| JP04303293 | AUTOMATIC VENDING MACHINE |
| JP11339098 | PAPER MONEY PROCESSOR |
| JP06096332 | COIN DISCRIMINATING DEVICE |
Carlson, Sven-erik (Grundhofstrasse 38, Herrliberg, CH-8704, CH)
| 1. | Anordnung für die Annahme bzw. Rücknahme von mit einem Pfand belegter bzw. belegbaren Objekten (9) und/oder von, einem Ausleihsystem zugehörigen Objekten (9) mindestens versehen mit einem mindestens lesbaren Identifikationscode, gekennzeichnet, durch einen Annahmebereich (1) für die Eingabe bzw. Positionierung der zurücknehmenden Objekte (9), eine Leseeinrichtung (2), um die Zugehörigkeit des Objektes zu einem bestimmten Pfand bzw. Ausleihsystem festzustellen, eine Transporteinrichtung (3), welche mit der Leseeinrichtung wirkverbunden ist, derart, dass bei positiver Feststellung der Zugehörigkeit des Objektes, dieses weitertransportiert wird, sowie mindestens ein Absperrorgan (4,27), durch welches hindurch das Objekt bei positiver Feststellung durch die Leseeinrichtung transportiert wird. |
| 2. | Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Absperrorgan (4,27) Mittel vorgesehen sind, wie ein Verriegelungselement, eine Schliessautomatik oder dgl. um eine Rückwärtsbewegung des Objektes nach Durchtritt zumindest zu erschweren. |
| 3. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Absperrorgan, (4,27) Überwachungsmittel (15), wie Lichtschranken, Druckfühler, Positionssensoren, etc. vorgesehen sind, um das Absperrorgan (4,27) zu steuern und um eine Rückwärtsbewegung des Objektes zu detektieren. |
| 4. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Absperrorgan (4, 27) ein Schwenkelement aufweist, welches nur in Transportrichtung ausschwenkend betätigbar ist und nicht in Transportgegenrichtung. |
| 5. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass weiter ein Identifikationssensor (5) vorgesehen ist, um das zurückgenommene Objekt (9) zu identifizieren, und im Falle eines pfandberechtigten Objektes den entsprechenden Pfandbetrag zu erfassen, oder im Falle eines Ausleihsystems die Rücknahme des Objektes und gegebenenfalls das Objekt selbst zu registrieren. |
| 6. | Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Identifikationssensor und die Leseeinrichtung identisch sind oder in ein und demselben Bauteil angeordnet sind. |
| 7. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (2) in Transportrichtung der Transporteinrichtung vor dem Absperrorgan (4) angeordnet ist, und der Identifikationssensor (5) nach dem Absperrorgan angeordnet ist. |
| 8. | Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsmittel (15) im Bereich des Absperrorgans (4) mindestens einen Positionssensor, wie eine Lichtschranke oder einen Druckfühler, etc. umfassen, welcher anzeigt, ob sich ein Objekt im Bereich des Absperrorgans befindet, und welcher gegebenenfalls weiter detektiert, ob das Objekt angehalten ist oder rückwärts bewegt wird. |
| 9. | Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Identifikationssensor (5) zusätzlich eine Schreibeinrichtung beinhaltet, um gegebenenfalls Daten an einem am Objekt angeordneten wieder beschreibbaren Code bzw. Label, wie ein RFIDTag, zu ändern und/oder an diesen bzw. an dieses zu übertragen. |
| 10. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung (2) und der Identifikationssensor (5) bzw. gegebenenfalls die Schreibeinrichtung im Radiofrequenzbereich Daten lesen/erfassen bzw. übertragen. |
| 11. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dass im Bereich des Identifikationssensors (5) bzw. in Transportrichtung gegebenenfalls nachfolgend ein Ausgabebereich für das identifizierte bzw. registrierte Objekt vorgesehen ist, in welchem Ausgabebereich mindestens ein weiterer Positionssensor (11) vorgesehen ist, um die Ausgabe des Objektes an eine nachfolgende Stelle zu detektieren bzw. um eine Rückwärtsbewegung eines Objektes festzustellen. |
| 12. | Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Ausgabebereich ein weiteres Absperrorgan (74) vorgesehen ist, um eine Rückwärtsbewegung des Objektes zu detektieren bzw. zu verhindern. |
| 13. | Anordnung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Ausgabebereich eine Schneidvorrichtung (32) vorgesehen ist, welche bei Transport eines Objektes in Richtung der Transporteinrichtung wegklappbar bzw. wegschwenkbar ist, und bei Transport des Objektes in Gegenrichtung, beispielsweise mittels einer Feder aktivierbar ist, um gegebenenfalls Rücknahmehilfen, wie Schnüre, Seile und dgl. um das Objekt in Gegenrichtung zu transportieren zu durchtrennen. |
| 14. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Alarmgeber vorgesehen ist, welcher aktivierbar ist, bei missbräuchlicher Benutzung der Anordnung. |
| 15. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Absperrorgane (4,74) vorgesehen sind, welche derart miteinander wirkverbunden sind, dass im Sinne einer Schleuse immer eines der beiden Absperrorgane verriegelt bzw. für den Durchtritt eines Objektes verschlossen ist. |
| 16. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Annahmebereich für die Eingabe bzw. Positionierung der zurücknehmenden Objekte (9) ein zusätzliches Absperrorgan (34) vorgesehen ist, und im Bereich der Leseeinrichtung (2) resp. gegebenenfalls des Identifikationssensors (5) ein nach unten schwenkbarer Untergrund (27), wie beispielsweise eine schwenkbare Rutsche, welche aufgrund einer positiven Feststellung durch die Leseeinrichtung entriegelbar und nach unten schwenkbar ausgebildet ist. |
| 17. | Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das im Annahmebereich angeordnete zusätzliche Absperrorgan (34) mit dem nach unten schwenkbaren Untergrund derart wirkverbunden ist, dass bei nach unten ausgeklapptem Untergrund das weitere Absperrorgan verschlossen bzw. verriegelt ist. |
| 18. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung eine schleusenartige Kammer (46) aufweist, in welche das zu detektierende Objekt (9) einlegbar ist und in welchem das Objekt mittels der Leseeinrichtung (2) identifizierbar ist, und dass an der schleusenartigen Kammer (46) mindestens zwei wieder verschliessbare Kammerwandungen bzw. Absperrorgane (44,47) angeordnet sind, welche derart miteinander wirkverbunden sind, dass immer mindestens ein Absperrorgan verschlossen ist, und dass bei positiver Feststellung bzw. Erkennung des Objektes durch die Leseeinrichtung (2) das der kammerartigen Schleuse (46) nachgeschaltete Absperrorgan (47) entriegelbar ist, um einen Weitertransport des Objektes (9) zu ermöglichen, welches gegebenenfalls durch den Identifikationssensor (5) identifizierbar ist. |
| 19. | Anordnung, nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an den Annahmebereich (1) eine Sortiereinrichtung vorgesehen ist, aufweisend eine oder mehrere Sortiereinheiten (51,53, 55), um die zurückgenommenen Objekte zu sortieren. |
| 20. | Anordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Sortieranlage vorzugsweise weitgehendst autonom operierende Sortiereinheiten (51,53, 55) umfasst, je aufweisend ein Transportband (63), vorzugsweise je angetrieben von einem Antriebsmotor (65), wobei je Sortierbereich mindestens ein Sensor zugeordnet ist zum Erfassen des Objektes und gegebenenfalls dessen Position, wobei vorzugsweise jeder Sensor und/oder eine Sortiereinheitsteuerung elektrisch und/oder logisch, gegebenenfalls drahtlos z. B. mittels WLAN (WirelessLocal AreaNetwork) mindestens mit der Rücknahmeanordnung bzw. mit deren einen Leseeinrichtung (2) und/oder einem Identifikationssensor (5) verbunden ist. |
| 21. | Anordnung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise jeder Sortiereinheit mit einem RFIDLeser bzw. Interrogator versehen ist und/oder mit mindestens einem Lichtsensor und/oder einem Positions Encoder, angeordnet am jeweiligen Antriebsmotor jeder Sortiereinheit. |
| 22. | Anlage nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sortiereinheit mindestens eine sogenannte Kippsortereinheit umfasst, welche im Falle mehrerer Einheiten kaskadieren, d. h. nacheinander platziert angeordnet sind. |
| 23. | Anordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Kippsorter das jeweilige Förderband in Transportrichtung gesehen entweder nach links oder nach rechts schwenkbar ist, derart, um ein auf dem Förderband angeordnetes Objekt entweder nach links oder nach rechts, beispielsweise in einen Container oder einem Behältnis (52, 52'), wegzuschwenken. |
| 24. | Anordnung nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Antriebsmotor (65) des jeweiligen Förderbandes (23) jedes Kippsorters, wie auch ein für das Neigen vorgesehener Kippmotor (27), je mit einem PositionsEncoder versehen bzw. verbunden sind, um die Position des Objektes auf dem Band und den jeweils zu wählenden Schwenkwinkel bzw. den Rückstellwinkel erfassen zu können, um das Förderband in die Ausgangsposition zurückzuschwenken. |
| 25. | Anordnung nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass im Annahmebereich (1) zusätzlich zur Leseeinrichtung (2) ein Lichtleiter (11) und ein Positionsencoder an der Transporteinrichtung (3) angeordnet sind zur Erfassung der Länge des zurückgenommenen Objektes, um die gemessene Länge an eine Steuerung an die jeweilige Sortiereinheit weiterzugeben für das positionsrichtige Sortieren bzw. Abkippen des zurückgenommenen Objektes. |
| 26. | Anordnung nach einem der Ansprüche 19 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Sortiereinheiten (51,53, 55) untereinander und mit der Rücknahmeanordnung und somit mit der Leseeinrichtung (2) logisch und/oder elektronisch verbunden sind, wobei die Verbindung mittels CANBus erfolgen kann. |
| 27. | Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücknahmeanordnung und somit funktionell auch die Sortiereinheiten mit einer Datenbank versehen bzw. einer lokalen Datenbank verbunden sind, auf welcher die für die Anordnung bzw. Rücknahmestation relevanten Daten und/oder diejenigen von ausgeliehenen bzw. ausgegebenen Objekten abgespeichert sind. |
| 28. | Verfahren für die Annahme bzw. Rücknahme von mit einem Pfand belegten bzw. belegbaren Objekten und/oder von einem Ausleihsystem zugehörigen Objekten, mindestens versehen mit einem mindestens lesbaren Identifikationscode, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Annahmebereich für die Eingabe bzw. Positionierung der zurückzunehmenden Objekte mittels einer Leseeinrichtung die Zugehörigkeit eines Objektes zu einem bestimmten Pfand bzw. Ausleihsystem festgestellt wird, anschliessend eine mit der Leseeinrichtung wirkverbundene Transporteinrichtung bei positiver Feststellung der Zugehörigkeit des Objektes aktiviert wird, um das Objekt durch ein Absperrorgan weg zu transportieren, welches bei positiver Feststellung durch die Leseeinrichtung für den Durchtransport des Objektes entriegelt bzw. geöffnet wird. |
| 29. | Verfahren nach Anspruch 28 für die Annahme bzw. Rücknahme mehrerer Objekte und/oder eines Objektes, enthaltend mehrere Objekteinheiten, dadurch gekennzeichnet, dass die Leseeinrichtung die Anzahl der angenommenen bzw. zurückgegebenen Objekte bzw. Objekteinheiten erfasst und diese Anzahl visuell und/oder akustisch anzeigt, worauf die, die Objekte bzw. Einheiten eingebende Person bzw. der Konsument die erfasste Anzahl bestätigt oder zurückweist, worauf bei Zurückweisung der Weitertransport bzw. die Weiterbearbeitung des Objektes und/oder der Einheiten unterbrochen wird und/oder das Objekt bzw. die Einheiten an die Person bzw. den Konsumenten zurückgegeben werden. |
| 30. | Verfahren nach einem der Ansprüche 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die angenommenen bzw. zurückgegebenen Objekte anhand der exklusiv das jeweilige Objekt identifizierenden Daten, wie Seriennummer, Identifikationscode, etc. erfasst werden und diese Daten in eine Negativliste, d. h. nicht mehr annahmeberechtigt, abgespeichert werden und diese Daten gegebenenfalls mit anderen Rücknahmeanordnungen abgeglichen bzw. ausgetauscht werden, wobei die Gültigkeitsdauer der Einträge in der Negativliste dem jeweiligen Einsatzzweck entsprechend definiert wird. |
| 31. | Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 30 und/oder zum Betreiben einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass falls für die Verifikation das in die Einnahmestation eingegebene Objekt annahmeberechtigt ist oder für die Festlegung einer anschliessenden Sortierung des Objektes Daten von einer externen Datenbank abzurufen sind, zur Verkürzung des Datenabrufes bzw. im Falle schlechter Responszeiten in einem EDVNetzwerk oder gegebenenfalls temporär keine Verbindung besteht, die Rücknahmeanordnung bzw. der Annahmebereich im Offlinemodus betrieben werden kann, indem Informationen von der externen Datenbank betreffend alle Objekte, erfasst in der Datenbank, oder alternativ alle Informationen betreffend ausgeliehenen/ausgegebenen Objekten, auf eine lokale Rücknahmedatenbank an der Rücknahmeanordnung periodisch heruntergeladen werden. |
| 32. | Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Objekte bei positiver Feststellung durch die Leseeinrichtung an eine Sortiereinrichtung, aufweisend eine oder mehrere Sortiereinheiten, übergeben werden, um die zurückgenommene bzw. angenommenen Objekte zu sortieren, und dass die einzelnen Sortiereinheiten durch die Rücknahmeanordnung bzw. Leseeinrichtung derart angesteuert werden, dass eine allfällige Sortieraktion an der jeweiligen Sortiereinheit ausgelöst wird, um das bzw. die zu sortierenden Objekte an der jeweiligen Sortiereinheit zu bearbeiten bzw. auszusortieren. |
| 33. | Verfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer oder mehreren Sortiereinheiten eine intelligente Steuerung vorgesehen ist, und dass diese Sortiereinheiten weitgehendst selbstständig bzw. autonom betrieben werden, derart, dass von der Rücknahmeanordnung bzw. der Leseeinrichtung ein zu bearbeitendes Objekt betreffende Sortierinformationen an die Sortiereinheiten übertragen werden und anhand der Sortierinformationen an der jeweiligen Sortiereinheit selbstständig das Objekt bearbeitet bzw. aussortiert wird bzw. an eine weitere Sortiereinheit weiterbefördert wird. |
| 34. | Verwendung der Anordnung nach einem der Ansprüche 127 für ein Ausleihsystem, wie für ein Bibliothekssystem für die Ausleihung von Büchern, CD's, Kassetten, Videos, Landkarten, Zeitschriften, etc. |
| 35. | Sortieranlage zum Sortieren verschiedenartiger Objekte, insbesondere geeignet für eine Rücknahmeanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, gekennzeichnet durch mehrere vorzugsweise weitgehendst autonom operierende Sortiereinheiten (51,53, 55) mit mindestens zwei Sortierwegen zum aussortieren der Objekte, jede Sortiereinheit aufweisend mindestens ein Transportband (63), vorzugsweise angetrieben von einem Antriebsmotor (65), sowie pro Sortiereinheit eine Kippsortereinrichtung, vorgesehen um das Transportband in Transportrichtung gesehen nach links oder nach rechts abzukippen, um ein auf dem Transportband an einer bestimmten Sortiereinheit auszusortierendes beispielsweise in ein Behältnis wegzukippen. |
| 36. | Sortieranlage nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sortiereinheit mindestens ein Sensor zugeordnet ist, welcher vorzugsweise elektrisch und/oder logisch mit einer Leseeinrichtung und/oder einem weiteren Sensor in einem Eingabebereich der Sortieranlage verbunden ist, wobei es sich beim Sensor um einen Identifikationssensor, wie beispielsweise einem Lichtsensor, einem RFIDLeser oder Interrogator handeln kann, wie auch um einen Positionsencoder, angeordnet am jeweiligen Antriebsmotor des Transportbandes jeder Sortiereinheit. |
Bei Rücknahme von mit einem Pfand belegten bzw. belegbaren Objekten wie auch von einem Ausleihsystem zugehörigen Objekten besteht das Problem, dass einmal zurückgenommene Objekte unberechtigterweise entwendet werden. Bei Pfand belegten Objekten geschieht dies in der Regel, um nochmals in den Genuss einer Pfandauszahlung zu gelangen, und bei Objekten von Ausleihsystemen, wie beispielsweise von Bibliotheksbüchern, Videos, etc., um diese unbemerkt zu entwenden, da das Objekt bereits als zurückgegeben registriert ist.
Bei bekannten Systemen, wie insbesondere Bibliotheksausleihsystemen, wie beispielsweise demjenigen, beschrieben in der WO00/64974 werden in der Regel der Erfassung der Ausleihung und Rücknahme, der Registrierung von Benutzerpersonen, etc. grösste Aufmerksamkeit geschenkt, nicht aber Missbräuchen bei der Rückgabe bzw.
Rücknahme der Objekte.
So ist beispielsweise die Anordnung beschrieben in der Wo99/64974 für die Rücknahme von Büchern in Bibliotheken einfach zu manipulieren, d. h. beispielsweise durch Anbinden einer Schnur an das Objekt und Zurückziehen des Objektes nachdem es registriert wurde, kann die Benutzerperson ihr Objekt auf einfache Art und Weise entwenden, obwohl das Objekt als zurückgegeben registriert ist.
Selbstverständlich besteht eine analoge Problematik bei Pfandsystemen, wo beispielsweise mit einem Pfand belegte Flaschen oder andere Behältnisse nach deren Rückgabe auf einfache Art und Weise wieder entwendet werden können, um dann erneut eine Rückgabeanordnung eingegeben zu werden.
Auf diese Art und Weise kann das Pfand mehrfach für ein und dasselbe Objekt einkassiert werden, was natürlich missbräuchlich ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb eine Anordnung bzw. eine Vorrichtung vorzuschlagen, welche der oben geschilderten Problematik Rechnung trägt, und mittels welcher Missbräuche bei der Rückgabe bzw. Rücknahme von Objekten von Pfandsystemen bzw. Ausleihsystemen weitgehendst verhindert werden können. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine rasche und effiziente Sortierung der zurückgegebenen Objekte zu ermöglichen.
Wiederum eine weitere Aufgabe besteht darin, eine rasche Erfassung der Rückgabeberechtigung zu ermöglichen bzw. eine speditive Abfertigung einer ein Objekt zurückbringenden Person.
Erfindungsgemäss vorgeschlagen wird eine Anordnung gemäss dem Wortlaut insbesondere nach Anspruch 1.
Vorgeschlagen wird, dass die erfindungsgemässe Anordnung für die Rücknahme von mit einem Pfand belegten bzw. belegbaren Objekten und/oder von einem Ausleihsystem zugehörigen Objekten, welche mindestens mit einem mindestens lesbaren Identifikationscode versehen sind, gekennzeichnet ist durch eine Aufnahmestation bzw. einen Aufnahmebereich für die Eingabe bzw. Positionierung des zurücknehmenden Objektes durch einen Konsumenten bzw. eine Benutzerperson. Weiter vorgesehen ist mindestens eine Leseeinrichtung, welche vorgesehen ist um die Zugehörigkeit des Objektes zu einem bestimmten Pfand bzw. Ausleihsystem festzustellen. Weiter vorgesehen ist ein Transportmittel, welches mit der vorab erwähnten Leseeinrichtung derart wirkverbunden ist, dass bei positiver Feststellung der Zugehörigkeit des Objektes das Transportmittel aktiviert wird, um das Objekt weg zu transportieren. Schliesslich vorgesehen ist ein Absperrorgan, durch welches das Objekt bei positiver Feststellung der Zugehörigkeit hindurch transportiert wird.
Sollte also die Leseeinrichtung keine Zugehörigkeit des an der Annahmestation eingelegten Objektes feststellen, wird das Transportmittel gar nicht erst aktiviert oder das Objekt wird an einen für nicht zugehörige Objekte vorgesehenen Ort befördert, wodurch weder eine Pfandauszahlung noch eine Rückgabe des Objektes bewirkt bzw. registriert wird.
Vorzugsweise sind am Absperrorgan Mittel vorgesehen, um eine Rückwärtsbewegung des Objektes nach erfolgtem Durchtritt zumindest erschwert wird. In Ergänzung dazu oder alternativ ist es auch möglich, am Absperrorgan Überwachungsmittel vorzusehen, um eine Rückwärtsbewegung des Objektes zu detektieren.
Beide Massnahmen sind dazu geeignet, die eingangs erwähnten Missbräuche zu verhindern, um beispielsweise ein Zurückziehen mittels einer Schnur oder eines anderen geeigneten Mittels durch den das Objekt zurückbringenden Konsumenten bzw. durch den Benutzer des Ausleihsystems zu verhindern.
Beim Überwachungsmittel kann es sich beispielsweise mindestens um einen Positionssensor handeln, welcher anzeigt, ob sich ein Objekt im Bereich des Absperrorgans befindet bzw. in welcher Richtung das Objekt bewegt wird.
Vorzugsweise ist ein weiterer Identifikationssensor vorgesehen, für die Identifikation des zurückgenommenen Objektes, um im Falle eines pfandberechtigten Objektes z. B. den entsprechenden Pfandbetrag zu erfassen oder im Falle eines Ausleihsystems um die Rücknahme des Objektes und gegebenenfalls das Objekt selbst zu registrieren.
Gemäss einer Ausführungsvariante ist es möglich, dass der oder die Identifikationssensor (-en) und die Leseeinrichtung identisch sind oder in ein und demselben Bauteil angeordnet sind.
Gemäss einer weiteren Ausführungsvariante ist es möglich, dass die Leseeinrichtung vor dem Absperrorgan und der oder
die Identifikationssensor (-en) nach dem Absperrorgan angeordnet ist bzw. sind.
Wiederum gemäss einer weiteren Ausführungsvariante ist es möglich, dass der oder die Identifikationssensor (-en) zusätzlich eine Schreibeinrichtung beinhalten, um gegebenenfalls Daten an einem am Objekt angeordneten bzw. integrierten wieder beschreibbaren Code bzw. Label, wie beispielsweise einem RFID-Label (RFID = Radio frequency identification data) zu ändern und/oder zu an diesen bzw. dieses zu übertragen.
Vorzugsweise arbeiten sowohl Leseeinrichtung, der oder die Identifikationssensor (-en) und die Schreibeinrichtung im Radiofrequenzbereich, um Daten zu lesen bzw. zu erfassen und/oder zu übertragen.
Oft will man die von einem Rücknahmeautomaten zurückgenommenen Objekte sortieren, z. B. nach Material-, Farbe-, Typ-Zugehörigkeit oder irgendwelchen anderen Kriterien. Die Zielsetzung ist deshalb festzustellen, wie jedes Objekt zu sortieren ist, um dann anschliessend die entsprechende Sortierung vorzunehmen. Aus diesem Grunde wird erfindungsgemäss weiter vorgeschlagen, den Rücknahmeautomaten bzw. die Aufnahmestation elektrisch und/oder logisch mit einer anschliessenden Sortieranlage zu verbinden. Diese Sortieranlage erhält für jedes zurückgenommene Objekt die Angaben, beispielsweise von der Annahmestation, um diese dann einem entsprechenden Sortierweg zuzuweisen. D. h. der entsprechende Sortierweg wird vorzugsweise automatisch aktiviert, wenn das jeweilige
Objekt die entsprechende Stelle in der Sortieranlage bzw. am Sortierweg erreicht hat.
Die Erfassung der Objekte und deren Position zur Ermöglichung einer korrekten Sortierung kann mittels verschiedenster Sensortypen erfolgen. Sind beispielsweise Informationen über ein Objekt auf dessen RFID-Label gespeichert, ob es sich beim Objekt nun um ein Buch, eine CD, ein Video, etc. handelt, ist es z. B. möglich einen RFID-Leser bei jedem Sortierweg anzuordnen, um das Objekt bzw. dessen Position festzustellen zu erfassen bzw. zu erkennen. Gemäss einer weiteren Ausführungsvariante ist es aber auch möglich, Position und Objekt mittels Lichtsensoren und/oder Positions-Encodern, beispielsweise am Antriebsmotor eines Förderbandes, zu ermitteln.
Vorgeschlagen wird beispielsweise, dass die Objekte mittels Schwenkarm, Führung, Hebelarm, etc. am jeweils zugewiesenen Ort der Sortieranlage bzw. am richtigen Sortierweg aussortiert werden. Besonders bevorzugt vorgeschlagen wird eine Kippsortereinheit, welche kaskadiert angeordnet ist, d. h. die Sorter sind nacheinander platziert angeordnet.
Vorzugsweise sind die Kippsorter elektrisch und logisch miteinander verbunden und sind durch den Rücknahme- Automaten, wie beispielsweise die Annahmestation, elektrisch und/oder logisch ansteuerbar. Eine bevorzugte Ausführungsvariante der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Kippsorter, wird nachfolgend unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
In der erfindungsgemäss definierten Anordnung für die Rücknahme von Objekten kann es wichtig sein, dass die
Objekte bezüglich Rückgabeberechtigung rasch erfasst werden müssen, bzw. dass eine speditive Abfertigung einer ein Objekt zurückgebenden Person ermöglicht wird. Dies kann insbesondere dann erschwert sein, wenn ein Rücknahmeautomat bzw. eine erfindungsgemässe Anordnung für jedes eingegebene Objekt Informationen von einer externen Datenbank holen und interpretieren muss, was im Fall schlechter Responszeiten im EDV-Netzwerk, bei Systemausfall, oder temporären Verbindungsschwierigkeiten zu für Kunden unzumutbare Wartezeiten führen kann.
Aus diesem Grunde wird weiter erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass an der Anordnung bzw. Aufnahmestation eine Datenbank vorgesehen ist, welche beispielsweise periodisch Informationen von der externen Datenbank betreffend alle Objekte im System herunterladen kann. So kann im Off-line-modus auf die lokale Datenbank in der Rücknahmeanordnung Zugriff genommen werden, und es kann gegebenenfalls blitzschnell verifiziert werden, ob ein Objekt annahmeberechtigt ist, und wie die Sortierung zu erfolgen hat, etc.
Weiter bevorzugte Ausführungsvarianten der Anordnung sind in den abhängigen Ansprüchen charakterisiert.
Die erfindungsgemäss definierte Anordnung ist insbesondere geeignet für Pfandsysteme, beispielsweise von Konsumgütern, wie bei mit einem Pfand belegten Flaschen, Containern, Schalen, Harrassen, etc. oder aber auch für Ausleihsysteme, wie beispielsweise Bibliotheken für das Ausleihen von Büchern, CD's, Computer-Spiele, Videos, Zeitschriften und dgl.
Sowohl das Lesen wie gegebenenfalls auch das Schreiben erfolgt dabei vorzugsweise im Radiofrequenzbereich, wobei die zu identifizierenden Objekte vorzugsweise mit einem sogenannten RFID-Label oder-Tag, versehen sind.
Schliesslich vorgeschlagen wird ein Verfahren für die Rücknahme von mit einem Pfand belegten bzw. belegbaren Objekten und/oder von einem Ausleihsystem zugehörigen Objekten, welche mit mindestens einem mindestens lesbaren Identifikationscode versehen sind gemäss dem Wortlaut nach Anspruch 28.
Weitere bevorzugte Verfahren und Verwendungen der erfindungsgemässen Anordnung sind in Nebenansprüchen und abhängigen Ansprüchen charakterisiert.
Die Erfindung wird nun beispielsweise und unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
Dabei zeigen : Fig. 1 schematisch im Längsschnitt eine erfindungsgemässe Anordnung, Fig. 2 die Anordnung von Figur 1 mit einem im Absperrbereich befindlichen Objekt, Fig. 3 die Anordnung der Figuren 1 und 2 mit einem Objekt nach Hindurchtreten durch das Absperrorgan, Fig. 4 schematisch im Querschnitt bezogen auf die Anordnung der Figuren 1-3 eine mögliche Ausführungsvariante des Absperrorgans,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsvariante der Anordnung gemäss Figur 1, aufweisend eine Verriegelung am Absperrorgan, Fig. 6 wiederum eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Anordnung, Fig. 7-9 schematisch dargestellt mögliche Einrichtungen zur Verhinderung von unzulässigen Manipulationen bei Rückgabe von Objekten, Fig. 10 eine weitere Ausführungsvariante des Absperrorgans in analoger Darstellung zu Figur 4, Fig. 11 eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Anordnung, Fig. 12 schematisch im Schnitt eine Vorrichtung zur Verhinderung von unzulässigen Manipulationen und Weiterleiten eines zurückgenommenen Objektes, Fig. 13 die Anordnung gemäss Figur 12, schematisch darstellend den Weitertransport des zurückgenommenen Objektes, Fig. 14 analog den Figuren 12 und 13 eine weitere Ausführungsvariante einer Anordnung zur Verhinderung unzulässiger Manipulation und zum Weiterleiten eines zurückgenommenen Objektes, Fig. 15 schematisch im Schnitt eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Anordnung, ausgebildete als Schleusenkammer, Fig. 16 schematisch im Längsschnitt eine weitere Ausführungsvariante einer Rücknahmeanordnung aufweisend
eine Sortieranlage zur Sortierung der zurückgenommenen Objekte, Fig. 17 als Ausschnitt aus Figur 16 bzw. aus der Sortieranlage zwei hintereinander angeordnete Kippsorter in Vergrösserung, und Fig. 18 einen Kippsorter gemäss Fig. 17 im Querschnitt.
Die erfindungsgemässe Anordnung ist derart ausgelegt, dass ausschliesslich jeweils rücknahmeberechtigte Objekte angenommen werden, und dass Objekte von Kunden resp. von Benutzern nicht durch Manipulation zurückgenommen werden können, nachdem das Objekt bereits registriert worden ist, und beispielsweise eine Quittung gedruckt ist. Die Anordnung soll sowohl für Objekte von Pfandsystemen und Ausleihsystemen verwendet werden können, welche mit lediglich lesbaren RFID-Tags versehen sind, wie auch für solche Objekte, welche mit einem RFID-Tag versehen sind, mit mindestens einem wieder beschreibbaren Feld, welches beispielsweise den Status von Objekten beschreibt, wie "pfandberechtigt", "nicht mehr pfandberechtigt" ;"in der Bibliothek eingelagert"oder"ausgeliehen", etc.
Erfindungsgemäss wird deshalb eine Anordnung bzw. ein Rücknahmemodul gemäss Figur 1 vorgeschlagen. Hier wird das Objekt 9 in die Eingabeöffnung 1 geführt. Das Objekt wird von Interrogator 2 detektiert. Wird das Objekt 9 als rückgabeberechtigt identifiziert, startet das Förderband 3, und die Türe 4 öffnet sich, damit das Objekt bei der Türe 4 vorbeigefördert werden kann.
Das Objekt bewegt sich nun gemäss Figur 2 auf dem Förderband in die Pfeilrichtung, passiert die Türe 4 und
wird vom Interrogator 5 detektiert. Interrogator 5 ändert nun, falls vorhanden, den Inhalt eines Informationsfeldes auf dem RFID-Tag um festzuhalten, dass das Objekt angenommen ist. Dies wird gemacht, um Missbrauch zu verhindern. Falls der RFID-Tag über keine solche Informationszelle verfügt, wird stattdessen vorzugsweise erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass für jedes zurückgenommene Objekt die Identifikationsnummer des Objektes in einer Liste gespeichert wird und diese Nummer für eine Rücknahme während einer angemessenen Zeit gesperrt ist. Diese Sperrung kann nur das entsprechende Rücknahmegerät betreffen oder vorteilhaft eine Gruppe von Rücknahmegeräten, die eine Sperrliste gemeinsam über Datenaustausch verwalten. So ist beispielsweise beim Vorhandensein mehrerer paralleler Rücknahmestationen sichergestellt, dass nicht ein bei einer Station durch Fehlmanipulation wieder entwendetes Objekt bei einer parallel dazu angeordneten Rücknahmestation eingegeben werden kann, um eine erneute Registrierung auszulösen. Für ausgeliehene Objekte in Bibliotheken scheint eine Sperrzeit von 24 Stunden vernünftig. Für Mehrwegsobjekte (wie z. B. <BR> <BR> <P>Flaschen, Behälter, Gebinde, usw. ) erscheint eine längere Sperrzeit von ca. 14 Tagen vernünftig. Diese Zeiten sind natürlich von der zu erwartenden Umlaufsgeschwindigkeit des Objekttyps abhängig und sind dementsprechend zu definieren.
Bei der Rücknahme werden die auf dem RFID-Tag gespeicherten Daten oder Teile davon (z. B. Identifikationsnummer, Bezeichnung, usw. ) vom Rechner für den anschliessenden Quittungsdruck und für allfällige Statistiken festgehalten.
Wenn das Objekt, gemäss Figur 3, vollständig bei der Türe 4 vorbei ist, schliesst in einer ersten Ausführung die Türe 4 sofort, sofern kein neues rückgabeberechtigtes Objekt vom Interrogator 2 detektiert wird. Wird kein neues Objekt detektiert, wird eine Quittung gedruckt. Wird ein neues Objekt bei der Eingabe identifiziert, wiederholt sich der oben erwähnte Vorgang, bis alle rückgabeberechtigten Objekte vom Benutzer eingegeben sind. Dann erst wird die Quittung ausgedruckt.
In einer zweiten Ausführung schliesst die Türe 4 immer nachdem ein Objekt bei der Türe 4 vorbei ist, unabhängig davon, ob ein neues rückgabeberechtigtes Objekt vom Interrogator 2 detektiert wird. Die Tür wird nach einer gewissen Verzögerungszeit wieder geöffnet. Dieser Ablauf hat zur Folge, dass die Eingabegeschwindigkeit gegenüber der ersten Ausführung reduziert wird, hat aber den Vorteil, dass zwischen den zurückgenommenen Objekten ein Minimum- Abstand gewährleistet ist, was eine automatische Sortierung der zurückgenommenen Objekte vereinfacht resp. ermöglicht.
Bevorzugt wird die Variante mit Positionssensor (-en) 6 bei der Eingabe 1 (vor der Türe 4), so dass die Türe 4 nur dann geöffnet wird, wenn der Interrogator 2 ein rückgabeberechtigtes Objekt detektiert und der/die Positionssensor (-en) 6 zusätzlich anzeigt (-ein), dass sich ein Objekt in der Öffnung 1 befindet resp. eingegeben wird.
Für die Ablaufsteuerung ist es wichtig zu wissen, ob sich das Objekt vor, unter oder hinter der Türe 4 befindet.
Gleichzeitig ist es wichtig, die Türe so zu sichern, dass sie nicht schliesst, falls eine Person ihre Hand einführen
sollte. Diese Funktion erreichen wir u. a. mit einer bevorzugten Variante : Ein Positionssensor 15 kann gemäss Figur 4 die Türe 4 überwachen. Gemäss Figur 4 ist der Positionssensor 15, bestehend beispielsweise aus einem Photoemitter 11, einem Detektor 12 und dem Lichtstrahl 13 nahe unten am Förderband 3, entweder unmittelbar vor, unmittelbar nach der Türe 4 oder direkt im Bereich der Türe angeordnet. In letzterem Fall kann die Schliessbewegung der Türe 4 beginnen sofort, wenn der Lichtstrahl 13 nicht mehr unterbrochen ist ; was im Normalfall bedeutet, dass das eingegebene Objekt 9 bei der Türe 4 vorbei ist. Wenn der Lichtstrahl 13 unterbrochen ist, befindet sich irgendein Objekt unter der Türe 4 und die Türe 4 darf nicht weiter schliessen bis die Unterbrechung des Lichtstrahles wieder aufgehoben ist. Ist der Lichtstrahl 13 länger als eine gewisse Zeit unterbrochen, kann man das Band 3 abstellen oder rückwärts fahren, damit sichergestellt ist, dass sich Personen durch die Schliessbewegung der Türe 4 nicht verletzen können. Mit dieser Variante kann man den Bewegungsablauf vom Objekt 9 sehr gut verfolgen. Zum Beispiel kann die Türe 4 wieder geschlossen werden, falls trotz eines Objektes durch Interrogator 2 und Sensor 6 innerhalb einer bestimmten Zeit kein Objekt zum Sensor 15 gelangt. Auch kann man messen, wie lange ein Objekt den Lichtstrahl 13 unterbricht und so, anhand der Bandgeschwindigkeit Rückschlüsse auf Objektlänge und mögliche Manipulationsversuche schliessen.
Kommentar : Die Platzierung des Positionssensors nach der Türe ist weniger günstig, da in diesem Fall theoretisch ein
Objekt direkt unter der Türe sein kann, ohne, dass dies vom Positionssensor detektiert wird.
Man kann die Personensicherung weiter erhöhen, indem man die Türe 4 separat sichert, z. B. durch den Einsatz von Druckfühlern, durch eine Schleiffkupplung beim Türantrieb oder durch einen Strombegrenzer beim Antriebsmotor. Auch ist möglich, den Positionssensor in die Türe selber, gemäss Figur 10, zu integrieren.
Bevorzugt wird in jedem Fall eine Ausführung der Türe 4 gemäss Figur 5, welche mit äusserer Gewalt schwierig zu öffnen ist. Hierfür ist eine Verriegelung 20 vorgesehen, die, sobald die Türe geschlossen ist, mit z. B. einem Magnetschalter verriegelt wird.
Die Türe kann auch eine Schwenktüre/Klappe sein, mit z. B. einer Verriegelung, welche öffnet, wenn ein rücknahmeberechtigtes Objekt eingegeben wird, und wieder schliesst und verriegelt, wenn das Objekt bei der Türe vorbei ist.
Zu vermeiden ist die Verwendung von Einbauteilen mit solchen elektrischen Eigenschaften, welche die von den Interrogator-Antennen 2 und 5 erzeugten elektrischen Felder beeinflussen, und deshalb die Lese/Schreibeeigenschaften verändern/verschlechtern. Dies ist wichtig, um optimale Leseeigenschaften zu gewährleisten. Die elektrischen Felder 20 und 21 von den Antennen sind in Figur 6 beschrieben. In diesem Bereich sollten also die elektrischen Felder beeinflussenden Materialien vermieden werden. Dies bedeutet, dass vorzugsweise Kunststoffrollen für die Antriebs-und Umlenkrolle einzusetzen sind, dass die
Stützplatte für das Band aus Holz oder Kunststoff hergestellt wird, und dass keine Komponenten, welche das elektrische Feld wesentlich beeinflussen, im beschriebenen Magnetfeld platziert werden.
Nachfolgend werden einige beispielsweise möglichen Fälle des Missbrauchs bzw. versuchten Betruges bei der Rückgabe von Objekten unter Bezug auf die Figuren näher erläutert.
Fall A : Wird vor der Quittungsausgabe (d. h. bevor die Türe 4 geschlossen ist) das eingegebene Objekt mittels z. B. einer Schnur zurückgezogen, wird dies vom Interrogator 2 und gegebenenfalls auch von Positionssensor 6 und 15 registriert. Die bereits gemachte Rücknahmetransaktion wird in diesem Falle von der Datenverarbeitungseinheit reversiert und der Bediener bekommt keine Quittung. In diesem Fall wird der Manipulationsversuch in einem Automaten-Log dokumentiert und festgehalten und es wird eine angemessene Manipulationsmeldung an den Bediener und/oder Betreiber gegeben.
Fall B : sollte der Bediener bei der Eingabe vom n'ten Objekt versuchen, mittels einer Schnur die n-1 vorher eingegebenen Objekte zurückzuziehen, wird die Rückbewegung ebenfalls vom Interrogator 2 und 5 detektiert, gegebenenfalls auch vom Positionssensor 6 und 15. Die Rücknahmetransaktion wird in diesem Falle reversiert und der Bediener bekommt keine Quittung. In diesem Fall wird der Manipulationsversuch in einem Automaten-Log dokumentiert und festgehalten und es wird eine angemessene Manipulationsmeldung an den Bediener und/oder Betreiber gegeben.
Fall C : Sollte der Manipulator zuerst n-1 Objekte eingeben, die mit einer Schnur zurückziehbar sind, und für die eine Quittung gedruckt wurde, und dann anschliessend mittels einem n'ten rücknahmeberechtigten Objekt dafür sorgen, dass das Förderband anläuft und die Türe 4 öffnet, kann der Bediener unter Umständen die vorher eingegebenen n-1 Objekte zurückziehen. Das Zurückziehen wird aber von Interrogator 2 und 5 und gegebenenfalls von Positionssensor 6 und 15 detektiert. In diesem Fall wird ein Diebstahlalarm ausgelöst und die Türe 4 so schnell wie möglich geschlossen, wenn sie frei ist. (Wird von Positionssensor 15 geprüft).
Um Diebstahlversuche gemäss Fall C zu erschweren/verhindern, wird vorgeschlagen, dass die Türe 4 nur so lange offen ist, wie überhaupt notwendig. Gemäss der zweiten Ausführungsvariante wird die Türe 4 sofort geschlossen, wenn die Lichtstrecke 13 unterbrochen ist, und gemäss der ersten Ausführungsvariante wenn keine zusätzlichen weiteren rücknahmeberechtigten Objekte bei der Eingabe sind. Die Türe 4 wird ausserdem geschlossen ohne Rücksicht auf das Vorhandensein weiterer rücknahmeberechtigter Objekte, falls ein Diebstahlversuch vom System detektiert wird.
Ein Alarm an den Betreiber wird sofort generiert, wenn die Lichtstrecke 13 länger als eine Zeit Y unterbrochen ist.
Die Zeit Y lässt sich berechnen mit Hilfe der maximalen Länge eines Objektes und der Transportgeschwindigkeit des Förderbandes. Die Türe 4 schliesst (sofern möglich) sofort, wenn eine Rückwärtsbewegung von irgendeinem Interregator
oder Positionssensor detektiert wird. Es wird entsprechend vorgeschlagen, dass ein Positionssensor 7 bei der Ausgabe 8 montiert wird, der als erster die Rückwärtsbewegung detektiert. Der Positionssensor 7 muss nicht am Automaten selber montiert sein, sondern kann auch in Zusammenhang mit dem Eintritt in einem Sammelcontainer, einer Sortierungsanlage oder Förderanlage montiert werden.
Zusätzlich wird gemäss Figur 7 und 8 vorgeschlagen, dass eine mechanische Anordnung eingesetzt wird, die das Zurückziehen von Objekten, welche das Transportband 3 verlassen haben, verunmöglicht oder zumindest schwer behindert. Dies wird anhand des Objekts 9 illustriert, welches auf einer Rutsche 31 mit Führungen 32 rutscht, und entweder, gemäss Figur 8, auf ein Förderband 51 übertragen wird oder, gemäss Figur 7, in einen Sammelcontainer 41 eingegeben wird. Die Idee ist, gemäss Figuren 7 und 8, dass das Objekt durch eine Klappe 52 passieren muss, welche so gestaltet ist, dass sie nur in eine Richtung aufgehen kann, und zwar beim kleinsten Druck. Das heisst, dass ein Objekt 9, welches durch die Klappe 52 hindurch gelangt ist und mit einer Schnur zurückgezogen wird, an der Klappe 52 ansteht und nicht weiter zurückgezogen werden kann. Diese Klappe kann an verschiedenen zweckmässigen Orten angeordnet werden, wie z. B., gemäss Figur 8, an einem Förderband 51, befestigt durch einen geeigneten Halterrahmen 54, an einer Rutsche 31 oder gemäss Figur 7 an der Öffnung 43 eines Deckels 42 an einem Sammelcontainer 41.
Das Zurückziehen aus einem Sammelcontainer 41 kann man als Alternative auch so verhindern, dass man mechanische Führungen in der Öffnung angeordnet werden, die wie
Fanggriffe wirken. Beim Retourziehen ist es dann unwahrscheinlich, dass die Objekte wieder durch die Öffnung zurück können.
Zusätzlich wird, gemäss Figur 9, vorgeschlagen, dass ein Messer 32 auf einer Rutsche 31 montiert wird, damit eine Schnur beim Zurückziehen geschnitten wird. Vorzugsweise sollte das Messer gefedert sein, so dass es unter dem Gewicht eines Objektes 9 nachgibt und wenn unbelastet, in die ursprüngliche Position springt, welche dem optimalen Schnittwinkel entspricht. Messer können dort montiert werden, wo vorauszusetzen ist, dass bei einem Versuch ein Objekt zurückzuziehen eine Anlegekante von der Schnur entsteht. Ein Zusatznutzen vom Messer 32, gemäss Figur 9, ist, dass die Ursprungsposition des Messers ein Zurückziehen grundsätzlich verhindert, da beim Zurückziehen das Objekt am Messer beim Zurückziehen anstehen wird.
Zusätzlich wird vorgeschlagen, dass das Band 3 abgestellt und eventuell rückwärtsgefahren wird, wenn der Sensor 15 länger als eine bestimmte Zeit unterbrochen ist, und das Schliessen der Türe durch einen Gegenstand verhindert wird.
Es ist die Zielsetzung dieser Erfindung, die Annahme von nichtberechtigten Objekten zu verweigern oder gegebenenfalls ein solches Objekt an den Bediener sofort zurückzugeben. Falls ein Objekt 9 vom Interrogator 2 als rücknahmeberechtigt identifiziert wird und der Positionssensor 6 die Eingabe bestätigt, öffnet die Türe 4 und ein Objekt kann bei der Türe 4 vorbeitransportiert werden. Sollte sich nun herausstellen, dass durch Bediener- Manipulation ein NICHT-rückgabeberechtigtes Objekt
transportiert wird, wird dies festgestellt, wenn das Objekt bei der Türe 4 vollständig hindurch gelangt ist und der Interrogator 5 das beim Interrogator 2 gelesene Objekt nicht sieht. In diesem Fall läuft das Band nur so lange nach vorne bis allfällige andere Objekte im System das Band verlassen haben. Dies wird von Positionssensoren und/oder vom Interrogator 5 festgestellt. Dann wird das Band 3 reversiert und das genannte Objekt wird zur Eingabe 1 zurücktransportiert. Die Türe 4 schliesst so bald das Objekt vorbeitransportiert ist. Das Band stoppt, wenn das Objekt auf dem Band so positioniert ist, dass es für den Kunden einfach ist es zu entfernen/zurückzunehmen. Dies wird vom Positionssensor 6 kontrolliert. Auf dem Bildschirm oder einer anderen zweckmässigen Anzeige wird der Kunde aufgefordert das Objekt von der Eingabe zu entfernen.
In einer weiteren Variante wird, gemäss Figur 11, eine Türe 74 in einer Ausführung analog der Türe 4 auch beim Ausgang montiert. Der Abstand zwischen den Türen ist mindestens so gross wie die Länge des grössten rücknahmeberechtigten Objektes. Die Idee ist nun, dass immer mindestens eine von den Türen 4 oder 74 zu ist. Auf diese Art und Weise wird eine Schleuse realisiert, welche jede Art von Manipulationen verhindert. Der Vorgang ist wie folgt : Die Türe 4 öffnet, wenn ein rückgabeberechtigtes Objekt 9 bei der Eingabe 1 identifiziert wird und schliesst, wenn das Objekt bei der Türe 4 vorbeibefördert ist. Der Interrogator 5 registriert die Transaktion und öffnet die Türe 74, damit das Objekt ausgegeben wird. Sofort wenn das Objekt erfolgreich ausgegeben wurde, schliesst die Türe 74. So bald erfolgreich geschlossen, wird der Türe 4 die
Möglichkeit gegeben, wieder aufzumachen. Bei Hindurchgelangen eines nicht-rücknahmeberechtigten Objekts durch die Türe 4 wird dies in der Schleuse durch Interrogator 5 detektiert, das Band 3 reversiert und die Türe 4 wird wieder geöffnet, um das Objekt wieder dem Kunden zurückzugeben.
In Figur 12 wird gemäss einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Anordnung vorgeschlagen, dass bereits bei der Eingabeöffnung 1 eine wieder verschliessbare Türe 34 angeordnet wird, durch welche das Objekt 9 in einen Eingabebereich eingegeben wird. Das Objekt 9 liegt nun auf einer schwenkbaren Rutsche 27, welche z. B. am Scharnier 28 befestigt ist.
Figur 13 zeigt dieselbe Anordnung wie Figur 12 und schematisch ist der weitere Bearbeitungs-und Transportvorgang für das Objekt 9 dargestellt. Der Benutzer schliesst nun die Türe 34, so dass die Eingabeöffnung 1 verschlossen ist. Die Türe 34 wird verriegelt. Der Interrogator 2 liest jetzt das Objekt 9 und falls es rücknahmeberechtigt ist, bzw. zum Ausleihsystem gehörend detektiert wird, werden die nachfolgenden Aktionen ausgelöst. Die Rutsche 27 wird, mittels z. B. eines Motors, nach unten geschwenkt, so dass das Objekt 9 in einen Sammelcontainer oder auf ein Transport/Sortiersystem hinunterfällt. Wenn die Rutsche 27 wieder frei ist, wird sie sofort wieder aufgeschwenkt und in den Ursprungszustand gebracht. Dies kann z. B. durch einen Endschalter 29 festgestellt werden. Die Rückpositionierung löst aus, dass die Verriegelung der Türe 34 gelöst wird und die Türe
wieder geöffnet werden kann. Dabei kann die Türe voll-, halbautomatisch oder manuell bedienbar sein. In jedem Fall ist eine Signalisierung an den Benutzer angebracht, wann ein neues Objekt eingeführt werden kann und wann die Türe wieder aufgemacht werden kann bzw. verschlossen wird.
Die schwenkbare Rutsche gemäss Figuren 12 und 13 kann natürlich in verschiedenartigen Varianten realisiert werden. Das Scharnier kann z. B. auf vier möglichen Seiten montiert werden, oder man teilt die Rutsche in zwei schwenkbare Klappen mit zwei gegenüberliegenden Scharnieren. Ober aber, wie in Figur 14 dargestellt, lässt man die schwenkbare Rutsche, z. B. um eine mittig angeordnete Achse, hin und her wippen, so dass man die Möglichkeit hat die Rutsche in zwei Richtungen schwenken zu lassen. Auf diese Art und Weise kann man identifizierte Objekte anhand der Identität in die eine oder andere Richtung sortieren.
Figur 15 zeigt eine weitere Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Anordnung ähnlich derjenigen, dargestellt in Figur 11, indem zunächst das Objekt über die Eingabeöffnung 1 durch Aufklappen einer ersten, um eine Achse 43 schwenkbare Klappe 44 in eine schleusenartige Kammer 46 eingegeben wird. Anschliessend wird die Klappe 44 fest verriegelt und das in die Kammer 46 eingelegte Objekt 9 durch den Interrogator 2 detektiert. Falls das Objekt 9 als pfandberechtigt bzw. zum Ausleihsystem gehörend detektiert wird, wird eine zweite wiederum beispielsweise um die Achse 43 schwenkbare Tür 47 geöffnet, so dass das Objekt 9 aus der schleusenartigen Kammer 46 in
Pfeilrichtung wegtransportiert werden kann. Durch den weiteren Interrogator 5 kann nun die Identifikation bzw. weitere Bearbeitung des RFID-Tags am Objekt 9 erfolgen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, Interrogator 5 und gegebenenfalls eine Schreibeinrichtung im Bereich der Kammer 46 anzuordnen.
Oft will man die von einem Rücknahemautomaten bzw. einer Rücknahmestation zurückgenommenen Objekte sortieren, z. B. nach Material, Farbe, Typ, Zugehörigkeit oder irgendwelchen anderen Kriterien. Die Zielsetzung ist deshalb festzustellen, wie jedes Objekt zu sortieren ist um darauf folgend die Sortierung vorzunehmen. In Fig. 16 ist schematisch in Längsschnitt eine derartige Sortieranlage dargestellt, welche geeignet ist um die zurückgenommenen Objekte zu trennen bzw. separaten Behältnissen zuzuführen.
Wiederum wird über eine Eingabe 1 ein Objekt in die Annahmestation 100 eingegeben, wo es vom Interrogator 2 und ggf. 5 detektiert bzw. erfasst wird. Ebenfalls vom Interrogator 2 und/oder 5 können beispielsweise Informationen über eine vorgesehene Sortierung erfasst werden, welche z. B. auf einem RFID-Label abgespeichert sind. Hier könnten z. B. Informationen darüber enthalten sein, ob das Objekt ein Buch, eine CD, ein Video, etc. ist.
Im Rücknahmeautomaten kann es dann eine Zuordnungstabelle geben, die besagt, wohin die verschiedenen Objekte befördert bzw. wie sie zu sortieren sind, wie z. B. Bücher in einem Container 52, CDs in einem Container 54, Videos in einem Container 56.
Es ist allerdings auch denkbar, dass Sortierinformationen bzw. Vorgaben von einem externen Server mit einer Datenbank, wie einem Bibliotheksserver, abgerufen werden.
Dies hat den Vorteil, dass z. B. vorreservierte Bücher separat aussortiert werden können und einem speziellen Behältnis zugeführt werden. Auch denkbar ist, dass sowohl Informationen von einem RFID-Label, wie auch von einem externen Server gebraucht werden, um den Sortierweg zu definieren.
Wenn beispielsweise die eindeutige Festlegung der Sortierung bzw. des Sortierweges mittels einer Zuordnungstabelle im Rücknahmeautomaten erfolgt, kann anschliessend das Objekt beispielsweise, wie unter Bezug auf die vorangehenden Figuren, die definierte Türe 4 passieren, um eine sogenannte Sortieranlage mit einem oder mehreren Sortierwegen anzusteuern. Das Verwenden einer Zuordnungstabelle ist eine kostengünstige und effiziente Methode, da die Sortierinformationen nur einmal pro Objekt erfasst, geprüft und prozessiert werden müssen.
Wie in Figur 16 dargestellt, weist die Sortieranlage mehrere Sortiereinheiten 51,53, 55, je mit 2 oder mehr Sortierwegen, auf. Da die Sortieranlage mit der Eingabestation bzw. dem Interrogator 2 und/oder 5 elektrisch und/oder logisch verbunden ist, kann der entsprechende Sortierweg automatisch aktiviert werden, wenn das jeweilige Objekt die entsprechende Sortiereinheit respektive den entsprechenden Sortierweg erreicht hat.
Die Erfassung der Position des Objektes zwecks korrekter Sortierung kann mittels verschiedenster Sensortypen
erfolgen. Möglich ist z. B., das Erfassen mittels eines Interrogators bei jeder Sortiereinheit 51, 53,55, etc. zu benutzen, um die Position vom Objekt zu verifizieren. Dies kann aber möglicherweise unnötig teuer sein und die Position kann eventuell nicht genau erfasst werden, da die RFID-Etikette irgendwo auf dem Objekt angebracht sein kann.
Aus diesem Grund wird gemäss einer weiteren Ausführungsvariante vorgeschlagen, die Position vom Objekt durch die Sortieranlage bis zum Sortierweg mittels Lichtsensoren und/oder mit Positions-Encodern zu ermitteln, wobei beispielsweise der Encoder am Antriebsmotor oder den Antriebsmotoren der Sortieranlage respektive der Sortiereinheit angeordnet ist. So kann beispielsweise bei jeder Sortiereinheit ein Lichtsensor angeordnet sein, wie beispielsweise ein Lichtleitergerät vom Typ FVDK 10P83Y0 mit einem Simplexlichtleiter von der Firma Baumer Electric AG oder eine Photozelle, wie z. B. vom Typ FPDK 14P5101/S35A von der Firma Baumer Electric AG, angeordnet um die Position der jeweiligen Objekte zu detektieren. Zusätzlich wird vorgeschlagen, dass das Motorenantriebsrad der gesamten Sortieranlage oder gegebenenfalls an jeder einzelnen Sortiereinheit mit Positions-Encodern ausgerüstet ist, sodass man jederzeit die Positionen von den auf dem Band sich befindenden Objekten kennt. Die Objekte können anschliessend mittels Schwenkarm, Führungen, wie Blenden, etc., Hebelarmen oder speziellen Antriebsmechanismen aussortiert werden, um beispielsweise in das jeweilige Auffangbehältnis geführt zu werden. Ist das Objekt keinem von diesen Sortierwegen zugeordnet, wird es einfach auf dem Förderband weiterbefördert.
In den Fig. 17 und 18 ist eine bevorzugte Ausführungsvariante einer Sortieranlage bzw. einer Sortiereinheit dargestellt. Fig. 17 zeigt dabei zwei hintereinander angeordnete Sortiereinheiten 51 und 53, entsprechend den beiden ersten Sortierstellen gemäss Fig.
16. Es handelt sich dabei um so genannte Kippsortereinheiten, welche kaskadiert sind, d. h. nacheinander angeordnet sind. Die Kippsorter sind elektrisch und/oder logisch miteinander verbunden und natürlich auch mit dem Rücknahmeautomaten, welcher die Kippsorter 51 respektive 53, wie in Fig. 17 dargestellt, ansteuert oder mit ihnen kommuniziert. Die Verbindung zwischen Kippsorter und Rücknahmeautomaten kann so gegebenenfalls auch drahtlos erfolgen, wie z. B. mittels einer sogenannten WLAN Verbindung. Jeder Kippsorter transportiert in Normalposition das Objekt mittels eines Laufbandes 63 weiter zum nächsten Kippsorter, sofern das Objekt dieser Sortiereinheit nicht zugeordnet ist. Wenn ein bestimmtes Objekt denjenigen Kippsorter erreicht hat, welchem es zugeordnet ist, wird das Objekt durch einen Schwenkmechanismus entweder rechts oder links, abhängig vom vorgegebenen Sortierweg, gekippt. Die Funktionsweise des erfindungsgemäss vorgeschlagenen Kippsorters wird anhand der beiden Fig. 17 und 18 näher erläutert, wobei Fig. 18 die Sortiereinheit 51 im Querschnitt zeigt. Befindet sich das wegzukippende Objekt auf der Sortiereinheit 51, so wird das Förderband 63, welches Teil der Kippeinheit 64 ist, mittels eines Kippmotors 67 entweder nach links oder nach rechts derart geschwenkt, dass das Objekt entweder in das Behältnis 52 oder in das Behältnis 52'abrutscht.
Vorzugsweise wird dabei das Förderband 63 durch Abschalten des Antriebsmotors 65 gestoppt und der Neigungswinkel muss gross genug sein, um ein Abrutschen des Objektes in die bereitgestellten Container 52 oder 52'sicher zu stellen.
Nach erfolgtem Abrutschen des Objektes wird die Kippeinheit 64 wieder zurückgeschwenkt, um das Transportband 63 wieder in die Förderebene zurück zu schwenken. Diese kann horizontal oder aber auch leicht geneigt sein, je nach zu fördernden Objekten, Anforderungen an die Förderung, etc.
Die Steuerung der Kippeinheit kann beispielsweise in einem Steuerschrank 69 angeordnet sein, welcher zusammen mit dem Kipp-und Transportmechanismus von einem Gestell 61 getragen bzw. gehalten wird. Die Lichtleiter werden vorteilhafterweise vorne und/oder hinten am Kippsorter montiert. Die genaue Position vom Objekt kann ausserdem auf dem Band verfolgt werden, wenn man zusätzlich einen Positions-Encoder. auf dem Laufbandmotor 65 einsetzt. Damit das Band nach dem Schwenken zurück zum horizontalen oder der gewünschten Betriebsneigung geht, wird vorteilhaft auch der Schwenkmotor mit einem Positions-Encoder ausgerüstet.
Damit die optimale Position vom Objekt am Kippsorter beim Ausschwenken erreicht wird, beispielsweise um einen Sortiercontainer 52 respektive 52'optimal zu füllen, wird vorteilhafterweise in der Annahmestelle 100 die Länge des Objektes erfasst. Diese Länge kann beispielsweise dadurch bestimmt werden, indem die zurückgelegte Strecke erfasst wird, während welcher das Objekt z. B. einen Lichtstrahl 13 (Fig. 4) unterbricht. Diese Unterbrechung ergibt dann die Längsausdehnung des Objektes. Die so ermittelte Längsausdehnung wird anschliessend der Sortiereinheit
übermittelt. Mittels des jeweils an der entsprechenden Sortiereinheit angeordneten Lichtleiters und dem Positionsdecoder vom Antriebsmotor kann die Positionsbestimmung an der jeweiligen Sortiereinheit vorgenommen werden, d. h. aufgrund der erfassten Länge kann genau bestimmt werden, an welcher Position der jeweiligen Sortiereinheit das Objekt wegzuführen ist. Dadurch wird es möglich, in ein und demselben Container beispielsweise am einen Ende kleine Bücher wegzukippen und am anderen Ende grosse Bücher.
Die Steuerung der einzelnen Sortiereinheiten kann zentral erfolgen, indem die einzelnen Sortiereinheiten von der Rücknahmeanordnung direkt angesteuert werden. D. h., dass Positionssensoren den Bewegungsablauf jedes einzelnen Objektes auf der Sortieranlage überwachen und die Informationen der Rücknahmeanordnung zur Verfügung stellen, und dass die Rücknahmeanordnung die Aktionen an jeder Sortiereinheit direkt auslöst, damit das eingegebene bzw. entlang der Sortiereinrichtung transportierte Objekt richtig verarbeitet wird, wie z. B. kippen nach rechts, links, Beförderung zur nächsten Sortiereinheit, etc.
Es ist aber auch möglich, dass die einzelnen Sortiereinheiten mit mehr Intelligenz ausgerüstet werden, sodass sie selbstständig/autonom Aufgaben übernehmen und bewältigen können. Im Gegensatz zur zentralen Steuerung, handelt es sich hier somit um eine dezentrale Steuerung bzw. um einen dezentralen Modus. Die Rücknahmeanordnung respektive die Interrogatoren 2 und/oder 5, respektive der Sensor 6, können z. B. Sortierinformationen, das Objekt 9
betreffend, zur ersten Sortiereinheit 51 übertragen, wenn das Objekt 9 bei dieser Einheit eintrifft. Diese Informationen können beispielsweise enthalten : Linkssortierung bei Sortiereinheit 55, Objektlänge 30cm, etc. Anhand dieser Sortierinformationen weiss die Sortiereinheit 51 selbstständig, was mit dem Objekt geschehen soll, respektive was an dieser Sortiereinheit zu erfolgen hat. Gemäss dem erwähnten Beispiel, wird das Objekt weiter befördert zur nachfolgenden Sortiereinheit 53, wobei die Sortierinformationen an diese Einheit weitergegeben werden. Analog befördert Sortiereinheit 53 das Objekt 9 weiter zur Sortiereinheit 55 und überträgt auch an diese die entsprechenden Sortierinformationen. Bei der Sortiereinheit 55, respektive dem Sorter 55, wird dann die Linkssortierung ausgelöst, sobald das Objekt 9 an dieser Einheit die richtige Position eingenommen hat.
Zwischen den erwähnten Modi, wie zentralem und dezentralem Modus, gibt es jede denkbare Zwischenlösung. Z. B. ist es denkbar, dass die Rücknahmeanordnung nicht nur Sortierinformationen an die erste Sortiereinheit, sondern an alle angeschlossenen Sortiereinheiten überträgt. Mittels Informationen über den Bewegungsablauf, die die Sortiereinheiten untereinander austauschen, können dann die Sortiereinheiten autonom für sich oder in der Gesamtheit für die richtige bzw. vorgegebene Aktion sorgen.
Wie bereits oben erwähnt, können die Sortiereinheiten untereinander wie auch mit der Rücknahmeanordnung, wie insbesondere dem Interrogatoren 2 und/oder 5 und/oder dem Sensor 6, verkabelt sein, oder es kann eine drahtlose
Verbindung verwendet werden, wie z. B. WLAN (Wireless-Local- Area-Network). Eine Vielzahl von Verkabelungen und/oder Protokollen können verwendet werden. Eine Möglichkeit ist, die Rücknahmeanordnung mit einer Mikroprozessorkarte auszurüsten, welche durch eine serielle RS232 Verbindung und/oder einem sogenannten CAN-Bus mit den Mikroprozessoren zur Ansteuerung der Kippsorter verbunden ist. Zu erwähnen ist weiter, dass bei einer erfindungsgemässen Rücknahmeanordnung mit den erwähnten Sortiereinheiten die damit verbundenen und die Anordnung steuernden Logik/Steuerungskomponenten bzw. der oder die Mikroprozessoren selbstverständlich auch ausserhalb der Rücknahmeanordnung bzw. des Gehäuses angebracht sein können.
Bei den Anordnungen, dargestellt in den Figuren 1 bis 18 handelt es sich selbstverständlich nur um Beispiele welche dazu dienen, die vorliegende Erfindung näher zu erläutern.
Selbstverständlich ist es möglich, die Anordnung x-beliebig abzuändern, anzupassen, durch weitere Elemente zu ergänzen, usw. So ist es beispielsweise auch möglich, die Anordnung für die gleichzeitige Rücknahme mehrerer pfandberechtigter Objekte oder ausgeliehener Objekte zu verwenden. Wiederum werden mehrere Objekte, beispielsweise versehen mit einem RFID-Label auf ein Förderband bei der Annahme eingegeben und am ersten Lesegerät vorbeigeführt. Durch das Lesegerät, wie beispielsweise den Interrogator 2 werden erneut die Codes bzw. die Labels gelesen und es wird festgestellt, wie viele der eingegebenen Objekte rückgabeberechtigt sind bzw. zugehörig zum Pfand-oder Ausleihsystem. Die Anzahl Objekte, deren Codes bzw. Labels den Anforderungen genügen
werden beispielsweise an einem Display angezeigt, und der Benutzer bzw. der Konsument kann überprüfen, ob die vom Interrogator detektierte Anzahl mit seinen Vorstellungen übereinstimmt. Falls ja, kann er die detektierte Anzahl bestätigen und entsprechend wird der Annahmevorgang, wie oben unter Bezug auf die verschiedenen Figuren beschrieben, fortgesetzt. Falls jedoch die Vorstellung des Konsumenten bzw. Benutzers nicht mit der Angabe übereinstimmen hat dieser die Möglichkeit, die Annahme nicht zu bestätigen, worauf alle Objekte, bzw. beispielsweise ein Flaschenharrass, aus dem System entfernt werden müssen und der Fördermechanismus wird gar nicht erst in Betrieb genommen oder der Harass wird dem Konsumenten zurückgegeben.
Sollte es notwendig sein festzustellen, bzw. zu verifizieren, ob ein in die Rücknahmestation eingegebenes Objekt annahmeberechtigt ist oder ob für die Festlegung des Sortierweges Daten von ausserhalb der Rücknahmestation zu holen sind, beispielsweise von einer externen Datenbank, kann die Annahmegeschwindigkeit der Rücknahmeanlage wesentlich beeinträchtigt sein. Die Rücknahmestation muss in diesem Fall für jedes einzelne zurückgegebene Objekt Informationen von der Datenbank eines externen Servers holen und interpretieren, was im Falle schlechter Responszeiten, beispielsweise im EDV-Netzwerk oder im Internet, für den Kunden zu unzumutbaren Wartezeiten führen kann.
Für diesen Fall wird weiter erfindungsgemäss vorgeschlagen, einen sogenannten Off-line-modus zu definieren, d. h. dass
der Kunde Objekte, beispielsweise bei der Eingabe 1, eingeben kann, ohne dass nach Erfassen durch den Interrogator 2 eine externe Datenbank abgecheckt wird. Erst später nach Bedienung des Kunden, wird ein Abgleich mit der externen Datenbank gemacht. Allerdings besteht aber nun die Gefahr, dass Objekte, welche nicht rücknahmeberechtigt sind, wie beispielsweise Bücher aus einer anderen Bibliothek, oder Behälter, welche nicht zum Pfandsystem gehören, angenommen werden und/oder dass eine Sortierung wegen fehlender Sortierinformationen nicht möglich ist. Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, um eine bessere und zuverlässigere Funktion im erwähnten Off-line-modus sicherzustellen, dass periodisch, wie beispielsweise ein oder zweimal täglich, Informationen von einer externen Datenbank, betreffend alle Objekte im System oder als Alternative alle ausgeliehenen bzw. ausgegebenen Objekte, auf den jeweiligen Rücknahmeautomaten respektive die spezifische Rücknahmestation hinuntergeladen werden. So kann im Off-line-modus Zugriff genommen werden auf die lokal abgespeicherte Datenbank in der Rücknahmestation und es kann gegebenenfalls blitzschnell verifiziert werden, ob ein Objekt annhameberechtigt ist, wie die Sortierung zu erfolgen hat, wie der Titel des Buches lautet usw. Die vorgenommene Rückgabetransaktion sollte jedoch so schnell wie möglich nach erfolgter Rücknahme und Bedienung des Kunden mit der externen Datenbank abgeglichen werden, damit der externe Server immer so aktuell wie möglich ist und das Personal richtige Auskünfte, wie beispielsweise über Verfügbarkeit von einzelnen Objekten, geben kann. Ein Beispiel eines derartigen Bibliothekinformationssystems mit
einer derart definierten externen Datenbank ist das SISIS- System, welches Bibliotheken von der Firma Sisis Informationssysteme GmbH (www. sisis. de) beziehen und gebrauchen können.
Bei sogenannten pfandberechtigten Objekten muss es sich nicht zwingend um Mehrweggegenstände handeln, sondern die erfindungsgemäss beschriebene Anordnung ist auch geeignet für Einwegobjekte, welche beispielsweise aus umwelttechnischen Gründen an eine geeignete Stelle zurückgegeben werden sollten. Mit der erfindungsgemäss definierten Anordnung bzw. dem Verfahren kann aber auch verhindert werden, dass durch Einführen von Abfallgebühren nicht mehr gebrauchte Gegenstände wild deponiert werden.
Aufgrund eines erhobenen Pfandes lohnt es sich in jedem Fall, statt wilder Entsorgung ein Objekt an die entsprechende, dafür vorgesehene Sammelstelle zurückzubringen, wie beispielsweise an eine für die Rücknahme derartiger Objekte vorgesehene erfindungsgemässe Anordnung. So kann beispielsweise bei Verkauf eines Fernsehgerätes ein Pfand erhoben werden, welches mindestens teilweise zurückbezahlt wird, falls das Fernsehgerät an der entsprechenden, dafür vorgesehenen Stelle zurückgegeben und entsorgt wird, falls das Fernsehgerät nicht mehr verwendet wird.
Weiter ist denkbar, dass bei Rücknahme von Objekten nicht ein bestimmter Betrag ausbezahlt oder gutgeschrieben wird, sondern dass gleichzeitig die Möglichkeit besteht, den Einsatz direkt einer gemeinnützigen Institution gutzuschreiben, oder aber als Wetteinsatz zu verwenden.
Auch ist es möglich, bei gleichzeitiger Rückgabe von jeweils zehn oder einer Anzahl von Objekten einen zusätzlichen Bonus zu entrichten, wie beispielsweise einen Treuebon. Weiter kann bei der Rücknahmestation beispielsweise eine Tastatur vorgesehen sein, bei welcher der Konsument eingeben kann, wie das Pfand auszubezahlen bzw. zu verwenden ist.
Mit anderen Worten ist die vorliegende Erfindung keinesfalls auf irgendein bestimmtes Objekt oder auf eine Pfand-oder Ausleihart beschränkt, sondern kann überall dort zur Anwendung gelangen, wo eine eindeutige Identifikation bzw. Bezeichnung eines zurückzugebendes bzw. ein zurückgegebenes Objekt notwendig ist, resp. Rückgabe, richtige Entsorgung oder Re-Zyklisierung eines abgegebenen Objektes erwünscht bzw. sinnvoll oder notwendig ist.
Auch ist es möglich, dem Benutzer Gutscheine für gewisse Produkte auszugeben bzw. auf gewisse Produkte aufmerksam zu machen. Diese können sich auf bekannte Verhaltensmuster des Benutzers beziehen. So kennt man, z. B. oft durch Kunden erfassen, die Einkaufsgewohnheiten oder die Bücherreferenzen. Somit kann, z. B. in einem kombinierten Bibliothek/Buchladen, auf Bücher aufmerksam gemacht werden, die dem persönlichen Geschmack entsprechen sollten und im Verkauf sind.
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