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Title:
REFRIGERATION DEVICE WITH A DEFROSTING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/010424
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a refrigeration device, in particular a domestic refrigeration device, comprising an evaporator (5) and panel heating (9, 14-17) extending adjacent to one side of the evaporator (5). A planar support (9) of the panel heating (9, 14-17) supports at least one first and one second heating circuit (19, 14, 18; 20, 15, 18) and comprises at least two areas (24, 25) which can be heated to different heating power densities. Said first heating circuit (19, 14, 18) extends over the first area (24). A heat conductor (15) of the second heating circuit (20, 15, 18) extends over both areas (24, 25) when the second area (25) is kept free of a heat conductor (14) of the first heating circuit (19, 14, 18).

Inventors:
HOPF, Markus (Am Schimmelberg 18, Aalen, 73433, DE)
Application Number:
EP2011/061456
Publication Date:
January 26, 2012
Filing Date:
July 07, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
HOPF, Markus (Am Schimmelberg 18, Aalen, 73433, DE)
International Classes:
F25D21/08
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Verdampfer (5) und einer sich benachbart zu einer Seite des Verdampfers (5) erstreckenden

Flächenheizung (9, 14-17), die auf einem flächigen Träger (9) wenigstens einen ersten und einen zweiten Heizkreis (19, 14, 18; 20, 15, 18) trägt und wenigstens zwei mit unterschiedlicher Heizleistungsdichte beheizbare Bereiche (24, 25) aufweist, wobei der erste Heizkreis (19, 14, 18) sich über den ersten Bereich (24) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Heizleiter (15) des zweiten

Heizkreises (20, 15, 18) sich über beide Bereiche (24, 25) erstreckt, während der zweite Bereich (25) von einem Heizleiter (14) des ersten Heizkreises (19, 14, 18) freigehalten ist.

Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich (25) einen dritten Heizkreis (36) aufweist.

Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Heizleistungsdichte des zweiten Heizkreises (20, 15, 18) im ersten und zweiten Bereich (24; 25) gleich ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Heizleistungsdichte des ersten Heizkreises (19, 14, 18) im ersten Bereich (14) kleiner als die des zweiten Heizkreises (20, 15, 18) ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass ein Heizleiter (14) des ersten Heizkreises (19, 14, 18) und ein Heizleiter (15) des zweiten Heizkreises (20, 15, 18) im ersten Bereich (24) nebeneinander herlaufen.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass es eine Steuereinrichtung (33) umfasst, die eingerichtet ist, das Öffnen einer Tür des Kältegeräts zu erfassen und anhand der Zahl erfasster

Türöffnungen zu entscheiden, ob bei einem Abtauen des Verdampfers der erste Heizkreis (19, 14, 18) genutzt wird oder nicht.

Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (24) bezogen auf die Durchflussrichtung von Luft durch den Verdampfer (5) einem stromaufwärtigen Teil des Verdampfers (5) zugeordnet ist, während der zweite Bereich (25) einem stromabwärtigen Teil des Verdampfers (5) zugeordnet ist, und dass die Steuereinrichtung (33) eingerichtet ist, den ersten Heizkreis (19, 14, 18) zusätzlich zum zweiten Heizkreis (20, 15, 18) zu nutzen, wenn die Zahl der erfassten Türöffnungen einen Grenzwert überschreitet.

Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (24) bezogen auf die Durchflussrichtung von Luft durch den Verdampfer einem stromabwärtigen Teil des Verdampfers (5) zugeordnet ist, während der zweite Bereich (25) einem stromaufwärtigen Teil des Verdampfers zugeordnet ist, und dass die Steuereinrichtung eingerichtet ist, den ersten Heizkreis (19, 14, 18) zusätzlich zum zweiten Heizkreis (20, 15, 18) zu nutzen, wenn die Zahl der erfassten Türöffnungen einen Grenzwert unterschreitet.

Description:
Kältegerät mit Abtaueinrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, mit einer Heizeinrichtung zum selbsttätigen Abtauen eines Verdampfers. Am Verdampfer eines Kältegeräts bildet sich im Laufe des Betriebs eine Eisschicht. Diese behindert den Wärmeaustausch zwischen dem Verdampfer und einem Lagerraum des Gefriergeräts, zum einen, indem sie zwischen beiden eine isolierende Schicht bildet, zum anderen, indem sie den für die Luftzirkulation am Verdampfer benötigten Raum blockiert. Es ist daher erforderlich, die Eisschicht von Zeit zu Zeit abzutauen. Um diesen Vorgang zu automatisieren, sind viele Kältegeräte mit einer Abtauheizung ausgestattet.

Aus DE 10 2008 033 798 A1 ist ein Kältegerät bekannt, bei dem eine folienförmig ausgebildete Heizvorrichtung unter einer Tauwasserablaufrinne angeklebt ist. Die Tauwasserablaufrinne erstreckt sich unter dem Verdampfer, so dass von ihr aufsteigende Warmluft den Verdampfer erreicht und die daran haftende Eisschicht zum Schmelzen bringt.

In dem Dokument wird vorgeschlagen, die Heizeinrichtung mit mehreren Heizkreisen auszustatten, die mit unterschiedlicher Heizleistung betreibbar sind und jeweils verschiedene Bereiche der Heizeinrichtung bilden. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, die Heizleistung für unterschiedliche Bereiche des Verdampfers

unterschiedlich einzustellen und insbesondere an einem vorderen Bereich des

Verdampfers mit starker Neigung zur Eisbildung eine größere Heizleistung bereitzustellen als in anderen, weniger stark vereisenden Bereichen.

Eine solche Unterteilung in Bereiche unterschiedlicher Heizleistung bietet zwar die Möglichkeit, örtlich unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Eisbildung am Verdampfer Rechnung zu tragen, so dass der Abtauvorgang in einem zu starker Eisbildung neigenden Bereich des Verdampfers im Wesentlichen genau so lange dauert wie in einem schwächer vereisten Bereich. Problematisch wird es jedoch, wenn die Geschwindigkeit, der sich in verschiedenen Bereichen des Verdampfers Eis bildet, nicht immer die gleiche ist. Mit jedem Türöffnen gelangt frische, Feuchtigkeit enthaltende Warmluft ins Innere eines Kältegeräts, die sich, wenn ein Ventilator die Luft durch den Verdampfer treibt, vor allem in einem stromaufwärtigen Bereich des Verdampfers niederschlägt. Die

Geschwindigkeit, mit der der Verdampfer eines solchen Kältegeräts vereist, hängt unter anderem von der Häufigkeit ab, mit der die Tür geöffnet wird. Wenn die Tür selten geöffnet wird und der Feuchtigkeitseintrag auf diesem Weg gering ist, dann ist die

Hauptquelle für die sich am Verdampfer niederschlagende Feuchtigkeit das Kühlgut, und diese Feuchtigkeit schlägt sich vor allem in Stillstandsphasen des Ventilators und des Verdampfers an letzterem nieder. Da es in Stillstandsphasen häufig zu einer Umkehrung der Stromrichtung der Luft durch den Verdampfer kommt, kann sich diese Feuchtigkeit vor allem in einem stromabwärtigen Bereich, bezogen auf die Luftströmungsrichtung des Verdampfers in dessen Betriebsphasen, niederschlagen. In einem solchen Fall führt eine hohe Heizleistung an einem stromaufwärtigen Bereich des Verdampfers lediglich zu einer verstärkten Erwärmung dieses Bereichs, bevor der hintere Bereich vollständig abgetaut ist. Diese Wärme muss nach dem Abtauen wieder beseitigt werden, was die

Energieeffizienz des Kältegeräts beeinträchtigt.

Aufgabe der Erfindung ist, ein Kältegerät mit einer Abtauheizung anzugeben, die an variable Eisverteilungen im Verdampfer angepasst werden kann.

Die Aufgabe wird gelöst, indem bei einem Kältegerät, insbesondere einem

Haushaltskältegerät, mit einem Verdampfer und einer sich benachbart zu einer Seite des Verdampfers erstreckenden Flächenheizung, die auf einem flächigen Träger wenigstens einen ersten und einen zweiten Heizkreis trägt und wenigstens zwei mit unterschiedlicher Heizleistungsdichte beheizbare Bereiche aufweist, wobei der erste Heizkreis sich über den ersten Bereich erstreckt, ein Heizleiter des zweiten Heizkreises sich über beide Bereiche erstreckt, während der zweite Bereich von einem Heizleiter des ersten

Heizkreises freigehalten ist. Während die Flächenheizung des oben erwähnten

herkömmlichen Kältegeräts einer vom Normalen abweichenden Eisverteilung im

Verdampfer allenfalls durch eine aufwändige, voneinander unabhängige Steuerung der Betriebsdauern der beiden Heizkreise Rechnung tragen kann, erlaubt die

erfindungsgemäße Überlappung der beiden Heizkreise in dem ersten Bereich der

Flächenheizung, den ersten Heizkreis ausgeschaltet zu lassen, und einen Abtauvorgang nur mit dem zweiten Heizkreis durchzuführen, wenn die Eismenge in einem dem ersten Bereich der Flächenheizung zugeordneten Teil des Verdampfers gering ist, und beide Heizkreise jeweils gleichzeitig ein- und auszuschalten, wenn die Eismenge in dem dem ersten Bereich der Flächenheizung zugeordneten Bereich des Verdampfers groß ist.

Der zweite Bereich kann einen dritten Heizkreis aufweisen, um auch dann noch eine schnelle Abtauung des gesamten Verdampfers erreichen zu können, wenn der vom zweiten Bereich der Flächenheizung beheizte Bereich des Verdampfers stärker mit Eis belastet ist als der dem ersten Verdampfer zugeordnete Bereich.

Die Heizleistungsdichte des zweiten Heizkreises ist vorzugsweise im ersten und zweiten Bereich gleich. Dies ermöglicht einen einfachen Aufbau der Flächenheizung, bei der der Leitungsquerschnitt und die Leitungslänge pro Flächeneinheit des Heizleiters des zweiten Heizkreises auf dem gesamten Träger gleich sind.

Die Heizleistungsdichte des ersten Heizkreises kann im ersten Bereich kleiner als die des zweiten Heizkreises sein, da der erste Heizkreis im Wesentlichen nur benötigt wird, um die Eismenge zu beseitigen, um die die Eisschicht im ersten Bereich des Verdampfers stärker ist als im zweiten.

Um eine gleichmäßige Verteilung der Leistung beider Heizkreise im ersten Bereich zu erzielen, sind vorzugsweise Heizleiter des ersten und des zweiten Heizkreises im ersten Bereich nebeneinander herlaufend verlegt.

Um die Unterschiede der Vereisung in verschiedenen Bereichen des Verdampfer abzuschätzen, kann eine Steuereinrichtung des Kältegeräts eingerichtet sein, das Öffnen einer Tür des Kältegeräts zu erfassen und anhand der Zahl erfasster Türöffnungen zu entscheiden, ob bei einem Abtauen des Verdampfers der erste Heizkreis genutzt wird oder nicht.

Wenn der erste Bereich der Flächenheizung bezogen auf die Durchflussrichtung von Luft durch den Verdampfer einem stromaufwärtigen Teil des Verdampfers zugeordnet ist, während der zweite Bereich einem stromabwärtigen Teil des Verdampfers zugeordnet ist, dann ist die Steuereinrichtung vorzugsweise eingerichtet, den ersten Heizkreis zusätzlich zum zweiten Heizkreis zum Abtauen zu nutzen, wenn die Zahl der erfassten Türöffnungen - und damit die zu erwartende Eismenge in dem stromaufwärtigen Teil - einen Grenzwert überschreitet. Umgekehrt kann die Steuereinrichtung eingerichtet sein, den ersten

Heizkreis zusätzlich zum zweiten Heizkreis zu nutzen, wenn die Zahl der erfassten Türöffnungen einen Grenzwert unterschreitet und der erste Bereich einem

stromabwärtigen Teil des Verdampfers zugeordnet ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:

Fig. 1 : einen schematischen Schnitt durch ein Kältegerät mit einem Verdampfer und einer Heizeinrichtung zum Abtauen des Verdampfers gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2: eine Draufsicht auf eine erste Ausgestaltung der Heizeinrichtung;

Fig. 3: einen schematischen Schnitt durch die Heizeinrichtung entlang der Ebene III aus Fig. 2;

Fig. 4: eine Draufsicht auf eine zweite Ausgestaltung der Heizeinrichtung; und

Fig. 5 eine Draufsicht auf eine dritte Ausgestaltung der Heizeinrichtung.

Fig. 1 zeigt in einem schematischen Schnitt den Oberteil eines erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts. Ein wärmeisolierender Korpus 1 umgibt einen Innenraum, der durch eine Trennwand 4 unterteilt ist in eine Lagerkammer 2 für Kühlgut und eine

Verdampferkammer 3. Die Verdampferkammer enthält einen Lamellenverdampfer 5 und einen Ventilator 6, der einen Luftaustausch zwischen der Lagerkammer 2 und der Verdampferkammer 3 über Öffnungen 7, 8 am vorderen bzw. hinteren Rand der

Trennwand 4 antreibt. Eine Grundplatte 9 einer Abtauheizung bedeckt einen großen Teil der Trennwand 4 zwischen den Öffnungen 7, 8, und von der Grundplatte aufwärts gebogene, an ihrer Spitze gegabelte Finger 10 tragen den Lamellenverdampfer 5, indem sie ein in Mäandern verlaufendes Kältemittelrohr 1 1 des Verdampfers 5 umgreifen. Eine auf der Grundplatte 9 verklebte Folienheizung ist in Fig. 1 aus Gründen des Maßstabs nicht erkennbar. Am hinteren Rand der zur Rückwand des Korpus 1 hin abschüssigen Grundplatte 9 ist eine quer zur Schnittebene der Fig. 1 verlaufende Sammelrinne 12 geformt, in der Wasser, das beim Abtauen vom Verdampfer 5 abtropft, sich sammelt. Von der Sammelrinne 12 aus erstreckt sich ein Kanal 13 durch die Rückwand des Korpus 1 zu einer nicht dargestellten Verdunstungsschale. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Grundplatte 9 und die darauf aufgeklebte

Folienheizung, die Heizleiter 14, 15 aufweist. Wie aus dem Schnitt der Fig. 3 zu erkennen, ist die Folienheizung im Wesentlichen aufgebaut aus zwei Kunststofffolien 16, 17, wobei auf eine dieser Folien 16, 17 die Heizleiter 14, 15 im Siebdruck aufgebracht sind und die zweite Folie die Heizleiter 14, 15 überdeckt und mit der ersten Folie wasserdicht verklebt oder verschweißt ist.

Ein erster Heizkreis umfasst am Rand der Folienheizung angeordnete Kontaktfelder 18, 19, und den sich zwischen den Kontaktfeldern 18, 19 in Mäandern erstreckenden

Heizleiter 14. Ein zweiter Heizkreis umfasst das Kontaktfels 18, ein weiteres Kontaktfeld 20 und den sich zwischen diesen in Mäandern erstreckenden Heizleiter 15. Das

Kontaktfeld 18 verbindet die Heizleiter 14, 15 mit einem Masseanschluss einer

Spannungsquelle 21. Das Kontaktfeld 19 verbindet den Heizleiter 14 über einen Schalter 22 mit dem spannungsführenden Anschluss der Spannungsquelle 21. Das Kontaktfeld 20 verbindet den Heizleiter 15 über einen Schalter 23 mit dem spannungsführenden

Anschluss der Spannungsquelle 21.

Aus der Anordnung der Heizleiter 14, 15 auf der Grundplatte 9 ergibt sich eine Gliederung der Folienheizung in zwei Bereiche, einen in der Darstellung der Fig. 2 rechten Bereich 24, auf dem sich beide Heizleiter 14, 15 erstrecken und einen linken Bereich 25, auf dem sich zwar der Heizleiter 15 erstreckt, nicht aber der Heizleiter 14. Der Deutlichkeit halber sind die Bereiche 24, 25 in Fig. 2 durch eine strichpunktierte Linie voneinander abgegrenzt. Im Bereich 24 bildet der Heizleiter 15 eine erste Gruppe von Mäandern, die jeweils zwei geradlinige Abschnitte 26 und einen sie verbindenden Bogen 27 umfassen; die Mäander sind durch weitere Bögen 28 miteinander in Reihe verbunden. In ähnlicher Weise umfasst der Heizleiter 14 Mäander mit geradlinigen Abschnitten 29, die zu den Abschnitten 26 des Heizleiters 15 parallel verlaufen, und einen sie verbindenden Bogen 30, der konzentrisch zu dem Bogen 27 angeordnet ist. Sein Radius entspricht dem des Bogens 28. Die Mäander des Heizleiters 14 sind untereinander durch Bögen 31 in Reihe verbunden, deren Radius wiederum dem der Bögen 27 gleicht. Abgesehen von einem quer über die Grundplatte 9 zum Kontaktfeld 19 führenden geradlinigen Abschnitt 32 sind der Heizleiter 14 und der auf den Bereich 24 entfallende Teil des Heizleiters 15 gleich lang. Der Verlauf des Heizleiters 15 im linken Bereich 25 ist spiegelbildlich zu dem im rechten Bereich 24, so dass der Heizleiter 15 insgesamt etwa doppelt so lang wie der Heizleiter 14 ist.

Wie aus Fig. 3 zu erkennen, beträgt die Breite bzw. die Querschnittsfläche des Heizleiters 14 jeweils nur etwa ein Viertel der Breite bzw. der Querschnittsfläche des Heizleiters 15, so dass unter Berücksichtigung seiner Länge der ohmsche Widerstand des Heizleiters 14 ungefähr doppelt so groß ist wie der des Heizleiters 15. Wenn beide Heizleiter 14, 15 über ihre Kontaktfelder 18, 19 mit der gleichen Versorgungsspannung beaufschlagt werden, ist dementsprechend die Heizleistung des Heizleiters 14 halb so groß wie die des Heizleiters 15. Da diese Heizleistung jedoch nur in dem etwa die Hälfte der Grundplatte 9

ausfüllenden rechten Bereich 24 freigesetzt wird, ist die Heizleistung pro Flächeneinheit bei beiden Heizleitern 14, 15 die gleiche. D.h. wenn beim Abtauen des Verdampfers 5 beide Heizleiter in Betrieb sind, ist die Heizleistung im rechten Bereich 24 doppelt so groß wie im linken 25.

Es liegt auf der Hand, dass durch Variieren der Breiten bzw. Querschnittsflächen beliebige Verhältnisse der Heizleistung zwischen den Heizleiter 14, 15 eingestellt werden können, und dass man dieses Leistungsverhältnis bei einem bestimmten

Kältegerätemodell zweckmäßiger Weise so einstellen wird, dass gleiche Abtauzeiten in den von den Bereichen 24, 25 beheizten Bereichen des Verdampfers 5 erreicht werden. Eine solche einheitliche Abtauzeit trotz eventuell variierender Eisdicken am Verdampfer 5 zu realisieren, ist Aufgabe einer Steuerschaltung 33, die die Schalter 22, 23 betätigt. Die Steuerschaltung 33 ist mit einem (nicht dargestellten) Türöffnungssensor verbunden, um jede Öffnung einer Tür des Kältegeräts zu erfassen und zu zählen. Der Zählwert wird nach jedem Abtauen des Verdampfers 5 zurückgesetzt.

Die Entscheidung, ob ein Abtauen nötig ist, kann anhand der seit dem letzten Abtauen verstrichenen Betriebszeit, ggf. in Verbindung mit der Zahl der Türöffnungen, getroffen werden, oder auch mit Hilfe von in der Verdampferkammer 3 angeordneten Temperatursensoren, mit deren Hilfe die isolierende Wirkung einer Eisschicht im

Verdampfer 5 beobachtet und auf die Schichtdicke des Eises rückgeschlossen werden kann.

Wenn die Steuerschaltung 33 feststellt, dass ein erneutes Abtauen erforderlich ist, vergleicht sie den Zählwert der Türöffnungen mit einem vorgegebenen Grenzwert. Ist der Grenzwert überschritten, dann kann davon ausgegangen werden, dass eine große Menge Feuchtigkeit durch die Türöffnungen in die Lagerkammer 2 gelangt ist. Wenn der Ventilator 6 in Betrieb ist, und Luft aus der Lagerkammer 2 über die Öffnungen 7 in die Verdampferkammer 3 saugt, dann neigt diese Feuchtigkeit dazu, sich bevorzugt in einem den Öffnungen 7 zugewandten Bereich des Verdampfers 5, über dem rechten Bereich 24 der Grundplatte 9, niederzuschlagen. Indem in diesem Fall beide Schalter 22, 23 geschlossen werden, wird der vordere Bereich des Verdampfers 5 mit einer relativ hohen Heizleistung beaufschlagt, die ausreicht, um die dort relativ dicke Eisschicht in der gleichen Zeit abzutauen wie die dünnere Eisschicht in dem hinteren, vom Bereich 25 beheizten Bereich des Verdampfers 5. Wenn hingegen die Zahl der Türöffnungen unter dem Grenzwert bleibt, dann ist das Eis im Verdampfer 5 einigermaßen gleichmäßig verteilt. In diesem Fall würde der gleichzeitige Betrieb beider Heizleiter 14, 15 dazu führen, dass das Abtauen im vorderen Bereich des Verdampfers 5 schneller beendet ist und sich dieser unnötig erwärmt. Daher bleibt in diesem Fall der Schalter 22 offen, und der Heizleiter 15 wird allein zum Abtauen verwendet. Da abgesehen von der

Entscheidung zu Beginn des Abtauens, ob der Schalter 22 offen bleiben oder

geschlossen werden soll, keinerlei weitere Steuerung der Heizleistung erforderlich ist, kann die Steuerschaltung 33 extrem einfach aufgebaut sein. Denkbar ist, bei einer aufwändigeren Ausgestaltung einen Vergleich der Türöffnungszahl nicht nur mit einem Grenzwert, sondern, mit mehreren vorzusehen, derart, dass nur bei Unterschreitung des niedrigsten Grenzwertes der Heizleiter 14 während des gesamten Abtauvorgangs ausgeschaltet bleibt und er nur bei Überschreitung des höchsten

Grenzwertes während des gesamten Abtauvorganges im Betrieb ist. Im Falle von Zählwerten, die zwischen diesen Extremen liegen, kann vorgesehen werden, dass der Heizleiter 14 nur während eines Teils des Abtauvorgangs im Betrieb ist. Bei manchen Kältegeräten vom in Fig. 1 gezeigten Typ kommt es in Phasen, in denen das Kältemittel im Verdampfer 5 nicht umgewälzt wird und der Ventilator 6 stillsteht, zu einer Umkehrung der Durchströmungsrichtung der Verdampferkammer 3. Vom Kühlgut in der Lagerkammer 2 abgegebene Feuchtigkeit, die in diesen Phasen in die

Verdampferkammer 3 gelangt, schlägt sich vorzugsweise in einem hinteren Bereich des Verdampfers 5 nieder. Bei einem solchen Kältegerät kann also die Eisbelastung im hinteren Bereich des Verdampfers 5 größer sein als im vorderen, wenn die Menge an durch Öffnen der Tür eingetragener Feuchtigkeit gering ist. Dieser Tatsache kann zum Beispiel durch die Heizeinrichtung der Fig. 4 Rechnung getragen werden. Sie

unterscheidet sich von derjenigen der Fig. 2 lediglich durch eine größere Dichte der Mäander des Heizleiters 15 im linken Bereich 25. Diese höhere Dichte führt dazu, dass die Heizleistung pro Flächeneinheit im Bereich 25 größer als im Bereich 24 ist, wenn nur der Heizleiter 15 in Betrieb ist. Indem die Verteilung der Heizleistungsdichte des

Heizleiters 15 der Eisverteilung im Verdampfer 5 nachgebildet wird, die sich ohne Feuchtigkeitseintrag über die Tür ergibt, und die gemeinsame Leistung beider Heizleiter 14, 15 der Eisverteilung im Falle von zahlreichen Türöffnungen nachgebildet wird, kann in beiden Fällen der Verdampfer 5 so beheizt werden, dass die Eisschicht darin überall im Wesentlichen gleichzeitig abgebaut ist, und eine unnötige Erwärmung von zu früh abgetauten Bereichen des Verdampfers 5 kann vermieden werden. Denkbar wäre auch, eine Heizeinrichtung von in Fig. 4 gezeigten Typ spiegelbildlich zu der oben beschriebenen Situation, mit dem Bereich 25 unter einem vorderen Bereich des Verdampfers und dem Bereich 24 unter einem hinteren Bereich des Verdampfers 5, anzuordnen. In diesem Fall müsste die Verteilung der Heizleistungsdichte des Heizleiters 15 der Eisverteilung im Verdampfer 5 nachgebildet sein, die bei zahlreichen Türöffnungen ergibt, wohingegen der Heizleiter 14 allein dazu dient, einen eventuellen Eisüberschuss im hinteren Bereich des Verdampfers 5 abzubauen, der im Falle keiner oder nur weniger Türöffnungen entstehen kann.

Eine weiterentwickelte Ausgestaltung der Heizeinrichtung ist in Fig. 5 gezeigt. Ein sich über die gesamte Fläche der Grundplatte 9 erstreckender Heizleiter 15 umfasst hier zwei zueinander parallel geschaltete Zweige 34, 35, von denen sich der eine auf der rechten Hälfte und der andere auf der linken Hälfte der Grundplatte 9 erstreckt. Ein weiterer Heizleiter 14 weist Mäander auf , die sich jeweils außen um die Mäander des rechten Zweiges 34 erstrecken, wobei die geradlinigen Abschnitte 29 des Heizleiters 15 kürzer sind als die geradlinigen Abschnitte 26 des Zweiges 34. Ein weiterer Heizleiter 36 liegt dem Heizleiter 14 spiegelbildlich gegenüber. Daraus ergibt sich bei diesem

Ausführungsbeispiel eine Unterteilung der Heizeinrichtung in drei Bereiche, einen rechten Bereich 24, der durch die Heizleiter 14, 15 gemeinsam beheizbar ist, einen linken Bereich 25, der durch die Heizleiter 15, 36 gemeinsam beheizbar ist, und einen mittleren Bereich 37, der nur von dem Heizleiter 15 beheizt ist.

Die Steuerschaltung 33 steuert die Heizleiter 14, 15, 36 über Schalter 22, 23, 38. Wenn zu einem Zeitpunkt, an dem die Steuerschaltung 33 ein erneutes Abtauen für nötig befindet, der Zählwert der Türöffnungen über einem ersten Grenzwert liegt und eine starke Eisbelastung des von dem rechten Bereich 24 beheizten vorderen Teils des Verdampfers 5 erwarten lässt, werden wie beim ersten Ausführungsbeispiel die Schalter 22, 23 geschlossen. Der Schalter 38 bleibt offen, so dass die Heizleistung im rechten Bereich 24 höher ist als im mittleren und im linken Bereich 37 bzw. 25. Wenn hingegen die Zahl der Türöffnungen unter einem zweiten, niedrigem Grenzwert liegt, so dass eine hohe Eisbelastung im Wesentlichen im rückwärtigen Bereich des Verdampfers 5 zu erwarten ist, schließt die Steuerschaltung 33 die Schalter 23, 38, um den linken Bereich 25 mit hoher und die Bereiche 37, 24 mit niedrigerer Leistung zu beheizen. Falls der Zählwert zwischen beiden Grenzwerten liegt, ist eine ausgewogene Eisverteilung zu erwarten, und es wird allein der Heizleiter 15 zum Abtauen mit Strom versorgt.