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Patent Searching and Data


Title:
RIBBON LOOM WITH A WEFT INSERTION NEEDLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1994/026964
Kind Code:
A1
Abstract:
The weft insertion needle (4) consists of a needle body (31) and a curved bracket (32) with two parallel legs (33) and a connecting section (35). The curved bracket is secured by the free ends of its legs to the needle body in such a way that there is a slot (34) between the needle body and the legs and a distance between the needle point and the connecting section (35) to accept weft threads (17, 18, 19). In a ribbon loom with such a weft insertion needle (4), the latter is arranged in such a way that the weft thread (18) to be inserted is held by the needle body and the slots (34) above and beneath the needle body (31) in relation to the plane of movement of the weft insertion needle (4) take the remaining weft threads (17, 19). Thus the weft threads which are not inserted do not float and are held after the insertion of the weft thread loop beside the warp threads (15, 16) to ensure proper securing thereof.

Inventors:
Probst, Anton
Application Number:
PCT/CH1994/000077
Publication Date:
November 24, 1994
Filing Date:
April 20, 1994
Export Citation:
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Assignee:
TEXTILMA AG PROBST, Anton.
International Classes:
D03D35/00; D03D47/04; D03D47/06; D03D47/10; D03D47/38; (IPC1-7): D03D47/06; D03D47/10
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Claims:
ANSPRÜCHE
1. Schusseintragnadel für eine Bandwebmaschine mit minde¬ stens einem mindestens über den aktiven Abschnitt der Schusseintragnadel ausgebildeten Schlitz zur Aufnahme von mindestens zwei Schussfäden und mit einer zum freien Nadelende hin offenen Ausnehmung zum Erfassen eines einzutragenden Schussfadens, gekennzeichnet durch einen Nadelkörper (31,51), der die Ausnehmung (30) aufweist, und einen Bügel (32,52) mit parallel verlaufenden Schen¬ keln (33,53) und einem Verbindungsabschnitt (35,54), wobei der Bügel mit den Endabschnitten seiner Schenkel (33,53) so mit dem Nadelkörper (31,51) verbunden ist, dass zwischen jedem Schenkel (33,53) und dem Nadelkörper (31,51) jeweils ein Schlitz (34,55) und zwischen der Nadelspitze und dem Verbindungsabschnitt (35,54) ein Abstand vorhanden ist, um die Schussfäden (17,18,19) aufnehmen. Bandwebmaschine mit einer Schusseintragnadel nach An¬ spruch 1, die auf einer Seite der Kettfäden angeordnet und zum Eintragen einer Schussschlaufe in ein Webfach hin und herbewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Schlitz (34,55) ober und unterhalb des Nadelkörpers (31,51) liegt, die sich mindestens über die gesamte Gewebebreite erstrecken, wobei die Öffnungsebene der Schlitze quer zur Bewegungsebene der Schusseintragna¬ del liegen. Bandwebmaschine nach Anspruch 2, mit einer Schuss und/oder Hilfsfadenabbindevorrichtung, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (35,54) dazu bestimmt ist, die in den Schlitzen (34,55) befindlichen Schussfäden (17,18,19) und den zuletzt eingetragenen Schussfaden nach dem Austritt der Schusseintragnadel (4,5) aus dem Webfach zu spannen, um das Festhalten und Abbinden durch die Abbindevorrichtung zu erleichtern.
Description:
Bandwebma s chi ne mit einer Schusseintragnadel

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schusseintragnadel für eine Bandwebmaschine sowie eine Bandwebmaschine mit einer derartigen Schusseintragnadel.

In Bandwebmaschinen werden verschiedene Ausführungsformen von Schusseintragnadeln verwendet.

Bei einer Gruppe von Aus ührungsformen der Schusseintragnadel (EP 0 121 648 Bl, GB 1 424 301, GB 2 146 665 A) ist ein Haken zum Erfassen des einzutragenden Schussfadens und eine Faden¬ führung für weitere Schussfäden vorgesehen. Die Fadenführung erfolgt durch einen Schlitz, der sich im wesentlichen über die Länge der Nadel erstreckt. Dieser Schlitz kann innerhalb der Nadel ausgebildet sein oder durch den Nadelkörper und einen damit verbundenen zweiten Körper gebildet werden. Diese Ausführungsformen haben gemeinsam die Nachteile, dass die Führung entweder oberhalb oder unterhalb des Nadelkörpers angeordnet ist und folglich die nichteinzutragenden Schussfa¬ den kein Fach bilden können und wie Kettfäden lose mitgezogen werden und dass ein Schussfaden der über eine grössere Di¬ stanz nicht eingetragen wird, flottiert und am Geweberand sichtbar wird. Dies kann zwar teilweise dadurch behoben werden, indem Blindschüsse eingetragen werden, was ein Nach¬ teil ist, weil dadurch die Produktivität insgesamt verringert wird, d.h. die Webleistung ist geringer und der Fadenver¬ brauch ist grösser. Zudem können derartige Blindschüsse das Aussehen des Gewebes beeinträchtigen, insbesondere dadurch, dass lose dunkle Figurfäden bei hellen Geweben durchschim¬ mern.

Bei einer anderen Gruppe von Ausführungsformen weisen die Schusseintragnadeln an der Nadelspitze lediglich einen Haken auf, der unten oder oben an der Nadel ausgebildet ist. Eine Führung ist nicht vorgesehen. Bei diesen Ausführungsformen ist eine Fachbildung der nicht eingetragenen Schussfäden möglich. Als nachteilig erweist sich hier, dass der Schussfa¬ den nur einseitig einlegbar ist, was das sogenannte pic-pic ausschliesst, und dass eine besondere Einlesevorrichtung erforderlich ist, wodurch die Webgeschwindigkeit wegen der extrem schnellen Ein- und Auslesebewegung herabgesetzt wird.

Letztlich sind Schusseintragnadeln bekannt (CH 636 654 A5), welche an der Nadelspitze eine gabelförmige Ausnehmung zum Erfassen des einzutragenden Schussfadens aufweisen. Mit dieser Schusseintragnadel ist ein beliebiger Schusswechsel möglich, wobei aber folgende Nachteile in Kauf zu nehmen sind:

1. Verklebte und verkreuzte Kettfäden, die in den Wirkungs¬ bereich der Gabel kommen, werden als Schussfäden mitge¬ nommen. Es treten Webfehler und Kettfadenbrüche auf.

2. Weil die Gabel zur Nadelspitze hin offen ist, wird der eingetragene Schussfaden von der Nadel nicht zurückgezo¬ gen. Dadurch muss eine höhere Schussfadenspannung vorge¬ sehen werden, was vermehrt zu Schussfadenbrüchen führt.

Beides zusammen wirkt sich im negativen Sinne auf die Produk¬ tivität der Bandwebmaschine aus.

Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, aus einer Anzahl von in der Schusseintragnadel geführten Schussfäden einen Schussfaden einzutragen und mit den ver¬ bleibenden Schussfäden ein Fach zu bilden.

Die Erfindung bietet in vorteilhafter Weise die Möglichkeit:

eines beliebigen Schusswechsels pic a pic, d.h. von ober- und unterhalb des Nadelkörpers; die nicht eingetragenen Schussfäden wie Kettfäden in die Gewebekante einzubinden und somit unsichtbar zu machen; die Schusseinlesung und Fachbildung durch eine herkömmli¬ che Jacquard-Einrichtung zu steuern; eine Farbsteuervorrichtung direkt als Fachbildeeinrich¬ tung ohne einen besonderen Bewegungsablauf anzuwenden; den zuletzt eingetragenen Schussfaden zu spannen und somit eine feine einwandfrei angezogene Maschenkante zu erzeugen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeich¬ nungen erläutert, dabei zeigen:

Figur 1 schematisch einen Teil einer Webma¬ schine in Seitenansicht;

Figur 2 eine Darstellung des Faches der Webmaschine nach Figur 1 beim Ein¬ tragen eines Schussfadens;

Figur 3 bis 5 schematisch eine Aus führungs form einer erfindungsgemässen Schussein¬ tragnadel beim Schusseintrag in drei Stellungen; und

Figur 6 und 7 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Schusseintragna¬ del beim Schusseintrag in zwei Stellungen.

A Gestell 1 der Webmaschine ist eine Antriebsvorrichtung mit einer oszillierenden Welle 2 vorgesehen, an der ein Arm 3 für eine Schusseintragnadel 4,5 zum Eintragen von Schussfäden in ein durch die Kettfäden 15,16 gebildetes Webfach befestigt ist. Ein Webblatt 6 ist über einen Antriebshebel 7 mit einer Antriebswelle 8 verbunden und führt eine hin- und hergehende Schwenkbewegung aus, um einen eingetragenen Schussfaden an die Anschlagkante 9 anzuschlagen.

Eine Fachbildevorrichtung 11 enthält Litzen 12, die durch ein Chorbrett 13 geführt und ausgerichtet sind. Die Litzen 12 weisen Fadenführer 14 auf, durch welche die Kettfäden 15,16 gemäss einem vorgegebenen Programm auf und ab bewegt werden, um ein Webfach zu bilden (Fig. 2). Wie Figur 1 und 2 zeigt, sind ferner Schussfäden 17,18,19 vorgesehen, die durch Litzen 20,21,22 mit Fadenführern 23 auf und ab bewegbar sind, um den zum Eintragen in das Webfach vorgesehenen Schussfaden 18 auszuwählen. Dieser Schussfaden 18 wird dadurch in die Bewe¬ gungsbahn der Schusseintragnadel 4,5 geführt und nach dem Eintragen durch das Webblatt 6 an die Gewebekante 9 angeschlagen.

Wie die Figuren 3 bis 6 zeigen, bestehen die Schusseintragna¬ deln 4,5 aus einem Nadelkörper und einem Bügel, die freitra¬ gend an dem Arm 3 befestigt sind. Die Nadelkörper weisen am freien Ende eine V-förmige Ausnehmung 30 auf.

Bei den in Figuren 3 bis 5 gezeigten Ausführungsform ist der Nadelkörper 31 kreisbogenförmig ausgebildet und der Bügel 32 hat zwei parallelverlaufende Schenkel 33. Der Bügel ist mit den Schenkelenden im Arm befestigt und umschliesst den Nadel¬ körper 31 derart, dass zwischen dem Nadelkörper 31 und den Schenkeln 33 jeweils ein Schlitz 34 und zwischen dem freien Ende des Nadelkörpers 31 und dem Verbindungsabschnitt 35 ein Abstand vorhanden ist. Der Bügel 32 besteht mit Vorteil aus

einem Draht. Die Schusseintragnadel 4 ist im Arm 3 so an¬ geordnet, dass die Öffnungsebene der Schlitze 34 quer zur Bewegungsebene der Schusseintragnadel 4 liegt (Figur 2).

Die Funktionsweise der Schusseintragnadel 4 wir anhand der Figuren 3 bis 5 am Beispiel von drei Schussfäden 17,18,19 beschrieben. Die Schusseintragnadel 4 ist in der Figur 3 in einer Stellung vor dem Eintragen in das Webfach dargestellt. Vor dem Eintragen wird der einzutragende Schussfaden 18 mittels der Litze 21 (Figur 2) in die Bewegungsbahn des Nadelkörpers 31 verlagert, so dass bei der Eintragbewegung der Schussfaden 18 in die V-förmige Ausnehmung 30 eingelegt und von dem Nadelkörper 31 erfasst werden kann. Beim Schuss- eintrag wird somit nur der ausgewählte Schussfaden 18 durch das von den Kettfäden 15,16 gebildete Webfach gezogen, wäh¬ rend die nicht erfassten Schussfäden 17,19 getrennt voneinan¬ der jeweils in einem Schlitz 34 entlang dem Nadelkörper 31 geführt werden und ein Fach bilden (Figur 2).

In der in Figur 4 gezeigten Stellung hat die Schusseintragna¬ del 4 den Schussfaden 18 durch das Webfach gezogen, um diesen an eine schematisch dargestellte Abbindevorrichtung 36 abzu¬ geben. Danach wird die Schusseintragnadel 4 aus dem Webfach gezogen und nimmt die in Figur 5 gezeigte Stellung ein. Bei dieser Bewegung werden in der Endphase die übrigen Schussfa¬ den 17,19 zur Seite gezogen, so dass der eingetragene Schuss¬ faden 18 durch das Webblatt 6 in der Folge angeschlagen werden kann.

Eine andere Ausführungsform einer Schusseintragnadel 5 ist in den Figuren 6 und 7 dargestellt, wobei die Schusseintragnadel in Figur 6 in einer Stellung vor Beginn des Eintragvorganges und in Figur 7 in der Stellung nach Beendigung des Eintrag¬ vorganges dargestellt ist.

Die Schusseintragnadel 5 hat den gleichen Grundaufbau wie die Schusseintragnadel 4. Die Schusseintragnadel 5 besteht aus einem geraden Nadelkörper 51 und einem Bügel 52 mit zwei geraden Schenkeln 53 und einen V-förmigen Verbindungsab¬ schnitt 54. Der Bügel 52 ist mit seinen freien Enden an dem Nadelkörper 51 befestigt derart, dass zwischen dem Nadelkör¬ per 51 und den Schenkeln 53 jeweils ein gerader Schlitz 55 und dem freien Ende des Nadelkörpers 51 und dem Verbindungs- abschnitt 54 ein Abstand 56 vorhanden ist.

Die Funktionsweise dieser Schusseintragnadel 5 ist die glei¬ che wie bei der im Zusammenhang mit den Figuren 3 bis 5 beschriebenen Schusseintragnadel 4, so dass auf eine ausführ¬ liche Beschreibung derselben verzichtet wird.