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Patent Searching and Data


Title:
REFRIGERATION DEVICE, IN PARTICULAR HOUSEHOLD REFRIGERATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/160973
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a refrigeration device, in particular a household refrigeration device, comprising at least one drawer (2; 10) for storing goods to be cooled, said drawer being divided into several sections (8, 9). According to the invention, at least one container (6; 11; 20) is provided for dividing the sections (8, 9).

Inventors:
STAUD, Ralph (Wörthstr. 30, München, 81667, DE)
TISCHER, Thomas (Jagdstraße 9, Haar, 85540, DE)
Application Number:
EP2011/059776
Publication Date:
December 29, 2011
Filing Date:
June 14, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
STAUD, Ralph (Wörthstr. 30, München, 81667, DE)
TISCHER, Thomas (Jagdstraße 9, Haar, 85540, DE)
International Classes:
F25D25/02; F25D25/00
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit wenigstens einer Schubla- de (2; 10) zur Aufbewahrung von Kühlgut, die in mehrere Bereiche (8, 9) aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufteilung der Bereiche (8, 9) wenigstens ein Behälter (6; 1 1 ; 20) vorgesehen ist.

2. Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass ein Außenmaß des Be- hälters (6; 1 1 ; 20) an ein Innenmaß der Schublade (2; 10) angepasst ist.

3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (6; 1 1 ; 20) zumindest einen Indikator (12) für die maximale Einstellhöhe aufweist. 4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Indikator durch eine Seitenwand des Behälters (6; 20) und/oder durch eine Mittelwand (16) des Behälters (1 1 ) und/oder durch einen mit einer Mittelwand (16) verbundenen Griff (12) gebildet wird. 5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (20) einen Rand aufweist, der so gestaltet ist, dass er auf zwei gegenüberliegenden Begrenzungswänden der Schublade (2; 10) aufliegt.

6. Kältegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei gegenüberlie- genden Begrenzungswände der Schublade (2; 10) jeweils eine Stufe aufweisen, auf der der Rand des Behälters (20) aufliegt.

7. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Begrenzungswände des Behälters (6; 20) Öffnungen aufweisen.

8. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1 1 ) nur zwei Seitenwände (13) aufweist.

9. Kältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zwei Seitenwänden (13) ein Boden (14) und ein Zwischenboden (15) angeordnet ist.

10. Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden (15) mit Durchbrüchen (22) versehen ist.

1 1. Kältegerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (14) und/oder der Zwischenboden (15) wenigstens eine nach unten gerichtete Wölbung aufweist.

12. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatz (21 ) für den Behälter (20) vorgesehen ist.

13. Kältegerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (21 ) eine geringere Höhe als der Behälter (20) aufweist.

14. Kältegerät nach einem der Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (21 ) einen Rand (7) aufweist, der so gestaltet ist, dass er auf zwei Begrenzungswänden des Behälters (20) aufliegt.

15. Kältegerät nach einem der Anspruch 12 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche des Einsatzes (21 ) quadratisch ausgebildet ist.

16. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (6; 1 1 ; 20) konisch gestaltet ist.

Description:
Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät

Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 .

Haushaltskühlschränke weisen üblicherweise einen Innenraum auf, der durch Fachträger unterteilt ist. Das Be- und Entladen dieser Fachträger ist jedoch nicht immer ganz problemlos möglich. Soll beispielsweise ein Artikel entnommen werden, der im hinteren Bereich eines Fachträgers untergebracht ist, so müssen oftmals die davorstehenden Artikel entnommen werden, um den Zugang zu dem gewünschten Artikel frei zu machen.

Zumindest in höherpreisigen Haushaltskühlschränken wurden deshalb, um den Bedienkomfort zu erhöhen, vollausziehbare Schubladen eingeführt. Diese Schubladen können soweit herausgezogen werden, dass von oben auch Zugang zu den ganz hinten unterge- brachten Artikeln besteht. Der Bedienkomfort konnte dadurch enorm gesteigert werden.

Wird in einer dieser Schubladen Obst oder Gemüse gelagert, erweist sich das Volumen einer Schublade meist als zu groß für nur eine Sorte. Es bestand daher der Wunsch, die Schubladen zu unterteilen, so dass mehrere Bereiche für unterschiedliche Sorten zur Ver- fügung stehen. Es wurden folglich Schubladen eingeführt, die durch Begrenzungswände in feste Bereiche unterteilt sind.

Es sind aber bereits auch Schubladen bekannt geworden, bei denen die unterschiedlichen Bereiche an den jeweiligen Bedarf angepasst werden können. Hierzu sind entweder in der Front- und Rückwand oder in den beiden Seitenwänden der Schublade eine Reihe von Nuten vorgesehen, in die Unterteilungswände eingeschoben und so verschieden große Bereiche erzeugt werden können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lagermöglichkeiten von Kühlgut in einem Kältegerät, insbesondere einem Haushaltskältegerät, zu verbessern.

Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder eventuell auch im Gastronomie- bereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke in haushaltsüblichen Mengen bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank oder eine Kühlgefrierkombination. Diese Aufgabe wird bei einem Kältegerät, insbesondere einem Haushaltskältegerät nach der eingangs genannten Art, dadurch gelöst, dass zur Aufteilung der Bereiche wenigstens ein Behälter vorgesehen ist. Der Behälter kann frei in der Schublade platziert werden, so dass die Größe der entstehenden Bereiche sehr flexibel angepasst werden kann. Wird der Behälter direkt an einer Begrenzungswand der Schublade platziert, so entstehen zwei Bereiche in der Schublade, von denen ein Bereich durch den Innenraum des Behälters gebildet wird. Bei Einsatz eines Behälters können aber auch, je nach Platzierung, drei unterschiedlich große Bereiche entstehen. Insbesondere kann der Behälter in der Schublade verschoben werden, das heißt der Behälter ist in der Schublade verschiebbar angeordnet.

Soll in der Schublade beispielsweise Beerenobst gelagert werden, so können die Beeren direkt in den Behälter eingefüllt werden. Das Herausnehmen der Beeren gestaltet sich auf diese Weise wesentlich einfacher, als wenn sie in einem Bereich der Schublade gelagert wären, der über eingeschobene Trennwände von den anderen Bereichen getrennt ist.

Vorteilhaft ist ein Außenmaß des Behälters an ein Innenmaß der Schublade angepasst. Das bedeutet, dass der Behälter so dimensioniert ist, dass er entweder die volle Tiefe oder die volle Breite der Schublade ausnützt. Dadurch ist er in einer Richtung stabil gehalten und kann in der anderen Richtung, geführt durch die Begrenzungswände der Schub- lade, also entweder durch die beiden Seitenwände oder durch die Vorder- und die Rückwand, verschoben werden. Wird der Behälter etwa in der Mitte der Schublade platziert, so entstehen - neben dem Behälter selbst - zwei weitere Bereiche, deren Größe stufenlos einstellbar ist. Der Behälter weist zumindest einen Indikator für die maximale Einstellhöhe auf. Insbesondere bei flachen Schubladen kommt es des öfteren vor, dass zu hohe Artikel in der Mitte der Schublade platziert werden, da hier keinerlei Anhaltspunkt für die maximale Einstellhöhe ersichtlich ist. Aber auch bei hohen Schubladen kann dies vorkommen wenn hier große Flaschen eingestellt werden. Beim Einschieben der Schublade kann dann dieser zu hohe Artikel an dem darüberliegenden Fachträger oder der darüberliegenden Schublade anstoßen und umgeworfen werden. Durch den Indikator des Behälters existiert auch im mittleren Bereich der Schublade ein Anhaltspunkt für die maximale Einstellhöhe.

Bei einem Ausführungsbeispiel wird der Indikator durch eine Seitenwand des Behälters gebildet. Ein Anhaltspunkt für die maximale Einstellhöhe wird auf diese Weise sowohl für Artikel gegeben, die in dem Behälter platziert werden sollen, als auch für Artikel, die in dem Bereich neben dem Behälter eingestellt werden sollen.

Bei einer anderen Ausführungsform wird der Indikator durch eine Mittelwand des Behälters gebildet. Hier können insbesondere in den Behälter eingestellte Artikel, wie z. B. Flaschen, die links und rechts neben der Mittelwand platziert werden, ausgezeichnet mit der maximalen Einstellhöhe verglichen werden.

Bei einem Behälter mit Mittelwand kann der Indikator auch durch einen, mit der Mittelwand verbundenen Griff gebildet werden. An diesem Griff lässt sich der Behälter sehr gut aus der Schublade herausheben. Um den Griff möglichst gut erreichen zu können, wird er in der höchst möglichen Position angebracht.

Insbesondere kann der Behälter mit einem Rand ausgebildet sein, der so gestaltet ist, dass er auf zwei gegenüberliegenden Begrenzungswänden der Schublade aufliegt. Auf diese Weise kann der Behälter, wenn er mit einer geringeren Höhe als die Schublade ausgebildet ist, eine zusätzliche Ablageebene definieren.

Insbesondere können die zwei gegenüberliegenden Begrenzungswände der Schublade jeweils eine Stufe aufweisen, auf der der Rand des Behälters aufliegt. Vorzugsweise erstreckt sich diese Stufe über die gesamte Breite der Begrenzungswände, so dass der Behälter entlang der Begrenzungswände verschoben werden kann. Auf diese Weise dient die Stufe der Führung des Behälters.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen Begrenzungswände des Behälters Öffnungen auf. Diese Öffnungen können nur in den Seitenwänden vorgesehen sein, es kann aber auch der Boden des Behälters mit Öffnungen ausgestattet sein. Insbesondere bei leicht verderblichen Waren, wie beispielsweise Obst oder Salat, können solche Öffnungen der besseren Belüftung dienen und daher die Haltbarkeit des eingelagerten Obstes oder Salats verlängern.

Bei einem Ausführungsbeispiel weist der Behälter nur zwei Seitenwände auf. Diese Seitenwände liegen sich gegenüber und werden durch eine Mittelwand miteinander verbunden. Es entsteht auf diese Weise ein Behälter mit zwei seitlich offenen Abteilen. Vorteilhaft ist zwischen den zwei Seitenwänden ein Boden und ein Zwischenboden angeordnet. Die Abteile auf beiden Seiten der Mittelwand werden dadurch nochmals in der Höhe aufgeteilt. Da dem Behälter zwei von vier Seitenwänden fehlen, ist auch ein guter Zugang zu den Abteilen zwischen Boden und Zwischenboden gegeben. Besonders vorteilhaft ist der Zwischenboden mit Durchbrüchen versehen. Diese Durchbrüche sind so dimensioniert, dass kleinere Flaschen und Getränkedosen aufgenommen werden können. Die Flaschen und Dosen werden auf den Boden des Behälters gestellt und ragen durch die Durchbrüche im Zwischenboden nach oben. Die Höhe des Behälters kann so voll ausgenutzt werden. Gleichzeitig werden sowohl die Dosen als auch die Fla- sehen durch den Zwischenboden am Umfallen gehindert.

In vorteilhafter Weise weist der Boden und/oder der Zwischenboden eine nach unten gerichtete Wölbung auf. Auf diese Weise können auch Flaschen untergebracht werden, deren Höhe größer als die Höhe des Behälters ist. Solche Flaschen würden die maximale Einstellhöhe der Schublade überschreiten. In die Wölbung des Bodens und/oder Zwischenbodens können die Flaschen eingelegt werden und haben trotzdem einen sicheren Halt, so dass sie nicht herausrollen können.

Vorteilhaft ist ein Einsatz für den Behälter vorgesehen. Durch diesen Einsatz kann wie- derum der Behälter in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt werden.

Der Einsatz kann eine geringere Höhe als der Behälter aufweisen. Um einen solchen Einsatz so in dem Behälter platzieren zu können, dass unterhalb des Einsatzes in dem Be- hälter ebenfalls Ware gelagert werden kann, weist der Einsatz einen Rand auf, der so gestaltet ist, dass er auf wenigstens zwei Begrenzungswänden des Behälters aufliegt. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise bereits gewaschener und vorbereiteter Salat in dem Behälter einlagern. Der Einsatz kann für Zutaten verwendet werden, die erst kurz vor dem Verzehr zugemischt werden sollen, wie z. B. Oliven, Käse, oder ähnliches. Ebenso könnte der Einsatz für ein bereits vorbereitetes Dressing verwendet werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, für den Einsatz einen Deckel vorzusehen.

Vorteilhaft ist die Grundfläche des Einsatzes quadratisch ausgebildet. Die Seitenlänge dieses Quadrats sollte so bemessen sein, dass sie in etwa dem kleinsten Innenmaß des Behälters entspricht. Es spielt auf diese Weise keine Rolle, in welcher Orientierung der Einsatz in den Behälter eingesetzt wird.

Grundsätzlich können alle Behälter so gestaltet werden, dass sie als Einsatz für einen anderen Behälter verwendet werden können. Hierzu sind die Behälter in der Höhe konisch gestaltet. Dadurch lassen sich die Behälter auch ineinander stapeln. Es muss auf diese Weise kein extra Platz für im Moment nicht benutzte Behälter geschaffen werden.

Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.

Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Haushaltskühlschrank mit einer Schublade und einem Korb in der Schublade,

Fig. 2 einen erfindungsgemäßen Haushaltskühlschrank mit einer Schublade und einem Flaschenträger in der Schublade,

Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Haushaltskühlschrank mit einer Schublade, einem Korb in der Schublade, sowie einem Einsatz in dem Korb und

Fig. 4 einen erfindungsgemäßen Haushaltskühlschrank mit einer Schublade, einem Korb in der Schublade und einem Flaschenträger in dem Korb. In der Zeichnung zeigen die Unterfiguren a jeweils den gleichen Haushaltskühlschrank mit unterschiedlichen Ausstattungen und die Unterfigur b eine Schublade in Aufsicht und teilweise in Vorderansicht. Die Unterfiguren 1 c, 3c und 4c zeigen die Schublade aus der Un- terfigur b in dreidimensionaler Darstellung, während die Unterfigur 2c nur den Behälter zur Unterteilung der Schublade in dreidimensionaler Darstellung zeigt.

Der in Fig. 1 gezeigte Haushaltskühlschrank 1 besitzt zwei Schubladen. Die flache Schublade 2 ist dabei oberhalb der hohen Schublade 10 angeordnet. Zur Unterteilung der fla- chen Schublade 2 wird der kleine Korb 6 verwendet. Die Seitenwände des kleinen Korbs 6 sind mit Öffnungen versehen, so dass eine gute Belüftung des darin gelagerten Kühlguts stattfinden kann. Der Rand 7 des kleinen Korbs 6 ist nach außen gezogen, so dass er auf einer vorderen 4 und hinteren Auflageschiene 5 der flachen Schublade 2 zu liegen kommt. Auf der vorderen 4 und hinteren Auflageschiene 5 lässt sich der kleine Korb 6 beliebig verschieben.

In Fig. 1 b sind Anordnungsbeispiele für den kleinen Korb 6 in der flachen Schublade 2 gezeigt. In dem oberen Beispiel wurde der kleine Korb 6, der hier mit Beerenfrüchten gefüllt ist, in etwa mittig, innerhalb der flachen Schublade 2 platziert. Es entsteht dadurch zusätzlich zu dem Bereich innerhalb des kleinen Korbs 6, ein linker Schubladenbereich 9 und ein rechter Schubladenbereich 8. Beide Bereiche können, durch ein Verschieben des kleinen Korbs 6, an die Größe der einzulagernden Artikel angepasst werden. In dem gezeigten Beispiel wurde in dem linken Schubladenbereich 9 Paprika und in dem rechten Schubladenbereich 8 Blumenkohl eingelagert. Da der Blumenkohl mehr Platz einnimmt, wurde der kleine Korb 6, von der Mitte der flachen Schublade 2 aus, leicht nach links versetzt.

In dem darunter gezeigten Beispiel waren nur das Beerenobst und der Blumenkohl einzulagern. Zu diesem Zweck wurde der kleine Korb 6 ganz an den Seitenrand - in diesem Fall an den rechten Seitenrand - der flachen Schublade 2 verschoben. Dadurch entsteht neben dem Bereich innerhalb des kleinen Korbs 6 nur noch ein weiterer linker Schubladenbereich 9. In diesem linken Schubladenbereich 9 konnten nun vier Blumenkohl-Köpfe eingelagert werden. Fig. 2 zeigt denselben Haushaltskühlschrank 1 , in dem hier nur eine hohe Schublade 10 vorgesehen ist. Oberhalb dieser hohen Schublade 10 kann wiederum die flache Schublade 2 aus Fig. 1 oder aber ein hier nicht gezeigter Fachträger angeordnet sein. Zur Unter- teilung der hohen Schublade 10 wird der Flascheneinsatz 1 1 verwendet.

Der Flascheneinsatz 1 1 weist lediglich zwei Seitenwände 13 auf, so dass er von zwei Seiten gut zugänglich ist und auf diese Weise bestückt werden kann. Die zwei Seitenwände 13 sind durch einen Boden 14, einen Zwischenboden 15 und eine Mittelwand 16 mit- einander verbunden. In der Mittelwand 16 ist ein Griff 12 vorgesehen, der ein leichtes Herausheben des Flascheneinsatzes 1 1 aus der hohen Schublade 10 ermöglicht. Der Griff 12 schließt in etwa bündig mit der Oberkante der hohen Schublade 10 ab, so dass er gleichzeitig eine Markierung für die größte Einstellhöhe darstellt. Sowohl der Boden 14 als auch der Zwischenboden 15 weisen auf beiden Seiten der Mittelwand 16 jeweils eine Wölbung nach unten auf. Auf diese Weise können größere Flaschen auf den Boden 14 und den Zwischenboden 15 gelegt werden, ohne dass mit dem Herausrollen der großen Flaschen 17, bei der Entnahme des Flascheneinsatzes 1 1 , gerechnet werden müsste.

In dem Zwischenboden 15 sind Durchbrüche 22 vorgesehen, die so dimensioniert sind, dass sowohl kleinere Flaschen 19 als auch Getränkedosen 18 hineinpassen. In dem Zwischenboden 15 sind beidseitig der Mittelwand 16 jeweils vier Durchbrüche 22 angeordnet, so dass der Flascheneinsatz 1 1 insgesamt mit höchstens acht kleineren Flaschen 19 oder Getränkedosen 18 beladen werden kann. In Fig. 2c sind mehrere Beladungsmöglichkeiten für den Flascheneinsatz 1 1 aufgezeigt. Während in der obersten Darstellung der leere Flascheneinsatz 1 1 gezeigt ist, ist der Flascheneinsatz 1 1 darunter mit zwei großen Flaschen 17, auf der einen Seite der Mittelwand 16 und zwei Getränkedosen 18 auf der anderen Seite der Mittelwand 16 beladen. Die Darstellung darunter zeigt den Flascheneinsatz 1 1 , wie er mit vier großen, liegenden Flaschen 17 befüllt ist. Diese Flaschen sind höher als die maximale Einstellhöhe und müssen daher in den Flascheneinsatz 1 1 gelegt werden. Um hier Irrtümer zu vermeiden, sind die Durchbrüche 22 so dimensioniert, dass solche Flaschen 17 nicht hineinpassen. Es sind jedoch auch schlanke Flaschen verfügbar, die zwar in die Löcher 22 passen, die aber trotzdem die maximale Einstellhöhe überschreiten. Dies ist jedoch sofort ersichtlich, da solche Flaschen über den Griff 12 hinausstehen, der die maximale Einstellhöhe markiert. Die unterste Darstellung zeigt eine Beladung des Flascheneinsatzes 1 1 nur mit stehenden Getränkedosen 18 und kleinen Flaschen 19.

Auch dieser Flascheneinsatz 1 1 wird so in die hohe Schublade 10 eingesetzt, dass der Rand 7 an den beiden Seitenwänden 13 auf der vorderen 4 und der hinteren Auflage- schiene 5 zu liegen kommt. In Fig. 2b ist der Flascheneinsatz 1 1 ganz an der rechten Begrenzungswand der hohen Schublade 10 platziert, so dass nur ein weiterer linker Schubladenbereich 9 entsteht. Der in Fig. 2b in Vorderansicht und Aufsicht gezeigte Flascheneinsatz 1 1 ist mit zwei Getränkedosen 18, zwei kleinen Flaschen 19 und einer großen Flasche 17 auf dem Zwischenboden 15 beladen.

In Fig. 3 ist die hohe Schublade 10 diesmal mit einem großen Korb 20 und einem Einsatz 21 versehen. Wie aus Fig. 3b hervorgeht, kann auch der große Korb 20 ganz an einer Seitenwand platziert werden, so dass nur ein weiterer rechter Schubladenbereich 8 entsteht. Durch den Einsatz 21 kann der große Korb 20 weiter unterteilt werden, insbe- sondere dann, wenn der Einsatz 21 die gleiche Höhe wie der große Korb 20 aufweist. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Einsatz 21 jedoch flacher als der große Korb 20. Er wirkt damit nicht als Teiler für den großen Korb 20, sondern stellt nur einen zusätzlichen, separaten Aufbewahrungsraum zur Verfügung. Der Einsatz 21 ist quadratisch ausgebildet, so dass er in beliebiger Orientierung in den großen Korb 20 eingesetzt werden kann. Der Rand 7 des Einsatzes 21 ist identisch zu dem Rand 7 des großen Korbs 20 ausgebildet und kommt auf diesem zu liegen, so dass der Einsatz 21 nicht in den großen Korb 20 hineinrutschen kann.

Die hohe Schublade 10 ist bei dem in Fig. 4 gezeigten Haushaltskühlschrank 1 , mit dem großen Korb 20 aus Fig. 3 und dem Flascheneinsatz 1 1 aus Fig. 2 bestückt. Sowohl der in Fig. 1 gezeigte kleine Korb 6 als auch der große Korb 20 und der Flascheneinsatz 1 1 sind leicht konisch ausgebildet, so dass sie ineinander gestapelt werden können. Wird, wie in Fig. 4, der große Korb 20 nicht benötigt, so kann der Flascheneinsatz 1 1 einfach in den großen Korb 20 eingesetzt werden. Dadurch muss kein zusätzlicher Stauraum für nicht benötigte Behälter oder Einsätze bereitgehalten werden. Es könnte aber ebenso der große Korb 20, etwa bis zur halben Höhe, mit einzulagernder Ware gefüllt werden und dann der kleine Korb 6 oben aufgesetzt werden. Auf diese Weise lässt sich nochmal eine Unterteilung des großen Korbs 20 in der Höhe erreichen. In Fig. 4b sind zwei Positionen der Kombination aus großem Korb 20 und Flascheneinsatz 1 1 in der hohen Schublade 10 gezeigt. Bei der oberen Darstellung entsteht ein weiterer rechter Schubladenbereich 8, während in der unteren Darstellung wieder ein rechter Schubladenbereich 8 und ein linker Schubladenbereich 9 entstehen.

Selbstverständlich können kleiner Korb, großer Korb oder Flascheneinsatz auch so dimensioniert sein, dass sie quer in der Schublade angeordnet werden können. Auf diese Weise würde statt des linken 9 und des rechten Schubladenbereichs 8 ein hinterer und ein vorderer Schubladenbereich entstehen.

Die Erfindung ist sowohl bei Kühlschränken als auch bei Gefrierschränken anwendbar.

Bezugszeichenliste:

1 Haushaltskühlschrank

2 flache Schublade

3 Griffleiste

4 vordere Auflageschiene

5 hintere Auflageschiene

6 kleiner Korb

7 Rand

8 rechter Schubladenbereich

9 linker Schubladenbereich

10 hohe Schublade

1 1 Flascheneinsatz

12 Griff

13 Seitenwände

14 Boden

15 Zwischenboden

16 Mittelwand

17 große Flasche

18 Getränkedose

19 kleine Flasche

20 großer Korb

21 Einsatz

22 Durchbrüche