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Patent Searching and Data


Title:
REFRIGERATION DEVICE WITH A WATER PIPE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/010426
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a refrigeration device, in particular a domestic refrigeration device (1), comprising a housing (2) having a heat-insulating inner container which forms a storage chamber for the goods to be cooled, and comprising a door leaf (3) which is displaceably mounted for opening and closing the storage chamber, said door leaf comprises a dispensing device (5) for drinking water, said dispensing device being connected to a water pipe (13) which comprises a first water pipe section (13a) which is guided through the door leaf (3). Said water pipe (13) also comprises a second water pipe section (13b) which comes out of an opening (16) in the door leaf (3) and is arranged such that is extends outside of the housing (2) so that it can be connected directly to a water network connection (19).

Inventors:
HOPF, Markus (Am Schimmelberg 18, Aalen, 73433, DE)
KEMPFLE, Stephan (Kesselgasse 6, Ellzee, 89352, DE)
SCHMIDT, Gerald (Lindenstr. 6, Gerstetten, 89547, DE)
WERNER, Hans, Peter (Bernauer Str. 17, Giengen, 89537, DE)
Application Number:
EP2011/061477
Publication Date:
January 26, 2012
Filing Date:
July 07, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
HOPF, Markus (Am Schimmelberg 18, Aalen, 73433, DE)
KEMPFLE, Stephan (Kesselgasse 6, Ellzee, 89352, DE)
SCHMIDT, Gerald (Lindenstr. 6, Gerstetten, 89547, DE)
WERNER, Hans, Peter (Bernauer Str. 17, Giengen, 89537, DE)
International Classes:
F25D23/12
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät (1 ), aufweisend ein Gehäuse (2) mit einem wärmeisolierten Innenbehälter, der einen Lagerraum für Kühlgut bildet, und aufweisend ein zum Öffnen und Schließen des Lagerraums beweglich gelagertes Tür- blatt (3), das eine Ausgabevorrichtung (5) für Trinkwasser aufweist, an die eine Wasserleitung (13) angeschlossen ist, die einen durch das Türblatt (3) geführten ersten Wasserleitungsabschnitt (13a) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung (13) einen zweiten Wasserleitungsabschnitt (13b) aufweist, der aus einer Öffnung (16) des Türblatts (3) herausgeführt und außerhalb des Gehäuses (2) verlaufend an- geordnet ist, um unmittelbar an einen Wassernetzanschluss (19) anschließbar zu sein.

2. Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Wasserleitungsabschnitt (13b) unterhalb des Kältegeräts, insbesondere außerhalb einer den Innenbehälter umgebenden Isolationsschicht, insbesondere zwischen Standfüßen (20a, 20b) des Kältegeräts hindurch, entlang geführt ist. 3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung (13) von einem einströmseitigen Leitungsende (13.1 ), das zum Anschließen an einen Wassernetzanschluss (19) ausgebildet ist, bis zu einem ausströmseitigen Leitungsende (13.2) an der Ausgabevorrichtung (5), als eine einstückige Schlauchleitung ausgebildet ist. 4. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das ausströmseitige Leitungsende (13.2) an einen Zwischenspeicher (1 1 ) der Ausgabevorrichtung (5) angeschlossen ist.

5. Kältegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das ausströmseitige Leitungsende (13.2) unmittelbar an eine Zapfstelle (8) der Ausgabevorrichtung (5) ange- schlössen ist.

6. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wasserleitungsabschnitt (13a) in einen Hohlkanal (18) des Türblatts (3) und/oder in ein Installationsrohr (18a), das insbesondere in das Türblatt (3) mittels Isolationsmaterial (15) eingeschäumt ist, eingezogen ist.

7. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wasserlei- tungsabschnitt (13a) lose, insbesondere längsbeweglich in den Hohlkanal (18) des

Türblatts (3) und/oder in das Installationsrohr (18a), das insbesondere in das Türblatt (3) mittels Isolationsmaterial (15) eingeschäumt ist, eingezogen ist.

8. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (3) mittels eines Scharniers (4a, 4b) schwenkbar bezüglich des Gehäuses (2) gelagert ist und die Öffnung (16) des Türblatts (3) in einem Nahbereich, insbesondere neben dem Scharnier (4a, 4b) angeordnet ist.

9. Kältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (3) im Bereich beider Längsseiten jeweils eine Öffnung (16, 16a) und einen Halter für das Scharnier (4a, 4b) aufweist, und diejenige Öffnung (16, 16a), welche auf der anderen Längsseite des montierten Scharniers (4a, 4b) liegt, mit einem Verschluss (24) versehen ist.

10. Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Türblatt (3) zwei Hohlkanäle (18) und/oder Installationsrohre (18a) aufweist, von denen der eine Hohlkanal (18) bzw. das eine Installationsrohr (18a) die Ausgabevorrichtung (5) mit der ersten Öffnung (16) an der einen Längsseite des Türblatts (3) verbindet und von denen der andere Hohlkanal (18) bzw. das andere Installationsrohr (18a) die Ausgabevorrichtung (5) mit der zweiten Öffnung (16a) an der anderen Längsseite des Türblatts (3) verbindet.

Description:
Kältegerät mit einer Wasserleitung

Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend ein Gehäuse mit einem wärmeisolierten Innenbehälter, der einen Lagerraum für Kühlgut bildet, und aufweisend ein zum Öffnen und Schließen des Lagerraums beweglich gelagertes Türblatt, das eine Ausgabevorrichtung für Trinkwasser aufweist, an die eine Wasserleitung angeschlossen ist, die einen durch das Türblatt geführten ersten Wasserleitungsabschnitt aufweist.

Die DE 10 2004 013 431 A1 beschreibt eine Tür für einen Kühlschrank, bei dem die Richtung zum Öffnen und/oder Schließen der Tür selektiv geändert werden kann, mit einer Außenplatte, die zumindest das vordere Aussehen der Tür bestimmt; einer Türauskleidung, die das hintere Aussehen der Tür bestimmt und in Zusammenwirkung mit der Außenplatte einen Raum bildet, in dem eine Isolierschicht ausgebildet ist; einem Spender, der an der Vorderseite der Außenplatte installiert ist, um Wasser zur Außenseite des Kühlschranks auszugeben; Leitungskanälen, die durch die Isolierschicht verlaufen und es ermöglichen, dass der Spender und Durchgangslöcher zur Scharnierinstallation, die an beiden Seiten der Tür liegen, miteinander in Verbindung stehen; einer türseitigen Leitungsstruktur, die in mindestens einem der Leitungskanäle installiert ist und Wasser von einem Hauptkörper des Kühlschranks zum Spender leitet; und einem Stromkabel, das sich vom Spender zu den jeweiligen Durchgangslöchern erstreckt und durch das elektri- sehe Signale zwischen der Tür und dem Hauptkörper des Kühlschranks übertragen werden.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wasserzuführung von einem Wassernetzanschluss zu einer Ausgabevorrichtung für Trinkwasser an einem Türblatt eines Kältegeräts zu schaffen. Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend ein Gehäuse mit einem wärmeisolierten Innenbehälter, der einen Lagerraum für Kühlgut bildet, und aufweisend ein zum Öffnen und Schließen des Lagerraums beweglich gelagertes Türblatt, das eine Ausgabevorrichtung für Trinkwasser aufweist, an die eine Wasserleitung angeschlossen ist, die einen durch das Türblatt geführten ersten Wasser- leitungsabschnitt aufweist, wobei die Wasserleitung einen zweiten Wasserleitungsab- schnitt aufweist, der aus einer Öffnung des Türblatts herausgeführt und außerhalb des Gehäuses verlaufend angeordnet ist, um unmittelbar an einen Wassernetzanschluss anschließbar zu sein.

Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, dass die Wasserleitung lediglich durch das Türblatt verlegt ist, d.h. im Türblatt installiert ist, jedoch nicht innerhalb des übrigen Kältege- räts, insbesondere nicht innerhalb einer Isolierschicht des Kältegeräts verlegt bzw. installiert ist, sondern frei außerhalb des Korpus bzw. der Isolierschicht des Kältegeräts verlegt bzw. installiert ist. Die Wasserleitung ist dabei vorzugsweise an keiner Stelle in das Isoliermaterial eingeschäumt, sondern nur lose verlegt. Die Wasserleitung kann dadurch auf einfache Weise herausgezogen und beispielsweise anderweitig verlegt oder ersetzt wer- den.

Der zweite Wasserleitungsabschnitt kann unterhalb des Kältegeräts, insbesondere außerhalb einer den Innenbehälter umgebenden Isolationsschicht, insbesondere zwischen Standfüßen des Kältegeräts hindurch, entlang geführt sein. Zwischen den Standfußen kann dabei ein Maschinenraum des Kältegeräts gebildet werden, der beispielsweise ein Verdichtertragschiene aufweisen kann, an dem ein Verdichter gelagert ist. Erfindungsgemäß muss die Wasserleitung nicht zwingend außerhalb einer Umfangskontur des gesamten Kältegeräts verlaufen, sondern kann lediglich außerhalb des Gehäuses verlaufen, das einen Innenbehälter bildet und von einer Isolationsschicht umgeben ist. Insoweit kann die Wasserleitung an einer beliebigen Stelle verlaufen, soweit sie lose verlegt ist und der zweite Wasserleitungsabschnitt, welcher aus dem Türblatt herausgeführt ist weder in einen Installationskanal des Gehäuses eingezogen, noch in ein Isolationsschicht eingeschäumt ist.

In allen erfindungsgemäßen Ausführungen kann die Wasserleitung von einem einström- seitigen Leitungsende, das zum Anschließen an einen Wassernetzanschluss ausgebildet ist, bis zu einem ausströmseitigen Leitungsende an der Ausgabevorrichtung, als eine einstückige Schlauchleitung ausgebildet sein. Bei einer einstückigen, d.h. einteiligen Ausbildung der Wasserleitung können Schlauchverbindungsstücke, wie beispielsweise Kupplungsmuffen oder dergleichen entfallen. In Folge ist ein Risiko von Leckagen vermindert, da keine Verbindungsstellen vorhanden sind, die gegen Wasseraustritt abgedichtet wer- den müssten. Aufgrund der einstückigen, d.h. einteiligen Ausbildung der Wasserleitung stehen auch keine Bauteile über den Durchmesser bzw. den Außenumfang des Wasserschlauches hinaus, wodurch der Wasserschlauch auf einfache Weise, d.h. ohne sich zu verkanten, aus dem Türblatt herausgezogen bzw. hineingeschoben werden kann.

In einer Ausgestaltung kann das ausströmseitige Leitungsende an einen Zwischenspei- eher der Ausgabevorrichtung angeschlossen sein. In einer anderen Ausgestaltung kann das ausströmseitige Leitungsende unmittelbar an eine Zapfstelle der Ausgabevorrichtung angeschlossen sein.

In allen erfindungsgemäßen Ausführungen kann der erste Wasserleitungsabschnitt in einen Hohlkanal des Türblatts und/oder in ein Installationsrohr, das insbesondere in das Türblatt mittels Isolationsmaterial eingeschäumt ist, eingezogen sein.

Dabei kann der erste Wasserleitungsabschnitt lose in dem Hohlkanal bzw. in dem Installationsrohr verlegt sein. Aufgrund der losen Verlegung kann die Wasserleitung bei einer Schwenkbewegung des Türblatt sich in Längserstreckung bewegen, wodurch Zugspannungen in der Wasserleitung vermieden werden können und folglich die Lebensdauer des Wasserschlauches verlängert sein kann.

Der erste Wasserleitungsabschnitt kann somit lose, insbesondere längsbeweglich in den Hohlkanal des Türblatts und/oder in das Installationsrohr, das insbesondere in das Türblatt mittels Isolationsmaterial eingeschäumt ist, eingezogen sein.

In allen erfindungsgemäßen Ausführungen kann das Türblatt mittels eines Scharniers schwenkbar bezüglich des Gehäuses gelagert sein und die Öffnung des Türblatts in einem Nahbereich, insbesondere neben dem Scharnier angeordnet sein. Indem die Öffnung, durch welche die Wasserleitung aus dem Türblatt herausgeführt bzw. hineingeführt ist, in einem Nahbereich, insbesondere neben dem Scharnier angeordnet ist, wird die Wasserleitung während eines Öffnen oder Schließen des Türblatts nur geringfügig be- wegt, wodurch die Lebensdauer der Wasserleitung erhöht sein kann und/oder das Tür- blatt auf einfache Weise, insbesondere mit geringem Kraftaufwand verschwenkt werden kann.

Das Türblatt kann im Bereich beider Längsseiten jeweils eine Öffnung und einen Halter für das Scharnier aufweisen, und diejenige Öffnung, welche auf der anderen Längsseite des montierten Scharniers liegt, kann mit einem Verschluss versehen sein. Das Türblatt kann zwei Hohlkanäle und/oder Installationsrohre aufweisen, von denen der eine Hohlkanal bzw. das eine Installationsrohr die Ausgabevorrichtung mit der ersten Öffnung an der einen Längsseite des Türblatts verbindet und von denen der andere Hohlkanal bzw. das andere Installationsrohr die Ausgabevorrichtung mit der zweiten Öffnung an der anderen Längsseite des Türblatts verbindet. In dieser Ausgestaltung der Erfindung können von beiden Seiten der Tür, d.h. von beiden Scharnierstellen für Rechtsanschlag und Linksanschlag, jeweils ein Leerrohr, das ein eingeschäumtes Leerrohr sein kann, zu der Ausgabevorrichtung in der Tür geführt sein. Das je nach Anschlagsrichtung nicht verwendete Leerrohr kann durch einen entsprechenden Stopfen verschlossen werden.

Mittels dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltungen können sich Vorteile ergeben, hin- sichtlich eines vereinfachten Türanschlagwechsels und hinsichtlich einer Minimierung von mechanischen Belastungen der Wasserleitung bzw. des Schlauches während des Öffnen und Schließens des Türblatts, da eine Torsion auf lange Strecke im Leerrohr verteilt wird.

Zusammenfassend und mit anderen Worten dargestellt ergibt sich somit durch die Erfindung unter Anderem eine Zuführung mittels Wasserschlauch für Wasser an eine Ausga- bevorrichtung in einer Tür eines Kältegeräts, insbesondere Stand-Kühlgeräts,

Üblicher Weise erfolgt eine Zuführung von Wasser an eine Ausgabevorrichtung in einer Tür mittels eines Schlauchs, der über ein Scharnier aus dem Gehäuse in eine Tür des Kältegeräts verlegt ist. Dabei ist der Schlauch in eine Isolationsschicht des Gehäuses und der Tür eingeschäumt. Die Zuführung von Wasser kann ausgehend von dem Gehäuse in die Tür auch dadurch erfolgen, dass der Schlauch nach dem Scharnierbereich zur Mitte der Tür, wo die Ausga- bevorrichtung angeordnet ist, durch einen Kanal geführt ist, der in die Isolationsschicht der Tür eingeschäumt ist.

Üblicher weise muss dabei der eingeschäumte und teilweise in einen Kanal eingezogene Schlauch mehrteilig ausgebildet sein, um ihn montieren zu können. Zur Verbindung der mehreren Teile des Schlauches sind dabei zusätzliche Verbindungsstellen erforderlich. Die zusätzlichen Verbindungsstellen sind insbesondere dazu erforderlich, um denjenigen Teilschlauch, der durch die Tür geführt ist, von einer rechts angeschlagenen Türlagerung auf eine links angeschlagene Türlagerung umrüsten zu können. Der Teilschlauch muss nämlich so umgerüstet werden, dass ein Anschlussende des Teilschlauches durch das Scharnier geführt und in das Gehäuse bzw. einen Korpus des Kältegeräts hineingeführt werden kann.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Wasserleitung einen Wasserleitungsabschnitt aufweist, der aus einer Öffnung des Türblatts herausgeführt und außerhalb des Gehäuses verlaufend angeordnet ist, um unmittelbar an einen Wassernetzanschluss anschließbar zu sein. Indem die Wasserleitung nach ihrem Austritt aus dem Türblatt nicht mehr in das Ge- häuse bzw. den Korpus des Kältegeräts eingeleitet wird, ist das Verlegen der Wasserleitung vereinfacht. Nach ihrem Austritt aus dem Türblatt verläuft die Wasserleitung somit außerhalb des Kältegeräts bis zu einem Wassernetzanschluss.

Die Wasserleitung kann auf ganzer Strecke vom Ventil bis zur Ausgabevorrichtung unein- geschäumt sein. Des weiteren kann die Wasserleitung einstückig ausgebildet sein, d.h. die Wasserleitung weist über die komplette Länge keine Trennstelle auf. Die Wasserleitung, die als einfacher Schlauch ausgebildet sein kann, kann insbesondere unter dem Kältegerät, beispielsweise auch zwischen den Standfüßen des Kältegeräts zum Scharnierbereich des Türblatts hinverlegt sein. Im Bereich des Scharniers kann die Wasserleitung in ein entsprechend vorbereitetes Leerrohr, das in die Tür eingeschäumt sein kann, eingeführt werden.

In einer Ausgestaltung der Erfindung können von beiden Seiten der Tür, d.h. von beiden Scharnierstellen für Rechtsanschlag und Linksanschlag, jeweils ein Leerrohr, das ein eingeschäumtes Leerrohr sein kann, zu der Ausgabevorrichtung in der Tür geführt sein. Das je nach Anschlagsrichtung nicht verwendete Leerrohr kann durch einen entsprechenden Stopfen verschlossen werden.

Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltungen können sich Vorteile ergeben, hinsichtlich eines vereinfachten Türanschlagwechsels, hinsichtlich eines minimierten Risikos für Leckagen aufgrund der durchgehenden unterbrechungsfreien Wasserleitung, hinsichtlich einer Minimierung von mechanischen Belastungen der Wasserleitung bzw. des Schlauches während des Öffnen und Schließens des Türblatts, da eine Torsion auf lange Strecke im Leerrohr verteilt wird, und/oder hinsichtlich einer erweiterten Nutzung des Kältegeräts, beispielsweise indem die Leerrohre auch für andere Anwendungen, insbesondere einem Verlegen von Kabeln, bzw. elektrischen Leitungen verwendet werden können. Durch ein Umverlegen des einteiligen Schlauches bleiben keine ungenutzten

Schlauchstücke, beispielsweise bei einem Türanschlagwechsel zurück. So kann vermieden werden, dass in ungenutzten Schlauchstücken Wasser stehen bleibt und evtl. brackig werden könnte.

Ein zentrales Hinterlegteil in der Tür kann dazu dienen, eine Nische zu schaffen, in der ein Wasserleitungsende an die Ausgabevorrichtung oder einen Zwischenspeicher vor einer Zapfstelle der Ausgabevorrichtung angeschlossen werden kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Wasserleitung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Konkrete Merkmale dieses Ausführungsbeispiels können allgemeine Merkmale der Erfindung darstellen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Kältegerätes mit einer erfindungsgemäßen Wasserleitung;

Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Türblatts des Kältegerätes gemäß Fig. 1 mit der erfindungsgemäßen Wasserleitung. Die Fig. 1 zeigt ein Haushaltskältegerät 1 mit einem Gehäuse 2 und einem Türblatt 3. Das Gehäuse 2 bildet einen Korpus, in dem ein wärmeisolierter Innenbehälter angeordnet ist. Das Türblatt 3 ist im Ausführungsbeispiel mittels Scharniere 4a, 4b an dem Gehäuse 2 schwenkbar gelagert. An einer Vorderseite des Türblatts 3 ist eine Ausgabevorrichtung 5 für Trinkwasser angeordnet. Die Ausgabevorrichtung 5 weist beispielhaft einen Abstellboden 6 auf. Auf dem Abstellboden 6 kann ein Trinkgefäß 7, insbesondere ein Glas, abgestellt werden. Über dem Trinkgefäß 7 ist an dem Türblatt 3 eine Zapfstelle 8 angebracht. Die Zapfstelle 8 weist eine Öffnung 9 auf, aus der Trinkwasser mittels Schwerkraft in das Trinkgefäß 7 einlaufen kann. Die Zapfstelle 8 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel über ein Schlauchstück 10 an einen Zwischenspeicher 1 1 angeschlossen. Der Zwischenspeicher 1 1 dient zum Lagern einer bestimmten Menge an Trinkwasser. Aufgrund seiner örtlichen Lage kann in dem Zwischenspeicher 1 1 eingelaufenes Frischwasser auf eine Kühltemperatur, die der Lagerraumtemperatur des Kältegeräts entsprechen kann, heruntergekühlt werden, so dass beim Zapfen von Trinkwasser an der Zapfstelle 8 gekühltes Trinkwasser entnommen werden kann. An einer Unterseite des Zwischenspeichers 1 1 ist ein Zulaufstützen 12 angebracht. An den Zulaufstutzen 12 ist eine erfindungsgemäße Wasserleitung 13 angeschlossen. Für eine erleichterte Montage der Wasserleitung 13 an den Zulaufstutzen 12 kann in dem Türblatt 3 eine Nische 14 vorgesehen sein. Die Nische 14 kann mittels eines Hinterlegteils ausgespart werden, dass während eines Schäumvor- gangs zum Einschäumen von Isoliermaterial 15 in den Hohlraum des Türblatts 3 eingebracht ist. Alternativ kann die Wasserleitung 13 auch direkt an die Zapfstelle 8 angeschlossen werden, wenn kein Zwischenspeicher 1 1 benötigt wird bzw. vorhanden ist.

Die Wasserleitung 13 ist von einem einströmseitigen Leitungsende 13.1 , das zum Anschließen an einen Wassernetzanschluss 19 ausgebildet ist, bis zu einem ausströmseiti- gen Leitungsende 13.2 an der Ausgabevorrichtung 5, als eine einstückige Schlauchleitung ausgebildet. Das ausströmseitige Leitungsende 13.2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel an einen Zwischenspeicher 1 1 der Ausgabevorrichtung 5 angeschlossen. Alternativ kann das ausströmseitige Leitungsende 13.2 jedoch auch unmittelbar an die Zapfstelle 8 angeschlossen sein. Die Wasserleitung 13 ist ausgehend von der Ausgabevorrichtung 5 bzw. ausgehend von dem Zulaufstutzen 12 des Zwischenspeichers 1 1 innerhalb des Türblatts 3 zu einer Öff- nung 16 im Türblatt 3 geführt. Die Öffnung 16 ist im Ausführungsbeispiel an einer boden- seitigen Wand 17 des Türblatts 3 in der Nähe des Scharniers 4a eingebracht. Ein erster Wasserleitungsabschnitt 13a ist in einem Hohlkanal 18 durch das Isoliermaterial 15 geführt. Der Hohlkanal 18 kann durch ein Installationsrohr 18a gebildet werden. Das Installationsrohr 18a kann mittels des Isoliermaterials 15 fest in das Türblatt 3 eingeschäumt sein. Ein aus der Öffnung 16 austretender Abschnitt der Wasserleitung 13 bildet einen zweiten Wasserleitungsabschnitt 13b. Der Wasserleitungsabschnitt 13b läuft außerhalb des Gehäuses 2 des Haushaltskältegeräts 1 . Der Wasserleitungsabschnitt 13b läuft unmittelbar bis zu einem Wassernetzanschluss 19. Der Wasserleitungsabschnitt 13b kann, wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, außerhalb des Gehäuses 2 zwischen Standfüßen 20a, 20b hindurchgeführt sein. Der Wasserleitungsabschnitt 13b kann alternativ auch dadurch außerhalb des Gehäuses 2 hindurchgeführt sein, dass er außerhalb des Innenbehälters und außerhalb der Isolierschicht durch einen bodenseitigen offenen Maschinenraum des Kältegeräts geführt ist.

In der Fig. 2 ist das Haushaltskältegerät 1 von vorne dargestellt. An einer Front des Tür- blatts 3 ist die Ausgabevorrichtung 5 für Trinkwasser angeordnet. Die Ausgabevorrichtung 5 weist den Abstellboden 6 auf. Auf dem Abstellboden 6 ist das beispielhafte Trinkgefäß 7 abgestellt. Über dem Trinkgefäß 7 ist an dem Türblatt 3 die Zapfstelle 8 angebracht. Die Zapfstelle 8 weist die Öffnung 9 auf, aus der Trinkwasser mittels Schwerkraft in das Trinkgefäß 7 einlaufen kann. Von einem in Fig. 2 links dargestellten unteren Eckbereich 21 des Türblatts 3 erstreckt sich ein erster Hohlkanal 18 bzw. ein erstes Installationsrohr 18a ausgehend von der Öffnung 16 bis zur Ausgabevorrichtung 5. Des weiteren erstreckt sich von einem in Fig. 2 rechts dargestellten unteren Eckbereich 22 des Türblatts 3 ein zweiter Hohlkanal 18 bzw. ein zweites Installationsrohr 18a ausgehend von der zweiten Öffnung 16a bis zur Ausgabevorrichtung 5. Die beiden Hohlkanäle 18 bzw. Installations- röhre 18a ermöglichen einen Wechsel des Anschlags des Türblatts 3. So ist in der Fig. 2 das Türblatt rechtsseitig angeschlagen mittels Scharnier 4a. Dem gemäß befindet sich an einer in Fig. 2 linken Seiten des Türblatts ein Griff 23 zum Öffnen und Schließen des Lagerraums des Haushaltskältegeräts 1. Die Wasserleitung 13 bzw. der erste Wasserleitungsabschnitt 13a kann wahlweise, insbesondere je nach Türanschlag, in den rechten oder linken Hohlkanal 18 bzw. Installationsrohr 18a eingezogen werden. Der jeweils von der Wasserleitung 13 bzw. von dem ersten Wasserleitungsabschnitt 13a nicht genutzte Hohlkanal 18 bzw. Installationsrohr 18a kann, wie in Fig. 2 an der Öffnung 16 dargestellt, mit einem Verschluss 24 versehen sein.