Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
REFRIGERATING DEVICE WITH A DOOR RACK AND A LATCHING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/082989
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a refrigerating device, in particular a domestic refrigerating device (3), having a door (1) with an inner door face (2) that has at least one vertically extending guiding rail (7) on which a door rack (8) is guided in a height-adjustable manner. Said door also comprises a latching device (17), by means of which the door rack (8) can be locked at the height position thereof. The refrigerating device is characterized in that the latching device (17) is formed from an engaging section (13) on which the guiding rail (7) and the door rack (8) engage into each other with the formation of an engagement gap (18), said engagement gap enabling a tilting of the door rack (8) under the influence of gravity in order to lock the door rack (8) in the tilted position thereof on the door (1).

More Like This:
Inventors:
BECKE, Christoph (Kolbermoorer Str. 15A, Grosskarolinenfeld, 83109, DE)
Application Number:
EP2010/069628
Publication Date:
July 14, 2011
Filing Date:
December 14, 2010
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
BECKE, Christoph (Kolbermoorer Str. 15A, Grosskarolinenfeld, 83109, DE)
International Classes:
F25D23/02
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
Download PDF:
Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät (3), aufweisend eine Tür (1 ) mit einer Türinnenseite (2), die wenigstens eine sich vertikal erstreckende Führungsschiene (7) aufweist, an welcher ein Türabsteller (8) höhenverstellbar geführt ist, und einer Rastvorrichtung (17) durch die der Türabsteller (8) in seiner Höhenlage arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (17) von einem Eingriffsabschnitt (13) gebildet wird, an dem die Führungsschiene (7) und der Türabsteller (8) unter Bildung eines Eingriffspaltes (18) ineinander greifen, der ein Abkippen des Türabstellers (8) unter Schwerkrafteinfluss erlaubt, um den Türabsteller (8) in seiner abgekippten Lage an der Tür (1 ) zu arretieren.

Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Türabsteller (8) ein Rastmittel (16) aufweist, welches in der abgekippten Lage des Türabstellers (8) in ein mit der Tür (1 ) fest verbundenes Gegenrastmittel (15) formschlüssig eingreift.

Kältegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenrastmittel (15) an der Führungsschiene (7) vorgesehen ist.

Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenrastmittel (15) optisch verdeckt an einer Rückseite (27) der Führungsschiene (7) angeordnet ist.

Kältegerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenrastmittel (15) von mehreren vertikal in Abständen voneinander angeordneten Rücksprüngen (15a) gebildet werden, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers (8) wenigstens ein Rücksprung (15a) mit wenigstens einem korrespondierendem Vorsprung (16a) des Türabstellers (8) zusammenwirkt.

Kältegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenrastmittel (15) an der Türinnenseite (2) vorgesehen ist.

7. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenrastmittel (15) von mehreren vertikal in Abständen voneinander angeordneten Rücksprün- gen (15a) gebildet werden, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers (8) wenigstens ein Rücksprung (15a) mit wenigstens einem korrespondierendem, insbesondere an der Rückwand (1 1 ) des Türabstellers (8) vorgesehenen Vorsprung (16a) des Türabstellers (8) zusammenwirkt.

8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Führungsschiene (7) an einer Stirnseite (14) eines sich vertikal an der Türinnenseite (2) erstreckenden Holmes (4) der Tür (1 ) angeordnet ist.

9. Kältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigsten eine Führungsschiene (7) mit dem Holm (4) fest verbunden ist, insbesondere an dem Holm (4) festgeklebt ist, durch Ausschäumen der Tür (1 ), insbesondere formschlüssig mittels hinterschnittenen Halteabschnitten (19) der Führungsschiene (7) an dem Holm (4) angeformt und/oder durch separate Befestigungsmittel, insbesondere durch Schrauben (20), Nieten oder einer Rastverbindung (22) an dem Holm (4) befestigt ist.

10. Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (7) einen ersten Haltesteg (23) aufweist, welcher eine Rastung (24), insbesondere einen Rücksprung aufweist, der in eine korrespondierende Gegenrastung (25), insbesondere einen Vorsprung des Holmes (4) eingreift, und einen zweiten Haltesteg (26) aufweist, der den Holm (4) von einer der Gegenrastung (25) gegenüberliegenden Seite umgreift.

Description:
Kältegerät mit einem Türabsteller und einer Rastvorrichtung

Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend eine Tür mit einer Türinnenseite, die wenigstens eine sich vertikal erstreckende Führungs- schiene aufweist, an welcher ein Türabsteller höhenverstellbar geführt ist, und einer Rastvorrichtung durch die der Türabsteller in seiner Höhenlage arretierbar ist.

Die DE 10 2006 061 152 A1 beschreibt ein Kältegerät mit einer Kältegerätetür, an der wenigstens ein höhenverstellbar angeordneter Türabsteller vorgesehen ist, der zwischen an der Türinnenseite angeordneten Tragelementen mittels einer Rastvorrichtung lösbar befestigt ist, wobei wenigstens ein Tragelement wenigstens abschnittsweise ein vertikal verlaufendes Führungselement aufweist, in das der Türabsteller formschlüssig eingreift.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rastvorrichtung für einen Türabsteller eines Kältegeräts zu schaffen, die auf einfache Weise betätigt d.h. verriegelt bzw. entriegelt werden kann.

Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder eventuell auch im Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke in haushaltsüblichen Mengen bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination oder ein Weinkühlschrank.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Kältegerät, insbesondere Haushalts- kältegerät, aufweisend eine Tür mit einer Türinnenseite, die wenigstens eine sich vertikal erstreckende Führungsschiene aufweist, an welcher ein Türabsteller höhenverstellbar geführt ist, und einer Rastvorrichtung durch die der Türabsteller in seiner Höhenlage arretierbar ist, wobei die Rastvorrichtung von einem Eingriffsabschnitt gebildet wird, an dem die Führungsschiene und der Türabsteller unter Bildung eines Eingriffspaltes ineinander greifen, der ein Abkippen des Türabstellers unter Schwerkrafteinfluss erlaubt, um den Türabsteller in seiner abgekippten Lage an der Tür zu arretieren. In der abgekippten Lage verkantet sich der Türabsteller an der Führungsschiene, wodurch der Türabsteller in seiner momentanen Höhenposition arretiert d.h. festgelegt ist. Der Türabsteller kann dabei alleine durch einen reibschlüssigen Kontakt mit der Führungsschiene festgelegt sein. Statt eines reibschlüssigen Kontakts oder ergänzend zu einem reib- schlüssigen Kontakt kann auch eine formschlüssige Verbindung zwischen Türabsteller und Führungsschiene oder Türabsteller und Tür in der abgekippten Lage bestehen. Die formschlüssige Verbindung arretiert dabei den Türabsteller in seiner momentanen Höhenlage bezüglich der Tür ausschließlich oder ergänzend zu einem reibschlüssigen Kontakt. Zur Bewirkung eines Abkippens unter Schwerkrafteinfluss ist die wenigstens eine Führungsschiene im Bereich einer der Türinnenseite nahe liegenden Hälfte des Türabstellers angeordnet. Dadurch liegt der Schwerpunkt des Türabstellers außerhalb des Bereichs zwischen Führungsschiene und Türinnenseite, wodurch die vorspringende Frontseite des Türabstellers nach unten abkippt. Dabei kann sich der Türabsteller an der wenigstens einen Führungsschiene verkeilen, so dass der Türabsteller in seiner momentanen Höhenlage festgelegt ist. Bei einem ausschließlich reibschlüssigen Kontakt von Türabsteller und Führungsschiene ist eine stufenlose Einstellung der Höhenlage des Türabstellers an der Tür gegeben. In allen Ausgestaltungen von reibschlüssigem und/oder formschlüssigen Kontakt ist ein Entriegeln und Verriegeln des Türabstellers ohne zusätzliche Tastriegelvor- richtungen möglich. Ein Entriegeln des Türabstellers kann alleine durch Anheben eines Frontbereiches des Türabstellers erfolgen, wodurch die Arretierung in abgekippter Lage aufgehoben wird und der Türabsteller entlang der wenigstens einen Führungsschiene höhenverstellbar ist. wird der Türabsteller losgelassen, so kippt der Türabsteller alleine aufgrund der Schwerkraft in seine abgekippte Lage, wodurch die Arretierung des Türab- stellers an der wenigstens einen Führungsschiene erfolgt.

Der Türabsteller kann ein Rastmittel aufweisen, welches in der abgekippten Lage des Türabstellers in ein mit der Tür fest verbundenes Gegenrastmittel formschlüssig eingreift. Das Gegenrastmittel kann unmittelbar an der Türinnenseite oder an der Führungsschiene vorgesehen sein. Die Führungsschiene verbindet insoweit das Gegenrastmittel mit der Tür. Statt einer stufenlosen, reibschlüssigen Arretierung kann der Türabsteller mittels formschlüssiger Rastmittel in vorgegebenen diskreten Höhenlagen arretiert werden. Die Rastmittel sind derart ausgebildet und/oder angeordnet, so dass in der abgekippten Lage des Türabstellers das Rastmittel in das mit der Tür fest verbundene Gegenrastmittel form- schlüssig eingreift und in seiner angehobenen, insbesondere waagerechten bzw. horizontalen Lage d.h. nicht abgekippten Lage das Rastmittel außer Eingriff von dem Gegenrastmittel ist. Wird der Türabsteller in einer von der vorgegebenen diskreten Höhenlage abweichenden Höhenlage losgelassen so gleitet der Türabsteller unter Schwerkraftein- fluss entlang der Führungsschiene nach unten, bis das Rastmittel in das nächstliegende d.h. weiter unten liegende Gegenrastmittel eingreift, wodurch der Türabsteller sich selbsttätig an der Tür und/oder der Führungsschiene arretiert d.h. festsetzt.

Das Gegenrastmittel kann somit in einer erfindungsgemäßen Ausführungsform an der Führungsschiene vorgesehen sein. Das Gegenrastmittel kann an einer Seitenkante, die insbesondere senkrecht zur Türinnenseite verläuft, angeordnet sein oder an einer Rückseite angeordnet sein, die der Türinnenseite zugewandt ist. Sind die Gegenrastmittel an der wenigstens einen Führungsschiene vorgesehen, so können aufwändig herzustellende Gegenrastmittel an der Türinnenseite entfallen. Üblicher Weise werden die Türinnenseiten aus Kunststoffplatten beispielsweise im Tiefziehverfahren hergestellt. Im Tiefziehverfahren ist es jedoch fertigungstechnisch aufwändig insbesondere kleine Gegenrastmittel, wie beispielsweise kleine Vertiefungen in die Kunststoffplatte einzubringen. Erfindungsgemäß ist es vorteilhaft, die Gegenrastmittel, insbesondere Vertiefungen direkt an der Führungsschiene vorzusehen. Die Führungsschiene kann beispielsweise auf einfache Weise als Kunststoffspritzgussteil hergestellt werden. Im Kunststoffspritzgussverfahren können kleine Gegenrastmittel, wie beispielsweise kleine Vertiefungen einfacher und enger toleriert hergestellt werden.

Das Gegenrastmittel kann optisch verdeckt an einer Rückseite der Führungsschiene an- geordnet sein. Die Rückseite der Führungsschiene ist dabei der Türinnenseite zugewandt. Dies hat den Vorteil, dass die gesamte Türinnenseite für den Benutzer formschöner in Erscheinung tritt. Die Türinnenseite ist auch einfacher zu reinigen, da keine Gegenrastmittel, wie Vertiefungen an der Türinnenseite vorhanden sind, in denen sich Schmutz dauerhaft absetzen kann und dadurch eine Reinigung erschwert ist.

In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann das Gegenrastmittel von mehreren vertikal in Abständen voneinander angeordneten Rücksprüngen gebildet werden, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers wenigstens ein Rücksprung mit wenigstens einem korrespondierendem Vorsprung des Türabstellers zusammenwirkt. Die Rücksprün- ge können beispielsweise von kugelabschnittsförmigen Vertiefungen in der Führungsschiene gebildet werden. Aufgrund der kugelabschnittsförmigen Gestalt der Vertiefungen oder einer äquivalenten Gestalt der Vertiefungen ist ein zuverlässiger Halt der vorspringenden Rastmittel des Türabstellers gewährleistet und ein leichtes Eingleiten der Rastmit- tel in die Vertiefungen während einer selbsttätigen Arretierung des Türabstellers aufgrund der Schwerkraft beim Abkippen sichergestellt.

Das Gegenrastmittel kann in einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform an der Türinnenseite vorgesehen sein. Das Gegenrastmittel kann statt an der Führungsschiene an der Türinnenseite vorgesehen sein. Das Gegenrastmittel kann aber auch ergänzend zu einem Gegenrastmittel der Führungsschiene zusätzlich an der Türinnenseite vorgesehen sein.

Dabei kann das Gegenrastmittel von mehreren vertikal in Abständen voneinander ange- ordneten Rücksprüngen gebildet werden, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers wenigstens ein Rücksprung mit wenigstens einem korrespondierendem, insbesondere an der Rückseite des Türabstellers vorgesehenen Vorsprung des Türabstellers zusammenwirkt. In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die wenigstens eine Führungsschiene an einer Stirnseite eines sich vertikal an der Türinnenseite erstreckenden Holmes der Tür angeordnet sein. Es können an der Tür jeweils zwei gegenüberliegende Führungsschienen vorgesehen sein, zwischen denen ein oder mehrere Türabsteller positioniert sein können. Jeder Türabsteller wird dabei von zwei gegenüberliegende Führungsschienen gehalten. Es können, beispielsweise links und rechts an der Tür, jeweils über die Höhe der Tür durchgehende Führungsschienen vorgesehen sein, an denen mehrere Türabsteller übereinander angeordnet gehalten sind. Es können jedoch auch für jeden einzelnen Türabsteller jeweils zwei eigene Führungsschienen vorgesehen werden. So können beispielsweise zur Lagerung von zwei Türabstellern übereinander jeweils links und rechts zwei, also insgesamt vier, Führungsschienen an der Tür angebracht sein. Jeweils zwei übereinander angeordnete Führungsschienen können in einem deutlichen vertikalen Abstand voneinander angeordnet sein. Dies zeigt dem Benutzer die unterschiedlichen Verstellhöhen für die beiden separaten Türabsteller optisch an. Die wenigsten eine Führungsschiene kann mit dem Holm fest verbunden sein. Zur Befestigung der wenigsten einen Führungsschiene können Holme dienen, die an der Türinnenseite vorgesehen sind. Die separat hergestellten Führungsschienen können auf unterschiedliche Weise an den Holmen befestigt werden.

Insbesondere kann die Führungsschiene an dem Holm festgeklebt sein. Die Türinnenseite und die Führungsschiene werden dabei separat voneinander hergestellt und in einem anschließenden Montagevorgang mit einander verklebt. Sowohl Türinnenseite als auch Führungsschiene können aus Kunststoff hergestellt sein. Aufgrund der separaten Herstel- lung können die Führungsschienen jedoch aus einem von Kunststoff abweichenden Werkstoff, insbesondere auch aus Metall hergestellt sein.

Alternativ kann die Führungsschiene durch Ausschäumen der Tür an dem Holm angeformt sein. Dies kann insbesondere durch eine formschlüssige Verbindung erfolgen. Eine Möglichkeit einer formschlüssigen Verbindung wird mittels hinterschnittenen Halteabschnitten der Führungsschiene erreicht. In einer Variante kann die Führungsschiene durch separate Befestigungsmittel an dem Holm befestigt sein, insbesondere kann die Führungsschiene durch Schrauben, Nieten oder einer Rastverbindung an dem Holm befestigt sein.

Zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung kann die Führungsschiene einen ersten Haltesteg aufweisen, welcher eine Rastung, insbesondere einen Rücksprung aufweist, der in eine korrespondierende Gegenrastung, insbesondere einen Vorsprung des Holmes eingreift, und einen zweiten Haltesteg aufweisen, der den Holm von einer der Gegenras- tung gegenüberliegenden Seite umgreift.

Mit anderen Worten zusammengefasst stellt die Erfindung eine kostengünstige Lösung für insbesondere höhenverstellbare Türabsteller bei Kältegeräten dar. An einer Kältegerätetür kann eine Rastmöglichkeit insbesondere mit Hinterschnitten angeformt oder als Zusatz- element angebracht sein. Der Türabsteller kann in den Hinterschnitt eingehängt werden. Dazu kann am Türabsteller ein Vorsprung, wie beispielsweise eine Nase vorgesehen sein, die sich geometrisch in die Rastvorrichtung einklinken lässt. Der Türabsteller kann, ohne zusätzliche bewegliche Teile, durch leichtes Schwenken nach oben entsichert und höhenverstellt werden. Eine Entriegelung kann alleine durch das Schwenken erfolgen b

oder durch Druck auf ein flexibel angespritztes Element am Türabsteller unterstützt werden. Eine Entriegelung kann beispielsweise durch eine Tastenmechanik unterstützt werden. Eine Leiste d.h. eine Führungsschiene, die einen Hinterschnitt bilden kann, visuali- siert in einer Ausführungsform den Verstellbereich des Türabstellers. Für mehrere ver- stellbare Türabsteller können mehrere Leisten bzw. Führungsschienen oder eine durchgängige Leiste eingesetzt werden. Ein Vorteil der Erfindung bildet die stufenlose bzw. nahezu stufenlose Verstellmöglichkeit des Türabstellers. So kann beispielsweise ein Raum über einem Flaschenabsteller an die Höhe des eingelagerten Kühlgutes angepasst werden und wertvoller Stauraum in der Türe gewonnen werden. Ein weiterer Vorteil ist die gute Visualisierung des Produktvorteils durch den sehr schmalen, aber gut sichtbaren

Hinterschnitt. Der Verstellweg des Türabstellers wird genau visualisiert. Durch die minimale Breite des Hinterschnittes ist die Reinigungsfreundlichkeit der Türe gegeben. Diese ist durch an der Türe angezogenen Rastmöglichkeiten günstig herzustellen. Der notwendige Hinterschnitt kann an dem Holm angezogen d.h. im Tiefziehverfahren hergestellt werden. Wird der Hinterschnitt mit der Leiste erzeugt, kann die Leiste in eine angezogene Lasche in der Innentürplatine vor dem Schäumen eingesetzt werden und anschließend durch das Ausschäumen befestigt werden.

Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung sind an Hand der Figuren 1 bis 8 be- schrieben. Aus der detaillierten Beschreibung dieser konkreten Ausführungsbeispiele ergeben sich auch weitere generelle Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung.

Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Tür eines Kältegeräts, insbesondere

Haushaltskältegeräts mit einem höhenverstellbaren Türabsteller;

Fig. 2 einen Teilquerschnitt von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 in einer ersten

Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rastvorrichtung;

Fig. 3 einen Teilquerschnitt von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 in einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rastvorrichtung; Fig. 4 einen Teilquerschnitt von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 in einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rastvorrichtung;

Fig. 5 einen Teilquerschnitt von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 in einer vierten

Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rastvorrichtung;

Fig. 6 einen Teilquerschnitt von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 in einer fünften

Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Rastvorrichtung; Fig. 7 eine geschnittene Seitenteilansicht von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 mit Gegenrastmitteln an der wenigstens einen Führungsschiene;

Fig. 8 eine geschnittene Seitenteilansicht von Tür und Türabsteller gemäß Fig. 1 mit alternativ positionierten Gegenrastmitteln an der Türinnenseite.

Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer Tür 1 mit einer Türinnenseite 2 eines Haushaltskältegeräts 3. An der Türinnenseite 2 sind zwei links und rechts seitlich gegenüberliegende Türholme ausgebildet, von denen in Fig. 1 der linke Türholm 4 gezeigt ist. Der Türholm 4 ist durch Tiefziehen einer plattenförmigen Türinnenseite 2 erzeugt. Zwischen einem Türaußenblatt 5 und der Türinnenseite 2 ist thermisches Isoliermaterial 6 eingeschäumt. An dem in Fig. 1 links dargestellten Türholm 4 ist eine Führungsschiene 7 angebracht. Die Führungsschiene 7 führt einen Türabsteller 8 bei seiner Verschiebung in horizontaler Richtung entlang des Türholms 4. An der Führungsschiene 7 ist der Türabsteller 8 höhenverstellbar arretiert. An einem in Fig. 1 nicht gezeigten rechtem Türholm kann eine zur Führungsschiene 7 gleichartige Führungsschiene vorgesehen sein. Der Türabsteller 8 weist eine Frontseite 9, einen Boden 10 und eine Rückwand 1 1 auf. Die Führungsschiene 7 bildet zusammen mit Seitenteilen 12 des Türabstellers 8 einen Eingriffsabschnitt 13. Der Eingriffsabschnitt 13 liegt im Bereich einer an der Türinnenseite nahe liegenden Hälfte 14 des Türabstellers 8. Der Eingriffsabschnitt 13, welcher durch einen Bereich des Seitenteils 12 des Türabstellers 8, der die Führungsschiene 7 umfasst, gebildet wird, ist in Fig. 2 näher gezeigt.

In der Fig. 2 ist die Führungsschiene 7 an einer Stirnseite 14 des Türholms 4 festgeklebt. Die Führungsschiene 7 weist wenigstens ein oder mehrere Gegenrastmittel 15 auf. Die Gegenrastmittel 15 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel an einer Rückseite 16 der Führungsschiene 7 angebracht. Die Gegenrastmittel 15 bilden zusammen mit Rastmitteln 16 des Türabstellers 8 eine Rastvorrichtung 17. Die Rastvorrichtung 17 dient dazu den Türabsteller 8 in seiner abgekippten Lage bezüglich der Tür 1 zu arretieren. Die Gegen- rastmittel 15 werden von mehreren vertikal in Abständen voneinander angeordneten

Rücksprüngen gebildet, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers 8 wenigstens ein Rücksprung mit wenigstens einem korrespondierendem Vorsprung des Türabstellers 8 zusammenwirkt. Der Vorsprung bzw. die Vorsprünge bilden dabei das Rastmittel 16 des Türabstellers 8. Zur Gewährleistung eines Abkippens des Türabstellers 8 bezüglich der Tür 1 ist zwischen Türabsteller 8 und Führungsschiene 7 ein Eingriffsspalt 18 ausgebildet. Das Seitenteil 12 des Türabstellers 8 umgreift dabei die Führungsschiene 7 von zwei Gegenüberliegenden Seiten formschlüssig mit Spiel aufgrund des Eingriffsspaltes 18.

In der Fig. 3 ist die Führungsschiene 7 an einer Stirnseite 14 des Türholms 4 formschlüs- sig eingerastet. Die Führungsschiene 7 weist dazu wenigstens einen hinterschnittenen Halteabschnitt 19 auf. Der Halteabschnitt 19 schnappt in eine Bucht 20 an der Stirnseite 14 des Türholms 4 ein.

In der Fig. 4 ist die Führungsschiene 7 an dem Türholm 4 formschlüssig angeformt. Die Führungsschiene 7 weist dazu wenigstens einen hinterschnittenen Halteabschnitt 19 auf. Die Führungsschiene 7 wird an den Türholm 4 angesetzt und anschließend mittels des thermischen Isoliermaterials 6 hinterschäumt. Der Halteabschnitt 19 wird von dem ausgehärteten Isoliermaterial 6 form- und stoffschlüssig gehalten, so dass die Führungsschiene 7 an der Stirnseite 14 des Türholms 4 festgesetzt ist.

In der Fig. 5 ist die Führungsschiene 7 mittels Befestigungsmittel, im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels Schrauben 20 an dem Türholm 4 befestigt. Die Führungsschiene 7 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel dazu Bohrungen 21 auf, durch welche die Schrauben 20 gesteckt sind. Die Schrauben 20 greifen in die Stirnseite 14 des Türholms 4 und das thermische Isoliermaterial 6 ein.

In der Fig. 6 ist die Führungsschiene 7 mittels einer Rastverbindung 22 an dem Türholm 4 befestigt. Die Rastverbindung 22 wird gebildet durch einen ersten Haltesteg 23, welcher eine Rastung 24 in Form eines Rücksprungs 24a aufweist, und in eine korrespondierende Gegenrastung 25, insbesondere einen Vorsprung 25a des Türholmes 4 eingreift, und einen zweiten Haltesteg 26 aufweist, der den Türholm 4 von einer der Gegenrastung 25 gegenüberliegenden Seite umgreift. Die Rastverbindung 22 bzw. der erste Haltesteg 23 und der zweite Haltesteg 26 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel an der Führungs- schiene 7 vorgesehen bzw. unmittelbar an der Führungsschiene 7 angeformt bzw. einteilig mit der Führungsschiene 7 ausgebildet.

In der Fig. 7 ist das Gegenrastmittel 15 an der Führungsschiene 7 angebracht. Das Gegenrastmittel 15 ist optisch verdeckt an einer Rückseite 27 der Führungsschiene 7 ange- ordnet. Das Gegenrastmittel 15 wird im dargestellten Ausführungsbeispiel von mehreren vertikal in Abständen voneinander angeordneten Rücksprüngen 15a gebildet, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers 8 wenigstens ein Rücksprung 15a mit wenigstens einem korrespondierendem Vorsprung 16a des Türabstellers 8 zusammenwirkt. In der Fig. 8 ist das Gegenrastmittel 15 an der Türinnenseite 2 angebracht. Auch in diesem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 wird das Gegenrastmittel 15 von mehreren vertikal in Abständen voneinander angeordneten Rücksprüngen 15a gebildet, von denen je nach Höhenlage des Türabstellers 8 wenigstens ein Rücksprung 15a mit wenigstens einem korrespondierendem, insbesondere an der Rückwand 1 1 des Türabstellers 8 vorge- sehenen Vorsprung 16a des Türabstellers 8 zusammenwirkt.