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Patent Searching and Data


Title:
RETAINING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/188519
Kind Code:
A1
Abstract:
The aim of the invention is to provide a cost-effective retaining element for universal use. The retaining element should consist of components allowing modification to said retaining element and thus providing multiple embodiments of the retaining element. The retaining element should be made to be adjustable and thus applicable in a broad spectrum of uses. The claimed retaining element consists of at least one retaining unit (1) which is made up of at least two retainer fingers (3) interconnected on one side at a connection point (2) and which comprises a securing unit (10) at the connection point (2) opposite the retainer fingers (3) or, in place of said securing unit (10), an additional retaining unit (1) is arranged, wherein this retaining unit (1) likewise consists of at least two retainer fingers (3) interconnected on this side at a connection point (2), all of said retainer fingers (3) preferably being provided with a spherical closure (4).

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Inventors:
FLINT, Sören (Sachsendamm 9a, Weißwasser, 02943, DE)
Application Number:
DE2016/100244
Publication Date:
December 01, 2016
Filing Date:
May 26, 2016
Export Citation:
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Assignee:
FLINT, Sören (Sachsendamm 9a, Weißwasser, 02943, DE)
International Classes:
F16L3/13; F16B2/16; F16B2/22; F16L3/16; F16L3/223; F16L3/237
Foreign References:
US20130094164A12013-04-18
US4655424A1987-04-07
US20150053294A12015-02-26
DE8414242U11984-09-13
DE4228305A11994-03-03
US5323992A1994-06-28
DE1813029U1960-06-09
DE19955654A12001-05-23
DE202004000120U12004-03-18
Attorney, Agent or Firm:
WEISSFLOH, Ingo (Prellerstr. 26, Dresden, 01309, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Halteelement, bestehend aus mindestens einer

Halteeinheit (1) , die aus mindestens zwei auf einer Seite miteinander an einer Verbindungsstelle (2) verbundenen Haltefingern (3) besteht und an der Verbindungsstelle (2) gegenüber den Haltefingern (3) eine Befestigungseinheit (10) angeordnet ist oder an Stelle der Befestigungseinheit (10) eine weitere Halteeinheit (1) angeordnet ist, wobei diese Halteeinheit (1) ebenfalls aus mindestens zwei auf dieser Seite miteinander an einer Verbindungsstelle (2) verbundenen Haltefingern (3) besteht und alle Haltefinger (3) vorzugsweise mit einem kugelförmigen Abschluss (4) versehen sind. 2. Halteelement nach Anspruch 1 ,

d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass mindestens ein Haltefinger (3) pro Halteeinheit (1) einen kugelförmigen Abschluss (4) besitzt und mindestens ein weiterer Haltefinger (3.1) ohne kugelförmigen Abschluss (4) ausgeführt ist und die Haltefinger (3.1) ohne

kugelförmigen Abschluss (4) mindestens eine ebene

Anlagefläche (11) aufweisen.

3. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Befestigungseinheit (10) als Saugnapf, Haken, Öse, Ring, Schlaufe, Klammer, Zwinge, Schelle, Magnet,

Klettver Schlusselement , Halteplatte, Klickverbinder oder Schraubverbindung ausgebildet ist.

4. Haltelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Halteeinheit (1) und die Befestigungseinheit (10) voneinander trennbar gestaltet sind.

5. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Halteelemente aus einem elastischen Material bestehen .

6. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die kugelförmigen Abschlüsse (4) mit den Haltefingern (3) lösbar verbunden sind.

7. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Haltefinger (3) Verdickungen aufweisen, im

Querschnitt eine runde, dreieckige oder quadratische Form besitzen und eine gerade oder eine gebogene Form aufweisen, wobei sich der Abstand der Haltefinger (3) untereinander einer Halteeinheit (1) von der Verbindungsstelle (2) ausgehend zunächst vergrößert und später gleich bleibt oder wieder verkleinert.

8. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Halteeinheiten (1) eines Haltelementes die gleiche Anzahl von Haltefingern (3) oder eine unterschiedliche Anzahl von Haltefingern (3) besitzen und die Länge der

Haltefinger pro Halteeinheit (1) gleich lang ist, aber die andere Halteeinheit (1) kürzere oder längere Haltefinger (3 ) besitzt . 9. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Halteeinheiten (1) gegenüberliegend oder in einem Winkel zueinander angeordnet sind.

10. Halteelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t,

dass die Haltefinger (3) der Halteeinheiten (1) in

derselben Ebene oder in unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind .

Description:
Halteelement

Die Erfindung betrifft ein Halteelement, das dazu dient, zwei oder mehrere Objekte zu verbinden. Insbesondere dient das Halteelement dazu, ein mobiles Objekt an einem

feststehenden Objekt zu befestigen.

Die Erfindung stellt ein Halteelement mit mindestens einer aus Haltefingern bestehenden Halteeinheit bereit. Dabei kann die Halteeinheit neben Haltefingern mit kugelförmigen Abschlüssen auch Haltefinger ohne kugelförmigen Abschluss aufweisen. Darüber hinaus sind Halteelemente vorgesehen, bei denen Halteeinheiten mit Haltefingern mit anderen

Befestigungseinheiten, wie beispielsweise Saugnäpfen,

Haken, Ösen, Ringen, Schlaufen, Klammern, Zwingen,

Schellen, Magneten, Klettver Schlusselementen, Halteplatten, Klickverbindungen oder Schraubverbindungen kombiniert werden . Halteelemente sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Sie bestehen vorzugsweise aus elastischem

Kunststoff oder Metall und sind zur Befestigung von

Rohrleitungen oder Schläuchen gebräuchlich. So ist

beispielsweise aus der DE 1813029 Ul eine um 90 Grad verdrehte Doppelklemme bekannt. In der DE 19955654 AI ist eine verdrehbare Doppelschelle offenbart, die eine

unterschiedliche Ausrichtung der zu verbindenden Objekte ermöglicht . Aus der DE 202004000120 Ul ist beispielsweise eine

Schlauchhalterung zum Festklemmen an einem Behälterrand bekannt .

Weiterhin sind Bür ettenklemmen mit drei Haltefingern bekannt, wobei hier zwei der Haltefinger starr miteinander verbunden sind.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein universal nutzbares kostengünstiges Halteelement zur Verfügung zu stellen. Das Halteelement soll aus Komponenten bestehen, die eine Modifikation des Halteelementes ermöglichen und so vielfältige Ausgestaltungen des Halteelementes

bereitstellen. Die Halteelemente sollen variabel ausführbar und somit für ein breites Einsatzspektrum nutzbar sein.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst.

Die Erfindung löst die Aufgabenstellung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs und des nebengeordneten Anspruchs . Das Halteelement besteht aus mindestens zwei miteinander verbundenen Halteeinheiten oder einer Halteeinheit mit einer daran angedockten Befestigungseinheit. Die

Halteeinheiten dienen dabei der Aufnahme des jeweiligen Objektes, das in diesem Bereich eine längsgestreckte Form, wie beispielsweise eine zylindrische Form, aufweist. Damit können die zu verbindenden Objekte zum Beispiel Stiele, Stäbe, Schläuche, Rohre, Stifte, aber auch Platten sein. Die Halteeinheiten bestehen aus mindestens zwei auf einer Seite miteinander an einer Verbindungsstelle verbundenen Haltefingern, die die zu haltenden Objekte umgreifen. Der Abschluss der Haltefinger ist jeweils vorzugsweise

kugelförmig ausgebildet. Kugelförmig schließt dabei neben Kugeln beispielsweise auch Elipsoide, Kugelsegmente,

Zylinder und andere Formen mit gewölbten Oberflächen ein.

Die Kugelform verstärkt das Umgreifen der zu haltenden Objekte. Zugleich erleichtert die Kugelform das Einführen des Objekts in die jeweilige Halteeinheit. Weiterhin verhindert die Kugelform das Herausrutschen des zu

haltenden Objektes. In einer Variante besteht das Halteelement aus mindestens einer Halteeinheit, wobei die Halteeinheit aus mindestens zwei auf einer Seite miteinander an einer Verbindungsstelle verbundenen Haltefingern besteht, wobei mindestens ein

Haltefinger mit einem kugelförmigen Abschluss versehen ist und mindestens ein weiterer Haltefinger ohne kugelförmigen Abschluss ausgeführt ist. Die Halteeinheit besitzt dann vorteilhaft ein Durchgangsloch zur Aufnahme einer

Befestigungseinheit. Diese Befestigungseinheit kann zum

Befestigen der Halteeinheit an einem Objekt dienen und an dieser Befestigungseinheit kann ein Gegenstand angehangen oder befestigt werden. Die Erfindung schließt auch Halteeinheiten ein, bei denen nur ein Haltefinger mit einem kugelförmigen Abschluss versehen ist, der beispielsweise das zu haltende Objekt gegen einen zweiten Haltefinger ohne kugelförmigen

Abschluss drückt und damit das zu haltende Objekt hält.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung bestehen die Halteelemente aus einem

elastischen Material, wie beispielsweise Gummi oder

elastischem Kunststoff. Die elastische Ausführung

ermöglicht es, die Objekte von der offenen Seite her zwischen die zurückweichenden Haltefinger zu drücken, die sich dann wieder in Richtung ihrer Ausgangsposition

zurückbewegen .

Entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung sind die kugelförmigen Abschlüsse mit den Haltefingern lösbar verbunden. Die lösbare Verbindung ermöglicht es auch bei einer starren Ausführung der Halteelemente, die Objekte zu verbinden. Die kugelförmigen Abschlüsse werden nach dem

Einführen des Objektes zwischen die Haltefinger an diesen befestigt und verhindern damit das Lösen des Objektes aus der Halteeinheit.

Einer zweckmäßigen Ausführung entsprechend weisen die

Haltefinger eine gebogene Form auf, wobei sich der Abstand der Haltefinger von der Verbindungsstelle ausgehend

zunächst vergrößert. Diese Ausgestaltung schafft durch einen kompatiblen Querschnitt entsprechenden Platz für durch das Halteelement aufzunehmende Objekte mit rundem Querschnitt.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besteht mindestens eine der Halteeinheiten aus drei Haltefingern. Drei

Haltefinger ermöglichen eine Befestigung eines Objektes mit beispielsweise zylindrischem Querschnitt oder einer Platte, wobei durch die entsprechend ausgeführte Halteeinheit ein gewisser Widerstand gegen ein Verdrehen des Objekts um das Halteelement aufgebracht wird. Entsprechend einer Ausgestaltung der Erfindung besteht mindestens eine der Halteeinheiten aus vier Haltefingern. Damit können zwei Objekte befestigt werden, wobei wiederum eine Hemmung gegen Verdrehen besteht. Bei diesen

Ausführungen mit drei oder vier Haltefingern können z. B. wie teilweise in den Figuren dargestellt sich kreuzende Stäbe miteinander verbunden bzw. gegeneinander gehalten werden .

Die Formulierung „zumindest eine der Halteeinheit" verweist darauf, dass ein Haltelement Halteeinheiten mit einer unterschiedlichen Anzahl von Haltefinger in sich vereinigen kann. So sind Haltelemente entsprechend in

unterschiedlichen zweckmäßigen Kombinationen ausführbar, wie beispielsweise mit zwei/drei Haltefingern oder

drei/drei oder zwei/vier Haltefingern. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Halteeinheiten sich einander gegenüberliegend

angeordnet. Diese gebräuchlichste Ausführung ermöglicht es, vielfältige Verbindungen zwischen zwei Objekten zueinander zu realisieren.

Entsprechend einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Halteeinheiten in einem Winkel zueinander angeordnet. Damit können zweckmäßige dreidimensionale Verbindungen zwischen entsprechend angeordneten Objekten ausgeführt werden.

Dadurch, dass bei drei oder vier Haltefingern je

Halteeinheit die Objekte in unterschiedlicher Weise

zwischen den Haltefingern eingebracht werden können, ergeben sich durch die Halteeinheit vielfältige

Möglichkeiten, die Objekte zueinander anzuordnen. Die

Objekte können dabei auch unterschiedlich ausgerichtet sein .

Einer vorteilhaften Weiterbildung der Halteeinheit

entsprechend sind die Haltefinger der Halteeinheiten in einer gleichen Ebene angeordnet. Damit können

beispielsweise zueinander parallel ausgerichtete Objekte miteinander verbunden werden. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung des Halteelements sind die Haltefinger der Halteeinheiten in

unterschiedlichen Ebenen angeordnet. Eine Ebene ergibt sich aus der Stellung der Haltefinger einer Halteeinheit

zueinander . Durch die unterschiedlichen Ebenen der

Haltefinger ergeben sich unterschiedliche Objektebenen für die zu haltenden Objekte. Entsprechend können Objekte in unterschiedlichen Ebenen zueinander miteinander verbunden werden .

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung entsprechend sind die Haltefinger mit einer, zwei oder mehreren Verdickungen versehen. Längere Haltefinger, die dafür vorgesehen sind, mehrere Objekte in eine Halteeinheit aufzunehmen, können entlang ihrer Längsausdehnung eine oder mehrere

Verdickungen aufweisen. Diese Verdickungen bilden einen Widerstand gegen das Lösen der einzelnen zu haltenden

Elemente .

Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weisen der /die Haltefinger ohne kugelförmigen Abschluss mindestens eine ebene Anlagefläche auf. Die Anlagefläche dient zur Anlage des Objektes an den Haltefinger. Das Halten des Objektes wird durch den kugelförmigen Abschluss an einem Haltefinger erreicht. Die ebene Anlagefläche des Haltefingers ohne kugelförmigen Abschluss bewirkt eine gewisse Ausrichtung des/der zu haltenden Objekte, die vom Anpressdruck der Haltefinger an die Anlagefläche abhängig ist.

Bei einer weiteren vorteilhaften Variante der Erfindung ist die Halteeinheit mit einer Befestigungseinheit verbunden. Dabei können die Befestigungseinheiten beispielsweise als Saugnäpfe, Haken, Ösen, Ringe, Schlaufen, Klammern,

Zwingen, Schellen, Magnete, Klettver Schlusselemente ,

Halteplatten, Klickverbindungen und/oder

Schraubverbindungen ausgebildet sein. Somit ist es möglich, die Halteeinheit mit herkömmlichen Befestigungseinheiten zu kombinieren. Entsprechend können die jeweils besten

Befestigungs - bzw. Halteeinheiten zur Arretierung der jeweiligen Objekte miteinander kombiniert und somit

entsprechend unterschiedliche, den Einsatzzwecken

angepasste Halteelemente ausgebildet werden. Weiterhin ist es denkbar, dass die Befestigungseinheit von der

Halteeinheit trennbar gestaltet ist und durch eine andere Befestigungseinheit ersetzt wird. Saugnäpfe ermöglichen es, das Halteelement an glatten Oberflächen zu befestigen. Mit Schauben direkt oder in Verbindung mit Halteplatten können die Halteelemente an entsprechenden Objekten durch Schraubverbindungen befestigt werden. Haken, Ösen, Ringe, Schlaufen und Klammern sind dazu geeignet, entsprechende Objekte an dem Halteelement zu befestigen. Ebenso bieten Klammern, Zwingen, Schellen, Magnete,

Klettver Schlusselemente und Klickverbindungen vielfältige Möglichkeiten der Verbindung der Halteelemente mit oder an entsprechenden Objekten.

Vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 ein als einfache Doppelklemme ausgeführtes

Halteelement ,

Fig. 2 ein als Doppelklemme ausgeführtes Halteelement mit unterschiedlichen Halteebenen,

Fig. 3 ein Halteelement mit winklig angeordneten

Halteeinheiten,

Fig. 4 eine Halteeinheit mit drei Haltefingern in

Draufsicht, aufgesteckt auf einer Platte,

Fig. 5 ein Halteelement mit einer Halteeinheit aus zwei Haltefingern kombiniert mit einer Halteeinheit aus drei Haltefingern,

Fig. 6 ein Halteelement mit zwei mal drei Haltefingern in unterschiedlichen Ebenen,

Fig. 7 ein Halteelement in Draufsicht mit vier Haltefingern und kreuzweise eingebrachten Objekten,

Fig. 8, ein Halteelement in Draufsicht mit vier

Haltefingern und parallel eingebrachten Objekten und

Fig. 9 eine Perspektivdarstellung eines Halteelementes mit zwei Halteeinheiten, die zwei und vier Haltefinger

umfassen,

Fig. 10 ein Haltefinger mit Auswölbungen.

Fig. 11 ein Halteelement mit Saugnapf,

Fig. 12 ein Halteelement mit Gewindebolzen,

Fig. 13 ein Halteelement mit Saugnapf an einem Haltefinger, Fig. 14 eine Halteeinheit mit vier Haltefingern in

Draufsicht ,

Fig. 15 eine Halteeinheit mit fünf Haltefingern,

Fig. 16 eine Halteeinheit mit drei Haltefingern mit einem Durchgangsloch mit Innengewinde im Bereich der

Verbindungsstelle und

Fig. 17 eine Halteeinheit mit drei Haltefingern mit einem

Durchgangsloch im Bereich der Verbindungsstelle.

In Figur 1 ist ein Halteelement dargestellt, das als einfache Doppelklemme ausgeführt ist. Die beiden

Halteeinheiten 1 halten jeweils ein Objekt 5 mit

kreisförmigem Querschnitt. Die Halteeinheiten 1 bestehen hier aus jeweils zwei Haltefingern 3, die an der

Verbindungsstelle 2 miteinander und hier auch mit dem gegenüberliegenden Halteelement 1 verbunden sind. Die

Haltefinger 3 enden in einem kugelförmigen Abschluss 5. Das Objekt 5 wird jeweils von den Haltefingern 3 und

kugelförmigen Abschlüssen 5 umgriffen/umschlossen. Hier sind die Haltefinger 3 beider Halteeinheiten 1 in der selben Ebene angeordnet, woraus sich die Lage der Objekte 5 in der selben Ebene ergibt.

Die nachfolgenden Figurenbeschreibungen stellen jeweils die Unterschiede zu der in Fig. 1 beschriebenen Basisausführung heraus und beziehen sich somit auf diese.

Die Figur 2 zeigt ein als Doppelklemme ausgeführtes

Halteelement mit unterschiedlichen Halteebenen. Die

Darstellung der links dargestellten Halteeinheit 1 stimmt mit der in Figur 1 dargestellten Halteeinheit 1 überein. Die rechts dargestellte Halteeinheit 1 gleicht ebenfalls den Halteeinheiten aus Fig. 1. Der Unterschied besteht darin, dass die rechte Halteeinheit um 90 Grad gegenüber der linken Halteeinheit 1 verdreht ist. Die Halteebenen ergeben sich aus der Stellung der Haltefinger 3 zueinander . Aus der um 90 Grad zueinander verdrehten Haltefinger 3 ergibt sich entsprechend eine Verdrehung der beiden Objekte 5 um 90 Grad zueinander.

In Figur 3 ist ein Halteelement mit winklig zueinander angeordneten Halteeinheiten 1 gezeigt. Die unten

dargestellte Halteeinheit 1 ist im rechten Winkel zu den beiden oben gezeigten gegenüberliegenden Halteeinheiten 1 dargestellt. Dabei können einer Ausgestaltung entsprechend auch die Halteeinheiten 1 zueinander verdreht ausgeführt sein. Ebenso können die Halteeinheiten 1 an

unterschiedlichen Stellen miteinander verbunden sein.

Die Figur 4 zeigt die Halteeinheit 1 eines Halteelementes mit drei Haltefingern 3 von oben. Die Haltefinger 3 sind von der Verbindungsstelle ausgehend im Winkel von 120 Grad zueinander angeordnet. Ebenso ist ein in die Halteeinheit 1 eingeklemmtes Objekt 5 dargestellt. Dadurch, dass das

Objekt 5 auf einer Seite an zwei Haltefingern 3 mit

kugelförmigem Abschluss 4 anliegt und vom gegenüber

angeordneten, unten dargestellten Haltefinger 3 durch die elastische Ausführung dagegen gedrückt wird, besteht ein erhöhter Widerstand gegen das Verdrehen des Objekts 5 bezogen auf die Halteeinheit 1. Deutlich wird, dass das Objekt 5 hier in drei unterschiedlichen Ausrichtungen in die Halteeinheit 1 eingebracht werden kann.

In Figur 5 ist ein Halteelement mit einer Halteeinheit 1 aus zwei Haltefingern 3 auf der linken Seite und einer Halteeinheit 1 aus drei Haltefingern 3 auf der rechten Seite gezeigt. Damit ist eine Perspektivdarstellung eines Halteelementes angegeben, das aus einer Kombination der Ausführungen mit zwei Haltefingern 3 und drei Haltefingern, wie Figur 1 und Figur 3 dargestellt, besteht. Die Figur 6 zeigt ein Halteelement mit drei Haltefingern 3 auf beiden Seiten in einer Ansicht von oben. Zur besseren Unterscheidbarkeit sind die Haltefinger 3 und die

kugelförmigen Abschlüsse 4 im Hintergrund kleiner

dargestellt. Durch die unterschiedlichen Ausrichtungen der Haltefinger 3 im Vordergrund und im Hintergrund ist es möglich, die Objekte (nicht dargestellt) in

unterschiedlichen Ebenen auszurichten. Selbstverständlich können die Halteelemente so ausgeführt werden, dass die Haltefinger 3 eine unterschiedliche Größe beziehungsweise Länge und die kugelförmigen Abschlüsse 4 eine

unterschiedliche Größe haben.

Die Figur 7 zeigt eine Halteeinheit 1 mit vier Haltefingern (nicht sichtbar) von oben. Die zwischen die Haltefinger mit den kugelförmigen Abschlüssen 4 eingebrachten Objekte 5 sind hier kreuzweise übereinander in der Halteeinheit 1 positionier t .

In Figur 8 ist eine Halteeinheit 1 wie aus Figur 7 bekannt mit vier Haltefingern 3 dargestellt. Hier sind die

stabförmigen Objekte 5 parallel zwischen den Haltefingern 3 mit den kugelförmigen Abschlüssen 4 festgeklemmt.

Figur 9 zeigt eine Perspektivdarstellung eines

Halteelementes mit zwei Halteeinheiten 1. Die untere

Halteeinheit 1 umfasst zwei Haltefinger 3 mit kugelförmigen Abschlüssen 4. Die Haltefinger 3 sind hier an einem

plattenförmigen Objekt 5, beispielsweise einer Tischplatte, festgeklemmt. Die gegenüberliegenden vier Haltefinger 3 umgreifen zwei kreuzweise zueinander angeordnete, als

Rundstäbe ausgeführte Objekte 5, wie auch in Figur 7 dargestellt .

Die Haltefinger 3 können auch über ihre Länge verteilt Verdickungen, wie in Figur 10 dargestellt, besitzen. Diese Verdickungen ermöglichen eine gewisse Rastung beim Aufschieben der Halteelemente

In Figur 11 ist ein Halteelement mit einem Saugnapf 10 als Befestigungseinheit 10 dargestellt. Der Saugnapf 10 ist besonders dafür geeignet, das Halteelement durch Unterdruck an einer glatten Oberfläche 12, wie beispielsweise einer Wandfliese, zu befestigen. An der Verbindungsstelle 2 der Haltefinger 3, 3.1 der Halteeinheit 1 sind diese mit dem Saugnapf 10 verbunden.

Die beiden Haltefinger 3, 3.1 des Halteelementes 1 sind unterschiedlich ausgeführt. Ein Haltefinger 3 ist mit einem kugelförmigen Abschluss 4 versehen. Der zweite

gegenüberliegende Haltefinger 3.1 ist ohne kugelförmigen Abschluss 4 ausgeführt und bildet beispielsweise eine ebene Anlagefläche 11 für das zu haltende Objekt 5. Durch das Anliegen des Objektes 5 an die ebene Anlagefläche 11 kann das Objekt 5 ausgerichtet werden. Damit eignet sich diese Ausführung insbesondere für Objekte 5 mit einer flächigen Begrenzung.

Die Figur 12 zeigt ein Halteelement mit einem Gewindebolzen 10 als Befestigungseinheit 10. Mit dem Gewindebolzen 10 kann eine Schraubverbindung zur Befestigung an einem anderen Bauteil realisiert werden. Beispielsweise ist eine Befestigung mittels Dübel (nicht dargestellt) in einer Wand möglich. Die Halteeinheit 1 ist hier mit drei Haltefingern 3, 3.1 ausgeführt, wobei der obere und der untere

Haltefinger 3 mit einem kugelförmigen Abschluss 4 versehen sind und der mittlere Haltefinger 3.1 ohne kugelförmigen Abschluss 4 ausgeführt ist.

In Figur 13 ist ein aus Figur 11 abgeleitetes Halteelement mit einem an einem Haltefinger 3 befestigten Saugnapf 10 dargestellt. Somit ist die Verbindungsstelle 2 zur Befestigungseinheit 10 an dem Haltefinger 3.1 ohne

kugelförmigen Abschluss angeordnet.

Die Figur 14 zeigt eine Halteeinheit 1 mit vier

Haltefingern 3, 3.1 in einer Draufsicht. Der mittlere

Haltfinger 3.1 ohne kugelförmigen Abschluss ist mit

dreieckigem Querschnitt und ebenen Anlageflächen 11

ausgeführt. Hier ermöglichen die ebenen Anlageflächen 11 eine Ausrichtung der Objekte 5 mit einem Winkel von 120 Grad zueinander .

In Figur 15 ist eine Halteeinheit 1 mit fünf Haltefingern 3, 3.1 dargestellt. Der zentral angeordnete Haltefinger 3.1 ohne kugelförmigen Abschluss weist einen quadratischen Querschnitt mit entsprechenden ebenen Anlageflächen 11 auf. Damit können die zu haltenden Objekte 5 in einem Winkel von 90 zueinander ausgerichtet werden. Insgesamt werden hier vier Objekte 5 gehalten, wobei jeweils zwei Objekte 5 parallel zueinander orientiert sind.

In den Figuren 16 und 17 besitzen die Halteeinheiten 1 im Bereich der Verbindungsstelle 2, also im Bereich der

Befestigung der Haltefinger 3, ein Durchgangsloch 13 mit oder ohne Gewinde in den unterschiedlichsten

Dur chmessergroßen . Dieses Durchgangsloch 13 kann einmal zur Befestigung der Halteeinheit 1 an Objekten 5, wie z. B. Wände, Bretter, Balken usw. mittels Schrauben oder Nägeln, dienen. Bei der Aus führungsvariante mit einem

Durchgangsloch 13 mit Innengewinde, kann das Objekt 5 ebenfalls mit einem Gewindestab versehen sein und somit eine sichere Verbindung ermöglichen. Das Durchgangsloch 13 mit Innengewinde kann aber auch Befestigungselemente, wie Haken mit einem Gewindeende aufnehmen. In diesem Fall dienen die Haltefinger 3 mit den kugelförmigen Abschluss 4 zur Befestigung der Halteeinheit 1 an einem Objekt 5 und z. B. der Haken zum Anhängen von Gegenständen. Es ist jedoch auch denkbar, dass zwei Halteeinheiten 1 nach Figur 16 mit einem Stab, welcher an beiden Enden mit einem passenden Gewinde für das Gewindeloch 13 versehen ist, miteinander verbunden sind und somit ein komplettes

Halteelement mit zwei Halteeinheiten bilden. Der Stab kann hier auch als Teleskopstab oder nur als ein

Verbindungsstift mit Gewinde ausgeführt sein. Diese

Ausführungsform kann jedoch z. B. auch als Halteelement an einem Erdanker verwendet werden. Der Erdanker muss hierzu nur einen passenden Gewindestift als Verbindungselement zum Halteelement besitzen. Ein Einsatzort wäre hier z. B. eine Beregnungsanlage im Garten, die sich leicht an einer anderen Stelle im Garten umsetzen lässt.

Die dargestellten Figuren zeigen beispielhaft die

vielfältigen Aus führungsvarianten der Halteelemente und Halteeinheiten und deren vielseitige Einsatzmöglichkeiten an .

Zusammenstellung der Bezugszeichen

1 - Halteeinheit

2 - Verbindungsstelle

3 - Haltefinger

3.1 - Haltefinger ohne kugelförmigen Abschluss

4 - kugelförmiger Abschluss, Kugel

5 - Obj ekt

6 - Haltelement

10 - Befestigungseinheit, Saugnapf, Gewindebolzen

11 - ebene Anlagefläche

12 - glatte Oberfläche

13 - Durchgangsloch, Gewindeloch