HU, Suken (No. 1 North Industrial Road, Foshan, Guangdong, 52800, CN)
LI, Yunfeng (No. 1 North Industrial Road, Foshan, Guangdong 0, 52800, CN)
MA, Li Jia (No. 1, North Industrial RoadFoshan, Guangdong 0, 52800, CN)
NITTKE, Andreas (Michaelstraße 8, Pietenfeld, 85111, DE)
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| Ansprüche 1. Reflektorlampe mit einem Reflektor, der eine Kontur und einen Hals aufweist, wobei im Innern des Reflektors ein Brenner gehaltert ist mit Hilfe eines Fixrings, der im Hals des Reflektors befestigt ist, da- durch gekennzeichnet, dass der Fixring ein Stanzblechteil ist, dessen Breite W kleiner als seine Länge D ist und höchstens 90% von D beträgt, wobei die Länge D dem Innendurchmesser des Halses ange- passt ist. 2. Reflektorlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite W 60 bis 90% von D beträgt. 3. Reflektorlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Fixring Randzonen an den zwei Schmalseiten auf, deren Randbereich als Kreissegment aus- gestanzt ist. 4. Reflektorlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass der Fixring zwei Zwischenzonen aufweist, die als Seitenwände wirken, die über ein abgewinkeltes zentrales Plateau miteinander verbunden sind. 5. Reflektorlampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass Randzone, Zwischenzone und Plateau jeweils etwa 90° gegeneinander abgewinkelt sind, wobei insbesondere Plateau und Randzone im wesentlichen parallel zueinander laufen. 6. Reflektorlampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Plateau eine Aussparung aufweist zum Haltern des Brenners. 7. Reflektorlampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass im Bereich der Randzonen mindestens eine Einbuchtung vorgesehen ist zum Fixieren des Fixrings im Hals . 8. Verfahren zur Herstellung eines Fixrings für eine Reflektorlampe gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: a) Bereitstellen eines im wesentlichen rechteckigen Blechs mit Längsachse und Querachse, das zum Stanzen und Biegen geeignet ist; b) Ausstanzen eines Kreissegments jeweils an den schmalseitigen Enden sowie Ausstanzen einer Aussparung in der Mitte des Blechs, die einem Ende des Brenners angepasst ist; c) ggf. Anbringen von vier Falzen quer zur Längsachse des Blechs; d) Biegen des Blechs an den Falzen, so dass in der Mitte ein Plateau entsteht, das im wesentlichen parallel zu den Randzonen verläuft und zwischen Randzone und Plateau jeweils eine Zwischenzone als Seitenwand angesetzt ist, die etwa 90° abgewinkelt sind. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt b) auch Einbuchtungen in den Randzonen ausgestanzt werden. |
Technisches Gebiet
Die Erfindung geht aus von einer Reflektorlampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Reflektorlampen sind insbesondere Reflektorlampen mit einer Halogenglühlampe als Brenner. Sie sind insbesondere für den Betrieb an Mittelvolt bis Hochvolt (HV) mit typisch 80 bis 250 V gedacht .
Stand der Technik
Die EP 440 911 offenbart eine Reflektorlampe mit Halogenglühlampe als Brenner, bei der ein Fixring, der im Hals des Reflektorteils sitzt, mit variabler Bauhöhe gestaltet werden kann. Ein rotationssymmetrischer Sombrero-artiger Fixring für eine Reflektorlampe ist aus der US 4958966 bekannt .
Darstellung der Erfindung
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine kostengünstige Reflektorlampe bereitzustellen und ein Her- stellverfahren dafür anzugeben.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
Im Einzelnen betrifft die Erfindung eine Reflektorlampe mit einem Reflektor, der eine Kontur und einen Hals aufweist, wobei im Innern des Reflektors ein Brenner gehaltert ist mit Hilfe eines Fixrings, der im Hals des Reflektors befestigt ist, wobei der Fixring ein Stanzbiegeteil ist, dessen Breite W kleiner als seine Länge D ist und höchstens 90% von D beträgt, wobei die Länge D dem Innendurchmesser des Halses angepasst ist. Das Stanzblechteil ist aus einem rechteckigen Blech mit zwei Schmalseiten und zwei Längsseiten hergestellt.
Bevorzugt weist der Fixring Randzonen an den zwei
Schmalseiten auf, deren Randbereich als Kreissegment ausgestanzt ist. Maximal ist die gesamte Randzone als Kreissegment gestaltet.
Bevorzugt weist der Fixring zwei Zwischenzonen auf- weist, die als Seitenwände wirken, die über ein abgewinkeltes zentrales Plateau miteinander verbunden sind.
Bevorzugt sind Randzone, Zwischenzone und Plateau jeweils etwa 90° gegeneinander abgewinkelt, wobei insbe- sondere Plateau und Randzone im wesentlichen parallel zueinander laufen. Der Winkel beträgt in aller Regel 80 bis 90° .
Bevorzugt weist das Plateau eine Aussparung auf zum Haltern des Brenners.
Bevorzugt ist im Bereich der Randzonen mindestens eine Einbuchtung zum Fixieren des Fixrings im Hals vorgesehen. Der Hals hat ein vorspringendes Mittel zum Zusammenwirken mit dieser Einbuchtung. In aller Regel wer- den zwei Einbuchtungen, jedes in einer Randzone, verwendet. Es sind jedoch auch mehrere Auflagepunkte möglich.
Des Weiteren wird ein Verfahren zur Herstellung eines Fixrings für eine Reflektorlampe angegeben, mit folgenden Verfahrensschritten
a) Bereitstellen eines im wesentlichen rechteckigen Blechs mit Längsachse und Querachse, das zum Stanzen und Biegen geeignet ist;
b) Ausstanzen eines Kreissegments jeweils an den schmalseitigen Enden sowie Ausstanzen einer Aussparung in der Mitte des Blechs, die einem Ende des Brenners angepasst ist; c) ggf. Anbringen von vier Falzen quer zur Längsachse des Blechs, abhängig beispielsweise von der Dicke des
Blechs; d) Biegen des Blechs an den Falzen, so dass in der Mitte ein Plateau entsteht, das im wesentlichen parallel zu den Randzonen verläuft und zwischen Randzone und Plateau jeweils eine Zwischenzone als Seitenwand angesetzt ist, die etwa 90° abgewinkelt sind.
Insbesondere können im Schritt b) auch Einbuchtungen im Randbereich ausgestanzt werden.
Derartige Fixringe werden in den Hals des Reflektors ein- gesetzt und haltern dort den Brenner, welcher meist eine Halogenglühlampe oder auch eine kompakte Hochdruckentladungslampe ist. Die bekannten Fixringe sind naturgemäß rotationssymmetrisch gestaltet, abgesehen von Befestigungsmitteln. Derartige Fixringe werden häufig tiefgezogen, da sie keine einfachen Teller sind, sondern meist dreidimensional ges- taltet sind, beispielsweise eben Sombrero-artig o.a.
Erfindungsgemäß wird jetzt ein völlig neuartiger Fixring verwendet, der nicht rotationssymmetrisch gestaltet ist, obwohl er in eine rotationssymmetrische Umgebung einge- passt werden soll. Es handelt sich um ein Stanzbiegeteil, das aus einem ursprünglich ebenen Blech gestaltet ist. In aller Regel ist das Blech aus Stahl o.a. gefertigt und hat eine Wandstärke von etwa 0,2 bis 0,6 mm, so dass es einerseits stabil und andererseits noch gut biegbar ist. Das S t an zbiege t ei 1 ist in seiner Mitte zu einem U- förmigen Wall (im Querschnitt gesehen) gefaltet, mit einem zentralen Plateau und zwei Seitenwänden, die rechtwinkelig oder schiefwinkelig vom Plateau abstehen. Am Fuß der Seitenwände setzt jeweils eine Randzone an. Dessen Randbereich ist als ein Kreissegment gestaltet. Es ist dem Hals des Reflektorteils über einen gewissen Abschnitt angepasst. Dabei kann der Fixring so gestaltet sein, dass er sich selbst mittels Federwirkung im Reflektor befestigt. Diese Maßnahme dient auch als Klapperschutz oder als Montagehilfe.
Das Plateau ist mit einer Aussparung versehen, die das Ende eines Brenners haltert. Meist ist dies Ende eine oder die einzige Quetschung des Brenners. Das Ende kann aber beispielsweise auch eine rohrzylindrische Einschmelzung sein. Dieser neuartige Fixring hat keine Rotationssymmetrie, er ist nur in etwa achssymmetrisch.
Dabei zeichnet sich der fertig gebogene Fixring durch eine Breite W aus, die der ursprünglichen Breite des Stanz- teils entspricht. Die axiale Länge D des fertig gebogenen Fixrings ist wegen der Faltung merklich kleiner als die ursprüngliche Länge E des Stanzteils. Sie ist jedoch größer als die Breite W. Bevorzugt ist dabei W = 0,6 D bis 0,9 D gewählt. Besonders bevorzugt ist dabei W = 0,7 D bis 0, 8 D gewählt.
Dieses Konzept führt zu einer deutlichen Materialeinsparung, weil die Kreisfläche, in der die Basis des Fixrings, nämlich seine Randzonen, liegt, nicht voll ausgefüllt werden muss. Dies liegt formal gesehen daran, dass W < D ist.
Andererseits ist diese Bedingung sogar notwendig, damit sich ein derartiges Stanzbiegeteil überhaupt realisieren lässt .
Dabei gilt für W, dass W mindestens 1 mm breiter als die für die Halterung des Brenners notwendige Aussparung sein muss. Die Höhe der Seitenwand muss so gestaltet sein, dass die Abdichtungszone des Brenners in dieser Höhe in etwa untergebracht werden kann.
Insgesamt ist es sehr überraschend, dass sich aufgrund der zahlreichen Randbedingungen überhaupt eine Lösung für den Fixring auf Basis eines Stanzbiegeteils finden lässt. Dies erfordert eine sorgfältige Abstimmung zwischen Reflektor, Brenner, Abdichtung des Brenners und Wahl des Lichtschwerpunkts im Reflektor. Die Randzone ist zu einem weit überwiegenden Teil als Kreissegment gestaltet, das bevorzugt einen Winkel von 110° bis 140° überstreicht.
Das Stanzbiegeteil hat außerdem bevorzugt randseitig Ein- buchtungen, die den Fixring fixieren. Bevorzugt ist die Einbuchtung nicht unbedingt axialsymmetrisch, sondern seitlich angebracht.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform steht ein Set von Fixringen mit unterschiedlicher Bauhöhe der Sei- tenwand zur Verfügung um Brenner mit unterschiedlichem Lichtschwerpunkt auf eine gewünschte Bauhöhe in einem gegebenen Reflektor zu bringen. Diese Vorgehensweise ist insbesondere wegen der niedrigen Kosten der Stanzbiegeteile möglich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im Folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Die Figuren zeigen :
Figur 1 eine Reflektorlampe in Seitenansicht; Figur 2 ein rotationssymmetrischer Fixing gemäß dem Stand der Technik;
Figur 3 ein axialsymmetrischer Fixring als Rohling vor dem Biegen (3a) und nach dem Biegen von oben (3b) und von der Seite gesehen (3c) ;
Figur 4 zwei Fixringe unterschiedlicher Bauhöhe zur Einstellung des Lichtschwerpunkts nebeneinander gestellt . Bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
Ein Ausführungsbeispiel einer Reflektor-Halogenglühlampe 1 zeigt Figur 1. Sie hat ein Reflektorteil 2 mit Kontur 3 und Hals 4 sowie einem daran angesetzten Schraubsockel 5.
Figur 2 zeigt in Explosionsdarstellung einen Brenner in Form einer Halogenglühlampe 6, der von einem vorbekannten rotationszylindrischen Fixring 7 gehaltert ist, und der in den Hals 4 eines Reflektorteils 2 eingepasst wird.
Figur 3 zeigt einen Blechstreifen 10 als Rohling für den neuartigen Fixring (Figur 3a) . Er ist im Prinzip ein Blechstreifen einer maximalen Länge E und einer Breite W. Die schmalen Seiten enden in Randzonen 11, die an ihren Rändern als Kreissegmente 12 ausgestanzt. Ein typischer Ausschnittswinkel des Segments ist 130°. Außerdem sitzt an jeder Randzone 11 eine Einbuchtung 13 zum Arretieren des Fixrings im Hals des Reflektors. Im gezeigten Beispiel sind es zwei spiegelsymmetrisch zueinander liegende Einbuchtungen 13, die seitlich zur Längsachse liegen.
In der Mitte ist der Rohling mit einer Aussparung 14 versehen, der quer zur Längsachse A des Rohlings läuft und in etwa der Quetschung einer einseitig gequetschten Halogenglühlampe 6 angepasst ist.
Der Rohling wird nun, falls das Blech relativ dick ist, entlang von vier Falzen 15 (strichliniert eingezeichnet) gebogen, so dass der fertige Fixring 20 (Figur 3b ) ent- steht. Das Mittelstück des Blechs wird dabei etwa U- förmig gebogen, so dass ausgehend von den Randzonen 11 sich zwei Seitenwände 21 etwa rechtwinkelig in die Höhe erstrecken und in einem wieder abgewinkelten, sich parallel zu den Rändern 11 erstreckenden Plateau 22 münden. Dieses beinhaltet die den Brenner fixierende Aussparung 14.
In Figur 3c ist der Fixring 20 von der Querseite gezeigt. Dabei lässt sich erkennen, dass in der Aussparung 14 auch noch Federzungen 23 sich in Richtung der Lage der Quetschung erstrecken, die beim Ausschneiden der Aussparung nicht entfernt wurden. Auf der einen breiten Seite ist es eine mittig angeordnete Zunge, auf der anderen breiten Seite sind es zwei kleinere lateral angeordnete Zungen. Des weiteren weist die Aussparung quer dazu noch zwei seitliche Führungen 24 auf. Die gesamte Bauhöhe des Fixrings ist mit H bezeichnet.
In Figur 4 sind zwei Reflektorlampen 30 ausschnittweise gemäß Figur 4a und 4b nebeneinandergestellt. Sie haben unterschiedliche Brenner 31, 32 mit unterschiedlicher Bauhöhe Hl und H2. Um den gleichen Reflektor 2, der üblicherweise aus Glas oder Metall ist, verwenden zu können und dafür den Lichtschwerpunkt anpassen zu können, hat die Lampe mit dem Brenner 31 der relativ großen Bauhöhe einen Fixring 33 mit relativ geringer Bauhöhe Hl. Dagegen hat die Lampe mit dem Brenner 32 mitrelativ kleiner Bauhöhe einen Fixring 34 zugeordnet, der entsprechend eine große Bauhöhe H2 hat.
Auf diese Weise kann ein einziger Reflektortyp beispiels- weise für unterschiedliche Wattagen des Brenners verwendet werden, wenn dazu Brenner mit unterschiedlichem Lichtschwerpunkt benötigt werden. Dies ist möglich weil die Fixringe 33, 34 materialsparend und kostengünstig auf einfache Weise hergestellt werden können. Ein Herstellverfahren für einen derartigen Fixring geht aus von einem Blechrohling, der zunächst rechteckig ge- schnitten ist. Dann wird an der Randzone ein Rest entsprechend dem gewünschten Kreissegment ausgestanzt und außerdem wird die Aussparung zum Aufnehmen des Brenners ausgestanzt. Anschließend wird das Blech mit Falzen ver- sehen, sofern nötig. Im einfachsten Fall ist E = D, wenn keine Seitenwand und auch keine Falze nötig ist. Es handelt sich dann um einen ebenen Fixring, der jedoch trotzdem noch materialsparend wirkt.
Normalerweise sind jedoch vier Knicke nötig um die Sei- tenwände und das Plateau herzustellen.
Anschließend wird der Brenner, der beispielsweise auch eine kompakte Metallhalogenidlampe sein kann, wie an sich bekannt, in die Aussparung eingepasst und dann diese Baueinheit in den Reflektor eingepasst. Letzteres erfolgt entweder von oben oder von unten her. Am Reflektorhals ist dazu gemäß Figur 4a und 4b ein Kragen oder mehrere Podeste 40 vorgesehen, wie an sich bekannt, auf dem der Rand des Fixrings 33, 34 aufliegt. Dabei können am Kragen oder Podest Warzen vorgesehen sein, denen die Einbuchtun- gen an den Randzonen des Fixrings angepasst sind, wie an sich ebenfalls bekannt.
Anschließend werden die aus der Quetschung 41 nach außen ragende Stromzuführungen 42 mit den Sockelkontakten verbunden (nicht dargestellt) .
