| Patentansprüche 1. Halterung (1, 10) für einen in Innenräumen anwendbaren Feuerwerkskörper (2), dadurch gekennzeichnet, dass sie auf den Hals einer Flasche (3) aufsteckbar ist. 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an der Flasche montiertem Zustand, ein oder mehrere Teile (1.3, 10.3) der Halterung (1, 10) unter elastischer Vorspannung an der Außenmantelfläche des Flaschenhalses und/oder des Verschlusses der Flasche anliegen. 3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die unter elastischer Vorspannung anliegenden Teile Rippen (1.3, 10.3) sind, welche von der Innenmantelfläche einer Hülse (1.2, 10.2) der Halterung aus nach Innen hin abstehen. 4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (1.3, 10.3) in montiertem Zustand gegenüber dem nicht montierten Zustand Umfangsrichtung um den Hals der Flasche gebogen sind. 5. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Halterung ein Flaschenverschluss ist. 6. Halterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in montiertem Zustand ein Teil der Halterung die Außenmantelfläche der Flasche umfasst und dass ein weiterer Teil die Öffnungsfläche der Flasche abdeckt. 7. Halterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in montiertem Zustand ein Teil der Halterung an der Innenmantelfläche des Halses der Flasche unter elastischer Vorspannung unter Druck anliegt. |
Die Erfindung betrifft eine Halterung für einen in Innenräumen anwendbaren Feuerwerkskörper.
Es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen für Halterungen, an denen Feuerwerksraketen die im Außenbereich eingesetzt werden, so fixiert werden können, dass sie sicher in der gewünschten Richtung gehalten und komfortabel abgefeuert werden können. Für Zimmerfeu- erwerke sind diese Halterungen nicht gedacht und auch nicht anwendbar .
Die US 3 580 173 A beschreibt einen Scherzartikel, welche die Form einer Flasche haben kann und ein Feuerwerk beinhalten kann.
Die DE 41 09 219 A beschreibt einen Korken für eine Sektflasche, welcher einen Zündsatz und Konfetti beinhaltet. Beim Lösen des Korkens wird der Zündsatz automatisch gezündet, sodass effektvoll ein Teil des Korkens abspringt und Konfetti versprüht wird.
Die DE 93 20 162 Ul und die DE 92 10 670 ül beschreiben Tischfeuerwerke, welche aus einem kreiszylinderförmigem Gefäß bestehen an dessen Boden pyrotechnisches Material angeordnet ist über welchem ein Gegenstand angeordnet ist, welcher beim Zünden des pyrotechnischen Materials aus dem Gefäß herausgehoben wird.
Die CN 200999119 Y zeigt ein ähnliches Prinzip, wobei das Gefäß als Flasche getarnt ist.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin, ein kleines imme feuerwerk in schöner Weise ohne umständliches Hantieren so befestigen zu können, dass es risikolos abgefeuert werden kann.
Zum Lösen der Aufgabe wird vorgesehen, die Halterung, an welcher ein Feuerwerkskörper befestigt ist oder befestigbar ist, als auf eine Flasche aufsteckbar auszubilden.
An der Oberseite der Halterung ist ein Feuerwerk befestigt oder befestigbar. Beispielsweise kann dieses die Form eines Stabes aufweisen, welcher mit seinem unteren Ende in einer Vertiefung der Halterung steckt und welcher an seinem oberen Ende angezündet wird .
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ERSATZBLATT (REGEL 20) In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst bzw. umfassen ein oder mehrere Teile der Halterung den Flaschenhals und oder den Verschluss, welcher in die Flaschenöffnung verschließender Weise an der Flasche angeordnet ist. Dabei liegt bzw. liegen die ein oder mehreren Teile der Halterung unter elastischer Vorspannung an dem Flaschenhals bzw. dem Verschluss der Flasche an.
Vorteilhaft an dieser Bauform ist, dass sie für beliebige, geschlossene oder geöffnete Flaschen anwendbar ist. Beispielsweise kann man die Halterung an einer Flasche Sekt, mit der eine Geburtstagsfeier eröffnet werden soll, anbringen und vor dem herkömmlichen Öffnen der Flasche das Feuerwerk abfeuern.
Beispielsweise kann der den Flaschenhals und/oder Verschluss umfassende Teil der Halterung als unten offene, senkrechte Kreiszylindermantelfläche und/oder Kegel- oder Kegelstumpfmantelfläche ausgebildet sein, von welcher Rippen radial nach innen stehen, welche in Umfangsrichtung unter elastischer Verformung leicht biegbar sind. Dadurch kann eine Bauform einer Halterung für einen weiten Bereich von Durchmessern von Flaschenhälsen bzw. Flaschenverschlüssen passen.
Andere mögliche Bauformen für den an der Flasche haltenden Teil der Halterung sind beispielsweise ein konusförmig sich von unten nach oben verengender Hohlkegelstumpf, oder um horizontale Achsen schwenkbare, elastisch vorgespannte oder durch Federn angedrückte Klammerschenkel .
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist die Halterung selbst der Verschluss einer Flasche. Wie herkömmliche Flaschenverschlüsse kann sie dabei entweder unter elastischer Vorspannung an der Innenmantelfläche anliegen oder die Außenmantelfläche des Flaschenhalses umfassen und die Öffnung mit einem Deckel verschließen .
Diese Bauform bietet sich beispielsweise dann an, wenn ein Getränkelieferant Getränke speziell für besonders festliche Anlässe bereitstellen will. Die Bauform ist zusätzlich zu der selteneren Verwendung als Halterung für ein Feuerwerk noch als wiederholt verwendbarer Flaschenverschluss anwendbar.
Die Halterung kann in jeder Ausführungsform in Erscheinung treten. Es seien dazu zwei mögliche Beispiele genannt: In einer bevorzugten Ausführungsform hat die Halterung in seitlicher Ansicht die Form einer Krone, sodass also von der Halterung nach oben und eventuell auch radial nach außen Zacken die in Um- fangsrichtung hintereinander angeordnet sind. Die Form der Krone passt gut zu vielen festlichen Anlässen.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform hat die Halterung in seitlicher Ansicht die Form einer Blüte, sodass also von der Halterung nach oben und eventuell auch radial nach außen blätterartig Fortsätze ragen, welche in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet sind, wobei sich die einzelnen Fortsätze in Umfangsrichtung auch überlappen können. Die Form der Blüte passt auch sehr gut zu vielen festlichen Anlässen.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen zu zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. 1: zeigt eine beispielhafte erfindungsgemäße, als Krone ausgeführte Halterung 1 in Seitenansicht, wobei die Halterung 1 mit einem Feuerwerkskörper 2 bestückt und auf den Hals einer Flasche 3 aufgesteckt ist.
Fig. 2: zeigt die Halterung von Fig. 1 allein von unten.
Fig. 3: zeigt eine weitere erfindungsgemäße Halterung 10 allein in seitlicher Schnittansicht.
Fig. 4: zeigt die Halterung von Fig. 3 von oben.
Beide gezeigten Halterungen 1, 10 weisen eine Hülse 1.2, 10.2 auf, welche dazu bemessen ist, den oberen Teil des Halses einer Flasche 3 zu umfassen. Von der Innenmantelfläche der Hülse 1.2, 10.2 ragen biegsame Rippen 1.3, 10.3 nach innen weg. Durch das Aufstecken auf einen Flaschenhals werden diese Rippen verbogen, sodass sie unter Druck am Flaschenhals anliegen womit die Halterung 1, 10 am Hals der Flasche 3 lösbar fixiert ist.
Im Beispiel gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ragen die biegsamen Rippen 1.3 nicht einfach nur radial von der Innenmantelfläche der Hülse 1.2 weg, sondern ihre Ausrichtung hat auch eine Komponente in Um- fangsrichtung . Gegenüber einer Ausführung einer Halterung mit rein radial ausgerichteten Rippen wird damit das Aufstecken auf eine Flasche erleichtert.
Der Feuerlwerkskörper 2 kann mit der der Halterung 1, 10 schon ab Werk verbunden sein oder durch den Benutzer damit verbunden wer- den. Als Verbindungsmethoden eignen sich Klebeverbindungen, Steckverbindungen (Keilverbindungen) und Schnappverbindungen gut.
Die Halterung 10 gemäß Fig. 3 und Fig. 4 weist eine zylinderman- telflächenförmige Hülse 10.2 auf, welche einseitig durch eine von Öffnungen 10.6 durchbrochen Deckfläche abgeschlossen ist, an deren Außenseite Hakenteile 10.5 für das Verbinden der Halterung 10 mit einem Feuerwerkskörper angebracht sind. In axialer Projektionsrichtung der Durchbrüche 10.6 sind im Inneren der Hülse 10.2 Rippen 10.3 angebracht, welche von der Innenmantelfläche der Hülse 10.2 radial abstehen. Gegenüber einer Ausführung ohne Durchbrüche 10.6 ist die gezeigte Ausführung bei gut verformbaren Rippen 10.3 wesentlich einfacher durch KunststoffSpritzgießen herstellbar .
Erfindungsgemäße Halterungen sind typischerweise durch Kunststoffspritzguss herstellbar. Erfindungsgemäße Halterungen sind damit so kostengünstig herstellbar, dass auch eine einmalige Verwendung der Halterungen wirtschaftlich sinnvoll sein kann.
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