßig großen Kragen ist der Ring leicht zu benutzen und einfach in die Bohrung einzubringen. Zudem kann bei sachgerechter Montage des Reduzierrings eine höhere Klemmkraft auf die Trennscheibe übertragen werden. Dieser Vorteil wirk sich insbesondere bei extradünne Trennscheiben aus, die nicht von allen Flanschsystemen gleichermaßen gut gespannt werden. Hier hilft der Auflagebereich und die mit des Auflagebereich verbundene Verstärkung der Scheibenbrerte die Trennscheibe im Flanschbereich fest und sicher zu spannen.

Dabei bietet es sich an, den Außendurchmesser des Kragens dem Durchmesser des Spannflansches respektive der Spannmutter anzupassen, wobei es wegen der sicheren Auflage besonders vorteilhaft ist, wenn der Außendurchmesser des Kragens etwas größer als der der Auflagefläche der Spannmutter ist. Es bieten sich also Kragen mit einem Außendurchmesser zwischen 30 und 40 mm, insbesondere von 35 mm an. Mit derartigen Reduzierringen lassen sich Scheiben mit einer Bohrung von 22 mm auf das Standardmaß von 16 mm reduzieren.

Mit den erfindungsgemäßen Reduzierringen lassen die in ihren Maßen genormten Tennscheiben auch in den Ländern einsetzen, wo es Winkelschleifer mit unterschiedlichen Flanschmaßen, beispielsweise mit Durchmessern von 16mm und 10mm einsetzen. Das bedeutet einen besonderen Vorteil für die Hersteller von Tennscheiben, da diese sich auf die Herstellung einer Sorte von Trennscheiben beschränken und damit ihren Bestand klein und die Flexibilität hoch halten können.

Vorteilhafterweise ist die Stärke des Reduzierabschnittes so bemessen, dass sie etwas geringer als die der Trennscheibe im Bereich der Bohrung ist. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass der Klemmring beidseitig am Spannflansch aufliegt und die Klemmkraft vermindert wird. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Reduzierabschnitt am Außendurchmesser Mittel, beispielsweise in Form einer kleine Verzahnung, auf, die ein Einklipsen des Reduzierrings in die Bohrung der Trennscheibe ermöglichen. Somit kann der Reduzierring nicht aus der Bohrung heraus fallen, was eine noch einfachere Handhabung gewährleistet.

Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn die Reduzierringe als Stanzteile aus Metall oder als einfache Spritzteile aus Kunststoff gefertigt werden. Auf diese Weise können die Reduzierringe so preiswert hergestellt werden, dass sie in größeren Gebinden von 25 oder 50 Stück einem Paket von Trennscheiben beigelegt werden können. Der Benutzer braucht nur einen Reduzierring aus dem Beutel entnehmen und ihn in die Bohrung klipsen.

In der Figur ist eine mittels eines Reduzierringes in den Spannflansch eines Winkelschleifers eingespannte Trennscheibe gezeigt.

In der Figur ist der Spannflansch 1 eines Winkelschleifers gezeigt, der sich am Kopf der Welle 2 befindet. Der Spannflansch 1 weist einen Zentrierbereich 4 auf, der in die zentrale Öffnung einer Trennscheibe 3 eingreift. Da in diesem Fall der Zentrierbereich 4 einen kleineren Außendurchmesser als die Öffnung der Trennscheibe 3 aufweist, ist in die Öffnung ein Reduzierring mit einem Reduzierabschnitt 6 eingesetzt, wobei der Außendurchmesser des Reduzierabschnittes 6 dem Durchmesser der zentralen Bohrung, beispielsweise 22 mm, angepasst ist. Der Innendurchmesser des Reduzierrings umgibt passend den Zentrierbereich 4 des Spannflansches 1 und entspricht beispielsweise dem Standardmaß von 16 mm.

Erfindungsgemäß weist der Reduzierring einen Auflagebereich auf, der von einem Kragen 7 mit einem im Verhältnis zum Außendurchmesser des Reduzierabschnittes größeren Außendurchmesser gebildet wird. Dieser hat insbesondere ein Maß zwischen 30 mm und 40 mm, insbesondere von 35 mm. Mit dem Kragen 7 liegt der Auflagebereich auf der dem Spannflansch 1 abgewandten Oberfläche der Trennscheibe 3 an. So mit einem Reduzierring bestückt, kann die Trennscheibe 3 mittels einer auf einem Gewinde 8 gehaltenen Spannmutter 9 fest geklemmt werden, die eine Auflagefläche mit einem Außendurchmesser kleiner als der Außendurchmesser des Kragens aufweist.