| JP08094242 | OPEN SHOWCASE |
| JP09088407 | UPPER HINGE STRUCTURE OF REFRIGERATOR |
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EICHER, Max (Aldegreverstr. 22, München, 80687, DE)
MEER, Oliver (Alramstr. 9, München, 81371, DE)
BECKE, Christoph (Kolbermoorer Str. 15A, Grosskarolinenfeld, 83109, DE)
EICHER, Max (Aldegreverstr. 22, München, 80687, DE)
MEER, Oliver (Alramstr. 9, München, 81371, DE)
| Patentansprüche 1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät (3), aufweisend eine Tür (1 1 ) mit einer Türinnenseite, an welcher ein Türabsteller (1 ) höhenverstellbar geführt ist, und eine Rastvorrichtung durch welche der Türabsteller (1 ) in seiner Höhenlage arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Türinnenseite eine Kulissenführung (14, 16) vorgesehen ist, die wenigstens eine Nut aufweist, in die mindestens ein mit dem Türabsteller (1 ) verbundener Kulissenstein (5, 6) eingreift und die mindestens einen ersten Nutabschnitt zur höhenverstellbaren Führung des Türabstellers (1 ), sowie min- destens einen die Rastvorrichtung bildenden zweiten Nutabschnitt aufweist, in welchen der mit dem Türabsteller (1 ) verbundene Kulissenstein (5, 6) zum Arretieren des Türabstellers (1 ) in einer vorbestimmten Höhe eingreift. 2. Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (14, 16) zwei voneinander getrennt verlaufenden Nuten aufweist, von denen die eine Nut den ersten Nutenabschnitt aufweist und die andere Nut mehrere zweite Nutabschnitte aufweist. 3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Nuten- abschnitt sich in vertikaler Richtung über eine vorgegebene Gesamtverstellhöhe erstreckt und der zweite Nutabschnitt in mehreren zum Arretieren des Türabstellers (1 ) vorbestimmten Höhen endende Abzweigetaschen (19) aufweist. 4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Nutabschnitt der Kulissenführung (14, 16) mehrere übereinander angeordnete, sich jeweils nach unten und in Richtung der Innenwand der Tür (1 1 ) erstreckende Abzweigetaschen (19) aufweist, die über insbesondere bogenförmige Verbindungsnutabschnitte (18) miteinander verbundenen sind. 5. Kältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Türabsteller (1 ) an gegenüberliegenden Seiten jeweils einen ersten Kulissenstein (5) aufweist, der zum höhenverstellbaren Führung des Türabstellers (1 ) in den ersten Nutabschnitt eingreift und jeweils einen zweiten Kulissenstein (6) aufweist, der zum Arretieren des Türab- stellers (1 ) in einer vorbestimmten Höhe in den zweiten Nutabschnitt eingreift. 6. Kältegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Nutabschnitt näher an der Türinnenseite und der zweiten Nutabschnitt ferner von der Türinnensei- te angeordnet ist, und die beiden Kulissensteine (5, 6) an diametral gegenüberliegenden Endabschnitten der gegenüberliegenden Seiten des Türabstellers (1 ) angeordnet sind. 7. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kulissenstein (5) an einem oberen Endabschnitt des Türabstellers (1 ) und der zweite Kulissenstein (6) an einem unteren Endabschnitt des Türabstellers (1 ) angeordnet ist. 8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine erste Nutabschnitt und/oder der mindestens eine zweite Nutab- schnitt zum Einführen und Herausnehmen von Kulissensteinen (5, 6) des Türabstellers (1 ) randoffen ausgebildet ist. 9. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Nut an einer sich vertikal erstreckende Führungsschiene vorgesehen ist, die mit der Türinnenseite verbunden ist. 10. Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Führungsschienen, insbesondere mit zwei aufeinander zuweisenden Nuten vorgesehen sind, zwischen denen der Türabsteller (1 ), insbesondere mittels wenigstens zweier seitlich des Tür- abstellers (1 ) angeordneter, voneinander wegweisender Kulissensteinen (5, 6) höhenverstellbar gelagert ist. 1 1. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführungen (14; 16) oder die Führungsschienen an einander zugewandten In- nenseiten von Holmen (12) der Tür (1 1 ) vorgesehen sind. |
Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend eine Tür mit einer Türinnenseite, an welcher ein Türabsteller höhenverstellbar geführt ist, und eine Rastvorrichtung durch welche der Türabsteller in seiner Höhenlage arretierbar ist.
Die EP 2 108 907 A1 beschreibt ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, umfassend ein Gehäuse mit einem darin befindlichen Innenraum zur Aufnahme von Kühlgut, eine Tür mit einer Innenwand und einer Außenwand zum Öffnen und Verschließen des Innenraums mit mindestens einem Türabsteller wobei die Tür wenigstens eine Befestigungsschiene zur Halterung des Türabstellers an ihrer Innenwand aufweist. Der höhenverstellbare Türabstellers ist an einem Wellenprofil gehalten, in das von der Seite ein Rastelement zur Verrastung des höhenverstellbaren Türabstellers eingreift. Das Rastelement wird durch eine Feder in das Wellenprofil gedrückt. Zur Verstellung der Höhe des höhenverstellbaren Türabstellers ist eine Entriegelungstaste vorgesehen, mit welcher der Eingriff zwischen Rastelement und Wellenprofil gelöst werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kältegerät, insbesondere Haus- halts-Kältegerät das Höhenverstellen und Arretieren eines Türabstellers an einer Türin- nenseite des Kältegeräts zu vereinfachen.
Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder eventuell auch im Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke in haushaltsüblichen Mengen bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination oder ein Weinkühlschrank.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Kältegerät, insbesondere Haushalts- kältegerät, aufweisend eine Tür mit einer Türinnenseite, an welcher ein Türabsteller höhenverstellbar geführt ist, und eine Rastvorrichtung durch welche der Türabsteller in seiner Höhenlage arretierbar ist, bei dem an der Türinnenseite eine Kulissenführung vorgesehen ist, die wenigstens eine Nut aufweist, in die mindestens ein mit dem Türabsteller verbundener Kulissenstein eingreift und die mindestens einen ersten Nutabschnitt zur höhenverstellbaren Führung des Türabstellers, sowie mindestens einen die Rastvorrichtung bildenden zweiten Nutabschnitt aufweist, in welchen der mit dem Türabsteller verbundene Kulissenstein zum Arretieren des Türabstellers in einer vorbestimmten Höhe eingreift.
Eine Kulisse kann ganz allgemein als eine bestimmte Art eines Getriebeelements zur Kraftübertragung (Kulissenführung) verstanden werden. Die Kulisse bzw. die Kulissenführung kann beispielsweise eine Nut, gegebenenfalls auch einen Schlitz oder einen Steg, aufweisen in der ein Kulissenstein an gegenüber liegenden Seiten zwangsgeführt ist, um eine Bewegung des Kulissensteins entlang der Kulisse in eine Bewegung des mit dem Kulissenstein verbundenen Bauteils, hier ein Türabsteller, umzusetzen. Statt einer Umsetzung in eine Bewegung kann auch eine Umsetzung in eine insbesondere starre Lagerung und/oder Fixierung erfolgen. Die Übertragungsfunktion der Kulissenführung wird durch den Verlauf des Schlitzes, Steges oder der Nut bestimmt und ist in den erfindungsgemäß vorgesehenen funktionalen Grenzen des höhenverstellbaren Führens einerseits und des Arretierens des Türabstellers in einer vorbestimmten Höhe andererseits im Allgemeinen frei wählbar. Im Folgenden sind verschiedene konkrete Ausgestaltungen der Erfindung beschrieben.
Mittels der erfindungsgemäßen Kulissenführung kann der Türabsteller ohne separate bewegliche Verriegelungsmechanismen zu benötigen, auf einfache Weise höhenverstellt und arretiert bzw. zum Höhenverstellen gelöst werden. Die erfindungsgemäße Kulissenführung erlaubt ein Entriegeln und Verriegeln des Türabstellers allein aufgrund einer La- geveränderung, insbesondere eines Schwenkens des Türabstellers von Hand. Bei starrer Ausbildung der Nuten und Kulissensteine wird eine zuverlässig funktionierende, wenig störanfällige Rastvorrichtung geschaffen.
Die Führung der Kulisse kann einem solchem Verlauf folgen, durch den bei Loslassen des Türabstellers aus der Hand eines Benutzers des Kältegeräts der Türabsteller allein aufgrund der Schwerkraft in eine solche Lage schwenkt, in der wenigstens ein Kulissenstein sich in einer Abzweigetasche der Kulisse fängt, wodurch der Türabsteller in einer Höhenlage selbsttätig arretiert wird. Das selbsttätige Schwenken aufgrund von Schwerkraft kann um die Achse eines der weiteren Kulissensteine erfolgen.
Als Kulissenstein wird derjenige Teil oder diejenigen Teile verstanden, die mit dem Türabsteller verbunden sind und in die wenigstens eine Nut der Kulissenführung eingreift. Es müssen die Nuten nicht notweniger Weise an der Türinnenseite vorgesehen sein und die Kulissensteine an dem Türabsteller, sondern es können gegebenenfalls auch die Kulissensteine als beispielsweise zurückspringende Nutgründe am Türabsteller ausgebildet und die Führungen an der Türinnenseite als vorspringende Stege ausgebildet sein. Ein erster Nutenabschnitt und ein zweiter Nutabschnitt können von Abschnitten derselben Nut gebildet werden.
Die Kulissenführung kann zwei voneinander getrennt verlaufenden Nuten aufweisen, von denen die eine Nut den ersten Nutenabschnitt aufweist und die andere Nut mehrere zweite Nutabschnitte aufweist. Durch den ersten Nutenabschnitt und den zweiten Nutabschnitt kann eine funktionale Trennung von höhenverstellbarer Führung und Arretieren des Türabstellers in einer vorbestimmten Höhe erfolgen.
Eine der Kulissenführungen d.h. insbesondere der erste Nutenabschnitt kann einen geraden vertikal Verlauf aufweist. Die Kulissenführung kann zusammen mit dem entsprechen- den Führungselement d.h. den Kulissensteinen der Türabsteller ein Kippen des Türabstellers verhindern. Die andere Kulissenführung d.h. insbesondere der zweite Nutenabschnitt kann eine Vielzahl von insbesondere schräg nach unten, in Richtung der Innenwand verlaufenden endenden Nutabzweigungen aufweisen. Diese endenden Nutabzweigungen, auch als Abzweigetaschen bezeichnet, wirken wie Rasteinschnitte, die das entsprechen- de Führungselement d.h. den jeweiligen Kulissenstein in einer vorbestimmten Höhe halten. Der Türabsteller kann auf diese Weise durch Verschwenken auch mit weiteren Führungselementen aus den Rasteinschnitte d.h. Abzweigetaschen der Kulissenführungen gelöst, in der Höhe verstellt und mit den entsprechenden Führungselementen in andere Rasteinschnitte wieder eingesetzt werden. Da es sich hierbei nur um ein Verschwenken um einen relativ kleinen Winkel handelt, muss der Türabsteller vor der Höhenverstellung insbesondere nicht entleert werden.
In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann der erste Nutenabschnitt sich in verti- kaier Richtung über eine vorgegebene Gesamtverstellhöhe erstrecken und der zweite Nutabschnitt in mehreren zum Arretieren des Türabstellers vorbestimmten Höhen endende Abzweigetaschen aufweisen. Ein oberes Ende und ein unteres Ende des ersten Nutenabschnitts kann dabei die Gesamtverstellhöhe des Türabstellers begrenzen. Der Tür- absteller kann dann nicht weiter nach oben bewegt werden, wenn sein Kulissenstein an dem oberen Ende des ersten Nutenabschnitts ansteht und nicht weiter nach unten bewegt werden, wenn sein Kulissenstein an dem unteren Ende des ersten Nutenabschnitts ansteht. Der zweite Nutabschnitt der Kulissenführung kann mehrere übereinander angeordnete, sich jeweils nach unten und in Richtung der Innenwand der Tür erstreckende Abzweigetaschen aufweisen, die über insbesondere bogenförmige Verbindungsnutabschnitte miteinander verbundenen sind. Mit anderen Worten kann die Kulissenführung mit der Vielzahl von schräg nach unten, in Richtung der Innenwand verlaufenden und endenden Abzweigungen versehen sein. Die Abzweigungen können aus übereinander angeordneten und miteinander verbundenen, Abschnitten gebildet werden. Die Abschnitte können einen bogenförmigen Verlauf aufweisen. Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass die Führungselemente, die für die Hö- henfixierung des Türabstellers bestimmt sind, nicht um Ecken herum bewegt werden müssen und so zur Verkantung neigen können. Weiterhin ergibt sich hierdurch eine Sicherung, für den Fall, dass der Türabsteller nach dem Ausschwenken versehentlich losgelassen werden sollte. In diesem Fall rutscht der Türabsteller nicht bis an das untere Ende der Kulissenführungen, sondern die für die Höhenfixierung verantwortlichen Füh- rungselemente werden in die nächst untere Abzweigung selbsttätig eingeführt und dort sicher aufgenommen.
Das Führungselement für den Eingriff in die Kulissenführung, mit einem insbesondere geraden, vertikal verlaufenden Bereich kann nahe der Oberkante der Seitenwand des Türabstellers und das Führungselement für den Eingriff in die Führungskulisse, mit der Vielzahl von schräg nach unten, in Richtung der Innenwand verlaufenden Abzweigungen, nahe der Unterkante der Seitenwand des Türabstellers angeordnet sein. Hierdurch wird ein möglichst großer Abstand der Führungselemente einer Seite in vertikaler Richtung voneinander gewährleistet. Damit wird insbesondere die auf die Kulissenführung mit dem geraden, vertikalen Bereich und das dazugehörige Führungselement wirkende Kraft möglichst klein gehalten. Die Stabilität der Anordnung kann damit gegebenenfalls gesteigert werden.
Der Türabsteller kann deshalb an gegenüberliegenden Seiten jeweils einen ersten Kulissenstein aufweisen, der zum höhenverstellbaren Führung des Türabstellers in den ersten Nutabschnitt eingreift und jeweils einen zweiten Kulissenstein aufweisen, der zum Arretieren des Türabstellers in einer vorbestimmten Höhe in den zweiten Nutabschnitt eingreift.
Der erste Nutabschnitt kann näher an der Türinnenseite und der zweiten Nutabschnitt ferner von der Türinnenseite angeordnet sein, und die beiden Kulissensteine können an diametral gegenüberliegenden Endabschnitten der gegenüberliegenden Seiten des Türabstellers angeordnet sein.
Die Kulissenführung mit der geraden, vertikal verlaufenden Nut kann näher an der Innenwand der Tür angeordnet sein, als die Nut mit der Vielzahl von schräg nach unten, in Richtung der Innenwand verlaufenden Abzweigungen. Der erste Kulissenstein kann an einem oberen Endabschnitt des Türabstellers und der zweite Kulissenstein an einem unteren Endabschnitt des Türabstellers angeordnet sein.
In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann der mindestens eine erste Nutabschnitt und/oder der mindestens eine zweite Nutabschnitt zum Einführen und Heraus- nehmen von Kulissensteinen des Türabstellers randoffen ausgebildet sein.
Die randoffen ausgebildeten Nutabschnitte weisen somit Öffnungen der Kulissenführungen auf. Ein Einsetzen und Absetzen des Türabstellers kann auf diese Weise einfach von vorne in Richtung der Türinnenseite erfolgen. Es wird so möglich, über den höhenverstell- baren Türabsteller, beispielsweise einen weiteren Türabsteller anzubringen, der bei der Abnahme oder beim Einsetzen des höhenverstellbaren Türabstellers nicht entfernt werden muss. In einer Variation der erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die wenigstens eine Nut an einer sich vertikal erstreckende Führungsschiene vorgesehen sein, die mit der Türinnenseite verbunden ist. Die Kulissenführung kann an einer Seitenkante, die insbesondere senkrecht zur Türinnenseite verläuft, beispielsweise auch an einem Holm der Tür ange- ordnet sein. Sind die Kulissenführung oder die Kulissenführungen an wenigstens einer Führungsschiene vorgesehen, so können aufwändig herzustellende Nuten unmittelbar an der Türinnenseite entfallen. Üblicher weise werden die Türinnenseiten aus Kunststoffplatten beispielsweise im Tiefziehverfahren hergestellt. Im Tiefziehverfahren ist es jedoch fertigungstechnisch aufwändig insbesondere Schmale Nuten in die Kunststoff platte einzu- bringen. Erfindungsgemäß ist es deshalb vorteilhaft, die Kulissenführung, insbesondere die Nuten direkt an einer Führungsschiene vorzusehen. Die Führungsschienen können beispielsweise auf einfache Weise als Kunststoffspritzgussteil hergestellt werden. Im Kunststoffspritzgussverfahren können auch schmale Nuten einfacher und enger toleriert hergestellt werden.
Es können zwei Führungsschienen, insbesondere mit zwei aufeinander zuweisenden Nuten vorgesehen sein, zwischen denen der Türabsteller, insbesondere mittels wenigstens zweier seitlich des Türabstellers angeordneter, voneinander wegweisender Kulissensteinen höhenverstellbar gelagert ist. Jeder Türabsteller kann dabei von zwei gegenüber- liegende Führungsschienen gehalten sein. Es können, beispielsweise links und rechts an der Tür, jeweils über die Höhe der Tür durchgehende Führungsschienen vorgesehen sein, an denen mehrere Türabsteller übereinander angeordnet gehalten sind. Es können jedoch auch für jeden einzelnen Türabsteller jeweils zwei eigene Führungsschienen vorgesehen werden. So können beispielsweise zur Lagerung von zwei Türabstellern überein- ander jeweils links und rechts zwei, also insgesamt vier, Führungsschienen an der Tür angebracht sein. Jeweils zwei übereinander angeordnete Führungsschienen können in einem deutlichen vertikalen Abstand voneinander angeordnet sein.
Die Kulissenführungen oder die Führungsschienen können gegebenenfalls je nach Aus- führungsform an einander zugewandten Innenseiten von Holmen der Tür vorgesehen sein. Die wenigsten eine Führungsschiene kann mit dem Holm fest verbunden sein. Zur Befestigung der wenigsten einen Führungsschiene können Holme dienen, die an der Türinnenseite vorgesehen sind. Die separat hergestellten Führungsschienen können auf unterschiedliche Weise an den Holmen befestigt werden.
Die Führungselemente d.h. die Kulissensteine können beispielsweise als Zapfen ausgebildet sein. Eine zylindrische Form der Zapfen ermöglicht es, dass der Türabsteller ohne weiteres Verschwenkt werden kann. Auch der Durchmesser der Zapfen genau an die lichte Weite der Kulissenführungen angepasst werden. Selbst in bogenförmigen Abschnitten der Kulissenführungen kann damit eine spielarme Führung der Führungselemente möglich werden. Die Führungselement d.h. die Kulissensteine oder Zapfen können einstückig mit dem
Türabsteller ausgebildet sein. Dadurch kann eine kostengünstige Herstellung erfolgen, bei der insbesondere keine zusätzliche Montage erforderlich ist. Die beispielsweise als Spritzgussteil zusammen mit den Führungselement d.h. die Kulissensteine oder Zapfen gefertigten Türabsteller müssen nur noch in die Kulissenführungen an der Innenwand der Tür eingesetzt werden.
Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist an Hand der Figuren 1 bis 3d beschrieben. Aus der detaillierten Beschreibung dieses konkreten Ausführungsbeispiels ergeben sich auch weitere generelle Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung.
Es zeigen:
Fig. 1 a eine Seitenansicht auf einen höhenverstellbaren Türabsteller mit erfindungsgemäßen Kulissensteinen;
Fig. 1 b eine Frontansicht auf den höhenverstellbaren Türabsteller gemäß Fig. 1 a mit den erfindungsgemäßen Kulissensteinen;
Fig. 1 c eine Draufsicht auf den höhenverstellbaren Türabsteller gemäß Fig. 1 a mit den erfindungsgemäßen Kulissensteinen;
Fig. 1 d eine perspektivische Ansicht auf den höhenverstellbaren Türabsteller gemäß Fig. 1 a mit den erfindungsgemäßen Kulissensteinen; eine Seitenansicht einer Tür eines Kältegeräts mit einer erfindungsgemäßen Kulissenführung und eingesetztem Türabsteller gemäß Fig. 1 a bis 1 d; eine perspektivische Ansicht einer Innenseite der Tür gemäß Fig. 2a ohne Türabsteller; eine Seitenansicht der Tür gemäß Fig. 2a mit einer erfindungsgemäßen Kulissenführung und dem Türabsteller vor einem Einsetzen; eine Seitenansicht der Tür gemäß Fig. 2a mit einer erfindungsgemäßen Kulissenführung und Türabsteller in einer Einsetzlage; eine Seitenansicht der Tür gemäß Fig. 2a mit einer erfindungsgemäßen Kulissenführung und Türabsteller während einer nach unten führenden Verstellbewegung; und eine Seitenansicht der Tür gemäß Fig. 2a mit einer erfindungsgemäßen Kulissenführung und in der gewünschten Höhenlage arretiertem Türabsteller.
Der in den Fig. 1 a bis Fig. 1 d gezeigte Türabsteller 1 ist zunächst in Alleinstellung dargestellt. Der Türabsteller 1 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel einen Behälter 2 auf, der im oberen Bereich mit einer Randverstärkung 3 versehen sein kann. Ein Behälterinnen- räum 7 wird durch eine Behälterrückwand 8, zwei Behälterseitenwände 9 und einer Behältervorderfront 10 begrenzt. An den Behälterseitenwände 9 kann jeweils im oberen Bereich die Randverstärkung 3 vorgesehen sein. Der Türabsteller 1 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel an jeder Behälterseitenwand 9 einen oberen Kulissenstein 5 und einen unteren Kulissenstein 6 auf. An beiden Seitenwänden 9 kann unterhalb der Randverstär- kung 3 insbesondere mit geringem Abstand von der Behälterrückwand 8 eine senkrechte Verstärkungsrippe 4 vorgesehen sein. Die Verstärkungsrippe 4 kann bündig mit der Randverstärkung 3 abschließen. Die Verstärkungsrippe 4 kann in ihrem unteren Bereich den unteren Kulissenstein 6 aufweisen. In Fig. 2a und Fig. 2b ist die Innenwand der Tür 1 1 des Kältegeräts 3 dargestellt. Nahe einer Seitenkanten der Tür 1 1 sind in vertikaler Richtung zwei Holme 12 befestigt. An ihren unteren Enden sind die Holme 12 durch einen Verbindungsholm 13 miteinander ver- bunden. Der Verbindungsholm 13 dient der Stabilität und kann zusätzlich als Abstützung und Auflage für einen Türabsteller 1 wirken. Die Holme 12 sind an ihren Außenseiten durchgehend gestaltet, so dass eine glatte, leicht zu pflegende Fläche entsteht. An den einander zugeneigten Innenseiten der Holme 12 sind eine hintere Kulissenführung 14 und eine vordere Kulissenführung 16 vorgesehen.
Die beispielhafte Gestaltung gemäß des gezeigten Ausführungsbeispiels der Kulissenführungen 14 und 16 ist in den Fig. 2a, und Fig. 3a bis 3d dargestellt. Die hintere Kulissenführung 14 weist eine erste Nut bzw. einen ersten Nutabschnitt auf. Die hintere Kulissenführung 14 besteht hauptsächlich aus einem geraden Kanal, der in eine obere Öffnung 15 einmündet. Die Öffnung 15 ist von der Vorderseite der Holme 12 aus zugänglich.
Weiterhin ist in den Holmen 12 die vordere Kulissenführung 16 vorgesehen. Die vordere Kulissenführung 16 weist eine zweite Nut bzw. einen zweiten Nutabschnitt auf. Auch diese vordere Kulissenführung 16 mündet mit einer oberen Öffnung 17 an der Vorderseite der Holme 12. Die vordere Kulissenführung 16 setzt sich im dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Vielzahl bogenförmiger Verbindungsnutabschnitte 18 zusammen, die jeweils so miteinander in Verbindung stehen, dass sich schräg nach unten gerichtete Abzweigungen 19 ergeben. Die hintere Kulissenführung 14 ist jeweils zur Aufnahme des oberen Kulissensteins 5 vorgesehen. Der Durchmesser des oberen Kulissenstein 5 und die lichte Weite der hinteren Kulissenführung 14 sind entsprechend aufeinander abgestimmt.
Der untere Kulissenstein 6 besitzt von der Behälterrückwand 8 einen gewissen Abstand und wirkt mit der vorderen Kulissenführung 16 zusammen. Um zu verhindern, dass der obere Kulissenstein 5 versehentlich in die Öffnung 17 der vorderen Kulissenführung 16 eingeschoben wird, kann der Durchmesser des oberen Kulissensteins 5 so ausgelegt sein, dass er in die Öffnung 17 nicht hineinpasst. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind in den Holmen 12 noch zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten 20 für nicht höhenverstellbare Türabsteller vorgesehen. Von diesen Befestigungsmöglichkeiten 20 befinden sich zwei oberhalb der Kulissenführun- gen 14 und 16 und eine unterhalb dieser Kulissenführungen 14 und 16.
In Fig. 3 ist gezeigt, wie der Türabsteller 1 in die Holme 12 der Tür 1 1 eingehängt wird. Der Türabsteller 1 wird dabei etwas schräg gehalten. Zuerst werden die oberen Kulissensteine 5 in die Öffnungen 15 der beiden hinteren Kulissenführungen 14 eingeschoben. Der Türabsteller wird nun ganz in Richtung der Innenwand der Tür 1 1 gedrückt, bis sich der obere Kulissenstein 5 in dem senkrecht verlaufenden Bereich der hinteren Kulissenführung 14 befindet. Der untere Kulissenstein 6 liegt in diesem Zustand an der Vorderseite des Holms 12 an. Nun wird der Türabsteller 1 , wie in Fig. 3b angedeutet, soweit abgesenkt, dass auch der untere Kulissenstein 6 in die Öffnung 17 der vorderen Kulissenführung 16 eingreifen kann. Nun wird der Türabsteller 1 soweit abgesenkt, dass sich auch der untere Kulissenstein 6 unterhalb der Öffnung 17 befindet und damit innerhalb der Kulissenführung 16 festgelegt ist.
Der Türabsteller 1 kann, wie in Fig. 3c gezeigt, in seinem unteren Bereich etwas von der Innenseite der Tür 1 1 weggezogen werden und kann auf diese Weise bis in die gewünschte Position bewegt werden. In dieser Position, die in Fig. 3d gezeigt ist, wird nun auch der untere Bereich des Türabstellers 1 gegen die Innenwand der Tür 1 1 gedrückt. Der untere Kulissenstein 6 wird auf diese Weise in eine der Abzweigetaschen 19 der vorderen Führungskulisse 16 hineingedrückt. In dieser Position ist der Türabsteller 1 festgelegt und kann in seiner Höhe nicht mehr verändert werden.
Wird der Türabsteller 1 nun beladen, wirkt ein Drehmoment um den unteren Kulissen- stein 6. Dieses Drehmoment wird von dem oberen Kulissenstein 5 in die Wandung der hinteren Kulissenführung 14 eingeleitet. Da die beiden Kulissensteine 5 und 6 nahezu auf einer senkrechten Linie liegen, ist das Moment, welches von dem oberen Kulissenstein 5 auf die Begrenzungswand der hinteren Kulissenführung 14 ausgeübt wird, praktisch senk- recht auf diese gerichtet. Auf diese Weise kann ein aus materialbedingten Elastizitäten resultierender Abkippwinkel des Türabstellers 1 bei schwerer Beladung sehr klein gehalten werden. Soll der Türabsteller 1 in seiner Höhe verstellt werden, muss er nur in seinem unteren Bereich um einen geringen Betrag von der Innenwand der Tür 1 1 weggeschwenkt werden und in die neue Position geschoben werden. In dieser neuen Position wird die Unterseite des Türabstellers 1 wieder gegen die Innenwand der Tür 1 1 gedrückt, so dass sich die untere Kulissenstein 6 wieder in eine der Abzweigetaschen 19 der vorderen Kulissenfüh- rung 16 befinden. Der Türabsteller 1 muss für diesen Vorgang nicht notweniger Weise entladen werden.
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