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Patent Searching and Data


Title:
REINFORCED LONGITUDINAL BEAM FOR A RAILWAY VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/134788
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a reinforced longitudinal beam for railway vehicles, wherein the longitudinal beam is divided in the longitudinal axis into a first partial beam (1) and a second partial beam (2), and the first partial beam (1) is connected to a second assembly (B) of the railway vehicle and the second partial beam (2) is connected to a first assembly (A) of the railway vehicle, and particular surfaces (8) are provided on the first partial beam (1) for forming a welded connection to the second partial beam (2), and particular surfaces (9) are provided on the second partial beam (2) for forming a welded connection to the first partial beam (1), wherein one of the partial beams (1, 2) comprises an end facing (11).

Inventors:
NEDELIK, Robert (Puchsbaumplatz 1/23, Wien, A-1100, AT)
Application Number:
EP2011/055745
Publication Date:
November 03, 2011
Filing Date:
April 13, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG ÖSTERREICH (Siemensstraße 90, Wien, A-1210, AT)
NEDELIK, Robert (Puchsbaumplatz 1/23, Wien, A-1100, AT)
International Classes:
B61D17/04
Attorney, Agent or Firm:
MAIER, Daniel (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Verstärkter Langträger für ein Schienenfahrzeug, wobei der Langträger in Längsrichtung in einen ersten

Teilträger (1) und einen zweiten Teilträger (2) geteilt ist und der erste Teilträger (1) mit einer zweiten

Baugruppe (B) des Schienenfahrzeugs und der zweite

Teilträger (2) mit einer ersten Baugruppe (A) des

Schienenfahrzeugs verbunden ist und am ersten Teilträger (1) bestimmte Flächen (8) zur Ausbildung einer

Schweißverbindung mit dem zweiten Teilträger (2)

vorgesehen sind und am zweiten Teilträger (2) bestimmte Flächen (9) zur Ausbildung einer Schweißverbindung mit dem ersten Teilträger (1) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Teilträger (1, 2) eine Ausfachung (11) aufweist und die Teilträger (1, 2) jeweils einstückig aus Metallblech geformt sind.

Verstärkter Langträger für ein Schienenfahrzeug nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der aus dem ersten Teilträger (1) und dem zweiten Teilträger (2) gebildete Langträger ein geschlossenes Profil aufweist.

Verstärkter Langträger für ein Schienenfahrzeug nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erster Teilträger (1) ein im wesentlichen dreieckförmiges Profil aufweist.

Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Baugruppe (A) des Schienenfahrzeugs eine

Seitenwand ist und die zweite Baugruppe (B) ein Untergestell ist.

Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge gemäß

Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Baugruppe (A) des Schienenfahrzeugs eine

Seitenwand ist und die zweite Baugruppe (B) ein Dach ist .

6. Schienenfahrzeug, umfassend einen Wagenkasten aus

Metall, welcher in ein Untergestell, Seitenwände und ein

Dach geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur

Verbindung des Untergestells mit den Seitenwänden oder zur Verbindung der Seitenwände mit dem Dach ein

verstärkter Langträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4 vorgesehen ist.

Description:
Beschreibung

Verstärkter Langträger für ein Schienenfahrzeug

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen verstärkten Langträger für ein Schienenfahrzeug und ein Schienenfahrzeug mit einem solchen Langträger.

Stand der Technik

Der Aufbau von Schienenfahrzeugen, insbesondere

Passagierfahrzeugen erfolgt heute praktisch ausschließlich als selbsttragende Metallkonstruktionen. Dabei wird ein

Fahrzeugkasten aus einem Untergestell, Seitenwänden,

Stirnwänden und einem Dach aufgebaut. Das Untergestell muss den Betriebskräften, besonders den Beladungs- Kupplungsdruck- und Zugkräften standhalten. Dazu wird das Untergestell häufig als Rahmenkonstruktion ausgeführt und umfasst üblicherweise zwei außenliegende Langträger sowie mehrere, diese

Längsträger verbindende Querträger und ist an den

Fahrzeugenden verstärkt.

Eine wirtschaftliche Herstellung von Schienenfahrzeugen bedingt einen hohen Automatisierungsgrad in der Fertigung. Insbesondere die Vielzahl an Schweißverbindungen soll

automatisiert gefertigt werden. So werden heute die

Untergestelle, Seitenwände und das Dach bereits auf

geeigneten Schweißmaschinen automatisiert hergestellt. Die Verbindung des Untergestells mit den Seitenwänden bzw. der Seitenwände mit dem Dach kann derzeit nur teilweise mittels automatischer Schweißung vorgenommen werden, da alle

bekannten Schweißmaschinen eine einfache Zugänglichkeit der Schweißnähte erfordern. Die Verbindungsschweißungen zwischen dem Untergestell und den Seitenwänden, bzw. zwischen den Seitenwänden und dem Dach sind im Inneren des Wagenkastens jedoch nur schwer zugänglich und müssen manuell hergestellt werden. Zur Bereitstellung von automatisiert schweißbaren Verbindungsstellen wurde in der nicht vorveröffentlichten Anmeldung PCT/EP2009/062599 ein geteilter Längsträger

offenbart, wobei je ein Teil dieses Langträgers je an einer Großkomponente (Untergestell, Seitenwand oder Dach)

angeschweißt ist, und welcher gerade, gut zugängliche

Verbindungsstellen aufweist, welche beim Anfügen der

zugehörigen Großkomponente automatisiert schweißbar sind. Wird diese Lösung für die Verbindungsstelle Seitenwand - Untergestell eingesetzt, so ist ein Durchdringen der

Querträger des Untergestells in den Teil des Langträgers, welcher dem Untergestell zugeordnet ist, erforderlich. Diese Durchdringungen bedingen, dass eine der Schweißnähte, welche die beiden Teile des Langträgers zu einem geschlossenen

Profil verbinden, an diesen Verbindungsstellen unterbrochen werden muss. Auf diese Durchdringung kann bei einem solchen

Langträger aus Festigkeitsgründen allerdings nicht verzichtet werden .

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen

Langträger für Schienenfahrzeuge anzugeben, welcher die automatisierte Schweißung der Verbindungsstellen zwischen den Großkomponenten (Untergestell, Seitenwände, Dach) eines

Schienenfahrzeugs erlaubt, wobei der Langträger eine so hohe Festigkeit aufweist, dass die Durchdringung des Langträgers durch die Querträger des Untergestells entfallen kann.

Die Aufgabe wird durch einen Langträger mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind

Gegenstand untergeordneter Ansprüche. Dem Grundgedanken der Erfindung nach wird ein Langträger für Schienenfahrzeuge aufgebaut, welcher in Längsrichtung im einen ersten und einen zweiten Teilträger geteilt ist, wobei jeweils ein Teilträger an einer diesem Teilträger jeweils zugeordneten Großkomponente (Untergestell, Seitenwände, Dach) befestigt ist. Die beiden Teilträger sind in einer Weise ausgeführt, dass sie zu einem Langträger zusammengesetzt werden können und mittels Schweißverbindungen miteinander verbunden werden können, wobei die beiden Teilträger zusammen einen Langträger mit einem geschlossenen Profil ergeben.

Dabei ist einer der beiden Teilträger mit einer Ausfachung ausgeführt, sodass dieser Teilträger ein im wesentlichen Dreieckförmiges Profil aufweist.

Dadurch ist der Vorteil erzielbar, Großkomponenten von

Schienenfahrzeugen mittels geradlinigen und ununterbrochenen Schweißnähten verbinden zu können, wobei diese Schweißnähte gut zugänglich sind. Dadurch wird der Einsatz von Schweißmaschinen möglich, was die Herstellung von Schienenfahrzeugen beschleunigt und preisgünstiger gestaltet.

Weiters ist es vorteilhaft, dass ein solcherart aufgebauter Langträger mit Ausfachung wesentlich steifer und stabiler ist als die gebräuchlicher Weise eingesetzten Langträger mit U- Profil bzw. Hutprofil oder auch aus Teilträgern

zusammengesetzte Langträger, wobei durch die erfindungsgemäße Ausfachung eines der Teilträger eine besonders hohe

Festigkeit erzielt wird.

Gegebenenfalls kann ein erfindungsgemäßer Langträger dadurch aus Metall mit geringerer Wandstärke ausgeführt werden, wodurch sich Gewichtsvorteile gegenüber gebräuchlichen

Langträgern ergeben.

Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist der Entfall der Durchdringung eines der Teilträger durch die Querträger des Untergestells. Dadurch ist dieser Teilträger mit weniger Bearbeitungsschritten herstellbar und kann somit schneller und preisgünstiger hergestellt werden. Diese Durchdringung ist bei geteilt aufgebauten Langträgern erforderlich um eine optimale Krafteinleitung zwischen einer Seitenwandsäule und einem Querträger sicherzustellen. Durch die erhöhte

Festigkeit eines mit einer Ausfachung ausgestatteten

Langträgers ist die nicht mehr erforderlich. Somit kann die innere Schweißnaht, welche die beiden Teilträger an der dem Fahrzeuginnenraum zugewandten Seite des Langträgers

verbindet, geradlinig und ununterbrochen über die gesamte Länge des Langträgers ausgeführt werden. Solche Schweißnähte können auch von Schweißmaschinen herstellt werden, was die Fertigung eines Schienenfahrzeugs weiter vergünstigt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung ist die verbesserte Krafteinleitung von Kräften zwischen den

verbundenen Großkomponenten. Insbesondere ist ein Versatz in Fahrzeuglängsrichtung zwischen den Querträgern und den

Seitenwandträgern, welcher sich aus den Toleranzen der

Fahrzeugfertigung ergibt, nicht mehr nachteilig, da durch die erhöhte Festigkeit der Kraftfluss auch bei Längsversatz gewährleistet ist. In weiterer Fortbildung der Erfindung sind Ausnehmungen

(Lochungen) vorgesehen, welche typischerweise in der

Ausfachung und/oder einem Steg eines Teilträgers vorgesehen werden können. Dadurch ist auch der Innenraum eines

erfindungsgemäßen verstärkten Langträgers nach dem Schließen des Profils zugänglich, sodass über diese Lochungen

beispielsweise Rostschutzmittel oder Lackierungen eingebracht werden können. Bei Fahrzeugen aus nichtrostenden Materialien sind diese Lochungen nicht erforderlich, können jedoch zur Gewichtseinsparung trotzdem vorgesehen werden.

Die Herstellung der Teilträger erfolgt vorteilhafterweise aus Metallblech unter Zuhilfenahme von Biegeverfahren. Es ist auch möglich, die Teilträger mittels eines

Extrusionsverfahrens herzustellen, wobei die Schweißnaht zum Schließen des Profils des ersten Teilträgers nicht mehr erforderlich wird. Diese Extrusionsverfahren eigenen sich besonders für die Herstellung von Teilträgern aus

Leichtmetall . Kurzbeschreibung der Zeichnungen Es zeigen beispielhaft:

Fig.l Prinzipskizze eines verstärkten Langträgers für

Schienenfahrzeuge .

Fig.2 Prinzipskizze eines verstärkten Langträgers für

Schienenfahrzeuge, Details und Schweißnähte.

Fig.3 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge,

Verbindungsstelle Untergestell - Seitenwand.

Fig.4 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge,

Verbindungsstelle Untergestell - Seitenwand, Ansicht von außen .

Fig.5 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge.

Fig.6 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge, Ansicht mit Schweißnaht.

Fig.7 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge,

Verbindungsstelle Untergestell - Langträger.

Fig.8 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge,

Verbindungsstelle Untergestell - Langträger, Ansicht von außen .

Fig.9 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge,

Verbindungsstelle Seitenwand - Dach.

Fig.10 Verstärkter Langträger für Schienenfahrzeuge,

Gesamtansicht . Ausführung der Erfindung

Fig.l zeigt beispielhaft und schematisch eine Prinzipskizze eines verstärkten Langträgers für Schienenfahrzeuge. Es ist das stark abstrahierte Konstruktionsprinzip eines längs geteilten, verstärkten Langträgers in Form eines Schnittes quer zur Längsrichtung dargestellt. Der Langträger ist in Längsrichtung in einen ersten Teilträger 1 und einen zweiten Teilträger 2 geteilt. Der erste Teilträger 1 ist mit einer zweiten Baugruppe B (beispielsweise ein Untergestell) verbunden. Der zweite Teilträger 2 ist mit einer ersten Baugruppe A verbunden. Der erste Teilträger 1 umfasst

Schweißflächen 8, welche zur Verbindung mit dem zweiten Teilträger 2 ausgebildet sind. Der zweite Teilträger 2 umfasst Schweißflächen 9, welche zur Verbindung mit dem ersten Teilträger 1 ausgebildet sind. Beim Fügevorgang, bei welchem die erste Baugruppe A mit der zweiten Baugruppe B zusammengefügt wird, werden Schweißnähte zwischen den

Schweißflächen 8 des ersten Teilträgers 1 und den

Schweißflächen 9 des zweiten Teilträgers 2 angefertigt und die Teilträger 1 und 2 und somit auch die Baugruppen A und B verbunden. Diese Schweißnähte verlaufen in Längsrichtung des Langträgers (Bzw. des Schienenfahrzeugs) und können in praktischen Ausführungen des Längsträgers automatisch angefertigt werden. Die Teilträger 1 und 2 bilden in

zusammengefügten Zustand ein geschlossenes Profil, wodurch eine hohe Steifigkeit des Langträgers erzielt wird. Weiters weist der erste Langträger 1 eine Ausfachung 11 auf, wodurch der erste Langträger 1 ein im Wesentlichen dreiecksförmiges Profil erhält.

Fig.2 zeigt beispielhaft und schematisch eine Prinzipskizze eines verstärkten Langträgers für Schienenfahrzeuge wobei Details der Teilträger und Schweißnähte dargestellt sind. Es ist ein erster Teilträger 1 dargestellt, welcher einen Steg 12, einen Gurt 13 und eine Ausfachung 11 umfasst und dadurch ein im Wesentlichen dreiecksförmiges geschlossenes Profil aufweist. Ein solcher Teilträger 1 ist im Allgemeinen

besonders vorteilhaft mittels Biegevorrichtungen aus einem Metallband hergestellt. Dadurch ist es erforderlich, dieses im Wesentlichen dreiecksförmige Profil des Trägers mittels einer Langträgerschweißnaht 10 zu schließen. Ein zweiter

Teilträger 2 umfasst einen Steg 14 und einen Gurt 15 und ist so ausgebildet, dass er mit dem ersten Längsträger 1 zu einem Langträger mit geschlossenem Profil verbunden werden kann. Dazu sind eine äußere Schweißnaht 6 und eine innere

Schweißnaht 7 vorgesehen. Durch den Einsatz eines

erfindungsgemäßen verstärkten Langträgers kann die innere Schweißnaht 7 ebenso wie die äußere Schweißnaht 6 geradlinig und ununterbrochen über die gesamte Länge des Langträgers ausgebildet sein, was die automatische Herstellbarkeit dieser Schweißnähte begünstigt.

Weiters sind eine erste Baugruppe A und eine zweite Baugruppe B dargestellt um die Einbaulage eines erfindungsgemäßen

Langträgers zu verdeutlichen. Die Teilträger 1, 2 werden zuerst mit der jeweilig zugeordneten Baugruppe A, B verbunden und in weiterer Folge miteinander mittels der Schweißnähte 6, 7 verbunden.

Fig .3 zeigt beispielhaft und schematisch ein

Ausführungsbeispiel eines verstärkten Langträgers für

Schienenfahrzeuge an der Verbindungsstelle Untergestell -

Seitenwand. Der Langträger umfasst einen ersten Teilträger 1 und einen zweiten Teilträger 2. Der erste Teilträger 1 ist als im Wesentlichen dreiecksförmiges Profil ausgebildet und mittels der Langträgerschweißnaht 10 verschweißt. Mit dem ersten Teilträger 1 ist eine zweite Baugruppe B (ein

Untergestell) verbunden, wobei in Fig.3 ein Querträger 4 dieses Untergestells dargestellt ist. Der zweite Teilträger 2 ist als im Wesentlichen L-förmiges Profil ausgebildet und mit einer ersten Baugruppe A (eine Seitenwand) verbunden, wobei die Beplankung 5 dieser Seitenwand dargestellt ist. Eine äußere Schweißnaht 6 und eine innere Schweißnaht 7 verbinden die beiden Teilträger 1 und 2 miteinander und somit auch die mit den Teilträgern 1, 2 verbundenen Baugruppen A und B.

Diese Schweißnähte 6 und 7 sind geradlinig und ununterbrochen ausgebildet .

Fig.4 zeigt beispielhaft und schematisch ein

Ausführungsbeispiel eines verstärkten Langträgers für

Schienenfahrzeuge an der Verbindungsstelle Untergestell - Seitenwand, Schrägansicht von Außen. Es ist das

Ausführungsbeispiel aus Fig.3 in der Ansicht von Außen dargestellt .

Fig.5 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Langträgers für Schienenfahrzeuge. Es ist der Teilträger 1 eines verstärkten Langträgers dargestellt, wobei der Teilträger 1 Lochungen 3 in der Ausfachung 11 und dem Steg 12 aufweist. Diese

Lochungen 3 dienen einerseits der Gewichtseinsparung

andererseits bieten sie Zugangsmöglichkeiten für das

Aufbringen eines Rostschutzes im Anschluss an die

Fertigstellung der Schweißarbeiten. Fig.6 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Langträgers für

Schienenfahrzeuge. Es ist der erste Teilträger 1 aus Fig.5 in Schrägansicht von innen dargestellt. Eine Langträgerschweißnaht 10 schließt das im Wesentlichen

dreiecksförmige Profil des ersten Teilträgers 1.

Fig.7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines verstärkten

Langträgers für Schienenfahrzeuge an der Verbindungsstelle Untergestell - Langträger. Es ist der erste Teilträger 1 aus Fig.6 dargestellt, an welchem ein Querträger 4 eines

Untergestells angebunden ist. Der Querträger 4 ist an den Steg 12 des ersten Teilträgers 1 zwischen gegebenenfalls vorhandenen Lochungen 3 angebunden (angeschweißt) . Eine

Durchdringung des ersten Teilträgers 1 mit dem Querträger 4 ist nicht erforderlich, da die Ausfachung 11 für eine

ausreichende Festigkeit sorgt. Fig.8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines verstärkten

Langträgers für Schienenfahrzeuge an der Verbindungsstelle Untergestell - Langträger in einer Schrägansicht von außen. Es ist ein Teilträger 1 dargestellt, an welchem ein

Querträger 4 eines Untergestells angebunden ist. Dieses Untergestell weist weiters eine Beplankung 5 auf. Im

Gegensatz zu dem in Fig.7 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der erste Teilträger 1 in diesem Ausführungsbeispiel nur eine Lochung 3 in der Ausfachung 11 auf. Es ist keine Lochung im Steg 12 des ersten Teilträgers 1 vorgesehen, wie es

beispielsweise bei Schienenfahrzeugen aus nichtrostenden Materialen vorteilhaft sein kann.

Fig.9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines verstärkten

Langträgers an der Verbindungsstelle Seitenwand - Dach in einer Schrägansicht von außen. Der Langträger umfasst einen ersten Teilträger 1 und einen zweiten Teilträger 2. Der erste Teilträger 1 ist als im Wesentlichen dreiecksförmiges Profil ausgebildet und mittels der Langträgerschweißnaht 10 verschweißt. Mit dem ersten Teilträger 1 ist eine zweite Baugruppe B (ein Dach) verbunden, wobei in Fig.9 die

Beplankung 5 des Daches dargestellt ist (weitere Bauteile, etwa Dachspanten sind zur Vereinfachung nicht dargestellt) . Der zweite Teilträger 2 ist als im Wesentlichen L-förmiges Profil ausgebildet und mit einer ersten Baugruppe A (eine Seitenwand) verbunden, wobei die Beplankung 5 dieser

Seitenwand dargestellt ist. Eine äußere Schweißnaht 6 und eine innere Schweißnaht 7 verbinden die beiden Teilträger 1 und 2 miteinander und somit auch die mit den Teilträgern 1, 2 verbundenen Baugruppen A und B. Diese Schweißnähte 6 und 7 sind geradlinig und ununterbrochen ausgebildet.

Fig . 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines verstärkten

Langträgers. Zur Verdeutlichung des Prinzips eines

erfindungsgemäßen geteilten verstärkten Langträgers ist der Aufbau eines Schienenfahrzeugs dargestellt, wobei zur

Verbindung des Untergestells mit einer Seitenwand sowie einer Seitenwand und des Daches jeweils ein verstärkter Langträger vorgesehen ist.

Eine erste Baugruppe A ist an ihrem oberen und unteren Ende jeweils mit einem zweiten Teilträger 2 verbunden. Zwei zweite Baugruppen B (ein Untergestell, ein Dach) sind an der

Verbindungslinie zu der ersten Baugruppe A jeweils mit einem verstärkten ersten Teilträger 1 ausgestattet. Somit können die genannten Baugruppen miteinander über geradlinige

ununterbrochene und somit gut automatisiert herstellbare Schweißnähte 6, 7 (Fig.3, Fig.9) verbunden werden, Liste der Bezeichnungen

A Erste Baugruppe

B Zweite Baugruppe

1 Erster Teilträger

2 Zweiter Teilträger

3 Seitenwandsäule

4 Querträger

5 Beplankung

6 Äußere Schweißnaht

7 Innere Schweißnaht

8 Schweißfläche am ersten Teilträger

9 Schweißfläche am zweiten Teilträger

10 Langträgerschweißnaht

11 Ausfachung

12 Steg des ersten Teilträgers

13 Untergurt des ersten Teilträgers

14 Steg des zweiten Teilträgers

15 Obergurt des zweiten Teilträgers