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Patent Searching and Data


Title:
REFRIGERATOR WITH A WITHDRAWABLE CONTAINER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/104092
Kind Code:
A1
Abstract:
A refrigerator, in particular a domestic refrigerator, comprises an internal compartment (1) and a container (5) which is supported on side walls (3) of the internal compartment (1) by means of two moulded parts (7), is arranged in a withdrawable manner and has ribs (26) which face the side walls (3). The moulded parts (7) each have an upper and a lower projection (9, 10) which projects into the internal compartment (1), the ribs (26) of the container (5) extending between said projections. The ribs (26) make contact with the upper projections (9) at least in a withdrawn stop position of the container (5).

Inventors:
ECKARTSBERG, Peter (Friedrich-Ebert-Straße 7, Aalen, 73433, DE)
WEIBL, Herbert (Schützenstraße 1, Bachhagel, 89429, DE)
Application Number:
EP2011/051523
Publication Date:
September 01, 2011
Filing Date:
February 03, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (Carl-Wery-Str. 34, München, 81739, DE)
ECKARTSBERG, Peter (Friedrich-Ebert-Straße 7, Aalen, 73433, DE)
WEIBL, Herbert (Schützenstraße 1, Bachhagel, 89429, DE)
International Classes:
F25D25/02; F25D23/06
Attorney, Agent or Firm:
BSH BOSCH UND SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH (83 01 01, München, 81701, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem einen Innenraum umgrenzenden Innenbehälter (1 ) und einem über zwei Formteile (7) an

Seitenwänden (3) des Innenbehälters (1 ) zumindest abschnittsweise abgestützten, herausziehbar angeordneten ersten Behälter (4, 5), wobei die Formteile (7) jeweils einen oberen und einen unteren in den Innenraum des Innenbehälter (1 ) hineinragenden Vorsprung (9, 10) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Auflagefläche (22) des ersten Behälters (4, 5) auf den unteren Vorsprüngen (10) der Formteile (7) abgestützt ist und Gegendruckflächen (36) des ersten Behälters wenigstens in einer herausgezogenen Anschlagstellung des Behälters (4, 5) die oberen Vorsprünge (9) berühren.

Kältegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte (20) auf den unteren Vorsprüngen (10) der sich paarweise gegenüberliegenden Formteile (7) ruht.

Kältegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Vorsprung (10) eines der Formteile (7) nicht weiter als dessen oberer Vorsprung (9) von der das Formteil (7) tragenden Seitenwand (3) absteht.

Kältegerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Behälter (4, 5) über die Platte (20) an den unteren Vorsprüngen (10) abgestützt ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem vorderen Ende einer horizontalen Auflageflanke (14) des unteren Vorsprungs (10) eine ansteigende Stufe (15) gebildet ist.

Kältegerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile (7) einen durch die Platte (20) vorgespannten, eine abwärts und/oder ins Innere des Innenbehälters (1 ) hinein gerichtete Kraft auf die Platte (20) ausübenden Finger (16) aufweisen.

Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Finger (16) sich hakenförmig um eine vordere Flanke (17) des unteren Vorsprungs (10) herum erstreckt und ein freier Endabschnitt (18) des Fingers (16) der horizontalen Auflageflanke (14) zugewandt ist.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegendruckflächen (36) an seitlich abstehenden Rippen (26) des ersten Behälters (4, 5) gebildet sind.

Kältegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Rippen (26) an ihrem hinteren Ende eine ansteigende Flanke (36) aufweist, die in einer ausgezogenen Anschlagstellung des Behälters (4, 5) an einer rückwärtigen Flanke (1 1 ) des oberen Vorsprungs (9) anliegt.

Kältegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanke (36) der Rippe (26) und die rückwärtige Flanke (1 1 ) des oberen Vorsprungs (9) nach hinten schräg, vorzugsweise mit einer Steigung von unter 45°, ansteigen.

Kältegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Rippen (26) an ihrem vorderen Ende eine ansteigende Flanke (30) aufweist, die in einer eingeschobenen Anschlagstellung des Behälters (4, 5) an einer vorderen Flanke (31 ) des oberen Vorsprungs (9) anliegt.

Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Behälter (5) unter dem ersten Behälter (4) herausziehbar angeordnet ist und eine Oberkante (27) aufweist, die in einer eingeschobenen und/oder einer ausgezogenen Anschlagstellung an eine Flanke (12; 13) des unteren Vorsprungs (10) anschlägt.

13. Kältegerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (27) des zweiten Behälters (5) wenigstens lokal, insbesondere in einem hinteren Bereich, durch eine Rippe (25) verstärkt ist.

14. Kältegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 1 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Rippen (25, 26) eine Fachwerkstruktur mit zwei jeweils eine obere bzw. untere Flanke bildenden langgestreckten Stegen (32) und die Stege (32) untereinander verbindenden Streben (33) aufweist.

15. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (9, 10) im Inneren hohl sind und durch den inneren Hohlraum kreuzende Rippen (37, 38) versteift sind.

16. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formteile (7) jeweils eine Grundplatte (8) aufweisen, von der die

Vorsprünge (9, 10) abstehen, und dass die Grundplatten (8) in Vertiefungen der Seitenwände (3) formschlüssig aufgenommen sind.

Description:
Kältegerät mit herausziehbarem Behälter

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere ein Haushaltskältegerät, bei dem ein gekühlter Innenraum durch einen tiefgezogenen Innenbehälter begrenzt ist, aus dem ein Kühlgutbehälter wie etwa ein Auszugkasten herausziehbar ist, um auf darin enthaltenes Kühlgut zugreifen zugreifen zu können.

Aus DE 20 2005 014 381 U1 ist ein Kältegerät bekannt, bei dem Rippen, die einen herausziehbaren Behälter tragen, an Seitenwänden des Innenbehälters geformt sind. Auf ein vorderes Ende der Rippen ist jeweils eine Kappe aufgeschoben, um die Rippen vor Reibverschleiß durch den auf ihnen hin und her geschobenen Behälter zu schützen.

Die Kappe kann zwar die vorderen Enden der Rippen, die, bedingt durch die übliche Fertigungstechnik des Tiefziehens aus Flachmaterial, dünnwandiger sind als andere Teile des Innenbehälters sind, vor Reibverschleiß schützen; doch können insbesondere in einer herausgezogenen Anschlagstellung hohe Kräfte über die Schutzkappen auf die Rippen einwirken, die ebenfalls zu keiner Beschädigung führen dürfen. Diese Kräfte legen die Mindeststärke fest, die das zur Fertigung der Innenbehälter eingesetzte Flachmaterial haben muss. D.h. diese Mindeststärke ist immer noch deutlich höher, als erforderlich wäre, um an anderen, weniger belasteten Stellen der Innenbehälter eine ausreichende Tragfähigkeit zu gewährleisten. Ein hoher Materialeinsatz verursacht jedoch nicht nur hohe Kosten, sondern die damit verbundene hohe Wandstärke führt auch zu Problemen beim Formen von detailreichen Konturen, insbesondere im Randbereich des

Innenbehälters. Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Kältegerät mit einem Innenbehälter und einem aus dem Innenbehälter herausziehbaren Behälter zu schaffen, bei dem die Wandstärke des Innenbehälters gering gehalten werden kann, ohne dass die Gefahr einer Beschädigung des Innenbehälters durch Überlastung besteht. Die Aufgabe wird gelöst, indem bei einem Kältegerät mit einem einen Innenraum umgrenzenden Innenbehälter und einem über zwei Formteile an Seitenwänden des Innenbehälters zumindest abschnittsweise abgestützten, herausziehbar angeordneten ersten Behälter die Formteile jeweils einen oberen und einen unteren in den Innenraum des Innenbehälters hinein ragenden Vorsprung aufweisen und wenigstens eine

Auflagefläche auf den unteren Vorsprüngen der Formteile abgestützt ist und

Gegendruckflächen (36) des ersten Behälters wenigstens in einer herausgezogenen Anschlagstellung des Behälters die oberen Vorsprünge berühren. Während bei der herkömmlichen Konstruktion das auf einen herausgezogenen Behälter wirkende

Drehmoment von zwei Paaren von oberhalb und unterhalb des Behälters angeordneten Kappen aufgefangen werden muss, so dass die untere Kappe zusätzlich zum Gewicht des Behälters und seines Inhalts auch noch den zwischen der oberen Kappe und dem Behälter wirkenden Druck kompensieren muss, wird mit der erfindungsgemäßen

Konstruktion wenigstens ein Teil dieses Drucks zwischen den Gegendruckflächen und den oberen Vorsprüngen wirksam, so dass der vom unteren Vorsprung ausgeübte kompensierende Gegendruck zwar die Formteile unter interne Spannung setzt, der Innenbehälter selber aber von dieser Spannung entlastet ist. Zusätzlich zu dem Behälter kann eine Platte auf den unteren Vorsprüngen der sich paarweise gegenüber liegenden Formteile ruhen.

Um die Platte zu unterstützen, muss der untere Vorsprung eines Formteils nicht weiter als der obere Vorsprung von der Seitenwand abstehen, so dass die nutzbare Breite des Innenbehälters unterhalb der Platte nur wenig beeinträchtigt ist.

Die Auflagefläche des herausziehbaren Behälters kann über die Platte an den unteren Vorsprüngen abgestützt sein. Wenn die Platte eben ist, kann der Behälter auf dieser gleiten, so dass keine von

Reibverschleiß betroffenen Auflageflächen für den herausziehbaren Behälter an den Seitenwänden des Innenbehälters erforderlich sind. Auch dies erlaubt, die Wandstärke des Innenbehälters gering zu halten. Um die Platte im Innenbehälter so zu fixieren, dass sie beim Herausziehen des herausziehbaren Behälters nicht folgen kann, ist zweckmäßigerweise an einem vorderen Ende einer horizontalen Auflageflanke des unteren Vorsprungs eine ansteigende Stufe gebildet. Um die Platte spielfrei zu fixieren, können die Formteile jeweils einen durch die Platte vorgespannten Finger aufweisen. Vorzugsweise übt dieser Finger eine abwärts und/oder ins Innere des Innenbehälters hinein gerichtete Kraft auf die Platte aus, um sie gegen die Auflageflanke und/oder gegen einen Anschlag nahe einer Rückwand des Innenbehälters zu drücken.

Dieser Finger kann sich insbesondere hakenförmig um die Stufe des unteren Vorsprungs herum erstrecken, wobei ein freier Endabschnitt des Fingers der horizontalen

Auflageflanke zugewandt ist. Die Gegendruckflächen sind vorzugsweise an seitlich abstehenden Rippen des ersten Behälters gebildet. So kann der vertikale Abstand zwischen Auflage- und

Gegendruckflächen klein gehalten werden, und dementsprechend gedrungen können die Formteile ausgebildet werden. Um die herausgezogene Anschlagstellung des herausziehbaren Behälters festzulegen, weist wenigstens eine von dessen Rippen an ihrem hinteren Ende eine ansteigende Flanke auf, die in der ausgezogenen Anschlagstellung an einer rückwärtigen Flanke des oberen Vorsprungs anliegt. Vorzugsweise steigen die Flanke der Rippe und die rückwärtige Flanke des oberen Vorsprungs nach hinten schräg an. So kann die Flanke der Rippe gleichzeitig die oben erwähnte Gegendruckfläche bilden, die in der ausgezogenen Anschlagstellung von unten gegen den oberen Vorsprung drückt. Außerdem kann durch Schrägstellen des Behälters die Flanke der Rippe in die Horizontale gedreht und der Behälter über die

Anschlagstellung hinaus vorgezogen und schließlich entnommen werden. Vorzugsweise ist die Steigung der beiden Flanken kleiner als 45°.

Zweckmäßigerweise weist wenigstens eine der Rippen an ihrem vorderen Ende eine ansteigende Flanke auf, die in einer eingeschobenen Anschlagstellung des Behälters an einer vorderen Flanke des oberen Vorsprungs anliegt. Diese Flanke definiert eine eingeschobene Anschlagstellung des herausziehbaren Behälters unabhängig von eventuellen Abmessungstoleranzen des Innenbehälters. Wenn ein zweiter Behälter unter dem ersten Behälter herausziehbar angeordnet ist, kann dieser zweckmäßigerweise eine Oberkante aufweisen, die in einer eingeschobenen und/oder einer ausgezogenen Anschlagstellung an eine Flanke des unteren Vorsprungs anschlägt und so entweder den zweiten Behälter in seiner ausgezogenen

Anschlagstellung fixiert oder seine eingeschobene Anschlagstellung passend zu derjenigen des ersten Behälters festlegt.

Um dem Druck standzuhalten, der im herausgezogenen Zustand auf die Oberkante des zweiten Behälters einwirken kann, ist diese vorzugsweise wenigstens lokal, insbesondere in einem hinteren Bereich, durch eine Rippe verstärkt.

Um mit geringem Materialeinsatz eine hochsteife Struktur zu schaffen, weist

zweckmäßigerweise wenigstens eine der Rippen eine Fachwerkstruktur mit zwei jeweils eine obere bzw. untere Flanke der Rippe bildenden lang gestreckten Stegen und die Stege untereinander verbindenden Streben auf.

Die Vorsprünge des Formkörpers können im Inneren hohl sein; um ihre Belastbarkeit zu verbessern, sind sie zweckmäßigerweise durch den inneren Hohlraum kreuzende Rippen versteift. Um die Montage der Formteile zu vereinfachen, weisen diese zweckmäßigerweise jeweils eine Grundplatte auf, von der die Vorsprünge abstehen, und die in Vertiefungen der Seitenwände formschlüssig aufgenommen ist.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kältegeräte-Innenbehälters mit einer

Mehrzahl von darin geführten Auszugkästen;

Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Seitenwand des Innenbehälters mit zwei

Formteilen und einem zwischen den Formteilen gehaltenen

Auszugkasten in einer eingeschobenen Anschlagstellung; Fig. 3 eine Ansicht eines Formteils, gesehen von hinten in Bezug auf die Tiefenrichtung des Innenbehälters der Figuren 1 und 2;

Fig. 4 eine zu Fig. 2 analoge Draufsicht, die den Auszugkasten in einer

herausgezogenen Anschlagstellung zeigt; und

Fig .5 eine Draufsicht auf ein Formteil, gesehen von dessen in montiertem

Zustand einer Innenwand zugekehrten Seite her.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines in an sich bekannter Weise durch

Tiefziehen einer Platine aus thermoplastischem Kunststoff gefertigten Innenbehälters 1 eines Haushaltskältegeräts, insbesondere eines Gefriergeräts. Der Innenbehälter hat eine offene Vorderseite mit einem Rahmen 2, in dem zur Befestigung von (nicht dargestellten) Außenwandelementen des Kältegerätekorpus umlaufende scharfkantige Stufen geformt sind. Von den zwei Seitenwänden 3 des Innenbehälters ist eine in der Darstellung der Fig. 1 weggelassen, um in dem Innenbehälter herausziehbar geführte Auszugkästen 4, 5, 6 sowie die Auszugkästen 4, 5 unterstützende Formkörper 7 zeigen zu können. Die Formkörper 7 haben jeweils eine flache Grundplatte 8, die formschlüssig in einer flachen Vertiefung der Seitenwände 3 aufgenommen ist, und zwei von den Seitenwänden 3 in den Innenbehälter hinein gleich weit überstehende Vorsprünge 9, 10.

Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die beiden Formkörper 7 der rechten Seitenwand 3 des Innenbehälters 1 sowie, im Querschnitt, den zwischen ihnen geführten Auszugkasten 5. Die benachbarten Auszugkästen 4, 6 sind der Einfachheit halber nicht dargestellt, doch gelten die nachfolgenden Erläuterungen zum Zusammenwirken des Auszugkastens 5 mit dem ihn tragenden Formkörper 7 analog auch für den Auszugkasten 4.

Die beiden in Fig. 2 gezeigten Formkörper 7 sind identisch. Wie am besten am oberen Formkörper 7 zu erkennen ist, hat der obere Vorsprung 9 jeweils im Wesentlichen die Form eines Rechtecks, bei dem eine (bezogen auf die Tiefenrichtung des Innenbehälters 1 ) hintere untere Ecke abgeschnitten und durch eine schräge Flanke 1 1 ersetzt ist. In analoger Weise weist der untere Vorsprung 10 an seiner Unterseite vordere und hintere schräge Flanken 12 bzw. 13 auf. Eine horizontale Flanke 14 an der Oberseite des Vorsprungs 10 ist nach vorn durch eine ansteigende Stufe 15 abgeschlossen. Ein elastischer Finger 16 ist über einen die Flanke 12 verlängernden Wurzelabschnitt mit dem Vorsprung 10 verbunden und erstreckt sich hakenförmig um eine vordere Flanke 17 und die Stufe 15 herum und endet in einem schräg nach unten und nach vorn auf die Stufe 15 zulaufenden Abschnitt 18.

Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Formkörpers 7 gesehen aus der in Fig. 2 mit III

bezeichneten, zu den Seitenwänden 3 parallelen Richtung. Man erkennt hier

insbesondere, dass der Finger 16 von der Grundplatte durch einen Spalt 19 getrennt ist, so dass er in Richtung des Pfeils III elastisch auslenkbar ist.

Wieder bezogen auf Fig. 2 ist am unteren Formkörper 7 der Finger 16 in einer elastisch ausgelenkten Stellung zu sehen, in der er durch eine Platte 20, hier eine massive Platte aus Sicherheitsglas, gehalten ist, deren vorderer Bereich auf der horizontalen Flanke 14 des Formkörpers 7 ruht. Ein hinterer Randbereich der Platte 20 ist in beliebiger anderer geeigneter weise am Innenbehälter 1 abgestützt, zum Beispiel mit Hilfe nicht dargestellter zweiter Formkörper oder an in einem hinteren Bereich der Seitenwände 3 tiefgezogenen Auflageflächen 21 (siehe Fig 1 ). Der Finger 16 erlaubt es durch seine elastische

Verformbarkeit, die Platte 20 ungeachtet eventueller Abmessungstoleranzen des

Innenbehälters 1 wenigstens in Tiefenrichtung des Innenbehälters spielfrei zu fixieren, indem er sie z.B. gegen eine Stufe dieser Auflageflächen 21 drückt.

Die Platte 20 trägt den Auszugkasten 5, von dem in Fig. 2 ein Teil seiner großflächig auf der Platte 20 aufliegenden Bodenplatte 22 sowie eine doppelwandige Frontplatte 23 im Schnitt zu sehen sind. Eine Seitenwand 24 des Auszugkastens 5 ist transparent dargestellt, um an ihrer von der Schnittebene abgewandten Außenseite angeformte, der benachbarten Seitenwand 3 zugewandte Rippen 25, 26 zeigen zu können.

Eine Oberkante 27 der Seitenwand 24 erstreckt sich auf einem großen Teil ihrer Länge horizontal dicht unter einer unteren Flanke 28 des oberen Formkörpers 7. Ein schräg ansteigender Abschnitt 29 am vorderen Ende der Oberkante 27 liegt an der Flanke 12 des oberen Formkörpers 7 an. Die Rippe 25 versteift einen hinteren Abschnitt der Oberkante Die untere Rippe 26 erstreckt sich unweit der Bodenplatte 22 und schließt nach vorn mit einem aufwärts gerichteten Vorsprung 30 ab, der an einer vorderen vertikalen Flanke 31 des Vorsprungs 9 des unteren Formkörpers 7 anliegt. Dieser Kontakt und der Kontakt des Abschnitts 29 mit der Flanke 12 definieren eine eingeschobene Anschlagstellung des Auszugkastens 5.

Beide Rippen 25, 26 haben eine waben- oder fachwerkartige Struktur mit zwei parallelen, horizontal lang gestreckten Stegen 32 und die Stege 32 untereinander verbindenden kurzen vertikalen Rippen 33. Von den Stegen 32 und Rippen 33 begrenzte Fächer 34 sind jeweils zur benachbarten Seitenwand 3 hin offen.

Fig. 4 zeigt den Auszugkasten 5 in einer herausgezogenen Anschlagstellung. Die beiden Rippen 25, 26 weisen an ihrem hinteren Ende jeweils eine schräg ansteigende Flanke 35 bzw. 36 auf. Indem die Flanke 25 die Flanke 13 des oberen Formkörpers 7 und die Flanke 36 die Flanke 1 1 des unteren Formkörpers jeweils flächig berührt, ist die Anschlagstellung des Auszugkastens 5 festgelegt. In dieser Anschlagstellung ruht das Gewicht des

Auszugkastens 5 und seines Inhalts im Wesentlichen auf der Vorderkante der Platte 20. Die Schrägstellung der Flanken 35, 36 erlaubt es trotz eventueller Fertigungstoleranzen des Auszugkastens 5 und der Formteile 7, den Auszugkasten 7 mit auf der Platte 20 aufliegendem Boden 22 vorzuziehen, bis wenigstens eine der Flanken 35, 36 von unten gegen einen der Vorsprünge 9, 10 stößt. In der herausgezogenen Anschlagstellung liegt der Schwerpunkt des Auszugkastens 5 vor der Vorderkante der Platte 20. Da der Auszugkasten spielfrei zwischen der Platte 20 und den Vorsprüngen 10, 9 geklemmt ist, kann er nicht nach vorn kippen, wenn er losgelassen wird. Das Kühlgut bleibt daher ruhig im Auszugkasten 5 liegen, und dem Benutzer wird trotz der Einfachheit der Führung der Eindruck vermittelt, dass der Auszugkasten sicher und präzise geführt ist.

Im Falle des oberen Auszugkastens 4, der keinen Formkörper 7 über sich hat, ersetzt eine Schrägfläche an der Decke des Innenbehälters 1 dessen Flanke 13. Wenn der Auszugkasten 5 in der herausgezogenen Anschlagstellung losgelassen ist, üben die Flanken 25, 26 einen Druck nach oben, dargestellt durch Pfeile F1 , F2, auf die Vorsprünge 9, 10 des unteren bzw. oberen Formkörpers 7 aus. Die auf die Platte 20 entlang ihrer Vorderkante einwirkende Kraft, dargestellt durch einen Pfeil G, setzt sich daher zusammen aus der Gewichtskraft des Kastens und Gegenkräften zu den Kräften F1 und F2. Während F2 und G einen zwischen den Formkörpern 7 liegenden Bereich der Seitenwand 3 unter Zugspannung setzen und die entsprechenden Kräfte nur jeweils entlang eines oberen bzw. unteren Randes ihrer beiden Grundplatten 8 in die Seitenwand 3 eingeleitet werden können, ist die zwischen den Vorsprüngen 9, 10 des unteren Vorsprungs von den Kräften G und F1 erzeugte Spannung eine rein interne Spannung des Formkörpers 7. Die Seitenwand 3 ist daher nirgends punktuell der gesamten Kraft G ausgesetzt. Das aus den Kräften F1 und G resultierende Drehmoment wird über den Umfang der Grundplatte 8 verteilt in die Seitenwand 3 eingeleitet, und indem dieser Umfang groß genug gemacht wird, kann ein günstiges Hebelverhältnis erreicht werden, das eine Überlastung der Seitenwand 3 auch bei geringer Stärke verhindert.

Wenn der Benutzer den Auszugkasten 5 in der herausgezogenen Anschlagstellung an seiner Frontplatte 23 anhebt, kann dieser eine Schrägstellung einnehmen, in welcher die Flanken 25, 26 unter den Vorsprüngen 9, 10 passieren können, so dass der

Auszugkasten 5 über die Anschlagstellung hinaus vorgezogen und aus dem

Innenbehälter 1 entnommen werden kann.

Die höchsten Belastungen treten unmittelbar an den Vorsprüngen 9, 10, und zwar an deren Flanken 14 bzw. 1 1 auf. Um diese bei geringem Materialeinsatz hoch belastbar zu machen, sind die Vorsprünge 9, 10 zwar einerseits hohl, andererseits aber in ihrem Innern durch Rippen 37, 38 versteift. Im Fall des oberen Vorsprungs 9 ist die Rippe 37 y-förmig mit einem zur Flanke 1 1 senkrechten ersten Schenkel und zwei weiteren Schenkeln, die die Beanspruchung in Längsrichtung des ersten Schenkels auf zwei weitere äußere Flanken des Vorsprungs 9 verteilen. Bei dem querschnittsmäßig größeren Vorsprung 10 bildet die Rippe 38 einen zentralen hohlzylindrischen Abschnitt mit radial zu den Flanken 14, 17, 28, 13 hin abstehenden Speichen.

Eine Prägemarke 39 an der der Seitenwand 3 zugewandten Oberfläche der Grundplatte 8 des Formkörpers 7 bezeichnet die Seitenwand 3, rechts oder links, des Innenbehälters 1 , an denen der Formkörper 7 zur Montage vorgesehen ist.