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Title:
REFRIGERATING DEVICE WITH AN EVAPORATION CONTAINER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/076587
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a refrigerating device (100) with a machine space (121). Air in the machine space (121) can be conveyed in a flow direction (143, 163), and a refrigerant condenser (123) with a number of air channels (133, 157) is arranged in the machine space (121) in order to dispense heat into the air. The machine space (121) is equipped with an evaporation container (137, 167) for evaporating water downstream of the refrigerant condenser (123). The air channels (133, 157) are arranged on a downstream surface (130) of the refrigerant condenser (123) and extend along an outlet axis (144, 159). The outlet axis (144, 159) forms an outlet angle (147, 161) together with an inlet axis (145) which is arranged at an angle to the downstream surface (130) of the refrigerant condenser (123). The air channels (133, 157) are designed to deflect the air entering the air channels (133, 157) in order to supply the deflected air to the evaporation container (137, 167) to increase the evaporation rate of the evaporation container (137, 167) downstream of the refrigerant condenser (123).

Inventors:
ZHANG MING (DE)
STEININGER SASCHA (DE)
STROH ROMAN (DE)
DE LA ROSA OSCAR (DE)
Application Number:
EP2016/074344
Publication Date:
May 11, 2017
Filing Date:
October 11, 2016
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (DE)
International Classes:
F25D21/14
Foreign References:
JPH09296980A1997-11-18
JP2012178100A2012-09-13
JPS4921647U1974-02-23
DE102011007415A12012-10-18
JPH04313673A1992-11-05
EP1132697A22001-09-12
JP2014059101A2014-04-03
DE20004402U12000-05-04
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1 . Kältegerät (100) mit einem Maschinenraum (121 ), wobei Luft in dem

Maschinenraum (121 ) in einer Strömungsrichtung (143, 163) förderbar ist, wobei in dem Maschinenraum (121 ) ein Kältemittelverflüssiger (123) mit einer Anzahl von Luftkanälen (133, 157) zum Abgeben von Wärme an die Luft angeordnet ist, und wobei in dem

Maschinenraum (121 ) ein Verdunstungsbehälter (137, 167) zum Verdunsten von Wasser stromabwärts des Kältemittelverflüssigers (123) angeordnet ist, dadurch

gekennzeichnet, dass

die Luftkanäle (133, 157) an einer stromabwärtigen Oberfläche (130) des

Kältemittelverflüssigers (123) angeordnet sind und sich entlang einer Ausströmachse (144, 159) erstrecken, wobei

die Ausströmachse (144, 159) mit einer Einströmachse (145), welche winklig zu der stromabwärtigen Oberfläche (130) des Kältemittelverflüssigers (123) angeordnet ist, einen Ausströmwinkel (147, 161 ) einschließt, und dass

die Luftkanäle (133, 157) ausgebildet sind, die in die Luftkanäle (133, 157) eintretende Luft umzulenken, um die umgelenkte Luft zur Erhöhung der

Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters (137, 167) stromabwärts des

Kältemittelverflüssigers (123) dem Verdunstungsbehälter (137, 167) zuzuführen. 2. Kältegerät (100) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der

Ausströmwinkel (147, 161 ) derart gewählt ist, dass die durch die Luftkanäle (133, 157) geleitete Luft zu einer Oberseite (149) oder einer Unterseite (165) des Maschinenraums (121 ) umlenkbar ist, um die umgelenkte Luft dem Verdunstungsbehälter (137, 167) zuzuführen.

3. Kältegerät (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das

Kältegerät (100) ein Luftleitelement (151 ) aufweist, welches in dem Maschinenraum (121 ) angeordnet ist, und ausgebildet ist die bei Eintritt in die Luftkanäle (133, 157) des

Kältemittelverflüssigers (123) umgelenkte Luft von dem Kältemittelverflüssiger (123) zu dem Verdunstungsbehälter (137, 167) zu leiten, wobei das Luftleitelement (151 ) insbesondere an einer Oberseite (149) des Maschinenraums (121 ) angeordnet ist.

4. Kältegerät (100) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das

Luftleitelement (151 ) ein gebogenes Luftleitelement (151 ) umfasst, welches ausgebildet ist die bei Eintritt in die Luftkanäle (133, 157) des Kältemittelverflüssigers (123) umgelenkte Luft erneut umzulenken, um die erneut umgelenkte Luft zu dem

Verdunstungsbehälter (137, 167) zu leiten, wobei das gebogene Luftleitelement (151 ) insbesondere eine Blende umfasst.

5. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Kältemittelverflüssiger (123) einen Kältemittelverflüssiger (123) aus Multi-Port extrudiertem Rohr (127) mit einer Abdeckplatte (129) umfasst, wobei die Luftkanäle (133, 157) insbesondere an der Abdeckplatte (129) angeordnet sind.

6. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass in den Luftkanälen (133, 157) eine Anzahl von

Wirbelerzeugungselementen zum Erzeugen von Luftwirbeln angeordnet sind, wobei die Wirbelerzeugungselemente insbesondere Vorsprünge, Rippen oder Rillen umfassen.

7. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Luftkanäle (133, 157) an der stromabwärtigen Oberfläche (130) des Kältemittelverflüssigers (123) parallel angeordnet sind.

8. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Verdunstungsbehälter (137, 167) an einer Behälteroberseite (153) eine Behälteröffnung aufweist, wobei die dem Verdunstungsbehälter (137, 167) zugeführte Luft durch die Behälteröffnung einem Behälterinnenraum (155) des

Verdunstungsbehälters (137, 167) zuführbar ist, um die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters (137, 167) zu erhöhen.

9. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Kältegerät (100) einen Kältemittelverdichter (139) aufweist, welcher in dem Maschinenraum (121 ) angeordnet ist, wobei der Kältemittelverdichter (139) und der Verdunstungsbehälter (137, 167) thermisch leitend verbunden sind, und wobei der Kältemittelverdichter (139) und der Verdunstungsbehälter (137, 167) insbesondere einstückig ausgebildet sind.

10. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Kältegerät (100) einen weiteren Verdunstungsbehälter (137, 167) zum Verdunsten von Wasser aufweist, dass

an der stromabwärtigen Oberfläche (130) des Kältemittelverflüssigers (123) eine Anzahl von weiteren Luftkanälen (133, 157) angeordnet ist, wobei sich die weiteren

Luftkanäle (133, 157) entlang einer weiteren Ausströmachse (144, 159) erstrecken, wobei die weitere Ausströmachse (144, 159) mit der Einströmachse (145) einen weiteren Ausströmwinkel (147, 161 ) einschließt, und dass

die weiteren Luftkanäle (133, 157) ausgebildet sind, die in die weiteren Luftkanäle (133, 157) eintretende Luft umzulenken, um die umgelenkte Luft zur Erhöhung der

Verdunstungsleistung des weiteren Verdunstungsbehälters (137, 167) stromabwärts des Kältemittelverflüssigers (123) dem weiteren Verdunstungsbehälter (137, 167) zuzuführen.

1 1 . Kältegerät (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Verdunstungsbehälter (137, 167) an einer Unterseite (165) des Maschinenraums (121 ) angeordnet ist, und dass der weitere Ausströmwinkel (147, 161 ) derart gewählt ist, dass die durch die weiteren Luftkanäle (133, 157) geleitete Luft zu einer Unterseite (165) des Maschinenraums (121 ) umlenkbar ist, um die umgelenkte Luft dem weiteren

Verdunstungsbehälter (137, 167) zuzuführen.

12. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Kältegerät (100) einen Lüfter (135) umfasst, welcher mit dem Maschinenraum (121 ) strömungstechnisch verbunden ist, um Luft von dem

Kältemittelverflüssiger (123) zu dem Verdunstungsbehälter (137, 167) in der

Strömungsrichtung (143, 163) zuzuführen, wobei der Lüfter (135) und der

Kältemittelverflüssiger (123) insbesondere einstückig ausgebildet sind.

13. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Kältemittelverflüssiger (123) eine Anzahl von Lamellen (131 ) aufweist, welche die Luftkanäle (133, 157) begrenzen.

14. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Kältegerät (100) ein Heizelement (141 ) zum Erwärmen des Verdunstungsbehälters (137, 167) aufweist, wobei das Heizelement (141 ) in dem

Maschinenraum (121 ) angeordnet ist und insbesondere ein elektrisches Heizelement, ein Heizrohr oder ein Heizgasrohr umfasst.

15. Kältegerät (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass der Maschinenraum (121 ) an einer Rückseite (107) des

Kältegeräts (100) angeordnet ist und sich von einer ersten Längsseite (109) des

Kältegeräts (100) zu einer zweiten Längsseite (1 1 1 ) des Kältegeräts (100) erstreckt, wobei Luft in dem Maschinenraum (121 ) von der ersten Längsseite (109) zu der zweiten Längsseite (1 1 1 ) des Kältegeräts (100) in der Strömungsrichtung (143, 163) förderbar ist, und wobei der Maschinenraum (121 ) insbesondere eine Abführöffnung zum Abführen der geförderten Luft an den Außenraum (1 19) des Kältegeräts (100) aufweist.

Description:
Kältegerät mit einem Verdunstungsbehälter

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät mit einem Verdunstungsbehälter.

In einem Kältegerät wird Kühlgut bei tiefen Temperaturen gelagert. Durch das Öffnen der Kältegerätetür dringt Außenluft in den Innenraum des Kältegeräts ein. Durch die geringen Temperaturen in dem Innenraum des Kältegeräts kondensiert die Feuchtigkeit der Außenluft und Kondensationswasser entsteht, welches von dem Innenraum des

Kältegeräts zu einem Verdunstungsbehälter abgeführt wird, um das

Kondensationswasser durch Verdunstung zu entfernen. Hierbei wird oftmals die während des Betriebs des Kältegeräts entstehende Abwärme des Kältemittelverdichters oder des Kältemittelverflüssigers des Kältemittelkreislaufs verwendet, um die Verdunstung von Kondensationswasser in dem Verdunstungsbehälter zu beschleunigen.

In der JP 2014-059101 ist ein Kältegerät mit einem Maschinenraum offenbart, in welchem ein Lüfter angeordnet ist, der einen Luftstrom erzeugt. Der erzeugte Luftstrom wird zuerst einem Kältemittelverflüssiger mit einer darunter angeordneten Ablaufpfanne zugeführt, wobei der Luftstrom Wärme von dem Kältemittelverflüssiger aufnimmt. Die erwärmte Luft wird anschließend über einen Kältemittelverdichter geleitet. In der DE 200 04 402 U1 ist ein Kältegerät offenbart, welches einen Lüfter umfasst, der einen Luftstrom erzeugt, wobei der erzeugte Luftstrom von einem Kältemittelverflüssiger durch einen Luftleitkanal zu einer Auffangwanne für Tauwasser geführt wird.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kältegerät mit einem

Verdunstungsbehälter anzugeben, welcher eine vorteilhafte Verdunstungsleistung aufweist.

Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen nach dem

unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche, der Beschreibung und der Zeichnungen. Gemäß einem Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Kältegerät mit einem Maschinenraum gelöst, wobei Luft in dem Maschinenraum in einer Strömungsrichtung förderbar ist, wobei in dem Maschinenraum ein Kältemittelverflüssiger mit einer Anzahl von Luftkanälen zum Abgeben von Wärme an die Luft angeordnet ist, und wobei in dem Maschinenraum ein Verdunstungsbehälter zum Verdunsten von Wasser stromabwärts des Kältemittelverflüssigers angeordnet ist, wobei die Luftkanäle an einer

stromabwärtigen Oberfläche des Kältemittelverflüssigers angeordnet sind und sich entlang einer Ausströmachse erstrecken, wobei die Ausströmachse mit einer

Einströmachse, welche winklig zu der stromabwärtigen Oberfläche des

Kältemittelverflüssigers angeordnet ist, einen Ausströmwinkel einschließt, und wobei die Luftkanäle ausgebildet sind, die in die Luftkanäle eintretende Luft umzulenken, um die umgelenkte Luft zur Erhöhung der Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters stromabwärts des Kältemittelverflüssigers dem Verdunstungsbehälter zuzuführen.

Dadurch wird beispielsweise der technische Vorteil erreicht, dass durch die Luftkanäle, welche sich von der stromabwärtigen Oberfläche des Kältemittelverflüssigers entlang der gegenüber der Einströmachse abgewinkelten Ausströmachse erstecken, die Luft bei Eintritt in die Luftkanäle besonders wirksam umgelenkt werden kann. Um ein wirksames Umlenken der Luft sicherzustellen kann der Ausströmwinkel einen Bereich von 1 ° bis 90°, insbesondere 20° bis 70°, insbesondere 30° bis 60° umfassen. Der Ausströmwinkel, welcher durch die Ausströmachse und die winklig, insbesondere senkrecht, zu der stromabwärtigen Oberfläche des Kältemittelverflüssigers angeordnete Einströmachse gebildet wird, kann sowohl gegen den Uhrzeigersinn als auch im Uhrzeigersinn angetragen werden. Die umgelenkte Luft kann dem stromabwärts des Kältemittelverflüssigers angeordneten Verdunstungsbehälter vorteilhaft zugeführt werden, wodurch die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters besonders wirksam erhöht werden kann.

In herkömmlichen Kältegeräten wird ein Verdunstungsbehälter von ausreichender Größe verwendet, um ein Überlaufen von Kondensationswasser in den Maschinenraum des Kältegeräts zu verhindern. Da ein Kältemittelverdichter während des Betriebs des Kältemittelkreislaufs Abwärme erzeugt wird der Verdunstungsbehälter häufig in der Nähe des Kältemittelverdichters angeordnet, um die Abwärme zum Erhöhen der Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters zu nutzen. Aufgrund der geringen Mengen an Abwärme, welche herkömmliche Kältemittelverdichter erzeugen, müssen häufig zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters zu erhöhen. Herkömmliche Methoden zum Erhöhen der Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters umfassen die Verwendung eines Verdunstungsrohrs, um den Kältemittelverflüssiger mit dem Verdunstungsbehälter thermisch zu verbinden oder die Verwendung eines aktiven Lüfters, um die Wasseroberfläche des Kondenswassers in dem Verdunstungsbehälter in Bewegung zu versetzen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist in dem Maschinenraum des Kältegeräts ein Kältemittelverflüssiger angeordnet, welcher Wärme an die geförderte Luft abgibt, wobei ferner stromabwärts des Kältemittelverflüssigers ein Verdunstungsbehälter zum Verdunsten von Wasser angeordnet ist. Durch die abgewinkelten Luftkanäle des Kältemittelverflüssigers wird die geförderte Luft bei Eintritt in die Luftkanäle so umgelenkt, dass die umgelenkte Luft wirksam dem Verdunstungsbehälter zugeführt wird. Der umgelenkte Luftstrom kann insbesondere auf das sich in dem Verdunstungsbehälter befindende Kondenswasser, bzw. dessen Wasseroberfläche, gerichtet werden. Durch den an dem Verdunstungsbehälter anliegenden stetigen Luftstrom kann die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters erhöht werden. Somit ist durch die von dem Kältemittelverflüssiger an die Luft abgegebene Wärme zum Erhöhen der Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters nur eine entsprechende Umleitung der geförderten Luft notwendig. Somit kann auf einen zusätzlichen Lüfter oder auf ein zusätzliches Heizelement zum Erhöhen der Verdunstungsleistung verzichtet werden. Zudem kann durch eine geeignete Konstruktion der Luftwege das zur Luftleitung in dem Maschinenraum benötigte Volumen reduziert werden.

Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät, das zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein

Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination, eine Gefriertruhe oder ein Weinkühlschrank. In einer vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist der Ausströmwinkel derart gewählt, dass die durch die Luftkanäle geleitete Luft zu einer Oberseite oder einer Unterseite des Maschinenraums umlenkbar ist, um die umgelenkte Luft dem

Verdunstungsbehälter zuzuführen. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Umlenken der Luft zu der Oberseite oder Unterseite des Maschinenraums, die umgelenkte Luft in Abhängigkeit von der Position des Verdunstungsbehälters in dem Maschinenraum dem Verdunstungsbehälter wirksam zugeführt werden kann. Ist der Verdunstungsbehälter an der Unterseite des Maschinenraums angeordnet kann es vorteilhaft sein, die Luft zu der Unterseite des Maschinenraums umzulenken. Erstreckt sich der Verdunstungsbehälter hingegen von der Unterseite des Maschinenraums zur Oberseite des Maschinenraums kann es vorteilhaft sein, die Luft zu der Oberseite des Maschinenraums umzulenken.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältegerät ein Luftleitelement auf, welches in dem Maschinenraum angeordnet ist, und ausgebildet ist die bei Eintritt in die Luftkanäle des Kältemittelverflüssigers umgelenkte Luft von dem Kältemittelverflüssiger zu dem Verdunstungsbehälter zu leiten, wobei das Luftleitelement insbesondere an einer Oberseite des Maschinenraums angeordnet ist. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Luftleitelement die bei Eintritt in die Luftkanäle des Kältemittelverflüssigers umgelenkte Luft wirksam von dem Kältemittelverflüssiger zu dem Verdunstungsbehälter durch den Maschinenraum geleitet werden kann. Wenn das Luftleitelement an der Oberseite des Maschinenraums angeordnet ist, kann das Luftleitelement die Luft besonders wirksam zu dem Verdunstungsbehälter leiten, wenn sich dieser von einer Unterseite zu einer Oberseite des Maschinenraums erstreckt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts umfasst das Luftleitelement ein gebogenes Luftleitelement, welches ausgebildet ist die bei Eintritt in die Luftkanäle des Kältemittelverflüssigers umgelenkte Luft erneut umzulenken, um die erneut umgelenkte Luft zu dem Verdunstungsbehälter zu leiten, wobei das gebogene Luftleitelement insbesondere eine Blende umfasst. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die bei Eintritt in die Luftkanäle umgelenkte Luft durch das gebogene Luftleitelement, insbesondere Blende, erneut umgelenkt wird. Durch das gebogene Luftleitelement kann geförderte Luft auf einem besonders vorteilhaften Weg durch den Maschinenraum zu dem Verdunstungsbehälter geleitet werden. Wenn sich der Verdunstungsbehälter von einer Unterseite zu einer Oberseite des Maschinenraums erstreckt und das gebogene Luftleitelement an einer Oberseite des Maschinenraums angeordnet ist, kann das gebogene Luftleitelement die geförderte Luft derart umlenken, dass die Luft auf die Wasseroberfläche von Kondenswasser in dem Verdunstungsbehälter geleitet werden kann. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts umfasst der

Kältemittelverflüssiger einen Kältemittelverflüssiger aus Multi-Port extrudiertem Rohr mit einer Abdeckplatte, wobei die Luftkanäle insbesondere an der Abdeckplatte angeordnet sind. Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Verwendung eines

Kältemittelverflüssigers aus Multi-Port extrudiertem Rohr (MPE-Verflüssiger) eine besonders wirksame Wärmeübertragung von dem Kältemittelverflüssiger auf die Luft erreicht wird, da der MPE-Verflüssiger eine große interne Oberfläche aufweist. Durch die Anordnung der Luftkanäle an der Abdeckplatte des Kältemittelverflüssigers wird ein wirksames Leiten von Luft durch die Luftkanäle ermöglicht.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts sind in den Luftkanälen eine Anzahl von Wirbelerzeugungselementen zum Erzeugen von Luftwirbeln angeordnet, wobei die Wirbelerzeugungselemente insbesondere Vorsprünge, Rippen oder Rillen umfassen.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die erzeugten Luftwirbel wirksam zu dem Kondenswasser in dem Verdunstungsbehälter geleitet werden können. Durch die Luftwirbel kann der Wärmeaustausch zwischen dem Kondenswasser in dem Verdunstungsbehälter und der zugeführten Luft verbessert werden, wodurch sich die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters erhöht. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts sind die Luftkanäle an der stromabwärtigen Oberfläche des Kältemittelverflüssigers parallel angeordnet.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die parallele Anordnung der Luftkanäle die bei Eintritt in die Luftkanäle umgelenkte Luft den Kältemittelverflüssiger in einer einzigen Strömungsrichtung verlässt und dadurch dem Verdunstungsbehälter wirksam zugeführt werden kann

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der Verdunstungsbehälter an einer Behälteroberseite eine Behälteröffnung auf, wobei die dem Verdunstungsbehälter zugeführte Luft durch die Behälteröffnung einem Behälterinnenraum des Verdunstungsbehälters zuführbar ist, um die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters zu erhöhen.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass die zugeführte Luft durch die Behälteröffnung direkt auf die Wasseroberfläche des Kondenswassers in dem Verdunstungsbehälter geleitet werden kann, wodurch der Wärmeaustausch zwischen der zugeführten Luft und der Wasseroberfläche verbessert werden kann, und sich dadurch die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters erhöht. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältegerät einen Kältemittelverdichter auf, welcher in dem Maschinenraum angeordnet ist, wobei der Kältemittelverdichter und der Verdunstungsbehälter thermisch leitend verbunden sind, und wobei der Kältemittelverdichter und der Verdunstungsbehälter insbesondere einstückig ausgebildet sind.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die thermische leitende Verbindung Wärme von dem Kältemittelverdichter wirksam zu dem Verdunstungsbehälter geleitet werden kann, wodurch die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters erhöht werden kann. Durch die einstückige Ausbildung von Kältemittelverdichter und Verdunstungsbehälter wird die Wärmeübertragung zwischen den beiden Bauteilen verbessert. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältegerät einen weiteren Verdunstungsbehälter zum Verdunsten von Wasser auf, wobei an der stromabwärtigen Oberfläche des Kältemittelverflüssigers eine Anzahl von weiteren Luftkanälen angeordnet ist, wobei sich die weiteren Luftkanäle entlang einer weiteren Ausströmachse erstrecken, wobei die weitere Ausströmachse mit der Einströmachse einen weiteren Ausströmwinkel einschließt, und wobei die weiteren Luftkanäle ausgebildet sind, die in die weiteren Luftkanäle eintretende Luft umzulenken um die umgelenkte Luft zur Erhöhung der Verdunstungsleistung des weiteren Verdunstungsbehälters

stromabwärts des Kältemittelverflüssigers dem weiteren Verdunstungsbehälter zuzuführen.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den weiteren Verdunstungsbehälter die zum Verdunsten von Kondenswasser im Kältegerät zu Verfügung stehende Oberfläche erhöht und damit die Verdunstungsleistung des weiteren Verdunstungsbehälters gesteigert werden kann. Da der weitere Ausströmwinkel der durch die weiteren Luftkanäle geführten Luft sich von dem Ausströmwinkel der durch die Luftkanäle geführten Luft unterscheidet, wird die bei Eintritt in die weiteren Luftkanäle umgelenkte Luft auf einem anderen Weg zu dem weiteren Verdunstungsbehälter geführt, als die Luft welche bei Eintritt in die Luftkanäle umgelenkt und dem Verdunstungsbehälter zugeführt wird. Somit werden durch die Verwendung von weiteren Luftkanälen unterschiedliche Luftwege ermöglicht, um die Luft sowohl dem Verdunstungsbehälter als auch dem weiteren Verdunstungsbehälter wirksam zuzuführen.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist der weitere Verdunstungsbehälter an einer Unterseite des Maschinenraums angeordnet, wobei der weitere Ausströmwinkel derart gewählt ist, dass die durch die weiteren Luftkanäle geleitete Luft zu einer Unterseite des Maschinenraums umlenkbar ist, um die umgelenkte Luft dem weiteren Verdunstungsbehälter zuzuführen.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die weiteren Luftkanäle eine wirksame Luftzufuhr zu dem an der Unterseite des Maschinenraums angeordneten weiteren Verdunstungsbehälter ermöglicht wird. In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts umfasst das Kältegerät einen Lüfter, welcher mit dem Maschinenraum strömungstechnisch verbunden ist, um Luft von dem Kältemittelverflüssiger zu dem Verdunstungsbehälter und/oder weiteren Verdunstungsbehälter in der Strömungsrichtung zuzuführen, wobei der Lüfter und der Kältemittelverflüssiger insbesondere einstückig ausgebildet sind.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Lüfter ein konstanter Luftstrom in dem Maschinenraum erzeugt wird, welcher dem Verdunstungsbehälter wirksam zugeführt werden kann. Die einstückige Verbindung zwischen dem Lüfter und dem Kältemittelverflüssiger ermöglicht eine besonders vorteilhafte Luftführung in dem Maschinenraum.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der Verdunstungsbehälter und/oder weitere Verdunstungsbehälter einen Überlauf auf, wobei der Überlauf ausgebildet ist, Wasser aus dem Verdunstungsbehälter und/oder weiteren Verdunstungsbehälter abzuführen, wenn die Menge des Wassers in dem Verdunstungsbehälter und/oder weiteren Verdunstungsbehälter einen Schwellwert überschreitet, und wobei der Überlauf insbesondere eine Tropfleitung umfasst.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch den Überlauf, insbesondere Tropfleitung, ein kontrolliertes Abführen von Wasser aus dem Verdunstungsbehälter ermöglicht wird. Dadurch kann verhindert werden, dass das Wasser aus dem Verdunstungsbehälter unkontrolliert austritt.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist der Kältemittelverflüssiger eine Anzahl von Lamellen auf, welche die Luftkanäle und/oder weiteren Luftkanäle begrenzen.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Lamellen ein wirksames Begrenzen der Luftkanäle ermöglicht wird, so dass die geförderte Luft wirksam durch die Luftkanäle umgelenkt werden kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts weist das Kältegerät Heizelement zum Erwärmen des Verdunstungsbehälters und/oder weiteren Verdunstungsbehälters auf, wobei das Heizelement in dem Maschinenraum angeordnet ist und insbesondere ein elektrisches Heizelement, ein Heizrohr oder ein Heizgasrohr umfasst.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch das Heizelement ein wirksames Erwärmen des Verdunstungsbehälters ermöglicht wird, wodurch die Verdunstungsleistung erhöht werden kann.

In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Kältegeräts ist der Maschinenraum an einer Rückseite des Kältegeräts angeordnet und erstreckt sich von einer ersten Längsseite des Kältegeräts zu einer zweiten Längsseite des Kältegeräts, wobei Luft in dem Maschinenraum von der ersten Längsseite zu der zweiten Längsseite des

Kältegeräts in der Strömungsrichtung förderbar ist, und wobei der Maschinenraum insbesondere eine Abführöffnung zum Abführen der geförderten Luft an den Außenraum des Kältegeräts aufweist.

Dadurch wird der technische Vorteil erreicht, dass durch die Luftführung in dem

Maschinenraum die Abwärme des Kältemittelverflüssigers wirksam genutzt werden kann, um die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters zu erhöhen. Hierbei können die erwärmte Luft und das verdunstete Wasser von dem Maschinenraum durch die

Abführöffnung an den Außenraum des Kältegeräts wirksam abgeführt werden.

Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kältegerätes;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Maschinenraums eines Kältegeräts mit einem Verdunstungsbehälter; Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Maschinenraums eines Kältegeräts mit einem weiteren Verdunstungsbehälter; und Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Maschinenraums eines Kältegeräts mit einem Verdunstungsbehälter und einem weiteren Verdunstungsbehälter.

Fig. 1 zeigt einen Kühlschrank stellvertretend für ein allgemeines Kältegerät 100 mit einer Kältegerätetür 101 und mit einer Geräteaußenwand 103. Die Geräteaußenwand 103 umfasst eine Oberseite 105, eine Rückseite 107, eine erste Längsseite 109, eine zweite Längsseite 1 1 1 und eine Unterseite 1 13, welche den Kältegeräteinnenraum 1 15 des Kältegeräts 100 abschließen. An der Vorderseite 1 17 des Kältegeräts 100 ist die

Kältegerätetür 101 angeordnet, um den Kältegeräteinnenraum 1 15 gegenüber dem Außenraum 1 19 abzutrennen.

Das Kältegerät 100 umfasst einen oder mehrere Kältemittelkreisläufe mit jeweils einem Kältemittelverdampfer, Kältemittelverdichter, Kältemittelverflüssiger und Drosselorgan. Der Kältemittelverdampfer ist ein Wärmeaustauscher, in dem nach der Expansion das flüssige Kältemittel durch Wärmeaufnahme von dem zu kühlenden Medium, z.B. Luft, verdampft wird. Der Kältemittelverdichter ist ein mechanisch betriebenes Bauteil, das Kältemitteldampf vom Kältemittelverdampfer absaugt und bei einem höheren Druck zum Kältemittelverflüssiger ausstößt. Der Kältemittelverflüssiger ist ein Wärmeaustauscher, in dem nach der Kompression das verdampfte Kältemittel durch Wärmeabgabe an ein äußeres Kühlmedium, z.B. Luft, verflüssigt wird. Das Kältegerät 100 umfasst einen Lüfter, welcher ausgebildet ist, dem Kältemittelverflüssiger und dem Kältemittelverdampfer einen Luftstrom zuzuführen. Durch den Luftstrom kommt es zu einer wirksamen Wärmzufuhr zu dem Kältemittelverdampfer. Das Drosselorgan ist eine Vorrichtung zur ständigen

Verminderung des Druckes durch Querschnittsverengung. Das Kältemittel ist ein Fluid, das für die Wärmeübertragung in dem Kältemittelkreislauf verwendet wird, das bei niedrigen Temperaturen und niedrigem Druck des Fluides Wärme aufnimmt und bei höherer Temperatur und höherem Druck des Fluides Wärme abgibt, wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluides inbegriffen sind.

Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Maschinenraums eines Kältegeräts mit einem Verdunstungsbehälter. In Fig. 2 ist eine Rückansicht des Kältegeräts 100 mit einem Maschinenraum 121 dargestellt, wobei der Maschinenraum 121 durch eine erste Längsseite 109, eine zweite Längsseite 1 1 1 , eine Unterseite 1 13 und durch eine Rückseite 107 des Kältegeräts 100 begrenzt ist. Eine an der Rückseite 107 des Kältegeräts 100 angeordnete Rückplatte, welche den Maschinenraum 121 gegenüber dem Außenraum 1 19 des Kältegeräts 100 abschließt, ist in Fig. 2 nicht dargestellt. Der Maschinenraum 121 kann ferner Zuführöffnungen und/oder Abführöffnungen aufweisen, welche in Fig. 2 nicht dargestellt sind, um Luft durch die Zuführöffnungen aus dem Außenraum 1 19 des Kältegeräts 100 anzusaugen und/oder um die angesaugte und die durch den Maschinenraum 121 geleitete Luft durch Abführöffnungen aus dem Maschinenraum 121 wieder in den Außenraum 1 19 abzuführen.

In dem Maschinenraum 121 ist ein Kältemittelverflüssiger 123 zum Abgeben von Wärme an die Luft angeordnet, wobei der Kältemittelverflüssiger 123 mit einem Kältemittelkreislauf 125 des Kältegeräts 100 verbunden ist. Der Kältemittelverflüssiger 123 weist ein MPE-Rohr 127 und eine Abdeckplatte 129 auf, wobei an der stromabwärtigen Oberfläche 130 des Kältemittelverflüssigers 123 Lamellen 131 angeordnet sind, welche Luftkanäle 133 begrenzen. Das Kältegerät 100 umfasst ferner einen mit dem Kältemittelverflüssiger 123 einstückig ausgebildeten Lüfter 135 und umfasst einen Verdunstungsbehälter 137 zum Verdunsten von Wasser, wobei der Verdunstungsbehälter 137 mit einem Kältemittelverdichter 139 des Kältemittelkreislaufes 125 thermisch leitend verbunden ist. In dem Maschinenraum 121 ist ferner ein Heizelement 141 , wie z.B. ein elektrisches Heizelement, Heizrohr oder Heizgasrohr, angeordnet, welches mit dem Verdunstungsbehälter 137 thermisch leitend verbunden ist, um den Verdunstungsbehälter 137 zu erwärmen.

Die Förderung der Luft in dem Maschinenraum 121 wird durch den Lüfter 135 bewirkt. Der Lüfter 135 saugt Luft durch den Kältemittelverflüssiger 123 an, wobei die Luft durch den Kältemittelverflüssiger 123 erwärmt wird. Der Lüfter 135 fördert die angesaugte Luft durch die Luftkanäle 133 in einer Strömungsrichtung 143 in den Maschinenraum 121. Die

Luftkanäle 133 erstrecken sich entlang einer Ausströmachse 144. Die Ausströmachse 144 schließt mit einer Einströmachse 145, welche winklig, insbesondere senkrecht, zu der stromabwärtigen Oberfläche 130 des Kältemittelverflüssigers 123 angeordnet ist, einen Ausströmwinkel 147 ein. Durch die abgewinkelt angeordneten Luftkanäle 133 wird die durch den Lüfter 135 geförderte Luft bei Eintritt in die Luftkanäle 133 umgelenkt und in der Strömungsrichtung 143 an eine Oberseite 149 des Maschinenraums 121 geleitet. An der Oberseite 149 des Maschinenraums 121 ist ein Luftleitelement 151 , insbesondere eine gebogene Blende, angeordnet, welches die geförderte Luft erneut umlenkt, um die Luft zu dem Verdunstungsbehälter 137 zu leiten. An der Behälteroberseite 153 des Verdunstungsbehälters 137 ist eine in Fig. 2 nicht dargestellte Behälteröffnung

angeordnet, durch welche die zugeführte Luft in einen Behälterinnenraum 155 des Verdunstungsbehälters 137 geleitet werden kann. Dadurch kann die Luft auf die

Wasseroberfläche des Kondenswassers in dem Verdunstungsbehälter 137 geleitet werden und die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters 137 kann erhöht werden.

Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Maschinenraums eines Kältegeräts mit einem weiteren Verdunstungsbehälter. Wie in Fig. 2 ist auch in Fig. 3 eine Rückansicht des Kältegeräts 100 mit einem Maschinenraum 121 dargestellt, wobei der Maschinenraum 121 durch eine erste Längsseite 109, eine zweite Längsseite 1 1 1 , eine Unterseite 1 13 und durch eine Rückseite 107 des Kältegeräts 100 gegenüber dem Außenraum 1 19 begrenzt ist. Ein Lüfter 135, welcher mit einem Kältemittelverflüssiger 123 einstückig ausgebildet ist, fördert Luft in den Maschinenraum 121 . Der Kältemittelverflüssiger 123 weist ein MPE- Rohr 127 und eine Abdeckplatte 129 auf und ist mit einem Kältemittelkreislauf 125 des Kältegeräts 100 verbunden. Die Luft wird durch den Kältemittelverflüssiger 123 angesaugt und durch den Kältemittelverflüssiger 123 erwärmt. An der stromabwärtigen Oberfläche 130 des Kältemittelverflüssigers 123 sind Lamellen 131 angeordnet, welche weitere Luftkanäle 157 begrenzen. Die weiteren Luftkanäle 157 erstrecken sich entlang einer weiteren Ausströmachse 159. Die weitere Ausströmachse 159 schließt mit einer

Einströmachse 145, welche winklig, insbesondere senkrecht, zu der stromabwärtigen Oberfläche 130 des Kältemittelverflüssigers 123 angeordnet ist, einen weiteren

Ausströmwinkel 161 ein. Die angesaugte Luft wird durch die weiteren Luftkanäle 157 in einer weiteren Strömungsrichtung 163 in dem Maschinenraum 121 gefördert. Durch die abgewinkelt angeordneten weiteren Luftkanäle 157 wird die durch den Lüfter 135 geförderte Luft bei Eintritt in die weiteren Luftkanäle 157 umgelenkt und in der weiteren Strömungsrichtung 163 an eine Unterseite 165 des Maschinenraums 121 geleitet.

An der Unterseite 165 des Maschinenraums 121 ist ein weiterer Verdunstungsbehälter 167 angeordnet, so dass die bei Eintritt in die weiteren Luftkanäle 157 umgelenkte Luft dem weiteren Verdunstungsbehälter 167 direkt zugeführt wird. Somit kann durch die abgewinkelten weiteren Luftkanäle 157 die durch den Lüfter 135 geförderte Luft bei Eintritt der Luft in die weiteren Luftkanäle 157 umgelenkt und direkt einem an der Unterseite 165 des Maschinenraums 121 angeordneten weiteren Verdunstungsbehälter 167 zugeführt werden. Der Verdunstungsbehälter 137, welcher mit einem Kältemittelverdichter 139 thermisch leitend verbunden ist, wird durch ein Heizelement 141 erwärmt. Hierbei wird gemäß dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel kein direkter Luftstrom dem

Verdunstungsbehälter 137 zugeführt. Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Maschinenraums eines Kältegeräts mit einem Verdunstungsbehälter und einem weiteren Verdunstungsbehälter. Wie in Fig. 2 und Fig. 3 ist auch in Fig. 4 eine Rückansicht des Kältegeräts 100 mit einem Maschinenraum 121 dargestellt, welcher durch eine erste und zweite Längsseite 109, 1 1 1 , eine Unterseite 1 13 und durch eine Rückseite 107 des Kältegeräts 100 gegenüber einem Außenraum 1 19 begrenzt ist.

Die Förderung der Luft in dem Maschinenraum 121 wird durch einen Lüfter 135 bewirkt, welcher mit einem Kältemittelverflüssiger 123 einstückig ausgebildet sind, wobei der Kältemittelverflüssiger 123 ein MPE-Rohr 127 und eine Abdeckplatte 129 aufweist und mit einem Kältemittelkreislauf 125 des Kältegeräts 100 verbunden ist. Die Luft wird durch den Kältemittelverflüssiger 123 ansaugt und durch den Kältemittelverflüssiger 123 erwärmt.

In Fig. 4 sind jedoch an der stromabwärtigen Oberfläche 130 des Kältemittelverflüssigers 123 Lamellen 131 angeordnet, welche sowohl Luftkanäle 133 als auch weitere Luftkanäle 157 begrenzen. Hierbei erstrecken sich die Luftkanäle 133 entlang einer Ausströmachse 144 und erstrecken sich die weiteren Luftkanäle 157 entlang einer weiteren

Ausströmachse 159. Die Ausströmachse 144 und die weitere Ausströmachse 159 schließen hierbei mit der Einströmachse 145 einen Ausströmwinkel 147, bzw. einen weiteren Ausströmwinkel 161 , ein. Somit erstrecken sich die Luftkanäle 133 und die weiteren Luftkanäle 157 in unterschiedliche Richtungen.

Die angesaugte Luft wird bei Eintritt in die Luftkanäle 133 umgelenkt und in einer

Strömungsrichtung 143 zu einem an einer Oberseite 149 des Maschinenraums 121 angeordneten Luftleitelement 151 geleitet. Das Luftleitelement 151 lenkt die geförderte Luft erneut um, um die Luft einem Verdunstungsbehälter 137, welcher mit einem

Kältemittelverdichter 139 und einem Heizelement 141 thermisch leitend verbunden ist, zuzuführen. Die angesaugte Luft wird auch bei Eintritt in die weiteren Luftkanäle 157 in einer weiteren Strömungsrichtung 163 umgelenkt und anschließend direkt an eine Unterseite 165 des Maschinenraums 121 geleitet. An der Unterseite 165 ist ein weiterer Verdunstungsbehälter 167 angeordnet, so dass die bei Eintritt in die weiteren Luftkanäle 157 umgelenkte Luft dem weiteren Verdunstungsbehälter 167 direkt zugeführt werden kann. Durch die Luftkanäle 133 und die weiteren Luftkanäle 157 kann geförderte Luft sowohl über ein an der Oberseite 149 des Maschineraums 121 angeordnetes Luftleitelement 151 dem Verdunstungsbehälter 137 zugeführt werden, als auch einem an der Unterseite 165 des Maschinenraums 121 angeordneten weiteren Verdunstungsbehälter 167 direkt zugeführt werden.

Durch die Umlenkung der Luft bei Eintritt der Luft in die abgewinkelten Luftkanäle 133, bzw. weiteren Luftkanäle 157, kann die Verdunstungsleistung des Verdunstungsbehälters 137, bzw. des weiteren Verdunstungsbehälters 167 erhöht werden, wodurch auf einen zusätzlichen Lüfter zum Belüften verzichtet werden kann und die Heizleistung des Heizelements 141 reduziert werden kann.

Alle in Verbindung mit einzelnen Ausführungsformen der Erfindung erläuterten und gezeigten Merkmale können in unterschiedlicher Kombination in dem erfindungsgemäßen Gegenstand vorgesehen sein, um gleichzeitig deren vorteilhafte Wirkungen zu realisieren.

Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist durch die Ansprüche gegeben und wird durch die in der Beschreibung erläuterten oder den Figuren gezeigten Merkmale nicht beschränkt. Bezugszeichenliste

100 Kältegerät

101 Kältegerätetür

103 Geräteaußenwand

105 Oberseite

107 Rückseite

109 Erste Längsseite

1 11 Zweite Längsseite

1 13 Unterseite

1 15 Kältegeräteinnenraum

1 17 Vorderseite

1 19 Außenraum

121 Maschinenraum

123 Kältemittelverflüssiger

125 Kältemittelkreislauf

127 MPE-Rohr

129 Abd eckplatte

130 Stromabwärtige Oberfläche des Kältemittelverflüssigers

131 Lamellen

133 Luftkanäle

135 Lüfter

137 Verdunstungsbehälter

139 Kältemittelverdichter

141 Heizelement

143 Strömungsrichtung

144 Ausströmachse

145 Einströmachse

147 Ausströmwinkel

149 Oberseite des Maschinenraums

151 Luftleitelement

153 Behälteroberseite

155 Behälterinnenraum 157 Weitere Luftkanäle

159 Weitere Ausströmachse

161 Weiterer Ausströmwinkel

163 Weitere Strömungsrichtung

165 Unterseite des Maschinenraums 167 Weiterer Verdunstungsbehälter