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Patent Searching and Data


Title:
REINFORCEMENT FOR CONCRETE CONSTRUCTIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/070889
Kind Code:
A1
Abstract:
To minimize dead spaces or cavities between sheathed tendons, preferably monostrands, all the sheathed tendons and rows thereof are packed closely together, the rows of bands consisting of interconnected, sheathed tendons (2) being offset relative to one another.

Inventors:
THAL, Hermann (Am Schusterbach 20, Mondsee, A-5310, AT)
Application Number:
AT2007/000564
Publication Date:
June 19, 2008
Filing Date:
December 11, 2007
Export Citation:
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Assignee:
THAL, Hermann (Am Schusterbach 20, Mondsee, A-5310, AT)
International Classes:
E04C5/10; D07B1/22
Foreign References:
AT4023U1
EP1239083A2
AT400735B
EP0505351A1
DE3844895C22000-02-10
EP1164232A2
Attorney, Agent or Firm:
SONN & PARTNER (Riemergasse 14, Wien, A-1010, AT)
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Claims:

Patentansprüche :

1. Bewehrung von Betonkonstruktionen, insbesondere im Brückenbau od. dgl., mit Bändern von ummantelten Spanngliedern, welche aufeinanderfolgend sich untereinander berührend im Betonkörper verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen der Bänder mit untereinander verbundenen, ummantelten Spannglieder (2) zueinander versetzt sind.

2. Bewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen ummantelter Spannglieder (2) zueinander um den halben Durchmesser der ummantelten Spannglieder (2) zueinander versetzt sind.

3. Bewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ummantelten Spannglieder (2) bzw. Monolitzen in einem Rohr angeordnet sind.

Description:

Bewehrung von Betonkonstruktionen

Die Erfindung betrifft eine Bewehrung von Betonkonstruktionen insbesondere im Brückenbau nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Die bisher übliche Bauweise besteht darin, dass Litzenzugglieder in Hüllrohre verlegt und vorgespannt werden, wobei zum Korrosionsschutz die Rohre nachträglich mit Zement ausgepresst werden. Des Weiteren werden Spannglieder aus Monolitzen verwendet, wobei die Monolitzen bereits im Werk mit einem Korrosionsschutz aus Fett und Kunststoff versehen werden. Dabei werden die Monolitzen, wie z.B. in Fig. 1 gezeigt, als Einzelelemente verlegt. Des Weiteren können sie, wie in Fig. 2 gezeigt, zu einem Band zusam- mengefasst verlegt werden, und bei größeren Spanngliedern können sie nach Fig. 3 als Bänder mit einem Abstand von etwa 40 mm verlegt werden. Der Nachteil dieser Bauweise besteht darin, dass beim Verlegen der Monolitzen in Abständen voneinander gemäß Fig. 1 oder bei reihenweisem Verlegen nach Fig. 3 zwischen den Monolitzen bzw. den Reihen der Monolitzen Hohlräume bzw. tote Räume vorhanden waren, welche als Verlust gegolten haben.

Eine Bewehrung der eingangs erwähnten Art ist durch die AT 4 023 Ul bekannt geworden und entspricht der Ausführungsform der Bewehrung nach Fig. 4.

Durch die EP 1 164 232 A2 ist bekannt geworden, Spannglieder als Bündel von einer Kunststoffhülle einzuschließen. Bei dieser Ausführungsform sind die Spannglieder des Bündels untereinander nicht verbunden. Diese Art der Bewehrung verfolgt einen anderen Zweck als die vorliegende Erfindung.

_Aufgabe der- -vorliegenden -Erfindung rsf, den εereich dieser toten Räume noch weiter zu vermindern.

Diese Aufgabe wird durch die Maßnahme nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 gelöst.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die ummantelten Spannglieder bzw. Monolitzen um einen halben Durchmesser zuein-

ander versetzt angeordnet, wodurch praktisch die weiteste Verdichtung der Lagen der ummantelten Spannglieder bzw. Monolitzen erzielt wird.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die ummantelten Spannglieder bzw. Monolitzen in einem Rohr verlegt werden* wodurch der Vorteil besteht, dass die ummantelten Spannglieder bzw. Monolitzen jederzeit aus dem Rohr herausgezogen werden können und man die Qualität des Korrosionsschutzes immer wieder kontrollieren kann.

Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Fig. 5 und 6 erläutert .

Für den erfindungsgemäßen Verband werden die ummantelten Spannglieder 2 zu Bändern nach Fig. 2 untereinander verklebt bzw. verschweißt.

Die Fig. 5 und 6 zeigen je eine versetzte Anordnung der ummantelten Spannglieder- bzw. Monolitzenreihen um einen halben Durchmesser der Spannglieder bzw Monolitzen.

Es wurde festgestellt, dass je dichter der Verband der Lagen der ummantelten Spannglieder bzw. Monolitzen ist, die Baukosten um so geringer im Hochbau für die Herstellung von Brücken der beschriebenen Bauart sind.

Eine dichte Bauart ergibt sich bereits bei einem Verband, bei welchem die Mittelpunkte 1 der ummantelten Spannglieder bzw. Monolitzen 2 einander versetzt angeordnet sind.

Um den toten Zwischenraum 6 zwischen den sich berührenden umman- _t,elten Spanngliede-r- bz-w-. -Monolithen " 2 ' am ' weitesten zu verringern, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein Verband nach Fig. 5 vorgesehen, bei welchem sich die Ummantelungen auf einer schrägen Linie 8 befinden, die zu der lotrechten Linie um einen Winkel von 45° verläuft. Diese Ausführungsform zeigt den dichtesten Verband der ummantelten Spannglieder.

Es besteht auch die Möglichkeit, die ummantelten Spannglieder 2

bzw. Monolitzen in ein weiteres Rohr 7 zu verlegen, wie beispielsweise die Fig. 6 zeigt.