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Title:
REFRIGERATING DEVICE WITH HEATED OUTER SURFACES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/036724
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a refrigerating device, in particular a domestic refrigerating device, having a body, which has at least one storage chamber (1, 2) and a heat damping layer that surrounds the storage chamber (1, 2), and a refrigerant line, which is separated from the storage chamber (1, 2) by the heat damping layer. The body comprises a first and a second lateral wall and a first and a second horizontal wall which surround the at least one storage chamber (1, 2) for goods to be refrigerated. The refrigerant line comprises a first coiled tube (10) from which a vertical part (12) extends over the first lateral wall and from which a horizontal part (16) extends over the first horizontal wall.

Inventors:
IHLE HANS (DE)
KIEFER MARTIN (DE)
SCHUNDNER PETER (DE)
DANKERT MANUEL (DE)
SCHLANDER ULRICH (DE)
KASTLER MARKUS (DE)
VOGL ANDREAS (DE)
HOLZER STEFAN (DE)
REITH GERD (DE)
KEMMER ANDREAS (DE)
SCHECHINGER SIMON (DE)
BERNDL DANIEL (DE)
KIRSCHEN MARCEL (DE)
Application Number:
EP2016/068609
Publication Date:
March 09, 2017
Filing Date:
August 04, 2016
Export Citation:
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Assignee:
BSH HAUSGERÄTE GMBH (DE)
International Classes:
F25D21/04; F25D23/06
Domestic Patent References:
WO2003052333A12003-06-26
WO2011027666A12011-03-10
Foreign References:
JP2013148281A2013-08-01
JPH04363575A1992-12-16
JPS59229163A1984-12-22
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Korpus, der wenigstens eine Lagerkammer (1 , 2) und eine die Lagerkammer (1 , 2) umschließende Wärmedämmschicht aufweist, und einer Kältemittelleitung, die von der Lagerkammer (1 , 2) durch die Wärmedämmschicht getrennt ist, wobei der Korpus eine erste und eine zweite Seitenwand sowie eine erste und eine zweite horizontale Wand umfasst, die die wenigstens eine Lagerkammer (1 , 2) für Kühlgut umgeben, dadurch gekennzeichnet, dass die Kältemittelleitung eine erste Rohrschlaufe (10) umfasst, von der ein vertikaler Teil (12) sich über die erste Seitenwand und ein horizontaler Teil (16) über die erste horizontale Wand erstreckt.

Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Rohrschlaufe (1 1 ) der Kältemittelleitung einen vertikalen Teil (13), der sich über die zweite Seitenwand erstreckt, und einen horizontalen Teil (17) umfasst, der sich über die zweite horizontale Wand erstreckt.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Rohrschleife (10) zwei Anschlüsse (14) umfasst, die sich orthogonal zu den vertikalen Wänden erstrecken.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Rohrschleife (10) einstückig ausgebildet ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Rückwand des Korpus ein Verteilerblock (15) vorgesehen ist, an den wenigstens die erste Rohrschleife (10) und ein Verflüssiger (19) angeschlossen sind.

6. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einer Rückwand des Korpus angeordneter Verflüssiger (19) mit den Rohrschlaufen (10, 1 1 ) in Reihe verbunden ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Teil (12) wenigstens der ersten Rohrschlaufe (10) an einer Außenhaut (8) der ersten Seitenwand durch Klebung, insbesondere durch Klebeband (35), befestigt ist.

Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebung auf zu Längskanten der Seitenwand parallele Abschnitte des vertikalen Teils (12) beschränkt ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Teil (12) wenigstens der ersten Rohrschlaufe (10) zwischen einer Außenhaut (8) und der Wärmedämmschicht der ersten Seitenwand verläuft.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste horizontale Wand eine zur ersten vertikalen Wand hin offene Nut (23) aufweist, in die der horizontale Teil (16) der ersten Rohrschlaufe (10) eingreift.

Kältegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nut (23) eine Einführschräge (30) gebildet ist.

Kältegerät nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (23) durch Falten eines Blechs (26) gebildet ist, dass an der Außenhaut (6) der ersten horizontalen Wand anliegt.

13. Kältegerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Blech (26) an einer der Wärmedämmschicht zugewandten Innenseite der Außenhaut (6) angeordnet ist. Kältegerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abschnitt (32) des Blechs (26) sich zwischen der Lagerkammer (1 , 2) und einem Elektronikfach (33) erstreckt.

Description:
Kältegerät mit beheizten Außenflächen

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, das für den Einsatz in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit, insbesondere in tropischem Klima, geeignet ist.

Kältegeräte umfassen herkömmlicherweise einen Verflüssiger, über den die aus einer Lagerkammer abgezogene Wärme an die Umgebung abgegeben wird. Oft ist ein solcher Verflüssiger plattenförmig ausgebildet und ist an der Rückwand des Kältegeräts, von diesem durch einen Spalt getrennt, montiert, so dass an dem Verflüssiger erwärmte Luft entlang der Rückwand aufsteigt und die dadurch resultierende Konvektionsstromung für eine effiziente Wärmeabfuhr vom Verdampfer sorgt.

Bei einem solchen Kältegerät sind die Oberflächen des Korpus etwas kälter als die Umgebung, da von ihnen Wärme durch die Wärmedämmschicht in die Lagerkammer abfließt. Wenn die Temperatur der Wandoberflächen unter den Taupunkt abfällt, bildet sich dort Kondenswasser, das zu Schäden am Gerät oder dessen Umgebung führen kann. Dies ist ein Problem bei Standgeräten, bei denen die Wandoberflächen frei liegen und feuchte Luft frei über diese Wandoberflächen zirkulieren und dabei Wasser abscheiden kann, aber auch bei Einbaugeräten. Dort kann die Umgebungsluft zwar allenfalls eingeschränkt über die Wandoberflächen zirkulieren, dafür sind diese aber typischerweise noch kälter als bei einem Standgerät, da umgebende Möbelplatten eine zusätzlich thermische Isolationsschicht gegenüber der Umgebungstemperatur darstellen; außerdem neigen die Möbelplatten dazu, das abschiedene Kondenswasser aufzusaugen und dadurch Schaden zu nehmen.

Es sind Kältegeräte mit sogenanntem Skin-Verflüssiger bekannt, d. h. Kältegeräte, bei denen der Verflüssiger zwischen eine Außenhaut des Korpus und eine darunterliegende Wärmedämmschicht eingebettet ist und Abwärme über die Außenhaut an die Umgebung abgibt. Bei einem solchen Kältegerät ist die Temperaturdifferenz zwischen Außenhaut und Lagerkammer zwangsläufig höher als bei einem Kältegerät mit von der Rückwand beabstandetem Verflüssiger, und ein Teil der vom Verflüssiger freigesetzten Abwärme fließt durch die Wärmedämmschicht zurück in die Lagerkammer. Infolgedessen ist bei einem solchen Kältegerät mit Skin-Verflüssiger entweder der Energieverbrauch höher, oder es ist eine höherwertige Wärmedämmschicht erforderlich, um Energieverbrauchswerte zu erzielen, die denen eines gleich großen Kältegeräts mit Rückwandverflüssiger vergleichbar sind. Außerdem kann ein Kältegerät mit Skin- Verflüssiger nur dann erfolgreich die Betauung seiner Außenflächen verhindern, wenn diese sämtlich mit ausreichender Leistung beheizbar sind. Wenn dafür aber ein Skin- Verflüssiger an allen Außenflächen des Korpus einschließlich Decke und Boden verteilt werden muss, führt dies zu einem komplizierten und dementsprechend kostspieligen Aufbau des Kältegeräts.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Kältegerät zu schaffen, das mit einem einfachen Aufbau in der Lage ist, Kondensatbildung an wenigstens einem Großteil der Außenfläche des Korpus wirksam zu unterdrücken. Die Aufgabe wird gelöst, indem bei einem Kältegerät, insbesondere einem Haushaltskältegerät, mit einem Korpus, der wenigstens eine Lagerkammer und eine die Lagerkammer umschließende Wärmedämmschicht aufweist, und einer Kältemittelleitung, die von der Lagerkammer durch die Wärmedämmschicht getrennt ist, der Korpus eine erste und eine zweite Seitenwand sowie eine erste und eine zweite horizontale Wand umfasst, die die wenigstens eine Lagerkammer für Kühlgut umgeben, und die Kältemittelleitung eine erste Rohrschleife umfasst, von der ein vertikaler Teil sich in einer vertikalen Ebene, nämlich über die erste Seitenwand und ein horizontaler Teil über eine horizontale Ebene, nämlich die erste horizontale Wand erstreckt. Da somit eine einzige Rohrschlaufe der Kältemittelleitung zwei Außenflächen des Korpus beheizt, ist der Zusammenbau des Kältegeräts vereinfacht, und es genügt, eine kleine Zahl von Rohrschlaufen untereinander zu verbinden, um Kondensatbildung an der Außenfläche des gesamten Korpus zu verhindern.

Insbesondere kann eine zweite Rohrschlaufe der Kältemittelleitung ebenfalls einen vertikalen Teil, der sich über die zweite Seitenwand erstreckt, und einen horizontalen Teil umfassen, der sich über die zweite horizontale Wand erstreckt, so dass zwei Rohrschlaufen genügen, um vier von fünf Außenflächen des Korpus warm zu halten. Um Kondensation auch an der Rückseite des Korpus zu verhindern, kann dort ein an sich bekannter Rückwandverflüssiger vorgesehen sein.

Wenigstens die erste Rohrschleife kann zwei Anschlüsse umfassen, die sich orthogonal zu den vertikalen Wänden erstrecken. Dies erleichtert einen Zusammenbau des Kältegeräts, indem die Rohrschleifen, jeweils aus einer zu den vertikalen Wänden orthogonalen Richtung kommend auf die Lagerkammer zubewegt und an den Außenseiten befestigt werden.

Zwischen den Anschlüssen sollte die Rohrschleife einstückig, frei von Lötverbindungen oder dgl., sein.

An einer Rückwand des Korpus kann ein Verteilerblock vorgesehen sein, an den wenigstens die erste Rohrschleife, wenn vorhanden, auch eine zweite Rohrschleife, und der Verflüssiger angeschlossen sind. Je nach Platzierung der diversen Anschlüsse an dem Verteilerblock kann die Reihenfolge der Rohrschleifen und des Verflüssigers im Kältemittelkreis des Kältegeräts festgelegt und auf diese Weise die Verteilung der Abwärme auf die Rohrschlaufen und den Verflüssiger bestimmt werden. Wenn etwa die Rohrschlaufen dem Verflüssiger vorgeschaltet sind, wird mehr Wärme über die Rohrschlaufen abgegeben als in dem Fall, wo die Rohrschlaufen dem Verflüssiger nachgeschaltet sind. Wenn die Rohrschlaufen vorgeschaltet sind, werden zwar die Seitenwände relativ stark erwärmt und dementsprechend stark ist der Wärmezufluss in die Lagerkammer, um so höher ist aber auch die Luftfeuchtigkeit, unterhalb derer Kondensation an der Außenseite der Wand verhindert werden kann. Durch Festlegen der Reihenfolge der Komponenten kann somit in einer späten Phase des Zusammenbaus des Kältegeräts noch bestimmt werden, ob dieses für extrem feuchte Umgebung geeignet sein soll und dafür ein höherer Energieverbrauch in Kauf genommen wird, oder ob im Interesse einer besseren Effizienz Abstriche bei der Tauglichkeit für hohe Umgebungsluftfeuchtigkeit hingenommen werden. Der vertikale Teil der Rohrschlaufe kann an einer Außenhaut der ersten Seitenwand durch Klebung befestigt sein. Vorzugsweise erfolgt die Klebung mit Hilfe von Klebeband, da dann keine die Wärmeübertragung behindernde Klebstoffschicht zwischen der Rohrschlaufe und der Außenhaut erforderlich ist. Wenn die Klebung auf zu Längskanten der Seitenwand parallele Abschnitte des vertikalen Teils beschränkt ist, kann sie schnell und wirtschaftlich erfolgen, indem die zu verklebenden Teile unter einer Klebstoffquelle wie etwa einem Klebebandabroller hindurchbewegt werden.

Der vertikale Teil wenigstens der ersten Rohrschleife ist vorzugsweise zwischen der Außenhaut und der Wärmedämmschicht der ersten Wand, von außen unsichtbar, untergebracht. Wenigstens die erste horizontale Wand kann eine zur ersten vertikalen Wand hin offene Nut aufweisen, in die der horizontale Teil der ersten Rohrschlaufe einrückt, wenn die erste Rohrschlaufe beim Zusammenbau aus seitlicher Richtung gegen die Lagerkammer bewegt wird. Um das Einrücken in die Nut zu erleichtern, kann an der Nut eine Einführschräge gebildet sein.

Zweckmäßigerweise kann die Nut durch Falten eines Blechs gebildet sein, das an der Außenhaut der ersten horizontalen Wand anliegt, um die von dem horizontalen Teil der ersten Rohrschlaufe abgegebene Wärme über die Außenhaut zu verteilen.

Das Blech kann geschützt an einer der Wärmedämmschicht zugewandten Innenseite der Außenhaut angeordnet sein. Wenn in einer der horizontalen Wände, insbesondere der Decke, des Korpus ein Elektronikfach vorgesehen ist, um darin elektronische Schaltungen zur Steuerung des Kältegeräts unterzubringen, kann ein Abschnitt des Blechs sich zwischen der Lagerkammer und dem Elektronikfach erstrecken, um einen übermäßigen Abfluss von Wärme von dem Elektronikfach zur Lagerkammer zu verhindern und sicherzustellen, dass auch in dem Elektronikfach keinerlei Kondensation stattfinden kann. Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:

Fig. 1 eine auseinandergezogene Ansicht eines erfindungsgemäßen Kältegeräts;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Bodens des Kältegeräts vor dem

Ausschäumen; und

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Decke des Kältegeräts.

Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht den Korpus eines erfindungsgemäßen Kältegerät, hier ein Kombinationsgerät mit zwei Lagerkammern 1 , 2, einem Normalkühlfach und einem Gefrierfach. Beide Lagerkammern 1 , 2 sind jeweils von einem aus Kunststoff tiefgezogenen Innenbehälter 3 bzw. 4 begrenzt. Die beiden Innenbehälter 3, 4 sind übereinander in einem rechteckigen Rahmen 5 montiert, der die einer in der Fig. nicht gezeigten Tür zugewandte Vorderseite des Korpus bildet.

Eine Außenhaut des Kältegeräts, die jeweils zur Montage um die Innenbehälter 3, 4 herum vorgesehen ist, umfasst eine Deckenplatte 6 und eine Bodenplatte 7, die jeweils aus Kunststoff spritzgeformt sind, zwei Seitenwandplatten 8, 9 aus Kunststoff- Flachmaterial oder lackiertem Blech sowie eine in Fig. 1 nicht dargestellte Rückwandpappe.

Die Seitenwandplatten 8, 9 tragen an ihren den Innenbehältern 3, 4 zugewandten Innenseiten jeweils eine Rohrschlaufe 10 bzw. 1 1 . Die Rohrschlaufen 10, 1 1 sind Teil einer Kältemittelleitung, die in an sich bekannter Weise einen Verdichter, einen an der Rückwand des Korpus beabstandet montierten Verflüssiger und wenigstens einen die Lagerkammern kühlenden Verdampfer verbindet . Die Rohrschlaufen 10, 1 1 umfassen jeweils einen an der Seitenwandplatte 8, 9 anliegenden vertikalen Teil 12 bzw. 13, zwei Anschlüsse 14, die an einem hinteren Rand der Seitenwandplatte 8 bzw. 9 rechtwinklig abstehen, sowie einen horizontalen Teil 16 bzw. 17. Die Rohrschlaufe 10 der linken Seitenwandplatte 8 ist an deren Oberkante abgewinkelt, so dass der horizontale Teil 16 sich über die Deckenplatte 6 erstreckt, wohingegen der horizontale Teil 17 der rechten Seitenwandplatte 9 an deren Unterkante abgewinkelt ist, um sich über die Bodenplatte 7 zu erstrecken.

Die vertikalen Teile 12, 13 der Rohrschlaufen 10, 1 1 sind an den Seitenwandplatten 8, 9 jeweils mit Hilfe von Klebebandstreifen 35 befestigt. Wenn wie am Beispiel der rechten Seitenwandplatte 9 gezeigt, die Klebebandstreifen 35 sämtlich parallel zu den Längskanten der Seitenwandplatte 9 ausgerichtet sind, können sie schnell und effizient platziert werden, indem die Seitenwandplatte 9 mit der daraufliegenden Rohrschlaufe 1 1 unter einer Anordnung von Klebebandabrollern hindurch bewegt wird und anschließend die Rohrschlaufe 1 1 in Höhe der Unterkante der Seitenwandplatte 9 abgewinkelt wird, um den horizontalen Teil 17 zu bilden.

An der Rückseite des Korpus befindet sich ein Verteilerblock 15, über den die Anschlüsse 14 der Rohrschlaufen 10, 1 1 in Reihe miteinander, mit dem in einem Maschinenraum 18 untergebrachten Verdichter und mit dem an der Rückwand des Korpus montierten Verflüssiger 19 in Reihe verbunden sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anschlüsse des Verflüssigers 19, des Verdichters und der Rohrschlaufen 10, 1 1 am Verteilerblock 15 miteinander zu verbinden, so dass wahlweise die Rohrschlaufen 10, 1 1 zwischen dem Verdichter und dem Verflüssiger 19 angeschlossen sein können, so dass im Verdichter erwärmtes Kältemittel seine Wärme zunächst über die Rohrschlaufen 10, 1 1 und erst anschließend im Verflüssiger 19 abgibt, die Rohrschlaufen 10, 1 1 können aber auch dem Verflüssiger 19 nachgeschaltet sein, um die über sie abgegebene Wärmemenge zu reduzieren.

Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Ansicht die Bodenplatte 7 und den auf ihr verlaufenden horizontalen Teil 17 der Rohrschlaufe 1 1. Ein zentraler Bereich der Bodenplatte 7 ist von einem dünnen Blech 20 bedeckt. Entlang vorderer und hinterer Kanten 21 , 22 ist das Blech 20 auf sich selbst zurückgefaltet, um zwei sich spiegelbildlich gegenüberliegende Nuten 23 zu bilden, in die der horizontale Teil 17 der Rohrschlaufe 1 1 aus seitlicher Richtung, in der Perspektive der Fig. 2 von unten rechts kommend, eingeschoben ist. Die umgeklappten vorderen und hinteren Ränder des Blechs 20 sind hier durchsichtig dargestellt, um auch die sich darunter in den Nuten 23 erstreckenden Teile der Rohrschlaufe 1 1 zeigen zu können. Um das Einschieben der Rohrschlaufe 1 1 in die Nuten 23 zu erleichtern, sind die Nuten 23 am rechten Rand des Blechs 20 jeweils zu Einführschrägen 24 aufgeweitet.

Fig. 3 zeigt in einer perspektivischen Ansicht unten die Deckenplatte 6. Die Deckenplatte 6 ist hier kopfüber liegend dargestellt, so dass ihre Unterseite dem Betrachter zugewandt ist. In einem zur Rückwand benachbarten Bereich weist die Deckenplatte 6 komplementär zu einer Ausbuchtung 36 (s. Fig. 1 ) an der Oberseite des Innenbehälters 3, in der der oben erwähnte Verdampfer als No-Frost-Verdampfer untergebracht sein kann eine Aufwölbung 25 auf. An der der (hier nicht dargestellten) Wärmedämmschicht zugewandten Unterseite der Aufwölbung 25 ist, analog zum Blech 20 der Bodenplatte 7, ebenfalls ein wärmeverteilendes Blech 26 angebracht, aus dem an verschiedenen Stellen Zungen freigeschnitten und zu Haken 27, 28, 29 geformt sind. Die Haken 27, 28, 29 bilden jeweils Abschnitte einer Nut 23, die wie die Nut 23 der Bodenplatte 7 den horizontalen Teil 16 der Rohrschlaufe 10 aufnimmt, um ihn gegen das Blech 26 angedrückt zu halten. Die zur Seitenwand 8 benachbarten Haken 27 sind wiederum mit Einführschrägen 30 versehen, der am weitesten von der Seitenwand 8 entfernte Haken 29, der durch seine Form und Anordnung als Anschlag für den horizontalen Teil 16 der Rohrschlaufe 10 dient, ist hier mit zwei Sicken 31 versehen, die der horizontale Teil 16 beim Einschieben aus seitlicher Richtung passieren muss und hinter denen er in der gezeigten Konfiguration formschlüssig verrastet ist.

Ein vorderer Bereich 32 des Blechs 26 ist von der Deckenplatte 6 durch einen Zwischenraum beabstandet, der vorgesehen ist, um beim fertigen Kältegerät als Elektronikfach 33, zur Unterbringung einer Steuerschaltung und von durch ein Fenster 34 des Rahmens 5 von der Vorderseite des Korpus her zugänglichen Bedienelementen zu dienen. Indem sich der vordere Bereich des Blechs 32 zwischen dem Elektronikfach 33 und dem darunterliegenden Normalkühlfach 1 erstreckt, ist sichergestellt, dass auch im Inneren des Elektronikfachs 33 die Temperatur nirgends so weit absinken kann, dass es dort zu einer die elektronischen Komponenten möglicherweise gefährdenden Bildung von Kondenswasser kommen kann.

Nachdem die Außenhautelemente 6, 7, 8, 9 und die Rückwandpappe rings um die Innenbehälter 3, 4 montiert worden sind, werden die Zwischenräume zwischen den Innenbehältern einerseits und den Außenwandelementen und den daran befestigten Rohrschlaufen 10, 1 1 andererseits in an sich bekannter Weise mit isolierendem Schaumstoff ausgefüllt, um die Wärmedämmschicht zu bilden. Dabei werden auch die Rohrschlaufen 10, 1 1 auf einem Teil ihres Umfangs in den Schaumstoff eingebettet und fixiert, bleiben aber durch Kontakt mit den Blechen 20, 26 und den Seitenwandplatten 8, 9 in engem thermischem Kontakt mit der Umgebung.

Bezugszeichen

1 Lagerkammer (Normalkühlfach)

2 Lagerkammer (Gefrierfach)

3 Innenbehälter

4 Innenbehälter

5 Rahmen

6 Deckenplatte

7 Bodenplatte

8 Seitenwandplatte

9 Seitenwandplatte

10 Rohrschlaufe

1 1 Rohrschlaufe

12 vertikaler Teil

13 vertikaler Teil

14 Anschluss

15 Verteilerblock

16 horizontaler Teil

17 horizontaler Teil

18 Maschinenraum

19 Verflüssiger

20 Blech

21 vordere Kante

22 hintere Kante

23 Nut

24 Einführschräge

25 Aufwölbung

26 Blech

27 Haken

28 Haken

29 Haken

30 Einführschräge

31 Sicke

32 vorderer Bereich Elektronikfach Fenster

Klebebandstreifen Ausbuchtung