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Title:
REGULATOR FOR ADJUSTING THE FLUID FLOW IN A HYDROSTATIC OR AEROSTATIC DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/011943
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a regulator for adjusting the medium flow from a medium supply to at least one hydrostatic or aerostatic pocket of a bearing arrangement, a threaded spindle nut or a guide. Said regulator comprises a housing and pressure chambers which are separated by a control element that can be displaced by the force of a spring element. A first pressure chamber is subjected to a first pressure level (p1) and is directly connected to the medium supply. A second pressure chamber is subjected to a second, lower pressure level (p2) and is connected to the medium supply via a first medium resistance element. A third pressure chamber is subjected to a third pressure level (p3) which corresponds to the hydrostatic or aerostatic pocket, said third chamber being connected to the hydrostatic or aerostatic pocket. The regulator (1) is characterized in that the housing (7) has a support surface (19) comprising a passage orifice (30; 46) for the medium flow. When the regulator (1) is mounted, it rests on a counter surface (23; 23') located on the bearing arrangement, the threaded spindle nut or the guide so that a direct medium communication (3; 3') between the regulator (1) and the pocket and/or the medium supply is achieved.

Inventors:
SCHOENFELD ROBERT (DE)
Application Number:
PCT/EP1998/005080
Publication Date:
March 11, 1999
Filing Date:
August 11, 1998
Export Citation:
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Assignee:
SCHOENFELD ROBERT (DE)
International Classes:
F16H25/24; F16C29/02; F16C32/06; G05D7/01; (IPC1-7): F16C32/06; F16C29/02
Foreign References:
DE3533037C11986-12-18
EP0840190A21998-05-06
DE2829787A11979-01-18
US3779274A1973-12-18
FR931540A1948-02-25
FR2130997A51972-11-10
FR997880A1952-01-11
DE3533037C11986-12-18
Attorney, Agent or Firm:
Gleiss, Alf-olav (Maybachstrasse 6A Stuttgart, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Regler zur Regelung eines mindestens einer Hy drostatikoder Aerostatiktasche einer Lagerung, Gewindespindelmutter oder einer Führung von einer Medienversorgung zugeführten Medienstromes, mit ei nem Reglergehäuse und mit von einem gegen die Kraft eines Federelements beweglichen Steuerelement ge trennten Druckräumen, von denen ein mit einem er sten Druckniveau (p1) beaufschlagter erster Druck raum unmittelbar mit der Medienversorgung, ein mit einem niedrigeren zweiten Druckniveau (p2) beauf schlagter zweiter Druckraum über einen ersten Strö mungswiderstand mit der Medienversorgung und ein dritter Druckraum, der mit einem dritten Druckni veau (p3) beaufschlagt ist, das dem in der Hydro statikoder Aerostatiktasche entspricht, mit der Hydrostatikoder Aerostatiktasche verbunden ist, wobei durch das Steuerelement ein zwischen dem zweiten und dritten Druckraum angeordneter, den der Tasche zugeführten Medienstrom beeinflussender, va riabler zweiter Strömungswiderstand, dessen Größe durch die Kraftwirkung des ersten Druckraumes ange hoben, durch die Wirkung der Federkraft sowie die Kraftwirkungen des zweiten und dritten Druckraumes aber vermindert wird, ausgebildet ist, dadurch ge kennzeichnet, daß das Reglergehäuse (7) eine eine <BR> <BR> <BR> Durchlaßöffnung (30 j46) fur den Medienstrom umfas sende Anlagefläche (19) aufweist, mit der der Reg ler (1) im montierten Zustand an einer der Lage rung, Gewindespindelmutter oder der Führung zuge ordneten Gegenfläche (23 ; 23') anliegt, so daß eine direkte Medienverbindung (3 ; 3') zwischen Regler (1) und Tasche und/oder Medienversorgung geschaffen wird.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reglergehäuse (7) mindestens zwei Gehäuse teile (9,11 ; 11') umfaßt, zwischen denen der erste Druckraum (27), das Steuerelement (25), der zweite Druckraum (31) und der zweite Strömungswiderstand (49) angeordnet sind.
3. Regler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn zeichnet, daß der erste Strömungswiderstand (33) in die am ersten Gehäuseteil (9) ausgebildete Anlage fläche (19) und/oder in die Gegenfläche (23 ; 23') eingearbeitet ist.
4. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfläche (23 ; 23') eine Gehäusefläche der Lagerung, Gewinde spindelmutter oder Führung, oder die Oberfläche ei ner zwischen dem Regler und der Lagerung, Gewinde spindelmutter oder Führung angeordneten Zwischen platte (61) ist.
5. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Strömungswi derstand (33) in eine Gehäusefläche (21) des zwei ten Gehäuseteils (11 ; 11') eingebracht ist.
6. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Strömungswi derstand (33) in die der Anlagenfläche (19) abge wandte Oberfläche (17) des die Anlagefläche (19) aufweisenden ersten Gehäuseteils (9) eingebracht ist.
7. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Strömungswi derstand (33) über mindestens einen, in das erste Gehäuseteil (9) eingebrachtenvorzugsweise als kreisrunde Bohrung (41) ausgebildetenKanal mit dem zweiten Druckraum (31) verbunden ist.
8. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Medienverbindung (3') zwischen Medienversorgung und Regler (1) über das zweite Gehäuseteil (11 ; 11') realisierbar ist.
9. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweitevorzugs weise topfförmig ausgebildeteGehäuseteil (11) ei ne vorzugsweise kreisförmige Sackbohrung (13) auf weist, in der das erstevorzugsweise rundeGehäu seteil (9) angeordnet ist.
10. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das erste vorzugsweise rundeGehäuseteil (9) in einer in das Gehäuse (24) der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung eingebrachtenvorzugsweise kreisrun denSackbohrung (69) angeordnet ist und daß die Sackbohrung (69) mittels des zweiten Gehäuseteils (11') verschließbar ist. (30 ; 46) für den Medienstrom umfassende Anlagefläche (19) aufweist, mit der der Regler (1) im montierten Zustand an einer der Lagerung, Gewindespindelmutter oder der Führung zugeordneten Gegenfläche (23 ; 23') anliegt, so daß eine direkte Medienverbindung (3 ; 3') zwischen Regler (1) und Tasche und/oder Me dienversorgung geschaffen wird. (Figur 1).
Description:
REGLER ZUR REGELUNG DES FLUIDSTROMES EINER HYDROSTATIK-ODER AEROSTATIKVORRICH- TUNG Beschreibung Die Erfindung betrifft einen Regler zur Regelung eines mindestens einer Hydrostatik-oder Aerosta- tiktasche einer Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung zugeführten Medienstromes gemäß Ober- begriff des Anspruchs 1.

Regler der hier angesprochenen Art sind für Flüs- sigkeiten bekannt (DE 35 33 037 C1). Sie zeichnen sich dadurch aus, daß der von dem Regler beein- flußte Fluidstrom bei einer Druckerhöhung in der Hydrostatiktasche zunimmt. Hydrostatische Lagerun- gen, Gewindespindelmuttern oder Führungen, die mit Reglern der oben genannten Art zusammenwirken, zeichnen sich aufgrund dessen dadurch aus, daß die erreichbaren Steifen und Belastungen dieser Ele- mente bei vergleichbaren technischen Daten wesent- lich größer als die mit alternativen Systemen sind. Die Durchflußmenge Q ist proportional zur dritten Potenz der Spalthöhe beziehungsweise der Höhe h des von dem Medium durchströmten Spalts der Tasche. Es ergibt sich bei laminarer Strömung die Bedingung Q-p h3/, wobei mit ri die dynamische Viskosität des Mediums beziehungsweise der Flüs- sigkeit bezeichnet wird. Dieser Zusammenhang ist in ähnlicher Weise für gasförmige Medien gültig.

Aus der hier wiedergegeben Zuordnung ergibt sich, daß die Änderung der Höhe h aufgrund einer Druckänderung in der Hydrostatiktasche durch eine Zunahme des Flüssigkeitsstromes beziehungsweise der Durchflußmenge Q reduziert, beziehungsweise praktisch ganz vermieden werden kann. Wird also eine Hydrostatiktasche so belastet, daß der in dieser Hydrostatiktasche herrschende Druck erhöht wird, so kann einer Spalthöhenänderung und damit einer Verlagerung der geführten beziehungsweise gelagerten Teile dadurch entgegengewirkt werden, daß der vom Regler in die Hydrostatiktasche flie- ßende Fluidstrom vergrößert wird. Hierdurch ergibt sich eine höhere Steife.

Der bekannte Regler ist so konzipiert, daß übli- cherweise zumindest zwei Regler in einem Block zu- sammengefaßt sind und von einem gemeinsamen Druck- anschluß gespeist werden. Dieses Konzept führt in vielen Fällen dazu, daß zwischen den Reglern und den Hydrostatiktaschen mit teilweise erheblichem Aufwand relativ lange Verbindungsleitungen ge- schaffen werden müssen, wobei die räumliche Unter- bringung dieser Leitungen oftmals sehr schwierig ist, zum Beispiel bei der Versorgung von Gewinde- trieben mit hydrostatischer Mutter. Nachteilig bei dem bekannten Regler ist weiterhin, daß dieser vielfach aufgrund der hohen kinetischen Energie des Fluids/Gas in den Leitungen zum Schwingen neigt.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen für flüssige und auch für gasförmige Medien verwendba- ren Regler zu schaffen, der die genannten Nachtei- le nicht aufweist.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Regler vorge- schlagen, der die in Anspruch 1 genannten Merkmale aufweist. Der Regler zeichnet sich dadurch aus, daß das Reglergehäuse eine eine Durchlaßöffnung für den Medienstrom umfassende Anlagefläche auf- weist, mit der der Regler im montierten Zustand an einer der Lagerung, Gewindespindelmutter oder der Führung zugeordneten Gegenfläche anliegt, so daß eine direkte Medienverbindung zwischen Regler und Tasche und/oder Medienversorgung geschaffen wird.

Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird unter"direkter"Medienverbindung eine Ver- bindung verstanden, die ohne Verschraubung und zu- sätzliche Montageelemente hergestellt wird. Beim Anbringen des Reglers an der Gegenfläche wird also gleichzeitig die Medienverbindung gebildet. Hier- durch kann einerseits der Aufbau des Reglers ver- einfacht und andererseits der Aufwand zu dessen Montage verringert werden. Die Gegenfläche kann beispielsweise eine Teilfläche eines Gehäuses der Lagerung, Gewindespindelmutter oder der Führung sein. Dadurch ist es möglich, den Regler in unmit- telbarer Nähe der Hydro-/Aerostatiktasche anzuord- nen, so daß kurze Verbindungsleitungen zwischen dem Regler und der Tasche realisierbar sind. Hier- durch kann ein Schwingen des Mediums in den Ver- bindungsleitungen verhindert, zumindest aber weit- gehend verringert beziehungsweise abgeschwächt werden. Der Regler ist einfach und schnell mon- tierbar und zeichnet sich weiterhin durch einen einfachen Aufbau aus.

Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Reg- lers ist vorgesehen, daß das Reglergehäuse minde- stens zwei Gehäuseteile umfaßt, zwischen denen der erste Druckraum, das Steuerelement, der zweite Druckraum und der zweite Strömungswiderstand ange- ordnet sind. Dadurch kann eine besonders kompakte Bauweise des Reglers realisiert werden.

Bevorzugt wird auch eine Ausführungsform des Reg- lers, bei der der erste Strömungswiderstand in die am ersten Gehäuseteil ausgebildete Anlagefläche und/oder in die Gegenfläche eingearbeitet ist. Un- ter"Einarbeiten"wird sowohl das Einbringen des ersten Strömungswiderstandes mittels eines Schneidwerkzeugs, beispielsweise einem Fräser, verstanden, als auch eine spanlose Bearbeitung.

Der erste Strömungswiderstand kann in die dafür vorgesehene Fläche also auch eingepreßt/-gedrückt oder bei der Herstellung des ersten Gehäuseteils und/oder der Gegenfläche eingeformt werden.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.

Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich- nung näher erläutert. Es zeigen : Figuren eine Draufsicht, einen Querschnitt 1 bis 3 und eine Untersicht eines Ausfüh- rungsbeispiels des erfindungsgemäßen Reglers ; Figuren eine Untersicht und einen Querschnitt 4 und 5 eines weiteren Ausführungsbeispiels des Reglers und Figur 6 Querschnitt eines dritten Ausfüh- rungsbeispiels des Reglers.

Figur 1 zeigt einen Querschnitt eines ersten Aus- führungsbeispiels eines Reglers 1, der dazu dient, einen Medienstrom zu regeln, der einem Verbrau- cher, insbesondere einer hier nicht dargestellten hydrostatischen oder einer aerostatischen Tasche über eine Medienverbindung 3 zugeführt wird. Der- artige Taschen finden sich bei hydrostatischen oder aerostatischen Lagerungen, Gewindespindelmut- tern und Führungen. Der Regler 1 wird von einer von einem nicht dargestellten Motor angetriebenen Pumpe, die als Medienversorgung dient und einen Medienstrom bereitstellt, über eine Zufuhrleitung 5, beispielsweise mit einem flüssigen Medium, vor- zugsweise Öl, versorgt. Rein beispielhaft wird im folgenden davon ausgegangen, daß es sich bei dem Medium um eine Flüssigkeit handelt.

Der Regler 1 weist ein Reglergehäuse 7 auf, das zwei separierbare Gehäuseteile 9 und 11 umfaßt.

Das als kreisrunde Scheibe ausgebildete erste Ge- häuseteil 9 ist in einer Sackbohrung 13 des topfförmig ausgebildeten zweiten Gehäuseteils 11 angeordnet. Die Sackbohrung 13 weist eine an die Außenkontur des ersten Gehäuseteil 9 angepaßte Kontur auf und ist hier demgemäß kreisförmig aus- gebildet. Das erste Gehäuseteil 9 liegt mit seiner dem Grund 15 der Sackbohrung 13 zugewandten Ober- fläche 17 an diesem an, wobei die Dicke des ersten Gehäuseteils 9 derart gewählt ist, daß die der Oberfläche 17 gegenüberliegende Seite des ersten Gehäuseteils 19, nämlich die Anlagefläche 19, im wesentlichen in der gleichen-senkrecht zur Bilde- bene der Figur 1 verlaufenden-gedachten Ebene E1 liegt, wie die Gehäusefläche 21 des zweiten Gehäu- seteils 11.

Der Regler 1 ist in Figur 1 im montierten Zustand dargestellt. Dabei liegen die Anlagefläche 19 des ersten Gehäuseteils 9 und die Gehäusefläche 21 des zweiten Gehäuseteils 11 an einer Gegenfläche 23 eines Gehäuses 24 einer Lagerung, Gewindespindel- mutter oder Führung an. In der Gegenfläche 23 mün- den sowohl eine Verbindungsleitung 26, die Teil der Medienverbindung 3 ist, als auch die mit der Medienversorgung in Verbindung stehende Zufuhrlei- tung 5, die Teil einer Medienverbindung 3'ist.

Im folgenden wird der Aufbau des Reglers 1 näher erläutert : Dieser umfaßt drei Druckräume, die von einem von einer federelastischen Platte gebildeten Steuerelement 25 getrennt sind. Der erste Druck- raum 27 ist über eine randoffene Ausnehmung 29 im ersten Gehäuseteil 9, die sich bis zu einer Durch- laßöffnung 30 erstreckt, die an der Stelle des er- sten Gehäuseteils 9 angeordnet ist, die im mon- tierten Zustand des Reglers 1 der in der Gegenflä- che 23 mündenden Zufuhrleitung 5 gegenüberliegt, mit der Zufuhrleitung 5 verbunden. Der erste Druckraum 27 wird mit einem ersten Druckniveau p1 beaufschlagt, das im wesentlichen dem der Medien- versorgung entspricht. Der zweite Druckraum 31 ist über einen nicht veränderbaren, ersten Strömungs- widerstand 33 mit der Zufuhrleitung 5 und damit mit der Medienversorgung, also der nicht darge- stellten Pumpe verbunden. Im zweiten Druckraum 31 liegt bei einer Strömung des Mediums durch den er- sten Strömungswiderstand 33 ein zweites Druckni- veau p2 vor. Auf den dritten Druckraum wird nach- folgend noch näher eingegangen.

Der erste Strömungswiderstand 33 ist bei diesem Ausführungsbeispiel in die Anlagefläche 19 des er- sten Gehäuseteils 9 eingearbeitet und wird von zwei kreisförmigen Ringnuten 35a und 35b gebildet, die über eine in Form eines Langlochs ausgebildete Nut 37 miteinander verbunden sind. Die Nut 37 ist -wie die Ringnuten 35a, 35b-ausgehend von der An- lagefläche 19 des ersten Gehäuseteils 9 in dieses eingebracht. Die mit der Medienversorgung in Ver- bindung stehende Zufuhrleitung 5 mündet in die äu- ßere Ringnut 35a in einem Bereich, der zur Nut 37 um einen Winkelbereich von circa 180° versetzt ist. Dieser von einem Umfangsbereich der Ringnut 35a gebildete Bereich, in dem das Medium aus der Zufuhrleitung 5 in den Regler strömt, wird im fol- genden als Durchlaßöffnung 30 bezeichnet. Wie aus Figur 2, die eine Unteransicht des Reglers 1 gemäß Figur 1 zeigt, ersichtlich, strömt das von der Me- dienversorgung gelieferten Medium in zwei mit Pfeilen 39 angedeuteten Teilströmen, von denen ei- ner in Richtung des Uhrzeigersinns und der andere entgegen dem Uhrzeigersinn über einen Winkelbe- reich der Ringnut 35a von circa 180° bis zur Nut 37. Von dieser gelangt das Medium in die innere Ringnut 35b und teilt sich wiederum in zwei Teil- ströme auf, die im und entgegen dem Uhrzeigersinn über einen Winkelbereich der kreisförmigen Ringnut 35b von circa 180° bis zu einem-bei diesem Aus- führungsbeispiel als kreisrunde Bohrung 41 ausge- bildeten-Kanal und von diesem in den zweiten Druckraum 31 strömen.

Das in Figur 1 dargestellte Steuerelement 25 ist in einer von der Oberfläche 17 des ersten Gehäuse- teils 9 ausgehenden, hier kreisrund ausgebildeten Vertiefung 43 derart eingebracht, daß die Vertie- fung 43 in den ersten Druckraum 27 und den zweiten Druckraum 31 unterteilt wird. Dazu wird das Steue- relement 25 zumindest weitgehend druckdicht in der Vertiefung 43 angeordnet.

Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbei- spiel ist in der Mitte der Vertiefung 43 ein kreisrunder Vorsprung vorgesehen, der eine zentra- le Bohrung 45, die Teil der Medienverbindung 3 ist, und eine die Bohrung 45 umgebende Ringfläche 47 aufweist. Das Steuerelement 25 beziehungsweise die federelastische Platte bildet mit der Ringflä- che 47 einen variablen zweiten Strömungswiderstand 49. Im drucklosen Zustand des Reglers 1 berührt das Steuerelement 25 die Ringfläche 47 nicht, da die Ringfläche 47-wie in Figur 1 ersichtlich-in einer anderen Ebene liegt als die Auflagefläche für das Steuerelement 25. Das als zweiter Strö- mungswiderstand 49 dienende Steuerelement 25 trennt also den zweiten Druckraum 31 von einem ein Druckniveau p3 aufweisenden dritten Druckraum, der durch die zu der hier nicht dargestellten Tasche führenden Medienverbindung 3 gebildet wird.

Im Betrieb der Pumpe wird das Medium über die Zu- fuhrleitung 5 und über den ersten Strömungswider- stand 33 in den zweiten Druckraum 31 gefördert.

Von dort gelangt das Medium über den variablen zweiten Strömungswiderstand 49, nämlich über einen von dem Steuerelement 25 beeinflußten Durchlaß- spalt zwischen der Anlagefläche des Steuerelements 25 und der Ringfläche 47, in die zentrale Bohrung 45. Von dieser gelangt das Medium über eine Durch- laßöffnung 46 in die im Gehäuse 24 angeordnete Verbindungsleitung 26 und weiter zur Tasche. Der erste Strömungswiderstand 33 bewirkt im Betrieb des Reglers 1 einen Druckabfall, so daß das im zweiten Druckraum 31 gegebene zweite Druckniveau kleiner ist als das erste Druckniveau p1 im ersten Druckraum 27. Weiter bewirkt der variable zweite Strömungswiderstand 49 im Betrieb einen Druckab- fall, so daß das in der Medienverbindung 3 (Bohrung 45, Verbindungsleitung 26) gegebene Druckniveau p3, welches dem Druck in der Hydrosta- tiktasche entspricht, kleiner als das Druckniveau p2 ist.

Figur 1 zeigt, daß das Steuerelement 25 also ei- nerseits mit dem Druck p1 im ersten Druckraum 27 und andererseits mit dem in zweiten Druckraum 31 gegebenen Druck p2 sowie dem im dritten Druckraum beziehungsweise in der Medienverbindung 3 gegebe- nen Druck p3 beaufschlagt wird. Zusätzlich wirkt die Federkraft des von einer federelastischen Platte gebildeten Steuerelements 25 derart, daß diese mit der auf dem Druckniveau p2 und p3 beru- henden Druckkraft gleichgerichtet ist.

Im stationären Betrieb des Reglers 1, also bei konstantem Pumpendruck p1 und konstantem Druck p3 ist die Summe der Kräfte aus den drei genannten Drücken und der Federkraft auf das Steuerelement 25 gleich null. Wird der Druck p2 bei konstantem Druck p1 und p3 durch eine Störung zum Beispiel verkleinert, so würde das Steuerelement 25 durch den dann überwiegenden Druck p1 in Figur 1 nach rechts bewegt und die Größe des variablen zweiten Strömungswiderstandes 49 so vergrößert, daß die Summe der Kräfte auf das Steuerelement 25 wieder gleich null ist, so daß also der Druck p2 seinen ursprünglichen Wert wieder erreicht. Bei einer Vergrößerung von p2 aufgrund einer Störung würde der umgekehrte Vorgang ablaufen. Durch den Regler 1 wird also bei konstantem Druck p1 und p3 ein konstanter Differenzdruck (p1-p2) über den er- sten Strömungswiderstand 33 und somit durch den Regler 1 eingestellt. Wird der Druck p3 in den durch die Medienverbindung 3 gegebenen dritten Druckraum und folglich in der Hydrostatiktasche genügend langsam verändert, so daß dynamische Kräfte vernachlässigt werden, so gilt die Aussage, daß die Summe der Kräfte aus den drei Druckwerten und der Federkraft gleich null ist, auch hierfür.

Damit ist einem höheren Druck p3 ein niedrigerer Druck p2, also ein höherer Differenzdruck (p1- p2) und somit ein größerer Durchfluß Q zugeordnet.

Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf den Regler 1, dessen zweites Gehäuseteil 11 mehrere, hier insge- samt vier Bohrungen 51 aufweist, die sich sowohl durch den Deckel des zweiten Gehäuseteils 11 er- strecken, als auch durch dessen Mantel. Zur Monta- ge des Reglers 1 werden nicht dargestellte Befe- stigungsmittel, beispielsweise Schrauben durch die Bohrungen 51 hindurchgesteckt und in dafür vorge- sehene Gewindebohrungen, die im Gehäuse 24 der La- gerung, Gewindespindelmutter oder Führung einge- bracht sind, eingeschraubt. Dabei werden die Ge- häusefläche 21 des zweiten Gehäuseteils 11 und die Anlagefläche 19 des in der Sackbohrung 13 des zweiten Gehäuseteils 11 angeordneten ersten Gehäu- seteils 9 mit der Gegenfläche 23 der Lagerung, Ge- windespindelmutter oder Führung in Anlage ge- bracht. Hierdurch wird ohne zusätzliche Montagee- lemente eine direkte Medienverbindung zwischen Regler 1 und Tasche sowie zwischen Regler 1 und Medienversorgung geschaffen.

Die Sackbohrung 13 des zweiten Gehäuseteils 11 ist gegenüber der Umgebung mittels einer in Figur 1 dargestellten Dichtung 53 abgedichtet, die in ei- ner Ringnut 55 angeordnet ist. Die Ringnut 55 ist ausgehend von der Gehäusefläche 21 des zweiten Ge- häuseteils 11 in dieses eingebracht. Weiterhin ist die Durchlaßöffnung 46 der Bohrung 45 im Anlagebe- reich der Anlagefläche 19 an der Gegenfläche 21 gegenüber der Ringnut 35b des ersten Strömungswi- derstandes 33 mittels einer Dichtung 57 abgedich- tet, die-ausgehend von der Anlagefläche 19 des ersten Gehäuseteils 9-in einer die Bohrung 45 um- gebenden Ringnut 59 angeordnet ist.

Der erste Strömungswiderstand 33 kann in die Anla- gefläche 19 und/oder in die Gegenfläche 23 einge- arbeitet werden. Es ist aber auch möglich, den er- sten Strömungswiderstand 33 in die Gehäusefläche 21 des zweiten Gehäuseteils 11 zu integrieren. Ei- ne weitere Möglichkeit der Anordnung des ersten Strömungswiderstandes 33 ist in der Oberfläche 17 des ersten Gehäuseteils 9, also der der Anlageflä- che 19 abgewandten Seite des ersten Gehäuseteils 9. Es bleibt festzuhalten, daß der erste Strö- mungswiderstand 33 in das erste Gehäuseteil 9, das zweite Gehäuseteil 11 und/oder das Gehäuse 24 der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung inte- grierbar ist.

Figur 4 zeigt einen Querschnitt eines zweiten Aus- führungsbeispiels des Reglers 1. Teile, die mit denen in den Figuren 1 bis 3 übereinstimmen, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß zu deren Beschreibung zu den Figuren 1 bis 3 verwie- sen wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Gegenfläche 23', an der das erste Gehäuseteil 9 mit seiner Anlagefläche 19 und das zweite Gehäuse- teil 11 mit seiner Gehäusefläche 21 anliegen, von einer Oberfläche einer zwischen dem Regler 1 und dem Gehäuse 24 der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung angeordneten Zwischenplatte 61 gebil- det. In dieser ist ein von einer Bohrung gebilde- ter Verbindungskanal 62 eingebracht, der die Boh- rung 45 im ersten Gehäuseteil 9 des Reglers 1 mit der im Gehäuse 24 der Lagerung, Gewindespindelmut- ter oder Führung angeordneten Verbindungsleitung 26 verbindet, die sich bis zur Hydro-oder Aero- statiktasche erstreckt.

Bei dem in Figur 4 dargestellten Regler 1 erfolgt die Medienverbindung 3'zwischen Medienversorgung, also der nicht dargestellten Pumpe und dem Regler 1 über das zweite Gehäuseteil 11. Hierzu ist eine Gewindebohrung 63 in das zweite Gehäuseteil 11 des Reglers 1 eingebracht, in die die über die randof- fene Ausnehmung 29 im ersten Gehäuseteil 9 mit dem ersten Druckraum 27 verbundene Zufuhrleitung 5 mündet. In die Gewindebohrung 63 wird ein Anschluß 65 eingeschraubt, der Teil einer Ringleitung 67 ist. Mittels der Ringleitung 67, die mit weiteren -nicht dargestellten-Reglern verbunden werden kann, wird das Medium von der Medienversorgung in den Regler 1 geführt. Hierzu weist der Anschluß 65 eine nicht dargestellte Bohrung auf, die die Ringleitung 67 mit der Zufuhrleitung 5 verbindet.

Der erste, hier von lediglich einer Ringnut 35 ge- bildete Strömungswiderstand 33 ist auch bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel in die Anlagefläche 19 des ersten Gehäuseteils 9 eingear- beitet. Alternativ ist es möglich, den ersten Strömungswiderstand des Reglers in die Gegenfläche 23'zu integrieren, so daß bei einem bestehenden, auch bereits montierten Regler der ersten Strö- mungswiderstand einfach auf einen gewünschten Wert geändert werden kann, indem lediglich eine andere Zwischenplatte eingesetzt wird, deren den ersten Strömungswiderstand des Reglers bildende Ringnut beziehungsweise Ringnuten einen anderen/andere Wi- derstandswert (e) aufweist/aufweisen. Selbstver- ständlich ist es auch möglich, daß der erste Strö- mungswiderstand sowohl in die Anlagefläche 19 als auch in die Gegenfläche 23'eingearbeitet ist.

Auch dann kann der erste Strömungswiderstand ent- weder durch Austausch der Zwischenplatte durch ei- ne andere oder durch Weglassen der Zwischenplatte definiert geändert werden.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorge- sehen, den ersten Strömungswiderstand des Reglers ausschließlich in die Zwischenplatte 61 einzuar- beiten, beispielsweise in die Oberfläche der Zwi- schenplatte 61, die an dem Gehäuse 24 der Lage- rung, Gewindespindelmutter oder Führung anliegt.

Es ist ferner möglich, den ersten Strömungswider- stand teilweise oder vollständig in das Gehäuse 24 zu integrieren. Es bleibt festzuhalten, daß der erste Strömungswiderstand in dem ersten Gehäuse- teil 9, der Zwischenplatte 61 und/oder dem Gehäuse 24 integrierbar ist.

Figur 5 zeigt eine Unteransicht des in Figur 4 dargestellten Reglers 1, bei dem der erste Strö- mungswiderstand von lediglich einer, hier spiral- förmigen Ringnut 35 gebildet ist. Diese ist ausge- hend von der Anlagefläche 19 des ersten Gehäuse- teils 9 in dieses eingebracht.

Figur 6 zeigt einen Querschnitt eines dritten Aus- führungsbeispiels des Reglers 1. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, so daß zu deren Beschreibung zu den vorangegangenen Figu- ren verwiesen wird. Im folgenden soll lediglich auf die Unterschiede näher eingegangen werden. Das erste Gehäuseteil 9 des Reglers 1 ist in einer kreisrunden Sackbohrung 69 angeordnet, die in ei- nem lediglich gestrichelt angedeuteten Gehäuse 24 der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung eingebracht ist. Das erste Gehäuseteil 9 liegt mit seiner Anlagefläche 19 an der Gegenfläche 23 des Gehäuses 24 an, die von dem Grund der Sackbohrung 69 gebildet wird. Das zweite Gehäuseteil 11'des in Figur 6 im montierten Zustand dargestellten Reglers 1 ist-wie das erste Gehäuseteil 9-schei- benförmig ausgebildet und an dem Gehäuse 24 der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung derart angebracht, daß die Sackbohrung 69 mit dem darin angeordneten ersten Gehäuseteil 9 verschlossen ist. Diese Ausführungsform des Reglers 1 mit dem teilweise in das Gehäuse 24 der Lagerung, Gewinde- spindelmutter oder Führung integrierten Reglerge- häuse 7 ist besonders platzsparend.

Allen anhand der Figuren 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß das Reg- lergehäuse 7 mindestens zwei Gehäuseteile umfaßt, zwischen denen der erste Druckraum 27, das Steue- relement 25, der zweite Druckraum 31 und der zwei- te Strömungswiderstand 49 angeordnet sind. Der erste Strömungswiderstand 33 ist bei dem Aus- führungsbeispiel gemäß Figur 6 in die am ersten Gehäuseteil 9 des Reglergehäuses 7 ausgebildete Anlagefläche 19 eingearbeitet. Es ist aber auch möglich, den ersten Strömungswiderstand 33 in die Gegenfläche 23 beziehungsweise 23'einzuarbeiten, wobei die Gegenfläche 23'eine Gehäusefläche der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung, oder die Oberfläche einer zwischen dem Regler und der Lagerung, Gewindespindelmutter oder Führung ange- ordneten Zwischenplatte 61 ist. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der erste Strömungswiderstand 33 sowohl in der Anlagefläche 19 des ersten Gehäuseteils 9 des Reglergehäuses 7, als auch in die Gegenfläche 23,23'eingearbeitet ist. Der erste Strömungswiderstand 33 kann ohne weiteres auch in Gehäusefläche 21 des zweiten Ge- häuseteils 11 beziehungsweise 11'eingebracht wer- den. Schließlich ist es auch möglich, daß der er- ste Strömungswiderstand 33 in die Oberfläche 17 des ersten Gehäuseteils 9 integriert wird.

Der erste Strömungswiderstand 33 kann von einer oder mehreren Nuten gebildet werden, die einen li- nearen und/oder kurvenförmigen Verlauf aufweisen, beispielsweise spiralförmig oder kreisförmig. Die Nut beziehungsweise die Nuten, die den ersten Strömungswiderstand bilden, können praktisch jede beliebige Form aufweisen.

Bei einem Ausführungsbeispiel des Reglers, bei dem der erste Strömungswiderstand in die am ersten Ge- häuseteil 9 ausgebildete Anlagefläche 19 und/oder in die Gegenfläche 23,23'eingearbeitet ist, kann der erste Strömungswiderstand im demontierten Zu- stand des Reglers sehr leicht gereinigt werden.

Dies ist außerdem auch bei einem Ausführungsbei- spiel möglich, bei der der erste Strömungswider- stand in die Gehäusefläche 21 des zweiten Gehäuse- teils 11 beziehungsweise 11'eingebracht ist.

Ein Austausch des Reglers 1 ist beispielsweise da- durch, daß das Reglergehäuse mindestens zwei Ge- häuseteile umfaßt, sehr leicht möglich, indem we- nigstens eines der beiden Gehäuseteile durch ein anderes ausgetauscht wird, wodurch zum Beispiel der erste Strömungswiderstand und somit das Regel- verhalten des Reglers verändert werden kann.

Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch die direkte Medienverbindung zwischen Regler und Ta- sche und/oder Medienversorgung, die beim Montieren des Reglers 1 an eine der Lagerung, Gewindespin- delmutter oder der Führung zugeordneten Gegenflä- che unmittelbar gebildet wird, ist eine Montage des Reglers einfach und schnell durchführbar, ohne daß zusätzliche Montageelemente benötigt werden.

Weiterhin können durch die unmittelbare Anordnung des Reglers an der Hydro-/Aerostatiktasche der La- gerung, Gewindespindelmutter oder Führung kurze Verbindungsleitungen zwischen dem Regler und der Tasche realisiert werden, so daß das Medium in den Verbindungsleitungen überhaupt nicht oder nur re- lativ gering schwingt.




 
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