SOBEK, Werner (Römerstrasse 128, Stuttgart, 70180, DE)
| ANSPRUCHE 1. Halteelement zum Platzieren auf einer Dachhaut und/oder zum Halten zumindest eines Energiegewinnungsmoduls, vorzugsweise eines Photovoltaikmoduls, eines Solarkollektors oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass a) das Halteelement einen Basisabschnitt (10) aufweist, von dem sich eine erste Seitenwand (20) und eine zweite Seitenwand (30) erstreckt, wodurch ein begehbarer Durchgang (50) ausgebildet wird; und/oder b) das Halteelement zumindest ein seilförmiges oder gurt- förmiges oder kettenförmiges Haltemittel (S) umfasst, wobei das Haltemittel (S) vorgesehen ist, um an ein Gebäudeteil, vorzugsweise eine Attika oder andere Teile am Gebäude und insbesondere ohne Beschädigung der Dachhaut, befestigt zu werden, wodurch das Halteelement gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften sicherbar ist. 2. Halteelement gemäß Anspruch 1, wobei a) der Basisabschnitt (10) eine im Wesentlichen flache Gehfläche ausbildet; und/oder b) der Basisabschnitt (10) im Wesentlichen plattenförmig vorgesehen ist. 3. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-2, wobei sich die erste Seitenwand (20) und/oder die zweite Seitenwand (30) im Wesentlich rechtwinklig zum Basisabschnitt (10) erstreckt. 4. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-3, wobei a) am freien Ende (21) der ersten Seitenwand (20) eine erst Befestigungseinrichtung vorgesehen ist, um ein erstes Energiegewinnungsmodul (El) zu befestigen und/oder abzu stützen; und/oder b) am freien Ende (31) der zweiten Seitenwand (30) eine zweite Befestigungseinrichtung vorgesehen ist, um ein zweites Energiegewinnungsmodul (E2) zu befestigen und/oder abzustützen. Halteelement gemäß Anspruch 4, wobei die erste Befestigungseinrichtung und/oder die zweite Befestigungseinrichtung eine Hakenform aufweist als Anlage (41, 51) für das erste Energiegewinnungsmodul (El) und/oder das zweite Energiegewinnungsmodul (E2) , wodurch Druckkräfte vom ersten Energiegewinnungsmodul (El) und/oder zweiten Energiegewinnungsmodul (E2) in das Halteelement abgeleitet werden können; und/oder die Hakenform vorgesehen ist, um mit zumindest einem korrespondierenden Hakenteil (60, 61) in Eingriff zu gelangen, das Zugkräfte vom ersten Energiegewinnungsmodul (El) und/oder zweiten Energiegewinnungsmodul (E2) in das Haltelement ableitet; und/oder die Hakenform eine Hintergreifung aufweist, um mit zumindest einem korrespondierenden Hakenteil (60, 61) einzuhaken, das Zugkräfte vom ersten Energiegewinnungsmodul (El) und/oder zweiten Energiegewinnungsmodul (E2) in das Haltelement ableitet. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 4-5, wobei die erste Befestigungseinrichtung eine Anlage (41) für das erste Energiegewinnungsmodul (El) umfasst; und/oder die erste Befestigungseinrichtung und/oder deren Anlage (41) mit einer Trennlage, vorzugsweise aus Kunststoff, Neopren oder dergleichen, versehen ist, um eine Kontakt korrosion zwischen dem ersten Energiegewinnungsmodul (El) und dem Halteelement zu vermeiden; und/oder c) die zweite Befestigungseinrichtung eine Anlage (51) für das zweite Energiegewinnungsmodul (E2) umfasst; und/oder d) die zweite Befestigungseinrichtung und/oder deren Anlage (51) mit einer Trennlage, vorzugsweise aus Kunststoff, Neopren oder dergleichen, versehen ist, um eine Kontaktkorrosion zwischen dem zweiten Energiegewinnungsmodul (E2) und dem Halteelement zu vermeiden. Halteelement gemäß Anspruch 6, wobei auf der Anlage (41) der ersten Befestigungseinrichtung das erste Energiegewinnungsmodul (El) so anordbar ist, dass eine Luftdurchspülung zwischen der Anlage (41) und dem ersten Energiegewinnungsmodul (El) minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird; und/oder auf der Anlage (51) der zweiten Befestigungseinrichtung das zweite Energiegewinnungsmodul (E2) so anordbar ist, dass eine Luftdurchspülung zwischen der Anlage (51) und dem zweiten Energiegewinnungsmodul (E2) minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird. 8. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-7, wobei der Basisabschnitt (10) a) einen ersten Vorsprung (VI); und/oder b) einen zweiten Vorsprung (V2); und/oder c) einen dritten Vorsprung (V3) , der zwischen dem ersten Vorsprung (VI) und dem zweiten Vorsprung (V2) angeordnet ist umfasst, der vorgesehen ist, um auf einer Tragfläche, insbesondere einer Dachhaut platziert zu werden, wodurch ein Raum zwischen der Tragfläche und dem Basisabschnitt (10) erzielbar ist . 9. Halteelement gemäß Anspruch 8, wobei der erste Vorsprung (VI) und/oder der zweite Vorsprung (V2) so angeordnet sind, dass ein Luftunterspülen a) des Halteelements; und/oder b) des Raums zwischen der Tragfläche und dem Basisabschnitt (10) in Richtung quer oder orthogonal (P2) zur Durchgangsrichtung (PI) verhinderbar ist. 10. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-9, umfassend zumindest eine erste Aussparungen (AI, A2) und/oder zumindest eine zweite Aussparungen (A3, A4). 11. Halteelement gemäß Anspruch 10, wobei in der zumindest einen ersten Aussparung (AI, A2) eine Hülse aufgenommen ist und/oder in der zumindest einen zweiten Aussparung (A3, A4) eine Hülse aufgenommen ist. 12. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 10-11, wobei a) die zumindest eine erste Aussparung (AI, A2) ; und/oder b) die zumindest eine zweite Aussparung (A3, A4); und/oder c) die jeweilige Hülse vorgesehen ist, um ein vorzugsweise stab- oder stiftförmiges Verbindungsteil aufzunehmen, um das Halteelement mit einem benachbarten Halteelement steckverbindungsartig zu verbinden. 13. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-12, wobei an der ersten Seitenwand (20) und/oder der zweiten Seitenwand (30) eine Greifeinrichtung, vorzugsweise eine Haltemulde oder Halteöffnung, angeordnet ist, um das Halteelement einfach transportieren und anordnen zu können. 14. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-13, wobei das Halteelement ein Formteil ist, vorzugsweise geformt in einer Schalung oder im Guss- oder Spritzgussverfahren. 15. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-14, umfassend oder hergestellt aus zumindest einem von folgenden: a) Beton, vorzugsweise Faserbeton; b) Ferrozement; c) Kunststoff; d) Silikon; e) Kautschuk; f) Metall, vorzugsweise gegossen; g) Blech, vorzugsweise umgeformt; h) Holz oder Holzwerkstoff. 16. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-15, umfassend zumindest eine Anbringeinrichtung, an der das Haltemittel (; angebracht und/oder geführt werden kann. 17. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-16, wobei die Anbringeinrichtung zumindest eines von folgenden umfasst: a) Haken; b) Öse; c) Aussparung oder Nut d) Durchgangsöffnung . 18. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-17, wobei der Basisabschnitt (10) zumindest eine Durchgangsöffnung (11) aufweist, durch die Regen- oder Schmelzwasser aus dem Durchgang (50) abgeführt werden kann. 19. Halteelement gemäß einem der Ansprüche 1-18, wobei die zumindest eine Anbringeinrichtung so angeordnet ist, dass da Haltemittel (S) mit einer Erhöhung zwischen den Befestigungs punkten am Gebäude führbar ist, wodurch eine Beaufschlagung des Halteelements zur Tragfläche erzielbar ist. 20. Anordnung, umfassend eine Vielzahl von Halteelementen, insbesondere gemäß einem der Ansprüche 1-19, zum Halten einer Vielzahl von Energiegewinnungsmodulen (El, E2), vorzugsweise Photovoltaikmodulen, Solarkollektoren oder dergleichen, wobei a) die Halteelemente einen begehbaren Durchgang (50) ausbilden, wodurch ein Wartungs- oder Montagegang (60) aus- gebildet wird; und/oder b) zumindest ein seilförmiges oder gurtförmiges oder kettenförmiges Haltemittel (S) an ein Gebäudeteil, vorzugsweise eine Attika oder andere Teile am Gebäude und insbesondere ohne Beschädigung der Dachhaut, befestigt ist, um die Anordnung gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften zu sichern. 21. Anordnung gemäß Anspruch 20, wobei a) der Abstand (Ld) zweier benachbarter Energiegewinnungs- module in Durchgangsrichtung (PI) mindestens ungefähr 1 cm beträgt; und/oder b) benachbarte Halteelemente in Durchgangsrichtung mittels zumindest eines stab- oder stiftförmigen Verbindungsteils miteinander verbunden sind. 22. Anordnung gemäß Anspruch 20 oder 21, wobei zumindest die erste Reihe und/oder die letzte Reihe der Anordnung so vorgesehen ist, dass die Energiegewinnungsmodule auf den Halteelementen so befestigt oder abgestützt sind, dass eine Luft- durchspülung zwischen den Halteelementen und den Energiegewinnungsmodulen in Richtung quer oder orthogonal (P2) zur Durchgangsrichtung (PI) minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird. 23. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 20-22, wobei a) die Durchgänge (50) der Halteelemente im Wesentlichen geradlinig und/oder im Wesentlichen versatzfrei ineinander übergehen; und/oder b) die Durchgänge (50) der Halteelemente einen Wartungsgang (60) von einem Ende der Anordnung zum anderen Ende der Anordnung ausbilden. 24. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 20-23, wobei das stab- oder stiftförmige Verbindungsteil sich von einer Aussparung (AI, A2, A3, A4) und/oder einer Hülse in einem Halteelement in eine Aussparung (AI, A2, A3, A4) und/oder Hülse in einem benachbarten Halteelement erstreckt. 25. Anordnung gemäß einem der Ansprüche 20-24, wobei das Haltemittel (S) mit einem ersten Ende an einem ersten Befestigungspunkt an einem Gebäudeteil befestigt ist und/oder mit einem zweiten Ende an einem zweiten Befestigungspunkt an einem Gebäudeteil befestigt ist, vorzugsweise ohne Beschädigung oder Durchdringung der Dachhaut. 26. Verwendung zumindest eines seilförmigen oder gurtförmi- gen oder kettenförmigen Haltemittels (S) zur Befestigung an ein Gebäudeteil, eine Attika oder ein anderes Teil am Gebäu- de, um zumindest ein Halteelement zum Halten zumindest eines Energiegewinnungsmoduls gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften zu sichern. |
Halteelement für ein Energiegewinnungsmodul
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Halteelement, insbesondere zum Platzieren auf einer Dachhaut und/oder zum Halten zumindest eines Energiegewinnungsmoduls, vorzugsweise eines Photovoltaikmoduls, eines Solarkollektors oder dergleichen, und eine Anordnung, umfassend eine Vielzahl von Energiegewin- nungsmodulen, die an einer Vielzahl von Halteelementen gehalten sind.
Die bisher üblichen Halteelemente, oftmals ausgeführt als Photovoltaikmodul-Halterungen, verhindern ein Abheben der Photovoltaikmodule durch Windsog entweder durch kraftschlüssige Verschraubung mit der Dachkonstruktion oder durch schwere Halterungen, die mit ausreichend Gewicht dem Sog stand halten. Die DIN 1055-Teil 4 schreibt eine Soglast durch Wind vor .
Die verschraubten Halteelemente, die meist aus Aluminium- o- der Stahlprofilen hergestellt sind, sind an definierten Punkten mit der Dachkonstruktion über die Dachhaut kraftschlüssig verschraubt .
Die schweren Halteelemente sind Formteile aus Beton oder anderen Materialien oder es handelt sich um Wannen oder Profile, die mit Sand, Kies, Wasser oder Betonplatten gefüllt und beschwert werden. Die verschraubten Halteelemente haben den Nachteil, dass sie die empfindliche Dachhaut durchdringen und damit Schwachpunkte in der Dachhaut schaffen. Die Wärmedämmung muss für die Auflagerpunkte unterbrochen werden, so dass zusätzlich Wärmebrücken mit der Gefahr von Tauwasseranfall entstehen. Die Durchdringungspunkte benötigen eine regelmäßige Wartung. Die Auflagerpunkte müssen insbesondere bei Holz- und Stahl- Dachkonstruktionen genau auf das Tragraster des Daches ausge- richtet werden und sind damit in ihrer möglichen Anordnung eingeschränkt .
Die schweren Halteelemente bringen zusätzliche Last auf das Dach und fordern dadurch eine statisch aufwändigere Dachkon- struktion. Die Verlegung ist aufwändig durch das Verteilen von großen Massen und erhöht die Gefahr einer Dachhautbeschädigung durch den Montagevorgang. Im Falle einer Leckagesuche müssen diese Massen mit Aufwand abgeräumt werden. Die Lage der schweren Halteelemente ist insbesondere bei Holz- und Stahl-Dachkonstruktionen in ihrer möglichen Anordnung eingeschränkt, da auf die Trägerlagen Rücksicht zu nehmen ist.
In Anbetracht obiger Ausführungen wird es Fachleuten anhand dieser Offenbarung ersichtlich, dass ein Bedarf an der Lösung oder Überwindung oben beschriebener Probleme oder Nachteile besteht. Diese Erfindung bezieht sich auf diesen Bedarf des Standes der Technik sowie auf andere Bedürfnisse, die
Fachleuten anhand dieser Offenbarung ersichtlich werden. Die sich aus vorstehend Genanntem ergebenden Aufgaben können im Wesentlichen mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst werden. Die Erfindung ist jedoch nicht auf
Ausführungsformen beschränkt, die sämtliche eingangs
genannten Probleme oder Nachteile des Standes der Technik beseitigen. Vielmehr beansprucht die Erfindung auch allgemein Schutz für die nachstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele . Erfindungsgemäß wird ein Halteelement bereitgestellt, insbesondere zum Platzieren auf einer Dachhaut und/oder zum Halten zumindest eines Energiegewinnungsmoduls, vorzugsweise eines Photovoltaikmoduls, eines Solarkollektors oder dergleichen. Die Energiegewinnungsmodule können paneelartig vorgesehen sein. Das Halteelement umfasst vorzugsweise einen Basisabschnitt, von dem sich eine erste Seitenwand und eine zweite Seitenwand erstreckt, um einen Durchgang auszubilden. Ferner umfasst das Halteelement vorzugsweise zumindest ein seilför- miges oder gurtförmiges oder kettenförmiges Haltemittel, das vorgesehen ist, um an ein Gebäudeteil befestigt zu werden, wodurch das Halteelement gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert wird. Das Gebäudeteil ist vorzugsweise eine Attika oder ein anderes Teil am Gebäude. Die Befestigung des Haltemittels an dem Gebäude oder Ge- bäudeteil kann ohne Beschädigung und/oder Durchdringung der Dachhaut erfolgen.
Vorzugsweise ist das Haltemittel mit einem ersten Ende an einem ersten Befestigungspunkt am Gebäudeteil befestigbar und/oder mit einem zweiten Ende an einem zweiten Befestigungspunkt am Gebäudeteil befestigbar. Das Haltemittel kann sich zwischen diesen Befestigungspunkten im Wesentlichen geradlinig, gekrümmt, mit einem oder mehreren Knicken oder auf jedwede andere Art und Weise erstrecken.
Mit dem erfindungsgemäßen Halteelement kann einerseits vorteilhaft die Durchdringung der Dachhaut vermieden werden und andererseits auch ein unerwünscht großes Gewicht. Der Windsog kann durch eine vorteilhafte Kombination aus Gewicht, aerodynamischer Optimierung und zumindest einem Halte- mittel ausgeglichen werden. Das Halteelement kann ohne Ver- schraubung und ohne zusätzliche Auflast direkt auf die Dachhaut platziert werden. Die Halteelemente können von Hand bzw. durch Muskelkraft transportiert und platziert werden. Insbesondere sind Abmessung, Größe und Gewicht so definiert, dass ein Monteur vorzugsweise an jeder Hand bei insbesondere ausgestrecktem Arm ein Halteelement transportieren kann.
Entsprechende Eingriffmulden ermöglichen den sicheren und bequemen Transport.
Die Seitenwände sind vorzugsweise im Wesentlichen geschlos- senwandig ausgeführt, können aber z.B. Durchgangsöffnungen für Seile, Schmelz- oder Regenwasser etc. aufweisen.
Der Durchgang hat ein erstes offenes Ende und ein zweites (gegenüberliegendes) offenes Ende.
Der Durchgang erstreckt sich durch das Halteelement und definiert vorzugsweise eine Durchgangs- oder Längsrichtung. Die Durchgangsrichtung ist vorzugsweise die Richtung, in der der Durchgang von einem Halteelement zu einem benachbarten Halte- element begehbar ist. Die Durchgangrichtung entspricht im Wesentlichen einer Längsrichtung des Halteelements.
Der Durchgang ist begehbar, so dass bei einer Anordnung einer Vielzahl von Halteelementen jeweils ein Durchgang von einem Halteelement an einen Durchgang eines anderen Haltelements anschließt, um vorzugsweise alle an den Halteelementen gehaltenen Energiegewinnungsmodule über die Halteelemente bequem und sicher erreichen zu können. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Energiegewinnungsmodule so weit zusammen zu schieben, dass der Durchgang teilweise oder im Wesentlichen vollständig verdeckt wird. Das ermöglicht eine platzsparende Anordnung von begehbaren Durchgängen z.B. nur alle zwei oder mehr Reihen. Der Durchgang kann in Richtung weg vom Basisabschnitt, also vorzugsweise nach oben offen ausgebildet sein und/oder einen Montage- oder Wartungsgang bilden.
Der Basisabschnitt hat eine vorzugsweise im Wesentlichen fla- che Gehfläche und kann im Wesentlichen plattenförmig vorgesehen sein.
Die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand können sich im Wesentlich rechtwinklig oder schräg zum Basisab- schnitt erstrecken.
Am freien Ende der ersten Seitenwand kann eine erste Befestigungseinrichtung vorgesehen sein, um ein erstes Energiegewinnungsmodul zu befestigen und/oder abzustützen. Am freien Ende der zweiten Seitenwand kann eine zweite Befestigungseinrichtung vorgesehen sein, um ein zweites Energiegewinnungsmodul zu befestigen und/oder abzustützen.
Die erste Befestigungseinrichtung und/oder die zweite Befes- tigungseinrichtung kann eine Hakenform umfassen. Die Hakenform (deren oberer Abschnitt) ist vorgesehen als Anlage für das erste Energiegewinnungsmodul, wodurch Druckkräfte vom ersten Energiegewinnungsmodul in das Halteelement und/oder die Hakenform abgeleitet werden können. Insbesondere ist die Hakenform (deren unterer Abschnitt) vorgesehen, um mit einem oder mehreren korrespondierenden (vorzugsweise stab- oder stiftförmigen) Hakenteilen in Eingriff zu gelangen, die Zugkräfte vom ersten Energiegewinnungsmodul in das Haltelement und/oder die Hakenform ableiten. Es ist möglich, dass die Ha- kenform eine Hintergreifung aufweist, um mit einem oder mehreren korrespondierenden (vorzugsweise stab- oder stiftförmi- gen Hakenteilen) einzuhaken, die Zugkräfte vom ersten Energiegewinnungsmodul in das Haltelement und/oder die Hakenform ableiten. Die Hakenform der zweiten Befestigungseinrichtung ist auf die gleiche Art und Weise ausgebildet.
Es ist möglich, dass die erste Befestigungseinrichtung und/oder deren Anlage mit einer Trennlage, vorzugsweise aus Kunststoff, Neopren oder dergleichen, versehen ist, um eine Kontakt korrosion zwischen dem ersten Energiegewinnungsmodul bzw. einem Rahmen davon und dem Halteelement zu vermeiden. Es ist möglich, dass die zweite Befestigungseinrichtung und/oder deren Anlage mit einer Trennlage, vorzugsweise aus Kunst- Stoff, Neopren oder dergleichen, versehen ist, um eine Kontaktkorrosion zwischen dem zweiten Energiegewinnungsmodul bzw. einem Rahmen davon und dem Halteelement zu vermeiden.
Die erste Befestigungseinrichtung und/oder die zweite Befes- tigungseinrichtung sind somit vorzugsweise vorgesehen, um
Druckkräfte (z.B. Eigengewicht des Halteelements, Windkräfte, Schnee, etc.) und Zugkräfte (z.B. Windkräfte, Windsog, etc.) vom ersten Energiegewinnungsmodul und/oder zweiten Energiegewinnungsmodul aufzunehmen.
Auf der Anlage der ersten Befestigungseinrichtung kann das erste Energiegewinnungsmodul so angeordnet werden, dass eine Luftdurchspülung zwischen der Anlage und dem ersten Energiegewinnungsmodul minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen ver- hindert wird. Auf der Anlage des zweiten Energiegewinnungsmodul kann das zweite Energiegewinnungsmodul so angeordnet werden, dass eine Luftdurchspülung zwischen der Anlage und dem zweiten Energiegewinnungsmodul minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird. Der Basisabschnitt kann vorgesehen sein, um auf der Tragfläche, insbesondere einer Dachhaut, platziert zu werden. Der Basisabschnitt kann einen ersten Vorsprung, einen zweiten Vorsprung und/oder einen dritten Vorsprung aufweisen, der zwischen dem ersten Vorsprung und dem zweiten Vorsprung angeordnet ist. Der oder die Vorsprünge können vorgesehen sein, um auf einer Tragfläche, insbesondere einer Dachhaut plat- ziert zu werden, wodurch ein Raum zwischen der Tragfläche und dem Basisabschnitt erzielbar ist. Beispielsweise kann der erste Vorsprung eine Verlängerung der ersten Seitenwand sein, wobei der zweite Vorsprung eine Verlängerung der zweiten Seitenwand sein kann.
Der erste Vorsprung und/oder der zweite Vorsprung sind vorzugsweise so angeordnet, dass ein Luftunterspülen des Halteelements und/oder des Raums zwischen der Dachhaut und dem Basisabschnitt in Richtung quer oder orthogonal zur Durchgangs- richtung verhindert werden kann.
Zumindest eines der folgenden Teile kann sich im Wesentlichen parallel zur Durchgangsrichtung erstrecken: die erste Seitenwand, die zweite Seitenwand, der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung, der dritte Vorsprung, die erste Befestigungseinrichtung und die zweite Befestigungseinrichtung. Die jeweilige Erstreckung kann frei von Durchgängen oder Aussparungen sein, oder mit Durchgängen oder Aussparungen versehen werden. Das Halteelement ist insbesondere vorgesehen, um bündig zu einem in Durchgangsrichtung benachbarten Halteelement angeordnet zu werden. Vorzugsweise ist das Halteelement so mit einem benachbarten Halteelement verbindbar ist, dass der Durchgang des Halteelements im Wesentlichen geradlinig und/oder im Wesentlichen versatzfrei in den Durchgang des benachbarten Halteelements übergeht.
Das Halteelement kann zumindest eine erste Aussparung
und/oder zumindest eine zweite Aussparung aufweisen, vorzugsweise zwei oder mehr erste Aussparungen und/oder zwei oder mehr zweite Aussparungen. Die Aussparungen können Sacklöcher sein oder Durchgangsöffnungen, die sich durch das Halteelement erstrecken (z.B. angeordnet im Basisabschnitt oder den Seitenwänden) .
Die zumindest eine erste Aussparung kann an einer ersten Stirnseite des Halteelements (vorzugsweise am Basisabschnitt) angeordnet werden, wobei die zumindest eine zweite Aussparung an einer zweiten Stirnseite des Halteelements (vorzugsweise am Basisabschnitt) angeordnet werden kann.
In die zumindest eine erste Aussparung und/oder die zumindest eine zweite Aussparung kann jeweils eine Hülse eingesetzt werden.
In die zumindest eine erste Aussparung, in die zumindest eine zweite Aussparung und/oder in die jeweilige Hülse kann vorzugsweise jeweils ein stab- oder stiftförmiges Verbindungs- teil (z.B. ein Metallstab oder ein Metallstift) eingesetzt werden, um das Halteelement mit einem benachbarten Halteelement steckverbindungsartig zu verbinden.
Die Verbindungsteile erzeugen vorzugsweise eine form- und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Halteelement und einem benachbarten Halteelement. Die Verbindungsteile sind insbesondere vorgesehen, um u.a. mögliche lokale Windsogkräfte auf mehrere benachbarte Halteelemente zu verteilen. Die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand können an einer Oberseite des Basisabschnitts angeordnet sein, wobei der erste und/oder der zweite und/oder der dritte Vorsprung an einer Unterseite des Basisabschnitts angeordnet ist. Die Vorsprünge und die Befestigungseinrichtungen (vorzugsweise deren Auflagen) können insbesondere abgerundet ausgebildet sein, um weder die Dachhaut noch die Energiegewinnungsmodule durch beispielsweise Grate oder Kanten zu beschädigen. Die Vorsprünge können Durchgangsöffnungen oder Aussparungen aufweisen, um den Abfluss von Regen- oder Schmelzwasser zu ermöglichen .
Der Basisabschnitt, die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand können zumindest abschnittsweise einen im Wesentlichen U-förmigen, V-förmigen oder H-förmigen Querschnitt bilden .
Ferner kann die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand eine im Wesentlichen gleiche Höhe aufweisen oder unterschiedliche Höhen aufweisen, um die Neigung des ersten Energiegewinnungsmoduls und/oder des zweiten Energiegewinnungsmoduls zu definieren. An der ersten Seitenwand und/oder der zweiten Seitenwand kann eine Greifeinrichtung, vorzugsweise eine Haltemulde oder Halteöffnung, vorgesehen sein, um das Halteelement einfach transportieren und platzieren zu können. Das Halteelement kann ein Formteil sein, vorzugsweise geformt in einer Schalung oder im Guss- oder Spritzgussverfahren.
Das Halteelement kann aus jedem Material hergestellt werden, welches in die beschriebene Form gebracht werden kann. Das
Halteelement kann zumindest eines von folgenden umfassen oder aus zumindest einem von folgenden hergestellt sein: Beton, vorzugsweise Faserbeton (z.B. bewehrt) oder textil-bewehrter Beton, Ferrozement, Kunststoff, Silikon, Kautschuk, Metall, vorzugsweise gegossen, Blech, vorzugsweise umgeformt, und Holz oder Holzwerkstoff.
Das Halteelement kann ein Gewicht aufweisen von ungefähr mehr als 5 kg; mehr als 15 kg; mehr als 30 kg; oder mehr als 45 kg; und/oder weniger als 10 kg; weniger als 25 kg; weniger als 35 kg; oder weniger als 50 kg.
Es ist möglich, dass das Halteelement und die daran befestigten Energiegewinnungsmodule die Anforderungen an die DIN Teil 1055 erfüllen. Es ist aber auch möglich, dass das Halteelement und die daran befestigten Energiegewinnungsmodule die Anforderungen an die nicht DIN 1055 nicht erfüllen. Im letztgenannten Fall kann das Haltemittel vorgesehen werden, um die Anforderungen an die DIN 1055 zu erfüllen.
Das Halteelement kann zumindest eine Anbringeinrichtung, an der das Haltemittel angebracht und/oder geführt werden kann, aufweisen. Es ist aber auch möglich, dass das Haltemittel ohne besondere Anbringeinrichtung in dem Durchgang angeordnet ist.
Die Anbringeinrichtung kann vorgesehen sein an oder in der ersten Seitenwand und/oder an oder in der zweiten Seitenwand, an oder in dem Basisabschnitt und/oder in dem Durchgang. Die Anbringeinrichtung kann ferner auch an einem oder allen Vorsprüngen vorgesehen sein.
Die Anbringeinrichtung kann ausgebildet sein als Haken, Öse, Aussparung oder Nut und/oder Durchgangsöffnung. Beispielsweise kann sich jeweils eine Durchgangsöffnung durch die erste und zweite Seitenwand erstrecken, um ein Haltemittel in Richtung quer oder orthogonal zur Durchgangsrichtung am Gebäude zu befestigen. Gleichzeitig kann ein weiteres Haltemittel z.B. in Durchgangsrichtung im Durchgang verlaufen, so dass sich die Haltemittel kreuzen. Die Haltemittel sind vorzugsweise straff gespannt, um das oder die Halteelemente fest und sicher an der Dachhaut festzulegen. Es ist möglich, dass das Haltemittel vorgesehen ist, um in dem Durchgang und/oder am oder im Basisabschnitt und/oder an oder in der ersten Seitenwand und/oder zweiten Seitenwand zu verlaufen . Die Anbringeinrichtung kann so am Halteteil/Halteelement angeordnet werden, dass das Haltemittel mit einer Erhöhung zwischen den Befestigungspunkten am Gebäude geführt wird, wodurch eine Beaufschlagung des Halteelements zur Dachhaut erzielbar ist.
Der Basisabschnitt kann zumindest eine Durchgangsöffnung aufweisen, durch die Regen- oder Schmelzwasser aus dem Durchgang abgeführt werden kann. Erfindungsgemäß wird eine Anordnung bereitgestellt, umfassend eine Vielzahl von Energiegewinnungsmodulen, vorzugsweise Pho- tovoltaikmodulen, Solarkollektoren oder dergleichen, die an einer Vielzahl von Halteelementen, insbesondere gemäß Halteelementen wie oben beschrieben, gehalten werden. Vorzugsweise bilden die Halteelemente einen begehbaren Durchgang, wodurch vorzugsweise ein Wartungs- oder Montagegang ausgebildet wird. Es ist auch möglich, dass die Halteelemente mit zumindest einem, vorzugsweise einer Vielzahl von Haltemitteln an einem Gebäudeteil, vorzugsweise einer Attika oder anderen Teilen am Gebäude und insbesondere ohne Beschädigung oder Durchdringung der Dachhaut, befestigt sind, wodurch die Anordnung (bzw. die Halteelemente) gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert wird.
Ferner kann der Abstand zweier benachbarter Energiegewinnungsmodule in Durchgangsrichtung mindestens ungefähr lern; 2,5cm; 5cm; 7,5cm; 10cm; 15cm oder mehr betragen. Ferner können benachbarte Energiegewinnungsmodule/Halteelemente in Durchgangsrichtung mittels eines oder mehrerer Stab- oder stiftförmiger Verbindungsteile vorzugsweise steckverbindungsartig miteinander verbunden sein. Zumindest die erste Reihe und/oder die letzte Reihe der Anordnung kann so vorgesehen sein, dass die Energiegewinnungsmodule auf den Halteelementen so befestigt oder abgestützt sind, dass eine Luftdurchspülung zwischen den Halteelementen und den Energiegewinnungsmodulen in Richtung quer oder ortho- gonal zur Durchgangsrichtung minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird.
Ferner kann zumindest eine Reihe der Anordnung so vorgesehen sein, dass die Energiegewinnungsmodule in den Durchgang hin- einragen und/oder die Energiegewinnungsmodule den Durchgang teilweise oder vollständig bedecken und/oder die Energiegewinnungsmodule nicht in Durchgang hineinragen und/oder den Durchgang nicht bedecken. Die Energiegewinnungsmodule können sägezahnartig, satteldachartig und/oder im Wesentlichen flach angeordnet sein.
Die Durchgänge der benachbarten Halteelemente können im We- sentlichen geradlinig und/oder im Wesentlichen versatzfrei ineinander übergehen. Ferner können die Durchgänge der Halteelemente einen Durchgang von einem Ende der Anordnung zum anderen Ende der Anordnung ausbilden. Das stab- oder stiftförmige Verbindungsteil kann sich von einer Aussparung und/oder einer Hülse in einem Halteelement in eine Aussparung und/oder eine Hülse in einem benachbarten Halteelement erstrecken. Die jeweiligen Hülsen sind vorzugsweise in den Aussparungen eingesetzt, z.B. einbetoniert.
Die Halteelemente können in Durchgangsrichtung bündig zueinander angeordnet sein.
Es ist möglich, dass zwei, vorzugsweise alle der nachfolgen- den Teile einstückig ausgebildet sind: die erste Seitenwand, die zweite Seitenwand, der Basisabschnitt, der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung, der dritte Vorsprung, die erste Befestigungseinrichtung und die zweite Befestigungseinrichtung (insbesondere die Hakenform) .
Vorteilhaft wird auch ein Verfahren zum Herstellen einer Anordnung gemäß einer der oben beschriebenen Anordnungen bereitgestellt, umfassend die folgenden Schritte: Platzieren einer Vielzahl von Halteelementen auf einer Tragfläche, vor- zugsweise einer Dachhaut; Anordnen zumindest eines seilförmi- gen oder gurtförmigen oder kettenförmigen Haltemittels an der Vielzahl der Halteelemente; Befestigen des Haltemittels an ein Gebäudeteil, vorzugsweise eine Attika oder andere Teile am Gebäude und insbesondere ohne Beschädigung oder Durchdrin- gung der Dachhaut, wodurch die Anordnung gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert wird.
Vorzugsweise ist das Haltemittel mit einem ersten Ende an ei- nem ersten Befestigungspunkt an einem Gebäudeteil befestigt und/oder mit einem zweiten Ende an einem zweiten Befestigungspunkt an einem Gebäudeteil befestigt ist, insbesondere ohne die Dachhaut zu Beschädigen oder zu Durchdringen. Vorteilhaft wird ein stabförmiges/seilförmiges oder gurtför- miges oder kettenförmiges Haltemittel verwendet zum Befestigen einer Anordnung, umfassend eine Vielzahl von Energiegewinnungsmodulen, vorzugsweise Photovoltaikmodulen, Solarkollektoren oder dergleichen, die an einer Vielzahl von Halte- elementen gehalten sind, an einem Gebäudeteil, vorzugsweise einer Attika oder anderen Teilen an einem Gebäude und insbesondere ohne Beschädigung der Dachhaut, wodurch die Anordnung gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert werden kann.
Ein Zustand bei dem das erste Energiegewinnungsmodul und/oder das zweite Energiegewinnungsmodul am Halteelement gehalten sind, kann als „montierter Zustand" bezeichnet werden. Das Halteelement muss nicht auf einer Dachhaut platziert werden, sondern kann auch an anderen Tragflächen platziert werden.
Die Halteelemente bestehen vorzugsweise aus Formteilen, die aneinander gesteckt werden können, um einen Durchgang zu bilden. Entsprechend der Energiegewinnungsmodul-Größe wird der nächste Durchgang im Abstand x verlegt, so dass die Energiegewinnungsmodule in einer definierten Neigung auf den Seitenwänden aufgelegt und mit diesen verbunden werden. Durch das geringe Gewicht der Halteelemente können diese beliebig auf dem Dach angeordnet werden. Dadurch kann der Abstand zwischen zwei Durchgängen im Wesentlichen frei an die jeweilige Ener- giegewinnungsmodul-Größe angepasst werden. Die Halteelemente sind flexibel und einsetzbar für beliebige Energiegewinnungsmodul- Breiten und Längen. Vorteilhaft wird somit nur ein einziges Halteelement benötigt, um damit im Wesentlichen alle unterschiedlichen Einbausituationen abdecken zu können. Das ermöglicht eine wirtschaftliche Herstellung und eine minimierte Logistik. Die Halteelemente sind durch ihre steckverbindungsartige Verbindung unempfindlich gegen Längenausdehnungen durch Temperaturschwankungen, witterungsbeständig, UV unempfindlich und im Prinzip wartungsfrei. Demontage, Umbau oder Austausch einzelner Teile ist problemlos möglich.
Die Halteelemente haben zwei Seitenwände, die mit ihrer Höhe die Neigung der Energiegewinnungsmodule definieren können. Die Neigung der Energiegewinnungsmodule kann je nach Höhe der Seitenwände nahezu jeden beliebigen Winkel annehmen. Die E- nergiegewinnungsmodule haben mit jedem Winkel die notwendige Hinterlüftung .
Es ist möglich, dass die Halteelemente und die Energiegewinnungsmodule zusammen ein Gewicht von z.B. ca. 20 kg/m2 errei- chen und können somit bereits fast allen Windsituationen standhalten. Für die geforderte Sicherheit und Sogspitzen (siehe DIN 1055), die durch extreme Windgeschwindigkeiten und ungünstige geometrische Anordnungen entstehen können, kann vorteilhaft eine zusätzliche Halte- oder Zugseilsicherung vorgesehen werden, die eine Anordnung aus Halteelementen und Energiegewinnungsmodulen gegen abheben und/oder verrutschen sichert. Die Halteelemente sind mit den Energiegewinnungsmodule vorzugsweise kraftschlüssig verbunden und bilden dadurch eine zusammenhängende Struktur.
Das Haltemittel kann z.B. aus Stahl, Kunststoff oder anderen Materialien hergestellt sein. Die Haltemittel stellen wie bereits erwähnt nicht nur eine Abhebesicherung zur Verfügung, sondern auch eine Verrutschoder Lagesicherung, die die gesamte Anordnung aus Halteelementen und Energiegewinnungsmodulen am Verrutschen (im in Wesentlichen horizontaler Richtung) hindert. Das wiederum ermöglicht eine Platzierung der Anordnung nicht nur auf flachen, sondern auch an leicht geneigten Tragflächen, wie z.B. leicht schrägen Dächern.
Die Aerodynamik der gesamten Anordnung ist äußerst vorteilhaft, da die Energiegewinnungsmodule mit mindestens 1 cm Abstand in Durchgangsrichtung zum benachbarten Energiegewinnungsmodul verlegt werden. Diese Anordnung reduziert den resultierenden Windsog deutlich. Des weiteren verhindern die geschlossenen Seitenwände das Unterspülen der Energiegewinnungsmodule. Die Stirnseiten einer Energiegewinnungsmodul- Reihe können, müssen aber nicht geschlossen ausgebildet werden.
Die Formteile sind in jedem Klima und weltweit einsetzbar. Je nach Breitengrad und Zielsetzung können unterschiedliche Neigungen und Orientierungen realisiert werden.
Die oben beschriebenen Merkmale und bevorzugten
Ausführungsbeispiele sind beliebig miteinander kombinierbar. Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart oder ergeben sich aus der
nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den beigefügten Figuren.
Fig. 1 zeigt einen Horizontalschnitt eines Halteelements gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt entlang Linie B-B aus Fig. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entlang Linie A-A aus Fig. 1;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entlang Linie C-C aus Fig.
1;
Fig. 5 zeigt einen Querschnitt entlang Linie D-D aus Fig.
1;
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt entlang Linie E-E aus Fig.
1;
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt eines Halteelementes gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht einer Anordnung gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung gemäß Fig.
8;
Fig. 10 zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung; Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung; Fig. 12 zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung gemäß ei- ner anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 13 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Anordnung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 1 zeigt einen Horizontalschnitt eines Halteelements 1 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Das Halteelement 1 ist vorgesehen zum Platzieren auf einer Dachhaut und zum Halten zweier Energiegewinnungsmodule El, E2, die z.B. ein Photovoltaikmodul , ein Solarkollektor oder dergleichen sein können. Das Halteelement 1 hat einen Basisabschnitt 10, von dem sich eine erste Seitenwand 20 und eine zweite Seitenwand 30 erstrecken, wodurch ein Durchgang 50 ausgebildet wird. Das Halteelement 1 ist vorgesehen, um ein Haltemittel S (siehe Fig. 8) zu nutzen, das vorgesehen ist, um an einem Gebäudeteil, vorzugsweise einer Attika oder anderen Teilen am Gebäude und ohne Beschädigung der Dachhaut, befestigt zu werden, wodurch das Halteelement 1 gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert werden kann. Das in Fig. 8 gezeigte Haltemittel S ist ein
Halteseil, kann aber auch gurtförmig oder kettenförmig ausgeführt sein.
Der Durchgang 50 ist begehbar und erstreckt sich durch das Halteelement 1. Der Durchgang 50 ist in Richtung weg vom Basisabschnitt 10 nach oben hin offen ausgebildet.
Der Durchgang 50 hat ein erstes offenes Ende El und ein zweites (gegenüberliegendes) offenes Ende E2. Der Durchgang 50 erstreckt sich durch das Halteelement 1 und definiert vorzugsweise eine Durchgangs- oder Längsrichtung PI. Die Durchgangsrichtung PI ist vorzugsweise die Richtung, in der der Durchgang 50 von einem Halteelement 1 zu einem benachbarten Halteelement begehbar ist. Die Durchgangrichtung PI ent- spricht im Wesentlichen einer Längsrichtung des Halteelements 1. Die Richtung P2 kennzeichnet die Richtung orthogonal zur Durchgangsrichtung PI.
Der in Fig. 1 gezeigte Basisabschnitt 10 hat vier Durchgangs- Öffnungen 11, durch die Regen- oder Schmelzwasser aus dem
Durchgang 50 abgeführt werden kann. Ferner sind in dem Basisabschnitt zwei erste Aussparungen AI, A2 und zwei zweite Aussparungen A3, A4 gezeigt. Die ersten Aussparungen AI, A2 sind an einer ersten Stirnseite des Halteelements 1 im Basisab- schnitt 10 angeordnet, wobei die zweiten Aussparungen A3, A4 an einer zweiten Stirnseite des Halteelements 1 im Basisabschnitt 10 angeordnet sind. In jeder der Aussparungen AI, A2, A3 und A4 kann eine Hülse aufgenommen sein. Die Aussparungen AI, A2, A3 und A4 und/oder die darin angeordneten Hülsen sind vorgesehen, um ein vorzugsweise stab- oder stiftförmiges Verbindungsteil (nicht gezeigt) aufzunehmen, wodurch das Halteelement 1 mit einem benachbarten Halteelement steckverbindungsartig verbunden wird.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt entlang Linie B-B aus Fig. 1, Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entlang Linie C-C aus Fig. 1, Fig. 5 zeigt einen Querschnitt entlang Linie D-D aus Fig. 1 und Fig. 6 zeigt einen Querschnitt entlang Linie E-E aus Fig. 1. Diese Figuren zeigen insbesondere, dass die erste Seitenwand 20 eine kleinere Höhe aufweist als die zweite Seitenwand 30. Der Basisabschnitt 10 ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und hat eine im Wesentlichen flache Gehfläche. Die erste Seitenwand 20 und die zweite Seitenwand 30 erstre- cken sich im Wesentlich rechtwinklig zum Basisabschnitt 10 und vorzugsweise parallel zueinander.
Am freien Ende 21 der ersten Seitenwand 20 ist eine erste Befestigungseinrichtung vorgesehen ist, um ein erstes Energie- gewinnungsmodul El zu befestigen und/oder abzustützen. Am freien Ende 31 der zweiten Seitenwand 30 ist eine zweite Befestigungseinrichtung vorgesehen, um ein zweites Energiegewinnungsmodul E2 zu befestigen und/oder abzustützen. Die erste Befestigungseinrichtung und/oder die zweite Befestigungseinrichtung umfasst eine Hakenform. In den Figuren 2, 4, 5 und 6 ist die Hakenform mit einer Hintergreifung dargestellt, wobei die Hakenform auch Ausführungsformen umfasst, die keine Hintergreifung aufweisen. Ferner stellt die erste Befestigungseinrichtung eine Anlage 41 für das erste Energiegewinnungsmodul El bereit, wobei die erste Befestigungseinrichtung und/oder deren Anlage 41 mit einer Trennlage (nicht gezeigt) , vorzugsweise aus Kunststoff, Neopren oder dergleichen, versehen sein kann, um eine Kontaktkorrosion zwischen dem ersten Energiegewinnungsmodul El und dem Halteelement zu vermeiden. Ähnlich stellt die zweite Befestigungseinrichtung eine Anlage 51 für das zweite Energiegewinnungsmodul E2 bereit, wobei die zweite Befestigungseinrichtung und/oder deren Anlage 51 mit einer Trennlage (nicht gezeigt), vorzugsweise aus Kunststoff, Neopren oder dergleichen, versehen sein kann, um eine Kontaktkorrosion zwischen dem zweiten Energiegewinnungsmodul E2 und dem Halteelement zu vermeiden. Auf der Anlage 41 der ersten Befestigungseinrichtung ist das erste Energiegewinnungsmodul El so anordbar, dass eine Luftdurchspülung zwischen der Anlage 41 und dem ersten Energiegewinnungsmodul El minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird, wobei auf der Anlage 51 der zweiten Seitenwand 30 das zweite Energiegewinnungsmodul E2 so anordbar ist, dass eine Luftdurchspülung zwischen der Anlage 51 und dem zweiten Energiegewinnungsmodul E2 minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird, was in Fig. 2 durch die gewellten Pfeile W angedeutet ist.
Das erste Energiegewinnungsmodul El liegt auf der Anlage 41 auf, um Druckkräfte vom Energiegewinnungsmodul El in die erste Befestigungseinrichtung und/oder das Halteelement abzutragen. Ein Stab- oder stiftförmiges Hakenteil 60 verbindet das erste Energiegewinnungsmodul El mit der ersten Befestigungseinrichtung. Insbesondere hintergreift das stab- oder stift- förmige Hakenteil 60 die erste Befestigungseinrichtung, die vorzugsweise ebenfalls hakenförmig ausgebildet ist, um Zugkräfte in die erste Befestigungseinrichtung und/oder das Hal- teelement 1 abzutragen.
Das zweite Energiegewinnungsmodul E2 liegt auf der Anlage 51 auf, um Druckkräfte vom Energiegewinnungsmodul E2 in die erste Befestigungseinrichtung und/oder das Halteelement abzutra- gen. Ein stab- oder stiftförmiges Hakenteil 61 verbindet das zweite Energiegewinnungsmodul E2 mit der zweiten Befestigungseinrichtung. Insbesondere hintergreift das stab- oder stiftförmige Hakenteil 66 die zweite Befestigungseinrichtung, die vorzugsweise ebenfalls hakenförmig ausgebildet ist, um Zugkräfte in die zweite Befestigungseinrichtung und/oder das Halteelement 1 abzutragen.
In den Figuren 2, 4, 5 und 6 kann ferner der Durchgang 50, die Durchgangsrichtung PI (die sich orthogonal zur Zeichenebene erstreckt) und die Richtung P2 quer zur Durchgangsrichtung PI gesehen werden. Ferner sind die Vorsprünge VI, V2 und V3 zu sehen. Die Vorsprünge VI, V2, V3 haben Durchgangsöffnungen oder Aussparungen, aus denen Wasser vom Raum zwischen Basisabschnitt 10 und Dachfläche abfließen kann, wie bei einem vergleich der Figuren 2, 4, 5 und 6 gesehen werden kann. In Fig. 4 ist ferner noch eine der vier Durchgangsöffnungen 11 im Basisabschnitt 10 zu sehen, wobei in Fig. 6 noch die dritte und vierte Aussparung A3, A4 gesehen werden kann.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt entlang Linie A-A aus Fig. 1. In Fig. 3 kann insbesondere die erste Aussparung AI und die dritte Aussparung A3 an gegenüberliegenden Seiten im Basisabschnitt 10 gesehen werden. Ferner können die Durchgangsöff- nungen 11 im Basisabschnitt 10 gesehen werden. Ferner zeigt
Fig. 3, dass Wasser über die Durchgangsöffnungen 11 im Basisabschnitt 10 auf die Dachhaut gelangen kann und von dort über Durchgangsöffnungen oder Aussparungen in den Vorsprüngen VI, V2, V3 abgeführt werden kann.
Das Halteelement 1 ist bzw. die Halteelemente 1 sind vorgesehen, um mittels einer Vielzahl von Halteseilen, die straff in dem Durchgang 50 zu verlegen sind, an einer Attika befestigt zu werden, wodurch das Halteelement 1 gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert werden kann und so vorzugsweise die Anforderungen an die DIN 1055 erfüllt. Die Halteseile können im Durchgang 50 in Längsrichtung PI verlaufen oder in der Richtung P2 quer zur Längsrich- tung PI, wobei die Seitenwandungen 20 und 30 dann mit Durchgangsöffnungen für die Halteseile versehen sind.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt eines Halteelementes 1' gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. Das Halteelement 1' gemäß Fig. 7 entspricht im Wesentlichen dem Halteelement 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, mit Ausnahme, dass die zweite Seitenwand 30' gemäß Fig. 7 kürzer ausgebildet ist als die zweite Seitenwand 30 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel und kein Energiegewinnungsmodul hält. Somit erhalten die Teile in Figur 7 mit Ausnahme des Halteelements 1' und der zweiten Seitenwand 30 'die gleichen Bezugseichen wie im ersten Ausführungsbeispiel und es wird auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels verwiesen wird, um Wiederholungen zu vermeiden. Das Halteelement 1' gemäß Fig. 7 hat den
Vorteil, dass die Ansichtshöhe geringer ist als beim ersten Ausführungsbeispiel, was die optischen Eigenschaften der Anordnung erhöht.
Fig. 8 zeigt eine Draufsicht einer Anordnung gemäß einer Aus- führungsform der Erfindung. Die Anordnung umfasst eine Vielzahl von Energiegewinnungsmodulen El, E2, vorzugsweise Photo- voltaikmodulen, Solarkollektoren oder dergleichen, die an einer Vielzahlzahl von Halteelementen 1, 1' wie oben beschrieben gehalten sind. Wie in den vorigen Figuren kennzeichnet PI die Durchgangsrichtung und P2 die Richtung orthogonal zur
Durchgangsrichtung. Wie in Fig. 8 zu sehen, bilden die Durchgänge 50 der Vielzahl von Halteelementen 1, 1' einen begehbaren Durchgang 60, der vorzugsweise als Wartungs- oder Montagegang verwendet werden kann. Die Halteelemente 1, 1' sind mit einer Vielzahl von Halteseilen S an einer Attika ohne Beschädigung oder Durchdringen der Dachhaut befestigt, wodurch die Anordnung gegen verrutschen und/oder gegen abheben aufgrund Windkräften gesichert wird. Der Abstand Ld zweier be- nachbarter Energiegewinnungsmodule El, E2 in Durchgangsrichtung PI beträgt mindestens 5 cm. Die benachbarte Halteelemente sind in Durchgangsrichtung PI mittels zweier stab- oder stiftförmiger Verbindungsteile (nicht gezeigt) miteinander verbunden .
Zumindest die erste Reihe Rl und die letzte Reihe R2 der Anordnung sind so vorgesehen, dass die Energiegewinnungsmodule El, E2 auf den Halteelementen 1, 1' so befestigt oder abgestützt sind, dass eine Luftdurchspülung zwischen den Halte- elementen 1, 1' und den Energiegewinnungsmodulen El, E2 in Richtung quer oder orthogonal P2 zur Durchgangsrichtung PI minimiert, vorzugsweise im Wesentlichen verhindert wird.
Ferner ist die Vorrichtung so bereitgestellt, dass die Ener- giegewinnungsmodule El, E2 in einen Durchgang 50, 60 hineinragen und diesen fast vollständig bedecken, und einen anderen Durchgang 50, 60 offen legen, um diesen begebar zu gestalten.
Die Durchgänge 50 der Halteelemente 1, 1' gehen im Wesentli- chen geradlinig und/oder im Wesentlichen versatzfrei ineinander über und erstrecken sich von einem Ende der Anordnung zum anderen Ende der Anordnung. Ferner sind die Halteelemente in Durchgangsrichtung PI bündig zueinander angeordnet. Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung gemäß Fig. 8, wobei eine Vielzahl von Energiegewinnungsmodulen El, E2, Halteelementen 1 und Durchgängen 50, 60 gesehen werden kann.
Fig. 9 zeigt eine sägezahnartige Anordnung von Halteelementen und/oder Wärmeenergiegewinnungsmodulen El, E2. Figuren 10-12 zeigen Seitenansichten von Anordnungen verschiedener Ausführungsformen . Fig. 10 zeigt eine Anordnung, umfassend eine Vielzahl von
Halteelementen 1 und Energiegewinnungsmodulen El, E2, die angeordnet sind, um eine satteldachartige Anordnung auszubilden . Fig. 11 zeigt eine Anordnung, umfassend eine Vielzahl von Halteelementen 1' und Energiegewinnungsmodulen El, E2, die angeordnet sind, um eine im Wesentlichen flache Anordnung auszubilden . Fig. 12 zeigt eine Anordnung, umfassend eine Vielzahl von Halteelementen 1' und Energiegewinnungsmodulen El, E2, die angeordnet sind, um eine satteldachartige Anordnung auszubilden. Im Gegensatz zur Ausführungsform gemäß Fig. 10 um- fasst die Anordnung gemäß Fig. 12 im Wesentlichen identische Halteelemente 1', die jedoch je nach Bedarf unterbaut sind, um eine Erhöhung zu erzielen, wohingegen die Ausführungsform gemäß Fig. 10 verschiedenartige Halteelemente aufweist.
Fig. 13 zeigt eine stark schematische Ansicht einer Vielzahl von auf einer Tragfläche platzierten Halteelementen 1 bzw. 1' zum Halten einer Vielzahl von Energiegewinnungsmodulen. Ferner zeigt Figur 13 zumindest ein Haltemittel S (z.B. ein Seil, ein Gurt und/oder eine Kette oder dergleichen), das an einem jeweiligen Gebäudeteil T, einer Attika oder einem je- weiligen anderen Teil am Gebäude befestigt ist, um die Halteelemente 1 bzw. 1' gegen verrutschen und/oder abheben aufgrund Windkräften zu sichern. Das in Figur 13 gezeigte zumindest eine Haltemittel S kann ein einziges und somit insbesondere durchgehendes Haltemittel sein. Es ist aber auch mög- lieh, dass das zumindest eine Haltemittel S mehrere (vorzugsweise in Reihe ) miteinander verbundene Haltemittel umfasst. Es ist ferner möglich, dass das zumindest eine Haltemittel S als Netz vorgesehen ist, das z.B. aus einer Vielzahl von seilförmigen Haltemitteln ausgebildet wird.
Die in den Figuren gezeigten mm-Maße sind beispielhaft und nicht einschränkend. Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele be- schränkt. Vielmehr ist eine Vielzahl von Varianten und Abwandlungen möglich, die ebenfalls von dem Erfindungsgedanken Gebrauch machen und deshalb in den Schutzbereich fallen.
