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Patent Searching and Data


Title:
REFRIGERATING DEVICE WITH CIRCULATING AIR COOLING SYSTEM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/138115
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a refrigerating device, in particular a domestic refrigerating device, having a body and a door that delimit an interior (2). The interior (2) is divided by at least one intermediate wall (4) into at least one upper and one lower compartment (6; 5). The lower compartment (5) can be acted upon with cold air via a channel (3) that is provided in a rear wall (1) of the body and in the intermediate wall (4). Air outlet openings (21, 27) of the channel (3) which open into the lower compartment (5) are disposed predominantly in a front region (19) of the intermediate wall (4).

Inventors:
FOTIADIS, Panagiotis (Steigstr. 111, Giengen, 89537, DE)
BISCHOFBERGER, Thomas (Bachmühle 2, Kißlegg, 88353, DE)
HÄRLEN, Jochen (Hauptstr. 6, Königsbronn, 89551, DE)
IHLE, Hans (Frauenstraße 3, Giengen, 89537, DE)
Application Number:
EP2011/055399
Publication Date:
November 10, 2011
Filing Date:
April 07, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
FOTIADIS, Panagiotis (Steigstr. 111, Giengen, 89537, DE)
BISCHOFBERGER, Thomas (Bachmühle 2, Kißlegg, 88353, DE)
HÄRLEN, Jochen (Hauptstr. 6, Königsbronn, 89551, DE)
IHLE, Hans (Frauenstraße 3, Giengen, 89537, DE)
International Classes:
F25D17/06
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Korpus und einer Tür, die einen Innenraum (2) begrenzen, der durch wenigstens eine Zwischenwand (4) in wenigstens ein oberes und ein unteres Fach (6; 5) unterteilt ist, von denen das untere (5) durch einen in einer Rückwand (1 ) des Korpus und in der

Zwischenwand (4) geführten, in das untere Fach (5) mündende

Luftaustrittsöffnungen (21 , 27) aufweisenden Kanal (3) mit Kaltluft

beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsöffnungen (21 , 27) überwiegend in einem vorderen Bereich (19) der Zwischenwand (4) angeordnet sind.

Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die

Luftaustrittsöffnungen (21 , 27) gestaffelt hintereinander im vorderen Bereich (19) der Zwischenwand (4) angeordnet sind.

Kältegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in der gestaffelten Anordnung vorn liegenden Luftaustrittsöffnungen (27) stirnseitig an der Zwischenwand (4) angeordnet sind.

Kältegerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in der gestaffelten Anordnung hinter den vordersten Luftaustrittsöffnungen (27) liegenden Luftaustrittsöffnungen (21 ) an der Unterseite der Zwischenwand (4) angeordnet sind.

Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustrittsöffnungen (21 , 27) einen zumindest im Wesentlichen gleichen Öffnungsquerschnitt aufweisen.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (4) in den Korpus eingefügt ist und zwischen einem in der Rückwand (1 ) verlaufenden Abschnitt (7) des Kanals (3) und einem in der Zwischenwand (4) verlaufenden Abschnitt (9) eine

Labyrinthdichtung (1 1 , 12) vorgesehen ist.

Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die

Labyrinthdichtung (1 1 , 12) einen rückwandseitigen Stutzen (1 1 ) umfasst, der in den in der Zwischenwand (4) verlaufenden Abschnitt (9) eingreift.

Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Rückwand (1 ) verlaufende Abschnitt (7) des Kanals (3) von dem Innenraum (2) durch eine Abdeckung (10) getrennt ist, an der der Stutzen (1 1 ) einteilig angeformt ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass zwischen dem Kanal (3), insbesondere seinem in der Zwischenwand (4) verlaufenden Abschnitt (9), und dem unteren Fach (5) wenigstens lokal eine Wärmedämmschicht (17; 14) angeordnet ist.

Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die

Wärmedammschicht (17) in einem von Luftaustrittsöffnungen freien hinteren Bereich der Zwischenwand (4) angeordnet ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der in der Zwischenwand (4) verlaufende Abschnitt (9) des Kanals (3) von einem rückwärtigen Rand (18) der Zwischenwand (4) aus in seitliche Richtungen auffächernde Äste (35) umfasst.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass Austrittsöffnungen (21 , 27) des Kanals (3) über die Breite der Zwischenwand (4) verteilt sind.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der in der Zwischenwand (4) verlaufende Abschnitt (9) des Kanals (3) einen rückwandnahen, stromaufwärtigen Abschnitt (35) mit kleinem Querschnitt und einen türnahen, stromabwärtigen Abschnitt mit großem

Querschnitt aufweist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass eine in dem mit Kaltluft beaufschlagbaren Fach (5) untergebrachte Schale (22) über einen vorderen Rand (20) der Zwischenwand (4) übersteht.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass wenigstens eine Austrittsöffnung (27) des Kanals (3) an einem vorderen Rand (20) der Zwischenwand (4) angeordnet ist.

Kältegerät nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel (24) über den vorderen Rand (20) der Zwischenwand (4) übersteht.

Kältegerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (24) durchsichtig ist.

Kältegerät nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (24) an die Schale (22) gekoppelt bewegbar ist.

Description:
Kältegerät mit Umluftkühlung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, mit einem durch Umwälzung von Kaltluft gekühlten Innenraum, der durch eine

Zwischenwand in wenigstens zwei Fächer unterteilt ist. Eine solche Unterteilung bietet die Möglichkeit, durch eine geeignete Aufteilung der Kaltluft auf die Fächer unterschiedliche Lagertemperaturen in diesen aufrecht zu erhalten und so zum Beispiel ein

Normalkühlfach und ein Kaltlagerfach zu bilden.

Ein Kältegerät dieses Typs ist zum Beispiel aus DE 10 2008 010 520 A1 bekannt. Bei diesem herkömmlichen Kältegerät erstreckt sich ein Teil eines Kanals, über den ein unteres Fach mit Kaltluft versorgt wird, in einer Zwischenwand zwischen oberem und unterem Fach. Die Zwischenwand umfasst eine wärmeisolierende obere Platte und eine beabstandet unter der Platte montierte Scheidewand, die zusammen mit der oberen Platte den Kaltluftkanal begrenzt und in ihrem rückwandnahen Bereich eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen aufweist. Luft, die an diesen Öffnungen austritt, erzeugt einen zur Tür hin gerichteten Luftstrom innerhalb des unteren Fachs, und die in dem Fach erwärmte Luft fließt über einen sich in der Tür erstreckenden Kanal wieder ab.

Es hat sich gezeigt, dass bei dieser Bauweise ein Temperaturgradient in dem unteren Fach auftritt. Um das ganze untere Fach einschließlich seines relativ warmen vorderen Bereichs auf eine vorgegebene Solltemperatur abzukühlen, ist daher ein recht hoher Kaltluftdurchsatz und dementsprechend eine hohe Kühlleistung erforderlich.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Kältegerät mit unterteiltem Innenraum zu schaffen, bei dem die zur Erreichung einer gegebenen Solltemperatur in dem unteren Fach erforderliche Kühlleistung verringert ist.

Die Aufgabe wird gelöst, indem bei einem Kältegerät mit einem Korpus und einer Tür, die einen Innenraum begrenzen, der durch wenigstens eine Zwischenwand in wenigstens ein oberes und ein unteres Fach unterteilt ist, von denen das untere durch einen in der Rückwand des Korpus und in der Zwischenwand geführten, in das untere Fach mündende Luftaustrittsöffnungen aufweisenden Kanal mit Kaltluft beaufschlagbar ist, die Luftaustrittsöffnungen überwiegend in einem vorderen Bereich der Zwischenwand angeordnet sind. Ein hinterer Bereich des Fachs ist damit von der Kaltluftzirkulation weitgehend abgeschnitten. Es zeigt sich jedoch, dass dies nicht zu einer Erwärmung des hinteren Bereichs des Fachs über die im vorderen Bereich herrschende Temperatur führen muss. Der wichtigste Weg, auf dem Wärme in den Innenraum des Kältegeräts eindringt, ist eine Dichtung zwischen Tür und Korpus. Um die auf diesem Weg

eindringende Wärme von dem unteren Fach fernzuhalten, genügen die

Luftaustrittsöffnungen im vorderen Bereich der Zwischenwand. Eine ausreichende Kühlung des hinteren Bereichs wird überraschender weise durch einen nicht auf

Luftumwälzung basierenden Wärmefluss, zum Beispiel innerhalb des Fachs zwischen vorderem und hinterem Bereich oder zwischen dem hinteren Bereich des Fachs und dem Kanal durch den Kanal begrenzende Wände hindurch, erreicht.

Eine solche Kühlung über die Wände des Kanals ist insbesondere dann relevant, wenn ein in der Rückwand verlaufender Abschnitt des Kanals das untere Fach kreuzt.

Um ein mögliches Temperaturgefälle im vorderen Bereich des Innenraums zu minimieren, können zweckmäßigerweise Luftaustrittsöffnungen gestaffelt hintereinander im vorderen Bereich der Zwischenwand angeordnet sein. Insbesondere können die in der gestaffelten Anordnung vorn liegenden

Luftaustrittsöffnungen stirnseitig an der Zwischenwand angeordnet sein. Dies ermöglicht eine indirekte Beeinflussung der Temperaturverteilung in dem unteren Fach, indem auch ein darüber liegender Bereich des Innenraums temperiert wird. Weiter hinten liegende Luftaustrittsöffnungen sind vorzugsweise an der Unterseite der Zwischenwand angeordnet.

Der Öffnungsquerschnitt der Luftaustrittsöffnungen ist vorzugsweise zumindest im

Wesentlichen gleich.

Um eine unerwünschte übermäßige Kühlung im hinteren Bereich des Fachs zu unterbinden, ist es insbesondere dann, wenn die Zwischenwand nicht integraler

Bestandteil des Korpus sondern in diesen eingefügt ist, wichtig, für einen verlustfreien oder wenigstens verlustarmen Übergang der Kaltluft zwischen dem in der Rückwand verlaufenden Abschnitt zu sorgen. Zu diesem Zweck ist vorzugsweise zwischen den beiden Abschnitten eine Labyrinthdichtung vorgesehen.

Diese Labyrinthdichtung kann insbesondere einen rückwandseitigen Stutzen umfassen, der in den in der Zwischenwand verlaufenden Abschnitt eingreift. Selbst wenn zwischen dem Stutzen und der Zwischenwand kein unmittelbarer, den Kanal dicht abschließender Kontakt vorhanden ist, ist ein Kaltluftverlust über die Labyrinthdichtung durch die

Tatsache stark eingeschränkt, dass Luft, um durch die Labyrinthdichtung zu entweichen, ihre Flussrichtung um 180° umkehren müsste. Im Gegenteil kann der in den in der Zwischenwand verlaufenden Abschnitt eingreifende Stutzen sogar dazu führen, dass Luft über die Labyrinthdichtung aus dem Innenraum ab- und in den Kaltluftkanal hinein gesaugt wird.

Eine einfache Möglichkeit, den Stutzen zu realisieren, ist, ihn einteilig an einer Abdeckung anzuformen, die den in der Rückwand verlaufenden Abschnitt des Kanals vom den Innenraum trennt.

Um eine im Vergleich zum vorderen Bereich zu starke Kühlung des hinteren Bereichs des unteren Fachs zu verhindern, hat es sich zusätzlich als zweckmäßig erwiesen, zwischen dem Kanal, insbesondere seinem in der Zwischenwand verlaufenden Abschnitt, und dem unteren Fach wenigstens lokal eine Wärmedämmschicht vorzusehen. Vorzugsweise befindet sich diese Wärmedämmschicht in einem von Luftaustrittsöffnungen freien hinteren Bereich der Zwischenwand, wohingegen der vordere Bereich, in dem sich die Luftaustrittsöffnungen befinden, keine solche Dämmschicht braucht.

Um das äußere Fach auf seiner gesamten Breite gleichmäßig zu kühlen, sind

Austrittsöffnungen des Kanals vorzugsweise über die Breite der Zwischenwand verteilt.

Der in der Zwischenwand verlaufende Abschnitt des Kanals kann einen rückwandnahen, stromaufwärtigen Abschnitt mit kleinem Querschnitt und einen türnahen, stromabwärtigen Abschnitt mit großem Querschnitt aufweisen. Auch dies trägt dazu bei, die Kühlung in einem hinteren Bereich des unteren Fachs zu verringern und in einem vorderen Bereich zu verstärken und so dass Temperaturgefälle im Fach zu reduzieren. Die unterschiedlichen Querschnitte sind in der an ihren Außenseiten ebenen Trennwand vorteilhaft mit Hilfe der oben erwähnten Wärmedämmschicht realisierbar.

Eine in dem mit Kaltluft beaufschlagbarem unteren Fach untergebrachte Schale steht vorzugsweise über einem Vorderrand der Zwischenwand über, so dass ein Benutzer den Inhalt der Schale wenigstens zum Teil sehen kann, ohne diese unter der Zwischenwand hervorziehen zu müssen.

Um auch den überstehenden vorderen Bereich der Schale zu kühlen, bzw. ihn vor von einer Türdichtung her zufließender Warmluft abzuschirmen, kann wenigstens eine

Austrittsöffnung des Kanals an einem vorderen Rand der Zwischenwand angeordnet sein

Zweckmäßig ist auch, wenn ein Deckel über den vorderen Rand der Zwischenwand übersteht, um kalte Luft in der Schale zurück zu halten.

Vorzugsweise ist dieser Deckel durchsichtig, um dem Benutzer Einblick in den Inhalt der Schale zu gewähren, ohne den Deckel öffnen zu müssen.

Der Deckel kann an die Schale gekoppelt bewegbar sein, um den Zugriff zu der Schale freizugeben, sobald diese vorgezogen wird.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren

Es zeigen:

Fig. 1 einen vertikalen Teilschnitt durch ein Kältegerät gemäß einer ersten

Ausgestaltung der Erfindung;

Fig. 2 einen zu Fig. 1 analogen Schnitt gemäß einer zweiten Ausgestaltung der

Erfindung; und

Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch die Zwischenwand des Kältegeräts.

Fig. 1 zeigt in einem schematischen Schnitt entlang einer vertikalen Schnittebene Teile eines Kältegeräts gemäß einer ersten Ausgestaltung der Erfindung. Es handelt sich um einen No-Frost-Haushaltskühlschrank mit einem wärmeisolierenden Korpus, von dem in der Figur ein Stück der Rückwand 1 dargestellt ist, und einer (nicht dargestellten) Tür, die gemeinsam einen Innenraum 2 begrenzen und mit einer ebenfalls nicht dargestellten, in einem unteren Bereich des Korpus untergebrachten Verdampferkammer, von der aus sich ein Kaltluftkanal 3 in der Rückwand 1 aufwärts erstreckt.

Eine in dem Innenraum 2 montierte horizontale Zwischenwand 4 gliedert den Innenraum 2 in ein Kaltlagerfach 5 unterhalb der Zwischenwand 4 und ein Normalkühlfach 6 über der Zwischenwand 4. Abschnitte der Kaltluftkanals 3, die sich jeweils in Höhe der

Kaltlagerfachs 4 bzw. des Normalkühlfachs 6 erstrecken, sind mit 7 bzw. 8 bezeichnet. Ein horizontaler Abschnitt 9 des Kaltluftkanals erstreckt sich innerhalb der Zwischenwand 4 nach vorn.

An einer Abdeckung 10, die die vertikalen Abschnitte 7, 8 des Kaltluftkanals 3 von dem Innenraum 2 trennt, ist ein Stutzen 1 1 einteilig angeformt, der in den horizontalen

Kanalabschnitt 9 eingreift. Auch wenn der Stutzen 1 1 nicht auf seinem gesamten Umfang dicht an die Wände des Kanalabschnitts 9 anschließt, bewirkt er einen verlustarmen Übergang von Kaltluft in vom vertikalen Kanalabschnitt 7 in den horizontalen

Kanalabschnitt 9, einerseits aufgrund des geringen Querschnitts eines zwischen dem Stutzen 1 1 und den Wänden des Kanalabschnitts 9 vorhandenen Spalts 12, andererseits aufgrund der Tatsache, dass Kaltluft, um durch den Spalt 12 auszuströmen, ihre

Flussrichtung um 180° ändern müsste und statt dessen eher der Strahlpumpeneffekt überwiegt, demzufolge die Luftströmung durch den Stutzen 1 1 eher dazu neigt, Luft durch den Spalt 12 in den Kanalabschnitt 9 hineinzusaugen, als umgekehrt. Die Abdeckung 10 hat eine dem Innenraum 2 zugewandte dünnwandige Schale 13, die aus massivem Kunststoff gezogen oder spritzgeformt sein kann. Eine Innenseite der Schale 13 ist mit einer isolierenden Schaumschicht 14, zum Beispiel aus expandiertem Polystyrol, ausgestattet. Die Schaumschicht 14 dämpft einen direkten Wärmefluss durch die Abdeckung 10 hindurch vom Kaltlagerfach 5 zu der in dem Kanalabschnitt 7 zirkulierenden Kaltluft.

In ähnlicher Weise wie die Abdeckung 10 hat die hohle Zwischenwand 4 eine massive äußere Schale 15, die an ihrer Oberseite vollflächig mit einer Platte 16 aus expandiertem Polystyrol ausgekleidet, und eine Platte 17 aus demselben Material erstreckt sich an der Unterseite der Zwischenwand 4 über deren gesamte Breite ausgehend von einem hinteren Rand 18 wenigstens über die halbe Tiefe der Zwischenwand 4. Ein vorderer Abschnitt 19 der Unterseite weist keine wärmedämmende Auskleidung auf. In diesem Abschnitt 19 der Zwischenwand 4 befinden sich Öffnungen 21 , über die Kaltluft aus dem Kanalabschnitt 9 in das Kaltlagerfach 5 bzw. eine darin herausziehbar angeordnete Schale 22 austreten kann. Ein großer freier Querschnitt des Kanalabschnitts 9 in Höhe des vorderen Abschnitts 19 bewirkt, dass die Kaltluft lange im vorderen Bereich des Kanalabschnitts 9 verweilt, bevor sie durch die Öffnungen 21 austritt, so dass sich ihre Temperatur bereits vor dem Austritt in das Kaltlagerfach 5 an die darin herrschende Temperatur angleichen kann. Die Luft ist so im Augenblick ihres Austretens durch die Öffnungen 21 schon vorgewärmt. Die Kaltluft kann daher mit einer sehr niedrigen

Temperatur von der Verdampferkammer her zugeführt werden, ohne dass deswegen Frostschäden an Kühlgut zu befürchten wären, das in der Schale 22 unmittelbar dem Luftstrom aus einer der Öffnungen 21 ausgesetzt ist.

Die Schale 22 ist in Fig. 1 in einer in das Kaltlagerfach 5 vollständig eingeschobenen Anschlagstellung gezeigt. Eine Frontplatte 23 der Schale 22 steht deutlich über die Stirnseite 20 der Zwischenwand 4 nach vorn über. Ein schmaler, sich über die gesamte Breite der Schale 22 erstreckender Deckel 24 ist an der Stirnseite 20 schwenkbar montiert und überbrückt den Zwischenraum zwischen der Stirnseite 20 und der Oberkante der Frontplatte 23. Der Deckel 24 besteht aus einem glasklaren Kunststoff, so dass ein Benutzer durch ihn hindurch den Inhalt der Schale 22 erkennen kann. In seiner in Fig. 1 gezeigten geschlossenen Stellung verhindert der Deckel 24 einen Zufluss von Warmluft aus dem Normalkühlfach 6 oder von der Frontplatte 23 eng benachbarten Türdichtungen her. An den seitlichen Rändern des Deckels 24 ist jeweils ein Schwenkarm 25 angeformt. Die Schwenkarme 25 wirken beim Herausziehen der Schale 22 jeweils mit einer

Stufenkontur 26 an den Oberkanten ihrer Seitenwände zusammen, so dass, wenn die Schale 22 herausgezogen wird, der Deckel 24 hochklappt und den Zugriff auf das Innere der Schale 22 freigibt.

Luftaustrittsöffnungen 27 an der Stirnseite 20 der Zwischenwand 4 erzeugen jeweils nach vorn gerichtete Luftströme 28, die, wenn sich der Deckel 24 in der geschlossenen Stellung befindet, an ihm nach unten umgelenkt werden und einen vorderen Bereich der Schale 22 durchspülen.

Fig. 2 zeigt einen zweiten, zu Fig. 1 analogen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Kältegerät. Der Kaltluftkanal 3 gemäß dieser Ausgestaltung unterscheidet sich von demjenigen der Fig. 1 lediglich durch das Fehlen der Luftaustrittsöffnungen 27 an der Stirnseite 20 der Zwischenwand 4. Die Kontur der Oberkanten der Seitenwände der aus dem Kaltlagerfach 5 herausziehbaren Schale 22 ist hier derart geformt, dass zu Beginn einer Herausziehbewegung an den Seitenwänden des Korpus montierte Räder 29 von den Oberkanten der Schale 22 in Drehung versetzt werden und dabei einen aufliegenden, im Querschnitt L-förmigen Deckel 30 zurückziehen. Die Rückziehbewegung des Deckels 30 endet, wenn eine vertikale vordere Flanke 31 des Deckels 30 an den Rädern 29 anstößt und diese den Kontakt mit der Seitenwand der Schale 22 verlieren. So wird bei jedem Herausziehen der Schale 22 der Deckel 24 zurückgezogen, bis er im Wesentlichen vollständig unter der Zwischenwand 4 verborgen ist. Wenn die Schale 22 wieder eingeschoben wird, kommt der Kontakt mit den Rädern 29 wieder zustande, und der Deckel wird wieder in die gezeigte Stellung ausgefahren.

Fig. 3 zeigt einen horizontalen Schnitt durch die Zwischenwand 4 der Ausgestaltung aus Fig. 1. Ein entsprechender Schnitt im Falle der Ausgestaltung der Fig. 2 würde sich von dem der Fig. 3 lediglich durch das Fehlen der Luftaustrittsöffnungen 27 in der Stirnseite 20 unterscheiden und ist daher nicht eigens dargestellt.

In Fig. 3 ist deutlich ein tiefgezogener Innenbehälter 32 zu erkennen, der den Innenraum 2 an drei Seiten umgibt und von einer isolierenden Schaumstoffschicht 33 des Korpus trennt. Die vertikalen Abschnitte 7, 8 des Kaltluftkanals verlaufen in einer flachen

Vertiefung 34 an der Rückwand des Innenbehälters. Die Vertiefung 34 auch die

Abdeckung 10 mit Ausnahme ihres vorspringenden Stutzens 1 1 auf. Der horizontale Kanalabschnitt 9, in den der Stutzen 1 1 hineinragt, gabelt sich in zwei jeweils zu den Seitenwänden des Korpus hin gekrümmte Äste 35, um die Kaltluft bevorzugt nahe den Seitenwänden austreten zu lassen, wo der Wärmezufluss in den Innenraum 2 über die Türdichtungen am intensivsten ist. Die freie Querschnittsfläche des Kanalabschnitts 9 nimmt vom Stutzen 1 1 zur Stirnseite 20 hin stark zu, zum einen dadurch, dass die Polystyrolplatte 17, die die Höhe des Kanalabschnitts 9 beschränkt und ihn gegenüber dem darunter liegenden Kaltlagerfach 5 isoliert, an einer Kante 36 endet, zum anderen dadurch, dass die Breite der Äste 35 von hinten nach vorn zunimmt, bis sich der

Kanalabschnitt 9 schließlich im Bereich 19 die gesamte Breite der Zwischenwand 4 einnimmt. Daher ist insbesondere vor der Kante 36 die Strömungsgeschwindigkeit der Luft wesentlich im Kanalabschnitt 9 wesentlich niedriger als in den zwei Ästen 35.

Während die Luft in den Ästen 35 nur kurz verbleibt und über die Polystyrolplatte 17 nicht nennenswert Wärme aus dem hinteren Bereich des Fachs 5 aufnehmen kann, ist die Verweildauer im Bereich 19 vor der Kante 36 wesentlich länger, und die dünne Schale 19 erlaubt einen Wärmeaustausch mit dem Fach 5 noch bevor die Kaltluft den

Kanalabschnitts 9 verlässt.